Eine ganz reizende Doku über die Gründung und Entstehung des Repair Cafés Budenheim inklusive Landfrauen, einer transsexuellen Elektroreparateurin und einem defekten Vorwerk-Staubsaugermotor – sehr schön und treffend portraitiert.
Schlagwort: Reparieren
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Repair Café Neustadt an der Weinstraße muss schließen
Ein „besorgter Bürger“ droht mit Klage, da im örtlichen, seit 2 Jahren bestehenden Repair-Café keine Elektro-Reparateure mit zertifizierter Berufsausbildung tätig sind. Im Herbst 2016 hat die Organisatorin diesbezüglich das erste Mal Kontakt aufgenommen. Ein Aufruf im regionalen Netzwerk an umliegende Initiativen, ob einE ReparateurIn einspringen könnte, blieb offensichtlich ohne Erfolg. Nun meldete sich sowohl eine Kommunalmitarbeiterin aus Pirmasens dazu bei mir, die nun aufgrund der Schließung in Neustadt eine Presseanfrage erhalten hatte bezüglich des Pirmasenser Repair Cafés (wo aber Menschen mit beruflicher Qualifizierung tätig sind), wie auch die Assistentin des Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Neustadt a.d. Weinstraße mit Fragen zur rechtlichen Lage und möglichen Umgangsweisen des Repair Cafés mit der derzeitigen Lage.
Eine Kommunikation mit dem Verursacher scheint nicht möglich zu sein, ebenso lassen sich vor Ort keine HelferInnen mit beruflicher Qualifikation finden. (mehr …) -
Elektro-Innung kontaktiert Repaircafé
Noch vor dem ersten Veranstaltungstermin hat die Landesinnung Elektro- & Informationstechnik das Repaircafé Burgwedel angeschrieben und auf VDE-Prüfnormen hingewiesen:

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Reparieren an Schulen
Die Rudolf-Steiner-Schule repariert schon seit längerem im Unterrichtskontext – jetzt startet sie ein Crowd-Funding, um die Werkstatt wissenschaftlich zu begleiten und eine Handreichung für andere Schulen zu entwickeln:
https://www.ecocrowd.de/projekte/reparatur-defekter-geraete-ein-sinnvolles-unterrichtsangebot-an-schulenDazu auch: Lehrer Walter Kraus schreibt im Magazin „Erziehungskunst“ über das Projekt unter dem Titel: „Reparieren statt Wegwerfen“ http://www.erziehungskunst.de/artikel/reparieren-statt-wegwerfen/
Und in Hamburg-Sasel sind ebenfalls im Rahmen des Repair-Kids-Projekts Unterrichtsmaterialien entstanden für Projekttage/-wochen rund ums Reparieren mit Repair Café-Besuchen an Schulen.
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Grüne besuchen das Repair Café Brunnenviertel/Berlin
Frank Becker und Elsa Röhr vom kubus Wissenschaftsladen der TU Berlin und OrganisatorInnen des RCs Brunnenviertel im Gespräch mit Anton Hofreiter.
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BR dreht in Reparaturcafés
Der BR dreht derzeit im Repair Café Landsberg am Lech, die Übertragung ist kommenden Dienstag, 02.11.2016 um 19:00 Uhr, in der Reihe „Stationen“. Thema: „Malochen, rackern, schuften – Welchen Wert hat unsere Arbeit?“
Auch das HEi wurde für die Dreharbeiten besucht.Und ebenfalls in dieser Woche starten Dreharbeiten für ein halbstündiges Format rund ums Reparieren, Reparatur-Kultur und Upcycling, Sendetermin ist Ende des Jahres.
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Reparatur- und Bauwoche im Johannstadtgarten
(Gu Mail und Antrag)
Im Johanstadtgarten in Dresden soll in einer Bauwoche viel repariert und aufgearbeitet, optimiert und instandgesetzt werden, so der Bauwagen mit baufälligen Terrasse und einer Treppe, die halbkaputt und nicht sehr seniorenfreundlich ist.
“ Von Instandhaltung (Bauwagen-Außenhaut schleifen und Leinöl-Firnis) über Optimierung (Treppe seniorengerecht und wetterfest aufgesattelt) bis hin zu Neubau (Sommerküche aus Paletten & Robinienholz, sowie ein Sitzdeck mit Planken).“
Sie nutzen soweit wie möglich vorhandene oder lokal produzierte Materialien -
Stichting-Sprech langsam abgelöst
Hier ein besonders schönes Beispiel, wie „unsere“ Sprache über Reparatur-Initiativen langsam aber sicher immer mehr Toaster-defekt-Texte ablöst:
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Idee: lokaler sharing ring für RepINIs
Frage in Mail vom 11.1.2016, vom Repair Café Schortens –> weiter beobachten, ob die Idee aufgegriffen wird
„Ich bin Elektromeister und als solche habe ich gelernt das ein Elektrisches Gerät nach dem Öffnen mit einem speziellen Messgerät (BGV A3 Tester) überprüft werden muss. Nun ist es ja nun mal so, dass ein solches Gerät recht teuer ist und auch die Bedienperson eine Schulung auf das jeweilige Gerät benötigt.
Meine Fragen an Sie sind nun:
Gibt es eine Art sharing ring, damit nicht jedes Repair Cafe, für einmal im Monat oder sogar nur alle drei Monate, ein Gerät kaufen muss?“Toms Antwort: „Ein solcher Verleih macht lokal evtl. sogar regional Sinn. Eine organisierte Struktur für Reparatur-Initiativen im Speziellen ist mir nicht bekannt. Das geschieht bisher direkt zwischen Initiativen oder einzelnen Akteuren. Ein „sharing ring“ klingt nach einer sehr guten Idee! Sollten sie da etwas starten wollen. Wir unterstützen das gerne!“
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Pläne für permanentes Reparatur Café der Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde
(Ina, Mail + Telefonat 5.1.)
„Wir, die Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde (AWR), beabsichtigen den Aufbau eines Reparatur-Café (R-C); nicht zuletzt, um unseren gesetzlichen Auftrag zu Abfallvermeidung und -wieder-verwendung noch ein stückweit besser zu erfüllen. Hierbei wollen wir in einem ersten Schritt in Erfahrung bringen, was überhaupt Aufbau und Betrieb eines R-Cs bedeuten, d. h. welche praktischen und organisatorischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start und späteren Praxisbetrieb zu erfüllen sind. Hierzu planen wir, ein bereits etabliertes R-C zu besuchen und uns mit den Betreibern intensiv auszutauschen. Um einen ersten Überblick zu bekommen, habe ich bereits auf Ihrer Homepage recherchiert. Was ich nicht gefunden habe sind R-Cs, die nicht nur sporadisch, sondern permanent, d.h. arbeitstäglich geöffnet sind und (auch) mit festen Beschäftigungsverhältnissen für die (Kern-)MitarbeiterInnen arbeiten. Da wir genau dieses beabsichtigen, sind wir besonders an solchen Initiativen interessiert.“
Ausführliches Telefonat und Informationen per Mail (Kontaktvermittlung mit RepInis Salzgitter und Überlingen, die fast werktäglich geöffnet haben, Kontakt zu Tom wg. OW, Links zur Projekten, die mit/für Flüchtlinge/n reparieren, Kontakt RC Freiburg wg RepairCarl – mobiles Reparieren, Hinweis auf Broschüre)
Die AWR hält uns auf dem Laufenden, was die Planungen betrifft. Falls das realisiert wird, könnte z.B. daraus ein Praxisleitfaden werden für andere Gemeinden/Städte?