Schlagwort: QuerBeet Hörde

  • Dortmund: Querbeet Hörde soll ausgeweitet werden (zu essbarer Stadt)

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    Urban-Gardening-Projekt „Querbeet Hörde“ soll auf gesamte Stadt ausgedehnt werden

    Nachricht vom 01.06.2021

    Gemeinschaftsgärten, Hochbeete und begrünte Fassaden sollen überall in Dortmund einfacher möglich werden. Die Stadt will ab dem nächsten Jahr mit „Querbeet Dortmund – ernte deine Stadt“ das Gärtnern im Sinne der „Essbaren Stadt“ in ganz Dortmund unterstützen.

    „Querbeet Dortmund – ernte deine Stadt“ schlägt die Verwaltungsspitze jetzt dem Rat zur Entscheidung vor. Wobei die Aufgabe für die Verwaltung gar nicht neu ist, denn sie legt gleichzeitig auch einen Erfahrungs- und Abschlussbericht für das Projekt „Querbeet Hörde – ernte deine Stadt“ vor, das in zwei Phasen seit 2013 im Stadterneuerungsgebiet „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ lief und viele wertvolle Erfahrungen sammelte.

    „Querbeet Dortmund fördert das Urbane Gärtnern zur Produktion von Lebensmitteln und Nutzpflanzen im Sinne der ‚Essbaren Stadt‘ und Querbeet Dortmund fördert die Begrünung von Fassaden. In beiden Ansätzen engagieren sich Menschen in Dortmund für größere wie für allerkleinste Gärten und stärken damit ihre Nachbarschaft und den sozialen Zusammenhalt“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Westphal das Projekt.

    Menschen in ganz Dortmund unterstützen

    Planungsdezernent Ludger Wilde weist auf die guten Erfahrungen aus Hörde hin: „Wir haben in der Stadterneuerung in Hörde gesehen, wie gut die Hochbeete auf den Straßen und Plätzen angenommen werden und welches Glück ein Projekt wie der Gemeinschaftsgarten Schallacker den Menschen vermitteln kann. Mit diesen Erfahrungen wollen wir nun Menschen in der ganzen Stadt unterstützen.“

    Im Einzelnen soll das Amt für Stadterneuerung Gemeinschaftsgärten bei der Flächensuche unterstützen und Menschen, die gerne gärtnern möchten, zusammenführen. Ein Fonds soll die Einrichtung von Gemeinschaftsgärten und die Entwicklung von alternativen Anbaumethoden fördern. In den dicht bebauten Zonen der Stadt sollen mit Hochbeeten Flächen zum Gärtnern entstehen, auf denen eigentlich nichts wächst. Mit Muster-Begrünungen von Fassaden soll exemplarisch gezeigt werden, wie begrünte Fassaden im Stadtbild wirken können.

    Gärtnern in der Stadt hat viele Vorteile

    Gärtnern in der Stadt begrünt das Stadtbild, es schafft Erholungsräume im unmittelbaren Wohnumfeld, es fördert das Wissen um die gesunde Ernährung, fördert die Eigenproduktion von Lebensmitteln, spart damit auch CO2 ein und begrünt die Stadt. Fassadenbegrünungen kühlen im Sommer die Gebäude und ihre Umgebung und fördern die Artenvielfalt.

    „Querbeet Dortmund“ wird auch ein Baustein im Handlungsprogramm „Klima-Luft 2030“, welches das Umweltamt der Stadt Dortmund zurzeit entwickelt.

    https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/umwelt/umweltamt/nachrichten_umweltamt/detailseiten_umweltamt.jsp?nid=666646 (mehr …)

  • QuerBeet Hörde: Projektabschluss

    Essbare“ Hochbeete: Projektabschluss von „QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt!“

    Beliebte Kräuter und Gemüse in knallbunten Kisten zur beliebigen Ernte „QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt!“heißt die Aktion, die seit sechs Jahren Projekte der Urbanen Landwirtschaft in Hörde umsetzt. Jetzt feierten die Bürger den Projektabschluss.

    Entstanden sind der Gemeinschaftsgarten Schallacker, „essbare“ Hochbeete, ein Spalierobstbeet, Fenstergärten, Pflanztaschen und Workshops mit Schulen, und nicht zuletzt wurde die Idee für die Stadtteilgärtnerei Am Remberg entwickelt.

    Dreißig Hochbeete sind auf öffentlichen Straßen und Plätzen entstanden. Die Kräuter und das Gemüse in den knallbunten Kisten werden von Paten aus dem Hörder Einzelhandel, von lokalen Initiativen und der Nachbarschaft gepflegt und laden zum Naschen ein. Wer im nächsten Jahr ein Beet in Hörde übernehmen möchte, kann sich bei Gaby Schulten von der Hörder Stadtteilagentur, schulten@hoerder-stadtteilagentur.de oder Tel. 22 20 23 13 anmelden. Die Stadtteilgärtnerei, eine andere Querbeet-Idee, werde dagegen gerade erst geboren: Auf einer Brachfläche an der B 236 zwischen den Straßen Am Remberg und Obere Pekingstraße errichtet der Beschäftigungsträger GrünBau gGmbH mit der Stadt zur Zeit die nötigen Betriebs- und Sozialräume und bereitet den Boden auf. Im Frühling sollenn hier Langzeitarbeitslose frisches Gemüse, Ost und Kräuter zunächst für die Tafel anbauen.
    Ulrich Dreiskämper, Leiter des Stadterneuerungsprogramms in Hörde, zeigte sich erfreut, dass das Thema der urbanen Landwirtschaft auf so fruchtbaren Boden fiel. Er dankte dem Projektteam von QuerBeet und besondere den vielen ehrenamtlich Mitwerkenden, die das Thema der urbanen Landwirtschaft fortführen.

    Schon vorher besichtigten Besucher in zwei verschieden Exkursionen eine Auswahl der Orte, an denen die urbane Landwirtschaft in Hörde sichtbar geworden ist, wie die Hochbeete, den Gemeinschaftsgarten Schallacker und die Stadtteilgärtnerei. Nebenbei erfuhren die Gäste auch viel über Ideen, die letztlich nicht verwirklicht werden konnten, wie eine Pilzzucht, eine Aquaponik-Anlage oder den Anbau von Wein am Elias-Bahndamm.

    Das Projekt „Querbeet Hörde“ ist Teil des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ und wird finanziert mit Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt. Hörde und die Phoenix-Flächen sollen zusammenwachsen und sich gemeinsam entwickeln.

    https://www.lokalkompass.de/dortmund-sued/c-natur-garten/essbare-hochbeete-projektabschluss-von-querbeet-hoerde-ernte-deine-stadt_a1249452 (mehr …)

  • Querbeet Hörde: Hochbeete an 16 Standorten bis zum Winter

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    An zwölf Standorten sollen Gemüse, Kräuter und insektenfreundliche Blumen in 16 Hochbeeten in Hörde aufgestellt werden. Den Anfang macht nun der Hörder Neumarkt mit drei Hochbeeten. Auf der Fläche standen vorher Rosenbüsche, deren Stümpfe noch als Stolperfallen zwischen den Hochbeeten stehen. Die knallbunten Holzkisten gehören zum Projekt „Querbeet Hörde – Ernte deine Stadt!“

    Seit 2016 setzt nun „Querbeet Hörde“ gemeinsam mit AnwohnerInnen und AkteurInnen Projekte rund um das Thema urbane Landwirtschaft um. Hierzu sind immer wieder auch Exponate in der Hörder Stadtteil-Agentur in der Alfred-Trappen-Straße zu sehen.

    „Ich habe lange davon geträumt, und immer wieder angeregt, dass wir Hochbeete hier in Hörde und am Neumarkt bekommen“, erklärte sich Patin Sandra Cech, eine engagierte Bürgerin. „Urban Gardening ist ein fantastisches und zukunftsweisendes, das zugleich auch einen Bildungsanspruch hat“, sagt Thomas Pape, der mit seiner Gattin Pate eines Hochbeetes vor seinem Reformhaus ist.

    Unser Gemüse wachse schließlich nicht in den Supermarkt-Regalen, weshalb die Hochbeete zugleich eine Art Realitätsschulung in Ernährungsfragen seien. Die eigentliche Idee hinter den Hochbeeten ist aber, Freude am gemeinsamen Gärtnern und am Anbau lokaler Nahrungsmittel zu wecken – inklusive der „Interessenweckung“ bei den AnwohnerInnen. Alle HörderInnen sind eingeladen, von und aus den Hochbeeten zu naschen oder zu ernten.

    Ein Ziel der Initiative ist es aber auch, dass sich BürgerInnen auch ein eigenes Hochbeet bauen beziehungsweise anlegen. Dafür braucht man keinen „grünen Daumen“, betonen die Intiatoren. Die derzeit 16 Hochbeete werden von PatInnen betreut. Aktuell rekrutieren diese sich aus dem Hörder Einzelhandel, lokalen Initiativen und sozialen Einrichtungen.

    Die Hochbeete wurden in Kooperation mit der GrünBau gGmbH gebaut. Die Pflanzen stammen noch vom Werkhof in Dortmund-Grevel. Zukünftig sollen die Pflanzen aus der geplanten Hörder Stadtteilgärtnerei „Querbeet Sozial“ kommen.

    Zum Ende des Jahres, wenn auch die Hochbeete über den Winter wieder abgebaut werden, wird der Verlauf des Projektes ausgewertet. Im kommenden Jahr 2019 sollen nämlich wieder viele Mini-Gärten in Hörde gedeihen. Wer nun selber ein Hochbeet pflegen möchte, findet weitere Unterstützung in der Hörder Stadtteilagentur und beim Projekt „Querbeet Hörde“.

    Man kann die Hochbeete am eigenen Haus aufstellen oder im öffentlichen Raum. Vorschläge und BewerberInnen sind  erwünscht. Die Bezirksvertretung Hörde hatte das Projekt beschlossen. Es gehört zum Schwerpunkt „Stadtökologie“ innerhalb des des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ und wird aus Bundesmitteln, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund finanziert.

    https://www.nordstadtblogger.de/querbeet-hoerde-ernte-deine-stadt-der-stadtteil-ist-bunt-und-jetzt-auch-durch-urban-gardening-endlich-er-essbar/ (mehr …)

  • gärtnern statt schwimmen: der Schallacker

    (Gu, Kurzrecherche 30.7.)
    In Dortmund-Hörde entsteht ein neues Projekt – oder auch zwei. Zur Vorgeschichte: „Ein Projekt zur Urbanen Landwirtschaft, das bis Ende des Jahres 2014 mit den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils entwickelt und umgesetzt werden soll. 2013 wurden während der Konzeptphase unter anderem eine Flächen- und eine Akteursanalyse durchgeführt. Mit den gewonnenen Ergebnissen soll 2014 dann aktiv gemeinschaftlich gegärtnert werden. Das Projektteam setzt sich aus Dr. Michael Roth von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (zuvor TU Dortmund) und Miryam Frixen, Carlos Tobisch und Thomas Scholle des Dortmunder Planungsbüros plan-lokal zusammen. Ziel des Projektes ist es, durch den gemeinsamen gärtnerischen Anbau von Lebensmitteln in der Stadt Grün- und Freiflächen produktiv zu nutzen, Menschen zusammenzubringen sowie hochwertige und frische Lebensmittel auf preiswerte und unkonventionelle Art selbst zu erzeugen. Initiiert und unterstützt wird die Projektidee von der Hörder Stadtteilagentur, die den Stadtumbau in Hörde begleitet.
    Entstanden ist der Bürgergarten „Ernte deine Stadt“ und durch die konzeptionelle Arbeit des Projektteams wurde der Aufbau des Gemeinschaftsgarten SchallAcker vorbereitet.
    Das Projekt QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt! setzt sich seit 2013 im Rahmen des Stadtumbaus Hörde für die Förderung des Lebensmittelanbaus in der Stadt ein. In Zusammenarbeit mit der Stadtteilagentur wurde für das Stadtumbaugebiet eine ausführliche Flächen- und  Akteursanalyse durchgeführt, um Potenziale und Herausforderungen für Projekte der urbanen Landwirtschaft zu untersuchen. QuerBeet Hörde erarbeitete mit Walter Hueser vom SuS Hörde und den Vorstandsmitgliedern des “Integrativen Generationengarten am Marksbach” (IGM) einen Pachtvertrag, nach dem das ehemalige Freibad in den nächsten Jahren zu einem Gemeinschaftsgarten wird. Der Verein IGM, der die Fläche gepachtet hat, arbeitet seit 2009 an der Gründung eines Gemeinschaftsgartens in Hörde. Für den Verein bietet sich endlich die Möglichkeit, einen solchen Garten gemeinsam mit den Hörder Bürgerinnen und Bürgern aufzubauen und zu begleiten. Ein früherer Versuch, das  Projekt am Marksbach zu installieren, war leider gescheitert. Verpächter ist der SuS Hörde, der direkt neben dem zukünftigen Garten einen Fußballverein betreibt und sich über die neuen Nachbarn und die Aufwertung der Fläche freut.“

    http://urbaneoasen.de/2014/04/28/ab-mai-wird-in-hoerde-im-ehemaligen-freibad-gemeinschaftlich-gegaertnert/ (mehr …)