Schlagwort: Permakultur

  • Landshut: DOM (interkultureller) Nachbarschaftsgarten will in Richtung Permakultur gehen

    (Bericht zu unsere Förderung)

    Der interkulturelle Gemeinschaftsgarten am Nachbarschaftstreff DOM war auch 2025 wieder ein beliebter Treffpunkt für Meschen mit verschiedenster Herkunft.

    Was wir gemeinsam umsetzen konnten:

    o   Gemeinsame Planung des Gartenjahres

    o   Wöchentliche Treffen während der Saison jeden Freitag, Treff, gemeinsames Arbeiten, Sprechen (Deutsch lernen) und Austausch, Ernten und Essen

    o   Baumschnitt unter Anleitung, neue Unterstützung gefunden durch einen Studenten der Landschaftsarchitektur und Mitglied im Landschaftspflegeverband

    o   Kräuter- und Gemüsebeete – von der Anzucht über Pflege, Ernte und Saatgutgewinnung aus eigener Hand

    o   Bau neuer Kompostkästen

    o   Abbau alter Hochbeete

    o   Kleine saisonale Feste an Ostern, Sommer, Erntedank, Abschluss und Saisonende am Lagerfeuer

    o   Gesprächsrunden in gemischten Gruppen aus Einheimischer Bevölkerung und Migrant*innen – Philosophieren über Dankbarkeit, Vielfalt und Heimat

    Der Garten freut sich über wachsende Beliebtheit. Vor allem zum Saisonstart waren viele neue Menschen, vorwiegend Frauen beim wöchentlichen Gartentreff um gemeinsam zu Säen und zu Pflanzen. So konnten vor allem Salate, Kräuter, Zucchini, Gurken, Tomaten und Chillis unterschiedlichster Arten angebaut werden. Auch der Baumschnitt und die Bautätigkeiten nahmen zum Jahresanfang einen starken Verlauf. Zum Sommer hin entstand eine gewisse Trägheit innerhalb der Gruppe, was mit beruflichen Veränderungen, Umzug und persönlichen Herausforderung mancher Gartenfreunde zu begründen ist. Im Herbst konnte eine Reihe von Gesprächsangeboten zum Thema Werte und Nachhaltigkeit durchgeführt werden, die sehr gerne genutzt wurden. Dies ermöglichte eine neue Kooperation mit der Hans Lindner Stiftung sowie der Akademie für philosophische Bildung und Wertedialog und dem Nachbarschaftstreff DOM. Mit dem Projekt „ChancenGleich 2.0“ fördern sie den Austausch zwischen den Kulturen. Da der Garten des Nachbarschaftstreffs DOM mitten im Brennpunktviertel der Wolfgangsiedlung liegt, ist diese Form des Austauschs ein Schlüssel für die zukünftige Gestaltung des Gartens als Gemeinschaftsort.

    Woran wir noch arbeiten:

    o   Beet Einfassungen und Neubau von Hochbeeten

    o   Rank Gerüste bauen

    o   Zuständigkeiten für den, von allen genutzten Bereichen im Garten

    o   Verständnis für Permakulturen

    Durch die Fluktuation und den permanenten Wechsel der interkulturellen Treffbesucher ist die feste Aufteilung der Gemüsebeete nur sehr begrenzt möglich.

    Die Beete zu pflegen, zu bewirtschaften und zu ernten gelang in Eigenverantwortung der Gartenfreunde. Vorbereitende (Kompost einbringen, Gemüse-Sortenwahl) und abschließende Tätigkeiten (aufräumen) wurden gemeinschaftlich, unter Anleitung von Mitarbeitenden des Vereins durchgeführt.

    Unter anderem wurde gemeinsam eine nahgelegene Gärtnerei besucht um hiesige Gemüsesorten kennen zu lernen.

    Im Jahr 2026 wird noch einiges fertiggestellt, wie zB.: Die Beet Einfassungen im unteren „Bauerngarten“, sowie die Rank Gerüste für Bohnen etc. Die Werkzeuge und Materialien dafür konnten durch die Mittel der Anstiftung bereits gekauft werden.

    Außerdem wird in diesem Gartenteil in Zukunft mehr der Focus auf Permakultur gelegt. Dafür muss erst einmal informiert werden so, dass ein Verständnis für die Arbeitserleichterung entstehen kann, die so ein Garten mit sich bringt.

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  • Hamburg: Ackerperlen planen Perlenacker

    (Antrag, Antworten)

    Wie viele Menschen sind denn jetzt schon an der Planung beteiligt und wollen dann gärtnern? 

    Beteiligt an einem ersten Schnupper-WorkshopEnde Oktober waren 6 Personen. 3 davon haben schon ernsthaftes Interesse bekundet dabei zu sein. Keiner davon gehört zu den sozial benachteiligten Menschen, die sind eher aus der Selbstzahler*innen-Fraktion.

    Sind die sozial benachteiligten Menschen an der Planung beteiligt und kommen sie aus der Nachbarschaft? 

    Habt ihr schon eine Liste mit Interessent*innen?

    Da bislang noch keine Gelder für das Projekt zur Verfügung stehen , gehen wir erst in die Akquise, wenn die Finanzierung gesichert ist. Da wir aber Kooperationen u.a. mit den Geflüchteten-Unterkünften haben, werden wir zum Beispiel dort aktiv werben. Auch ist die Ansprache in Einwohnermeldeämtern, Gemeindezentren und Wohnprojekten in der Nähe in Planung.

    Der Garten soll/wird dann mit den Menschen, die gärtnern wollen, zusammen aufgebaut und weiterentwickelt? Also nicht nur vom Verein? 

    Ja, richtig, der Garten wird dann mit den Menschen zusammen aufgebaut, aber der Verein bietet eben zusätzlich dazu noch die 6 Workshops auf dem Acker.

    Und können die Gärtner*innen das ganze Jahr über auf die Fläche? Oder denkt ihr an eine Saison von April bis Oktober (das hattest du gestern im Gespräch gesagt)

    Die Saison des Offenen Gartens geht von April bis Oktober. Die Workshop-Saison könnte im Feb. und März mit Planungen und vorbereitenden Arbeiten auf dem Acker starten, die eigentliche Garten-Saison startet ja gewöhnlich im April und geht so bis Ende Oktober/ November, aber natürlich stehen die Flächen den Nutzer*innen auch danach offen. Sie können in jedem Fall das ganzen Jahr auf die Fläche.

    1. Wie groß ist die Gruppe? Und wo kommen die Leute her?

    Wir rechnen im ersten Jahr mit einer aktiven Gruppe von 25–35 Personen (ca. 15–20 Haushalte), die gemeinsam planen, bauen und gärtnern.

    Spadenland ist – wie du sagst – dünn besiedelt, deshalb setzen wir bewusst auf ein sozialräumlich erweitertes Einzugsgebiet:

    ·      Familien und Einzelpersonen aus Rothenburgsort, Neuallermöhe und Billstedt,

    ·      Menschen aus den Wohnprojekten in Ochsenwerder,

    ·      sowie Menschen, die uns bereits über den „Offenen Garten“ am Samstag kennen.

    Diese Mischung ist für uns wichtig: lokal verankert, aber sozial geöffnet.

    Gerade für die sozial geförderten Parzellen sind Billstedt und Rothenburgsort zentrale Zielquartiere – dort haben Familien häufig gar keinen Zugang zu Natur- und Gartenflächen. Unser Hof ist gut angebunden (Bus 124, Bus 120 und 222 fußläufig).Fahrzeiten aus Rothenburgsort und Billstedt liegen bei 20–30 Minuten, was für ein Bildungsprojekt gut machbar ist.

    2. Wie binden wir die Menschen ein, die sozial gefördert werden?

    Die sozial geförderten Lernparzellen sind für Menschen gedacht, die sonst kaum Zugang zu solchen Projekten hätten – z. B. kleine Einkommen, Alleinerziehende, Senior*innen oder Menschen aus Geflüchteten-Unterkünften.

    Die Auswahl erfolgt transparent und sozial begründet, aber ohne hohe Barrieren über:

    • offene Ausschreibung über lokale Einrichtungen sowie direkte Ansprache über Schulen, Elternlots*innen, Ehrenamtliche
    • Kennenlerngespräche vor Ort und auf Augenhöhe
    • gemeinsame Planungstage und Bauaktionen – kein „Zuteilen“, sondern Mitgestalten
    • Gemeinsamer Lern- und Gartenalltag, keine Trennung zwischen „gefördert“ und „normal“ – alle sind vollwertige Teil des Gartens. Wir wollen echte, vielfältige Community – keine Parallelgruppen.

    Alle Teilnehmenden werden ab Februar/ März in einem gemeinsamen Planungsprozess beteiligt – mit Karten, Geländeplan, Bedarfsrunde und gemeinsamer Priorisierung.

    3. Warum nicht über gestaffelte Vereinsbeiträge lösen?

    Gestaffelte Beiträge haben wir – sie reichen aber nicht aus. Für viele Familien aus Rothenburgsort/ Billstedt sind selbst 100–150 € pro Jahr nicht leistbar.
    Damit Teilhabe wirklich möglich ist, braucht es:

    • 0 € für alle sozial geförderten Parzellen,
    • kostenfreies Material (über euch),
    • pädagogische Begleitung  (über andere Förderer)

    =   Zugang ohne Hürden.

    Gerade für Menschen aus engen Stadtquartieren sind diese Gemeinschaftsflächen sehr wertvoll. Und das ist genau der Grund, warum wir euch als Förderpartner anfragen – um echte soziale Teilhabe zu ermöglichen.

    4. Welche Beiträge zahlen die Selbstzahler – und warum?

    Da wir ein saisonbegleitendes Bildungs- und Gemeinschaftsprogramm anbieten (Workshops, Permakultur-Coaching, soziale Permakultur, Lernmaterialien), liegen unsere regulären Beiträge bei:

    • 950 € pro Saison (regulär)
    • ca. 450–550 € (solidarisch reduziert)
    • 0 € (12 sozial gefördert)

    Die Selbstzahlenden tragen bewusst solidarisch dazu bei, dass wir 12 kostenfreie Lernparzellen ermöglichen können. Dieses Modell ist Teil unseres Community-Gedankens.

    5. Wie groß sind die Parzellen? Und wie viel Gemeinschaftsfläche gibt es?

    • 30 Lernparzellen à 25–35 m², ca. 1.000 m²
    • ca. 1000 m² Gemeinschaftsfläche für Kompost, Wege, Wassermanagement und Workshopfläche

    Die Parzellen sind nicht „Mietflächen“, sondern Lern- und Übungsräume in einem gemeinschaftlichen Gartenkonzept. Die Fläche ist bewusst so gestaltet, dass die Gemeinschaftsorte und Lernräume ausreichend Platz haben.

    ERSTE FRAGE/ANTWORTRUNDE

    Wir bauen nicht nur Beete, sondern ein gemeinschaftliches Lernprojekt für 60–100 Menschen – mit sozialen Zugängen, Workshops und gemeinschaftlichen Bauaktionen. 
    Wir wollen ein gemeinschaftliches Gartenprojekt aufbauen, das individuelle Lernparzellen und gemeinsame Gartenstrukturen miteinander verbindet. Die Förderung der anstiftung würde es uns ermöglichen, dieses Gemeinschaftsprojekt sinnvoll und zugänglich zu gestalten.

    Der Förderantrag an die anstiftung bezieht sich ausschließlich auf den Gemeinschaftsgarten: auf die gemeinsame Planung der Fläche, den Aufbau von Wegeführung, Kompost, Wassermanagement, auf gemeinsame Pflanzaktionen und Workshops und die Entwicklung einer selbstorganisierten Gartengemeinschaft.

    Innerhalb dieser gemeinschaftlich organisierten Fläche soll es Lernparzellen geben, die von Teilnehmenden individuell bepflanzt werden. Diese Parzellen sind nicht als klassische Mietäcker gedacht, sondern als Lernräume innerhalb des gemeinschaftlichen Gartens, damit die Teilnehmenden direkt erleben können, wie Boden, Pflanzen, Wasser und Klima zusammenwirken.

    Aus diesen Lernparzellen soll ganz gezielt eine gemeinschaftliche Permakultur-Gartenstruktur entstehen: gemeinschaftliche Infrastruktur, gemeinsame Bauaktionen, kollektive Entscheidungsprozesse und gemeinsame Pflegephasen.Eine solche Kombination —  gemeinschaftlicher Garten + individuelle Beete — findet sich in vielen klassischen Gemeinschaftsgärten.

    Für Menschen, die sich sonst nicht beteiligen könnten (z. B. Alleinerziehende, kleine Einkommen, Senior*innen, Menschen mit wenig Zugang zu Natur-Projekten), wollen wir 12 sozial geförderte Lernparzellen einrichten. Diese Teilnehmenden zahlen keine Gebühr und erhalten Materialien und Unterstützung kostenfrei, also genau im Sinne der anstiftung, die soziale Zugänge fördert.

    Wenn wir von einem „Gartennetzwerk“ sprechen, meinen wir die soziale Gemeinschaft, die durch gemeinsames Arbeiten entsteht: gemeinsame Planungstage, Bauaktionen, Workshops, Austausch und gegenseitige Unterstützung. Die Gruppe organisiert sich nach und nach zunehmend selbst. Das ist ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Permakultur und ein Kernelement des Projekts – nicht ein externer Zusammenschluss oder eine zusätzliche Organisationsebene.

    Zur Kostenfrage: Das gesamte Gartenprojekt befindet sich im Aufbau. Für die sozial geförderten Parzellen fallen keine Gebühren an. Die Förderung dient dazu, diese Teilhabe zu ermöglichen. Menschen, die später eine selbstzahlende Lernparzelle übernehmen möchten, können dies tun – sie sind aber nicht Bestandteil des aktuellen Förderantrags.

    Das Projekt ist somit kein Mietackerbetrieb, sondern ein gemeinschaftliches Bildungs- und Beteiligungsprojekt, das soziale Teilhabe, ökologische Praxis und gemeinschaftliches Lernen verbindet.

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  • Berlin: Peace of Land sucht mehr Mitmacher*innen

    NL

    Peace of Land am Wendepunkt

    Seit 3 Jahren nun ist Peace of Land an der KulturMarktHalle angekommen. Und nicht zum ersten Mal nutzen wir die Gelegenheit uns mithilfe eines angeleiteten Coaching Prozesses mit unserer Organisationsentwicklung zu befassen. Ganz im Sinne des Permakultur Prinzips “Reagiere kreativ auf Veränderungen” begleitet uns seit Ende November Transformationscoachin Isabel  durch einen Prozess. Den Auftakt machte der Wendepunkt Workshop im November. Wir haben dabei auf unsere persönlichen Highlights aus 9 Jahren Peace of Land zurück geblickt, haben zusammengetragen welche Ressourcen und Begrenzungen wir als Projektgemeinschaft haben. Dabei haben wir festgestellt, dass wir zum einen eine wahnsinnige Menge an Ressourcen haben von Wissen und Methoden, eine Vereinsstruktur und ein tolles Netzwerk, aber auch, dass wir mehr Menschen benötigen, die nicht nur  Gärtnern wollen, sondern auch richtig Bock haben, ab 2026 unser Permakultur Gemeinschaftsprojekt mit zu gestalten oder Wissen rund um Permakultur sowie zukunftsfähige Ernährung & Gemeinschaft mit uns in die Gesellschaft zu tragen.

    Ab Januar wollen wir mit Menschen von KulturMarktHalle und der im Mühlenkiez aktiven Öko-AG gemeinsam in eine Visionsfindung und Strategieentwicklung gehen. Denn eines ist klar: Zusammen ist man immer stärker. Unser Wunsch ist es, die Zusammenarbeit hier zu intensivieren und sich auch organisatorisch dieser Herausforderung zu stellen. Außerdem wünschen wir uns weitere Menschen, die unsere Gruppe stärken, neue Impulse und Ideen reingeben oder eigene Permakultur Designs machen wollen.

    Wenn Du Dich angesprochen fühlst in unser  basisdemokratisches selbstorganisiertes Permakultur Projekt einzutreten und Teil unseres Kollektivs zu werden, dann schreib uns an info@peaceof.land!

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  • München: Hotus di Monaco ist Nachbarschafts- und Schulgarten auf einem Grünstreifen

    (Besuch)

    In Neuperlach ist ein Gemeinschaftsgarten auf einem Grünstreifen zwischen Einkaufszentrum und Wohnbebauung auf der einen und einer modernen Montesori-Schule, die auch Jugendhilfeträger ist, auf der anderen Seite. Die Idee dazu hatte einer der Lehrer. Sie haben keinen Pausenhof und so nutzen sie das Dach als „Draußen-Freiraum“. Dort gibt es auch viele Beete (leider hatte ich nicht genug Zeit, um auch das anzugucken). Florian (der eigentlich Lehrer für Mathe und Deutsch (?) ist und Imker) hatte dann die Idee, auf dem Grünstreifen mit der Nachbarschaft und Schüler*innen einen Gemeinschaftsgarten mit Gemüseanbau zu realisieren. Sie mussten viele Hürden nehmen, der Streifen gehört z.B. der Eigentümergemeinschaft der „Vierschanzenhäuser“ direkt gegenüber. Unter dem Streifen ist größtenteils eine Tiefgarage, es wurde dort 30 cm Erde aufgeschüttet. Sie haben einen Vertrag, der immer nur für 1 Jahr läuft etc.

    Durch einen Verfügungsfond haben sie Geld für den Aufbau des Gartens bekommen, außerdem war der Garten Teil von Neuperlach grünt (oder wie hieß das?). Sie haben wabenartige Hochbeete gebaut, die Modular auch in der Höhe erweiterbar sind, Bäume in Kästen gepflanzt, Sträucher in die Erde gesetzt, ein Rasengitter verlegt, damit auch Rollifahrer*innen in den Garten können, ein Bewässerungssystem für die Sträucher im Boden verlegt, sie fangen Regenwasser vom Dach auf usw. Auf der einen Seite des Streifens sind die Nachbarschaftsbeete (individuell zugeordnet), es gibt da auch ein Gartenhäuschen – dann kommt eine Konstruktion, die der Prototpy einer Schattenbank ist. Eine tunnelartige Überdachung mit Solar auf dem Tunneldach und Sitzbänken drunter. Durch die Penals gibt es hier auch Strom. Diese Konstruktion ist im Rahmen des EU-Projekts gebaut worden, das Projekt lief aus, da, wo das eigentlich hin sollte (auf eine Brücke), war es zu schwierig und langwierig, so landetet die Schattenbank im Garten.
    Auf der anderen Seite sind die Schulbeete. Da wird Permakultur groß geschrieben, es gibt Schlüssellochbeete und Lasganebeete.
    Florian macht das alles ehrenamtlich und sucht nach Methoden und Möglichkeiten, dass die Gruppe das auch ohne ihn weiter macht und der Garten sich so verstetigt.
    Manche Schüler sind ganz wild aufs Bauen. Sie haben in der Schule auch verschiedene Werkstätten. In der Schule (Grundschule), sind viele geflüchtete Kinder dabei.

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  • Kiel: Einbruch im Lifegarten

    Im Lifegarten wurde von 08.07 auf den 09.07 eingebrochen. Sowohl ins Vereinsheim als auch ins Gewächshaus und Schuppen.
    Geklaut wurden im wesentlichen Akkuwerkzeuge, Akkus und Ladegeräte. Gesamtwert ca. 1500€
    Wir haben als Verein beschlossen:
    -Wiederbeschaffung
    -Sofortmaßnahmen (Akkuwerkzeug erstmal nur zu Hause lagern)
    -Langfristige Maßnahmen (bessere Kameras, sicherere Lagerplätze)
    -Prüfung von Versicherungen

    Am 13.07. ist nochmal eingebrochen worden. (mehr …)

  • Chemitz: Nia Domo -> JÖK

    Nia Domo ist jetzt der JugendÖkologieGarten, kurz JÖG.

    „JÖG“ befindet sich auf dem Gelände des AJZ. Neben der Bewirtschaftung des Upcycling-Gewächshauses und der Flächen nach den Prinzipien der Permakultur geht es darum, einen Begegnungsraum für Wissensvermittlung in Ökologie, Handwerk sowie Re- und Upcycling zu schaffen.

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  • Kiel: Life Garten wird Waldgarten

    (Antrag, Antworten)
    Ja wir sind eine Gruppe, also ein Verein, der sich in AG’s organisiert. Im Lifegarten ist die AG Waldgarten tätig. Lifegarten und der Garten an der Alten Mu sind die beiden Gärten, richtig.

     Ich habe noch ein paar Nachfragen zum Lifegarten und zum Antrag: – Wie ist das in Kiel mit dem Pachten von Flächen in Kleingärten? Hat das jemand von euch privat gemacht oder können auch Vereine Flächen pachten? Wer zahlt die Pacht? Die Pacht wurde ursprünglich von Tanja, der Gartengründerin geleistet.
    Seit der Kooperation mit dem Permakulturzentrum (PKZ) wurde die Pacht geteilt.
    Seit Anfang 2024 besteht ein gemeinsamer Pachtvertrag mit Tanja und PKZ als Pächter:innen. Die Verpächterin ist die Stadt Kiel.
    Also ja, Vereine können das hier wohl auch.

     – Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie viele Menschen sagen „das ist mein Gemeinschaftsgarten?“, wie viele machen punktuell mit? „Mein Gemeinschaftsgarten“ würde ich sagen ca. 8 Menschen, wobei wir bei den wöchentlichen Treffen meist weniger sind, weil nicht alle jede Woche kommen. Punktuell, also mit den Wochenendevents steigt der Unterstützerkreis auf ca. 30 Menschen.  

     – was macht ihr im Winter? Im Winter kümmern wir uns um Infrastruktur. Also dieser Antrag fällt auch hauptsächlich in die Kategorie Winterarbeit. Z.B. Wird aktuell ein kleiner Fahrrad Unterstand errichtet. Oder eine Kleine Holzwerkstadt an dem Vereinsheim aufgebaut.

     – Infos zum Vereinsheim und Gewächshaus habe ich auf eurer Site nicht gefunden. Waren die schon da? Wie groß sind diese Gebäude jeweils? Was kommt bei euch ins Gewächshaus? Auf Instagram findest du Beiträge, die beides gut zeigen.
    Vereinsheim, Steinhaus, ca. 4x5m, war schon da, renovierungsbedürftig
    Gewächshaus, Neubau, bzw. Bau aus hauptsächlich recycelten Materialien, Grundfläche ca. 4×6,5m Höhe 4m, Baubeginn 2022, Erste Nutzung 2024, Aktuell in Finalisierung
    Aktuell wird es als Orangerie und Apfellager genutzt.
    Langfristig sollen auch im Sinne des Waldgartens größere Pflanzen (Bäume) permanent dort stehen, die wärmeres Klima brauchen.

     – Wie wird derzeit im Gewächshaus gelüftet? Es sind bereits 3 automatische (hydraulische) Fensterheber verbaut.
    Dadurch dass der Bau insbesondere bei den Fenstern aber noch nicht abgeschlossen ist, sind noch so große Lücken in den Wänden, das automatisch „gut“ gelüftet ist.
    Im Winter wird es jetzt dementsprechend kalt dort.

     – Was passiert auf der Waldbühne? Während der Treffen ist dort eine Sitzmöglichkeit.
    Bei Events wird die Bühne z.B. mit Musik oder Redner:innen bespielt.

     – Wie ist die Gruppe organisiert? Machen alle alles oder gibt es z.B. eine Gewächshaus-AG? Innerhalb der AG Waldgarten machen alle alles.

     – Hat jemand von euch einen Kettensägenschein? Wie viele Menschen aus eurer Gruppe können die Kettensäge nutzen? Wofür und wie oft wird die gebraucht? Tanja ist die einzige mit einem Schein. Es gibt Sägen verschiedener Größe, die nach Einweisung von Tanja auch ohne Schein bedient werden dürfen.
    Die Sägen helfen uns sowohl bei der Errichtung der Infrastruktur, als auch bei der Pflege der Bestandsbäume, oder beim Feuerholz machen. Sie werden sehr häufig genutzt. Auf dem Gelände gibt es viele Bäume und Sträucher.

     – Wie habt ihr bisher den Rasen gemäht? Der Rasen wurde bisher mit einem Verbrenner-Rasenmäher gemäht. Der fällt jedoch altersbedingt auseinander und ist nun nicht mehr nutzbar. Reparatur ist leider unwirtschaftlich und ein Verbrenner auch nicht mehr gewünscht. Aufgrund der Hanglage und der verwinkelten Bepflanzung haben wir uns für einen Akku-Rasenmäher als Nachfolgegerät entschieden.

     – Was für Farbe wollt ihr nutzen? Es handelt sich dabei hauptsächlich um Holzschutzfarbe und Farbe für Rauputz. Teilweise weiß, vor allem beim Gewächshaus jedoch in verschiedenen Pastellfarben. Wir achten auf natürliche Inhaltsstoffe. Was im herkömmlichen Baumarkt nicht zu finden ist, besorgen wir im Naturbauhaus. Das ist in Kiel wirklich gut sortiert und man wird gut beraten.

     – Welche Finanzierungsquellen hattet ihr bisher Im Lifegarten wurde zunächst alles privat finanziert.
    Seit der Kooperation mit dem PKZ wird auch das Vereinsbudget genutzt. Das wiederum finanziert sich durch Beiträge, Workshops und Events.  
    Es wurde auch ein Teil einer Förderung der BINGO Umweltlotterie für den Bau des Gewächshauses verwendet.

    Der Lifegarten ist ein offener Austauschort für alle interessierten Menschen aus Kiel und
    Umgebung. Es ist ein Gemeinschaftsgarten mit Beteiligung des Permakulturzentrums Kiel.
    Ein Schwerpunkt des Lifegartens ist das Thema „Waldgarten“, denn er ist selbst als ein
    solcher konzipiert. Offene Gartentreffen finden immer dienstags und donnerstags, sowie
    jeden ersten Samstag im Monat statt. Die bestehende Infrastruktur umfasst u.a. ein Mini-
    Vereinsheim, eine Komposttoilette, eine Waldbühne und ein großes Gewächshaus. Mehr auf
    der Website lifegarten-kiel.de.
    Ziele
    Mit diesem Förderantrag sollen an der genannten Infrastruktur
    Instandhaltungsmaßnahmen zur Erhaltung, sowie bauliche Maßnahmen zur Finalisierung
    des Gewächshauses realisiert werden. Ein weiteres Ziel ist die Pflege des Waldgartens bzw.
    der Grünfläche, die die heranwachsenden Bäume verbindet.
    Inhalt und Maßnahmen
    • Streicharbeiten an Vereinsheim, Komposttoilette, Gewächshaus und Waldbühne
    • Statische Aussteifung Gewächshaus
    • Fertigstellung der Fenster des Gewächshauses
    • Beschaffung eines elektrischen Akku-Rasenmähers
    Die Arbeiten sollen gemeinschaftlich von den ehrenamtlichen Mitgliedern des
    Permakulturzentrums Kiel durchgeführt werden.


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  • Ffm: Stadt.Land.Wirtschaft: GG auf Fläche einer SolaWi

    (Antrage/ANtworten)

    Ziel: Bepflanzung der Ränder des Gartens mit essbaren Obst-Gehölzen für „Naschstreifen“
    Gärtner*innen: 80-100
    Größe: 4000 qm²

    Nach dem Vorbild der Waldgartensysteme möchten wir als Gemeinschaftsgarten lang,- bzw.
    mehrjährige essbare Gehölze und Stauden in unseren Garten integrieren, um so die Vielfalt der
    Selbstversorgung weiter voranzutreiben. Dabei wollen wir ein ehemaliges 55m langes Spalier
    wiederbeleben, die 7 bestehenden Obstbäume neu-veredeln und erziehen, sowie an diesem
    Spalier 14 neue Obstbäume (Buschbäume) an der nördlichen Begrenzung des Gartens zu
    setzen. Hierbei haben wir vor die Obstbäume so zu setzen, dass von Westen nach Osten die
    Obstbäume Monat für Monat reif werden, um zu verhindern, dass wir zu bestimmten
    Zeitpunkten zu viel Obst haben, sondern gleichmäßig den ganzen Sommer/Herbst hinweg
    ernten können. Außerdem wollen wir eine zweite Grenze (östliche Seite) des Gartens nutzen und
    dort 8 Obstbäume mit Baumscheiben anlegen (Hochstämme), hier ebenfalls von Nord nach Süd
    aufeinander folgende Reifung. Gerahmt, unterstützt und ergänzt werden soll dies durch eine
    große Vielfalt an mehrjährigen, ess- und nutzbaren Pflanzen, die als Baumscheiben und als
    Abgrenzung zu den Gemüsebeeten dienen sollen.
    Mit diesem Projekt erhoffen wir uns mehrere Ziele gleichzeitig anzugehen und so im Sinne der
    Permakultur multifunktional zu denken. In allererster Linie wollen wir einen Schritt in Richtung
    vielfältiger Selbstversorgung gehen und uns neben Gemüse auch mit Obst, Beeren und Kräutern
    versorgen. Darüber hinaus wollen wir lernen, wie wir Obstbäume und die anderen Gehölze
    sinnvoll und überlebensfähig in bestehende Gemüsegärten integrieren können. Im Sinne der
    Agroforstwirtschaft zielen wir ebenfalls auf eine Verbesserung des Bodens ab, insbesondere
    dem Schutz vor Erosion und der Wasserspeicherfähigkeit. Ebenfalls wollen wir Insektenhotels in
    die Strukturen, bzw. im Spalier integrieren, um die Biodiversität in unserem Garten und damit die
    Produktivität jedes einzelnen Teils zu steigern.
    Um die Bäume sinnvoll in den Garten integrieren zu können, sichtbar und geschützt benötigen
    wir ebenfalls Robinienpfähle zum Bau von Baumschutz und Holzhäcksel zum Anlegen von
    Wegen. Zur Bewässerung verlegen wir einen Tropfschlauch. Dazu erarbeiten wir ebenfalls gerade
    einen Pflanz-, Pflege- und Bewässerungsplan, sowie Obstbaumschnitt- und Veredlungskurse zu
    organisieren. Die Pflanzung erfolgt in organisierten Gemeinschaftsaktionen, die organisiert und
    vorbereitet werden, um so professionell und artenangepasst wie möglich vorzugehen.
    Darüber hinaus ist uns die Verbesserung unseres Bodens ein sehr wichtiges Anliegen, da dieser
    die Produktivität einzelner Pflanzen um den Faktor 100 steigern kann. Deshalb würden wir gerne
    ebenfalls Pflanzenkohle bzw. Terra-Preta, Silage zum Mulchen und Blühwiesenmischungen in
    die Pflanzung der Bäume integrieren.
    Beschreibung des Gemeinschaftsgartens:
    Der Gemeinschaftsgarten des Vereins Stadt.Land.Wirtschaft. ist ein offenes und solidarisches
    Projekt auf den gepachteten Flächen der Solawi „Die Kooperative“. Das Projekt ist eine
    Kooperation unseres Vereins, den Mitgliedern der Kooperativen, sowie interessierten
    Gärtner*innen. Wir haben den Anspruch alle Menschen in Frankfurt niedrigschwellig zur
    ermöglichen beim Garten mitzumachen und zu lernen, wie Permakultur und Selbstversorgung
    auch konkret in der Stadt gelebt werden kann. Hierbei liegt auch ein großer Fokus auf Bildung,
    um so vor Ort eigenständiges Projektmanagement, Selbstorganisation, den Umgang mit
    Ressourcen und der Natur sowie gemeinschaftlichen Gemüse- und Obstanbau in der Stadt
    lernen. Der Gemeinschaftsgarten hat aktuell rund 80-100 Menschen, die mitgärtnern auf 4000
    qm. Dabei gibt es verschiedene Modelle, teilweise gibt es Menschen, die sich um eigene
    Parzellen kümmern, aber auch Bereiche, die von der ganzen Gemeinschaft bewirtschaftet und
    umsorgt werden. Die Fläche an sich gehört der Genossenschaft „Die Kooperative“, die die
    Flächen zunächst den Genoss*innen der Kooperative zum Selbstgärtnern zur Verfügung stellte.
    Durch ein immer größer werdendes Interesse entschied man sich dann dazu, die Flächen der
    Stadtgesellschaft insgesamt zur Verfügung zu stellen und einen Verein zu gründen, um den
    Gemeinschaftsgarten Stadt.Land.Wirtschaft. zu ermöglichen. Der Boden ist auf Grund der Lage
    an der Furt des Mains sehr fruchtbar, hauptsächlich lehmig-humos, in einer Senke eher sandig-
    humos. Da Frankfurt eine geringe Durchschnittsniederschlagsmenge aufweist haben wir
    ebenfalls Zugang zu einem Brunnen. Einen Zaun haben wir bisher nicht vollständig. Auf der Süd-
    und Westseite ist dieser vorhanden, an der Nord- und Ostseite noch nicht, doch auch da
    befinden wir uns in Planung und Absprachen mit der Solawi. Bisher fokussieren wir uns auf den
    Gemüseanbau, wollen nun aber den nächsten Schritt machen und unsere Strukturen um
    Obstanbau erweitern.
    Um schnelle Kommunikation zu ermöglichen haben wir einen gemeinsamen Discord-Channel
    und treffen uns einmal im Monat für das „monatliche Gartentreffen“. Ebenfalls sind wir in engem
    Kontakt mit den Gärtnern der Genossenschaft, die uns beim Aufbau des Gartens unterstützen.
    Neue Menschen melden sich bisher bei den Kontaktmöglichkeiten der Kooperativen, seit der
    Vereinsgründung und Aufbau der Mailadresse werden wir dies kontinuierlich umstellen.
    Beantwortung meiner Fragen:
    Die Nutzung der Fläche ist nicht befristet.

    Die Solawi pachtet 1 Hektar.

    Ja es sind zwei eigenständige Projekte, man muss nicht Mitglied der Solawi sein, um im Gemeinschaftsgarten mitzugärtnern. Die Gärtner zahlen eine Gebühr an die Solawi um dort zu gärtnern. Der Verein wurde von Mitgliedern der Solawi gegründet und zahlt keine Nutzungsgebühr.

    Es gibt um die 100 a 30 m² individuelle Gemüsebeete, und dann gibt es 200 qm² die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Die restliche Fläche wollen wir nun mit Obstbäumen bestücken.

    Es gibt ein Banner zur Straße hin, wir wollen ebenfalls ein Schild installieren, das auf den Garten hinweist. Die einzelnen Beete sind mit Hölzern abgesteckt. Wir folgen das Prinzip eines offenen Gartens ohne Zäune.

    Ja wir haben Expert*innen in den eigenen Reihen und es gibt bereits einige zuständige Personen, die sich dauerhaft darum kümmern würden. Das notwendige Werkzeug haben wir teilweise selbst (bsw. Veredlungsmesser) teilweise können wir das bei der Solawi ausleihen.

    Die Obsternte soll im besten Fall direkt verzehrt werden und Überschuss soll in Gemeinschaftsaktionen weiterverarbeitet werden. Das Ziel ist nicht daraus Saft zu machen, deswegen Busch und Hochstamm, sondern Tafelobst zu erzeugen. Um so effizient wie möglich vorzugehen haben wir die Reifezeit der Bäume/Sorten miteinbezogen (mehr …)

  • Berlin: unigardening feiert 10 jähriges Jubiläum

    Unigardening ist ein Projekt von Sustain it! Sustain it! wurde 2010 ins Leben gerufen von einer Gruppe Studierender, denen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Uni zu kurz kamen und die beides auf dem Campus erlebbar machen wollten. 2012 gab es an der TU ein Projekt (eine Projektwerkstatt?) zum Thema Permakultur in Stadt und Land. Das war ein weiterer Baustein für die Gründung des Gartens. Dieser startete mit einem „essbaren Balkon“ auf dem Gelände des Botanischen Gartens.

    Sustain it! gehört zur erweiterten Governance der Uni. Wichtig ist im Garten die trans- und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Es gibt auch eine Kooperation mit der Botanikerschule. Es ist Ort der Begegnung, der Praxis, des Lernens, des Austauschs.

    der Garten ist gewachsen, es ist ein Permakulturgarten, alles gemeinschaftlich. Viel gibt es für Wildbienen und andere Insekten, sogar ein Sandarium. Sie haben ein großes Gewächshaus, Arzneipflanzen und Färberpflanzen. Die beiden Themen Färben und Insekten waren und sind immer wichtig im Garten. Es gibt auch eine Bienen Ag, die sich Sonntags trifft. Die Gruppe ist 30 Menschen groß, die aktiv gärtnern und 90 sind im Freundeskreis, Menschen, die dort mal gegärtnert haben. Die Gemeinschaft ist sehr wichtig und sie schaffen es, die Neuen wirklich willkommen zu heißen. Die Gruppe besteht aus Studis der FU und der TU, Mitarbeiter*innen des Botanischen Gartens und Interessierte Anwohner*innen. Alle sind willkommen. Sie machen Führungen, Workshops, Kreativangebote, haben einige Male bei der Langen Nacht der Botanik teilgenommen, machen Angebote für die Schüler*innenuni.
    Ganz wichtig für das Funktionieren des Garten ist, dass es um die Vermittlung von Bildung geht, in eine vertrauensvollen Atmosphäre, einem Raum ohne Wertung, in dem auch Fehler möglich sidn. Sie sind nicht nur vom Wissens zum Handeln gekommen, sondern auch vom Handeln zum Wissen.

    Es gab einen Kontiki Workshop mit H. Pieplov, es wurden MA und BA Arbeiten geschrieben, u.a. eine an der Uni Potsdam dazu, wie GGs konzipiert sind und was in der Realität dann umgesetzt wird.

    Der Gruppe geht es um Transformation, um einen Wandel der Gesellschaft. Sie sind nun auch vernetzt mit der recht neuen Intiative „blühender Campus“. Die FU hat als erste deutsche Uni eine Biodiversitätsstrategie.

    und haben dem zweiten Garten an der FU, der Blätterlaube mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Für den Neubau des Trafohauses haben sie Ausgleichsflächen bekommen, konnten sich also vergrößern. Was fehlt sind Lagerflächen

    Alles ehrenamtlich bis auf eine Aufwandsentschädigung für die Koordination. Ihr Ehrenamt stoßt aber an eine Grenze und sie suchen Geld. (mehr …)

  • Frankfurt: GemüseheldInnen Stadtfarm eröffnet

    am 6. Juni öffnet ein ganz besonderer Ort in Frankfurt seine Tore! Wir eröffnen unsere neukonzipierte Frankfurter Stadtfarm in Sachsenhausen, die wir in den vergangenen Monaten dank der Unterstützung von zahlreichen Engagierten umgestaltet und weiterentwickelt haben. Wir danken insbesondere der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die das Vorhaben durch eine Förderung ermöglicht hat.

    Mit der Frankfurter Stadtfarm schaffen wir für Frankfurt…

    • einen Lernort für Naturerfahrung, Umwelt- und Ernährungsbildung zum Mitmachen.
    • ein Reallabor für Urban Farming nach regenerativen Ansätzen.
    • einen Ort für Gemeinschaft und soziales Miteinander in der Stadt.
    • eine artenreiche Naturoase, die dem Klimawandel etwas entgegensetzt.

    Im Rahmen einer großen Auftaktveranstaltung möchten wir die Neueröffnung mit Euch/Ihnen feiern! Dazu laden wir herzlich ein!

    Wann? Donnerstag, 6. Juni 2024, 11.00 bis 13.00 Uhr

    Wo? Hainer Weg 255, 60599 Frankfurt am Main

    Nach einer Führung über die Flächen und der Vorstellung unseres neu angelegten Permakultur-Lehrpfads möchten wir bei Fingerfood und Getränken ins Gespräch kommen.

    Besonders freuen wir uns, dass folgende Gastredner*innen bereits zugesagt haben: Tina Zapf-Rodriguez (gewählte Stadträtin der Stadt Frankfurt) und Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft). Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.

    (mehr …)

  • Meinhard: Gemeinschaftsgarten gibt es inzwischen

    Den GG gibt es inzwischen. Es ist eine Kooperation zwischen Naturfreunden und Eschwege Institut.
    Die Gruppe hat in einem heißen Sommer wie geplant mit einer Permakulturworkshopreihe losgelegt. Nach dem ersten erfolgreichen Workshop gab es Zwistigkeiten von zwei tragenden Personen aus der Gruppe mit der Workshop-Leiterin. Es fanden danach dann keine Workshops mehr statt.
    Die Gruppe hat versucht, das Begonnen alleine weiter umzusetzen und sind noch dabei.
    Als erstes haben sie Obstbäume gepflanzt. Sie haben, da es sehr heiß war, ein kaskadenhaftiges IBC-Bewässerungsystem gebaut, um (Regen)Wasser vom Naturfreundehaus nutzen zu können. Trotzdem sind ein paar Bäume eingegangen.
    Außerdem haben sie eine Teilfläche mit Antiwild-Zäunen abgetrennt und mit Pappen versucht, die Fläche für Gemüseanbau urbar zu machen, das mussten sie 2x machen. Wegen der Hitze hat nicht viel Gemüse überlebt.
    Sie haben aus alten Grenzzäunen (Ost/West) Komposter gebaut.
    Sie wollen den Garten weiter aufbauen und mehr Flächen für Gemüseanbau schaffen. (mehr …)

  • Berlin: langer Designprozess im Kienberggarten

    (Besuch)
    Der Gemeinschaftsgarten im Kienbergpark ist Teil von GrünBerlin und gehört mit zum Umweltbildungszentrum. Eine Gruppe von 10 aktiven Gärtner*innen plant schon eine ganze Weile die Fläche detailliert. Sie gärtnern auch schon länger, wollen die Fläche aber permakulturell ausrichten, einen Teil Waldgarten anlegen und vor allen Dingen ein Wassermanagementkonzept umsetzen. Sie dürfen keine Bauten auf der Fläche haben, arbeiten mit Weiden und einem Tarp – so lange bis die geplanten Bäume dann groß genug sind. Sie experimentieren viel mit Materalien, Gefällen etc und wollen die Ergebnisse vergleichen, um dann den Garten danach umzumodeln. Es gibt eine Fläche für gärtnerische Experimente Einzelner, wenn das die Gruppe dann gut findet, wird das auf die ganze Fläche ausgerollt. Mit dabei sind bilnde Gärtner, die ausprobieren, wie sie mitbekommen können, wo sie was gepflanzt haben, wann es reif ist, was die Pflanzen brauchen. Ein weiteres Experiment dort ist die Zusammenstellung von essbaren Pflanzen aus dem Park und ein kleiner Bauerngarten ist entstanden.
    Die Gruppe arbeitet soziokratisch und mit tiefenökologischen Elementen. Die Leiterin versucht sich immer weiter rauszuziehen und die anderen zu ermächtigen. selber mehr Entscheidungen zu treffen und alleine – in Absprache mir der Gruppe – in die Umsetzung zu gehen. Sie reflektieren ihre Arbeit, es gibt einen intensiven Onboarding-Prozess, immer wieder auch inhaltliche Fortbildungen.
    Sie wollen im nächsten Jahr mehr mit QR-Codes und Beschilderungen arbeiten, damit deutlicher wird, was alles im Garten passiert.
    Ein bisschen haben sie mit Vandalismus zu tun, Schilder werden immer wieder zerstört, noch haben sie keine Lösung.
    Gärtnerisch wollen sie mit einer bestimmten Art von Hügelbeeten loslegen, nach Karin Frank, die nicht so schnell verrotten.
    Im Waldgartenteil dürfen sie nur heimische Pflanzen anbauen, in einem anderen Teil haben sie nach 2 Jahren Prozess nun das ok auch Kiwis etc zu pflanzen. Hier ist es geschützt genug.

    (mehr …)

  • Berlin: Kienberggarten entwicklet sich weiter Richtung Permakultur

    (Antrag, Antworten)

    – wie groß ist denn die Gartengruppe insgesamt und wie groß ist deren Kern?

    Aktuell gehören folgende Gärtner*innen zur Gartengemeinschaft: Isa, Antje, Ingrid, Kay, Laura, Sabine, Marianne, Sebastian, Wolfram, Christin, Frau Müller, Yara, Julia.  Also insg.13 Leute. Diese sind regelmässig aktiv. Ansonsten kommen immer mal wieder Leute von Aussen hinzu, vorallem zu Workshops und die Gemeinschaft wächst langsam aber stetig.


    – wie hoch ist die Fluktuation?

    in den letzten zwei Jahren sind 2 Personen gegangen und Neue sind hinzugekommen.  Manche der Gärtner*innen sind mal eine zeitlang weniger aktiv, wenn gerade andere Themen im Leben anstehen, dann wieder mehr.


    – wie kann man mitmachen/wo erfahren neu Interessierte vom Garten? Wie werden neue Gärtner*innen in den Garten und die Art eurer Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung eingeführt?

    Die Gartenstunden und Workshops sind öffentlich, werden über Schilder am Eingang / am UBZ, über die Webseite und den Umweltkalender und über die grüne Liga beworben.  Gärtner*innen können sich nachdem sie 2-3x eine Gartenstunde miterlebt haben entscheiden der Gemeinschaft beizutreten. Dann gibt es ein längeres Onboardinggespräch und sie unterschreiben die TN- Bedingungen, wie sie auf unserer Webseite ganz unten herunterzuladen sind. 

    https://www.campus-stadt-natur.de/parks-erfahrungsraeume/kienbergpark/kienberggarten/


    – wie seid ihr organisiert? Gibt es ein Gartentreffen pro Woche z.B.? Gärtnern die Menschen auch, wenn Anne nicht da ist? Ist alles gemeinschaftlich oder gibt es auch Patenbeete o.ä.?

    – Wir sind teils soziokratisch, teils hierarchisch organisiert. Siehe Organigramm im Anhang. 

    Es gibt hauptsächlich gemeinschaftliche Flächen. Die Gartengemeinschaft setzt hier die Ideen um, die in dem Neudesign entwickelt wurden.  Dazu gibt es 4 Experimentierbeete. Hier können Gärtner*innen ihre Ideen der Gemeinschaft vorstellen und diese werden dann konsensiert. Für 2024 gibt es folgende Experimentierbeete: Gärtnern für Blinde ( Sebastian und Wolfram), essbares gebietsheimsches Wildgemüse/ Wildkräuter ( Christin), alte Bauerngartenmethoden ( Frau Müller), Bewässerungsgräbensysteme ( Kay). Yara will noch eine Pilzzucht starten, diese wird in unseren Wildheckenbereich integriert.

    Ich koordiniere alle  2 Wochen eine offizielle Gartenstunde,sowie 3 Workshops pro Jahr zu aktuell relevanten Themen ( Fachinputs) . Die Waldgarten AG  trifft sich 10 x pro Jahr.  

    Ich bin auch in der anderen Woche an einem Tag vor Ort um AGs und die Bewirtschaftung zu koordinieren.Alle bringen  sich bei der Bewirtschaftung regelmässig mit ein, dann wenn sie gerade Zeit haben.   Infos (to dos und was im Garten gemacht wurde) wird über unsere Signalgruppen geteilt.


    – wie laufen die Informationsflüsse? Haben einzelne Leute Verantwortung für bestimmte Bereiche übernommen und wenn ja, wie ist das gelungen und wie läuft das?

    1 x pro Monat gibt es eine Versammlung, in der wir uns vor Ort abstimmen, alle TN können Anliegen / Themen auf die Agenda setzen.  Die Versammlung wird immer von jemand anders moderiert. Die Gartengemeinschaft kommunziert über Signalgruppen, hier werden auch Protokolle der Versammlungen weitergeleitetet.  

    1 x pro Jahr evaluieren wir das Projekt gemeinsam und finden Lösungen für die Bereiche, in denen es noch Verbesserungsbedarf gibt.  Dies funktioniert gut und hat dazu geführt, dass alle an einem Strang ziehen.  Auch der Gartenentwurf wurde gemeinsam entwickelt und konsensiert. Dies hilft uns eine gemeinsame Ausrichtung / Zielsetzung zu haben.

    Gärtner*innen nehmen mind. an einer AG teil, z.B. Giess AG, water harvesting AG, PR AG, Bauten AG, Onboarding AG etc. Manche AGs funktionieren sehr selbstinitiativ, andere brauchen Unterstützung um mehr in die  Eigenverantwortung zu kommen.   Hier sind wir stark im Prozess und ich begleite hier noch viel. Aber es hat sich viel getan in den letzten zwei Jahren.  Ziel ist es, dass die AGs eigentverantwortlich organisiert sind.


    – beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten?

    manche Gärtner*innen bringen mal ein Werkzeug oder Pflanzen etc mit. Alle bringen immer selbstgekochtes / gebackenes Essen mit zu unseren Versammlungen.


    – ist die Stelle von Dir, Anne, befristet?

    Ich bin freiberuflich für das Projekt Kienberggarten tätig. Es ist auf Dauer angelegt,  ist aber abhängig von der Förderung vom Senat und muss jedes Jahr neu beantragt werden.


    – ist der Garten an der Stelle „gesetzt“ und unbefristet?

     nach der IGA hat GrünBerlin hier die  Zusage vom Senat bekommen diesen Bereich als Gemeinschaftsgarten und zum Gemüseanbau nutzen zu dürfen.  Dies ist solange möglich, bis hier auf Senatsebene andere Entscheidungen getroffen werden. Dafür gibt es aber keine Anhaltspunkte.


    – was passiert mit der Ernte?

    die Ernte wird unter Gärtner*innen aufgeteilt


    – bitte beschreibt genauer, wie der Wegebau aussehen soll, wozu werden dabei Betonplatten gebraucht? Könnt ihr die gebraucht bekommen?

    Die Wege sollen barrierefrei und versiegelt sein, so  dass auf der Wegfläche Wasser aufgefangen und  in die Beete geleitet wird ( sie sind auf einem leichten Gefälle).  Beton ist  in dem Fall ok, da es witterungsfest ist und auch langlebig und leicht zu verlegen und billiger als andere Optionen. Gärtner*innen aus der Gemeinschaft ist es möglich damit Wege selber anzulegen. Andere Methoden, z.B. verdichteter Kies bräuchte Spezialmaschinen, was mit der aktuellen Haftplficht nicht möglich ist. Dann müssten wir eine Firma beauftragen.

    Die Wege haben bestimmte Masse und von daher ist es schwierig hier genügend passende Platten gebraucht zu finden. Auch haben wir keine Möglichkeit der Abholung, es steht kein Auto zur Verfügung und kein Budget für Transporter. Der Plan ist, dass die Platten, für die wir die Fördergelder bei der Anstiftung nun beantragt haben, dazu dienen, kleine Wegbereiche im Garten anzulegen , hierzu bekommen wir Anleitung von Phillip Gerhardt ( der Spezialist für keyline design:https://baumfeldwirtschaft.de) in einem Workshop Anfang Dezember. Damit experimentieren wir, bis das System gut funktioniert.. Sobald wir mit dem System zufrieden sind, würden wir gerne versuchen über Aktion Mensch die Wege komplett finanziert zu bekommen, so dass wir den ganzen Garten so  anlegen können.  Hierzu bräuchten wir noch sehr viel mehr Platten.

    Die Gartengemeinschaft des Kienberggartens befindet sich seit Herbst 2020 in einem partizipativen
    Gestaltungsprozess und nutzt hierzu Permakulturgestaltungswerkzeuge. Im Anhang ist der Entwurf,
    wie er von der Gartengemeinschaft konsentiert wurde.
    Es soll ein Garten entstehen, in dem in und mit der Wildnis gegärtnert wird und lebendige
    Landschaften gestaltet werden, in denen folgende Ziele im Vordergrund stehen:
     massiver Bodenaufbau mit dem Ziel mehr Wasser, Nährstoffe und CO2 im Boden zu
    speichern
     Ressourcen vor Ort nutzen und sinnvoll einsetzen: water harvesting, Kompost- und
    Mulchsysteme, Kompetenzen in der Gartengemeinschaft
     die Natur für uns arbeiten lassen: Nützlinge anlocken, stickstofffixierende Pflanzen
    einsetzen, Pflanzengemeinschaften bilden, Bodenleben fördern, Sukzession nutzen
     Fokus auf Artenerhalt und Artenvielfalt: Es werden bewusst mehrjährige gebietsheimische
    Wildpflanzen genutzt, um den Ertrag an Wildgemüse, Wildobst und Wildkräutern zu
    steigern und hier Forschung zu betreiben, wie diese Pflanzen für den Menschen besser
    genutzt werden können und wie eine ressourcenschonendere Ernährung aussehen könnte. Im
    Kulturgemüsebereich werden bewusst alte Sorten und sortenreines Saatgut eingesetzt um die
    Vielfalt zu schützen.
     Natur als Erfahrungsraum: Kinderlernort und Kinderentdeckerwald, eine Oase in der Stadt
    soll entstehen, in der wilde Natur erfahrbar gemacht wird. Lebensraum für Tiere wird
    bewusst mitgedacht.
    Der Entwurf wird nach und nach von der Gemeinschaft umgesetzt. Im Herbst/Winter 2023 soll
    noch folgendes ausgeführt werden:
    1. Vorabexperimente zu water harvesting Methoden: Schwammbeet, begehbare Swales,
    Wegebau: Barrierefreie Wege, um Regenwasser in Beete zu leiten
    2. Intensiver Bodenaufbau Waldgartenbereiche
    3. Mandalabeet, inklusive Schwammbeet anlegen und durch überrankten Wildschutzzaun vor
    Verbiss schützen (die Waldgartenbereiche sind weiterhin für Wild frei zugänglich, nur der
    Kulturgemüsebereich wird geschützt)
    4. Rhizomsperren zum Schutz vor Wurzelunkräutern wie Quecke und Schilf: im
    Gemüsebereich durch Beinwellstreifen und im Magerwiesenbereich durch Rhizomsperre (mehr …)

  • Deutzen: Permakulturgarten auf Kirchgrund

    (Mail)

    in Bohnen-Tipi und ein Hochbeet findet man neben der Kirche St. Konrad in Deutzen, dahinter eine Wiese mit Insektenhotel und zwei neu gepflanzten Bäumen alter Apfelsorten aus der Region: „Borsdorfer“ und „Edler“ aus Leipzig. Cäcilia Reiprich, seit drei

     
     

    Jahren Geschäftsführerin des Vereins Ökokirche Deutzen, erklärt: „Das Hochbeet ist bei unseren Permakultur-Treffen entstanden. Es ist ein Schritt in Richtung Selbstversorgung. Aber man muss viel ausprobieren und seine Ideen immer wieder mit den Erfahrungen abgleichen.“ Am Beet darf man Erbsen naschen und dabei einiges lernen.
    Seit 2020 gibt es den Verein Ökokirche Deutzen. Die halbe Stelle der Geschäftsfüherin wird noch bis Ende Juni aus dem Topf der Pastoralen Projekte im Bistum Dresden-Meißen finanziert. Die ökumenische Initiative starte 2019 mit dem monatlichen „Gebet für die Schöpfung“. Reiprich betont: „Die Aufgabe, die Schöpfung zu bewahren, erscheint mir zu groß, als dass wir Menschen uns nur auf uns selbst verlassen.“

    Permakultur bietet vierfachen Ertrag
    So schicken die Mitstreiter nicht nur Gebete zum Himmel, sondern holen sich auch praktische Berater oder Referenten mit Vorträgen in die Kirche. Denn es gibt große Pläne zum Tun: Das Nachbargrundstück, das der Evangelischen Kirche gehört, soll demnächst gepachtet werden. Dort soll ein Selbstversorgergarten nach Permakultur-Leitlinien entstehen. Das meint: Dauerhafte Landwirtschaft im Sinne eines sich selbst erhaltenden Gartens. Dabei wird altes Wissen über das Zusammenspiel der Natur mit ökologischer Landnutzung verbunden und ist viermal so er tragreich wie konventionelle Landwirtschaft. Allerdings dauere es rund zehn Jahre, bis man alles so ausprobiert und umgesetzt hat, bis dieser Ertrag auch geerntet werden kann, so Reiprich.
    Die Bepflanzungspläne liegen bereits vor. Beispielsweise sollen Erlen Wind abhalten und Schatten spenden, so dass der Boden den Tag über weniger austrocknet, ihr Laub ist ein guter natürlicher Dünger. Dafür werden aktuell Baum- und Buschpaten gesucht. Pflanzaktion ist am 19. November. Dass der Verein sich in Deutzen engagiert ist kein Zufall: Das Dorf südlich von Leipzig wurde wegen des Braunkohletagebaus in den 60er Jahren komplett umgesetzt, dem fiel die alte evangelische Dorfe im Kirche zum Opfer, die bis heute nicht neu gebaut wurde. Es formierte sich bereits in den 1980er Jahren eine ökmenische Öko-Bewegeung mit dem traditionellen Pfingstmontagsgottesdienst an verschiedenen Orten, wie zum Beispiel auch in Mölbis und Deutzen oder St. Konrad in Borna. In diesem Jahr besuchten rund 120 Menschen den Gottesdienst und anschließende Aktionen, viele Familien aus der Pfarrei Borna waren dabei.
    Cäcilia Reiprich, der die Arbeit des Vereins sehr ans Herz gewachsen ist, wünscht sich noch mehr Menschen aus dem Dorf für das Anliegen des Vereins zu begeistern. Andere zu einem nachhaltigen Leben einladen, sei das größte Anliegen des Projekts. Deswegen wurde im Frühjahr ein Kooperationsvertrag mit dem Bischöflichem Maria Montessouri Schulzentrum als außerschulischem Lernort geschlossen. So hat eine neunte Klasse einen Tag Bäume gepflanzt.
    Mitstreiter werden auch noch für das internationale Workcamp des ökumenischen Jugenddienstes gesucht. Ab 23. Juli bis 7. August kommen Teilnehmer unter anderem aus Brasilien, Spanien und Ungarn in die Region, leben im Bornaer Pfarrhaus und arbeiten eine Woche im Deutzener Pfarrgarten. Einige deutsche Teilnehmer fehlen noch. Zwei kostenlose Plätze für Ukrainer sind auch noch frei.

    https://www.aussicht.online/artikel/permakultur-im-kirchgarten (mehr …)

  • Berlin: The Vorgarten soll zum Waldgarten umstrukturiert werden

    (Antrag/Antworte)

    Der KTS-Garten war Vorläufer des Vorgartens, aus der Gruppe übrig blieb eine Person, die dann aus ihrer Ausbildung zur Permakultudesignerin wieder Leute fand, die mit ihr auf dem Gelände einen Gemeinschaftsgarten anlegen/wieder aufleben lassen wollen.

    Wie groß ist denn die Gruppe insgesamt, die den Garten nutzt und wie oft ist außer euch vier jemand im Garten dabei?

    Wir sind derzeit nur 4 Personen und  laden ca. einmal im Monat Leute aus anderen Netzwerken ein, wie z.b. Feld food forest oder Permakultur Akademie für Workshops und Mitmachaktionen ein.

    Wie macht ihr auf den Garten aufmerksam, wie erfahren ggf. weitere Interessierte davon?

    Wir informieren über den E-Mail-Verteiler des KTS-Projektplatzes, der Permakultur Akademie und die Basisjahr Telegramgruppe, über das anstiftung Gartennetzwerk und private Kontakte. Es existiert auch eine Facebook Gruppe für den Garten und wir möchten das Hinweisschild am Gartentor erneuern, dass bei der letzten Renovierung durch eine andere Gruppe auf dem Platz verloren gegangen ist.

    Wie aktiv sucht ihr weitere Gärtner*innen?

    Wir sind gerade dabei den Garten zu überarbeiten und mit der Umsetzung unseres Basisjahr Designprojekts eine Grund-Orientierungsstruktur zu schaffen, damit wir regelmäßig externe Personen einladen können. Dies beruht auch auf Erfahrungen, dass immer wieder Leute mitmachen wollen und dann nur für kurze Zeit aktiv mitmachen. Wir möchten erstmal in einer kleineren Gruppe Stabilität finden und unsere Vision, Ziele und Qualitäten definieren, bevor wir andere involvieren.

    Wie kann man im Garten mitmachen, wie „kommt man rein“?

    Wir planen, ein soziales Permakultur Design zu entwerfen, um nachhaltig weitere interessierte Leute anzusprechen, zu involvieren und verschiedene Möglichkeiten der Partizipation zu geben, sowie Teil des festen Kerns zu werden. Derzeit aktivieren wir noch gezielt über die  Permakultur Basisjahrgruppe, Freund*innen und Anfragen über den KTS Platzverteiler/Plenum

    Wie viele Beete habt ihr insgesamt?

    12

    Wer wird all die aufgeführten Arbeiten machen?

    Wir 4 Personen aus der festen Gruppe mit Freund*innen und Personen aus der Basisjahrgruppe und über einen sog. Permablitz, den wir über den Verteiler der Permakultur Akademie ausrufen

    Ist alles, was ihr beantragt, im Gemeinschaftsgarten/direkt daran angrenzend (die Gebäude) oder ist da auch manches auf dem weiteren Gelände?

    Wir beantragen nur Mittel für den Vorgarten, die Aussenküche, Flachbau (Regenrinne) und Lagerräume werden zum Teil auch von anderen Kollektiven mitgenutzt, befinden sich aber entweder direkt auf dem Vorgartengelände oder dem daran angrenzenden Gebäude.

    Sind die Zisternen nicht im Boden „vergraben“? Wie wollt ihr diese versetzen und wie werden diese dann mit Wasser gefüllt?

    Nein, die Zisterne ist ein frei stehender IBC-Wassertank, der derzeit noch leer steht und an ein Rohr über die Regenrinne angeschlossen werden soll, damit mehr Regenwasser aufgefangen wird, wenn die Regenrinne repariert ist.

    Wie wollt ihr den Teich gegen Verdunstung schützen (wenn es dabei darum geht, den als Wasserreservoir für die Bewässerung des Gartens zu nutzen?), aus welchen Bereichen soll das Grauwasser herkommen? Habt ihr die Umnutzung einer Sickergrube zu einem Teich baulich-technisch geklärt?

    Hier haben wir anscheinend unklar formuliert: Die  Sickergrube und der Teich sind zwei unterschiedliche Baustellen. Die Sickergrube soll als Wasserspeicher und der Teich als Biotop dienen. Das Wasser, welches derzeit in der Sickergrube ist, muss zunächst untersucht werden. Wenn es keine Schadstoffe aufweist, möchten wir es mittels einer Wasserpumpe zum Gießen nutzen. Wir müssen noch in Erfahung bringen, ob es sich um Grundwasser handelt, das dann wahrscheinlich nachlaufen würde. Andernfalls würden wir überschüssiges Wasser aus der Regenrinne einleiten. Den Teich möchten wir durch Bepflanzung vor Verdunstung schützen, zudem befindet sich der geplante Teich in einem stark beschatteten Bereich des Vorgartens.


    Wo steht der Lehmofen und wer nutzt den wie und wann? Wo findet die Außenküche dann Platz, wer wird diese bauen und für wen ist diese dann?

    Der Lehmofen steht im Vorgarten und soll in die bestehende Aussenküche am Flachbau integriert werden, mit langem Ofenrohr damit kein Rauch in das Haus zieht. Alle Gruppen auf dem Platz können den Ofen und Aussenküche nutzen.

    Wofür ist der Zaun (bitte zudem beachten: Zäune fördern wir nicht)

    Wir müssen die Hochbeete vor den Hühnern schützen und auch Gäste haben den Garten immer wieder verdreckt. Wir wollen den Garten nicht abschirmen, aber brauchen eine Art Schutz vor Vandalismus der externen Gäste. Denkbar wären auch Benjeshecken, aber da können Hühner rüberspringen.

    Was für Schilder sollen gebaut werden?

    Wir möchten weitere Hinweis- und Erklärschilder bauen, um v.a. über Zeichnungen niedrigschwellige Infos über die Beete und Gartenstruktur an interessierte Leute weiterzugeben, die sich beteiligen möchten. Die Schilder funktionieren ähnlich der Zaun als eine Art durchlässige Grenze des Gartens für Gäste des Platzes, da wir öfter negative Erfahrungen gemacht haben, wenn wir den Garten für Gäste anderer Gruppen geöffnet haben. Es wurde z.B. öfter Müll liegen lassen, Sachen sind abhanden gekommen oder Beete (wahrscheinlich unabsichtlich) zerstört.
    Außerdem möchten wir über den permakulturellen Hintergrund informieren und haben bereits Schilder zum Thema Permakultur Ethik und Prinzipien gemalt.

    Könnt ihr euch eine Schleifmaschine nicht ausleihen?

    Derzeit ist das Holzbau Kollektiv nicht aktiv. Deshalb wüssten wir gerade nicht wo wir eine Schleifmaschine ausleihen sollten.

    Wer nutzt das Lagerhaus? Was wird darin gelagert?

    Vorwiegend Gartengeräte und Baumaterial

    Wie viele neue Beete sollen gebaut werden? Handelt sich dabei um Hochbeete?

    5 neue Hochbeete und 1-2 bienenfreundliche Stauden-Baumgilde.

    Was für eine Zisterne ist für 50 Euro zu haben?

    Das ist eine Schätzung. Wir wollen mehrere kaufen, damit wir noch mehr Wasser vom Dach speichern können. IBC-Wassertanks kosten gebraucht noch um die 100€, wir sollten da höher gehen.

    Wofür wird die Wasserpumpe gebraucht?

    Um Wasser aus der Sickergrube zu fördern.


    (mehr …)

  • Hamburg: Netzwerktreffen und Permakulturpicknicks

    In Hamburg gibt es im Sommer einige Möglichkeiten für die Gärten, sich zu vernetzen.
    u.a.

    NETZWERK-TREFFEN am SA, 13.08. ab 14:00 beim TIFU VOLKSPARK ***

    Save the Date für DAS Netzwerktreffen der Hamburger Gärten!
    Am Sa, 13.08. ab 14:00 bis ca. 18:00
    Mitbring-Picknick, Gartenführung, Eure Themen u. Come Together im Garten…
    Genauere Info folgt!

      ** 1. „PERMAKULTUR-PICKNICK“ am SA, 01.07. ab 14:00 / 15:00 / 16:30 bei KEBAP ***

    ab 14:00 – Schnippelparty
    ab 15:00 – KEBAP-Bunkerführung u. Saatgut-Projekt
    ab 16:30 – Permakultur-Picknick mit Inputs u. offenem Ausklang

    ein zweites Permakulturpicknick findet dann am 27.08. im GrünTRaum statt (mehr …)

  • Wuppertal: Vernetzung ruht auf einer Schulter

    MichaelF von Wuppertals Urbane Gärten ist inzwischen alleine in Sachen Vernetzung der Gärten in Wuppertal aktiv. Er bahnt die Wege zwischen Veraltung, Politik und Gartengruppen, berät neue Projekte und ist auch selber koordinierend in zwei Gärten dabei. Für diese Koordinierungsaufgaben bekommt er auch Geld. Die anderen, mit denen der die Vernetzung mal gestartet hatte, sind weggezogen oder haben sich ins Altenteil verabschiedet.
    Andere aus den Gärten haben kein Interesse und keine Kapazität, sich um die Vernetzung zu kümmern.

    Der Inselgarten an der Kirche ist bedroht. Die Diakonie verkauft die Kirche, was aus dem Gelände wird, ist offen. Sie haben da vor dieser Nachricht gerade eine Zisterne verlegt und die Wasserversorgung auf nachhaltiges Regenwassermanagement umgestellt. Die Gruppe hat auch gerade Zuwachs bekommen, nun sind neu Interessierte verunsichert, in wie weit sich ein Engagement lohnt.

    der Insel-Kuturgarten ist ganz neu, hier gibt es eine kleine Kerngruppe von 3 Leuten. Sie haben einen Spaltengarten angelegt und wollen an der einen Seite des Platzes noch große Hochbeete aufstellen. Der Platz wird ansonsten auch vom Kinder und Familien genutzt. Ein Mann pflegt dort Baumscheiben, in die er von Aldi und Co gerettete Pflanzen setzt. Dieser Mann bekommt nun eine Ehrenamtspauschale o.ä. und wässert auch den Spaltengarten. So ist er eingebunden.

    Bei Utopia Stadt wird gerade gebaut. Der Garten ist noch da, doch ist der Hauptaktive weg. Die Gruppe muss sich neu formieren, weitere Mitgärtner*innen werden gesucht.

    Der BOB-Campus, angeschoben von der Montag Stiftung, eröffnet nach und nach. Zunächst die Gebäude, u.a. ist da eine Stadtteilbib eingezogen.
    Der Gemeinschaftsgarten im Nachbarschaftspark, das ganze Außengelände wurde Mitte Juni eröffnet. Hier hat das Atelier De Balto terassenförmig Beete angelegt, die an Gruppen aus der Nachbarschaft vergeben wurden.

    Im Freibad Mirke wird auch noch gegärtnert. Es gibt nicht mehr ganz so viele Beete und sie hängen das nicht an die große Glocke, da sie, sobald es wieder als Freibad genutzt werden kann, erstmal klären müssen, wie das mit der Sicherheit und Haftung und Zugänglichkeit wird. Sie haben aber vor, dass Gärtnern Teil der Nutzung bleiben soll.

    Der Permakulturhof Vorm Eichholz besteht neben einigen Gebäuden, die die Gruppe nach und nach saniert und wieder nutzbar macht, aus einem großen Permakulturgarten. Sie haben einen Kompostschwerpunkt, es gibt zig Arten der Kompostierung. Sie stellen auch Jauchen und Bokashi her etc. Sie legen großen Wert auf nachhaltiges Wassermanagemnt und haben da ausgefuchste Systeme. Sie verkaufen Produkte auf Spendenbasis, überlegen bei jeder Anschaffung, ob sie das wirklich brauchen. Die Gruppe besteht hauptsächlich aus Rentner*innen, die dort auch eine soziale Heimat gefunden haben. (mehr …)

  • Hamburg: HulaHoop und Permakultur im Luthergarten

    (NL)

    Am nächsten Donnerstag geht der Hula-Juni im Luthergarten los. Für alle interessierten Frauen und FLINTA*, die im Garten oder auf dem Regerhof so unterwegs sind und gerne Hula Hoop lernen möchten (oder auch schon Profis sind), lassen wir die ersten vier Donnerstage im Juni die Reifen kreisen.

    Am 24. Juni findet der Permakulturworkshop im Luthergarten statt. Hier können alle die Lust und Interesse haben teilnehmen und sich zum Thema Permakultur weiterbilden. Da es auch einen praktischen Teil gibt, ist der Workshop bestimmt auch für die Profis unter uns interessant. Sagt es weiter und meldet euch an, hier findet ihr mehr Infos dazu: Permakultur in der Praxis Veranstaltung – Kirche Hamburg (kirche-hamburg.de)


    (mehr …)

  • Mainhard: nicht so viel Interesse am entstehenden Permakulturgarten wie gedacht

    (Bericht)

    Wir haben über den Winter 2021/22 eine Organisationsgruppe von vier Naturfreunden und Nesrin
    Caglak gebildet.
    Zusammen mit Nesrin wurde eine Reihe von Permakultur Garten Workshops im Naturfreundehaus
    geplant und beworben. Im Rahmen dieser Workshops sollten auch die für das Gemeinschaftsgarten-
    Projekt vorgesehenen Flächen für die praktische Umsetzung des im Workshop gelernten genutzt
    werden. In Vorbereitung wurden alle dafür vorgesehenen Flächen freigeschnitten. Das erste dieser
    ursprünglich 5 Workshops wurde erfolgreich durchgeführt und ermöglichte, mit vielen Händen den
    Grundstein für den Gemeinschaftsgarten zu legen.

    Leider kam es, trotz großem Werbeaufwand zu keinem weiteren Workshop in dieser Reihe, aufgrund
    mangelnder Anmeldungen. Dafür gab es jedoch schon von uns angeleitete Arbeitseinsätze, wie z.B.
    mit einer Gruppe Interessierter des Arbeiter Samariter Bundes.

    […]Als nächstes einigten wir uns auf eine Liste und Kollektion von 35 Obstbäumen, die während der
    Gartenaktionen auf den Gemeinschaftsgarten Flächen gepflanzt werden sollten. Um diese Pflanzaktion
    auch nachhaltig zu gestalten, war es nötig zusätzlich für jeden Baum auch Wühlmausschutz in Form
    von rostenden speziellen Maschendraht sowie als Schutz gegen Wildverbiss, Wildschutzzaun und
    Zaunpfähle sowie Verbindungsmittel zu kaufen.
    Alle Bäume wurden während des ersten Permakultur Workshops erfolgreich eingepflanzt und mit
    besagten Schutzvorrichtungen versehen. Seither muss hier etwa alle zwei Tage gegossen werden,
    damit die Bäume während der großen Trockenheit und Hitze auch anwachsen. Wir verloren trotzdem
    5 der Bäume, die einfach nicht ausschlugen. Evtl. hatten diese jedoch auch schon einen Schaden, als
    wir sie von der Bio Baumschule Pflanzlust holten. Über einen eventuellen Ersatz von dort, wird noch
    verhandelt.

    Als nächstes war es notwendig eine Lösung für die Bewässerung der Flächen und Bäume zu finden.
    Dazu wurden eine ganze Reihe von gebrauchten 1000 Liter Tanks in Gitterkästen erworben und hin
    transportiert. Inzwischen sind diese an die Regenfallrohre des Naturfreundehaus-Daches
    angeschlossen und füllen sich kaskadenartig nacheinander, bis das Wasser am Randes des Gartens
    ankommt. Hier sind allerdings noch mehr Einsätze nötig, bis alles richtig funktioniert. Unter anderem
    soll hierfür noch ein besonders langer Wasserschlauch angeschafft werden.

    Es war uns möglich Kompostringe aus dem Zaunmaterial des ehemaligen deutsch-deutschen
    Grenzzauns zu erwerben und aufzustellen. In einer mehrphasigen Gemeinschaftsaktion ist es uns
    gelungen eine erste etwa 120 m² große Fläche gegen Wildverbiss einzufrieden und etwa ein Viertel
    der so geschützten Fläche mit Pappe und Eselsmist (den wir aus der Nachbarschaft bekommen)
    abzudecken.

    Mail, 26.6.:Die Holzplattform haben wir etwas hinten an gestellt, weil es ja erst einmal darum ging einen Start hinzulegen. Alles wurde plötzlich teurer, als wir geplant hatten. Auch die Materialkosten für die Plattform wurden kriegsbedingt so hoch, dass wir erst einmal warten wollten. Wir bemühen uns einen Geräteschuppen geschenkt zu bekommen, was kürzlich fast gelungen wäre. Das wäre dann eine Hütte, die wir irgendwo zerlegen, zum Projektort transportieren und dort wieder aufbauen würden. Bis dahin können wir alles noch in die alten Schuppen des Naturfreundehauses stopfen. Wenn es uns gelingt, eine Hütte geschenkt oder sehr günstig gebraucht zu bekommen. Hätten wir noch genug Mittel für die Plattform.

    Kompostring bedeutet in unserem Fall ein etwa 1,30 m hohes Element aus dem ehemaligen DDR Grenzzaun (sehr enges verzinktes Geflecht und unverwüstbar) zu einem Zylinder gebogen und verschraubt. Solche Ringe werden hier in der ganzen Gegend als Kompostbehälter genutzt.

    Naja, was die Gartengruppe angeht, so wissen wir, dass es etwas Geduld braucht. Die meisten Vereins-Mitglieder, die noch nicht so alt und gebrechlich sind, haben irgendwann auch schon mal mit angepackt. Wir sind zuversichtlich, dass wir im nächsten Frühjahr alles soweit vorbereitet haben, dass wir eine neue Reihe von Permakultur Workshops starten können und wir auch darüber neue Mitglieder gewinnen können (mehr …)

  • Landolfshausen: Gemeinschaftsgarten Teil eines Umweltpädagogikprojekts

    (Antrag/Antworten)

    Erdumdrehung e.V. macht umweltpädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche, Schulen. Es gibt einen Schulgemeinschaftsgarteb u.ä. Es gibt aber auch einen Nachbarschaftsgarten

    Wem gehört das Grundstück, was war vorher auf diesem Grundstück, ist die Nutzung
    befristet, müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel?
    • Das Grundstück gehört Andreas und Franziska Huhn (Aus dem Vereinsvorstand von
    Erdumdrehung e.V.)
    • Das Grundstück wurde bis 2020 von Schafen und Pferden beweidet und war an einen
    biologisch wirtschaftenden Landwirt aus dem Dorf verpachtet. Es ist nicht bekannt,
    dass in den letzten 10 Jahren Kunstdünger oder Pestizide auf der Fläche ausgebracht
    wurden.
    • Das Grundstück ist zunächst für 15 Jahre gepachtet. Es wird eine Pacht in Höhe von
    250 € pro Jahr gezahlt.
     Wie kommunizieren Sie die Möglichkeit des Mitgärtners und wie viele Menschen können
    Parzellen bewirtschaften?
    • Parallel zum Aufbau des Gemeinschaftsgartens von Erdumdrehung e.V. sind wir
    dabei das Gartennetzwerkes Göttinger Land zu entwickeln.
    • Die Planungen und Absprachen dazu erfolgen seit fast einem Jahr. Es sind bereits 20
    Gärten mit dabei und es gibt im Landkreis noch weitere. Die Homepage dazu ist in
    etwa 4 Wochen online.
    • Auf der Homepage gibt es eine Gartenbörse, die Gärtner*innen und Gärten
    vermittelt.
    • Ebenso erfolgt die Bekanntgabe durch die Kontakte des Vereins Erdumdrehung e.V.
    • Für die Erstellung der Homepage und für die Bekanntgabe durch Printmedien stehen
    für das Gartennetzwerk Göttinger Land bereits Gelder zur Verfügung.
    • Es können in dem Garten von Erdumdrehung e.V. etwa 20-25 Erwachsene Personen
    intensiv Gärtnern und Ernten. Dazu sind Kinder in dem Garten sehr willkommen.
     Wie groß ist die Gruppe, die die Parzellen nutzt? Wie viele Parzellen gibt es und wie viele
    davon werden gemeinschaftlich genutzt?
    • Bisher sind neben den Bildungsgruppen 5 feste Familien (10  Erwachsene) die den
    Garten mit bewirtschaften.
    • Es gib bisher 3 Parzellen mit 50 m² / 90 m² und 300 m² Dazu kommt die
    Streuobstwiese, die Schaf und Hühnerweide.
    • Die 90 m² werden von drei Familien unter Eigenregie genutzt.
    • Die Bildungsgruppen arbeiten nur auf dem „großen Acker“ die Pflege übernehmen
    die „privaten Nutzer“, da die Ernte großteils in die Sommerferien fällt, in denen
    keine Kindergruppen kommen, so haben alle etwas von dem großen Gemüseacker.
    • Es gibt noch weitere Fläche von 270 m² die für den Gemüseanbau geeignet ist und
    nutzbar gemacht werden kann. Je nach bedarf auch für individuelle Parzellen. Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag für ihre Parzelle?
    • Nein
     Wie kommunizieren diese Gärtner*innen untereinander und wie sind Sie in die
    Weiterentwicklung des Projekts eingebunden?
    • Das Projekt steht am Anfang seiner Entwicklung, bislang erfolgt die Kommunikation
    und die Weiterentwicklung des Projektes persönlich bei der Arbeit. Die Koordination
    und Absprachen übernimmt Franziska Huhn
     Wie sind die Parzellen organisiert? Können die Gärtner*innen diese dauerhaft nutzen oder
    ist das jeweils für eine Saison?
    • Die Parzellen stehen zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung
     Wo sind die Gartengeräte für die Gartengruppe bisher untergebracht?
    • Der Gemeinschaftsgarten grenzt an das Wirtschaftsgebäude der Familie Huhn
    • Dort werden bislang die Gartengeräte gelagert und es ist dort ein Wasseranschluss
    vorhanden
     Woher kommt das Wasser?
    • Neben dem Leitungswasser ist auf dem Grundstück ein Brunnen sowie der Zugang
    zu einem Bach. (Auf die Angaben der Gemeinde zur Oberflächenwasserentnahme
    wird geachtet.)
     Sind die Gruppen, die regelmäßig aktiv sind, die angegebenen Kinder-, Schul- und
    Jugendgruppen?
    • Nein, auch die „freiwilligen“ Gärtner*innen
    • Es gibt noch keinen festen Termin für offene Gartennachmittage zum Gärtnern, sie
    sind aber in Planung
     Wie beteiligen sich die Träger dieser Gruppen an den Kosten des Gartens?
    • Die Schulklassen und Kitas zahlen für die Nutzung des Gartens. Davon wird sowohl
    ein Honorar an den Teamer sowie eine Nutzungspauschale für den Garten gezahlt.
    Die geplanten Einnahmen stehen für die Weiterentwicklung des Gartens zur
    Verfügung.
     Was genau meinen Sie mit Gartenprogramm?
    • Das Gartenprogramm betrifft die Bildungseinrichtungen. Diese kommen mit drei fest
    gelegten Terminen in den Garten und sähen, jäten, ernten und Kochen ihre Ernte am
    Lagerfeuer.
     Wie wird das „Toilettenproblem“ derzeit gelöst? Was passiert mit den Hinterlassenschaften,
    wenn es eine Komposttoilette gibt und wer kümmert sich darum?
    • Die Toilettennutzung erfolgt bislang im privaten Wohnhaus
    • Der Ausbau einer „öffentlichen“ Toilette ist in Vorbereitung• Die Pflege der Kompossttoilette übernimmt Andreas Huhn
    • Die Kompostierung der Hinterlassenschaften erfolgt auf dem Gelände.
    • Die Verteilung des Kompostes erfolgt nicht auf den Anbauflächen.
     Wer und wie viele würden wann die Toiletten, den Werkzeugschuppe, den Unterstand bauen
    und wie beteiligen sich die Gärtner*innen des Parzellenteils daran? Bitte fächern Sie die
    Kosten für die Materialien noch ein wenig auf
    • Der Bau der Kompossttoillette erfolgt als „Workshop mit den Parzellennutzern, dazu
    sind auch Interessierte für das Thema eingeladen. Im Rahmen des Gartenerzwerkes
    Göttinger Land sind mehrere Workshops zum Thema Komposstoillette und deren
    „Hinterlassenschaften“ mit einem Fachreferent geplant, da das Thema viele Gärten
    betrifft und es viele offene Fragen dazu gibt.
    • Der Bau der Hauptkonstruktion des Unterstands und des Geräteschuppens erfolgt
    durch die erwachsenen Gartennutzer*innen. Das Gestalten und und „Bretter
    annageln“ erfolgt durch die Kinder. Sowohl die der Familien als auch der
    Bildungsgruppen.
     Ist der „Große Gemüseacker der Teil, auf dem die Gruppen tätig sind ?
    • Die Gruppen sind nur auf dem großen Gemüseacker tätig. Die Pflege benötigt aber
    auch außerhalb der Gruppen Unterstützung und erfolgt gemeinschaftlich. Die Ernte
    v. a. in den Sommerferien wird aufgeteilt.
     Für wen beantragen Sie das Saatgut und die Jungpflanzen?
    • Da die Bewirtschaftung gemeinschaftlich erfolgt sind das Saatgut und die
    Jungpflanzen auch für die Nutzung der Bildungsgruppen vorgesehen. Ich verstehe,
    wenn das kritisch gesehen wird, eine Trennung ist da nur schwer möglich. Der
    Posten kann sonst gerne aus der Förderung entnommen werden. (mehr …)

  • Kiel: Gemeinschaftsgarten Alte Mu will Bauwagen für Veranstaltungen nutzbar machen

    (Antrag/Antworten)

    – wo genau ist das Grüne Klassenzimmer (= Bauwagen und Platz davor)? In welchem Teil des Gartens steht der Bauwagen? Wo habt ihr den her? Das Grüne Klassenzimmer befindet sich im Vorgarten der Alten Mu in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang. Jeder, der die Alte Mu auf diesem Weg betritt, geht daran vorbei. Dort steht auch der Bauwagen. Der Wagen wurde von einer alten Dame Namens Liselotte privat gekauft. Das war der Namensgeber.

    – Ist mit den Besitzer*innen der Fläche geklärt, dass der Bauwagen da stehen darf? Ja wir haben von der Alten Mu die schriftliche Bestätigung, dass der Wagen bis auf unbestimmte Zeit dort stehen darf.

    – wie groß ist der Innenraum, wie groß der Außenbereich? Wie viele Menschen können sich bei Veranstaltungen gleichzeitig im Bauwagen aufhalten? Innenraum ca. 8 qm. Außenbereich inkl. Sitzwabe in unmittelbarer Umgebung ca. 200qm. Fließender Übergang zum Rest des Vorgartens ca. 1000qm. Im Innenraum könnten sich 8 Menschen aufhalten bzw. sitzen. Größere Veranstaltungen finden im Außenbereich statt. Im Wagen können kleine Gesprächsgruppen stattfinden.

    – wozu werden mobile Pflanztische gebraucht? Wo werden die mobilen und die stationären Pflanztische stehen und wer nutzt die dann und wie oft? Die mobilen Pflanztische werden gebraucht, um auch an einem anderen „günstigeren“ Ort arbeiten zu können. Manchmal bietet es sich aus logistischen Gründen an, im Innenhof zu arbeiten. Oder manchmal kann es auch sinnvoll sein, direkt an der Lagerfläche der Erde am anderen Ende des Vorgartens zu arbeiten. Der stationäre Pflanztisch würde direkt beim Bauwagen stehen. Alle Teilnehmer der offenen Gartentreffen könnten dann dort zweimal die Woche arbeiten. Die Treffen finden immer unter der Anleitung von erfahrenen Mitgliedern des Vereins statt.

    – Wo habt ihr eure Gartengeräte bisher? Im Innenhof gibt es einen ca. 4qm Geräteschuppen.

    – Wo kommt der Strom für die Beleuchtung her? Der kommt per Kabeltrommel aus dem benachbarten Gebäude. Kabellänge ca. 30 Meter.

    – Könnt ihr den Bauwagen auch im Winter nutzen? Ja. Allerdings gibt es keine Heizung. Er dient aber trotzdem auch im Winter als Austauschort.

    – Wer wird die Bauarbeiten anleiten und was schätzt du, wie lange das dauern wird?Die Bauarbeiten werden durch die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder des PKZ angeleitet. Wir haben Expertise im Garten, Holzbau und auch Ingenieure. Wahrscheinlich werden 10 Treffen a 3h nötig sein. Der Zeitraum in dem diese 10 Treffen dafür verwendet werden schätze ich auf 2-3 Monate.

    (mehr …)

  • Freiburg: Waldgarten Wiehre baut Fläche weiter aus

    (Antrag, Antworten)

    Der Waldgarten Wiehre in Freiburg liegt auf einer städtischen Brachfläche in einem Naturschutzgebiet. Eine 20-köpfige Gruppe gärtnert dort. Sie orientieren sich an den Prinzipien der Permakultur, bauen alte und weniger bekannte Obstsorten an, stärken Nützlinge durch den Anbau von Futterpflanzen und Behauseung und machen auch Workshops zu Themen wie Veredelung, Schnitt, Kompostierung und Gartenerlebnisse für Kids.

    • Habt ihr einen Vertrag für die Fläche, ist die Nutzung befristet und müsst ihre eine Pacht zahlen?

    Es gibt eine Nutzungsvereinbarung mit der Stadt Freiburg, wir müssen keine Pacht zahlen. Eine Befristung für die Nutzung gibt es nicht.

    • Gibt es Zäune um die Fläche herum? Habt ihr Probleme mit Hunden, anderen Tieren oder mit Vandalismus?

    Es gibt keien Zäune, es gibt ein Bißchen Verbiss von Wildtieren an manchen jungen Obstbäumen, dem wir aber entgegenwirken mit Umzäunung oder mit Schafwolle als Abschreckungsgeruch. Wir haben ein Schilf aufgestellt mit der Bitte dass keine Hunde auf die Fläche gelassen werden sollen. Da unser Bewuchs auf der Fläche auch recht hoch ist mit großen Stauden wie Alant und Rainfarn, kommen die Hunde nicht weit in die Fläche rein. Selten gibt es mal ein Hundehäufchen. Vandalismus hatten wir soweit ich weiß bisher keinen.

    • In welcher Form unterstützt euch „Freiburg packt´s an“?

    Bereitstellung der Fläche, Ansprechperson bei der Stadt für Genehmigungen von Bauten wie Kräuterspirale, Hochbeete. Das wäre ausbaufähig (siehe Positionspapier des Projekt Essbare Stadt des Ernährungsrat Freiburg und Region dazu).

    • Wie viel ernten Spaziergänger*innen (ungefähr in Prozent)? Ist das für alle aus der Gruppe ok, dass auch Leute ernten dürfen, die nicht Teil der Gartengruppe sind und sich um den Garten kümmern?

    Sie ernten vor allem Beeren, was für uns in Ordnung ist. Vielleicht sind das so 20-30%, aber wir haben nie Daten erhoben. Es kommt auch darauf an, wann wir uns zum Ernten der Beeren organisieren. Generell besteht der Hauptertrag aus dem gemeinsamen Erlebnis, die Fläche zu pflegen, dem Obst und dem Gemüse aus den Hochbeeten, den Beeren und den Wildkräutern und Stauden.

    • Wie seid ihr organisiert? Wie laufen Kommunikation und Entscheidungswege der Gruppe, wie entsteht bei euch Gemeinschaft?

    Wir sind gerade dabei, uns in verschiedene Teams einzuteilen nach dem soziokratischen Modell mit einem Koordinationskreis aus Vetreter*innen der Teams. Die Kommunikation läuft per Email und einer Messengergruppe sowie bei unseren Gartentagen direkt persönlich, ab und an auch per Telefon. Gemeinschaft entsteht vor allem durch das gemeinsame Gärtnern und picknicken. Leider durch die Coronasituation dieses Jahr etwas schwieriger.

    • Wo wird das Werkzeug untergebracht und wer hat dazu dann Zugang?

    Wir haben eine abschließbare Werkzeugkiste mit Code, den alle die im Garten aktiv sind haben.

    • Wir groß soll die Kräuterspirale denn werden, die Materialkosten erscheinen mir recht hoch? Bitte fächert die Kosten dafür noch auf

    Die Spirale soll 4m Durchmesser haben und 2-2,5 Windungen/Spiralkreise haben. Die durchschnittliche Höhe der Trockenmauereinfassungen aus Granitbruchsteinen der Firma Dörflinger beträgt 0,5m. Angefüllt wird die Spirale mit einem Erd-Sandgemisch. Enthalten in der Kalkulation sind auch ca 4qm Maggiagranitplatten für Trittsteine und Sitzplatten auf der Mauerkrone.

    • Könntet ihr auch andere Steine als Granitsteine nutzen, könnte ihr Erde, Sand, Kies nicht von der Stadt bekommen?

    Nein, das haben wir alles bereits angefragt und abgeklärt. Wir liegen in einem Landschaftsschutzgebiet auf Granit, weshlab nur Granit verwendet werden darf. Dazu haben wir Auflagen von der Stadt erhalten.

    Wir werden die Spirale gemeinsam an einem Gartentag mit allen Aktiven und weiteren Interessierten Helfer*innen bauen. Wir können den Bau gerne dokumentieren und euch die Doku zur Verfügung stellen.


    (mehr …)

  • Mainhard: neuer GG geplant

    (ANtrag, ANtworten)

    In Mainhard (bei Eschwege) in Hessen plant die Naturfreundegruppe einen permakulturellen Gemeinschaftsgarten. Das Grundstück grenzt genau an die Fläche des Naturfreundehauses.
    Aufbau des Gartens und der Gruppe soll mit Permakulturworkshops begleitet werden.

    Wie bekannt ist die Idee, einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen, im Dorf und der Umgebung schon? Mit wem habt ihr gesprochen, welche Kooperationen sind schon angebahnt und wie haben die Dorfbewohner*innen reagiert?

    Wir sind, gemeinsam mit der Permakultur-Designerin und gelernten Gemüsegärtnerin Nesrin Caglak noch in der Planungsphase. Einbezogen sind bisher der aktive Kern der Naturfreunde Ortsgruppe Eschwege e.V., deren Angehörige, sowie die nächste Anliegerin im Gelände, Angela Wagner, die das Projekt unterstützt. Der hier aktive Teil des Vereins setzt sich zu einem guten Teil auch aus Dorfbewohnern Neuerodes, sowie aus den Nachbardörfern Hitzelrode, Grebendorf und Jestädt zusammen. Wir haben unser Projekt auch den älteren und nicht mehr aktiven Vereinsmitgliedern vorgestellt, die unsere Idee unterstützen und bereit wären einige alte Gartengeräte beizusteuern. Während eines Termins mit dem Ortsbürgermeister haben wir das Projekt ebenfalls vorgestellt, dieser würde eine solche Entwicklung im Bereich der vorgesehenen Projektfläche sehr begrüßte. Die im Antrag genannten, geplanten Kooperationen sind zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht angebahnt. Eine irgendwie geartete Reaktion anderer Dorfbewohner*innen hat es noch nicht gegeben.

    Mit wie viel Interesse am mitgärtnern rechnet ihr, wie wollt ihr das Vorhaben (weiter) bekannt machen?

    Sobald alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, wäre es aus unserer Sicht eine gute Idee die lokale Presse auf das Projekt aufmerksam zu machen. Ein Aufhänger für einen eventuellen Artikel zum Thema, könnte eine noch anzuberaumende Info-Veranstaltung am oder im Naturfreundehaus sein, zu dem alle Interessierte eingeladen wären. Auf eine solche Veranstaltung könnte auch über Mund zu Mund Propaganda und Wurfzettel, sowie über den Newsletter des Eschwege Instituts aufmerksam gemacht werden.

    Werden die Orgagruppen-Leute mitgärtnern oder wie werden sie im Projekt dann dabei sein?

    Ja, fast alle Mitglieder der Orgagruppe freuen sich auf das gemeinsame Gärtnern.

    Der Teil für den Gemüsegarten sieht recht klein auf der Skizze aus, wie groß soll dieser werden und warum nur so klein (im Vergleich zur Gesamtfläche)? Und wieso soll dieser Teil umzäunt sein?

    Der Plan ist nur eine erste Skizze; in der Tat ist die Größe der Beetfläche zu klein geraten. Angedacht ist eine viel größere Fläche für Gemüseanbau als auf der Skizze gezeigt. Geplant sind insgesamt etwa 800-1000m2 Beetfläche. Die Umzäunung ist notwendig weil die Fläche an einen Wald angrenzt und die Gefahr von Wildverbiss, durch Rehe und Wildschweine, sehr hoch ist.

    Wie viele Beete soll es da geben, was sind dazu eure ersten Vorstellungen?

    Bisher sind die Beete noch nicht konkret geplant. Angedacht ist, dass die Teilnehmenden der Workshop Reihe das selber entwickeln auf Grundlage der Begebenheiten (Bodenbeschaffenheit, Lichteinfall, Wasserverfügbarkeit, etc). Die Planung und das Anlegen der Beete ist Inhalt des ersten Moduls (wir haben die ausführliche Workshop Beschreibung angehängt).

    Ihr plant schon Geld für Saatgut und Pflanzen ein: hat das die Orgagruppe schon vorgeplant (also auch was angebaut werden soll?)

    Wir haben noch nicht vorgeplant, was angebaut werden soll. In den nächsten Monaten soll sich eine Interessierten Gruppe bilden (siehe 2. Frage), die das in die Hand nimmt. Womöglich werden wir schon einige Samen bestellen, die zum ersten Modul bereits gepflanzt werden können (z.B. Kürbis). Weitere Pflanzplanungen ergeben sich dann aus dem ersten Modul und werden in der Gartengruppe entschieden – also auch welche Samen noch bestellt werden sollen. Eine Vorzucht findet dieses Jahr noch nicht statt.

    Wollt ihr gemeinschaftlich gärtnern oder wer wird sich um den Gemüsegarten kümmern und wer um die Obstbäume?

    Gemeinsam gegärtnert wird an regelmäßigen Gartentagen, deren Frequenz noch festzulegen ist und an denen auch der Gemüsegarten gepflegt wird. Die Obstbäume brauchen ja vorerst noch nicht so viel Pflege; höchstens einen Schnitt im Herbst; im nächsten Jahr kann dann hoffentlich schon eine erste kleine Ernte eingefahren werden. Der Plan ist grundsätzlich, gemeinschaftlich zu gärtnern. Wie sich die Idee eines Allmende Gartens genau umsetzen lässt, ist für uns auch noch eine Forschungsreise, bei der wir für verschiedene Lösungsmöglichkeiten offen sein wollen. Wir vertrauen darauf, das diesbezüglich Wege beim Gehen entstehen werden.

    Wer wird wann mit wem die Bauvorhaben umsetzen? Ruft ihr zum Mitbauen auf?

    Einiges könnte im Rahmen der fünf geplanten Workshops mit Nesrin Caglak bereits umgesetzt werden. Ansonsten gilt, dass so wie z.Zt. jeder/jede, der/die eine gute Idee hat, innerhalb unserer Gruppe von Aktiven Vereinsmitgliedern zu entsprechend konkreten Aktionen aufrufen kann, es zukünftig auch mit Hilfe eines Verteilers aller interessierten Mitgärtner*innen sein könnte.

    Wo ist der Rastplatz, der dann mit Tor mit dem Gartenprojekt verbunden werden soll? Wie ist das derzeit? Gibt es einen Zaun? Wie ist der Zugang derzeit möglich? Wer baut/gestaltet diesen Rastplatz?

    Der Rastplatz wird am westlichen Ende der Projektfläche entstehen, wo jetzt schon der leichteste Zugang auf die Fläche besteht und sich auch die Zufahrt zum Naturfreundehaus befindet. Der Zugang ist hier sowohl zu Fuß als auch mit einem Traktor möglich. Wir gehen von einer Fläche von ca. 300 m² dafür aus, sodass dort ein kleiner Trecker mit Anhänger, um eine Sitzgruppe in der Mitte, wenden, bzw. auch Materialien abladen könnte. In der Peripherie des Rastplatzes sollen sowohl Kompostplätze als auch Infotafeln errichtet werden. Bisher gibt es keinen Zaun. Der Rastplatz soll von der sich noch formierenden Interessierten Gruppe gebaut und gestaltet werden, notfalls jedoch von der bisherigen Gruppe der Aktiven unter Mithilfe der zukünftigen Workshop-Teilnehmer*innen.

    Müsste die Gartengruppe Pacht zahlen? Übernimmt die Ortsgruppe noch weitere Kosten?

    Der Pachtvertrag enthält die Regelung, dass die Pacht über die regelmäßige Pflege der Fläche abgegolten wird. Der Ortsgruppe entstehen lediglich die geringen jährlichen Kosten, die der landwirtschaftlichen Genossenschaft gegenüber entstehen. Da also bezüglich der Fläche selbst kaum Kosten anfallen, wäre keine Pacht durch die Nutzer*innen zu entrichten.


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  • Berlin: neues Gartenprojekt entsteht im Thälmann Park

    (alerts)

    Im Thälmann-Park entsteht seit diesem Frühjahr ein Gemeinschaftsgarten mit mobilen Hochbeeten, der nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet werden und Raum für kleinere Kulturveranstaltungen bieten soll. Das Projekt Stadtpflanzen. Kulturinsel Thälmann-Park ist eine Zusammenarbeit des Pankower Kulturamts mit der Permakultur-Expertin Leonie Woidt-Wallisser und der Regisseurin Wenke Hardt. Es gibt mehrere Workshops, in denen sich die Gärtner*innen zur Permakultur weiterbilden können. Für dieses Jahr sind alle Plätze vergeben, Bewerbungen für das kommende Jahr sind möglich.
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  • In Verden gibt es seit 22 Jahren einen Gemeinschaftswaldgarten

    (Antrag, Antworten)

    Wir sind ein seit 22 Jahren bestehender Waldgarten, der sich mit der ökologischen und nach
    permakulturellen Grundsätzen funktionierenden Bewirtschaftung von Boden beschäftigt. Auf einer
    ehemals   konventionell   beackerten   Fläche   von   7h   werden   hier   Experimente   zu   nachhaltiger
    Landwirtschaft, Biodiversität und Saatgut durchgeführt und dokumentiert. Durch Bildungsarbeit,
    BFD,   FÖJ   und   Praktikumsstellen   wird   Wissen   weitergegeben   und   ausgetauscht.   Interessierte
    Städter*innen erhalten außerdem die Möglichkeit, im ländlichen Raum aktiv zu werden.
    Die hier wachsenden Nahrungsmittel werden zur freien Verfügung/Ernte gestellt, da wir den Boden
    als Gemeingut betrachten.
    Durch die unkommerzielle Weitergabe von Kulturpflanzen und Erzeugnissen setzen wir uns für den
    Erhalt von Diversität und Gemeingütern ein.
    Da unsere alte Gartenhütte nun endgültig nicht mehr reparabel ist, muss dieses Jahr
    eine neue her, um unsere Gerätschaften für den Waldgarten sicher vor Wettereinflüssen zu halten
    und damit Schäden zu vermeiden. Da wir ökologisch und nachhaltig arbeiten und wirtschaften
    wollen,  möchten wir ökologische und zertifizierte Materialien verwenden. 

    Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie viele Leute kommen aus der
    Nachbarschaft?
    – Gerade gibt es drei feste Personen aus der Umgebung (Nachbarsdörfer bzw Bremen) in der
    Gruppe, plus Menschen – aus der Umgebung, aber auch von weiter weg – die regelmäßig bis
    unregelmäßig (auch je nach momentan anstehenden Aufgaben) vorbei kommen und mithelfen bzw
    eigene Projekte im Garten verfolgen.
    Wie macht ihr das Projekt bekannt, wie erfährt man davon und wie kann man
    mitmachen?
    – Das Projekt ist in diversen Netzwerken und auf Verteilerlisten (z.B. Permakultur-Liste, reclaim the
    fields, Selbstversorger, abelana (eine lokale Verschenke-Liste), Facebook) über die
    Campeinladungen gehen bzw andere Veranstaltungen und wenn etwas geerntet werden kann.
    Ist die Fläche mit ÖPNV erreichbar?
    – Es gibt eine Trennung zwischen Büro und Gartenfläche. Das Büro in Verden ist sehr gut mit dem
    ÖPNV erreichbar – die Gartenfläche ist leider, aufgrund des sehr eingeschränkten ÖPNV im
    Umland – schlecht mit den Öffentlichen zu erreichen (es gibt ein Bus der 4mal am Tag zwischen
    Montag und Freitag fährt und außerhalb dessen ist es möglich ein Sammeltaxi zu rufen). Wir
    umgehen das jedoch indem wir Fahrrad fahren und auch Gästefahrräder haben. Bei Menschen mit
    Beeinträchtigungen steht uns auch ein privates Fahrzeug zur Verfügung, mit dem wir einen Transfer
    machen können.
    .
    Wie ist das gärtnern organisiert: wer entscheidet, wie kommuniziert ihr, was passiert
    mit der Ernte?
    – Entscheidungen werden in Plenas im Konsensprinzip mit allen Beteiligten getroffen,
    Kommunikation findet je nach Bedarf und Reichweite auf unterschiedlichen Wegen statt
    (persönlich oder per Mail bzw Telefon) und mit kritischem Blick auf Hierarchiebildung.
    – Die Ernte wird, wenn nicht direkt vor Ort schon gegessen, zur allgemeinen Verfügung gestellt
    (zumeist über die lokale Verschenke-Liste ‚abelana‘).
    Welche Aufgaben haben BFD und FÖJ-ler*innen?
    – Alles was ansteht und worauf die jeweiligen Menschen Lust haben (Beetplanung, Anpflanzen,
    Gehölzpflege, Experimente erstellen und auswerten, Veredeln,…).
    Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Projekts?
    – Es gibt keine finanzielle Verpflichtung der Gärtner*innen gegenüber dem Projekt, was uns auch
    wichtig ist, damit es kein Auschluss über finanzielle Ressourcen gibt.
    – Laufende Kosten (abgesehen von Praktikant*innen-Aufwandentschädigung) werden zum Großteil
    von JANUN (https://www.janun.de/) finanziert.
    – Alle anderen Kosten werden durch Spenden gedeckt.Wo ist die Bibliothek, wie zugänglich ist diese, wer kümmert sich darum, wer nutzt die
    wie und ist die off en für andere Interessierte? Auf eurer Site habe ich dazu nix
    gefunden
    – Der Präsenzbestand der Bibliothek befindet sich in unserem Büro und ist für alle zugänglich die
    interessiert daran sind. Es ist auch kein großer Bestand und die Büchersammlung entwickelt sich
    mit dem benötigten Wissen – bspw. sind momentan Pilze in den Fokus gerückt und dazu fehlt uns
    Literatur.
    – Es werden gerade auch Altbestände aus dem Projekt (Dokumentation von Experimenten,
    Recherche zu Gehölz und krautigen Pflanzen, …) digitalisiert.
    – Aktuellere digitale Informationen sind für interssierten Menschen (zumeist Menschen die hier
    mitarbeiten) über eine Cloud zugänglich (allerdings etwas eingeschränkter, da dort auch sensible
    Daten gespeichert sind).
    Wer macht die Experimente und wie werden diese kommuniziert und dokumentiert?
    – Experimente führen alle beteiligten Menschen hier durch – je nach Interessenlage. Je nach dem
    was für ein Experimet es ist, wird es vorher mehr oder weniger in der Gruppe besprochen und evtl
    von erfahreneren Menschen angeleitet.
    – Dokumentiert werden die Experimente und Ergebnisse in der Cloud und somit erstmal zugänglich
    für alle aktiv Beteiligten
    – Da wir auch gerne den Bedürfnisse der Menschen die hier arbeiten Raum geben möchten, ist die
    Publizierung von Ergebnissen die letzte Zeit etwas hinten runtergefallen, dies ist uns aber bewußt
    und es gibt gerade auch intensive Bestrebungen das zu ändern und interessierte Menschen, die das
    Vorhaben verfolgen. In Zukunft sollen die Ergebnisse dann ersteinmal auf die Webseite gestellt
    werden.
    – Es gibt auch immer die Möglichkeit Ergebnissen, Erfahrungen usw per Mail an zu fragen.
    Wer wird wann die Hütte bauen, wie viele Leute können da mitmachen und was sind
    hier eure Pläne bzgl. Corona?
    – Die ursprüngliche Idee war eine offene Bauwoche für den Hüttenbau zu organisieren, in der
    erfahrene Menschen Unerfahrenere anleiten, Wissen geteilt werden kann und eine schöne Zeit im
    Garten damit verbunden werden kann, dies ist jedoch angesichts der Corona-Situation fraglich ob
    das so funktioniert.
    – Der Ausweichsplan ist der Bau der Gartenhütte mit der Kerngruppe des Projektes, als zeitlicher
    Rahmen dafür ist Frühsommer angedacht.
    Wie groß soll die Hütte werden, was passiert mit der alten und woher bekommt ihr das
    Werkzeug für den Bau?
    – Je nach finanzieller Unterstützung soll die Hütte bis zu 20 qm³ werden, evtl mit Vordach.
    – Die alte Hütte wird abgerissen, je nach Zustand werden Teile als Mulchmaterial verwendet oder
    als Heckenmaterial – nicht wiederverwendbare Teile werden fachgerecht entsorgt.
    – Das Werkzeug gibt es im privaten Besitz (Akkuschrauber, Akkustichsäge, kleine Tischkreissäge,
    Transportmittel) oder vom Verein (Akkuschrauber, Aggregat, Handsäge, Schaufel, Hacke, Leiter).

    (mehr …)

  • viele neue Projekte im GG Salvia in Leipzig

    (Mail)

    Wir sind seit letztem Jahr sehr große Schritte voran gekommen. Ab morgen werden wir ein Workcamp starten, wo wir unsere neue barrierefreie Bienenfläche gestalten, z.B. Sandarien errichten und eine barrierefreie Wegführung bauen. Außerdem wird der Zaun mit Hilfe der Workcampteilnehmer und einer Förderschulklasse neu errichtet. Der Maschendrahtzaun kommt weg, ein Lattenzaun wird neu errichtet und bemalt oder anders gestaltet. Ab 2021 wollen wir auch Workshops zum barrierefreien Imkern initiieren. Das erste Bienenvolk befindet sich seit einigen Wochen im SALVIA-Garten; weitere kommen ab nächsten Jahr dazu. Unsere rollende Workshopleiterin (eine Biologin und Naturpädagogin) macht ihr erstes Angebot während der Workcampzeit. Darauf freuen wir uns besonders, da wir den Tier- und Pflanzenschatz in unserem Garten teilweise gar nicht benennen können.

    Ab Mitte September entsteht auf einem anderen Teil des SALVIA-Gartens eine weitere barrierefreie Wegführung mit unterfahrbaren Hochbeeten und  neuen Anbau- und Schauflächen (auch in Hügelbeetform). Da wollen wir verschiedene Permakulturtechniken ausprobieren und ein bissschen experimentieren. Für diesen Ausbau haben wir eine Förderung eingeworben, so dass wir eine Firma für diese Arbeiten beauftragen konnten.

    Es ist gerade sehr aufregend, was alles 2020 passiert! Trotz Corona konnten wir durchgehend tätig sein.

    Unser Waldgarten erhält während des Workcamps eine „große Portion Grünkompost“, um auch die nährstoffarmen Flächen (da standen alte Bungalows, die wir Ende letztem bzw. dieses Jahr abgerissen haben) aufzuwerten und weitere Bäume, Sträucher und weitere Stauden, Kräuter etc. im Herbst pflanzen zu können (mehr …)

  • GG verbunden mit SoLaWi

    (ANtworten/ANtrag)

    • Wie groß ist die Fläche des Gemeinschaftsgartens und wie groß ist der essbare Garten?

    Der Essbare Garten hat eine Fläche von ca. 2000-2500 m² und der Gemeinschaftsgarten von ca. 188 m²

    • Der Gemeinschaftsgarten ist Teil des essbaren Gartens? Ja
    • ·Zahlen Sie Pacht für die Fläche? Ist die Nutzung befristet?

    Die Nutzung ist unbefristet. Eine Kooperationsvereinbarung bzw. Nutzungsvertrag des Miteinander e.V. mit dem Sonnenhof ist gerade noch in Arbeit. Wir planen zumindest eine Aufwandsentschädigung für Wasserkosten etc. zu bezahlen, eine Pacht ist noch nicht besprochen worden.

    • Wer kümmert sich um den essbaren Garten und was genau passiert dort? Ist das ein Projekt, bei dem alle einfach ernten können, auch wenn sie nicht mitgärtnern oder ist es eher ein Schaugartenprojekt?

    Um den Essbaren Garten kümmert sich vor allem Theresa Biermann gemeinsam mit Emely Stolle vom Sonnenhof, der es aber wichtig ist, andere Menschen darin einzubeziehen. Sie organisiert z.B. immer Arbeitseinsätze und bezieht andere Menschen aus ehrenamtlichen Gruppen und AGs der SoLaWi mit ein. Der Essbare Garten ist eine Aufwertung des Sonnenhofes, er macht das Gelände attraktiver und dient als Anschauungsobjekt für verschiedene Naturschutzthemen. Hier werden verschiedene Strukturen wie eine Totholzhecke, Blühstreifen oder eben der Gemeinschaftsgarten entwickelt, sowie das Gelände unter Permakulturaspekten gestaltet (z.B. Pflanzen von Bäumen u.a. Gehölzen, Anlegen von Teichen). Dies kann durch Besuchergruppen somit vermittelt werden. Z.B. kommen immer wieder Schulklassen, für welche auch ein naturnaher Spielbereich im Essbaren Garten angelegt wird. Außerdemdem kommen normalerweise regelmäßig jeden Monat die MItglieder der SoLaWi und Interessierte zum Hoftag. Der Garten dient also über Führungen oder auch die Seminare von Frau Biermann zur praktischen Umweltbildung. Wie schon erwähnt, können Beete des Gemeinschaftsgartens unter Absprache auch hierfür mit genutzt werden. Der Essbare Garten ist also beides: Ein Schaugarten, um wie gesagt, die ökologischen Prinzipien sichtbar und damit vermittelbar zu machen. Zum anderen auch ein Gartenprojekt, in dem die Beteiligten im Gemeinschaftsgarten den eigenen Ertrag auch ernten dürfen. Wir haben besprochen, dass nicht jeder im Gemeinschaftsgarten einfach ernten darf, aber jeder für ein Beet Verantwortliche kann an unserer Mitteilungstafel anschreiben, was wo genau auch für andere geerntet werden darf. Im Miteinander e.V. gibt es auch das Bestreben einen gemeinsamen Mittagstisch zu haben. Um dafür zu kochen, darf auf bestimmten Beeten auch mitgeerntet werden. Im restlichen Essbaren Garten dürfen Besucher kosten und naschen, z.B. Beeren, Kräuter etc., aber nicht für den eigenen Bedarf zum Mitnehmen ernten, weil die Erträge allen Besuchern zur Verfügung stehen sollen.

    • Wie ist der Gemeinschaftsgarten in diesen essbaren Garten eingebettet? Wie sind die verschiedenen Nutzungen für Interessierte erkennbar?

    Ja, der Gemeinschaftsgarten ist ein Projekt, eine Struktur im Essbaren Garten. Es sind noch Tafeln geplant, die genau erklären, was der Gemeinschaftsgarten ist, und die direkt am Eingang stehen sollen. Er dient als Anschauungsobjekt und zur Weitergabe von ökologischer Gartenkultur. Wir wollen im Garten gemeinsam lernen, nicht nur die Permakulturprinzipien sondern auch alte Gartentechniken und die Verarbeitung des Gemüses.

    • Wie groß ist die Gruppe der Gärtner*innen und wie viele Menschen sind dabei, die nicht aus der sozial-ökologischen Lebensgemeinschaft kommen? Zur Zeit sind wir fünf Erwachsene und drei Kinder. Momentan sind alle Gärtnerinnen in der Lebensgemeinschaft oder damit verbunden. Die Lebensgemeinschaft ist aber auch noch keine geschlossene, festgefügte Gruppe, sondern im Aufbau und offen für neue Menschen und Ideen.
    • Wie wird der Gemeinschaftsgarten beworben? Wo erfahre ich, dass und wie ich mitmachen/mitgärtnern kann?

    Unsere Werbung ist noch im Aufbau. Durch persönliche Ansprache aber auch durch die Solidarische Landwirtschaft erfährt man vom Garten. Diese wirbt auch in den Hoftagen oder in den Rundmails für den Essbaren Garten, informiert dadurch über entstandene Strukturen, wie auch den Gemeinschaftsgarten. In der Coronazeit hatte die Solawi eine Hofführung gefilmt und bei Youtube veröffentlicht, in dem auch der Gemeinschaftsgarten gezeigt wird. Sie können sich den Link gerne ansehen.  https://www.youtube.com/watch?v=LqsT9-CDppM&feature=youtu  Auch über den Miteinander e.V. können Sie von uns erfahren.

    • Wie viele Menschen könnten mitgärtnern? Bis zu 20 Menschen; dazu kann der Gemeinschaftsgarten um weitere Flächen im Essbaren Garten erweitert werden. Es ist von Seiten des Sonnenhofes angedacht, eine weitere angrenzende Fläche mit ca. 300 qm aus der Nutzung zu nehmen und dem Essbaren Garten anzugliedern.
    • Und wie dann mitentscheiden?

    Wir treffen uns bei einem 14-tägigen Gartenplenum, in dem per Konsens entschieden wird.

    • ·Wie offen ist die Gruppe für Impulse von außen?

    Unsere Gruppe ist sehr offen und tolerant, solange die ökologischen, sozialen und Permakultur- Werte auch berücksichtigt werden. Es liegt uns ja genau dies am Herzen, andere mit einzubeziehen und die ökologischen Werte weiterzugeben.

    • Sind die sechs Beete, die es derzeit gibt, individuelle Beete? Gibt es auch gemeinschaftliche Beete/Bereiche?

    Der Gemeinschaftsgarten ist ein Mandalagarten mit 17 individuellen Beeten, die aber gemeinschaftlich genutzt und nach einem gemeinsamen Anbauplan bewirtschaftet werden können. Es gibt Einzelne, aber auch Gartentandems und ein gemeinsames Kräuterbeet, was von allen bewirtschaftet wird, sowie ein gemeinsames „Zentrum“. Um die Wege und die Beetvorbereitung im Frühling bzw. für den Winter kümmern wir uns gemeinsam.

    • Was genau bedeutet, dass der Garten Hingucker ist und so der Sonnenhof näher kennengelernt werden kann?

    Durch die Mandalaform, und dass er direkt am Weg und Eingang der Hauptanbaufläche des Sonnenhofes liegt. Er ist sehr gut begehbar und liegt direkt an der Verkaufshütte und am Friedhofsparkplatz des Dorfes, wodurch auch ein Publikumsverkehr da ist. Hier können die Besucher die Werte des Sonnenhofes/ der Solawi auf kleinerer Fläche direkt sehen, wie das Mulchen und Bodenaufbau. Diese Prinzipien stimmen im Garten und auf dem Feld überein, wobei sie im kleineren Maßstab für Laien oft anschaulicher darstellbar sind.

    • Wozu wird eine Sense gebraucht?

    Zum Ernten der Gründüngung, die wir vom Feld der Solawi als Mulchmaterial für unsere Beete nutzen dürfen, sowie zum Mähen für die umgebenden Grasflächen.

    · Wie werden die geplanten Kurse ablaufen, für wen sind diese und gibt es dafür dann extra Flächen/Beete etc. im Gemeinschaftsgarten?

        Kurse werden einerseits über die Naturschutzakademie angeboten, andererseits perspektivisch auch über die Permakultur-Akademie. Diese Kurse sind für alle Interessierten offen. Dabei gibt es immer einen Theorieteil (zu         Prinzipien der Permakultur, Klimaschutz im Garten etc.) und einen Praxisteil mit einer Mitmachaktion. Außerdem gibt es immer wieder Anfragen von Gruppen (sowohl Kinder als auch Erwachsene, z.B. Schulklassen, Gartenbauvereine etc.) für Hofbesuche. Diese Gruppen könnten auch durch den Essbaren Garten geführt werden, um ihnen eine praktische Permakultur-Gestaltung und Gärtnern unter Klimaschutz-Aspekten zu zeigen. Der Essbare Garten wird somit auch zu einem Bestandteil des Bildungsprogramms des Sonnenhofes, das in Aufbau ist. Der Gemeinschaftsgarten als Teil vom Essbaren Garten wäre dann natürlich auch für viele interessant, aber ist nicht der Kursort und hat eine untergeordnete Rolle, denn er ist ja in erster Linie für die MitgärntnerInnen des Gartens gedacht. Für die Kurse gibt es extra Flächen im Bereich des Essbaren Gartens. Der Gemeinschaftsgarten dient eher als Anschauungsobjekt für biologisches Gärtnern und unter Umständen (nach Absprache mit den GärtnerInnen) können einzelne Beete auch mal mit TeilnehmerInnen von Kursen bepflanzt werden. Neben dem Gemeinschaftsgarten soll in einem Kurs eine Kräuterspirale entstehen.

    • Wie beteiligt sich die Hessische Naturschutzakademie an den Kosten?Die Naturschutzakademie beteiligt sich nicht an Sach- und Materialkosten. Sie zahlt ein Honorar für die ReferentInnen und übernimmt die Bewerbung der Kurse. Der Essbare Garten wird somit quasi ein externer Seminarort für die Naturschutzakademie.
    • Wie kann ein Schuppen derzeit unter den geltenden Coronaeinschränkungen gemeinschaftlich gebaut werden und wer würde den Schuppen bauen?

    Wir alle möchten in einer gemeinschaftlichen Aktion mit Mundschutz und genügend Abstand und unseren eigenen Werkzeugen, wie Akkubohrer, den Schuppen bauen. Damit es nicht zu viele Menschen werden, werden wir in kleinen Gruppen, z.B. nur zu zweit, arbeiten.

    • Wie weit ist die Verkaufshütte vom Garten entfernt?

    Die Verkaufshütte befindet sich direkt neben dem Gemeinschaftsgarten und wird nur durch einen breiten Weg von ihm getrennt. Direkt an der Verkaufshütte soll der Geräteschuppen angebracht werden. Es soll ein Dach mit abschließbaren Gitter entstehen, um die Gartengeräte vor dem Wetter und Diebstahl zu schützen. In der Verkaushütte werden in den Sommermonaten Überschüsse der SoLaWi als Ab-Feld-Verkauf verkauft.


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  • Bunte Beete Annaberg

    (alerts)

    Annaberg-Buchholz.  Säen und ernten, nachhaltig gärtnern und Gemeinschaft erleben, das ist das Credo des Gemeinschaftsgartens „Bunte Beete“ in Annaberg-Buchholz. Projektleiter Stefan Bolanz ist ein Visionär und ein Naturliebhaber noch dazu. Vor über drei Jahren hat der 41-Jährige mit weiteren Mitgliedern begonnen, einen völlig verwilderten ehemaligen Schulgarten am Flößgraben/Zechensteig im Sinne der Permakultur umzugestalten. Das Projekt ist absolut uneigennützig und wird im Rahmen des Vereins Procovita e.V. realisiert.

    Fläche um Magerwiese ergänzt
    Ziel ist, ein naturnahes Paradies zum Ackern, Spielen, Entspannen, Träumen, Feiern zu schaffen und um gemeinsam der Natur und somit sich selbst etwas Gutes zu tun. Der Garten hat sich inzwischen gemausert und bietet mit seinen Beeten in drei Zonen einen Ort der Umweltbildung sowie einen grünen Lern- und Begegnungsraum. Nun ist noch Fläche dazu gekommen, die als Magerwiese angelegt werden soll. Dort steht auch eine durch den LaNU geförderte Hütte, die für Umweltbildung, Seminare, Workshops aber auch Feten und zum Vermieten gedacht ist.

    Ein Experimentierraum für die Kreativität
    Um dies alles mit Leben zu füllen, sucht der Verein „Bunte Beete“ noch Mitstreiter. Dazu lädt Stefan Bolanz ein: „Wir suchen Menschen jeden Alters, Vereine, Schulklassen, Kindergärten, Pflegeheime und alle, die Interesse und Respekt für die Natur mitbringen. Wir brauchen die Natur, wir können sie lenken, beobachten und von ihr lernen. Wer also Lust auf gemeinsames Gärtnern, auf etwas mehr Selbstversorgung und eine Gemeinschaft zum Austauschen hat, der ist bei uns herzlich willkommen. Unser Garten bietet mehr Lebensqualität, ist kinder- und enkeltauglich und ein Experimentierraum für Kreativität.“ (mehr …)

  • In Neuschönau entsteht ein DorfWaldgarten

    (Antrag, Antworten)

    weltverträgliche Lebens- und Wirtschaftweise stehen und ein natürliches
    Ökosystem erlebbar und nutzbar machen.  
    Das Wissen über ökologische Bewirtschaftung von Gärten, Klein- und Restflächen als Beitrag zur
    biologischen Selbstversorgung und Biodiversität ist auch im ländlichen Raum unterrepräsentiert.
    Der Zeitwende e.V. hat sich 2016 gegründet um Mitmach- und Umweltbildungsprojekte, die
    ökologische Zusammenhänge real erlebbar machen zu realisieren, denn unsere Erfahrung zeigt,
    dass großes Interesse von Seiten der Bevölkerung gibt. Neue Wege, neues Miteinander und
    ökologisches Gärntnern sind auch auf dem Land sehr gefragt. Die Gemeinde Neuschönau hat für
    das Projekt eine Brachfläche mitten im Ort zur Verfügung gestellt.  
     
    Ziele: Wir möchten dörfliche Strukturen in Gemeinschaft und Solidarität fördern.  
    Ein Waldgartenmodell nach Permakulturprinzip (ökologische Kreislaufwirtschaft) und
    Bildungsmodule für ökologische Zusammenhänge sollen in der Gemeinschaft von Bürgerinnen
    und Bürgern aus der dörflichen Umgebung gemeinsam gestaltet, erarbeitet und auch für die
    Öffentlichkeit erlebbar und zugänglich werden.  
    Nachgeordnete Ziele: Solidarische Gemeinschaft im Dorf und in der Gesellschaft fördern
    (Inklusionsansatz), naturverträgliches, nachhaltiges Gärntnern und Permakulturprinzipien kennen
    lernen, fördern und verbreiten. Hier können nachhaltige Strukturen für Selbstversorgung mit
    mehrjährigen Gemüsen, Wildkräutern und Obst und Beispiele für ökologisches Gärtnern in
    Einklang mit der Natur geschaffen werden. Aspekte von aktivem Naturerleben,
    Gemeinschaftserleben, Gesundheit, Entschleunigung und von Umweltbildung werden dabei
    einbezogen.(Kooperation mit Nationalpark, Projekt „Holzweg“ Neuschönau, Ökomodellregion,
    Kreisgartenbau, örtlicher Schule) 

    Das DorfWaldgarten-Projekt ist kein Gemeinschaftsgarten im üblichen Sinn, sondern ein dynamisches gemeinsames Gartenprojekt, das auf allen Ebenen den Prinzipien der Permakultur folgt. (Entschleunigung, Inklusion, demokratische Entscheidungswege, sparsamer Umgang mit Ressourcen, offenes lernendes System usw.)

    Aus wie vielen Menschen besteht die Gartengruppe und wie setzt diese sich zusammen? Wie haben die Leute von dem geplanten Projekt erfahren?

    Eine „Gartengruppe“ in diesem engen Sinn gibt es nicht. Das Netzwerk, der an der Projektmitarbeit Interessierten (teilweise Vereinsmitglieder) umfasst im Kern derzeit ca. 40 Personen, dazu 9 Leute aus dem Vorstand und viele weitere Freiwillige, die je nach Themenfeld dazu stoßen werden.

    Das Projekt wurde nicht im stillen Kämmerlein erfunden und dann veröffentlicht, sondern ist aus den Ideen der Mitgliederversammlung, Vorstand und unserer Netzwerktreffen entstanden. Dadurch sind alle Beteiligten von Anfang an bereits im Boot. Zusätzlich hatten wir mehrere Informationesveranstaltungen und Vorträge zum Thema Permakultur, wo wir laufend über den Fortgang des Projektes informieren. Dazu kommt die örtliche Presse, welche wir nutzen und die uns gerne unterstützt. Außerdem erhalten wir im Punkt Öffentlichkeitsarbeit Unterstützung durch das örtliche Tourismus büro, vom Nationalpark Bayerischer Wald und von den Gartenbauvereinen im Landkreis.

          Wie groß ist das Dorf und aus welchem Umkreis kommen die Menschen aus der Gartengruppe?

          Die Gemeinde Neuschönau hat 2200 Einwohner. Die Gemeinde um den Hauptort Neuschönau hat insgesamt 7 Ortsteile (Dörfer). Der Einzugsbereich des Projektes ist örtlich im Bezug auf die Ortsteile von Neuschönau, also als Dorf-Treffpunkt, jedoch hat das Projekt auch Aufmerksamkeit und Teilnehmende über die Orts- und Landkreisgrenze hinaus. Unsere Mitglieder kommen auch aus anderen Orten im Landkreis und aus den angrenzenden Landkreisen Passau und Regen.

          Wie wird das Projekt organisiert? Wer entscheidet was? Wie sind die Kommunikationswege?

          Derzeit gibt es eine Aktionsgruppe für die Bearbeitung des LEADER Förderantrages mit Leuten aus dem Vorstand, dazu eine Arbeitsgruppe allgemeine Finanzen und vorbereitende Organisation, sowie eine Gelände- Permakultur-Planungsgruppe;Arbeitsgruppen Marketing, Crowdfunding und Öffentlichkeitsarbeit werden sich anschließen. Die Koordination hat derzeit der Vorstand. (4 von 9 Leuten) Später soll jemand aus dem Netzwerk die Projektkoordination übernehmen. (Hauptsächlich Organisation und Moderation der Arbeitsgruppen und Aktionen auf dem Gelände)

          Wie kann man mitmachen und wo wird dafür geworben?

    Jede*r kann mitmachen. Man kann mitmachen, indem man sich bei uns meldet, oder zu einem unserer Treffen (ab April auch wieder auf dem Gelände) kommt. Später wird es verschiedenen Planungs- und Bau/Pflanzaktionen geben, die jeweils für alle Interessierten offen sind. Wir haben einmal monatl. einen Stammtisch und arbeiten derzeit an der Aktualisierung der Homepage für Informationen. Außerdem gibt es einen E-Mail Newsletter, ca. alle 14 Tage,der bisher ca. 160 Adressen umfasst. Weiteres geht über die Presse und Lokalzeitungen. Social Media ist geplant, aber derzeit noch nicht realisiert.

          Wie lange haben Sie das Grundstück  (ist die Nutzung befristet?) und muss dafür eine Pacht gezahlt werden? Was war vorher auf dem Grundstück? Wird es einen Zaun geben?

          Wir haben mit der Gemeinde einen pachtfreien Nutzungsvertrag über 15 Jahre. Das Grundstück ist eine Restfläche, die beim Neubau/Ausbau des neuen Friedhofes und beim Umbau der Schule als Natur-Aktionsfläche beibehalten wurde. Die Fläche wurde bisher extensiv begrünt (Wiesen-Blühfläche) gehalten und ist ansonsten brach.

          Es wird keinen Zaun geben, die Fläche wird größtenteils öffentlich zugänglich sein und lediglich einen räumlich (durch Bepflanzung) abgetrennten Bereich haben für individuelles Gärtnern und die Durchfürhung von Workshops.

          Wie soll das Gartenprojekt konkret aufgebaut werden? Wird eine gemeinsame Planung gemacht, was wohin kommt? Wird es auch individuelle Beete geben, soll alles gemeinschaftlich bewirtschaftet werden?

          Beides ist geplant: Unsere Permaplaner setzen Permakultur auch gesellschaftlich um, das heißt, alle Planungsschritte werden mit Aktionsgruppen und soweit möglich und sinnvoll, direkt auf und am Gelände umgesetzt. Es geht dabei darum, dass die Menschen von Anfang an erleben, wie man eine Permakultursystem aufbaut.

          Über das hinaus werden wir das Gelände so gestalten, dass es individuelle Beete geben wird, da dies auch der Wunsch aus dem Netzwerk war. Wir möchten also eine Gemeinschaftsfläche für permakulturellen Diskurs, sowie Einzelbeete (je nach Geländegestaltung noch offen, welche Form) für Individualisten*innen. (Geplant mit wöchentlicher Permaanleitung vor Ort auf Wunsch)

          Was meinen Sie mit Lehr- und Modellgarten? Inwieweit können die Gärtner*innen entscheiden, was im Garten wo passiert?

          Modellgarten meint: Umsetzung von Permakultur mit und für Menschen, also gemeinsam, solidarisch und demokratisch. Alle, die jeweils mitmachen, entscheiden gemeinsam, was auf dem Gelände wie umgesetzt wird.

          Lehrgarten: Es wird im öffentlichen Teil Workshops geben zum Mitmachen. Wir bauen dort verschiedene Permakulturelemente gemeinsam mit Interessierten und vermehren so das Wissen über diese Techniken. (zum Beispiel Komposttoilette, Hügelbeete, Kräutergesellschaften, Regenwassernutzung usw. )

          Was meinen Sie mit „Freiwilligen“? Sind das die Gärtner*innen? Oder gibt es eine Gruppe, die beim Anlegen hilft, dann aber andere Leute gärtnern?

          Da es im Sinne der Permakultur mehrere Ebenen der Verwirklichung gibt, bezeichnen wir alle, die mitmachen als „Freiwillige“, gärtnern gehört auch dazu.

          Was passiert mir der Ernte?

          Die Ernte im öffentlich zugänglichen Bereich ist Allmende für alle, die den Garten besuchen, nutzen, genießen. (Voraussichtlich hauptsächlich Wildkräuter, Beeren, Wildobst und mehrjährige Wildgemüse.)

          Die Ernte der Indie-Beete ist natürlich den Indie-Gärnter*innen vorbehalten, außer die möchten etwas tauschen oder teilen mit anderenJ

          Bitte fächern Sie die beantragten Materialkosten für ein Gerätehaus noch auf. Was für Materialien/wie teuer. Wer wird das Gerätehaus bauen und wie viele Menschen werden mitbauen?

          Das Gerätehäuschen wird von Freiwilligen aus unserem Netzwerk in Eigenleistung gebaut. 1 Person aus dem Vorstand ist dabei federführend. Helfer*innen kommen je nach Motivation und Interesse dazu. Aus unserer bisherigen Erfahrung sind das pro Bauaktion 3 bis 5 Leute!Zur Fertigstellung werden ca. 3 bis 4 Bauaktionen notwendig sein.

          Es handelt sich bei dem Häuschen um ein besonderes Objekt (nachhaltig und schön) Ich sende anbei ein Foto eines ähnlichen Objektes, das wir gebaut haben, damit Sie sich vorstellen können, wie es ungefähr konstrukiert sein wird.

          Mit welchem Materialien soll beschildert werden? 1500 Euro sind dafür recht viel, haben Sie auch daran gedacht, hierfür vorhandenes Material zu nutzen, die Schilder selber zu machen?

          Hier handelt es sich um (Namens-)Schilder für die Pflanzen am öffentlichen Gelände, damit die Besucher*innen/ Nutzer*innen jederzeit wissen, welche Pflanzen in den Pflanzgesellschaften wachsen. Da sich das Gelände in sehr rauer Lage befindet und zudem steil ist, müssen die Schilder starken Witterungseinflüssen Stand halten. (Wind, Schneehöhen bis über 1 Meter über mehrere Monate) Daher kommt Holz und anderes Selbstgemachtes eher nicht in Frage, weil es zu schnell verwittert. Wir würden hier Material wie Eisen, Edelstahl, Emaille oder ähnliches mit dauerhafter, witterungsbeständiger Beschriftung brauchen.


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  • Schöpfungsgarten Traunstein möchte Bienen

    (Antworten)

    Unser Gartenprojekt ist auf einem sehr guten Weg: Abgesehen von unserem Erfolg in der Gemüseproduktion wird die Gartenanlage von der Bevölkerung sehr gerne angenommen. Viele Leute gehen an unserem Grundstück vorbei und nutzen es zum Spazierengehen und Schauen, auch Leute vom nahegelegen Altenheim setzen sich gerne mal auf die Bänke und genießen den schönen Garten. Wir sind momentan 14 Leute. In diesem Sommer möchten wir ein paar Bienenvölker hier ansiedeln, wir haben einen Hobby-Imker, der sich drum kümmern wird. Durch den schneereichen Winter sind am Gewächshaus leider ein paar Scheiben kaputtgegangen. Die Reparaturen führen wir selber durch, wir brauchen allerdings ein paar neue Scheiben sowie Klammern und andere Kleinteile (mehr …)

  • Waldgartenprojekt bei Berlin

    (ANtrag, ANtworten)

    Im letzten Jahr wurde durch den Frieda e.V. eine verwilderte Kleingartenfläche von 0,7ha erworben,
    mit der Idee einen für die Dorfgemeinschaft und Interessierte zugänglichen vorbildhaften Waldgarten
    anzulegen. Er soll vor allem ein Bildungsprojekt sein, wo Menschen durch aktive Mitarbeit und durch
    regelmäßige Bildungsveranstaltungen Zugang zu den Themen Nachhaltigkeit, Klimawandelanpassung
    und regionaler Ernährung finden.  
    Der Garten mit dem Namen „Lummerland“ soll auch als sozialer Treffpunkt für nachbarschaftliche
    Vernetzung dienen.
     
    Wir  vom  Räume  eröffnen  e.V.  sind  überzeugt  von  dem  innovativen  Potenzial  gut  angelegter Waldgärten  als  Garanten  von  Ernährungssouveränität,  CO2-Speicherung  und  Habitatstruktur.
    Außerdem hat die Betätigung in einer natürlichen und gleichzeitig Fülle spendenden Umgebung einen
    nicht  zu  unterschätzenden  Naturerlebnis-  und  Gemeinschaftsaspekt,  den  wir  möglichst  vielen
    Menschen ermöglichen wollen.
    Konkret  planen  wir  die  Anlage  eines  sinnvollen  harmonierenden  Systems  von  Obst-  und
    Nussgehölzen,  Heiz-  und  Flechtmaterial  liefernden  Bäumen,  essbaren  Stauden  und  ökosystemar
    relevanten  Pflanzen  gehen.  Diese  auch  unter  dem  Aspekt  der  Ästhetik  angelegten
    Produktionsbereiche sollen mit offenen und geschlossenen Aufenthaltsbereichen und Infrastrukturen
    zur  Weiterverarbeitung  der  Ernte  kombiniert  werden.  Hierfür  soll  unter  anderem  ein  alter,
    holzverschalter Bauanhänger zu einer stationäre Küche im Garten umgebaut werden.
    Glücklicherweise  stehen  wir  in  gutem  Kontakt  mit  dem  renommierten  Waldgarten-Planer  Dipl.-
    Forstwirt Philipp Gerhardt und würden mit seiner Unterstützung gerne dieses einzigartige Potenzial
    eines Community-Waldgartens entfalten.
    Mit einem intensiven Initialjahr wollen wir nun den Startschuss setzen.  
    Im Projektzeitraum von einem Jahr wird es im Kern um die Anlage der Grundstrukturen, eingebettet
    in eine Reihe sozialer Aktivitäten, gehen.

    1. 1Wohnen die sechs Menschen, aus denen die Gruppe bisher besteht, in der unmittelbaren Nähe der Fläche? Ja, die sechs Menschen wohnen ganz in der Nähe im Ort. Die meisten davon in der „Frieda“.
    2. Wie bekommen andere Leute von dem Projekt mit, wo und wie machen Sie Öffentlichkeitsarbeit dafür? Läuft diese ÖA schon und haben sich weitere Interessierte gefunden? Öffentlichkeitsarbeit läuft bereits über
        – Mittlerweile bereits 3 Konkrete Arbeitsaktionen, zu denen wir als Verein zur freiwilligen Mithilfe aufgerufen haben.
    Anwesend waren je ca. 20 Personen, von denen einige Interesse an der weiteren Mitarbeit am Projekt geäußert haben.
        – die Veranstaltungen der „Frieda“ (persönliche Information), z.B. Nachbarschaftscafé, Workshoptage, Seminare…
        – die-frieda.org (noch rudimentär, Webseite wird noch stark überarbeitet…)
        – Veranstaltungen der Bildungs-Bande (Standardmäßig Präsentation lokaler Projekte)
        – Freundeskreise
        – Baumfeldwirtschaft.de und zugehörige Facebook-Seite
    3. Gibt es ein Schild an der Fläche, das das Projekt erläutert? Nein, es gibt bisher kein Schild… soll irgendwann entstehen, aber hat unserer Einschätzung nach noch keine Priorität, bis der Garten in einem einigermaßen vorzeigbaren Zustand ist.
    4. Wie kann man mitmachen? Gibt es regelmäßige Treffen z.B.? Erst Teilnahme an öffentlich beworbenen Arbeitsaktionen. Ist ernsthaftes Interesse am Mitwirken vorhanden, gibt es die Möglichkeit Teilprojekte zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen.
    5. Wohnen Leute in dem Projekthaus? Ja, das Projekthaus wird von einer kleinen Gemeinschaft bewohnt, die sich um die Renovierung und die Veranstaltungskoordination kümmert.
    6. Wie und wo sollen die Geräte untergebracht werden? Wie kommen Interessierte an diese Geräte? Geräte werden in einem bereits auf dem Gelände vorhandenen Schuppen untergebracht. Der Schlüssel ist an einem Ort im Garten versteckt. Vertrauten beteiligten Personen wird der Ort gezeigt, damit sie selbstständig aktiv werden können.
    7. Gibt es Gebäude auf dem Gelände? Ist der Bauwagen schon da? Neben dem Schuppen gibt es eine baufällige Datsche und zwei vermoderte Wohnwägen. Langfristig sollen die Wohnwägen entsorgt und die Datsche neu aufgebaut werden. Der Bauwagen gehört dem Frieda e.V.. Er steht auf einem anderen Gelände in der Nähe des Gartens. Er braucht ein neues Fahrgestell, damit er in den Garten verfrachtet werden kann. Hier und bei Gelegenheit in anderen Projekten und Gärten soll er zu Bildungszwecken und für Multiplikation als mobile Einmachküche verwendet werden.
    8Wie viel von den 0,7 ha sollen für den Waldgarten genutzt werden?   Die gesamte Fläche soll als Nutzsystem für die Nachbarschaft und assoziierte Vereine fungieren. Das bedeutet, dass neben Produktionsfläche auch Aufenthaltsplätze und (Holz-/Obst-/Garten-) Wirtschaftsfläche eingeplant werden.
    9. Wie ist/soll das Gartenprojekt organisiert sein? Wer trifft wie Entscheidungen, wo laufen die Informationen zusammen, wie ist die Kommunikation organisiert? Was passiert mit der Ernte? Die Eigentums-Verwaltung liegt beim Frieda e.V. Die Bildungs-Bande, ein selbstorganisiertes unkommerzielles Bildungs-Netzwerk, möchte Nachhaltigkeits-Wissen innerhalb und außerhalb des Netzwerks streuen und zu diesem Zweck den Garten als Anschauungs- und Seminaraußenbereich nutzen.
    Auch Dipl.-Forstwirt Philipp Gerhardt (Baumfeldwirtschaft.de) möchte den Garten für Workshops und Seminare nutzen.
    Die tatsächliche Planung und Nutzungskoordination, im Sinne der im Antrag angeführten Projektziele, wird im Endeffekt von der an den Räume eröffnen e.V. angegliederten Waldgarten-Gruppe übernommen (Mitglieder müssen nicht Vereinsmitglieder sein). Ihr können alle beitreten, die Lust haben, zur Entstehung und Nutzung des Gartens beizutragen. Die Arbeitskoordination der Gruppe läuft über die Arbeitsplattform „WeChange“. Physisch kommt die Gruppe zu unregelmäßigen Gartenarbeits-Einsätzen zusammen. Neue Leute können (im Moment) beitreten und auf die Plattform zugreifen, wenn die Gruppe im Konsens dem Beitritt zustimmt. Entscheidungen werden also auf Arbeitseinsätzen mit den Anwesenden (vorläufig) und über Abstimmungen auf der Plattform getroffen. Über größere Anschaffungen muss der Räume eröffnen e.V. befinden, der die Abrechnung und Finanzierung der Gruppe unterstützt.
    Über Erntenutzung entscheidet die Waldgarten-Gruppe. Aktuelle Vereinbarung ist, dass die Ernte in erster Linie zur Verpflegung bei Arbeitseinsätzen und Veranstaltungen genutzt wird, die Mitglieder und die Bewohner*innen des Projekthauses aber ebenfalls ernten dürfen.
    10.Gibt es, da es sich ja um eine Kleingartenanlage handelt, keinen Wasseranschluss (mehr)? Kann nicht Regenwasser gesammelt werden? Gibt es einen Brunnen? Wozu braucht ihr einen Generator und Pumpen und wie soll der betrieben werden?  Ja, auf dem Gelände gibt es mehrere funktionierende Brunnen. Eine Handpumpe konnte bereits installiert werden. Besonders die Jungbäume haben an heißen Sommertagen und starken Trockenperioden, wie im letzten Jahr, hohen Wasserbedarf. Aus diesem Grund wollen wir zusätzlich eine Elektropumpe mit Sprenger an dem Brunnen im Schuppen installieren. Da es aber keinen Strom gibt, brauchen wir einen benzinbetriebenen Strom-Generator.

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  • weitere Schritte zu Permakultur bei Peace of Land

    (Mail)

    Die nächste Sukzessionsstufe für Peace of Land ist, dass wir uns noch mehr für eine vernünftige Produktion von Lebensmitteln interessieren. Im vergangenen Herbst haben wir den Gemüsegarten umstrukturiert, nach den Mustern moderner Marktgärtnerei (Jean-Martin Fortier, Richard Perkins, Curtis Stone und ihre Vorläufer bis ins 19 Jahrhundert in Paris), mit permanenten Beeten usw. Wir wollen uns mit den entsprechenden Strukturen, Workflows und Werkzeugen vertraut machen und das auch unseren Gästen und VeranstaltungsteilnehmerInnen ermöglichen. 

    In den letzten Wochen haben wir mit einer großen Gruppe von Projekt-Aktiven die Anbauplanung für die kommende Saison gemacht, jetzt beginnen wir mit Vorzucht, Beetvobereitung und ersten Aussaaten.

    Wir hatten noch ein ausreichendes Budget für samenfestes Bio-Saatgut und können mit Unterstützung der Kurze Wege Förderung einen 3-tägigen Fachkurs zum Thema machen,  machen, mit den Praktikern Tobias Kamphoff und Hendrik Henk, Permakultur-Designerin Nesrin Caglak und Janine und mir als Referent*innen (https://www.peaceof.land/veranstaltung/marktgarten/).

    Wir möchten Dich und die Anstiftung bitten, uns bei der Anschaffung einiger spezieller, handbetriebener und hochwertiger Werkzeuge zu helfen, die in den letzten zwanzig Jahren extra für diese Art des Anbaus entwickelt worden sind und die wir mit der Projektgruppe im Gartenalltag und mit Gästen und VeranstaltungsteilnehmerInnen bei Workshops, Führungen und Garten(fest)tagen nutzen wollen.

    Die Idee, die all dem zugrunde liegt, ist denkbar einfach: Wir wollen Menschen dafür begeistern, Lebensmittel auf möglichst permakulturelle, bodenaufbauende Weise zu produzieren und damit auch wieder in Kontakt mit dem großen Ganzen und sich selbst zu kommen. Wir wollen zeigen, dass diese Form des Anbaus als positiver Lebensentwurf wieder zur Wahl steht.

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  • Peace of Land: Cafe fast fertig

    (Gu, NL)

    […]Auch im Dezember waren wir fleißig. Das Café ist fast fertig gebaut, nur eine Küchentür fehlt noch. Mit unserem neuen Kamin können wir schon bald sowohl das Café mit dem Raketenofen sowie den Seminarraum mit einem Holzofen beheizen.

    Natürlich haben wir auch in diesem Jahr wieder eine breite Palette an Workshops, Kursen, Feste und MitMachAktionen geplant. Das komplette Programm findet ihr schon jetzt aufunserer neuen Homepage www.peaceof.land […] (mehr …)

  • GG Traunstein hat Voraussetzungen für Mitwirkung

    (Gu, alerts)

    Der Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände des Campus St. Michael sucht noch weitere Mitwirkende. Der Garten besteht seit 2015 und wird gemeinschaftlich von 12 Personen bewirtschaftet.
    Am Montag, den 26. Februar, findet um 18 Uhr ein kostenloser Schnupperabend für Interessierte statt. Ort des Treffens ist der Kardinal-Döpfner-Saal auf dem Campus St. Michael in der Vonfichtstraße 1 in Traunstein. Katharina Stadler gibt als Leiterin des Gartens an diesem Abend einen Überblick. Eine Voraussetzung um im Gemeinschaftsgarten teilnehmen zu können, ist ein zehnteiliger Einführungs-Workshop zum Gärtnern nach Permakultur, welchen Katharina Stadler ebenfalls an diesem Abend vorstellt. Herzlich Willkommen ist auch wer nur am Workshop teilnehmen möchte.
    https://www.chiemgau24.de/chiemgau/traunstein/traunstein-ort29586/traunstein-campus-michael-gemeinschaftsgarten-sucht-mitwirkende-9616722.html (mehr …)

  • Gleisbeet hat neuen Träger

    (Gu, Newsletter)

    Über den letzten Sommer haben wir intensiv nach neuen motivierten Urban Gardening Pionier*innen gesucht und an mehreren Terminen Führungen durch den Garten angeboten. Die Gruppe an BeetSympathisant*innen ist gewachsen! Im Fokus stand außerdem die Suche nach einem neuen Träger für die Gartenfläche, da wir uns als kleiner Verein kaum in der Lage sehen die Veränderung, die wir uns immer erhofft haben, auf dem ehem. Wriezener Bahnhofsgelände anzustoßen. Deshalb sind wir umso dankbarer für die Unterstützung der Naturfreunde Berlin! Mit den Naturfreunden haben wir einen starken und erfahrenen Träger gefunden, mit dem wir gemeinsam eine langfristige positive Entwicklung für den Park ins Rollen bringen möchten.

    Am 13. Dezember 2017 fand in den Räumen der Naturfreunde Berlin eine erste Ideenwerkstatt statt, die sich mit der Zukunft des GleisBeets auseinandergesetzt hat. In einer Visionen-Runde wurden erste Ideen für die zukünftige Gestaltung des Geländes gesammelt:

    • eigenes Beet zum Gärtnern
    • Schaffung eines Lehrgarten für Permakultur
    • Schaffung eines Wohlfühlgartens
    • Angebot einer Upcycle-Area / Sammelstelle
    • Anlage einer Feuertonne mit Grillplatz
    • Schaffung eines Sonnendecks
    • Anlage eines Boulderfelsen
    • Agroforst(demonstrations)garten
    • Standort für Stadtbienen
    • Blumenwiese
    • Gemeinschaftsbeete
    • Gemeinschaftsnaturgarten für Naturbildung
    • Outdoor-Küche
    • Beschwerdekasten
    • mobile Fahrradwerkstatt
    • Winternutzung

    Der Beteiligungsprozess und die gemeinsame Gestaltung der Fläche über die kommenden Monate steht nun im Vordergrund. Dies wurde während einer zweiten Ideenwerkstatt am 06. Januar 2018 noch einmal bekräftigt (mehr …)

  • schöner Artikel über Peace of Land

    (gu, alerts)

    Der neue Gemeinschaftsgarten „Peace of Land“ liegt unweit des Volksparks Prenzlauer Berg. In den zurückliegenden Monaten entstanden dort Hochbeete und Sitzgelegenheiten, ein Lehmbackofen und eine Außenküche werden gerade gebaut. Auch ein Bienenvolk wurde bereits angesiedelt.

    Außerdem baut die Gärtnergemeinschaft die auf dem Gelände stehende Baracke aus. Das gesamte Grundstück am Weinberg 14, Ecke Sigridstraße gehört dem Bezirksamt. Früher wurde es vom Grünflächenamt genutzt, doch seit etlichen Jahren liegt das Grundstück brach.

    Eine junge Mutter, die ihr Kind in eine nahe gelegene Kita bringt, wurde auf die ungenutzte Fläche gleich neben dem Weingarten aufmerksam. Sie entwickelte mit Freunden und Bekannten die Idee, dort einen Permakultur-Gemeinschaftsgarten anzulegen, berichtet Janine Okupnik, eine der Initiatorinnen des Projektes.

    Diese Konzeptidee kam beim Bezirksamt gut an. „Im November vergangenen Jahres konnten wir einen Mietvertrag abschließen“, sagt Okupnik. Außerdem gibt es für das Projekt eine Förderung durch das Bundesumweltministerium und die Stiftung „anstiftung“. Seit ein paar Monaten sind die Gärtner auf der Fläche aktiv. „Wir sind eine Kerngruppe von zurzeit zwölf Leuten, die regelmäßig kommen. Aber insgesamt 80 Leute gehören inzwischen zum Kreis derer, die bei uns mitmachen oder unser Projekt unterstützen“, so Janine Okupnik. Wichtig ist allen, dass sie ihren Garten in Permakultur gestalten. Dabei handelt es sich um eine Methode dauerhafter, naturnaher und nachhaltiger Kreisläufe und Systeme. „Für unser Projekt heißt das: Wir entwerfen ein Design für das ganze Gelände, in dem die vorhandenen Ressourcen mit einbezogen werden“, erläutert Janine Okupnik.

    Gegärtnert wird natürlich ohne Kunstdünger und Pestizide. Und es sollen Pflanzen angebaut werden, deren Samen weiter verwendet werden können. Schließlich spielt in diesem Projekt auch der soziale Aspekt eine große Rolle. Jeder Teilnehmer kann ein Gartenprojekt vorschlagen, das ins Permakonzept passt und dann gemeinsam mit anderen umsetzen.

    Zum sozialen Aspekt gehört auch, dass es auch immer wieder Workshops und Kurse gibt. Diese sind für jeden offen. Für den 14. Oktober ab 14 Uh, organisiert das „Peace of Land“-Team zum Beispiel eine Pilzwanderung durch den Volkspark Prenzlauer Berg. Diese wird von der Pilz- und Permakultur-Expertin Dr. Sylvia Hutter geleitet. Und alle, die mehr über Permakultur erfahren möchten, sind vom 6. bis 8. Oktober zu einem Einführungskurs willkommen.

    http://www.berliner-woche.de/prenzlauer-berg/soziales/am-weinberg-entsteht-ein-permakulturgarten-d133291.html

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  • Infos zum Gemeinschaftsgarten Bad Säckingen

    (gu aus antrag und nachfragen)

    Es entsteht eine Begegnungsstätte mit einem „kulturellen“ Jahresprogramm (z.B. Brotbacken im Lehmofen), wo Schulen und Kindergärten mitgestalten und lernen können.
    Es entstand ein Gemeinschaftsgarten nach den Prinzipien der Permakultur, der allen Bürger/innen von Bad Säckingen offensteht. Das Grundstück von 3000 m2 haben wir von der Stadt Bad Säckingen gepachtet.

    Bisherige Massnahmen: Anlage eines Gemüsegartens, Wildbienen, 3 Hochbeete (davon eines bereits bepflanzt), Bau eines Lehmofens, Installation einer manuellen Wasserpumpe, Anlage einer Kräuterspirale, Obstbäume. Die ökologischen Voraussetzungen, wie das Verwenden von torffreier Erde, sowie das Bepflanzen mit samenfesten Sorten sind durch die Überwachung eines professionellen Permakulturexperten gewährleistet.

    Diese Massnahmen wurden durch Spenden und Fördermittel des BUND und von TRIAS sowie durch Mitgliedsbeiträge finanziert.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen? Die Gruppe, die gärtnert, besteht aus ca. 35 Personen (der ganze Verein hat zur Zeit 60 Mitglieder ( Tendenz steigend) fast wöchentlich kommen neue Interessenten hinzu.

          Wie groß ist die Kerngruppe und wie viele Leute und Gruppen sind an dem Projekt (vor Ort im Garten) beteiligt? Die Kerngruppe besteht aus 4 Personen im Vorstand und dem Permakultur-Experten. Vor Ort im Garten beteiligen sich abwechselnd die oben genannten 35 Personen, dazu kommen noch 4 Flüchtlinge, die aktiv vor Ort sind. An den Bauprojekten sind ca. 10 Personen beteiligt.

         Geplant ist es Kindergärten und Schulen einzubinden (Kontakte sind bereits geknüpft)

          Wie ist das Projekt organisiert, wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben? Wer gestaltet das „Jahresprogramm“?

         Jahresprogramm wurde in einem partizipativen Prozesse mit allen Mitglieder im Frühjahr aufgestellt. Detailplanung läuft über die Planungsgruppe unter Einbezug themenspezifischer Fachleute.(z.B haben wir eine Zimmermann der uns bei Holzarbeiten unterstützt)

         Die Komunikation läuft über E-Mail und WhatsApp Gruppe. Alle Entscheidungen über Termine werden vom Vorsitzenden des Vereins (Stefan Meier) im Namen des Vorstands und der Planungsgruppe ständig kommuniziert (Pro Woche 1-2 Infomails)
    Es gibt u.a eine Giessdienst der über Doodle eingerichtet ist. Über WhatsApp funktioniert der Austausch untereinander.

          Ist das ein Gemeinschaftsgarten, bei dem alles gemeinschaftlich läuft oder gibt es auch individuelle Beete?

         Ja, es ist ein kompletter Gemeinschaftsgarten. Es gibt keine individuellen Beete, alles wird komplett gemeinsam bewirtschaftet.

          Ist die Nutzung der Fläche befristet?

         Nein, die Fläche ist dauerhaft dem Verein StadtOasen verpachtet worden. Sie ist im Grundeigentum der Stadt

          Was für eine Abgrenzung ist gemeint, warum brauchen Sie hierfür Sträucher und sollen das dann essbare sein?

         Hier handelt es sich um essbare Sträucher und Naschecken. Als Abgrenzung gegenüber einem angrenzenden Acker um hauptsächlich Hunde abzuhalten.

          Gibt es eine Alternative für eine Tafel aus Aluminium? Die Gweinnung von Aluminium ist recht schädlich für die Umwelt. Könnten Sie z.B. aus Fundholz o.ä. eine Tafel/Schaukasten bauen?


    Ja die gibt es. Es wurden bereits tolle Holzbretter oragnisiert die bemalt werden können bzw ev. kann mit Brandtechnik etwas gemacht werden. Für Werbestände braucht es eine flexibles Plakat aus Plane.

    Bitte führen Sie zudem die Kosten für die Biotoilette und die Lehmhütte genauer aus. Sind die 400 Euro nur für Holz? Wer wird die Toilette wann bauen? Wie setzten sich die 800 Euro für die Lehmhütte zusammen? Wer wird diese bauen?

    Die Lehmhütte soll erst 2018 gebaut werden. Die Toilette wird in den nächsten Tagen gebaut. Die EUR 400,- sind für das Holz. Die Toilette wird von unserem oben erwähnten Schreiner  ehrenamtlich gebaut. Beteiligt sind auch andere GärtnerInnen.
    Beim Bau der Lehmhütte dachten wir an ein Workshop mit allen unseren Mitgliedern unter Anleitung eines Experten.


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  • Peace of Land: erste Beete, sehr viele Bienen

    (Gu, Projektbesuch und Newsletter)

    – Die ersten Hochbeete sind fertig und bepflanzt.  Außerdem ist in den letzten Wochen an der Mauer ein tolles Tomatendach entstanden. Vielen Dank an alle fleißigen Helfenden!
    – Zurzeit beherbegen wir eine Menge Bienenvölker[80!] im Garten. Denn in Berlin blühen gerade die Linden und bieten ihnen genug Nahrung. Erstmal bleiben die Völker nur kurzfristig bei uns, aber auch langfristig wollen wir gerne Bienen bei uns eine Heimat bieten.
    – Der Erich-Fried-Chor singt sein diesjähriges Benefizkonzert zu Gunsten von Peace of Land

    Die Gruppe ist permakulturinteressiert und so haben sie mit Dragon Dreaming einen Wunschflächenplan erstellt. Ein aufwendiges, aber nützliches Verfahren Verfahren, da nach der Wunschliste-Phase die Fläche kritisch in den Blick genommen wird und alle möglichen Einflussfaktoren analysiert und auch grafisch (mit verschiedenen Layern) dargestellt werden. Wind, Wege, der Lauf der Sonne, Wasser etc. Dann war der Platz für die ersten Beete gefunden.
    Sie haben auch ein Haus aus zusammengeschraubten Containern auf dem Gelände, das sie nach und nach ausbauen wollen, da denken sie auch an die Einrichtung von Werkstätten.

    Über „Kurze Wege für den Klimaschutz“ bekommen sie Geld für 2 halbe Stellen für 2 Jahre. (mehr …)

  • Gärtnern, Reuse, Foodsharing und mehr im GG Nia Domo in Chemnitz

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    im Jahr  2014  ist in  Kooperation  mit  Partnervereinen  in  Brasilien  (Sao Paulo)  und  Argentinien(Buenos  Aires)  das  trilaterale  Jugendökologieprojekt  „Nia  Domo“
    (Esperanto:  „unser  Haus“)  ins  Leben  gerufen.  Dieses  befasst  sich  im  Austausch  mit  den Partnervereinen  mit  Aspekten  ökologisch-nachhaltigen  Bauens,  Re-  und  Upcycling  sowie permakulturell  orientierten  Gartenbaus.  Dafür  wurde  im  Jahr  2015  eine  ca.  400  m²  große brachliegende  Fläche  auf  dem  Vereinsgelände  zur  gärtnerischen  Bewirtschaftung  nutzbar gemacht. Im Rahmen einer Jugendbegegnung im Jahr 2015 wurde gemeinsam mit deutschen, brasilianischen  und  argentinischen  Jugendlichen  ein  an  dem  Prinzip  der  „Earthships“  des amerikanischen  Architekten  Michael  Reynolds  orientiertes  Gewächshaus  errichtet,  das  den zentralen  Punkt  des  Gartenprojektes  darstellt.  Im  Jahr  2016  wurde  gemeinsam  mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und jungen Migranten aus Chemnitz die nutzbare Fläche erweitert,  ein  Kompost  und  eine  Feuerstelle  angelegt,  eine  bepflanzbare  Umgrenzung  und erste  Hochbeete  errichtet.  Im  Sommer  wurde  im  Rahmen  einer  weiteren  internationalen Jugendbegegnung ein Lehmofen gebaut. Für das Jahr 2017 ist in gemeinsamer Planung mit den  involvierten  jungen  Menschen  aus  dem  Stadtgebiet  der  weitere  Ausbau  des Gemeinschaftsgartens und eine permakulturell orientierte Bepflanzung des Gartens geplant.
    Konkret geht es im Bereich der baulichen Maßnahmen um das Anbringen von Dachrinnen zur Gewinnung von Regenwasser zur Bewässerung der Anpflanzungen, das Anlegen von Wegen
    und  Sitzmöglichkeiten,  den  Ausbau  eines  überdachten  Geräteschuppens  und  die Fertigstellung  bzw.  Instandhaltung  des  Gewächshauses.  Im  gärtnerischen  Bereich  soll  eine
    Begrünung  der  Bodenfläche  und  eine  nutzungsorientierte  Bepflanzung  des  Gewächshauses und der im letzten Jahr  neu  geschaffenen Beetflächen erfolgen. Die  gewonnen Erträge des Gartens kommen sowohl den Mitgärtnern als auch den sozialen Projekten des Vereins (z.B. wöchentlich stattfindenden Geminschaftsküche, auf dem Gelände befindlichen FairTeiler des
    Foodsharing-Projektes  in  Chemnitz)  zu  Gute.

    Das Gartenprojekt „Nia Domo“ auf dem Gelände des Alternativen Jugendzentrums ist sowohl als offener Gemeinschaftsgarten konzipiert, als auch als pädagogischer Projektgarten. Das gesamte Außengelände des Jugendzentrums, als auch der Garten ist jederzeit, auch außerhalb der Öffnungszeiten des Hauses, frei zugänglich und kann inklusive der Feuerstelle und des Lehmofens jederzeit genutzt werden.

    Einmal wöchentlich wird die Arbeit im Garten bei Bedarf handwerklich und unter permakulturellen Aspekten angeleitet und unterstützt. Eine Anmeldung ist zur Nutzung des Gartens nicht notwendig.Ebenso werden in Abhängigkeit von anstehenden größeren Arbeiten gelegentlich Arbeitseinsätze und projektorientierte Gruppenarbeiten mit Jugendlichen, ebenso wie Führungen und Vorträge organisiert.

    Das Vereinsgelände befindet sich direkt am Jugendzentrum und verfügt über verschiedene Bereiche (Skateanlage, Graffitimauer, Freiflächen, NiaDomo-Garten)und ist, wie bereits oben erwähnt jederzeit zugänglich. Um den Garten wurde eine Umfriedung in Form von Pflanzkästen mit zwei unverschlossenen Zugängen angelegt. Ein Zaun existiert nicht. Insofern ist das gesamte Außengelände jederzeit ohne Zugangsbegrenzung durch alle eventuellen Besucher nutzbar. In Anlage reichen wir Ihnen einige Bilder nach, so dass Sie sich vielleicht ein besseres Bild von den örtlichen Gegebenheiten machen können.

    Die Gruppe, die sich regelmäßig um den Garten kümmert umfasst ca. 20 Personen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von ca. 16 bis 35 Jahren. Dieser Altersschnitt ergibt sich jedoch in erster Linie aus der üblichen Ziel-bzw.

    Besuchergruppe des Jugendzentrums und ist nicht festgelegt. Einige Nutzer bringen gelegentlich auch ihre Kinder zum Arbeiten mit auf das Gelände. Insofern werden auch Familien einbezogen. Natürlich steht der Garten auch älteren Interessierten offen. Im Rahmen von Gruppenarbeiten und den erläuterten internationalen Begegnungsmaßnahmen wurden im Verlauf der vergangenen Jahre jedoch schon mehrere hundert junge Menschen mit dem Garten in Kontakt gebracht und wirkten an diesem mit. Es gibt ein Partnerprojekt in Brasilien ( Urbenaer Gemeinschaftsgarten Ponto de cultura „Nia Domo“/Sao Paulo) mit dem auch Austauschmaßnahmen stattfinden.

    Da sich angrenzend das Gelände eine Kleingartenanlage befindet, gab es hier schon öfter Besuche durch die Nachbarn und einen gärtnerischen Austausch. Ansonsten ist das Jugendzentrum respektive der Garten einige Kilometer abseits des Stadtzentrum in einem eher gewerbegeprägten und dünn besiedelten Ort gelegen und die Nutzer des Gartens kommen aus dem gesamten Stadtgebiet. Eine Anleitung der Aktivitäten erfolgt, wie bereits erwähnt einmal wöchentlich bzw. bei größeren Bauaktionen oder in der gruppenorien-tierten Projektarbeit. Beworben wird der Garten über die Website des AJZ e.V. und die Facebookseite zum Projekt, ggf. auch über Flyer und Aushänge bei spezifischen Aktionen.

    Es gibt momentan ein langes und schmales Erdbeet (ca. 6 m x.05 m), drei quadratische Hochbeete (2 Stck á ca.2×1,5 m und 1 Stck. ca. 1x1m) sowie als Teil der Umfriedung drei rechteckige Hochbeete/Pflanzkästen (ca. 2 mx 0,5 m) und 3 quadratische Pflanzkästen (ca.0,5 x 0,5 m): Hinzu kommt die Bepflanzungsfläche im Gewächshaus (rund angelegt: Umfang ca. 6m,Tiefe ca.0,5 m)und Hängepflanzen. Unter nutzungsorientierter Bepflanzung verstehen wir, dass in erster Linie Gemüse, Obst, und Kräuter angebaut werden, die durch die Mitwirkenden direkt geerntet und als Lebensmittel genutzt werden können.

    Die Materialien würden wir im Baustoff- bzw. Holzhandel besorgen bzw. haben wir auch schon auf Wertstoffhöfen bzw. anderen Anlaufstellen für Bauabfall (Remex etc.) Materialien besorgen können. Wir sind immer bemüht, auch auf dem Gelände befindliche Materialien zu recyceln, um so Kosten zu minimieren bzw. auch den Re- und Upcycling-Fokus des Projektes im Auge zu behalten.

    Zu anderen Gemeinschaftsgärten in Chemnitz (z.B. Zietenaugust/Sonnenberg) gibt es lose Kontakte. (mehr …)

  • In Hamburg Wilhelmsburg soll ein Zentrum für Selbstversorgung entstehen. Ein GG ist ein erster Schritt

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Gesamtkonzept ist bei den Anträge abgelegt (unter Hamburg_Alternation_Versorgt – Miniutopia zum Anfassen)
    Zum Garten:

    Ja es ist ein Gemeinschaftsgarten, es haben sich aktuell 37 Leute (z.T. in Teams) angemeldet, die ein eigenes Hochbeet bearbeiten möchten, wir haben dieses Wochenende gemeinsam einen Permakultur-Einführungskurs, danach wissen wir, wieviele es tatsächlich sind. Derzeit kommen ca. 6-8 Leute fast täglich, um mit uns ehrenamtlich den Garten vorzubereiten (Brombeerhecken und altes Holz beseitigen, Reifen/Steine schichten etc.), es war ja eine ziemlich verwilderte Fläche und Gärtnern kann man hier derzeit noch nicht, wir sind auch erst seit Anfang März hier auf dem Grundstück.

    Wir haben insgesamt fast 600 m² Außenfläche zur Verfügung; wir sind mal vorsichtig mit 120 m² Beete nur für Gemüse, Kräuter etc.; wollen aber letztlich jeden Quadratmeter gemeinsam bepflanzen mit Kräuterspirale, Kartoffeltürmen, Salatbäumen, Spalierobst etc. Es wird also auch außerhalb der „Musterbeete“ viele Möglichkeiten für gemeinsame Gartenaktionen geben.

    Mit „Musterbeeten“ ist gemeint, dass wir hier versuchen wollen, Hochbeete nach den Prinzipien der Permakultur zu gestalten. Die GärtnerInnen werden die ganze Saison über vom Permakultur-Campus Hamburg begleitet und wir wollen die Entwicklung der Beete dokumentieren, damit andere das nachmachen können.

    Ca. 300 Paletten werden schon für die Beete gebraucht, ca. 15 Paletten pro Hochbeet für ca. 20 Beete. Die Hochbeete werden von den GärtnerInnen selbst in einem gemeinsamen Workshop mit dem Pflanzenatelier Wilhelmsburg gebaut. Weitere Paletten benötigen wir für weitere Pflanzkästen für „freie“ Gartengestaltung mit essbaren Blumen, Kinderbeete (gemeinsam mit der GemüseAckerdemie) etc. sowie Outdoormöbel zum Sitzen, die ebenfalls im Rahmen von Workshops von den TeilnehmerInnen gebaut werden.

    Die Gewebefolie ist zum einen für das Innere der Hochbeete, z.T. aber auch für den Boden, weil wir hier stark mit Brombeeren zu kämpfen haben und der Vorschlag von Edouard van Diem vom Permakultur-Campus ist es, die Flächen mit den stärksten Wurzeln mit Teichfolie abzudecken und dann die Beete drauf zu stellen, so dass die Wurzeln absterben. 

    Wir haben Kontakt zu verschiedenen Gartenprojekten, auch in Wilhelmsburg, aber wir haben nicht über Kooperation mit der Stadt gesprochen. Wir hatten im Vorwege verschiedene Stellen wegen Kooperationen angeschrieben, aber so gut wie keine Antwort bekommen, wir müssen uns evtl. erst etablieren, wir sind ja auch auf einem Privatgrundstück, es ist keine öffentliche Fläche. Ich habe mich bei vielen Fragen an die Ratschläge von Edouard van Diem gehalten, auch was Qualität von Erde und Kompost angeht. Wir bekommen auch Mutterboden angeboten, aber wir wissen dann halt nicht, woher die Erde kommt bzw. welche Qualität das hat. Im nächsten Jahr haben wir dann hoffentlich schon unseren eigenen Kompost.

    Zu den Gartengeräten: ja wir haben einiges hier auf dem Dachboden der Halle gefunden, viel geschenkt bekommen und auch unsere eigenen Sachen eingebracht. Was die Hochbeete betrifft, benötigen wir ja nicht so viel „Gerät“ wie beim Gärtnern im Boden, und einige Gartengeräte möchten wir selbst herstellen. Die Geräte stehen derzeit in einer der Werkstätten, die Halle ist tagsüber offen; wir haben aber noch einen Container im Garten stehen, wo wir einen Gartengeräteschuppen draus machen möchten.

    Grundsätzlich: es ist ein verwildertes Grundstück, das wir Schritt für Schritt zu einem Paradiesgarten ausbauen wollen, und wir sind schon Riesenschritte vorangekommen, möchten das aber gemeinsam mit der Community langsam entwickeln.

    das Ganze ist ganz klar ein Bildungsprojekt, Wir möchten gemeinsam lernen ausprobieren. Es gibt für die Beetpaten ein gesondertes Permakultur-Bildungsprogramm; alle anderen Workshops sind offen für Jedermann/-frau. Ob der Bau von Hochbeeten, Insektenhotels, Haus-Komposter oder Mini-Öfen, ob Wildkräuter-Tour, Schnippelparty, Tauschring Kurse zur Lagerung von Lebensmitteln, zum Fermentieren oder zum Kriegsrezepte nachkochen – es geht ja gerade ums gemeinsam ausprobieren. Für einiges haben wir ExpertInnen eingeladen, einige Workshops bieten wir selbst an und viele Angebote kommen einfach von BürgerInnen, die Lust haben, uns etwas zu zeigen. Der Garten und das Thema Ernährung ist Hauptbestandteil und „Herzstück“ von Minitopia; wir möchten uns später aber auch noch den Themen Konsum, Energieversorgung, Organisationsformen etc. widmen.

    Eine Offene Werkstatt ist auch geplant und eine Projektküche und einiges mehr. (mehr …)

  • Lernort Wandelgarten

    (Gu, Mail)

    Lernort WandelGarten Vauban

    Im Jahr 2016 hat sich der WandelGarten als Projekt der Transition Town Freiburg weiterentwickelt – als experimentierfreudiger, lebendiger und für alle offener Gemeinschaftsgarten. Menschen ohne und mit Migrationshintergrund aus den Stadtteilen Vauban und St. Georgen sowie Merzhausen nutzen den Garten gemeinsam. Beerensträucher, Blumen und Stauden umrahmen den Garten, emsig besucht von den Bienenvölkern des Vauban-Imkers Wolfgang Berger. Viele sind erstaunt, welche Vielfalt an bekannten und weniger bekannten Gemüsesorten und Kräutern sowie an Anbauformen (Hoch-, Hügel- und Lasagnebeete) sich in der Mitte des 800qm-Areals befindet.

    Die Garten-Aktiven sehen es als wichtig an, auch den Austausch mit Passanten und Besuchern sowie Besuchergruppen aus aller Welt zu pflegen. So gärtnern Menschen aus Frankreich, Spanien, Kolumbien, Kroatien und Palästina mit. Benutzer von Bus und Straßenbahn nutzen Wartezeiten an der Umsteigestelle direkt am Garten zu Stippvisiten und fragen uns Löcher in den Bauch.

    Soja-Projekt. Der WandelGarten entwickelt sich inzwischen zum beliebten Lern- und Austauschort für biologisches Gärtnern ohne Chemie und Maschinen und für neue Ideen. Kompostwürmer als Wurmhumus -Produzenten, Bokashi und Erdisieren sind Experimentierfelder. Mulchen unbedeckter Erde mit verschiedenen Mulchstrategien, zum Beispiel auch mit Schafswolle, hält den Boden feucht und fruchtbar und spart Wasser. Der Bau von Sonnenfallen-Beeten sowie der Anbau von Sojabohnen im 1000-Gärten-Projekt fanden großes Interesse. Der Universität Hohenheim konnten wir im September mehr als 4000 Hülsen mit Sojabohnen zusenden. An der Hochschule wird zusammen mit der Freiburger Firma Taifun mit den Ernte-Erträgen aus mehr als 2000 teilnehmenden Gärten erforscht, wo welche Sojasorten in Deutschland am besten gedeihen, um Soja hier heimisch zu machen.

    Im Projekt „Guten Boden machen“ konnten die Aktiven Jahr 2016 fast 1600 Liter hochwertigen Wurmkompost herstellen in einer Anlage, die aus Euro-Paletten gebaut wurde. Unterstützt wurden sie dabei von der Kantine in der VillaBan, dem Kinderabenteuerhof, der Limette, Five Senses und Elephant Beans – mit Bio-Gemüseresten, Mist, Jutesäcken und Kaffeesatz.

    Wurmkompost herstellen. Im Sommer starteten die ersten Vor-Ort-Workshops zum Wormfarming. 30 Teilnehmer kamen zu den drei Samstagsworkshops und konnten Knowhow und eine Kompostwurm-Population im Substrat mitnehmen, um damit wiederum in Eigenregie Wurmhumus am Haus, im Garten oder Schulgarten herzustellen. Die Workshops werden im Frühjahr 2017 wieder aufgenommen.

    Ort der Begegnung und Kommunikation. Immer mehr entwickelt sich der Garten auch zum Begegnungsraum für Menschen aller Generationen und ethnischen Kulturen, die sich dort treffen, um sich umzuschauen oder zusammen aktiv zu werden. So entstehen viele spontane Gespräche zu biologischer Landwirtschaft, Ernährungssouveränität, dem Teilen von Ernte und Wissen, erneuerbaren Energien, autofreiem Wohnen und vielen Vauban-Themen.

    Vier Schulklassen nahmen 2016 am Kleeblatt-Projekt „Paprika statt Parkplatz“ teil, das gemeinsam mit der Innovation Academy, dem Autofreiverein und dem International World College geplant und im Juli im WandelGarten durchgeführt wurde. Sie untersuchten zum Beispiel, wie viele Hochbeete auf einen Parkplatz passen und wie viel Gemüse man dort anbauen könnte. In den Sommerferien betreuten wir zusammen mit dem Gartenamt eine Gruppe von Ferienpasskindern. Sie konnten den Garten erforschen, Kartoffeln ernten, das Leben der Kompostwürmer und im Bach erkunden und Kräuter suchen, aus denen sie sich Tee zubereiteten.

    Lernort Permakultur. Mehrere Dozenten der Permakultur aus Deutschland, Kenia und Spanien nutzten den Garten als Anschauungs- und Lernort.

    Regelmäßige Aktivitäten. Die Aktiven trafen sich 2016 in der Regel zweimal wöchentlich nachmittags im Garten. (mehr …)

  • Peaceofland startet

    (Gu, Mail)

    die Gruppe von Peace of Land hat schon angefangen. Stefan Schneider hat geschrieben, dass sie am Sonntag die erste Aufräumaktion auf dem Gelände hatten, etwa 40 Leute waren da. Sie fangen schonmal mit Permakultur-Design an und auch mit der Beschaffung von Werkzeug und Material

    Bericht zum ersten Treffen:
    Wenn man im weniger schicken Teil von Prenzlauer Berg, in der Nähe des Jobcenters Pankow, zwischen Einfamilienhäusern und Plattenbauten, spazieren geht, stößt man irgendwann auf ein ca. 4000qm großes, brachliegendes Gelände; ein kleiner Urwald mitten in der Stadt. Neben einer blühenden und lebendigen Flora und Fauna befindet sich eine knapp 300qm große Baracke, deren Grundstuktur sehr gut erhalten ist viele Möglichkeiten für Räumlichkeiten bietet.

    So ging es auch mir und meinem Bruder vor anderthalb Jahren. Gemeinsam kamen wir auf die Idee, herauszufinden, ob man dieses Gelände nicht pachten oder gar kaufen könnte.

    Also fingen wir an, mit der BIM (Berliner Immobilien Management GmbH) zu verhandeln. Und siehe da, nach erstaunlich kurzen 17 Monaten hatten wir einen Pachtvertrag für unser Projekt „Peace of Land – ein Gemeinschaftsgarten für alle“.

    Mittlerweile war auch die Projektgruppe um uns herum angewachsen, so dass wir die zu zahlende Pacht erstmal aus eigener Tasche stemmen konnten. Viele unterschiedliche Leute sind dabei und machen mit. Und nach vielen, vielen Planungstreffen und ersten erfolgreich aquirierten Fördergeldern wollten wir nun unbedingt so richtig mit der Arbeit loslegen.
    Am letzten Sonntag im Januar trafen wir und viele Neuinteressierte auf dem Gelände zusammen zu einem ersten Arbeitseinsatz. Der Plan war, NachbarInnen und Interessierten die Möglichkeit zu geben, das Projekt kennen zu lernen und gleichzeitig das Gelände vom Müll zu befreien, der sich dort in den letzten Jahren angesammelt hat.

    Viele Neuinteressierte kamen und packten auch gleich mit an. So wuchsen in den nächsten Stunden die Berge mit verschiedenen Abfällen: Pappe, Metall, Plastik und Bauschutt. Das meiste Material werden wir wiederverwenden für den Bau einer Regenwasserauffanganlage, eines Kompostklos und so weiter. Am Ende des Tages hatten wir es sogar geschafft, für alle HelferInnen eine Suppe auf offenem Feuer zu kochen. Alles in allem war es ein sehr erfolgreicher erster Arbeitseinsatz, bei dem sogar das Wetter mitspielte.

    Nach dem Aufräumen wird nun bald das Pflanzen kommen; wir entwickeln momentan ein permakulturelles Design für das Gelände, um im Frühjahr richtig loslegen zu können. Immer noch sind alle eingeladen mitzumachen, die Lust haben auf gemeinschaftliches, ökologisches Gärtnern, die Entwicklung von Bildungsformatent, oder schon immer mal eine Rigipswand einreißen wollten.

    http://berlin.imwandel.net/artikel/peace-of-land-gemeinschaftsgarten-permakultur-prenzlauer-berg/ (mehr …)

  • Gartenutopie Chemnitz hat Bibilothek und Küche

    Das Projekt wurde im November 2014 gegründet und wirtschaftet derzeit auf ca. 3000m². Die Fläche für Gemüsebeete (ohne Hochbeete) beträgt ca. 270m².

    Der begrenzende Faktor sind die Ressourcen zur Pflege der Beete und das verfügbare Gießwasser. Zur Infrastruktur gehört eine Komposttoilette, ein kleiner Bauwagen für Gartengeräte,

    mit Bibliothek und Küche und ein kleiner Bauwagen als Wohnwagen. Wir möchten den Gemüseanbau und Techniken zur Bodenverbesserung und Pflanzengesundheit erlernen.

    Unser vorrangiges Ziel ist der nachhaltige

    Gemüsebau ohne Verwendung synthetische Pflanzenschutz- und Hilfsmittel. Für die Einhegung des Areals und zum Zwecke des Vogelschutzes im Herbst vergangenen Jahres

    eine Wildgehölzhecke angepflanzt. In nächster Zukunft ist die Ausweitung der Speicherkapazität für Regenwasser, die Pflanzung von Obstbäumen und eventuell ein kleines Gewächshaus geplant.

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  • Querbeet Leipzig macht wöchentlich Angebot für Kitakinder

    (Gu, Newsletter)

    Hier wächst Zusammenhalt

    Veröffentlicht am

    Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens

    Wie schon in den vergangenen Jahren gärtnern wir einmal in der Woche zusammen mit Kindergartenkindern aus der integrativen Kindertagesstätte Eisenbahnstraße. In diesem Jahr gestalten wir ein gärtnerisches Projekt zum Thema „Hier wächst Zusammenhalt! Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens“. Gemeinsam mit den vier bis fünfjährigen Gärtnern entdecken wir die Grundsätze der Permakultur. Dazu haben wir nach dem Vorbild der Maya ein Drei-Schwestern-Beet angelegt, auf dem Mais, Kürbis und Bohnen sowie Blumen und Kräuter in einem harmonischen Austausch miteinander gedeihen. Zudem haben wir ein Bohnentipi erbaut, welches bei hoffentlich kräftigem Wuchs ein gutes Versteck für die kleinen Gärtner*innen bieten soll.
    Wir möchten zusammen mit den Kindern erfahren wie unser Gemüse entsteht, was es für das Wachsen benötigt und wie wir es verarbeiten können. Die Kinder sollen die unterschiedlichen Arten der Pflanzen kennenlernen, vom Setzen der ersten Saat über die Pflege der Pflanzen bis hin zu Ernte und Verarbeitung.

    Das Projekt „Hier wächst Zusammenhalt! Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens“ wird gefördert durch die Stiftung trias, die LeipzigStiftung sowie durch das Umweltamt der Stadt Leipzig. (mehr …)

  • GG in Dornstetten sucht MitgärtnerInnen

    (Gu aus alerts)
    […]
    Nach langen Vorplanungen haben im Gemeinschaftsgarten einige Gartenfreunde mit der Arbeit begonnen; weitere Mitstreiter werden noch sehnlichst erwartet. Wobei sich Gerhard Dürr, Initiator des neuen Gartenprojekts sicher ist, dass sich weitere Interessierte für den Gemeinschaftsgarten finden werden. Denn seit einigen Jahren ist Gärtnern wieder sehr in Mode gekommen. Während früher auf dem Land jeder Haushalt zur Selbstversorgung einen eigenen Gemüsegarten hatte, wurden bis vor wenigen Jahren die meisten Vorgärten eher nach der Devise „Geranien statt Gurken“ bewirtschaftet. Mit dem Bedürfnis nach gesunder und natürlicher Ernährung steigt inzwischen aber das Interesse an selbst produziertem Gemüse aus dem eigenen Garten enorm an. Und damit auch die Nachfrage nach Gartengrundstücken in einer Kleingartenanlage oder an einer Mitarbeit an einem Saison- oder Gemeinschaftsgarten.

    Der Dornstetter Gerhard Dürr hatte daher im vergangenen Jahr die Idee, in dem zwischen der Sulzer Straße und der Schießgrabenstraße gelegenen Gewann Heselwiesen ein neues, alternatives Gartenbauprojekt zu verwirklichen. Zusammen mit weiteren Mitstreitern möchte Dürr, zertifizierter Permakulturberater, dort einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Bietet doch das gepachtete große Gartengrundstück ausreichend Platz sowohl für Gemeinschafts- als auch für Einzelbeete, für Gemüseanbau, für Blumen, Beeren und Obst. Und für einen Versammlungsplatz samt Feuerstelle. Kinder aus der Nachbarschaft haben auf dem Gelände einen kleinen Abenteuerspielplatz aufgebaut; auch der soll weiterhin genutzt werden. So könnten Alt und Jung in der neuen Gartenanlage die Gelegenheit finden, ihrem Hobby Gärtnern nachzugehen.
    […]
    Damit begonnen hat inzwischen auch die Schulgarten-AG der Werkrealschule Dornstetten. Fünf Schüler aus den Klassen 5 bis 8 sind mit Eifer und Freude dabei, unter der Anleitung von Gerhard Dürr im Gemeinschaftsgarten zu arbeiten.[…] nd natürlich mehrere weitere Gemüsebeete. Die notwendigen Vorarbeiten hierzu wie Bäume fällen oder Wege anlegen wurden bereits erledigt. Am Rand des Gemeinschaftsgartens wird derzeit ein mit Hackschnitzeln bedeckter Versammlungsplatz eingerichtet, der mit selbst gebauten Palettenmöbeln und einer Feuerschale ausgestattet werden woll.

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.dornstetten-zum-einstieg-ist-jetzt-die-ideale-zeit.c5c37e83-8c5a-4979-ade3-b7e61a0e9932.html (mehr …)

  • exotischer Garten Dresden baut Infrastruktur für den Anbau exotischer Pflanzen

    (Gu aus Antrag/Fragen)
    Der exotische Garten in Dresden Coschütz gibt es seit Mai 2015. Sie haben knapp 1100m² – auf zwei Parzellen eines Schrebergartens. Derzeit sind sie ein Kern von sieben Leuten plus 10 Leute, die ab und an dabei sind. Sie suchen noch MItmacherInnen. Ihre Selbstbeschreibung: „
    Wir machen Erfahrungen und praktizieren Permakultur in allen Bereichen und unter ökologischen Kriterien.
    Dabei wollen wir Elemente wie Komposttoilette, Hügelbeete und Hochbeete, Kräuterspiralen und Mischkulturen miteinbinden. Weiterhin legen wir einen Reflektionsteich an vor dem geplanten Erdtreibgewächshaus bzw. einen Erdkeller. Im Erdtreibgewächshaus können somit suptropische Pflanzen gut fruchten und im Reflektionsteich werden wir Kaltwasserspirulina anbauen. Ein Brunnen ist auch geplant wie auch das derzeit undichte Dach der Laube zu erneuern. Das Dach werden wir mit durchsichtigen Lichtplatten erneuern, um die Laube auch teilweise als Gewächshaus nutzen zu können.“
    Das Erdgewächshaus dient dem Anbau von z.B. winterharten Bananen, die wohl auch hierzulande wachsen, sie wollen Granatäpfel, Oliven u.ä. anbauen. Die Infastruktur dafür bauen sie selber. Sie haben gebrauchte Steine am Start und auch das Wissen, wie sie das bauen müssen.
    Weiterhin geplant sind Komposttoilette und Bienenhaltung.
    Im Projekt sind ein paar sehr gartenbaukundige Leute dabei, so auch jemand aus dem Aprikosengarten, der für uns schon einiges an Input zu Praxisblättern geleistet hat.

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  • Culture Care – Pflege der Kulturen in Gerswald: neuer Gemeinschaftsgarten will Leute aus Stadt und Land zusammenführen

    (Gu aus Antrag)
    Auf einem Hof in einem Dorf in der Uckermark wollen Leute aus Berlin (100km entfernt) und der Umgebung (auch Flüchtlinge) zusammen gärtnern, ernten, kochen. 1x/Monat gibt es ein Treffen vor Ort („gärtnerische Wochenenden mit Gartenfestcharakter“). Basis des Projekts ist Permakultur (Earth Care, People Care, Fair Share).
    Zwischen den Treffen kümmert sich das Team vom Permakulturhof um den Erhalt (und auch die Ernte) der Gemüse-Kulturen.
    Antworten auf Fragen:
    Wie groß ist die Gruppe jetzt, wie viele Leute davon kommen aus Berlin und wie viele aus Ihrer Nachbarschaft?

    Aus Berlin sind es momentan fest 9 mir bekannte Menschen. Vielleicht werden es noch mehr. Plus den jungen Syrischen Kurden mit einem Bekannten, den ich selber noch nicht getroffen habe.

    Aus der Nachbarschaft sind es ca. 10 Personen, die bereits fest zugesagt haben. Die Geflüchteten sind da noch nicht mit dazu gezählt. Interesse habe ich über Ecken von ca. 5 Leuten gehört, ohne daß wir das Projekt vorgestellt haben. Wir gehen davon aus, in der Flüchtlingsunterkunft in Prenzlau und bei den Deutschkursen in Prenzlau noch Interessierte zu finden, gerne auch Frauen und Kinder.

    Erst mal muß aber das Ganze stehen. Auch die Finanzierung.

    Wie kam es zu dieser Gruppe, wie haben die Leute von dem Vorhaben erfahren?

    In Gerswalde, wo sich auch unser Permakultur-Hof befindet, gibt es eine alte Schloßgärtnerei mit Gartenbau-Tradition, die zur Zeit brach liegt.

    2015 hat eine Film-Regisseurin aus Gerswalde dort einen Film gedreht („Der große Garten“) und über ihren Newsletter monatlich Berliner Künstler eingeladen, zum Garten-Arbeits-Einsatz zu kommen. Es wurden immer auch Köche eingeladen, die dann aus dem Garten ganz großartig gekocht haben. Es waren monatliche Treffen mit ganz besonderer Atmosphäre. Ich habe den gärtnerischen Teil dabei geplant und angeleitet. Zwischen den Arbeits-Einsätzen habe ich die Kulturen-Pflege übernommen. Das hat sehr gut geklappt. Als im Dezember das letzte dieser Treffen statt fand, reflektierte ich mit der Gartengruppe aus Berlin das Jahr. Es stellte sich heraus, daß sie gerne weiter mit mir mindestens monatlich gärtnern wollen.

    Warum wollen die Leute aus der Gruppe bei diesem Projekt mitmachen – in Berlin gibt es ja sehr viele Gemeinschaftsgärten, etliche davon arbeiten mit Geflüchteten.

    Die 9 Personen, die regelmäßig zum Gärtnern mit mir nach Gerswalde gekommen waren, sagten, daß sie gerne weiter mit mir gärtnern wollen, weil sie viel von meiner Erfahrung lernen, und weil ihnen die Atmosphäre des Miteinanders und die Entscheidungsstruktur dabei so gut gefällt, und weil wir viel Spaß miteinander haben. So überlegte ich, wie wir das am besten anstellen können. Daraus entstand die Gruppe der Berliner, die in 2016 nun nicht mehr nur in der Schloßgärtnerei, sondern auch auf unserem Hof u.a. mit mir weiter gärtnern wollen. Wir haben das Projekt praktisch gemeinsam entwickelt.

    Die Idee, neue MitbürgerInnen dazu einzuladen, fanden alle sehr gut. Da von anderen Bekannten bereits diese Idee an mich herangetragen wurde, und ich überlegt hatte, in Prenzlau Deutschkurse anzubieten, bot es sich an, die gärtnerischen Treffen mit einem interkulturellen Austausch zu kombinieren.

    Wie machen Sie das geplante Projekt in Berlin und in Ihrer Nachbarschaft bekannt?

    Wir sprechen gezielt Menschen an. Z.B.unsere direkten Nachbarn in der Straße und in den Flüchltlingsunterkünften in Gerswalde und Prenzlau. Viel mehr sollen es auch gar nicht werden, damit der persönliche Bezug so intensiv wie möglich ist. Wir werden im Laufe des Jahres dann sehen wer alles vom Start-Team dabei bleibt und wer noch dazu kommt.

    Wie oft, denken Sie, werden die Leute zwischen den monatlichen Treffen auf den Hof kommen?

    Das wird sehr unterschiedlich sein. Je nach Mensch und Lust und Laune und Wetter. Im Sommer sicherlich öfter. Manche werden dazwischen vielleicht gar nicht kommen. Andere vielleicht 3 bis 4 Mal.

    Wie weit weg von Berlin ist der Hof und kommt man auch mit ÖPNV gut zu Ihnen?

    Von Berlin bis Gerswalde sind es knappe 100km. Ja, die ÖPNV-Anbindung ist gut. Es ist der RE 3 und ein öffentlicher Bus vom Bahnhof bis nach Gerswalde.

    Die Gartenfeste wurden 2015 von den Berlinern meist mit längeren Aufenthalten verbunden. Im Sommer werden sie auf dem Hof zelten können. Es gibt eine Campingplatz-Infrastruktur mit Kompost-Toiletten und Weiden-Dusche und der Sommerküche. Sie verbringen dann gleich ein paar Tage und mehr Zeit im Garten und verbinden das Ganze mit einer Auszeit vom Stadtleben auf dem Lande mit nützlichem Aspekt. Das war im letzten Jahr sehr schön.

    Wie weit sind die Flüchtlingsunterkünfte weg und wie können die Flüchtlinge zu Ihnen kommen?

    Eine Flüchtlingsunterkunft ist im Dorf, 1km entfernt, direkt neben der Schloßgärtnerei, vom Hof aus gut fußläufig zu erreichen. Zwei andere Unterkünfte in Prenzlau (20km entfernt), sind mit dem öffentlichen Bus mehrfach täglich erreichbar. Eine Betreuerin der jungen Männer unter 18 in Prenzlau war von der Idee begeistert und hat schon angekündigt, für die monatlichen Gartenfeste einen Shuttle einzurichten und die jungen Männer zu uns zu fahren und wieder abzuholen. Und so etwas könnten wir auch z.B. mit der Berliner Gruppe für weitere Geflüchtete aus Prenzlau organisieren.

    Wie groß ist die Fläche, die Sie für DIESES Projekt vorsehen?

    Ist diese Fläche irgendwie abgegrenzt von anderen Flächen auf dem Hof?Momentan ist die Fläche nicht abgegrenzt von andern Flächen des Hofes.

    In der Schloßgärtenrei sind es 875 qm, auf dem Hof sind es 1645 qm. Der Reiz besteht darin, daß alle selber entscheiden können, in welchem Bereich sie tätig sein wollen. Es ist ein eher landwirtschaftliches Gartenprojekt mit Pferden, Hühnern, 2 Schweinen, die umgraben, Waldgarten, Magerwiese, vielen Bäumen und Hecken und der alten Schloßgärtnerei. Diese liegt 1 km von unserem Hof entfernt und hat einen eher öffentlichen Charakter. Hier erhoffen wir uns auch noch mehr Interesse aus dem Dorf und der Umgebung am gemeinschaftlichen Gärtnern und an der lokalen Produktion von guten Nahrungsmitteln.

    Gerade im Sommer wird das Gemüse ja schneller reif als monatlich – wie kommt die Gruppe in den Genuss des reifen Gemüses? Wer erntet zwischendurch und wie wird das Gemüse verteilt oder was passiert damit? Zwischen den Gartenfesten kümmert sich das Team des Permakultur-Hofes um die Kulturen. Wir werden auch davon essen und sie verarbeiten und Teile davon haltbar machen.

    Während der Garten-Treffen wollen wir auch gemeinsam Teile der Ernte haltbar machen und in der Sommerküche veredeln.

    Wo werden die geplanten Gartengeräte untergebracht und wie können die Leute dann rankommen? Es gibt einen offenen Schuppen in der Scheune, in dem die Geräte untergebracht werden.

    Sind diese Geräte dann sozusagen „nur“ für die Leute aus dem Projekt vorgesehen? Im Grunde ja. Auf dem Hof gibt es bereits Werkzeuge. Allerdings nicht genug für so viele Menschen auf einmal, wie dann zu den Treffen erwartet werden.

    Können die Leute auch gärtnern, wenn niemand vom Hof da ist bzw. Zeit hat? Nach Absprache ja. Sehr gerne. Wir sind aber eigentlich sowieso immer da.


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  • Im Chiemgau gibt es einige Gemeinschaftsgärten

    (Gu, mail, 11.2.)
    Hier sind tolle Luftaufnahmen und Infos zu drei Gartenprojekten im Chiemgau, die alle von einer Permakulturdesignerin angelegt wurden und auch betreut werden:
    Film:      http://www.esr-luftbild.de/beispiele/gemeinschaftgaerten/

    Piesenhausen
    Traunstein – Schöpfungsgarten
    Grünwald (Aschau) – Genussgarten


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  • Insitut für urbane Botnik in Braunschweig übernimmt Kleingartengelände

    (Gu aus Antrag, 22.12)
    Seit März haben sie eine Fläche gesucht, nune ine gefunden und da am 1.12. losgelegt und der Verein hat derzeit 20 Mitglieder. Sie wollen einen Lernort schaffen, der sich aus den Beeten heraus entwickelt.
    Neben den Beeten (siehe Antworten auf meine Fragen) gibt es auch eine Gemeinschaftshütte, die auf dem Teil des als Gemeinschaftsgarten („die Schatzinsel“) genutzen Teil steht.

    a) Wir haben die Aufteilung des Geländes (11 ca. 700m² große Parzellen) im großen beibehalten und lediglich Zäune und Tore an einigen Stellen geöffnet, sodass die Parzellen mehrere „Eingänge“ haben. Zur Zeit werden

    5 Parzellen von Gruppen (2-10 Gärtner*innen) für den privaten Anbau von Gemüse genutzt. Da jedoch nicht alle Projektteilnehmer die Verantwortung für ein eigenes Beet übernehmen wollen, gibt es auf einer Parzelle einen großen Gemeinschaftsgarten (die „Schatzinsel“). 2 Parzellen sind für Hühnerhaltung vorgesehen. 3 Parzellen sind zur Zeit noch nicht für das Projekt nutzbar.

    b) Es handelt sich nicht um eine klassische Kleingartenanlage. Das Gelände hat ein Eingangstor, welches unverschlossen ist. Die Gärtner*innen können also jederzeit auf das Gelände. Alle Gartentore auf dem Gelände sind offen. Sollte sich herausstellen, dass wir das Tor zum Gelände verschließen müssen, so werden wir ein Schloss mit Zahlencode nutzen. Der Code ist dann nur Projektteilnehmern bekannt (wir haben diese Lösung bereits erfolgreich ausprobiert).

    c) Wir haben den Verein gegründet, um das Projekt nach Außen vertreten zu können. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 1 Euro im Monat. Wir nutzen das Geld um unsere Internetseite, Mailverteiler und andere organisatorische Dinge zu finanzieren. Grundsätzlich wünschen wir uns, dass möglichst alle Projektteilnehmer dem Verein beitreten. Der Gemeinschaftsgarten auf der „Schatzinsel“ soll jedoch die Tore weit öffnen für Menschen, die sich nicht zu sehr an das Projekt binden wollen. Wir haben die Öffnungszeiten der Schatzinsel speziell für Nicht-Mitglieder eingerichtet.

    d) Wir wollen langsam wachsen und machen deshalb nur sehr wenig Werbung für das Projekt. Hauptsächlich von Mund zu Mund. Mehrere Menschen wurden über unsere Internetseite auf das Projekt aufmerksam, auch unsere Mitarbeit bei der Transition-Town Braunschweig macht das Projekt nach Außen sichtbar.

    e) Das Gelände hat eine Größe von ca 8000m². Zur Zeit sind etwa 15 Einzelbeete angelegt. Wir haben zunächst Platz für ca. 40 Einzelbeete vorgesehen. Es gibt jedoch keine feste Geländeeinteilung, die eine genaue Anzahl an Beeten vorgibt. Das große Gemeinschaftsbeet hat eine Fläche von ca 80m². Einige Einzelbeete sind 40m² groß. Andere Beete nur 5m².

    f) Wir haben den Verein als Außenvertretung mit Zwei Vorständen und einem Schatzmeister. Um eine verbindliche Aufgabenverteilung zu erreichen, haben wir weitere 13 Posten im erweiterten Vorstand eingerichtet. Wir treffen uns alle 2 Wochen zum Planungstreffen. Hier besprechen wir alle Projektbezogenen Dinge. Zu den Planungstreffen sind alle Projektteilnehmer eingeladen. Das Protokoll jedes Planungstreffen hängt für alle sichtbar in der Gemeinschaftshütte aus.

    g) Das Gelände besitzt weder Wasser-, Abwasser-, noch Elektrizitätsanschlüsse. Die Pacht wird über Spenden und eingebrachte Arbeit (wir übernehmen Abriss-, Aufräum- und Entsorgungsarbeiten in einigen Parzellen) finanziert.

    Grundsätzlich gilt für das Institut für urbane Botnik, dass gewählte Strukturen verändert werden. Es handelt sich um eine große Experimentierfläche.


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