Schlagwort: Prachttomate Berlin-Neukölln

  • Berlin: Filme Küfa in der Prachttomate

    In der Tomate erwarten euch diesen Monat gleich drei Filmabende und eine Closing Party des Filmfestivals Aus Der Nacht Heraus.

    Los geht´s kommenden Freitag, 07.06. um 19.30 mit einer Diskussionsrunde zu

    Klimakrise, Ungleichheit, Migration

    mit dem Regisseur Angelos Rallis. Im Anschluss könnt ihr dessen Spielfilm Mighty Afrin: In the Time of Floods (2023, Bengali/engl. Ut, 92 Min) sehen. Alles in englischer Sprache.

    Ohne Eintritt, gern gegen Spende.

    Und Donnerstag nächste Woche, 13.06., gibt´s einen Soli-Küfa-BBQ-Cocktailabend den ihr nicht verpassen solltet.

    Essen ab 19 Feuerschale bis in den späten Abend (mehr …)

  • Berlin: Prachttomate baut Fairteiler auf

    (Plakat und Website)

    Der Aufbau unseres Fairteilers geht weiter. Wir wollen ab heute neben der Ernte aus Kleingärten nun vor allem gerettete Lebensmittel verteilen. Hierzu arbeiten wir mit dem Netzwerk Foodsharing zusammen, konkret mit deren Saver*innen, die Lebensmittel aus Supermärkten, Cafés, Märkten und Privathaushalten vor der Mülltonne retten.

    Mal wird es viel, mal wenig sein was euch als Abholende erwartet, mal überwiegt dieses, mal jenes auf unseren Verteiltischen. Überraschungen gibt´s immer. Schaut vorbei, zwischen 18 und 19 Uhr, immer freitags.

    Willst du uns und den Fairteiler unterstützen? Oder willst du selbst Lebensmittel oder Ernten retten und abholen? Sprich uns direkt im Garten an oder schreib uns ne Mail. (mehr …)

  • Stand der Dinge Prachttomate

    (Mail)
    kurz zum stand der dinge: der bau des fünfstöckers mit eigentumswohnungen auf dem geräumten nachbargrundstück soll jetzt im frühjahr starten. dh die verschattung wird peu a peu wachsen. dazu dann noch dreck & lärm. schlecht zum gärtnern. prachttomate degeneriert zur schachttomate. schlecht für eine gemeinwohlorientierte stadtentwicklung, die gärtnern UND die schaffung von sozialem selbstverwaltetem wohnraum als gemeinsame planung zum ziel haben könnte. wir bleiben dran und überlegen in viele richtungen.


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  • Teilkündigung für die Prachttomate

    (gu, mail)

    wir haben letzte Woche die Kündigung für ein privates Teilstück unseres Gartens erhalten. Damit fällt ein Drittel unserer Fläche weg. Doch auch das direkt benachbarte zweite Privatgrundstück ist akut gefährdet und selbst die kommunale Fläche von „Stadt & Land“ erscheint uns sehr bedroht. Bisher sicherte uns u.a. diese Gemengelage unbebauter handtuchgroßer Grundstücke unsere über siebenjährige Existenz, in der wir eine vielfältige nachbarschaftliche Struktur mit Garten-, Bildungs- und Kulturangeboten aufgebaut haben, zusammen mit Anwohner*innen und anderen Nutzer*innen des Geländes. Nun möchte die eine Eigentümer-GbR offenbar verkaufen und die Fläche einer „anderen Nutzung“ zuführen. 

    Bis zum 15.11. sollen wir runter. Der Neuköllner Baustadtrat Biedermann ist eingeschaltet. Die Medien beginnen bereits aufgrund unserer Aktion in der BVV vom 19.07. zu berichten (s. Homepage/Aktuelles), wie vorgestern die Abendschau mit einem politisch völlig entschärften Kurzbeitrag (https://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20170816_1930/prachttomate-erhaelt-kuendigung.html). Ein Seite-3-Tagesspiegel-Beitrag soll folgen. Ein Pressetext unseres Gartens wird gerade erstellt.

    Höchste Zeit also, dass sich gerade die kurz- und mittelfristig bedrohten Gärten der Stadt, ehemals bedrängte Gärten und stadtpolitisch Aktive in erstmal kleinerer Runde zusammenfinden, um zu überlegen was man gemeinsam tun kann. Denn es geht nicht nur um den Erhalt unseres Gartens, sondern aller anderen bedrohten Gärten und generell darum, den schwachen rechtlichen wie politischen Stellenwert selbstorganisierter urbaner Gärten bzw. Grünflächen in Politik und Verwaltung zu stärken. 

    Wir schlagen als Termin den Mittwoch 30.08, 18 Uhr vor. (mehr …)

  • Prachttomate: Bebauungsplan droht

    (Gu, Newsletter, 16.3.)
    seit fünf Jahren wird die “Prachttomate” nun mittlerweile kollektiv betrieben. Der ökosoziale Gemeinschaftsgarten ermöglicht nachbarschaftliche Begegnung, ein Miteinander-Lernen sowie solidarisch-alternatives Wirtschaften. Das Garten- wie das benachbarte Grundstück befinden sich aktuell im Fokus stadtplanerischer Neuordnungsbestrebungen. Aktuell basteln der Sanierungsbeauftragte bzw. der Bezirk Neukölln und der Senat an einem sog. Blockkonzept, das höchstwahrscheinlich in einen abschließenden Bebauungsplan münden wird. Das heisst konkret: der Garten steht auf der Abschussliste. 

    Tomatos geben Einblicke in die momentane Lage und sind gewillt, der Verdrängung die Stirn zu bieten. Dazu serviert die Foodcoop Schinke 09 lecker bioveganes Essen gegen Spende.

    Mittwoch,16.3.2016 um 20 Uhr

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  • Prachttomate bedroht

    (Gu, mail und Tel)
    aus einem Stand-der-Dinge Schreiben der Prachttomate:
    „Das alles scheint nun äußerst fraglich zu werden. Denn im Auftrag von Bezirk und Senat
    erstellt derzeit das Büro des Sanierungsbeauftragten für das Gebiet Karl-Marx-Straße in enger
    Zusammenarbeit mit dem bezirklichen Stadtplanungsamt ein Konzept für den Block 152, zu dem
    der Garten sowie der benachbarte Hort der Regenbogenschule gehören. Dieses Konzept soll die
    Gebietsentwicklung festlegen, angelehnt an die Ziele des Sanierungsgebietes. Alles sei noch offen,
    von Bebauung bis hin zu „grünen“ (Mit)Nutzungen, wurden wir unterrichtet. Allerdings, so ein
    weiterer Hinweis während des Besuchs einer offiziellen Delegation, sind bereits mehrere
    Bauanträge eingegangen.“
    Bei der essentiellen Frage, wie dem „Gemeinwohl“ im Block 152, im Sanierungsgebiet wie im
    Rollbergkiez am besten Ausdruck verliehen werden kann, wollen wir den Bezirk/Senat nicht allein
    lassen. Deshalb wollen wir mit eurer Hilfe das bezirkliche „Sammeln von Daten“ zur
    Konzeptentwicklung aktiv und selbstbestimmt begleiten. Wir denken, dass das Konzept massiv
    gewinnt, wenn es die bisher erzielte soziale, ökologische, kulturelle und mikroklimatologische In-
    Wert-Setzung innerhalb des Blocks 152 würdigt und entsprechend fördert.
    Mit allen drei Eigentümern des Gartengrundstücks, den beiden privaten wie dem einen
    kommunalen, lässt sich seitens des Bezirks/Senats eine Einigung erzielen, um unserem
    Gemeinschaftsgarten vor Ort eine Zukunft zu ermöglichen. Die Sanierungssatzung bietet hierfür
    durchaus eine Handhabe, doch nur, wenn wir entsprechende Signale setzen und Druck aufbauen.
    Den sog. Lenkungsausschuss, das offizielle Bürgerbeteiligungsgremium des Sanierungsgebietes,
    haben wir jüngst besucht. Er scheint mehrheitlich auf unserer Seite zu sein, denkt aber analog zur
    Position der bezirklichen Planer*innen nicht an Möglichkeiten einer Standortsicherung, sondern
    meint offenbar, dass der Garten nur andernorts eine Zukunft hat.
    Dem Lenkungsausschuss wurde kein Stimmrecht zugestanden; er hat nur eine beratende Funktion
    im Sanierungsgeschehen inne. Unser Verständnis von Partizipation weist über diese rein formale
    Anwendung weit hinaus. Wir denken, dass ein Gemeinwesen dann am besten funktioniert, wenn
    die Betroffenen resp. Bewohner*innen selbst auf allen Ebenen aktiv mitgestalten können. Bei der
    geplanten öffentlichen Infoveranstaltung zu Block 152 des Bezirkes dürfte es wie so oft nur um
    kleine Änderungen gehen; der große Rahmen ist da längst schon gesetzt.

    Am 24.11. gibt es eine Strategiesitzung zum weiteren Vorgehen (mehr …)

  • Prachttomate Neukölln bedroht?

    (Gu, Projektbesuch, 19.8.)

    Die Prachttomate wird von einer Kerngruppe von ca. 12 Leuten gemeinschaftlich bewirtschaftet. Insgesamt sind es mehr Leute, die mitmachen. Sie gärtnern in Hochbeeten, haben im letzten Jahr 2 Gewächshäuser gebaut, haben einen Bauwagen mit den Werkzeugen und Materialien, machen kulturelle und politische Veranstaltungen (Kino, Theater, Diskussionsrunden etc.).

    Derzeit ist ihre Situation unsicher, da es neue Planungen für das Areal gibt. Es gibt noch keinerlei Aussagen dazu, was mit dem Gelände passieren soll, ob es bebaut oder freigehalten werden wird. BürgerInnenbeteiligung ist aus der Sicht von Thomas, dem einen Initiatoren, nicht gewünscht. Sie versuchen da aber einen Weg für zu schaffen und wollen ihre Beteiligung an der Planung durchsetzen. Sie berufen sich dabei auf Beispiele aus Hamburg – wie z.B. Park Fiction.

    Eine interessante Erfahrung habe ich gemacht: ich hatte meinen Besuch nicht angekündigt, sondern bin extra zu den angekündigten Öffnungszeiten in den Garten gegangen. Eine Frau hat mich rumgeführt und alles erläutert (der ich mich natürlich vorgestellt hatte). Thomas war noch nicht da, sollte aber noch kommen. So wartet ich im Garten und arbeitet derweil am Laptop. Plötzlich stand eine Frau vor mir, die ich vorher nicht gesehen hatte und verlanget zu wissen wer ich sei und was ich da machen würde (nicht sehr einladend, feindlich). Ich stellte mich vor und sie sagte dann, dass sie es ganz und gar unmöglich fände, wenn im Garten einfach Leute wären, die sich nicht vorstellen würden. Sie wolle mich ja jetzt nicht ausladen, aber…

    Ein besonderes Verständnis von einem offenen Garten. Bei Rosa Rose machte ich eine ganz andere Erfahrung – siehe Eintrag dazu

    # Prachttomate Berlin-Neukölln

    # Gemeinschaftsgarten

    # Politik

    # Bleiben gefährdet

    # BürgerInnenbeteiligung

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