– Brückenhof, IG: gibt es immer noch, 15 Familien gärtnern dort, eine Frau mit viel Gartenexpertise ist ehrenamtliche Gartenfee.
– Blüchergarten: gibt es 50 (?) Jahre lang, sie haben da jetzt 25 Parzellen und das Projekt hat sich zu einem „Sozialgarten“ entwickelt, es halten sich hauptsächlich Eltern mit kleinen Kindern dort auf. Die Gartengruppe organisiert sich entlang von Gartenfesten/Jahreszeitfesten. Es gibt zwei Gruppen im Garten: eine Hühnergruppe und eine Kartoffelgruppe. Sie haben einen Windgenerator im Garten und der Mann, mit dem Shimeles die Gartengerätereparatur-Workshops organisiert hatte, hat das gebaut und ist Teil des Blüchergartens. Die Energie des Generators ist speicherbar und man kann sowohl den Rasenmäher laden, als auch den Garten beleuchten und sogar eine Kettensäge betreiben.
– Wesertor: Stadt will, dass der Verein die ganze Fläche übernimmt (und damit auch die Verkehrssicherung etc.), doch es ist nur auf dem einen Teil ein Gemeinschaftsgarten (mit dem die Nachbarschaft aber nix zu tun hat) und auf dem anderen Teil trifft sich die Nachbarschaft zum Entspannen und Grillen (?). Die Stadt mäht da nicht mehr und holt auch den Müll nicht ab.
– ForstFeldGarten: nur eine sehr kleine Gruppe
-Huttenplatz: alles gemeinschaftlich, anstrengend, aber macht auch Spaß.
– Waldau: Kraut und Rosen: Garten an/von einer Kirche, da versucht essbare Stadt nun wieder eine Gruppe aufzubauen
– Wladgarten Wahlebach: die Gruppe ist noch sehr klein, gerade mal 8 Leute. Bei dem anderen Waldgarten in Kassel, sind wohl schon 50 Leute dabei. Bei beiden gibt es keine Schilder, was wohl daran liegt, dass alles im Verbund genau abgestimmt werden muss und das dauert alles sehr lange. Auch ein Klo gibt es nicht (im anderen schon, aber nur ein Dixie), das ist zwar schon gekauft, aber die Stadt hat ihr ok noch nicht gegegeben, da die Verwertung noch unklar ist/noch keine Firma gefunden bzw beauftragt wurde.
Falls beim Wahlebach-Garten, der nicht umgeben von Wohnbebaunung ist und öffentlich nicht gut erreichbar, es ist nix ausgeschildert, was erklären würde, dass man mitmachen kann und um was für ein Projekt es sich handelt, nicht genug Leute gefunden werden, dann kann es sein, dass es einfach zum Park wird. Die Anschlussfinanzierung (nach 2027) ist unklar, beim Wahlebach hoffen sie auf Firmen. Beim anderen Waldgarten könnte es sein, dass sich ein Verein gründet, der das Projekt dann übernimmt, beim Wahlebach ist das unklar (mehr …)
Schlagwort: regionales Netzwerk
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Freiburg: Dachverein soll gegründet werden
Wie ihr vielleicht noch wisst, hat sich beim letzten Agrikultur-Festival
2023 eine Arbeitsgruppe gebildet, um eine Dachorganisation für alle urbanen Gärten in Freiburg und Umgebung aufzubauen.
Mit dieser Mail wollen wir euch einen Abriss des aktuellen Arbeitsstandes geben.
1) Umfrageergebnisse: Vor einiger Zeit hatten wir euch über eine kurze Umfrage zu euren Meinungen hinsichtlich eines gemeinsamen Dachvereines gefragt. Die wichtigsten Schlüsse daraus sind:
– Die Mehrheit der teilnehmenden Gärten hat keine Haftpflichtversicherung.
– Die wichtigsten, nachgefragtesten Leistungen, die unser Dachverein bringen soll sind nahezu gleichauf: (1) politische Vertretung, (2) gemeinsame Haftpflichtversicherung, und (3) Vernetzung zwischen Gärten organisieren
– Die Unterstützung, die sich die Gärten für unseren Verein vorstellen
könnten: Mit Abstand am meisten wurde Geld genannt, sowie mit etwas Abstand Experten für Workshops etc.
– Für die Frage, wie die Finanzierung solidarisch sein kann, scheinen u.a. die Kennzahlen „Wieviele Aktive“ und „Bewirtschaftete Fläche“
wichtig zu sein.
2) Vereinsübernahme Transition Town e.V.: Konkret führen wir gerade Gespräche, dass wir den Transition Town e.V. Verein als bereits existierenden Verein übernehmen können, um uns eine aufwändige Neugründung zu ersparen. Dazu werden wir noch weiterführend berichten, sobald wir die rechtlichen und administrativen Details alle geklärt haben.
3) Save the Date Agrikulturfestival 2024 (19-21. Juli 2024): Das alljährliche Agrikulturfestival wollen wir auch dieses Jahr für eine neue Vernetzungsrunde zwischen den urbanen Gärten in Freiburg und Umgebung nutzen. Bitte haltet euch also wenn möglich das Wochenende frei, sodass aus möglichst vielen Gärten Vertreter*innen dabei sein können. Das Treffen mit dem Namen „Dachverband Urbane Gärten Freiburg und Region – Versammlung für Mitglieder und alle, die es werden wollen“
wird stattfinden am Samstag, 20.7. um 16-18 Uhr. Außerdem möchten wir euch einladen am Freitag, den 19.7. von 16-18 Uhr gemeinsam über Strategien und Vorteile der solidarischen Selbstorganisation zu diskutieren. Wir laden Menschen ein, die bereits Erfahrung mit Vorhaben wie den unseren haben und uns berichten können, wie sie das geschafft haben. (mehr …)
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Berlin: Mauergärtner*innen besuchen Wuhlegarten
(NL)
Gemeinsam machen wir uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Reise ins Wuhletal, da wo zwei Kopfweiden im Wuhlegarten uns erwarten. Diese können wir gemeinsam schneiden. Das Weidenschnittmaterial benötigen wir für unseren Schaubienenstand im mauergarten, um den Weidenzaun des neu entstehenden Bienenareals zu beflechten.
Für das leibliche Wohl wird an diesem Tag gesorgt sein. Meistens essen und trinken die Wuhlegärtner*innen etwas bei den Arbeitseinsätzen, bringen auch für alle was mit. Sie haben kochbegeisterte Mitglieder*innen, die allen vor Ort eine Suppe und anderes Street-Food aus dem arabischem Raum kochen.
Bitte eigenes Trinkwasser mitbringen. Wasserkocher zum Teekochen ist vorhanden, eine Komposttrockentoilette gibt es auch vor Ort, wie praktisch. ;]
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Essen: erstes vor Ort Vernetzungstreffen
(NL)
Am Donnerstag 10.6.21 um 19.00 treffen wir uns Coronagerecht im Freien
und zwar im Gemeinschaftsgarten Reckhammerweg (Reckhammerweg, Ecke Tiegelstr. es gibt dort auch eine U-Bahn Haltestelle – Universität Essen, Ausgang Reckhammerweg/Auf der Union)
Die folgenden Gesamtgartentreffen können wir dann gerne in eurem Garten veranstalten.
Bringt Getränke mit und es wird auch einen Grill geben……..wer noch Pflanzen überhat, wir haben noch Platz…..
Wir freuen uns darauf uns wieder über Dinge aus den Gärten austauschen zu können!Bringt all Eure Fragen und Ideen mit!
Solltet Ihr nicht teilnehmen können oder Coronabedingt vielleicht noch vorsichtig sein könnt Ihr mir eure Themen gerne per Mail schicken.
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Vernetzung im Kreis Siegen Wittgenstein
(alerts)
Der Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. hat das
Projekt “Urban Gardening Kreis Siegen Wittgenstein” und unterstützt durch Vernetzung, Förderung und Beratung Initiativen und Institutionen dabei die Themen ‚Nachhaltige Ernährung‘ und ‚Regionale Lebensmittelproduktion‘ in die Gesellschaft zu tragen. Dabei setzt das Projekt einen besonderen Fokus auf Gemeinschaftsgärten in der Stadt. Neben den Aspekten der Lebensmittelproduktion und Bildung bieten Gemeinschaftsgärten Naherholung im öffentlichen Raum und stellen Orte der Begegnung dar. Lebensmittel fungieren im Projekt als Bindeglied zwischen Generationen, Kulturen und sozialen Milieus.Ziele
Ein breites Verständnis für den Anbau von Lebensmitteln in der Stadt, sowie die Verwertung und den Sortenerhalt schaffen
Die Wertschätzung von Lebensmitteln stärken und fördern
Ein Netzwerk für Urbanes Gärtnern in der Region etablieren und die Stärkung der Netzwerkpartner in ihren individuellen Vorhaben zu nachhaltigen Lebensmittelpraktiken
Beratung und Bildung der Netzwerkpartner und Privatpersonen
Lernorte und Räume für Begegnung schaffen
Gemeinschaft und Integration stärken; Verständnis zwischen Kulturen und Generationen fördern -
Vielfalt an Gärten in München: Gartentour 1 in Schwabing
(Projektbesuche)
Der Mucca-Community Garden ist dieses Jahr um die Mucca-Halle herum gezogen und hat dort nun ein klarer als Gemeinschaftsgarten erkennbares Refugium gefunden. Die Gruppe besteht aus 7 – 8 Aktiven, sie sortieren sich gerade neu und suchen weitere Mitstreiter*innen. Sie gärtnern in Hochbeeten auf der versiegelten Fläche, haben diverse Sitzmöglichkeiten und bauen hauptsächlich robuste Pflanzen in Hochbeeten an. Die Hochbeete sind selbstgebaut, es befindet sich auch ein ex Aquarium mit Wasserpflanzen darunter. Bisher mussten sie keine Miete zahlen, doch inziwschen doch (Eigentümerwechsel). Das übernimmt (noch) die Mucca.Direkt neben dem Mucca-Garten ist der Huberhäuslgarten. Der einzige unversiegelte Flecken im Kreativquartier. Bis 2015 stand hier ein Häuschen (Huberhäusl), was abgerissen wurde. Anfangs wohnten noch Flüchtinge ganz nah, doch sind diese wieder ausgezogen. Die GRuppe besteht aus Künsterler*innen und Kreativen vom Gelände und ein paar Anwohner*innen sind auch dabei. Der Garten ist nach Permakulturgesichtspunkten gestaltet und ein wahres Paradies der Artenvielfalt und Anbaumethoden. Auch einen kleinen See gibt es und lauschige Ecken mit Sitzmöglichkeiten. Ein Problem gibt es: unendlich viele Ameisen.
Der Stadtacker am Ackermannbogen ist ebenfalls ein Paradies der Artenvielfalt. Als wir da waren, blühten Artischoken, was in Bayern ob des Klimas sehr selten ist. Konrad Bucher ist der „Gardeniser“ des Projekts, seine Stelle läuft über einen Nachbarschaftstreff. Hier gibt es viele verschiedene Arbeitsgruppen, die sich um die Pflanzen und deren Verarbeitung, Kunst und Kultur, Kindergruppen usw. kümmern. Es gibt Plena und Gruppentreffen, Gruppensprecher*innen und viel Abstimmungsbedarf. Ein Chor nutzt den Garten und es finden Workshops und andere Veranstaltungen statt. Die Ernte ist für alle, die mitmachen. Wenn etwa erntereif ist, dann wird das auf einen großen Tisch gelegt und verteilt. Der Garten wird auch von Schulklassen genutzt. Er weitet sich demnächst aus: es werden artenreiche Blühstreifen angelegt. Dieses Projekt soll dann auch in anderen Gebieten von München aufgegriffen werden. Involviert ist Green City.
O´pflanzt is hat ja eine neue Heimat im Olympiapark gefunden. Die Fläche ist wesentlich kleiner und recht schattig, doch auch wunderschön. Sie haben die Coronazeit viel im Garten sein können und so gibt es inzwischen schon wieder recht viele Hochbeete, einen kleinen Bauerngarten und einen brandneuen, selbstgebauten Zaun. Es sind noch einige der Leute dabei, die im alten Garten aktiv waren. Nach wie vor sind sie rund 15 Aktive. Noch machen sie wenige Workshops und andere Angebote, sie gucken erstmal, wie sich die Situation entwickelt. Sie haben einen Bauwagen, einen großen thekenhohen Tisch, viele Sitzmöglichkeiten und schon einiges, um die Ernte zu verarbeiten vor Ort.
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Bambergs Urban Gardening Projekte
(alerts)
[…]Bei einer kurzweiligen Führung am Samstag, 21. September ist Gelegenheit, das Gelände und die Idee der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) und des Selbsterntegartens Süd kennen zu lernen. Im Anschluss können bei einer gemütlichen Fahrradrunde weitere Urban Gardening Projekte in Bamberg – wie Essbare Stadt, interkultureller Garten, Selbsterntegarten – erkundet werden. Die Tour wird im Rahmen des Projekts „Vom Acker auf den Teller“ von BUND Naturschutz und Solawi Bamberg angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Treffpunkt zu der ungefähr 1,5-stündigen Veranstaltung ist um 16 Uhr auf dem Solawi-Gelände an der Galgenfuhr. Der Zugang ist über die Forchheimer Straße in der Nähe der Brose-Arena möglich.[…]
https://www.wiesentbote.de/2019/08/28/veranstaltungen-des-bn-bamberg-im-september/ (mehr …) -
Netzwerk Leipziger Gemeinschaftsgärten
gibt es seit Feb 2019.
Wir verstehen uns als looser Zusammenschluß von Gemeinschaftsgärten und Gartenprojekten in Leipzig.
Haben auch schon eine Demo zusammen organisiert, einen gemeinsamen Stand auf der Leipziger Ökofete, und probieren auch sonst uns auszutauschen und zu helfen.> Wie oft trefft ihr euch und wo und wer beruft ein?
Alle 1.5 Monate sind treffen geplant, bis jetzt halten wir das gut durch, es sind auch meist ein großteil der Vertreter mit dabei.
Wir wechseln jedes Mal die Lokalität, ziehen also von Projekt zu Projekt (mehr …) -
Regiotreffen GGs in Freiburg
Regiotreffen Gemeinschaftsgärten 2019
Urbane und andere Gemeinschaftsgärten sind im Trend: die Engagierten wollen Gemeinschaft erleben, im Garten arbeiten, biologisch anbauen, für die eigene Ernährung sorgen, vielleicht sogar zu einer „essbaren Stadt“ beitragen, in der öffentlich geerntet werden kann.
Auf diesem Regiotreffen tauschen sich GemeinschaftsgärtnerInnen aus über die Erfahrungen rund ums Gärtnern: Anbauformen, Sortenwahl, Gruppendynamik und was sonst noch die Gartenprojekte bewegt.
Auch wer überlegt, sich in einem Gartenprojekt zu engagieren oder gar selbst eines zu starten, ist willkommen und erhält einen Überblick über Engagementmöglichkeiten und Tipps zum Projektstart.
Zum Austausch sind auch die in den Kommunen für die Gartenprojekte zuständigen MitarbeiterInnen eingeladen: Wie können Kommunen Gemeinschaftsgärten unterstützen? Welche Rahmenbedingungen müssen beachtet werden?
Das Regiotreffen richtet sich vorrangig an Gartenprojekte von Lörrach bis Offenburg, aber auch Gäste aus Basel und Mulhouse sind willkommen.
Programm
- 14.00 Ankommen, Kaffee und Kuchen, Infostände
- 14.30 Begrüßung und Vorstellungsrunde: Monika Borodko-Schmidt (Freiburg packt an), Franz-Albert Heimer (Treffpunkt Freiburg); Moderation: Dr. Thomas Uhlendahl
- 14.45 Mehr anbauen auf wenig Fläche – effiziente Methoden für urbanes Gärtnern; Sarah Daum, Agrar- und Geoökologin, Permakultur-Designerin. Vortrag und Fragerunde.
- 15.15 Wo können sich Garten-Aktive Unterstützung holen? Kurzvorstellungen der Unterstützer-Runde (je 2 min): Freiburger Gemeinschaftsgärten, Freiburg packt an, Transition Town Freiburg, Gartenpaten, GemüseAckerdemie, Pro Specie Rara, Permakultur-Akademie, Kaiserstühler Samengarten Eichstetten, Ökostation Freiburg, Ernährungsrat Freiburg, Bauerngarten- und Wildkräuterland Baden, Achillea Heilpflanzengarten, Lerngarten Wasenweiler, Anstiftung – UnterstützerInnen stehen am Nachmittag für Gespräche zur Verfügung
- 15.45 Pause
- 16.00 World Café: die Anwesenden tauschen sich aus zu den Leitfragen: Welchen Unterstützungsbedarf haben die Gemeinschaftsgärten? Wie kann man diesen Bedarf decken?
- 17.15 Ergebnisrunde im Plenum und gemeinsames Abstimmen des weiteren Vorgehens
- 17.45 Abschlußrunde
- 18.00 Besichtigungen Essbares Rieselfeld und IDA-Nachbarschaftsgarten Rieselfeld & Schulgarten der Waldorfschule Rieselfeld
https://www.treffpunkt-freiburg.de/regiotreffen_gemeinschaftsgaerten_2019
und es gibt ein eines Fortbilungsprogramm für die Gärten: https://www.treffpunkt-freiburg.de/fortbildungen_gemeinschaftsgaerten
Entstanden aus einem Treffen, bei dem der Bedarf angefragt wurde und dieser sich hauptsächlich um gärtnerisches Wissen drehte. Es sind nun Menschen/Organisationen/Inis dabei, die Workshops geben, da können auch noch welche dazu kommen.
(mehr …) -
Ergebnisse einer Umfrage zu GGs in Dresden
(RSS)
Wir haben euch in einer Online-Umfrage gefragt, wie es euch in den Gärten geht, was sie euch bringen, welche Probleme es gibt und was ihr vermissen würdet, wenn es sie nicht mehr gäbe.
Die Antworten zeigen spannende Neuigkeiten über die Projekte, aber auch vieles, was wir ahnten. Deshalb hier mal die interessantesten Ergebnisse:
Wie sind Aktive ursprünglich auf „ihren“ Gemeinschaftsgarten aufmerksam geworden?
- Die meisten Leute haben von den Gärten, in denen sie aktiv sind, durch persönliche Empfehlungen erfahren (ein Drittel), oder eben im Vorbeigehen (ein Viertel).
- Flyer haben ungefähr ein Zehntel der Leute in den Garten gebracht und sind am ehesten im hechtgruen und im Bönischgarten wirksam gewesen.
Wie oft sind Leute im Gemeinschaftsgarten?
- Etwa die Hälfte der Aktiven ist ungefähr ein bis zwei mal pro Woche (oder ein bisschen seltener) im Garten.
- Ungefähr ein Viertel ist zweimal in der Woche oder öfter im Garten. (Ausnahme hierbei ist der Böhnischgarten, der nicht so häufige Besuche erfährt.)
- Mehr als ein Viertel kommen nur etwa einmal im Monat. Am meisten dieser spontanen Besuche haben das Wurzelwerk und der Gemeinschaftsgarten Johannstadt, am wenigsten der Kleine Garten.
Was ist Menschen im Gemeinschaftsgarten eigentlich am wichtigsten?
Wir haben acht Aspekte zur Auswahl gestellt, die die Befragten im Durchschnitt aller UFER-Gärten folgendermaßen von wichtig zu weniger wichtig geordnet haben:
- Gemeinschaftsgefühl erleben
- Gärtnern
- Gemeinschaftlichen Handeln
- konkret nachhaltiger handeln
- Chillen
- Bauen
- Ideen für Nachhaltigkeit lernen
- anderen etwas beibringen

- In den meisten Gärten ist das Erleben von Gemeinschaftsgefühl am allerwichtigsten. Vor allem im Bönischgarten und um Kleinen Garten wurde das besonders hoch bewertet. Im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und im Wurzelwerk steht es an zweiter bzw. dritter Stelle.
- Natürlich steht in allen Gärten das Gärtnern auch hoch im Kurs, im Gemeinschaftsgarten Gorbitz und im Wurzelwerk sogar an erster Stelle. Im Gemeinschaftsgarten Johannstadt kommt es aber zum Beispiel auch erst an fünfter Stelle.
- Das gemeinschaftliche Handeln wird vor allem im Wurzelwerk, Bönischgarten und Gemeinschaftsgarten Gorbitz besonderns hoch bewertet.
- Das ganz konkrete nachhaltigere Handeln wird vor allem im Kleinen Garten und im hechtgruen hochgeschätzt.
- Das Chillen ist besonders den Nutzer*innen im Wurzelwerk und hechtgruen sehr wichtig (hier wird es an dritter bzw. vierter Stelle genannt).
- Das Bauen ist vor allem im Gemeinschaftsgarten Johannstadt prägend.
- Ideen für Nachhaltigkeit zu lernen ist vor allem im Wurzelwerk wichtig und
- anderen etwas beizubringen ist vor allem im Wurzelwerk und im Gemeinschaftsgarten Johannstadt beliebt.
Was hat der Gemeinschaftsgarten seinen Nutzer*innen tatsächlich schon gebracht?
Hierzu haben wir sieben Aspekte zur Auswahl gestellt, die die Befragten im Durchschnitt aller UFER-Gärten folgendermaßen geordnet haben (von sehr viel zu eher wenig):- neues interessantes Wissen (am meisten im Wurzelwerk, am wenigsten bisher im Kleinen Garten)
- neue Freunde (am meisten im hechtgruen und Bönischgarten, bisher am wenigsten im Wurzelwerk)
- wohltuende und hilfreiche Bekanntschaften haben die Befragten in den UFER-Gärten im Durchschnitt 12 dazu gewonnen (am meisten im Bönischgarten, am wenigsten bisher im Wurzelwerk, im Gemeinschaftsgarten Gorbitz ist der geringste(!) angegebene Wert 7 ).
- viele neue Fragen (vor allem im Wurzelwerk, bisher am wenigsten im Kleinen Garten)
- Möglichkeiten, eigene Talente und Wissen einzubringen (am meisten im Gemeinschaftsgarten Gorbitz, am wenigsten bisher im Wurzelwerk)
- praktische Anregungen für nachhaltigeres Leben (Spitzenreiter Gemeinschaftsgarten Johannstadt, bisher am wenigsten im Bönischgarten)
- mehr Sozialkompetenz (am meisten in den Gemeinschaftsgärten Gorbitz und Johannstadt, am wenigsten bisher im Wurzelwerk)
Gefragt nach wichtigen Problemen im Garten, geben die Befragten vor allem folgendes an:- wenig Verbindlichkeit, Verantwortungsübernahme und Beteiligung und Gemeinschaftsarbeiten
- sehr unterschiedliche Vorstellungen übers Gärtnern
- Vandalismus und Vermüllung durch Fremde (v.a. im Bönischgarten)
- unterschiedliche Kommunikationsstile
- fehlende Absprache und wenig Teilnahme an Plena
- seltener, aber auch eine Rolle spielen z.B. persönliche Konflikte, zu viel Privatgärtnerei, weggeerntete Früchte oder nicht (gut) funktionierende Anlagen, wie z.B. der Teich oder der Kompost
Befragte, die einen Gemeinschaftsgarten verlassen haben
- geben als Gründe dafür vor allem Zeitmangel wegen anderer Verpflichtungen und Engagements an.
- Aber auch Wegzüge oder ungünstige Offene Gartenzeiten sind wiederholt Gründe.
- Hin und wieder spielen auch angespannte Stimmung und Schwierigkeiten im Miteinander eine Rolle.
Beeindruckende Nachhaltigkeits-Erlebnisse
Am zweithäufigsten werden hier die Kompost-Toiletten in den Gärten und das mobile UFER-Kompostklo genannt, weil damit nicht nur Ausscheidungen zu Erde werden, sondern auch ganz viel Trinkwasser und Energie gespart wird.Das Beeindruckendste ist aber scheinbar das Bauen und Werkeln mit wiederverwendeten Materialien und „dass man sehr viel Projekte realisieren kann, ohne Dinge einzukaufen, also vor allem mit Resten und Abfällen arbeitet“, sowieder „Fokus auf das, was an Ressourcen schon da ist“.
Wiederkehrend genannt werden aber auch:
- der Spaß, mit Schwarmintelligenz Orte zu gestalten und sich langfristig entwickeln zu sehen
- weitgehender Verzicht auf Strom und fossile Brennstoffe, dafür angepasste Technologien: Rocket Stove, Solartrockner, Pizzaofen, Lastenräder, Pedalgenerator …
- die Freude über selbstgezogenes Gemüse, Früchte und Kräuter
- gärtnerische Techniken: Mulchen, Kompostieren, …
- energiesparende Lebensmittelverarbeitung: Fermentation, Haltbarmachen,
- Biodiversität: Bienenzucht, Wildinsekten, Blühwiesen, Weidenzäune, …
- Zusammenbringen verschiedenster sozialer Milieus, Inklusion
- Kooperation mit Akteuren aus der Nachbarschaft und der Stadtgesellschaft
- und viele andere
Wünsche für die Zukunft
haben die Befragten viele. Vor allem wurden gewünscht:
- dass die Gärten bestehen bleiben können und nicht verdrängt werden
- noch mehr Interesse der Nachbarschaften
- größere Wertschätzung und Unterstützung durch die öffentlichen Institutionen
- noch mehr Nachhaltigkeits-Lernen und entsprechende konkrete Veränderung der Alltagspraxis
- mehr Verantwortungsträger*innen, mehr Einsatz für Pflegeaufgaben
- mehr Kooperationen zwischen den Gärten und mit anderen Einrichtungen im Stadtteil
- mehr junge Menschen im Garten
- bessere Vorsorge für Trockenzeiten
- (Bildungsangebote für) bessere zwischenmenschliche Kommunikation
- mehr Spielmöglichkeiten für Kinder
- Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten
- Konstruktivität und Leichtigkeit in der Problemlösung
- mehr Gemeinschaftsaktionen und offene Angebote für den Stadtteil
- manche sind aber auch einfach „wunschlos glücklich“.
Und zum Abschluss noch die tollen Antworten der Umfrageteilnehmer*innen auf die Frage „Was würdest du vermissen, wenn es den Gemeinschaftsgarten nicht mehr gäbe?“:

- einen schönen Ort
- lustige Leute
- die Obstbäume und Bienen
- die Nähe zur Laborschule (Gorbitz)
- reich gefüllte Brunch-Tische
- Gärtner*innen auf der Straße treffen und quatschen
- mein abendliches Rumgärtnern
- eine Oase inmitten des Stadtteils
- Gärtnern mit netten Menschen
- das Erleben dieses Fleckchen Erdes im Jahreslauf mit all seinen Tieren und Pflanzen
- den Garten und die Menschen, die dort zusammen kommen
- den Ort, als Lernraum.
- die Menschen
- die sozialen Kontakte, das Betätigungsobjekt, Erfahrungen sammeln, gärtnern, Gemeinschaft
- die vielseitigen Menschen
- das zufällige Treffen
- den grünen sich weiterentwickelnden Freiraum,
- die Aktiven rumwerkeln zu sehen,
- Aktivität mit der Erde
- den Ort für spontane Begegnung mit den tollen Menschen
- einen grünen Treffpunkt im Stadtteil
- einen Treffpunkt für tolle Menschen z.T. Freunde aus der Nachbarschaft, den wir selber zu einer Oase gemacht haben
- ein Fleckchen Heimat
- Freiheit
- einfach alles an ihm
- einen Ort der Gemeinschaft und des Naturerlebnisses in meinem Wohnviertel
- das Grüne im Stadtviertel 😉
- die Menschen
- die gemeinsamen Veranstaltungen
- sozialen Austausch ganz unterschiedlicher Menschen
- Vielfalt im Viertel
- Lebensraum für Menschen und Tiere
- einen Freizeitort
- ein politisches Zeichen, dass Städte mehr sind als Gebäude
- einen offenen Raum für alle Interessierten
- einen niedrigschwelligen offenen Ort für den Stadtteil
- eine grüne Oase, die gemeinsam gestaltet werden kann, abseits von Parks und Wiesen
- einen Ort, der viele Jahre und persönliche Erlebnisse spiegelt und integrierende Kraft hat
- die Pflanzen und die schönen Sommerabende im Garten
- einen Lernort für Gemeinschaft und Nachhaltigkeit
- das Fleckchen Natur
- die Farben
- den offenen Treff
- einen Ort, an dem ich mal mitgewirkt habe und an den ich gerne hin und wieder zurückkomme und einfach mal gucke, ob jemand da ist und wie es so aussieht
- die Johannis- und Stachbeeren 😉
- die bunte Gemeinschaft und die netten Kontakte
- das Arbeiten und Entspannen an der frischen Luft
- den lustigen Plenums-Brunch
- einen wunderbaren Ort
- gemeinsames Grün in der Stadt
- Gemeinschaft
- das Gärtnern im Grünen
- eine Wohlfühloase in der Stadt
- einen Ort zum Ausprobieren
- einen Raum für gemeinsamses (Er)Leben
- den schönsten Ort in Strehlen
- meinen Ruhepol
- die Kräuter
- den Brunnen
- den Ort der Gemeinschaft (wir alle würden uns ohne den Garten kaum sehen)
- Lagerfeuer
- Gemüse aus eigener Ernte
- den Hängemattenplatz
- den Kompost für unseren Biomüll
- die Sommerfeste
- die Suppe überm Feuer
- die schnelle Erholung in der Natur unter der Woche
- nette Gespräche
- das Natur Erleben
- gemeinsam Projekte gestalten können
- der Natur beim Wachsen zuzusehen
- die offene Gartenzeit als garantierte Zeit, in der ich draußen bin und was körperlich mache (und ein paar nette Menschen um mich habe)
- Gemeinschaft
- einen Ort der Ruhe
- einen Rückzugsort
- Naherholung
- die Gemeinschaft
- gemeinsam etwas schaffen
- Spaß
- draußen sein
- die Tage draußen im Garten mit den Freunden und vielen Kindern zu verbringen
- der Kontakt zu neuen, noch fremden Anwohner*innen
- den Kontakt zu den Gartenbekanntschaften
- einen Ort, an dem meine Kinder frei spielen dürfen und an dem ich meine Freunde treffe
- die Möglichkeit, zu gärtnern, nicht nur auf dem Balkon und selbst gezogene Pflänzchen einzupflanzen oder zu überwintern
- den Kontakt zur Nachbarschaft
- coole Leute um die Ecke
- einen Ort, an dem ich spannende Menschen in schönster Atmosphäre treffen kann
- die Organisatoren und Menschen
- Lagerfeuer
- das Tomatenzelt
- den Mail-Verteiler
- die Hoffnung auf ein weiteres Gemeinschaftsgartenjahr 😉
- die Idee
- die Infos über die Workshops!
- das gemeinsame Bewirtschaften eines Gartens mitten in der Stadt zusammen mit vielen verschiedenen Menschen
- einen Ort zum Seele baumeln lassen und Freunde treffen in meiner unmittelbaren Nachbarschaft
- den Ort
- mein Beet
- das schöne Gefühl, dass man dort etwas zu essen wachsen lassen kann
»Der Garten hat sich für mich und viele andere Gärtner schon jetzt zu einem kleinen grünen Rückzugsort entwickelt, an dem man nach der Arbeit Ruhe findet und der Hektik der Stadt entgehen kann. In der grünen Oase wachsen die vielfältigsten Gemüse und man kann sich mit Freunden zum Grillen oder einem kleinen Feierabendbier treffen. Der Kontakt zu den anderen Gärtnern eröffnet komplett neue Blickwinkel, erweitert den Horizont und bringt spannende Menschen mit einem gemeinsamen Interesse in Kontakt. Mir macht die Gestaltung der Flächen mit viel eigener Kreativität, Freiraum und den praktischen handwerklichen Arbeiten großen Spaß. Es ist schön, die Entwicklung der Tiere und Pflanzen, sowie des gesamten Gartens zu beobachten. Die Mitgärtner haben ihre eigenen Spezialgebiete, von denen man lernen und damit profitieren kann. Ich habe das Gefühl, mir würde eine ganze Menge fehlen, wenn es den Garten nicht mehr gäbe.« (aus dem Wurzelwerk)
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Aktionswoche Wuppertals urbaner Gärten
(RSS)
dieses Jahr geht es um Wildkräuterhttp://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/wp-content/uploads/2019/04/FlyerAWUG2019-1.pdf (mehr …)
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Workshopreihe Konservieren und Haltbarmachen in Leipzig
(ANtrag/Antworten)
Workshops:
• Solar-Tunneltrockner bauen
• Trockenregal bauen
• Fermentation
Unter dem Thema Konservierung wollen wir im Gemeinschaftsgarten Querbeet Leipzig e.V. in der
kommenden Gartensaison verschiedene Workshops anbieten, die sich mit der Haltbarmachung und
Konservierung von Lebensmitteln auseinandersetzen. Neben den üblichen
Konservierungsmethoden vom Einkochen von Marmelade und Chutney bis hin zur Saftverarbeitung
wollen wir uns neuen beziehungsweise komplexeren Methoden der Haltbarmachung zuwenden.
Workshop: Solar-Trockner
In Kooperation mit Natur im Sinn aus Dresden möchten wir in unserem offenen
Gemeinschaftsgarten das Bauen eines solaren Tunneltrockners theoretisch und praktisch erlernen.
Der Workshop richtet sich vorrangig an Gärtner*innen der Leipziger Gemeinschaftsgärten sowie
andere interessierte Menschen und wird öffentlich auf unserem Blog sowie auf Facebook und
unserem Jahresflyer beworben. Im Rahmen eines eintägigen Workshops wollen wir unter Anleitung
von Sarah Mönke und Daniel Becker von Natur im Sinn einen Tunneltrockner bauen, welcher
anschließend in dem offenen Gemeinschaftsgarten für die Benutzung zugänglich ist und
möglicherweise auch als mobiles Gerät nutzbar ist. Ziel ist es den Teilnehmer*innen neue
Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie Lebensmittel haltbar machen können und damit weniger
wegwerfen. Der Workshop ist auf eine Teilnehmer*innenzahl von 10 Menschen ausgerichtet und
wird am 11.Mai 2019 ganztägig stattfinden.
1Workshop: Trockenregal
In den letzten Jahren haben wir uns immer wieder mit Heilkräutern sowie auch Färberpflanzen
auseinandergesetzt und dazu Workshops zur Herstellung von Salben beziehungsweise zum Färben
von Naturstoffen angeboten. Um diese optimal zu Trocknen möchten wir in der Gartengemeinschaft
zusammen mit anderen Gärtner*innen ein Trockenregal bauen. Bisher haben wir die Kräuter und
Pflanzenteile zum Trocknen aufgehangen. Optimal ist diese Variante nicht, weil die Kräuter dabei
Sonne und Staub ausgesetzt sind. Demgegenüber stellt ein Trockenregal eine weitaus idealere
Variante der Haltbarmachung dar, weil die Kräuter für ihre weitere Verarbeitung eine hohe Qualität
haben. Auch im Zusammenhang mit einem für diese Gartensaison geplantes Kindergartenprojekt
zum Thema Färberpflanzen ist der Bau eines Trockenregals relevant.
Workshop Fermentation
Fermentation ist eine weitere Möglichkeiten Lebensmittel haltbar zu machen und stellt in dieser
Veranstaltungsreihe die am wenigsten aufwendige Form in Bezug auf bauliche Fertigkeiten dar. Für
dieses Angebot wollen wir mit dem Zentrum für Fermentation einen Workshop zum Erlernen dieser
Methode anbieten. Dazu sollen die Teilnehmer*innen in einem theoretischen Teil die Grundlagen
der Fermentation kennenlernen und anschließend gemeinsam mit den Workshopleiter*innen
Gemüse aus dem Garten fermentieren und mit nach Hause nehmen. Für den Workshop wird ein
Teilnehmer*innenbeitrag von 5 Euro erhoben. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Menschen
ausgerichtet. Der Workshop wird Anfang September stattfinden.
Durch die Workshops soll auf diese Problematik der Wegwerfgesellschaft aufmerksam gemacht
werden und den Teilnehmer*inne sollen einfache Handreichungen zu einem bewussteren Umgang
mit Lebensmitteln gegeben werden. (mehr …) -
gartenvernetzung in Detmold
(alerts)
Vortrag & Vernetzung
Jeder Quadratmeter zählt für Biodiversität. Wie erschaffe ich einen naturnahen Garten, in dem sich Pflanzen und Tiere wohl fühlen? Gärtnermeister Matthias Lang gibt Tipps zu Verwendung und Platzierung heimischer Wildstauden und Wildgehölze, zu ökologischen Kleinstkreisläufen und dem daraus resultierenden natürlichen Pflanzenschutz.
Was kann außerhalb des eigenen Gartens für eine bunte und vielfältige Natur getan werden? Die Mitmach-Initiativen SoLaWi und Querbeet stellen ihre Ansätze vor. Bei der SoLaWi geht es um gemeinschaftliche Gemüse-Versorgung, an deren Vielfalt sich auch Bienchen und Blümchen freuen. Querbeet schafft Lebensräume für Tiere und Pflanzen in Detmold, begrünt und verschönert die Stadt.
Anschließend laden eine Frage-Antwort-Runde und Vernetzungstische zu regem Austausch ein.
In Kooperation mit
Natur & Design
Querbeet – Urban Gardening Detmold
Gemeinschaftsgarten Detmold (mehr …)
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Wuppertals Urbane Gärten organisieren Mitbestimmungsbarcamp: Verteilung von Geldern aus dem Bürgerbudget
(RSS und Mails)
Beim Bürgerbudget wurde bereits 2017 ein Fördertopf in Höhe von 50.000,- € für Urban Gardening-Projekte in Wuppertal bereitgestellt. Nachdem die ursprüngliche Idee für einen neuen Schaugarten auf der Hardt nicht umzusetzen war, sind die Mittel seit der letzten Ratssitzung wieder für die ursprünglich vorgeschlagenen Bürgerprojekte und einige noch neu zu definierende Kleinprojekte freigegeben.
Aus diesem Grunde organisiert die Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten am 26.01.2019 in der Diakoniekirche mit Unterstützung der Stabsstelle für Bürgerbeteiligung von 10-16 Uhr eine Bürgerwerkstatt, um die Ausgestaltung der einzelnen Projekte zu finalisieren und die Verteilung der Mittel zu organisieren. Die Veranstaltung ist für alle am Thema interessierten Bürgerinnen und Bürger offen.
Unser Barcamp war ein voller Erfolg und hat uns einige neue Kontakte verschafft. Wir hatten 66 Teilnehmer und die Hälfte kannten wir vorher noch nicht. Wir atmen gerade erst mal durch, mehr Infos bald auf unserer Website:
http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/aus. https://www.wz.de/nrw/wuppertal/wuppertaler-buergerbudget-neuer-anlauf-fuer-urban-gardening_aid-35788987:
Das Geld ist da, nur die Realisierung fehlt noch: Weil das beim Bürgerbudget 2017 mit siegreiche Projekt „Urban Gardening“ nicht wie geplant umgesetzt werden konnte (die WZ berichtete), werden jetzt neue Ideen gesucht. Am kommenden Samstag, 26. Januar, gibt es dazu von 10 bis 16.30 Uhr in der Diakoniekirche ein sogenanntes „Barcamp“, eine Bürgerwerkstatt, an deren Ende ein konkreter Aktionsplan stehen soll, wie die städtischen Mittel am besten verwendet werden. Begleitend will der Verein Kopp auf! zusammen mit der Interessengemeinschaft Wuppertals Urbane Gärten einen Fotowettbewerb — „Paradiesflecken“ — initiieren. Der Start ist für Mitte Februar geplant.
Mit dem Geld aus dem Bürgerbudget 2017 sollte ursprünglich ein Schaugarten auf der Hardt realisiert werden, der die vielen Projekte zum Urban Gardening in der Stadt in die Öffentlichkeit trägt. Doch das avisierte, gut 5600 Quadratmeter große Grundstück stand dann doch nicht mehr zur Verfügung. Es gehört zwar der Stadt, ist aber vom Altersheim der Diakonischen Altenhilfe an der Hardt gepachtet. Die nutzt das Areal für therapeutische Zwecke und hat weitere Pläne. Auch die Initiative Wuppertals Urbane Gärten zeigte dafür Verständnis. Stattdessen soll durch die Bürgerwerkstatt nun geregelt werden, welche Kleinprojekte umgesetzt werden können.und das Ergebnis:
[…] Insgesamt neun Projekte werden zum Abschluss des „Barcamps“ von dem Plenum als förderwürdig erachtet. So fließen zum Beispiel 1025 Euro in ein Bewässerungssystem für den Permakulturhof Vorm Eichholz. Für 700 Euro soll ein Interkultureller Garten mit Hochbeeten an der Moschee an der Wittensteinstraße entstehen.
Immerhin 3000 Euro wird für ein Regenwassernutzungssystem am Inselgarten an der Diakoniekirche zur Verfügung gestellt. Jeweils 500 Euro werden unter anderem für die Anlage eines Schulgartens an dem derzeit im Umbau befindlichen Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium beziehungsweise die Errichtung von Pflanzkübeln am Wandelgarten in der Luisenstraße bewilligt.
https://www.wz.de/nrw/wuppertal/urban-gardening-foerdert-neun-projekte_aid-35936339und außerdem findet ein Fotowettbewerb mit begeleitenden Stadtspaziergängen statt: „Mit dem Fotowettbewerb und den begleitenden Spaziergängen soll insbesondere die Diskussion des Urban Gardening Manifestes und des Rechtes auf Stadt befördert werden, um eine Transformation hin zu einer ‚gartengerechten‘ Stadt zu befördern. So wie in der ‚autogerechten‘ Stadt alle das Recht auf einen Parkplatz hatten, sollte in der gartengerechten Stadt allen ein fußläufiger Zugang zur Stadtnatur garantiert werden“ mehr dazu: http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/foto-gartenwettbewerb-paradiesflecken/
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Wuppertal: Barcamp zur weiteren Ausgestaltung des Bürgerbudget-Geldes
(Gu, RSS)
Wie geht es weiter mit dem Bürgerbudget …
Das Barcamp, die Bürgerwerkstatt soll an einem Samstag Ende Januar in der Diakoniekirche stattfinden und den offiziellen Startschuss zur Umsetzung bilden. Das wären entweder der 19. oder 26. Januar 2019. Es geht um die Ausgestaltung der folgenden Bürgerideen:
- Grüne Lernorte (Mustergärten) & Infrastruktur für das Urban Gardening: Die Achse Inselgarten und Permakulturhof und ihre Satelliten – das ist die Bürgeridee: Grün und bunt tut gut. Initiative zur Begrünung der Quartiere (und die essbare Stadt)
- Essbare Stadt: Obstbäume (und Gemüse) in Parks und an Wegen (Patenschaften) – das sind die Bürgerideen: Essbares Tal, Mehrere Naschgärten mit Obstbäumen an öffentlich zugänglichen Wald- und Parkflächen, und Anpflanzung von aussterbenden Obstsorten z.B. entlang der Nordbahntrasse
Umgesetzt werden ein Bürgerleitfaden und ein Geoportal, die interessierten Bürgern Ideen liefern und die Kommunikation mit der Stadtverwaltung erleichtern sollen.
http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/20-9-2018-vernetzungstreffen-wuppertals-urbane-gaerten/ (mehr …)
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Stadt organisiert Freiburger Gemeinschaftsgartentreffen
(Gu, Mail)
Eingeladen zu dem Termin sind Alle aus Freiburg und der Regio, die
Interesse an gemeinsamen Gärtnern haben oder bereits in einem der vielen urbanen Gemeinschaftsgärten engagiert sind. Auch Anbieter von Infoständen zu diesem Thema sind herzlich willkommen.Urbane Gemeinschaftsgärten sind offen für alle Bürgerinnen und Bürger. In verschiedenen Gruppierungen werden öffentliche und private Flächen in offene, gemeinschaftliche Gärten umgewandelt, die sich nach sozialen und ökologischen Aspekten zu wertvollen Alternativen für das gemeinsame Gärtnern entwickeln. Der Treffpunkt Freiburg ist eine Einrichtung von Ehrenamtlichen für Ehrenamtliche, er steht für Offenheit, Vielfalt und Nachhaltigkeit – und eine aktive Bürgergesellschaft, die bei Problemlösungen mit anpackt. Er unterstützt bürgerschaftliches Engagement durch Vernetzungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildungen, Räume + Technik sowie Beratung.
Anmeldung und weitere ausführliche Informationen sind zu finden unter www.treffpunkt-freiburg.de/regiotreffen_gemeinschaftsgaerten.
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Stand der Dinge „Wuppertals urban gardening Großprojekt“
ein Protokoll der Sitzung und den Forderungen des Wuppertaler Netzwerks ist bei „regionale Netzwerke“ abgelegt (mehr …)
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noch geheim: Wuppertals GG haben 50.000 Euro für urban gardening gewonnen
(Gu, Mail)
wir haben gerade ein Budget von 50.000 € beim Bürgerbudget für die Entwicklung des Urban Gardenings in der Stadt gewonnen. (Ist noch geheim!!!) Da wird sich also in den nächsten 2 Jahren was bewegen lassen. Nun muss die Stadt definitiv mit in die Planung und Entwicklung einsteigen und einen Ansprechpartner benennen (mehr …)
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Gemeinschaftsgartennetz in Köln gegründet
(Gu, Mail)
Neues Netzwerk gegründet
GEMEINSCHAFTSGÄRTEN KÖLN – MEHR VIELFALT INS GRÜN
Köln, 17.1.2017 – „Gemeinschaftsgärten Köln“ ist das neue Netzwerk der urbanen Gartenbewegung in Köln. Fünf Gemeinschaftsgärten haben sich unter dem Motto „Mehr Vielfalt ins Grün“ zusammengeschlossen, um auf der Grundlage des “Urban Gardening Manifests” von 2014 ihre Interessen gemeinsam zu vertreten. Dem Netzwerk können sich weitere Gartengemeinschaften und Kleingartenvereine anschließen.
ERFOLGREICHE ZUSAMMENARBEIT SEIT 2011
Seit Jahren engagieren sich Kölner Gemeinschaftsgärten mit unterschiedlichen Schwerpunkten für Umweltbildung, Klima- und Umweltschutz, Biodiversität und Nachhaltigkeit. Mit ihrem Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit, Flüchtlingshilfe und partizipativen Stadtentwicklung sehen sie sich in der Tradition des Kölner Parkschöpfers Fritz Encke als Orte des „sozialen Grüns“.
Im Ausschuss “Urbane Landwirtschaft und Essbare Stadt“ des “Ernährungsrats für Köln und Umgebung“ entwickeln sie im Dialog mit dem Grünflächenamt und anderen Partnern ein Konzept für Essbare Stadt, Ernährungssouveränität und regionale Nahrungsmittelproduktion.
Das von den Gemeinschaftsgärten initiierte Saatgut-Festival – veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzplanzenvielfalt (VEN) und der Volkshochschule – wurde mit Platz 1 des Umweltschutzpreises der Stadt Köln 2016 ausgezeichnet. Es findet am 4. März zum zweiten Mal statt.
NACHHALTIGKEIT IN KöLN: INITIATIVEN MüSSEN GESTäRKT WERDEN
Die Mitglieder des Netzwerkes möchten darauf hinwirken, bürgernahe Grünkonzepte in Köln besser zu integrieren. Unter anderem setzen sie sich für den Schutz bestehender und die Förderung neuer Gärten ein. Urbane Gemeinschaftsgärten tragen dazu bei, dass Köln die globalen Klimaschutzziele erreicht und Anschluss an das internationale Niveau grüner Stadtentwicklung findet, wie es in anderen deutschen Städten wie Berlin und Hamburg bereits auf den Weg gebracht wurde.
Als verbesserungswürdig sehen die Netzwerkmitglieder in diesem Licht auch das „Ganzheitliche Umweltbildungskonzept“ (UBK), das der Ausschuss Umwelt und Grün des Kölner Rats am 2. Februar diskutieren soll. Das von der Stadt vorgelegte Konzept zeigt aus Sicht des Netzwerks zwar gut, dass Köln mehr Umweltbildung braucht und dass eine bessere Koordination dringend notwendig ist. Auch der empfohlene Fördertopf von 50.000 Euro für Kölner Initiativen ist zu begrüßen. Während die Stadt jedoch den eigenen Bedarf klar bemisst, lässt das Konzept eine gründliche Auseinandersetzung mit den Initiativen vermissen.
ENGEREN DIALOG GEFORDERT
Allein die Gemeinschaftsgärten haben in den vergangenen Jahren tausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Workshops, Veranstaltungen, Gartenclubs und bei Mitmachangeboten weitergebildet. Sie haben kostenfreie Naturerlebnisorte mitten in der Stadt aufgebaut. Diese Entwicklung spiegelt das UBK nach Meinung des Netzwerkes nicht wieder. Auch der derzeitige Bedarf zahlreicher Initiativen, etwa an logistischer Unterstützung und Flächen, wird nicht reflektiert.
Das UBK sollte deshalb aus Sicht der „Gemeinschaftsgärten Köln“ um konkrete Ideen ergänzt werden, wie Initiativen gestärkt werden können. Dazu ist ein enger Dialog zwischen Stadt und Zivilgesellschaft erforderlich, wie er auch in anderen deutschen Städten, etwa in Nürnberg, geführt wird.
“In Metropolen wie New York, Paris oder Toronto ist klar, was die Stadt leistet und was die Initiativen beitragen. Ein solcher verlässlicher Rahmen sollte auch ein Ziel für Köln sein“, sagt Eike Wulfmeyer vom Campusgarten der Universität zu Köln.
“Wir wünschen uns, dass die Stadt die Leistungen und Potenziale der Initiativen anerkennt und uns mit ins Boot holt“, sagt Dorothea Hohengarten vom Kölner NeuLand e.V.. „Wir sind da, wir bieten Kompetenzen und Vernetzung an, und wir wollen mitgestalten“.
Die Gründungsmitglieder von GEMEINSCHAFTSGÄRTEN KÖLN – MEHR VIELFALT INS GRÜN sind:
Kölner Neuland e.V.
VHS Biogarten Thurner Hof
Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V.
Campusgarten der Universität zu Köln
Pflanzstelle Kalk / Grenzenlos Gärten e.V.Einen persönlichen Ansprechpartner des Netzwerkes stellt im halbjährlichen Wechsel jeweils ein Gemeinschaftsgarten, beginnend mit dem Kölner Neuland e. V.
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neues GG-Netzwerk in Köln gegründet
(Gu, Newsletter)
Gemeinschaftsgärten Köln
Am 01. November 2016 gründete sich das neue Netzwerk „Gemeinschaftsgärten Köln“ der Kölner urbanen Gartenbewegung unter dem Motto „Mehr Vielfalt ins Grün“. Durch das Netzwerk hoffen wir das gemeinschaftliche Gärtnern stärker fördern zu können. Grundlage des Netzwerks stellt das „Urban Gardening Manifests“ von 2014 dar, das die Vorteile von Gemeinschaftsgärten verdeutlicht. Wir betreiben Umweltbildung, Klima- und Umweltschutz, leisten einen Beitrag zur Biodiversität, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung und versuchen Flüchtlinge zu integrieren.
Neuland wird die operativen Geschäfte des Netzwerks für das erste halbe Jahr übernehmen. Als erstes werden wir versuchen Probleme von Gemeinschaftsgärten zu lösen. Beispielsweise könnte der Zugang zu Kompost und Wasser verbessert werden. Außerdem benötigen viele Gärten Unterstützung bei der Abfuhr von Müll und Grünschnitt.
Darüber hinaus wollen wir politisch aktiv werden und hoffen, dass wir in Bezug auf die „Essbare Stadt“ gemeinsam mehr erreichen können. Wir sind bereits im „Ernährungsrat für Köln und Umgebung“ aktiv und versuchen die regionale Produktion von Gemüse, Obst und Kräutern zu fördern.
Die Gründungsmitglieder der Gemeinschaftsgärten Köln sind die Folgenden: Biogarten Thurner Hof, CampusGarten der Universität Köln, Carlsgarten, Gartenwerkstadt Ehrenfeld e. V., Kölner Neuland e. V. und Pflanzstelle Kalk. (mehr …)
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Workshopreihe „Seitentriebe Dresden“ starten in neue Saison
(Gu, Mail und RSS)
Die Seitentriebe starten mit einem frischen Programm in die neue Gartensaison, wir haben für euch auch im dritten Jahr wieder ein vielfältiges Workshop-Programm rund ums nachhaltige Gärtern in der Stadt zusammengestellt. Ergänzend zu den bisherigen Themen reicht die Bandbreite diesmal von Jungpflanzen-Anzucht, Speisepilz-Anbau und Vermehrungstechniken über den Einsatz von Mulch & Gründüngung bis hin zu Saatgutgewinnung und Baumschnitt. Wir hoffen, dass so weiterhin viel Neues, Anregendes und Inspirierendes dabei sein möge!
Unsere gewohnt hübsch illustrierten Programmflyer sind schon auf dem Weg, bald könnt ihr drin stöbern, sie im Hausflur oder am Kühlschrank anpinnen und euren Beetnachbaren welche in die Hand drücken (hier die vorab-pdf für Ungeduldige).
Wir jedenfalls verknüpfen die Verteilung ganz geschickt mit unserer diesjährigen Auftakt-Veranstaltung, einer Radtour durch die Gemeinschaftsgärten Dresdens. Am nächsten Samstag, den 23. April, treffen wir uns um 10:30 im Apfelgarten Strehlen und radeln von dort über die Löbtauer Gärten nach Pieschen und in die Neustadt. Dabei lernen wir nicht nur neue Gärten kennen, sondern sammeln unterwegs auch Wildkräuter, die wir am Ende der Tour beim »Streetfood in der Markthalle« verkostet werden. Denn: Die Stadt ist unser Garten, und auch unsere Speisekammer. Für Wegzehrung und Getränke bis dahin ist natürlich dank mobiler Lastenrad-Bar gesorgt.Wer sich das Programm in aller Ruhe zu Gemüte führen möchte, wer unseren neuen Newsletter – das frisch gekeimte »Seitentriebe-Extrablatt«- abonnieren oder uns mit einer Spende unterstützen möchte, dem sei noch ein Besuch unserer Website www.seitentriebe.de empfohlen.
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Schnipsel vom Vernetzungstreffen Gemeinschaftsgärtnern mit Flüchtlingen, 11.2. Berlin
(Gu, vor Ort)
– Der IG Lichtenberg hat inzwischen 5 MitarbeiterInnen und bietet auch Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete
– Ein Imker, der ein Bienenprojekt im Gemeinschaftsdachgarten auf dem Refugio-Haus in Neukölln macht, sucht noch weitere Standorte in GG für Bienen. Flüchtlinge sollen hier imkern lernen
– Garten der Hoffung in Köpenick hat u.a. Geld der Kreuzberger Kinderstiftung bekommen. Direkte Nachbarn haben sie noch nicht erreicht, wollen das aber mit gezielten Aktionen weiter versuchen. Die Initiatorinnen versinken in Anfragen und wollen – zusammen mit Leuten aus Buch, Zehlendorf und Marzahn, die alle auf den Geländen von Containerunterkünften Gärten aufgebaut haben, ihre Erfahrungen verschriftlichen
– Himmelbeet hat 3 MitarbeiterInnen und einige Bufti und FÖJ-Stellen
– Garten der Nachbarn in Marzahn hat 11.800m²
– Allmende-Kontor versteht sich als Plattform und Beratungsstelle für neue Gartenprojekte, die auch auf dem Feld entstehen sollen. Es gibt da auch eine Ideenwerkstatt, in der Gerda aktiv ist: AG Village
– die Prinzessinnengärten haben in Hellersorf und in Wedding letztes jahr Gärten an Unterkünften angelegt. Die Finanzierung für die weitere Begleitung des Projekts in Hellersdorf steht, im Wedding (Haus Leo) ist es noch offen
– Über den Tellerrand kochen hat neue Kooperationen/Orte und denkt da auch über ein Gartenprojekt nach
– der Klunkergarten bekommt noch einmal soviel Fläche dazu wie vorher (mehr …) -
Solidarisches Gemüse veranstaltet Saatguttauschbörse mit Vortragsprogramm
(Gu, aus Antrag, 12.2.2015)
Die Vernetzungsrunde Hamburger Stadtgärten veranstaltet am 8.3. eine Saatguttauschbörse mit Vorträgen und Film rund um die Frage „Wem gehört die Biodiversität).
Teilnehmende Gruppen (im Solidarischen Gemüse): Gartendeck, Tifu-Garten, Keimzelle, Kepab, Hof vorm Deich, IG Wilhelmsburg, Grünanteil (mehr …) -
Workshopprogramm des Gartennetzwerks in Dresden erfolgreich gelaufen
(Gu aus Sachbericht vom 10.12.)
Es gab in 2014 praktische Workshops mit dem Grundmuster: Wochenende, kostenlos, praktischer Fokus, keine Vorraussetzungen (vorhandenes Wissen o.ä.). Es gab 14 Workshops, bzw musste einer wegen Krankheit ausfallen und inkluisve des Abschlußfests. Die Workshops fanden auch bei strömenden Regen statt und warne örtlich in verschiedenen Gärten des Netzwerks angesiedelt.
Der Sachbericht ist hier abgelegt: F: 1_anstiftung_ertomisUrbane GärtenProjekteDresdenDresden_UFER-Projekte_Gartennetzwerk
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Gemeinschaftsgarten der Akerdemie Karlsruhe
(GU mai, 26.5.)
Die Ackerdemie hat einen Gemeinschaftsgarten: „[…]Unser Gemeinschaftsgarten ist nach wie vor aktiv. Insgesamt steht uns eine Fläche von 10 000 Quadratmetern zur Verfügung, die wir Stück für Stück erobern. Die Zahl der Teilnehmer ist schwer zu bestimmen, da wir da in der ersten Zeit ziemlich Fluktuation hatten. Derzeit sind es so ca. 15 Leute die regelmässig mitarbeiten, darüberhinaus kommen einige ab und zu. Wir haben einen relativ grossen Freundeskreis, der auf Workshops oder Festen auftaucht. Im letzten Jahr kamen z.B. 150 Leute zu unserem Sommerfest. Was die Organisation betrifft sind wir rechtlich Teil eines gemeinnützigen Vereins der aber noch andere Projekte macht. Die Teilnehmer des Gartens müssen dort aber nicht Mitglied werden. Es war auch schon im Gespräch für den Garten nochmals einen eigenen Verein zu gründen, aber das haben wir derzeit hinten angestellt. Im Moment macht jeder einfach das worauf er Lust hat und wir ernten gemeinsam. Unsere Permakulturdesignerin Marit Efinger koordiniert das Ganze fachlich.“
Sie werden das nächste Vernetzungstreffen Ba_Wü organisieren (mehr …)