Schlagwort: Reparatur

  • Untermaßfeld: Reparaturwerkstatt im GG

    (Programm)

    12.09.2026: Offene Reparaturwerkstatt, Hilfe bei der Reparatur von Kleingeräten aus dem Haushalt und Elektrotechnik. Im Garten

    (mehr …)

  • Leipzig: Stadtgarten Connewitz repariert Dach der Laube

    (Antrag, Antworten)
    Der Stadtgarten Connewitz ist ein gemeinschaftlich gestalteter und gepflegter Lern- und
    Begegnungsort im Leipziger Süden. Hier kommen Nachbar:innen, Familien, Schulklassen,
    Garteninteressierte und unsere rund 30 Gemeinschaftsgärtner:innen zusammen, um naturnahes
    Gärtnern zu erleben, Stadtnatur zu schützen und gemeinsames Engagement zu leben. Das
    Herzstück des Gartens ist unsere mehrere Jahrzente alte Laube – sie bietet auf rund 56
    Quadratmetern (9,4m x 5,9m) Schatten, Regenschutz, Lagerfläche für unsere selbst geernteten
    Saaten, Geräte und dient als Treffpunkt für Veranstaltungen, Workshops und für unsere
    Gartenplena.
    Nach vielen Jahren unter freiem Himmel ist das Laubendach jedoch stark beschädigt. Die rund
    30 Jahre alte Dachpappe wird durchlässig. Das Tragwerk ist laut Begutachtung eines
    Dachdeckers nicht betroffen. Lediglich die Stirnbretter und Teile der Dachschalung müssten
    ausgetauscht werden, da sie verrottet sind. Als Erste Hilfe-Maßnahme haben wir als
    Gartengemeinschaft das Dach durch eine regenfeste Plane ergänzt, die verhindert, dass Regen
    ins Laubeninnere eindringt. Um die Laube langfristig zu erhalten, möchten wir die Dachpappe
    und die verwitterten Dachelemente ersetzen und eine Regenwasserableitung ergänzen – in
    Eigenleistung unserer Gartengruppe und mit möglichst nachhaltigen Materialien.
    Die Laube steht auf einem 4.300 Quadratmeter großen Gartengrundstück, dass unserem Verein
    gehört. Damit ist die langfristige Weiternutzung als Gemeinschaftgsgarten gesichert.
    2. Projektziele
    • Erhalt der zentralen Gartenstruktur als Treffpunkt und Lernort und als Aufbewahrungsort
    unserer Saat-Ernte und -vorräte sowie unserer Geräte
    • Verbesserung der Sicherheit
    • Förderung von Gemeinschaft und Mitmachkompetenz
    • Nutzung langlebiger, ökologisch vertretbarer Materialien
    3. Beteiligung der Bundesfreiwilligendienstleistenden und der Gartengruppe
    Die Planung wurde gemeinschaftlich in mehreren Gartenplena abgestimmt. Drei erfahrene
    Gemeinschaftsgärtner übernehmen die Anleitung, acht weitere Gärtner:innen unterstützen
    beim Abriss des vorhandenen Dachbelages, beim Holzschutz, bei der Montage und Abdichtung.
    Die Umsetzung erfolgt zu einhundert Prozent in Eigenleistung. Zu unseren Vorabüberlegungen
    gehörte das Recherchieren nach langlebigen wie umweltfreundlichen Materialien. Zum Beispiel
    möchten wir weichmacherfreie EPDM-Folie nutzen, die eine Lebenserwartung von mehreren
    Jahrzehnten hat und die ein schadstoffarmes Regenwassersammeln und –nutzen ermöglicht.

    • Wie viele Gruppen nutzen den Garten neben den Gemeinschaftsgärtner*innen? Wie war das nochmal, beteiligen die sich an den Kosten des Gartens?

    Der Stadtgarten Connewitz ist von Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr für jede:n geöffnet – zum Verweilen und Runterkühlen, zum Mitgärtnern, zum Inspirieren fürs naturnahe Gärtnern. An den Vormittagen kommen im Frühjahr, Sommer und Herbst jede Woche ein bis zwei Kindergruppen, denen wir den Garten zeigen, die rumräubern und mit denen wir die Gartentiere beobachten. Vom März bis Oktober finden monatlich Veranstaltungen und Workshops zum naturnahen Gärtnern statt. Ein Schwerpunkt ist dabei die Samengärtnerei. Wir sammeln selbst viele Gemüse-, Kräuter- und Wildblumensaaten, lagern sie fachgerecht ein und geben sie bei unserem Saatguttausch im Frühjahr und über unsere Tauschkiste ganzjährig kostenfrei weiter. Zudem gibt’s zu diesem Thema auch Workshops – seit diesem Jahr in Kooperation mit den Leipziger Städtischen Bibliotheken, aber bei uns im Garten. Auf Anfrage mache ich auch Führungen für Gruppen zum Thema Artenvielfalt in der Stadt. Dieses Jahr zum Beispiel mit einer Gruppe der Uni Leipzig und mit den Fachberater:innen des Leipziger Kleingartenstadtverbandes. Insgesamt besuchen den Stadtgarten jährlich zwischen 3.000 und 3.500 Menschen. Darunter ca. 40 Gruppen. Für den Besuch – egal, ob als Gruppe oder allein sowie für die Teilnahme an unseren Veranstaltungen nehmen wir keinen Eintritt/Beitrag. Es sind Angebote für alle. Das ist uns sehr wichtig.

    • Um was für Kosten handelt es sich bei der Entsorgung es Altmaterials?

    Die Jahrzehnte alte Dachpappe muss als Sondermüll entsorgt werden. Die Kosten haben wir anhand der Preise des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Westsachsen und der groben Schätzung des Gewichts der kaputten Dachpappe kalkuliert.

    • Wie finanziert ihr die anderen Kosten des Gartens nochmal?

    Das Garten-Projekt finanziert sich aus Mitteln des Amt für Stadtgrün und Gewässer Leipzig und Eigenmitteln des Vereins. Darüber sind Personalkosten (ich mit 5h/Woche und einer Öffentlichkeitsarbeitsteilzeitstelle mit 1/2h/Woche), ÖBfD-Kosten, Gemein- und anteilige Bürokosten, Sachkosten für Pflanzen und Gartenmaterial, Baumpflege (professionell ausgeführt, weil wir mehr als 100 Großgehölze haben – dadurch jedes Jahr vierstellig), Strom, Wasser, Stadtreinigung, Fäkalienentsorgung abgedeckt. Die Dachreparatur hat eine finanzielle Dimension die wir auch mit Blick auf die Dringlichkeit des Vorhabens nicht stemmen können. 

    • Die Werkzeuge für den Bau habt ihr vor Ort?

    Wir benötigen eine große Lackrolle, Schrauben, Nägel, Halterungen und eine Blechschere. Dafür haben wir 100€ kalkuliert. Den Rest haben wir vor Ort oder können es für das Projekt privat leihen.

    (mehr …)

  • Hamburg: Gartendeck repariert Dach und Beete

    (ANtrag, Antworten)

    – Die Fläche gehört der Stadt Hamburg und ist 420 qm groß. Wir müssen keine Pacht zahlen. Die Nutzung ist vorerst befristet bis 30.04.2025 (Verlängerungsantrag erfolgt dann).
    – Es ist eine richtige Rasenfläche. Der Boden eignet sich nur begrenzt für das Gemüse (viele Steine, Scherben etc im Boden), sodass wir hauptsächlich an Hochbeeten gärtnern.
    – Es gibt eine Kerngruppe aus 10-15 Menschen, sie sich unterschiedlich aktiv und auch mit unterschiedlichen Aktivitäten einbringen. Ich mache zB die Förderanträge dieses Jahr, Carsten ist zuständig für die Planung der Dachreparatur, es gibt eine Gruppe zur Beeteplanung, eine zuständige Person für Finanzen, für das Dixie-Klo etc. Des weiteren gibt es in der laufenden Saison verbindliche Gießdienste. Und natürlich das gärtnern, das alle machen.
    -Wir gärtnern ausschließlich gemeinschaftlich, es gibt keine individuellen Beete oder Patenschaftsbeete. Der Ertrag wird genutzt zur gemeinsamen Verwertung, zB bei den gemeinsamen Kochabenden.
    -erfahrungsgemäß kommen 2-3 feste Mitglieder jährlich hinzu. Leider verlassen auch MitgliederInnen den Garten, zB durch Umzug, sodass die Gruppe recht konstant in einer Größe von ca 10-15 Menschen existiert. Viele von uns sind schon mehrere Jahre dabei.
    -Wir haben ein Gewächshaus, mehrere Bäckerkisten, ca 12 Hochbeete, und einen Kräuterturm in denen gegärtnert wird.
    – Es gibt draußen einen mit Gasflaschen betriebenen Herd. Die Utensilien bewahren wir in unserem kleinen Häuschen auf, in dem auch ein Kühlschrank steht. An der Außenwand des Gartenhäuschens gibt es auch noch einen abschließbaren Schrank, in dem Geschirr lagert.
    -die genaue Größe vom Gartenhäuschen kann ich leider nur schätzen, vllt 8-10 qm? Es wurde neu gebaut auf der neuen Fläche und dient der Aufbewahrung von Materialien. Das Dach geht darüber hinaus, sodass man darunter sitzen kann und sich vor Regen schützt. Auf der alten Fläche hatten wir einen Container, den wir nicht transportieren konnten und der zudem zu groß war für unsere neue Fläche.
    – Wir stehen quasi in den Startlöchern und wollen Beete bauen und das Dach reparieren, sobald Geld verfügbar ist. Sobald Geld da ist würden wir zeitnah (also April, spätestens Mai) jeweils einen Aktionstag machen (1x Beete, 1x Dach) mit MitgliederInnen des Gartendecks. Die Beete müssen sehr zeitnah gebaut werden um in die Saison starten zu können. Die Reparatur des Dachs erfolgt unter der Anleitung von unserem Mitglied Carsten Stöppler. Anzahl der Teilnehmenden wird zwischen 8-10 Leuten liegen, weitere freiwillige helfende Hände sind gern gesehen, aber noch nicht verbindlich eingeplant.

    (mehr …)

  • Tübingen: Grüner Tilsiter – Gruppe ist sehr aktiv

    (Antrag/Antworten)

    Rückblick 2021
    Beetumrandungen
    Aus alten Holzlatten und Stäben (lagernde Reste) wurden Beetumrandungen für Erdbeeren und Rhabarber
    gebaut.
     
    Bodenverbesserung
    Etwas über 3 Tonnen Kompost wurden uns angeliefert. Von mittags bis zum Sonnenuntergang waren zahl-
    reiche Helfer (Gartenleute und Ehemalige) damit beschäftigt den Komposthaufen vom öffentlichen Grund
    in den Garten zu verfrachten. Jeder half so gut er konnte. WIr liehen uns Schubkarren und große Ei-
    mer/Wannen vom Nachbarn und sind dankbar über die freundliche Unterstützung aus unserem Umfeld.
    Bisher haben wir aus unseren Komposten (wurden von uns erstmals neu strukturiert) und vom Nachbarn
    Kompost bezogen. Dies reichte bei Weitem nicht aus, um die Anbauflächen zu speisen. Unser Boden ist im-
    mer noch in einem ungenügendem  Zustand und wir arbeiten weiter daran (siehe vorgesehenes Mulchen
    mit Hackschnitzeln und Einbringen von Pflanzboden). Weiter haben wir mit Rasenschnitt, Laub und Stroh
    gemulcht und Blütenmischungen (Gründünger) auf den freien Beetflächen zur Bodenverbesserung ausge-
    sät.
     
    Hochbeet
    Zum rückenschonenden Gärtnern und um das Schneckenproblem für Setzlinge etc. zu lösen, hat sich die
    Gartengemeinschaft darauf geeinigt ein Paletten-Hochbeet zu bauen. In einer gemeinsamen Samstags-Ak-
    tion wurde das Gartenstück begradigt und für das Hochbeet vorbereitet. Das ca. 3m² große Hochbeet
    wurde an dem Tag zusammengeschraubt, am Boden mit einem Drahtgitter als Nagetierschutz und anschlie-
    ßend ringsum mit Noppenfolie ausgekleidet.  
    Im Anschluss erfolgte die Befüllung. Beginnend mit Astwerk und Grünschnitt und anschließend randhoch
    mit der frisch gelieferten Komposterde. Im laufenden Gartenjahr wurden Zucchini, Kräuter, Rote Beete und
    Kohlarten gepflanzt. Im Vergleich zu den Pflanzen in den Bodenbeeten war der Ertrag an Zucchini deutlich
    höher. Über das gesamte Jahr sank das Beet deutlich um fast die Hälfte des Füllvolumens ab und muss für
    die kommende Saison aufgefüllt werden.
     
    Reparatur des Tomatendachs und erweitere Regenwassergewinnung
    Im Gemeinschaftsgarten steht seit einigen Jahren ein Tomatendach, welches über die Zeit unter den Wet-
    terbedingungen gelitten hat. Während der vorherigen Gartensaison ist den GärtnerInnen aufgefallen, dass
    die bisherige Dachkonstruktion ihren Zweck nur bedingt erfüllt, da auf der Wetterseite nicht genügend
    Dachvorsprung vorhanden war, um die Pflanzen vor Wasser, und somit der Kraut- und Braunfäule zu schüt-
    zen. Zudem bestand der Wunsch in der Gruppe, die Regenwassergewinnung zu erhöhen. Aus diesen Grün-
    den wurde in einem ersten Schritt die Balkenkonstruktion repariert, begradigt und um die Dacherweiterung
    ergänzt. Im Anschluss wurde das Dach mit Kunststoff-Wellplatten gedeckt und eine Regenrinnenkonstruk-
    tion ergänzt. Leider musste das Dach nach einem starken Unwetter mit Hagel bereits im Juni repariert wer-
    den. Eine Mitgärtnerin spendete dem Garten ein Regenfass mit deutlich mehr Volumen als unsere Regen-
    tonnen haben. Durch die Aktion musste über das gesamte Gartenjahr deutlich weniger Wasser über einen
    Schlauch in den Garten geschafft werden.
     
    Öffentlichkeitsarbeit
    Auf der Website des Werkstadthauses wird der Grüne Tilsiter kurz vorgestellt und seit der Saison 21 unsere
    offenen Gartentermine angekündigt. Ebenso finden PassantInnen einen Aushang am Gartentor. An Tagen
    des offenen Gartens können Interessierte unverbindlich dazustoßen und uns kennenlernen:
    https://www.werkstadthaus.de/fr/handwerk/gemeinschaftsgaerten
     
    Eine große Hecke schützte den Garten bisher vor neugierigen Blicken, schirmte uns aber natürlich auch vor
    potentiellen Mitgärtner:innen ab. Daher haben wir in einer größeren Aktion, die Hecke gestutzt und im glei-
    chen Zug die Mirabellenbäume von zwei zudringlichen Thujen befreit. Durch die Ausforstung gewannen wir
    neuen Raum, über dessen Nutzung wir derzeit noch debattieren. Die Säge- und Schneideaktion verlief rich-
    tig super. Viele Gartenmitglieder waren zum Helfen dabei und wir hatten richtige Profis am schweren Ge-
    rät. Weiter wollen wir uns bei Baumkundigen informieren, was wir den Mirabellen zukommen lassen dür-
    fen, damit sie bessere Wachstumsbedingungen erfahren. Die Früchte sind sehr schmackhaft.
     
    Pflanzentauschbörse extended: Die diesjährige Pflanzentauschbörse wurde durch das Werkstadthaus auch
    auf sämtlichen digitalen Kanälen angekündigt und erfreute sich eines regen Austauschs. So wurden die da-
    für angesetzten zwei Wochen um viele weitere Wochen überzogen.
     
    Gemeinschaftsaktionen
    Leider hinkt unsere Kommunikation und Organisation immer wieder und wir brauchten und benötigen wei-
    terhin viel Zeit zur Aussprache. Ebenso ist es immer wieder eine Herausforderung alle Ansichten und Ge-
    schmäcker unter einen Hut zu bekommen. Uns liegt aber daran, dass sich jeder gehört fühlt. Als Abstim-
    mungsmethode führten wir im Sommer ‘21 das Systemische Konsensieren ein, damit unsere Diskussionen
    nicht weiterhin ausufern und wir handlungsfähig bleiben. Der Wunsch nach einer Art Leitbild kam auf. Hier-
    für arbeitete eine Mitgärtnerin mit systemischem Hintergrund Fragen zur Gruppenidentität aus, die nun in
    Bearbeitung sind und uns als Wegweiser dienen sollen.
     
    Was haben wir 2021 gelernt?
    ●  Taglilien sind (fast) unsterblich.
    ●  Auf das Wetter haben wir keinen Einfluss: am 23.06.2021 wurde unsere Region von einem
    enormen Unwetter überrascht. Insbesondere der Hagel machte unserem Gemeinschaftsgarten
    schwer zu schaffen. Alles bisher Gewachsene (Stangenbohnen, Gurken, Zucchini,…), die Erdbeeren
    (dieses Jahr von den Schnecken verschont und zahlreich mit geschmackvollen Früchten bestückt),
    Blüten, Johannisbeeren + Stachelbeeren (dieses Jahr dank Mulchen und Düngen (?) auch mit
    zahlreichen Früchten besetzt) wurden komplett zerstört. Das frisch sanierte Tomatendach wurde
    auch komplett zerlöchert und musste somit nach kürzester Zeit erneut provisorisch repariert
    werden.
    ●  Schnecken kommen und gehen, wir haben aber weiter ein Argusauge darauf.
    ●  Vieles kann gebraucht und umsonst erworben werden. Durch unsere Bekanntenkreise, das Suchen
    im Nachbarschaftsportal und in digitalen Kleinanzeigen konnten wir einiges für geschenkt ergattern
    (Gartenmöbel, Pflastersteine, Sonnenschirme, Weinreben, Pflanzen, Regenfass,…). Ebenso gaben wir wieder zurück, was uns mittlerweile nicht mehr dienlich ist.  Diese Haltung wollen wir auch im
    Jahr 2022 weiterverfolgen. Bislang bekommen wir für 2022 Stroh, Brombeeren, Himbeeren und
    Trittplatten geschenkt.
     
    Projekte 2022 (wahrscheinlich Ausweitung auf 2023 nötig, da sehr umfangreich!)
    1.  Einfassung der Beete auf der rechten Seite, zur Absicherung und Kennzeichnung der
    Abbruchkanten und besserer Wegeführung. Aufschütten der Beete mit Erde und Hackschnitzeln
    zwischen dem Hochbeet und der Grillstelle, um über das Niveau des MIttelweges zu kommen und
    ein großes Beet mit Trittsteinen zu schaffen. Hierauf in verschiedenen Zonen unterschiedliche
    Bienenfreunde und Gemüse pflanzen.
    2.  Tomatendach reparieren und zu Gewächshaus-ähnlichem Objekt erweitern
    3.  Spalier und Rankhilfe bauen. Am Zaun zum Nachbarn entlang Spalier zum Naschen von
    Brombeeren und Weintrauben.
    4.  Kartoffelturm bauen
    5.  Holzmöbel witterungsfest machen
    6.  Palettenbank aus Restbestand bauen
    7.  Umsetzen Komposte und Regentonnen
    8.   
    Projekte, die wir noch nicht im Kostenplan kalkuliert haben und uns noch nicht im Klaren darüber sind, ob
    wir Kapazität dafür haben, oder diese 2023 umsetzen:
    9.  Umgestaltung Sitzecke (“Pergola”)
    10. Nistkästen und Insektenhotel bauen (gegebenenfalls Workshop in Kooperation mit Werkstadthaus
    und zur Öffentlichkeitsarbeit machen)
    11. Renovierung Hütte

    Bisher gab es ja keine Umlage zur Finanzierung des Gartens, ist das inzwischen geplant? Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten für die Pflanzen und das Saatgut? Einiges sollte ja auch selber vermehrt werden und es gab die Tauschbörse: wie erfolgreich ist die Eigenvermehrung/anzucht? Was passiert mit der Ernte?

    Bei der diesjährigen Tauschbörse waren so gut wie keine Gemüsepflanzen dabei. Mehr Blumiges. Und wir haben viel Melisse und Erdbeerpflanzen hergegeben. Zum Anbau hat die Tauschbörse also keinen Mehrwert für uns gebracht. Die Eigenvermehrung ist bislang alles andere als erfolgreich. Hauptfaktor ist wohl, dass wir überhaupt mal froh sind, wenn irgendetwas bis zur Ernte gedeiht. 2020 haben die Schnecken das meiste gegessen, 2021 hat der Hagel das meiste zerstört. 2020 haben wir versucht Spinat zu vermehren. Der wuchs 2021 nicht an, sodass wir wieder Samen kauften, die ebenso nicht ausschossen. Wo keine Pflanze, da keine Vermehrung. Das einzige, was rege wuchs, waren die Stangenbohnen. Hier haben wir schlichtweg vergessen von der ersten Ernte Bohnen für Saatgut zu behalten. Ansonsten hat noch genau eine Zucchinipflanze wirklich getragen. Und ein paar Gürkchen kamen. Wahrscheinlich waren wir über diese heilige Ausbeute so froh, dass wir gar nicht an Vermehrung gedacht haben. Ansonsten haben wir Himbeerpflanzen mittels Stecklingen vermehrt. Durch das Nachfragen rückt das Thema nun wieder mehr ins Bewusstsein und wir werden versuchen es besser umzusetzen.


    Es ist eine erwachsene Gärtnerin weniger als beim letzten Antrag, es ist eine eher kleiner Gruppe – doch gibt es einige Ideen und Maßnahmen, um sichtbarer zu werden, toll! Hat es schon zu mehr Interesse geführt, dass ihr nun einen eigenen Bereich für die Gärten bei eurer Werkstatthaus-ÖA/Site habt? Soll es auch Veranstaltungen für die Nachbarschaft geben, werden ggf. Flyer/Zettel in nahe Bioläden o.ä. aufgehängt?
    Unsere Gruppe ist nicht riesig, aber im Verhältnis zur Grundstücksgröße doch relativ passend. Außerdem gärtnert bei uns ja auch das Kinderhaus Janusz Korczak mit. Zudem muss man sagen, dass ein reger Wechsel besteht. Jährlich kommen neue dazu, andere müssen (häufig aufgrund veränderter Lebensumstände) gehen. Derzeit gibt es zwei neue Interessentinnen, die diese Saison einsteigen möchten. Hier müssen wir uns noch absprechen, wie wir das gut begleiten können. Wahrscheinlich ist derzeit aber ein guter Moment, weil wir uns ja auch gruppenintern neu formieren möchten (Leitbild, Gemeinschaftssinn, Mitgliedschaft Werkstadthaus, etc.). Vielleicht trägt das auch zu weniger Fluktuationen und einer verbindlicheren und eindeutigeren Teilnahme bei. Ein erster Schritt war mit dem Werkstadthaus im Februar 2022 in Austausch zu kommen und erst mal eine gemeinsame Basis für die Gartengruppe zu schaffen. Die Idee mit dem verstärkter in der Nachbarschaft publik machen, nehmen wir gerne zum Überdenken an. Es gibt ein Nachbarschaftsportal auf dem das Werkstadthaus unsere Termine zum offenen Treff gepostet hat. 


    (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Gaia in Eschwege entwickelt sich gut

    (Antrag/Antworten)

    Im Gartenprojekt sind nun 6 Gärtnern*innen (+1) und es entwickeln sich neben dem Bewirtschaften nun immer mehr gemeinschaftliche Aspekte.

    Die Mitglieder*innen verbringen zusammen Zeit im Garten, kümmern sich um gemeinsam genutzte Gartenbestandteile sowie den Schuppen und einen Unterstand.  Es gibt eine sehr große Freifläche mit Obstbäumen, Obststräuchern, Wein und ähnlichem. Derzeit ist noch viel Arbeit notwendig um das Grundstück attraktiver zu gestalten. ZB liegt noch Sperrmüll im hinteren Teil der eingesammelt wurde und entsorgt werden muss.

    Neben der geteilten Fläche gibt es 6 Beete die von den Mitgliedern in Eigenregie bewirtschaftet werden. Die Mitglieder sind sehr daran interessiert dass sich aus dem Gartenprojekt mehr entwickelt. Sie sind sehr daran interessiert mehr zu lernen (evtl. durch Workshops), wollen andere Menschen teilhaben lassen und sich für Naturschutz einsetzen. Sicher wäre es sinnvoll sich stärker zu vernetzen.

    GAIA ist eine eigenständige Gruppe die sich mit Unterstützung des Quartiersmanagements aus einem Integrationsprojekt/Arbeitsmaßnahme Weiterentwickelt hat und keine regelmäßige finanzielle Förderung erhält. Die Zusammenarbeit bezieht sich auf Hilfe zur Selbstorganisation, bei der Abrechnung und dem Stellen von Förderanträgen.

    Die Hütte hat durch einen Sturm Schaden gelitten und wurde von den Teilnehmern repariert.

    Am Freiwilligentag haben nur die Gärtner und das Quartiersmanagement (FSJ-ler und Rafaela Pax) mitgearbeitet. Häufig bekommen wir am Freiwilligentag Unterstützung aus Unternehmen und können dadurch Projekte umsetzen, dies war aber dieses Jahr durch Corona nicht der Fall. Es waren also nur die Gartenmitglieder aktiv.

    Als Begrenzung des Grundstücks gibt es bisher nur einen Drahtzaun mit Stacheldraht. Dahinter ist eine Wiese. Auf der anderen Seite befinden sich Gärten einer städtischen Kleingartenanlage.

    Die hecke aus Totholz soll nach und nach errichtet werden. Die Stadt hat über den Bauhof die Belieferung mit Strauch- und Astschnitt zugesagt. Im November kommt noch einmal Material. Auch ein paar Pfähle können über eine Stiftung der Stadt Finanziert werden (Stadtstiftung).

    An der Errichtung der Totholzhecke beteiligen sich alle Gartenmitglieder. (mehr …)

  • Elektro-Innung kontaktiert Repaircafé

    Noch vor dem ersten Veranstaltungstermin hat die Landesinnung Elektro- & Informationstechnik das Repaircafé Burgwedel angeschrieben und auf VDE-Prüfnormen hingewiesen:

    Elektro Innung1

    Elektro Innung11 (mehr …)

  • Reparieren an Schulen

    Die Rudolf-Steiner-Schule repariert schon seit längerem im Unterrichtskontext – jetzt startet sie ein Crowd-Funding, um die Werkstatt wissenschaftlich zu begleiten und eine Handreichung für andere Schulen zu entwickeln:
    https://www.ecocrowd.de/projekte/reparatur-defekter-geraete-ein-sinnvolles-unterrichtsangebot-an-schulen

    Dazu auch: Lehrer Walter Kraus schreibt im Magazin „Erziehungskunst“ über das Projekt unter dem Titel: „Reparieren statt Wegwerfen“ http://www.erziehungskunst.de/artikel/reparieren-statt-wegwerfen/

    Und in Hamburg-Sasel sind ebenfalls im Rahmen des Repair-Kids-Projekts Unterrichtsmaterialien entstanden für Projekttage/-wochen rund ums Reparieren mit Repair Café-Besuchen an Schulen.

    (mehr …)

  • BR dreht in Reparaturcafés

    Der BR dreht derzeit im Repair Café Landsberg am Lech, die Übertragung ist kommenden Dienstag, 02.11.2016 um 19:00 Uhr, in der Reihe „Stationen“. Thema: „Malochen, rackern, schuften – Welchen Wert hat unsere Arbeit?“
    Auch das HEi wurde für die Dreharbeiten besucht.

    Und ebenfalls in dieser Woche starten Dreharbeiten für ein halbstündiges Format rund ums Reparieren, Reparatur-Kultur und Upcycling, Sendetermin ist Ende des Jahres.

    (mehr …)

  • Faradgang schraut regelmäßig bei Neuland

    Das Rad(reparatur)kollektiv aus Berlin und Köln ist jeden ersten und dritten Samstag im Monat bei Neuland.
    mehr zu ihnen: http://www.faradgang.de/ (mehr …)