Stand: sie brauchenhauptsächlich Geld für Stellen (4 Personen a 15h plus Overhead), was bisher aus Mitten der Sächsischen Aufbau Bank (Landesförderung) finanziert wurde, da hatte sich die Richtlinie geändert und das Projekt fiel raus.
Jetzt:
Wir haben den BAMF Antrag eingereicht, schreiben aktuell einen bei der Postcode für 18 Monate und die SAB hat die Richtlinie Integrative Maßnahme auf Druck der Linken doch für Projekte zum gesellschaftlichen Zusammenhalt freigegeben. Die Mitteilung kam allerdings erst als in Sachsen schon Ferien waren und es wurde keine Anpassung der Einreichungsfrist vorgenommen. Die bleibt beim 31.7. Das ist meiner Meinung nach Kalkül. Zum Glück hatten wir den Antrag schon fast fertig und können nun mit Stress aber einer guten Grundlage den Antrag einreichen. Erstmal können nur Anträge für 12 Monate eingereicht werden. Die Beratung bei der DSEE haben wir noch nicht geschafft.
Der erste Termin war noch nicht so gut. Wir haben aber zuständige Bürgermeister:innen angeschrieben und haben da Rückmeldungen für Besuche bekommen. [sie laden zu verschiedenen Terminen in den Garten ein]
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 15. März 2024 Delegationen der 22 Siegerdörfer des 27. Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ zu einem Empfang ins Schloss Bellevue in Berlin geladen. Er würdigte ihr außergewöhnliches Engagement für lebendige Dörfer.
[…]
Kreative Ideen und Konzepte für zukunftsfähige Dörfer
Mit ihren kreativen Ideen und Lösungsansätzen setzen sich die prämierten Dorfgemeinschaften dafür ein, dass es sich in ihren Kommunen jetzt und in Zukunft gut leben lässt. Ob es der Dorfladen, die Kommunikationsplattform, die restaurierte Dorfkneipe als Begegnungsort, die klimaschonende Energieversorgung, der Gemeinschaftsgarten oder das kulturelle Angebot ist: Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen das soziale Miteinander im Dorf und die gemeinsam entwickelten Aktivitäten von Jung und Alt.
Am 27.09.2024 haben wir zu einer offiziellen Politikveranstaltung im Waldgarten Berlin Britz eingeladen. Wir haben uns sehr über den Besuch und den Dialog mit Staatssekretär Stefan Tidow (BMUV), Staatssekretärin Britta Behrendt (SenMVKU Berlin) und Bezirksstadtrat Jochen Biedermann (Bezirksamt Neukölln) sowie weiteren Akteur*innen der Berliner Landespolitik gefreut. Bei dieser Gelegenheit haben sich alle Projektpartner*innen, sowie der örtliche Verein mit ihren Aktivitäten im Waldgarten bei einem ausführlichen Rundgang vorgestellt. Abschließend haben wir uns bei bunten Snacks aus dem Waldgarten über die Perspektiven und Potenziale des Waldgartens ausgetauscht. (NL, 03/24) (mehr …)
Wir haben nunmehr Hochbeete (im Schlussverkauf und daher günstiger) geordert, die, wenn sie geliefert werden, zunächst eingelagert und dann im Frühjahr aufgebaut werden. Wir wollen dann im Frühjahr mit dem Gärtnern beginnen. Die Fläche steht bereit. Das Zaunbauunternehmen gibt gegenwärtig für die Einfriedung ein Angebot ab und wird dann auch im Frühjahr die Errichtung des Zaunes und des Geräteschuppens vornehmen.
Die Aufteilung der Flächen in die verschiedenen Pflanzbereiche ist in Arbeit. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen dazu komme, die Gartengerätschaften, die benötigt werden, zusammen zu stellen und Ihnen mit der Bitte um entsprechende Förderung diese zur Verfügung zu stellen.
Der Kindergarten, der Kita- und Schulförderverein, die Schule Milmersdorf und auch die Senioren des Ortes freuen sich schon sehr auf die Umsetzung des Projektes.
Die Dresdner (Umwelt)Bürgermeisterin Eva Jännig bietet jährlich eine Sprechstunde für die Gemeinschaftsgärtner*innen/Interessierte an den Gärten an. Dort können alle Fragen gestellt und diskutiert werden.
In einem Garten gibt es inzwischen 1x Woche ein Abendessenangebot für die Kinder aus der Nachbarschaft. Gelder für die Gärten gibt es zwar noch, doch über andere Programme und Möglichkeiten, wie EFRE und einem bestimmten Programm, bei dem es um die gemeinwohlorientiere Wirkung für die Nachbarschaft geht. Bei dieser Fördermöglichkeit muss man sich bewerben und wenn der Garten auf einer kommunalen Fläche ist, muss Herr Viertel da auch Stellung zu beziehen. Eine Jury entscheidet dann.
Anfang Februar triffen sich die Interessierten erstmalig, um weitere Schritte zu diskutieren. Mit im Boot ist die ÖDP, der Plan ist, dass ÖDP zusammen mit den Grünen einen Stadtantrag stellen. Eine Fläche ist noch nicht im Blick (mehr …)
Ein Kreis aus Vertreter*innen aus GGs (Rote Beete, KuBiz-Garten, Schleifengarten, Kiezgarten, Allmende-Kontor, PG) aus BAs (Neukölln, Chzarlottenburg-Wilmersorf, Marzahn-Hellersdorf) und Wissenschafft (IÖW, Stiftung Naturschutz, Uni Potsdam/Waldgartenprojekt) hat die Arbeit zur Begelitung der Umsetzung des GG-Programms aufgenommen. (mehr …)
(Besuch) Der jetzige Vorsitzende des Vereins ist ein ehemaliger Berliner Abgeordneter (Grüne), der direkt am Kleistpark das Gartenprojekt „Schöengärten“ aufgebaut hatte. Aus einem Zeitungsartikel dazu: „Mehr Kultur für Berlin!“ ist sein Arbeitsmotto. Und so hat der selbst vor Einfällen und guten Ideen sprühende Notker Schweikhardt (MdA, Bündnis 90/Die Grünen), Sprecher für Kulturpolitik und Kreativwirtschaft und Direktkandidat für den Wahlkreis 1 Schöneberg Nord, auch einen ganz besonderen Ort für sein Wahlkreisbüro gewählt: In der Grunewaldstraße 8 / Ecke Elßholzstraße, gleich neben dem denkmalgeschützten und der Kultur verbundenen „Haus am Kleistpark“, öffnet er jeden Mittwoch um 16 Uhr die Tür seines braunen Kulturcontainers für Anwohner, Bürger und Gesprächsbereite, die ihn als Politiker aufsuchen. Zuvor hatte der Container in der Frobenstraße gestanden, bis auf dem Grundstück mit Bautätigkeiten begonnen worden war. Auf dem rund 1.000 Quadratmeter großen Gelände vor der Tür des umgewandelten Überseecontainers, das der ursprünglich selbst aus dem Kulturbereich stammende Naturfreund vor gut einem Jahr an der Grunewaldstraße 8 als Zwischennutzer und Privatmann angemietet hat, bietet er jungen und alten Anwohnern noch viel mehr als politischen Rat und offene Ohren für ihre Anliegen: Auf rund 65 Hochbeeten können sie hier Obst und Gemüse ziehen, Blumen pflanzen und in naturnahen Rückzugsecken chillen oder Kultur auf einer von ihnen selbst oder von Notker organisierten Veranstaltung unverkrampft genießen. So auch am „Tag der offenen Tür“, beim Erntedankfest, zum jährlichen „Kleidertausch“ mit dem BUND und der Grünen Jugend oder beim gemeinsamen Grillen.“ (https://www.gazette-berlin.de/artikel/306-notker-schweikhardt-und-sein-kulturcontainer.html) Aus dem Tagesspiegel. „In seiner Zeit als Abgeordneter hatte Notker Schweikhardt in den vergangenen fünf Jahren einen eher ungewöhnlichen Standort für sein Bürgerbüro. Dieses hatte er in einem Container in einer Gemeinschaftsgartenanlage direkt an der Grunewaldstraße und dem Kleistpark untergebracht, in der rund 100 Beete bewirtschaftet wurden.“
Zum Schluß waren es 100 Beete. Dann hat der Eigentümer gekündigt, es soll hier nun ein Privatmuseum entstehen.
Ein Teil der Gärtner*innen sind in die Pallasgärten umgezogen, denen Corona zugesetzt hatte. Hier lag viel brach und viele waren nicht mehr dabei.
Jetzt ist die neue Gruppe dabei, sich so richtig zu formieren, sie machen viel für die Kinder der Menschen im Pallasseum (mehr …)
Der Querbeet Leipzig e.V. wurde für seine Arbeit im Rahmen der Preisverleihung von startsocial am 13.06.2023 im Allianz Forum in Berlin als eine von 25 Bundesauswahlinitiativen ausgezeichnet. Der Verein erhielt ab November 2022 ein viermonatiges Beratungsstipendium durch den startsocial e.V. Bundesweit wurden 100 Initiativen im Jahrgang 2022/2023 in Beratungsstipendien durch Profis aus der Wirtschaft unterstützt. Gemeinsam mit zwei Coaches arbeiteten die Projektverantwortlichen an der Weiterentwicklung des Vereins und der Projekte wie dem Mitmachgarten »Wirrwuchs«. Dr. Sunniva Engelbrecht, Geschäftsführerin von startsocial, würdigte die Arbeit der aller Stipendiat:innen als: »unsichtbare Kraftzentren der Demokratie«. Schirmherr des Programms ist der Bundeskanzler Olaf Scholz(mehr …)
Was bedeutet Klimagerechtigkeit und wieso ist es wichtig im Zuge des Klimaschutzes für sie einzutreten? Wie setzen sich Klimapolitiker*innen dafür ein? Welche politischen Forderungen ergeben sich daraus? Diese und viele weitere Fragen möchten wir zusammen mit Euch und mit Toni Hofreiter, MdB, diskutieren.
Toni Hofreiter ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages und war dort von 2011 bis 2013 Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Seit 2013 ist er Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Anton Hofreiter ist seit vielen Jahren Mitglied der NaturFreunde.
03.09.2021 | 18.00 Uhr Jugend und Politik: Diskussion mit Anton Hofreiter, MdB Thema: Was bedeutet Klimagerechtigkeit? Ort: GleisBeet, Helsingforser Str. 29, 10243 Berlin
Ein besonderes Projekt haben die beiden Seniorenreferenten Agnes Pointner und Christian Kaiser kürzlich im Oberdinger Gemeinderat vorgestellt. Sie planen vor dem Seniorenzentrum einen Gemeinschaftsgarten. Ja nach Nachfrage sollen zwischen 20 und 40 kleine Parzellen mit Gemüse oder Blumen bepflanzt werden. Die Flächen werden verlost und nach einem Jahr neu vergeben. Interessenten aus dem Gemeindebereich können sich ab sofort bei Christian Kaiser melden.
Die Idee zu dem Projekt trage er schon seit Jahren mit sich herum, sagt Christian Kaiser (Wählergruppe Oberding). Auf dem Gemeindegrundstücke vor dem Seniorenzentrum Pflegestern in Oberding sei der ideale Standort für den Garten gefunden. Zum einen erhalte der Platz vor dem Heim „mehr Leben“ und werde so aufgewertet. „Die große Idee“ dahinter sei jedoch: Die Leute zusammenzubringen. Längst vorbei sind die Zeiten, als in Oberding noch jeder jeden kannte. Der Zuzug ist immens, neue Wohngebiete wurden ausgewiesen, „die Leute leben in ziemlich vielen kleinen Siedlungen, aber kennen sich nicht“, weiß der gebürtige Oberdinger. Das soll sich nun ändern.
Die Unterstützung durch die Gemeinde ist gesichert. Für einen geringen Pachtzins, fünf bis zehn Euro im Jahr schätzt Kaiser, können die Parzellen bepflanzt werden. Was auf den zehn bis 15 Quadratmetern angepflanzt werde, stehe den Privatgärtnern frei. Geplant sind auch mehrere Obstbäume in U-Form um das Areal herum. Heimbewohner ebenso wie Schulklassen sollen den Garten besuchen kommen. Schulprojekte könnten entstehen, plant Kaiser schon weiter, vielleicht zusammen mit Landwirten, denn er habe den Eindruck „zwischen Bürgern und Landwirten prallen oft Welten aufeinander“. Mit dem Gemeinschaftsgarten, so hofft der Oberdinger Gemeinderat, könne auch die Dorfgemeinschaft mehr zusammenwachsen. (mehr …)
Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im BA 12Schwabing–Freimann
Antrag Nachbarschaftsgarten auf der Grünfläche am Parzivalplatz Auf der Grünfläche am Parzivalplatz wird in der Mitte ein Nachbarschaftsgarten eingerichtet. Die Stadt stellt hierfür mehrere Hochbeete zur Verfügung.BegründungGerade in innerstädtischen Bereichen ist es wichtig, wo immer möglich, Freiflächen nicht nur als langweilige Rasenstücke, sondern mit abwechslungsreichen, vielfältigen Grün zu bepflanzen. Bürgerschaftliches Engagement ist dabeibesonders zu begrüßen.Nachbarschaftsgärten, die für alle offen sind („Essbare Stadt“),fördern das soziale Miteinander und ermöglichen geradeKindern, die keinen eigenen Garten haben, eine ganz besondere Naturerfahrung.Die Grünfläche ist zwar ringsum von Bäumen umgeben, in der Mitte aber frei. Daher könnte in der Mitte durchaus das eine oder andere sinnvoll angebaut werden, z.B. Halbschatten liebende Blumen und Sträucher.Hochbeete sind eine gute Möglichkeit, Pflanzflächen mit ordentlichem Humus zur Verfügung zu stellen, ohne gleich den Boden aufzureißen. Die Arbeit an den Beeten ist leichter und Hunde laufen auch nicht darüber. Nachbarschaftsgärten brauchen immer eine/n Verantwortliche/n vor Ort. Gerade in der Parzivalstraße gibt es eine sehrmotivierte Nachbarschaft. Es wäre hier kein Problem, jemanden als Ansprechpartner*in für die Stadt zu findenund die Beete zu beaufsichtigen. (Adressen auf Wunsch vom UnterausschussUBK.)Die Anwohner*innenkönnen sich auch beiGreen Cityberaten lassen, die Bürger*innen bei ihren Begrünungsprojekten mit Rat und Tat unterstützen. (mehr …)
Penzberg – Städte haben ihrer Bevölkerung schon im 19. Jahrhundert Flächen für den städtischen Gartenbau überlassen. Damals ging es darum, die Versorgungslage zu verbessern. Auch Schrebergärten erfüllten oftmals diesen Zweck. In jüngster Zeit erfährt dieser städtische Gartenbau eine neue Blüte, oft unter dem Namen „Urban Gardening“ oder „Urbaner Gartenbau“. Heute geht es eher um Naturverbundenheit, nachhaltigen Konsum und Gemeinschaft.
Die Fraktion von „Penzberg miteinander“ (PM) hat nun einen Antrag im Rathaus eingereicht, mit dem Vorschlag, eine städtische Fläche für einen Gemeinschaftsgarten freizugeben. Die Stadt, so der Wunsch, soll prüfen, „ob es ein zentral gelegenes und gut erreichbares Areal für diesen Zweck gibt“. Zugleich soll sie ausloten, ob Interesse daran in der Bevölkerung sowie in Schulen besteht. Die PM-Fraktion liefert auch Vorschläge mit, wo so ein Gemeinschaftsgarten entstehen könnte. Eine gut erreichbare, zentral gelegene Fläche wäre der Skulpturengarten am Schlossbichl nahe dem Gymnasium und der Realschule, so die Fraktion. Ein Garten dort könnte ihrer Ansicht nach auch gut von den Schulen für Unterrichtsprojekte genutzt werden. Ein anderer Vorschlag ist, „obwohl weniger zentral gelegen“, der alte Bahndamm, der als Fuß- und Radweg bereits wie ein Naherholungsgebiet genutzt werde. Um eine passende Fläche zu finden, empfiehlt sie, auch in das Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu blicken, in dem die Grünflächen der Stadt verzeichnet sind.
Derartige Gemeinschaftsgärten gibt es unter verschiedenen Namen auch in der Region. In Münsing betreibt der örtliche Gartenbauverein ein „Gardensharing“. Das heißt: Mehrere Hobbygärtner teilen sich ein Grundstück. In Benediktbeuern ist es die Gemeinde, die seit einigen Jahren eine Fläche zur Verfügung stellt. Seit 2017 gibt es den „Tölzer Acker“. 2019 entstand der Gemeinschaftsacker in Seeshaupt. Weitere Gemeinschaftsgärten gibt es in Seehausen, Geretsried und Lenggries, sehr viele zudem in München.
Wie wichtig das Gärtnern ist, hat nach Ansicht von „Penzberg miteinander“ die Diskussion um die Breitfilz-Anlage gezeigt. Einen neuen Schub hätten naturverbundene Freizeitbeschäftigungen in der Umgebung durch die Corona-Pandemie erfahren. Im Kern, so die Fraktion, geht es bei Gemeinschaftsgärten oder „Urbanem Gärtnern“ um folgendes: Städtische Flächen würden grüner und schöner, die Kunst des Gärtnerns werde im Wissen der Bevölkerung verankert, das Bewusstsein für die Herkunft der Nahrung werde geschärft, und gemeinschaftliches Handeln wirke der Isolation und der Bildung von Vorurteilen entgegen. Ebenso sieht sie in einer naturnahen Gartengestaltung die Möglichkeit, die Artenvielfalt zu erhalten.
Anhand von Beispielen aus Großstädten erklärt die Fraktion, dass es gleichgültig sei, ob Gemeinschaftsgärten „zwischen Wohnhäusern liegen, von tosendem Verkehr umgeben auf einem brachliegenden Platz oder sogar lediglich am Rand von Straßen.“ Nur gut erreichbar müssten sie sein. Das, schreibt sie, unterscheide sie von den eher am Ortsrand liegenden Gemeinschaftsäckern, die in jüngster Zeit ebenfalls immer öfter entstehen, um die Möglichkeit zum Gemüse- und Obstanbau zu geben. Durch neu belebte innerstädtische Grünflächen, heißt es im Antrag zudem, erhielten nicht nur Bürger die Möglichkeit zu Kreativität und Geselligkeit, die oft liebevoll gepflegten Gärten könnten auch stilbildend auf private Freiflächen wirken.
(alerts) Die rot-rot-grüne Koalition im Berliner Abgeordnetenhaus will die Kleingärten in der Hauptstadt mit einem neuen Gesetz dauerhaft schützen. Ein entsprechender Entwurf liege mittlerweile vor, sagte der Sprecher für Stadtentwicklung, Umwelt und Klimaschutz der SPD-Fraktion, Daniel Buchholz, der Berliner Morgenpost. „Wir haben einen vollständigen Entwurf erarbeitet, den wir noch innerhalb der Koalition, mit Experten aus dem Kleingartenbereich und Juristen diskutieren wollen“, sagte er. Nach der parlamentarischen Sommerpause solle die Diskussion dazu weitergehen. Geplant sei, das Gesetzesvorhaben noch in diesem Jahr ins Abgeordnetenhaus einzubringen und beschließen zu lassen.
Tagesspiel gegen diese Art von Schutz:
Weniger Gärten für einzelne, mehr Fläche für alle
Die Koalitionsfraktionen wollen per Gesetz die Laubenkolonien retten. Keine gute Idee – das Land braucht dringend Wohnraum. Ein Kommentar
Fatina KeilaniMehr Artikel
Privates Paradies auf meist staatlichem Grund: der Kleingarten.Foto: www.imago-images.de
Die Stadt wächst, sie braucht Wohnungen, aber ausgerechnet jetzt wollen die rot-rot-grünen Regierungsfraktionen in Berlin die Kleingärten dauerhaft unter Schutz stellen. Dabei waren die immer als Baulandreserve vorgesehen. Kleingärten nehmen im Stadtgebiet eine Fläche ein, die 14 Mal dem Großen Tiergarten entspricht, und doch profitieren nur die wenigen davon, die das ungeheure Privileg haben, landeseigene Grundstücke kostengünstig als privates kleines Paradies nutzen zu können.
Langsam, sehr langsam verschiebt sich jedoch etwas in der öffentlichen Meinung. Auch der Politik ist bewusst, dass die Situation, so wie sie über Jahrzehnte entstanden ist, den Bewohnern der Stadt, die sich immer dichter drängen, immer weniger vermittelbar ist. 71.000 Parzellen hat die Stadt, bei 3,7 Millionen Einwohnern.
Manche Laubenkolonien sind gesichert wie Festungen, abweisend für Außenstehende, sogar mit Stacheldraht, und einige haben Lauben auf der Parzelle, so groß wie Wohnhäuser. Es wird dort auch verbotenerweise gewohnt. Das scheint von den Ordnungsbehörden niemanden zu kümmern.
Die Politik hat begriffen, dass sich etwas ändern muss und dass die Privilegien der Laubenpieper auf Kosten der Allgemeinheit gehen. Zugleich hat sie offenbar erhebliche Angst vor deren Zorn. Warum die Kleingärtner allerdings sakrosankt sein sollten, erschließt sich nicht.
Hätten sich die Fraktionen angstfrei der Frage genähert, was sinnvoll ist, so wäre vielleicht ein zukunftsweisender Entwurf herausgekommen. Doch was der Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen da festschreiben will, ist das Gegenteil. An den Besitzständen der Kleingartenpächter wird im Grundsatz nichts geändert, im Gegenteil: Sie bekommen endlich Bestandssicherheit. Als Gegenleistung müssen sie sich nur wenig bewegen. Unter anderem müssen sie in den Monaten von April bis Oktober die Allgemeinheit auf die Gemeinschaftsflächen ihrer Anlagen lassen, also Wege und Plätze.
Den Laubenpiepern wird kaum etwas abverlangt
„Kleingärten sollen dem Wohl der Allgemeinheit dienen“, heißt es in dem Gesetzentwurf, und: „Auf Kleingartenflächen sind soziale Projekte (…) zu unterstützen.“ Dort sollen Kitas, Schulen, Senioreneinrichtungen gärtnern können. Und wer regelt Art und Dauer der Nutzung? Die Verbände der Kleingärtner. Verpflichtet sind sie dabei anscheinend zu nichts.
Weitere Regelungen in dem Gesetzentwurf tun ebenfalls niemandem weh. Ökologisch gärtnern, Sachkunde nachweisen, nicht zu viel Fläche versiegeln. Zu große Lauben müssen verkleinert werden, das darf aber zehn bis 20 Jahre dauern. Warum so lange?
In Paris, Rom, Madrid unvorstellbarIn welcher anderen europäischen Metropole wäre Derartiges denkbar? Paris? Madrid? Rom? Vollkommen unvorstellbar, dass eine so kleine Zahl von Menschen die Stadtpolitik so gängeln könnte.
Das Argument, der ökologische Wert der Kleingärten sei hoch und sie deshalb unentbehrlich, überzeugt dabei auch nicht. Fast jede Parzelle hat eine Laube, es ist also viel mehr Fläche versiegelt, als dies der Fall wäre, wenn die Parzellen zu öffentlichen Parks zusammengefasst würden. Auch hier wären gemeinschaftliches Gärtnern, Urban Gardening, die „essbare Stadt“ mit dem Anbau von Obst und Gemüse denkbar, und zwar für jeden.
[Wo entstehen neue Wohnungen – konkret in Ihrem Kiez? Eines der Top-Themen in unseren Newslettern aus den zwölf Bezirken. Die Newsletter gibt es kostenlos und schnell hier: leute.tagesspiegel.de]
Ein Anfang könnte sein, die Gemeinschaftsflächen auszuweiten, etwa wenn ein Garten aufgegeben wird. Die meisten Pächter sind schon älter, auch wenn sich zunehmend Jüngere für die Gärten interessieren. Durch gezielten Tausch könnte auch dafür gesorgt werden, dass die neuen Gemeinschaftsflächen sich in der Nähe des jeweiligen Vereinsheims befinden.
So könnte sich der Anteil der Gemeinschaftsfläche über die Jahre immer weiter vergrößern, ohne dass ein Flickenteppich entsteht. Das würde langsam und sozialverträglich geschehen. Nur eine Idee – es ließen sich sicherlich mit etwas Kreativität und Willen auch andere finden. Der Staat sollte jedenfalls seine Optionen auf seine Grundstücke nicht so einfach aufgeben.
Sprechstunde der Stadtteilgruppe Die Linke. Essen West
Die Stadtteilgruppe Die Linke. Essen West lädt am Freitag, 26. Juni in der Zeit von 15 bis 17 Uhr, zur ersten Bürgersprechstunde im Nachbarschaftsgarten Diergardtstraße ein. Der Garten befindet sich in der Nähe des Bahnhofs Essen-West und des Friedrichsbads. Sie wird in den Sommermonaten regelmäßig am Freitag stattfinden und Gelegenheit bieten, die linken Kandidierenden für die Bezirksvertretung III kennenzulernen.
Udo Seibert, Mitglied der Stadtteilgruppe ie Linke. Essen West und Spitzenkandidat für ie Linke in der Bezirksvertretung III: „Wir werden ab sofort eine wöchentliche Sprechstunde im Nachbarschaftsgarten Diergardtstraße abhalten, um im Vorfeld der Kommunalwahlen am 13. September über aktuelle Geschehnisse zu informieren und den Bürger/innen ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen anzubieten.“ Dabei wird jede Woche ein anderes Thema im Mittelpunkt der Sprechstunde stehen. […]
(alerts) Neuköllns Gesundheitsstadtrat schlägt Urban Gardening als Maßnahme gegen Drogenschwerpunkte vor Sie ist ein Drogen-Hotspot: die Grünfläche zwischen Buschkrugallee und Ballinstraße, nördlich der Autobahn A113 in Neukölln. Dabei ist die Grünfläche eigentlich eine Ausgleichsfläche für die Autobahn und gehört dem Bund.
Seit Mitte des Jahres kam es hier aber vermehrt zu Spritzenfunden und Vermüllung, erklärte das Bezirksamt Neukölln auf Nachfrage. Es wurden sogar teilweise ganze Camps mit Zeltkonstruktionen und Matratzen auf der Grünfläche aufgebaut. Im Sommer wurde das Lager zwar vom Ordnungsamt geräumt. Doch nach wie vor ist der Park als Drogen-Hotspot bekannt.
Neuköllns Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (CDU) sagte dazu nun: „Die Berliner Suchthilfe ist gescheitert. Wir sehen jede Woche neue Drogenschwerpunkte im Bezirk und sind nicht in der Lage, aktiv zu reagieren.“
Nun schlägt die Neuköllner CDU vor, die Grünfläche an der A113 als Urban-Gardening-Fläche umzuwandeln. Liecke erklärte: „Mit kleinen städtischen Gärten wollen wir die soziale Kontrolle über diese Grünfläche zurückgewinnen. Es darf einfach keine Normalität sein, dass Drogen in aller Öffentlichkeit gehandelt und konsumiert werden.“
Einen entsprechenden Antrag, der der Berliner Morgenpost vorliegt, wird im Oktober in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eingebracht. Darin wird das Bezirksamt aufgefordert, die bis dato noch eingezäunte Grünfläche frei zugänglich zu machen, „und dieses Grundstück im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsverfahrens als Urban-Gardening-Fläche für Familien, Anwohnerinnen und Anwohner zur Verfügung zu stellen.“
Doch Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieser Idee zeichnen sich bereits ab. Denn das Grundstück ist eine Ausgleichsfläche, gehört dem Bund und wird von der Senatsverwaltung für Verkehr verwaltet. Für das Grundstück bedeutet das konkret: wenig Pflege. Ein Mal pro Jahr gebe es laut einem Sprecher des Bezirksamts eine „rudimentäre Rasenpflege“, darüber hinaus werde jedoch „keine Pflege vorgenommen. Insbesondere erfolgt keine Beseitigung von Müll, Konsumutensilien und sonstigen Hinterlassenschaften. Das musste bisher der Bezirk erledigen.“
Gleichzeitig sind sich Bund und Land uneins über die Nutzung des Grundstücks: Während die Senatsverwaltung für Verkehr die Grünfläche für die Öffentlichkeit zugänglich erhalten möchte, wäre der Bund auch bereit, die Grünanlage einfach zu schließen – ganz so, „wie es mit dem wilden Grünstreifen auf der anderen Seite der Ballinstraße bereits gehandhabt wird“, so der Sprecher des Bezirksamts.
Land müsste Grundstück vom Bund abkaufen
Und: Sollte Berlin tatsächlich eine öffentliche Grünanlage aus der Fläche machen, müsste das Land das Grundstück zuerst vom Bund kaufen. Und eine andere Ausgleichsfläche müsste voraussichtlich bereitgestellt werden.
Schwierigkeiten, um die die CDU Neukölln zwar kennt, die sie aber dennoch nicht von einem entsprechenden Antrag abschrecken. Denn nach Auskunft der Landesdrogenbeauftragten, so erklärte es der Rathaussprecher, gebe es derzeit keine Möglichkeit, einen mobilen Konsumraum hier zu schaffen.
Der Interkulturelle Nachbarschaftsgarten in der Gemeinschaftsunterkunft Bernauer Straße 138a stand am 29. August im Terminkalender der grünen Bundestagsabgeordneten Renate Künast.
Seit Mai gärtnern die rund 190 Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft des Internationalen Bundes zusammen mit Nachbarn auf dem Hof der Gemeinschaftsunterkunft. Eine Spende der Deutschen Postcode Lotterie von 17.000 Euro hatte es ermöglicht. Dazu gehört auch ein internes Projekt für die Kinder in der Unterkunft, die nicht nur ganz praktisch gärtnern, sondern sich auch über Garten, Natur und Umwelt informieren.
Renate Künast machte gleich den Test. Dass die schon leicht erröteten Tomaten als solche zu erkennen sind – geschenkt. Aber auch die Minze erschnuppert sie mit den Kindern. Die finden in den kleinen Hochbeeten direkt an der Bernauer Straße ohnehin Vielfalt. Neben den Tomaten schaut vorsichtig eine Aubergine hervor.
Das professionelle Gärtnern ist an dem Ort kein Zufall. Der Internationale Bund bildet auch Gärtner aus, und die entsprechenden Mitarbeiter helfen gern.
Behörden bestehen auf Zäune
Renate Künast ist eigentlich auf einer Besichtigungstour durch ökologische Projekte in Deutschland. Doch an der Bernauer Straße geht es schnell um das Miteinander der Menschen. Das Gelände der Gemeinschaftsunterkunft ist nach wie vor eingezäunt. Aber natürlich ist die Einrichtung kein Gefängnis. Jeder Bewohner kann gehen und kommen, wann er will. Doch die Behörden bestehen aus Sicherheitsgründen darauf bei jeder Unterkunft für Flüchtlinge – zu groß ist immer noch die Gefahr von Übergriffen auf Geflüchtete.
Bewohner und Mitarbeiter haben das Beste daraus gemacht. Nicht nur einige der Hochbeete stehen direkt hinter dem Zaun an der Straße, auch einige Gemälde der Kinder und Jugendlichen, beidseitig gestaltet, lassen den Zaun nicht nur optisch durchlässig wie eine Pflanzenmembran erscheinen. Sie machen auch neugierig auf den Bereich hinter dem Zaun.
Der Besuch endet nach einer Führung durch das Haus. Einrichtungsleiter Stefan Ehrhardt und der Vorsitzende der Grünen-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, Klaus-Hinrich Westerkamp, der sich auch im Willkommensbündnis „Wir für Reinickendorf“ engagiert, verweisen auf die unverkleideten Pressholzwände, die bei der Einweihung sogar heftige Kritiker der Flüchtlingshilfe verstummen ließen: „So luxuriös ist das gar nicht hier.“
Immerhin funktioniert das Miteinander. Wenn es darum geht, welcher Raum noch zu besichtigen sei, stimmt sich Ehrhardt gerne mit einem Mädchen ab, dem er die Schlüssel dafür anvertraut. Dafür gibt es für beide reichlich Lohn: Großes Vertrauen zueinander.
Und es gibt ein eigenes Positionspapier der GGs (bei lokalen Netzwerken abgespeichert). : Das Positionspapier soll, ähnlich wie der Aufruf zur Kundgebung, von vielen Gärten unterzeichnet werden, damit es auf politischer Ebene eine möglichst große Wirkung erzielt.
OB Geisel hat auf der EXPOREAL aber auch „etwas kleinere“ Bauvorhaben vorgestellt. So soll zum Beispiel der „Bilker Bunker“ zum Leben erweckt werden. In den unteren Geschossen und im Inneren des Bunkers entstehen kulturelle Nutzflächen und Urban Gardening, auf dem Dach fünf Penthäuser, so das Architekturbüros „KüssdenFrosch“, die auch die neuen Stadtstrände in Düsseldorf betreiben sollen:
wir waren diese Saison sehr mit neuen Aktivitäten und vor Allem mit der Ausrichtung unseres Festes zum 10 jährigen Veriensbestehen am 11. August beschäftigt.
Dies war ein sehr schöner Erfolg für uns Alle und ein Anerkennung unserer Arbeit!
Unter unseren Gästen befand sich die Ministerin Petra Köpping,OBM Frank Neupold und BM Thomas Schubert der STadt Coswig sowie weitere zahlreiche wichige Gäste und Kooperationspartner.
Auf dem Coswiger Infokanal K3 ist eine kleine Sendung (vom 16.08.) im Archiv von unserer Feier zu sehen.
Anbei sende ich ein Foto dieses Tages. Der OB F.Neupold bekräftigte in seiner Rede, das der IK Garten in Coswig auch längerfristig bleiben soll. Ein schöneres Geschenk kann es nicht geben.
Erfurt. Von den sechs Hochbeeten in Erfurt, die von der Stadt im April aufgestellt werden sollten, fehlt weiterhin jede Spur. Daniel Stassny, Stadtrat von den Freien Wählern, wirft daher nun der Stadtverwaltung vor, Stadtrats-Beschlüsse zu ignorieren und Verabredungen nicht einzuhalten.
Mit den Hochbeeten sollte in einem einjährigen Pilotprojekt getestet werden, ob „Urban Gardening“, also das großstädtische Gärtnern, in Erfurt eine Zukunft hat. Die Hochbeete sollten von konkreten Interessengruppen betreut werden.
Die Anregung ging von den Freien Wählern aus und mündete in einem Stadtrats-Beschluss, der bereits 2017 gefasst worden war. Starten sollte das Garten-Projekt in diesem Jahr. „Wir wollten der Verwaltung Zeit geben, das Projekt vorzubereiten und umzusetzen“, sagt Stassny.
Die Stadtverwaltung machte auch tatsächlich sechs Standorte ausfindig und fand zugleich Menschen, die sich um die Beete kümmern wollten. Im November informierte sie darüber den Stadtrat. Das Garten- und Friedhofsamt teilte zudem mit, dass die Hochbeete in diesem April aufgestellt werden würden.
Laut Stassny hat er im April noch einmal nachgefragt und die Bestätigung erhalten, dass sich an den Plänen nichts geändert habe. Doch nun sei es Juni, und die Beete fehlten weiterhin.
Stassny machte sich die Mühe, alle genannten Standorte mit dem Fahrrad abzufahren. „Ich komme regelmäßig an den Standorten in der Geschwister-Scholl-Straße vorbei“, erzählt er. „Da dort nichts zu sehen war, suchte ich auch die anderen Standorte auf.“ Die Abwesenheit jeglicher Form eines „Urban Gardens“ belegte er mit Fotos.
Stassny nimmt nun Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) dafür in die Verantwortung, dass bislang nichts geschehen ist. „Zum wiederholten Mal missachtet er einen Stadtratsbeschluss und den selbst ausgegebenen Zeitplan“, sagt Stassny. Als Chef der Verwaltung habe Bausewein den Auftrag des Stadtrates entweder nicht weiter gegeben oder vernachlässigt, die Umsetzung zu kontrollieren. Dabei habe sich Bausewein noch im OB-Wahlkampf für ein grünes und gartenfreundliches Erfurt ausgesprochen.
Bürger-Sprechstunde des Beigeordneten für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung, Mike Schubert, findet am Mittwoch, 20. Dezember, im Stadtteil Potsdam-West statt.
In der Zeit von 17 bis 19 Uhr steht Mike Schubert im Bauwagen im Nachbarschaftsgarten Scholle 34, Geschwister-Scholl-Straße 34, für Gespräche zur Verfügung. Potsdamerinnen und Potsdamer haben an diesem Tag die Möglichkeit, ihre Hinweise und Anregungen aber auch Probleme und Sorgen in einem persönlichen Gespräch mit dem Beigeordneten zu erörtern.
[…] GG hechtgrün: Ein guter Ort, um mit Vertreterinnen aus Politik und Verwaltung darüber zu plaudern, was Gemeinschaftsgärten eigentlich für die Stadt bedeuten. Zu Gast waren Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen, Stadträtin Kati Bischoffsberger und Sebastian Kaiser für das Gartennetzwerk. Alle drei haben sich in den letzten Jahren für Gemeinschaftsgärten in Dresden stark gemacht, jede/r auf seine eigene Art und Weise. So konnte Kati Bischoffsberger mit ihrer Fraktion im Stadtrat Haushaltsmittel für die Unterstützung von Gemeinschaftsgärten frei machen und sich für den Erhalt der Hufewiesen als offene Grünfläche einsetzen. Eva Jähnigen sorgte für eine gute Kommunikation in der Verwaltung. So haben die Gemeinschaftsgärten nun konkrete Ansprechpartner*innen beim Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (ASA), wo die bürgerschaftlichen Projekte mittlerweile sehr gewertschätzt und als kreativ gepflegte Grünflächen ernst genommen werden. In einer Stadt wie Dresden, in der eine Spannung zwischen Zuzug, Neubau und (im Sinne kurzer Wege) gewollter Verdichtung auf der einen Seite und dringend benötigte Lebensqualität wie auch Klimaanpassung durch Grün-/Erholungsflächen auf der anderen Seite herrscht, sind Gemeinschaftsgärten und andere Nutzungskonzepte von Freiflächen sehr wichtig. Eva Jähnigen betont in diesem Zusammenhang, dass dies nicht nur Augabe der Verwaltung sei, sondern nur aus einem dialogischen und offenen Miteinander entstehen kann: „Die Stadt sind wir alle“.
So gibt es inzwischen die Möglichkeit, auch für Privatpersonen simple Pflegeverträge zur Nutzung und Bepflanzung von Baumscheiben im öffentlichen Raum abzuschließen. Wer eine Baumscheibe in seinem Stadtteil oder vor der eigenen Haustür beackern möchte, kann sich einfach beim ASA melden. Innerhalb der Verwaltung wird zurzeit aktiv nach weiteren Flächen Ausschau gehalten, die langfristig Potential für Gemeinschaftsgärten haben und zur Verfügung gestellt werden können. Sebastian knüpft daran an und erzählt, wie der Johannstädter Gemeinschaftsgarten einen Hecksler vom Regiebetrieb der Stadt nutzen konnte, um Holzschnitt zu verarbeiten. Auch beim Umzug des Hechtgrüns gab es Unterstützung beim Transport der Hochbeete: „Einfach mal nachfragen.“ Möglich wurde dieser gute Kontakt in Politik und Verwaltung auch, weil das Gartennetzwerk durch regelmäßige Treffen und feste Ansprechpersonen eine gute Struktur bereitstellt. Darüber finden jährlich Treffen mit Politik und Verwaltung statt, wo gemeinsam Herausforderungen, Potentiale und Ideen diskutiert werden. (mehr …)
(Gu Tel und Mail) der Bewohnergarten in Neuperlach am 5. Juli Besuch von Landwirtschaftsminister Brunner. Von 10 bis 12Uhr.
ich fände das gut, denn der Besuch geht zurück auf meinen Vortrag „urban gardening – sozial und interkulturell“ bei der Tagung „urban gardening“ in Veitshöchheim. Und jetzt geht es darum, dem Minister anhand eines konkreten Projekts diese Dimension des Gärtnerns zu zeigen. Geplant ist ein Rundgang durch den Garten und im Anschluss eine Gesprächsrunde, zu der auch Verwaltungsbeamte z.B. vom Kommunalreferat eingeladen sind. Thema: Bedeutung und Möglichkeiten dieses Gartentyps allgemein
Gartenarbeit verbindet: gemeinsam säen, pflegen, ernten und essen. Im „NeuLand“ in Köln arbeiten Anwohner, Flüchtlinge, Kinder und Senioren zusammen. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann (Grüne) besuchte jetzt den Verein. http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/neuland-projekt-koeln-100.html(mehr …)
Bei einem öffentlichen Gespräch zwischen den Direktkandidat*innen des Wahlkreises Mitte 7 wollen wir uns über „unsere“ Fläche und die damit verbundene Zukunft des himmelbeet austauschen. Jenny Neubert von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Maja Lasic von der SPD und Katharina Becker von der CDU nehmen sich am Mittwoch (7.9. 17-18 Uhr) für uns und Eure Fragen Zeit(mehr …)
GRÜNE-MdL Mathias WAGNER: „Wichtig ist das Bewusstsein der Bevölkerung“
Das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger. Eine zentrale Frage dabei ist, was jeder einzelne von uns tun kann, um die Umwelt und damit unsere Lebensgrundlagen zu schützen. Die Urban-Gardening-Initiative „Zeppelingärtner“ und das Umweltzentrum Fulda leisten mit verschiedenen Aktionen bereits seit vielen Jahren unterstützende Beiträge. Auch in der hessischen Landesregierung rücken Nachhaltigkeitsthemen verstärkt in den Vordergrund. Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Hessischen Landtag, besuchte am Montag im Rahmen seiner Sommertour „GRÜN wirkt!“ die Zeppelingärten und den Verein Umweltzentrum in Fulda. […] http://osthessen-news.de/n11537449/gruene-mdl-mathias-wagner-wichtig-ist-das-bewusstsein-der-bevoelkerung.html(mehr …)
Wir stecken gerade voll in Politik- und Lobbyarbeit, da wir bei der Stadt Hannover eine zweite halbe Personalstelle beantragen. Es stehen zwar noch lange nicht alle Signale auf Grün und der Kommunalwahlkampf macht es auch nicht einfacher, aber wir bleiben am Ball.(mehr …)
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat am 26. April im Nachbarschaftsgarten „Menschenskinder“ in der Fürstenwalder Straße „Bunte Meter“ eingesät.Der Begriff umschreibt das Einsetzen von heimischen Wildblumensamen. Sie dienen gleichzeitig als Lebensräume für Vögel, Bienen, Schmetterlinge und weitere Tierarten. Auch für den Stieglitz, den der Naturschutzbund Deutschland (NABU) 2016 zum Vogel des Jahres ausgerufen hat.
Der NABU hat im vergangenen Jahr auch die Bunte-Meter-Aktion gestartet. Auf Brachflächen, an Straßen oder Wegrändern soll die Wildblumensaat gesetzt werden
Die Linke Essen – West lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Stammtischgespräch unter freiem Himmel in den Gemeinschaftsgarten Diergardtstraße / Kerckhoffstraße am Donnerstag, den 28.04.2016 ab 16 Uhr ein.
„Seit seinem Bestehen ist der Gemeinschaftsgarten an der Diergardtstraße zu ei-nem neuen Treffpunkt für alle aus der Nachbarschaft geworden, die Lust an der Gartenarbeit haben oder mal ein Schwätzchen im Grünen halten wollen. Auch in andern Stadtteilen unseres Bezirkes hat diese Initiative bereits Nachahmer ge-funden. Anlass für DIE LINKE, das Thema Gemeinschaftsgärten im Vorfeld der Grünen Hauptstadt Europas nicht im ᾽stillen Kämmerlein᾿ zu besprechen, sondern vor Ort zu erfahren, wie das Projekt funktioniert,“ so Heike Kretschmer, Mitglied der Stadtteilgruppe und der Bezirksvertretung Essen-West. „Das städtische Konzept der Essener Bewerbung umfasste 12 Themengebiete, so die Gestaltung der Städtischen Grünflächen oder Öko-Innovationen und nachhaltige Beschäfti-gung. Gemeinschaftsgärten wie dieser, passen da Bestens hinein. Doch wie kann das, was aufgeschrieben wurde, praktisch umgesetzt werden? Wo wird Hilfe und Unterstützung gebraucht?“ […]
Die Petition „Mut zur Lücke“ in Leipzig hat 5.500 UnterstützerInnen gewonnen, so dass gestern von openPetition eine persönliche Stellungnahme von den gewählten Vertretern des Stadtrats Leipzig eingefordert wurde. Hier werden die Stellungnahmen veröffentlicht: https://www.openpetition.de/…/mut-zur-luecke-nachbarschafts…(mehr …)
2Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht am 2. September die zweite Ausgabe des BHB Garden Summits in Köln über die Bühne. Direkt im Anschluss an die „spoga+gafa“ lädt der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. die Gartenbranche ein. Die diesjährige Veranstaltung, die im Congress Center Nord der Koelnmesse stattfindet, steht unter dem Motto „Der Blick über den Gartenzaun“. Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung, eröffnet das Event mit einem politischen Grußwort, das die neuen Chancen und Herausforderungen des Urban Gardening hervorhebt. Dabei gereift er den derzeitigen Trend zur Rückkehr der Gartenbaus in die Städte auf und beleuchtet Chancen der Entwicklung und Motive, die gartenbauliche Produktion wieder mehr in urbane Ballungszentren zurückzuholen2 […]
(Gu aus alerts, 28.5.) […]Die Grünen haben das Thema politisch aufgegriffen, wollen unter dem Motto „ Hamburg essbar machen“ das Gärtnern in der Stadt fördern. Zum Start des Projekts wurden im vergangenen Jahr symbolisch Himbeer- und Brombeersträucher im Kellinghusen Park gepflanzt. Nun wurde dieser Plan im neuen Koalitionsvertrag festgehalten. Seite 61: „Der Senat unterstützt das Urban Gardening und will die Aufenthaltsqualität in den Grün- und Freiräumen verbessern“[…] http://www.elbe-wochenblatt.de/altona/lokales/kohl-und-kartoffeln-aus-dem-parkbeet-d35571.html(mehr …)
(Gu aus alerts, 6.5.) „Sozialdemokraten eröffneten mit Internationalem Bund erstes Projekt. Der SPD-Ortsverein Lutherstadt Wittenberg und der Internationale Bund eröffneten im Beisein von ca. dreißig interessierten Bürgerinnen und Bürgern, das erste „Urban Gardening“- Projekt der Lutherstadt Wittenberg. Die ersten drei Beete wurden unter Mitwirkung von Teilnehmern des Familliencafés des Vereins Reso-Witt und des Bürgertreffs des Internationalen Bundes, vor der Straße der Völkerfreundschaft 128 hergerichtet und können zukünftig von den Anwohnern bewirtschaftet werden. Neben den bisher gepflanzten Kräutern sind noch einige Plätze frei, sodass Interessierte gern selbst aktiv werden und Pflanzen, Obst oder Gemüse anbauen können. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Thomas Merten zeigte sich über die rege Beteiligung erfreut: „Es ist klasse, wie viele Bürgerinnen und Bürger zur Eröffnung gekommen sind. Das macht Mut, dass die Beete auch nachhaltig bewirtschaftet werden.“ Der Sozialdemokrat bemerkt, dass dieses Projekt ein Testdurchlauf für die Lutherstadt sei. Sollte „Urban Gardening“ weiter auf Interesse stoßen, könnten im kommenden Jahr weitere Beete in der Innenstadt entstehen.“ http://www.supersonntag-web.de/wisl_s-cms/_supersonntag/7296/Wittenberg/26830/Urban_Gardening_in_Wittenberg.html(mehr …)
„Die GRÜNE Ratsfraktion hatte gestern (Mittwoch, 22.04.15) unter dem Titel „Quo Vadis Kleingärten“ zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Kleingärten im Kulturhaus Hainholz eingeladen. Unter der Moderation von Pat Drenske, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion, diskutierten die Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, Sabine Tegtmeyer-Dette, der Vizepräsident des Bezirksverbands Hannover der Kleingärtner, Dr. Reinhard Martinsen, und der Geschäftsführer der Internationalen StadtteilGärten Hannover, Eberhard Irion, mit dem engagierten und fachkundigen Publikum.
Die Ergebnisse der Diskussion fasst Drenske so zusammen:
– „Kleingärten erfüllen eine wichtige ökologische und soziale Funktion für die Landeshauptstadt. Daher sind ökologisch hochwertige und wohnortnahe Gärten zu schützen bzw. neu zu schaffen.
– Bezüglich einer Flächenkonkurrenz zwischen Wohnungsbau und Kleingärten ist nichts in Stein gemeißelt. Der Rat legt schlussendlich fest, wo gebaut wird. Die GartenbesitzerInnen werden ggf. entschädigt. Die Zahl von 20.000 Kleingärten soll jedoch erhalten werden.
– Für wegfallende Gärten soll Ersatz geschaffen werden. Diese Ersatzflächen können auch öffentliche sein, da gemeinsames Gärtnern immer beliebter wird.
– Gärtnern ist wieder „in“. Es werden daher neue Gartenformen benötigt, um den unterschiedlichen Nutzungsansprüchen gerecht zu werden. Die „neuen“ Gartenformen können sich in Partnerschaft mit den traditionellen Kleingärten entwickeln.“
(Gu aus alerts, 17.4.) „Gärtnern ist beliebt: Die Kleingartenvereine in Freiburg haben lange Wartelisten. Das war bereits vor zehn Jahren so, weshalb die Stadt Freiburg sich damals das Ziel gesetzt hat, 15 Prozent neue Parzellen bis 2020 zu schaffen. Tatsächlich hat die Zahl der Kleingärten seither jedoch abgenommen. Nun soll ein neues Konzept Abhilfe schaffen. Es soll Potenziale für gärtnerische Nutzungen in Freiburg untersuchen und neue Flächen identifizieren. Dabei wird es aber nicht nur um Kleingärten gehen, sondern auch um neue Trends wie „Urban Gardening“. 2005 wurde der aktuelle Flächennutzungsplan (FNP) aufgestellt und mit ihm auch ein „Kleingartenentwicklungsplan“. Der kleine Bruder des FNP ist jedoch nie offiziell vom Gemeinderat verabschiedet worden – und seine Ziele gerieten im Laufe der Jahre immer mehr ins Hintertreffen. Statt mehrere hundert neue Gärten neu zu schaffen, sind allein in den vergangenen fünf Jahren 400 Parzellen weggefallen. Meistens stehen die Kleingartenanlagen in Konkurrenz zu neuen Bauflächen. Für das geplante Gebiet Gutleutmatten im Stadtteil Haslach mussten beispielsweise 222 Gärten weichen. Aktuell gibt es in Freiburg noch 3500 Kleingärten. Das Interesse daran ist riesig: Allein für die 413 direkt vom Rathaus verwalteten Parzellen gibt es mehr als 700 Anfragen. Dennoch will die Stadtverwaltung nun keinen neuen Entwicklungsplan für Kleingärten aufstellen, sondern ein Konzept für gärtnerische Freiflächen überhaupt. Denn inzwischen, so erklärte Markus Liesen vom Stadtplanungsamt in der jüngsten Sitzung des gemeinderätlichen Bauausschusses, sei das gärtnerische Treiben in Freiburg viel bunter geworden. So gibt es beispielsweise gut ein Dutzend Möglichkeiten für gemeinsames Gärtnern auf öffentlichen Grünflächen („Urban Gardening“). Auch Landwirte bieten inzwischen Äcker zum Bewirtschaften an. Was genau jetzt schon vorhanden ist, darüber gibt es jedoch gar keine offiziellen Zahlen. Deshalb wird in dem Konzept, das ein externes Büro für 30 000 Euro bis 2016 erstellen soll, zunächst der Bestand untersucht. Dann soll der zukünftige Bedarf abgeschätzt werden und – das wird der schwerste Teil – es sollen neue Gebiete für verschiedenste Gartenformen gefunden werden. „Flächen sind in Freiburg nun mal generell Mangelware“, so Liesen. Deshalb werde es auch darum gehen, sich alternative Möglichkeiten zu überlegen: Können Areale zeitlich begrenzt gärtnerisch genutzt werden? Wie gelingt es, die vorhandenen Kleingartenanlagen mehr zu öffnen, um sie einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen? Welche Potenziale bieten private Grünflächen und Hinterhöfe? Dabei werden die Planer auch Informationen aus dem Perspektivplan nutzen, der gerade erarbeitet wird und der die Zukunft Freiburgs für die nächsten 15 Jahre festlegen soll. Die Idee eines neuen gärtnerischen Gesamtkonzepts für Freiburg stieß bei allen Gemeinderatsfraktionen im Bauausschusses auf viel Lob. Gut fanden die Stadträtinnen und Stadträte, dass auch die neuen Gärtnertrends mit einbezogen werden sollen. Keinesfalls, so sagte SPD-Fraktionschefin Renate Buchen, dürften Urban Gardening und Co jedoch zu Lasten der traditionellen Kleingärten gehen. Denn diese hätten nicht nur wichtige ökologische, sondern auch viele soziale Funktionen, etwa bei der Integration ausländischer Bürger.“
Brachflächen und Grünanlagen in Wittenberg werden von Kindergärten, Schulklassen, Familien und Einzelpersonen mit Tomaten, Gurken, Möhren und Co. bepflanzt und gepflegt. Familien, die sonst keine Chance auf eine zu bepflanzende Grünfläche hätten, erhalten in der Lutherstadt die Möglichkeit, ihr Gemüse selbst anzubauen und tragen dabei gleichzeitig dazu bei, dass das bürgerschaftliche Engagement in Wittenberg einen deutlichen Zug im Wittenberger Stadtbild erhält.
So sieht es zumindest die Idee vor, mit der sich der SPD-Ortsverein Lutherstadt Wittenberg beschäftigt hat. Das Konzept das hinter dieser Idee steckt, nennt sich „Urban Gardening“ und kommt in immer mehr Städten zum Zuge: „Die Idee, den Bürgerinnen und Bürgern in einer Stadt Flächen zur Bepflanzung zur Verfügung zu stellen, war eigentlich nur ein Großstadtphänomen, doch auch in Städten der Größe Wittenbergs nimmt die Idee immer mehr Platz bei der Gestaltung des Stadtbildes ein“, so Ortsvereinsvorsitzender Thomas Merten.
Städtebaulich herrscht in Wittenberg eine große Monotonie, durch die Freigabe von Flächen für gemeinschaftliches Gärtnern könnten bspw. Parkanlagen, aber auch Flächen in der Innerstadt abwechslungsreicher gestaltet werden. Die so entstehenden Beete könnten, analog von anderen Pflanzungen im Stadtgebiet, an Paten wie Schulen, Kindergärten, Einzelpersonen oder Personengruppen übergeben werden. Kindern könnte so unter anderem gezeigt werden, dass ihr Essen direkt vor der Haustür und nicht im Supermarkt wächst.
Das Engagement von Einzelpersonen oder Personengruppen, die gemeinsam solche Beete bewirtschaften, fördert laut Merten zudem das gemeinschaftliche Miteinander und verbessert somit auch das städtische Klima. Dieser Faktor des gemeinschaftlichen Gärtners könnte unter anderem auch in den Wohngebieten am Trajuhnschen Bach von Bedeutung sein. Dort entstehen durch das Wegreißen von Wohnblöcken viele Lücken, die man anstelle von Garagen, auch durch das Anlegen von Gärten schließen könnte.
„Natürlich ist uns bewusst, dass das Konzept erst einmal auf Skepsis stoßen wird, aber es kommt auf einen Versuch an, lassen sich Bürgerinnen und Bürger finden, die Interesse an so einer Initiative hätten? Werden die Fläche tatsächlich gepflegt und nicht zerstört?“ gibt sich Merten aber zuversichtlich, dass sich in Wittenberg Bürgerinnen und Bürger für die Idee begeistern werden. http://www.spd-wittenberg.de/index.php?nr=4447&menu=1(mehr …)
Die Vorsitzende des Interkulturellen Garten Altenkirchen begrüßt den Bundespräsidenten in Hannover [Datum und Anlass trage ich noch nach] und erklärt ihm die Idee der Interk. Gärten.Foto dazu ist beim Projekt abgelegt
„Wir hatten kürzlich im Garten ein positives Treffen mit Herrn Dr. Gregor Bonin und Frau Andrea Ziegenhan vom Dezernat Planen und Bauen der Stadt Düsseldorf, dem GRÜNEN Bürgermeister Herr Günter Karen-Jungen, sowie Frau Petra Berghaus und Frau Claudia Engelhardt von den GRÜNEN. Gemeinsames Ziel ist es, dass Düsselgrün das Jahr 2015 über in der Haifastraße bleiben kann. Währenddessen soll parallel eine neue Fläche für eine längerfristige Nutzung gesucht und aufgebaut werden. Uns wurden für diese Vorhaben die Unterstützung zugesagt.“
Bei der gestrigen Sitzung des Bremer Beirats u.a. zur Umgestaltung des Lucie-Flechtmann-Platzes wurde „Ab geht die Lucie“ mit Lob überschüttet. Der Stadtplaner Christian Schilling stellte ein Planungskonzept vor, das eine Lucie-Umgestaltung durch Büger_innenhand als Ziel hat. In einer interaktiven Werkstatt sollen zunächst alle Beteiligten zusammen kommen – ein „basisdemokratisches Experiment“ soll die Lucie-Umgestaltung werden.
„Die Piratenfraktion im Stadtrat Saarbrücken setzt sich für die Förderung von „Urban Gardening Projekte“ in der Landeshauptstadt ein. Eine entsprechende Anfrage der Piratenfraktion wurde gestern im Umweltausschuss einstimmig befürwortet. […] Für die Piratenfraktion stellen Gemeinschaftsgärten auch eine Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung dar und fördern den Aufbau dezentraler Versorgungsstrukturen. Insbesondere die sozialen Aspekte sind ein wichtiger Punkt. Der Zusammenhalt, der durch das gemeinsame Gärtnern entsteht, wird generationsübergreifend und diskriminierungsfrei gefördert. […] In Verbindung mit Kitas und Schulen dienen solche Gärten des Weiteren auch dazu, Kindern und Jugendlichen eine gesunde Ernährung nahezubringen: Sie lernen, aufbauend auf den Schulstoff und auf spielerische Weise, wo ein Teil ihrer Lebensmittel herkommt. „Und nicht zuletzt haben die Gemeinschaftsgärten eine nicht unerhebliche Bedeutung als grüne Lunge, da sie das Mikroklima günstig beeinflussen können“, erklärt Brass abschließend.
„Die Piratenfraktion im Stadtrat Saarbrücken setzt sich für die Förderung von „Urban Gardening Projekte“ in der Landeshauptstadt ein. Eine entsprechende Anfrage der Piratenfraktion wurde gestern im Umweltausschuss einstimmig befürwortet. […] Für die Piratenfraktion stellen Gemeinschaftsgärten auch eine Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung dar und fördern den Aufbau dezentraler Versorgungsstrukturen. Insbesondere die sozialen Aspekte sind ein wichtiger Punkt. Der Zusammenhalt, der durch das gemeinsame Gärtnern entsteht, wird generationsübergreifend und diskriminierungsfrei gefördert. […] In Verbindung mit Kitas und Schulen dienen solche Gärten des Weiteren auch dazu, Kindern und Jugendlichen eine gesunde Ernährung nahezubringen: Sie lernen, aufbauend auf den Schulstoff und auf spielerische Weise, wo ein Teil ihrer Lebensmittel herkommt. „Und nicht zuletzt haben die Gemeinschaftsgärten eine nicht unerhebliche Bedeutung als grüne Lunge, da sie das Mikroklima günstig beeinflussen können“, erklärt Brass abschließend.
Riedle ([von der CSU] informierte den Ortsbeirat über das Vorhaben, auf einem Grüngrundstück hinter der Friedrich-von-Schiller-Schule ein „Urban-Gardening-Projekt“ (Garten in der Stadt) einzurichten, unter Leitung eines Fachmanns und des Centrums für aktivierende Stadtteilarbeit (CASA).
(Gu, Teilnahme an AK urbanes Gärtnern in Ausgburg, 7.11.)
Beim Augsburger Treffen des AK urbanes Gärtnern wurde neben einem Rückblick auf die gemeinsamen Aktivitäten und einem Ausblick auf 2015 (u.a. unsere Netzwerktagung) auch über den Vorstoß der Grünflächenamtsleitern gesprochen. Sie selber nahm an dem Treffen teil und stellt vor, dass sie eine Vorlage für den Stadtrat erarbeitet hat, in dem sie (ihr Amt) sich dafür ausspricht, Flächen für Gemeinschaftsgärten auszuweisen, Gartenprojekte auf Dächern zuzulassen, Möglichkeiten für Krautgärten in Augsburg zu prüfen, Abstandsgrün von Wohnungsbaugenossenschaften in den Blick zu nehmen, Mietergärten zu fördern und auch mit big bags zu arbeiten. Sie möchte gerne mit dem AK zusammenarbeiten und hat außerdem vor, älteren (üebrforderte) Gartenbesitzer und junge Leute zusammen zu bringen. In ihrem Amt muss sie allerdings auch noch Überzeugungsarbeit leisten.