Schlagwort: Ratingen

  • GG in Ratingen Ost einen großen Schritt weiter

    (Gu, alerts)
    Pünktlich zum Frühlingsanfang startet das Urban Gardening Projekt in Ratingen-Ost. Nachdem der Bezirksausschuss Mitte bereits zugestimmt hatte, gab nun auch der Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung „grünes Licht“ für das Urban Gardening Projekt am Frommeskothen/Ecke Oststraße.
    Im letzten Frühjahr hatte sich eine erste Initiative im Zuge der Online-Umfrage „Urban Gardening – gemeinsam gärtnern und mehr“ gefunden, die das Amt für Kommunale Dienste durchgeführt hatte. Die Standortsuche in den am meisten gewünschten Stadtteilen Mitte, Ost und Lintorf konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden. In der Zwischenzeit hat die kleine Interessengruppe um Gunhild van Offern und Sabine Kitschke Ideen gesammelt, mehrere Urban Gardening Projekte in Wuppertal besichtigt und der Verwaltung ein erstes Konzept vorgestellt. Aus Sicht der Verwaltung ist dieses am Standort Frommeskothen/Ecke Oststraße, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bienenzuchtverein, sehr gut umsetzbar. Auch die ersten Kooperationen wurden schon angekündigt: Die lokale Agenda 21, die Volkshochschule sowie der Bienenzuchtverein haben im Vorfeld ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert.
    Im nächsten Schritt werden nun weitere Interessenten und Mitstreiter gesucht, die Freude an der Idee „Urban Gardening“ und am gemeinsamen Gärtnern haben, gleich welchen Alters und Herkunft. Gerne möchte die Initiative auch mit Schulen und Kindergärten in Kontakt kommen, denn es soll u.a. auch ein „grünes Klassenzimmer“ entstehen […]

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  • Ratingen: Bezirksausschuß gegen urban gardening

    (Gu, alerts)

    Bezirksausschuss spricht sich gegen Stadtgärtnern aus

    Ratingen. Die Enttäuschung war vielen Mitgliedern und Besuchern des Bezirksausschusses Mitte anzusehen, als CDU und BU den Start von Urban Gardening verhinderten, indem sie gegen die geplante Auftaktveranstaltung und den von der Verwaltung vorgeschlagenen Standort im Grünzug Wallstraße/Beamtengässchen stimmten. „Wie kann das sein“, fragte sich Ute Meier, sachkundige Bürgerin von Bündnis 90/Die Grünen im Ausschuss, „wo bisher einstimmige Beschlüsse von Rat und Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss das Stadtgärtnern nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern einhellig begrüßt haben. Außerdem hat eine Onlineumfrage der Verwaltung großes Interesse der Bevölkerung an dem Projekt, auf städtischen Grünflächen Nutzpflanzen anzubauen, ergeben.

    Eine Gruppe von 19 Bürgern hat sich bereiterklärt, unentgeltlich diese Flächen zu bearbeiten.“ Einige der Stadtgärtner waren bei der Sitzung anwesend und bekundeten, dass sie nur darauf warteten loszulegen und nicht nachvollziehen könnten, dass sie von der Politik ausgebremst wurden. „Es kann sich da nur um ein Missverständnis handeln“, so Meier, „die Fläche für das Modellprojekt soll kein Schrebergarten in Ratingen Mitte sein, zu dem nur eine begrenzte Anzahl von Personen Zutritt hat, sondern die Fläche bleibt eine öffentliche Grünfläche für alle Bürgerinnen und Bürger und damit für alle zugänglich, die von der Stadt angelegt und mit Obst und Gemüse bepflanzt und von den Freiwilligen gepflegt wird, an der Ernte können sich aber alle bedienen, das ist denjenigen, die sich für die Pflegearbeiten gemeldet haben, auch bewusst.“ „Es wäre sehr schade, wenn die Vegetationsphase verstreichen würde, ohne dass mit dem Projekt begonnen werden könnte,“ so Edeltraud Bell, sachkundige Bürgerin im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/bezirksausschuss-spricht-sich-gegen-stadtgaertnern-aus-aid-1.6062476


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  • Gärten in Wuppertal

    (Gu aus Ersti-Workshop)
    In Köln Vogelsang entsteht ein IG. Eine Fläche gibt es schon (vom Liegenschaftsamt)
    In Witten soll in einem Licht- und Luftbad auch ein Gemeinschaftsgarten aufgebaut werden. Erste Ideen gehen in Richtung IG. Es gibt schon ein paar GG in Witten, aber keinerlei Austausch oder Vernetzung. In Recklinghausen soll an einer Kirche ein interkultureller Garten entstehen, erste Schritte dahin sind Gartenaktivitäten mit Kindergruppen. In Rheinfelden hat die Stadt eine Fläche ausgewiesen und jemanden auf Honorarbasis angestellt für den Aufbau eines GG. Sie haben da erste Hochbeete (aus alten Dachziegeln als Umgrenzung) gebaut und es sind einige Leute dabei. In Ratingen gibt es zwei Garteninitiativen, die nicht viel miteinander zu tun haben. Ein IG wird über die Diakonie aufgebaut, an dem auch als Zielgruppe arbeitslose Menschen ereicht werden sollen und es eine bezahlte Koordination gibt. Ein GG entsteht initiiert durch die Stadt (gab Befragung im Vorfeld), mit Förderung und Gerätschaften ausgestattet. Es gibt aber auch schon InteressentInnen. In Osnabrück gibt es einen neuen GG, der auf dem Gelände der Hochschule entsteht. Die beiden Initiatoren haben aus dem Nachhaltigkeitsfonds der Uni eine Initialförderung in Höhe von 1500 Euro bekommen, die sie hauptsächlich für Transportkosten brauchen. Denn sie haben viele Firmen bzgl. Spenden angeschrieben und bekommen vom Baumarkt alles, was in einen Container wandert und von einem Bauhandel alle Reste. Kaufen müssen sie daher so gut wie keine Materialien. Auf dem Gelände gibt es auch eine Gärtnerei und einen Betriebshof und sie haben somit „Luxusbedingungen“ (Zitat), alle sind ihnen wohlgesonne, sie können alles nutzen.
    Vor zwei Wochen haben sie angefangen, ÖA zu machen und nun sind die 30 Leute. In Hagen soll in einem sozialen Stadt Gebiet ein IG entstehen und in Viersen gibt es ein Grundstück, auf dem eine Frau – beauftragt durch die Stadt – ein Qualifizierungsprojekt für Geflüchtete umsetzen soll. Die Leute im GG in München Ramersdorf wollen zunehmend eigene Hochbeete und die Koordinatorin denkt in Richtung Patenschaften für Beete oder Pflanzen, da so auch der Kommunikationsaufwand reduzierbar wäre. In Essen entsteht auf dem Gelände der Zeche Zollverein in einer Kleingartenanlage ein Gartenprojekt, das pratizipativ entwickelt wird und bei dem noch unklar ist, ob überhaupt Gemüse angebaut werden soll. Außerdem entstehen in Essen gerade an einigen Stellen weitere Gärten – so können Leute auch Paten von Ex-Spielplätzen werden und bekommen z.B. ein Hochbeet von der Stadt dazu.

    In Wuppertal gibt es inzwischen 13 GG. Sie haben sich zu einem sichtbaren Netzwerk zusammengeschlossen und ein gemeinsames Logo und eine gemeinsame Site. Sie haben die Ausstellung carrot city nach Wuppertal geholt und ein breites Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt.
    Das sichtbare Netzwerk ist für sie wichtig, um bekannter zu werden, neue GärtnerInnen zu gewinnen, gegenüber Politik und Verwaltung stärker auftreten zu können und auch um den Austausch durch gemeinsame Aktivitäten zu fördern.
    Viele der Gärten haben den Verein „Neue Arbeit – Neue Kultur“ als Träger. Mit diesem Träger schließt die Stadt Gestattungsverträge – oft ist nun nur noch Christine Nordmann als Unterzeichnerin übriggeblieben, die anderen sind nicht mehr in den Gärten aktiv.
    Der UtopiaStadtgarten am Mirker Bahnhof ist auch Teil des Netzwerks, hat aber einen anderen Träger. Hier ist eine aktive Gruppe mit einem Kernteam von ca. 8 Leuten (plus x Leute). Sie bauen auch Kräuter in Töpfen für das Restaurant an und sind sehr gut verzahnt mit den anderen Bereichen des Mirker Bahnhofs. Im Garten gibt es einen Teich, sie haben einen der Hänge terrassiert, haben Wissen zu Pflanzen, die den Schatten lieben und wie man „quadratmeter“ gärtnert. Die eine Koordinatorin arbeitet mit behinderten Menschen zusammen und diese bauen zusmmen die Pflanzen für den Garten an (Vorzucht des Saatguts etc.)
    Im Mirker Schwimmbad gibt es ein Gartenprojekt, von dem man wissen muss, dass es dort ist. Kein Schild, kein Hinweis macht es sichtbar und es ist ganz am anderen Ende des Geländes. Ein kundiger Herr hat hier in runder Form Beete angelegt, mitgärtnern ist erwünscht. Einige waren letztes Jahr wohl auch dabei, ob und wie es weitergeht, ist offen. Der Herr hat bisher alles aus eigener Tasche finanziert.
    Der Honiggarten liegt an einer der vielen Treppen Wuppertals. Hinter einem oft geschlossenen, massiven Tor. Gerade ist ein neues Bienenvolk eingezogen, die alten Völker leben jetzt woanders. Es ist eine kleine Gruppe, die hier gärtnert. Sie sagen, dass sie gar nicht s scharf darauf sind, dass mehr Leute mitmachen, da es ja nicht so richtig viel zu tun gibt. Schicke Hochbeete haben sie über einen Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger gebaut und aufgestellt bekommen. Eine Saatguterhaltungsorganisation hat hier auch Beete, da es hier so ruhig ist und die Beete durch das abschließbare Tor geschützt sind. Die Gartengeräte stehen offen unter einem Vorsprung, Wasser zapfen sie aus der Regenrinne des Hauses, an den der Garten grenzt ab.
    Der Gemeinschaftsgarten Ledererstraße liegt an einem Platz (Treppen rundherum), der als sehr problematisch angesehen wird. Es werden Drogen konsumiert etc. Die Stadt hat alles, was eine Aufenthaltsqualität fördern würde, abmontiert (sogar die laternen), die GärtnerInnen dürfen nix hinstellen oder da lassen (keine Tische oder Bänke aufbauen, kein Geräte da lassen) und bis auf ein Schild weist derzeit nix auf einen Garten hin. Gegärtnert wird in den vorhandenen großen Betonkästen. Doch sieht man zu der Zeit des Jahres da gerade nicht viel (bis auf gestrüpp). Wasser holen ist sehr aufwendig, mit Gießkannen aus Privatwohnungen. Ob und wie es hier weitergeht ist fraglich.
    Die Pflanzbar ist aus einem Streetart Projekt entstanden und nun gibt es einen Träger aus der Kinder- und Jugendarbeit. Hier finden ganz hauptsächlich außerschulische Aktivitäten für Kinder und Jugendliche statt. Erwachsenen wären gerne gesehen, doch sind sie nicht dabei – es gibt aber auch kein Schild, das dazu aufruft. Es gibt viele Spenden aus der Nachbarschaft,, Pflanzen, AUtoreifen, Schuhe (wird hier alles begärtnert). es gibt keinen Zaun und die Fläche gehört einer Wohnungsbaugesellschaft. Vorher war das eine eher müllige Hundewiese.
    Das Gartenprojekt Solnischko wird von einer Migrantenorganisation gemacht. Es befindet sich auf einem ehemaligen Bolzplatz, der mit einem Zaun umgrenzt ist. Sie wollen gerne auch nichtrussischsprachige Menschen ereichen und machen viele Angebote, doch gelingt es ihnen noch nicht so richtig. Sie haben ein Häuschen gebaut, es gibt eine Komposttoilette und Beete, die sie gemeinsam bewirtschaften. Trittsteine haben sie mit Mosaik erstellt.
    Der Inselgarten ist direkt an der Friedenskirche in Wuppertal und hier werden die Pflanzen auch für die Arbeit der Kirche, die sich als Ort für die Nachbarschaft begreift, genutzt.
    Der Wandelgarten, die Keimzelle der Wuppertaler Gärten, ist nach wie vor ein Kommunikations- und Werbungsort für das gemeinsame Gärtnern in der Stadt. In einer Baulücke einer lebendigen Straße in einem Szeneviertel kann man hier gärtnern, aber es gibt auch Outdoorkino, Diskussionsrunden und viel mehr. Zum Lusienstraßenfest wird der Zaun weggenommen und hier steht die Bühne. Vor dem Garten ist eine Givebox, die gut genutzt wird.

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  • Starterkit für GG in Ratingen

    (Gu, alerts)
    […]
    Für die Interessenten gibt es einen „Startkit“, bestehend aus wenigen ausgewählten Gerätschaften wie Spaten, Hacke, Bodenlockerer und Pflanzschaufeln. Außerdem will die Stadt bestimmte Blumen- und Gemüsesorten sowie Beerensträucher anbieten. Die Vorschläge werden zunächst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung diskutiert. Gibt es grünes Licht, woran niemand zweifelt, wird der konkrete Start vorbereitet. Zunächst soll es eine Auftaktveranstaltung geben. Bei Bedarf sollen Workshops und/oder Vorträge bei der VHS angeboten werden. Schon 19 Bürger haben sich telefonisch oder per E-Mail angemeldet, um mitzumachen. Auch der Ratinger Bienenzuchtverein hat bereits seine Mitarbeit angeboten, er wird ebenfalls zur Auftaktveranstaltung eingeladen.[…]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/hobby-gaertner-bekommen-parzelle-aid-1.5922757 (mehr …)

  • Stadt Ratingen fördert GG mit Flächen und „starterkits“ und Pflanzen

    (Gu, alters)

    Das Projekt Urban Gardening, zu deutsch etwa „Gärtnern in der Stadt“, nimmt konkrete Formen an. Wie berichtet, hatte die Stadtverwaltung Anfang des Jahres zu dem Thema eine Online-Umfrage gestartet. Man wollte wissen, ob es generell einen Bedarf gibt, Freiflächen für Hobbygärtner zur Verfügung zu stellen. Die Zustimmung war groß, nun soll ein Modellprojekt an der Wallstraße verwirklicht werden.
    Die Verwaltung legt konkrete Vorschläge für die Umsetzung vor: Zunächst soll eine Fläche an der Wallstraße/Beamtengässchen zur Verfügung gestellt werden. Außerhalb der provisorisch angelegten Blumenwiese soll eine Fläche umzäunt werden. Einfache Tore sollen Hunde draußen halten. Ansonsten sollen dieser und weitere Gärten in anderen Stadtteilen für die Öffentlichkeit frei zugänglich bleiben.
    Für die Interessenten gibt es einen „Startkit“, bestehend aus wenigen ausgewählten Gerätschaften wie Spaten, Hacke, Bodenlockerer und Pflanzschaufeln. Außerdem will die Stadt bestimmte Blumen- und Gemüsesorten sowie Beerensträucher anbieten. Die Vorschläge werden zunächst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung diskutiert. Gibt es grünes Licht, woran niemand zweifelt, wird der konkrete Start vorbereitet. Zunächst soll es eine Auftaktveranstaltung geben. Bei Bedarf sollen Workshops und/oder Vorträge bei der VHS angeboten werden. Schon 19 Bürger haben sich telefonisch oder per E-Mail angemeldet, um mitzumachen. Auch der Ratinger Bienenzuchtverein hat bereits seine Mitarbeit angeboten, er wird ebenfalls zur Auftaktveranstaltung eingeladen. […]
    Das Projekt als „Interkulturellen Garten“ beziehungsweise „Flüchtlingsgarten“ auszulegen, wurde übrigens nach einer „öffentlichen Wiese“ als zweithäufigste Form von den Teilnehmern genannt: „Hier besteht die Chance von Integration von Menschen, egal wie alt oder welcher Hautfarbe.“
    Ein interkultureller Garten wäre laut Verwaltung sowohl am Standort Wallstraße/Beamtengässchen, wie auch am Standort Maximilien-Kolbe-Platz denkbar. „Sollte ein interkultureller Garten überwiegend beziehungsweise ausschließlich der Nutzung durch Flüchtlinge dienen, müsste dieser sinnvollerweise in unmittelbarer Nähe eines Übergangswohnheimes angelegt werden.“ Das Modellprojekt am Bemantengässchen könnte sich, so die Verwaltung, „langfristig gut in das Konzept des geplanten Mehrgenerationenparks integrieren.“

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  • Stadt Ratingen will urban gardening – und startet mit Befragung

    (Gu, mail)

    So wie die Ergebnisse unserer Umfrage im Moment sind, wird es wohl auf einen Gemeinschaftsgarten hinauslaufen. Ich möchte hierzu eine Auftaktveranstaltung machen( frühestens Ende März), zu der ich die, die sich bei mir quasi angemeldet haben einlade  und gebe es auch noch mal über die Presse bekannt (für spontan Entschlossene). Die Gruppe wird sich ja dann erst zusammen finden, kennen lernen, Ideen entwickeln…… Ich habe mit einigen gesprochen, die ihr eigenes Beet haben möchten und andere, bei denen das gemeinschaftliche im Vordergrund steht.

    Ich habe in der Umfrage u.a nach den bevorzugten Formen des UG gefragt (Fragebogen mit Infos auf der Vorschaltseite auf facebook oder www.ratingen.de) , hier waren bis zu 3 Antworten möglich. Da wir eine städtische Fläche im Zentrum an der Wallstraße schon im Vorfeld ausgeguckt hatten, sich die meisten Bürger bisher im Zentrum eine UG Fläche wünschen ( es sind noch 2 andere Stadtteile stark nachgefragt), die meisten Bürger bisher städt. Grünanlagen(Park, Spielplatz, Wiesen) (29%) umgestalten möchten und 24% sich auch einen interkulturellen Garten mit Migranten und Flüchtlingen vorstellen können, würde ich im Moment hier die Priorität setzen. Die eingehende Kommentare spiegeln bisher überwiegend wieder, dass die, die starkes Interesse haben am liebsten mit allen zusammen, unabhängig von Alter, Herkunft etc. etwas gemeinsam gestalten möchten. Viele interessieren sich auch noch für eine Ackerparzelle (17%) und essbare Kübel(15%) im Stadtgebiet.

    Leute aus der Stadtverwaltung waren auch schon bei Düsselgrün und haben sich vor Ort beraten lassen.

    Kontakt mit dem geplanten Interkulturellen Garten in Ratingen West bestehen nicht so wirklich. Sie wissen voneinander, doch sagt die Frau von der Stadt: „das ist was ganz anders und lief nicht über uns“. (mehr …)

  • Online Befragung in Ratingen

    (Gu aus alters, 7.1.)

    Warum also sollte das so genannte Urban Gardening, das Gärtnern in der Stadt, nicht auch in Ratingen funktionieren? Die Grünen im Stadtrat hatten mit einem Antrag das Thema auf den Tisch gebracht – nun soll der Bedarf mit einer Online-Umfrage ermittelt werden, die ab Freitag, 8. Januar, auf der Website der Stadt freigeschaltet wird.

    Einen ersten Versuch zum wilden Grün hatte die Stadt im vergangenen Jahr gemacht, als sie an der Wallstraße Wildblumen aussäte und sie sich selbst überließ. Dieser Standort, rund 1000 Quadratmeter groß, wurde auch für das kommende Projekt ausgeguckt. Ein weiteres Gelände könnte in Lintorf an der Fritz-Windisch-Straße beackert werden.

    Grundsätzlich läuft das alles unter dem Begriff ökologische Stadtentwicklung. Angelika Genieser: „Gesucht werden Menschen und Kooperationspartner, die ein Urban-Gardening-Projekt eigenverantwortlich organisieren möchten. Die Stadt stellt geeignete Flächen einschließlich Erschließung zur Verfügung. Das Amt für Kommunale Dienste unterstützt und begleitet den Prozess in der Anfangsphase. Je nach Umfrageergebnis wird die weitere Vorgehensweise durch den Rat beschlossen“.

    Die Bürger werden befragt, ob sie lieber Baumscheiben oder andere kleine Flächen im Straßenraum in Ordnung halten möchten, ob sie am liebsten in einen Kleingarten als Co-Gärtner einsteigen möchten oder ob ihnen eine veritable Parzelle auf einem Acker vorschwebt, ob sie sich oder am liebsten Kinderspielplätze oder anderes Erholungsgebiet umbauen möchten, sich Kübel mit essbaren Pflanzen im Stadtgebiet wünschen.
    […]
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/wo-buerger-selbst-gaertnern-duerfen-aid-1.5673171 (mehr …)