Schlagwort: Pflanzstelle Köln

  • Köln: Pflanzstelle kämpft gegen Trockenheit

    (Antrag, ANtworten)

    Die Trockenheit der letzten Monate hat unserem Gemeinschaftsgarten Pflanzstelle
    (https://pflanzstelle.de/) in Köln-Kalk stark zugesetzt. Der Wassermangel wirkt sich aktuell besonders
    stark aus, weil die in den letzten Jahren mögliche Mitnutzung des Wasseranschlusses einer
    benachbarten Schule nicht mehr vorhanden ist, und weil wir aufgrund ausbleibender Regenfälle auch
    kein Regenwasser sammeln konnten. Zum Problem mit der Wasserversorgung der Gemüsebeete
    kommt hinzu, dass die offenen, nicht bewachsenen Flächen und Wege des Gartens stark austrocknen
    und große Mengen Staub freisetzen, insbesondere wenn sich Menschen darauf bewegen, wie z.B.
    spielende Kinder.
    Wir gärtnern grundsätzlich in Hochbeeten, da seit der Gründung des Gemeinschaftsgartens bekannt
    war, dass im Boden des auf einem ehemaligen Industriegelände befindlichen Gartens erhöhte
    Schwermetall-Werte nachgewiesen wurden. Zwei Proben, die letztes Jahr entnommen wurden, haben
    ebenfalls erhöhte Schwermetall-Werte festgestellt, die aber noch unterhalb der laut
    Bodenschutzverordnung erlaubten Prüfwerte lagen und nur die sog. Vorsorgewerte überschritten. Bei
    großer Trockenheit und hoher Staubfreisetzung besteht generell die Gefahr, Schwermetalle über die
    Atemwege aufzunehmen, dieses Risiko wollen wir minimieren.
    Wir sind noch dabei, das Ausmaß der Schwermetallbelastung festzustellen, da die Lage nicht ganz
    eindeutig ist. Um Klarheit zu schaffen, sind weitere Bodenproben notwendig. Deshalb wollen wir zwei
    Bodenanalyse-Sets bestellen, um den Boden an den besonders von Staubbelastung betroffenen
    Stellen speziell auf Schwermetalle zu kontrollieren.
    Bis wir sichergehen können, dass die Schwermetallbelastung im Boden unterhalb der für Menschen
    schädlichen Grenzwerte liegt, aber auch generell zum Schutz gegen das Einatmen des sehr feinen
    Staubes, der auch unahängig von der Schwermetallbelastung Beschwerden wie Husten und
    Augenreizungen verursachen kann, müssen wir die von der starken Staubentwicklung betroffenen
    Flächen vorsorglich abdecken, mit Mulchmaterial wie z.B. Holzhackschnitzeln.
    Wir würden daher gerne von einem lokalen Baumpfleger 12 qm von den als Abfall anfallenden
    Holzhackschnitzeln als Mulchmaterial für Beete und zum Abdecken von Wegen und offenen Flächen
    bestellen. Der Mulch wird benötigt, um die Beete vor dem Austrocknen zu schützen und die Wege und
    offenen Flächen abzudecken um die Staubfreisetzung zu unterbinden. Langfristig kann aus dem sich
    zersetzenden Mulchmaterial eine Humusschicht entstehen, die dann einen Bewuchs mit z.B. Gräsern
    ermöglicht, was auch der Staubbelastung entgegenwirkt.

    • die Gruppe ist seit letztem Jahr deutlich gewachsen, es sind einige Menschen aus der Nachbarschaft hinzugekommen. Aktuell sind wir 22 Aktive, zusätzlich kommt eine Eltern-Kind-Gruppe mit ca. 20 Mitgliedern hinzu, die jeden Donnerstag Nachmittag auf der Pflanzstelle ist. Ausserdem nutzen verschiedene politische und interkulturelle Gruppen die Pflanzstelle für Treffen und Veranstaltungen.
    • Es gibt Fluktuation, aber diese hält sich in Grenzen, schon seit Längerem gibt es einen aktiven Kern, der sehr beständig auf der Pflanzstelle präsent ist.
    • Wir machen regelmäßig auf den Garten aufmerksam, z.B. über Instagram und auf unserer Website und sind auch im Stadtteil Kalk immer wieder mit Infoständen auf z.B. Strassenfesten vertreten. Es finden regelmäßig öffentliche Veranstaltungen auf der Pflanzstelle statt (wie z.B. das kommende Sommerfest am 14.6.), auf die wir zusätzlich zu Social Media und Website auch auf Plakaten im Stadtteil aufmerksam machen. Wir sind im Netzwerk der Kölner Gemeinschaftsgärten (https://gemeinschaftsgaerten-koeln.de/) sowie im Netzwerk Essbare Stadt Köln (https://essbare-stadt.koeln/) aktiv.
    • Im Winter gab es noch Probleme mit Vandalismus, aber nach mehreren Aufräumaktionen und mit einer verstärkten Präsenz auf der Pflanzstelle seit dem Frühjahr kommt Vandalismus nicht mehr vor und wir hoffen dass es so bleibt.

    (mehr …)

  • Köln: massiver Vandalismus in der Pflanzstelle

    (Mail)

    Zum Vandalismusproblem: das haben wir tatsächlich seit Bestehen des Gartens noch nicht gehabt und waren und sind immer wieder schockiert. Die Bauwägen wurden mehrfach aufgebrochen und auch einiges geklaut (vor Allem die Solaranlage, der Generator, ein paar wenige Werkzeuge). Ein Bauwagen wurde auch zum Schlafen genutzt. Das war besonders schwer für uns, weil wir auch nicht obdachlose Menschen rausschmeißen wollten. Wir haben es über den Winter deswegen vielfach toleriert und Leute dann eher Morgens rausgeschmissen(bzw. vielfach mit ihnen ruhig geredet, in der Hoffnung, dass sie verstehen, dass es für uns zu viel wird), weil ansonsten die Kinder schon ziemlich verschreckt waren. Ein paar Mal haben wir die Tür repariert und wieder zugemacht bis wir es aufgegeben haben und vor Allem alles gesichert, was ansonsten geklaut würde, wenn es weiter so rumsteht.

    Nach dem Winter haben wir beide Bauwägen richtig verrammelt und mit besseren Schlössern gesichert. Eigentlich nicht, was wir gerne hätten. Neben den Einbrüchen gab es etliche Male richtige Verwüstungen – es wurde wahllos unser Inventar verfeuert (zum Beispiel einfach Bierbänke quer auf die Feuerstelle gelegt, oder die Latten eines Kürbisspaliers abgerupft und verfeuert, obwohl Feuerholz daneben lag; eine Kinderbank aus dem Kinderbereich gezerrt und halb auf das Feuer geschmissen; die geodätische Kuppel (die eigentlich gut gekennzeichnet war) ist auch dem Feuer zum Opfer gefallen  etc.; Gartengeräte sind wie durch ein Wunder noch zum Großteil verschont). Das passierte immer nachts. Man hat also am nächsten Morgen die Verwüstung und leere Spirituosenflaschen gefunden…

    Wir haben immer noch Diskussionen, wie wir mit der Situation umgehen. Für einige von uns ist das Einschalten der Polizei keine Option und das haben wir bisher auch so gehandhabt. Seit es wärmer wird und der Garten auch von Aktiven Abends/Nachts vermehrt genutzt wird(und eben die Wägen verrammelt sind), hat es auch keine Probleme mehr gegeben. Jetzt haben wir gerade Koordinierungsschwierigkeiten mit den ganzen neuen Schlüsseln 😉 Aber auch schon Ideen.

    Es war also ein richtig harter Winter (offensichtlich nicht nur für uns) und wir gucken, dass wir uns jetzt wieder gut erholen und Kraft schöpfen.

    Jetzt am Wochenende war die Wiedereröffnung des Bücher_ei’s. Das war richtig schön und viele Leute, auch mit Kindern vor Ort. Die hatten glücklicherweise alle Bücher über den Winter bei ihnen untergestellt. Von unseren Büchern aus dem Bauwagen sind auch einige zum Anfeuern draufgegangen…

    Wir sind mit den Infos auch nicht wirklich an die Öffentlichkeit gegangen, weil wir etwas Vorbehalte haben, dass es einigen Leuten eher Angst macht und ihnen die Laune nimmt in den Garten zu kommen. Ob das so gut ist, weiß ich auch nicht. Hoffentlich hat sich das Problem jetzt aber erstmal erledigt.


    (mehr …)

  • Köln: Pflanzstelle nutzt Wasseranschluss der benachbarten Schule

    (Antrag, Fragen)

    Die Pflanzstelle in Köln hat neuerdings eine Container-Schule nebenan, deren Wasseranschluss sie nutzen können. Sie brauchen dafür Schläuche und Zubehör.

    1. wie viele Leutesind sie?: das ist oft schwer zu sagen… wir sind fast 100 Leute auf dem internen Email-Verteiler. Richtig aktiv würde ich schätzen sind etwa 30 bis 40 Leute und der Rest sporadisch.

    Beete: haben wir etwa 25 große (1 m³) und viele (~20) Bäckerkisten.

    Dann noch zwei sehr große Kartoffelbeete, die die KiTa um die Ecke betreut. Die Beete sind immernoch von allen für alle. Wir testen aber gerade Verantwortlichkeiten/Ansprechpersonen für bestimmte Pflanzensorten, damit nicht immer alle alles auf dem Schirm haben müssen.

    2. Regenwasser fangen wir auf. Wir haben zwei IBC-Tanks, die sehr gut helfen und dazu noch zwei große Regentonnen (~300 l) und zwei, die mal wieder fit gemacht werden müssten.

    3. das Wasser bekommen wir so. Wir haben zwar dann einen eigenen Zähler, aber die Schulleitung hat uns eine Zusage gegeben, dass sie es zu ihrem Verbrauch rechnen. Die Kinder der Schule nutzen in einer Garten-AG mittlerweile auch die Pflanzstelle.

    Letztes Jahr war ja Corona-bedingt ziemliche Flaute, wobei wir es geschafft haben, im Lockdown Einzelpersonen aus dem Viertel Zugang zur Fläche zu organisieren und im Sommer sogar noch einen Konzert-Tag hatten. Dieses Jahr sind wir gut gestartet und haben seit dem Frühjahr wieder viele neue Leute dabei (mindestens 12 neue, die sich aktiv einbringen) und eine sehr aktive Gruppe, die eine selbstorganisierte queer-feministische Bibliothek bei uns auf der Fläche aufgebaut hat. Und wir hatten sehr viele Exkursionen von verschiedenen Kindergärten und einige politische Gruppen, die sich zum Plenum bei uns Treffen. Küche für Alle hat jetzt auch wieder angefangen 🙂 Leider hatten wir in den letzten Monaten auch verstärkt mit Vandalismus zu tun


    (mehr …)

  • Pflanzstelle kann wohl bleiben

    (Mail)

    Unsere Proteste und Aktionen haben scheinbar Wirkung gezeigt: Die Pflanzstelle soll nach den aktualisierten Plänen an Ort und Stelle erhalten bleiben. Aber es wird wahrscheinlich ein kleiner Teil der Fläche abgeschnitten und Häusergrundstücken zugeteilt. Ich bin gespannt wie es weitergeht(vor Allem wie die Pläne schlussendlich umgesetzt werden), aber erstmal ein wenig erleichtert. Ein Zwischenziel ist erreicht (mehr …)

  • Pflanzstelle bedroht – Petition gestartet

    (NL)

    einige haben es ja schon mitbekommen, dass das Areal, auf dem auch die Pflanzstelle steht, neu beplant werden soll und wir akut betroffen sind, da wir von der Stadt nicht an unserem jetzigen Standort eingeplant werden.

    Wir wollen aber bleiben und vor allen Dingen auch die Brachfläche erhalten – als eine der letzten größeren zusammenhängenden Frei- und Grünflächen in Kalk.

    Nun hat sich in Kalk eine Bürger*innen-Initiative gegründet, die – im Zusammenhang mit der Neubeplanung des Hallen-Kalk-Areals – mehr Grünflächen in Kalk fordert. Neben dieser allgemeinen Forderung wird auch der Erhalt der Pflanzstelle an dem jetzigen Standort gefordert. In einem offenen Brief heißt es: „Die vorhandene Freifläche mit der Pflanzstelle Kalk (grenzenlos gärtnern e.V.) muss an ihrem jetzigen Standort erhalten bleiben und das Gebiet zu einem Naturraum weiterentwickelt werden. Die Freifläche ist die letzte Chance für Kalk, überhaupt noch eine etwas größere (zusammenhängende) Grünanlage und Erholungsraum für die hier lebende Bevölkerung zu erhalten.“

    Neben dem Offenen Brief plant die Gruppe eine Bürger*innen-Eingabe.

    Zudem gibt´s jetzt eine Online-Petition. Ich freue mich, wenn ihr die Petition unterschreibt und verbreitet.

    www.openpetition.de/petition/online/massnahmen-zur-schaffung-von-mehr-gruen-und-erholungsflaechen-im-stadtteil-kalk

    Mehr Infos zur Pflanzstelle sowie dem Planungsverfahrungen rund um die Hallen Kalk (bei dem die Pflanzstelle laut bisherigen Stand nicht an dem jetzigen Standort bleiben soll) findet ihr hier:

    www.pflanzstelle.blogsport.eu/hallen-kalk/


    (mehr …)

  • Pflanzstelle bedroht

    (Mail)

    Momentan geht es hier ganz schön rund, weil wir von Planungen der Stadt bedroht sind und das grad ganz schön plötzlich konkret und ungemütlich wird(wir sollen zwar „im Planungsgebiet“ erhalten bleiben, aber dazu in einen kleinen Innenhof hinter ein Hochhaus ziehen, was absurd ist). Dazu planen wir gerade Aktionen, sprechen mit Politik und anderen Akteuren, sind in einem Begleitgremium zur Planung und Mobilisieren

    Pflanzstelle/Köln (mehr …)

  • Pflanzstelle Köln: Umzug im Gespräch

    (Gu, alerts)

    Das bloße Wort „Pflanzstelle“ beschreibt den Anbau von Gemüse und Kräutern, die in Holzkisten mit Erde gedeihen. Im Brachland des ehemaligen KHD-Geländes ist die „Pflanzstelle“ weit mehr ald das. In dem öffentlichen, selbstorganisierten und nicht kommerziellen Gemeinschaftsgarten an der Neuerburgstraße haben Imker Bienenstöcke aufgestellt. Es gibt einen zentralen Platz, einen Bauwagen mit Getränken, Tische, Stühle, Sonnenschirme und schattiges Buschland. Gelegentlich werden Feste veranstaltet oder im Lehmofen Pizzen zubereitet.
    „Seit 2011 sind wir hier“, sagen Christian Brosig und Daniel Dlugosz. Christian (30) ist Ingenieur, Daniel (28) studiert Soziologie. Beide vertreten die „Pflanzstelle“, die ein Projekt des Vereins „grenzenlos gärten“ ist. Bis zu 40 Bürger aus Kalk gehörten zum Kern der Gärtner. Das 1.000 Quadratmeter große Grundstück werde von der Stadt für 1.000 Euro im Jahr vermietet. Einen Strom- oder Wasseranschluss habe das Grundstück nicht.

    Doch nun steht die „Pflanzstelle“ vor einer ungewissen Zukunft. Die Entwürfe zu den „Hallen Kalk“ sehen vor, dass der Gemeinschaftsgarten umziehen muss. Bisherige Alternativen seien aber zu schattig oder zu klein, sagen Brosig und Dlugosz. In einem Positionspapier zum sogenannten „Werkstattverfahren“, das im Vorjahr ausgetragen wurde, verfolgt der Gemeinschaftsgarten zwei Ziele: „Erstens möchten wir bleiben, wo wir sind. Und zweitens möchten wir die Brache als Freifläche erhalten.“

    Brosig und Dlugosz erklären, dass Kalk sehr dicht besiedelt und der Stadtteil mit Parks und Grünflächen knapp ausgestattet sei. Bündnis 90/ Die Grünen wandten sich im Juli an Anne Luise Müller, die Chefin des Stadtplanungsamtes, und erklären in dem offenen Brief, dass die „Pflanzstelle“ eine Institution sei, die mit „kreativem Potenzial und Engagement den Stadtteil bereichert“. Und auch die Lokalpolitiker betonen, dass „wir die Pflanzstelle in Kalk nicht missen möchten“.
    In dem Schreiben wird die Chefplanerin zudem darum gebeten, die ehrenamtlichen Helfer des Gemeinschaftsgartens bei der schwierigen Suche nach einem alternativen Standort auf dem Gelände oder notfalls in der näheren Umgebung zu unterstützen.

    Die „Pflanzstelle“ will nun verstärkt auf sich aufmerksam machen. Flyer sollen verteilt werden und in sozialen Medien soll mehr Aufmerksamkeit erzeugt werden. Mitglieder des Gemeinschaftsgartens waren beim „Tag des guten Lebens“ anwesend und sind zudem im Netzwerk „Gemeinschaftsgärten Köln“ vertreten. „Wir gehen zum Beispiel auch auf die Fraktionen der Bezirksvertretung Kalk zu“, sagen Brosig und Dlugosz.

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/koelner-wochenspiegel/kalk/plaene-zu-den–hallen-kalk–sehen-umzug-des-gemeinschaftsgartens-vor-ungewisse-zukunft-31108058 (mehr …)

  • Unterstützung für die Kölner Pflanzstelle

    (Gu, alerts)

    Mittlerweile ist mehr als ein Jahr nach der Bürgerbeteiligung und dem Werkstattverfahren zur künftigen Nutzung der Hallen Kalk und der umliegenden Grundstücke vergangen. Viele der Ideen scheinen in den Schubladen der Verwaltung verschwunden zu sein. So hatte Anne Luise Müller, die Leiterin des Stadtplanungsamtes, damals verkündet, dass man den auf dem Gelände ansässigen Initiativen wie die Abenteuerhalle, dem Verein „Vision“ und der „Pflanzstelle“ weiterhin Platz und Raum geben werde. Seitdem ist nichts geschehen.

    Nun haben sich mehrere Gruppen aus dem Stadtteil zu einer Interessengemeinschaft Hallen Kalk zusammengeschlossen, um die Vorschläge der Kalker in die Planungen von Architekten und Verwaltung einzubringen. Die Kalker Grünen melden sich ebenfalls zu Wort. „Wir verfolgen die Entwicklung des Kalker Südens zu einem neuen Stadtquartier mit Wohn- und Gewerbenutzung mit großem Interesse und sehen dort vielfältige Chancen“, so deren Sprecher Marc Daniel Heintz. In einem offenen Brief ans Stadtplanungsamt wirbt man um Unterstützung für die „Pflanzstelle“ mit ihrem Urban-Gardening-Konzept und die zugehörigen Ehrenamtler, die nicht an ihrem angestammten Platz verbleiben können. Heintz: „Die Pflanzstelle ist zu einer Institution geworden, die sehr gut nach Kalk passt und mit ihrem kreativen Potenzial und Engagement den Stadtteil bereichert.“ Daher gelte es, ein Gelände in der näheren Umgebung zu finden

    https://www.ksta.de/koeln/hallen-kalk-gruene-werben-fuer-die–pflanzstelle–31038530 (mehr …)

  • Pflanzstelle Köln baut zwei mobile Kompostklos

    (Gu aus Antrag)

    Die vom Verein grenzenlos gärten e.V. getragene Pflanzstelle ist ein offener und interkultureller
    Gemeinschaftsgarten in Köln Kalk, der bereits seit 2011 besteht und auch schon von Anstiftung & Ertomis gefördert wurde. Wir nutzen eine Brachfläche von etwa 1000 m², auf der wir biologische Nutzpflanzen in mobilen Pflanzkisten anbauen. Darüber hinaus verstehen wir uns im Sinne des urban gardening Manifests auch als Ort der Begegnung und Umweltbildung und versuchen so viel wie möglich zu re-/upcyclen. Auf Veranstaltungen ist ein häufiges Problem, dass wir keine Toiletten-Infrastruktur zur Verfügung haben. Dies ist ja auch ein urbanen Gärten bekanntes Problem, was wir durch den Bau von zwei Kompost-Toiletten lösen möchten. Dies soll als offener Workshop gestaltet werden, so dass sich das Konzept und Know-How weiter verbreitet. Durch das Kollektiv KAnTe besteht schon gut aufbereitetes Wissen, auf welches wir uns hauptsächlich stützen.

    Zu den Kompost-Toiletten:
    Die beiden Kompost-Toiletten werden mobil sein. Dies ist ein Grundsatz unseres Gartens. Für den Fall, dass wir umziehen müssen, können die Toiletten sehr einfach mitgenommen werden. Auch für den Fall, dass uns die feste Einrichtung der Toiletten untersagt wird, könnten wir diese dann nur punktuell zu Veranstaltungen einsetzen. Es werden Trenntoiletten sein, so dass Urin und Fäzes getrennt voneinander in einem entnehmbaren Kanister / Bottich aufgefangen werden. Die Kompostierung erfolgt in einem eigens dafür eingerichteten Kompost, der später nicht für Nutzpflanzen genutzt wird. Das Urin wird regelmäßig von Nutzer*innen des Gartens im privaten Abwasser entsorgt.
    Mobil heißt für die zu bauenden Toiletten, dass sie so modular aufgebaut sind, dass man sie einfach auf- und wieder abbauen kann. Es werden zwei kleine „Holzhütten“ mit Treppe und Dach. Eine Holzhütte besteht im Wesentlichen aus vier Wänden, die durch M12er Schrauben reversibel miteinander verbunden werden. Vorne wird eine Tür eingebaut und hinten im unteren Bereich eine Klappe zur Entnahme von „Fäzes-Bottich“ und Urinkanister. So ist dieser Bereich auch für Tiere unzugänglich.
    Die Seitenteile werden so gefertigt, dass zwei nebeneinander stehende Toiletten ein Seitenteil nutzen können. Innen wird ein Boden eingelegt, sowie eine Sitzfläche aus Siebdruckholz mit einem Toilettenloch, in das ein Urinabscheider gesetzt wird, und einem Streuloch. Vergangene Erfahrungen haben gezeigt, dass durch den Einwurf von Streu (Sägespäne und etwas Kohle) in das Toilettenloch die Trennvorrichtung häufig verstopft. Mit dem zusätzlichen Loch für das Streu und einer kleinen Vorrichtung wollen wir das verhindern.
    Ein Aufbauplan besteht bereits (handschriftlich), den wir nach dem Workshop gerne unter CC-BY oder CC-0 Lizenz veröffentlichen wollen.

    Zeitplan:
    Der Workshop wird an zwei Wochenenden im Juli stattfinden. Gebaut wird hauptsächlich Sonntags. (mehr …)

  • Pflanzstelle Köln: Zukunft ungewiss

    (Gu, RSS)
    Im laufenden Werkstattverfahren „Hallen Kalk“ soll ein Plan für die zukünftige Nutzung unter Anderem dieser Fläche auf städtischem Gelände [da wo sie jetzt sind] entstehen. Durch die kürzlich vorgestellten Zwischenstände der Konzepte sehen wir den Fortbestand der Pflanzstelle gefährdet. Im besten Fall müssten wir zum dritten Mal binnen weniger Jahre auf eine kleine Ausweichfläche umziehen, welche die bisherigen Nutzungen stark einschränkt und der Selbstorganisation, die zu 100% auf ehrenamtlichem Engagement basiert, große Steine in den Weg legt.
    weiter: http://pflanzstelle.blogsport.eu/2017/06/13/presseerklaerung-ernuechterung-im-werkstattverfahren-hallen-kalk/ (mehr …)

  • Pflanzstelle Köln eröffnet die Saison mit Fest und Workshop

    (Gu, Mailing, 5.5.)
    „[…] kommenden Samstag, den 9. Mai, von 14 bis 19 Uhr mit unserem Pflanzfest feiern. Es erwarten euch Kinderspaß, Lehmofenbacken, Jungpflanzenbörse, eine kleine Einführung in die Welt der Chillis und noch mehr. Ihr könnt auch gern Instrumente zum Jammen mitbringen!

    Zwei Wochen später, am 23.5., findet 16-19 Uhr ein Nutzpflanzenworkshop statt. Vorbereitend auf die drei herbstlichen Workshops im Querbeet setzen und säen wir beispielhaft typische Gewächse wie Färberwaid, Hopfen und verschiedene Getreidesorten und geben wertvolle Tipps für die Pflanzenpflege. In unserem heimischen Querbeet-Boden kann man diese das Gartenjahr über wachsen sehen und mitpflegen. (mehr …)

  • Pflanzstelle Köln zieht ein bisschen um

    (Gu aus Blog, 11.11.)

    Es is nun fix, wir rücken für die Baustelleneinffahrt für den “kommenden Grünstreifen” zu Seite und das recht fix. An den beiden kommenden Wochenenden 8./9. und 15./16. November müssen wir den Umzug auf der Brache vom nördlichen zum südlichen Ende realisieren.

    Umzug ist im vollen Gange und läuft gut

    (mehr …)