Schlagwort: Parkdeck

  • Berlin: im GG Frische Briese arbeiten 6 Leute

    Besuch
    in einem der neuen Gärten, die das P-Garten Team aufbaut, ist die Frische Briese auf einem Parkdeck im Rollberg Kiez in Neukölln. 6 Leute aus dem P-Garten Team arbeiten hier, jeweils mit ein paar Stunden  „wir haben Schichten“. Finanziert durch das QM. Bisher sind ein paar wenige Erwachsene bei den Gartentagen dabei und sehr viele Kinder, die unbetreut hingeschickt werden.
    Das Team macht viele Kooperationen, oft wird gekocht. Dafür haben sie eine mobile Küche auf Rädern.

    Jugendliche, die die Fläche vorher schon genutzt haben, nutzen sie weiter (ohne zu gärtner), die Menschen aus den angrenzenden Häusern beobachten eher, was dort passiert. Niemand aus dem Team kommt direkt aus der Nachbarschaft, sie sind – laut Ana – ein bisschen wie ein Ufo da gelandet.
    Der Kooperationspartern Wohnungsbau kooperiert nicht wirklich. Letztes Jahr wurde das Wasser (Anschluß ist vorhanden!) erst im September angestellt, auch dieses Jahr ist es noch nicht an – und das bei hochsommerlichen Temperaturen. Das heißt für das Team, dass Wasser organisiert werden muss. Mit einem Lastenrad z.B.

    Ana ist ansonsten im Team der „Parkwächter“ und macht so eine Art Spielmobilangebote mit grünen Themen und Utensilien in bestimmten Parks

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  • Berlin-Schöneberg: GG auf Parkdeck

    (Mail)
    Seit einiger Zeit arbeiten wir für ein Wohnungsunternehmen (Gewobag) in Berlin mit der Errichtung eines Gemeinschaftsgartens auf einem Parkdeck.

    Der Bauantrag ist genehmigt, die Baukosten sind von der Gewobag übernommen – im Winter ist Baubeginn.

    Nun planen wir bereits den Betrieb und haben hierfür eine Ausschreibung vorbereitet, auf welche sich Gartenprojekte bewerben können.

    Geplant ist eine zweijährige Aufbauzeit einer Gemeinschaft aus Nachbar:innen, die in dieser Zeit eigene Strukturen entwickeln und sich in einem Verein gründen sollen.

    Dies soll von einem Gartenbetreiber begleitet und moderiert werden.
    Der Garten soll offen für alle im Kiez sein und sie suchen einen Träger für eine zweijährige Begleitung, an deren Ende dann ein Verein gegründet sein soll und die Gruppe stabil und eigenständig.

    Aus der Skizze:
    In Berlin Schöneberg auf dem Trümmergrundstück Kirchbachstraße
    1-2 plante die Neue Heimat den Neubau eines Parkhauses mit
    Wohnungen. Das seit 1975 geplante viergeschossige, heute
    denkmalgeschützes Parkhaus, welches die erforderlichen
    Autostellplätze für das gesamte Gebiet aufnehmen sollte, war
    von Anfang an mit zwei Wohngeschossen konzipiert. Auf dem
    obersten Parkdeck war eine begrünte Pergola geplant, wurde aber
    nie gebaut, da das Parkdeck nie seine Nutzung aufgenommen
    hat. 2023 soll nun ein ca. 1000 m² großes urban farming Projekt
    für die Mieter:innen des Kiezes auf dieser Fläche entstehen.
    Die Fläche wird aufgeteilt in eine begrünte Zone zum Innenhof
    und einen Funktionsteil, der einen Riegel zu den Wohngeschossen
    bildet. Mit dem durchgängigen, überdachten Regal und der an
    die historischen Pläne angelehnten, begrünten Pergola wird der
    direkte Blickkontakt vom Parkdeck zu den Wohnungen verhindert.
    Der Riegel verteilt die benötigten Medien auf der Gartenfläche
    und bietet Raum für vielfältige Nutzungen. Aus dem Riegel
    heraus entwickeln sich die Raumkuben für Küche, Büro, WCs
    und Gewächshaus. Der Raum zwischen dem Riegel und den
    Ackerflächen wird von unterschiedlich gruppierten Hochbeeten,
    aufgelockert durch Sitzmöglichkeiten, bespielt.
    Um einen hohen Identifikationgrad für die späteren Nutzer:innen
    zu gewährleiten, Konflikte zu vermeiden und ein Projekt zu
    schaffen, welches optimal auf den Bedarf vor Ort angepasst ist, wird
    ein Partoziationsverfahren während der Bauarbeiten laufen. Es
    werden die direkten Anwohner des Hauses, die weiteren Gewobag
    Mieter:innen des Kiezes und Kitas, Schulen und kommerziellen
    Gruppen angesprochen. Der Prozess wird von Beginn an durch
    den späteren Gartenbetreiber begleitet, welcher sowohl für den
    Planungs- und Organisationsprozess, als auch für die Anfänge
    der Gartenarbeit zuständig ist. Um den Zeit- und Kostenplan
    einzuhalten wird ein klarer Rahmen vorgegeben, welcher dann
    von den Partizipierenden mit den unterschiedlichen Bausteinen
    ausgefüllt wird. So können die späteren Gartennutzer:innen
    über Form, Materialität und Gruppierung der Hochbeete
    entscheiden und in Workshops einige Möbel selber bauen.
    Für einen möglichst nachhaltigen Gartenbetreib wurde sich
    für eine Brunnenbewässerung und eine Muldenentwässerung
    entschieden, weche mit Solarstrom betrieben wird. So wird keine
    Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation nötig und für die
    Gartenbewässerung wird kein Trinkwasser verschwendet. Der
    restliche Strom der PV-Anlage kann für die Wohnungen oder das
    Parkhaus verwendet werden (mehr …)