Schlagwort: Regenwasser

  • Waldkirch: Gruppe baut Wasserschuppen

    (Antrag, Antworten)

    Erneuerung und Weiterentwicklung des „Wasserschuppens“ im
    Mitmach-Garten der Essbaren Stadt Waldkirch
    Unser „Wasserschuppen“ kombiniert die Funktion des Regenwassersammelns in 1000 l-
    Containern und kleineren Regentonnen über die Dachfläche mit der Funktion der
    Unterbringung von Gartengeräten wie Schubkarren und Werkzeugen.
    Umsetzung des Projektes: Frühjahr 2026 (ca. März/April)
    Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre mit dem alten Wasserschuppen möchten
    wir nun nach eigenen Plänen und in eigener Umsetzung eine Weiterentwicklung des
    Schuppens realisieren.
    Die Vorteile gegenüber der alten Lösung:
    • Es fließt kein Regen mehr in den Innenraum. Die trockene Unterbringung der Utensilien
    wird gewährleistet.
    • Die Regencontainer stehen außerhalb. Dadurch entsteht mehr Stauraum, was u.a. die
    Unterbringung unseres umweltfreundlichen Strohhäckslers ermöglichen wird.
    • Die Gerätschaften werden durch Doppelstabmatten vor Diebstahl geschützt.

    – wem gehört die Fläche und ist die Nutzung durch den Mitmachgarten begrenzt? Die Fläche des Mitmach-Gartens und des Elzbeetes gehört der Stadt. Wir haben keinen schriftlichen Vertrag. Die Rechtsform ist eine sog. Duldung. Im Rahmen unserer Anliegen sind wir frei.

    – habt ihr einen Zaun? Gibt/gab es Vandalismus o.ä.? Kein Zaun von der Stadt gewünscht. Uns gefällt, dass der Garten jederzeit zugänglich ist – bis auf das Problem des „Gemüseklaus“.

    – wie groß ist die kerngruppe, wie viele Menschen gärtnern wirklich und wie viele nutzen den Garten ansonsten? Ca 1 Dutzend mit unterschiedlichsten Aufgaben wie Rasenmähen, Heckenschneiden, Webseite pflegen, Hauptverantwortung Kräuter und Heilpflanzen, Hauptverantwortung Gemüse,Hauptverantwortung Beeren,Kindergartenbeete … Durch die Aufteilung gelingt die Grundpflege inzwischen recht gut. Problem ist, dass zum wöchentlichen „offenen Gärtnern“ im Frühjahr ca 7, machmal auch 15 Leute kommen, später 1 – 5. Es wäre bes. für mich entlastend, wenn mehr Leute mitmachen würden. Unklar, wie der Bevölkerung kommuniziert werden kann, dass es auch eine Hilfe für uns ist, wenn man nur einmal unverbindlich kommt. ??? Wenn jede Woche 2 – 3 Mithelfer*innen kämen, wäre das schon toll.

    – wie kann man mitmachen, wie führt ihr die Menschen ein, die neu dabei sein wollen? Wo macht ihr Öffentlichkeitsarbeit? Einführung: Beim 1. Mitmachen den Garten erklären, i.a. nach Grundwissen, das auf einer Infoveranstaltung oä. vermittelt worden ist. Ich mache jede Woche eine To Do-Liste, aus der man sich aussuchen kann, was man machen möchte. Das wird als sehr freilassend und informativ empfunden. Darüber hinaus haben einige Mitmacher*innen eine eigene kleine Fläche zur Pflege übernommen. Deutlich steigt die Identifizierung mit der Fläche, wenn man sie selber pflegt. Andere schätzen es, unverbindlich hin und wieder mitzumachen und dann klar kommuniziert zu bekommen, was gerade zu tun ist.

    Öffentlichkeitsarbeit: Im Garten selber durch Gespräche mit den vielen Besuchern. Wobei die meisten innerlich abschalten, wenn wir tiefer gehen ☹️. Vermittlung von enkeltauglichem Gartenwissen in  Infosystem zum eigenständigen Erkunden -> Schilder auf den Beeten zu verschiedensten Themen; Vertiefung durch Infokarten, die man sich mitnehmen kann; Geocaching-Pfad zu Klimaschutz und Biodiversität; Gartenrallye zu Biodiversität im MMG (Mitmach-Garten), s.a. Webseite; Projekttage mit Schulen; Seminare; Besonderes wie Tag der Artenvielfalt, Klimabrunch und Filmabend (Unsere große kleine Farm); Werbung beim Neubürgerempfang, Markt, Klimaschutzgespräch …

    – was passiert mit der Ernte? Was übrig bleibt, teilen wir unter den anwesenden Mitmach*innen auf bzw. kochen nach dem Gärtnern etwas daraus -> Feuerschale, Chantico Terrassenofen, Lehmbackofen. Quelle des Unmutes ist, dass Vieles von Besuchern geerntet wird, leider auch, nachdem wir ihnen die Ernteregeln erklärt haben. Als wir 2013 begannen, haben wir uns gefreut, als zum 1.x etwas geerntet worden ist – nach dem Vorbild der Essbaren Stadt Andernach. Inzwischen hat sich da viel Frust eingenistet, weil der Energieausgleich für den persönlichen Einsatz als nicht gegeben empfunden wird. Dabei spielt es eine Rolle, dass sich die Essbare Stadt Andernach aus Steuergeldern finanziert (Top Down), während wir als Bürgerinitiative alles selber stemmen (Bottom Up). Hinzu kommt, dass durch den MMG so viele Besucher gehen, dass schlichtweg nie etwas da wäre, was man in diesem „Anschauungsgarten“ anschauen könnte, wenn jedeR auch nur ein Exemplar vom Gemüse mitnehmen würde. Ernteregeln: Beeren und Küchenkräuter jederzeit gerne naschen und Samen mitnehmen, Gemüse nur nach Absprache mit jemandem aus dem Team.

    – was für Kooperationen habt ihr? Kneipp-Verein, Stadt Waldkirch, Klimaschutz AK, Kino Klappe 11, Schwarzwaldverein, Schwarzwaldzoo, Waldkircher Beschäftigungsinitiative WABE, Mehrgenerationenhaus, BUND, NaBu, Schulen, Kindergärten …

    – wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens? Gar nicht. Aber wie das bei Hobbys so ist, wird en passant manches aus der eigenen Tasche bezahlt.

    – wie habt ihr euch bisher finanziert? Boden u. diverse Sachleistungen: Stadt Waldkirch. Private Spenden und Spenden von Geschäftsleuten, EDEKA Bonaktion, Preisgeld Bawü blüht, Allianz für Beteiligung: Beteiligungstaler, Bosch-Stiftung: Common Ground-Projekt …

    – habt ihr noch andere Möglichkeiten, Geld für den Bau zu bekommen (auch anteilig)? Darum haben wir uns bislang nicht gekümmert. Wir hoffen halt auf euch ????

    habt/braucht ihr eine Baugenehmigung für den Schuppen? Nein. Das Objekt ist zu klein, um eine Baugenehmigung zu brauchen. Baden-Württemberg bis 40 m3 genehmigungsfrei.

    Was sagt der Eigentümer der Fläche? Die Stadt haben wir nicht gefragt, aber da der neue „Schuppen“, besser gesagt „Unterstand“, nicht größer wird, sondern nur sinnvoller genutzt und an derselben Stelle, wird das schon okay sein.

    – wer und wie viele wollen den Schuppen bauen? Leute aus unserem Team, vor allem Männer, Anzahl offen. Wir rühren die Werbetrommel, wenn es soweit ist. 

    wie groß soll der Schuppen werden? ca. 4x3m, gut 2m hoch 

    Habt ihr jemanden, der euch anleitet? Fachkompetenzen sind im Team vorhanden. 

    Wer kümmert sich um die Statik und nimmt jemand dann das Gebäude ab? Nein -> Fachkompetenzen. Es ist kein „Gebäude“, sondern nach 3 Seiten offen und dort nur mit Doppelstabmatten versehen. Eine Schiebetür aus Doppelrohrmatte wird den Eingang nur Befugten gewähren. Es war unsere Absicht, eine möglichst schlichte, langlebige, kostengünstige, praktische und transparente Lösung zu finden. Gerne schicke ich Fotos nach der Fertigstellung.

    – Könnt ihr Teile des bisherigen Schuppens wiederverwenden? Ja, soviel wie möglich.

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  • Dresden: Strieskanne hat wenig Kontakt mit Nachbarschaft

    Die Strieskanne musste vor 5 Jahren umziehen, von einer ganz öffentlichen Fläche nun auf eine umzäunte, recht versteckte Fläche. Die liegt hinter einer Kita, im Zaun wurde eine Tür zum GG eingebaut. Die Venovia (?) Wohnungsbaugesellschaft hat ein großes Beet für die Kita dort eingerichtet. Das Beet darf nur die Kita nutzen, der Hausmeister der Kita gießt auch nur dieses Beet. Als mal eine Gärtnerin in diesem Beet (ich glaube das einzige, bei dem direkt in der Erde gegärtert wird, hier wurde der Boden ausgetauscht) was gepflanzt und das dann beerntet hat, gab es große Aufregung. Direkte Anwohner*innen sind nicht dabei, der Garten wird musstrauisch beäugt. Die Gruppe vermutet, dass sie als linke, alternative Gruppe gesehen werden. Sie machen allen gemeinschaftlich, haben einiges für Insekten (auch das wurde direkt in die Erde gepflanzt), Hochbeete, die teiweise auseinander fallen, einige Häuschen. Wasser bekommen sie nur über Regenwasser, das sie überall, wo möglich sammeln. Gegenüber gibt es große Häuser, sie haben noch nicht rausgefunden, wen sie da ansprechen könnten.

    Die aktive Gruppe ist 8 – 10 Leute groß, es kamen dieses Jahr auch zwei dazu. Ein Schild gibt es gerade nicht, sie wollten das alte Logo so umarbeiten, dass es auch digital nutzbar ist – und das wurde dann nicht gemacht und ohne Logo wollten sie kein Schild aufstellen.

    Was ihnen fehlt ist ein Kompostklo, was sie einfach bauen wollen. Sie sind einer der Ufer-Projekte-Gärten. Diese treffen sich beim Gartentreff „Orgegano“ und letztes Mal lief der Austausch zu Komposttoiletten und was mit den Fäzes gemacht wird.

    Die Fläche was versiegelt, drunter ist ein großer, leerer Öltank. Ein paar Platten wurden entfernt.

    Sie haben einen Container mit großen Fenstern, durch den Umzug hat sich einiges verzogen, so dass der nicht richtig nutzbar ist.
    Sie wollen mal bei den OWs und ggf. auf nebenan.de nach Expertise und Lust zum Helfen fragen.

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  • Köln: Neuland baut DIY Regenwasserauffang- und verteilanlage

    (Antrag/Antworten)

    Im NeuLand-Garten haben wir inzwischen fünf Zapfsäulen für die Bewässerung mit Frischwasser eingerichtet.

    Parallel zur Versorgung mit Frischwasser soll an diesen Säulen an einem zweiten Zapfhahn die Entnahme von gesammeltem Regenwasser möglich sein.

    Dafür wollen wir an den vorhandenen vier Containern (Dachfläche 69m2) eine zentrale Sammelstelle für Regenwasser einrichten.
    Auf dieser Dachfläche können in Köln im Jahr 2025 voraussichtlich 55.000 bis 62.000 Liter Regenwasser gesammelt werden, je nach tatsächlicher Niederschlagsmenge (bei 800–900 mm Jahresniederschlag). Der tatsächliche Wert wird wegen Verdunstung und anderen Verlusten etwas geringer ausfallen.

    Zur Speicherung der erwarteten Wassermenge sollen an der Grundstücksgrenze zehn 1000l-IBC-Tanks nebeneinander aufgestellt und verbunden werden.

    Daran angeschlossen wird ein sog. „Hauswasserwerk“. Eine automatische Pumpen- und Filteranlage, die das Regenwasser aus den verbundenen Tanks entnimmt und mit konstantem Druck an die Entnahmestellen verteilt.

    Geplante Arbeiten

    • Einrichtung einer höhergelegten ebenen Standfläche für die IBC-Tanks.
    • Darauf werden zehn 1000l-IBC-Tanks nebeneinander aufgestellt und verbunden.
      • Vorhandene alten IBC-Tanks werden dafür instand gesetztund mit geeigneten Hähnen, Kupplungsstücken und Halterungen versehen
      • Möglicherweise müssen einzelne Tanks ersetzt werden
    • Installation von Regenrinnen und Zuleitungsrohren von den Container-Dächern zu den Tanks
    • Aufstellung und Elektroanschluss des Hauswasserwerks mit entsprechendem Schutzgehäuse
    • Anschluss und Verlegung der Regenwasserleitung vom Hauswasserwerk zu den Entnahmestellen.
    • Verkleidung und Berankung der IBC-Tanks mit Kletterpflanzen zur Vermeidung von zu starker Algenbildung durch Sonneneinstrahlung.
    • Die Umsetzung erfolgt wie üblich als gemeinschaftliche Arbeit unter Anleitung eines Vereinsmitglieds mit entsprechendem Expertenwissen

    – habt ihr inzwischen einen Vertrag und müsst ihr Pacht zahlen?
    > Es gibt noch keinen Vertrag. Wir zahlen auch noch keine Pacht.

       Als Voraussetzung für den Vertrag hat das Grünflächenamt einen nachträglichen Bauantrag für den Workshop-Container gefordert.
       Die Sache ist in Bearbeitung bei einem NL-Vereinsmitglied, der Architekt ist.

    -> es gibt aber viele Belege dafür, dass Neuland dort langfristig sein wird.

    – wie viele Gärtner*innen sind inzwischen (wieder) dabei? > Wir haben inzwischen 52 Vereinsmitglieder. 
    Wie groß ist dabei die Kerngruppe? > ca. 22 Personen
    Habt ihr auch geflüchtete Gärtner*innen dabei (gärtnern Geflüchtete mit?)? > Aktuell nicht. Kids aus dem benachbarten Migranten-Wohnheim mischen zeitweise im Garten mit.
    – wie viel von der Fläche nutzt ihr inzwischen für den Anbau von Gemüse/Kräutern/Obst? > ich schätze 400-500 m2
    – habt ihr Probleme mit Diebstahl, Vandalismus, Müll? > Vandalismus und Diebstahl so gut wie nicht. In der Stichstraße zum Garten       sammelt sich allerdings viel Verpackungsmüll von futternden Nachbarn (McDonalds, anderer Imbiss) 

    – ist die Arbeit noch in AGs organisiert und wenn ja, welche habt ihr? > An AGs, Kreisen, temporären Projektgruppen gibt es im Moment: Kommunikations AG, Bau-Team, Team Fachhochschule KISD, Kompost AG, Waldgartenkreis, Projekt Kräuterspirale, Imker AG, Hühner AG und die Café AG, 

    – wie viele Menschen werden in dem Bau involviert sein? > je nach Art der Tätigkeit über den Verlauf des Bau gesehen  10-12 Menschen

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  • Zwickau: GG zum Fleißigen Winkel sehr aktiv

    Erst kürzlich hatten wir einen ganzseitigen Artikel in der Zwickauer Freien Presse.

    Vor ein paar Tagen hatten wir ein Interview mit einer Studentin aus Marburg, die sich für unser Regenwasserprojekt interessiert hat.

    Und erst gestern haben wir einen Tag des offenen Gartentor im Zusammenhang mit einen Fest auf den Spielplatz in unserer Nachbarschaft veranstaltet.
    Sie haben auch ein Kompostprojekt, bei dem pflanzliche Küchenreste gesammelt werden.

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  • München: EineWeltGarten ausgeweitet

    Inzwischen gibt es eine Gruppe, weitere Beete sind bepflanzt, weitere Elemente im Garten entstanden. 

    Demnächst kommt noch eine kleine „Beschilderung“ und heute [12.06.] wird der 1000l Container an das Regenrohr angeschlossen.

    Ein Schwerpunkt in den letzten Jahren war Biodiversität/Gärtnern auch für Insekten

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  • Köln: Pflanzstelle kämpft gegen Trockenheit

    (Antrag, ANtworten)

    Die Trockenheit der letzten Monate hat unserem Gemeinschaftsgarten Pflanzstelle
    (https://pflanzstelle.de/) in Köln-Kalk stark zugesetzt. Der Wassermangel wirkt sich aktuell besonders
    stark aus, weil die in den letzten Jahren mögliche Mitnutzung des Wasseranschlusses einer
    benachbarten Schule nicht mehr vorhanden ist, und weil wir aufgrund ausbleibender Regenfälle auch
    kein Regenwasser sammeln konnten. Zum Problem mit der Wasserversorgung der Gemüsebeete
    kommt hinzu, dass die offenen, nicht bewachsenen Flächen und Wege des Gartens stark austrocknen
    und große Mengen Staub freisetzen, insbesondere wenn sich Menschen darauf bewegen, wie z.B.
    spielende Kinder.
    Wir gärtnern grundsätzlich in Hochbeeten, da seit der Gründung des Gemeinschaftsgartens bekannt
    war, dass im Boden des auf einem ehemaligen Industriegelände befindlichen Gartens erhöhte
    Schwermetall-Werte nachgewiesen wurden. Zwei Proben, die letztes Jahr entnommen wurden, haben
    ebenfalls erhöhte Schwermetall-Werte festgestellt, die aber noch unterhalb der laut
    Bodenschutzverordnung erlaubten Prüfwerte lagen und nur die sog. Vorsorgewerte überschritten. Bei
    großer Trockenheit und hoher Staubfreisetzung besteht generell die Gefahr, Schwermetalle über die
    Atemwege aufzunehmen, dieses Risiko wollen wir minimieren.
    Wir sind noch dabei, das Ausmaß der Schwermetallbelastung festzustellen, da die Lage nicht ganz
    eindeutig ist. Um Klarheit zu schaffen, sind weitere Bodenproben notwendig. Deshalb wollen wir zwei
    Bodenanalyse-Sets bestellen, um den Boden an den besonders von Staubbelastung betroffenen
    Stellen speziell auf Schwermetalle zu kontrollieren.
    Bis wir sichergehen können, dass die Schwermetallbelastung im Boden unterhalb der für Menschen
    schädlichen Grenzwerte liegt, aber auch generell zum Schutz gegen das Einatmen des sehr feinen
    Staubes, der auch unahängig von der Schwermetallbelastung Beschwerden wie Husten und
    Augenreizungen verursachen kann, müssen wir die von der starken Staubentwicklung betroffenen
    Flächen vorsorglich abdecken, mit Mulchmaterial wie z.B. Holzhackschnitzeln.
    Wir würden daher gerne von einem lokalen Baumpfleger 12 qm von den als Abfall anfallenden
    Holzhackschnitzeln als Mulchmaterial für Beete und zum Abdecken von Wegen und offenen Flächen
    bestellen. Der Mulch wird benötigt, um die Beete vor dem Austrocknen zu schützen und die Wege und
    offenen Flächen abzudecken um die Staubfreisetzung zu unterbinden. Langfristig kann aus dem sich
    zersetzenden Mulchmaterial eine Humusschicht entstehen, die dann einen Bewuchs mit z.B. Gräsern
    ermöglicht, was auch der Staubbelastung entgegenwirkt.

    • die Gruppe ist seit letztem Jahr deutlich gewachsen, es sind einige Menschen aus der Nachbarschaft hinzugekommen. Aktuell sind wir 22 Aktive, zusätzlich kommt eine Eltern-Kind-Gruppe mit ca. 20 Mitgliedern hinzu, die jeden Donnerstag Nachmittag auf der Pflanzstelle ist. Ausserdem nutzen verschiedene politische und interkulturelle Gruppen die Pflanzstelle für Treffen und Veranstaltungen.
    • Es gibt Fluktuation, aber diese hält sich in Grenzen, schon seit Längerem gibt es einen aktiven Kern, der sehr beständig auf der Pflanzstelle präsent ist.
    • Wir machen regelmäßig auf den Garten aufmerksam, z.B. über Instagram und auf unserer Website und sind auch im Stadtteil Kalk immer wieder mit Infoständen auf z.B. Strassenfesten vertreten. Es finden regelmäßig öffentliche Veranstaltungen auf der Pflanzstelle statt (wie z.B. das kommende Sommerfest am 14.6.), auf die wir zusätzlich zu Social Media und Website auch auf Plakaten im Stadtteil aufmerksam machen. Wir sind im Netzwerk der Kölner Gemeinschaftsgärten (https://gemeinschaftsgaerten-koeln.de/) sowie im Netzwerk Essbare Stadt Köln (https://essbare-stadt.koeln/) aktiv.
    • Im Winter gab es noch Probleme mit Vandalismus, aber nach mehreren Aufräumaktionen und mit einer verstärkten Präsenz auf der Pflanzstelle seit dem Frühjahr kommt Vandalismus nicht mehr vor und wir hoffen dass es so bleibt.

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  • Berlin: Schleifengarten baut Unterstand mit Regenwasserernte

    n unserem Garten besteht neben unserem Container für Geräte eine mit Beton versiegelte Fläche in den Ausmaßen von etwa 2,80m x 5,50m. Unterhalb dieser Betonfläche befindet sich ein kleiner Keller mit den Maßen von etwa 1,70m x 2,20m, in dem sich die Wasserverteilung für den Schleifengarten und der Laubenkolonie Bornholm 1 befindet. Diese versiegelte Fläche soll mit Hilfe eines leichten Holzgerüstes und einem Dach aus Kunststoff-Wellplatte als Regenschutz für unsere Treffen im Garten überdacht werden. Da wir aus ökologischen Gründen zum bewässern unserer Beete Regenwasser sammeln wollen, beabsichtigen wir mit Hilfe einer Regenrinne Wasser in einer verschließbaren Regentonne zu sammeln. Auch am Dach (2,30m x 2,00m) unserer bereits bestehenden Trenn-Toilette wollen wir eine kleinere Regentonne installieren

    Fragen und Antworten.

    Wie groß ist die Gartengruppe inzwischen, wie groß ist die Kerngruppe?

    Wir sind 26 Vereinsmitglieder und derzeit zwei Interessentinnen in Kennlernphase. Regelmäßig aktiv sind 16 Personen.

    Wie ist der Garten organisiert? Wie laufen die Informations- und Entscheidungswege?

    Organisation: Verein; ca. alle drei Wochen Gartenplenum als oberstes Entscheidungsgremium; alle Infos/Entscheidungen sind in nextcloud einzusehen.

    Wird gemeinschaftlich gegärtnert oder gibt es (auch) individuelle Parzellen?

    Ein Hochbeet wird von 1 – 3 Vereinmitgliedern betreut. Es gibt individuelle Bepflanzung der Beete und Gemeinschaftsbeete (Tomaten im Gewächshaus/Salatbeete/Kräuterspirale)

    Wie viele Beete habt ihr und auf wie vielen wird Gemüse angebaut?

    In allen Beeten wird Gemüse/Kräuter/Obst angebaut. Wir haben derzeit 20 Beete (incl. Kiez- u. Kinderbeet, Kräuterspirale) und ein Gewächshaus.

    Wie macht ihr auf den Garten und Mitmachmöglichkeiten aufmerksam? Wie ist die Resonanz?

    Newsletter, Instagram und lokale Ankündigungen (Plakate). Wir schließen uns den größeren Festen der Kleingartenanlagen Bornholm 1 + 2 an und öffnen den Garten gemeinsam mit ihnen zur Saisioneröffnung und -ende und zur Fete de la Musique. Die Resonanz ist .. wetterbedingt .. sehr gut. Wir organisieren ein großes Büfett, Führung durch den Garten und kleinere gärtnerische Aktivitäten.

    Im Kiezbeet kann jederzeit während der Öffnungszeiten gegärtnert werden. Hier nur mäßige Resonanz.

    Gibt es (viel) Fluktuation?

    Bisher waren wir eine stabile Gruppe. Leider verlassen uns gerade 3 aktive Mitglieder, weil sie aus Berlin wegziehen. Deutlich auch die Auswirkungen von Corona: 2022/23 waren die meisten Mitglieder in der Stadt. Seit letztem Jahr wird es deutlich schwieriger gemeinsame Termine zu finden.

    Was sind eure Herausforderungen?

    Die größte Herausforderung ist die Findung neuer Mitglieder. Viele Interessierte möchten gern gärtnern, haben aber wenig Interesse an der Gesamtorganisation (Vereinsarbeit) des Gartens.

    Wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell an den Kosten des Gartens?

    Mitgliedsbeitrag : erm. 3,50 € | normal 7 € pro Monat oder höherer Solibeitrag

    Wann wollt ihr die beantragten Vorhaben umsetzen und wie viele Gärtner*innen werden mitbauen?

    Wir wollen im Juni beginnen und es werden wechselnd 5 – 8 GärtnerInnen daran bauen.

    Warum soll die Regentonnen verschließbar sein?

    Wegen der möglichen Ausbreitung der Tigermücke. (mehr …)

  • Berlin: erste Regenwasserbank bei MenschenKinder

    (NL der Berliner Regenwasseragentur, 01/25)
    Regenspeicher zum Sitzen

     

    In Berlin-Friedrichshain vor der Kita Menschenskinder steht Berlins erste Regenwasserbank. Entworfen und gebaut hat sie das Start-up „Regenmodule“, das 2023 aus unserem Wettbewerb „10 Ideen für die Schwammhauptstadt“ als einer der Sieger:innen hervorgegangen ist. Jetzt mehr erfahren!

    (mehr …)

  • Freiburg: Klimagarten baut Wasserspeichermögliuchkeiten aus

    (Antrag/Antworten)

    Anfang des Jahres hatten wir 200 Euro bewilligt.
    Sie haben nun eine nachhaltigere Lösung gefunden (gar keine Plastikplane mehr, nur noch eine Holzkonstruktion, konkret Bau eines Tomatendachs, das mit einer Regenrinne versehen wurde, sodass das Wasser kontrolliert ablaufen und im Container zur Wasserspeicherung landen kann) und diese auch schon zusammen mit einer Schulklasse gebaut.

    Wir sind ein fester Kern von
    etwa 12 Personen und in der Großgruppe etwa 30 Personen. Neuinteressierte kommen je
    nach Saison dazu. Wir haben feste Gemeinschaftstage an Samstagen und regelmäßige
    Gartenbesprechungen, gemeinsame Feste und machen zusammen Ausflüge. Dadurch
    wird die Gruppengemeinschaft gepflegt und es ist gewährleistet, dass es Möglichkeiten
    der Begegnung gibt und nicht einfach jeder für sich alleine gärtnert. Zudem gibt es
    Gemeinschaftsbeete, welche von der Gesamtgruppe organisiert und bewirtschaftet
    werden. Neuinteressierte sind eingeladen an den Aktionstagen dazuzukommen und so die
    Gruppe kennenzulernen. Dann wird gemeinsam besprochen, ob die Person bestimmte
    Aufgaben übernehmen kann und nach einiger Zeit zum Beispiel ein eigenes Beet pflegen
    möchte und kann.
    Bisher bewässern wir unseren Garten mit dem Wasser aus dem angrenzenden Bach. Das
    wird bisher stillschweigend geduldet. Jedoch war der letzte Sommer sehr trocken und
    daher suchen wir eine langfristige und schonende Möglichkeit der Bewässerung. Hierfür
    haben wir bereits einen Antrag auf Finanzierung einer Wasserspeichermöglichkeit bei
    Anstiftung gestellt und bewilligt bekommen. Ein Dach aus Plexiglas auf Holzpfosten mit
    Regenrinne aus Metall zur Ableitung des Regenwassers konnte bereits realisiert werden.
    Hierfür wurden die von der Anstiftung bereits bewilligten 200 Euro verwendet. Nun
    möchten wir einen IBC Container anschaffen, in dem das vom Dach abgeleitete
    Regenwasser aufgefangen werden kann. Anschließend soll der Container an Rankhilfen
    mit Mini-Kiwis und Mirabellensträuchern bepflanzt werden. (mehr …)

  • Neuwied. ReThink legt Klimagarten an

    (Antrag und Antworten)

    So wurde bereits
    eine Online-Leihplattform für Alltagsgegenstände ins Leben gerufen, sowie Upcycling- und
    Nachhaltigkeits-Workshops durchgeführt. Weiterhin organisieren wir regelmäßige Repair Cafés und
    dorfweite Hof- und Gartenflohmärkte, und konnten dank einer früheren Förderung der anstiftung
    einen florierenden Gemeinschaftsgarten im Ortsteil Heimbach-Weis aufbauen.
    Nun wollen wir auf einem neu gepachteten Grundstück im Ortsteil Oberbieber einen Klimagarten
    anlegen, mit dem wir die Prinzipien der ökologischen Gartenarbeit vermitteln, auf die
    Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur aufmerksam machen, und Wege für den
    Umgang mit selbigen aufzeigen wollen. Der Ort soll auch ein Treff-, Informations- und
    Erholungspunkt für die Menschen der Region sein.
    Die Arbeit am Klimagarten wurde bereits begonnen, doch ist noch viel Arbeit erforderlich, um aus
    dem neuen Grundstück einen naturnahen Arbeits- und Begegnungsort zu machen.
    Auf dem 2600m² umfassenden Grundstück (Hochstraße 68, 56566 Neuwied / Oberbieber) wurden
    bereits 1000m² zu einer insektenfreundlichen Blühwiese umgewandelt. Auf weiteren 1000m² wird
    der Neuwieder Klimagarten entstehen.
    Dieser Teil des Grundstücks wurde ordnungsgemäß von ReThink e.V. für eine Mindestlaufzeit von
    10 Jahren gepachtet, der Eigentümer erhebt jedoch als Unterstützung für das Projekt keinen
    Pachtzins. Die Kellerräume eines angrenzenden Wohnhauses können als Lagerfläche genutzt
    werden, ebenso kann von dort Strom und im Bedarfsfall Wasser bezogen werden. Das Regenwasser
    vom Hausdach kann für den Garten genutzt werden.
    Es hat sich bereits eine Gruppe von über 20 aktiven Helfer*innen gefunden, die mit Fortschreiten
    des Projekts sicher noch anwachsen wird.
    Anschließen kann sich jede*r Interessierte, um Versicherungsschutz und Haftung zu gewährleisten
    wird ein Beitritt zu ReThink e.V. empfohlen.
    Es gibt eine vereinsunabhängige Chatgruppe aller Helfer*innen für Planung und Koordination, in der
    auch gemeinsam Entscheidungen getroffen werden.
    Wir werden in unregelmäßigen Abständen Pressemitteilungen veröffentlichen, um über den
    Fortschritt des Projekts zu informieren und die Thematik der Klimawandelanpassung ins öffentliche
    Bewusstsein zu rücken. Bereits jetzt wird das Projekt von Stadtverwaltung und Politik mit großem
    Interesse wahrgenommen und verfolgt.
    Als primäre Maßnahmen müssen als Infrastruktur Wege angelegt und Wasserversorgung
    sichergestellt werden. Weiterhin entsteht ein kleiner Platz als Treff- und Diskussionsort.
    Parallel werden klima- und insektenfreundliche mehrjährige Stauden und Sträucher, sowie Bäume
    als Schattenspender und zur Stabilisierung des Erdbodens gesetzt. Ebenso werden mehrere
    (Hoch)beete für den Anbau von Obst und Gemüse angelegt, an deren Pflege sich Anwohner*innen,
    örtliche Vereine und die benachbarte Kindertagesstätte beteiligen wollen.
    Zur zusätzlichen Förderung der Biodiversität werden mehrere Benjeshecken angelegt.
    Während und nach der Anlage des Gartens werden wiederkehrende Workshops abgehalten, in
    denen die angewendeten Techniken und Prinzipien erklärt und praktisch demonstriert werden.
    Die Erträge des Gartens werden nach der Ernte unter allen Teilnehmer*innen kostenlos aufgeteilt.
    Eine Gewinnung von Saatgut für die kommende Saison ist geplant.
    Die laufenden Kosten des Projekts werden teils durch die Mitgliedsbeiträge und Spenden an
    ReThink e.V. finanziert. Gegebenenfalls werden weitere Fördergeber für zukünftige Teilprojekte
    hinzugezogen.

    • Was war vorher auf dem Grundstück?
      • Früher eine Gärtnerei, anschließend lag da Gelände über 20 Jahre brach. Der kleine Wald, der sich derweil gebildet hatte, musste vergangenes Jahr gerodet werden.
    • da Politik und Verwaltung das Projekt mit großem Interesse wahrnehmen, haben Sie dort schon nach Fördermöglichkeiten nachgefragt?
      Das haben wir. Fördermittel seitens der Stadt bestehen nicht, uns wurden jedoch ein paar öffentliche Förderprogramme empfohlen.
      Die meisten davon haben jedoch andere Schwerpunkte, eines würde jedoch konkrete ökologische Einzelprojekte, wie das Anlegen der Benjeshecke, fördern. Sollten wir ein passendes Teilprojekt haben, bei dem Geldmittel erforderlich sind, werden wir darauf zurückkommen.
    • Handelt es sich bei den beantragten Pflanzen und dem Saatgut um Gemüse, Obst und/oder Kräuter?
      Hauptsächlich mehrjährige, klimaresistente Pflanzen: Stauden, (Obst)sträucher, Obstbäume. Für die Beete werden wir auch „normales“ Obst und Gemüse setzen, auch eine Kräuterspirale ist vorgesehen. Im Vordergrund steht anfangs aber eine Auswahl resilienter, mehrjähriger Pflanzen, die einen echten Beitrag zur Biodiversität leisten.
    • Sollen Schilder und Infotafeln selber gebaut werden? Sind die 100 Euro Materialkosten?
      Die Informationen der Schilder, beispielsweise Erklärung des Begriffs „Klimagarten“, zur Wasserspeicherung etc., würden wir gerne wetterfest drucken lassen. Die werden dann auf selbstgebauten Holzschildern montiert. Diese Schilder werden in erster Linie aus Holzresten gebaut, so dass die 100€ für den professionellen Druck vorgesehen sind. 
    • 50 Euro für den Bau von Hochbeeten: haben Sie die anderen Materialien auf anderen Wegen bekommen? Wie viele Hochbeete sollen gebaut werden und wofür wollen sie die 50 Euro einsetzen?
      Wir haben bereits viel Material wie Paletten, Folie und mehr aus verschiedensten Quellen bekommen.
      Die 50€ sind für Schrauben, Winkel und Verstrebungen angesetzt. 
      Zu Beginn werden lediglich 3 Hochbeete gebaut, die übrigen Starter-Beete werden ebenerdig angelegt.  
    • Wie viele Beete für den Anbau essbarer Pflanzen wird es geben?
      Wir starten mit den erwähnten 3 Hochbeeten, hinzu kommen 5-6 ebenerdige Beete.
      Wenn sich mehr Interessierte für die Gartenarbeit und die Pflege der Beete finden, haben wir ausreichend Flächen eingeplant um diese zu erweitern.

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  • Chemnitz: Stadtteilgarten Kompost

    Antrag/Antworten

    Förderantrag Stadtteilgarten „Kompost“
    Der Trägerverein und seine Projekte

    Der Stadtteilgarten „Kompost“ befindet sich direkt gegenüber des alternativen Wohnund Kulturprojekts
    „Kompott“ in Chemnitz und wurde Ende 2012 ins Leben gerufen. Träger desGartens ist der
    gemeinnützige Verein Urbane Polemik e.V.. Dieser betreibt im Kompott außerdem den Umsonstladen
    „Tante ULA“.

    Ziele des Urbane Polemik e.V. sind unter anderem Erhalt und Nutzung der denkmalgeschützten
    Gebäude, Bereicherung des Kulturellen Lebens der Stadt sowie Beiträge zur Volksbildung, wobei hier
    insbesondere auch der Gedanke der Nachhaltigkeit weitergetragen werden soll.

    Dieser wird im Umsonstladen verwirklicht, indem gebrauchte Kleidung und Haushaltsgegenstände hier
    neue Besitzer finden können, anstatt im Müll zu landen. Der Laden wird von Ehrenamtlichen regelmäßig
    einmal wöchentlich geöffnet und wird sowohl zum Abgeben als auch kostenlosen Mitnehmen der
    Sachen rege genutzt, nicht zuletzt auch von Geflüchteten.

    Ziele und Entwicklung des Gartenprojekts

    Der Garten entstand aus dem Grundgedanken der alternativen (Zwischen)nutzung von brachliegendem
    Bauland in einer Stadt mit (damals noch) stetigem Bevölkerungsrückgang. Inzwischen sieht der
    geänderte Flächennutzungsplan vor, dass das Grundstückvon ca. 450qm, wie auch umliegende Bereiche,
    weiterhin als Grünfläche erhalten bleiben soll, was den dauerhaften Fortbestand des Gartens
    ermoglicht. Nach baulichen Vorbereitungen und langjährigen Verhandlungen mit der Stadt konnte dieses
    Jahr sogar eine weitere Fläche von ca. 1.300qm zur Nutzung als teilöffentliche Grünfläche vom Verein
    übernommen werden.

    Der Gemeinschaftsgarten hat zum Ziel, Stadtbewohner/innen zusammenzuführen, zum Nachdenken
    über die Bedingungen gegenwärtiger industrieller Lebensmittelproduktion sowie Umweltund
    Naturschutz anzuregen, er bietet eine Möglichkeit wieder mehr Bezug zur Natur und zur Herkunft
    unserer Nahrung und Lebensgrundlage aufzubauen und erlaubt es auch GartenNeulingen, sich
    auszuprobieren. Hierbei stellt er außerdemeine Alternative zu z.T. überreglementierten
    Kleingartenvereinen dar und vertritt auch den ökologischen Anspruch, auf Kunstdünger sowie giftige
    Pflanzenschutzmittel zu verzichten und bei Pflanzen möglichst auf alte, bewährte, robuste Sorten
    zurückzugreifen.

    So ist unser Garten organisiert

    Um den Einstieg zu erleichtern ist für das Mitmachen bei uns keine Vereinsmitgliedschaft oder ein fester
    Vereinsbeitrag nötig. Momentan sind im Garten ca. 1012 Leute aktiv, die sich auf unterschiedliche Weise

    und unterschiedlich stark einbringen. Hierzu zählen Bewohner/innen des Kompotts und deren Freunde
    sowie Menschen aus dem Stadtteil und andere Interessierte aus der Stadt. Die Meisten gehören der
    Altersgruppe von ca. 2545 Jahre an. Im Frühjahr ergibt sich meinstens ein kleiner Wechsel in der
    Gruppenzusammensetzung und neue Mitstreiter*innen stoßen hinzu.

    Einmal im Monat gibt es ein Treffen bzw. Plenum, um Neueinsteiger*innen kennen zu lernen und
    aktuelle Sachen zu besprechen, z.B. größere Umgestaltungen, Finanzierung,Materialbeschaffung,
    Anfragen von außen etc.. Außerdem verabreden wir uns ab und an zu gemeinsamen
    Gartenarbeitseinsätzen oder zum Grillen. Die Kommunikation findet inzwischen hauptsächlich über eine
    Chatgruppe statt. Donnerstag Nachmittag und Samstag Vormittag/Mittag sind allgemein vorgemerkte
    Zeiten, an denen einige Mitglieder öfters Zeit haben, sodass man sich an diesen Tagen auch gut in einer
    Kleingruppe zum Gärtnern verabreden kann. Ansonsten kann jede/r seine eigenen Beete bepflanzen und
    pflegen und bekommt durch das Zahlenschloss zeitlich flexibel Zugang zum Garten. Die Ernte wird
    insofern geteilt, dass, wenn von einer Sorte genügend da ist, alle sich etwas nehmen können. Ist ehr
    wenig da, erntet die Person, die es angepflanzt hat. Baut jemand z.B.nur Tomaten an, kann er/sie auch
    Salat mit ernten, und dafür später ein paar Tomaten abgeben.

    Arbeiten wie Rasenmähen und die Pflege der Terrassen u.a. Gemeinschaftsflächen werden beim Treffen
    untereinander aufgeteilt. Im Sommer erstellen wir außerdem einen Gießplan nach Wochentagen, sodass
    sich möglichst 12 Verantwortliche pro Wochentag finden, die bei Trockenheit das Gießen für alle
    übernehmen. So muss nicht jede/r jeden Tag kommen, um ein einzelnes Beet zu gießen.

    Vorhaben zur Umsetzung mit Ihrer Förderung

    Die Gartengruppe möchte eine Reihe verschiedener Projekte und Maßnahmen umsetzen. Vor einigen
    Jahren haben wir mit dem Bau von Hochbeeten begonnen, da 2018 durch eine Bodenuntersuchung eine
    Kontamination festgestellt worden war. Die begonnene Umgestaltung hin zu Hochbeeten und der
    Austausch von Erde sollen jetzt weiter fortgesetzt werden. Insbesondere möchten wir 2023 auch unsere
    große Kräuterspirale stabiler aufbauen, die Erde austauschen und nachfüllen. Dabei möchten wir sichere
    Abtrennungen zu potenziell belasteten Materialien schaffen und einige neue Kräuterarten ergänzen. Wie
    bei einer Kräuterspirale üblich, werden dafür unterschiedliche, auch steinige/sandige Substrate
    eingesetzt, um mediterranen Kräutern einen geeigneten Boden bieten zu können.

    Wir möchten durch den Förderantrag außerdem unseren Bestand an Gartengeräten verbessern, der
    aufgrund von Verschleiß nach vielen Jahren verringert ist. Somit soll es ermöglicht werden, dass auch 34
    Leute gemeinsam eine Aufgabe anpacken können, indem häufig genutzte, kleine Geräte wie
    Gartenschere oder Handschaufel nicht nur einmal vorhanden sind. Zudem sollen die Auffangund
    Speichermöglichkeiten für Regenwasser ausgeweitet werden; dies ist besonders wichtig, da es im Garten
    keinen Wasseranschluss gibt.Da das Dach unseres Geräteschuppens undicht geworden ist, benötigt
    dieses eine Überarbeitung. Hier möchten wir als neuen Belag eine EPDMBahn anschaffen; diese hat
    laut Herstellerangaben eine Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten und erscheint uns dadurch

    wesentlich nachhaltiger und weniger umweltschädlich als die bisher verbaute Dachpappe.
    Auch das Dach unseres Tomatenunterstandes muss erneuert werden; hier möchten wir ebenso eine
    haltbarere Lösung finden, als die bisher verbauten Kunststoffarten, welche nun mehrmals nach 12
    Jahren kaputt waren.

    Wichtig ist auch ein Vorrat von guter, schadstoffreier , torffreier Erde, die für den Anbau von
    Lebensmitteln geeignet ist. Hierzu möchten wir eigene Mischungen mit Sand, Erde und Kompost
    herstellen, welche an dieindividuellen Berdürfnisse der Pflanzen angepasst werden können. Da wir
    Grünschnittkompost kostenfrei über das Grünflächenamt beziehen konnten, müssen nun nur noch die
    anderen Bestandteile für die Mischung gekauft werden.

    Fragen/Antworten:

    – wie groß ist die Fläche auf der gegärtnert wird, wie viele Beete gibt es? Wie viele Hochbeete gibt es schon und wie viele sollen vom wem noch gebaut werden?

    Der alte Stadtteilgarten ist ca. 450 qm groß. Es gibt auf dieser Fläche keine große zusammenhängende Wiese oder Brachfläche mehr, deswegen würde ich sagen, dass auf der ganzen Fläche gegärtnert wird.. außer im Geräteschuppen ; ) Die Hochbeete haben verschiedene Form und Größe, ca. 9 Stück sind bereits befüllt/bewirtschaftet. Weitere 4 Stück sind bereits vorhanden, jedoch noch nicht mit Erde befüllt. Dann gibt es noch 4 größere ebenerdige bzw. halbhohe Beete ohne saubere Abtrennung zur belasteten Erde, welche nach und nach umgebaut bzw. durch richtige Hochbeete ersetzt werden sollen.

    – sind alle Beete individuelle Beete?

    Es gibt auch gemischte bzw. gemeinschaftlich bepflanzte Beete. Das ergibt sich aus Absprachen z.T. immer wieder neu. Außerdem ist die Kräuterspirale für alle nutzbar. Auch bei den individuellen Beeten teilen wir uns mit Gießarbeit und z.T. Ernte rein.

    – ist die Fläche offen/gibt es einen Zaun?

    Es gibt einen Zaun, dieser kann jedoch von der Seite umgangen werden.

    – gibt es ein Schild, das auf die Mitmachmöglichkeit hinweist?

    Die Kontakt-Mailadresse steht groß am Zaun. Weitere Infos müssen wir mal ergänzen, das Schild ist kaputt und muss erneuert werden.

    – wie ist die Wasserversorgung derzeit organisiert?

    Wir fangen Regenwasser auf in zwei Regentonnen, vom Dach des Schuppens und inzwischen auch von einer aufgespannten Plane. Dieses ist jedoch sehr schnell verbraucht (z.B. nach 2 Tagen). Man kann außerdem zum Bach hinunter gehen und mit Gießkannen daraus schöpfen, bei längerer Trockenheit untersagt es jedoch die Stadt. Außerdem sehr mühsam/zeitaufwändig.

    – wo steht der Geräteschuppen und gehört der zum Kompott? Sind da nur die Gartengeräte untergebracht? Wie haben die Gärtner*innen jederzeit Zugang dazu?

    Der Geräteschuppen steht direkt im Garten, er gehört nicht in dem Sinne zum Wohnprojekt Kompott. Den Zugang hat die Gartengruppe jederzeit durch ein Zahlenschloss. Ja, dort sind nur die Gartengeräte untergebracht (und sonstige kleine Sachen, die im Garten benutzt werden, wie Grill und Sitzpolster)

    – wie und wo machen Sie Öffentlichkeitsarbeit für den Garten?

    Aktuelles gibt es jetzt auf Instagram.

    Wir haben einen Flyer und ein ausführlicheres Infoblatt, diese wurden z.B. in Geschäften und auf einem Festival mit einem eigenen Stand verteilt. Flyer müssen wir erneuern bzw. nachdrucken.

    – wenn jemand neu mitmachen möchte, wird dann ein neues Beet gebaut?

    Kommt darauf an, ob die Person das möchte.

    – wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell an den Kosten des Gartens?

    Regelmäßig anfallende Kosten wie Miete fällt zum Glück sehr gering aus und wurde bisher vom Verein getragen.

    Die Gärtner*innen besorgen Pflanzen und gelegentlich Baumaterial oder Weiteres für den Garten, manchmal wurde Geld zusammengelegt für eine Anschaffung.

    – was ist mit „Pflege der Terrassen“ gemeint? Vom Hausprojekt? Was für weitere Gemeinschaftsflächen gibt es?

    Direkt im Garten gibt es zwei selbstgebaute Terrassen, als Sitzplätze. Diese gehören also nicht in dem Sinne zum Hausprojekt (dieses befindet sich auf der anderen Straßenseite und hat einen eigenen Innenhof mit Pflaster und Grün…) Die „Pflege der Terrassen“ heißt, das Zuwuchern aus den Ritzen bzw. im Kies verhindern, und Steine ersetzen /gerade rücken, Laub entsorgen und kehren. Als weitere „Gemeinschaftsflächen“ kann man noch die kleinen Grasflächen und Grasstreifen zwischen den Beeten bezeichnen, sowie den Teich und zwei Sitzplattformen aus Holz, auch die Flächen mit Bäumen und Sträuchern, den Kompost, die Lagerplätze für Schüttgut und anderes.

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  • Freiburg: Klimagarten baut Wasserversorgung aus

    (Antrag, Antworten)

    Der Klimagarten arbeitet bereits mit
    Mulchanbau, um die Menge des benötigten Gießwassers zu reduzieren. Jedoch reicht dies als
    Maßnahme noch nicht aus um den Klimagarten langfristig und nachhaltig zu bewirtschaften und
    lange Trockenperioden zu überstehen. Die langfristige und nachhaltige Nutzung des Klimagartens und
    das Ermöglichen von genügend Gießwasser ist das Ziel des Antrages. -> Wasserspeicherung in IBCs

    • Wie groß ist der Garten und wie groß die Fläche, auf der gegärtnert wird?

    Der Garten ist etwa 600qm groß und etwa die Hälfte wird bewirtschaftet.

    • Wem gehört die Fläche und habt ihr da einen langfristigen Nutzungsvertrag?

    Die Fläche gehört der Stadt und wir haben einen unbefristeten Nutzungsvertrag der über den Verein Treffpunkt e.V. läuft

    • Wie groß ist die Gruppe, wie entwickelt sich die Gruppe? Kommen auch Neuinteressierte dazu?

    Wir sind ein fester Kern von etwa 12Personen und in der Großgruppe etwa 30Personen. Neuinteressierte kommen je nach Saison dazu.

    • Gibt es eine wirkliche Gemeinschaft bei euch im Garten? Wie integriert ihr Neuinteressierte?

    Wir haben feste Gemeinschaftstage (Freitagnachmittag), Aktionstage, regelmäßige Gartenbesprechungen, gemeinsame Feste und machen zusammen Ausflüge. Dadurch ist wird die Gruppengemeinschaft gepflegt und ist gewährleistet, dass es Möglichkeiten der Begegnung gibt und nicht einfach jeder für sich alleine gärtnert. Zudem gibt es Gemeinschaftsbeete, welche von der Gesamtgruppe organisiert und bewirtschaftet werden. Neuinteressierte sind eingeladen an den Gemeinschaftsnachmittagen oder Aktionstagen dazuzukommen und so die Gruppe kennenzulernen. Dann wird gemeinsam besprochen ob die Person bestimmte Aufgaben übernehmen kann und zum Beispiel ein eigenes Beet pflegen möchte und kann.

    • Wie läuft die Bewässerung bislang?

    Eine Wasserentnahme aus dem angrenzenden Bach wird stillschweigend geduldet bisher. Jedoch hat dieser im Sommer sehr wenig Wasser und daher suchen wir eine langfristige und schonende Möglichkeit der Bewässerung.

    • Mit welchem Wasser soll der IBC-Container befüllt werden und wer kümmert sich darum?

    Der Container soll mit Regenwasser befüllt werden, welches wir durch eine Plane auffangen wollen.Wir werden eine feste Orgagruppe für die Bewässerung organisieren. Diese wird bei der im Frühjahr stattfindenden Teameinteilung besprochen.

    • Mit welchen Pflanzen soll er bepflanzt werden?

    wir wollen den Container mit verschiedenen Pflanzen wie Mini-Kiwis und Mirabellensträuchern bepflanzen.

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  • Bielefeld: Paviilion fertig gebaut in den Südstadtgärten

    (Mail)
    Unser Pavillon ist inzwischen erstellt und sieht sehr gut aus. Momentan beschäftigen wir uns mit der Dacheindeckung und haben uns für eine leider teurere Variante entschieden als die, die ich im Kostenvoranschlag an euch vorgesehen hatte. Grund: Wir wollen natürlich auch Regenwasser sammeln über die Regenrinne in angeschlossene Tonnen. Die einfacheren Bedeckungen können aber das Wasser mit Schadstoffen belasten, was wir unbebedingt verhindern wollen, da das gesammelte Wasser ja in erster Linie den Gemüsepflanzen dienen soll und erst in zweiter Linie den Blumen. Es galt also, jegliches Risiko zu vermeiden – und das haben wir getan.


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  • Nürnberg: Kollekt Jardin verbessert Regenwasserversorgung

    (Antrag, Antworten)

    Unser Solarsystem (12V) besteht bereits im Kollekt Jardin e.V., ist jedoch sehr schwach ausgestattet
    und mit einer kaum leistungsfähigen Batterie versehen. In Kooperation mit dem Projekt „1000 Tanks
    für Nürnberg“ von der Essbaren Stadt und dem Gartennetzwerk Nürnberg, möchten wir ein
    effizientes Bewässerungssystem mit Stromspeicher und Filteranlage bauen, welches es ermöglicht
    das Regenwasser in einem Nutzund Bewässerungskreislauf mehrfach zu verwerten.

    Das Ziel ist die gemeinsame Entwicklung eines Systems, welches die Nutzung und die Verteilung von
    gesammeltem Regenwasser ermöglicht. Außerdem die Wiederverwendung von Regenwasser und
    eine Schaffung von nachhaltigen Kreisläufen miteinem hohen Nachahmungswert. Die
    Verschwendung der wertvollen Ressource Regenwasser soll vermieden werden und dessen Erhalt
    durch eine effiziente Nutzung gefördert werden.

    Das Projekt „1000 Tanks für Nürnberg“ ist eine Kooperation zwischen der Essbaren Stadt, dem
    Gartennetzwerk Nürnberg und damit allen urbanen Gärten der Stadt. Erreicht werden sollen
    Bürger*Innen, die sich für die Wasserthematik interessieren und eine Notwendigkeit für die
    Schaffung solcher Systeme sehen. Somit entsteht ein großangelegter Wissenstransfer über alle
    Kanäle, die uns zur Verfügung stehen.

    Was genau wollt ihrhier bauen aus dem Holz bauen und wo soll dieser Bau dann stehen oder integriert werden? Welches
    Solarsystem wäre das? Wie viel Meter Tropfschläuche plant ihr? Was entsteht noch im Rahmen von „100 Tanks für
    Nürnberg“ und wo wird das dokumentiert?

    Damit wirein Gefälle von den Tanks zu den Beeten erreichen, werden die Tanks übereinanderunderhöhtauf einem
    Holzgerüstaufgestellt,sodassnach unten hinein Druckentsteht und wirmit möglichst wenig Stromverbrauch das Wasserso
    weit wie möglichbefördernkönnen.Diese zwei Haupttanks können das Wasser dann in einen Dritten (direkt bei den Beeten
    gelegenen) IBCTank leiten. Die zwei Haupttanks werden an einer der Ecken der Dachterrasse (vorne links) integriert sein,
    sodass sie einendoppeltenNutzen haben (Wasserspeicher, Dachstütze). Natürlich werden wir auch eine Solarpumpe
    einbauen, welche jedoch nur bei zu niedrigem Wasserstandzur Beförderungeingesetzt werden soll.Zwischen den

    Haupttanks und dem Dritten Tank bei den Beeten wird noch ein Fass integriert, welches einen selbstgebauten Filter aus Kies,
    Sand und Aktivkohle besitzt, um das Brauchwasser aus der Küche wieder in den Kreislauf einzubringen. Der Dritte Tank ist
    dann mit den Tropfrohrenund einer Pumpe verbunden, sodass von dort aus per Knopfdruck die gesamte Fläche(unterirdisch)
    bewässert werden kann.Für ein bestimmtes Solarsystem haben wir uns noch nicht entschieden, da unser Elektriker das alles
    selbst bestellt und dieTeile meistens aus China kommen.Sicher ist jedoch, dass die Batterie etwa 1.500,€ und vier
    Solarmodule rund 500,€ kosten werden. Unsere Beetfläche beträgt ca. 80 m² und pro m² Fläche benötigt man ca. 3 Meter
    Schlauch. Daher kommen wir auf etwa 240 Meter Tropfrohr.
    Im Rahmen von 1000 Tanks für Nürnberg entsteht momentan sehr vielUnterschiedlichesmit unterschiedlichen
    Zielsetzungen. Viele der Gemeinschaftsgärten haben sich bestimmte ZieleimRahmen des Projektsgegeben (Speicherung
    von Wasser, Bewässerung, Forschung,Zugangzu Wasser) undarbeiten Konzepte aus, wie diese Ziele realisiert werden
    können. Es wird im Bereich der Forschungbeispielsweiseauch mitder TH Nürnbergzusammengearbeitet, um
    wissenschaftliche Daten zu sammeln.Die Dokumentation des Projekts läuft über das Management Tool SLACK.
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  • Zwickau: Aufbau eines Regenwassergießmanagement-Systems im Gemeinschaftsgarten zum Fleißigen Winkel

    (Bericht)

    Eine Nutzungsvereinbarung, in der uns die Installation von mechanischen Regenwassersammlern und das
    Aufstellen von IBCTanks an der Rückseite des benachbarten PENNYMarktes kostenfrei erlaubt wurde, war
    bereitsAnfang Juli 2022geschlossenworden.Dank derFörderung durch die anstiftung konnten wiram
    Saisonende 2022 noch die Ausstattung erwerben und installieren. Die Beschaffung und Installation erfolgte in
    Eigenleistung durch Vereinsmitglieder. Nach wochenlanger Trockenheit, gewährte uns ein Sommergewitter
    die Möglichkeit eines ersten Testes, da noch nicht sicher war, ob die Leistung der Akkupumpe, die lange
    Förderstrecke überhaupt bewältigen würde. Der Test zeigte, dass wir mit einer Akkuladung fast eine komplette
    Tankfüllung in den Garten umpumpen können(also ca. 1000 Liter Gießwasser pro Pumpaktion).

    Die Gartentanks sind erhöht auf Gitterboxen gestellt, so dass wir sogar durch den Anschluss eines
    Schlauches fließendes Wasser haben, mit dem das Grundbeet bewässert werden kann.

    Da wir keine Überlaufautomatikhaben und 2 Kubikmeter GießwasserSpeicherkapazitäten für einen Garten
    dennoch recht knapp bemessen sind in trockenen Sommern, sind wir dabei eine Gießordnung zu erstellen.
    Darin enthalten sind Regelungen, wer wann ein Auge auf die Sammeltanks hat, damit es nicht zum
    Überlaufen kommt. Außerdem regeln wir so, welche Pflanzen (Obstgehölze, Gemüse, Streifenbepflanzung)
    wie viel Wasser benötigen und erstellen eine Gießliste (ähnlich eines Reinigungsplanes). Wir werden diese
    Gießregelung in der neuen Saison testen und bei Bedarf entsprechend anpassen.

    Darüber hinaus hilft uns das Mulchen der Pflanzen extrem dabei, Wasser zu sparen. Die angeschaffte
    Schubkarre wird uns dabei unterstützen, das Material zu transportieren. Bislang war dies mittels Eimern eher
    beschwerlich.
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  • Regensburg: Reparaturen und mehr Regenwasser in Gemeinschaftsgärten

    (Antrag, Antworten)
    Der PAT_Garten und der Interkulturelle Garten in Regensburg wollen mehr Regenwasser nutzen und ihre Wasserversorgung entsprechend ausbauen, zudem fallen Reparaturen an den Hochbeeten an.
    Im Garten für Alle werden neue Beete gebaut.

    Alle Gärten haben einen Pachtvertrag mit der Stadt Regensburg, der sich stillschweigend jedes Jahr verlängert. Die Stadt Regensburg hat bisher schon großes Interesse daran, dass die Gärten weiterhin bestehen. Es besteht im Allgemeinen ein sehr gutes Verhältnis zur Stadt bzw. zum Stadtgartenamt.

    Der PAT-Garten besteht seit 2017. Es ist ein reiner Hochbeetgarten mit knapp 30 Gärtner*innen. Inzwischen gibt es 30 Hochbeete. 7-9 davon werden als Gemeinschaftsbeete genutzt, zum Beispiel für Kräuter, Wildblumen, Beeren und als Probierbeete für Besucher. Die übrigen werden von im Schnitt zwei Gärtner*innen pro Beet gepflegt. Die Kerngruppe, die zu monatlichen Treffen und Arbeitseinsätzen kommt, besteht aus 8-10 Personen. Diese kümmern sich auch um die Reparaturen und ggf. Erweiterungen, die bis zum nächsten Frühjahr abgeschlossen sein sollen.

    Der „Garten für Alle“ besteht seit 2014. Im ursprünglichen Teil des Gartens gibt es ca. 20 normale Beete. Seit 2020 wurde der Garten um 10 Hochbeete erweitert. Die Kerngruppe, die regelmäßig zu Treffen erscheint, liegt zwischen 10 und 15 Personen. Die Entwicklung des Gartens ist auf der Homepage sehr ausführlich dargestellt: https://www.transition-regensburg.de/gruppen/gardening/transition-garten-fuer-alle/

    Der Interkulturelle Garten besteht aktuell aus ca. 25 Beeten. Davon sind vier Beete vom gesamten Garten gemeinschaftlich genutzt (Tomatenbeet, Kartoffelbeet und zwei, in dem verschiedene Sachen wachsen). Generell sind aber alle Beete gemeinschaftlich genutzt, in dem Sinne, dass es immer um die 2-5 Personen sind, die sich jeweils, um die Beete kümmern. Die Reparaturen und Erweiterungen werden von den Gärtnerinnen gemeinsam durchgeführt. Die Dacherneuerung und Erneuerung der Regenrinne ist für das kommende Frühjahr geplant.


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  • Nürnberg: mehr Regenwasser soll genutzt werden

    (Mail)
    Die Essbare Stadt hat zusammen mit Bluepingu ein Projekt gestartet, um die Nutzung von Regenwasser statt Grundwasser in Nürnberg und darüber hinaus zu stärken.
    Das Gartennetzwerk Nürnberg möchte dieses Projekt unterstützen (mehr …)