Schlagwort: Quartiersmanagement

  • Heilbronn: neuer GG entsteht

    (Antrag, Antworten)

              was für Vorarbeiten für das Projekt gab es von der Stabstelle Partizipation und Integration (das ist die kommunale Stelle, bei der bisher der geplante Interkulturelle Garten angesiedelt war, oder?), welche Ergebnisse und Erfahrungen aus den Veranstaltungen gab es? Was für Veranstaltungen waren das und wer nahm daran teil?

    1.       Treffen: Oktober 2019 | Bei dem ersten Treffen wird der aktuelle Projektstand bekannt

    gegeben und es sollen erste Absprachen stattfinden, wie das Projekt in der Gruppe umgesetzt werden kann.

    2.       Treffen: Februar 2020 | Ziel: Alle kennen den aktuellen Projektstand zum Urban Gardening. Sie kennen unsere Vorstellungen und Erwartungen des weiteren Projektverlaufs

    Es nahmen neben dem Quartiersmanagement, dem Grünflächenamt sowie die Stabstelle interessierte Hobbygärtner aus dem Quartier.

              Wie groß ist die Gruppe der potentiellen Gärtner*innen? Wie beteiligen sich diese Menschen an der Planung und dem Aufbau? Die Gruppe besteht derzeit aus ca. 15 Personen, die sich über E-Mail austauschen. Es wurden 2 Kümmerer und Ansprechpartner aus dieser Gruppe benannt, die in Kontakt mit den Gärtner*Innen und dem Grünflächenamt und Quartiersmanagement sind.

              Die Gruppe soll sich weitgehend selbst organisieren und die Ausgestaltung des Gartens und die Realisierung selbst planen.

              In wie weit ist das Grünflächenamt an Planung und Umsetzung des Gartenprojekts beteiligt? Das war ja auch Partner bei den Veranstaltungen? Die Fläche für das Urban Gardening befindet sich auf einem öffentlichen Grünzug, der Vegetationsrahmen (Bäume, Sträucher…) und die grundsätzliche Erschließung der Fläche (Wege, Beleuchtung, Bänke, Wasseranschluss,…) wurden seitens der Stadt und den Projektbeteiligten der Quartiersentwicklung Südbahnhof geplant und von 2019 bis 2021 baulich realisiert. Die Idee und die Festlegung der Örtlichkeit für das Urban Gardening erfolgte durch das Grünflächenamt in Zusammenarbeit mit dem planenden Landschaftsarchitekten. Das GFA unterstützt die Gruppe weiterhin in fachlichen Fragen und wird bei den nächsten übergeordneten Treffen dabei sein.

              Wie ist der Zustand der Fläche, kann sofort mit dem Bau von Hochbeeten u.ä. begonnen werden oder sind noch Vorabeiten auf der Fläche notwendig? Die Fläche ist startbereit (siehe Foto in der Anlage), es kann im Frühjahr 2022 (abhängig von der Coronalage) mit dem Bau von Hochbeeten und der Vorbereitung (Umgraben) der Fläche begonnen werden. Die Fläche wurde im Frühjahr 2021 mit einer Wiesenansaat als Bodenschutz versehen.

              Ist die Nutzung der Fläche für den Gemeinschaftsgarten befristet? Muss eine Pacht gezahlt werden? Gibt es eine vertragliche Regelung über Nutzungsdauer und andere Aspekte?

              Die Nutzung des Gemeinschaftsgartens ist nicht befristet und es muss keine Pacht gezahlt werden. Die Fläche soll ausdrücklich als Gemeinschaftsaktion zur Quartiersentwicklung dienen.

              Wie soll die doch recht kleine Fläche (115m²) gestaltet werden? Was wird da außer den Hochbeeten und einem Komposter noch dort zu finden sein? Wird es auch Flachbeete geben z.B.? Außer den Hochbeeten wird es weitere Flachbeete geben, die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Es ist auch angedacht Beerenobst oder ggf. Spalierobst anzupflanzen. Eine Erweiterungsfläche von 130 m² steht zur Verfügung.

              Woher kommt das Wasser? Vor Ort ist ein Wasseranschluss vorhanden, die Stadt stellt das Wasser für die Gartenbewirtschaftung bereit.

              Wo sollen die Gartengeräte untergerbacht werden und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu? Wer hat den Bedarf an den Gartenwerkzeugen geplant? Eine Überlegung ist, vor Ort eine Gerätehütte zu realisieren, bis dahin besteht die Möglichkeit die Geräte in einer nahegelegenen Räumlichkeit des Quartiersmanagements unterzubringen. Den Bedarf an Werkzeugen hat die Gärtner*Innen – Gruppe geplant.

              Sie schreiben, dass ein kleiner Teil des Anbaus für den Eigenbedarf stattfinden soll. Wie wird das organisiert und wer hat dann wo wie viel Platz zum Eigenanbau? Die genauen Abläufe und Verteilungen werden derzeit in der Gärtner*Innen-Gruppe diskutiert und festgelegt.

              Sollen die Hochbeete, die Sie bei uns beantragen, dann gemeinschaftlich begärtnert werden? Ja

              Wie viele Leute können mitgärtnern? Wir gehen insgesamt von ca. 20 bis 30 Gärtner* Innen aus.

              Wie werden Entscheidungen rund um den Garten getroffen und wie läuft die Kommunikation?

              Die Gruppe tauscht sich via E-Mail aus, es gibt eigenständige Treffen und Treffen, die vom Quartiersmanagement und vom Grünflächenamt organisiert werden. Die Gruppe soll möglichst autark und demokratisch agieren. Hilfestellung bei Problemen erfolgt durch Quartiersmanagement und Grünflächenamt.

         Heu
            


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  • Heidelberg: neuer GG entsteht

    (Antrag und Antworten)

    Auf dem ehemaligen Kleingartenareal des Großen Ochsenskopfs, einer Freifläche, zwischen
    Bahngleisen, Bundesstraße und angrenzend an das Stadtviertel Bergheim West in Heidel-
    berg soll ein urbaner Gemeinschaftsgarten entstehen. Im Rahmen eines Bürgerentscheids
    wurde die Bebauung des Großen Ochsenkopfs verhindert. Die Stadt Heidelberg hat dem
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, getragen von Kulturfenster e.V. und Verein zur
    beruflichen Integration und Qualifizierung e.V., die Nutzung der Fläche für einen Gemein-
    schaftsgarten angeboten. Bei einer Flächenbegehung mit den Fachämtern der Verwaltung
    wurden Teilbereiche des Areals (s. Abbildung 1) identifiziert, die sich umweltverträglich für
    den Gemeinschaftsgarten eignen würden, geschützt von Bäumen und Büschen, die zum
    Aufenthalt und Verweilen einladen. 

    1
     
     
    Gemeinschaftsgarten Bergheim West  
    Aufbau eines urbanen Gartens zur generationen- und herkunftsübergreifenden
    Begegnung der Menschen im Quartier
     
    Kontakt und Ansprechpartner*innen:
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, Bergheimer Straße 152. 69115 Heidelberg
    kontakt@hd-bergheim.de / T 06221 7282182
    Antonia Bugla und Franziska Ritter
     
    Die Fläche
    Auf dem ehemaligen Kleingartenareal des Großen Ochsenskopfs, einer Freifläche, zwischen
    Bahngleisen, Bundesstraße und angrenzend an das Stadtviertel Bergheim West in Heidel-
    berg soll ein urbaner Gemeinschaftsgarten entstehen. Im Rahmen eines Bürgerentscheids
    wurde die Bebauung des Großen Ochsenkopfs verhindert. Die Stadt Heidelberg hat dem
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, getragen von Kulturfenster e.V. und Verein zur
    beruflichen Integration und Qualifizierung e.V., die Nutzung der Fläche für einen Gemein-
    schaftsgarten angeboten. Bei einer Flächenbegehung mit den Fachämtern der Verwaltung
    wurden Teilbereiche des Areals (s. Abbildung 1) identifiziert, die sich umweltverträglich für
    den Gemeinschaftsgarten eignen würden, geschützt von Bäumen und Büschen, die zum
    Aufenthalt und Verweilen einladen.  
    Abbildung 1: Übersicht über Areal
     
    Ziel, Inhalt und Maßnahmen
    Mit den Bewohner*innen des westlichen Bergheims soll ein Gemeinschaftsgarten auf einem
    Teilbereich des Areals entstehen. Wir wollen einen Ort der kulturellen, sozialen und genera-
    tionenübergreifenden Vielfalt und des nachbarschaftlichen Miteinanders schaffen, unmittel-
    bar in der Lebensumgebung. Dabei greifen wir auf erste gemeinsame Gartenprojekte in den
    Hinterhöfen der Wohnumgebung zurück, in denen wir mit den Nachbar*innen bereits ge-
    meinschaftlich Gemüse, Kräuter und Blumen pflanzen. Die Erfahrung zeigt: das Gärtnern
    bringt Menschen unterschiedlicher Sprache, verschiedenen Alters und Lebenssituation zu-
    sammen. Am Beet finden Nachbarschaftsgespräche statt, Begegnungsräume entstehen. Aus diesen Begegnungen haben sich Interessierte für eine Mitwirkung an einem größeren
    Gemeinschaftsgarten gefunden. Dieses Engagement gepaart mit der einmaligen Chance
    einer Flächennutzung in unmittelbarer Wohnumgebung wollen wir aufgreifen. Sobald die
    essentiellen Strukturen geschaffen sind (Fläche geebnet, Grundausstattung der Gartengerä-
    te vorhanden, Saat- und Pflanzgut da) können wir mit der Arbeit beginnen. Wir sind bereits
    im engen Austausch mit Gemeinschaftsgartenprojekten in anderen Stadtteilen, die uns eine
    enge Unterstützung im Aufbau zugesichert haben. Über die Plattform nebenan.de haben wir
    ein Netzwerk von Hobby-Gärtner*innen, die uns mit Ablegern ihrer Gärten unterstützen wol-
    len.

    Wer wird wann was bauen? Wann soll es mit den Bauvorhaben durch die Gruppe losgehen? Wir werden im Januar 2022 mit der Gruppe starten,. Die Restmittel für die „Erstaustattung“ versuchen wir über Solidarbeiträge der Gärtner*innen, Spenden der Nachbar*innen und auch über Kleinbeträge aus dem Nachbarschaftsfonds (siehe Website), hier max. 500 Euro zu erwarten, zu stemmen.

    Wie groß ist denn die Gruppe, die im Gemeinschaftsgarten gärtnern möchte? – Aktuell haben wir rund 10 Personen, die am Aufbau des Gartens mitwirken würden. Auch haben wir die Unterstützung von Institutionen im Stadtteil (wie das Seniorenzentrum Bergheim oder der Coworking Space), die über den geplanten Gemeinschaftsgarten informiert sind und bereits Gestaltungsideen eingebracht haben sowie ihre Zielgruppen für eine Mitwirkung am Garten mobilisieren können.

    Wie groß ist die Fläche, die zum Gemeinschaftsgarten werden soll? – Die Fläche, die für die Bewirtschaftung zur Verfügung steht und für uns gefräst wird, umfasst ca. 100 qm. Die Fläche ist von Büschen und Bäumen eingesäumt, dadurch geschützt und bietet natürliche Schattenplätze. Neben der zu bewirtschaftenden Fläche stehen also noch ergänzende Bereiche zum Aufhalten, Spielen, Picknicken etc. bereit.

    Ist die Fläche schon gefräst, sprich der Gemeinschaftsgarten kann  nun da entstehen? Die Fläche wird aufbereitet, sobald wir den Startschuss geben können, sobald also die Förderzusage der Anstiftung vorliegt und wir richtig loslegen können. Wir stecken sozusagen in den Startlöchern (mehr …)

  • Weil am Rhein: im Garten sind Obdachtlose mit eingebunden

    (alerts9

    Weil am Rhein. Mit der Einrichtung der Quartiersmanagement-Stelle durch den Gemeinderatsbeschluss vor zwei Jahren verbunden war auch die Erwartungshaltung, Maßnahmen für den sozialen Zusammenhalt, die Integration und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen im Stadtteil voranzubringen. Seit gut einem Jahr geht es nun für die Expertin darum, Akteure vor Ort zu vernetzen, das bürgerschaftliche Engagement zu fördern und Begegnungsmöglichkeiten für alle Generationen und Kulturen zu ermöglichen. Zudem soll das Quartiersmanagement laut Stellenprofil eine Vermittlerrolle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft übernehmen. Der erste Jahresbericht ist von Bekhoucha-Held nun im Kultur-, Sport- und Verwaltungsausschuss vorgestellt worden.

    Aufbau und Etablierung

    Für sie stand bislang der Aufbau und die Etablierung des Quartiersmanagements an, Öffentlichkeitsarbeit, die Erstellung einer Konzeptskizze sowie die Begleitung von Initiativen von Anwohnern – das Kennenlernen aller Akteure, Anwohner und Stadtteilvertreter erfolgt dabei laufend. Angesichts von rund 6000 Stadtteilbewohnern lerne sie immer neue kennen. Etwa 100 seien es bislang. Eva-Maria Bozenhardt (CDU) wollte wissen, ob immer nur die gleichen Anwohner kommen. „Es sind immer auch neue, die kommen. Der Kreis erweitert sich“, hieß es.

    Als Kommunikationsmittel genutzt wird neben der Smartphone-Anwendung WhatsApp vor allem eine Info-Tafel an der Ecke Hauptstraße, Blauenstraße. „Das funktioniert gut“, freut sich die Quartiersmanagerin. Im September habe auch noch eine zweite Anwohneraktion stattgefunden, um Projekte und Ideen zu sammeln. Das Leitmotto heißt bereits „Unser Friedlingen“. Fest stehe jedoch, dass neue Angebote keinen Sinn ergeben würden. Vielmehr müsse der Bekanntheitsgrad gesteigert werden. Die Internetseite befinde sich weiter im Aufbau und einen Instagram-Account gebe es auch schon.

    Obdachlose eingebunden

    Als Erfolg verbucht wird bereits, dass mit dem „Respekt“-Projekt den Nutzern des Obdachlosentreffs „Wärmestube“ auch nach 16 Uhr nun eine Dixie-Toilette zur Verfügung gestellt werden kann. Auch die Nähe zwischen der Wärmestube am aufgewerteten Rheinpark und dem dort befindlichen Spielplatz erweise sich nicht als Problem, was auch Irmgard Lorenz (Grüne) wissen wollte. Hinzu kommt, dass über ein Urban-Gardening-Projekt seit Juni Positives bewirkt werde, da hier auch die Obdachlosen mit eingebunden würden. Bei der Ernte seien dann viele Leute zusammengekommen, zog Bekhoucha-Held eine positive Zwischenbilanz.

    Außer dem laufenden Urban-Gardening-Projekt gebe es Spielenachmittage, im nächsten Monat steht ein Müllsammeltag und für den 2. Dezember ab 16 Uhr ist eine Mini-Weihnachtsfeier im Rheinpark geplant. Bei den Aktionen gibt es hinsichtlich der Sprache Unterstützung durch die Anwohner, wobei dies als „Türöffner“ gilt, da später dann Deutsch gesprochen wird, erläuterte die Quartiermanagerin auf Nachfrage von Brigitte Pantze (SPD).

    Politik ist voll des Lobes

    Obwohl Birgit Hinze-Rauchfuss (UFW) nach eigenen Worten zuvor zu den Skeptikerinnen der Einrichtung eines Quartiersmanagements gehörte, wurde sie durch das positive Wirken mittlerweile überzeugt. Es habe sich gezeigt, wie wichtig die Koordination ist. „Sie machen eine gute integrative und kommunale Arbeit“, lobte auch Matthias Dirrigl (SPD) die Integration der Bürger. Es handele sich aber um einen weiter fortschreitenden Prozess. Ein Kompliment sprach zudem Susi Engler (UFW) aus, da die Startbedingungen angesichts von Corona nicht einfach gewesen seien. „Sie haben etwas Tolles auf die Beine gestellt.“ Voll des Lobes war auch Andreas Rühle (UFW), der von einer „sehr guten Arbeit, die in unserem Friedlingen gemacht wird“ sprach. Friedlingen biete viel, aber viele Friedlinger würden es nicht kennen.

    https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.weil-am-rhein-angebote-zuvor-zu-wenig-bekannt.983745ce-33b6-4abb-a308-384bb5f1ac5a.html (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Gaia in Eschwege entwickelt sich gut

    (Antrag/Antworten)

    Im Gartenprojekt sind nun 6 Gärtnern*innen (+1) und es entwickeln sich neben dem Bewirtschaften nun immer mehr gemeinschaftliche Aspekte.

    Die Mitglieder*innen verbringen zusammen Zeit im Garten, kümmern sich um gemeinsam genutzte Gartenbestandteile sowie den Schuppen und einen Unterstand.  Es gibt eine sehr große Freifläche mit Obstbäumen, Obststräuchern, Wein und ähnlichem. Derzeit ist noch viel Arbeit notwendig um das Grundstück attraktiver zu gestalten. ZB liegt noch Sperrmüll im hinteren Teil der eingesammelt wurde und entsorgt werden muss.

    Neben der geteilten Fläche gibt es 6 Beete die von den Mitgliedern in Eigenregie bewirtschaftet werden. Die Mitglieder sind sehr daran interessiert dass sich aus dem Gartenprojekt mehr entwickelt. Sie sind sehr daran interessiert mehr zu lernen (evtl. durch Workshops), wollen andere Menschen teilhaben lassen und sich für Naturschutz einsetzen. Sicher wäre es sinnvoll sich stärker zu vernetzen.

    GAIA ist eine eigenständige Gruppe die sich mit Unterstützung des Quartiersmanagements aus einem Integrationsprojekt/Arbeitsmaßnahme Weiterentwickelt hat und keine regelmäßige finanzielle Förderung erhält. Die Zusammenarbeit bezieht sich auf Hilfe zur Selbstorganisation, bei der Abrechnung und dem Stellen von Förderanträgen.

    Die Hütte hat durch einen Sturm Schaden gelitten und wurde von den Teilnehmern repariert.

    Am Freiwilligentag haben nur die Gärtner und das Quartiersmanagement (FSJ-ler und Rafaela Pax) mitgearbeitet. Häufig bekommen wir am Freiwilligentag Unterstützung aus Unternehmen und können dadurch Projekte umsetzen, dies war aber dieses Jahr durch Corona nicht der Fall. Es waren also nur die Gartenmitglieder aktiv.

    Als Begrenzung des Grundstücks gibt es bisher nur einen Drahtzaun mit Stacheldraht. Dahinter ist eine Wiese. Auf der anderen Seite befinden sich Gärten einer städtischen Kleingartenanlage.

    Die hecke aus Totholz soll nach und nach errichtet werden. Die Stadt hat über den Bauhof die Belieferung mit Strauch- und Astschnitt zugesagt. Im November kommt noch einmal Material. Auch ein paar Pfähle können über eine Stiftung der Stadt Finanziert werden (Stadtstiftung).

    An der Errichtung der Totholzhecke beteiligen sich alle Gartenmitglieder. (mehr …)

  • neuer GG in München startet

    (Mail)

    Freiluftgarten – Gärtnerinnen und Gärtner gesucht
    Erstes Kennenlernen am Dienstag, 24.03.2020 um 18 Uhr

    Der Gemeinschaftsgarten im Grünband zwischen Neuaubing und Freiham öffnet seine Gartentore
    Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile Neuaubing und Freiham, die ihre gärtnerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen wollen, oder auch nur Lust verspüren in der Erde zu graben, sind im Freiluftgarten herzlich willkommen mitzumachen. Auf einer Fläche von etwa 800 m2, ausgestattet mit Brunnen und Geräteschuppen kann die Nachbarschaft hier blühen und gedeihen und wachsen lassen was ihr und wie es ihr gefällt.

    Wann: 24.03.2020 um 18 Uhr
    Wo: Stadtteilladen Westkreuz, Friedrichshafener Str. 11, 81243 München
    Wer: Alle Interessierten, Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, Nachbarinnen und Nachbarn

    Organisation: Nachbarschaftstreff Freiham
    Begleitet von: Grünpatenprogramm von Green City (bis zur offiziellen Eröffnung)
    Offizielle Eröffnung: 29.05.2020 durch das Stadtteilmanagement Aubing-Neuaubing-Westkreuz (mehr …)

  • Wittstock: Schulgarten im neu entstehenden GG

    alerts)

    Wittstock
    Schon im vergangenen Herbst hatten sie beim „Entrümpeln“ des Geländes geholfen. Damals war auch der erste Spatenstich für die Hochbeete im sogenannten „Dossegarten“ erfolgt, die die Kinder der „Schulgarten-AG“ aus der Waldring-Grundschule nun regelmäßig pflegen. „Wir kommen jeden Donnerstag hier her“, berichtet Lehrerin Eva Zirke. […]

    Einst waren auf dem Grundstück an der Dosse in diesem Teil des Wohngebiets zwei Kleingärten untergebracht. Nachdem ihre Besitzer sie abgegeben hatten, haben das Quartiersmanagement von der Volkssolidarität und die Gebäude- und Wohnungsverwaltung GWV die beiden Parzellen zusammengelegt. 4500 Quadratmeter misst das Areal, das als Gemeinschafts- und Schulgarten dienen soll, nun.

    […]
    Bis dahin müssen Lehrer und Kinder den Garten aber noch weiter fleißig hegen und pflegen. Und nicht nur sie sind auf dem Gelände aktiv. „Es ist ein ganzes Netzwerk aus Schulen, Kitas und dem Quartier“, erklärt Lissy Boost. So plane beispielsweise eine Kita die Errichtung von Insektenhotels. Auch die Wittstocker Mosaikschule will sich im Garten mit einbringen. Jugendliche der Wittstocker Förderschule mit Schwerpunkt „Lernen“ wollen demnächst den Geräteschuppen auf dem Areal sanieren. „Das Projekt muss eben langsam wachsen“, sagt die Quartiersmanagerin.

    Jede Nutzergruppe erhalte dann einen eigenen Schlüssel. Auch eine Gruppe aus der Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gehöre dazu. Sie wolle ebenfalls Beete bepflanzen und pflegen. Während aus einer Laube ein Schuppen wird, in dem die Kinder der Schulgarten-AG jetzt schon ihre Gartengeräte abstellen, soll eine zweite Laube als Aufenthaltshäuschen dienen, mit Gruppenraum und Sanitäranlagen. „Wir planen hier Expertenworkshops und Gartenfeste“, kündigt Lissy Bost an.

      Wo jetzt noch karger Boden ist, soll demnächst Wiese wachsen und ein Pavillon errichtet werden. „Außerdem ist eine Streuobstwiese geplant“, sagt die Quartiersmanagerin. Natürlich könnten auch die Anwohner den Garten als Naherholungsbereich mitnutzen, in Absprache mit dem Quartiersmanagement. Zudem soll der Garten von einer Person regelmäßig betreut und so Öffnungszeiten ermöglicht werden. Dafür hat das Quartier eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) zugesichert bekommen. „Wir suchen nur noch jemanden, der die Stelle besetzen möchte“, so Lissy Boost.

    In den kommenden Wochen und Monaten wird sich auf dem Gelände noch viel tun. „Der Garten soll dieses Jahr arbeitsfähig werden“, erklärt die Quartiersmanagerin. Offiziell eröffnet werden soll der Garten am 5. Juni – „Zum Tag des Schulgartens“. Bald sollen das Eingangstor dann auch hölzerne Lettern schmücken, auf denen „Dossegarten“ zu lesen sein wird. Bis dahin hat Lissy Boost erstmal ein Schild am Tor befestigt, das auf den Namen hinweist.

    Finanziert wird das Projekt nicht nur durch die GWV, sondern auch aus Förderprogrammen. So gab es von der Postcode-Lotterie 10 000 Euro und von „Anstiftung.de“, einer Stiftung die urbane Gärten unterstützt, 3500 Euro. (mehr …)

  • In Wittstock entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu  aus Antrag und Antworten)

     Die GWV GmbH und das Quartiersmanagement der Volkssolidarität möchte mit
    Nachbarn vor Ort, wie Mieter, Schulen und Kita einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Es sollen
    Hochbeete mit Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen bepflanzt werden. Jeder ist herzlich eingeladen
    mitzumachen und sich zu engagieren. Der  Gemeinschaftsgarten soll in das bestehende System der
    Kleingärten in der Röbeler Vorstadt integriert werden, um Kontaktmöglichkeiten auch zwischen den
    Gärten zu knüpfen, wie z.B. Pflanzentauschbörsen. Der Garten soll zielgruppen- und
    generationsübergreifend sein. Er richtet sich an Familien mit jüngeren Kindern bis zu alten
    Menschen, Menschen mit psychischen Behinderungen und Leuten vom Land, die ihr Leben lang in
    der Erde gewühlt haben.Ein Garten als Ort der Begegnung und des Lernens, soll barrierefrei, Kind-
    und altersgerecht sein.

    Zu dem Antrag habe ich noch ein paar Fragen:
    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten jetzt schon plant und wie sind die potentiellen
    GärtnerInnen in die Planung einbezogen. Wie plant also die Gruppe, die dann auch
    gärtnern möchte, das Projekt?  
    Beteiligte Akteure und Unterstützer: BewohnerInnen des Wohngbietes 8, Waldring Schule
    und Kita, Mosaik Schule, GWV GmbH (kommunale Wohnungsbaugesellschaft),
    Wohngebietsmanagement der Volkssolidarität
    Planung und Einbeziehung der GärnterInnen seit Beginn der Idee, erstes Kick Off ist
    erfolgt und erste Planungsrunde mit Landschaftsplaner, regelmäßige Gartenrunden
    bedarfsorientiert, ansonsten alle 2-4 Wochen zur weiteren Umsetzung und Absprachen zu
    Gartenregeln, Veranstaltungen, Kommunikation untereinander, Umsetzungsformen etc.  
     
    Was bedeutet, dass der Gemeinschaftsgarten in das System der vorhandenen
    Kleingärten einbezogen werden soll? Ist die Fläche auf dem Gelände eines
    Kleingartenvereins? Wenn ja, ist diese Anlage denn dann jederzeit offen oder wie
    kommen die GemeinschaftgärtnerInnen in ihren Gemeinschaftsgarten?
    Rund um das Wohngebiet gibt es Kleingärten, zum Teil wurden brachliegende Flächen
    bereits durch die Wohnungsbaugesellschaft gekauft und in das Gesamtkonzept des
    Wohngebietes   als Modellvorhaben für den Stadtumbau und  
    zukunftsorientierter Wohnstandort durch Aufwertung und energetische Sanierung, um
    den demographischen Wandel entgegenzuwirken durch:
    •  Modernisierung/ Umbau der Wohnungen
    •  neue Naherholungsflächen
    •  begleitende Projekte
    •  Infrastruktur   
     Darunter auch die Gemeinschaftsfläche für unseren Garten, der uns frei zur Verfügung
    gestellt wird, zudem bekommen wir Unterstützung in der Urbanisierung des Gartens, vor
    allem was den notwendigen Abriss einiger Gebäude die nicht tragbar sind betrifft. Der
    Zugang erfolgt zunächst über Schlüssel, jede Einrichtung bekommt einen. Für die
    Bewohnergruppe im Wohngebiet erfolgt das über die täglichen Öffnungszeiten im
    Wohngebietstreff.  
     
    Wie ist das Projekt organisiert? Wie laufen Entscheidungen, wie die Kommunikation? Wer
    entscheidet, wer mitmachen kann?
    Das Projekt soll kooperativ erfolgen, der Besitzer Wohnungsverwaltung übergibt die
    Fläche in verantwortliche Hände des Quartiersmanagement in dem Wohngebiet.
    VertreterInnen aus jedem Gremium entscheiden gemeinsam über die relevanten
    Themen. Die Kommunikation erfolgt zunächst auch über die Quartiersmanagement.  
     
    Soll alles gemeinschaftlich laufen oder soll es auch individuelle Beete geben? Die
    jeweiligen Einrichtungen bekommen Gartenflächen zur individuellen Nutzung mit Beeten
    nach Ihren Vorgaben/Vorstellungen. Zusätzlich wird es gemeinschaftliche Flächen, wie
    Naherholungsflächen, Naturgarten und Strauch- und Baumobst geben.  
     
    Wie beteiligen sich die benannten Schulen und Kitas finanziell an dem Projekt? Haben
    diese Einrichtungen dann individuelle Beete?  
    Die benannten Einrichtungen beteiligen sich in der Bewirtschaftung der Beete
    entsprechend Ihrer Möglichkeiten bzw. über gemeinsames Sponsoring. (mehr …)

  • Konflikt um Garten der Länder in Berlin Mariendorf

    (Gu, Tel)

    Der interkulturelle Garten der Länder ist auf dem Gelände der Wohnungsbaugesellschaft degewo (die auch Quartiersmanagement macht). Anfangs wurde das Projekt intesiv von Netzwerk Stadtraumkultur betreut, die auch den Garten der Künste in Schöneberg aufgebaut haben und die Trägerschaft für die Prachttomate übernommen haben. Es wurde dann ein eigener Verein gegründet, doch Netzwerk Stadtraumkultur hat den Garten wohl weiter begleitet. Anscheinend ist die degewo nicht zufrieden mit der Entwicklung des Gartens. Es gab Konflikte (welche, weiß ich nicht) und ohne mit der Gruppe oder mit Netzwerk Stadtraumkultur zu sprechen, soll nun wohl Himmelbeet den Garten beraten. Einen Auftrag dafür hat die degewo laut einer Mitarbeiterin der degewo noch nicht erteilt. Die degewo möchte einen offenen Garten, bei dem Interessierte nicht erst Mitglied werden müssen, mit transparenten Strukturen. Mit dem Verein haben sie keine Vereinbarung, sie haben auch erst im Zuge des Konflikts mitbekommen, dass es einen eigenen Trägerverein gibt. Netzwerk Stadtraumkultur vertritt den Standpunkt, dass die GärtnerInnen nicht gefragt wurden und das Verhalten von Himmelbeet, nämlich einen Auftrag anzunehmen, ohne mit den Betroffenen zu sprechen, unmöglich ist. Es fand ein Gespräch mit Netzwerkl Stadtraumkultur statt mit dem Ergebis, dass alle Gesprächsbeteiligten das Gesagte sacken lassen wollen. Morgen geht die degewo Mitarbeiterin in den Garten zu einer Sitzung zu der auch Leute vom Himmelbeet und einer kleinen Quartiersmanagement-Einrichtung kommen.
    Die degewo hat zwei Gemeinschaftsgärten mit himmelbeet und common grounds aufgebaut und ist dabei zusammen mit der Gruppe F im Brunnenviertel ein weiteres Projekt aufzubauen. Laut der Mitarbeiterin sind sie von den Gemeinschaftsgärten als nachbarschaftliche Begegnungs- und Betätigungsmöglichkeit überzeugt und es geht ihnen um eine gute Nachbarschaft in ihren Wohn- und Kiezanlagen. Netzwerk Stadtraumkultur sieht das Vorgehen als Entmündigung der GärtnerInnen an, hat aber erst spät das Gespräch mit der degewo gesucht. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten entsteht auf Spielplatzfläche in Kassel

    (Gu, Projektbesuch)
    In Kassel ist das Umwelt- und Gartenamt u.a. auf den Verein Essbare Stadt zugekommen und hat die Fläche eines ehemaligen Spielplatz für den Aufbau eines Gemeinschaftsgartens zur Verfügung gestellt. Wesertor ist QM-Gebiet, die Fläche liegt mitten in Wohnbebauung, an einer großen Straße, gegenüber sind große Lidl- und andere Geschäfte. Mit am Projektaufbau beteiligt sind auch die MachWasStiftung, der Ortsbeirat und andere Initiativen. Eingeladen zur Projektvorstellung hatte das „Forum am Mittwoch“ einer Kirchengemeinde und im April fand die erste Pflanzaktion (Beerensträucher) statt. Es gibt eine Gruppe (AnwohnerInnen), die sich jeden Donnerstag auf der Fläche trifft. Es gibt schon ein paar wenige Hochbeete (Paletten) und eine Bank, in aufklappbar ist und in der Werkzeuge gelagert werden könnte und einen Kompost. (mehr …)

  • Pflanztag in Spandauer Gemeinschaftsgärten

    (Gu aus alerts, 8.5.)

    „Als Ereignis für die gesamte Familie gestaltete sich am Nachmittag des 4. Mai das „Fest der ersten Aussaat, der Stecklinge und zarten Pflänzchen“ im Gemeinschaftsgarten am Blasewitzer Ring 28- 36. Weitere Pflanzaktionen wird es am 17. Mai geben.Mit Picknicktisch, Sandkasten, Hoch- und weniger hohen Beeten, Geräteschuppen und Wasserpumpe waren rechtzeitig alle Vorbereitungen zur ersten Aussaat durch die „Grüne-Daumen-Gartengruppe“ der Anwohner getroffen worden. Zuvor hatte es mehrere Treffen des Quartiersmanagements Heerstraße Nord, der Gewobag und der „Gruppe F Landschaftsplaner“ mit Gartenfreunden aus dem Umfeld des Blasewitzer Rings zur Planung des Projekts gegeben.

    Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.staaken.info/2015/04/garten-garten-gartenfest-in-heerstrase.

    Wer mit der KlimaWerkstatt Spandau gemeinsam gärtnern möchte, hat dazu am 17. Mai von 14 bis 18 Uhr beim Pflanztag in Spandauer Gemeinschaftsgärten die Möglichkeit. Die bieten auch ohne eigenen Garten die Chance, selbst angebautes Obst und Gemüse frei von Spritzmitteln und anderen Belastungen zu genießen. In den Gemeinschaftsgärten findet man zudem nicht nur Platz zum Gärtnern, sondern trifft auch Menschen, die sich auskennen und einem Tipps geben können.

    Am gemeinsamen Pflanztag können Spandauer beim Einsetzen von Kohl, Salat und Kräutern mitmachen. Pflanzen und Geräte sind vor Ort vorhanden. An der Aktion beteiligt sind die Gärten am Burbacher Weg 2, an der Westerwaldstraße 16, am Blasewitzer Ring 30/32, an der Mittelstraße 16 sowie an der Gelsenkircher Straße 20.
    http://www.berliner-woche.de/spandau/soziales/grosse-pflanzaktion-in-den-spandauer-gemeinschaftsgaerten-d76533.html (mehr …)