Schlagwort: Pallast-Gärten e.V.

  • Stand der Dinge Pallasgärten Berlin

    (mail)

    Die Saison war trotz der Dürre recht gut! Wir waren zwar häufig mit Gießen beschäftigt und dadurch sind andere anfallende Arbeiten etwas liegen geblieben, aber ich denke wir sind besser weggekommen als mach anderes Gartenprojekt. Wir hatten auch dieses Jahr wieder ein erfolgreiches Frühlingsfest und auch eine Kooperation mit dem Weltacker. Auf die Organisation der Schöneworttage (Sommerfest), haben wir wegen des personellen Aufwands verzichtet. Zum Sommerende hatten wir eine relativ große Rattenplage, was dazu geführt hat, dass sich einige GärtnerInnen nicht in den Garten getraut haben.
    Auch in der Gemeinschaft hat sich einiges getan! Wir haben dieses Jahr regelmäßig im Garten zu Abend gegessen, was das generelle Gemeinschaftsgefühl sehr gestärkt hat. Das hat bei Julian und mir dazu geführt, dass wir nicht mehr den Eindruck haben ganz alleine an „der Front kämpfen“ zu müssen, da wir mehr Rückhalt in der Gemeinschaft verspüren.
    Etwas Bauchschmerzen machen mir allerdings die „Interkulturellen Gärten der Künste“ (Teil mit inividuellen Parzellen). Dort sind dieses Jahr viele Beete aufgegeben wurden und es gibt keine richtige Gemeinschaft, in der die Leute Verantwortung übernehmen. Das liegt sicherlich auch daran, dass dort unter Bäumen gegärtnert werden muss, was ja mit vielen Einschränkungen verbunden ist (wenig Licht, viele Wurzeldruck durch Bäume) und es dieses Jahr einfach sehr trocken war. Deshalb werden wir zusammen mit Gartenaktiv (QM gefördertes Projekt) im nächsten Frühjahr einen Workshop zum Gärntern unter Bäumen durchführen und überlegen zz. ob eine Durchmischung der Gärten der Künste mit mehr Leuten aus der Nachbarschaft sinnvoll ist. (Bisher waren die Gärten der Künste vor allem für Leute aus dem Pallasseum vorgesehen)


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  • Kon-Tiki zur Bodenverbesserung kann in Berlin ausgeliehen werden

    (Gu, aus Antrag und Fragen)

    Der Verein Pallasgärten in Berlin schafft für seine beiden Gärten in Schöneberg einen Kon-Tiki an, der zur Verbesserung der Erde in den Gärten eingesetzt wird,. Darüber hinaus:
    Ein weiteres Ziel ist, die Vorteile von Pflanzenkohle und Terra Preta in den Berliner Garteninitiativen noch bekannter zu machen und diese dazu anzuregen, ebenfalls diese nachhaltige Form der Kompostierung zu betreiben – damit möchten wir einen aktiven Beitrag zur Umweltbildung leisten.
    Damit haben wir auch schon angefangen – so wird Julian am 11.5. im QM-geförderten GartenAktiv-Vernetzungsprojekt eine Einführung zu Terra Preta geben. Praxisworkshops sind in den nächsten Wochen  nach Erwerb des Kon-Tikis geplant. Hierzu soll im Vorfeld Brennesseljauche hergestellt und Urin fermentiert werden.
    Nicht zuletzt möchten wir uns mittels Workshops und einem Verleihsystem des Kon-Tikis weiter mit anderen Berliner Garteninitiativen vernetzen. Der Kon-Tiki soll in unserem Gartenhaus untergebracht werden und kann vor Ort während und außerhalb der Workshops genutzt werden. Auch eine Ausleihe an andere Gartenprojekte ist möglich, da wir den Kon-Tiki für unseren eigenen Bedarf nur wenige Male pro Jahr benötigen. Die Möglichkeit der Nutzung durch andere Gärten soll durch eine Mail an alle Berliner Gärten, durch Bekanntgabe auf unserer Facebookseite (
    nd durch Beiträge auf gruenanteil.net, stadtacker.net, auf den Seiten von GartenAktiv und des QM Schöneberger Norden bekannt gegeben werden.
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  • 2 Gartenprojekte am Pallaseum in Berlin

    (Gu aus Antrag)
    Auf dem Gelände der Pallaseum-Wohnbauten KG ist neben dem Garten der Künste eit Anfang 2014 ein weiteres Gartenprojekt entstanden: der 900m² große Pallaseum-Gemeinschaftsgarten. Seit Anfang 2014 gibt es einen eigenen Verein für die beiden Gärten (Garten der Künste und Pallaseum-Gemeinschaftsgarten), den Pallastgärten e.V.
    Beim Pallaseum-Gemeinschaftsgarten gibt es einen festen Kern von 10 GärtnerInnen, die sich regelmäßig 1x Woche treffen.
    Die Brache wurde mit Soziale Stadt Mitteln durch die Werkstatt des Drogennotdienstes vom Müll befreit und mit Mutterboden aufgefüllt.  Es gibt ein Gartenhäuschen, Hochbeete (für Rolli-FahrerInnen),. Sie haben 2014/15 eine weitere Finanzierung über Soziale Stadt für den Aufbau der Gartengruppe und deren Qualifizierung. Sie wollen sich rund um das Thema Saatgut qualifizieren und haben auch schon Kontakt mit Social Seeds. 
    Außerdem wollen sie ihre Infrastruktur verbessern (besseren Zugang zu Wasser, Gewächshaus, Stromanschluß für das Gartenhaus, Werkzeuge)

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