Schlagwort: Regensburg

  • Regensburg: PAT und Garten für Alle entwickeln sich gut

    (Antrag, ANtworten)

    Im Garten für Alle steht eine Gartenhütte, auf dessen Dach PV-Module für die Stromerzeugung instal-
    liert sind. Es gibt zwei Solarbatterien, die seit 2015 in Betrieb sind und nun ihr Leistungsende erreicht
    haben. Um weiterhin autark Strom erzeugen zu können, der insbesondere für den Betrieb der Wasser-
    pumpe genutzt wird, um das Donauwasser für die Bewässerung zu nutzen, sind neue Batterien not-
    wendig.
    Ein zweiter Punkt ist der Materialbedarf im Allgemeinen. Wir sind mehr Gärtner:innen geworden, da
    wir zusätzlich zu den bodentiefen Beeten noch Hochbeete errichtet haben. Im Hinblick auf die Rasen-
    höhe haben wir bereits verschiedene Taktiken und Werkzeuge ausprobiert (Sense, händischer Rasen-
    mulcher, etc.) und haben uns nun gemeinschaftlich für eine Elektrosense mit Kabel entschieden, wel-
    che wir gebraucht anschaffen möchten. Die Rasenhöhe soll insektenfreundlich gehalten werden und
    so, dass Wildblumen Platz zum Wachsen haben.

    Im PAT-Garten hatten wir bisher mit einem händischen Rasenmulcher die Fläche um die Hochbeete
    gemäht. Dieser ist bei hohem Gras aber nicht zu gebrauchen und mittlerweile sehr stumpf geworden.
    Einige Gärtner:innen haben schon Erfahrung im Sensen. Deshalb möchten wir uns nun für den Garten
    eine Sense und eine Handsichel anschaffen sowie einen ordentlichen Laubrechen, um das Mähgut sam-
    meln zu können.
    Um Wasser zu sparen, möchten wir außerdem für unsere Gemeinschaftsbeete Ollas bauen. Hierzu be-
    nötigen wir unbemalte, durchlässige Tontöpfe und Fliesenkleber. Für die Instandhaltung unserer Hoch-
    beete nutzen wir soweit wie möglich geschenkte Paletten, als Innenverkleidung werden wir nun anstatt
    teurer Teichfolie aussortierte Big-Bags vom Kompostwerk verwenden. Für zukünftige Reparaturen
    bräuchten wir somit nur noch neue Schrauben in unterschiedlichen Längen und eine Holzsäge

    Zum Garten für Alle:

    Am Besten schicke ich Ihnen anbei unseren Beetplan, da sieht man ganz gut, dass die Gartenfläche schon ausgereizt ist und der Bestand an Beeten gleich bleibt bzw. nicht erhöht werden kann. Aufgrund der zentralen Lage haben wir einige Personen auf der Warteliste – diese versuchen wir in andere Projekte von Transition zu vermitteln. Die Beete werden von ca. 30 Personen bewirtschaftet, wobei zu den regelmäßigen Treffen durchschnittlich 10 Personen anwesend sind. Der Garten für Alle hat eine Gartenhütte, auf dessen Dach die Solarpanele installiert sind und in der Hütte die Geräte untergebracht sind. Wir haben bereits eine manuelle Sense, brauchen jedoch zusätzlich einen elektrischen Rasentrimmer (aus Nachhaltigkeitsgründen mit Kabel), damit sich möglichst viele Personen an der Pflege des Gartens beteiligen können und wollen. Bei unseren regelmäßigen Garten-Treffen besprechen wir allgemeine Aufgaben und packen diese dann direkt oder bis zum nächsten Treffen an.

    Zum PAT-Garten:

    Der PAT-Garten hat dieses Jahr 23 Mitglieder auf 30 Hochbeeten, wobei 6 etwas kleiner sind und von der ganzen Gruppe genutzt werden. Wir haben entschieden erstmal keine neuen Beete mehr zu bauen, da wir die Gruppengröße recht angenehm finden und zusätzliche Beete ja auch immer einen zusätzlichen Unterhaltungsaufwand bedeuten. Dieses Jahr gab es einen großen Wechsel in der Gruppe, viele haben letztes Jahr aus Zeitgründen aufgehört. Letztendlich haben alle Beete aber neue „Besitzer“ gefunden.
    Neben den Beeten gibt es eine kleine Wasserstelle für Insekten, einen Kompost, eine Grüngutstelle (für kranke Pflanzen, die nicht von uns kompostiert werden) und einen Schuppen, in dem sich Wassertanks, Baumaterial und eben auch Gartengeräte befinden. Um die Instandhaltung kümmert sich die Gruppe gemeinsam. Wobei es natürlich wie in jeder Gruppe Leute gibt die mehr machen, und andere die weniger machen. Insgesamt ist die Arbeitsmotivation bei uns aber aktuell erfreulicherweise recht hoch 🙂

    Zum Thema Kosten (beide Gärten):
    Pro Beet (Gemeinschaftsbeete ausgenommen) zahlen die Gärtner*innen jährlich einen Beitrag an Transition, mit dem die Pacht der Grünflächen, ein Zuschuss zu den Wasserkosten – nur PAT-Garten betreffend (wird ja teils von der REWAG gespendet), kleinere Anschaffungen und ein Spendenbeitrag an Transition gedeckt werden. Wir haben hin- und wieder Kontakt zum Stadtgartenamt. Die Arbeiter dort mähen ab und zu mal einen Teil der Wiese mit und finden den Garten ganz nett, sonstige Förderung von Seiten der Stadt gibt es aber nicht.


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  • Regensburg: im Herzfleckgarten ist wieder eine Gruppe aktiv

    (Sachbericht)

    Sechs Gärtner*innen haben im März in einer gemeinschaftlichen Aktion zusammen mit einer Gruppe
    von circa zwanzig Mitgliedern der Jungen Ökologen zunächst sechs “Niedrig”-Beete und einen Weg
    durch den Garten angelegt. Die Gruppe der Jungen Ökologen weilte an dem Wochenende für ihre
    Bundesversammlung in Regensburg. Sie hatte Transition Regensburg ihre Hilfe bei der Umsetzung
    eines anstehenden Projekts angeboten. So legten wir die Arbeiten zur Wiederbelebung des
    Herzfleckgartens auf dieses Wochenende und luden die Jungen Ökologen dazu ein. Die Koordinierung
    einer so großen Gruppe gestaltete sich am Ende leichter als gedacht. Es wurden Arbeitsgruppen
    gebildet. Die anfängliche Aufteilung der helfenden Hände auf diese Arbeitsgruppen ging zügig
    vonstatten und änderte sich im Laufe der Arbeiten je nach Bedarf selbstständig. Eine Arbeitsgruppe
    war damit betraut die für den Bau der Beetumrandungen beschafften Paletten zu zerlegen. Die
    Verwendung der Bretter aus gebrauchten Paletten anstatt der dafür ursprünglich vorgesehenen neu
    gekauften Holzbretter aus dem Baumarkt ist ressourcenschonender. Zwar war das Zerlegen der
    Paletten teilweise schweißtreibend, dennoch haben Paletten zwei Vorteile: Man spart sich zum einen
    das Zersägen der Bretter, zum anderen enthalten Paletten bereits Holzklötze, die man wunderbar als
    Eckverbindungen für die das Beet umrahmenden Bretter verwerten kann. Durch die Anschaffung
    gebrauchter Paletten anstelle neuer Holzbretter konnte ein Teil der dafür veranschlagten Kosten
    eingespart werden. Dieser aufgesparte Betrag wird im kommenden Frühjahr allerdings zur Erneuerung
    einiger Umrandung benötigt. Witterung und Feuchtigkeit aus dem Boden haben dem Holz teilweise
    stark zugesetzt. Je eine Arbeitsgruppe pro Beet schraubte die aus den Paletten herausgelösten Bretter
    und Klötze zu den besagten Beetrahmen zusammen und befüllte diese anschließend mit der torffreien
    BIO Hochbeet-Erde. Ein kleiner Teil der Erde wurde zurückbehalten, um im kommenden Frühjahr evtl.
    ein zusätzliches Beet anzulegen oder abgesenkte Stellen in den bereits vorhandenen Beeten wieder
    aufzufüllen. Eine weitere Arbeitsgruppe legte den Weg durch den Garten mit Holzhackschnitzeln aus.
    Die dafür ursprünglich veranschlagte Menge von 250 Liter stellte sich im Laufe des Gartenjahres als
    etwas zu wenig heraus, da die Hackschnitzel relativ schnell verwitterten und überwuchert wurden.
    Nun ist die Überlegung, entweder mehr Hackschnitzel oder zusätzlich Stroh aufzubringen. Die dafür
    benötigte Summe speist sich ebenfalls aus einer teilweisen Kosteneinsparung bei diesem Posten. Als
    Abschluss der gemeinschaftlichen Aktion wurde in einem der Beete eine Blühmischung für Bienen,
    Schmetterlinge und andere Insekten angesät.
    In einer separaten Aktion im Mai wurde von fünf Gärtner*innen in den übrigen fünf Beeten gesät.
    Dabei wurden die Beete thematisch aufgeteilt: Wildblumen, Kräuter, Blattgemüse, Färberpflanzen,
    Gemischtes inkl. Walderdbeeren. Dabei wurde beschlossen, dass alle Beete gemeinschaftlich gepflegt
    werden. So einigte man sich darauf, dass grundsätzlich montags, mittwochs und samstags gegossen
    wird oder nach Bedarf. (mehr …)

  • Regensburg: Herzfleckgarten unter Obhut neuer GRuppe

    (Antrag, Antworten)

    eben den drei großen Gemeinschaftsgärten(Garten für Alle, PATGarten, Interkultureller Garten)und
    der GrünenOase,betreibtTransitionRegensburg auch nochzwei kleineGemeinschaftsgärten: den
    EBWGarten und den Herzfleckgarten. Letztererwurdemit der Gründung vonTransition Regensburg
    2012 ins Leben gerufen.Erliegtinmitten der Regensburger Altstadtundumfasst eine Fläche von ca.
    100 qm.Leiderwurde der Garten in den letzten Jahren etwas vernachlässigt. Nunwirder
    wiederbelebt.Dazu hat sich eine GruppevonsechsGärtnerInnen gebildet, die dasVorhabenin Angriff
    nehmen.ImvergangenenHerbst wurde derGartenschongemeinschaftlich voneinigenzu hoch
    gewachsenenGehölzenbefreit.Dieso gewonnenenStämmeund Ästewerdenwiederverwendet,für
    den BaueinerBank, die zum Verweilen im Garten einlädt.Im Zentrum des Gartens stehtin einemvon
    Steinenumrandeten HerzeinFeigenbaum.Der Baum wurde 2012 gepflanzt. Erbleibtdas Herzstück
    des Gartens.Die ihn umgebendenRosenund Hagebuttensträuchersollenden Gartenebensoweiter
    zieren.Zumeiner Freude habe ich heute gesehen, dass ein paarSchneeglöckchen aufgegangen sind.
    Auch Tulpen sprießenaus der Erde.Neben dem Bau der Banksollenin diesem FrühjahrNiedrig
    Beete mitKräutern,Gemüse und(essbaren)Blumen angelegtwerden; ebensoein Weg, der sich durch
    den Garten schlängelt.

    • Wem gehört die Fläche und gibt es einen Vertrag für die Nutzung? Die Fläche gehört der Stadt Regensburg. Ja, es gibt einen Vertrag für die Nutzung. Ist die Nutzung befristet? Nein, die Nutzung ist unbefristet. Müssen Sie eine Pacht bezahlen? Nein, die Nutzung ist unentgeltlich.
    • Gibt es einen Zaun oder eine andere Art der Umfassung der Fläche? Ja. An drei Seiten ist die Fläche durch eine ca. 1 m hohe Hecke begrenzt. An die vierte Seite grenzt mit ca. einem Meter Abstand eine Hauswand. 
    • Wie ist die Wasserversorgung organisiert? Der Garten liegt nur 50 m von unserer Transition Base entfernt. Die Base ist so was wie unser Vereinsheim. Darin befindet sich unsere TeilBar (Laden zum Verschenken und Tauschen), unsere FoodCoop lagert und verteilt dort ihr Gemüse. Auch einen Coworking Space haben wir dort. Dementsprechend gibt es dort auch eine Toilette mit Wasseranschluss.
    • Wo werden die Geräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu? Im Kellerabteil der Transition Base. Dort lagern jetzt schon ein paar Geräte. Jedes Transitionmitglied hat Zugang zur Base. Die Tür entriegelt sich durch einen Telefonanruf automatisch.
    • Ist das ein „essbare Stadt“ Projekt oder ernten nur die, die dort auch gärtnern? Teils teils. Geplant ist, dass das Gemüse nur den GärtnerInnen vorbehalten ist, Kräuter und essbare Blumen dürfen alle ernten. 
    • Gibt es an der Fläche Schilder, die auf den Garten aufmerksam machen? Noch nicht. Da müssen wir nochmal mit der Stadt Rücksprache halten, inwiefern bzw. in welchem Umfang das mit den Welterberichtlinien vereinbar ist. 

    Wie wurden die Menschen, die sich nun um den Garten kümmern, gefunden? Über unsere regelmäßig stattfindenden Kennenlerntreffen für Neumitglieder, den Newsletter und Mundpropaganda. Bei den momentan sechs GärtnerInnen soll es natürlich nicht bleiben. Wir hoffen mit der Wiederbelebung des Gartens weitere Menschen für das Projekt zu gewinnen (mehr …)

  • Regensburg: Reparaturen und mehr Regenwasser in Gemeinschaftsgärten

    (Antrag, Antworten)
    Der PAT_Garten und der Interkulturelle Garten in Regensburg wollen mehr Regenwasser nutzen und ihre Wasserversorgung entsprechend ausbauen, zudem fallen Reparaturen an den Hochbeeten an.
    Im Garten für Alle werden neue Beete gebaut.

    Alle Gärten haben einen Pachtvertrag mit der Stadt Regensburg, der sich stillschweigend jedes Jahr verlängert. Die Stadt Regensburg hat bisher schon großes Interesse daran, dass die Gärten weiterhin bestehen. Es besteht im Allgemeinen ein sehr gutes Verhältnis zur Stadt bzw. zum Stadtgartenamt.

    Der PAT-Garten besteht seit 2017. Es ist ein reiner Hochbeetgarten mit knapp 30 Gärtner*innen. Inzwischen gibt es 30 Hochbeete. 7-9 davon werden als Gemeinschaftsbeete genutzt, zum Beispiel für Kräuter, Wildblumen, Beeren und als Probierbeete für Besucher. Die übrigen werden von im Schnitt zwei Gärtner*innen pro Beet gepflegt. Die Kerngruppe, die zu monatlichen Treffen und Arbeitseinsätzen kommt, besteht aus 8-10 Personen. Diese kümmern sich auch um die Reparaturen und ggf. Erweiterungen, die bis zum nächsten Frühjahr abgeschlossen sein sollen.

    Der „Garten für Alle“ besteht seit 2014. Im ursprünglichen Teil des Gartens gibt es ca. 20 normale Beete. Seit 2020 wurde der Garten um 10 Hochbeete erweitert. Die Kerngruppe, die regelmäßig zu Treffen erscheint, liegt zwischen 10 und 15 Personen. Die Entwicklung des Gartens ist auf der Homepage sehr ausführlich dargestellt: https://www.transition-regensburg.de/gruppen/gardening/transition-garten-fuer-alle/

    Der Interkulturelle Garten besteht aktuell aus ca. 25 Beeten. Davon sind vier Beete vom gesamten Garten gemeinschaftlich genutzt (Tomatenbeet, Kartoffelbeet und zwei, in dem verschiedene Sachen wachsen). Generell sind aber alle Beete gemeinschaftlich genutzt, in dem Sinne, dass es immer um die 2-5 Personen sind, die sich jeweils, um die Beete kümmern. Die Reparaturen und Erweiterungen werden von den Gärtnerinnen gemeinsam durchgeführt. Die Dacherneuerung und Erneuerung der Regenrinne ist für das kommende Frühjahr geplant.


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  • Regensburg: Umgang mit Antrag Grüne zu GGs

    Grüne Regensburg, 4.4.2022 Beschlussvorlage:

    1. Bei allen neu aufzustellenden Bebauungsplänen, ausgenommen in reinen Gewerbe- und Industriegebieten, werden grundsätzlich Flächen für Urbanes Gärtnern vorgesehen. Je nach Gebiet können unterschiedliche Formen des Urban Gardenings, wie z.B. Gemeinschaftsgärten oder Modelle der „Essbaren Stadt“ realisiert werden.

    2. Die Verwaltung prüft, welche Flächen sich im Stadtgebiet besonders für weitere Urban-Gardening-Projekte eignen und welche Möglichkeiten von städtischer Seite bestehen, an der Planung und Umsetzung beteiligt zu sein. Der Fokus liegt hierbei auf Stadtvierteln, die bisher noch nicht über ein solches Projekt verfügen. Dem zuständigen Ausschuss wird über das Ergebnis Bericht erstattet.
    https://gruene-stadtrat-regensburg.de/mehr-urbane-gaerten-fuer-regensburg/

    Im Stadtplanungsausschuss am 03.05.2022 wurde der Antrag der Grünen mit Bericht der Verwaltung erledigt – da diese Forderungen im Rahmen der Möglichkeiten ohnehin bereits Berücksichtigung fänden.

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  • Inklusives Gartenprojekt für KInder und Jugendliche in Regensburg

    (alerts)

    Im September 2019 startete der Stadtjugendring Regensburg mit einem Inklusiven Gartenprojekt, das von der „Aktion Mensch“ gefördert wird. Auf der 2.000 Quadratmeter großen Fläche rund um die Geschäftsstelle in Regensburg wird ein Ort geschaffen, an dem Kinder und Jugendliche unabhängig von einer seelischen, sozialen oder körperlichen Beeinträchtigung willkommen sind. Gemeinsam mit pädagogischer Begleitung wird das Gelände gestaltet und dient als Treffpunkt und Spielort.

    REGENSBURG Anhand von Bau-, Pflanz- und Gestaltungstagen, sowohl für feste Klassen und Gruppen als auch zu offenen Zeiten, möchte der Stadtjugendring einen Beitrag zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen leisten. Das Inklusive Gartenprojekt soll jedem Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit geben und Menschen zusammenbringen. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und die Gegebenheiten und Angebote so zu gestalten, dass jeder Mensch gleichermaßen am Projekt teilnehmen kann und sich gleichermaßen willkommen fühlt.

    Jeden Mittwoch von 15 bis 19 Uhr findet ein offener Gartentag statt. Kinder und Jugendliche können selbstständig oder gemeinsam mit Assistenzkräften und anderen Bezugspersonen ohne Anmeldung kommen. Es wird gegärtnert, gebastelt, gewerkelt, gekocht und vieles mehr! Wenn es zu kalt wird, geht es in den beheizten Gruppenraum.

    Auch Schulgruppen, Kindergartengruppen, Wohngruppen, Vereine, Verbände und andere Kinder- und Jugendgruppen sind herzlich eingeladen, den Garten zu besuchen! Hierfür werden gemeinsam Angebote und Zeiträume geplant. Möglich sind Einzeltermine und regelmäßige Angebote sowohl unter der Woche als auch am Wochenende. Bei Interesse werden ein Termin vereinbart und Projektinhalte und Weiteres besprochen. Alle Angebote sind kostenfrei! Bei Unterstützungsbedarf (kostenlos) bittet der Stadtjugendring um rechtzeitige Kontaktaufnahme. (mehr …)

  • Interkultureller Garten Regensburg entsteht auf anderem Gelände

    (Tel)
    Der Besitzer der Fläche, auf dem der IG in Regensburg geplant war (und auf der Transition Town auch ein Gebäude gepachtet hat und dort Veranstaltungen macht) ist rassistisch und somit wird dort kein IG aufgebaut. Die Gruppe hat an anderer Stelle eine kommunale Fläche und es sind nun auch mehr Leute.
    Sie müssen noch klären, ob die Komposttoilette, deren Bau wir im Kontext des Gartens gefördert haben, umziehen kann.
    Zudem gibt es beim Gartenbauamt eine Ansprechperson für Gruppen mir einer Liste möglicher Flächen. Die Liste bekommt Transition Town nicht. Die Anfragen sollen von Transition Town gebündet werden, das Amt möchte nicht, dass sich viele Einzelen an es wenden. (mehr …)

  • neuer Garten in Regensburg

    (gu, aus Antrag)

    Wir als Wohngemeinschaft auf dem Pürkelgut sowie andere Personen im Projekt Nachbarschaftswerkstatt/ Ökodorf möchten gerne einen Nachbarschaftsgarten aufbauen und unterhalten.

    Hierfür bekommen wir in den kommenden Monaten eine Fläche auf dem Gelände des Pürkelguts im Regensburger Osten vom Immobilienzentrum zur Verfügung gestellt. Wir möchten mit diesem Garten unser Konzept eines ökologisch nachhaltigen Ökodorfes repräsentieren. Deswegen wird sich auch ein Prototyp eines Tinyhouses auf diesem Gelände befinden. Es finden sich bis jetzt etwa zehn Personen, die vor Ort wohnen und sich um die Pflege des Gartens kümmern wollen und einige weitere Personen, die am Aufbau und der Bewirtschaftung des Gartens mitwirken möchten.

    Der Garten soll möglichst aus nachhaltigen, recycelten Materialien errichtet werden, so sollen zum Beispiel die angedachten 15 Hochbeete aus Europaletten gebaut werden. Die angebauten Pflanzen sollen möglichst abwechslungsreich und auf dem Grundgedanken der Selbstversorgung angepflanzt werden. Natürlich ist der Garten jedem frei zugänglich. Jeder darf sich mit einbringen.


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  • Selbstbau eines Bewässerungssystems im PAT GG in Regensburg

    [Gu, aus Antrag und Tel)

    Für den dieses Jahr auf städtischen Grund Grund entstandene PAT GG in Regensburg (Träger = TT Regensburg).

    Der PAT-Garten (Prüfeninger Autobahn Tunnel) wurde im Frühjahr 2017gestartet, das Grundstück liegt auf einem Autobahndeckel im RegensburgerWesten und gehört der Stadt Regensburg. Es war von Anfang an alsNachbarschafts Projekt zur Verschönerung und Belebung der öffentlichenGrünfläche geplant, es wurde über die lokale Presse und die TransitionRegensburg Verteiler eingeladen, bei den ersten Treffen im Mai 2017kamen ca. 20 AnwohnerInnen aller Altersgruppen. Gemeinsam wurde derGarten geplant. Das Material sollte möglichst recycelt werden, so wurdenzum Bau der Beete ausschließlich alte Paletten von lokalen Firmenverwendet. Die Erde für die ersten Beete wurde von einem lokalen KompostProduzenten  geliefert. Der Garten wird von der Nachbarschaft sehr gut angenommen, dabei ist eindeutlich besserer Austausch zwischen den Menschen zu beobachten, welchesich im Garten öfter und länger begegnen. Im Garten wurden auchSitzgelegenheiten geschaffen, welche regelmäßig als Treffpunkt genutztwerden. Ernten können alle, die sich aktiv einbringen, dabei könnenInteressentInnen zu jedem monatlichen Treffen einsteigen, dort erhaltendiese ein eigenes Beet oder übernehmen Gemeinschaftsaufgaben. Der Bau ging recht schnell voran, so dass wir bereits 16 Hochbeete undeine Wasserversorgung fertig stellen konnten, so ist bereits in diesemJahr eine bunte Vielfalt an Gemüse gewachsen und konnte gemeinsamgeerntet werden.
    Das neue Bewässerungssystem soll die ausschließlich ehrenamtlich Aktivenbei der wöchentlichen Gartenarbeit entlasten, die Skizze zum Bauvorhabenfinden Sie im Anhang. Es sollen Wasser-Verlegerohre zu allen Beeten unterirdisch in ca 5-10cmTiefe verlegt werden. Die IBC Tanks sollen zusätzlich mit Sonnenschutzbedeckt werden, da in diesem Jahr bereits nach 1 Woche Algenbildungbeobachtet wurde. Die Verlegerohre sollen über Verteiler an den Beetenverzweigt und integriert werden, so dass nur noch das öffnen vomWasserhahn am IBC notwendig ist. (mehr …)

  • Grüne Oase statt Prakplätze in Regensburg

    Die bepflanzte Terrasse in der Regensburger Obermünsterstraße ist ein beliebter Treffpunkt für viele Menschen.
    Von Katrin Schrott, MZ

    19. September 2016 09:08 Uhr

    Familie Liebl aus Sinzing findet die grüne Terrasse eine fantastische Idee. Foto: Schrott

    Regensburg.„Etwas, das Menschen für alle gemacht haben, das einfach für alle da ist.“, so beschreibt Transitionerin Lena Stoiber die “Grüne Oase“. Die Plattform befindet sich in der Obermünsterstraße. Es handelt sich um ein Projekt von Transition Regensburg.

    Am westlichen Ende der Obermünsterstraße wurden sechs Parkplätze zu einer „Terrasse für alle“ umgebaut. Ermöglicht hat dies ein von der Stadt erteiltes Sondernutzungsrecht. Das etwa 50 Quadratmeter große Holzpodest wurde am 09. Mai 2015 eingeweiht.

    Jeder darf gärtnern, gestalten, genießen

    Auf der Veranda trifft sich ein bunt gemischtes Publikum, um gemeinsam Mittag zu essen, einfach die Sonne zu genießen oder Kräuter zu pflücken. In der Eingrenzung der Fläche gibt es Pflanzmodule, die von interessierten Leuten und zum Teil auch von Paten versorgt werden. Jeder, der möchte, kann sich daran beteiligen. Die Grüne Oase steht allen Bürgern zum Gärtnern, Gestalten und Genießen zur Verfügung. Ziel war es, einen Ort zum Wohlfühlen zu schaffen, der zum Selbstläufer wird, da jeder verantwortungsbewusst damit umgehen soll. Gemeinsamkeit und Nachhaltigkeit sind hier als Stichwörter zu nennen.

    Ein Treffpunkt für alle

    • Transition:

      Die Bürgerbewegung Transition möchte mit der „Grünen Oase“ eine Plattform für die Gesellschaft schaffen. Transition Regensburg wurde 2012 gegründet. Es gibt 86 Vereinsmitglieder, 150 aktive Mitbürger und verschiedene Gruppen.

    • Aus recycelten Materialien:

      Die Veranda befindet sich am westlichen Ende der Obermünsterstraße. Sie wurde von Freiwilligen, Nachbarn und Anwohnern in Eigenregie aus recycelten Materialien erbaut.

    Anfangs hatten die Organisatoren Befürchtungen, dass es zu chaotisch und möglicherweise zu laut wird, doch diese waren unberechtigt. „Obwohl wir uns eigentlich inmitten einer Partymeile mit vielen Diskotheken befinden, akzeptieren selbst Betrunkene die Terrasse und gehen anständig damit um.“, freut sich Lena. Auch wilde Partys gäbe es wohl nicht. Die junge Frau lädt allerdings jeden herzlich ein, persönliche Treffen in der „Grünen Oase“ zu feiern. Sie fände es zudem eine gute Idee, dort gemeinsam mit Freunden den Geburtstag zu verbringen. Auch Tanzabende sind möglich. Es wurde sogar eigens dafür ein Tanzteppich angeschafft.

    Schöner Ort für freie Zeit

    Viele Menschen wohnen in der Stadt und haben weder Balkon noch Terrasse, geschweige denn einen Garten. Hier greift der Trend „Urban Gardening“, welcher Städtern garteln möglich machen möchte. Als solche Anlaufstelle wurde deshalb die „Grüne Oase“ geschaffen. Lena Stoiber wurde schon öfter gefragt, ob man sich hier einfach so kostenlos hinsetzen darf und darauf antwortete sie immer mit einem großen Ja. „Dass es nicht kommerziell genutzt wird, verunsichert viele“, erklärt Lena.

    Doch wer den Ort dann kennt und für sich entdeckt hat, kommt immer wieder her. Teresa Würth und ihre Kollegen verbringen im Sommer öfter ihre Mittagspause auf der Terrasse. „Wenn man diese Sitzmöglichkeiten nutzt, ist man nicht verpflichtet, Geld auszugeben, da es zu keinem Café gehört“, erzählt Teresa. Sie bringen dann ihr eigenes Essen mit oder kaufen sich in der Nähe einen Döner. Anita Liebl und ihren Kindern Miriam und Severin gefällt „die Art, wie die ’Grüne Oase‘ in die Stadt integriert ist“. Miriam war schon öfter nach der Schule in der „Grünen Oase“. „Man kann hier einfach schön sitzen“, schwärmt das Mädchen. Nun hat sie das erste Mal ihre Familie mitgebracht. Anita könnte sich auch gut vorstellen, in dieser Location zum Beispiel einen Flohmarkt zu veranstalten.

    Zusätzliche Extras

    Anfänglich wurde die „Grüne Oase“ noch als „Spermüll“ kritisiert. Mittlerweile jedoch äußert sich niemand mehr öffentlich negativ, denn der Freisitz hat durchaus seinen Charme. Lena Stoiber weißt aber darauf hin, dass sie für konstruktive Kritik jederzeit offen sind. Neben einem schönen Platz zum Verweilen und Entspannen ist in die Grüne Oase auch ein „24-h-Fair-Teiler“ integriert. Jeder kann hier Lebensmittel reinlegen, die er nicht mehr braucht. Auch ist es erlaubt, sich selbst Köstlichkeiten zu nehmen, die ein anderer gespendet hat. Es gibt einige Lebensmittelspender, die sich für dieses Projekt engagieren. Ein kleines Extra bildet die Solar-Handytankstelle nach dem Motto „Pack die Sonne in dein Handy“. Die Terrasse war von Anfang an ein zeitlich begrenztes Projekt. Es gibt jedoch eine feste Verlängerung bis Oktober 2017. Auch für ein bis zwei Jahre danach sieht es wohl gut aus, doch dies muss erst noch neu beantragt werden.

    Damit die „Grüne Oase“ allerdings schön grün und vor allem bestehen bleibt, muss sie auch genutzt werden. Hier sieht Lena Stoiber eher wenig Bedenken, da Transition schon viel Lob für diese Terrasse der besonderen Art erhalten hat.

    http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/stadtteile/innenstadt/es-gruent-in-regensburgs-gruener-oase-21345-art1431720.html (mehr …)

  • Stadtjugendring Regensburg möchte auf eigener Freifläche Gartenprojekt starten

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    Der Stadtjugendring Regensburg hat neue Büros angemietet und möchte die Freifläche dauerhaft Projekten zur Verfügung stellen. Insgesamt ist das Grundstück 2000m² groß. Sie möchten u.a.  junge Geflüchteten aus nahen Unterkünften und einheimische Jugendliche aus dem Stadtteil einbeziehen und da gibt es wohl auch schon Interesse (an Bauaktivitäten und am Gärtnern).
    Die laufenden Kosten trägt der Stadtjugendring, der das Projekt initiieren möchte, es aber nicht dauerhaft „betreuen“ möchte und so versuchen sie von Anfang an, Verantwortlichkeiten auch in der Gruppe mit zu verankern.

    Das Anlegen der Parzellen und den Bau des Gartenhauses sowie des Gewächshauses hätten wir geplant mit Jugendlichen durchzuführen. Da gibt es bereits eine feste Gruppe die in die Planung auch bereits mit involviert ist. Die Jugendlichen selbst sollen auch Flächen bewirtschaften, benötigen aber wohl am Anfang etwas mehr Unterstützung als Erwachsene. Wir möchten gerne in den kommenden Tagen noch Flyer im Stadtteil verteilen um noch mehr Personen anzusprechen, bisher haben wir 5 Senioren die sich dauerhaft auch um die Organisation bemühen möchten und natürlich auch Flächen bewirtschaften.

    ·         Wir möchten die Vergabe der Parzellen an eine generelle Mitarbeit knüpfen, so werden ca. einmal im Monat Treffen stattfinden um Organisatorisches zu besprechen. Entscheidungen werden von allen Beteiligten gemeinsam getroffen (demokratisch). Wir möchten als Stadtjugendring lediglich den Anstoß geben und die Unterstützung um den Garten zu etablieren und bekannt zu machen. Natürlich wird der ein oder andere dauerhaft mithelfen, hat aber deswegen nicht mehr Entscheidungsbefugnis als die anderen Mitglieder.

    ·         Die Parzellenvergabe möchten wir wie schon beschrieben an eine Mitarbeit in der Organisation des Gartens knüpfen. Falls es mehr Interessenten als Parzellen gibt wird eine Warteliste angelegt. Das Organisationsteam wird noch Regeln festlegen, die bestimmen was passiert wenn jmd seine Parzelle nicht mehr bewirtschaftet oder nicht mehr mitarbeitet, sodass die Fläche neu vergeben werden kann.

    ·         Die Jugendlichen sollen natürlich weiter mitarbeiten, können auch eigene Parzellen bewirtschaften und den Garten als gemeinsamen Treffpunkt nutzen. Sollten weitere Erwachsene und Jugendliche im Verlauf des Aufbaus Interesse haben (was wir uns erhoffen) freuen wir uns natürlich über eine Vergrößerung der Gruppe.

    ·         Ca. die Hälfte des Grundstücks (in etwa 1000qm) soll als Nutzfläche angelegt werden, der Rest ist für Gartenhaus, Sitzgelegenheiten etc. gedacht.

    ·         Wir stehen in Kontakt mit Transition in Regensburg, der Personenkreis der die bisherigen Gemeinschaftsgärten organisiert, hatte jedoch nicht genug Personen um unsere Fläche „mit zu organisieren“.

    ·         Im Anhang maile ich ihnen noch die Aufstellung der geplanten Gartengeräte mit Kostenangaben. Das Gewächshaus und das Gartenhaus sollen selbst gebaut werden, es wird lediglich Material gekauft. Wir haben bereits bei einigen Firmen angefragt, bisher aber noch keine Sachspenden erhalten.

    ·         Komposttoilette ist im Augenblick als Fertiglösung gedacht (wäre dies überhaupt förderfähig?), Das Häuschen außenrum aber selbst gezimmert. Solange das Büro geöffnet ist kann die Toilette dort jederzeit mit genutzt werden. Dies setz aber voraus, dass Mitarbeiter anwesend sind. Ziel ist es aber schon den Garten unabhängig der Büroöffnungszeiten zugänglich zu lassen. Die Gärtner_innen sollen ja zu jeder Zeit Zutritt haben. (Bürozeiten sind nur Mo, Mi, Do von ca. 9-15:00 Uhr)

    ·         Wie oben schon kurz genannt wünschen wir uns, dass der Garten jederzeit zugänglich ist und von einigen Aktiven mit organisiert wird. Es ist uns ein Anliegen die Struktur nicht komplett vorzugeben, unterstützend begleiten wir natürlich dauerhaft (wenn gewünscht/benötigt). Denkbar wäre es z.B. bei entsprechender Nachfrage den ein oder anderen Kurs oder Workshop anzubieten. Wir erhoffen uns auch durch die Vergabe von individuellen Parzellen möglichst viele Gärtner_innen an eine generelle Mitarbeit zu binden.

    Im Moment sehe ich gute Chancen für die Entwicklung einer festen Gruppe, ideal wäre es vielleicht noch in den Sommerferien intensiv in das Projekt einsteigen zu können. Der endgültige Start hängt leider direkt mit der Finanzierung zusammen, wir stehen aber quasi in den Startlöchern und hoffen insbesondere die Bauaktionen in den Ferien durchführen zu können (Bei uns starten die Sommerferien kommende Woche). Interesse am Gärtnern besteht definitiv bei den Jugendlichen, es gibt auch schon viele neue Ideen für Palettenmöbel als Sitzgelegenheiten etc. die die Jugendlichen umsetzen möchten.

    Insbesondere die Anfangszeit werde ich (als Sozialpädagogin) mitunter die Jugendlichen begleiten, zudem eine ehrenamtliche Gartenpädagogin die jedoch nicht die gesamte Zeit anwesend sein kann und die SeniorInnengruppe die bereits Erfahrungen mit Holzarbeiten haben und auch diverse Maschinen Werkzeuge zur Holzbearbeitung zur Verfügung stellen.


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  • Regensburg will weiter „essbar“ werden

    (Gu aus alerts, 14.7.)

    […]Die jungen und idealistischen Menschen von „Transition“ haben bereits auf drei Flächen vorgemacht, was nun auf etwas breiterer Ebene in Regensburg Schule machen soll. Der Umweltausschuss hörte mit Sympathie, was SPD-Stadträtin Katja Vogel am Beispiel von Andernach angeregt hatte und Gartenamtsleiter Dietrich Krätschell vorstellte […]  Gärtnerische Aktivität nun auch außerhalb abgeschlossener Zäune zu initiieren ist ein neuer Ansatz. 2017 könnte diese neue Art der städtischen Grünplanung erste Früchte tragen. Statt „Betreten verboten“ soll es dann „Pflücken erlaubt“ heißen. Das Stadtgartenamt würde dieses Pflänzchen „Bürgergarten“ gerne ein wenig umsorgen und mit Rat und Material unterstützen. „Wir bieten die Flächen, die Sämereien oder vorgezogenen Pflänzchen, das Wasser, eventuell Zaunbaumaterial und mit Vorträgen über Gartenbau oder Obstbaumschnitt-Kursen das nötige Wissen“, lautet die offerte des Gartenamtsleiters. Die Arbeit ist das, was die Bürger dann selbst leisten müssen. Solche kleinen Gärten wären vor allem in der Nähe von Schulen willkommen. […]
    Transition hat dies am schattigen Roten Herzfleck, einer kleinen Gemüseinsel in der Gesandtenstraße und auf einem 500 Qudratmeter großen Gartenareal in Stadtamhof vorgemacht. Dort wächst und gedeiht kunterbunt Blumenpracht und Gemüse durcheinander: Kopfsalat und Tomaten, Zuchini und rote Beete, Kartoffeln und Sonnenblumen, Margareten und Spinat, Stangenbohnen und Kamille, Kürbisse und Gänseblümchen. Ein altes Gartenhäuschen dient als Zentrale, an einer großen Tafel werden wichtige Hinweise wie letztes Gießen oder Bitten zum Wassertankauffüllen kommuniziert. Ein aus Ästen gesteckter Zaun grenzt den Garten ein, doch eine Gartentür fehlt. Hier ist jeder willkommen.

    Eine Mitarbeiterin des Gartenamts holte sich bereits in Müchen Informationen über Gardening-Initiativen geholt. Darüberhinaus hat auch Regensburg Einiges zu bieten: 1200 städtische Obstbäume, ausgedehnte Weingärten und 44 Hektar artenreiche Wildblumenwiesen. Neue Gartenstrategien sind auch ökonomisch interessant. Während eines der saisonal bepflanzten Wechselbeete die Stadtverwaltung 69,40 Euro pro Qudratmeter und Jahr kostet, käme ein Quadratmeter Gartenbeet mit Bürgerbeteilung auf rund 15,40 Euro (mehr …)

  • Solarpumpe im Gemeinschaftsgarten in Regensburg

    (Gu aus Antrag vom 12.5.)
    Im TT-Garten in Regenburg-Portzenweiher (https://protzenweiher.wordpress.com/) fördern wir den Bau einer Solarpumpe. Sie wollen auf dem „[…]Dach des Gartenhauses Solarpanele installieren ( lt Technikgruppe 3 panels a 100 Watt Leistung ) um dort Strom für den Eigengebrauch zu erzeugen. Diesen benötigen wir für eine Wasserpumpe , die uns Wasser zum Giessen aus der nahegelegenen Donau fördern soll.“


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