Schlagwort: Potsdam Wendeschleife Drewitz

  • Potsdam: Wendeschleife macht recht gute Erfahrungen mit Beetaufbauten gegen Diebstahl

    (Wie sind denn die Erfahrungen mit den Aufbauten auf den Beeten? Hat das zu weniger Ernteklau geführt?)

    Die Aufbauten haben außer bei einem Beet, dazu geführt, dass nichts ungesehen und ungewollt geerntet wurde. Bei dem einen der Beete hatten wir allerdings das Gefühl (evt. aus persönlichen Gründen), dass gerade der Aufbau dazu angeregt hat sukzessive alles im unreifen Zustand zu ernten und dann in den Garten zu werfen. 

    (Werden auch dieses Jahr Workshops mit den Färberpflanzen stattfinden? Wie wollen Sie dieses Angebot verstetigen?)

    Bezüglich der Färberpflanzen ist der Plan dieses Jahr noch einmal die gleiche Workshopreihe anzubieten. Auch in den kommenden Jahr ist der Plan diesem Thema einen festen Platz einzuräumen.

    Eventuell kann ich in diesem Jahr auch einen passenden Thementag mit einer Grundschulklasse machen.

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  • Potsdam: Klimagarten Wendeschleife wächst

    (Antrag, ANtworten)

    Die Pflege und Bepflanzung der Beete des Gemeinschaftsgartens wird von Beetpat*innen (27 Personen inklusive Angehörige), dem Team Wendeschleife und weiteren Interessierten übernommen. Die Beetpat*innen stimmen sich regelmäßig mit dem Projektteam ab und übernehmen teilweise auch die Betreuung des wöchentlichen offenen Gärtnerns sowie die Gestaltung von Workshops.Das Team Wendeschleife besteht aus Norbert Fadtke (Bundesfreiwilligendienst), Henrike Wieck (Bundesfreiwilligendienst), 2 Ehrenamtlerinnen und mir (Francie Großhennig, Umweltlotsin des oskar.Begegnungszentrum). Im Projekt Wendeschleife legen wir besonderen Wert auf die soziale Integration und lokale Vernetzung, auf Umweltbildung und Qualität des Lebensumfelds sowie Nachbarschaftliches Engagement und Beteiligung. Um die Projektziele zu erreichen, stellen wir in unserer Arbeit folgende Bereiche in den Mittelpunkt:

    èÖkologisches Gärtnern (z.B. offenes Gärtnern am Mittwoch)

    èStadtgrün und Stadtnatur, Multifunktionale Grünflächen (z.B. Garten offen für alle, kein Zaun)

    èGemeinschaft, Wertschätzung und Gestaltung des Wohnumfeldes, Freizeit im Freien, Identifikation mit dem Lebensumfeld, Zeit im Freien (z.B. Pflanzaktionen, offener Kaffeeklatsch)

    èFörderung von umweltbewusster Ernährung (z.B. Klimakochen)

    èSelbermachen, Unverpackt, Reparieren statt Wegwerfen, Mülltrennung/-vermeidung, Teilen oder Leihen statt neu kaufen(z.B. Handarbeitscafé, Saatgut- und Pflanzentausch)

    èNachhaltige Mobilität, Leitungs-/Trinkwasser und Grauwasser (z.B. Verleih von Lastenrad)

    èNaturpädagogische Umweltbildungsangebote (z.B. Schul-AG „Die Welt ist mein Garten“)

    Eine unschätzbare Unterstützung für die Mitarbeiter*innen und Beetpat*innen stellt gerade bei der Umsetzung von Festen das Netzwerk engagierter ehrenamtlicher Helfer*innen dar.

    Das Begegnungszentrum oskar. wird durch die Landeshauptstadt Potsdam gefördert. Im Rahmen dieser Förderung sind Kosten für die hier beschriebenen Vorhaben nicht vorgesehen.

    2      Vorhaben

    Wir würden gern die folgenden beiden Vorhaben für unser Projekt Wendeschleife fördern lassen:

    1. Naturpädagogik: Der verbindende Grundgedanke der geplanten Aktivitäten dieses Vorhabens ist der Aufbau eines für die Zielgruppe interessanten naturpädagogischen Angebotes in Form von Exkursionen, Experimenten und Workshops. Durch diese thematische Erweiterung der Wendeschleife soll die Reichweite im Stadtquartier gesteigert und die Gesamtthematik Naturschutz/Umweltschutz/Nachhaltigkeit besser vermittelt werden.

    2. Schutz: Als weiteres wesentliches Vorhaben planen wir den Schutz der Beetpatenpflanzungen durch dafür sinnvolle Maßnahmen, um zum einen hier mehr Nachhaltigkeit für das Geschaffene als auch Würdigung der Mitarbeit durch Schutz vor Verunreinigungen zu gewährleisten.

    Der Projektzeitraum ist für Mai bis Ende des Jahres 2024 vorgesehen. Die Einweihung der einzelnen Projektsegmente erfolgt fortlaufend. Im Einzelnen würden wir gern die folgenden Maßnahmen fördern lassen:

    ·        Naturpädagogisches Material: Für die Einrichtung eines mobilen grünen Klassenzimmers möchten wir die notwendigen Materialien (z.B. Exkursionsbox Natur/ Wildbienenzucht) anschaffen.

    ·        Walderdbeeren Schau- und Nutzgarten: Wir möchten einen bisher unbepflanzten eher schattigen Standort auf dem Essbaren Innenhof erobern. Walderdbeeren und Waldmeister würden wunderbar zu dem dort bereits befindlichen Minzgarten passen.

    ·        Färberpflanzen + Equipment: Um ein weiteres spannendes Feld der historischen Pflanzenverwendung in unseren Gemeinschaftsgarten zu holen, würden wir gern ein Beet mit Färberpflanzen anlegen und diese für Workshops nutzen.

    • Wie viele Menschen sind denn inzwischen im Garten aktiv und hat sich an der Anzahl der Beete was geändert?
      • Wir haben 17 Hochbeete plus 12 Flachbeete. Mit den Hochbeeten erreichen wir etwa 30 Personen (eingetragene/r Beetpat*in plus Familie/Partner*in). Außerdem gibt es Spontangärtner*innen und Terrassenaufräumer*innen die häufig ungesehen aktiv sind bzw. beim offenen Gärtnern in den Gemeinschaftsbeeten mitarbeiten.
    • Erreicht ihr mit dem Garten auch Migrant*innen/Geflüchtete?
      • Circa ein Drittel der Beetpat*innen haben einen Migrations- bzw. Fluchthintergrund.
    • Wo soll das Färberbeet hin? Ihr hattet ja nicht mehr viel Platz auf der Fläche? Wer würde sich darum kümmern? Was und wie viele Workshops plant ihr? Wo würden diese stattfinden?
      • Für das Färberbeet soll eins der 3 großen Blumenbeete aufgelöst und auf die anderen beiden umverteilt werden. Darum kümmern würde sich unsere Bundesfreiwillige, ein Mitarbeiter aus der Fahrradwerkstatt der USE, eine an dem Thema interessierte Beetpatin und ich. Die Workshops würden je nachdem was gemacht wird im Garten oder in der Stadtteilküche im oskar.Begegnungszentrum etwa einmal im Monat stattfinden.
    • Was ist mit „Aufbau für die Beete zum Schutz“ gemeint? Welche Materialien sind gemeint? Wer würde hier bauen?
      • Auf eurer Internetseite gibt es bei „Umgang mit Vanadalismus“ ein Bild von einem Hochbeet welches einen abschließbaren Kasten aufgesetzt hat. Für den Bau von 5 Aufbauten bräuchten wir: Holzlatten, Sechseckdrahtgeflecht, Holzschrauben, Überfälle mit Öse, Winkelverbinder und Schlösser.Gebaut würden diese von den Beetpat*innen an den betreffenden Beeten mit der Unterstützung des Team Wendeschleife, evt. kann ich noch jemanden aus der Fahrradwerkstatt begeistern. 
    • Wie hat sich der essbare Innenhof weiterentwickelt? Gibt es da auch eine Gruppe, die sich kümmert?
      • Die Gruppe im essbaren Innenhof besteht aktuell leider nur aus 3 interessieren Anwohner*innen. Aber dafür wächst und gedeiht alles vorhandene prächtig. Und in der Erntesaison/ wärmere Jahreszeit konnten wir beobachten, dass die Beeren und die Minze von Anwohner*innen geerntet werden und auch die Kinder zum Naschen verleiten.
    • Könnt ihr die Infotafeln nicht mit vorhandenen/gebrauchten/Restmaterialien bauen, die bei euren anderen Aktivitäten im Oskar anfallen/eh da sind?
      • Ja, das können wir versuchen.

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  • Potsdam: Wendeschleife ich Nachbarschaftstreff

    (Antrag/Antworten)


    Das Projekt Wendeschleife(KonradWolfAllee Ecke SlatanDodowStraße)ist eineInitiativeder Sozi-
    alenStadt ProPotsdam gGmbHin der Gartenstadt Drewitz, einemOrtsteil von Potsdam, der sichseit
    2011auf dem Wegzumersten emissionsfreien Stadtteil Potsdamsbefindet.Unser KlimaundGemein-
    schaftsgartenbefindetsicham Ort einer ehemaligen Straßenbahnwendeschleifeund ist durchseine
    Einbindungin dasBegegnungszentrumoskar.inder Lage,viele Menschen mit seinerQuartiersarbeit
    zuerreichen.

    Das Herz der Wendeschleife bildet der Klimaund Gemeinschaftsgarten, der 2017 eröffnet wurdeund
    ein offenes Angebot an das StadtquartierDrewitzdarstellt. Neben dem ökologischen, gemeinschaftli-
    chen Gärtnern werden hier in grüner Atmosphäre Workshops, Feste und Aktionen durchgeführt.Die
    wichtigstenZiele des ProjektssinddieAktivierung der Anwohner*innenund Sensibilisierung für öko-
    logische Themen und Nachhaltigkeit, niedrigschwellige Naturerfahrungenund gemeinschaftliches
    ökologischesGärtnern.

    DiePflege und Bepflanzung derBeetedes GemeinschaftsgartensvonBeetpat*innen, demTeam Wen-
    deschleifeund weiteren Interessierten übernommen.DieBeetpat*innenstimmen sich regelmäßig
    mit dem Projektteam ab und übernehmenteilweiseauch die Betreuungdes wöchentlichen offenen
    Gärtnerns sowie dieGestaltung von Workshops.

    • Wie groß ist denn die Gruppe, die gärtnert?

    Es ist schwer eine Zahl zu nennen. Durch die Beetpat*innen und deren Zugehörige gibt es 23 aktive und sehr regelmäßige Gärtner*innen. Beim offenen Gärtnern können an schönen Tagen noch 5-10 dazukommen. 

    • Wer ist das Team Wendeschleife und wie groß ist dieses?

    Das Team Wendeschleife besteht aus Norbert Fadtke (Bundesfreiwilligendienst), Christine Klüh (Bundesfreiwilligendienst), 2 Ehrenamtlerinnen und mir (Francie Großhennig, Umweltlotsin des oskar.Begegnungszentrum).

    • Was meinen Sie damit, dass die Mitarbeiter*innen (vom Team Wendeschleife? Von der Sozialen Stadt) Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer*innen hat? Ist der Garten für die Gärtner*innen nicht „mein Gemeinschaftsgarten“? Wird das Gärtnern und werden die Aktivitäten hauptsächlich von den Mitarbeiter*innen geplant und umgesetzt?

    Bei der Durchführung von Festen haben wir Hilfe von Ehrenamtlichen die beispielsweise Stände betreuen oder bei der Vorbereitung helfen. Natürlich ist es für die Gärtner*innen „mein Gemeinschaftsgarten“, diese planen und bepflanzen die Beete, wir entwickeln gemeinsam den sprechenden Raum, sie beteiligen sich in ihren zeitlichen Möglichkeiten an den Workshops und den Festen. Aber beispielsweise für die Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit sind vorrangig wir verantwortlich und die Gärtner*innen beteiligen sich in ihren Möglichkeiten. Bei baulichen Aktivitäten machen wir gemeinsame Termine. Bei größeren Bauaktionen versuchen wir auch andere Anwohner*innen aus dem Stadtteil zu aktivieren und einzubeziehen (wie es beispielsweise bei dem Tauschregal geplant ist).

    • Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird (Obst/Gemüse- und Kräuteranbau)?

    Ich schätze das dies aktuell ca. 150 qm sind.

    • Wie viele Beete gibt es? Was genau dürfen die Beetpat*innen? Und wie wird man Beetpatin?

    Es gibt 15 Hochbeete für Beetpat*innen und 12 Gemeinschaftsbeete. Viele der Beetpat*innen sind schon seit mehreren Jahren aktiv, jedoch werden auch jedes Jahr wieder Beete frei. Normalerweise werden diese dann auf unseren Kanälen ausgerufen und Interessierte können sich persönlich, telefonisch oder per Email melden. Bei sehr vielen Bewerber*innen werden Familien bevorzugt. Da ich erst dieses Jahr angefangen habe und mir noch keinen kompletten Überblick über die freien Kapazitäten verschaffen konnte, wird dies wohl etwas später erfolgen müssen. 

    • Was passiert mit der Ernte?

    Die Ernten werden beispielsweise bei gemeinsamen Kochaktionen wie  dem monatlichen Klimakochen verwendet, für Feste wie das Erntedankfest oder auch zum mit nach Hause nehmen. Leider kommt es durch unsere komplette Offenheit der Fläche vor, dass bei Nacht und Nebel ohne zutun der Gärtner*innen geerntet wird.  

    • Wie ist der Gemeinschaftsgarten/das Gärtnern organisiert? Läuft alles gemeinschaftlich? Wie und von wem werden die Entscheidungen getroffen, wie laufen die Informationswege?

    Zum Einen gibt es feste Termine für das offene Gärtnern (ab Saisoneröffnung jeden Mittwochnachmittag), diese werden dann in der Öffentlichkeitsarbeit kundgetan. Zum anderen können alle Beetpat*innen jederzeit gärtnern. Die Kommunikation erfolgt sowohl persönlich bei den Treffen, wie auch über die Whatsapp-Gruppe. Dies wird zum regen Austausch und auch für Entscheidungsfindungen genutzt. Entscheidungen, wie zum Beispiel die Gartenregeln werden gemeinsam getroffen. Entscheidungen über beispielsweise die Anpassung des Mietvertrags trifft das oskar.Begegnungszentrum als Mieter der Fläche.

    • Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten für den Garten? Wie haben Sie die Aktivitäten bisher finanziert?

    Die Gärtner*innen beteiligen sich durch ihre Arbeitsleistung ,kleinere Sachspenden und bezahlen die Pflanzen/das Saatgut für ihr Beet. Das Begegnungszentrum oskar. somit auch die Wendeschleife wird durch die Landeshauptstadt Potsdam gefördert. Im Rahmen dieser Förderung sind Kosten für die beantragten Anschaffungen nicht enthalten. Wir strecken immer unsere Fühler nach beispielsweise übriggebliebenem Holz, auch gebrauchbarer Sperrmüll oder Geräten aus und holen dieses dann zu uns.

    • Kommen auch Gärtner*innen außerhalb vom Gartentag am Mittwoch?

    Ja, eigentlich ist an schönen Tagen fast immer jemand anzutreffen.

    • Wie ist die Wasserversorgung bisher gewährleistet?

    Mittels Standrohr befüllen wir unsere 2 IBC Container.

    • Wer baut wann die Hochbeete, werden diese dann vergeben und wie viele Menschen können beim Bau mitmachen?

    Die Hochbeete sollen beim offenen Gärtnern gemeinschaftlich gebaut werden. Dies wird vorher an möglichst viele durch die Öffentlichkeitsarbeit kommuniziert. Wenn es vorher Interessierte gibt, werden diese dazu eingeladen sogleich ihr zukünftiges Hochbeet mit aufzubauen und den Platz mit zu bestimmen. Damit man noch sinnvoll arbeiten kann, sollten pro Hochbeet allerhöchstens 5 Personen beteiligt sein. Wer nicht schraubt und sägt, kann sich ja beispielsweise schon mit der Folie beschäftigen oder anfangen Erde für die Füllung zu beschaffen.

    • Wer pflegt den Minzgarten, wer erntet dort und was passiert mit der Ernte?

    Der Minzgarten wird in der Anfangsphase von unserer Bundesfreiwilligen gepflegt und sukzessive in die Hände interessierter Anwohner*innen übergeben welche sich bereits aktiv im Wohngebiet beteiligen. Geerntet wird von Anwohner*innen, Gärtner*innen und geplant ist vor allem auch bei Workshops. Die Ernte soll für heiße und kalte Getränke, backen und kochen für Workshops und Feste verwendet werden.

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