Schlagwort: Politik will urban gardenig fördern

  • Milmersdorf: Garten entsteht peu a peu

    das Gartenprojekt ist im Entstehen. 

    Wir haben nunmehr Hochbeete (im Schlussverkauf und daher günstiger) geordert, die, wenn sie geliefert werden, zunächst eingelagert und dann im Frühjahr aufgebaut werden. Wir wollen dann im Frühjahr mit dem Gärtnern beginnen. Die Fläche steht bereit. Das Zaunbauunternehmen gibt gegenwärtig für die Einfriedung ein Angebot ab und wird dann auch im Frühjahr die Errichtung des Zaunes und des Geräteschuppens vornehmen. 

    Die Aufteilung der Flächen in die verschiedenen Pflanzbereiche ist in Arbeit. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen dazu komme, die Gartengerätschaften, die benötigt werden, zusammen zu stellen und Ihnen mit der Bitte um entsprechende Förderung diese zur Verfügung zu stellen. 

    Der Kindergarten, der Kita- und Schulförderverein, die Schule Milmersdorf und auch die Senioren des Ortes freuen sich schon sehr auf die Umsetzung des Projektes. 

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  • Regensburg: Umgang mit Antrag Grüne zu GGs

    Grüne Regensburg, 4.4.2022 Beschlussvorlage:

    1. Bei allen neu aufzustellenden Bebauungsplänen, ausgenommen in reinen Gewerbe- und Industriegebieten, werden grundsätzlich Flächen für Urbanes Gärtnern vorgesehen. Je nach Gebiet können unterschiedliche Formen des Urban Gardenings, wie z.B. Gemeinschaftsgärten oder Modelle der „Essbaren Stadt“ realisiert werden.

    2. Die Verwaltung prüft, welche Flächen sich im Stadtgebiet besonders für weitere Urban-Gardening-Projekte eignen und welche Möglichkeiten von städtischer Seite bestehen, an der Planung und Umsetzung beteiligt zu sein. Der Fokus liegt hierbei auf Stadtvierteln, die bisher noch nicht über ein solches Projekt verfügen. Dem zuständigen Ausschuss wird über das Ergebnis Bericht erstattet.
    https://gruene-stadtrat-regensburg.de/mehr-urbane-gaerten-fuer-regensburg/

    Im Stadtplanungsausschuss am 03.05.2022 wurde der Antrag der Grünen mit Bericht der Verwaltung erledigt – da diese Forderungen im Rahmen der Möglichkeiten ohnehin bereits Berücksichtigung fänden.

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  • Berlin: Himmelbeet ist auf der neuen Fläche

    (Projektbesuch)

    Das Himmelbeet hat eine neue Fläche bezogen: Garten/Grenzstraße im Wedding (Nähe Humboldthain). Den Vertrag haben sie zunächst für fünf Jahre. Die Fläche ist kleiner als vorher. Sie hatten anfangs gedacht, dass sie auch einen Teil des angrenzenden (nicht genutzten) Spielplatz für Workshops nutzen können, was aber nicht der Fall ist. Die Fläche ist mit einem Bauzaun umgeben, den sie, sobald sie Geld dafür haben, gerne mit einem richtigen Zaun ersetzen wollen. Viele der bisherigen Pächter*innen sind wohl mit gezogen. Gegenüber ist eine Unterkunft für männliche Geflüchtete, in der Nachbarschaft eine Unterkunft für Menschen mit verschiedenen physischen und psychischen Problemen, eine Schule und eine Kita.
    Das Café ist mit Schwertransportlaster in einem Stück auf die neue Fläche transportiert und aufgebaut worden. Sie konnten nur ganz wenige der alten Hochbeete mitnehmen, die meisten waren einfach zu marode. Die jetizen bauen sie nicht mehr aus Paletten, da diese zu schnell verrotten. Sie nutzen Vollholz und stellen die fertigen Beete dann auf flache Steine (an den Ecken).
    Das Café, eine wichtige Einnahmequelle, dürfen sie erst eröffnen, wenn die Toilette nutzbar ist, sprich angeschlossen ist. Sie haben auch noch keinen Strom. Die Anschlüsse kosten viel Geld. Sie haben zwar eine Crowdfunding-Kampagne, doch reicht das dort eingeworbene Geld nicht. Förder*innen wollen ungerne wenn überhaupt solche Kosten zahlen, so dass sie nun gucken, ob sie die Kosten über Unternehmensspenden einwerben können.

    Die Vernetzung mit anderen Gärten in Mitte läuft derzeit gut. Sie arbeiten mit der Wilden 17 und dem Prinzegartenteam zusammen, auch Rote Beete sind involviert. Sie sind in Kontakt mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister und der Stadträtin für öffentlichen Raum. Es soll bald eine Veranstaltung dazu geben, wie die Gemeinschaftsgärten in Mitte besser abgesichert werden können.

    Auch interessant: In Mitte darf inzwischen jede*r Bürger*in Baumscheiben bepflanzen, ohne vorher eine Genehmigung dafür einzuholen (mehr …)

  • Ginnheim: FDP stellt Prüfantrag für urban gardening Projekte

    (alerts)
    […] Angenommen wurde ein Prüfantrag der FDP, wonach der Magistrat Voraussetzungen und vertragliche Regelungen für weitere Urban Gardening-Projekte eruieren soll. Im speziellen gehe es der FDP um die freien Flächen der rückgebauten Spielplätze in Ginsheim-Nord. Mehr innerstädtisches Grün sorge für Verschönerung und Bereicherung des Lebens in diesem Wohngebiet, heißt es in der Begründung[…]
    https://www.fnp.de/lokales/kreis-gross-gerau/ginsheim-gustavsburg-ort893416/kommt-bald-der-schutzmann-wieder-91020889.html (mehr …)

  • Bayern: Söder will Demonstrationsgärten für urban gardening fördern

    (alerts)

    Ministerpräsident Markus Söder legt neue Eckpunkte für mehr Klimaschutz in Bayern vor – und greift dabei tief ins grüne Füllhorn.

    […]

    Zudem soll es beim staatlichen Hochbau grundsätzlich Klimafassaden geben. Zudem soll auf staatlichen Flächen „Urban Farming“ (Lebensmittelproduktion im städtischen Ballungsgebiet) vorangetrieben werden, für „Urban Gardening“ sollen Demonstrationsgärten in über 40 bayerischen Städten gefördert werden. Vorangetrieben werden sollen zudem „City Greening“, also Stadtbegrünung, und „Indoor Farm“, eine Modellfarm zur Gemüseproduktion.

    […]

    https://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/dkplus/So-sieht-Soeders-Plan-fuer-die-gruene-Zukunft-aus;art397462,4796531 (mehr …)

  • Penzberg: GG geplant

    (alerts9
    Wer einmal die Prinzessinnengärten in Berlin besucht hat, kommt womöglich beseelt vom Gedanken, einen solchen Gemeinschaftsgarten auch in der eigenen Kommune zu realisieren, nach Hause zurück. So mag es Anette Völker-Rasor ergangen sein, die nach eigenem Bekunden zweimal den mobilen Garten in der Landeshauptstadt besucht hat. Kein Wunder, dass ihre Fraktion „Penzberg Miteinander“ einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat der oberbayerischen Kleinstadt einbrachte. Die gute Nachricht: 21 Interessensbekundungen sind im Rathaus eingegangen, und ein Standort ist ebenfalls gefunden. Das gleichermaßen soziale wie ökologisch-urbane Projekt könnte auf einer Wiese am Friedhof an der Fischhaberstraße umgesetzt werden. Die schlechte Nachricht: Der bürokratische Reglementierungswahn, der den Deutschen nachgesagt wird, könnte das Kreativität atmende Vorhaben ein bisserl öde werden lassen.

    Der Standort an der Fischhaberstraße sei ideal, sagte Klimaschutzmanager Carl Zimmermann im Finanzausschuss. Die etwa 1150 Quadratmeter große Fläche neben dem Parkplatz am Friedhof liege zentral, Stellplätze seien vorhanden, die Bewässerung über die Anschlüsse im Friedhof sichergestellt. Auch könnte über die städtische Einrichtung die Grüngut-Entsorgung erfolgen. Bis zu zehn Hochbeete könnten dort aufgestellt und an die Interessenten verpachtet werden. Die Pflanzerde stellt die Stadt zur Verfügung, wie auch ein Budget für Sämereien und eventuell einen Geräteschuppen.

    Zehn Hochbeete – das bedeute pro Interessent einen Quadratmeter für den Anbau von Gemüse, sagte Kerstin Engel (Grüne). „Das ist nicht wahnsinnig viel.“ Sie schlug vor, Erde auf dem Boden aufzuschütten. Die Verwaltung hatte Hochbeete vorgeschlagen, da man nicht wisse, ob das vorhandene Erdreich belastet sei. Zimmermann erwiderte, man könne doch mal so starten. Sollte der Gemeinschaftsgarten ein Erfolg werden, stünde von Januar 2023 an der noch verpachtete Sonnenacker auf Gut Hub als Erweiterungsfläche zur Verfügung. Der sei 9000 Quadratmeter groß.

    Gar nicht behagte Regina Bartusch (SPD) der Standort. Leistungen vom Bauhof und der Friedhofsverwaltung – da würde man im vorauseilenden Gehorsam viel Eigenverantwortung der künftigen Gartler abgeben. Auch Christine Geiger (CSU) kann sich nicht damit anfreunden, dass der Bauhof in das Projekt eingespannt werden solle. Sie wie auch Rüdiger Kammel (BfP) fragte mahnend an, wie es mit der Betreiberhaftung aussehe. Und überhaupt müsse ein Verein gegründet werden, denn schließlich brauche es im Fall des Falles einen Verantwortlichen. Das wiederum war Aleksandar Trifunovic (CSU) zu wenig „basisdemokratisch“. Personen, die sich für ein solches Projekt engagieren, möchten kreativ sein. „Die wollen selbst gestalten“, sagte er. Hochbeete okay, aber alles andere soll den künftigen Nutzern überlassen werden. Bartusch plädierte ebenfalls dafür, keine „starren Strukturen“ zu schaffen.

    Der Ausschuss einigte sich darauf, die Verwaltung möge die Interessenten fragen, wie sie sich den Gemeinschaftsgarten vorstellen. Wer noch mitmachen möchte, kann sich im Rathaus melden. „Es wird am Ende gut und wunderschön“, sagte Völker-Rasor am Ende der Sitzung hoffnungsfroh.

    Ob es in Penzberg so kreativ werden darf wie einst in Berlin? Pflanzen in recycelten Bäckerkisten, Tetra Paks und Reissäcken – Himmel, da sei die Betreiberhaftung vor! (mehr …)

  • Söder für urban gardening

    (alterts)

    Angesichts des Klimawandels sei es eine der großen Herausforderungen, die Städte zu kühlen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch in München. Gute Möglichkeiten biete hier das Urban Gardening und das Urban Farming, wo Flächen begrünt würden. Als Beispiele nannte er große Dachflächen etwa auf der Messe oder an Flughäfen. „Pflanzen in der Stadt führen dazu, dass es insgesamt kühler, aber auch schöner wird.“
    Söder sagte, dass die Begrünung Teil des neuen bayerischen Klimaschutzprogramms werde. Das Gesetz, welches unter anderem die Klimaneutralität bis 2040 vorschreibt, ist derzeit aber noch in der Abstimmung und bisher nicht im Kabinett verabschiedet.

    https://www.nordbayern.de/politik/neuer-plan-soder-will-bayern-gruner-machen-auch-auf-den-dachern-1.11083590 (mehr …)

  • Hannover: Beirksrat möchte Fläche für urban gardening frei geben

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    Eine 350 Quadratmeter große Wiese an der Röntgenstraße/Ecke Göbelstraße in Hannover-List soll ein Urban-Gardening-Projekt werden. Nach dem Willen des Bezirksrats könnten Vereine, Schulen und Nachbarn dort in Pflanzkästen säen und ernten.

    https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Urban-Gardening-in-Hannover-List-Wiese-soll-mobiler-Garten-werden (mehr …)

  • München/Ramersdorf: Antrag von SPD/Linke für mehr urban gardening und Ansprechpartner*in

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    Außer einer vollmundigen Ankündigung, die allerdings auch schon wieder sechs Jahre zurückliegt, hat sich in Sachen „Urbane Gemeinschaftsgärten in München“ bisher nicht viel getan. Zumindest ist das der Eindruck, den die Fraktionsgemeinschaft SPD/Die Linke im Bezirksausschuss (BA) gewonnen hat. Sie hat deshalb einen Antrag gestellt, den der BA in seiner jüngsten Sitzung verabschiedet hat. Darin wird die Abteilung Gartenbau im Baureferat aufgefordert, auf öffentlichen Grünflächen in Ramersdorf-Perlach mehr „Urban Gardening“ zuzulassen, insbesondere für dauerhafte Projekte.

    Auch solle das Referat mitteilen, ob und auf welchen Flächen dies im Stadtbezirk geplant werde. Gefragt wird im Antrag außerdem, wo sich Bürger nach Ansprechpartnern erkundigen können, wenn sie sich an solchen Projekten beteiligen möchten. Abschließend wollen SPD und Linke noch wissen, ob vorgesehen ist, Urban Gardening in die Satzung über die Benutzung der städtischen öffentlichen Grünanlagen aufzunehmen.

    Durch die Bürgerpartizipation könnten öffentliche Grünflächen attraktiv gestaltet und die Identifikation der Menschen mit ihrem Stadtteil erhöht werden, heißt es in der Begründung des Antrags. Immer wieder werde beklagt, dass solche Grünflächen unansehnlich und wenig ansprechend gestaltet seien. Eine buntere und vielfältigere Gestaltung würde nicht nur die Flächen aufwerten, sondern auch deren Akzeptanz in der Bevölkerung stärken. Bürger hätten die Möglichkeit, ihr Umfeld nach ihren Ideen zu bepflanzen und sich so mehr mit ihrem Umfeld zu identifizieren. Die Initiatoren erhoffen sich von ihrem Vorstoß letztlich einen respektvolleren Umgang mit dem öffentlichen Grün vor der Haustür, was sich unter anderem in weniger achtlos weggeworfenem Müll oder liegengelassenen Hundehaufen zeigen könnte.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ramersdorf-perlach-gaertnern-vor-der-haustuer-1.5280464 (mehr …)

  • Jena: urban gardening soll gefördert werden

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    Auf Antrag der FDP hat der Jenaer Stadtrat mehrheitlich der Fortschreibung der Kleingartenentwicklungskonzeption zugestimmt. Konkret geht es darum, den aktuellen Bedarf an Kleingartenflächen zu ermitteln. Gemeinschaftsgärten und das Konzept „Urban Gardening“ sollen als besondere Nutzungsformen von der Stadt gefördert werden. Der Kleingartenbeirat soll ausdrücklich einbezogen werden. Mit dem Regionalverband der Kleingärtner ist eine Vereinbarung abzuschließen für den Fall, dass Ersatzflächen geschaffen werden, wenn Kleingärten zu Bauland werden. Weiterhin soll geprüft werden, inwieweit die Kleingartenkonzeption auch in Absprache mit dem Saale-Holzland-Kreis erstellt werden kann.

    https://www.jenatv.de/mediathek/59325/Kleingartenentwicklungskonzeption_wird_fortgeschrieben.html (mehr …)

  • Grüne Unterföhring machen digitalen Stammtisch zu urban gardening

    Digitaler Stammtisch “Urban Gardening – garteln in Unterföhring”
    26.2.
    Wir wollen über das Thema „Urban Gardening – garteln in Unterföhring“ sprechen. Leider wurde der Antrag unserer Fraktion im April 2020 abgelehnt mit der Begründung, dass wir doch gar nicht wüssten, ob es überhaupt Bürger*innen gibt, die das interessieren würde. Bei einem Aufruf haben sich über 20 interessierte Bürger*innen gemeldet und uns ermutigt das Thema weiter zu verfolgen. Wir freuen uns auf Beispiele, Ideen und Erfahrungsberichte! (mehr …)

  • Grüne München stellen Antrag für mehr Gartenprojekte

    (alerts)

    Grüne fordern mehr Beete in neuen städtischen Quartieren


    Die Grünen fördern das Garteln an verschiedenen Orten in München. Auch mehr Hochbeete und Raum für Wildtiere wollen sie durchsetzen.

     
    München – Garteln an verschiedenen Orten für Münchens Stadtbewohner zu fördern, ist das Ziel eines mehrteiligen Antragspakets von Stadträtin Anna Hanusch (Grüne). Einer ihrer Vorschläge: In jedem neuen Quartier muss Platz für Garten-Projekte geschaffen werden. „Gärten müssen in der Planung von Neubau-Quartieren fester Bestandteil werden“, fordert sie.

    Auf den Flächen der Stadt, die schon versiegelt sind und nur schwer wieder entsiegelt werden können, will Hanusch das Aufstellen von Hochbeeten vereinfachen. Die Stadträtin fordert auch, dass die städtische Grünanlagensatzung so angepasst wird, dass Projekte auf städtischen Grünflächen einfacher durchgesetzt werden können. Sie nennt als Beispiel das Garten-Projekt „Grünspitz“ in Giesing.

    Überwinterungsmöglichkeiten für Kleintiere

    In einem weiteren Antrag fordert Hanusch, Kleingärten als Lebensraum für Wildtiere zu stärken.
    Die Stadt solle auf den Erhalt vitaler Bäume, auf die zeitliche Begrenzung von Gehölzschnitten und auf die ökologische Aufwertung von Gemeinschaftsflächen hinwirken, schlägt die Stadträtin vor. Mit Reisighaufen, Totholz-Stapeln und Feuchtbiotopen sollen Kleintieren lebensnotwendige Versteck- und Überwinterungsmöglichkeiten angeboten werden.

    und auch in der SZ: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/antragspaket-der-gruenen-mehr-platz-zum-gaertnern-1.4654986


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  • CDU Oldenburg setzt sich für Gärtnern in der Stadt ein

    (alerts)

    n der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtgrün, Umwelt und Klima am Donnerstag, 12. September (17 Uhr, Altes Rathaus), möchte die CDU von der Stadt erfahren, welche Flächen für „Urban Gardening“ genutzt werden, welche Erfahrungen bei den Projekten gesammelt wurden und wo Möglichkeiten bestehen, weitere Flächen für Bürgergärten zur Verfügung zu stellen. „Urban Gardening“ ist privates oder gemeinschaftliches Gärtnern auf kleinen Flächen in der Stadt. Im Zuge der Debatte über Insektensterben und Artenschutz wäre es zu begrüßen, wenn weitere städtische Flächen umgewandelt würden, die für alle offen sind, so die CDU.

    https://www.nwzonline.de/oldenburg/politik/oldenburg-gaertnern-mitten_a_50,5,3014621759.html (mehr …)

  • Neuhausen will Flächen für urban gardening ausweisen

    (FB)

    Geht es nach dem Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9) dann sollen im Stadtteil Grünflächen für „Urban Gardening“-Projekte ausgewiesen werden. Einen entsprechenden Antrag hat das Lokalparlament einstimmig so beschlossen. „Schon seit vielen Jahren engagieren sich Bürger für ihr Lebens- und Wohnumfeld und bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes“, erklärt Willi Wermelt (SPD) seinen Antrag. Durch den Wegfall des „Urban Gardening“-Projektes „o ́pflanzt is“ gebe es in ganz Neuhausen-Nymphenburg kaum größere Flächen, auf denen die Bürger dieses Engagement umsetzten könnten.

    „Die Grünpatenprojekte sind zwar eine Möglichkeit des Engagements, aber eine Bepflanzung mit Gemüse und Obst ist dort nicht möglich“, so der Antragsinitiator weiter. „Neuhausen-Nymphenburg ist ein Stadtteil mit vielen Grünflächen und es sollte möglich sein, hier geeignete Flächen zu finden. Werden erst einmal Flächen ausgewiesen, können sich Vereine oder Initiativen um diese Flächen bewerben und dann in Zusammenarbeit mit der Abteilung Gartenbau nutzen. Diese Flächen sind mittels Umzäunung gegen Vandalismus zu sichern.“

    Wichtig ist nach Ansicht von Willi Wermelt, dass die Verfahrensweise der vorherigen Ausweisung der Flächen durch das Referat in einem Bewerbungsverfahren stattfinde. „Und nicht auf Vorschläge aus der Bürgerschaft zur Nutzung einer Fläche wie im Moment üblich zu warten. So können sich konkret Bürger beziehungsweise Vereine und Initiativen bewerben. Meistens werden ja die Vorschläge aus der Bürgerschaft abgelehnt, da dem Bürger das Fachwissen um eine mögliche Nutzung fehlt.“ Dadurch werde das Engagement der Bürger für die Zukunft blockiert.

    Als Flächen im Umgriff von Neuhausen-Nymphenburg nennt Willi Wermelt beispielsweise den südlichen Olympiapark (Tollwoodgelände), den Grünwaldpark, den Hirschgarten, den Taxispark, das Kreativquartier sowie Flächen der Stadtteil-Freizeitstätten wie etwa am Hirschgarten oder in der Hanebergstraße.


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  • Düsseldorf: Politik will Flächen für urban gardening ausweisen

    (Gu, alerts)

    In Düsseldorf läuft schon seit einigen Jahren erfolgreich mit der Gruppe Düsselgrün ein Projekt, bei dem öffentliche Flächen von Bürgern bewirtschaftet werden. Die Idee des sogenannten Urban Gardening wollen die Mitglieder der Bezirksvertretung 6 aufgreifen. Sie haben deshalb die Verwaltung aufgefordert zu prüfen, welche Plätze dafür im Stadtbezirk in Frage kämen.

    Die Verwaltung teilt daraufhin mit, dass sie zur Realisierung des Projektes auf die Beteiligung von Bürgern angewiesen sei. Es müsse zuerst von den Politikern eine Gruppe von Interessierten benannt werden, mit denen die Verwaltung eine vertragliche Vereinbarung zur temporären Nutzung einer Fläche abschließen kann. Denn ohne eine vertragliche Bindung ist eine Überlassung städtischer Flächen an Privatpersonen nicht möglich.

    Vor Abschluss der Verträge würde die Verwaltung gemeinsam mit der Gruppe verschiedene Flächen auf ihre Eignung hin überprüfen, dabei zum Beispiel die Bodenbeschaffenheit, Altlasten, geplante Nutzung in der Zukunft und Erreichbarkeit beleuchten. Dann würde in einem weiteren Schritt ein Konzept zur Gestaltung des Gemeinschaftsgartens entwickelt werden. Infrastrukturelle Maßnahmen sind allerdings seitens der Verwaltung nicht vorgesehen.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/politiker-wollen-gaertnern-auf-oeffentlichen-flaechen-aid-1.7316064 (mehr …)

  • Grüne wollen neuen IG als Teil der LGS in Schweinfurt

    (Gu aus alerts)

    Die Stadtratsfraktion von Bündnis90/Die Grünen hat einen Antrag formuliert, in dem beantragt wird, bei der Bewerbung um die Landesgartenschau das Projekt „Interkultureller Garten“ zu berücksichtigen. Zur Begründung schreiben Ayfer Fuchs, Reginhard von Hirschhausen und Thomas Schmitt: „In Schweinfurt sind seit Jahrzehnten Migranten beheimatet, ihr Anteil beträgt gut 17 Prozent – sie sind ein Teil der Schweinfurter Gesellschaft.“ Das Projekt Interkultureller Garten sei eine Ergänzung zum „Garten der Begegnung“ und der Kleingartenanlagen in Schweinfurt. Bei diesem Projekt gehe es um die gemeinsamen Interessen der Mehrheitsgesellschaft und der Migranten im Bereich Gärtnern. Sie bringen ihre Kenntnisse über Pflanzen mit und tauschen sich darüber hinaus auch über alltägliche Themen aus. Integration gelinge hier über „kurze Wege“.
    „Die Parzellen stehen nebeneinander, es gibt nur den gemeinsamen Platz der Begegnungen. Dies vermeidet die Isolation der jeweiligen Familien. Das Projekt wird über einen Verein und Hausmeister koordiniert“, heißt es in der Begründung weiter. Der interkulturelle Garten sollte ein Teil der Landesgartenschau werden, aber darüber hinaus auch ein nachhaltig bestehendes Projekt der Integration in Schweinfurt.

    http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Gaerten-und-Integration;art742,9334973 (mehr …)

  • Kooperationsvereinbarung des rot-rot-grünen Stadtrats in Dresden: urban gardening soll gefördert werden

    (Gu, alerts)

    Nach vielen Monaten harter Diskussion haben es Linke, SPD, Grüne und Piraten geschafft: Am Montag unterschreiben die Spitzen der Stadtratsfraktionen ihre zweite Kooperationsvereinbarung. In der sind 26 Bereiche festgehalten, in denen die vier Parteien bis zur nächsten Wahl des Stadtrates 2019 Dresden gestalten wollen.

    Die Kooperationsvereinbarung 2.0 in Auszügen

    1.Aufbau der neuen Woba mit 2500 Wohnungen bis 2019.

    2.Verkauf städtischer Flächen für privaten Wohnungsbau nur, wenn dabei auch günstiger Wohnraum entsteht.

    3.Bei Stadtentwicklung gilt Innen- vor Außenentwicklung, besonderer Augenmerk liegt auf Entwicklung des Wissenschaftsstandortes.

    4.Das Stadtbahnprojekt 2020 wird vorangetrieben.

    5.Die Mittel für den Radverkehr werden auf 5 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt.

    6.Entwicklung eines Konzeptes für sichere Fußwege.

    7.Entwicklung der Leipziger Vorstadt mit günstigen Wohnungen aber ohne Globus. Für das Unternehmen soll ein Alternativstandort gesucht werden.

    8.Bis 2019 soll an der Königsbrücker Straße Baustart sein. Noch 2016 soll die Bauvariante feststehen.

    9.Förderung von soziokulturellen Freiräumen und Urban Gardening in Dresden.

    10.Sanierung und Neubau von Schulen und Kitas hat höchste Investment-Priorität.

    11.Einrichtung von Gymnasien in Prohlis und Gorbitz bis 2019.

    12.Dresden startet ein Versuchsprojekt zur Erstellung lizenzkostenfreier Unterlagen für den Schulunterricht.

    13.Dresden sichert weiterhin den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz.

    14.Das Netz der geförderten Angebote der Jugendhilfe wird erhalten, ab 2017 wird zusätzlich ein Präventionsbudget geschaffen.

    15.Freie Träger im Kultur- und Sozialbereich sollen ihre Fördermittel künftig nicht mehr nur jahresweise bewilligt bekommen, um Planungssicherheit zu haben.

    16.Vorantreiben der Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025.

    17.Die Volkshochschule Dresden erhält einen zentralen Standort.

    18.Ausbau der sozialen Betreuung und der Integrationsangebote für Asylsuchende in Dresden.

    19.Überarbeitung der Sportförderrichtlinie, keine Ausgliederung von Sportstätten aus dem Sportstättenbetrieb.

    20.Beschluss einer Naturschutzkonzeption, naturnähere Pflege von Parks und Wiesen.

    21.Erhöhung des Anteiles erneuerbarer Energien in Dresden, Einhaltung energetischer Standards bei Neubauten und Sanierungen.

    22.Entwicklung eines Personalentwicklungskonzeptes für die Stadtverwaltung. Etablierung eines Technischen Rathauses.

    23.Bessere Einhaltungen der gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz behinderter Menschen, Förderung von Inklusion.

    24.Mit einer neuen Gleichstellungsförderungsrichtlinie sollen Belange von Menschen mit verschiedenen Geschlechtsidentitäten besser berücksichtigt werden.

    25.Freie Software für städtische Einrichtungen, barrierefreie Online-Angebote, die Verwaltung soll online künftig verschlüsselte Kommunikation bearbeiten können.

    26.Sonntagsöffnung jährlich am 2. Advent, keine darüber hinausgehenden Ausnahmen.

    http://www.dnn.de/Dresden/Stadtpolitik/26-Projekte-fuer-Dresden-Was-der-rot-rot-gruene-Stadtrat-bis-2019-erreichen-will


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  • Linke in Essen machen Sitzung in einem GG

    (Gu aus alerts)

    Die Linke Essen – West lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Stammtischgespräch unter
    freiem Himmel in den Gemeinschaftsgarten Diergardtstraße / Kerckhoffstraße am Donnerstag, den 28.04.2016 ab
    16 Uhr ein.

    „Seit seinem Bestehen ist der Gemeinschaftsgarten an der Diergardtstraße zu ei-nem neuen Treffpunkt für
    alle aus der Nachbarschaft geworden, die Lust an der Gartenarbeit haben oder mal ein Schwätzchen im Grünen
    halten wollen. Auch in andern Stadtteilen unseres Bezirkes hat diese Initiative bereits Nachahmer ge-funden.
    Anlass für DIE LINKE, das Thema Gemeinschaftsgärten im Vorfeld der Grünen Hauptstadt Europas nicht im
    ᾽stillen Kämmerlein᾿ zu besprechen, sondern vor Ort zu erfahren, wie das Projekt funktioniert,“ so
    Heike Kretschmer, Mitglied der Stadtteilgruppe und der Bezirksvertretung Essen-West. „Das städtische
    Konzept der Essener Bewerbung umfasste 12 Themengebiete, so die Gestaltung der Städtischen Grünflächen oder
    Öko-Innovationen und nachhaltige Beschäfti-gung. Gemeinschaftsgärten wie dieser, passen da Bestens hinein.
    Doch wie kann das, was aufgeschrieben wurde, praktisch umgesetzt werden? Wo wird Hilfe und Unterstützung
    gebraucht?“ […]

    http://www.lokalkompass.de/essen-west/politik/linkeessen-west-laedt-ein-zum-stammtisch-unter-freiem-himmel-gemeinschaftsgarten-diergardtstrasse-ein-teil-der-gruenen-hauptstadt-d651213.html (mehr …)

  • NRW fördert GG

    NRW fördert

    aus der Beschlußvorlage Köln/essbare Stadt (siehe Post vorher) (mehr …)