Schlagwort: Prinzesinnengarten Kollektiv

  • Berlin: Gutsgarten Teil der Ausstellung „Produktive Region“

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    Ausstellung Produktive Region in Hellersdorf

    Wir sind mit dem Gutsgarten bis zum 13. September 2025 an der Ausstellung ›Produktive Region‹ in Hellersdorf beteiligt.

    Ausstellung ›Produktive Region‹ 
    im nGbK-Pavillon ›Klassenzimmer der Zukunft‹ 
    Alice-Salomon-Platz 12627 Berlin

    25. Juni bis 13.September 2025
    Mittwoch & Samstag 14 – 18 Uhr. 
    Eintritt frei.

    In Zusammenarbeit mit Anwohner*innen präsentiert unser Gemeinschaftsgarten ein Nutzungskonzept für das leere ›Gutshof‹-Areal neben dem Standort als ›Campus für Urbane Landwirtschaft und Nachhaltigkeit.

    Infos zur Ausstellung: https://campus-trifft-stadt.de/de/zwischenraeume/ausstellung-produktive-region

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  • Berlin: PG macht bei weiterem EU Projekt mit

    Im April fand in Marseille die Auftaktveranstaltung von Urba(n) HI – Urban Agriculture for Hospitality and Inclusivity statt, einem neuen Erasmus+ Projekt in Cooperation mit der Cité de l’agriculture (Marseille), Le Bar Radis (Grenoble), OrtiAlti (Turin) und Prinzessinnengarten (Berlin).

    Das Ziel des Projektes ist der Austausch von Praktiken und die gemeinsame Erstellung eines Praxisleitfadens zur Förderung von Zugänglichkeit und Willkommenskultur in der Urbanen Landwirtschaft.

    Projektauftakt von Urba(n) HI in Marseille

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  • Berlin: Umweltbidlung für Kinder im Prinzessinnengarten

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    Offene Klimabildung für Kinder

    In diesem Monat ist unser offenes Klimabildungsprogramm für Kinder gestartet!

    Für alle Kinder von 5 bis 10 Jahren aus dem Kiez: Kommt in den Prinzessinnengarten und macht mit bei unserem offenen Mitmach-Angebot!

    dienstags 16-18 Uhr
    auf der Umweltbildungswiese

    Gemeinsam wird gegärtnert, entdeckt und gespielt — wir erforschen, wie Pflanzen wachsen, warum Insekten wichtig sind und was wir für das Klima tun können.

    Detailinfos findet ihr auf unserer Webseite.

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  • Berlin: Frische Briese umgezogen

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    Am 14. April war es endlich so weit, der Rollberger Gemeinschaftsgarten „Frische Briese“ ist umgezogen! Da das Garagendach in der Briesestraße, auf dem die „Briese“ seit August 2022 nach und nach Gestalt annahm, nun sanierungsbedürftig ist, mussten wir mit Sack und Pack – oder eher Beet und Gießkanne – auf eine neue Fläche ausweichen. Diese befindet sich am Ende der Roland-Krüger-Straße und wird an ihrer Rückseite vom schattigen Grün der Lessinghöhe begrenzt. Ein wunderschöner Ort, liebevoll „Krume“ genannt, der bislang von der Regenbogen Grundschule als Schulgarten und einem engagierten Anwohner als Mini-Nachbarschaftsgarten genutzt wird. Als Unterstützer*innen jeglicher gärtnerischer Aktivität und Liebhaber*innen städtischen Grüns waren beide Parteien offen für eine Kooperation mit dem QM-Garten und empfingen die über 30 Hochbeete der „Briese“ samt Projetteam mit offenen Armen.[…]
    https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/ein-rosenkohl-auf-reise-der-rollberger-gemeinschaftsgarten-zieht-um/

    Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ (2025-2026) wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.

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  • Berlin: „Hellersdorfer Gemüse“ läuft in 2025 weiter

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    Hellersdorfer Gemüse – Mehr Gemüse für alle auch in 2025

    Mit unserem Projekt Hellersdorfer Gemüse sind wir weiterhin für euch da, auch in 2025.
    Letztes Jahr hatten wir schon viele schöne Begegnungen rund ums Thema Gemüseanbau, jetzt wollen wir euch nochmal erinnern, dass ihr herzlich eingeladen seid, bei uns im Gutsgarten Hellersdorf vorbeizukommen, um mehr darüber zu erfahren, wie ihr in der Stadt Gemüse anbauen und eure Ernteerträge sogar noch steigern könnt.

    Detailinfos zum Projekt und Fördergebiet findet ihr auf unserer Projektseite.

    Vorbeikommen und euch über Gemüseanbau zu informieren und auszutauschen könnt ihr in jedem Fall!

    donnerstags 14-18 Uhr (mehr …)

  • Berlin: Rückblick P-Gärten

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    Gärtnerisch war in 2024 ebenfalls einiges los. Im Rahmen unserer Grünberatung Neukölln konnten wir 7 Hausgemeinschaften dabei unterstützen, ihre Höfe und Freiflächen zu begrünen und ökologisch aufzuwerten. In Großeinsätzen haben wir zusammen mit den Anwohnenden vor Ort Bodenarbeiten durchgeführt und gebietsheimische mehrjährige Stauden in den Boden gebracht. Die Grünberatung wird es auch in 2025 geben: im Auftrag des Neuköllner Umwelt- und Naturschutzamt bieten wir kostenfreie Beratungen und Vermittlungen für Begrünungsmaßnahmen und die ökologische Aufwertung von Privatflächen in Neukölln an. Darüber hinaus kann im Rahmen der Grünberatung auch kostenlose Umsetzung der Begrünung bereitgestellt werden. Weitere Infos dazu findet ihr auf unserer Webseite unter
    prinzessinnengarten-kollektiv.net/gruenberatung

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    Ein weiteres Highlight im vergangenen Jahr war auch unsere Austauschreise zusammen mit Vertreter*innen weiterer Berliner Urban Gardening Initiativen. Auf Einladung des Auswärtigen Amtes und der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer Midwest sind wir im Juli nach Chicago gereist. Ziel der Reise war der Aufbau von Verbindungen zwischen den Akteur*innen der Berliner und Chicagoer Urban Gardening Szene und der Austausch von Erfahrungen und Best Practice Beispielen, um in längerfristigen Kooperationen Urban Gardening als Baustein der resilienten Stadtumgestaltung in Zeiten der Klimakrise auszubauen.
    Dank eines bestens kuratierten und vielfältigen Programms hatten wir die Möglichkeit inspirierende Menschen und deren Projekte kennenzulernen. Unseren ausführlichen Reisebericht lest ihr hier.

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    Im Sommer startete außerdem unser Projekt Hellersdorfer Gemüse – Gemüse für alle rund um unseren Gutsgarten. Im Rahmen des Projektes haben Soziale Einrichtungen und Anwohner*innen des Bezirkes Marzahn Hellersdorf die Möglichkeit, sich rund ums Thema Gemüseanbau beraten und unterstützen zu lassen, insbesondere in der Frage, wie die Produktivität im Anbau gesteigert werden kann. Dieses Jahr hatten wir schon viele schöne Begegnungen rund ums Thema Gemüseanbau und wir freuen uns auf 2025 in dem wir weiterhin für Beratungen zur Verfügung stehen und Anbauelemente wie Hochbeete, Frühbeetrahmen, Wurmkomposter, Minifolientunnel vergeben. Für weitere Infos zum Projekt geht’s hier entlang!

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    Mit dem Jahr 2024 endet nun auch unser Projekt Klimaangepasste Schulgärten, in dem wir seit 2022 an Konzepten und der praktischen Umsetzung von klimaangepassten Schulgärten gearbeitet haben. Dank der Förderung durch das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm konnten wir sowohl kostenlose Bildungsmaterialien rund um das Thema Gärtnern in der Klimakrise erstellen als auch klimaangepasste Gärten an 6 Berliner Schulen aufbauen. In 2024 fand außerdem der wöchentliche Klimatag auf unserem Umweltbildungsgelände in Neukölln statt, an dem Schulen kostenlos an einem vielfältigen Workshopprogramm rund um das Thema Klima & Klimagerechtigkeit teilnehmen konnten. Alle Konzepte und Bildungsmaterialien, die im Rahmen des Projektes erarbeitet wurden, stehen zum Download auf unserer Webseite bereit: prinzessinnengarten-kollektiv.net/bildungsmaterial

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  • Berlin: Workshops und Materialien für Einrichtungen und Privatpersonen im Gutsgarten

    Der GG Schweriner Ring bekommt gärtnerische Unterstützung und Materialien vom Gutsgarten.
    PG hat ein neues Projekt:
    Wir freuen uns sehr, euch unser neues Projekt Hellersdorfer Gemüse vorstellen zu können!

    Worum geht es?

    Soziale Einrichtungen und Anwohner:innen des Bezirks Marzahn Hellersdorf werden rund ums Thema Gemüseanbau beraten und unterstützt, insbesondere in der Frage, wie die Produktivität im Anbau gesteigert werden kann.

    Das Projekt ist von der Senatsverwaltung Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen über das Programm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ gefördert und wird vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf koordiniert wird.

    Veranstaltungsort ist der Gutsgarten Hellersdorf.

    Dort können bereits bestehenden Anbaulösungen besichtigt werden.

    Zudem können ertragssteigernder Elemente für den Gemüseanbau auch an gemeinnützige Einrichtungen aus dem Fördergebiet des Projektfonds (siehe Karten unten) verteilt werden.

    Bei den Anbaulösungen handelt es sich unter Anderem um:

    • Hochbeete
    • Aufsatzrahmen für Frühbeete
    • DIY Minifolientunnel
    • DIY Kleingewächshaus zum Selbstaufbau
    • DIY Wurmkomposter
    • Tropfbewässerungsanlage

    Ein weiterer Teil des Förderprojekts sind Workshops zu Themen rund um Gemüseanbau, wie

    • Neuanlage eines Bodenbeetes inkl. Tropfbewässerung
    • saisonale Pflanzplanung inkl. Fruchtfolge-und Mischkulturplanung
    • Kochen mit und Haltbarmachung von Ernte aus dem Garten
    • Obstbaumschnitt angeboten.

    Das Projekt richtet sich sowohl an Einrichtungen und Privatpersonen, die bereits eigene (Hoch-)Beete zur Verfügung haben und diese ergiebiger nutzen wollen, als auch an solche, die noch keine (Hoch-)Beete zur Verfügung haben, sich diese aber wünschen.

    Das Kontingent für die Bereitstellung von Anbauelementen ist begrenzt.

    Bevorzugt werden gemeinnützige Einrichtungen.

    Wann und Wo?

    Immer Donnerstags, von 15-19h (Hauptsaison) 14-18h (Nebensaison)
    im Gutsgarten Hellersdorf | Alt-Hellersdorf 17, 12629 Berlin. (mehr …)

  • Berlin: im GG Frische Briese arbeiten 6 Leute

    Besuch
    in einem der neuen Gärten, die das P-Garten Team aufbaut, ist die Frische Briese auf einem Parkdeck im Rollberg Kiez in Neukölln. 6 Leute aus dem P-Garten Team arbeiten hier, jeweils mit ein paar Stunden  „wir haben Schichten“. Finanziert durch das QM. Bisher sind ein paar wenige Erwachsene bei den Gartentagen dabei und sehr viele Kinder, die unbetreut hingeschickt werden.
    Das Team macht viele Kooperationen, oft wird gekocht. Dafür haben sie eine mobile Küche auf Rädern.

    Jugendliche, die die Fläche vorher schon genutzt haben, nutzen sie weiter (ohne zu gärtner), die Menschen aus den angrenzenden Häusern beobachten eher, was dort passiert. Niemand aus dem Team kommt direkt aus der Nachbarschaft, sie sind – laut Ana – ein bisschen wie ein Ufo da gelandet.
    Der Kooperationspartern Wohnungsbau kooperiert nicht wirklich. Letztes Jahr wurde das Wasser (Anschluß ist vorhanden!) erst im September angestellt, auch dieses Jahr ist es noch nicht an – und das bei hochsommerlichen Temperaturen. Das heißt für das Team, dass Wasser organisiert werden muss. Mit einem Lastenrad z.B.

    Ana ist ansonsten im Team der „Parkwächter“ und macht so eine Art Spielmobilangebote mit grünen Themen und Utensilien in bestimmten Parks

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  • Berlin: Lucys Garten – Gemeinschafsgarten statt Brache

    (Projektbesuch)
    Lucys Garten entstand auf einer Brache an einer Ecke der Hasenheide. Diese wurde als Abkürzung zwischen Einkaufszentrum und dahinter liegenden Straßen genutzt, was dem Bezirk zu gefährlich wurde (steil, rutschig). Das Gelände ist ein Hügel und wurde eingezäunt.
    Bei einem Cleanup der Hasenheide sind Anwohner*innen in Kontakt mit dem Grünflächenamt gekommen und haben dort nachgefragt, ob sie da einen GG aufbauen können. Dafür brauchten sie einen Träger, den sie im PG-Kollektiv gefunden haben. Über PG Kollektiv haben sie 2x FEIN Mittel beantragen könnne, haben viel Beratung und auch praktische Unterstützung beim Bau von Hochbeeten und Möbeln bekommen.
    Jetzt steht für sie an, mit PG zu klären, ob diese Trägerschaft weiter so laufen soll oder sie ggf. einen eigenen Verein gründen.
    Der Garten ist in mehrere Bereiche geteilt, ganz oben sind IBC-Container, es gibt zwei Komposte, eine Insektenwiese, Blumen (die von Aldi gerettet und dort eingepflanzt werden), mehrere große Tische und Sitzmöglichkeiten und unten den Gemüsebereich mit Gewächshaus.
    Sie gärtnern gemeinschaftlich, haben nun ein Patenschaftssystem eingeführt, was sie testen.
    Wasser ist ein Problem, die IBCs werden durch die „Parkwächter“ (von Wir sind Park) inoffiziell mit Trinkwasser aus dem Park aufgefüllt, was dieses Jahr aber schon sehr runtergefahren wurde. Dann haben sie noch ein selbstgebauten Rohr, das mit Wasser aus einer anderen Wasserquelle gefüllt wird. Sie versuchen, mehr Regenwasser zu ernten, rufen zu Wassersparmkeit auf und bringen ab und an Wasser mit. Als ich da war, gab es gerade eine „Wasserspende“, ca 3l in einem kleinen Eimerchen.
    Sie wollen mit den 8 Kinderläden in der anliegenden Straße kooperieren, was aber nicht geklappt hat und haben so eine eigene Kinder AG aufgebaut, die ein paar Kinderbeete mit und für Kinder betreut.
    Die Kerngruppe besteht aus 8 – 10 Leuten, in der Signalgruppe sind 80 Interessierte.
    Noch hatten sie keine Probleme mit Übernachtungen von Obdachtlosen, machne Obdachtlose waschen sich mit dem Wasser aus den IBC-Containern. es gab auch noch keinen Vandalismus, aber die Vorbeigehenden schmeißen täglich Müll über den Zaun.
    Sis haben die Auflage, mind. 30h/Woche für die Öffentlichkeit auf zu haben, was sie mit ihren Öffnungszeiten gut abdecken. (mehr …)

  • Berlin: Heilkräutergarten „Hevrin Xelef“ wichtiger Ort für Frauen

    (Antrag, Antworten)

    Flamingo e.V. (Netzwerk für geflüchtete Frauen* und Kinder)
    hat im Oktober 2019 ein Gartengrundstück mit ca. 500m2 Fläche in Neukölln
    bezogen.
    Innerhalb eines Jahres konnten wir unseren dort aufgebauten
    Heilkräutergarten „Hevrin Xelef“ mit Leben und Kräutern befüllen und
    zusammen mit vielen Frauen* (Migrant*innen, Geflüchtete, Kinder und
    interessierte Unterstützer*innen) bereits zwei Gartenzyklen durchleben.
    Wir haben in Workshops und Aktionstagen aber auch in Kleingruppen
    theoretisches Wissen und praktische Umsetzung im Garten angeboten und
    durchgeführt: Vom Aufbauen, Säen, Bewirtschaften und Ernten bis zur
    Kräuterkunde und Austausch über alternative Heilungsmethoden war der
    Garten fast durchgängig von interessierten Frauen besucht.
    Der Garten hat sich zu einem Ort etabliert, an dem die Frauen zur Ruhe
    kommen, mithelfen und sich untereinander austauschen können.
    Unsere direkten Nachbar*innen auf dem Jacobi-Friedhof sind die
    Prinzessinnengärten mit denen wir uns auf gärtnerischer und persönlicher
    Ebene viel austauschen und uns gegenseitig unterstützen.
    Die Frauen, die zu uns kommen und im Garten arbeiten und sich als Teil der
    Gemeinschaft verstehen, äussern oft eigene Bedarfe an Heilkräutern. Derzeit
    haben wir Thymian, Rosmarin, Salbei, Minze, Fenchel und Kamille. Der
    Bedarf ist immer gross, so dass wir unseren bisherigen Bestand erweitern
    wollen. Um noch in diesem Sommer unseren Heilkräutergarten wieder
    biologisch und nachhaltig zu bewirtschaften, benötigen wir daher weitere
    Samen und Jungpflanzen (wie z.B. Frauenmantel, Zitronenverbene,
    Apotheker-Rosen, Anis, Kümmel u.a.).

    In der Gartengruppe sind wir insgesamt 8 – das ist die feste Gruppe, die sich komplett verantwortlich fühlt. Im größeren Kreis sind wir ab 20 aufwärts. Wenn wir workshops geben, kommen auch immer wieder Externe hinzu. Auch zu Veranstaltungen und Aktionstagen. Dann zählen wir schon 30.

    Aus der Nachbarschaft kommen immer wieder Menschen. Die meisten eher zufällig, wenn sie auf dem Friedhof spazieren und sie setzen sich zu uns und wir reden. Sie finden es super und kommen gerne, die meisten eher um zu reden, statt mitzuhelfen, was aber voll in Ordnung ist.

    Die Heilkräuter gehen auf jeden Fall an die Frauen – wir haben auch immer mehr da aus privatem Anbau. Die Nachfrage ist gross. Wir haben im letzten Winter viele Health Care Pakete an Unterkünfte geschickt mit Heilkräuter Tee. Wir haben alle Beete von euch. Ich weiss es leider nicht aus dem Kopf, aber Anuscheh hat es irgendwo notiert. Ich glaube 30.

    Wir haben keine Patenschaften. Es gibt im Team zwei Gärtnerinnen, die jeweils einmal die Woche kommen und für die Grundstruktur sorgen. Wir lernen von ihnen, irgendwann wird es auch ohne sie gehen. Momentan sind wir jeden Tag da und alle kümmern sich um alles.

    Unsere Gartengeräte stehen in unserem Container und teilweise benutzen wir die von den PG mit, die stehen vorne im Schuppen – alles verschlossen. (mehr …)

  • Berlin: P-Garten Kollektiv eröffnet Nachbarschaftsraum in Ex-Nagelstudio

    (NL)

    Nicht nur im Garten wurde in den letzten Monaten fleißig gewerkelt, geschraubt und gemalert, sondern auch im benachbarten Gewerberaum in der Hermannstraße 103. In Zusammenarbeit mit dem Architekturkollektiv Team Dis+Ko entsteht im ehemaligen Nagelstudio nun ein offener Nachbarschaftsraum für Bildung, Mitgestaltung und Stadtnatur. (mehr …)

  • Prinzessinnengarten und Umweltamt Neukölln reden über dauerhaften Erhalt des Gartens

    (alerts)

    m Streit um den Erhalt des Prinzessinnengartens in Neukölln ist nun eine Einigung in greifbare Nähe gerückt. Das Prinzessinnengarten Kollektiv Berlin und das Neuköllner Umwelt- und Naturschutzamt haben sich auf Gespräche verständigt. An deren Ende soll der dauerhafte Erhalt des urbanen Gemeinschaftsgarten-Projekts stehen. Zuvor haben mehr als 10.000 Menschen eine Petition (https://weact.campact.de/petitions/fur-den-erhalt-des-prinzessinnengarten-kollektiv-berlins-in-berlin-neukolln) für den Prinzessinnengarten auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, unterzeichnet.

    „Die viele Unterstützung von allen Seiten, die wir für den Prinzessinnengarten bekommen haben, war der Ausschlag für die Gespräche, die wir jetzt führen“, sagt Lisa Dobkowitz vom Prinzessinnengarten Kollektiv Neukölln. „Das hat gezeigt: Ein offener Gemeinschaftsgarten ist nicht nur wichtig für die ökologisch verantwortungsvolle Nutzung der Fläche. Er bringt auch die Menschen aus der Nachbarschaft zusammen. Wir werden weitermachen, bis wir eine gute Lösung finden.“

    Im Februar 2020 ordnete das Umwelt- und Naturschutzamt Neukölln an, dass unter anderem ein Gemüseacker und eine Komposttoilette wieder zurückgebaut werden müssen. Sie seien nicht naturschutzkonform. Die Anordnung hat das Garten-Projekt auf dem Gelände des St. Jacobi Friedhofs in seiner Existenz bedroht.

    Das Prinzessinnengarten Kollektiv engagiert sich seit zehn Jahren im Bereich von Umweltschutz und Umweltbildung in Berlin. 2019 zog das Kollektiv vom Prinzessinnengarten am Moritzplatz auf die brachliegenden Friedhofsfläche in Neukölln. (mehr …)

  • Gutsgarten und P-Garten-Kollektiv: „Living Labs“ im Projekt Edible Cities Network

    (FB)

    Am 16. Juli trafen sich rund ein Dutzend Vertreter*innen unterschiedlicher Interessen in einer großen Scheune auf dem Gut Hellersdorf. Sie waren gekommen, um gemeinsam Potentiale zur Gestaltung des Gutsgartens als Modell für eine essbare Stadtentwicklung zu untersuchen. Repräsentant*innen von Gutsgarten, Quartiersmanagement, Grüne Liga, Senatsverwaltung, Bezirk Marzahn-Hellersdorf, GESOBAU, Humboldt Universität und anderen Einrichtungen waren dabei. Der Workshop wurde im Rahmen eines von der Humboldt Universität geleiteten internationalen Förderprojekts zum Thema „Essbare Stadt“ durchgeführt.

    Während des dreieinhalbstündigen Workshops behandelten Arbeitsgruppen folgende Themenbereiche: (1) der Gutsgarten als Ort der Begegnung und des Austauschs, (2) der Gutsgarten als Lernort für gesunde Ernährung und Lebensmittelproduktion und (3) der Gutsgarten als grüne Insel für das Stadtklima und die Stadtnatur. Die von den Arbeitsgruppen gesammelten Stichpunkte und Prioritäten zeigen, dass der Gemeinschaftsgarten eine wichtige urbane Schnittstelle darstellt, an der wesentliche gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Gesundheit, soziale Vielfalt und friedliches und tolerantes Miteinander kreativ behandelt und bewältigt werden. Um das Potential einer solchen Schnittstelle bestmöglich zu verwirklichen, bedarf es nach Meinung vieler Teilnehmer, Strategien, die den Garten über seine relativ bescheidene Fläche hinaus in das Gut Hellersdorf einbinden und wirken lassen.

    Der Workshop war Teil eines mehrjährigen Projekts mit dem Ziel, an Standorten auf vier Kontinenten Strategien zur essbaren Stadtentwicklung zu formulieren, erproben und auszuwerten. Der Gutsgarten sowie der neue Prinzessinnengarten auf dem Jacobi Friedhof in Berlin-Neukölln wurden Anfang des Jahres als sogenannte „Living Labs“ (Lebende Labore) in dieses Projekt mitaufgenommen.

    Ein weiterer Workshop des Living Lab Teams ist für Ende August geplant. Dann sollen aus den Überlegungen vom letzten Mal konkrete, umsetzbare Strategien für den Gutsgarten entwickelt werden. Wir danken allen, besonders den vielen ehrenamtlichen Teilnehmer*innen an diesem spannenden Projekt, für ihre Zeit, ihr Wissen und ihr Engagement.

    Weitere Informationen zum Projekt „Essbare Städte Netzwerk“ gibt es auf der offiziellen Projektwebseite. (mehr …)

  • Prinzessinnengarten Kollektiv auf dem Friedhof

    (Projektbesuch)

    Das Prinzessinnengarten Kollektiv (Gruppe rund um Robert) ist auf den St. Jacobi Friedhof in Neukölln gezogen. Der Eingang ist an der Hermannstraße und auf dem Bürgersteig begrüßt einen bei den offenen Gartentagen gleich ein Kiosk-Schild des Gartenprojekts. Ein paar Meter hinter dem Friehofseingang und gut sichtbar auch schon von der Straße aus, ist in einem alten Häuschen (Pförtnerhaus?) der Kiosk entstanden, an dem man Getränke und derzeit noch ein recht eingeschränktes Snackangebot erwerben kann. Hinter dem Kiosk sind Tische und Bänke, die bei meinem Besuch voll gefüllt waren mit Interessierten und Mitmacher*innen. Hier wird besprochen was Stand der Dinge ist und was zu tun ist, was sich entwickelt hat und was noch nicht geht, Aufgaben werden verteilt. Es gibt ein Kompostklo und ein Lager. Und ca 80 m (?) den Hauptweg entlang kommen dann die Hochbeete. Diese stehen ordentlich in Reih und Glied und bestehen aus Aufsetztrahmen. Als Beschilderung, was in den Beeten wächst, dienen alte Schallplatten. Es gibt auch schon ein Erdbeet und es wurde eine Blumenwiese eingesäät.
    Lisa erzählt, dass es noch recht mühsam ist, weiterzukommen, da die Friedhofsverwaltung alles abbremst und erstmal wenig zusagt. Viel geht doch noch nicht. Sie hofft, dass sich das ändert, wenn offiziell verkündet wurde, dass der Friedhof als Friedhof aufgegeben wird.
    Durch die Hochbeete sind auch schon Gräber „verschwunden“.
    Das Team hat sich für die Aufteilung vorne Kiosk, dann laufen und dann Hochbeete entschieden, damit die Leute, die gärtnern wollen, das dann auch machen werden und nicht wieder eine Biergartenatmosphäre entsteht, wie auf dem Moritzplatz. Dort ist das Gärtnern ein wenig in den Hintergrund getreten.

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