| Für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises könnt Ihr noch bis zum 26.10.25 abstimmen. Bitte gebt dem Luthergarten Eure Stimme: Deutscher Engagementpreis/Publikumspreis, dort dann bitte Luthergarten eingeben und uns anklicken????!
Weitere Infos aus dem NL (Auswahl): Kosten des Gartens 2025 (ca. Angaben): Gelände € 3.500, Strom € 1.320, Wasser € 1.100. Gesamtkosten € 6.000. Hinzu kommen Kosten von Astwerk in Höhe von € 2.000, um das Baumhaus zu erhalten. Die Sanierung des Werkzeugschuppens wird ca. € 6.000 brauchen. Des Weiteren müssen die Koniferen am Hühnerhaus und ein Ast vom hinteren Apfelbaum entfernt werden. Es wurden folgende Anträge gestellt: Von Weitblick aus dem Kirchenkreis kommen 500,- für Kekse etc. Die Weiterführung von Karens Gartenstelle für die nächsten drei Jahre ist ebenfalls beantragt. Beim Spendenparlament sind 25.000 beantragt. Als weitere Sponsoren der Bußgeldfond, die Bürgerstiftung, das Bezirksamt. Vorschläge und Ideen zu neuen passenden Sponsoren bitte mit Karen besprechen. Es besteht der Wunsch vom Regerhof und der dortigen Geflüchteten nach intensiverem Austausch und eine stärkere Anbindung an den Garten. Ideen unsererseits dazu sind Mitmachaktionen wie gemeinsames Kochen oder Konzerte. Welche Vorstellungen der Regerhof hat, werden Jenny und Angelika herausfinden. Die Wiederwahl des Gartenrates für zwei Jahre steht im Januar an. Für die drei Zisternen wurden insgesamt € 6.500 bewilligt. Das Budget reicht für das notwendige Zubehör wie Anschlüsse, Stromversorgung und Pumpen. Zisterne zwei wird am Regerhof verlegt, die dritte hinter der Bürokate. |
Schlagwort: Preis
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Hamburg: Luthergarten für Publikumspreis Deutscher Engagementpreis nominiert
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Berlin: ElisaBeet für European Award for Ecological Gardening nominiert
(NL)
Das ElisaBeet ist nomieniert für den European Award for Ecological Gardening 2025 – jetzt zählt eure Stimme!
Deine Stimme zählt! Vote ab sofort beim European Award for Ecological Gardening 2025 mit! www.naturimgarten.at/award-voting
In 3 Kategorien hat eine hochkarätige Jury aus internationalen Expertinnen und Experten die 70 Einreichungen aus 9 Nationen des European Award for Ecological Gardening 2025 bewertet und 30 Projekte für den Preis vorgeschlagen. Jetzt folgt das Online-Publikumsvoting, bei dem du mitstimmen kannst. Das Projekt mit den meisten Publikumsstimmen pro Kategorie erhält einen Publikumspreis.
Wir sind mit dem ElisaBeetin der Kategorie 1: Gärtnern im Zeichen der Gemeinschaft dabei.
Die beim European Award for Ecological Gardening 2025 nominierten Projekte zeigen Lösungen und Maßnahmen für naturnah gestaltete und ökologisch gepflegte Grünräume, die auch soziale und wirtschaftliche Aspekte einbinden. Sie machen Mut und regen zur Nachahmung an (mehr …)
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Ludwigshafen: Museumsgarten für Engagementpreis nominert und Entsiegelungspläne
Der Garten ist für den deutschen Engagementpreis nominert: https://www.mrn-news.de/2025/09/01/ludwigshafen-hack-museumsgarten-fuer-den-deutschen-engagementpreis-2025-nominiert-600550/
Außerdem rückt die geplnate Entsiegelung von 300m² näher. Die Stadt hat 3 Plätze ausgewählt, die mit Landesmitteln entsiegelt werden sollen. Bodenproben wurden inzwischen genommen: der Boden ist nicht belastet. Es gibt nun Planungen für Regenwasserernte vom Dach des Muesums und für eine Zisterne. Im Zuge dessen haben die Planer*innen entdeckt, dass es wohl vor Ort schon eine Zisterne gibt. Diese Woche sind weitere Planungsgespräche.
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HH: Luthergarten für den Deutschen Engagementpreis nominiert
(NL)
Wir haben eine Nominierung für den Deutschen Engagementpreis erhalten! Der Preis ist hoch dotiert. Zwei aus dem Gartenrat und ich werden eine gute Beschreibung des Engagements im Garten einreichen und dann heißt es Daumendrücken! -
Oerlinghausen: Südstadtgärten bekommen Preis
Die Südstadtgärten haben den Heimatpreis NRW, Kreis Lippe „Heimat verbindet – Zusammenhat macht stark“ (Platz 2) verliehen bekommen – dotiert mit 3000 Euro.
„Die Südstadtgärten in Oerlinghausen zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie gelebte Nachbarschaft und interkultureller Dialog gelingen können“ (Zitat von Landrat Dr. Axel Lehmann)Am 30.08. feiert der Garten sei 5-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest. Und sie haben den Pachtvertrag auf weitere 5 Jahre verlängern können (sollte ursprünglich von Jahr zu Jahr sein). (mehr …)
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Chemnitz: Bunte Erde ausgezeichnet
Wir haben den Chemnitzer Friedenspreis erhalten und den Preis der Stiftung Wüstenrot „Gebaute Orte für Demokratie“.
Wir organisieren nun schon seit Jahren qualitativ hochwertige Projekte in der ökologischen und kulturellen Bildung für die Kinder im Quartier…..mit Kitas und Schulen.
Ich denke, wir können sagen, dass der Garten sich richtig gut etabliert hat.
Wir sind auch mittlerweile schön interkulturell aufgestellt:
Menschen aus 10 verschiedenen Ländern werkeln bei uns (mehr …)
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München: GG am Entenbachplatz bekommt Münchner Nachbarschaftspreis
eins der ausgezeichneten Projekte.
Einreichung:Entenbachplatz
Einreichende Organisation
Schaufel und Ente e.V.
www.entenbachplatz.de
Stadtviertel
Südliche Au
Beschreibung des Projekts
Es begann mit der Kontroverse um ein Verkehrsprojekt in unserer Nachbarschaft, welches die
Au in zwei Lager spaltete. Engagierte Nachbarn beider Seiten taten sich zusammen, um das
Gemeinsame zu finden und miteinander anzupacken. Man ist sich nicht einig über Parkplätze,
aber jeder wollte, dass dieser eine brachliegende Platz in unserer Nachbarschaft schöner wird.
Also haben wir’s getan und fingen an, ein Matschloch in einen grünen Ort der Begegnung zu
wandeln. Wir brüteten über Pflanzplänen und Raumskizzen. Dann konnten wir kommunale
Verantwortungsträger überzeugen, es als Anwohner in unserer Freizeit hinzubekommen,
diese ehemalige Verkehrsfläche in einen einladenden Gartenplatz zu wandeln. Daraufhin
wurde gearbeitet. Nun grünt es am Entenbachplatz in der Au.
Der Entenbachplatz ist unsere kleine Oase in der Au. Anwohner können hier gärtnern,
entspannen und Gemüse ziehen. Immer wieder organisieren wir kleine kulturelle Events. Wir
sind eine bunte Gruppe allen Alters und vieler Hintergründe und offen für jede und jeden aus
unserem Viertel. Der eine verweilt hier nur einige Minuten in der Sonne, ein Anderer lässt
sein Kleinkind auf der Wiese herumtollen und noch jemand findet hier den Garten, den seine
Wohnung nie bieten konnte. Hier kommen Menschen zusammen, finden Ruhe, oder
Beschäftigung. -
Leipzig: Querbeet bekommt Hans Sauer Preis
Querbeet Leipzig (Träger einiger Gärten) ist mit dem Projekt „Interkulturelle Nachhaltigkeitslos:innen mit dem Hans Sauer Preis ausgezeichnet worden.
https://www.hanssauerstiftung.de/hans-sauer-preis-2025-das-sind-die-preistraegerinnen/ (mehr …) -
München: Eat your Campus für Engagementpreis nominiert
(Insta)
Wir sind nominiert! ????
Und zwar für den Deutschen Engagementpreis☀️Aber jetzt benötigen wir bis 17.11 DEINE Stimme!
????????Dazu einfach unter www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreist ‚Eat Your Campus‘ suchen und abstimmen (mehr …) -
Ffm: Preis für GemüseheldInnen
Juhuu! Wir freuen uns riesig. Die GemüseheldInnen erhalten für ihr Projekt „Frankfurter
Stadtfarm“ den „Wir für morgen“-Preis
Im Rahmen der #Charity-Initiative von @Union Investment haben wir es unter mehr als 240
Bewerbungen auf das Siegertreppchen geschafft und sind zum „Wir für morgen“-
Gewinnerprojekt in der Kategorie #Umwelt gekürt worden. Mit dem Preis würdigt die
Fondsgesellschaft der Volksbanken Raiffeisenbanken gemeinnützige Vereine mit insgesamt
rund 280.000 Euro, die sich für soziale Gerechtigkeit, mehr Chancengleichheit und ein
besseres Umweltbewusstsein starkmachen.
Im Frankfurter @Städel Museum durften wir eine großartige und mit viel Herz ausgerichtete
Preisverleihung erleben. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Union Investment und den
[…]. Das
Fördergeld hilft uns dabei, gemeinsam mit vielen weiteren HeldInnen noch viel mehr Orte für
Gemeinschaft, Urban Farming und Umweltbildung zu schaffen – in Frankfurt und darüber
hinaus. -
Hamburg: Luthergarten bekommt Nachhaltigkeitspreis
Entstanden auf einer vermüllten Brachfläche, versteht sich der „LutherGarten Bahrenfeld“ heute als blühende Gemeinschaftsoase. Seit seiner Gründung vor knapp zehn Jahren hat sich der 14.000 Quadratmeter große Garten zu einem lebendigen Treffpunkt entwickelt, der Pflanzen und Menschen zusammenbringt. Von Gemüse- und Kräutergärten, Blühgärten und einer kleinen Küche bis hin zu Bienenstöcken und einem Hühnergehege findet sich hier alles, was das (Gärtner:innen)Herz begehrt.
Der Garten bietet Raum für Stille, gemeinsames Lernen und Feiern. Monatlich wird gemeinsam gegessen, wobei neue Menschen immer willkommen sind. In Kooperation mit zahlreichen Einrichtungen vor Ort, wie einem Kindergarten, einer Schule und einer Unterkunft für Geflüchtete, entwickelt sich der LutherGarten stetig weiter und alle Ideen werden gehört. So wird nicht nur das Umweltbewusstsein gefördert, sondern auch der soziale Zusammenhalt in der Gemeinde gestärkt. Ein Kinderparlament vertritt die Interessen der jüngeren Gärtner:innen und plant aktuell die Anschaffung eines Bauwagens.
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Berlin: GG Wachsen lassen ausgezeichnet
1. Preis beim Umwelt- und Klimapreis Berlin Mitte 2024 in der Kategorie Begrünung/ Klimaschutz- und anpassung!
Seit 2010 gestalten wir unseren Gemeinschaftsgarten konsequent naturnah und wünschen uns, beispielhaft für andere Gärten in der Stadt zu sein.Naturnahe unversiegelte Flächen in der Stadt sind als Klimaanpassungsmaßnahme unerlässlich. Sie senken Temperaturen, fangen Starkregen auf, verbessern die Luftqualität und ermöglichen zu jeder Jahreszeit einen erholsamen Aufenthalt im Freien. Sie sind Raum für Naturerfahrungen und Natur- und Umweltbildungsangebote. Bepflanzungen mit gebietsheimischen Pflanzen und Gehölzen fördern die Artenvielfalt und bieten Lebensräume.
Der Verlust der Artenvielfalt und Biodiversität ist eine der größten Bedrohungen unserer Zeit. Neben dem Einsatz von Pestiziden und Monokulturen macht der enorme Verlust von Lebensräumen vielen Tieren zu schaffen. Unser Naturgarten ist ein Trittsteinbiotop für Wildbienen, Insekten und Vögel, wir bieten Nahrung und Wasser, Nist- und Wohnmöglichkeiten wie Totholz, Steinbiotope, Benjeshecken und Brachflächen. Seit dem Sommer 2023 sind Zauneidechsen bei uns eigezogen, eine streng geschützte Art in Berlin!
Wir freuen uns über die Anerkennung des Bezirks Belin Mitte durch die Verleihung des 1. Preises und sagen hier noch einmal herzlich Dankeschön!Die Pflege und Gestaltung unseres Gartens wird gefördert durch die Postcode Lotterie. (mehr …)
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Dortmund: freilicht.nord ausgezeichnet
Das freie Kollektiv des Gartenprojekts freilicht.nord hat innerhalb der vergangenen drei Jahre aus einer großen Brachfläche an der Bleichmärsch 61 einen Kunst- und Kulturgarten geschaffen. So wurde aus einer ungenutzten, überwiegend versiegelten Fläche ein Ort, der Raum bietet für unterschiedlichste Nutzungen und zwischenmenschliche Interaktionen. Die Initiative für die Nutzung der Fläche ergriffen die engagierten Künstler*innen des angrenzenden „Atelierhaus Alter Kiosk“. Mit der Zeit schlossen sich Freunde, Bekannte, Nachbar*innen und viele weitere Menschen an. In erster Linie ist der Garten ein sozialer Treffpunkt, an dem Visionen und Träume ausgetauscht und umgesetzt werden. Der Garten und seine Angebote beruhen zu 100 Prozent auf ehrenamtlicher Arbeit., Das Spektrum an Freilicht-Aktionen ist dabei so vielfältig wie die Mitglieder des gleichnamigen Kollektivs: Frühlings- und Sommerfeste mit kostenloser Livemusik, ein selbstorganisiertes Maltherapie-Angebot für ukrainische Frauen, gemeinsames Gärtnern und Clean-up-Aktionen in der Nachbarschaft sind nur einige Beispiele. (mehr …)
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Hamburg: Kebap für den Engagementpreis nominiert
Nominierung für den Deutschen Engagementpreis 2023
Querbeet Leipzig und Unser Kanppteich aus Chemnitz machen auch mit
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Minden: Gründerin vonm GG Tausendschön mit SlowFood Preis ausgezeichnet
(alerts)
Slow Food Deutschland (SFD) hat heute erstmalig den Ursula Hudson Preis verliehen und zeichnet damit Menschen aus, die sich beispielhaft für die Transformation unseres Ernährungssystems engagieren und andere zum Nachahmen inspirieren. Sie sind Botschafter*innen für eine Ernährungswelt, in der alle Menschen gute und fair erzeugte Lebensmittel genießen können. Hauptpreisträgerin 2021 ist Elisabeth Schmelzer. Sie betreibt den Gemeinschaftsgarten GreenFairPlanet in Minden, Nordrhein Westfalen. Es ist ein Ort der Begegnung, Teilhabe und Bildung und er ist offen für alle: Kinder, Geflüchtete, Nachbar*innen, Engagierte, Interessierte.[…]
Dort wurde die Hauptpreisträgerin verkündet: Elisabeth Schmelzer von GreenFairPlanet aus dem nordrhein-westfälischem Minden. Sie hat einen Gemeinschaftsgarten initiiert, in dem sie praktische Ernährungsbildung lebt und erleben lässt. Es ist ein Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Kultur und Herkunft. Sie alle nimmt Schmelzer mit auf die Reise in eine bessere, faire Ernährungswelt. Das schafft sie mit bescheidenen Mitteln und beweist, dass jeder einzelne Mensch die Kraft hat, Veränderung voranzubringen. Beispiele wie Elisabeth Schmelzer haben Tanja Busse, Leiterin des Kuratoriums, für ihre Arbeit begeistert: „Der Preis ist für mich ein Lichtblick, weil wir uns mit Menschen beschäftigen durften, die nicht aufgeben, sondern die es besser machen und zeigen: Genuss, Lebensfreude, Esskultur und der politische Kampf für eine bessere Welt gehen zusammen und gehören zusammen. Dabei entstehen ganz wunderbare Verbindungen.“[…] (mehr …) -
GG Bad Sooden Allendorf gewinnt hessischen Familienpreis
(alerts)
Gemeinsames Tun verbindet und schafft Nähe. Dies stellen die 18 am „Gemeinschaftsgarten Bad Sooden-Allendorf“ beteiligten Familien eindrücklich unter Beweis. Seit Frühjahr 2018 bauen sie auf einem einen halben Hektar großen, zentral in der Stadt gelegenen Gelände Obst und Gemüse an – auf ihrer jeweils eigenen Gartenparzelle und auf Gemeinschaftsflächen. Was wie ein klassischer Schrebergarten anmutet ist tatsächlich ein Ort des Miteinanders. Dort treffen sich Frauen, Männer und Familien unterschiedlichster Herkunftsländer, Lebenswelten und Religionen sowie Menschen mit körperlichen und seelischen Einschränkungen.
Ein nicht immer konfliktfreies Miteinander, dem das FamilienZentrum BSA e.V. als Initiator und Leiter des Projekts mit einem paritätisch besetzten Gartenrat (vier Frauen, vier Männer und die pädagogische Leitung des Familienzentrums) entgegenwirkt. Dort kommen Unmut und Ärger auf den Tisch und werden durch den zum Teil von Übersetzern unterstützten Dialog und die Auseinandersetzung mit demokratischen und traditionellen Werten bereinigt.
Der Garten steht auch den Teilnehmern des breit aufgestellten Kursangebotes der sozialen Einrichtung zur Verfügung. So wird beispielsweise an sonnigen Tagen auch mal der Mutter-Kind-Kurs in den Gemeinschaftsgarten verlegt. Geplant ist zudem, Kindern und Jugendlichen aus den umliegenden Schulen und Kindertagesstätten einen Zugang zum Garten und Gärtnern zu ermöglichen. Dieses Projekt hat die Jury des Hessischen Familienpreises durch und durch überzeugt. Sie prämiert es mit dem ersten Platz und 6.000 Euro Preisgeld.
https://www.lifepr.de/inaktiv/sparda-bank-hessen-eg/Hessischer-Familienpreis-2020-FamilienZentrum-Bad-Sooden-Allendorf-siegt-mit-Gemeinschaftsgarten/boxid/816440 (mehr …)
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Gassengarten im Olydorf München
(Projektbesuch) Den Gassengarten gibt es seit 5 Jahren. Derzeit besteht er aus 11 unterschiedlichen Hochbeeten, ein paar Kartoffensäcken und Sitzmöbeln entlang einer Gasse des Dorfes. 30 Leute sind im Verteiler, 5 – 6 sind sind in der Kerngruppe. Mitmachen kann jede/r. Aktuell sucht die Gruppe wieder Verstärkung, um das Projekt weiter auszubauen. Sie haben gerade einen Preis von GreenCity (Wettbewerb „Gestalte deine Stadt: https://www.wuerzburg.de/themen/umwelt-verkehr/stadtlich-gruen/foerderung-fuer-baeume–urban-gardening/index.html) bekommen und wollen Stahltraversen, die zwischen bestimmten Bungalows sind, mit Wein, Hopfen und noch einer Ranke bepflanzen. Der Garten ist bisher von der Univerwaltung nur geduldet. Die Gruppe möchte, dass er genehmigt wird, so dass eine größere Sicherheit da ist, dass der Garten bleiben wird und sie auch mehr Möglichkeiten haben, selber Gestaltungsfragen zu entscheiden. In Kontakt mit anderen GG in der Nähe sind sie noch nicht, bis auf eine Gruppe von Olytopia, die auch einen Garten „im Oberdorf“ anlegen möchte. (mehr …)
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IG Ditzingen bekommt Kulturpreis
(alerts)
Ein Refugium, das Menschen beheimatet
Von Heidi Knobloch
Der Internationale Garten in Ditzingen wird von Menschen aus 13 Herkunftsländern bewirtschaftet. Der Gemüse- und Blumenanbau, aber auch die Feste auf dem bunten Fleckchen Erde befördern das gedeihliche Zusammenleben. Die SPD hat den Garten daher mit ihrem Kulturpreis ausgezeichnet.

Der Internationale Garten: Hier bauen Menschen aus 13 Nationen ihr Gemüse an. Foto: factum//Simon Granville/Archiv Ditzingen – Jeder Garten, in dem fleißige Gärtner säen und ernten, macht eine Stadt grüner. Im Garten wachsen Obst und Gemüse. Im Garten blühen Blumen. Im Garten lassen sich trefflich Feste feiern. Der Garten: ein Ort, in dem der Mensch sich in Harmonie mit allem Lebendigen fühlen darf. In Ditzingen gibt es seit elf Jahren einen besonderen Garten, unweit des Stadtzentrums nahe der Konrad-Kocher-Schule: den Internationalen Garten. Er steht für die Kultur der Stadt: offen für Menschen aus der ganzen Welt, die miteinander etwas schaffen wollen. Dieser Ort hat eine Ehrung erfahren. Der Ditzinger Ortsverein der SPD hat dem Internationalen Garten seinen Kulturpreis verliehen – „für gelebte Integration“, begründete der Vorsitzende Jürgen Weingarte die Entscheidung.
Säen und Ernten fördern das Selbstvertrauen
Am Anfang, vor elf Jahren, stand eine Idee: Der frisch gebackene Bürgermentor Winfried Doerjer wollte etwas Sinnvolles für Ditzingen tun. Die Internationalen Gärten, die es bis dahin vor allem in Norddeutschland gab, fand er gut. Menschen aus verschiedenen Ländern, die gemeinsam Gemüse oder Obst pflanzen und sich im Garten auf Augenhöhe begegnen: Das sollte es auch in Ditzingen geben. Denn: „Wer anbaut, hat Erfolg. Er schafft etwas, worauf er stolz sein kann“, findet Doerjer. Das sei gut fürs Selbstwertgefühl und helfe bei der Integration. Er kennt das Gefühl, fremd zu sein, aus eigener Erfahrung: 1961, zur Zeit des Mauerbaus, ist der damals 16-jährige Thüringer mit seinen Eltern aus der DDR geflüchtet. „Nur mit einer kleinen Aktentasche.“ Den jungen Mann verschlug es in ein Internat nach Waldshut: „Ich hatte immer das Gefühl, nicht richtig dazuzugehören“, sagt Doerjer über diese Zeit.
Vielleicht gefiel ihm auch deshalb die Idee des Gartens so gut. Dort haben alle ein Ziel: Auf dem Boden, der jetzt Heimat ist, soll alles wachsen und gedeihen. Im Ditzinger Internationalen Garten bauen Menschen aus 13 Nationen auf ihren Parzellen an, was ihnen gefällt, Kartoffeln, Auberginen, Kartoffeln oder Bitterkürbisse. Die Männer, Frauen und Kinder kommen aus Deutschland – „ohne sie kann ich nicht integrieren“ – Eritrea, Hongkong, Italien, Polen, Rumänien, der Slowakei, Syrien, der Türkei, Vietnam, Weißrussland und den USA. Die Arbeit, die alle zusammen auf den Gemeinschaftsflächen verrichten, trägt mittlerweile Früchte: „Die Obstbäume sind riesig geworden. Dieses Jahr gab es besonders viele Pfirsiche, Kirschen und Pflaumen.“
Neuerdings trifft man sich zum Wintergrillen
Fixpunkte für das Leben im Garten sind die Sommerfeste und neuerdings ein Wintergrillen. „Da bin ich aber nicht dabei, ist mir zu kalt.“ Der 74-Jährige schaut noch hin und wieder im Garten vorbei. Die Ämter hat er mittlerweile abgegeben: Sechs Jahre lang Vorsitz, dann noch einmal vier ehrenhalber – dann hatte er genug geschlichtet, wenn es mal Streit gab, genug Zaunlatten ersetzt oder Rasenmäher repariert. Auch inhaltlich sollen jetzt andere die Schwerpunkte setzen.
„Der Garten kann sich ohne mich weiterentwickeln.“ Veränderung, findet Doerjer, gehört zum Leben – und zum Internationalen Garten. Immer wieder wechseln die Parzellen die Besitzer, Menschen ziehen weg oder die Kinder, die einst im Garten gespielt haben, sind groß geworden: „Dann kommen Neue.“ Vielleicht war der Garten eine Zeitlang ein Raum, in den man gern ging, Gleichgesinnte traf, Tee trank oder ein Bier und sich unterhielt. Der Garten, sagt Doerjer, sei gewissermaßen Balsam für die Seele der Migranten, deren Anwesenheit auch immer wieder angezweifelt werde. „Natur bewertet nicht, Natur beheimatet.“ Wenn Doerjer zurückblickt, erinnert er sich besonders an die gemeinsamen Momente: die Aktion der jungen Leute von der katholischen Gemeinde, die in nur drei Tagen das Spielgelände und den Grill errichteten oder der Umzug des Gartenhauses aus dem Schwarzwald nach Ditzingen, bei dem viele Hände mit anpackten. Auch der Stadt, die das Grundstück zur Verfügung stellte und der Stiftung anstiftung & ertomis ist Doerjer dankbar, sie hat vieles durch ihre finanzielle Hilfe möglich gemacht.
Das Leben geht auch ohne den Bürgermentor weiter
Der Internationale Garten lebt weiter, auch ohne den Bürgermentor: So soll es sein. Das Repair-Café, vor vier Jahren von Winfried Doerjer initiiert, steht ebenfalls auf eigenen Füßen. Der ehemalige Lehrer für Deutsch und Geografie reist jetzt gerne mit seinem Wohnmobil durch die Welt. Aber ganz ohne Engagement für seine Stadt geht es nicht. „Vielleicht legen wir demnächst Menschen Blumen vor die Tür, einfach so.“ In den Niederlanden sei die Aktion sehr erfolgreich, um mit einsamen Menschen in Kontakt zu kommen. Winfried Doerjer macht sich jetzt auf die Suche nach Mitstreitern. Die Blumen blühen ja schon bald wieder – auch im Internationalen Garten.
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Urbanisten bekommen G. Gregg Preis
(alerts)
Die Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur (DGHK) mit Sitz in Frankfurt hat ihre Mitgliederversammlung 2019 in den Großraum Dortmund gelegt, aus gutem Grund: Sie wird am Freitag 20. September 2019, die Urbanisten mit dem „Günter Gregg“-Preis auszeichnen – für das Schaffen neuer Perspektiven durch Hydrokultur in urbanen Lebensräumen.
Die DGHK besichtigt das Preisträger-Projekt in seiner Keimzelle, einem Mini-Gewächshaus mitten in Dortmund: Hier betreiben „die Urbanisten“ Urban Gardening mit Hydrokultur, ergänzt durch die Komponenten des Aquaponic. Obst und Gemüse – z.B. Tomaten, Gurken, Rhabarber, Erdbeeren – werden in Blähton gezogen und im Ebbe-Flut-System mit Wasser und Nährlösung versorgt: dieurbanisten.deDer Günter Gregg-Preis ist benannt nach dem Begründer der Hydrokultur, Gärtnermeister Günter Gregg. Mit Entwicklung der Hydrokultur hat Günter Gregg die „Pflanzenhaltung in Gefäßen“ – also auf versiegelten Flächen – einfach handhabbar und für jedermann zugänglich gemacht. Günter Gregg stand der DGHK seit 1999 als Präsident und bis zu seinem Tod als Ehrenpräsident vor
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ISG Hannover gewinnt bei Garten-Wettebwerb
(FB)
Die Internationalen Stadtteilgärten Hannover e.V. gewinnen mit einem ihrer Gartenprojekten, dem Spessartgarten, den ersten Preis des Gartenlustwettbewerbs der Stadt Hannover in der Kategorie Gemeinschaftsgärten.Aus der Pressemeldung:
„Gewonnen in der Kategorie „Gemeinschaftsgärten“ hat der Verein „Internationale StadtteilGärten Hannover e.V.“ im Spessartweg 6 im Stadtteil Sahlkamp. Auf Initiative von Anwohner*innen und dem dortigen Stadtteiltreff wurde 2007 der Verein gegründet. Inzwischen besteht die Gartengemeinschaft aus 40 Familien aus vielen Nationen. Etwa 140 Personen versorgen sich aus den Erträgen von ca. 2.000 Quadratmetern Tiefgaragendach mit gesundem Gemüse, Obst und Kräutern und vielem mehr. Beim Gärtnern und gemeinsamen Lernen werden Vorurteile abgebaut, und die Menschen können mit der neuen Heimat „verwurzeln“. Als niederschwelliger Integrationsort wird auch mit Kultur- und Bildungsangeboten wichtige Arbeit geleistet, die den Stadtteil ruhiger und schöner macht. Gegärtnert wird ausschließlich biologisch, das Regenwasser wird aufgefangen, aber es gibt auch einen eigenen Brunnen.“ (mehr …) -
Zwei Preise für die Ufer-Projekte
(FB)
Wow, wir sind ganz baff. Gleich zwei Preise durften wir in dieser Woche erhalten! Zum einen Projekt Nachhaltigkeit des Rates für Nachhaltige Entwicklung und den Lokale Agenda Preis in Dresden. (mehr …) -
Zusammen leben/gemeinsam gärtnern gewinnt Crowdfunding
(Gu aus alerts)
Verein „zusammen leben“ hat um Stimmen gekämpft, um den Crowdfunding-Contest des Deutschen Integrationspreises zu gewinnen – mit Erfolg.
Unter 34 nominierten Projekten setzte sich der Freiburger Verein mit seinem Projekt „MuFuKü“ durch, das den Bau einer MultiFunktionsKüche für das Sozialcafé und den Gemeinschaftsgarten anstrebt. Mit 740 Unterstützern und einer Fundingsumme von über 33.000 Euro lag die MuFuKü auf Platz eins.[…]Der Deutsche Integrationspreis wird jährlich und deutschlandweit von der Hertie-Stiftung verliehen.[…] Am Ende der Phase gibt es zwei Finanzierungsquellen, um das geplante Projekt auch wirklich umzusetzen: Einerseits die Einnahmen der „Crowd“ über das Funding, andererseits einen Zuschuss der Stiftung, der je nach Platzierung unterschiedlich hoch ausfällt. Das Freiburger Projekt MuFuKü erhält demnach nun insgesamt rund 34.000 Euro, um seine Multifunktionsküche zu bauen.
Der Verein „zusammen leben“ betreibt bereits mehrere soziale Projekte in Freiburg. Unter anderem organisiert er von Dienstag bis Donnerstag einen internationalen Mittagstisch im Strandcafé auf dem Grethergelände. Hier treffen Menschen mit verschiedensten Hintergründen und Sprachen zusammen und betreiben auf freiwilliger Basis das Café, das als Raum für eine multikulturelle Gemeinschaft dient.
Außerdem besitzt der Verein einen Gemeinschaftsgarten in Vauban, wo rund 200 Menschen gemeinsam Gemüse aller Art anbauen. Das einzige Problem: Es gibt keine Küche. Weder für die Zubereitung des Mittagessens noch für das Verkochen des selbst angebauten Gemüses. Das wird sich nun ändern.
Wie soll die Küche aussehen?
Die Multifunktionsküche wird in Kooperation mit den Stadtpiraten gebaut, einem Freiburger Verein, der eine Vorausbildung zum Schreinerhandwerk für Geflüchtete anbietet. Wie die Küche genau aussehen wird, ist momentan noch nicht klar. Fest steht aber, dass sie mobil sein soll, damit sie sowohl für das Strandcafé als auch für den Gemeinschaftsgarten und im besten Falle auch als Foodtruck für Events dienen kann.
http://fudder.de/zusammen-leben-gewinnt-crowdfunding-contest-des-deutschen-integrationspreises–152226360.html (mehr …)
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Kleingartenkolonie ausgezeichnet, Preisgeld fließt in den Gemeinschaftsgarten
(Gu, alerts)
Kleingartenkolonie an der Sonnenallee ausgezeichnet
Sie zählt 32 Pächter, misst 8500 Quadratmeter: Die „Kolonie National Registrierkassen“ an der Sonnenallee 187 gehört zu den kleinsten im Bezirk. Doch die grüne Insel mitten im sozial schwachen Kiez hat Großes geschafft. Sie ist sie mit dem zweiten Preis des Kleingarten-Landeswettbewerbs ausgezeichnet worden.
[…]
Das dringend gebraucht, besonders für den knapp 500 Quadratmeter großen Gemeinschaftsgarten. Dort dürfen Nachbarn, Kitakinder und Behinderte werkeln – zum Nulltarif. Seit fünf Jahren nimmt er Gestalt an. Neben vielen Beeten gibt es eine neue Wasserleitung, eine überdachte Sitzfläche, Werkzeugschuppen und ein behindertengerechtes Toilettenhäuschen. Fast fertig ist das kleine Gemeinschaftshaus. Und der kolonieeigene Imker versorgt rund ein Dutzend Bienenvölker.Bei so viel Aktivität wundert es nicht, dass die Kolonisten an der Sonnenallee beim Wettbewerb „Kleine Gärten, bunte Vielfalt“ gewonnen haben. Gut, räumt Sabine Karau ein, von 900 Berliner Anlagen hätten auch nur fünf teilgenommen. Das geringe Interesse führt sie auf Bequemlichkeit zurück und auf den Wunsch vieler Kolonisten, unter sich zu bleiben. „Zwar sind Kleingartenanlagen öffentliches Gelände, aber sobald Fremde in den Anlagen erscheinen, sind woanders Pächter oft nicht so begeistert.“
Wie auch immer: Die Freude über den Erfolg ist groß. 1500 Euro Siegerprämie werden in den Gemeinschaftsgarten investiert. Doch ganz sorgenfrei ist die Zukunft nicht. Die Schutzfrist für die Anlage läuft 2020 aus. Sabine Karau hofft, dass die Kleingärtner trotzdem noch lange bleiben können – auch weil sich viele keinen Urlaub leisten können, die Erholung vor der Haustür und das Miteinander brauchen
http://www.berliner-woche.de/neukoelln/soziales/bei-uns-tobt-das-leben-kleingartenkolonie-an-der-sonnenallee-ausgezeichnet-d142849.html (mehr …)
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Platz-Projekt in Hannover bekommt Sonderpreis
(gu, alerts)
Hannover – Der zum vierten Mal ausgelobte Wettbewerb „GartenLust“ ist entschieden.
Einen Sonderpreis erhält das PLATZprojekt (Fössestraße 103) für besonderes soziales Engagement.
Der PLATZgarten ist ein urbaner Gemeinschaftsgarten, der sich auf dem Gelände des 2er Skateparks und des PLATZprojektes befindet. Wie auch das PLATZprojekt ist der PLATZgarten ein experimenteller Raum mit dem „Do-it-yourself“-Ansatz. Es soll voneinander und miteinander gelernt und die Ernte gemeinschaftlich geteilt werden. Aufgrund dieser Art der Bewirtschaftung und als grüner Verweilort inmitten eines Industriegebiets wird das Motto „Gartennischen“ erfüllt. Die Beete sind terrassenartig in Hochbeeten aus vorrangig recycelbarem Material angelegt und individuell bepflanzt. Neben Nutz- und Zierpflanzen gibt es ein selbst gebautes Tomatenhäuschen, Gewächshäuser, einen kleinen Teich sowie mehrere Bienenvölker. Zukünftig soll zum Beispiel in einen Wasseranschluss und einen Kompost investiert werden. Regelmäßig werden Aktionen wie Jungpflanzenverkauf, Saatgutbörsen oder Imkerworkshops angeboten.
Jury und Preisverteilung
Die Jury setzte sich aus VertreterInnen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün und der Ratspolitik zusammen. Darüber hinaus waren die Sponsoren aus der Immobilienbranche vertreten sowie FachgruppenvertreterInnen der Grünen Branche.
http://www.hannover.citynews-online.de/2017/09/gartennischen-jury-kuert-gewinnerinnen-im-wettbewerb-gartenlust/ (mehr …)
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Himmelbeet nominiert für European Award for Ecological Gardening 2017
(Gu, RSS) Das himmelbeet wurde in der Kategorie „Gemeinschaftsgärten“ unter die besten eingereichten Projekte gewä
hlt und für den European Award for Ecological Gardening 2017 nominiert! Die Jury,[…] hat Projekte nominiert, die innovativ und nachhaltig sind Vorbildcharakter aufweisen von Personengruppen bewirtschaftet werden, die sich speziell zum Gärtnern zusammenfinden und gemeinschaftliche und soziale Aspekte mit Vorbildcharakter im Fokus haben. Alle nominierten Projekte finden sie hier. Die Bekanntgabe der GewinnerInnen und die Preisverleihung finden am 2. September 2017 um 16.00 Uhr in Berlin statt. In jeder Kategorie wird ein Preis für das Siegerprojekt vergeben: Eine Sonder-Plakette der Aktion „Natur im Garten“ und ein Preisgeld in der Höhe von € 500,–. (mehr …) -
IG Coswig bekommt Preis
(Gu, Mail)
Überraschend wurden wir für den David-Schmidt-Preis nominiert.
Aus der Überzeugung heraus – tagtäglich sozial ehrenamtlich engagiert zu sein und zahlreiche bisherigen Projekt erfolgreich umgesetzt zu haben – nahmen wir an der Preisverleihung am 29.04.2017 in Radebeul teil.
Wir präsentierten uns mit einem Plakat unserer Vereinsarbeit – es zeigt die Arbeit, den Austausch, das Feiern und gibt Eindrücke der Nationalitätenvielfalt. Großes Augenmerk legten wir auf die Veröffentlichung und Publizierung unserer Fördermittelgeber.
Mit großem Stolz, Dank und Tränen der Rührung nahmen wir nach der verlesenen Laudation von Frau Christine Ruby den David-Schmidt-Preis in der Kategorie
Sonderpreis für „Engagement zur Integration von Geflüchteten“ gestiftet von der Hans-Böckler-Stiftung
entgegen.
Die Vereinsvorsitzende Frau Cornelia Obst war sichtlich überrascht und dankte der Jury für diese unerwartete Anerkennung und Würdigung unserer Arbeit. Jede und Jeder in unserem Verein hat seinen Anteil dazu geleistet. Die erhaltene Urkunde und die Trophäe einer „stählernen Hand“ werden wir ehren- und würdevoll in unserer Vereinsausstellung präsentieren. -
neues von der Begegnungsoase Freiburg
(Gu, RSS)
interkulturellen Gartenprojekts auf St. Christoph schon aus dem Winterschlaf erwacht. Es gibt mehrere gute Neuigkeiten, die frischen Wind für das neue Gartenjahr bringen.Erstens: Wir können unsere Öffentlichkeitsarbeit professionalisieren. Ich habe mit einem Foto der Begegnungsoase St. Christoph einen der ANU-Medienpreise „Der Wandel im Bild“ gewonnen. (Fotografisch ist das Bild nicht umwerfend, eben ein Schnappschuss, den ich mit meiner Handy-Kamera und erdigen Händen bei einem Aktionstag gemacht habe. Aber die tolle Stimmung kommt rüber.) Als Preis bekommen wir eine professionelle Medienberatung der auf Nachhaltigkeit spezialisierten Agentur KGMNE. Bald designen wir also schöne Postkarten und Plakate.
Zweitens: Wir haben ein Umweltbildungs-Projekt für die Kinder von St. Christoph konzipiert, das vom Freiburger BNE-Fonds gefördert wird.
Mit dem Beginn des Gartenjahres wollen wir als ehrenamtliche Gartengruppe regelmäßig mit den Kindern gärtnern, aber auch kreativ sein, basteln, Geschichten erzählen, Pflanzen und Esskulturen kennenlernen. Zusätzlich dazu wird es Gartenaktionstage und Begegnungsfeste für alle BewohnerInnen und Interessierten geben. Dank finanzieller Förderung und Unterstützung durch unsere Kooperationspartner FABRIK, Pädagogische Ideenwerkstatt BAGAGE und Ökostation können wir nicht nur Saatgut und Gartengeräte kaufen, sondern auch Kreativ-Workshops machen und weitere Gartenelemente wie Insektenhotel und Trockensteinmauer fachlich kompetent bauen. (mehr …) -
Tausendschön gewinnt Engagementpreis NRW
(Gu, Mail)
Auszug aus der Laudatio:Im interkulturellen Gemeinschaftsgarten Tausendschön in Minden-Leteln fällt bürgerschaftliches Engagement auf fruchtbaren Boden. Auf der 1.600 qm großen Fläche des Gartens zwischen Hühnern und Ziegen stehen das interkulturelle Miteinander, die demokratische Selbstorganisation und die Wertschätzung guten Lebens im Mittelpunkt des Angebots des gemeinnützigen Mindener Vereins. Erweitert wird das Angebot durch Kunst und Kultur. Naturerlebnis, gelebtem Umweltschutz und gesellschaftlicher Teilhabe setzen sich die Aktiven für ein nachhaltiges Miteinander von Menschen aus allen sozialen und kulturellen Schichten ein. Dass auf diesem fruchtbaren Nährboden auch Integration gelingt, verwundert da kaum. Denn viele Migrantinnen und Migranten bringen eigene Erfahrungen in Gartenwirtschaft und Handwerk mit, ebenso wie soziale Kompetenzen.
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Verein Bürgerinitiierte Quartiersentwicklung in Kastel erhält Bundespreis für Garten-Projekt mit Flüchtlingen
(Gu, alerts)
Von Wolfgang WenzelKASTEL – Im Sommer leuchten die Sonnenblumen aus weiter Ferne, im Winter gibt es Geborgenheit. Für seine Idee zu einem interkulturellen Gemeinschaftsgarten im Flüchtlingsviertel Kastel Housing hat der Verein „Bürgerinitiierte Quartiersentwicklung“ (Biqkk) einen Bundespreis erhalten. Eine Siegerurkunde, die unter anderem von einem prominenten Kinderbuch-Illustrator mitunterzeichnet ist, von Janosch.
„Klar haben wir uns gefreut“, sagt Carolin Holzer von der Nachbarschaftsinitiative über die Würdigung in dem Wettbewerb „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2016“. Dahinter steht ein Netzwerk Nachbarschaft unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums. 47 Initiativen waren bundesweit prämiert worden, vier aus Hessen hatten sich als Sieger qualifiziert. Einer davon ist die Gartengruppe des Biqkk-Vereins, der einzigen Nachbarschaftsinitiative in Kastel, die ein Miteinander mit den Flüchtlingen in der Gemeinschaftsunterkunft Kastel Housing sucht.
Das Kleingärtnern auf Hochbeeten, neudeutsch Urban Gardening genannt, ist ein guter Anlass, um Menschen zusammenzubringen. Es macht Spaß, Erde in Hochbeete zu schaufeln, zu säen und zu gießen, um zu sehen, wie aus Samenkörnern Blumen und Gemüsepflanzen werden. Die eigentliche Ernte fährt der preisgekrönte Verein auf einer anderen Ebene ein. Sein Urban-Gardening-Projekt ist Teil eines Netzwerks der Flüchtlingshilfe. Aus ihm sind Patenschaften für Flüchtlinge hervorgegangen. Die Paten kümmern sich darum, dass die Geflüchteten alles richtig verstehen, wenn sie Post vom Amt bekommen und stehen auch sonst als Ratgeber in schwierigen Lebenslagen zur Verfügung. Das Internet und der Whatsapp-Dienst machten es möglich. Angefangen hatte alles vor einem dreiviertel Jahr, als die Amerikaner Kastel Housing aus der Hand gaben und das Terrain von einem auf den anderen Tag öffentlich zugänglich war.
Es sollte zu einem Treffpunkt werden, ein neues Stadtviertel, von dem die Bürger hätten Besitz ergreifen wollen. Als klar wurde, dass dort eine Flüchtlingsunterkunft entsteht, fasste der Biqkk-Verein den Entschluss, einen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen „ohne Beschränkungen durch Konfessionsgrenzen“ treffen könnten, wie Carolin Holzer formulierte.
Den Garten gibt es seit April. Ein paar Holzkisten, einige Beete, viel ist beim flüchtigen Blick auf das weitläufige Terrain zwischen den alten Kasernen nicht zu sehen. „Doch das Wichtigste an dem Projekt ist, dass er zu einem Raum für Begegnungen geworden ist“, sagt Carolin Holzer. Getragen werde es von zehn Vereinsmitgliedern. Anfangs hätten sich nur die Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft auf den kleinen Platz mit den Hochbeeten getraut, dann die älteren Geschwister mitgebracht, schließlich seien die Eltern gekommen. Sechs von ihnen zählten inzwischen zum Stamm der Gartengruppe.
Die Kinder seien von Anfang an der Schlüssel für den Erfolg des Projekts gewesen, sagt Carolin Holzer. Viele seien froh, eine Aufgabe zu haben, eine Arbeit, die ihrem Tag eine Struktur gebe. Heute sei der interkulturelle Gemeinschaftsgarten zu einem Treffpunkt mit starkem Kommen und Gehen geworden. Mal kämen fünf, dann wieder 30. Die Gruppe sei ständig in Bewegung, von einem festen Team könne man nicht sprechen. Wer mitmache, habe jedoch feste Verantwortlichkeiten für den Garten und einen Geräteraum.
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Gemeinschaftsgarten in Raschau Ausgangspunkt für viele Aktivitäten in der Gemeinde
(Gu aus Sachbericht)
Der Verein Procovita aus Raschau-Markersbach hat mit Veranstaltungen im GG (Bunte Beete) weitere Mitglieder gewonnen, Kooperationen ausgebaut und Neuinteressierte mit Workshops zum gemeinsamen Kochen u.ä. an sich binden können. Sie haben den Bürgerpreis des Erzgebirgskreises bekommen und waren zur Gala „Miteinander leben, miteinander gestalten“ eingeladen.
Flüchtlinge sind von Anfang an an dem Projekt beteiligt und ein geflüchteter Familienvater ist inzwischen Finanzvorstand im Verein.
Sie haben eine weitere Förderung von Aktion Mensch bekommen und sind hoffnungsvoll, dass sie eine Stelle und eine Bufti-Stelle schaffen können.
Im Garten wurden viele verschiedene Beete angelegt, Insektenhotels, Kräuterspirale, eine Kartoffelpyramide und Vogelhäuser gebaut, eine Wasserversorgungsmöglichkeit entstand, der Pavillion wurde umgebaut, um einen überdachten Außensitz zu haben, ein vorhandener Schuppen zum Gerätehaus gemacht. Die Fläche ist ein ehemailger Spielplatz, es gibt ein Gebäude mit Küche und anderen Räumen, das genutzt werden kann. Gekocht wurde im und nah am Garten, es fanden diverse Veranstaltungen (auch Fußballübertrageung, Filmabende etc.) im Garten statt.
Alle haben den Zahlencode und die 7 Vorstände haben Schlüssel für das Gebäude. (mehr …) -
Auszeichnung für Tausendschön
(Gu Mail)
freut euch mit uns. Greenfairplanet ist mit seinem Projekt Fremde werden Freunde für den Engagement Preis NRW 2016 nominiert. 110 Projekte wurden eingereicht. 12 ausgesucht. Es ist das 1. Mal, dass ein Mindener Verein diesen Preis erhält.
Die Jury schreibt: Aus Fremden werden Freunde: das Motto des Projekts macht Mut, den nicht immer einfachen Weg der Integration gemeinsam zu gehen. Der Garten sei »eine wichtige Integrationshilfe« und eine Brücke in die Mehrheitsgesellschaft…… Integration bedeute aber auch, dass die Geflüchteten aktiv daran mitarbeiten müssen. So sei es eine verbindliche Regel, dass im Garten nur Deutsch gesprochen werde.und die offizielle Seite: https://www.engagiert-in-nrw.de/mutter-erde-fuer-integration-ein-tausendschoener-garten-minden:
Mutter Erde für Integration: Ein tausendschöner Garten in Minden
Engagement des Monats Dezember 2016
Engagementpreis NRW | Vögelzwitschern und summende Bienen, knackiges Obst und frisches Gemüse: in einem interkulturellen Gemeinschaftsgarten in Minden fällt bürgerschaftliches Engagement auf fruchtbaren Boden. An der Schnittstelle zwischen gemeinschaftlichem Naturerlebnis, gelebtem Umweltschutz und gesellschaftlicher Teilhabe setzen sich die Aktiven für ein nachhaltiges Miteinander von Menschen aus allen sozialen und kulturellen Schichten ein.
Allein schon der Name: sobald vom Mindener Gemeinschaftsgarten »Tausendschön« die Rede ist, entstehen augenblicklich quietschbunte Bilder im Kopf. Doch mit verwunschenen Feen, heimeliger Gartenidylle und märchenhaften Gartenzwergen hat das Projekt – wenn überhaupt – nur am Rande zu tun. Vielmehr stehen auf der 1.600 qm großen Fläche des Gartens zwischen Hühnern und Ziegen das interkulturelle Miteinander, die demokratische Selbstorganisation und die Wertschätzung guten Lebens im Mittelpunkt des Angebots des gemeinnützigen Mindener Vereins »GreenFairPlanet«.
Ziel des rein ehrenamtlich betriebenen Gartens im Mindener Stadtteil Leten ist es, Menschen »durch Erleben und Erfahren das nachhaltige Denken und Handeln zu vermitteln und so spielerisch Verhaltensmuster zu ändern und Kompetenzen zu schulen«, so fasst Elisabeth Schmelzer, eine der Initiator/innen des Projekts, die Motive zusammen, die zur Gründung des Gemeinschaftsgartens im Jahr 2015 geführt haben. Gemeinschaftsgärten böten zudem als »Orte der Begegnung und des Lernens« vielfältige Anknüpfungspunkte für ein gemeinsames Handeln von Einheimischen und Geflüchteten, sie verbinden »Menschen aller Kulturen« und seien »gelebte Inklusion«. Diese Vielfalt mache ihren Verein bunt, und darauf ist Elisabeth Schmelzer ein wenig stolz.[…] (mehr …) -
Havlegarten bekommt Zeitzeichen N Preis
(Gu, vom Vernetzungstreffen im Oktober)
Der Havelgarten hat den Nachhaltigkeitspreis „Zeitzeichen N“ in der Kategorie Initiativen bekommen:
Preisträger:Havelgarten in Brandenburg an der Havel
prämiert für den interkulturellen Garten
»Der Weg ist das Ziel« (Konfuzius). Dies ist der Leitsatz der Ideenträger des Havel-
gartens. Auf einer seit dreißig Jahren ungenutzten Industriebrache direkt neben
dem Übergangswohnheim für Geflüchtete gibt es Platz zum Säen, Pflanzen und
Ernten. Zum gemeinsamen Essen, Feiern und voneinander lernen. Hier finden
Menschen, die aus landwirtschaftlich geprägten Krisengebieten stammen, eine
kleine Heimat fern ihrer Familien.
Im Herbst 2015 wurde der Vertrag mit der Stadt Brandenburg/Havel geschlossen,
die die Brache in Wassernähe unentgeltlich zur Verfügung stellt, inklusive kosten-
loser Müllentsorgung und Garage als Geräteschuppen. Noch im Winter wurde mit
den ersten Aufräumarbeiten begonnen. Das Einpflanzen von gespendeten Früh-
lingsblumenzwiebeln noch im November, war eine Wintergartenarbeit, die für
die mitwirkenden Geflüchteten vorerst nicht verständlich war, doch im folgenden
Frühjahr zum Aha-Erlebnis beitrug, als alles grünte und blühte.
Seit März 2016 treffen sich jeden Samstag Ehrenamtliche und Geflüchtete zu Auf
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räumarbeiten, zum Bau von bislang fünfzehn Hochbeeten für den Anbau von
Gemüse und Kräutern, zum Anlegen von Blumenbeeten, Sandkastenbau und
gemeinsamen Essen. Alle Arbeiten erfolgen ehrenamtlich. Sachspenden werden
durch interessierte Menschen der Nachbarschaft und Mitglieder des Flüchtlings
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netzwerkes gezielt eingeworben. Ca. fünfzig Geflüchtete beteiligen sich derzeit
aktiv an der Gartenarbeit.
Kontakt:
Auszug aus der Laudatio:
Laudator: Dr. Edgar Göll | IZT – Institut für Zukunftsstudien und
Technologiebewertung gGmbH
Menschen brauchen einander und sie brauchen Gemeinschaft. Dafür werden Orte
der Begegnung benötigt. Ein Garten, in dem etwas wächst und gedeiht scheint
dazu genau der richtige Ort zu sein. Besonders, wenn der Garten erst angelegt
werden muss, und zwar gemeinsam. Die Geflüchteten des Übergangswohnhei-
mes in Brandenburg an der Havel haben die Ruinen ihres Lebens hinter sich ge-
lassen und stehen vor einem Neuanfang in einem völlig fremden Land. Genauso
ist es um den Havelgarten bestellt. Für Anpflanzungen müssen die Ruinen der
Industriebrache erst einmal weggeräumt werden. Es braucht viel Fantasie, Ge-
duld und auch Mut, den Weg von der Brache zum Havelgarten zu gehen. Auf dem
gemeinsamen Weg werden wie beiläufig Erfahrungen und Hoffnungen ausge-
tauscht, Sprach- und Alltagskompetenzen erworben und vielleicht auch die eine
oder andere Wunde geheilt. Gemeinsam wird ein neuer Ort der Hoffnung und ein
neues Leben gebaut.
Betriebe vor Ort spenden für das Projekt, beim gemeinsamen Kochen sind auch Spitzenköche dabei. Es kommen auch Frauen und Familien. Einen Zaun gibt es nicht (mehr …)
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Preis für Himmelbeets Inklusionsprojekt
(Gu, Newsletter)
Am Montag, den 21. November, wurden die Gewinner des Spendenwettbewerbs PSD ZukunftsPreis in der Berliner Urania geehrt. Unter den 107 ins Rennen gegangenen Sozial- und Umweltprojekten aus der Region Berlin-Brandenburg wurde dem Gemeinschaftsgarten himmelbeet mit dem Inklusionsprojekt tuml einer von vier Jurypreisen verliehen.
Die damit verbundenen 3.000 Euro Spendengelder werden verwendet, um unsere Garten – und Rehapädagog*innen zu bezahlen, die die wöchentlichen Workshops so liebevoll vorbereiten und durchführen. Außerdem soll ein Film das Projekt und seine barrierefreie Ausgestaltung dokumentieren.
Mehr als 75.000 Besucher*innen interessierten sich online für die Projekte und stimmten über zehn Publikumspreise ab. Darüber hinaus wurden weitere Preise von einer Jury sowie den 130 PSD-Mitarbeitern vergeben. […] Zur zweiten Auflage des Wettbewerbs zeichnete die Genossenschaftsbank 17 Gewinner mit Spenden im Gesamtwert von 50.000 Euro aus (mehr …)
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IG Braunschweig europäischen Dachverband der Kleingärtnerorganisationen ausgezeichnet
(Gu, alerts)
Der „Interkulturelle Garten“ wurde 2007 in Kooperation mit dem Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V. durch Zusammenlegung zweier Parzellen im Kleingärtnerverein Heideland e. V. eingerichtet. Hier begegnen sich Flüchtlinge mit ihren Nachbarn.
Nun ist das Projekt der Stadt Braunschweig in Rühme vom europäischen Dachverband der Kleingärtnerorganisationen (Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux) für seine Förderung der multikulturellen Gemeinschaft ausgezeichnet worden. Doris Bonkowski, Leiterin des städtischen Büro für Migrationsfragen, Martina Krüger, zuständig für den Betrieb des Interkulturellen Gartens und Manfred Weiß, Landesverband der Gartenfreunde e. V., berichteten am Mittwoch über die Auszeichnung. Krüger erzählte: „Der Interkulturelle Garten bietet Raum für gärtnerische Tätigkeiten, den informellen Austausch und vielfältige Informationsangebote, die für das Ankommen in Deutschland von Bedeutung sind. Die Menschen können hier nach ihrer Flucht zum ersten Mal zur Ruhe kommen. Die Gartenarbeit stellt für viele Flüchtlinge wieder den Bezug zur Natur und Heimat her.“ Im besten Fall würden sich so Netzwerke und neue Ansprechpartner ergeben. „Es ist ein niedrigschwelliges Angebot, einmal im Austausch können wir weitere Ansprechpartner vermitteln“, so Bonkowski.
Verschiedene Angebote
Mit dem Preis zeige sich auch, dass das Angebot europaweit wahrgenommen werde. „Wir können schon ein bisschen stolz darauf sein, dass wir in Braunschweig als Erstes in einem Kleingarten so etwas etabliert haben“, ergänzt sie. Der Garten hat von April bis Oktober geöffnet, aber auch in den Wintermonaten werden verschiedene Dinge angeboten, um den Kontakt nicht abreißen zu lassen. Neben Aktionen im Garten gibt es auch immer wieder Infonachmittage. Im letzten Jahr kamen rund 1.500 Besucher in den Garten. „Wir gehen in einen Kleingarten mitten in die Bevölkerung hinein. Das ist der Integrationsansatz“, ergänzt Bonkowski. Das Projekt wird jährlich mit einer Dauerförderung von 22.500 Euro unterstützt. Manfred Weiß stellt in diesem Zusammenhang auch klar. „Rein mit ehrenamtlichen ist so etwas nicht zu stemmen, man braucht auch professionelle feste Kräfte.“
http://regionalbraunschweig.de/der-interkulturelle-garten-natur-heilt-die-seele/ (mehr …)
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Grow Up gewinnt Nachhaltigkeitspreis der Stadt Augsburg
(Gu, Mail)
Unser Interkultureller Garten Grow Up! hat den Nachhaltigkeitspreis der Stadt Augsburg gewonnen und ein Preisgeld von1000 Euro dazu 🙂
Die Laudatorin hat explizit erwähnt, dass der Preis dazu beitragen soll, dass wir eine Zukunft auf unserem Konversionsgelände haben.
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IG Rostock bekommt Preis
(Gu, RSS)
Gestern, am 17.11.2016 wurde in der Aula der Michaelsschule feierlich die diesjährige Richard-Siegmann-Medaille an diesmal zwei Organisationen überreicht, die in besonderer Weise mit ihrem Engagement in der Hilfe für Geflüchtete dem diesjährigen Motto „Wir schaffen das gemeinsam“ gerecht geworden sind: die Initiative „Rostock hilft“ und die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter des „Deutschen Roten Kreuz Rostock“. Mit großer Freude konnten wir den diesjährigen Förderpreis der Richard-Siegmann-Stiftung entgegen nehmen, da auch der Interkulturelle Garten sich beworben hatte. Neben einem schönen Blumenstrauß, einer Urkunde und einer Biografie Richard Siegmanns, hat der Garten 500,- € als Fördergeld bekommen.
Das Preisgeld hat das Ehepaar Bruhn gestiftet. Jochen Bruhn, ehemals Kaufmännischer Vorstand der RSAG, ist der Vorstandsvorsitzende der Richard-Siegmann-Stiftung und begeistert von unserem Gartenprojekt. (mehr …) -
urban gardening in Köln ausgezeichnet
Die Kölner Gemeinschaftsgärten aus dem Netzwerk Urbanes Grün Köln (NUGK) haben den 1.Platz des Umweltschutzpreises der Stadt Köln 2016 gewonnen. Gemeinsam hatten die Gärten, darunter der Kölner Neuland-Garten aus der Südstadt, der Biogarten Thurner Hof, die Pflanzstelle aus Kalk, die Ehrenfelder Gartenwerkstadt sowie Uni- Campus- und Pantaleonsgarten, das 1. Saatgutfestival in der VHS im Rautenstrauch-Joest Museum organisiert.
Zu der Tauschbörse, besonders für alte und heimische Saaten, kamen im März fast 1500 Menschen. Den 2. Platz des Umweltschutzpreises teilten sich The Good Food, eine junge Lebensmittel-Retter-Initiative und die EnergieGewinner, ein Projekt für dezentrale Stromversorgung. Der Kölner Umweltschutzpreis ist mit 3000€ für den 1. Platz und für die 2. Plätze mit je 1500€ dotiert.
http://www.meinesuedstadt.de/urban-gardening-k%C3%B6ln-ausgezeichnet
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Ab geht die Lucie gewinnt Preis
(Gu, RSS)
Hilde Adolf Preis 2016 geht an „Ab geht die Lucie“
Der zum 12. Mal vergebene Hilde Adolf Preis der Bürgerstiftung Bremen für hervorragendes bürgerschaftliches Engagement – dotiert mit 3000 €, gestiftet von WESER-KURIER – geht 2016 an den Verein für Kulturpflanzen e.V. Ab geht die Lucie. In der Bremer Neustadt entwickelt er seit einigen Jahren im Rahmen eines Urban Gardening Projekts den Lucie Flechtmann Platz. Aus einer Betonwüste wird so ein blühender Garten für Jung und Alt.
In der Begründung der Jury heißt es: Das prämierte Stadtgartenprojekt zeichnet aus, dass es handfest und erlebbar aus einer Brache einen lebendigen Platz für Begegnungen und Austausch im Stadtquartier geschaffen hat. Hier treffen und engagieren sich Jung und Alt, aber auch Einheimische und nach Bremen Geflüchtete. Ein in seiner Vielfalt rundum vorzeigbares Projekt. (mehr …)
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Tausendsschön Minden: OW; Workshops, Preisgeld, Ort zum Deutsch lernen
(Gu, Tel)
Der Gemeinschaftsgarten und Offene Werkstatt Tausendschön in Minden bietet in den Sommerferien ein vielfältiges Programm für Kinder an. Die Beschäftigung mit dem Konzept einer Offenen Werkstatt und deren Einrichtung (die wir gefördert haben) führt dazu, dass sie immer mehr Workshops anbieten und dabei das große Netzwerk nutzen, was die Initiatorin hat. Sobald sie von einer Fähigkeit hört, versucht sie den Menschen für einen Workshop zu gewinnen. Alle Leute, die in der OW anleitend tätig sind, machen das ehrenamtlich. Nutzungsentgelt nehmen sie nicht. Sie haben privat viele Werkzeuge und Maschinen eingebracht und durch gezielte Spendenaufrufe einiges erhalten.
AUf öffentlichen Festen verkaufen sie Selbstgemachtes aus dem Garten und haben so ein paar Einnahmen.
NRW stellt 130000 Euro für „Integrationsprojekte“ zur Verfügung und sie sind aufgefordert worden, einen Antrag über 2000 Euro zu stellen. Zudem haben sie mit dem Projekt „Fremde werden Freunde“ (mit Flüchtlingen gärtnern) Aussicht auf ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro. Da sind sie von 110 Projekten eins der 12 „besten“. Es soll eine Broschüre entstehen und ein Profi-Kamerateam kommt in den Garten.
Eine tolle Geschichte: ein pakistanischer IT-Student (Flüchtling) hat keinen Deutschkurs bekommen, kam jede Woche 3x in den Garten und hat alle Adressen, die er dort bekam (von potentiellen weiteren Möglichkeiten für Deutsch-Kurse) abgeklappert und dann tatsächlich Erfolg gehabt. Der Lehrer fragte ihn beim ersten Mal, wo er so gut Deutsch gelernt hätte und ersagte: im Garten. der Lehrer wollte ihn verbessern und sagte: Sie meinen in der Schule. Er erzählte vom Garten und nimmt nun Infos mit in die Schule.
Im Garten wird konsequent nur Deutsch gesprochen und es gibt auch keine Infos in anderen Sprachen.
(mehr …) -
Stadtgarten Nürnberg bekommt Preis
(Gu, alerts)
Umweltpreis 2016 für viel „Engagement für mehr Grün“
Der Nürnberger Umweltpreis wird alle zwei Jahre vergeben. 2016 war das Schwerpunktthema „Engagement für mehr Grün“. Der Stadtrat hat in der Sitzung vom 6. Juli 2016 über die Vergabe entschieden. Beim Referat für Umwelt und Gesundheit gingen 20 Bewerbungen beziehungsweise Vorschläge ein. Erstmalig konnte man sich auch mit Ideen bewerben, die noch auf ihre Umsetzung warten. Von Firmen gingen diesmal nur zwei Bewerbungen ein.
Die Umweltpreis-Jury diskutierte am 31. Mai 2016 die Bewerbungen. Das Ergebnis war ein einstimmiger Vorschlag, der auch am 6. Juli 2016 vom Stadtrat einstimmig bestätigt wurde. Auch diesmal war die Entscheidung für die Jury nicht einfach, da es viele interessante und auszeichnungswürdige Bewerbungen gab. So wurden mehrere Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt und vorgeschlagen. Der Umweltpreis 2016 in Höhe von 9 000 Euro wurde an mehrere Preisträger aufgeteilt und wie folgt verliehen an:
- Drei Urban Gardening Projekte:
Der Stadtgarten von Bluepingu e.V. als mobiler Gemeinschaftsgarten in Eberhardshof: 1 000 Euro Der Bund Naturschutz mit seinem Heilkräutergarten am Hallertor: 1 000 Euro.
Das Sebalder Hofgärtchen des Bund Naturschutzes:1 000 Eurohttps://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_47671.html (mehr …)
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City-Farm Augsburg bekommt Preis von der Stadt
(Gu, alerts)
schöner Artikel zur Ctyfarm (GG mit Tierhaltung)
u.a.: „Die Stadt zeichnete die Gruppe mit dem Nachhaltigkeitspreis aus – was vor allem wegen des Preisgeldes von 15000 Euro gut war, mit dem nun eine Weile die Pacht gesichert ist. Ansonsten sind die Farmer auf Netzwerke angewiesen. Ihre Pflanzen tauschen sie oder bekommen sie von Gartenauflösungen. Die Bikekitchen bastelte eine fahrradbetriebene Schleifmaschine. Auf der Website ist aufgelistet, was fehlt – von Heu über Pflastersteine bis zum Geld für ein neues Lastenrad….
Landlust am Großstadtrand – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Landlust-am-Grossstadtrand-id37435792.html
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Greisheimer Bahnhofsgärtchen Frankfurt gewinnt Platz 1 beim Wettbewerb des Umweltamtes
(Gu aus RSS; 23.2.)“
Mit dem neuen Wettbewerb, der unter dem Motto „Frankfurt blüht auf“ steht, suchte die Stadt im vergangenen Jahr kreative Ideen für Grün im öffentlichen Raum des Gallus- und Gutleutviertels. Das konnten einfach Pflanzkübel auf Gehwegen oder am Haus hochrankende Pflanzen oder anderes „Kleingrün“ sein. Prämiert wurden sowohl das Gärtnerprojekt selbst als auch der Finder, der dann ein Foto beim Umweltamt der Stadt einreichen konnte. Ziel des Kreativpreises ist laut Umweltamt nicht nur für mehr Grün in der Stadt zu sorgen, sondern auch dazu anzuregen, mit offenen Augen durch die Straßen zu laufen und selbiges zu entdecken.
Die glücklichen Gewinner vom Griesheimer Bahnhofsgärtchen waren nahezu vollzählig ins Nachbarschaftszentrum gekommen und nahmen den 1. Preis in Höhe von 500 Euro (mehr …) -
Mannheimer Gärten ausgezeichnet
(Gu aus alerts, 26.9.)
u.a. Gemeinschaftsgärten in Mannheim sind mit dem städtischen Umweltpreis (Motto: Regenwasser nachhaltig nutzen) ausgezeichnet worden
[…]
Für den urbanen und generationsübergreifenden ‚Gemeinschaftsgarten auf Tiefbunker‘ der Gartengemeinschaft Lindenhof vergab die Jury den zweiten Preis, mit 600 Euro dotiert. Die engagierte und naturverbundene Gartengemeinschaft sorgt mit der Bepflanzung auf einer versiegelten Fläche für eine Verbesserung des Mikroklimas und fördert durch biologisches Gärtnern gleichzeitig Natur- und Artenschutz.Auch in der Kategorie „Vereine“ teilen sich die drei Preisträger „Gartengemeinschaft Herzogenried“, „Urbaner Garten Mannheim“/Neckargärten und die „Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V.“ mit den Projekten ‚Gartenvielfalt gemeinsam nutzen‘, ‚Gemeinschaftsgarten im Aufbau‘ und ‚Kräuteranbau im Stadtteilgarten‘ den dritten Platz mit je 400 Euro Preisgeld. Alle drei Projekte verbindet das Engagement für ressourcenschonendes urbanes Gärtnern mit dem Hintergrund des sozialen Miteinanders im Stadtteil.
[…]http://www.mrn-news.de/2015/09/25/mannheim-mannheim-auf-klimakurs-staedtischer-umweltpreis-2015-unter-dem-motto-regenwasser-nachhaltig-nutzen-vergeben-216799/ (mehr …)
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Helle Oase mit Präventionspreis ausgezeichnet
(Gu, mailing, 3.10.)
Die Helle Oase aus Berlin-Hellersdorf ist mit dem erste Preis der Landeskommission von Berlin gegen Gewalt ausgezeichnet worden
http://helleoase.wordpress.com/2014/10/02/berliner-praventionspreis/#more-2285
(mehr …) -
IG Rüsselsheim öffnete seine Pforte
(Gu, alters, 23.9.)
„[…]bunt und wild geht es zu auf den über 2000 Quadratmetern, die der Verein von der Stadt gepachtet hat. Auf den verschiedenen, knapp 30 Quadratmeter großen Parzellen bemühen sich rund 25 Gartenfreunde aus aller Herren Länder“
Der IG Rüsselsheim hat an der Interkulturellen Woche teilgenommen und einen Tag der offenen Tür veranstaltet.
Sie sind in der Vergangenheit schon 2x ausgezeichnet worden: 2010 von der Stadt mit dem Integrationspreis und Kreis 2013 mit dem Toleranzpreis.
Und eine Besonderheit: im Vorstand sind nicht nur Deutsche! (mehr …)