Schlagwort: Saarbrücken

  • Saarbrücken: Gemeinschaftsgarten auf Dachterrasse und im Hinterhof

    (Antrag, Antworten)

    Der Verein Parkbeet hat nun eine Fläche gefunden. Sie bauen auf der Dachterrasse und im Hinterhof eines Co-Working Anbieters einen GG auf.

    • Gehört die Fläche und das Gebäude mit der Dachterrasse dem Co-Working Unternehmen? Haben Sie eine vertragliche Vereinbarung über die Nutzung und ist diese befristet?
      • Ja, Eigentümerin des Grundstücks inkl. Gebäude ist die We Start Spaces GmbH. Geschäftsführer ist Herr Pohl, mit dem wir eine Vereinbarung über eine unbefristete Nutzung der Flächen. Die Vereinbarung kann ich bei Bedarf nachreichen.
    • Wie viele potentielle Mitgärtner*innen aus der Nachbarschaft sind denn schon mit dabei, planen und gestalten mit? Wer hat die bisherigen Planungen gemacht?
      • Wir sind vor einigen Wochen mit einem Kernteam von fünf Personen gestartet. Die fünf Personen stammen noch aus dem ursprünglichen Team von 2019, das sich in der Zwischenzeit immer mal wieder getroffen hatte und über den Verein weiterhin verbunden blieb.
      • Das Kernteam organisierte den Erstkontakt zu Herrn Pohl und kümmerte sich dann im nächsten Schritt um alles weitere, was für das Zustandekommen der Nutzungsvereinbarung notwendig war.
      • Parallel haben wir bei nebenan.de eine Projektgruppe gegründet, der mittlerweile 101 Mitglieder beigetreten sind. Damit gehört die Gruppe zu einer der größten bei nebenan.de registrierten Gruppen in ganz Saarbrücken.
      • Von den in der Gruppe registrierten Personen beteiligen sich allerdings nicht alle aktiv an den Planungen. Viele haben sich vermutlich nur interessenshalber in der Gruppe registriert und verfolgen im Hintergrund die Beiträge.
      • Etwa 20 der registrierten Personen beteiligen sich aktuell aktiv an den Gruppenbeiträgen (Terminabstimmungen und Terminvorbereitungen, Planungen und Ideenfindung, Information über bisherige Aktionen etc.).
      • Hieraus sind bislang drei größere Vor-Ort-Treffen resultiert, bei denen gemeinsam die nächsten Schritte festgelegt und die ersten Pflanzen in bereits vorhandene Hochbeete gepflanzt wurden. An den Treffen haben jeweils etwa 15 Personen teilgenommen.
      • Aktuell ist vorgesehen, dass wir uns einmal wöchentlich in der großen Gruppe treffen, um zu planen und den Gemeinschaftsgarten weiter aufzubauen.   
    • Gab es schon eine Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft? Gibt es ein Schild oder eine Informationstafel am Coworking Space mit Hinweis auf den Garten und Mitmachmöglichkeiten?
      • Wir haben bislang in erster Linie über nebenan.de informiert und versucht, weitere Interessent*innen zu gewinnen. Zudem haben wir kleinere Beiträge von unseren bisherigen Treffen über private Facebook-Accounts verteilt. Eine Nachbarin hat zudem einen Beitrag auf der Seite der Saarländischen Dorfzeitung veröffentlicht.
      • Wir werden zudem von einer lokalen Aktivistin unterstützt, die unsere Treffen über ihren Nachhaltigkeitsverteiler verbreitet.
      • Im nächsten Schritt planen wir, sobald es in unserem Garten etwas mehr zu sehen gibt, die Durchführung eines nachbarschaftlichen Get-togethers auf der Dachterrasse mit Unterstützung der We Start Spaces GmbH. Herr Pohl wird hierzu dann auch in seinem Netzwerk (mit mehreren hundert Followern) werben und die Veranstaltung als Auftakt nutzen, um die in dem Coworking-Space ansässigen Unternehmen und Personen offiziell zum Mitmachen bei unserem Projekt anzuwerben. Hier ist seine Vorstellung, dass sich die Coworker nicht nur in den Pausen in dem Gemeinschaftsgarten aufhalten, sondern auch helfen zu hegen und zu pflegen, zu gießen und natürlich auch zu ernten. Eines der Unternehmen arbeitet zudem an einer App, die genutzt werden kann, um Pflanztöpfe zu überwachen und ein Signal an die Gärtner*innen zu senden, wenn die Erde zu trocken ist und gegossen werden muss.
      • Ein Schild oder eine Informationstafel gibt es bislang nicht – allerdings haben wir schon darüber diskutiert, dass dies ein nächster wichtiger Schritt sei. Wir denken darüber nach, ein großes Plakat an das Außengeländer der Dachterrasse anzubringen und zusätzlich natürlich auch ein Schild mit Informationen zur Nutzung des Gemeinschaftsgartens am Eingang anzubringen.
    • Wie zugänglich sind Hinterhof und Dachterrasse und die Toilette?
      • Die Dachterrasse ist über eine Außentreppe zugänglich, die (nachts und am Wochenende) mit einem Tor abgesperrt werden kann. In der Regel ist das Tor von montags bis freitags, jeweils von 7:00-19:00 Uhr geöffnet. Damit ist die Dachterrasse während der Öffnungszeiten für jede*n öffentlich zugänglich.
      • Außerhalb der Öffnungszeiten des Coworking-Spaces ist der Zugang nur mit einem Chip-Schlüssel möglich, sodass Nicht-Vereinsmitglieder in dieser Zeit keinen Zugang zur Dachterrasse haben. Vereinsmitglieder erhalten dagegen einen Chip-Schlüssel.
      • Für die Toiletten gilt das gleiche, wie für die Dachterrasse. Die Toilettenräume sind während der Öffnungszeiten öffentlich zugänglich, außerhalb nur mit Schlüssel.
      • Der Hinterhof ist im Gegensatz dazu grundsätzlich immer zugänglich, wobei es möglich wäre, das Hoftor abzuschließen. Allerdings ist dies nicht vorgesehen, sodass der Hinterhof rund um die Uhr öffentlich zugänglich ist.
    • Wie sind Hinterhof und Dachterrasse beschaffen? Ist der Hinterhof versiegelt? Wie groß sind die Flächen jeweils und wie viel Quadratmeter davon sollen „begärtnert“ werden?
      • Die Dachterrasse hat eine Fläche von etwa 150 qm, die mit rechteckigen Betonplatten ausgekleidet sind. Die Terrasse wird (und soll auch weiterhin) als Location für Get-together (Firmenveranstaltungen) sowie als Aufenthaltsraum für die Coworker genutzt werden. Daher kann nicht die gesamte Fläche bepflanzt werden. Dem Geschäftsführer ist es wichtig, dass auch noch größere Ansammlungen an Menschen auf der Terrasse Platz finden.
      • So haben wir uns darauf verständigt, verstärkt die Randbereiche zu bepflanzen und nach Möglichkeit flexible Module (z.B. Hochbeete auf bewegbaren Europaletten, oder rollbare Systeme) zu verwenden.
      • Eine Begrenzung der nutzbaren Fläche haben wir allerdings bewusst nicht festgelegt. Wir werden uns gemeinsam an die richtige Größe herantasten, ohne dass der sonstige Betrieb davon beeinträchtigt wird.
      • Der Hinterhof ist gepflastert. Er ist etwas kleiner als die Dachterrasse (etwa 125 qm). Die Fläche kann komplett von uns genutzt werden.
    • Wie viele Beete sind geplant, wer baut diese wann und wer wird dann dort gärtnern? Welche Rolle wird der Gemüseanbau spielen?
      • Wir (die oben genannten 20 Personen) haben bereits die ersten Beete und Pflanzkübel aufgestellt und bepflanzt. Geplant ist, einen Teil der zusätzlich geplanten Beete selbst zu bauen. Parallel werden wir aber auch versuchen, Fundstücke, z.B. über ebay Kleinanzeigen, zu ergattern und zu integrieren.
      • Der Garten soll nach und nach weiterwachsen. Daher haben wir zu Beginn noch keinen Gesamtplan – uns ist es allerdings wichtig, erst einmal loszulegen und weitere Mitstreiter*innen zu finden, die dann auch ihre eigenen Ideen mit einbringen können.
      • Der gestellte Antrag soll den Start finanzieren. Hierbei konzentrieren wir uns erst einmal auf die Dachterrasse, da die Fläche insgesamt sehr groß ist und es keinen Sinn aus unserer Sicht machen würde, an zwei Stellen parallel anzufangen. Vor dem Winter sollen noch ein paar erste größere Hochbeete aufgebaut werden – dann aber hauptsächlich der „richtige“ Start im Frühjahr vorbereitet, weitere Mitstreiter*innen akquiriert und Dinge wie Öffentlichkeitsarbeit (eigene Homepage etc.) angegangen werden. Bis zum Sommer im nächsten Jahr sollen (mit hoffentlich dann bereits mehr Mitstreiter*innen) die Beetfläche weiter vergrößert und ggfs. erste Schritte im Hinterhof unternommen werden.
      • Der Anbau von Gemüse bzw. Nutzpflanzen spielt für uns eine wichtige Rolle. Natürlich wollen alle auch am Ende etwas Essbares ernten. Gleichzeitig wollen wir es auch bunt und schön haben mit vielen Blühpflanzen.
      • Zur Zielgruppe gehören in erster Linie die Anwohner*innen aus den umliegenden Wohngebieten bzw. aus dem Stadtteil St. Johann. Daneben versuchen wir auch die vorhandenen Coworker einzubeziehen (siehe oben). Grundsätzlich soll der Garten für jede*n offen sein, mitzumachen.
    • Wie wird der Garten organisiert? Ist geplant, alles gemeinschaftlich zu machen oder soll es Patenschaften oder individuelle Beete geben?
      • Der Garten wird durch den Verein organisiert. Bislang werden Entscheidungen nach Möglichkeit gemeinschaftlich festgelegt – oder im Einzelfall durch den bisherigen Vereinsvorstand gefällt. Bei einer zunehmenden Vereinsgröße sollen Arbeitsgruppen festgelegt und damit Verantwortlichkeiten delegiert werden.
      • Da wir uns hinsichtlich der Pflege einzelner Hochbeete noch nicht einig sind, werden wir voraussichtlich verschiedene Modelle ausprobieren und gerne auch von Ihren Erfahrungen und den Erfahrungen anderer Gemeinschaftsgärtner*innen profitieren.
    • Was für Bäume sollen in die Kübel gepflanzt werden?
      • Wir haben bereits eine kleine Birke und eine Eberesche eingetopft und auf der Terrasse aufgestellt. Wir haben uns zwecks Auswahl weitere Bäume noch nicht final abgestimmt, präferieren aber zu Früchten tragenden Bäumen, wie z.B. Zwergapfelbäumen. Wir werden uns hierzu noch beraten lassen.
    • Wofür wird der Rindenmulch verwendet?
      • Der Rindenmulch soll zum Abmulchen von Beetflächen und Töpfen verwendet werden, um das Austrocknen der Erde zu verhindern. Hierfür werden allerdings nur kleinere Mengen benötigt, sodass wir den Rindenmulch in dem Förderantrag nur der Vollständigkeit wegen unter der Position Erde mit aufgelistet haben. Vermutlich werden hier nur zwei bis drei Säcke benötigt.
    • Wo kommen die Bänke und die Pergola hin und wer baut diese?
      • Bänke und Pergola sollen ebenfalls auf der Dachterrasse platziert werden und aus Holz selbst gebaut werden. Da die Dachterrasse nicht überdacht ist, soll so ein kleiner Abschnitt der Terrasse mithilfe der Pergola überbaut werden. An der Pergola sollen Rankpflanzen, evtl. Wein, wachsen und ein Schattendach bilden.
    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten?
      • In der Vereinssatzung ist ein Jahresbeitrag festgelegt, den jedes Mitglied zu entrichten hat. Um niemanden auszuschließen, wurde der Mitgliedsbeitrag mit 30 Euro pro Jahr allerdings sehr niedrig festgelegt. Zugleich besteht die Möglichkeit, zusätzliche Geldbeträge an den Verein zu spenden. 

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  • Saarbrücken – Initiative Parkbeet hat noch immer keine Fläche

    (Beratung)
    Sie wollten auf dem obersten Deck eines Parkhauses einen Gemeinschaftsgarten aufbauen, hatten die Zusage und Fördergelder und dann gab es kurz vor Beginn eine Absage wegen Statikproblemen. Sie hatten für das Projekt einen Verein gegründet und haben sich auf die Suche nach einer Alternativ-Fläche gemacht. Am liebsten eine innerstädtisch gelegene, versiegelte Fläche, für 2 – 3 Jahre, die sie als sozialen Treffpünkt mit Gärtnern und Grillen nutzen wollten. Das haben sie nicht gefunden. Vom Grünflächenamt wurden ihnen nur dezentrale kleine Flächen angeboten, die schlecht erreichbar waren und Pfelegaufwand für das Amt bedeuteten. Sie haben alle privaten Betreiber von Parkhäusern abgeklappert, aber auch daraus wurde bisher nix. Zwischenzeitlich gab es dann mal eine Fläche, doch da kam dann das Denkmalamt mit Bedenken und so bekamen sie auch diese Fläche nicht. Dann kam Corona und die Gruppe gab erstmal frustiert auf. Sie haben nun aber eine kleine Fläche an einer Jugendkirche (1 Beet), was aber gar nicht das ist, was sie wollten und noch wollen.

    Sie wollen nun Theater, Mehrgenerationenhäuser und andere Freiraumprojekte ansprechen und doch nochmal einen Versuch starten. (mehr …)

  • Saarbrücken: ökomenischer Gottesdienst im GG „Garten Eden“

    (alerts)

    Saarbrücken – Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen haben am Freitag, 3. September, mit einem Gottesdienst in Saarbrücken-Malstatt den ökumenischen Tag der Schöpfung gefeiert. Eingeladen hatte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), die seit 2015 jeden ersten Freitag im September den „Schöpfungstag“ feiert. […]
    Passend dazu war der Ort des ökumenischen Gottesdienstes gewählt: Im Nachbarschaftsgarten der Diakonie pflegt ein Stadtteilverein Gemüsebeete und schafft so eine Idylle direkt neben einer der Hauptverkehrsachsen. Die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung stand im Zentrum der Predigt von Joachim Hipfel, Pfarrer der Freien evangelischen Gemeinde in Saarbrücken.[…]

    Nach dem ökumenischen Gottesdienst, den Vertreter der Neuapostolischen Kirche, der Selbständig Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), der Freien evangelischen Gemeinde sowie der evangelischen und katholischen Kirche organisiert hatten, ließen die Gläubigen den Abend bei Brot und Wein im Nachbarschaftsgarten ausklingen. (mehr …)

  • Neuigkeiten aus dem Netzwerk

    (ANtworten zur NW-Aktualisierungsmail)

    Burghausen: der Wechsel der GärtnerInnen war in den letzten Jahren fortlaufend, aber die jetztige Gemeinschaft hat sich im Wortsinn zusammengerauft. Der Gargenbauverein Raitenhaslach hat noch immer die Patenschaft, die Stadt Burghausen unterstützt das Projekt aktiv.

    Landau: unser Interkultureller Garten in Landau in der Pfalz existiert immer noch und an den wehenden Länderfahnen entlang des Gartenweges sieht man, dass alle 25 Parzellen an Menschen aus zur Zeit 14 Nationen vergeben sind. 
    Unsere GärtnerInnen sind zwischen 0 und 83 Jahre alt und es gärtnern Menschen zusammen, die erst sehr kurz oder auch schon sehr lange in Deutschland leben. Dies sind neben Familien auch Einzelpersonen und zwei Studentengruppen der Landauer UNI. 

    Weil in unserem Garten auch gerne gefeiert wird, haben wir 2017 gemeinsam einen großen Freisitz gebaut, unter dem jetzt auch fast alle GärtnerInnen Platz finden. Auch in den Hängematten kann endlich geschaukelt werden, denn der Freisitz ist im Gegensatz zu unseren jungen Obstbäume groß und stabil genug für die Aufhängungen.

    Köln: Tja, wie es mit dem CampusGarten weitergeht, weiß ich auch nicht. Ich sollte das Projekt bis Oktober wieder ans Laufen bringen, aber das hat nicht geklappt – die Studierendenvertretung hat sich um gar nichts gekümmert, und die Nachbarn, die die Beete in Beschlag genommen haben, verweigern jede Kooperation und lassen alles vergammeln. Der Garten sieht aus wie Hund, die Pflanzkisten fallen auseinander und niemand möchte sie reparieren (das wäre ja Arbeit und kein Spaß), und die Studierenden, die mitmachen wollten, wurden angepöbelt und vertrieben, weil die Nachbarn „‚ihre“ Kisten nicht teilen wollen. Die Aussaaten für das studentische Projekt wurden zerstört, deswegen gab es auch kein Programm oder Projektarbeit. Jetzt sind Wahlen zur Studivertretung, vielleicht werden die Neoliberalen da abgewählt und die Ökos wieder stärkste Fraktion, aber selbst dann müsste der Garten abgerissen und neu aufgebaut werden.

    Jena: in unserem Garten „Buntes Gemüse“ ist alles beim Alten. Wir haben eine gute Auslastung und bauen auch stetig weiter aus: seit diesem Frühjahr haben wir einen Festwasseranschluss, um auch die sehr trockenen Sommer zu überstehen. Und im kommenden Frühjahr wollen wir (Dank der Spende vieler Fenster aus einer alten Schule) endlich unser Gewächshaus aufbauen.

    IG Oldenburg: „wir werden tatsächlich ab März umziehen und dann eine neue Adresse haben (Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg). Da das Grundstück leider nicht ideal ist und es kein Gartengelände gibt, steht die Fortführung unseres interkulturellen Gartens auf der Kippe.
    Wir hatten bislang die komfortable Lage den Garten direkt an unserer Einrichtung des Stadtteiltreffs zu haben.  
    Ich kann es mir momentan auch nicht anders vorstellen. Ich warte allerdings erstmal die Situation im Neubau ab und ob sich vor Ort noch eine neue Möglichkeit auftut“

    Interkulturelle Gärten Bad Kreuznach: Frau Knoche nicht mehr Vorsitzende „Nach 10 jährigen Vorsitz habe ich mein Amt zur Verfügung gestellt. Dies hatte zur Folge, dass sich keiner bereit fand meine Nachfolge anzutreten.
    Mit einen Brandbrief habe ich die Gärtner vor die Wahl gestellt: Entweder ihr engagiert euch, oder der Garten muss geschlossen werden, denn dee ich r Verein ist der Rechtsträger. Dies hatte zur Folge, dass die Aktiven Gärtner sich nun mehr einbringen und auch für die Vereinsarbeit interessieren.
    Sie lernen mit der deutschen Bürokratie um zu gehen.
    Mit sehr viel Engagment hat der neue Vorstand Spende gesammelt, so dass wir in diesem Jahr eine eigene Wasserleitung bauen konnten und nun unabhängig sind.

    Omas Garten Berlin: OMAs Garten gibt es noch. Das „noch“ trifft es leider recht gut, denn wir müssen zum 31.12.19 ausziehen und sind auf der Suchen nach einem neuem Ort. Da wir momentan noch nicht 100%tig wissen, wo unsere 20 Hochbeete ab dem 01.01.20 unterkommen werden, möchten wir Euch bitten, OMAs Garten ab diesem Datum vorerst von Eurer Seite zu nehmen.
    unser Vermieter hat das Gelände abgegeben. Hier soll nächstes Jahr gebaut werden. Da eine mieterfreie Übergabe gewünscht ist, müssen wir leider aus unserem Flachbau ausziehen.
    Wir haben aber auch gute Neuigkeiten: unsere Hochbeet haben eine neue Bleibe zugesichert bekommen. Am 06.12. wandern sie auf die andere Seite der Spree, dem Spreeacker, in direkter Nähe zur HolzOMA

    Haslach gärtnert: Haslach gärtnert in Freiburg hat sich in diesem Herbst mangels Aktiver aufgelöst und ist zurück gebaut worden (öffentliche Fläche).
    die Fläche wird wieder eine Wiese im Park wie vorher. Schade um die Artenvielfalt, wir mussten alles rausnehmen, auch die Beerensträucher.
    Besonders traurig: der Park wird sehr gerne von Hundebesitzern frequentiert, mancherorts ist der Park ein reines Hundeklo. Das ist für uns auch ein Grund gewesen, dort nicht mehr weiter gärtnern zu wollen. Andere Standortprobleme kamen hinzu (sehr schattig, eingeschränkte Wasserversorgung).
    Wir könnte uns grundsätzlich vorstellen, an anderer Stelle weiter zu gärtnern. Momentan brauchen wir alle aber erstmal eine Pause und Platz für Anderes

    STuttgart-Feuerbach: Die Stadt Stuttgart hat uns nun zum zweiten Mal im Rahmen des Urban Gardening mit einem Preisgeld von 200 € bedacht.
    Damit werden wir uns für nächstes Jahr eine neue Aktion überlegen, evtl. einen „Naschweg“ mit Beerensträuchern.Die Stadt Stuttgart hat seit 1861 einen Verschönerungsverein http://www.vsv-stuttgart.de/index.php?article_id=1 welcher sich seither um das äußere Bild der Stadt kümmert und sehr rege ist. Alle zwei Jahre findet sowohl für das Urban Gardening als auch private Gärten ein Wettbewerb statt.

    Marburg: Die Stadtwaldgärten sind immer noch aktiv. Ich (Helga Pukall) habe die Gartenorganisation abgegeben (wird weiterhin über IKJG organisiert und finanziert), betreue aber noch das Gratisgartenprojekt, das gerade um einen Bereich für eine heilpädagogische Schulklasse erweitert wird. Die Gärten lagen ja wunderschön am Rand des Quartiers, jetzt wird es daneben ein großes Baugebiet geben für 900 neue Bewohner*innen, so dass die Gärten plötzlich zentral in der Mitte liegen. Ein spannender Prozess. Man findet sie auf der IKJGwebseite unter Erwachsene – Garten. Wenn Ihr den Garten wieder aufnehmen würdet, könnte ich ein aktuelles Bild schicken. Der Text auf der Webseite ist eigentlich ganz passend. Die Richtsberggärten: Der 2012 gegründete Verein verwaltet sich selbst, da bin ich nur am Rande beratend tätig.
    Der Gesundheitsgarten neben den Richtsberggärten, der 2012 bei der Netzwerktagung gerade im Entstehen war, ist inzwischen ein großes Projekt geworden mit einem Veranstaltungsprogramm und vielen dort aktiven Gruppen. Da betreue ich das Backhaus und den Kräutergarten.Das wird im Rahmen der „gesunden Stadt“ finanziert durch die Stadt Marburg.

    GemeinschaftsGarten Vilich-Müldorf: Es ist etwas ruhiger geworden im und um den Garten – unter anderem deshalb, weil die Idee der Hochbeete sich im ganzen Quartier ausgebreitet hat. So hat unser Garten das „Sensationelle“ verloren und ist zu einem integrierten Bestandteil des Stadtviertels geworden. Die Stadt hat das Grundstück bisher nicht zurückgefordert – und so gärtnern wir einfach weiter.

    Saarbrücken: der Status unseres Gemeinschaftsgartenprojekts (Parkbeet, Saarbrücken: in Planung) ist nach wie vor unverändert – mit dem Unterschied, dass der ursprünglich geplante Standort hinfällig ist. Wir sind aktiv auf der Suche nach einem alterantiven Standort und optimistisch, dass es bis zum nächsten Frühjahr klappen wird.

    Blohmgarten Berlin: Unser zehn jährige Nutzungsvertrag war in diesem Jahr ausgelaufen und wurde um weitere fünf Jahre verlängert

    Stuttgart: Bunt statt Grau: Wir haben es sogar zu einem Eintrag in dem Buch „Rein ins Grüne – Raus in die Stadt“  geschafft.
    Klein, aber drin.
    Und einen Preis vom „Verschönerungsverein“ in Stuttgart wurde uns in diesem Jahr überreicht.
    https://buntstattgrau.jimdo.com/presse-aktuell-1/

    Bielefeld: Sieker: Unser Gartenverein ist sehr lebendig. Am kommenden Montag wird er als vorbildliches Projekt der Sozialen Stadt in NRW gekürt. Es gibt auch einen WDR-Beitrag zu den Sieker Gärten. der Beitrag beginnt bei Minute 21:34: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-quarks-xl-ernte-extrem-102.html

    Infos bei Tagung „Soziale Natur“
    -Zusammen gärtnern: Stellen über Aktion Mensch, Projekt läuft 5 Jahre lang
    IG Buch muss umziehen, Unterkunft dort wird aufgelöst, neue Fläche schon gefunden, wieder Unterkunft,manche der Geflüchteten aus Buch ziehen da auch wieder ein, da keine Wohnungen gefunden werden
    – GG Prohlis (Dresden): in einem Sommer 70 neue Gärtner*innen aus den umliegenden Häsuern

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  • „essbares Ministerium“ in Saarbrücken

    (alerts)

    „Essbares Ministerium“: Urban Gardening mitten in Saarbrücken

    Stück für Stück wächst unser Stadtgarten dank der fleißigen Hände unserer Hausgärtner.

    Stück für Stück wächst unser Stadtgarten dank der fleißigen Hände unserer Hausgärtner.

    Wer dieser Tage am Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz vorbeigeht, kann in unserem begehbaren Kleingarten und auf den Grünflächen rund um unser Gebäude herum „Großes im Kleinen“ entstehen sehen: Auch in diesem Jahr reicht die Pflanzen-Vielfalt von  unterschiedlichen Tomatensorten, Bohnen, verschiedene Arten Kohl, Fenchel über Rote Beete und Gurken bis hin zu vielen weiteren frischen Köstlichkeiten. Direkt um die Ecke steht das Wildbienenhotel, wo man sich mit frischen Kräutern wie Salbei oder Minze eindecken kann – denn sobald die Erntereife eingetreten ist, darf hier und im Kleingarten nicht nur geschaut, sondern auch mitgenommen werden!

    Das alles wird unter dem Stichwort „essbares Ministerium“ von unseren Hausgärtnern fleißig gepflegt: Mit der Ansiedelung von eigenen Bienenvölkern, dem Anbau von Kräutern, Nutzpflanzen und Blühflächen sowie der Einrichtung von Nisthilfen für heimische Vogelarten rund um unser Hauptgebäude stärken wir die Biodiversität im direkten Umfeld des Ministeriums.

    Herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen und externen Unterstützern wie der Waldorfschule Saar-Pfalz Bexbach, die sich mit tollen Pflanzen-Spenden, kontinuierlicher Pflege und großer Hingabe für diese Maßnahmen einsetzen!

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  • Globus will bis Ende 2016 an 46 Standorten GG anlegen

    (Gu aus alerts,

    Auf 1000 Quadratmetern entsteht auf dem Wintringer Hof in Kleinblittersdorf ein großer Gemeinschaftsgarten. Anlässlich des 50. Geburtstages des Handelsunternehmens Globus dachte sich das Unternehmen dieses Projekt für alle Menschen der Region aus. „Wir haben lange überlegt, was wir zu unserem Jubiläum auf die Beine stellen können. Eine einmalige Sache, wie ein großes Fest, verpufft nach der Feier. Wir wollten etwas Nachhaltiges, und ich glaube, der Gemeinschaftsgarten ist da genau die richtige Idee“, erklärt Norbert Scheller, der Geschäftsleiter von Globus Saarbrücken-Güdingen. Mit dem Verein Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Obere Saar, der den Wintringer Hof betreibt, fand Globus sofort den perfekten Partner. Am gestrigen Donnerstag begann das Projekt mit dem ersten Spatenstich. Wobei der Gemeinschaftsgarten durchaus auch einen Erlebnisgarten-Charakter hat. Umgeben von hohen Bäumen weden auf dem idyllisch gelegenen Grundstück als erste Maßnahmen eine große Grillstelle sowie Ruhe- und Entspannungszonen eingerichtet. Im Frühjahr werden Beete für verschiedene Früchte- und Gemüsesorten angelegt. Mitarbeiter von Globus und Mitglieder des Vereins der Lebenshilfe werden den Garten unter Anleitung von Fachpersonal des Wintringer Hofes anlegen. „Der Garten soll Besuchsstätte für Kindergärten und Schulklassen werden. Seminare rund um den biologischen Garten- und Landschaftsbau werden stattfinden. Auch Vereine aus der Region sind herzlich dazu eingeladen, unseren Garten zu besuchen. Es können natürlich auch Feste im Gemeinschaftsgarten gefeiert werden“, sagt der Globus-Geschäftsleiter. 20 000 Euro investiert Globus in den neuen Gemeinschaftsgarten, der nächstes Jahr im Frühsommer feierlich eröffnet werden soll.

    Bis Ende 2016 sollen deutschlandweit an 46 Standorten Gemeinschaftsgärten von Globus entstehen.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/kleinblittersdorf/kleinblittersdorf/Kleinblittersdorf-Erlebnisgaerten-Garten-Handelsunternehmen-Lebenshilfe-Nachhaltigkeit;art446509,5964283 (mehr …)

  • Piratenfraktion Saarbrücken setzt sich für mehr Gemeinschaftsgärten ein

    (Gu aus alerts, 21.11)

    „Die Piratenfraktion im Stadtrat Saarbrücken setzt sich für die Förderung von „Urban Gardening Projekte“ in der Landeshauptstadt ein. Eine entsprechende Anfrage der Piratenfraktion wurde gestern im Umweltausschuss einstimmig befürwortet. […]  Für die Piratenfraktion stellen Gemeinschaftsgärten auch eine Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung dar und fördern den Aufbau dezentraler Versorgungsstrukturen. Insbesondere die sozialen Aspekte sind ein wichtiger Punkt. Der Zusammenhalt, der durch das gemeinsame Gärtnern entsteht, wird generationsübergreifend und diskriminierungsfrei gefördert. […] In Verbindung mit Kitas und Schulen dienen solche Gärten des Weiteren auch dazu, Kindern und Jugendlichen eine gesunde Ernährung nahezubringen: Sie lernen, aufbauend auf den Schulstoff und auf spielerische Weise, wo ein Teil ihrer Lebensmittel herkommt. „Und nicht zuletzt haben die Gemeinschaftsgärten eine nicht unerhebliche Bedeutung als grüne Lunge, da sie das Mikroklima günstig beeinflussen können“, erklärt Brass abschließend.

    http://www.bundesumweltportal.de/saarland/item/968-piratenfraktion-saarbr%C3%BCcken-m%C3%B6chte-mehr-unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-gemeinschaftsg%C3%A4rten.html

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  • Piratenfraktion Saarbrücken setzt sich für mehr Gemeinschaftsgärten ein

    (Gu aus alerts, 21.11)

    „Die Piratenfraktion im Stadtrat Saarbrücken setzt sich für die Förderung von „Urban Gardening Projekte“ in der Landeshauptstadt ein. Eine entsprechende Anfrage der Piratenfraktion wurde gestern im Umweltausschuss einstimmig befürwortet. […]  Für die Piratenfraktion stellen Gemeinschaftsgärten auch eine Möglichkeit zur Bürgerbeteiligung dar und fördern den Aufbau dezentraler Versorgungsstrukturen. Insbesondere die sozialen Aspekte sind ein wichtiger Punkt. Der Zusammenhalt, der durch das gemeinsame Gärtnern entsteht, wird generationsübergreifend und diskriminierungsfrei gefördert. […] In Verbindung mit Kitas und Schulen dienen solche Gärten des Weiteren auch dazu, Kindern und Jugendlichen eine gesunde Ernährung nahezubringen: Sie lernen, aufbauend auf den Schulstoff und auf spielerische Weise, wo ein Teil ihrer Lebensmittel herkommt. „Und nicht zuletzt haben die Gemeinschaftsgärten eine nicht unerhebliche Bedeutung als grüne Lunge, da sie das Mikroklima günstig beeinflussen können“, erklärt Brass abschließend.

    http://www.bundesumweltportal.de/saarland/item/968-piratenfraktion-saarbr%C3%BCcken-m%C3%B6chte-mehr-unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-gemeinschaftsg%C3%A4rten.html

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