Schlagwort: QM

  • Flöha: Stellen der SozPäds im QM gefährdet

    Die Stellefinanzieurng der SozPäds im QM Flöha sind derzeit gefährdet/runtergefahren. Sie betreuen den Garten nur auf Sparflamme. Den gibt es aber noch „und der funktioniert auch“ und es gibt ein paar Ehrenamtliche.

    Aber sie wollen keine Mails von uns mehr.
    Im November wird über einen Antrag entschieden, ob sie weitere Finanzierung bekommen

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  • Berlin: ArtenGarten hat Fläche in blühenden GG verwandelt

    (Besuch)

    Der Träger Kulturschafft hat eine Fläche in Neukölln (Britz), die vorher von einem anderen Verein für Sprachkurse u.ä. genutzt wurde, in einen blühenden Gemeinschaftsgarten verwandelt. Auf der Fläche standen nur alte Bauwagen, ein paar rudimetäre Beetstrukturen waren zu erkennen. Nun ist die Fläche in drei Teile gegliedert: Bauwägen mit Sitzmöglichkeiten (schattig), Beete und kleine Gewächshäuser, Kompostklo und Sauna (anderer Verein, hier treffen sich die Mitglieder jeden Freitag). Die Gruppe, die wirklich gärtnert, ist noch recht klein, so ca. 5 Menschen sind intensiv dabei. Sie haben sich für individuelle Beete entschieden und wollen für die nächste Saison eine Art Musterbeet aufbauen, so dass Interessierte gleich sehen, wie ein Beet aussehen könnte. Es sind wohl viele Interessierte in den Startlöchern. Sie arbeiten eng mit BENN (QM) zusammen und BENN hat gute Kontakte zu Geflüchteten. Für Geflüchtete gab es schon einige Veranstaltungen, die aber nicht so gut besucht waren und geblieben ist bisher auch keine*r.
    Eine Frau aus dem Gartenteam war vorher in einem GG in Dresden dabei (Columbusgarten), da wurde sehr viel geklaut. Sie möchte nie wieder in einem GG ohne Zaun dabei sein.
    Der ArtenGarten ist von einem überwachsenen Zaun umgeben und auf grenzt an eine Kleingartenanlage (ist ggf. Teil davon). Die Wasserversorgung ist recht mühselig: sie müssen mit einem Standrohr und Schläuchen 2 IBC-Container befüllen. Eine Planung ist, die Gewächshäuser und Bauwägen mit Wasserauffangmöglichkeiten auszurüsten. Sie brauchen zudem Gartengeräte.

    Sie wollen auch einen der beiden Eingänge so gestalten, dass Menschen mit Beeinträchtigungen in den Garten kommen können. Das geht derzeit noch nicht, da es nur steile Stufen runter gibt.
    Es finden verschiedene Veranstaltungen im Garten statt und die Gruppe ist bemüht, mehr Leute auf die Fläche und zum konkreten Gärtnern zu bekommen. Es gibt kein Laufpublikum und ein Schild sucht man auch noch vergebens.

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  • Freiburg: Urbaner Garten Sulzburgerstr. wird reaktiviert

    (Antrag, Antworten)

    Der Urbane Garten befindet sich auf Höhe der Sulzburgerstr.38 in Freiburg- Weingarten und verfügt über drei Hochbeete sowie einige weitere kleinere, ebenerdige Beete. Während dieser sich in vergangenen Zeiten bereits großer Beliebtheit erfreute, lag er in den vergangenen Jahren durch die Corona-Pandemie sowie dem Älterwerden der früheren Aktiven eher brach und soll nun auf Wunsch der Anwohnenden wiederbelebt werden. Hierfür haben sich bereits einige Hobbygärtner:innen der Sulzburgerstraße gefunden, die Beetpatenschaften übernehmen wollen und darüber hinaus an der Gestaltung der Projekts partizipieren wollen. Auch die 4. Klasse des naheliegenden Adolf-Reichwein-Bildungshauses möchte zwei Hochbeete bewirtschaften. Weitere Patenschaften und eine Gemeinschaftsgärtner-Gruppe sind in Organisation.

    Um die Wiederbelebung in vollen Gang zu bringen, werden noch einige Anschaffungen benötigt. Gemeinsam mit den Gärnter:innen wurde eine Liste erstellt, die Geräte zur Bewässerung sowie Werkzeug und eine kleine Hütte für deren Aufbewahrungen vorsieht. Dafür würden wir uns sehr über eine Förderung freuen.

    Ziele

    Mit der Wiederbelebung des Urbanen Gartens an der Sulzburgerstraße möchten wir verschiedene Ziele auf ökologischer wie auch auf sozialer Ebene verknüpfen:

    Einerseits ermöglicht das Projekt die Schaffung einer „grünen Oase“ zur Erholung mitten in einem dicht besiedelten Stadtteil, der durch hohe Versiegelung und eher beengte Wohnverhältnisse geprägt ist. Auf diese Weise können auch insbesondere die vielen Kinder und Senior:innen im Stadtteil, die keine privaten Grünflächen verfügen, die Vorzüge des Pflegen und Verweilens im Garten genießen. Der Anbau von eigenem Gemüse und Kräutern eröffnet die Chance, die Bewohnenden für eine saisonal-regionale Ernährungsweise sowie für einen nachhaltigen Lebensstil im Allgemeinen zu sensibilisieren. Während Freiburg-Weingarten als „Hitzehotsport“ gilt, wird der Urbane Garten zudem zum lokalen Klimaschutz beitragen.

    Gleichzeitig stellt der Urbane Garten einen wichtigen Begegnungsort dar, der verschiedene Menschen und Gruppen zusammenbringt und Raum für Kontakte und gemeinsame Projekte schafft. Dies wird einerseits dadurch gewährleistet, dass aktuell u.a. die Grundschulklasse der naheliegenden Schule sowie zwei alleinerziehende Frauen mit deren Kindern eine Beet-Patenschaft übernommen haben. Weitere Beet-Patenschaften werden an anwohnende Senior:innen und andere Interessierte vergeben. Zudem sollen zwei Hochbeete an eine Gruppe, die sich zum Gemeinschaftsgärtnern trifft, vergeben werden. Davon werden v.a. die Menschen profitieren können, die kürzlich in einer der neugebauten Sozialwohnungen in der Sulzburgerstr. 15-19 gezogen sind, da das Projekt die Chance zur Vernetzung und Verwurzlung im neuen Stadtteil bietet.Durch das gemeinsame Schaffen kommen also kommen Menschen in Kontakt, die sich sonst wohl nicht begegnen würden. Auf diese Weise wird der soziale Zusammenhalt im Stadtteil gestärkt, was sich positiv auf das Wohlbefinden und den sonst oft diffamierenden Ruf des Stadtteils auswirkt.

    Schließlich soll der Garten einen Rahmen bieten, um eigene Ideen verwirklichen zu können und so an der Mitgestaltung des Stadtteils teilzuhaben.

    Wie groß ist denn die Fläche, auf der gegärtnert wird und wie viele Beete gibt es schon, wie viele können/sollen es noch werden?

    • Die Fläche ist laut den Angaben der Stadt Freibur 300 qm groß
    • Aktuell gibt es 3 Hochbeete sowie 3 ebenerdige Beete. Sicherlich könnten noch 3-4 weitere, kleinere Beete geschaffen werden.
    • Wie groß ist die Gruppe, die dort gärtnert? Wie kann man noch mitmachen und wie erfährt man davon?
    • Aktuell mit im Boot sind circa 31 Leute. Das Setzt sich so zusammen:

    Grundschulklasse 20 Kinder mit 2 Lehrkräften (22); 2 Mütter mit Töchtern (4); 5 der früheren aktiven Personen aus dem Stadtteil. Einige der Kinder aus der Schulklasse haben schon bereit erklärt, auch in ihrer Freizeit und mit ihren Familien die Pflege mitzuwirken. Zudem hat das Seniorenheim der AWO, das gleich neben dem Garten liegt, Interesse am mitgärtnern angemeldet.

    • Wir freuen uns immer über neue Menchen! Mitmachen kann man entweder über eine Beet-Patenschaft oder an den Aktionstagen im Bereich des Gemeinschaftsgartens. Auch suchen wir noch Menschen, die in der Organisation des Gartens (Flyern, Besorgungen, Arbeit am Konzept) aktiv werden wollen. 
    • Erfahren kann man von unserem Garten durch die Flyer, die wir im ganzen Stadtteil verteilen; durch Social Media; durch unsere Aktionstage 
    • Was bedeutet Beetpatenschaft in Ihrem Falle? Sind das dann eher individuelle Beete dieser Personen und Gruppen?

    ·                  Eine Seite des Gartens ist reserviert für Beetpatenschaften, die von Kleingruppen (bisher Schulklasse, zwei Müttern und deren Kindern und evtl. einer Gruppe aus dem Seniorenheim begärtnert wird

    ·                  Die andere Seite ist für die Aktionsstage gedacht, in denen alle Interessierten flexibel mitanpacken können.

    Wenn schon eine Klasse und zwei Frauen mit Kindern Beetpatenschaften übernommen haben und noch einige noch vergeben werden, gibt es dann noch die Möglichkeit für weitere Interessierte, aktiv dabei zu sein?

    • Interessierte können entweder an den Aktionenstagen mitwirken, oder eine der noch freien Beetpatenschaften übernehmen – aktuell gibt es noch 2 freie Beete, die nochmals unterteilt werden könnten und zudem könnten neue Beete geschaffen werden. 

    • Wer entscheidet, was angebaut wird und was passiert mit der Ernte?

    Die Schulklasse hat bereits viele Ideen gesammelt, die dann besprochen wird. Ende April wollen wir uns zur Einweihung des Urbanen Gartens zum Grillen treffen und dort über Anbau-Ideen sprechen und einen Konsens finden.

    Die Beetpat:innen können Stand jetzt selbst über die Ernte verfügen. Die Ernte aus dem Gemeinschaftsgarten wird an die Teilnehmer:innen verteilt oder gemeinsam z.B. zum Grillen nach den Aktionstagen genutzt. 

    • Wie entsteht Gemeinschaft in dem Garten?

    Das geplante Austausch- und Einweihungstreffen, die Aktionstage sowie Feste sollen den Gemeinschaftssinn fördern. 

    • Wir fördern ja „Fertigprodukte aus dem Baumarkt“ eher nicht (siehe unsere Förderrichtlinien), gibt es auch die Möglichkeit, dass die Gruppe das Gerätehaus/einen Schuppen selber baut?

    Ja, wir haben angefragt, ob der Bauspielplatz des Spielturms uns dabei unterstützen kann.

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?

    Die Beetpat:innen werden Samen/Setzlinge selbst kaufen. Und ist jedoch wichtig, für finanziell benachteiligte Menschen Möglichkeiten zu finden, auch daran teilhaben zu können. Auch werden wir an den Aktionstagen ein Spendenkässchen aufstellen, damit sich die Gärtner:innen an den entstehenden Kosten beteiligen können.

    • Wie wird derzeit bewässert? Mit welchen Geräten wurde bisher gegärtnert?

    Bisher wurden die Regentonnen und Gartenschläuche zweier Nachbarn genutzt, die dies so nicht mehr ermöglichen können. Einer der beiden bot jedoch an, dass wir das Wasser seines Garagendachs auffangen und nutzen können. 

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  • Bremen: inklusives Gartenprojekt in Huckelriede

    (Antrag, Antworten)

    Der Garten Rote Beete in Huckelriede ist ein offener Gemeinschaftsgarten, in dem die Nachbarschaft Gemüse usw. anbaut. Hier sind Menschen mit und ohne Beeinträchtigung aktiv, wir haben hohe und niedrige Hochbeete gebaut und auch die Kinder aus einer angrenzenden Kita sind hier regelmäßig aktiv. Es findet also ein buntes Treiben vor Ort statt. Den Garten habe ich in das Formular einpflegt und auch Fotos hochgeladen.
    Der Garten in Kattenturm sind eher ein paar wenige Pflanztöpfe, in die Menschen mit Beeinträchtigung, die wir begleiten und einige Senior:innen vor Ort an einem Tag die Nachbarschaft begrünen – hier geht es eher um Blumen, Sträucher usw. als um Gemüse.

    ROTE BEETE:
    Also insgesamt sind ca. 15 Personen recht fest bei „Rote Beete“ dabei – zu einzelnen Aktionen sind es immer auch mal wieder mehr und neue Leute. Die Fläche ist insgesamt ca. 80-120 qm groß und wir haben etwa 5 Hochbeete, diverse Sträucher und Bäume sowie ein paar Beete am Boden. Es wird alles gemeinschaftlich begärtnert und die Ernte wird von der Gemeinschaft gegessen. Es gibt zusätzlich immer mal wieder Projekte vom Kindergarten, Kunst-Workshops, die im Garten stattfinden oder auch ein Bienenhotel. Die Gemeinschaft entsteht natürlich vorrangig durch gemeinsames Gärtnern und Werkeln oder Kaffee trinken in der Sonne. Durch gemeinsame Aktionen befeuern wir das aber immer mal wieder, z.B. gab es am letzten Wochenende einen gemeinsamen Anpack-Tag. Hier wurden gemeinsam mit ca. 20 Personen Sitzmöbel gebaut damit die Fläche noch mehr zum Verweilen einlädt. Die Hochbeete wurden angemalt, eine Schubkarre repariert und die Beete von Unkraut befreit, Erde nachgefüllt usw.

    Es gibt eine Koordinationsstelle, die für die Quartiersarbeit im Stadtteil zuständig ist und damit unter anderem auch den Garten koordiniert. Gleichzeitig sind zwei Honorarkräfte ab und an im Einsatz. Mit Fremdernten und Vandalismus gab es teilweise schon Probleme, aber nur sehr wenig.

    Antrag:

    Gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigung möchten wir in zwei Bremer Stadttei-
    len unsere Gemeinschaftsgärten im Rahmen einer Nachbarschaftsaktionen begrünen.
    Bereits im vergangenen Jahr haben wir diese Aktion zusammen mit vielen Menschen
    mit und ohne Beeinträchtigung aus dem Quartier durchgeführt – und der Tag war ein
    voller Erfolg. Die inklusive Nachbarschaftsaktion stärkt den Zusammenhalt im Quartier
    Ort und schafft Vorurteile ab. Darüber hinaus wird ein Bewusstsein für die Natur ge-
    schaffen und der Stadtteil begrünt. Insbesondere in Kattenturm und Huckelriede, eher
    finanzschwächere Stadtteile Bremen, verfügen nur wenige Menschen über Gärten oder
    große Balkone. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, gemein-
    sam im Stadtteil mit anderen Menschen zu gärtnern.
    Wir benötigen vorrangig Pflanzen und Blumenerde.

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  • München: Gruppe für Fläche gesucht

    Es ist ein neues Gartenprojekt im Enstehen, von dem du sicher schon gehörst hast. Katharina Holland vom Stadtteilmanagement Aubing-Neuaubing-Westkreuz hat uns informiert, dass Initiativen/Trägervereine für eine gärtnerische Zwischennutzung eines 2000 m2 großen Grundstückes direkt an der S-Bahnstation Westkreuz gesucht werden.

    Die Dauer der Zwischennutzung hat sich jetzt verlängert, so dass man mit 7-10 Jahren rechnen kann. (mehr …)

  • Berlin: GG Schweriner Ring und IG Hagenower Ring

    (Projektbesuch)
    An der GU Hagenower Ring gibt es einen Gemeinschaftsgarten. Die Ehrenamtskoordinatorin Eva ist inzwischen bei BENN um die Ecke und hat auch da (Schweriner Ring) einen Gemeinschaftsgarten aufgebaut/ein vorhandenes Gartenprojekt weiterentwickelt.
    Die jetzige EA Koordinatorin hat mit anderen Aufgaben viel zu tun, der Garten ist nicht mehr so aktiv Teil ihrer Arbeit.
    Da immer wieder geklaut wurde (von anderen Bewohner*innen), trotz großen Schilder in mehreren Sprachen, Infotagen, direkten Gesprächen, haben sie sich entschieden, einen Zaun bei den Zugängen zum Garten vom Gelände der GU aus zu bauen. Um überhaupt auf das Gelände zu kommen, muss man sich anmelden und einen Zettel unterschreiben und wir bekamen dann einen Schlüssel zum Garte.
    Bei dieser Bauaktion ware viele Männer begeistert dabei. Die Beete sind gemeinschaftlich, die Ernte wird unter allen Beteiligten geteilt. Derzeit sind hauptsächlich Kinder dabei. Von außen ist das Gartenprojekt gut zu sehen. Dieses Gartenprojekt wird kein Selbstläufer, dafür gibt es zu viel Wechsel in der GU. Es braucht zudem eine Person, die in der GU arbeitet, um den Garten immer wieder vorzustellen, jemand, der/die die Menschen kennt und mit ihnen zusammen im Garten ist. Keya/soulgarden hatten dieses Projekt mal begonnen und dann an Eva übergeben. Eine ältere Frau aus der Nachbarschaft ist konstante Gärtnerin im Garten, sie kann aber z.B. nicht gießen. Weitere Menschen aus der Nachbarschaft sind nur ab und an dabei.

    BENN hat in Höhenschönhausen am Schweriner Ring Räume in einem ehemaligen Jugendclub. BENN macht dort offene Stadtteilarbeit mit Hausaufgabenhilfe, Veranstaltungen, Treffen, Kursen. Ein Teil des Außengeländes ist ein Gemeinschaftsgarten. Eine ältere Frau aus der Nachbarschaft gärtnert schon länger auf der Fläche. Sie ist wohl sehr angetan davon, dass hier nun ein Gemeinschaftgarten entsteht. Sie hat allerdings klare Vorstellungen, wie alles ablaufen und organisiert sein soll, was andere abschreckt.
    mit dabei sind noch 6 Leute aus der Nachbarschaft und ab und an vorbei kommen auch noch welche. Es gibt Gemeinschaftsbeete und individuelle Beete, sie können im Boden arbeiten und haben auch Hochbeete. Das Konzept des Gartens entwickelt sich gerade noch. Sie haben den Luxus, dass es eine Gärterin auf Honorarbasis gibt, die den Garten betreut. Eva ist für die Gruppe zuständig. Ab und an gibt es Workshops, da kommen aber die Gärtner*innen eher nicht, sondern nur die Mitarbeiter*innen. (mehr …)

  • Berlin: Gemeinschaftsgarten im Garten der Serbisch-Orthodoxen-Kirchengemeinde

    Bis Dezember gibt es jeden Monat Workshops und Sprechstunden im Rahmen des Projektes „Quartiersküche Germaniagarten – Gemeinsam schmeckt’s am besten“! Sie sind kostenlos und für alle offen, jeder und jede ist herzlich willkommen. Die Teilnahme ist jederzeit und ohne Anmeldung möglich, daher gerne einfach vorbeikommen, mitmachen und die Nachbarschaft beim gemeinsamen Gärtnern und Kochen kennenlernen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, wenn sich der Termin beispielsweise kurzfristig ändert, kann man sich über den unten stehenden QR-Code für den E-Mail-Verteiler zum Projekt anmelden.
    Die Hochbeete im Garten der Serbisch-Orthodoxen-Kirchengemeinde sind Gemeinschaftsbeete und sind für alle im Kiez zugänglich und nutzbar. Wenn es Interesse gibt, auch außerhalb der Ackersprechstunde bei der Pflege zu helfen, kann sich gerne an das QM-Team gewendet werden. Wir sind per E-Mail und Handy erreichbar. Lieblingsrezepte, Allergien, Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen können gerne angekündigt werden, sodass beim Kochen und Essen niemand vor einem leeren Teller sitzt.

    https://qm-germaniagarten.de/projektfonds/termine-fuer-quartierskueche-germaniagarten-mit-garten-und-kochworkshops/ (mehr …)

  • Berlin Neukölln – neuer GG entsteht

    Am 9. Juli 2024 fand bei großer Hitze der offizielle Auftakt im neuen Gemeinschaftsgarten im QM-Gebiet Sonnenallee Süd / High-Deck-Siedlung statt. Neben engagierten Anwohnenden waren Vertreterinnen und Vertreter vom Freilandlabor Britz, der EVM Berlin eG und dem QM vor Ort. Erfrischung und Stärkung gab es unter anderem in Form von leckerem Rhabarberkuchen, den das Team des Stadtteilzentrums „mittendrin“ bereitstellte.

    Als Teil des Projekts „Nachhaltiges Quartier“ haben viele fleißige Hände aus der Nachbarschaft in den letzten Wochen bereits erste Hochbeete, Sitzbänke und Tische für den Garten fertiggestellt sowie die Beete mit Erde befüllt. Nun konnte es endlich mit dem gemeinsamen Säen und Pflanzen losgehen – sowie dem Austausch von Ideen und Wünschen. Gießwasser hatten das Freilandlabor-Team und der Hausmeister der EVM mit weiteren Helfenden bereits im Vorfeld eine Ecke weiter in Gießkannen abgefüllt und mitgebracht.

    Ein Ort für Anwohnende mit grünen Daumen

    Mit dem ehemaligen Bolzplatz am Michael-Bohnen-Ring hat die EVM den vielen am Gärtnern Interessierten aus dem Quartier, einen Ort für die gemeinsame Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung gestellt. Geplant sind unter anderem Kooperationen mit ansässigen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen oder Kitas.

    Jeden Donnerstag gibt es die Möglichkeit, sich im Gemeinschaftsgarten zu treffen, zu gärtnern und ins Gespräch zu kommen. An diesen Nachmittagen steht das Team vom Freilandlabor für Fragen zur Verfügung. Das Projekt wird aus dem Projektfonds des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ finanziert und von der EVM Berlin eG unterstützt. (mehr …)

  • Berlin: im GG Frische Briese arbeiten 6 Leute

    Besuch
    in einem der neuen Gärten, die das P-Garten Team aufbaut, ist die Frische Briese auf einem Parkdeck im Rollberg Kiez in Neukölln. 6 Leute aus dem P-Garten Team arbeiten hier, jeweils mit ein paar Stunden  „wir haben Schichten“. Finanziert durch das QM. Bisher sind ein paar wenige Erwachsene bei den Gartentagen dabei und sehr viele Kinder, die unbetreut hingeschickt werden.
    Das Team macht viele Kooperationen, oft wird gekocht. Dafür haben sie eine mobile Küche auf Rädern.

    Jugendliche, die die Fläche vorher schon genutzt haben, nutzen sie weiter (ohne zu gärtner), die Menschen aus den angrenzenden Häusern beobachten eher, was dort passiert. Niemand aus dem Team kommt direkt aus der Nachbarschaft, sie sind – laut Ana – ein bisschen wie ein Ufo da gelandet.
    Der Kooperationspartern Wohnungsbau kooperiert nicht wirklich. Letztes Jahr wurde das Wasser (Anschluß ist vorhanden!) erst im September angestellt, auch dieses Jahr ist es noch nicht an – und das bei hochsommerlichen Temperaturen. Das heißt für das Team, dass Wasser organisiert werden muss. Mit einem Lastenrad z.B.

    Ana ist ansonsten im Team der „Parkwächter“ und macht so eine Art Spielmobilangebote mit grünen Themen und Utensilien in bestimmten Parks

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  • Berlin – Harzacker: neuer GG in KGA

    (Websiet-Info)

    HarzAcker – Pflanz dein Kiez!

    In enger Zusammenarbeit mit dem QM Harzer Straße und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie dem Bezirksamt Neukölln ist Parzelle X bis Ende 2024 im Harzer Kiez aktiv. Gemeinsam Gärtnern ist das Motto und offizieller Projektname.

    Es geht vor allem darum, das Harzer Quartier durch partizipative Aktionen und Interventionen grüner und attraktiver zu gestalten. Die Anwohner*innen möchten wir durch das urbane Gärtnern zu einem Miteinander animieren und ihnen darüber ein Bewusstsein und eine Wertschätzung für ihre Umgebung vermitteln. Es sollen Orte der Begegnung und der Beteiligung geschaffen werden, die eine Teilhabe und eine Gemeinschaft möglich machen.

    Gemeinsam Gärtnern auf dem HarzAcker – in der Baumscheibe, auf dem Balkon oder im neu zu etablierenden Gemeinschaftsgarten in der KGA Harztal-Wilde Rose oder im Schulgarten …

    http://www.parzelle-x.de/work#/harzacker/

    https://qm-harzerstrasse.de/navigation/soziale-projekte-pf/gemeinsam-gaertnern (Förderzeitraum durch QM Oktober 22 – Dez 24) (mehr …)

  • Heidelberg: GG Bergheim West enstand durch Kooperationen

    (Bericht)

    Gemeinsames Gärtnern, zeigte sich
    an den Beeten im Hinterhof des Nachbarschaftsbüros, kann Menschen unterschiedlichen

    Alters, unterschiedlicher Herkunft und Leb
    ensweise, zusammenbringen
    Das QMWB griff die Initiativeauf und startete unmittelbar mit
    Flächenbegehungen, Gespräche mit gartenint
    eressierten Bewohner*innen, anliegenden
    Institutionen und potentiellen Fördermittelgeber*innen
    .
    Am 5. März 2022 fand dieAuftaktveranstaltung mit Bürgerbeteiligungsfestauf der
    Ochsenkopfwiese statt, um das Projekt vorzustellen und die Bewohnerschaft zur Mitwirkung
    zu aktivieren. Der Einladung sind rund 80 Personen, sowohl Bewohner*innen als auch
    Vertreter*innen von Institutionen und aus der Politik, gefolgt.

    Das Landschaftsamt/der Gartenbaubetrieb errichtete im 2. Quartal 2022 zwei Bodenbeete
    bzw. Tiefbeete sowie zwei Stellflächen für Wassertanks. Auch legten sie die Fläche frei und
    stellten Beratung und Stecklinge sowie Pflanzen zur Verfügung. Im Juni 2022 starteten die
    praktischen Arbeiten vor Ort. Gespendete Wassertanks wurden errichtet, gespendete
    Pflanzen gesetzt und vor Ort Arbeitsprozesse initiiert. Ein Dutzend Bewohner*innen wirkten
    dabei mit. Im Juli wurde das Gartenhaus errichtet. Im Kernareal konzentrierte sich die
    Tiefbeetgruppeinsbesondere auf das Bodenbeete und die umliegende Fläche

    Mit der Anfrage vom Amt für Senior*innen und Soziales im Sommer 2022, vor Ort Hochbeete
    für Hochaltrige zu bauen und eine hauptamtlich koordinierte Senior*innengruppe/
    „Hochbeetgruppe“ zu initiieren, wurde das ersteTeilprojekt geboren.Nach Rücksprache
    mit der Stadt konnten die Hochbeete im August2022 von der ifa, dem Inklusionsbetrieb des
    VbI, errichtet werden. Die Hochbeete sind ebenvom Schwarzen Weg begehbar und auch für
    Rollatoren und Rollstühle befahrbar.

    n der ersten Gartensaison trafen sich beide Gruppen wöchentlich auf der Fläche, pflanzten,
    gossen und pflegten die Fläche gemeinsam. Der Gartenbaubetrieb des Landschaftsamt füllte
    regelmäßig die Wassertanks und konnte im
    Hitzesommer 2022 so für eine reiche Ernte vor Ort
    sorgen. Auf dem außerhalb des Hauptareals liegenden
    Tiefbeetfläche haben sich bereits im Juni 2022 ohne
    Rücksprache mit QMWB oder Koordinatorenteam
    mehrere Senior*innen aus Bergheim West
    Teilbereiche herausgesucht und diese proaktiv
    bepflanzt. Die dem QMWB teilweise bekannten
    Bewohner*innen der„Tiefbeet 2“Gruppegärtnern
    selbstbestimmt und haben eigene Wassertanks
    angeschafft. Mittlerweile hat sich diese Gruppe dem
    Gemeinschaftsgarten angeschlossen.

    Mit demFreiwilligentagder MetropolRegionRheinNeckar im September 2022 konnte die
    Kerngruppe des Gemeinschaftsgartens mit zusätzlich akquirierten Freiwilligen ein weiteres
    Stück auf dem Areal freilegen, dort Rasen einsäen und Bänke bauen.

    m November und Dezember 2022 fandenPlanungstreffender Gartengruppen im
    Nachbarschaftsraum unter Begleitung des QMWB statt, um die neue Gartensaison zu
    planen. Die TiefbeetundHochbeetgruppe verfügte Ende des ersten Gartenjahres bereits
    über einenwachsendenSelbstorganisationsgrad, welcher sich durch den Aufbau interner
    Kommunikationsstrukturen und dem Selbstverständnis als Gruppe („wir sind die
    Gartengruppe“) zeigte. Auch übernahmen die Gruppenmitglieder der Tiefbeetgruppe

    eigenständig Mitgliederund Spendenakquise und entwickelten konkrete
    Gestaltungsideenfür den Gemeinschaftsgarten, sowohl hinsichtlich der Bepflanzung als
    auch der Infrastruktur. Der Wunsch nach mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung vor
    Ort wurde geäußert, verbunden mit mehr Planungssicherheit (was ist vor Ort erlaubt?). Das
    QMWB dokumentierte die Bedarfe und begleitete auch die Gartennebensaison, die die
    Gruppen für weitere Treffen und Planungsaktivitäten nutzten
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  • Mönchengladbach – Gemeinschaftsgarten im Park entsteht top down

    (Mail)
    der Maria-Lenssen Garten ist ein städtischr Park, der sehr geschützt im Stadtteil Rheydt in Mönchengladbach liegt. 

    In diesem Jahr wird dieser Park neu gestaltet. Wege erneuert, eine Wildstaudenwiese angelegt, ein grünes Klassenzimmer (Sandhügel, Totholzhaufen, kleiner Teich) angelegt. Fertig gestellt sein soll dies ca. Ende Juni 23.

    Zudem wird ein Bereich abgetrennt zum urban gardening und mit 13 Hochbeeten ausgestattet und 11 Pflanzbeete angelegt. 

    Diese Arbeiten werden von der Stadt Mönchengladbach ausgeführt. Der Bereich urban gardening soll dann von Schulen, Kindergärten, einem Jugendprojekt, dem Berufskolleg am Garten, einer interkulturellen Frauengruppe, aber auch rheydter Bürger*innen bepflanzt und betreut werden. Die Organisation dieser Personen/Gruppen hat das Quartiersmangement Rheydt übernommen, mit mir als hauptverantwortliche Person. 

    In dieser Woche werden  die Akteure unter Anleitung eine Kräuterspirale in dem Urban Gardening Bereich errichten (mehr …)

  • Hamburg: Parks Gemeinschaftsgarten

    (Antworten)

    • War die partizipative Gestaltung ausgeschrieben und HALLO hat sich beworben?

    Zum Teil: Die temporäre Umgestaltung und Bespielung wurde von der Umweltbehörde ausgeschrieben. Der Hallo: e.V. hat sich gemeinsam mit weiteren Partner*innen als Arge mit einem partizipativen Konzept beworben und die Ausschreibung für sich entschieden. Seit dem wurde der Auftrag mehrmals verlängert und ist mittlerweile in eine Zuwendung übergegangen.

    • Wie lange wird Parks von der Umweltbehörde finanziert werden und was passiert danach?

    Derzeit stehen noch mind. weitere vier Jahre im Raum, es bleibt jedoch bei einer Grundfinanzierung, die hauptsächlich die grundsätzliche Öffnung ermöglicht. Anschließend soll die Gestaltung des weiteren Abschnitts des Alster-Bille-Elbe Grünzugs (der Alte Recyclinghof/PARKS) ausgeschrieben und realisiert werden. PARKS setzt sich dabei für ein kooperatives und offenes Verfahren ein, in das das bestehende Wissen, der bisherige Prozess sowie bestehende Abschnitte (zB auch die Gemeinschaftsgärten) einfließen bzw. In die Langfristigkeit übertragen werden sollen. Dieser Ansatz wird mittlerweile auch von der Umweltbehörde verfolgt.

    • Was genau wird finanziert? (hier interessiert mich vor allen Dingen, welche und wie viele Stellen/Honorare)

    Derzeit werden Honorare für eine Projektleitung innerhalb der Saison (Mai-Oktober) finanziert (sog. Parkmeister*innen). Dabei handelt sich es um Honorarverträge und keine festen Stellen. Da diese Finanzierung nur als eine Grundfinanzierung zu verstehen ist, arbeitet niemand hauptberuflich in diesem Projekt. Zudem umfasst die Gesamtfläche viele weitere „Baustellen“ und Tätigkeitsfelder. Insgesamt stehen dem Projekt jährlich circa 4.000 Euro Sachkosten von der Umweltbehörde zur Verfügung, die jedoch auch für Reparaturen an Gebäuden oder Bautätigkeiten auf der Fläche ausgegeben werden müssen.  

    • Wie groß ist die Gärtner*innengruppe? Wie groß die Kerngruppe?

    Die Gärtner*innengruppe umfasst circa 30-40 Personen und die Kerngruppe, die ganzjährig aktiv und mehrmals die Woche vor Ort ist, beläuft sich circa 10-15 Personen.

    • Ist das Pionierfeld bei der weiteren Entwicklung „gesetzt“, also bleibt das sicher bestehen?

    Laut bisherigem Planungstand bleibt dieses bestehen.

    • Wer hat die Biogasanlage gebaut und gibt es dazu eine Bauanleitung, die im bundesweiten Netzwerk geteilt werden könnte?

    Bei dem Bau hat uns Till Wolfer von N55 unterstützt. Dessen Entwurf sowie weitere Informationen finden sich zB in diesem Artikel: http://www.muellprojekt.de/akteurseiten/till-wolfer-n55/ Ob seine Bauanleitung im bundesweiten Netzwerk geteilt werden kann, müsste er entscheiden – es gibt jedoch bereits zahlreiche öffentlich zugängliche Manuals von N55: http://www.n55.dk/MANUALS/manuals.html

    • Wie viele Menschen können sich am Bau des Gewächshauses beteiligen? Wie groß soll das werden?

    Wenn bei dem Projekt etwas gebaut werden soll, kündigen wir dieses zum einen in den Sozialen Netzwerken (mit derzeit rund 2.400 Abonnent*innen) an sowie über unserem Mailverteiler „Gärtnern und Bauen“ mit circa 180 Abonnent*innen. Alle, die dann Zeit und Lust haben, können sich beteiligen. Je nach Situation, Wetterlage und Bauworkshop beteiligen sich bis zum 110 Menschen an unseren Bautätigkeiten. Den Bau der Abdeckung der Frühbeete von ca. 5qm würden wir parallel zu anderen Tätigkeiten in den Gärten und auf der Fläche verbinden, z.B. dem Einbringen des eigenen Komposts, der Pflege der Terrassenbeete, dem Ausbringen der Holzhackschnitzel. Dabei gehen wir von einer Beteiligung von 30-45 Menschen realistisch.

    • Gäbe es eine Alternative zu Aluminiumprofilen (für die Herstellung von Alu werden ja viele Rohstoffe und viel Energie benötigt)

    Die Aluminiumprofile werden passgenau für die Doppelstegplatten hergestellt und garantieren die Langlebigkeit der Konstruktion im Außenbereich. Eine Alternative aus Klebeband erscheint uns wenig haltbar, eine aus Stahl zu schwer für den Werkstoff und eine aus Polycarbonat ist für geplanten Plattenstärke nicht erhältlich.

    • Könnte die Gruppe sich die Werkzeuge für den Bau des Gewächshauses nicht leihen (z.B. vianebenan.de? Was würde nach dem Bau des Gewächshauses damit passieren? Bitte fächern Sie die Kosten für die Werkzeuge noch auf. (Stahlbohrer und Nietenzange)

    Die PARKS-Gärten sind ein Ort an dem stetig weitergebaut wird und zu dem viele Menschen der Nachbarschaft kommen, um sich Werkzeug zu leihen. Deswegen planen wir die Anschaffung einer Nietzange und eines Sägeblatts für weitere Nutzung und Verleih. Die Spiralbohrer sind Kleinmaterial, dass nach Nutzung nur bedingt oft nachgeschärft werden kann. Die benutzte Handkreissäge ist eine, die wir uns bei Bauworkshops in der Nachbarschaft leihen. Beim Sägeblatt ist ein qualitativ hochwertiges Einkalkuliert, da wir es so mehrfach schärfen lassen können. Ebenso ist die Nietzange hoch angesetzt.


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  • Potsdam: Wendeschleife ich Nachbarschaftstreff

    (Antrag/Antworten)


    Das Projekt Wendeschleife(KonradWolfAllee Ecke SlatanDodowStraße)ist eineInitiativeder Sozi-
    alenStadt ProPotsdam gGmbHin der Gartenstadt Drewitz, einemOrtsteil von Potsdam, der sichseit
    2011auf dem Wegzumersten emissionsfreien Stadtteil Potsdamsbefindet.Unser KlimaundGemein-
    schaftsgartenbefindetsicham Ort einer ehemaligen Straßenbahnwendeschleifeund ist durchseine
    Einbindungin dasBegegnungszentrumoskar.inder Lage,viele Menschen mit seinerQuartiersarbeit
    zuerreichen.

    Das Herz der Wendeschleife bildet der Klimaund Gemeinschaftsgarten, der 2017 eröffnet wurdeund
    ein offenes Angebot an das StadtquartierDrewitzdarstellt. Neben dem ökologischen, gemeinschaftli-
    chen Gärtnern werden hier in grüner Atmosphäre Workshops, Feste und Aktionen durchgeführt.Die
    wichtigstenZiele des ProjektssinddieAktivierung der Anwohner*innenund Sensibilisierung für öko-
    logische Themen und Nachhaltigkeit, niedrigschwellige Naturerfahrungenund gemeinschaftliches
    ökologischesGärtnern.

    DiePflege und Bepflanzung derBeetedes GemeinschaftsgartensvonBeetpat*innen, demTeam Wen-
    deschleifeund weiteren Interessierten übernommen.DieBeetpat*innenstimmen sich regelmäßig
    mit dem Projektteam ab und übernehmenteilweiseauch die Betreuungdes wöchentlichen offenen
    Gärtnerns sowie dieGestaltung von Workshops.

    • Wie groß ist denn die Gruppe, die gärtnert?

    Es ist schwer eine Zahl zu nennen. Durch die Beetpat*innen und deren Zugehörige gibt es 23 aktive und sehr regelmäßige Gärtner*innen. Beim offenen Gärtnern können an schönen Tagen noch 5-10 dazukommen. 

    • Wer ist das Team Wendeschleife und wie groß ist dieses?

    Das Team Wendeschleife besteht aus Norbert Fadtke (Bundesfreiwilligendienst), Christine Klüh (Bundesfreiwilligendienst), 2 Ehrenamtlerinnen und mir (Francie Großhennig, Umweltlotsin des oskar.Begegnungszentrum).

    • Was meinen Sie damit, dass die Mitarbeiter*innen (vom Team Wendeschleife? Von der Sozialen Stadt) Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer*innen hat? Ist der Garten für die Gärtner*innen nicht „mein Gemeinschaftsgarten“? Wird das Gärtnern und werden die Aktivitäten hauptsächlich von den Mitarbeiter*innen geplant und umgesetzt?

    Bei der Durchführung von Festen haben wir Hilfe von Ehrenamtlichen die beispielsweise Stände betreuen oder bei der Vorbereitung helfen. Natürlich ist es für die Gärtner*innen „mein Gemeinschaftsgarten“, diese planen und bepflanzen die Beete, wir entwickeln gemeinsam den sprechenden Raum, sie beteiligen sich in ihren zeitlichen Möglichkeiten an den Workshops und den Festen. Aber beispielsweise für die Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit sind vorrangig wir verantwortlich und die Gärtner*innen beteiligen sich in ihren Möglichkeiten. Bei baulichen Aktivitäten machen wir gemeinsame Termine. Bei größeren Bauaktionen versuchen wir auch andere Anwohner*innen aus dem Stadtteil zu aktivieren und einzubeziehen (wie es beispielsweise bei dem Tauschregal geplant ist).

    • Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird (Obst/Gemüse- und Kräuteranbau)?

    Ich schätze das dies aktuell ca. 150 qm sind.

    • Wie viele Beete gibt es? Was genau dürfen die Beetpat*innen? Und wie wird man Beetpatin?

    Es gibt 15 Hochbeete für Beetpat*innen und 12 Gemeinschaftsbeete. Viele der Beetpat*innen sind schon seit mehreren Jahren aktiv, jedoch werden auch jedes Jahr wieder Beete frei. Normalerweise werden diese dann auf unseren Kanälen ausgerufen und Interessierte können sich persönlich, telefonisch oder per Email melden. Bei sehr vielen Bewerber*innen werden Familien bevorzugt. Da ich erst dieses Jahr angefangen habe und mir noch keinen kompletten Überblick über die freien Kapazitäten verschaffen konnte, wird dies wohl etwas später erfolgen müssen. 

    • Was passiert mit der Ernte?

    Die Ernten werden beispielsweise bei gemeinsamen Kochaktionen wie  dem monatlichen Klimakochen verwendet, für Feste wie das Erntedankfest oder auch zum mit nach Hause nehmen. Leider kommt es durch unsere komplette Offenheit der Fläche vor, dass bei Nacht und Nebel ohne zutun der Gärtner*innen geerntet wird.  

    • Wie ist der Gemeinschaftsgarten/das Gärtnern organisiert? Läuft alles gemeinschaftlich? Wie und von wem werden die Entscheidungen getroffen, wie laufen die Informationswege?

    Zum Einen gibt es feste Termine für das offene Gärtnern (ab Saisoneröffnung jeden Mittwochnachmittag), diese werden dann in der Öffentlichkeitsarbeit kundgetan. Zum anderen können alle Beetpat*innen jederzeit gärtnern. Die Kommunikation erfolgt sowohl persönlich bei den Treffen, wie auch über die Whatsapp-Gruppe. Dies wird zum regen Austausch und auch für Entscheidungsfindungen genutzt. Entscheidungen, wie zum Beispiel die Gartenregeln werden gemeinsam getroffen. Entscheidungen über beispielsweise die Anpassung des Mietvertrags trifft das oskar.Begegnungszentrum als Mieter der Fläche.

    • Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten für den Garten? Wie haben Sie die Aktivitäten bisher finanziert?

    Die Gärtner*innen beteiligen sich durch ihre Arbeitsleistung ,kleinere Sachspenden und bezahlen die Pflanzen/das Saatgut für ihr Beet. Das Begegnungszentrum oskar. somit auch die Wendeschleife wird durch die Landeshauptstadt Potsdam gefördert. Im Rahmen dieser Förderung sind Kosten für die beantragten Anschaffungen nicht enthalten. Wir strecken immer unsere Fühler nach beispielsweise übriggebliebenem Holz, auch gebrauchbarer Sperrmüll oder Geräten aus und holen dieses dann zu uns.

    • Kommen auch Gärtner*innen außerhalb vom Gartentag am Mittwoch?

    Ja, eigentlich ist an schönen Tagen fast immer jemand anzutreffen.

    • Wie ist die Wasserversorgung bisher gewährleistet?

    Mittels Standrohr befüllen wir unsere 2 IBC Container.

    • Wer baut wann die Hochbeete, werden diese dann vergeben und wie viele Menschen können beim Bau mitmachen?

    Die Hochbeete sollen beim offenen Gärtnern gemeinschaftlich gebaut werden. Dies wird vorher an möglichst viele durch die Öffentlichkeitsarbeit kommuniziert. Wenn es vorher Interessierte gibt, werden diese dazu eingeladen sogleich ihr zukünftiges Hochbeet mit aufzubauen und den Platz mit zu bestimmen. Damit man noch sinnvoll arbeiten kann, sollten pro Hochbeet allerhöchstens 5 Personen beteiligt sein. Wer nicht schraubt und sägt, kann sich ja beispielsweise schon mit der Folie beschäftigen oder anfangen Erde für die Füllung zu beschaffen.

    • Wer pflegt den Minzgarten, wer erntet dort und was passiert mit der Ernte?

    Der Minzgarten wird in der Anfangsphase von unserer Bundesfreiwilligen gepflegt und sukzessive in die Hände interessierter Anwohner*innen übergeben welche sich bereits aktiv im Wohngebiet beteiligen. Geerntet wird von Anwohner*innen, Gärtner*innen und geplant ist vor allem auch bei Workshops. Die Ernte soll für heiße und kalte Getränke, backen und kochen für Workshops und Feste verwendet werden.

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  • Halle: neuer Garten entsteht

    (Mail)
    In Trotha einem Stadtteil in Halle (Saale) wird in diesem Frühjahr ein Gemeinschaftsgarten entstehen.
    Wir Jutalaune ( die Jugendarbeit von GutAlaune e.V ) und das Quartiersmanagement Trotha werden uns um den Aufbau und den Projektanschub kümmern, um es hoffentlich später an die Bewohner des Viertels zu übergeben.
    Wir haben nun endlich den Pachtvertrag der Stadt vorliegen. Wir freuen uns an die Arbeit zu gehen und die Fläche zu gestalten.


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  • Wuppertal: Urban Gardening Areal

    (alerts)
    Auf dem Bayer-Platz in Heckinghausen ist ein Urban-Gardening-Areal entstanden, das alle Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner zum kostenfreien Gärtnern einlädt. Insgesamt elf Hochbeete wurden aufgestellt, Zierkirschen und dazu eine Sitzgelegenheit sowie eine Aufbewahrungsbox für Gartenutensilien.
    Nachdem Anfang April zusammen mit rund 60 angehenden Hobbygärtnerinnen und -gärtner erste Ideen und Wünsche für Pflanzen gesammelt worden sind, ging es gleich im Mai ans Eingemachte: Die Fläche wurde im Rahmen einer Feier offiziell eingeweiht, Setzlinge und Samen für Erdbeeren, Kürbisse, Pfefferminze und Gurken in die Hochbeete gepflanzt. Unter den Hochbeeten gibt es drei, die für Kinder konzipiert sind. Zwei weitere sind herunterfahrbar und für Menschen mit einem Handicap vorgesehen.
    „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Heckinghausen und der Bürgerinitiative Miteinander Füreinander Heckinghausen ein so tolles und vor allem nachhaltiges Angebot schaffen konnten. Hier wachsen in Zukunft nicht nur unterschiedlichste Pflanzen, sondern mit diesem Projekt wird auch die Nachbarschaft hier in Heckinghausen gepflegt“, sagte Arno Minas, Beigeordneter für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Klimaschutz, Bauen und Recht, während der Einweihungsfeier im Mai.
    Das Quartierbüro Heckinghausen des Arbeiterwohlfahrt- Kreisverbands Wuppertal begleitet das Urban-Gardening-Projekt seit der Entstehung und freut sich über die Resonanz. Quartiermanagerin Kathrin Leppert: „Es ist toll zu sehen, wie die kleine Idee des gemeinsamen Hobbygärtnerns zu einem großen Urban-Gardening-Projekt gewachsen ist. Es ist mehr als nur Gemüse anbauen. Ein Stamm von rund 30 Leuten hat sich zusammengefunden, mal sind es auch mehr – und trifft sich alle drei Wochen zum Austausch. Die Menschen haben sogar Gießpläne erstellt, ernten und bereiten das Gemüse gemeinsam zu. Zuletzt gab es gekochte Steckrüben.“
    Neben den Rüben haben die urbanen Gärtnerinnen und Gärtner auch Kartoffeln, Tomaten, Gurken, Salat, Kräuter und Mais angebaut. Letzteres ist nicht gelungen. „Das macht aber nichts. Das Projekt ist auch ein Lernprozess. Ausprobiert werden kann alles. Anleitung und Hilfestellung bekommen die Leute von Michael Felstau von der Interessengemeinschaft ‚Wuppertals urbane Gärten‘“, so Kathrin Leppert.
    Der Bayer-Platz liegt wie kleine Insel zwischen der Waldeckstraße, der Widukindstraße und der Werléstraße. Dank der gepflasterten Wege ist der Platz auch für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer befahrbar. „Im Rahmen des Bund-Länder-Programms ‚Sozialer Zusammenhalt Heckinghausen‘ und mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung ‚Investitionen in Wachstum und Beschäftigung‘ wurde der Platz komplett neugestaltet“, erklärt Kristina Klack, ebenfalls Quartiermanagerin.
    Neben der Urban-Gardening-Fläche gibt es auf der Seite der Waldeckstraße einen Bolzplatz mit integrierten Fußballtoren, der mit Kunstrasen ausgelegt ist. Parkbänke bieten Sitzmöglichkeiten und die ausgiebige Rasenfläche kann zum Ausruhen und für verschiedene Aktivitäten genutzt werden. Angrenzend zur Widukindstraße sowie zur Ecke Widukindstraße/Waldeckstraße wurden zwei Hügel geschaffen. Diese trennen den Bayer-Platz optisch von den Straßen und wurden insektenfreundlich bepflanzt. Insgesamt sind 625.000 Euro in die Aufwertung des gesamten Areals investiert worden.

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/urban-gardening-die-gruene-lunge-in-wuppertal-heckinghausen_aid-81903265


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  • Berlin: Kiez- und Kubizgarten, Bellermanngarten

    (Besuche)
    Der Kiezgarten Schliemannstraße ist aus der Einreichung zu einem Wettbewerb im Jahr 2000 „Ideen für den Kiez“ des QM enstanden. Die Idee gewann und wurde von einer Frau eingereicht, die ihre Diplomarbeit zu Community Gardens in New York geschrieben hatte. Es gab keine Fläche, doch das Versprechen: wenn ihr eine Fläche findet, bekommt ihr bis zu 10.000DM (das Wettbewerbsgeld). Die Gruppe suchte zunächst per Handzelttel Mitstreiter*innen und gärtnerte dann 2 Jahre theoretisch. In dieser Zeit klärten sie Organisationsform, Zusammenarbeit, was sie gerne wie anbauen wollen. Dann endlich fanden sie eine Fläche: die Ausgleichsfläche eines Neubaus (daneben). Der Boden wurde ausgetauscht, Erde geliefert – zusätzlich zu dem Wettbewerbsgeld, von dem sie nur 1000DM brauchten. 2003 fand die erste Aussaat statt. Es gibt keinen Vertrag, nur eine alte Vereinbarung, von der Kerstin die einzige Kopie hat. Für Wasser zahlen sie nix, Wasser bekommen sie über ein Standrohr/Anschluß ist im Garten.
    Sie treffen sich nicht regelmäßig, doch ab und an schiebt jemand was an und dann kommen die anderen dazu. Es gibt aber immer ein gemeinsames Planungstreffen im Winter und immer ein gemeinsames Kartoffelessen auf der Fläche. Sie nutzen keine Social Messenger, sondern die Infos laufen via Mail oder Telefon.
    2005 sollte die Brachfläche vor dem Garten für Parkplätze zwischengenutzt werden, was abgewendet werden konnte. Die Gärtner*innen wurden dann sogar gefragt, was für Vorstellungen sie von der Weiterentwicklung der Brache haben. Ihre Wünsche nach einem eher ruhigen Bereich und Obstbäumen wurden erfüllt.
    Es gab immer wieder Müll auf den Bänken im Garten. Die Lösung: jemand organisierte eine Mülltonne. Diese hat das Problem gelöst. Die Mülltüten legen die Gärtner*innen an die auf der Fläche aufgestellten Müllkörbe und die Stadtreinigung nmmt diese dannauch mit.

    Der Bellermanngarten ist im Rahmen des „Klimakiez“ im Wedding entstanden. Zwei Diagonalsperren auf den Straßen leiten den Verkehr um, dsa Viertel ist verkehsberuhigt. Durchommen müssen aber die Rettungswagen, so das auf der entstandenn Fläche nur am Rande gegärtnert werden kann. betreut wird das Gartenprojekt von der GruppeF. Es sind 12 Beete, die aus aufgeschnittenen IBC-Containern entstanden sind. Die in der Wilden17 vorgezogenen Tomaten wurden göeich in der ersten Nacht geklaut. Bis auf Blumen und Kräuter wird alles andere auch ausgebuddelt. Direkt neben den Beeten ist eine Wasserpumpe. Inmitten der Beete ist eine große Sitzmöglichkeit entstanden.
    Perpektivisch soll hier sowas wie eine Art Superblock entstehen.

    Kubiz-Garten
    Der Garten hat am Eingang zur Straße hin einen Teil mit individuellen Beeten und hinter dem Haus gibt es eine große gemeinschaftliche Wiese mit Obstbäumen und Stauden, an die sich wieder ein Teil mit indiviuellen Beeten anschließt. Die Gartengruppe ist Teil des Kollektivs, die ds Kubiz organisiert. Einige wohnen auch dort. Alle, die a Kubiz dabei sind, sollen/leisten einen Beitrag zur Selbstorganisation. Die Aufgabe der Gartengruppe ist das „Inschußhalten“ der ganzen Außenfläche. Sie sind 30, die meisten haben Interesse am Gemüseanbau. Die Fläche gehört dem Kubiz, sie ist aber jederzeit offen für die Nachbarschaft. Es gibt Hühner, eine Sommrküche mit Lehmofen und Bienen. Sie bilden sich regelmäßig zu Obstbaumschnitt fort.
    Als die Hühner neu waren, was das eine große Attraktion für die Nachbarschaft. Sonntags wurde eine Band vor das Gehege gestellt und dann guckte eine wechselnde Gruppe begeistert Hühner.

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  • Weil am Rhein: Gemeinschaftsgarten Friedlingen bekommt mehr Fläche

    (Antrag, Antworten)

    Gemeinsam pflanzen, gärtnen und die verschiedene Beet und Angebote organisieren.
    der Gemeinschaftsgarten wurde im Juli 2021 gegründet und hat heute 11 Mitmacher (6 Erwachsene und
    5 Kinder). Es ist organische gewaschen und jetzt ensteht den Wunsch, den Gemeinschaftsgarten zu
    organisieren. Ausserdem wurde bis jetzt mit eingene Geräte und Geld vorangegangen, daher wird es in
    diesem Jahr sinnvoll mehr Material anzuschaffen und die Beet-Fläche zu erweitern.

    • Wem gehört die Fläche, wie groß ist diese und gibt es einen Vertrag für die Nutzung? Ist dieser Vertrag befristet oder haben Sie eine unbefristete Nutzungsmöglichkeit?

    Die Fläche gehört der Stadt. Es ist im Rheinpark und die zwei Beete wurden für Urban Gardening in der Sanierung des Rheinparks eingeplant. Es gibt kein Vertrag. Muss es sein?

    • Wie viele Beete gibt es und was an weiterer Infrastruktur ist im Garten schon vorhanden?

    2 Beete. Nichts Weitere ist vorhanden.

    • Wie ist der Garten organisiert? Macht die Gruppe alles gemeinschaftlich oder gibt es auch individuelle Beete?

    Die Gruppe besteht von 7 Menschen + Kinder. Alles wird gemeinschaftlich gemacht. Sehr organisiert war es bis jetzt nicht. Das habe ich bewusst so gelassen, dass es sich organisch entwickelt. Jetzt ist eine gute Zeit, um es ein bisschen mehr zu organisieren. Dafür treffen wir uns diese Woche, um gemeinsam zu entscheiden, was und wo wir pflanzen nach der Winter-Pause.

    • Wie kann man mitmachen, wie erfährt man von dem Projekt? Wie laufen Kommunikation und wie werden Entscheidungen getroffen? Wie ist die Gruppe organisiert?

    Es gibt ein Schild auf jede Beete, der erklärt, was es ist und dass jeder mitmachen kann und dass der Treffpunkt am Mittwoch um 16 Uhr ist. Infos schicke ich auch regelmäßig an der Zeitung und an allen Akteuren im Stadtteil, die die Info auch weiterleiten. Auch im Schaukasten hängen Infos über Urban Gardening. Bis her sind 80% den Teilnehmern dazu gekommen, weil die mit den Kindern am Spielplatz waren und den Schild gesehen haben. Entscheidungen werden im offenen Austausch mit den 7 Leute genommen. Manchmal über die WhatsApp-Gruppe, wenn es leichte Entscheidungen sind.

    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen da jederzeit Zugang zu?

    Bis jetzt werden die Schaufel und ein paar andere Geräte beim Minigolf neben die 2 Beet unterbracht. Wir könnten in der Zukunft auch ein Häuschen benutzen, der gerade saniert wird und nicht weit steht. Und es gibt auch die Möglichkeit, dass die Stadt einen kleinen Abstellraum aufbaut.

    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten (u.a. an den Kosten für Saatgut?)

    Bis jetzt haben die Gärtner*innen alles selber gekauft oder von zu Hause mitgebracht: Saatgut, Erde, Schaufel, usw.

    • Was passiert mit der Ernte?

    Ein Teil wird von den Teilnehmern nach Hause genommen und verzehrt. Ein Teil wurde leider gestohlen… Aber am meisten haben wir daraus ein Erntefest gemacht: Mit den Kindern geerntet, eine Suppe gekocht und im Park verteilt. Fotos anbei. Das wollen wir öfters machen. Ein anderer Teil kann auch im neuen Food-Sharing Verteiler gestellt werden.

    • Haben Sie beim Grünflächenamt nach der Möglichkeit gefragt, guten Kompost zu bekommen?

    Nein aber gute Idee, werde ich machen.

    • Sie schreiben, dass ab März eine zweite Fläche geplant werden soll, bitte skizzieren Sie die Pläne dazu noch ein wenig mehr. Ist das eine Fläche, die dann woanders sein wird, wird es also zwei Gärten geben?

    Ja die Fläche wird ein paar Straßen weiter sein auf dem Grundstück des Mehrgenerationshaus, wo der Stadtteilverein Sitz hat. Es ist gerade neben der Grundschule und hat ein offener Garten, so dass wir im Park jeder vorbeiläuft und mitmachen kann.

    Dazu wollen wir aber auch noch 3 andere Flächen anfangen aber das ist noch nicht geklärt. Die Idee ist, dass es verteilt im Stadtteil kleine oder größere Fläche gibt, wo jeder mitmachen kann und sich was holen kann.

    Die neue Fläche ist 300m von der alten entfernt. Noch ist unklar, wie groß diese sein wird.


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  • Weil am Rhein: 2 Hochbeete im Park

    (alerts)
    Mit der Eröffnung des Rheinparks vor einer Woche startet nun auch ein neues Angebot im Park: das Urban Gardening, also gemeinschaftliches Gärtnern mitten in der Stadt. Urban Gardening wurde bereits während des Beteiligungsprozesses für die Umgestaltung des Rheinparks gewünscht und vom Stadtbauamt bei der Planung berücksichtigt, erinnert die Friedlinger Quartiersmanagerin Sonia Bekoucha-Held. Jetzt wird die Bepflanzung und Bewirtschaftung von zwei Beeten im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Quartiersmanagement und der Wärmestube der AGJ koordiniert und organisiert.

    Eine kleine Gruppe von Friedlinger Akteuren und Einwohnern ist schon engagiert und trifft sich ab jetzt jeden Mittwoch um 16 Uhr im Park in der Nähe der Wärmestube, um in der gekennzeichneten Fläche Gemüse, Blumen oder Kräuter anzubauen.


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  • Berlin Wedding: GG Diesterbeet startet

    (NL)

    Am 28. Mai war der Tag der Nachbarn und Start für den neuen Gemeinschaftsgarten „Diesterbeet“

    Vor dem ehemaligen Diesterweg-Gymnasium in der Swinemünder Straße entsteht ein neuer Nachbarschaftsgarten. Wo vorher wild Autos geparkt haben werden bald 23 Hochbeete stehen und können von Anwohner*innen bepflanzt werden.

    Das „Diesterbeet“ ist eine Initiative von Anwohnenden mit Unterstützung des Brunnenviertel e.V.

    Es werden noch Beetpaten gesucht, die sich um ein Hochbeet kümmern, es bepflanzen und regelmäßig gießen. (mehr …)

  • Lehmbauprojekte im Garten der Begegnung Berlin-Marzahn

    (Antrag/Antworten)

    Garten der Begegnung, Antrag auf Materialien für Lehmbauprojekte:

    ja, alle können mitmachen, das wollen wir auch noch verstärken, ich habe mich bereits mit einigen Akteuren getroffen – Tagore–Gymnasium, DRK, Wohnbaugesellschaften, Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf, Kita, Geflüchtetenunterkünfte, Frauentreff…

    Es ist weder ein Schulgarten noch ein Schrebergarten…

    • Wie groß ist der Garten, wie viel davon wird für „Anbau“ genutzt, wie viele Beete gibt es und was ist sonst noch auf dem Grundstück los?

    3500 qm, ein Drittel Anbaufläche für Beetnutzer*innen, ein Drittel Freifläche mit Gemeinschaftsbeeten (Kräuter, Stauden), Teich, Obstbäumen, ein Drittel Veranstaltungsfläche, Lehmhaus mit Terrasse, Geräteschuppen, Grünes Klassenzimmer, Labor, so ungefähr

    • Wem gehört das Grundstück und müsst ihr eine Pacht zahlen? Wenn ja, wie hoch ist diese?

    Das Grundstück gehört dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf, wir zahlen keine Pacht

    • Wie lange läuft der Nutzungsvertrag? Was war vor dem Garten auf der Fläche?

    Unser Nutzungsvertrag läuft erstmal für zwei Jahre, aber das Bezirksamt  und das QM haben ein sehr aufwendiges Ausschreibungsverfahren gestartet, um einen geeigneten Träger zu finden, der ein Betreiber- und Nutzungskonzept für die Zeit nach Verstetigung des QM entwickelt. Dafür haben wir den Zuschlag bekommen, nicht für die inhaltliche Durchführung von Projekten. Ich beantrage z. B. auch Mittel für ein Projekt zur gesunden Ernährung. Nach den zwei Jahren machen wir entweder weiter oder eine neue Struktur (Verein) übernimmt das Ganze, das wird sich finden. Auf jeden Fall hat der Bezirk ein außerordentliches Interesse an dem Garten. 

    • Wie viele Leute sind in dem Garten aktiv?

    50 Beetnutzer*innen, Schulklassen (Schulprojekt mit 170 Kindern im Juni 2020 geplant), Besucher an Festen: 150-200, ca. 5-8 Feste pro Jahr durch geführt vom Träger des Gartens, vom DRK oder BENN/QM

    • Wenn es bisher ein QM-Projekt war: wie ist der Garten organisiert? Was an Verantwortung/Aufgaben liegen bei den Gärtner*innen?

    Bisher war der Garten eine Art Service-Gesellschaft, das war sicher auch ein Grund für den Trägerwechsel. Wir möchten gerne die Gärtner*innen viel stärker einbinden und aktivieren, dass sie sich mit eigenen Ideen einbringen. Daher wird es ab 16.4. einen wöchentlichen Gartennachmittag zum gemeinschaftlichen Gärtnern geben, im Laufe der nächsten Monate wird ein Gartenrat einberufen, mit dem wir in einem anderen Garten gute Erfahrungen gemacht haben. Der Gartenrat setzt sich aus Beetnutzerinnen, im Garten tätigen Teammitgliedern, Ehrenamtlichen ohne Beet zusammen und sammelt die Anliegen, die dann an uns weitergetragen werden. 

    • Über welchen „Topf“ wirst du bezahlt? Und wie lange und wie intensiv kannst du den Garten begleiten?

    Für das Projekt stehen Restmittel aus dem Programm Soziale Stadt zur Verfügung, aus denen ich und in geringem Umfang Honorarkräfte (Evaluierung, spezielle Thematische Workshops) bezahlt werden, weiterhin Betriebskosten, Veranstaltungskosten, Öffentlichkeitsarbeit.

    Ich werde versuchen, den Gartentag selbst durchzuführen und moderiere die Sitzungen des Gartenrates. Außerdem bin ich für das Gesamtkonzept verantwortlich (Themensetzung, neue Nutzergruppen erschließen, Netzwerkarbeit, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit, Teamaufbau, Admin, Steuerungsrunde, Betreuung der Nutzer*innen bist der Gartenrat seine Rolle gefunden hat). Die Bewirtschaftung und Pflege des Gartens werden zukünftig die Gärtnerinnen mit übernehmen. Weiterhin habe ich gerade einen Bufdi eingestellt. 

    • Was passiert in dem Lehmhaus und wie ist es ausgestattet? Trefft ihr euch da bei Regen z.B.

    Das Lehmhaus ist voll ausgestattet und eignet sich als Seminarraum für kleine Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Kreativwerkstätten, Workshops), bis 20 Personen, eine Küche ist angeschlossen (keine Gastroküche), es gibt dort auch eine kleine Bibliothek. Und ja, wir treffen uns dort auch bei Regen oder nächste Woche zur Begrüßung der Beetnutzer*innen am Suppentopf. Sie sind schon sehr gespannt wer der neue Träger ist 😉

    • Wenn ich es richtig verstanden habe, dann beantragst du Geld für den Tagesworkshop Anfang April. Warum können da nur 4-5 Personen dran teilnehmen? Das erscheint mir sehr wenig. Wie können denn andere auch dabei sein/teilnehmen?

    Die 4-5 Leute sind gewissermaßen Multiplikatoren, die Zahl hat LehmWerk vorgeschlagen, da direkt am Bau gearbeitet wird, und nicht alle gleichzeitig Hand anlegen können. Der Workshop ist eingebettet in eine kleine Reihe, zum Ausflug kommen mehr Leute mit, und die Teilnehmer*innen bei den anderen Veranstaltungen sind nicht notwendigerweise die des Workshops. Insgesamt sollen möglichst viele Leute teilnehmen.

    • Könntet ihr Mauerwerkzeug und Malerwerkzeug ausleihen? Oder was würde nach dem Workshop damit passieren? Wofür wäre es noch und oft nutzbar?

    Die vertraglich festgelegte Aufgabe ist es, das Lehmhaus instand zu halten und regelmäßig zu warten. Da dort auch Wespen und Vögel ein- und ausziehen, ist regelmäßig etwas zu tun. Das Material lebt. Ausserdem wurden schon Stimmen nach einem Lehmofen laut. Ich würde auch Lehmkunst sehr attraktiv finden, es muss aber gewollt sein. D.h. wir werden regelmäßig Werkzug brauchen (mehr …)

  • QM Nord-Schöneberg ausgezeichnet

    Unter dem Titel „Grünes Netzwerk für die Nachbarschaft – Vielfalt für das Quartier“ wird der Schöneberger Norden für sein vielfältiges Engagement für Gartenprojekte ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird dem Quartier beim Großgörschenstraßenfest am 15.09.2019 von Stadtrat Jörn Oltmann und einem UN-Dekade Jugendbotschafter feierlich übergeben.
    https://schoeneberger-norden.de/index.php?id=125&tx_news_pi1%5Bnews%5D=495&tx_news_pi1%5Bday%5D=31&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=7&tx_news_pi1%5Byear%5D=2019&cHash=1739415ee8077b2897d702ba38bca1bf
    https://www.undekade-biologischevielfalt.de/ (mehr …)

  • Gartenprojekt im Park möchte sich vergrößern

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    im Rahmen meiner Arbeit im Quartiersmanagement Barsinghausen leite ich einen Interkulturellen
    Gemeinschaftsgarten im Stadtteilpark Barsinghausen.  
    Seit August 2017 treffe ich mich mit Interessenten dieses Projektes monatlich im Rahmen des von
    mir geleiteten Stadtteiltreffs Barsinghausen (Goethestraße 10, 30890 Barsinghausen) zur Planung des
    Gartens.  
    Im 5. Mai 2018 bauten wir mithilfe weiteren Anwohnenden im Rahmen des „Tag der
    Städtebauförderung 2018“ die ersten 10 Hochbeete aus Paletten. Die bestehenden Hochbeete
    werden seit 2 Monaten fleißig bepflanzt und gepflegt und ich habe bereits 8 weitere Anfragen für
    neue Hochbeete. Der Wunsch nach Sitzgelegenheiten und einem gemeinschaftlichen Kräuterbeet ist
    ebenfalls groß. 

          Wie viele Menschen sind bisher im Garten dabei/wie viele gärtnern?

    Zu den Planungstreffen kommen etwa 11 Personen, davon besitzt diese Planungsgruppe 2 gemeinschaftliche Hochbeete.

    Die anderen 8 Hochbeete werden von Anwohnenden genutzt, welche bisher noch nicht zu den Planungstreffen kamen, jedoch ein großes Interesse am Garten haben und ihre Hochbeete pflegen.

          Ist das Gartenprojekt, da in einem Stadtpark, ganz offen oder ist es umzäunt?

    Noch ist der Garten offen, Pfähle als Grundlage für einen Staketenzaun sind bereits vorhanden. Für einen Staketenzaun hat sich die Gartengruppe mit mir entschieden, die Kosten trägt die Stadt Barsinghausen. Wann genau alle Materialien vor Ort sind, weiß ich derzeit noch nicht.

          Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird? Wie lange haben sie die Nutzungsgenehmigung (ich nehme an, es ist eine kommunale Fläche?) ist diese befristet und zahlen Sie eine Pacht?

    Die gesamte Rasenfläche beträgt 560m², wir nutzen jedoch nicht die gesamte Fläche.

         

    Von der Stadt her ist keine Befristung genannt, der Bestand des Gartens ist erwünscht. Es handelt sich um eine Fläche der Stadt (Stadtteilpark Barsinghausen).

    Ich zahle keine Pacht.  

          Liegt der Stadtteiltreff direkt daneben? Können dort die Toiletten genutzt werden?

    Der Stadtteiltreff liegt etwa 5 Gehminuten vom Park entfernt. DIXI-Klos gibt es vor Ort im Park und werden von der Stadt finanziert.

          Wo und wie werden die Gartengeräte gelagert und wie sind diese allen Interessierten und MItgärtnerInnen zugänglich?

    Bisher bringen die Gärtner ihre benötigten Geräte selbst mit. Im Stadtteiltreff liegen darüber hinaus Gießkannen und Kanister bereit.

          Wie offen ist das Gartenprojekt? Können auch Menschen teilnehmen, die nicht gärtnern (wollen)? Wenn ja, wie?

    Ja, es sind einige bei der Planungsgruppe dabei, die körperlich nicht in der Lage sind zu gärtnern oder einfach das Interesse größer in die Richtung ist, das Projekt planerisch zu unterstützen und mit Ideen zu füllen. Mit einem Herrn war ich bereits auf einem Netzwerktreffen in Hannover, auf welchem wir neue Ideen bekamen und andere Gemeinschaftsgärten besichtigten (Sahlkamp, Herr und Frau Irion).

          Wie ist das Projekt organisiert? Gibt es individuelle Hochbeete oder ist alles gemeinschaftlich? Wie laufen Informationen/Kommunikation/Entscheidungswege?

    Von den 10 Hochbeeten sind 2 der Gartengruppe zugeordnet. 1 der gesamten Gruppe und eines einer Anwohnerin, welche ebenfalls Teil der Planungsgruppe ist.

    Die Entscheidungen wurden bisher von der Planungsgruppe getroffen, beim Bau der 10 Hochbeete während eines Festes im Mai, tauschte ich mich jedoch auch mit den Interessenten für die Hochbeete aus und auch mit denjenigen, die sich eines Wünschen, wo wir aber noch keine Gelder haben. Ich habe den Kontakt zu einigen Damen im Wohnviertel, welche wiederrum zu denjenigen Kontakt haben, welche sich um die Hochbeete kümmern, teilweise auch nicht so viel Deutsch sprechen.

    Zu den Planungstreffen lade ich per Mail, telefonisch und meist auch auf der Facebook-Seite (Stadtteiltreff Barsinghausen) ein.

          Haben Sie schon an Spenden gedacht/welche eingeworben? Wie beteiligen sich die NutzerInnen an den Kosten?

    Die Nutzung des Gartens ist bisher ohne Kosten geplant. Mein Wunsch ist, dass es auch dabei bleibt und viele Nutzende die Möglichkeit haben, solch ein Angebot zu nutzen: vorausgesetzt es wird sich um den Garten gewissenhaft gekümmert.

    Es ist nun eine Pressemitteilung geplant, in welcher für weitere Interessenten und ebenfalls Kooperationspartner/ mögliche Spenden gefragt wird.

    Wo bekommen Sie Erde und Pflanzen her?

    Die Erde wurde beim letzten Mal von der Stadt angeliefert. Für die künftigen Hochbeete benötigen wir durch den Aufsatzrahmen nicht so viel Erde wie bisher. Die Kosten für die Erde und Pflanzen werden dann von den Nutzenden selbst getragen.

    Stehen Sie da in Kontakt mit dem Grünflächenamt?

    Nein.


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  • GG Nauen hat neuen Träger

    (Gu, alerts)

    Seit der Verein Mikado kürzlich die Betreuung des Gemeinschaftsgartens in der Nauener Feldstraße übernommen hat, ist wieder Bewegung in die Kisten gekommen. Beim jüngsten Gärtnertreffen brachten Nachbarn und Mikado-Mitglieder den Garten wieder auf Vordermann.

    Unterstützt wurden sie von den jungen Nauenern Moris und Finja. Auch Bert Lehmann, Fachbereichsleiter Bau der Stadt Nauen, freute sich über das Engagement und die Fortführung des Gartenprojektes, bei dem sich jedermann beteiligen und mitgestalten kann. Künftig soll eine grüne Oase entstehen, in der Anwohner gern verweilen.

    Zunächst sind die mobilen Kisten umstrukturiert, von Unkraut befreit und teilweise bereits neu bepflanzt worden. In den Ferien bietet Mikado im Garten zudem immer dienstags um 16 Uhr etwas für Kinder an: „Mal wird nachgepflanzt, mal machen wir Kreatives für den Garten. Je nachdem, was gerade anliegt“, sagt Uta Götze vom Verein.

    Neben regelmäßigen Gärtnertreffen wird es in diesem Jahr unter anderem am 29. August ein Sommerfest und am 20. Oktober ein Lichterfest geben, zudem alle Nauener eingeladen sind.

    Der vorherige Initiator und Umsetzer des Gemeinschaftsgartens war das Quartiersmanagement Nauen Innenstadt-Ost im Auftrag der Stadt Nauen. Finanziert wurde der Gartenaufbau aus dem Förderprogramm der „Sozialen Stadt“.

    Nachdem der Träger seine Arbeit beendete, war bis zu Beginn des Sommers nicht klar, wer das Gartenprojekt in der Feldstraße 20 weiter betreuen, bewegen und entwickeln würde. Recht spontan hat sich dann der örtliche Verein Mikado dazu bereit erklärt

    http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Nauen/Der-Gemeinschaftsgarten-lebt-weiter (mehr …)

  • Nürnberg: Jobcenter legt Garten an

    (Gu, alerts)

    […]
    Bei dem Nachbarschaftsgarten handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der NOA, des Jobcenters Nürnberg, des Stadtplanungsamts und des Quartiermanagements. Auf einer versiegelten Brachfläche wird ein Urban-Gardening-Projekt initiiert, mit dem gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt werden: Langzeitarbeitslose und arbeitsberechtigte Geflüchtete werden beschäftigt und für die Arbeitswelt vorbereitet, die Integration von Geflüchteten und Stadtteilbewohnern mit und ohne Migrationshintergrund wird gefördert, die Identifikation der Teilnehmenden mit ihrem Stadtteil wird gefördert, eine zu 100 Prozent versiegelte Hoffläche wird begrünt und das Gesundheitsbewusstsein der Teilnehmenden wird gestärkt.

    Bei dem Grundstück in der Hermannstraße 33 handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände der Baufirma Völkel & Heidingsfelder, das die KIB Gruppe mietfrei zur Verfügung stellt. Die NOA baut dort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die vom Jobcenter Nürnberg ausgewählt werden, Hochbeete auf. Dazu stehen bis zu 3 000

    Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Zum Gärtnern eingeladen werden die Anwohnerinnen und Anwohner aus der Nachbarschaft.

    Interessierte können ein Beet privat nutzen und bepflanzen. NOA-Kräfte werden sich dann um die Pflege, wie das Wässern der Anlagen kümmern, so dass die „Besitzerinnen und Besitzer“ nur zum Ernten kommen müssen. Natürlich dürfen alle, die Zeit und Lust dazu haben, ihre Pflanzen auch selbst gießen. Größere Gemeinschaftsbeete können von mehreren bewirtschaftet werden. Damit auch ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen profitieren können, stehen während der gesamten Vegetationsperiode Projektteilnehmende mit Rat und Tat zur Seite.

    Gleich nach der Eröffnung kann sofort mit dem Bepflanzen von bereits vorbereiteten Beeten begonnen werden. Auch wartet ein großer Haufen Erde darauf, in noch leere Hochbeete geschaufelt zu werden. Wem das zu anstrengend ist, der kann bei Kaffee und Kuchen dem Treiben zusehen. Welchen Namen der Nachbarschaftsgarten in Zukunft tragen soll, wird von den Teilnehmenden des Eröffnungsfests bestimmt.[…]

    https://www.focus.de/regional/nuernberg/stadt-nuernberg-eroeffnung-des-nachbarschaftsgartens-in-st-leonhard_id_8839434.html

    Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ des Europäischen Sozialfonds und das Bund-LänderProgramm „Soziale Stadt“. Auch die vom Jobcenter an die Teilnehmenden gewährten Leistungen werden als Förderung berücksichtigt.


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  • QM legt Stadtgarten in Offenbach an

    (Gu, alerts)

    Noch vor Ablauf des alten Jahres wurde am Goetheplatz, unmittelbar vor den Türen des Stadtteilbüros Nordend, ein frisches Beet angelegt.
    Mit ihm wird der Grundstein eines vom Projekt „Besser leben in Offenbach“ zusammen mit dem Quartiersmanagement der Stadt ins Leben gerufenen Stadtgartenprojekts gelegt. Ähnlich wie bei den Rolandgärten im Senefelder Quartier ist das Konzept bewusst offen gehalten: Stadtgärtner können sich bei Interesse an das Stadtteilbüro Nordend wenden und die Fläche als Nutzgarten nach Lust und Laune bepflanzen. In Zukunft soll – so die Idee – eine ganze Reihe von kleinen Nutzgärten im Nordend entstehen.

    Auf der Fläche des zukünftigen Beets vor dem Stadtteilbüro Nordend wurde zunächst die alte Bepflanzung entfernt und das Hochbeet mit frischer Muttererde aufgefüllt. In die Mitte der neu gewonnenen Pflanzfläche wurde ein Apfelbäumchen der alten Sorte „Goldparmäne“ gepflanzt. Außerdem haben Schülerinnen und Schüler der angrenzenden Goetheschule in einer ersten Aktion schon die Zwiebeln von Frühjahrsblühern für die kommende Saison gesetzt. So sollen im Frühling mit den ersten Sonnenstrahlen kleine Farbakzente Lust auf die neue Gartensaison machen. Bei frühlingshaften Temperaturen kann dann direkt mit dem kleinen Stadtgartenprojekt begonnen werden und ein kleiner Nutzgarten inmitten des Nordends entstehen. […]

    Im Projekt „Besser leben in Offenbach“ bündeln die Stadtverwaltung und die Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe seit 2007 ihre Aktivitäten, um gemeinsam das Stadtgebiet aufzuwerten. An vielen Maßnahmen sind Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt. Bisher hat sich das Projekt in sechs Stadtquartieren – der östlichen Innenstadt, der Innenstadt, den Stadtteilen Nordend, Lauterborn, Bieber Waldhof sowie dem Senefelder Quartier – nachhaltig für mehr Sauberkeit und Engagement eingesetzt. www.offenbach.de/besser-leben

    http://www.focus.de/regional/hessen/offenbach-am-main-stadt-offenbach-am-main-urbanes-gartenprojekt-im-nordend-gestartet-erstes-hochbeet-vor-dem-stadtteilbuero_id_6518346.html


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  • Projektbesuche in Augsburg

    (Gu, Projektbesuche)
    In Augsburg-Oberhausen gibt es einige Gemeinschaftsgärten. Es ist ein Stadtteil mit sehr wenig grün und sehr wenigen Plätzen, auf denen sich AnwohnerInnen treffen und aufhalten können, Soziale Stadt Gebiet etc.
    Der Nachbarschaftsgarten, den das QM auf dem Platz vor einer Kirche initiiert hat, ist nach einer zweijährigen Bauphase nun seit Mai wieder eröffnet.  Der Vorläufer war genau dort von 2012-2013 (mit einer größeren Fläche). „Aufgrund der positiven Erfahrungen stellt die Eigentümerin nach Fertigstellung der Bauarbeiten an der benachbarten Kirche Teile des Grundstücks dauerhaft dem Gartenprojekt zur Verfügung. Mit dem Kern der ehemaligen Gärtner/innen wird 2016 der Garten neu eingerichtet und eine Struktur der Selbstverwaltung entwickelt.“. Die Fläche gehört dem Liegenschaftsfonds der Kirche, die den Platz für das Projekt herrichtete, einen Zaun und einen Wasseranschluß (und ich glaube auch Strom) finanzierte.
    mein Gesprächspartner (von Urbanes Wohnen, der freiberuflich dort im QM tätig ist) sagte, dass QM in bestimmten Gebieten wichtige Vermittlungsarbeit zu den städtischen Behörden übernehmen kann. Da werden seiner Erafhrung gemäß, mache BürgerInnen nicht ernst genommen. Außerdem sind die ganzen Genehmigungs/verwaltungsverfahren komplex und nervig. Das QM hat sehr gute Kontakte zum Stadtplanungsamt und Erfahrung mit diesen Sachen.
    Das Projekt hat kein Schild und ist auch nicht immer offen. Sie wollen langsam wachsen, die Kerngruppe soll erstmal wieder ankommen und dann soll geguckt werden, wer noch dazu kommen möchte.
    Es gibt ein selbstgebautes Häuschen mit Küche und Toilette drin. Alle zahlen 50 Euro/Jahr. Nächstes Jahr zieht sich das QM raus und es soll ein Verein gegründet werden.
    AUf diesem Blog ist die Entwicklung des Gartens gut nachvollziehbar: http://www.oberhausen-mitte.de/849.html?&tx_t3blog_pi1[blogList][category]=49&cHash=078d22b99607629b3c8d9f9d808f188e

    Das QM hat noch zwei weitere GG an gestoßen. Einen auf der Grünfläche, die zu einem Spielplatz gehört – zusammen mit dem Spielplatzpaten. Dort stehen 12 Big Bags der Stadt und ein Bauwagen und es läuft in Eigenregie der Gruppe. Das andere im verwahrlosten Vorgarten einer Grundschule entstanden. Hier haben Mütter einen Kräutergarten angelegt und es sind Sitzplätz entstanden.
    Die Stadt hat hier einen Platz (Quartierplatz) aus dem Sanierungsgebiet herausgekauft.

    Die Cityfarm mußte letzten Sommer umziehen und ist nun nicht mehr zentral in der Stadt. Man muss wissen, wo sie ist, denn es gibt auch keine Wegweiser. Sie haben ein Grundstück in einem Biotop-Gebiet. Noch können sie neben dem eigentlichen Grundstück die anschließenden Flächen für ihre Schafe nutzen, doch bald sollen auch hier Biotope angelegt werden.
    Sie haben auf dem Grundstück neben Nutztieren (Hühner, Laufenten, Kanninchen, Schafe), eine Werkstatt, eine Küche, eine Bibliothek, eine Sauna, Gewächshäuschen (im Entstehen), einen Ruhe-Pavillion und einen großen Garten (Gemeinschaftsgarten, auch wenn wohl wenige wirklich Lust haben, so richtig im Garten zu arbeiten). Alle machen alles ehrenamtlich bis auf Angebote für Schulklassen, für die es wohl ein bisschen Geld gibt. Sie müssen Pacht zahlen, was sie mit Spenden, Preisen und auch dem Verkauf von selbst vermehrten Saatgut stemmen. Sie schlachten selber (die Kanninchen, in der Outdoorküche; die Schafe bringen sie zum Schlachter). Sie wissen nicht, wie lange sie dort bleiben können.
    Sie sind aktiv im AK urban gardening.

    Der Interkulturelle Garten an der Ballonfabrik ist in der Nähe vom Nachbarschaftsgarten, doch meine GesprächspartnerInnen waren beide noch nie im anderen Projekt. Der IG hat derzeit noch ein paar Parzellen frei. Hier gab es mal ein großes Transparent, was aber wohl dem Vandalismus anheim gefallen ist. Sie haben einen Bieber (!), der den zur Einweihung gepflanzten Apfelbaum niedergemacht hat. Nun versuchen sie das Tier an das andere Ende des Gartens zu locken. Hier steht eine Skaterhalle und Bäume aus dem Garten wachsen an die Außenhaut der Halle, diese sollen die GärtnerInnen entfernen und nun hoffen sie auf den Bieber. Es gibt auch Blindschleichen.
    Ein paar Flüchtlinge sind dabei (über eine Betreuerin), es gibt Arbeitstage, an denen alle mitmachen sollen
    Sie sind nicht vernetzt mit den anderen Gärten, da der Gründer dem AK sehr skeptisch gegenüber steht (da der an die städtische Agenda angeschlossen ist).

    Gemeinschaftsgarten auf dem Dach des Schwabencenters?
    Abends gab es dazu eine Veranstaltung (mit Vortrag von Gu). Das Schwabencenter ist ein Hochausungetüm mit Eigentumswohnungen, Ärzten etc und einer Shopping-Mall (diese ist nur ebenerdig). Auf ein Teil der vielen Dächer versucht eine engagierte Frau einen Gemeinschaftsgarten zu initiieren. Derzeit ist aber völlig unklar, wie es weitergeht, da ein Investor gefunden ist, der aber noch nix unterschrieben hat. Er steht aber dem Projekt oder zumindest einer Dachbegrünung seht aufgeschlossen gegenüber.


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  • zwei weitere Gartenprojekte in Berlin Spandau- mit Flüchtlingen

    (Gu, Mail, 14.1.)

    ErlebnisGarten Mittelstraße in der Spandauer Neustadt. Die meisten Infos finden Sie auf der homepage des Quartiersmanagements Spandauer Neustadt. Noch sind dort keine Flüchtlinge angekommen, aber wir rechnen in dieser Saison damit. Seit 4 Jahren gärtnern wir in diesem Gemeinschaftsgarten interkulturell, inklusiv und mehrgenerational.

    Familiengarten am Familienzentrum Villa Nova, Spandau-Hakenfelde. 2015 gemeinsam mit den Prinzessinnengärten/Kreuzberg angelegt. Flüchtlingsnotaufnahme Mertensstraße 5 Minuten entfernt, Flüchtlinge kommen ins Familienzentrum. Gartensaison beginnt wieder im März (mehr …)