Schlagwort: Projekt

  • Querbeet Leipzig macht wöchentlich Angebot für Kitakinder

    (Gu, Newsletter)

    Hier wächst Zusammenhalt

    Veröffentlicht am

    Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens

    Wie schon in den vergangenen Jahren gärtnern wir einmal in der Woche zusammen mit Kindergartenkindern aus der integrativen Kindertagesstätte Eisenbahnstraße. In diesem Jahr gestalten wir ein gärtnerisches Projekt zum Thema „Hier wächst Zusammenhalt! Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens“. Gemeinsam mit den vier bis fünfjährigen Gärtnern entdecken wir die Grundsätze der Permakultur. Dazu haben wir nach dem Vorbild der Maya ein Drei-Schwestern-Beet angelegt, auf dem Mais, Kürbis und Bohnen sowie Blumen und Kräuter in einem harmonischen Austausch miteinander gedeihen. Zudem haben wir ein Bohnentipi erbaut, welches bei hoffentlich kräftigem Wuchs ein gutes Versteck für die kleinen Gärtner*innen bieten soll.
    Wir möchten zusammen mit den Kindern erfahren wie unser Gemüse entsteht, was es für das Wachsen benötigt und wie wir es verarbeiten können. Die Kinder sollen die unterschiedlichen Arten der Pflanzen kennenlernen, vom Setzen der ersten Saat über die Pflege der Pflanzen bis hin zu Ernte und Verarbeitung.

    Das Projekt „Hier wächst Zusammenhalt! Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens“ wird gefördert durch die Stiftung trias, die LeipzigStiftung sowie durch das Umweltamt der Stadt Leipzig. (mehr …)

  • Stadtgarten Forchheim kann loslegen

    (Gu aus Antrag, 31.5.)
    Der Stadtgarten Forchheim ist Teil des Forchheimer Bastionsgärten e.V. „Der Vorstand besteht aus drei Personen und ist seit Oktober 2014 „gemischt“ besetzt, den 1.Vorsitz übernahm ein Neumitglied, den 2. Vorsitz sowie das Amt des Kassenwarts übernahmen zwei Alt-Mitglieder. Beide Projekte haben Vorteile von der Angliederung des Stadtgartens. Das
    Stadtgarten-Projekt brachte dem Verein neue Mitglieder, eine deutliche Verjüngung sowie neue Aufmerksamkeit aus der Öffentlichkeit. Die Stadtgärtner*innen profitieren von der bestehenden Vereinsstruktur, dem guten Ruf und den Kontakten des alten Vereins. Die Rote Mauer liegt am Rand der Forchheimer Innenstadt und ist Teil der alten Stadtmauer aus
    dem 16. Jahrhundert. Sie steht unter Denkmalschutz. Auf ihr befindet sich eine Grünanlage, die öffentlich zugänglich ist. In den letzten ca. zwei Jahren war der Zugang allerdings wegen der Sanierung des unter der Mauer liegenden Gewölbes versperrt. Die Wiedereröffnung war ursprünglich für 2014 geplant, hat sich aber nach 2015 verschoben und erfolgte am 21. Mai. Die Grünanlage auf der Mauer wird regulär durch das städtische Gartenamt gepflegt, der Zeitpunkt für eine Umnutzung zu einem Stadtgarten ist durch die lange Sperrung und damit einhergehende Verwilderung der Anlage ideal. […] Die vorgesehene Fläche umfasst ca. 340m2, größtenteils ebenen, erdigen Grund. Da während der Sanierung zur Abdichtung des unter der Mauer liegenden Gewölbes eine Folie großflächig in den Boden eingebracht wurde, erteilte die Stadt dem Verein die Auflage, den Stadtgarten ausschließlich in Hochbeeten anzulegen, was die Untere Denkmalschutzbehörde auch genehmigt hat. Ein Wasseranschluss ist vorhanden und kann vom Verein genutzt werden (Bedingung: Anschluss auf eigene Kosten durch einen Installateur, eigener Wasserzähler). […]
    Paletten und Aufsatzrahmen für 25 Beete wurden dem Verein von einer Speditionsniederlassung in Forchheim gespendet. Grüngut, Häckselgut sowie Komposterde stellt die Stadt Forchheim gegen Selbstabholung kostenfrei zur Verfügung. Über die Bepflanzung der Beete wird gemeinsam entschieden.
    Der Zugang zum Gelände ist über zwei absperrbare Tore möglich, hinter denen jeweils schmale Treppen auf die Mauer führen. So wird der Garten auch logistisch zu einer Herausforderung, da alle Materialien entweder hinaufgetragen oder per Kran/Bagger hinaufgehoben werden müssen.
    Der Stadtrat hat unser Projekt vorerst für drei Jahre (2015-2017) genehmigt. Einer Verlängerung über das Jahr 2017 hinaus steht prinzipiell nichts im Wege.

    Sie bekommen eine Förderung für Materialien von uns. (mehr …)