Schlagwort: Rote Beete Berlin

  • Berlin: Rote Beete gibt es nicht mehr

    (Tel)
    Schon letztes Jahr hat sich abgezeichnet, dass die Gruppe es nicht schafft/will, einen Verein zu gründen. Auch die Vermittlungsversuche von Toni K, einen anderen Verein als Träger zu nehmen, versandeten.
    Zudem brauchte die Stadt einen Teil ausgerechnet der Fläche für Bauarbeiten -> das Center entschied, das Projekt nun nach 8 Jahren zu beenden.

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  • Rote Beete Berlin: Gartenwerkstatt soll in Seecontainer entstehen

    (Antrag/Antworten)

    Die  Community  des  Gemeinschaftsgartens  Rote  Beete  (60-70  Engagierten)  überlegt  sich
    schon  seit  einiger  Zeit  einen  Ort  zu  haben,  wo  es  in  guten  Bedingungen  gewerkelt  und
    gebastelt  werden  kann.  Diese  Gedanken  kamen  in  unseren  Plenumssitzungen  (einmal  im
    Monat) in der letzten Zeit vermehrt zum Ausdruck. Seit 4 Jahren Grass Roots Arbeit, wilden
    Bauaktionen und Ausbreitung des Gartens, Organisation in AGs und Autonomisierung und
    Spezialisierung der Kompetenzen und Wünschen, haben wir immer mehr Leute dabei, die
    Lust  haben  zu  werkeln,  dies  aber  nicht  auf  dem  Boden  oder  total  verkrummt  machen
    wollen/möchten, wo der Rücken dabei leidet… Diese Leute aus der direkten Nachbarschaft
    möchten  eine  kleine  Werkstatt  haben,  wo  es  eine  Werkbank  gibt,  alles  Werkzeug  und
    Elektrogeräte da parat ist und ordentlich aufgeräumt ist, leicht zu finden ist und nicht mit
    den Gartenwerkzeugen gemischt werden und meist verloren gehen.
    Seit Jahren steht einen Seecontainer (6m lang) auf unserem Gelände, den wir jetzt erwerben
    könnten. Dieser war nämlich bisher im Besitz des Inhabers des Hotel de France (direkt neben
    dem Garten) und war als Nebenlager genutzt und für uns als Garten somit unzugänglich und
    sogar störend (weil er Platz genommen hat). Der Hotelinhaber und seine Firma als solche
    sind jetzt in Rente gegangen. Jetzt haben wir die Möglichkeit diesen Container abzukaufen
    und da er bereits am richtigen Platz steht können wir den Transport uns sparen. Strom ist
    auch vorhanden.  
    Mit diesem Erwerb möchten wir gerne eine ausgestattete Gartenwerkstatt ins Leben rufen
    und ein Nutzungskonzept mit der Gartengemeinschaft erarbeiten, den Container ausbauen,
    anpassen.  
    Die  Werkstatt  wird  im Kern für und  mit  der  Gartengemeinschaft  konzipiert. Dass  wir  hier
    nach einer Förderung für diese Werkstatt fragen, kommt aus der Gemeinschaft selbst, weil
    immer mehr bau- und bastelfreudige Menschen dabei sind, die Lust auf ein „Upgrade“ im
    Garten  haben.  Es  ist  sehr  denkbar,  dass  aus  dieser  schönen  Gelegenheit  sehr  viele  kleine
    Workshops und Wissensvermittlung in Richtung Kinder (benachbarte Kitas), Nachbarn und
    andere  Zielgruppen  stattfinden  werden,  da  wir  generell  im  Garten  Rote  Beete  dafür  viel
    unternehmen.
    Im Garten wird eine AG Werkstatt dafür gegründet, die sich ein Konzept zusammen mit dem
    CFB  ausdenken  wird,  um  sowohl  die  Nutzung  wie  auch  die  Verantwortung,  die
    Partnerschaften und Schlüsseldiensten zu planen und im Gang zu setzen.

    • Wo genau soll der Container stehen? Der Container steht bereits auf dem Gartengelände seit 3 Jahren war aber bisher im Besitz des Inhabers des Hotel de France (direkt neben dem Garten) und für uns unzugänglich und sogar störend (weil er Platz genommen hat), der jetzt in Rente gegangen ist. Wir würden ihm den Container also abkaufen und somit uns auch Transportkosten sparen. Tom hat mir erzählt, dass ihr eventuell einen weiteren Teil eines Parkplatztes dazu bekommt. Soll der da stehen oder ist das dann Ort für die „richtige“ Offene Werkstatt? Ja das stimmt das wollen wir und wir hatten uns darüber mit Tom auseinandergesetzt. Das ist aber ein Projekt was noch sehr viel Klärungsbedarf (Bebauungsmöglichkeiten, Konzeptualisierung, Auseinandersetzung mit der örtlichen Politik) hat und wo wir nicht in absehbarer Zeit uns hinprojezieren können. Diese offene Werkstatt würde aber auf dem CFB Gelände kommen, das heißt in unmittelbarer Nähe des Containers.
    • Wie soll der Container ausgestattet werden, was soll darin gemacht werden können? Und wie würdet ihr diese Ausstattung finanzieren? Der Container sollte auf jeden Fall eine Werkbank bekommen, wo leute bequem und ohne sich den Rücken kaputt zumachen (ich denke hier an ältere Gartenaktivisten) arbeiten können aber auch draußen arbeiten können mit einem ordentlichen Lagerraum. Dazu käme eine Werkzeugtafel mit allem nötigen Werkzeug, um zu basteln und Kleinkramm zu reparieren und Eisenwaren aller Arten. Es würden Garteninterne „Baustellen“ damit ermöglicht aber auch die Durchführung von individuellen Kleinprojekten, Bastel- oder Reparaturaktionen von Gartenengagierten mit ihren Freunden, Nachbarn etc.. Momentan ist dieses Werkzeug in unserer  Gartenlaube mit den Gartenwerkzeugen gemischt, was zu Verwirrungen führt und der Platz einfach zu eng macht). Wir würden auch einen geschlossenen Schrank dadrin haben wo die elektrogeräte (Bohrmaschine/schleifmaschine etc) risikogering zur Verfügung gestellt werden könnten (ohne Abhängigkeit vom CFB). Vieles von diesen Werkzeugen und Geräten sind bereits vorhanden. Wir denken auch an Fahrradwerkzeug und Reparaturfahrradstände, die wir drin lagern könnten und beliebig im Rahmen Pop up Fahrradselbstreparaturwerkstatt nutzen könnten. Weiteres und mehrfaches Werkzeuges würden wir gerne auf Spendenbasis/Spendengabe der GartennutzerInnen oder Nachbarn bekommen, bei Wohnungsauflösungen recherchieren und ggf. mit Crowdfunding und/oder weitere örtliche Subventionen finanzieren.
    • Soll es Strom geben? Ja auf jden Fall wird es gewährleistet
    • Wäre die Gartenwerkstatt offen für die Nachbarschaft oder für wer könnte sie wann und unter welchen Bedingungen nutzen? Die Werkstatt wäre im Kern für und mit der Gartengemeinschaft konzipiert. Dass wir hier nach einer Förderung für diese Werkstatt fragen kommt aus der Gemeinschaft selbst, weil immer mehr bau- und bastelfreudige Menschen dabei sind, die Lust auf ein „Upgrade“ im Garten haben. Es ist sehr denkbar, dass aus dieser schönen Gelegenheit sehr viele kleiner Workshop und Wissensvermittlung in Richtung Kinder (benachbarte Kitas), Nachbarn und andere Zielgruppen stattfinden werden, da wir generell im Garten Rote Beete daafür viel unternehmen
    • Wer wäre zuständig für die Werkstatt oder gibt es ein Team? Im Garten wird eine AG Werkstatt dafür gegründet, die sich ein Konzept zusammen mit dem CFB ausdenken wird, um sowohl die Nutzung wie auch die Verantwortung, die Partnerschaften und Schlüsseldiensten zu planen und im Gang zu setzen.


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  • Besuch von Gärten in Berlin

    (Projektbesuche)

    Vollguter Gemeinschaftsgarten

    Auf dem ehemaligen Brauereigelände gibt es seit ein paar Jahren den Vollguten Gemeinschaftsgarten. Entstanden aus einer Künstler*inneninitiative, die dunkle Ateliers im Komplex hatten und an dem Ort, an dem nun der Garten ist, einen Container aufstellten und so auch draußen sichtbar wurden. Der Garten entstand daraus. Ein interkulturelles Team junger Leute macht den Kern der Gartencrew aus. Viele weitere nutzen den Garten und seine Möglichkeiten und bringen sich mal mehr und mal weniger ein. Jugendliche nutzen die Möbel, es gibt Musik/Kulturveranstaltungen, einen Spielbereich für Kinder, natürlich Beete, handwerkliche Aufgaben und in der Mitte des Gartens hat die TU ein recht großes „Infohaus“ gebaut. Dieses bietet Schutz bei Regen und Kälte und ist mit Tischen und Stühlen so ausgestattet, dass Workshops, gemeinsames Planen usw. möglich sind. Das Haus ist und soll für die Nachbar*inneninitiativen nutzbar sein. Immer wieder übernachten Obdachlose im Garten, die sich wohl hauptsächlich positiv mit in den Garten einbringen. Es gibt immer wieder Probleme mit Drogen und der eine Initiator wurde mehrfach von Dealern bedroht, als er deren Verkaufstätigkeit im Garten unterbunden hat.

    Die Nutzungsdauer ist unklar, bisher läuft der Vertrag im September aus. Da auf/unter dem Gelände überall gebaut wird, kann es sein, dass sie erstmal verkleinern müssen. Der Garten beim Circular House ist inzwischen weg, das Haus wird umgebaut. Teile der Beete sind nun im Vollguten Gemeinschaftsgarten.

    Interkultureller Frauenkräutergarten

    Auf dem Jakbi-Friedhof in Neukölln gibt es inzwischen vier Gartenprojekte. Neben dem Prinzessinnengarten Kollektiv einen Teil des Weltackers, Plant-Age und einen Interkulturellen Frauengarten. Die Frauen bauen in Hochbeeten verschiedene Heilkräuter an und nutzen auch die wild wachsenden anderen Kräuter/Pflanzen mit Heilwirkung. Ihr Ziel ist es, eine Art alternative Apotheke aufzubauen, da den geflüchteten Frauen bei den Ärzten oft einfach nur Ibro verschrieben wird. Sie wollen richtig anbauen und die Sachen dann verkaufen in einem Webshop. Dafür sind sie gerade dabei, einen großen Antrag an die Software Stiftung zu stellen. Nächste Woche startet Beratung und Therapie für geflüchtete Frauen und Kinder im Garten. Das wird durch Open Society gefördert. Die ist auf den Träger (Flaming) zugekommen und hat diese Förderung angeboten

    Rote Beete

    Schon vor Corona hat sich die Kerngruppe des Gartens überlegt, wie sie die Mitgärtnenden zum „mehr mitmachen“ aktivieren könnten. Sie haben ein Dragon Dreaming gemacht und ihre Werte miteinander ausgehandelt und viele AGs gegründet. Für den Hauptansprechpartner war das zunächst nicht leicht, loszulassen, doch nur so konnten andere Verantwortung übernehmen. Während Corona haben sich viele neu für den Garten interessiert und beim ersten Plenum, das nun wieder ging, waren 30 Leute anwesend. Alle mussten sich bei „Wachstumswende“ eintragen und das trug zu mehr Verbindlichkeit bei. Den Garten haben sie auch neu strukturiert in kleinere Bereiche. Sie haben festgestellt, dass das Mitmachen so einfacher für Leute geworden ist. Sie übernehmen eine (Teil)Verantwortung für einen Teilbereich, der für die überschaubar ist. Alexandre, der bisherige Hauptansprechpartner erlebt sich nun als „Ermöglicher“, berät, ermutigt, vernetzt.

    Sie wollen ein Siebdruckgerät bauen und eine Aktion für die Nachbarschaft machen.

    Während Corona hatten sie Probleme mit einer Nachbarin, die ihnen unterstellte, sich nicht „coronagerecht“ zu verhalten.

    Wilde 17

    Nachbar*innen haben sich zusammen gefunden und auf einer ehemaligen Brache, die umgeben von Schrauberwerkstätten ist, einen Gemeinschaftsgarten aufgebaut. Die Fläche ist nicht geeignet, um im Boden zu gärtnern, so haben sie (zwei Systeme) Hochbeete gebaut. Es gibt zudem ein Gewächshaus, in dem auch mit exotischen Pflanzen experimentiert wird, wie Erdnuss, Kurkuma, Jams etc., ein Kräuterpodest, eine Sitzecke, Stauraum und derzeit wird ein großer Lehmofen gebaut (Finanzierung über Preis von Quartiersmeister). Ein weiteres Vorhaben ist der Bau (bzw die Vergrößerung) einer Bühne. Das Quartiersmanagement ist auch an sie herangetreten mit der Info, dass es unkompliziert Geld zu vergeben hat. Davon haben sie Hackschnitzel gekauft und den Boden damit bestreut, so dass es nicht mehr zu staubig ist. Die Beete haben sie so gebaut und organisiert, dass in einem Hochbeet vier Beete sind. Für die hat eine Gruppe die Verantwortung und kann pflanzen, was sie will (bzw pro Beet), doch die Ernte kommt allen zugute. Sie wollen auch gerne alles, was geerntet wird, zusammen mit Garten verarbeiten und gemeinsam essen. Während Corona hatten sie Probleme mit einem Nachbarn, der ihnen immer wieder gedroht hat, er würde ihre Aktivitäten (Kinder im Sandkasten, mehr als 2 Leute im Garten) bei der Polizei anzeigen.

    Permakulturgarten am Lobeblock

    Der Lobeblock ist ein schickes neues mehrstockiges Gebäude, in dem Coworking, ein Restaurant, Kunst usw untergebracht sind. Es ist direkt gegenüber der Wilden17. In dieser Gegend wirkt es wie ein Ufo. Im Innenhof wird derzeit ein Permakulturgarten aufgebaut. Es sind wohl 40 Nachbar*innen in der Gartengruppe dabei, hauptsächlich bauen Eric und Tom den Garten. Es gibt Hühner (im schönsten Hühnerstall, den ich je gesehen habe) und andere Kleintiere. Der Boden ist auch hier nicht zum Gärtnern geeignet. Sie haben Zugang zu guter Muttererde, die sie aufschütten (in die Beete schütten) und bauen Pflanzen an, die dabei helfen, die Gifte aus dem Boden zu holen, wie Sonnenblumen und Klee (Phytosanierung). Der eine Koordinator ist Permakulturdesigner um Imker und sie geben die Gestaltung der Beete und des Gartens vor. Beraten wird sie Marco Clausen, der im Lobe-Block sein neues Büro hat. Seine Miete deckt er durch die Beratung des Gartens.

    Mauergarten

    Der Mauergarten ist wieder eröffnet. Die Umbaumaßnahmen des Mauerparks sind abgeschlossen. Es gibt wie vor den Umbaumaßnahmen, keinen Zaun. Noch gibt es keine Beschilderung und so ist schon das eine oder andere abgeerntet worden und „Fremde“ haben gegossen und Hunde tollen über das Gelände. Seit der Wiedereröffnung haben sich 46 neue Leute für ein Mitmachen gemeldet. Sie haben schon ein paar neue Hochbeete gebaut und dafür (für die Größe) eine Beetschablonen entwickelt. Wichtig ist ihnen, dass Rollis zwischen den Beeten durchkommen. Die Beete werden dann geteilt, so dass mindestens zwei Leute in einem Hochbeet gärtnern. Sie hoffen, dass so mehr Gemeinschaft entsteht. Wenn man mitmachen will, bekommt man am Anfang kleinere Beete, die auch nix kosten. Nach einem Jahr kann man sich dann entscheiden, weiter zu machen und wird dann Vereinsmitglied und bekommt ein größeres Beet. GrünBerlin hat sie mit Holz und Erde beliefert, sie müssen weder Pacht noch Strom noch irgendwas zahlen.


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  • Rote Beete Berlin und Corona

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    . Unsere Rote Beete Gemeinschaft hat erstaunlicherweise von dieser Zeit sehr profitiert, da wir kurz davor unsere Organisationsstrukturen umorganisiert hatten und zahlreiche AGs kreiert, die dem zuwachsenden Bedarf an Engagement bei der Bevölkerung gut entgegenkam.
    unsere AG Deko gerne ein Projekt von Siebdruck und Kreation von gedruckten Jutebeutel/T-Shirts auf die Beine stellen
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  • Lehmofenbau bei den Roten Beeten: online Registierung möglich

    (Mail)

    Nutzungsregelung: wir haben jetzt einen Zugang zu dieser Webseite http://wedding.pizza-tempelhoferfeld.de in der ein Bereich nur für uns- Wedding- eingerichtet wurde. Die Idee besteht darin, diese Webadresse beim Ofen sichtbar zu machen, so dass Besucher-innen, die darauf stoßen oder schon essende Gäste im Garten treffen, sich dann erst kostenlos auf der Plattform registrieren. Sobald die registrierung von uns, CFB, bestätigt wurde, können die Leute dann sich in einem Kalender eintragen und somit die Gemeinschaft darauf hinweisen, dass an dem tag, der Ofen schon in Benutzung sein wird. Über die Registrierung erfahren die Leute auch den Code zum Öffnen des Ofens und die Gebrauchsanweisungen. Holz müssen sie erstmal selber mitbringen oder sammeln.


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