Schlagwort: Permakultureller Gemeinschaftsgarten

  • Gartenprojekt in Potsdam Nord will größer werden

    (Gu aus Antrag)

    Wir sind eine Gruppe von ca. 15 Erwachsenen (+Kindern), die seit letztem Jahr am Eichelkamp gemeinsam gärtnern. Die Gruppe setzt sich zusammen aus Bewohner_innen des Hausprojektes Eichelkamp, aus Mitgliedern des Drachinzeit e.V. und anderen regelmäßigen Besucher_innen aus Potsdam. Es wurden im vergangenen Jahr bereits einige Hochbeete angelegt und bepflanzt.

    Und nun?

    Aktuell sind wir als Gruppe dabei einen Pflanzplan für dieses Jahr zu erstellen und neue Beete zu planen. Dabei berücksichtigen wir die Ideen der Permakultur um bodenschonend und nachhaltig zu arbeiten. Außerdem wollen wir den Ertrag steigern, damit alle Gärtner_innen sich ein Stück weit selbstversorgen können.

    Bislang gibt es vor allem Aktionen, zu denen wir uns gemeinsam treffen und diese an Wochenenden gemeinsam umsetzten. Gerade bauen wir einen Geo-Dom aus im Sperrmüll gesammelten Lattenrosten, dies soll unser Gewächshaus werden.

    Wir wollen den Garten erweitern und vergrößern um auch mehr Menschen mit einzubeziehen. Einige Beteiligte haben zurzeit keine feste Lohnarbeit, können sich dafür mehr in der Gartenplanung einbringen. Wir gehen mit Zeit- und Geldressourcen solidarisch um.

    Eine der neuen Ideen ist es Menschen die Möglichkeit zu geben ein eigenes Beet zu gestalten, dadurch würde der Garten auch dauerhafter als bislang zu den regelmäßigen Aktionen von noch mehr Menschen besucht werden.

    Akut planen wir verschiedene Veranstaltungen: Pflanzaktionen, Einweck-Workshops und thematisch anders ausgerichtete Events, zu der oft auch die unmittelbare Nachbarschaft erscheint. Zu diesen Anlässen werden wir Menschen einladen, sich der Gruppe anzuschließen und mit uns zu gärtnern. Sobald wir wissen, dass wir die Infrastruktur schaffen könnten, um mehr Menschen einzubeziehen, würden wir aber über unser Netzwerk direkt Interessent_innen aus Potsdam gewinnen.

    Mit der geplanten Gartenerweiterung würden wir den Menschen die bislang regelmäßig zu Aktionen erscheinen einen festen Platz im Garten schaffen und den diesen damit noch weiter öffnen. Dies gilt natürlich auch für neue Interessent_innen, die selber keinen Garten haben und gerne gemeinschaftlich arbeiten und wirken wollen.


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