Schlagwort: Potsdam

  • Potsdam: Gemeinschaftsgarten an Studi-Wohnheim

    (Antrag, Antworten)

    FRAGEN und ANTWORTEN

    Wir haben eine dauerhafte Genehmigung vom Studierendenwerk West:Brandenburg für die Anlage des Gartens, da die Fläche auch zum Grundstück des Wohnheimes gehört und wir das Projekt ja zusammen mit dem Studierendenwerk umsetzen.

    Wie viele Beete es geben wird und in welcher Form diese bewirtschaftet werden, hängt von den Teilnehmenden und deren Wünschen ab. Wir wollen sie dazu anregen die Beete gemeinschaftlich zu nutzen und haben auch Vorschläge, wie ein Kräuterbeet und Insektenbeet für das gesamte Wohnheim, letztendlich wollen wir die Mitwirkenden aber selbst entscheiden lassen, welche Form für sie am besten passt. 

    Damit die Beete trotz hoher Fluktation im Wohnheim nicht vergessen werden, werden der Residenceworker und die Tutor*innen regelmäßig Veranstaltungen, wie beispielsweise Anpflanzaktionen im Frühjahr, stattfinden lassen und das Studierendenwerk in E-Mails immer zum Semesterstart informieren, sodass auch neu eingezogene Bewohner*innen darüber Bescheid wissen. Außerdem hängen wir noch ein Plakat im Schaukasten des Wohnheims auf und wollen auch im Garten ein Schild mit Infos und QR Code zur Gruppe aufstellen. 

    Wie offen ist der Garten? Kann die Nachbarschaft auch mitmachen?
    Zu deiner Frage können wir sagen, dass der Garten jetzt während der Erstellung erstmal nur für die Studierenden des Wohnheims Forststraße geplant ist, da wir einige Förderungen haben die sich besonders auf Projekte für Studierende fokussieren. 

    Eine Ausweitung der Nutzung ist, von unserer Seite aus, langfristig gesehen erwünscht. Da der Garten allerdings auf dem Gelände des Studierendenwerks West:Brandenburgs ist, müssen wir das noch abklären

    Wir möchten gemeinsam mit den Studierenden des Wohnheims in der Forststraße in
    Potsdam einen Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände anlegen. Der Garten soll von den
    Bewohner*innen gemeinschaftlich genutzt und gepflegt werden sowie allen als
    Aufenthaltsort offen stehen. Fachlich unterstützt uns dabei Alexa Junge, die umfassende
    Erfahrung in Gemeinschaftsgärten und Permakultur einbringt und bereits bei einer ersten
    Besichtigung verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten mit uns erarbeitet hat.
    Über die Tutorinnen des Wohnheims wurde bereits das Interesse der Bewohnerinnen
    abgefragt – mit sehr positiver Resonanz. Als nächstes laden wir über die WhatsApp-Gruppe
    des Wohnheims sowie den E-Mail-Verteiler des Studierendenwerks zu einem
    Planungstreffen ein. Dort stellt Alexa Junge verschiedene Gartengestaltungen vor und gibt
    Input zu Permakultur und nachhaltigem Gartenbau. Auf dieser Basis entsteht ein
    gemeinsamer Plan für Beete, Bepflanzung und weitere Gestaltungselemente.
    Anschließend beschaffen wir die benötigten Materialien wie Erde, Saatgut, Holz und
    vorzugsweise recycelte Baustoffe.
    Die praktische Umsetzung erfolgt im Rahmen eines Arbeitseinsatzes zwischen Februar und
    April 2026. Die genauen Termine werden bei den Planungstreffen gemeinsam festgelegt,
    damit möglichst viele Bewohner*innen teilnehmen können. Ziel ist es, den Garten so
    vorzubereiten, dass direkt im Anschluss die Bepflanzung starten kann.
    Nach Fertigstellung wird der Garten an den Residenceworker des Studierendenwerks sowie
    die beteiligten Tutorinnen übergeben, damit langfristig eine gute Betreuung gesichert ist.
    Zusätzlich informieren Plakate, regelmäßige E-Mails und ein Beitrag auf der Website der
    Bürgerstiftung Potsdam über das Projekt und Möglichkeiten zum Mitmachen. Für die
    zukünftige Vernetzung der Gärtnerinnen wird eine Messenger-Gruppe eingerichtet, die über
    QR-Codes im Garten und online erreichbar ist.

    Kooperationspartner*innen
    Studierendenwerk West:Brandenburg
    Facetten der Kulturarbeit e. V. (Träger)
    Alexa Junge
    > Expertise beim Anlegen von (Gemeinschafts-)gärten
    Potsdamer Bürgerstiftung & freiGarten im freiLand (CULTUS UG)
    Art Department Studio Babelsberg GmbH

    Förder*innen
    Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Fachhochschule Potsdam
    Studierendenrat des Fachbereichs Stadt Bau Kultur (Stura) der Fachhochschule Potsdam
    Stiftung Anstiftung (Materialförderung)
    ProPotsdam GmbH (Sponsoring)

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  • Potsdam: Umzug Integrationsgarten

    (Tagesspiegel-Artikel), hat Carla W. mir am 24.07. geschickt)

    Integrationsgarten Neuer Treffpunkt im Schlaatz

    Der Schlaatz bekommt einen neuen Integrationsgarten. Das bisherige Gelände an der Weidenhof-Grundschule muss dem neuen Sportforum weichen und findet neben der Integrationskita am Falkenhorst einen neuen Platz. „Ab Herbst dann größer, stärker und mit Vereinscafé“, heißt es auf der neuen Homepage mit dem künftigen Namen des Gartens: Nuthegold.

    Die Vorsitzende Frauke Havekost und ihr Stellvertreter Alexander Wietschel freuen sich auf die neuen Möglichkeiten an der Nuthe. Das künftige Areal, das bis Oktober bezogen werden soll, biete mehr Raum für Veranstaltungen. Damit könnten weitere Zielgruppen erreicht und ein neuer Treffpunkt im Schlaatz geschaffen werden, so die Hoffnung des Vorstands.

    Im Auftrag der Stadt baut der Kommunale Immobilienservice (Kis) ein neues Vereinshaus, das im Rohbau mit Dach errichtet ist. Bereits vorhanden ist ein Amphitheater, das künftig für Veranstaltungen genutzt werden soll. Im Haus sei auch ein Café geplant. „Gäste können dann einfach zu uns kommen, wenn sie auf ihre Kinder warten, uns beim Gärtnern zuschauen, einem Chor zuhören oder Kaffee trinken wollen“, sagt Wietschel. Der Garten solle ein Ort des Zusammenkommens, zum Innehalten und Niederlassen ohne Zwänge werden. Er hoffe auf einen Schmelztiegel für den Schlaatz. Ein solcher Ort der Zusammenkunft fehle.

    Doch zunächst muss der neue Garten wachsen. Der Schatten der in mehr als 20 Jahren gewachsenen Bäume des bestehenden Gartens wird fehlen. „Wir werden neue Obstbäume pflanzen und erstmal keine Äpfel ernten können“, sagt Havekost. Sie spüre die Schwere über den Verlust bei den Gärtnerinnen und Gärtnern. Insgesamt 14 Familien unterschiedlicher Nationen gärtnern regelmäßig. Alle bringen eigene Erfahrungen und unterschiedliche Gemüsesorten in den Garten.

    Für das neue, größere Projekt wurde der Verein Nuthegold gegründet. Bisher wurde der Integrationsgarten vom Brandenburgischen Kulturbund getragen. Für Umzug und Neupflanzungen habe der Verein kein Etat, sagt Frauke Havelkost. Sie gehe von Unterstützung durch den Kis aus, auch um schwere Findlinge an den neuen Standort zu bringen.

    Die Stadtverwaltung kündigte die Errichtung von Spielgeräten an: eine Rutsche, Schaukeln und Trampoline. Mit einem unterfahrbaren Sandspieltisch, Sprechrohren und weiteren Objekten, die verschiedene Reize ansprechen, würden inklusive Spielangebote geschaffen, die für alle Schlaatz-Bewohner zugänglich sein sollen. Zudem würden Picknick-Bänke aufgestellt und trockenresistente Klimabäume gepflanzt, die bald Schatten spenden sollen.

    Mit angrenzenden Rasenflächen entstehe ein neuer Grünzug zwischen Nuthe und Wohnbebauung, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Künftig sollen neben Anwohnern und Spaziergängern auch Kinder der benachbarten Kita die Angebote nutzen.

    Jahrzehntelange Integration

    Der Verein Nuthegold will das Programm ausbauen. Schon bisher gab es in dem aus dem Schulgarten der Weidenhofschule hervorgegangenen Integrationsgarten eine DJ-School, eine Fahrrad-Fahrschule, Workshops und 2024 ein Musikfestival.

    Das gemeinsame Gärtnern sollte zunächst bei der Integration von Aussiedlerfamilien aus Russland helfen. Einige blieben bis ins Rentenalter. Vor zehn Jahren kamen dann neue Schlaatz-Bewohner aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Bei der Integration helfen auch die Koch-, Näh- und Malkurse der „Brückenbauerinnen“ des Gartens.

    Die Bauarbeiten für das Sportforum haben im vergangenen September begonnen. Die Stadt investiert knapp 38 Millionen Euro in den Bau von zwei Zweifeld-Sporthallen und Außenanlagen. An dem Projekt hatte es intensive Kritik vom Schlaatzrat, dem Alexander Wietschel ebenfalls angehört, gegeben.

    https://epaper.tagesspiegel.de/index.html?articleId=doc81mvilnhsuu10sn2kfr9&app=pnn

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  • Potsdam: Umzug Integrationsgarten erst nächstes Jahr

    (Tel)
    Noch bereiten sie den Umzug vor, die Planungen auf und für die neue Fläche schreiten fort. Das Gebäude wird laut Carla doppelt so groß wie in der Ursprungsplanung, mit dabei ist dann eine große Küche für die Bildungsangebote für Kinder. Planungen und Vorbereitungen dauern noch an, es ist ein sehr komplexes Vorhaben. Sie lagern schon ein paar Sachen zwischen. Carla schätzt, dass sie nächstes Jahr umziehen werdem. (mehr …)

  • Potsdam: GG Eichelkamp nicht auf Interesse der Nachbarschaft getroffen

    (Mail)
    der Gemeinschaftsgarten wird weiterhin gemeinschaftlich bearbeitet. In der Nachbar*innenschaft sind wir auf nicht viel Interesse gestoßen. Wir haben auch nicht unbedingt vor, ihn weiter zu bewerben, da er im Moment voll ausgelastet ist.
    ->Ort ist das Grundstück eines Wohnprojekts, das im Mietshäusersyndikat dabei ist

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  • Potsdam: Klimagarten ist hauptsächlich soziales Projekt

    (Projektbesuch)
    Der Klimagarten Wendeschleife ist auf der Fläche ehemaliger Trambahngleise entstanden. Hier war die Wendeschleife. Der Garten gehört zu dem Nachbarschafts/Begegnungszentrum Oskar und liegt in Potsdam-Drewitz.
    Menschen, die hier gärtnern, haben eher wenig Geld. Es gibt eine angestellte Koordinatorin und zwei Bufti-Stellen. Eine dieser Stellen hat ein Mann inne, der vorher ehrenamtlich im Garten dabei war. Er macht alle handwerklichen/baulichen Arbeiten, ist präsent und der Garten ist für ihn wie ein Zuhause. Was passiert, wenn diese Stelle bald ausläuft, ist unklar. Es gibt individuelle Beete, einen Bauwagen mit Terasse, Kompost und Sitzmöglichkeiten. Der Garten ist ganz offen, Vandalismus gab es bisher gar nicht. Ab und an wird Müll liegen gelassen. Eine Beobachtung: wenn es frische Harkenspuren gibt, wird kein Müll liegen gelassen. Wenn klar ist, dass sich jemand kümmert. Der Garten ist ein Projekt, was von der Wohnungsbaugesellschaft gefördert wird. In der Schule, in der der Träger seine Räume hat, gibt es auch ein Repair Café und eine Kiezküche. Beeren, die im Garten geerntet werden, werden dort zum Kuchen gebacken.
    Wir haben u.a. ein Tauchregal gefördert. Dieses ist zu einer Tauschterasse geworden, die Teil des Bauwagens im Garten ist. Das Tauschen bzw Nehmen von Dingen, wird gut angenommen, vor allen Dingen Spielzeug. Es gibt auch Kaffeetrinken und gemeinsam Blumeschmuck basteln o.ä.
    Für die Beete gibt es eine Warteliste.
    Warum der Garten Klimagarten heißt, wusste bei meinem Besuch niemand. Gemutmaßt wurde, dass das an einer Förderung hing. (mehr …)

  • Potsdam: Lottenhof bekommt Bundesförderung

    dort gibt es auch einen Nachbarschaftsgarten (scholle 34)

    Bundesförderung in Höhe von knapp 2 Millionen Euro für den Lottenhof

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    Kai Schlegel von der SPSG, Brigitte Meier von der Landeshauptstadt Potsdam und Stephan Heinlein vom Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. nahmen den Fördermittelbescheid für den Lottenhof entgegen. (Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Juliane Güldner)

    Um den Lottenhof in Potsdam als Nachbarschaftsheim und Anlaufpunkt für Gäste zu erhalten, hat die Landeshauptstadt Potsdam einen Fördermittelbescheid über 1.966.665 Euro aus der Bundesförderung erhalten. Zuvor hatte sich die Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) sowie dem Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. um Bundesfördermittel beworben.

    „Auch wenn die konkrete baufachliche Prüfung des Antrags Seitens des Bundes noch aussteht, ist die Übermittermittlung des Förderbescheides durch den Bund ein eindeutiges Signal. Jetzt kann die konkrete Umsetzung endlich angegangen werden“, freut sich die zuständige Beigeordnete Brigitte Meier und betont die jahrelangen Bemühungen der Stadtteilinitiative mit wohlwollender Unterstützung der Stiftung als wesentliche Erfolgsfaktoren.

    Bei dem als Projektpartner an dem Vorhaben beteiligte Stadtteilinitiative Potsdam West ist die Freude aller Beteiligten im und um den Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. riesig. „Wir sind sehr froh, dass nach langer Zeit der Ungewissheit dieses architektonische Kleinod zu einem lebendigen Zentrum der Nachbarschaft erwachen wird. Sehr viele Menschen haben sich im Laufe der Jahre für diesen Ort eingesetzt, ihnen gilt ein ganz besonderer Dank“, so Stephan Heinlein, der 1. Vorsitzende des Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. Mit dem Bescheid des Bundes und der Kofinanzierung der Landeshauptstadt Potsdam wird nun der Traum vieler Nachbarn wahr. Ganz besonders freut sich der Verein, als Projektpartner im laufenden Sanierungsprozess dabei sein zu dürfen, um die Interessen der Nachbarn zu vertreten. „Wir hoffen auf einen guten, nachbarschaftlichen und freundschaftlichen Prozess in den nächsten Jahren mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg“, so Heinlein.

    Auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Eigentümerin des Grundstücks und der Gebäude, hebt das Engagement und die gute Zusammenarbeit der Beteiligten hervor. „Dem Engagement aller Beteiligten in der Landeshauptstadt Potsdam, im Stadtteilnetzwerk Potsdam West e. V. und in unserer Stiftung sowie der Förderung durch den Bund ist es zu verdanken, dass ein qualitativ bedeutendes Gebäude der Ostmoderne erhalten werden und künftig als Nachbarschaftshaus genutzt werden kann“, sagt Kai Schlegel, Ständiger Vertreter des Generaldirektors der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. „Wir freuen uns auf die nun bevorstehende Sanierung und wünschen uns, dass der Lottenhof ein Begegnungsort für die ganze Stadtgesellschaft wird.“

    Der Antrag, den die Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie dem Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. entwickelt hat, zielt darauf ab, die architektonisch ebenso anspruchsvolle wie seltene Dachkonstruktion der ehemaligen Gaststätte zu erhalten und den Lottenhof als Nachbarschaftsheim und Anlaufpunkt für Gäste des Parks Sanssouci zu nutzen. Neben der Sicherung dieses „architektonischen Kleinodes“ war es die Kooperation zwischen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, dem Stadtteilnetzwerk Potsdam West e.V. und der Landeshauptstadt Potsdam sowie die Lage des Objektes am Rande des UNESCO-Welterbes, die das Bundesministerium des Innern, Bundesinstitut für Bau-Stadt und Raumforschung überzeugt haben.

    Der Förderbescheid über 1.966.665.00 Euro ist im August 2021 in der Landeshauptstadt Potsdam eingegangen. Die mögliche Bundesförderung entspricht der beantragten Fördersumme. Die Landeshauptstadt leistet dabei die geforderte Ko-Finanzierung in Höhe von 983.335,00 Euro, sodass die geplanten Gesamtkosten der Sanierung in Höhe von 2.950.000 Euro gedeckt sind. Der Förderzeitraum erstreckt sich über vier Jahre, von 2021 bis 2025. (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten mit Werkstatt in Potsdam

    (alerts)

    Crowdfunding für Werkstatt im Nachbarschaftsgarten

    Veröffentlicht am: von Kerstin

    Wir haben unser Ziel dank der Unterstützung von so Vielen geschafft!

    Das Angebot der Stadtwerke Potsdam GmbH im Herbst 2018 hat uns gefreut. Wir durften eines der ersten drei Crowdfunding-Projekte in Potsdam sein, welche ab Mitte November auf der nagelneuen Plattform https://www.potsdam-crowd.de an den Start gingen. Es hat sich für alle Initiativen gelohnt, denn alle gesetzten Ziele wurden sogar übertroffen.  Nun sind wir sehr dankbar und beginnen, die Werkstatt einzurichten!

    Wir brauchen neues Werkzeug für Reparaturen und kleinere Bauprojekte auf der Scholle 34. Die hiesige Werkstatt soll besser nutzbar für Alle gestaltet werden. Im Rahmen von größeren Arbeitseinsätzen mit vielen Leuten stoßen wir immer wieder an Grenzen, die mit besserem und mehr Werkzeug leichter zu überwinden wären.

    Nach den Bränden im vergangenen Herbst halfen die Jugendlichen der Montessori Oberschule im Rahmen ihres WAT Unterrichts großartig mit, die Schäden zu beseitigen, aber auch die anderen Aktiven im Nachbarschaftsgarten haben in der Sommersaison Vieles repariert und neu gestaltet, was den Ort enorm aufwertet. (mehr …)

  • Scholle 34 eins von 3 Potsdamer Crowdfunding-Projekten

    Seit Montag gibt es in Potsdam eine neue Crowdfunding-Plattform. Auf der Internetseite potsdam-crowd.de werben drei lokale Projekte um Spendengelder. Die Stadtwerke Potsdam haben die Plattform ins Leben gerufen. […] sind auch das Stadtteilnetzwerk Potsdam-West mit dem Nachbarschaftsgarten „Scholle 34“ auf der Crowdfunding-Plattform vertreten und der Verein Inwole, der den Bau eines Lasten-Fahrrades finanzieren möchte.Bei den aktuell drei Projekten soll es jedoch nicht bleiben. Göran Böhm kündigte an, dass in Zukunft noch viele weitere Initiativen und Vereine über die Webseite nach Spendengeldern suchen werden. Das einzige Kriterium, das neue Projekte erfüllen müssen um teilnehmen zu können ist, dass sie lokal aus Potsdam stammen müssen. Wie viel Geld in welcher Zeit gesammelt wird, stimmen die Projekte dann individuell mit den Stadtwerken ab. (mehr …)

  • GG EichelkampPotsdam will mit Geflküchteten arbeiten

    (Gu, Mail) den Garten gibt es. Er ist dieses Jahr gewachsen. Wir konnten hier schön gemeinsam Gärtnern, verschiedene Anbaumethoden ausprobieren und gemeinsame Aktionen wie ein Apfelsaft-Wochenende veranstalten. Die Saison geht dem Ende zu und wir werden uns der Planung fürs kommende Jahr zuwenden. Eine Zusammenarbeit mit dem Wohnheim für geflüchtete Menschen im Lerchensteig ist geplant. (mehr …)

  • Freiluftkino auf Scholle 34

    (Gu, alerts)

    Freiluftkino auf der Scholle 34

    Die Freiluftkino-Saison auf der „Scholle 34“ startet heute um 21.30 Uhr, mit dem schwedischen Musikdrama „Wie im Himmel“ (2004). Vorab singt der Stadtteilchor. Der Nachbarschaftsgarten lädt bis zum 7. September zehn Mal zum Open-Air-Filmvergnügen ein. Der Eintritt kostet jeweils 6 Euro.

    Erstmals sind in diesem Kinosommer auch kühle Getränke, Popcorn und Eis verfügbar. Das Kinoprojekt wird zu großen Teilen ehrenamtlich betrieben. Die Einkünfte der Bar gehen an das Stadtteilnetzwerk Potsdam West, das die vielfältigen Veranstaltungen auf dem Platz erst möglich macht. (mehr …)

  • Gartenprojekt in Potsdam Nord will größer werden

    (Gu aus Antrag)

    Wir sind eine Gruppe von ca. 15 Erwachsenen (+Kindern), die seit letztem Jahr am Eichelkamp gemeinsam gärtnern. Die Gruppe setzt sich zusammen aus Bewohner_innen des Hausprojektes Eichelkamp, aus Mitgliedern des Drachinzeit e.V. und anderen regelmäßigen Besucher_innen aus Potsdam. Es wurden im vergangenen Jahr bereits einige Hochbeete angelegt und bepflanzt.

    Und nun?

    Aktuell sind wir als Gruppe dabei einen Pflanzplan für dieses Jahr zu erstellen und neue Beete zu planen. Dabei berücksichtigen wir die Ideen der Permakultur um bodenschonend und nachhaltig zu arbeiten. Außerdem wollen wir den Ertrag steigern, damit alle Gärtner_innen sich ein Stück weit selbstversorgen können.

    Bislang gibt es vor allem Aktionen, zu denen wir uns gemeinsam treffen und diese an Wochenenden gemeinsam umsetzten. Gerade bauen wir einen Geo-Dom aus im Sperrmüll gesammelten Lattenrosten, dies soll unser Gewächshaus werden.

    Wir wollen den Garten erweitern und vergrößern um auch mehr Menschen mit einzubeziehen. Einige Beteiligte haben zurzeit keine feste Lohnarbeit, können sich dafür mehr in der Gartenplanung einbringen. Wir gehen mit Zeit- und Geldressourcen solidarisch um.

    Eine der neuen Ideen ist es Menschen die Möglichkeit zu geben ein eigenes Beet zu gestalten, dadurch würde der Garten auch dauerhafter als bislang zu den regelmäßigen Aktionen von noch mehr Menschen besucht werden.

    Akut planen wir verschiedene Veranstaltungen: Pflanzaktionen, Einweck-Workshops und thematisch anders ausgerichtete Events, zu der oft auch die unmittelbare Nachbarschaft erscheint. Zu diesen Anlässen werden wir Menschen einladen, sich der Gruppe anzuschließen und mit uns zu gärtnern. Sobald wir wissen, dass wir die Infrastruktur schaffen könnten, um mehr Menschen einzubeziehen, würden wir aber über unser Netzwerk direkt Interessent_innen aus Potsdam gewinnen.

    Mit der geplanten Gartenerweiterung würden wir den Menschen die bislang regelmäßig zu Aktionen erscheinen einen festen Platz im Garten schaffen und den diesen damit noch weiter öffnen. Dies gilt natürlich auch für neue Interessent_innen, die selber keinen Garten haben und gerne gemeinschaftlich arbeiten und wirken wollen.


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  • Bürgersprechstunde im Nachbarschaftsgarten

    (Gu, alerts)

    Bürger-Sprechstunde des Beigeordneten für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung, Mike Schubert, findet am Mittwoch, 20. Dezember, im Stadtteil Potsdam-West statt.

    In der Zeit von 17 bis 19 Uhr steht Mike Schubert im Bauwagen im Nachbarschaftsgarten Scholle 34, Geschwister-Scholl-Straße 34, für Gespräche zur Verfügung. Potsdamerinnen und Potsdamer haben an diesem Tag die Möglichkeit, ihre Hinweise und Anregungen aber auch Probleme und Sorgen in einem persönlichen Gespräch mit dem Beigeordneten zu erörtern.

    https://www.focus.de/regional/potsdam/stadt-potsdam-buerger-sprechstunde-des-beigeordneten-in-potsdam-west-mike-schubert-am-20-dezember-ab-17-zum-gespraech-im-bauwagen-scholle-34_id_7995711.html


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  • Open Air Kino in der Scholle 34 in Potsdam

    (Gu aus alerst)

    […]
    Vorbei ist der Freilicht-Kinosommer damit aber noch lange nicht. Denn mit dem Nachbarschaftsgarten „Scholle 34“ in Potsdam-West hat sich im vergangenen Jahr ein weiterer Mitspieler etabliert, der bis Anfang September zum Filmvergnügen unter freiem Himmel einlädt. Zur Eröffnung gibt es in der „Scholle 34“ am 21. Juli die Komödie „Willkommen bei den Sch’tis“ (2008), gefolgt am 28. Juli von Wes Andersons „Moonrise Kingdom“ und am 4. August von „Drive“ (2011) mit Ryan Gosling in der Hauptrolle, der im Waschhaus-Kino bereits am 21. Juli in „La La Land“ mit Emma Stone einen ersten Auftritt bekam. (mehr …)

  • Scholle 34 aus Potsdam stellt sich vor

    (Gu, Mail)

    Der Nachbarschaftsgarten Scholle34 wurde im April diesen Jahres ins Leben gerufen auf dem ehemaligen Gelände der Großgaststätte Charlottenhof. Auf dem Gelände befindet sich ein marodes Gebäude aus DDR Zeiten, welches zu einem Nachbarschaftshaus ausgebaut werden soll. Das umliegende Gelände kann und wird von einigen Stadtteilbewohnern zu einem Garten verwandelt, Schulen aus dem Stadtteil nutzen das Gelände für verschieden Projekte. 

    Openair Veranstaltungen, wie Tango, Kino und Sommerfeste sind ebenso Bestandteil, wie die Möglichkeit ein großes „MenschÄrgereDichNicht“ Spiel und eine Boulebahn in Besitz zu nehmen. 

    Der Garten steht allen offen, die sich selbst ein Beet anlegen wollen, als auch denen, die sich an der Außengestaltung und dem Urbarmachung  des Geländes beteiligen wollen. 

    Das Gelände ist Garten, Veranstaltungsort und Lernort  gleichermaßen. 

    Im Gartenbereich sind eine bunte Wiese (Uni Potsdam), einige Hochbeete, nutzen des Bauzauns als Rankhilfen für verschiedene Nutzpflanzen, Blumenbeete, Bienenstandort (AG Käthe-Kolwitz Schule) und erste Obstbaumpflanzungen (Konfirmanden der Erlöserkirche) entstanden.

    Interessierte Menschen aus dem Stadtteil haben sich gefunden diesen Bereich umzugestalten. Damit haben sie angefangen, sich in kleinen, aber konkreten Schritten der größeren Idee von einem Nachbarschaftshaus in Potsdam West anzunähern. 

    Ein großer gepflasterter Platz, ein verschlungener kleiner Wald, ein Terassengarten mit Möglichkeiten zum Sitzen, Spielen u.a., ein Obsthain und viel Platz zum Anlegen von verschiedenen Gartenbeeten sind vorhanden.

    Um die ehemalige Gaststätte sind schon erste sichtbare kleine Inseln geschaffen worden.

    Erste Gartenbeete wurden auf dem Terassengarten angelegt und bepflanzt. Auch die ersten Obstbäume für den geplanten Obsthain haben schon ihren Platz gefunden. Eine Boulebahn und ein „Mensch Ärgere Dich Nicht“ Spiel laden zum Spielen ein. Eine bunte Wiese wurde von der Uni Potsdam angelegt. Erste Bienenstöcke haben im Wäldchen einen Platz gefunden. Weiterhin stehen Flächen für gärtnerische Aktivitäten zur Verfügung. Durch die Übernahme von Patenschaften können Bewohner des Stadtteils für eine Saison (oder länger) gartenbaulich Verantwortung übernehmen.

    Die Gartengruppe trifft sich immer samstags ab 11:00 zum gemeinsamen Gärtnern 

    und Gestalten der Außenflächen der Geschwister-Scholl-Str. 34. Sie besteht aus einem festen Kern aus 6 Menschen und wechselnden Interessierten (mehr …)

  • Projektbesuche in HH, Berlin und Potsdam

    (Gu)

    Gartendeck

    Das Gartendeck ist Bestandteil der Planungen für die Bebauung der Fläche. Eine Frau vom Gartendeck ist bei allen Sitzungen dazu dabei. Es gab mehrere Entwürfe, nun ist wohl einer ausgewählt. Michaela (Gartendeck) ist enttäuscht, da dieser Entwurf nicht der vom Gartendeck (oder ihr) favorisierte ist. Sie fand den am besten, der eine Fläche für das Projekt vorsah, die 800m² groß ist und ein Gärtnern im Boden zugelassen hätte. Der Entwurf, der wohl das Rennen gemacht hat, sieht eine größere Fläche vor, die aber nur mit Hochbeeten begärtnert werden kann.

    Eine andere Frau ist mit dem ganzen Prozess unzufrieden, sprich, dass es feste AnsprechpartnerInnen des Gartendecks geben mußte und sich das Gartendeck darauf eingelassen hat. Sie zweifelt daran, dass es der Gruppe gut getan hat und findet, dass es dadurch eigentlich auch keine Gruppe mehr gibt. Um die Pflanzen würden sich auch nur noch wenige Leute kümmern.

    Fuhlsgarden

    Das Außengelände einer Kita ist die Heimat für den Gemeinschaftsgarten Fuhlsgarden geworden. Eine Gruppe (die Fuhlsgardener) hatte eine Fläche gesucht und davon hat ein Koordinator von „Kinderwelten Hamburg“ Wind bekommen. Er versteht seinen Job auch als Stadtteilentwicklung und möchte Kita/Familienräume und –flächen öffnen.

    Das Gartenprojekt ist auf einem Teil des Fläche, es gibt auch Bienen (auf einem anderen Teil). Die Fläche nutzt zudem die Kita, aber auch andere Gruppen. Die Gartengruppe möchte gerne, dass das Projekt immer begehbar/nutzbar ist und Zahlenschlösser sollen diese Zugänglichkeit ermöglichen.

    Es gibt außen noch kein Schild, aber auf der Fläche ist das Gartenprojekt bezeichnet.

    Schillergarten

    In Hamburg-Bergedorf hat die lokale Transition Town Gruppe nun ein Grundstück gefunden. Es handelt sich um eine öffentliche Grünfläche, die direkt an einem Spazierweg entlang der Bille (Fluß) liegt, eine kleine, nicht eingezäunte Parkanlage. Es ist das erste und bisher einzige Projekt der TT-Gruppe. Sie haben sich während der Planung und des Aufbaus wöchentlich getroffen. Es wurden einige Hochbeete gebaut, Wasser wird aus der Bille (mit Gießkanne am Strick, die da reingeworfen und rausgezogen wird) geholt, Pflanzen wurden teilweise gespendet. Die Gruppe ist derzeit demotiviert, „die Luft ist raus“. Sie haben das wöchentlichen Treffen abgeschafft und wollen in AGs arbeiten und haben aber jede Woche noch einen Gartentag, an dem einige vor Ort sind. Es machen wenige Leute „von außen“ mit und einigen Leuten der Kerngruppe fehlen die häufigen Treffen. Die Arbeit in den AGs funktionieren nicht und die Initiatorin möchte nicht, dass „immer nur sie“ für alles, was mit Außenkontakten zu tun hat, angefragt wird. Es gab einen Vandalismus-Fall.

    Es wirkt so, als ob sie hohe Erwartungen mit dem Projekt verknüpfen und nun enttäuscht sind, dass es nicht so viel Resonanz gibt und es auch kein Selbstläufer ist.

    Gu berät sie/macht im Winter einen Workshop mit ihnen.

    InPeLa

    Der Interkulturelle Permakulturgarten Langenhorn ist Teil eines Parks. Die Fläche wurde von einer Abteilung des Bezirksamts identifiziert (ich meine Gesundheit; das Gartenprojekt ist Teil eines Gesundheitnetzwerks und wird auch so in Broschüren vorgestellt), das Grünflächenamt war anfangs nicht begeistert. Da das Projekt gut läuft, es ein auch optisch ansprechender Ort ist, ist die Skepsis gewichen. Edourd van Diem war an der Umsetzung beteiligt, schnell hat aber jemand aus dem Stadtteil die Koordination übernommen. In den ersten Jahren gab es dafür auch Geld, ebenso für den Aufbau des Gartens, den Brunnen, die Gartenhäuschen…Inzwischen ist die Honorarstelle ausgelaufen und die Frau, die das gemacht hat, möchte sich nun nach und nach aus den koordinierenden Arbeiten zurück ziehen. Die Parzellen sind unterschiedlich groß, einige GärtnerInnen haben sich nach und nach immer mehr Land genommen und ausgeweitet. Sie haben individuelle und gemeinschaftliche Parzellen, machen Projekte wie „Schneckenzaun“ zusammen, treffen sich oft im Garten und es gibt auch feste Zeiten, zu denen immer jemand da ist.

    Wurzelwerk

    Auf dem Campus der Hamburger Uni ist ein Gartenprojekt entstanden, das eine Frau, die beim Asta gearbeitet hat, initiiert hat. Leute aus der Gruppe sagen, dass sie, als sie diese Stelle nicht mehr hatte, sich nicht mehr für das Projekt interessiert hat. Sie sind ca. 8-10 Leute in der Kerngruppe, das Projekt ist offen für Leute von der Uni und aus der Nachbarschaft. Die Fläche wird von Gruppen für Feiern genutzt, ab und an gibt es Konflikte, da Müll liegen bleibt oder auch mal kaputt geht. Es gibt keinen Zaun. Schilder stellen das Projekt vor.

    Sie wollen gerne weitere Leute erreichen und machen auch Werbung für das Mitgärtnern.

    Der oberste Unibaumensch hat einen Schuppen aus Paletten mit ihnen gebaut, es gibt Workshops und Veranstaltungen (Kino z.B.) und so kommen ab und an auch neue Leute dazu. In der Nachbarschaft ist das Projekt nicht so bekannt, sie haben dafür auch keine Zeit, sich drum zu kümmern.

    Umweltgarten

    In der Kleingartenanlage am S-Bahnhof Tempelhof, die direkt an das Flugfeld grenzt, ist der erste Schritt zu einem „Umweltgarten für geflüchtete Frauen“ auf der Parzelle eines der Vorständen entstanden. Sie wollten eigentlich eine andere Fläche in der Kolonie dafür, die sie aber erst ab jetzt zur Verfügung haben. So haben sie ein paar Hochbeete in die Privatparzelle gesetzt. Sie haben für das Projekt recht viel Geld akquiriert. Sie schichten das jetzt gerade um und wollen dann so richtig ab Herbst loslegen. Es gibt zwei Grundstücke (bei uns sind auch zwei Gartenprojekte schon im Netzwerk), das eine soll der Umweltgarten werden -> Frauen aus den Hangars und aus anderen Flüchtlingsunterkünften sollen hier betreut gärtnern (es gibt eine Gartentherapeutin im Team, es gibt auch Honorargelder). Die Gruppe trifft sich 1x/Woche, die Frauen werden abgeholt oder mitgebracht. Sie können wohl alles aus der Laube nutzen und so auch die Früchte vor Ort gemeinsam verarbeitet. Noch wirkt alles sehr provisorisch.

    Das andere Grundstück soll ein offener Gemeinschaftsgarten werden, in dem „Landwirtschaft“ betrieben werden kann. Es gibt wohl Interessierte, die mitmachen wollen.

    Moros Garten

    In Berlin Treptow ist auf dem Gelände Karpfenteichstraße, auf dem es schon eine offene Metallwerkstatt und den Radcontainer und einen Gemeinschaftsgarten gibt, ein weiterer Gemeinschaftsgarten (in Sichtweite zu dem anderen) entstanden. Soweit mein Gesprächspartner wusste, ist in dem ersten Gemeinschaftsgarten nur noch eine Person wirklich aktiv (sieht auch sehr verwildert aus). Moros Garten haben Leute initiiert, die bei einer Betteninitiative aktiv sind, sprich: Vermittlung von Schlafplätzen für Flüchtlinge. Sie wollten einen Ort haben, an dem sich alle treffen können, den alle mitgestalten können, an dem verschiedene Aktivitäten stattfinden können. Gärtnerisch haben sie wenig Erfahrung, vernetzt mit anderen Gärten sind sie noch gar nicht und alle Infos zu Hochbeetbau/Kompost/Pflanzen waren ganz neu für sie. Sie haben schon einige Beete angelegt, wissen nicht, wie der Boden ist und wollen nun lieber mehr Hochbeete bauen. Sie sind zudem auf der Suche nach Strukturen (wie kommunizieren wir am besten rund um den Garten?).

    Garten der Nachbarn Marzahn

    Auf dem Gelände eines Flüchtlingscontainerdorfs sind noch die Überreste eines Gartenprojekts zu sehen. Die Unterkunft wird von einer Firma betrieben, die das Projekt als überflüssig empfindet. Die Sozialarbeiter sehen es nicht als ihre Aufgabe an, auf das Projekt aufmerksam zu machen. Es gibt einen Wachdienst vorne, die Ehrenamtlichen brauchen Ausweise. Nach einer Richtlinie des Berliner Senats, mussten alle Unterkünfte nun „ihre Ehrenamtlichen“ koordinieren und so sollten die Ehrenamtliche neue Ausweise bekommen (von der Firma, die sie nicht unterstützt und eher als störend empfindet, sie dürfen nicht mal auf Toilette gehen). Die Initiatorin ist lange krank gewesen und nun sind nur noch Überreste zu sehen. Ein paar mickrige Töpfe, ein paar zerrupfte Sträucher, ein paar vertrocknete Jungpflanzen. Das zusammen mit den Kindern angemalte Gartenhäuschen ist umstellt von Fahrrädern und nicht gut betretbar. Das Lageso hat die Außenfläche – nachdem die Ehrenamtlichen zusammen mit ein paar wenigen Flüchtlingen dort gesäät, gepflanzt, gewirkt hatten, durch einen Gärtnern betreuen lassen, der alles wieder dem Erdboden gleich gemacht hat, was angelegt wurde. Aber auch die Flüchtlinge haben so gut wie kein Interesse am Gärtnern/Mitmachen gezeigt. Die Ehrenamtlichen sind frustriert und haben wenig Interesse, das Projekt noch einmal anzuschieben. Es gibt andere Unterkünfte, an denen sie willkommen sind und Unterstützung finden.

    Hofgarten Alte Gießerei

    Vor der alten Gießerei (OW in Berlin Lichtenberg) ist ein Nutzgarten entstanden. Es gibt keinen Zaun, kein Schild, nix, was erklärt, was hier ist oder ob man mitmachen kann. Es sieht eher privat aus.

    Campusgarten

    Auf dem Campus der FH Potsdam ist seit Mai diesen Jahres der Grundstein für einen Gemeinschaftsgarten sichtbar. Entstanden und entwickelt wurde die Idee in einem interdisziplinären Seminar; ein Teil der Gruppe, die sich damit lange theoretisch auseinander gesetzt hat, wollte nun auch praktisch werden. Sie haben sehr viel Zeit und Energie in die Konzepterstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierungsideen und Ideen, wie die NachbarInnen zu erreichen wären, gesteckt. Nun gibt es eine recht zentral auf dem Campus gelegene Fläche, die leider derzeit an eine Baustelle grenzt. Der Campus/die FH leidet daran, dass die Studierenden zu über 80% nicht in Potsdam wohnen und ab 18.00h ist hier nix mehr los. Außerdem ist selbst eine Abkürzung über den Campus für die Nachbarn eine Hürde. Sie gehen lieber außen rum. Es gibt Schilder, die auf das Projekt hinweisen (Campusgarten mit Pfeilen), doch kein Schild erläutert, dass es sich um einen Gemeinschaftsgarten handelt, bei dem alle mitmachen können. Die Gruppe hat noch keine Kontakt zu Vereinen/Organisationen aus der Nachbarschaft aufgenommen und weiß auch noch nicht, wer da so aktiv ist. Sie denken eher in Richtung Ringvorlesung, zu der sie per Hauswurf auch die Nachbarn einladen wollen.

    Sie haben Gelder von Uniinternen Abteilungen akquiriert und erste Beete gebaut. Es gibt einen Spint mit Gartengeräten, es gibt einen nahen Wasseranschluss.

    Sie haben sehr viel Papier erarbeitet und fühlen sich überlastet. In der Beratung ging es um den Stadtteil und wie sie Leute aus der Nachbarschaft erreichen können, aber auch mehr Leute aus der FH ansprechen können, vor Ort im Garten dabei zu sein.

    Seegarten

    Der Seegarten in Potsdam liegt auf einer Teilfläche des Außengeländes einer offenen, sozialen Einrichtung. Es gibt keinen Zaun, aber eine Benjes-Hecke. Hier gärtnern einige Familien auf individuellen Beeten. Sie haben auch Gemeinschaftsflächen und alle bringen sich in unterschiedlicher Art und Weise in das Projekt ein. Es sind auch viele Kinder dabei. Sie haben Bienen, kompostieren erfolgreich, haben den Boden verbessert, es gibt Naschobst und einen gemeinsam gebauten Schuppen. Sie sind mit den anderen Gärten vernetzt und hätten gerne noch mehr Austausch.

    unigardening

    Auf dem Gelände des Botanischen Gartens in Berlin Steglitz ist das studentische Gartenprojekt „sustain – unigardening“ entstanden. Es ist eine Projektwerkstatt, die zusammen mit einer Projektwerkstatt zu Terra Preta und Kompostierung dort verwirklicht wurde. Vor dem Terra Preta Projekt wurde wohl gar nicht kompostiert! Nun steht hier eine high tech Terra Preta Anlage.

    Das Gartenprojekt wird von Studies der FU und der TU genutzt, die Kerngruppe ist nicht groß. Sie machen alles gemeinschaftlich und es wird auch viel dann direkt roh vor Ort gegessen. Sie haben auch einen Teil eines Gewächshauses, in dem Tomaten wachsen. Es werden verschiedene Sachen ausprobiert, wie Milpa (Anbau von Mais, Bohnen und noch was gemeinsam), Gertreide, alte Sorten, verschiedene Düngerarten etc. Es gibt erst ein (sich nicht selbst erklärendes) Schild auf der Fläche – vorher liest man: Zugang nur für Berechtigte o.ä. Man muss das Projekt kennen und dann den Pförtner fragen. Gitti vom Wuhlegarten war anfangs auch noch involviert.

    Thomas Finger, ewiger Tutor der Projektwerkstätten, möchte ein „urban gardening“ Projekt auf dem Campus Charlottenburg machen. Hofgrün an der UdK, was mal von den P-Gärten angelegt wurde, existiert noch oder wieder (Begrünung), es sollen aber noch viel mehr gärtnerische Aktivitäten für Studis und Uni-Leute da angeschoben werden. Er meldet sich dazu wieder.

    Gemeinschaftsgarten Mittelstraße

    In Spandau ist auf der Bezirks-Fläche einer zusammengebrochenen Schule ein Gartenprojekt entstanden. Es gibt auch hier keinen Zaun, doch sie wünschen sich sehnlichst einen. Hier wird alles geklaut, was nicht niet und nagelfest ist, auch Pflanzen werden ausgebuddelt, Leute, die nicht mitgärtnern, kommen mit Tüten, um zu ernten. Und hier gibt es Schilder, die erklären, was das für ein Projekt ist. So kann nur wenig geerntet werden. Sie dürfen kein Feuer mehr machen, seitdem ein Spielplatz direkt neben sie gebaut wurde (was für die Fläche gut ist). Ab und an kommen Kindergruppen, deren ErzieherInnen die Kinder ermutigen, die Beeren o.ä. zu ernten…

    Die Gartengruppe gibt aber nicht auf, macht weiter, nimmt die Gartengeräte mit nach Hause, der Schuppen ist schon lange nicht mehr abgeschlossen, damit wenigstens die Tür nicht ständig repariert werden muss. Es gibt viele Workshops auf der Fläche und eine Frau hat von Anfang an die Koordination, die auch bezahlt wird.

    Gartenprojekt Villa Nova

    Die Villa Nova ist ein Zentrum in Berlin Spandau für Familien mit kleinen Kindern. Zu bestimmten Zeiten wird die Einrichtung auch von begleiteten Flüchtlingsgruppen aus der Nachbarschaft genutzt. Hier hat die Frau, die den Gemeinschaftsgarten Mittelstraße aufgebaut hat und koordiniert, sich für ein Gartenprojekt stark gemacht. Ein Teil der Außenfläche kann mit Erdbeeten genutzt werden, auf einem Teil stehen Hochbeete, die Leute vom Prinzessinnengarten mit Interessierten gebaut und befüllt haben. Doch nach dieser Aktion ist das Interesse merklich abgeflaut. Nur einige wenige NachbarInnen sind interessiert, die gärtnerische Arbeit machen hauptsächlich MitarbeiterInnen. Die Familien mit den kleinen Kindern sind froh, wenn sie nichts tun müssen und beteiligen sich nicht am Garten. Es gibt einen Teil des Gartens, der nur von MitarbeiterInnen genutzt wird und dieser sieht wesentlich besser aus, was die Pflanzen angeht. Auch hier finden viele gärtnerische bzw mit dem Garten verbundene Workshops statt, es gibt eine Gartenzeitung mit Tipps und Infos.

    Die Leute von den P-Gärten hatten empfohlen, das Projekt so zu organisieren, dass alles gemeinschaftlich gemacht wird, doch das hat sich laut der Koordinatorin nicht bewährt. Eventuell versucht sie nun, die Hochbeete zu „indviduellen Beeten“ zu machen und so mehr Interesse für das Projekt zu generieren.

    IG von SOS in Gatow

    Der Interkulturelle Garten besteht! Es gibt individuelle Parzellen, die von Flüchtlingen aus ganz Berlin und von Leuten aus der Nachbarschaft genutzt werden. Die Flüchtlinge wissen nicht, dass es in ihren Bezirken auch Gemeinschaftsgärten/Interkulturelle Gärten gibt und kommen teilweise aus Schöneberg und Kreuzberg. Ein Syrer hat eine Stelle bei SOS (der Träger, der dort auch Aus- und Fortbildungen macht) und ist Agraring. Er lernt jeden Tag dazu, kann aber auch viel einbringen.

    Die Koordinatorin hat ½ Stelle und macht gerade ein Praktikum bei den P-Gärten.


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  • Scholle 34 wird open Air Kino

    (Gu, alerts)
    Der Nachbarschaftsgarten „Scholle 34“ wird zum Open-Air-Kino: Bis September sind dort jede Woche Filme zu sehen.

    Potsdam – Erstmals seit der Schließung des „Charlott“ vor 18 Jahren gibt es in Potsdam-West wieder ein Kino – zumindest vorübergehend. Im Nachbarschaftsgarten „Scholle 34“ wird ab morgen jede Woche ein Film unter freiem Himmel gezeigt, immer donnerstags bis zum 8. September. Die Schirmherrschaft für das Open-Air-Kino hat der Potsdamer Regisseur Andreas Dresen übernommen. (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Potsdam

    (Gu aus alters)

    […]
    Genau das ist auch die Projektidee: ein Begegnungs- und Nachbarschaftsgarten. „Es ist ein Traum“, schwärmt Zeller. Seit 2014 befreien Aktivisten des Stadtteilnetzwerkes das Grundstück von Wildwuchs. „Wir können froh sein, dass in der Nachbarschaft die Bereitschaft zu helfen so groß ist“, erzählt Zeller begeistert. Mit dem Projekt möchte er ein Gemeinschafshaus mit und für die Nachbarschaft verwirklicht haben. Unter anderem ein Nachbarschaftsgarten und eine Relax-Arena gehören dazu. Auch ein Saal mit 1000 Quadratmetern Fläche soll entstehen.

    Derweil tummeln sich immer mehr Menschen im Garten, auf der mobilen Tanzfläche tanzen nunmehr auch Kinder, aus dem Bauwagen reichen junge Erwachsene Getränke – da arbeitet die nächste Generation schon mit.

    Das Gelände liegt zentral in der Stadt, vermittelt gleichzeitig aber eine familiäre Atmosphäre, bei der sich jeder willkommen fühlt. Am Bauwagen steht eine Wandtafel. Sie zeigt die Vorhaben der nächsten Monate. Einen Zeitplan, bis wann alles fertig sein soll, gibt es nicht. „Auch ein Garten muss wachsen“, sagt Zeller entspannt.

    http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Wenn-aus-Nachbarn-Freunde-werden (mehr …)

  • FH Potsdam will Gemeinschaftsgarten starten

    (Gu aus alerts, 24.2.)

    […] Auf dem Gelände der Fachhochschule Potsdam soll nun ein neuer gemeinsamer Garten entstehen – ausdrücklich aber nicht nur für Studenten. Potsdam. […] Auf der Grünfläche nördlich von Haus 3 wird der Garten entstehen, die genaue Größe steht noch nicht fest. Hermann Voesgen, Professor für Kultur- und Projektarbeit an der FHP, der die AG von Anfang an begleitet, stellte aber bereits 400 Quadratmeter Fläche in Aussicht. Der erste Spatenstich soll spätestens Ende März gesetzt werden.
    „Ein solcher Gemeinschaftsgarten könnte der zunehmenden Glattheit des Campus etwas Organisches entgegensetzen“, sagt Michael Kreutzer von der AG Campusgarten. Er und andere Mitglieder der Initiative beklagen, dass sich viele Studierende kaum mit der Hochschule identifizieren und nicht länger als nötig auf dem Campus aufhalten würden: „Alle rennen immer gleich zur Tram-Haltestelle“, sagt Kreutzer. Der Garten soll diese Identifikation stärken, zum Verweilen und zum gemeinschaftlichen Gärtnern einladen – und auch als Seminar- und Veranstaltungsort dienen.
    Entstanden war die Idee aus dem Seminar „Campusgarten“, das im Wintersemester 2015 an der FHP stattfand. Auf Anhieb fanden sich rund 40 Interessierte für das Projekt. Schnell wurde klar: Es soll kein rein studentisches Projekt sein, sondern offen sein für alle – Anwohner, Flüchtlinge, Schulen, Kitas. Denn es fehlt generell an sozialen Treffpunkten in Bornstedt, das beklagen auch Mitglieder der Stadtteilinitiative Bornstedt und des Vereins Stadtrandelfen, die ebenfalls am letzten Treffen der Campusgarten AG teilnahmen. Die Öffnung des Gemeinschaftsgartens über die Hochschule hinaus hat auch einen praktischen Hintergrund: Während der Semesterferien werden viele Studierende nicht auf dem Campus sein, doch auch dann muss der Garten natürlich gepflegt werden. […]
    Finanzieren will sich der Campusgarten unter anderem durch den AStA der FHP, aber auch über Fördergelder für gemeinnützige Projekte. Zu diesem Zweck ist eine Kooperationsvereinbarung mit den Stadtrandelfen geplant: Der Verein bietet erlebnispädagogische Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche an.

    Fünf Gemeinschaftsgärten in Potsdam

    In den letzten Jahren schießen Gemeinschaftsgärten in Potsdam buchstäblich wie Pilze aus dem Boden: Insgesamt fünf Stück gibt es bereits über die ganze Stadt verteilt, den Campusgarten noch nicht einmal mitgerechnet. Aber nicht jede Initiative war erfolgreich: Der 2009 ins Leben gerufene Gemeinschaftsgarten in Drewitz wurde aus Mangel an Teilnehmern wieder aufgegeben, auch der 2014 gestartete Allmende-Garten in der Schiffbauergasse wird derzeit nicht bewirtschaftet.

    http://www.pnn.de/potsdam/1052788/ (mehr …)

  • Gartenprojekt des Projektehaus Potsdam ist Teil einer Qualifizierung für Flüchtlinge

    (Gu, Gespräch vor Ort)

    Das Gartenprojekt des Projektehaus Potsdam besteht in mehreren kleinen Flächen, die auf den beiden Grundstücken verteilt sind. So gibt es ein etwas größeres Beet gegenüber dem Wohnhaus (in Privatbesitz), Kübel und andere Gefäße neben der Einfahrt und einen Kompostplatz im hinteren Teil des Grundstücks, auf der auch die Villa steht.
    Sie haben nun zum dritten Mal eine Bewilligung der Aktion Mensch für ein Qualifizierungsprojekt mit Flüchtlingen bekommen, was in den Werkstätten und auch im Garten läuft. Die Flüchtlingen wollen Sachen lernen, die sie ggf auch beruflich nutzen können. So gab es z.B. kein Interesse an der Töpferwerkstatt. Auch Fähigkeiten und Kenntnisse der Flüchtlinge werden fruchtbar gemacht, so gibt ein Flüchtling sein Wissen zu Filme machen/Videos an andere Flüchtlinge weiter.
    Mehr Infos. http://www.projekthaus-potsdam.de/projekte-de-DE/fluechtlingsprojekt/ (mehr …)