Schlagwort: PAT GG Regensburg

  • Regensburg: PAT und Garten für Alle entwickeln sich gut

    (Antrag, ANtworten)

    Im Garten für Alle steht eine Gartenhütte, auf dessen Dach PV-Module für die Stromerzeugung instal-
    liert sind. Es gibt zwei Solarbatterien, die seit 2015 in Betrieb sind und nun ihr Leistungsende erreicht
    haben. Um weiterhin autark Strom erzeugen zu können, der insbesondere für den Betrieb der Wasser-
    pumpe genutzt wird, um das Donauwasser für die Bewässerung zu nutzen, sind neue Batterien not-
    wendig.
    Ein zweiter Punkt ist der Materialbedarf im Allgemeinen. Wir sind mehr Gärtner:innen geworden, da
    wir zusätzlich zu den bodentiefen Beeten noch Hochbeete errichtet haben. Im Hinblick auf die Rasen-
    höhe haben wir bereits verschiedene Taktiken und Werkzeuge ausprobiert (Sense, händischer Rasen-
    mulcher, etc.) und haben uns nun gemeinschaftlich für eine Elektrosense mit Kabel entschieden, wel-
    che wir gebraucht anschaffen möchten. Die Rasenhöhe soll insektenfreundlich gehalten werden und
    so, dass Wildblumen Platz zum Wachsen haben.

    Im PAT-Garten hatten wir bisher mit einem händischen Rasenmulcher die Fläche um die Hochbeete
    gemäht. Dieser ist bei hohem Gras aber nicht zu gebrauchen und mittlerweile sehr stumpf geworden.
    Einige Gärtner:innen haben schon Erfahrung im Sensen. Deshalb möchten wir uns nun für den Garten
    eine Sense und eine Handsichel anschaffen sowie einen ordentlichen Laubrechen, um das Mähgut sam-
    meln zu können.
    Um Wasser zu sparen, möchten wir außerdem für unsere Gemeinschaftsbeete Ollas bauen. Hierzu be-
    nötigen wir unbemalte, durchlässige Tontöpfe und Fliesenkleber. Für die Instandhaltung unserer Hoch-
    beete nutzen wir soweit wie möglich geschenkte Paletten, als Innenverkleidung werden wir nun anstatt
    teurer Teichfolie aussortierte Big-Bags vom Kompostwerk verwenden. Für zukünftige Reparaturen
    bräuchten wir somit nur noch neue Schrauben in unterschiedlichen Längen und eine Holzsäge

    Zum Garten für Alle:

    Am Besten schicke ich Ihnen anbei unseren Beetplan, da sieht man ganz gut, dass die Gartenfläche schon ausgereizt ist und der Bestand an Beeten gleich bleibt bzw. nicht erhöht werden kann. Aufgrund der zentralen Lage haben wir einige Personen auf der Warteliste – diese versuchen wir in andere Projekte von Transition zu vermitteln. Die Beete werden von ca. 30 Personen bewirtschaftet, wobei zu den regelmäßigen Treffen durchschnittlich 10 Personen anwesend sind. Der Garten für Alle hat eine Gartenhütte, auf dessen Dach die Solarpanele installiert sind und in der Hütte die Geräte untergebracht sind. Wir haben bereits eine manuelle Sense, brauchen jedoch zusätzlich einen elektrischen Rasentrimmer (aus Nachhaltigkeitsgründen mit Kabel), damit sich möglichst viele Personen an der Pflege des Gartens beteiligen können und wollen. Bei unseren regelmäßigen Garten-Treffen besprechen wir allgemeine Aufgaben und packen diese dann direkt oder bis zum nächsten Treffen an.

    Zum PAT-Garten:

    Der PAT-Garten hat dieses Jahr 23 Mitglieder auf 30 Hochbeeten, wobei 6 etwas kleiner sind und von der ganzen Gruppe genutzt werden. Wir haben entschieden erstmal keine neuen Beete mehr zu bauen, da wir die Gruppengröße recht angenehm finden und zusätzliche Beete ja auch immer einen zusätzlichen Unterhaltungsaufwand bedeuten. Dieses Jahr gab es einen großen Wechsel in der Gruppe, viele haben letztes Jahr aus Zeitgründen aufgehört. Letztendlich haben alle Beete aber neue „Besitzer“ gefunden.
    Neben den Beeten gibt es eine kleine Wasserstelle für Insekten, einen Kompost, eine Grüngutstelle (für kranke Pflanzen, die nicht von uns kompostiert werden) und einen Schuppen, in dem sich Wassertanks, Baumaterial und eben auch Gartengeräte befinden. Um die Instandhaltung kümmert sich die Gruppe gemeinsam. Wobei es natürlich wie in jeder Gruppe Leute gibt die mehr machen, und andere die weniger machen. Insgesamt ist die Arbeitsmotivation bei uns aber aktuell erfreulicherweise recht hoch 🙂

    Zum Thema Kosten (beide Gärten):
    Pro Beet (Gemeinschaftsbeete ausgenommen) zahlen die Gärtner*innen jährlich einen Beitrag an Transition, mit dem die Pacht der Grünflächen, ein Zuschuss zu den Wasserkosten – nur PAT-Garten betreffend (wird ja teils von der REWAG gespendet), kleinere Anschaffungen und ein Spendenbeitrag an Transition gedeckt werden. Wir haben hin- und wieder Kontakt zum Stadtgartenamt. Die Arbeiter dort mähen ab und zu mal einen Teil der Wiese mit und finden den Garten ganz nett, sonstige Förderung von Seiten der Stadt gibt es aber nicht.


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  • Regensburg: PAT Gartengruppe hat Beete repariert

    (Bericht)

    Ein großes Problem war und ist die Terminfindung bei den Reparaturarbeiten. Die Termine mussten
    gut 2 Wochen im Voraus festgelegt werden, damit überhaupt genügend Gärtner*innen Zeit hatten.
    Wetterbedingt sind die Termine dann am Ende oft ausgefallen, und die langwierige Terminsuche mit
    Umfrage war umsonst. Die Reparaturen an den Beeten liefen aber problemlos, hier konnten genug
    Helfer gefunden werden. Vor zwei Tagen konnten wir nun endlich den neuen Kompost einweihen
    und auch die Regenrinne ist angebracht. Durch Zufall haben wir eine alte Rinne von einer Nachbarin
    bekommen, wodurch die Kosten etwas gesenkt werden konnten. Es lohnt sich also, mal in den
    Kleinanzeigen oder bei nebenan.de nachzuschauen.

    Bewährt hat sich, dass eineeinzelne Person (unabhängig von der Gruppenkoordinatorin)die Planung
    übernimmt, sich um das Material kümmertund den Termin festlegt. So gibt es klare
    Verantwortlichkeiten.Unser neuer „Reparaturbeauftragter“ hatte auch gute Ideen, wo der Kompost
    stehen soll und wie man das Regenwasser vom Gartenhäuschen direkt in unsere bestehenden
    Wasserkanister leiten könnte, ohne eine extra Tonne aufstellen zu müssen.
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  • PAT-Garten in Reegensburg wird gut genutzt

    (Antrag und Antworten)

    Die Bekanntheit unseres Nachbarschaftsprojektes steigt und viele Gärtner*innen nutzen die Hochbeete bereits intensiv, um sich mit frischem Gemüse, Obst und Kräutern zu versorgen, sodass wir in der vergangenen Gartensaison einige Anfragen für Beetpatenschaften nicht erfüllen konnten. Im kommenden Jahr sollen deshalb zwei neue Hochbeete gebaut werden. Für den Bau haben sich Paletten aus lokalen Unternehmen als stabile Konstruktionsgrundlage erwiesen. Diese erhalten wir weiterhin kostenlos. Für die Auskleidung mit Teichfolie sind neben der Folie selbst Tackernadeln sowie Schrauben für die Fixierung der Paletten notwendig.
    Außerdem möchten wir im kommenden Jahr zwei weitere Beete renovieren. Beim Bau der Beete 2017 wurde eine Folie verwendet, die wenig witterungs- und UV-beständig scheint, sodass die Folie reißt bzw. sich Stücke daraus lösen. Neben dem Feuchtigkeitsverlust ist vor allem die Anreicherung von Plastikpartikeln in der Erde und damit mitunter auch im Gemüse selbst ein Problem. Für die geplante Renovierung werden wir neben der Teichfolie und Tackernadeln vermutlich auch einige neue Schrauben für die Paletten benötigen.
    Im vergangenen Jahr sind weiterhin leider die Auslaufhähne der Wassercontainer (IBC) kaputt bzw. undicht geworden. Eine Reparatur durch im 3-D Druckverfahren hergestellte Ersatzteile durch einen unserer Gärtner war leider nicht dauerhaft. Diese möchten wir gerne durch neue Hähne mit hohem Metallanteil – mit hoffentlich höherer Haltbarkeit – ersetzen.
    2) Auch unsere Gemeinschaft braucht Pflege
    Mit gemeinsamen Projekten möchten wir nicht nur unseren Hochbeetgarten pflegen, sondern auch uns als Gemeinschaft. Dabei geht es uns zum einen darum, bei der Planung und Durchführung der Projekte, gemeinsam und voneinander zu lernen – zum Beispiel mehr über biologische Gartenführung, Kultivierung von Pflanzen im Hochbeet oder Insekten im Nutzgarten. Gleichzeitig möchten wir Anlässe schaffen, bei denen wir uns gegenseitig besser kennenlernen können und unsere neuen Mitglieder von Anfang an gut einbinden können.
    Zwei gemeinsame Bauprojekte haben wir uns deshalb für das kommende Jahr vorgenommen:
    a) Da wir im vergangenen Jahr Probleme mit starkem Lausbefall hatten möchten wir der weiteren Verbreitung mit Nisthilfen für Insekten entgegenwirken. Die Nisthilfen für Florfliegen, Marienkäfer, Ohrwürmer und weitere Insekten sollen in einem Workshop gemeinsam gebaut werden. Für den Bau möchten wir Hasendrahtgitter, Schrauben sowie rote Farbe für die Überwinterungsquartiere der Florfliegen erwerben. Das Hasendrahtgitter soll als Abschluss über die gefüllten Rahmen gespannt werden, da wir aufgrund hohen Publikumsverkehrs und tendenziell schlechten Erfahrungen mit offen zugänglichen Dingen eine geringe Haltbarkeit der Nistkästeninhalte befürchten. Stroh bekommen wir von einem örtlichen Bauernhof, die weiteren Füllmaterialien werden von den Gärtner*innen vorab gesammelt, das Holz wird recycelt.
    b) Des Weiteren ist die Blütenvielfalt in unserem Garten vor allem im Herbst relativ niedrig. Zum einen werden die Beete aufgrund des begrenzten Platzes vorrangig für den Anbau von Gemüse genutzt, dessen Blütezeit früh im Jahr stattfindet. Nur vereinzelt wachsen Malven, Boretsch und Phazelia. Zum anderen sind wir angehalten die Grünfläche, auf dem die Hochbeete gebaut wurden, regelmäßig zu mähen, sodass nur direkt um unsere Beete
    etwas Lein, Scharfgarbe und Lichtnelken wachsen. Im Frühjahr möchten wir deshalb mobile, kleine Beete in Kisten bauen, die unabhängig von den vergebenen Beetpatenschaften im Garten verteilt werden. Sie dienen als Lebensgrundlage für weitere Insekten. Für den Bau müssen kleine Schrauben, Tackernadeln und Teichfolie erworben werden. Die Samen würden wir gerne bei der Firma Dreschflegel einkaufen, da das Saatgut samenfest ist und Öko-Richtlinien einhält. Um eine lange Blütezeit im Garten zu erreichen und verschiedene Insektenarten zu bedienen sollen Sommerastern (Blütezeit VII-X), Cosmea (Blütezeit ab VI), Löwenmäulchen (Blütezeit VII – X), Winden (Blütezeit VII – X) und Tagetes (Blütezeit VI – X) gesät werden. Eigene Samen von Borretsch, Akelei und Sonnenblumen kommen hinzu.

    • Wir sind in diesem Jahr 24 Gärtner*innen (inkl. 3 Kinder). Die enge Kerngruppe, die bei jedem Treffen anwesend ist, regelmäßige Aufgaben übernimmt und selbstständig kleinere Projekte anstößt sind circa 7 Personen.
    • Mitmachen kann jede*r, die/der sich an uns wendet (via E-Mail, Ansprechen im Garten, über das Transitionbüro). Dazu gibt es Infos auf unserer Homepage, im Newsletter von Transition, bei Infotreffen im Herbst und Frühjahr speziell zu den Gartenprojekten und wir haben auch ein Schild im Garten, das Passant*innen über das nächste Gartentreffen direkt informiert und einläd. Bester Einstiegszeitpunkt ist im Frühjahr, wenn die Beetpatenschaften neu organisiert werden oder im Herbst, wenn wir planen, ob bzw. wie viele Beete neu gebaut werden müssen. Unter dem Jahr haben wir – solange ich es organisiere – keine Anfragen bekommen.
      Die Entscheidungsprozesse werden in monatlichen Treffen kanalisiert. Hier können sich alle Anwesenden mit Ideen einbringen und es wird anschließend abgestimmt, was umgesetzt wird. Im kommenden Jahr möchten wir hier allerdings etwas modifizieren und in der Gruppe zu Beginn des Gartenjahres „Jahresziele“ festlegen, um allgemeine Perspektiven für die Gartenentwicklung / unser Projekt zu entwickeln. Die Informationen der Treffen werden in einem Protokoll zusammengefasst, das im Nachgang an alle Gärtner*innen per Mail oder Chatgruppe gesendet wird. Die Chatgruppe wird auch für kurzfristige Anliegen (z.B. Übernahme von Gießen eines Beetes, unaufschiebbare Reparaturen, gemütliche Treffen) genutzt.
      Für die Öffentlichkeit haben wir im vergangenen Jahr auch zunehmend unsere Homepage nutzt (im Garten hängt ein Schild mit dem Link hierauf), um Interessierte zu informieren (https://www.transition-regensburg.de/gruppen/gardening/transition-pat-garten/).
    • Die angedachten Bau- und Reparaturarbeiten sollen für alle interessierten Gärtner*innen offen sein. Beim Beetbau und – renovierung hat sich eine Gruppengröße von circa 5 Leuten als Maximum im Frühjahr gezeigt (unter akutellen Kontaktbeschränkungen auch eine gute Zahl). Nachdem sich bei einer Umfrage bereits mehr Leute dafür interessiert haben, würden wir hier an mehreren Tagen mit unterschiedlichen Gruppen arbeiten, sodass jede*r daran beteiligt werden kann und an möglichst viele Personen das Wissen weitergegeben werden kann.
    • Das gedruckte 3-D Ersatzteil war tatsächlich einfach herzustellen, da online dafür Modelle downloadbar sind. Allerdings war das Plastik-Material nicht beständig genug (vermutlich UV) sowie die Rillen des Gewindes mit dem verfügbaren Drucker wohl nicht sauber genug druckbar.

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  • PAT Garten in Regensburg erfolgreich gestartet

    (Gu aus Sachbericht9

    Im Mai 2017 hat sich eine kleine Gruppe von
    Leuten getroffen, welche sich zum Ziel gesetzt haben eine Begrünung des Autobahntunnel
    Grundstückes im Regensburger Westen anzustreben. Die Vorstellung des Baus von einigen
    Hochbeeten in Kooperation mit dem nahe gelegenen Seniorenheim, wurde in die Tat umgesetzt. Die
    Freigabe des Grundstückes über das Gartenamt, kam nach mehreren Gesprächen zustande. Der
    Umweltbürgermeister Jürgen Huber übernahm auf Anfrage die Schirmherrschaft für dieses Projekt.
    Ohne diese Kooperationen wäre es nicht möglich gewesen, dass die Beete gebaut werden, weil die
    Freigabe durch die Stadt eine wesentliche Grundlage für das Projekt darstellte. Durch monatliche
    Organisations- und Bautreffen konnten die Hochbeete Ende Mai fertig gestellt und bepflanzt
    werden. Über die Transition Regensburg Verteiler und über mehrere Zeitungsartikel, wurden
    InteressentInnen angesprochen und aktiviert. Das Projekt wurde gestartet mit zahlreichen
    Interessierten aus der näheren und weiter gefassten Nachbarschaft, welche eine Patenschaft
    übernehmen wollen oder einfach helfen wollten beim Aufbau des Projektes. Mit einigen Helfern
    haben wir unser Werkzeug und Baumaterial im Mai zusammengestellt und in unregelmäßigen
    Abständen an den Hochbeeten gebaut.
    Materialaufstellung
    Die Zielsetzung möglichst viel Upcycling beim Aufbau der Hochbeete zu betreiben, ist uns
    geglückt.
    Wir haben von einigen lokalen Firmen und mittelständischen Unternehmen Material als
    Sachspenden erhalten. Vor allem alte Euro- und Einwegpaletten, sowie auch Erde und
    Gartenmaterial, sowie auch Gemüsepflanzen wurden uns im Laufe des Projektstartes gespendet.
    Gesammelt wurden vor allem Einwegpaletten für 16 Hochbeete. Die Beete sind fast alle 2,40 m
    lang, 1,20 m breit und 80 cm hoch. Ebenso haben wir Teichfolie verschiedenster Art und Schrauben
    für die Beete verwendet und aus den Mitteln der Ertomis Stiftung besorgt.
    Die Befüllung der Beete erfolgte in vier Schichten. Bekommen haben wir Erde vom Gartenamt und
    von einer lokalen Firma welche gesunden Bodenkompost angeliefert hat. Im unteren Bereich der
    Beete wurden Äste aus den umliegenden Bäumen und von der Grünsammelstelle eingelegt. Ebenso
    haben wir das Gartengrundstück gemäht und den Grünschnitt für die 2. Schicht verwendet.
    Kompost und Laub für die 3. Schicht kam von verschiedenen Helfern im Umfeld.
    Die Bewässerung haben wir aus zwei IBC-Kanistern sichergestellt, welche ebenfalls von einer
    Regensburger Firma gekauft wurden. Angehängt daran wurden einfache Gartenschläuche zur
    Bewässerung. ( In der kommenden Saison möchten wir die Bewässerung optimieren, in dem wir
    Schläuche im kompletten Garten verlegen und Sie an die IBC Kanister anschließen.)
    Die Ernte von haushaltsüblichen Gemüsesorten erfolgte ab Juni bis etwa Ende Oktober.
    Geerntet wurden Kürbisse, Gurken, Paprika, Pepperoni, Tomaten, Kohl, Salat, Radieschen,
    Karotten, Kartoffeln, Kräuter, etc. Ein abschließendes Gartenfest, wurde als Erntefest auf dem
    Grundstück Ende August veranstaltet. Dabei kamen auch Nachbar, die bislang nicht am Projekt
    beteiligt waren (mehr …)

  • Selbstbau eines Bewässerungssystems im PAT GG in Regensburg

    [Gu, aus Antrag und Tel)

    Für den dieses Jahr auf städtischen Grund Grund entstandene PAT GG in Regensburg (Träger = TT Regensburg).

    Der PAT-Garten (Prüfeninger Autobahn Tunnel) wurde im Frühjahr 2017gestartet, das Grundstück liegt auf einem Autobahndeckel im RegensburgerWesten und gehört der Stadt Regensburg. Es war von Anfang an alsNachbarschafts Projekt zur Verschönerung und Belebung der öffentlichenGrünfläche geplant, es wurde über die lokale Presse und die TransitionRegensburg Verteiler eingeladen, bei den ersten Treffen im Mai 2017kamen ca. 20 AnwohnerInnen aller Altersgruppen. Gemeinsam wurde derGarten geplant. Das Material sollte möglichst recycelt werden, so wurdenzum Bau der Beete ausschließlich alte Paletten von lokalen Firmenverwendet. Die Erde für die ersten Beete wurde von einem lokalen KompostProduzenten  geliefert. Der Garten wird von der Nachbarschaft sehr gut angenommen, dabei ist eindeutlich besserer Austausch zwischen den Menschen zu beobachten, welchesich im Garten öfter und länger begegnen. Im Garten wurden auchSitzgelegenheiten geschaffen, welche regelmäßig als Treffpunkt genutztwerden. Ernten können alle, die sich aktiv einbringen, dabei könnenInteressentInnen zu jedem monatlichen Treffen einsteigen, dort erhaltendiese ein eigenes Beet oder übernehmen Gemeinschaftsaufgaben. Der Bau ging recht schnell voran, so dass wir bereits 16 Hochbeete undeine Wasserversorgung fertig stellen konnten, so ist bereits in diesemJahr eine bunte Vielfalt an Gemüse gewachsen und konnte gemeinsamgeerntet werden.
    Das neue Bewässerungssystem soll die ausschließlich ehrenamtlich Aktivenbei der wöchentlichen Gartenarbeit entlasten, die Skizze zum Bauvorhabenfinden Sie im Anhang. Es sollen Wasser-Verlegerohre zu allen Beeten unterirdisch in ca 5-10cmTiefe verlegt werden. Die IBC Tanks sollen zusätzlich mit Sonnenschutzbedeckt werden, da in diesem Jahr bereits nach 1 Woche Algenbildungbeobachtet wurde. Die Verlegerohre sollen über Verteiler an den Beetenverzweigt und integriert werden, so dass nur noch das öffnen vomWasserhahn am IBC notwendig ist. (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Regensburg

    (Gu, aus Antrag)

    Derzeit sind wir ca. 20 Personen, die aktiv mitarbeiten. Die Kommunikation läuft über Emaillisten.

    Der Vertrag mit der Stadt Rgb. läuft bis 31.12.2018 mit der Option zur Verlängerung. Als Pacht fallen für das gesamte Jahr 2018 164,- Euro. Die Paletten wurden uns kostenlos gespendet von diversen Firmen, die Gartenerde bekamen wir vom Gartenbauamt, die Pflanzen von einer Gärtnerei.
    Angebaut werden Kräuter und Gemüse, mittlerweile konnte auch schon geerntet werden (mehr …)