Schlagwort: Permakultur

  • weiterer Gemeinschaftsgarten in Freiburg. Waldgarten Wiehre

    (Gu aus Antrag, Tel, Mail, 12.8.)

    MitGärtnerInnen: zurzeit 12,

    Als Gemeinschaftsgarten, bei dem jedeR mitmachen kann, fördert er die Entwicklung der Nachbarschaft und sozialer Netzwerke im Stadtteil und mit den Nachbarstadtteilen. Wir haben Freude am gemeinsamen aktiven Tun, Planen und Gestalten und laden Menschen in unserer Nachbarschaft ein, mitzuwirken .

    Lage: Freiburg Stadtteil Wiehre/Waldsee

    Flächengröße:

    große Flächen (südlich des Weges) 2000m² : Wiesenfläche, die langsam umstrukturiert wird mit Hochbeeten für Gemüse und Früchte (z.B.Melonen, Erdbeeren) , Pflanzstrahlen mit niedrigen Gemüse- und Obstpflanzungen (Hügelbeeten) an deren Ende Obst und Nussbäume stehen.

    kleine Fläche nördlich des Weges ca. 250m²: Pflanzung alter Obstbaumsorten, ein Bienenvolk.

    Die Flächen gehören der Stadt Freiburg.

    Wir sind ein Gemeinschaftsgarten auf einer öffentlichen Fläche. Da wir in einem Landschaftsschutzgebiet liegen, dürfen keine Zäune oder ein Gerätehaus aufgestellt werden.

    Damit wir unsere Gartengeräte vor Ort lagern können, haben wir mit der Stadt Freiburg den Kompromiss gefunden eine Werkzeugkiste versteckt unter dem Waldsaum aufzustellen. Damit die Kiste mit Inhalt nicht einfach abtransportiert wird bzw. vor Vandalismus geschützt ist muss diese mit Bodenankern fixiert und sehr stabil werden. Als Grundkonstruktion wird ein Metallrahmen gebaut, der mit 40mm dicken Baudielen beschlagen wird. (siehe Kostenplan im Anhang).

    Mittelpunkt des Gartens ist die Kiwi Pagode. Diese stellt das soziale Zentrum des Gemeinschaftsgartens da. In dieser Gartensaison haben wir diesen sozialen Mittelpunkt mit Stangenbohnen markiert. Die Gemeinschaftsgärtner treffen sich regelmäßig Samstagnachmittag zum gemeinsamen arbeiten, wie z.B. Bodenvorbereitung, sähen und ernten. Dabei spielt der soziale Austausch, Voneinander und Miteinander lernen über die Generationen hinweg (Studenten, Familie, Ältere) eine wichtige Rolle. Zusätzlich werden unter der Woche gemeinsam die anfallenden Arbeiten wie z.B. Gießen der Gemüsepflanzen erledig. Die Absprache dieser Termine erfolgt über Email ist ein Es wird jedoch auch viel ausprobiert, wie z.B. Samengewinnung. In der Wintersaison, in der Ruhezeit des Gartens finden diese Treffen weiterhin regelmäßig statt. Hier wird die Planung für den nächsten Entwicklungsschritte (z.B. Hochbeetbau, Werkzeugkistenbau), die Materialbeschaffung, der Pflanzplan, zusätzliche Projektteilnahmen (z.B. mit Stadt Freiburg) und Finanzen zu besprechen.

    Das Wasser kann mit Gießkannen aus dem angrenzenden Deichleweiher entnommen werden. Wir benötigen daher keine Regentonnen oder ähnliches.

    Aus dem Antrag: sie wollen einen öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsobstgarten schaffen, in dem es aber auch Gemüsebeete gibt. Sie arbeiten nach Permakulturprinzipien, haben vor Workshops zu machen und viele Leute zu beteiligen. Sie dürfen keine Bauten erstellen, aber Bodenanker in den Boden hauen (für Werkzeugkiste z.B.)
    Das Projekt gibt es schon 2 Jahre lang, bisher war die Gruppe damit beschäftigt, die Fläche vorzubereiten für die Nutzuung als Wald/Obstgarten.

    Sie beantragen Gartenwerkzeuge, Samen und Pflanzen und Baumaterialien.

    Da sie kein Verein sind, sind sie unter das Dach von Transition Town geschlüpft.


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  • Organisation für „Arbeit statt Strafe“ baut in HH Gemeinschaftsgärten entscheidend mit auf

    (Gu, Projektbesuche MItte Mai)
    Das Gartenprojekt „Grüner Hammer“ im Hamburger Stadtteil Hamm gibt es seit Frühjahr 2012. Eine Gruppe AnwohnerInnen wollte zunächst einen Kräutergarten im Park pflegen und weiterentwickeln, was aber die Stadt nicht wollte. Sie haben sich auf die Suche nach einer anderen Fläche gemacht und eine zu einer Schule gehörende Brache gefunden. Die Fläche ist unabhängig von einem Betreten des Schulgebäudes oder Schulhofs erreichbar und sie ist mit einem Zaun umgeben. (Wenn niemand aus der Gruppe da ist, ist abgeschlossen). Viel Aufbauarbeit ist über die Organsiationen AMA und Rückenwind gelaufen, die in Hamburg mit straffällig gewordenen Jugendlichen arbeiten und u.a. auch im Permakulturgarten in Altona dabei waren. Einer der Anleiter der Jugendlichen ist Permakultuexperte und hat die Anlage des Gartens koordiniert und auch sehr viel Arbeit außerhalb seines Jobs reingesteckt. Viel Material konnte von im Stadtteil ansässigen Firmen gewonnen werden, Mist kam zunächst von Zirkussen etc. Die Gartengruppe hat mitgeholfen, doch liefen die Hauptaufbauarbeiten über die beiden Organistionen und den ehrenamtlichen Einsatz des Anleiters, der ganz bestimmte Vorstellungen für den Garten hatte und diese auch größtenteils verwirklicht hat. Inzwischen gärtnern viele in der Gruppe nach Permakulturprinzipien, nur wenige mulchen z.B. nicht. Es gibt keine individuellen Beete, alles ist gemeinschaftlich, wobei es sdchon sowas wie Paten für bestimmte Beete oder Bereiche des Gartens gibt. Absprachen laufen per Mail oder im Garten, derzieit gibt es keine regelmöäßigen Orga-Treffen. Es sind ältere Leute, die hier gärtnern und es gibt eine Schulgarten-AG, die von Mitgliedern der Gartengruppe betreut wird. Neben dem Gärtnern gibt es das Hammer Abendbrot, das wohl alle 14 Tage stattfindet. Leute aus dem Garten und aus der Nachbarschaft kochen und essen zusammen. Es gibt das, was die Leute mitbringen und der Garten her gibt. Sie machen ab und an Workshops (Permakultur z.B.) und Kunstkurse, die offen für alle sind. Im Stadtteil sind sie vernetzt, Kontakte zu anderen Gärten in Hamburg haben sie nicht.

    Auch im Luthergarten Bahrenfeld in Hamburg laufen Aufbau- und Urbarmachungsarbeiten über den AMA/Rückenwind-Anleiter und die Jugendlichen. Außerdem ist GrünAnteil tatkräftig mit dabei. Eine 10.000m2 große Brache wird gerade zu einem Gartenprojekt umgestaltet, ganz nach Permakulturprinzipien. Es gibt ein paar Interessierte, doch haben diese wenig Zeit. Die Hauptarbeiten laufen über Arbeit statt Strafe. Auf der einen Seite der Fläche gibt es ein paar Häuschen. Diese werden derzeit professionell restauriert/repariert. Dafür haben sie Gelder vom Hamburger Spendenparlament eingeworben. Es ist eine riesengroße Baustelle.
    Im Gartenteil legt der Anleiter wieder nach seinen Vorstellungen den Garten an, pflanzt, baut Wälle und Erdbeete, strukturiert mit Elementen. Er sagt, dass die Leute dann nach ihren zeitlichen Möglichkeiten dazu kommen können und mitmachen können. Koordination macht er, Pflanzplan auch – so können Leute aber auch gerne Pflanzen an bestimmten Stellen einpflanzen.
    Flüchtlinge sind wohl noch nicht wirklich dabei, jedenfalls nicht zum gärtnern. Die Flüchtlinge, die der Anleiter kennengelernt haben, wollen – so sagt er – Geld verdienen, da sie und ihre Familien sich hoch verschuldet haben, um die gefährliche Reise zu ermöglichen, im Glauben, dass sie in Deutschland bessere Lebensbedingungen und vor allen Dingen Verdienstmöglichkeiten finden werden. Doch ist das Projekt gerade auch erst im Entstehen. (mehr …)

  • Klimagarten Freiburg läuft gut

    (Gu aus Antrag, 23.2.2015)
    Seit 2 Jahren gibt es den 600m2 großen Klimagarten in Freiburg. Sie haben im Sept. 2012 mit vorgezogenen Pflanzen im Park auf 2 kleinen Beeten (insgesamt ca. 10m²) angefangen und mit einem Antrag auf Überlassung einer 50m2 großen Fläche beim Rat der Stadt für Aufmerksamkeit gesorgt. Es wurden dann 600m2 bewilligt und eine akzeptable Nutzungsvereinbarung abgeschlossen. Die Stadt hat ein Hinweisschild aufgestellt und es kamen immer mehr MItgärtnerInnen, auch aus unterschiedlichen Ländern. Sie sagen, dass der Klimagarten plastik- und herrschaftsfrei ist und sie ihn nach Permakulturprinzipien betreiben. Sie machen auf einer großen Tafel aufmerksam auf andere Veranstaltungen/Institutionen, wie critical mass, vegane Rezepte, Montagsmahnwachen.
    Sie bantragen Förderung für Gartengeräte, Holz, Draht und Sämereien

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  • Gemeinschaftsgarten an der TU Chemnitz ist offen für alle

    (Gu, mail, 11.12.)

    Auf ca. 400m² gärtnern „seit 2012 Studenten, Mitarbeiter und Interessenten gemeinsam auf dem Campus der TU Chemnitz am Wohnheim der Vetterstraße 52 – nach Prinzipien der Permakultur. Mit jenen Methoden gestalten wir einen Lebensraum, mit nachhaltigen, geschlossenen sowie naturnahen Kreisläufen. Diese sollen den Bedürfnissen von Pflanzen, Tieren und Menschen gleichermaßen gerecht werden. Wir entwickeln bewusst Möglichkeiten für eine größere Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich und schaffen uns zugleich eine essbare Landschaft, die zum aktiven und passiven Verweilen mit der Natur einlädt. Wir handeln dabei  mit der, und nicht gegen die, Natur – auch für kommende Generationen. Hier treffen sich und kommunizieren Menschen, die sonst verschiedene Wege gehen. Man kann hier saisonales Gemüse ernten, einen praktischen Ausgleich nach der Vorlesung finden oder verlorengehendes Wissen wieder entdecken. Die Gründe den Weg zum Garten zu finden sind unzählig und grundverschieden.“

    web: www.permakultur-tuc.de

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  • NaturErlebnisGarten am Staffelsee ist offen für alle

    (Gu Mail und Kurzrecherche, 3.12.)

    Am Staffelsee hat ein Ehepaar privat ein ca. 1ha großes Grundstück von der Bundeswehr gepachtet und dort nach Permakulturleitlinien den NaturErlebnisGarten geschaffen. Es gibt ein Eichenwäldchen, einen Bauwagen mit Gartengeräten, einen Gemeinschaftsplatz mit Feuerstelle und einen Kräuter- und Gemüsegarten mit Teich. Alle Interessierten können mit pfalnzen, selber pflanzen, das Gelände zum erholsamen Aufenthalt nutzen. Die GründerInnen bieten dort auch Kurse an. Rita, so der Name der Gründerin, ist zudem beim Drachengarten in Murnau dabei.

    http://naturerlebnisgarten-staffelsee.de/

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  • Gartentraum: Gemeinschaftsgarten in Eberswalde gibt es seit 3 Jahren

    (Gu, mail, 19.11.)

    „Wir sind der Gemeinschaftsgarten Gartentraum und haben über Wandelbar-Eberswalde auch Kontakt zum erwähnten Gemeinschaftsgarten im Brandenburgischem Vierte [der IG Zusammen wachsen]l. Unser Garten liegt am Rande der Innenstadt, wo wir seit Drei Jahren mit einem bunt gewürfeltem Haufen von Leuten (hauptsächlich HNEE Studenten) einen Teil einer lange brach liegenden Gärtnerei wieder urbar machen und uns dabei am Mulchgärtnern und Permakultur orientieren und beim ausprobieren selber Erfahrungen sammeln. Wir werden unterstützt vom Solis e.V. und arbeiten mit der Permakulturgruppe von Wandelbar Eberswalde zusammen.“

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  • PaRadieschen: Gemeinschaftsgarten in Schrebergarten in Bremen

    (Gu, Recherche, 6.11.)

    Der IG in Aufbau in Bremen von Stile ist inzwischen Realität. Nicht unbedingt als IG, aber als Gemeinschaftsgarten. Von der Website:“Unser Garten befindet sich im Kleingartengebiet Tannenberg auf einer ehemals brachliegenden Fläche von zwei ungenutzten Gärten ud umfasst ca. 700 Quadratmeter. Auf der Fläche gibt es einen Geräteschuppen, einen Stromanschluss und eine Wasserpumpe. Zugang zu Trinkwasser haben wir ebenfalls.“ http://paradieschen-stile.org/?page_id=9. Sie haben den Garten nach Permakulturprinzipien angelegt: „Neben Gemeinschaftsbeeten, gibt es auch sogenannte Gärtnerbeete, die von einzelnen Gärtnern individuell bestellt werden, und eine Gemeinschaftsfläche, die den sozialen Mittelpunkt des Gartens darstellt. Kräuterspiralen und Obstbäume sollen in Einklang mit wilden Brombeeren gebracht werden

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  • Permakultur-Gemeinschaftsgarten im Odenwaldkreis

    (gu aus alerts, 6.10.)
    In Michelsberg im Odenwaldkreis gibt es einen Permakulturgemeinschaftsgarten, der von einem Kreis von bisher 8 Leuten betrieben wird. Neben den Pflanzen gibt es auch Platz für Begegnungen und Feste. Das erste Erntefest hat stattgefunden#
    http://www.echo-online.de/region/odenwaldkreis/michelstadt/Erstes-Erntefest-im-Gemeinschaftsgarten;art1274,5498033 (mehr …)

  • Gemeinschaftgarten in ländlicher Region Bayerns

    (Gu, Tel)
    Inittiert von einem Aufsichtsratmitglied der Rewig (und dort auch als Rewig-Projekt gelistet), hat sich am 1.3.ein Verein gegründet mit dem Namen “Paradiesgarten Brandenberg, Verein für sozial-ökologischen Garten- und Ackerbau e.V“. Sie haben ein großes Stück Land privat gekauft und wollen dort einen Gemeinschaftsgarten unter Permakulturgesichtspunkten aufbauen. Sie brauchen noch Leute, die mitmachen.
    Die Satzung muss überarbeitet werden (wurde so einiges vom zuständigen Finanzamt bemängelt)
    Der Garten ist in Schöngeising (in der Nähe von Fürstenfeldbruck) (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten der Akerdemie Karlsruhe

    (GU mai, 26.5.)
    Die Ackerdemie hat einen Gemeinschaftsgarten: „[…]Unser Gemeinschaftsgarten ist nach wie vor aktiv. Insgesamt steht uns eine Fläche von 10 000 Quadratmetern zur Verfügung, die wir Stück für Stück erobern. Die Zahl der Teilnehmer ist schwer zu bestimmen, da wir da in der ersten Zeit ziemlich Fluktuation hatten. Derzeit sind es so ca. 15 Leute die regelmässig mitarbeiten, darüberhinaus kommen einige ab und zu. Wir haben einen relativ grossen Freundeskreis, der auf Workshops oder Festen auftaucht. Im letzten Jahr kamen z.B. 150 Leute zu unserem Sommerfest. Was die Organisation betrifft sind wir rechtlich Teil eines gemeinnützigen Vereins der aber noch andere Projekte macht. Die Teilnehmer des Gartens müssen dort aber nicht Mitglied werden. Es war auch schon im Gespräch für den Garten nochmals einen eigenen Verein zu gründen, aber das haben wir derzeit hinten angestellt. Im Moment macht jeder einfach das worauf er Lust hat und wir ernten gemeinsam. Unsere Permakulturdesignerin Marit Efinger koordiniert das Ganze fachlich.“
    Sie werden das nächste Vernetzungstreffen Ba_Wü organisieren (mehr …)