Schlagwort: privates Grundstück

  • Hatting: Gartengemeinschaft wächst

    der Gemeinschaftsgarten wächst und gedeiht. 😉

    Inzwischen ist eine Outdoorküche entstanden und vielleicht schliesst sich noch ein weiterer Garten an.

    Die Fläche ist in Privatbesitz, Verein wollen sie ohne Eintragung. und: „Bei uns ist der Sonderfall, daß wir Eigentümer der Gärten sind und die(se) „Gemeinschaft“ seit Jahrzehnten zerstritten ist.“ Trotzdem wächst und gedeiht es. (mehr …)

  • Butzbach: Saugarten ist gut vernetzt

    (Antrag und Antworten)
    Der Saugarten ist ein naturnaher Gemeinschaftsgarten. Dieser befindet sich an der Ecke
    Saugasse/Spülgasse in Butzbach.
    Er dient als nachbarschaftlicher Begegnungs- und Erfahrungsort.
    Bisher gibt es auf dem 2000 qm großem Gelände einen Unterstand, eine Komposttoilette,
    mehrere Hochbeete, ein Hügelbeet, zwei große Ackerflächen, eine Totholzhecke, zwei
    Wildgehölzhecken und ein Gewächshaus, eine Sitzecke sowie einen Bauwagen.
    Der Zweck des Ortes besteht darin gemeinsam Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu leben
    und zu erlernen. Durch die Angebote wie „die Ackerzeit“ werden gemeinsamen Erlebnisse
    im Garten geschaffen. Alle Mitgestalter*innen haben so die Möglichkeit eine persönliche
    Beziehung zur Natur aufzubauen. Denn wir sind überzeugt, etwas, was man wertschätzt,
    ist man auch bereit zu schützen! Es benötigt eine Beziehung und Aufklärung, um
    Schutzgedanken zu säen und diese auch in der Nachbarschaft zu manifestieren. Deshalb
    beschäftigen wir uns in der Gestaltung des Gemeinschaftsgarten mit Themen wie
    insektenfreundlichem Gärtnern und bionischem, klimafreundlichem Bauen. Außerdem ist
    eine Klimawerkstatt geplant, die Impulse zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Upcycling und
    Biodiversität geben soll.
    So können andere mitmachen:
    • Den Treffpunkt nutzen und miteinander ins Gespräch kommen
    • Zum Ackern im Garten vorbeikommen
    • Eigene Ideen einbringen und den Garten mitgestalten
    • Gemeinsam ernten und feiern
    • An den Baukursen zum nachhaltigen Bauen in Kooperation mit dasgute.haus
    teilnehmen

    Die Nachbar*innen des Saugartens sind die Zielgruppe unserer Idee. Gemeint sind dabei
    ausdrücklich alle – von Kindern bis hin zu Senior*innen. Die Nachbarschaft ist sehr
    heterogen: Kleingartenverein, Seniorenheime, Neubaugebiet, eine große Siedlung – jung
    & alt. Der Saugarten soll all diese Menschen an einem Ort zusammenbringen. Er ist daher
    als inklusiver, generationsübergreifender und diskriminierungssensibler Raum konzipiert.
    Momentan sind wir nach der Gründung noch im Onboarding der Mitglieder. Neben den 9
    Gründungsmitgliedern rechnen wir mit weiteren ca. 15 Personen. Somit planen wir bis zu
    den Sommerferien ein Verein mit ca. 25 Mitgliedern zu sein, mit dem Wunsch weiter zu
    wachsen.
    Die Idee des Saugartens ist durch Anne Heyd geboren. Der Saugarten war bis vor drei
    Jahren ein zugemüllter Brombeerhain, ein ungenutztes Stück Land. Als passionierte
    Gärtnerin, Naturliebhaberin, Kunstpädagogin, Fachwirtin und Ackercoach, hat Anne Heyd
    es sich zur Aufgabe gemacht aus diesem verwaisten Ort ein neues Zuhause für eine
    Vielzahl an Lebewesen zu machen.
    Seit 2024 kooperiert der Saugarten mit dem dasgute.haus in Butzbach und bietet jeden
    Montag einen Gartentreff zum gemeinschaftlichen Gärtnern und vielfältige Kurse zum
    nachhaltigen Bauen an. Für die Sommerferien ist der Bau eines Geodomes, unterstützt
    durch die Nebenan Stiftung, geplant, der ganzjährig als Klimawerkstatt genutzt werden
    kann. Diese Initiative ist in der Zusammenarbeit mit Julia Kline entstanden. Julia ist
    Beraterin für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Organisationsentwicklerin und
    Naturliebhaberin.
    Den Bau des Geodomes, die Anschaffung eines Sonnensegeln, sowie die Anschaffung
    von Jungpflanzen für die Pflanzsaison 2025 finanzieren wir über einen bereits bewilligten
    Förderzuschuss der Nebenan Stiftung mit einer Fördersumme von 1000€. Wir dürfen uns
    außerdem glücklich schätzen, den Jury Preis der nebenan Stiftung gewonnen zu haben
    und damit Heckenpflanzen für eine Wildstrauchhecke, sowie einen neuen Rasenmäher
    anschaffen konnten. Ebenso haben wir bereits eine Starthilfeförderung der Stiftung
    Mitarbeit erhalten, mit der wir Werbemittel wie Flyer, Plakate, Sticker und Banner drucken
    lassen konnten. Mit diesen Werbematerialien haben wir letztes Jahr ein Erntedankfest
    beworben, bei dem schätzungsweise 70-80 Personen teilgenommen haben.
    Unsere Vision den Saugarten als möglichst biodiversen Ort mit vielen verschiedenen
    Lebensräumen zu etablieren beinhaltet noch mehr Insektenfreundliche Wildblumenwiesen
    und Staudenbeete. Momentan gibt es zwar Totholzhecken, Wildstrauchhecken und viele
    Wilde Ecken aber wenig Nahrung für Insekten, neben den Wilden Pflanzen, die überall im
    Garten wachsen.

    • Wem gehört die Fläche?

    Die Fläche ist von Privat gepachtet. Der Pachtvertrag wird gerade von Anne Heyd auf den Verein umgeschrieben. 

    • Hat der Verein einen Vertrag zur Nutzung der Fläche? Ist dieser befristet? Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel?

    Wir erstellen gerade einen Pachtvertrag, wie oben bereits erwähnt. Der Vertrag ist nich befristet und wir zahlen keine Pacht, da wir die Person kennen und sie unser Projekt unterstützt. 

    • Wer hat den zugemüllten Brombeerhain urbar gemacht, so dass nun der Gemeinschaftsgarten dort entstehen kann? 

    Das war Anne Heyd mit Hilfe von Freund:innen und Familie vor der Vereinsgründung. 

    • Wie kooperiert ihr mit der Genossenschaft?

    Wir stellen den Kursort für Baukurse (Fokus Nachhaltigkeit, Bionik & Bauen für die Biodiversität) und erhalten dafür die Bauwerke: Geodome, Nützlingshotels, einen Erdkeller etc. 

    • Wie viele Beete gibt es, in denen Gemüse/Kräuter angebaut werden? 

    Momentan sind es 24 Beete, 6 Hochbeete, 1 Tomatenhaus, und 1 Gewächshaus

    • Sind jetzt schon Menschen dabei, die nicht zu dem Gründungskreis gehören?

    Ja, neben den 9 Gründungsmitgliedern sind wir ca. 14 weitere Personen (inkl. Kinder). Wir arbeiten gerade an der Aufnahme der Mitglieder (Dokumente & Prozess) und hoffen bis Ende Juni 25 Mitglieder zu haben. 

    • Wie ist der Garten organisiert? Wird alles gemeinschaftlich begärtnert? Gibt es (auch) individuelle Beete? Ackerflächen sind große Beete? Ist hier Acker e.V. mit dabei? 

    Der Gemüsearten wird bisher komplett gemeinschaftlich begärtnert. Wir planen aber, dass einzelne Personen eigene Naturgartenprojekte umsetzen können. Individuelle Beete sind bisher nicht geplant, können bei Bedarf aber entstehen. Acker ist nicht beteiligt. Allerdings hat Anne dort ihre Weiterbildung als Ackercoahin gemacht, neben dem Fachwart. 

    • Wie erfahren Interessierte vom Garten und den Mitmachmöglichkeiten?

    Der Garten ist nach außen mit einem großen Banner und mehreren Schildern gekennzeichnet. Die Baukurse werden über die Website & Instagram der Genossenschaft (dasgute.haus) beworben. Wir haben Flyer und Plakate an relevanten Stellen in der Stadt (Lokaler Einzelhandel, Kindergärten, Schulen, Betreuungen) und Flyer in der Nachbarschaft verteilt und aufgehängt. Wir planen weitere ähnliche Aktionen. Wir betreiben viel Netzwerkarbeit und gehen auf Veranstaltungen, so z.b. am kommenden Samstag, 24.5. Zum Tag des Grundgesetztes, sowie am 6.7. zum Stadtfest. Darüber hinaus wollen wir in der Zukunft noch gezielter auf verschiedene Akteur:innen und Zielgruppen sehr spezifisch zugehen. Darüber hinaus planen wir ein Sommerfest im September. Unser Instagramkanal wird wöchentlich mit 3 Posts bespielt, und hat innerhalb der letzten 3 Monate 50% mehr Reichweite erreicht. Eine Website ist ebenfalls in Planung. 

    • Woher werden eurer Planung nach die weiteren Vereinsmitglieder kommen? Muss man Vereinsmitglied werden, um mitmachen zu können?

    Siehe oben. Nein, man kann auch so mitmachen. 

    • Woher bekommt ihr Wasser?

    Wir erhalten Wasser von angrenzenden Kleingartenverein, sowie das Regenwasser das wir über unsere Dachflächen sammeln. 

    • Wurde der Zaun wegen der Wildtiere gebaut?

    Nein, der Zaun wurde gebaut um Vandalismus vorzubeugen. 

    • Könnt ihr bitte die Kosten für die Gartengeräte ein wenig auffächern? Für wie viele Menschen sind die jeweils gedacht und wo werden die untergebracht? Bitte beachtet, dass wir Handschuhe nicht fördern.

    Siehe Kostenkalkulation. Die Geräte sind für die genannten 25 Personen gedacht. Sie werden in einem abschließbaren Gartenhaus mit Zylinderschloss gelagert. 

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Durch die Vereinsmitgliedschaft, Geld- und Sachspenden, Arbeitszeit

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  • München: Fläche für Gärtem der Kulturen

    (MAil)

    Nun habe ich ein sehr schönes Gebäude mit großen Freianlagen in Pasing-Obermenzing gefunden und  gestern als Privatmann angemietet.

    Gerne überlasse ich die Freianlagen unserem Verein zur Nutzung für Garten- und Freizeitaktivitäten.

    Es ist leider nur für ein Jahr fest zugesichert, könnte jedoch gut sein, dass es immer wieder verlängert wird.

    Die Eigentümerin  kennt unser Kochbuch und die Ziele, die unser Verein sich gesetzt hat und ist sehr begeistert.


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  • Neuwiid: Gemeinschaftsgarten legt los

    (Antworten)

    • Wie groß ist die Gruppe und wie machen Sie auf den Garten und die Mitmachmöglichkeiten aufmerksam?
      • z.Zt. feste 10 Mitglieder im Verein, es kommen noch diverse Kinder dazu.
        Wir bewerben den Garten in der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins und informieren über Pressemitteilungen und öffentliche Aushänge.
        Außerdem veranstalten wir öffentliche Workshops direkt im Garten, welche einzeln beworben werden.
    • Wie kann man mitmachen? Wie werden Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informationswege?
      • Jedes Vereinsmitglied kann den Garten nutzen. Nichtmitglieder können an festgelegten Terminen und/oder Workshops dazukommen um sich zu informieren und mitzuarbeiten. Entscheidungen werden basisdemokratisch mit allem Mitgliedern getroffen, was bei der überschaubaren Zahl der Mitglieder problemlos funktioniert. Informationen werden über unsere Vereinsgruppen bei den Messengern Discord und Telegram kommuniziert, sowie bei entsprechender Relevanz auf der Webseite und per Newsletter veröffentlicht.
    • Wem gehört die Fläche und wie groß ist diese nochmal, ist die Nutzung durch den Gemeinschaftsgarten befristet, müssen Sie eine Pacht zahlen?
      • Ein Vereinsmitglied hat uns das Flurstück zur freien Nutzung überlassen. die Fläche beträgt ca. 300m². Die Nutzung ist unbefristet und es ist keine Pacht zu zahlen.
    • Was an Infrastruktur gibt es im Garten?
      • Eine gute Zufahrt ist vorhanden, jedoch weder Wasser noch Strom. Eine effiziente Wasserversorgung wird ein Kernteil unserer Arbeit sein.
    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht? Wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu? Um was für Gartengeräte handelt es sich?
      • Da der Flächennutzungsplan jede Art von Bauwerk (also auch Schuppen/Bauwagen) verbietet werden die Geräte in einem Schuppen ca. 200 Meter vom Grundstück entfernt gelagert. Jedes Mitglied hat Zugang dazu. Die Geräte werden z.Zt. als Dauerleihgabe von den Mitgliedern gestellt. Vorhanden sind: Hacken, Spaten, Rechen, Harken, Sägen, Astscheren, Schaufeln.
    • Was für Kosten sind die 500 Euro für Rodung und Vorbereitung des Bodens? Wer macht das wie?
      • Da der Großteil des Grundstücks von einer riesigen Brombeerhecke überwuchert ist muss ein Bauer mit dem Mulcher durch um das Gelände zugänglich zu machen. Da früher Bauwerke auf dem Platz standen ist davon auszugehen, dass viel Handarbeit erforderlich ist damit das Gerät nicht beschädigt wird (vergrabene Steinplatten entfernen etc). Gegebenenfalls müssen Teile des Geländes mit dem Bagger geebnet werden um die Beete vernünftig anlegen zu können – das versuchen wir jedoch zu vermeiden..
    • Was genau meinen Sie mit Kompostbeete? Wie viele Beete wird es insgesamt geben?
      • Es wird nicht direkt in die Erde gepflanzt, sondern eine dicke Schicht Kompost ausgebracht in die die Pflanzen gesetzt werden. Das schont den unterliegenden Boden und sorgt für eine bessere Wasserspeicherung. Es werden voraussichtlich 5-6 Beete von jeweils ~15-30m² angelegt.
    • Haben Sie bei dem Grünflächenamt der Stadt nach Kompost oder anderer Unterstützung gefragt?
      • Ja haben wir, leider verkaufen die ihren Kompost ausschließlich. Bei 10€/m³ für zertifizierten Kompost können wir uns allerdings nicht beschweren. Günstigere/kostenlose Bezugsquellen haben wir leider nicht gefunden.
    • Wie teuer ist der Transport des Komposts und woher würden Sie diesen beziehen?
      • Kompostieranlage Koblenz (ca. 15km entfernt); mit dem LKW rechnen wir (auf Grund eines vorliegenden Angebots) mit ca. 300€ Transportkosten. Natürlich hoffen wir da noch ein deutlich günstigeres Angebot zu finden, müssen aber vorerst mit dem kalkulieren was uns vorliegt.
    • Haben Sie den Boden untersucht?
      • Nein, da wir uns für Kompostbeete entschieden haben, durch die die Pflanzen nicht direkt im Boden wachsen. Der Kompost selbst ist zertifiziert, also ohne Rückstände von Plastik oder Schadstoffen.
    • Woher kommt das Wasser für die IBC Container und wie soll die Wasserversorgung aufgebaut werden?
      • Wir versuchen, Regenwasser möglichst effizient zu sammeln und zu nutzen (u.A. mit gespannten Planen zum Auffangen). Sollte das nicht genügen haben wir noch die Möglichkeit bei der örtlichen Feuerwehr anzufragen, die täglich ihr Frischwasser aus den Einsatzfahrzeugen ablassen muss. Als weitere Option kann der Bauer des Nachbargrundstücks gegen entsprechende Bezahlung die Container befüllen.
    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell an den Kosten?
      • Durch die Mitgliedsbeiträge werden laufende Kosten gedeckt. Die Höhe der einzelnen Beiträge variiert, die monatlichen Einnahmen liegen z.Zt. bei 60€. Mit steigender Mitgliederzahl werden wir da auch mehr Spielraum haben. Wir wollen Geringverdiener keinesfalls durch hohe Mitgliedsbeiträge ausschließen.
    • Wer wird die geplanten Workshops machen?
      • Vereinsmitglieder übernehmen einzelne Themenressorts, arbeiten sich in die Materie ein und vermitteln das Wissen dann in Workshops.
      • Befreundete Organisationen und Umweltverbände werden eingeladen, ihre eigenen Themen in passenden Workshops zu vermitteln.

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  • Landolfshausen: Gemeinschaftsgarten Teil eines Umweltpädagogikprojekts

    (Antrag/Antworten)

    Erdumdrehung e.V. macht umweltpädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche, Schulen. Es gibt einen Schulgemeinschaftsgarteb u.ä. Es gibt aber auch einen Nachbarschaftsgarten

    Wem gehört das Grundstück, was war vorher auf diesem Grundstück, ist die Nutzung
    befristet, müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel?
    • Das Grundstück gehört Andreas und Franziska Huhn (Aus dem Vereinsvorstand von
    Erdumdrehung e.V.)
    • Das Grundstück wurde bis 2020 von Schafen und Pferden beweidet und war an einen
    biologisch wirtschaftenden Landwirt aus dem Dorf verpachtet. Es ist nicht bekannt,
    dass in den letzten 10 Jahren Kunstdünger oder Pestizide auf der Fläche ausgebracht
    wurden.
    • Das Grundstück ist zunächst für 15 Jahre gepachtet. Es wird eine Pacht in Höhe von
    250 € pro Jahr gezahlt.
     Wie kommunizieren Sie die Möglichkeit des Mitgärtners und wie viele Menschen können
    Parzellen bewirtschaften?
    • Parallel zum Aufbau des Gemeinschaftsgartens von Erdumdrehung e.V. sind wir
    dabei das Gartennetzwerkes Göttinger Land zu entwickeln.
    • Die Planungen und Absprachen dazu erfolgen seit fast einem Jahr. Es sind bereits 20
    Gärten mit dabei und es gibt im Landkreis noch weitere. Die Homepage dazu ist in
    etwa 4 Wochen online.
    • Auf der Homepage gibt es eine Gartenbörse, die Gärtner*innen und Gärten
    vermittelt.
    • Ebenso erfolgt die Bekanntgabe durch die Kontakte des Vereins Erdumdrehung e.V.
    • Für die Erstellung der Homepage und für die Bekanntgabe durch Printmedien stehen
    für das Gartennetzwerk Göttinger Land bereits Gelder zur Verfügung.
    • Es können in dem Garten von Erdumdrehung e.V. etwa 20-25 Erwachsene Personen
    intensiv Gärtnern und Ernten. Dazu sind Kinder in dem Garten sehr willkommen.
     Wie groß ist die Gruppe, die die Parzellen nutzt? Wie viele Parzellen gibt es und wie viele
    davon werden gemeinschaftlich genutzt?
    • Bisher sind neben den Bildungsgruppen 5 feste Familien (10  Erwachsene) die den
    Garten mit bewirtschaften.
    • Es gib bisher 3 Parzellen mit 50 m² / 90 m² und 300 m² Dazu kommt die
    Streuobstwiese, die Schaf und Hühnerweide.
    • Die 90 m² werden von drei Familien unter Eigenregie genutzt.
    • Die Bildungsgruppen arbeiten nur auf dem „großen Acker“ die Pflege übernehmen
    die „privaten Nutzer“, da die Ernte großteils in die Sommerferien fällt, in denen
    keine Kindergruppen kommen, so haben alle etwas von dem großen Gemüseacker.
    • Es gibt noch weitere Fläche von 270 m² die für den Gemüseanbau geeignet ist und
    nutzbar gemacht werden kann. Je nach bedarf auch für individuelle Parzellen. Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag für ihre Parzelle?
    • Nein
     Wie kommunizieren diese Gärtner*innen untereinander und wie sind Sie in die
    Weiterentwicklung des Projekts eingebunden?
    • Das Projekt steht am Anfang seiner Entwicklung, bislang erfolgt die Kommunikation
    und die Weiterentwicklung des Projektes persönlich bei der Arbeit. Die Koordination
    und Absprachen übernimmt Franziska Huhn
     Wie sind die Parzellen organisiert? Können die Gärtner*innen diese dauerhaft nutzen oder
    ist das jeweils für eine Saison?
    • Die Parzellen stehen zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung
     Wo sind die Gartengeräte für die Gartengruppe bisher untergebracht?
    • Der Gemeinschaftsgarten grenzt an das Wirtschaftsgebäude der Familie Huhn
    • Dort werden bislang die Gartengeräte gelagert und es ist dort ein Wasseranschluss
    vorhanden
     Woher kommt das Wasser?
    • Neben dem Leitungswasser ist auf dem Grundstück ein Brunnen sowie der Zugang
    zu einem Bach. (Auf die Angaben der Gemeinde zur Oberflächenwasserentnahme
    wird geachtet.)
     Sind die Gruppen, die regelmäßig aktiv sind, die angegebenen Kinder-, Schul- und
    Jugendgruppen?
    • Nein, auch die „freiwilligen“ Gärtner*innen
    • Es gibt noch keinen festen Termin für offene Gartennachmittage zum Gärtnern, sie
    sind aber in Planung
     Wie beteiligen sich die Träger dieser Gruppen an den Kosten des Gartens?
    • Die Schulklassen und Kitas zahlen für die Nutzung des Gartens. Davon wird sowohl
    ein Honorar an den Teamer sowie eine Nutzungspauschale für den Garten gezahlt.
    Die geplanten Einnahmen stehen für die Weiterentwicklung des Gartens zur
    Verfügung.
     Was genau meinen Sie mit Gartenprogramm?
    • Das Gartenprogramm betrifft die Bildungseinrichtungen. Diese kommen mit drei fest
    gelegten Terminen in den Garten und sähen, jäten, ernten und Kochen ihre Ernte am
    Lagerfeuer.
     Wie wird das „Toilettenproblem“ derzeit gelöst? Was passiert mit den Hinterlassenschaften,
    wenn es eine Komposttoilette gibt und wer kümmert sich darum?
    • Die Toilettennutzung erfolgt bislang im privaten Wohnhaus
    • Der Ausbau einer „öffentlichen“ Toilette ist in Vorbereitung• Die Pflege der Kompossttoilette übernimmt Andreas Huhn
    • Die Kompostierung der Hinterlassenschaften erfolgt auf dem Gelände.
    • Die Verteilung des Kompostes erfolgt nicht auf den Anbauflächen.
     Wer und wie viele würden wann die Toiletten, den Werkzeugschuppe, den Unterstand bauen
    und wie beteiligen sich die Gärtner*innen des Parzellenteils daran? Bitte fächern Sie die
    Kosten für die Materialien noch ein wenig auf
    • Der Bau der Kompossttoillette erfolgt als „Workshop mit den Parzellennutzern, dazu
    sind auch Interessierte für das Thema eingeladen. Im Rahmen des Gartenerzwerkes
    Göttinger Land sind mehrere Workshops zum Thema Komposstoillette und deren
    „Hinterlassenschaften“ mit einem Fachreferent geplant, da das Thema viele Gärten
    betrifft und es viele offene Fragen dazu gibt.
    • Der Bau der Hauptkonstruktion des Unterstands und des Geräteschuppens erfolgt
    durch die erwachsenen Gartennutzer*innen. Das Gestalten und und „Bretter
    annageln“ erfolgt durch die Kinder. Sowohl die der Familien als auch der
    Bildungsgruppen.
     Ist der „Große Gemüseacker der Teil, auf dem die Gruppen tätig sind ?
    • Die Gruppen sind nur auf dem großen Gemüseacker tätig. Die Pflege benötigt aber
    auch außerhalb der Gruppen Unterstützung und erfolgt gemeinschaftlich. Die Ernte
    v. a. in den Sommerferien wird aufgeteilt.
     Für wen beantragen Sie das Saatgut und die Jungpflanzen?
    • Da die Bewirtschaftung gemeinschaftlich erfolgt sind das Saatgut und die
    Jungpflanzen auch für die Nutzung der Bildungsgruppen vorgesehen. Ich verstehe,
    wenn das kritisch gesehen wird, eine Trennung ist da nur schwer möglich. Der
    Posten kann sonst gerne aus der Förderung entnommen werden. (mehr …)

  • Kön: neuer Gemeinschaftsgarten geplant

    (Mail)

    Das Projekt gesund hoch3 hat zum Ziel , gesundheitliche Chancengleichheit in den Kölner Stadtteilen Mühlheim, Buchforst und Buchheim zu verbessern. Über das Projekt gibt es eine Arbeitsgruppe in Buchforst, die sich insbesondere mit umweltsbezogenen Themen auseinander setzt (Müll-Situation in Buchforst, Baum(scheiben)patenschaften und Stadtbegrünung)

    Ziel der AG ist die Nachbarschaft bzw. das Veedel grüner und umweltbewusster zu gestalten. In diesem Rahmen würde eine kleine Gruppe engagierter Buchforster:innen u.a. gerne ein Gartenprojekt in der eigenen Wohnungseigentümer:innengemeinschaft ins Leben rufen. Dafür brauchen Sie die Unterstützung der Nachbarschaft.

    (mehr …)

  • IG Coppenbrügge auf privaten Grundstück

    (Gu, alerts)

    Am 27. April eröffnet der interkulturelle Begegnungsgarten „Wurzelwerk“. Dank eines großzügigen, privaten Grundstückseigentümers aus Coppenbrügge sowie des tatkräftigen Einsatzes von Ehrenamtlern und Rathaus-Mitarbeitern aus Coppenbrügge kann nun ein weiteres interkulturelles Projekt Wurzeln schlagen. Mit Unterstützung des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Sozialstiftung Martin Schmidt hat die IMPULS gGmbh in den letzten Wochen einen Ort der Begegnung geschaffen, an dem einheimische und neu zugezogene Bürger künftig gemeinsam Gärtnern und sich gegenseitig kennenlernen. […]
    Darum sind in der Anlage drei unterschiedliche Bereiche geplant: Neben Parzellen für den individuellen Bedarf der Besucher wird ein Teil des Gartens als Lehrfläche genutzt, um speziell Kindern und Jugendlichen das Thema Ernährung und ökologischen Anbau näher zu bringen. Der dritte Teil wird aus einer Gemeinschaftsfläche bestehen, die gemeinsam bearbeitet wird und zudem Raum für geselliges Beisammensein bietet. Als zentrales Element dient dazu ein liebevoll restaurierter Bauwagen, der als Aufenthaltsraum und Küche genutzt wird. Neben regelmäßigen Öffnungszeiten wird es immer wieder thematische Aktionen und Veranstaltungen, wie beispielsweise Feste, einen Tag der offenen Tür oder Ferienprogramm geben, über die auf einer Infotafel am Garten informiert wird. Das Team des Gartens wird eng mit dem wöchentlich stattfindenden Begegnungscafés in Coppenbrügge und Salzhemmendorf, sowie dem Streetworkprojekt im Hamelner Stadtteil Rohrsen zusammenarbeiten. Alle Projekte sind Teil des Förderprogramms Jugend Stärken im Quartier, das in Trägerschaft des Landkreises durchgeführt wird und die Finanzierung
    sicherstellt.[…]

    https://www.neue-woche.com/lokales/nachrichten-ith-region/interkultureller-begegnungsgarten-eroeffnet-donnerstag (mehr …)

  • Zusammen gärtnern Freiburghat 15.000 Euro über die Fernsehlotterie eingeworben

    (Gu aus Antrag)

    Seit Juli gibt es das Gartenprojekt in Freiburg.
    Wie viele Leute machen jetzt schon mit? Sind auch Nachbar*innen oder Leute, die schon länger in Freiburg wohnen ohne geistige Behinderung dabei? Wie setzt sich die Gruppe zusammen?
    die Orgagruppe besteht aus 10 Personen.
    zu den Aktionstagen kommen zwischen 30 und 40 Personen.

    Wie viele individuelle Beete und wie viele Gemeinschaftsbeete gibt es/soll es geben?
    Gemeinschaftsflächen wird es viele geben. Dazu kann ich dir erst im Frühjahr eine konkrete Angabe machen. Wir planen ein Gemüse Bildungsbeet, ein Schnittblumenbeet, einen Kräutergarten, Obstbäume und Beerensträucher.
    Über die Größe und Menge der individuellen Beete wollen wir Anfang Februar zu unserer Klausur zu einer Entscheidung kommen. Derzeit fragen wir die Bedürfnisse und Wünsche unserer Aktiven ab und wollen dazu auch noch ein offenes Planungstreffen machen.

    Wem gehört das Grundstück, müsst ihr Pacht bezahlen, wie lange könnt ihr das Grundstück nutzen, gibt es eine Nutzungsbefristung? Größe: 3500m²
    Das Grundstück gehörte einem Freund und Mitgründer des Gartens Gartens. Leider ist er vor zwei Monaten plötzlich verstorben. Mit seiner Frau haben wir bislang nicht über die Höhe der Pacht verhandelt, aus Rücksichtnahme. Es wird sich aber, im Verhältnis zur Größe und Lage der Fläche um einen symbolischen Betrag handeln. Eine Nutzungsbefristung gibt es bislang nicht. Wir gehen davon aus, dass der Garten viele viele Jahre existieren kann. Schwarz auf weiß garantiert in einer Zahl wird das aber auch erst mit dem Pachtvertrag festgehalten. 

    Woher bekommt ihr eurer Wasser?
    Wir haben einen Bach. Und wir haben eine Grundwasserpumpe.

    Was passiert, wenn die Koordinationsstelle nach drei Jahren ausläuft? Was sind da eure Planungen? – (für drei Jahre 50% Koordinationsstelle)
    Wir wollen die Stelle auch perspektivisch halten und möchten hierfür einen Folgeantrag stellen wenn die Zeit gekommen ist.

    Trägt die Lebenshilfe auch finanziell zum Projekt bei? – Projekt für Flüchtlinge und Menschen mit geistiger Behinderung, hier Kooperation mit der Lebenshilfe.
    Nein.

    Sie haben auch den Kinerabenteuerhof als Kooperationspartner und sie sind vernetzt mit den Sozialarbeitern der Unterkünfte.

    Antrag an uns, da sie bisher alle Geräte und Werkzeuge geliehen haben, die aber dauerhaft nicht leihweise nutzen können und wollen..
    Es gibt auch ein Schulbildungsprojekt, was sich an Geflüchtete in VOB Klassen richtet.

    Sie haben schon viel geschafft (Beete vorbereitet, Hecke angelegt, Hügelbeet angelegt, Kompost gebaut, Feuerstelle und Sandkasten gibt es etc.
    Sie wollen weitere Beete, eine Outdoorküche, Gewächshaus usw.


    (mehr …)

  • Go!Müse – GG in Nordfriesland startet

    (Gu, alerts)
    […]
    Die erste Saison hat die südtonderaner Initiative in zwei Testgärten in Leck und Niebüll gestaltet. Jetzt können die inzwischen 18 zahlenden Mitglieder größer gärtnern: In seiner gerade gestarteten zweiten Saison kann „Go!müse“ ein Grundstück in Risum-Lindholm beackern, das ihnen der Besitzer überlassen hat. Rund 800 Quadratmeter stehen dem Verein auf einer ehemaligen Schafkoppel, zur Verfügung. Ein Teil davon wurde bereits mit Maschinenhilfe gepflügt und gefräst. Für die Feinarbeiten ist Muskelkraft gefragt. […] Die „Go!müse“-Gruppe hat dazugelernt. „Und das ist gut so, es ist schön, dass wir Fehler machen dürfen und niemand deshalb sauer ist“, sagt die Vereinsvorsitzende Melina Burmeister. Entspannt und fröhlich arbeiten die Mitglieder gemeinsam, allerdings ist inzwischen alles besser organisiert als am Anfang: Es gibt jeweils Gruppen für zum Beispiel Planung, Bewässerung und Vorzucht von Pflanzen. Die Planungsgruppe hat entschieden, die zu beackernde Fläche als Rundbeet mit Wegen dazwischen anzulegen – und alle ziehen (mehr …)

  • Fläche GG Wolfratshausen gehört dem OB

    (Gu aus alters, 30.10.)

    Seit 2 Monaten gärtnern ca. 25 Leute im GG Wolfratshausen. Bisher haben sie 11 Parzellen (im Schnitt 50m² groß), doch sollen es viel mehr werden. Die Nachfrage ist groß. Auch eine syrische Familie ist dabei.
    Vor 2 Wochen haben sie einen Verein gegründet. Das Grudnstück gehört dem OB.
    Eine weitere Initiative heißt „Gemeinsam ackern in Lenggries“

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/wolfratshausen-alle-wollen-graben-1.2714690 (mehr …)

  • Garten mit Flüchtlingen in Kevelaer

    (Gu aus alerts, 22.7.)
    […] „Als Grundstück für den Garten bot sich ein brachliegendes Areal in Familienbesitz an der Gelderner Straße an. Idee war immer, hier nicht einfach einen Garten anzulegen, sondern damit Menschen zusammenzubringen. Mit einem Projekt eine Aufgabe zu schaffen und Kontakte zu knüpfen. Daher stellte er seine Idee beim Runden Tisch für Flüchtlinge vor und fand dort erste Unterstützer. Auch die Kommune sicherte ihre Hilfe zu. Das Projekt konnte anlaufen. Und wer jetzt das 1600 Quadratmeter große Gelände besucht, sieht, dass die Idee Gestalt angenommen hat. Die dichten Brombeersträucher sind verschwunden, der Bauhof hat das Gebiet dafür komplett gerodet. Die KLJB Winnekendonk pflügte später den Boden noch komplett um, weil immer noch dicke Wurzeln in der Erde sitzen – passend zum Namen der Aktion „Wurzelwerk“. Das Team stellte im April / Mai die ersten Hochbeete auf. Inzwischen stehen dort fünf Beete, Salat und Bohnen können bereits geerntet werden. Ein Zaun trennt das Grundstück ab, ein Schild soll in Kürze gut sichtbar auf das Projekt aufmerksam machen.
    Der Garten ist das eine, die Idee der Zusammenarbeit das andere. Doch auch hier hat sich einiges entwickelt. Wurzelwerk verfügt über einen festen Stamm von acht Personen aus Kevelaer, die immer mal wieder im Garten sind. Dazu kommen Flüchtlinge, für die der Garten eine echte Aufgabe geworden ist. […]  über andere Asylbewerber hatten sie von der Idee erfahren. Die sind längst nicht mehr dabei, weil sie inzwischen in anderen Städten leben, die beiden Syrer sind dem Projekt treu geblieben. „Schön wäre es, wenn sich noch mehr Personen aus Kevelaer finden würden, die uns unterstützen“, sagt van Meegern. Denn die Flüchtlinge kommen und gehen, das bringen die Asylverfahren mit sich. Damit Konstanz ins Wurzelwerk kommt, braucht es einen festen Stamm an Mitstreitern aus der Stadt. „Wachsen soll nicht nur das angebaute Gemüse, sondern auch der Austausch und das Miteinander in Kevelaer“, so beschreibt van Meegern die Idee. Fernziel ist, dass der Garten zum lockeren Treffpunkt wird – für alle Kevelaerer. Das nächste Projekt das Wurzelwerk im Garten angehen will, ist der Bau einer kleinen Hütte. Hier könnten dann die Gartengeräte gelagert werden und es gäbe eine Möglichkeit, um sich bei Regen unterzustellen. (mehr …)

  • Mitgärtner hat Grundstück für Stadtgarten in Chemnitz gekauft

    (Gu aus alerts, 28.4.)
    „Das Gartenprojekt an der Ecke Hainstraße/Peterstraße hat sich in den vergangenen Monaten weiterentwickelt. Ein alter Bauwagen steht nun auf dem Gelände. Dort wollen die 15 Hobbygärtner Schippen, Hacken und Gießkannen lagern. Vier Beete sind bereits angelegt. Außerdem grenzt seit zwei Wochen ein grüner Zaun den Gemeinschaftsgarten von der Straße ab. „Viele Nachbarn haben uns angesprochen, als wir den Zaun aufgestellt haben“, sagt Sascha Wagner vom Verein Stadthalten. Manche seien verärgert gewesen, weil sie auf der Wiese mit ihren Hunden spazieren gegangen sind. Andere haben sich einfach erkundigt, was auf der Fläche passieren soll. Und eine russische Familie hat sogar angeboten, tatkräftig mitzuarbeiten.
    Auf solche Reaktionen haben es die Stadtgärtner abgesehen. „Wir wollen, dass möglichst viele Menschen mitgärtnern“, sagt Sascha Wagner. Er hat das Projekt der Gartenutopisten vor zwei Jahren aufgebaut. Zunächst wurde ein Areal hinter einem Abrisshaus an der Gießerstraße dafür genutzt. Die Hobbygärtner haben dort alte Badewannen aufgestellt und darin Rotkohl, Kresse und Paprika geerntet. Allerdings war die Fläche von Häusern und Bäumen umgeben, sodass nur wenig Sonne auf das Gelände fiel. Ein Mitglied der Gärtnergruppe entschloss sich daraufhin, das Grundstück gegenüber zu kaufen und dort einen Gemeinschaftsgarten entstehen zu lassen.[…]
    Mehr Aufmerksamkeit hat das Gartenprojekt zuletzt auch durch die geplante Aquaponic-Anlage auf der gegenüberliegenden Straßenseite bekommen. In dem leerstehenden Haus Peterstraße 28 soll die Aufzucht von Fischen mit dem Anbau von Gemüse verbunden werden.
    Das erste Gartenfest soll am 27. Mai zeitgleich mit der Eröffnung der Aquaponic-Anlage an der Ecke Peterstraße/Hainstraße auf dem Sonnenberg stattfinden.
    http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Neuer-Stadtgarten-waechst-und-gedeiht-artikel9180700.php (mehr …)