Die Gartengruppe am Ökologischen Bildungszentrum sammelt seit vielen Jahren Bohnensorten, die nicht mehr im Handel erhältlich sind. Um diese Vielfalt in die Privatgärten zu bringen, geben wir am Bohnenstand beim Saatgutfestival am 1.3.2026 gegen einen kleinen Betrag Saatgut-Tütchen weiter. Da es sich um sehr viele Sorten handelt, braucht das Befüllen der Tütchen Zeit! Deshalb laden wir am Samstag, 17. Januar 2026 um 14 Uhr zu einer Bohnenaktion im Ökologischen Bildungszentrum ein: Wer hat Lust, beim Zählen und Eintüten der Bohnen mitzumachen, um das Vielfaltsprojekt zu unterstützen? Ihr erfahrt, wieso es wichtig ist, die Vielfalt zu erhalten und wie die Vermehrungsarbeit funktioniert. Am Ende gibt es Bohnensuppe. (mehr …)
Schlagwort: Saatgut
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Berlin: Saatguterhaltung im Floating Garden
(NL)
Floating Gardens lädt ein zum Mitwirken: Erhalt von altem Saatgut durch Anpflanzung
Floating Gardens setzt sich aktiv für die In-situ-Erhaltung von gentechnikfreiem Saatgut ein! Unsere gemeinschaftliche Saatgut Aufbewahrungs -und Anpflanzpraxis bettet ein lebendiges Archiv der botanischen Vielfalt in den ökologischen Kontext des Ortes ein. Dieses Jahr laden wir Einzelpersonen, Saatgutnetzwerke und -Organisationen ein, altes Saatgut von Feldfrüchten, Kräutern und lokalen Wildblumen mitsamt ihrer Geschichten mit uns zu teilen!
Im Herbst werden wir das geerntete Saatgut dieser dann gewachsenen Pflanzen an örtliche Gartengemeinschaften und Einzelpersonen weitergeben, um es im nächsten Jahr erneut anzupflanzen und so die In-situ-Erhaltung dieser wertvollen, gefährdeten Arten im städtischen Raum zu fördern und zu vermehren.
Kontaktiert uns hier, wenn ihr teilnehmen möchtet:
Organisiert von Floating Gardens (Lorene Blanche, Adriana Gahona) -
Ziegenhagen: Dorfgemeinschaftsgarten hat neue Koordinatorinnen
(Antrag, Antworten)
2024 hatte der Garten/die Gruppe es nicht geschafft, die abgelaufene Gemeinnützigkeit zu verlängern, dann ging die Hauptkkordinatorin woanders hin. Nun haben sich zwei Frauen aus der Gartengruppe gefunden, die den Garten koordinieren und Anträge stellen.
Der Garten ist naturnah mit Blühflächen, Insektenhotels und Schutzecken für Kleintiere und Insekten angelegt.
Wir organisieren die Anzucht der Jungpflanzen selbst. Hierfür kooperieren wir soweit möglich mit der Gärtnerei einer regionalen Solidarischen Landwirtschaft. Von einigen Pflanzen haben wir selbst Saatgut gewonnen und möchten das noch ausbauen.
Das Jahr 2024 war für den Gemeinschaftsgarten ein Jahr mit Veränderungen.
Jutta und Karin, zwei engagierte Gründungsmitgliederinnen, haben sich aus privaten Gründen zurückgezogen. Sie sind in Ihrem beruflichen Umfeld zu sehr beschäftigt bzw. mit ihrem Privatgarten komplett ausgelastet.
Das geplante Kochen mit den Kindern und das Kohlessen mit den Landfrauen hat aus Mangel an Interesse seitens der Kinder und Landfrauen in 2024 leider nicht stattgefunden. Aber die Kürbisse zum Schnitzen zu Halloween haben die Kinder gerne und mit Freude genommen.
Es fand ein Flohmarkt beim Dorfgemeinschaftshaus unter Beteiligung einiger Gärtnerinnen statt. Wir konnten zwei neue Mitgärtner*innen gewinnen und arbeiten daran, weitere Dorfbewohner*Innen zu begeistern.
Wir sind derzeit 11 Menschen, von denen drei aber aus Altersgründen nicht mehr bei allem mitmachen können. Trotzdem übernehmen sie noch Aufgaben wie das Führen der Barkasse, das tägliche Gießen der Anzucht im Gewächshaus oder Arbeiten im Sitzen. Dafür sind wir sehr dankbar.
Es gab einige Anfragen nach „privaten“ Beeten, die wir jedoch abgelehnt haben, da wir uns explizit als Gemeinschaftsgarten verstehen.
Wir treffen uns weiterhin am Mittwoch (wer kann) und am Samstag (alle) im Garten und besprechen die anfallenden Arbeiten. Samstags gibt es ab und zu Kaffee und Kuchen nach der Gartenarbeit, und es kommen manchmal interessierte Gäste aus dem Dorf einfach so vorbei.
Ab und zu kommt jemand von der Kerngruppe unter der Woche dazu, ein paar Stunden spontan im Garten zu arbeiten.
Wir haben uns Gärtner*innen verschiedene Themen zugewiesen, auf die jede*r besonders achten wird, damit die anderen eine Ansprechperson haben:
· Saatgutbeschaffung
· Anzucht
· Kompost
· Gewächshaus gießen
· Hütte ordnen
· Rasen mähen
· Gründüngungsbeete
Wenn jemand in Urlaub geht oder krank ist, vereinbaren wir Vertretungen.Saatgut für 2025 haben wir aus privaten Mitteln vorfinanziert. Demnächst müssen wir eventuell noch Gartengeräte nachkaufen, da mit den zwei Gärtnerinnen demnächst auch Geräte den Garten verlassen werden.
Auch diesen Sommer soll weiterhin die Ernte über unserem Eigenbedarf den Dorfbewohner*innen gegen eine Spende an der Straße angeboten werden.
Auch die Ernte des außerhalb des Dorfes liegenden Bio-Kartoffelackers (Projekt der AG Nachhaltiges Ziegenhagen) wird vor dem Tor des Gemeinschaftsgartens an die Dorfbewohner verkauft. Dadurch bekommt der Gemeinschaftsgarten noch mehr Aufmerksamkeit im Dorf.
Wie viele (Gemüse)Beete gibt es und wie groß sind diese?
Es gibt 4 Quadranten A, B, C, D mit jeweils 10 bzw. 11 Gemüsebeeten, also insgesamt 42 Beete und eine Kräuterspirale in der Mitte. Die Beete sind alle ca. 75 cm breit und die unteren Beete sind ca. 8-10 m lang, die oberen (B und C) etwas kürzer. Unsere Wege sind ca. 40cm breit. Auf dem Quadranten C bauen wir in diesem Jahr vor allem Gründüngung und Wildblumen an.Wie macht ihr auf den Garten und die Mitmachmöglichkeiten aufmerksam, wie bekannt ist der Garten in Ziegenhagen?
Ein Wort zum Dorf selbst. Ziegenhagen hat ca. 600 Einwohner und ist ein „Sackgassendorf“, kein Durchgangsverkehr. Es gibt keine Geschäfte zum Einkaufen und nur wenige selbständige Betriebe.Diese außergewöhnliche Lage macht es interessant für engagierte Menschen, die einen besonderen Ort zum Leben suchen. Daher gibt es auch Interesse an einem Gemeinschaftsgarten, was eher ungewöhnlich ist für einen Ort mit überwiegend Einfamilienhäusern, welche fast alle über einen privaten Garten verfügen.
In Ziegenhagen kennt praktisch jede und jeder den Gemeinschaftsgarten, denn er liegt sehr präsent mitten im Ort an der Straße, und ist direkt auf dem Holzschild über dem Eingang erkennbar.
Es gibt ein Kästchen mit einer Info-Postkarte am Eingangstor, die zum Mitmachen einlädt. Viele Menschen im Ort äußern immer wieder, sie würden ja gerne kommen, wenn sie nur Zeit hätten.
– Mit welchen Gruppen kooperiert ihr/können auch Gruppen den Garten nutzen?
Über die AG nachhaltiges Ziegenhagen sind wir immer im Gespräch mit Anderen, werben Menschen zum Mitmachen. Weiter gibt es auch Signal Dorfgruppen, in denen wir im Kontakt mit anderen Dorfbewohnen suchen.
Der Kontakt mit den Landfrauen wurde wiederholt angeknüpft, war jedoch bislang nicht so fruchtbar. Wir haben Kontakte zum Landwirt, der die Kartoffeln für das Dorf anbaut.
Wir kooperieren mit der Gärtnerei einer regionalen Solidarischen Landwirtschaft. Wir wollen Kontakt aufnehmen zu der Saatgut-SoLawi für SoLawis, von denen eine direkt in Witzenhausen entstehen soll.
Es gab schon Geburtstagsfeiern im Garten und wir sind offen für Gruppen, die den Raum nutzen möchten. Den Kontakt zum Kindertreff und zu den Landfrauen werden wir halten und einen neuen Versuch starten.– Wie groß ist die Kerngruppe, sind das die 11 Menschen? Sind auch Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte im Garten dabei?
Die Kerngruppe sind momentan 11 Menschen, ja. Wir haben in Ziegenhagen nur eine sehr begrenzte Anzahl von Menschen mit Migrationsgeschichte. „Unser Syrer“ hat selbst einen großen Permakulturgarten vor dem Haus seiner WG. Von der ukrainischen Familie kam noch kein Interesse, möglicherweise lieg das am Alter (Jugendliche) und an der Gesundheit (Senioren) oder der Sprache. Die meisten von uns sind jedoch innerdeutsche bzw. europäische Migranten, ein sehr aktives Paar aus den Niederlanden, zwei aus Berlin, eine aus dem Rhein-Main-Gebiet, zwei vom Niederrhein, etc.
– Wie hoch sind die Spendeneinnahmen im Schnitt? Welche anderen Finanzierungsquellen habt ihr? Macht ihr z.B. Veranstaltungen mit Spendenbox für den Garten? Habt ihr lokale Unternehmen nach Unterstützungsmöglichkeiten gefragt? Könnte eure Mitgliedsbeitrag für den Trägerverein nicht doch auch für die Ausgaben des Gartens genutzt werden? Oder wäre es möglich, dass die Gärtner*innen sich doch auch an den Kosten beteiligen?
Wir haben uns bisher v.a. auf die Anstiftung und auf die Einnahmen aus dem an der Straße angebotenen Gemüse verlassen. An Spenden kamen in den letzten beiden Jahren im Schnitt ca. 220€ zusammen. Wir haben bisher keine Veranstaltungen gemacht. Im Moment sieht sich die Gartengruppe dazu nicht in der Lage. Das kann sich aber wieder ändern.
In Ziegenhagen gibt es einen Verlag und mehrere Landwirte sowie Ferienunterkünfte. Den Verlag haben wir angefragt, aber bislang nichts bekommen. Jede/jeder Gärtner*in hat schon immer einen persönlichen Beitrag eingebracht im Form von Pflanzenspenden, Geräten, Geschirr, Besteck, Handtüchern und allem, was im Garten gebraucht wird.
Den Verein Nachhaltiges Ziegenhagen können wir mal fragen, ob wir unsere Beiträge auch für den Garten ausgeben dürfen. In diesem Jahr sammeln wir tatsächlich schon 30€ pro Gärtner*in ein, um unsere Kosten zu decken.– Seid ihr auf nebenan.de aktiv, darüber bekommen manche Gärten auch einiges an Materialien
nebenan.de ist eine gute Idee. Für unser Dorf und ein paar umliegenden Dörfer gibt es das erst seit knapp zwei Jahren und die Seite ist noch nicht sehr belebt.
Wir haben in den letzten Jahren Materialien und Dienstleistung „auf Zuruf“ oder vom Verpächter bekommen, z.B. die Reparatur der Dachrinne, Schilderstöcke oder Holzhackschnitzel für die Wege. Wir werden uns abstimmen, ob wir auf nebenan.de aktiver werden können.– Was passiert mit der Ernte (die ihr nicht spendet)?
Die Ernte ist primär für den Eigenverbrauch. Verstärken wollen wir die Vorratshaltung für den Winter. Dazu sind wir auf der Suche nach besseren Lagermöglichkeiten.
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Bremen: Garten im Irgendwo
(ANtrag, Antworten)
- Wem gehört die Fläche und wie sieht die vertragliche Regelung dafür aus? Gibt es eine Nutzungsbegrenzung oder haben Sie eine langfristige Nutzungsdauer?
Die Fläche gehört der Wirtschaftsförderung Bremen (Stadt). Wir haben als Verein Kulturbeutel e.V. einen auf 10 Jahre unkündbaren Mietvertrag mit Aussicht auf weitere 10 Jahre.
- Muss der Verein Pacht zahlen und wenn ja, wie viel?
Wir zahlen einen Betrag von 600 Euro pro Jahr an die Stadt.
- Wie groß ist die Fläche, auf der gegärtnert wird?
Die Hochbeetfläche beträgt ca. 23m2, dazu kommt ein Beerenbeet (4m2), eine Kräuterspirale, ein Quittenbaum, 5 Kübel mit Kartoffeln je ca 60l und ein Gewächshaus mit ca. 13 großen Wannen je ca. 90l.
- Sind die Hochbeete, das Gewächshaus, die Bäume etc. an einem Ort auf der Fläche oder ist der Garten sozusagen verteilt im „Irgendwo“
Der Garten ist eine abgegrenzte Fläche, die nicht bei allen Veranstaltungen zum Veranstaltungsgelände gehört. Es wird hier meist an seperaten Terminen gegärtnert, außer zu Familientagen, wo auch mal ein Workshop im Garten stattfinden kann.
- Wie lange gibt es den Garten schon?
Seit 2017.
- Wie groß ist die Gruppe, die den Garten plant, weiterentwickelt und die gärtnert? Wie groß ist die Kerngruppe? Wie setzt sich die Gruppe zusammen, sind z.B. auch Menschen mit Fluchtgeschichte oder Migrationshintergrund dabei?
Die Gruppe ist besteht aus aktuell 5-8 Menschen, die sich über eine Telegramgruppe organisieren. Je nach Zeit und Kapazität wird sich an der Planung der kommenden Gartensaison beteiligt. Die Hauptorganisation liegt momentan bei einer Person, welche als Überblicksperson zu größeren Aktionen aufruft und darüber Bescheid weiß, welche Aufgaben momentan anliegen könnten. Die Gruppenmitglieder sind hauptsächlich studentisch. Wir haben aber auch schon Schulklassen und geflüchtete Kinder aus der naheliegenden Unterkunft an besonderen Tagen miteingebunden und einen schönen Tag im Garten angeleitet.
- Gab es Fluktuation und wenn ja, woran lag das?
Es gibt durchaus Fluktuation – weshalb auch Überblickspersonen für eine erfolgreiche Gartensaison wichtig sind. Das liegt dann meist daran, dass die Personen nach dem Studium wegziehen oder auch einfach den Stadtteil wechseln. Andere Gründe sind uns nicht bekannt. Es finden sich aber immer wieder neue Personen.
- Wie machen Sie auf den Mitmachgarten aufmerksam, wie erfahren Menschen aus der Nachbarschaft davon?
Es gibt ein Holzschild am Zaun mit Kontaktdaten. Außerdem ist auch in unsere Onlinepräsenz einsehbar, dass der Gemeinschaftsgarten auf der Fläche existiert.
- Wird alles gemeinschaftlich begärtnert oder gibt es auch Patenbeete oder individuelle Beete?
Bisher wurde alles gemeinschaftlich angepflanzt und es wurde sich um alles von allen gekümmert, da Mischkultur und Fruchtfolge beachtet wurde und der Garten als mehrjähriges System. Patenbeete sind in nächster Zeit allerdings auch angedacht.
- Wie entsteht Gemeinschaft?
Durch gemeinsame Aktionen, Gärtnern und Kochen der geernteten Lebensmittel.
- Wie beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Gartens?
Es wird eigenes Saatgut gekauft/mitgebracht/vermehrt/getauscht und auch Werkzeuge und teilweise Jungpflanzen Zugesteuert. Auch wird gemeinsam zu Kleinanzeigen “Zu Verschenken” Aktionen gefahren, wo Dinge aus Gärten abgeholt werden können – dabei wird beispielsweise neben Zeit auch das Fahrzeug und Benzin gestellt.
- Haben Sie Kontakt zum Grünflächenamt und dort nach Möglichkeiten der Unterstützung (z.B. Kompost) gefragt?
Bisher nicht, das ist eine gute Idee!
- Wo würden die Pflanzlichter hängen? Wer kümmert sich im Garten um die Anzucht?
Das Anzuchtregal ist in einem Teil des Hauses aufgebaut, in dem auch das Büro des Vereins ist. Dort haben alle Ehrenamtlichen Zugang.
- Aus welchem Material bestehen die Schneckenkragen?
Aus recyceltes Polypropylen – es gibt auch welche aus rostfreiem Stahlblech, diese sind allerdings viel teurer.
- Sind Sie mit anderen Gärten in Bremen vernetzt? Da gibt es ja recht viele.
Wir tauschen mit dem Stadtgarten Lucie öfter Saatgut aus und es gab auch die Idee, dass Workshops in Zukunft auch mal bei uns stattfinden,
Ein Gemeinschaftsgarten in der Airportcity Bremen!
Ein Gemüsegarten, der frei zugänglich ist mitten in der Stadt ist gelebte Subkultur im
urbanen Gebiet, in dem sonst alle im Supermarkt einkaufen und Selbstversorgung auf dem
Balkon nur sehr begrenzt möglich ist. Nicht zuletzt bietet der Garten einen Aufenthaltsort, an
dem wir uns von der Stadt erholen und gleichzeitig dem grauen Beton immer mehr Grün
abringen!
Die Fläche an der Amelie-Beese-Straße, auf der seit 2017 das IRGENDWO seinen Platz
findet, ist das beste Beispiel einer Vision der grünen Oase mitten in der Stadt mitten in der
Airportcity.
Ab dem Frühjahr erblüht im IRGENDWO ein Stadtgarten, an dem jede*r teilhaben kann! In
Hochbeeten, Kräuterspirale und Gewächshaus können Gemüse- und Obstpflanzen gepflanzt
und gepflegt werden. Dabei nutzen wir die Saat der Pflanzen aus dem Vorjahr, organisieren
Saatgutbörsen und sammeln kostenlose Pflänzchen ein, wo immer wir sie finden. Wir
reproduzieren hier Saatgut selbst, tauschen es untereinander, statt Hybridsorten im
Baumarkt zu kaufen, kultivieren alte Sorten, ziehen lokales Gemüse, bereiten es im Idealfall
gleich vor Ort zu und kochen damit.
Die Ernte können die Gärtner*innen selbst genießen und das Gemüse wird auch genutzt, um
gemeinsam zu kochen und so ein schönes Miteinander zu schaffen. Zu den Projekten
gehören je nach Interesse der am Garten beteiligten weitere DIY-Projekte: wir möchten einen
Wasserturm bauen, permakulturelle Ansätze erproben und unsere Pflanz- und Erntestrategie
weiterentwickeln und erproben. Welche dieser Projekte wir umsetzen, wird kollektiv und
basisdemokratisch entschieden. Wir laden zu wöchentlichen Treffen im Garten ein (dort
warten gepflegte Hochbeete, Gewächshaus und eine Werkstatt) auf Mitnutzung.
Was ist aktuell geplant? ca. 15 m2 Hochbeete, die Erneuerung der Kräuterspirale, zwei
kleine Obstbäume, ein Beerenbeet, sechs Kartoffelkübel und ein 8m2 Gewächshaus. Die vor
ungefähr vier Jahren gebauten Hochbeete aus Paletten und anderem Holz, müssen dieses
Jahr teilweise repariert werden. Manche sind abgesackt, manche lösen sich an einigen
Stellen. Die Beete sollen mit Kompost aufgefüllt werden, sowie mit organischem Bio-Dünger
unterstützt werden (Bodenaktivator und Dünger) Es sollen weitere Rankgitter gebaut werden
(für Stangenbohnen, Gurken und Kürbisse). Ein langfristiger Kompost soll angelegt werden.
Da letztes Jahr ein hoher Verlust durch Schnecken verursacht wurde, soll eine nachhaltige
Schneckenabwehr durch Schneckenkragen etc. angeschafft werden Außerdem möchten wir
chemiefrei gegen Blattläuse vorgehen mit Marienkäferlarven. Für die Jungpflanzenanzucht
braucht es Pflanzenlicht und wiederverwendbares Zubehör (Anzuchtschalen, Ballbrause etc).
Da wir nicht genug Platz haben für die Jungpflanzenanzucht, soll ein Teil der Jungpflanzen
bei einem lokalen, biologischen und inklusiv arbeitendem Bertieb gekauft werden. Die
geplanten Anschaffungen und Kosten haben wir im Kostenplan zusammengestellt. -
Hamburg: Saatguttauschbörse als Auftakt zum Gartenjahr
Netzwerk der GGs in HH
Es ist wieder soweit:
rechtzeitig zum Start der Anzuchtzeit feiern wir wieder gemeinsam unsere Hamburger Gärten
– am Sa, 08.02.2025, von 13:00 bis 17:00 im Centro Sociale (Saal).
Die Hamburger Garteninitiativen und befreundete Vereine / Akteur*innen kommen auch in
diesem Jahr wieder zum Auftakt der Gartensaison zusammen und veranstalten ein
gemeinsames Fest rund um die Themen „Saatgut“ und „Gartenpflanzen“ im großen Saal des
Centro Sociale.
Die jeweiligen Initiativen / Vereine stellen sich vor, bieten selbstgesammeltes Saatgut und
dazu jede Menge Infos an. Es darf wieder wild gestöbert, gefachsimpelt und geschnackt
werden. Dazu gibt es Kuchen, Fingerfood sowie passende Warm- und Kaltgetränke an der Bar.
Programmatisches Highlight wird in diesem Jahr Karen Engelke vom Verein zur Erhaltung der
Nutzpflanzenvielfalt e.V. sein, die ihren Wissensschatz über die Gewinnung (wirklich)
hochwertigen Saatguts mit uns teilt. -
Saatgut-Projekt „Lebenssprossen“ an Goethe-Instituten
Unter den vielen weltweit errichteten Saatgutbibliotheken und entsprechenden Bibliotheksprojekten ist das Projekt „Lebenssprossen: Identität, Kultur und Erinnerung im Saatgut“ mit Sicherheit ein hervorstechendes. Die Goethe-Institute von Kyjiw (Ukraine), Taschkent (Usbekistan), Tbilisi (Georgien) und Almaty (Kasachstan) haben sich für dieses Projekt zusammengeschlossen. Das Projekt wurde im Jahr 2024 ins Leben gerufen – vor dem Eindruck des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und seiner Sichtbarmachung, wie verletzlich die weltweite Nahrungssicherheit ist. Das Projekt thematisiert die Verbreitung und Erhaltung von Saatgut als Träger von Identität und Kultur. Dafür werden Mittel der Kunst und des Community-Buildings (länderübergreifend sowie lokal) benutzt. Besucher*innen aller beteiligten Instituts-Bibliotheken können die dort mittlerweile eingerichteten Saatgutbibliotheken nutzen, Samen aus verschiedenen Regionen des jeweiligen Landes ausleihen, anbauen und ihre selbst vermehrten Samen am Ende der Saison wieder zurück in den erhaltenden Kreislauf geben. Ein umfassendes Begleitprogramm bietet Veranstaltungen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Biodiversität und kulturelles Erbe an. In Kyjiw haben bereits auf einem internationalen Buchfestival, einer Bildungsmesse, diversen Ausstellungen und in der Bibliothek selbst Gartenworkshops, Workshops zu Recycling-Papier und für Kinder zu Experimenten mit Erdbeeren oder Samen immer auch mit Präsentationen von passenden Medienpaketen und Literatur gekoppelt stattgefunden. Wer noch mehr über das Projekt lesen möchte, kann dies auf der Webseite tun und im Dez. erscheint ein Beitrag der Leiterin Information und Bibliothek des Goethe-Instituts Kyjiw Marietta Sander im Newsletter von ENSULIB dazu.
Quelle: Newsletter #11 des Netzwerks Grüne bib -
Göttingen: Gemeinschaftsträger und Saatgutbib
(Antrag, Antworten)
Ziel des Projektes ist, Gärtner:innnen und alle
Interessierten anzuleiten und zu begeistern, ganzjährig ihr eigenes Saatgut zu gewinnen.
Hierbei möchten wir den Schwerpunkt auf Herbstsorten von Nutzpflanzen sowie auf Stauden,
die als Nahrungsquelle für Wildbienen dienen, legen. In Praxisworkshops möchten wir
entsprechendes Wissen vermitteln und unterstützen, etwa zu Themen wie „Saatgut
aussähen“, „Pflanzen vorziehen“, „Saatgut sammeln“, „reinigen und wiederverwenden“, und
„Tipps und Tricks von Gärtner:in zu Gärtner:in“ rund um das Saatgut.
Für die Umsetzung planen wir, bereits aufgebaute Strukturen der Göttinger Saatgut-Bibliothek
sowie eines aktuellen Staudenprojektes der SUB Göttingen/Alter Botanischer Garten
Göttingen sinnvoll nachzunutzen und zu erweitern. Die Göttinger Saatgut-Bibliothek ist seit
November 2023 Teil des Gartengruppe von JANUN Göttingen e.V.
aufzeit: Da es sich um Saatgut-Projekte handelt, planen wir eine Erstlaufzeit von zwei Jahren,
wobei die handwerklichen Aktivitäten im ersten Jahr abgeschlossen sind. Die Praxisworkshops
werden saisonal angepasst angeboten, zudem sind das Saatgut sowie die begleitenden von
uns gestalteten Informationsmaterialien kontinuierlich bereitzustellen.
Projektbeschreibung
Die Göttinger Saatgut-Bibliothek etabliert sich mehr und mehr als Teil eines regionalen
Netzwerks von Menschen, die mehr zum Thema Saatgut wissen möchten, sowie von
Hobbygärtnern, Bildungsinitiativen und Erzeugern von biologischem, samenfestem Saatgut in
und rund um Göttingen. Wir möchten den Umgang mit samenfestem Saatgut und Saatgut-
Wissen mit unserer Projektidee fördern, um gemeinsam die Vielfalt regionaler Nutzpflanzen
zu erhalten. Zudem möchten wir vermitteln, dass jede(r) auf ganz eigene Weise in der Lage ist,
samenfestes Saatgut (und seine Verwendung) zu einem natürlichen Bestandteil des
Lebensalltags zu machen. Saatgut-Vielfalt spricht hierbei auch die Vielfalt der Bedürfnisse und
Interessen an: Einige interessieren sich für Nutzpflanzen und Ernährung, andere wiederum für
Blumen und Insekten. Gemeinsam ist, dass die Rolle jedes Einzelnen wichtig ist, wenn es um
einen Beitrag zur Biodiversität im direkten, nahen Umfeld geht. Dies wollen wir vorleben,
unterstützen und stärken.
Im Frühjahr 2023 hatten wir sehr viel Saatgut in der Göttinger Saatgut-Bibliothek verliehen
(besonders Bohnensorten und Tomatensorten), aber Herbstsorten haben bisher noch keinen
festen Platz bei uns. Diese Lücke möchten wir füllen, damit die Gärtner:innen und alle
Interessierten animiert werden, das gesamte Jahr über Saatgut zu vermehren. Wir möchten
damit zeigen, dass der Austausch mit der Natur im Garten nicht nur etwas für die
Sommerphase ist und dass es insgesamt viele Möglichkeiten gibt, das ganze Jahr über zum
Thema Saatgut aktiv zu sein. Entsprechend möchten wir das Bewusstsein für und Wissen über
unterschiedliche Sorten und ihre saisonalen Zeiten schaffen. Darüber hinaus möchten wir das Saatgut der in direkter Nachbarschaft befindlichen
Staudenwiese vor der Zentralbibliothek der SUB sinnvoll nachnutzen: Diese Stauden dienen
als Nahrungsquelle für Wildbienen und weitere Insekten, die aufgrund ihrer
Bestäubungsaktivität wichtig für Biodiversität sind. Wir möchten das Saatgut folgender
Stauden in unserer Saatgut-Bibliothek anbieten: Scabiosa columbaria, Scabiosa ochroleuca,
Centaurea scabiosa, Centaurea jacea, Betonica officinalis, Eryngium planum, Veronica
teucrium, Knautia arvensis, Verbena bonariensis, Verbascum nigrum, Salvia nemorosa,
Anthemis tinctoria, Achillea filipendulina, Origanum vulgare, Nepeta racemosa.
Mit passenden Praxis-Workshops zur Stauden-Saatgut-Ernte, Tipps zur Reinigung, zur
Anzucht von Stauden im Januar sowie aber auch zur Anzucht, Pflege und Saatgutgewinnung
der Herbstsorten, möchten wir die Gärtner:innen und alle, die mitmachen möchten, begleiten.
Für diese Praxisworkshops möchten wir Material beantragen.
Zudem planen wir, das gemeinsam gewonnene Stauden-Saatgut direkt am Staudenbeet in von
uns handwerklich aufbereiteten gebrauchten Kapselautomaten bereitzustellen. Hierfür
beantragen wird die Sachkosten für handwerkliche Aktivitäten. Die Besucher*innen können
sich direkt am Stauden-Beet an der geplanten Infotafel über die Staudensorten sowie Nutzen
für die Insekten informieren, am blühenden Anblick erfreuen und gleich „eine Portion
Staudenbeet“ als Saatgut-Kapsel mit nach Hause nehmen – hierbei mit wichtigen
Informationsmaterialien zur notwendigen Anzucht und Pflege der Stauden und die Einladung
zu unseren Praxis-Workshops.Die aktive Einbindung der Gemeinschaftsgärten ist bei unserem Projektvorschlag gegeben, da unsere geplanten Praxisworkshops zum Teil dort stattfinden und wir so das Vermehren von Herbstsorten und Stauden in den Gemeinschaftsgärten anregen möchten. Unser Ziel ist, die Gemeinschaftsgärten insgesamt als tragenden Bestandteil für Saatgut-Vermehrung in Göttingen verstärkt aufzubauen. Der eingereichte Vorschlag ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Wir tragen zudem mit dem Projekt zur weiteren Vernetzung der Gemeinschaftsgärten untereinander bei: Wir stehen mit 15 der auf der Seite „Gartennetz Göttinger Land“ dokumentierten 18 Gärten im Austausch und unsere hier für die Förderung vorgeschlagenen Ideen werden in dieses Netzwerk hineinkommuniziert mit dem Ziel, möglichst viele Interessierte zu erreichen – zum Mitmachen, zum Nachmachen. Manchmal teilen sich die Gärten dann Saatgutsorten auf und sprechen sich ab, wer was vermehrt. In diesen Gemeinschaftsgärten sind etwa 60-70 Personen aktiv. Unsere eigenen „Wissens-Impulse“ hatten bisher etwa 10-20 interessierte Teilnehmer, die zum Teil auch in Gemeinschaftsgärten aktiv sind. Bei unserem Saatgut-Ausgabetag für die Gemeinschaftsgärten in den Räumen von JANUN Anfang des Jahres waren etwa 8 Vertreterinnen da. Die Gartengruppe von JANUN, die etwa 45 Mitglieder hat, von denen sich 15-20 regelmäßig treffen, war ebenso vertreten. Im ALUMNI Göttingen Student Garden e.V. ,sind wir aktiv mit einem ganz eigenen Projekt im Garten involviert.
Die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinschaftsgärten ist also ein wesentlicher Bestandteil unserer Saatgut-Bibliotheks-Aktivitäten, die über die reine Bereitstellung von Saatgut hinausgehen. Für Saatgutvermehrung, die den Bestand einer Sorte garantieren soll, ist die Mitarbeit der Gemeinschaftsgärten besonders wichtig, da sie viel Saatgut vermehren können. Hier können wir vorhandene Strukturen, Wissen und Gartenbegeisterung mit unseren Praxisworkshops rund um Herbstsorten-Vermehrung aktiv bereichern und darüber hinaus die Gärten mit „Herbstsorten- und Stauden“ sinnvoll erweitern.Die Gemeinschaftsgärten tragen dann also einen wichtigen Teil im Kreislauf LEIHEN-SÄEN-ERNTEN-WEITERGEBEN.
- In welchen der Gemeinschaftsgärten wird schon Saatgut vermehrt? JANUN, Begegnungsgarten Holtenser Berg, Essbarer Waldgarten Grone, Friedlandgarten, Alumni Garten, Nachbarschaftsgarten Helmsgrund, Albanigarten, Permakulturraum
- Wie wird sichergestellt, dass es sich bei dem Saatgut, das in der Saatgutbib landet um samenfestes, gesundes Saatgut handelt? Man kann im Grunde nicht „100% sicherstellen“, dass das Saatgut samenfest und gesund ist, das können wir nur bei eigenem Saatgut mit großer Sicherheit sagen. Sortenreinheit kann man auch nicht zu 100% garantieren, aber bei dem Saatgut von uns und dem, das in den Gemeinschaftsgärten vermehrt wird, sind wir nah dran weil dies erfahrene GärtnerInnen sind, mit denen wir in Kontakt stehen. Krankheiten und Verkreuzungen, die man am Samenkorn sieht, werden aussortiert. Wir vertrauen bei den Abgaben den richtigen Angaben auf unserem Rückgabezettel, auf dem angekreuzt wird, von wo das Saatgut ist, ob es verkreuzt oder sortenrein ist etc.. Wenn dort unsicheren Abgaben gemacht werden, wird das Saatgut nicht in die Saatgut-Bibliothek aufgenommen. Mitunter machen wir auch Keimproben. Manchmal, wenn es uns trotz Rückgabezettel nicht ganz klar ist, fragen wir nach und können so ganz gut ermitteln, ob es in die Saatgut-Bibliothek aufgenommen werden kann.
- Wie kommt das in den Gemeinschaftsgärten vermehrte Saatgut in die Bib? Gibt es da in den Gärten Personen, die sich für den Garten darum kümmern? Ja, wir organisieren hierzu Treffen und sprechen uns ab. Die Gärten haben Ansprechpersonen bestimmt.
- Wie hoch ist der Anteil des beantragten Saatguts, das dann in den Gemeinschaftsgärten vermehrt wird? Ca. 50%
- Welche und wie viele der benannten Workshops werden in Gemeinschaftsgärten stattfinden? Saatgut-Reinigung, Jungpflanzen vorziehen, Tipps- und Tricks um Pflege…je 1/Jahr…falls mehr Bedarf ist oder andere Themen gewünscht sind, gehen wir darauf ein.
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Hamburg: Fairteiler im Luthergarten
Habt ihr das neue Fairteilerregal schon gesehen? Wir brauchen dafür noch schöne Kisten und Kästchen, z.B. für Saaten, kleine Früchte, Marmelade oder andere Dinge die im Regal sonst etwas verloren sind. Wenn ihr welche habt, gerne her damit!
Ich habe dort auch die tollen Saatguttütchen von Saatkultur ausgelegt, nehmt euch mit was ihr braucht und anbauen möchtet (mehr …)
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Münster: Netzwerk formiert sich
das ‚Gartennetzwerk‘ besteht bislang aus meiner [Namid von Geourbanum] Vernetzung zwischen den Gärten, ein paar gemeinsamen Veranstaltungen und einem Telegram-Kanal t.me/studgarnet wo Garten-Events aus allen Gemeinschaftsgärten geteilt werden.
Ich versuche das gerade etwas aufzubauen 🙂 vll. machen wir auch mal ein Netzwerktreffen zwischen den Gärten dieses Jahr.
Am So veranstalten wir auch eine Saatguttauschbörse, wo hoffentlich alle Garteninitiativen mit einem Stand dabei sind und wir auch ein bisschen Fokus auf alte Sorten-Erhaltung und Saatgutgewinnung lenken können (mehr …)
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Berlin: GG Site wird relaunched
die Gemeinschaftsgarten-Plattform auf der berlin.de-Website wird aktualisiert. Die Plattform „Produktives Stadtgrün“, so der derzeitige Titel, wurde im Jahr 2019 partizipativ erarbeitet und ist seit Frühjahr 2020 aktiv, um die zahlreichen Berliner Gemeinschaftsgärten auf gesamtstädtischer Ebene sichtbar zu machen.
Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre soll das Projekt nun weiterentwickelt werden, mit einem partizipativen Relaunch der Plattform wird dem Bedarf entsprechend nachgesteuert. Bis Januar 2026 begleiten wir von gruppe F | Freiraum für alle GmbH gemeinsam mit der Kommunikationsagentur georg+georg den partizipativen Relaunch.
Den Startschuss für diesen Prozess gibt die 1. Werkstatt „Gemeinschaftsgarten-Plattform Berlin“, zu der wir im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt herzlich einladen.
Wann? Am Mittwoch, den 20.03.2024 von 18 – 20 Uhr
Das Ziel der Veranstaltung ist es, verschiedenste Bedarfe, Ideen und Visionen zu ermitteln. Die Werkstatt wird auch live gestreamt. Direkt vor Beginn der Werkstatt (16 – 18 Uhr) lädt die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt in den gleichen Räumlichkeiten zur offenen Saatguttauschbörse ein. Nähere Infos und der Streaming-Link unter: https://www.berlin.de/gemeinschaftsgaertnern/relaunch/
Im Ergebnis des partizipativen Prozesses soll ein digitales Informationsportal für bereits aktive Stadtgärtnerinnen und -gärtner wie auch für Neuinteressierte entstehen, das über die Gemeinschaftsgärten hinaus der Vielfalt urbaner Gärten und gärtnerischer Projekte in Berlin gerecht wird. Für September 2024 ist eine zweite Werkstatt geplant.
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Hamburg: Netzwerk startet mit Veranstaltungen
2024 startet aktiv: im Februar gibt es gleich zwei Veranstaltungen von und mit versch. Gartenprojekten und unserem Garten-Netzwerk – plus eine Veranstaltung der Stiftung WAS TUN!
In chronologischer Reihenfolge:
Sa, 10.02.2024; 13:00 bis 17:00 Workshop „wie Aktivieren im Gartenprojekt?“
Mi, 14.02.2024; 17:30 bis 21:00 „Essen und Ernten in der Stadt“ beim Überquell (WAS TUN!)
Sa, 24.02.2024; 12:30 bis 17:00 Saatgutfest mit verschiedenen Hamburger GartenprojektenWorkshop „wie Aktivieren im Gartenprojekt?“ (Sa, 10.02.) -> bei GrünTraum
„Essen und Ernten in der Stadt“ beim Überquell / WAS TUN! (Mi, 14.02.)
Saatgutfest mit verschiedenen Hamburger Gartenprojekten (Sa, 24.02.)
à bisher von und mit:
Tomatenretter, KEBAP Altona, Gartendeck, TIFU, Stadtteilgarten Hamm & „Hamburgs Gärten“
plus VEN Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V.
à Spezial-Thema: aktuelle Verschärfungen im Saatgutrecht (mit VEN und Filmvorführung) -
Hamburg: KebapGarten vor ungewisser Zukunft
(tel)
Die Kebap-Leute erwarten, dass der Umbau des Bunkers bald losgeht. Dann muss unten alles weg, also auch die Beete. Klar ist, dass es dann einen Dachgarten geben soll, die Planungen dafür laufen auch schon. Ob und wann und wo es auch unten wieder einen Garten direkt am Bunker geben wird, ist hingegen unklar. Sie wissen noch nicht, wie die Eingangssituation dann sein wird.Sie hatten letztes Jahr mit einer Baustelle der Stadt zu kämpfen, die einen Grünstreifen neu gemacht hat.
Nun ist die Baustelle weg und einiges der angelegten Beete und Flächen außerhalb des Gartens müssten neu angelegt werden.
Das hatten sie guerillamäßig gemacht, die Stadt fand das dann aber gut.
Das parkbeet/Naschbeete im park wird Vera wohl als einen Schwerpunkt weiter machen.Die Gruppe besteht aus ca. 25 Leute, das sind die, die im Verteiler sind, die meisten engagieren sich punktuell. Die Kerngruppe ist großzügig gegezählt 7 – 9 köpfig. Es gibt Fluktuation, die Leute wollen auch mal andere Sachen machen etc.
Sie suchen immer weitere Mitmacher*innen.Der Bunker ist nicht ganz öffentlich, aber Vereinsmitglieder dürfen jederzeit rein, alle anderen müssen was unterschreiben (Haftungsfrage).
Im Bunker haben sie einen kleinen Raum, in dem sie das Saatgut aufbewahren: den Norddeutschen Saatgutbunker. In Workshops wird das Saatgut gereinigt. Sie machen viele der anstehenden Arbeiten in Workshopform, auch Kompost umsetzen etc. (mehr …) -
Hamburg: NWT war erfolgreich
1 ** Kurz-Bericht vom NETZWERK-TREFFEN am SA, 13.08. ab 14:00 beim TIFU VOLKSPARK ***
Sonntag fand unser bisher zweites „live“-Netzwerktreffen im TIFU statt.
Wir waren 14 Gärtner:innen aus 11 Projekten.
Es war ein schöner TIFU-Nachmittag mit vielen inspirierenden Gesprächen. Protokoll folgt!
Tenor: wir wollen eine Bewegung sein, nicht „nur“ isolierte Einzelprojekte
WEITERES TREFFEN gen Herbst 2023 angedacht!2 ** „PERMAKULTUR-PICKNICK“ am SO, 27.08. 12:00 – 16:00 bei GRÜN(T)RAUM HEIMFELD
Im lauschigen „Geheimen Garten“ erwartet Euch eine feurige Überraschung ^^
Es gibt einen kleinen Impuls-Input, dazu er-leben wir die Permakultur mit allen Sinnen
Bitte mitbringen: Beitrag zum Buffet, eigene Getränke, ggf. eigenes Essgeschirr …
Anreise: GRÜN(T)RAUM HEIMFELD liegt direkt an der S-Bahn Heimfeld
alle Infos im angehängten pdf oder unter https://globales-lernen-harburg.de/aktuelles-2/
3 ** Doppel-Praxis-Workshop „Saatgut …“ am SA, 26.08. bei den TOMATENRETTERN (& KEBAP)
„Saatgut in die Hände aller, die es zum Leben benötigen!“ (KEBAP Altona)
Hiermit seid ihr herzlich eingeladen, Saatentnahmen praktisch mit zu erleben und zu lernen.
Gekrönt wird der Workshop mit Infos über den Norddeutschen Saatgutbunker.
Übrigens: Gerne bringt euch etwas zu essen und / oder etwas Kuchen mit.
Alle Infos im angehängten pdf4 ** Hoffest bei den Tomatenrettern am SA, 02.09. ab 15:00
… nähere Infos folgen … https://www.tomatenretter.de/5 ** (MINI-) JOB als „Projektleitung Stadtgemüse“ bei der Stiftung WAS TUN! / Green Pauli
Die Stiftung WAS TUN! sucht eine Projektleitung für „Green Pauli“
Es handelt sich um ein integratives Urban Farming Projekt
in Kooperation it den Überquell Brauwerkstätten auf St. Pauli
Bewerbungen gerne an Franka Michnikowski: info(at)wastun.de -
Chemitz: Garten ideenkaree wird mit ESF Geldern gefördert
(Mail)
Das Projekt heißt Natur in Kinderhände, welches bis September gefördert wird.
Ab Oktober läuft das dann über den ESF und geht dann auch richtig im Ideengarten los. Davor haben wir vor allem im Saatgutgarten gearbeitet.Der Saatgutgarten ist täglich geöffnet, aber nur selten für die Öffentlichkeit. Dort läuft ein Projekt mit Langzeitarbeitslosen und Arbeitsstündlern. Saatgutvermehrung für Blühflächen…
also kein richtiger Gemeinschaftsgarten.. -
Dillingen: Interkultureller Frauengarten vermehrt Saatgut
Wir vermehren mittlerweile auch Saatgut und veranstalten Samentauschbörsen.
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Tübingen: Wilde Linde startet in neue Saison
(Antrag, Antworten)
Der Gemeinschaftsgarten „Wilde Linde“ ist ein soziales und ökologisches Projekt des
Werkstadthauses, gestartet in 2015.
Bei uns können Kinder, Jugendliche und Erwachsene,interessierte Laien, passionierte Gärtner und
Freiluftenthusiasten––mit drei Worten: alle, die wollen––gemeinsam mit uns lernen, wie man lokal
Lebensmittel anbaut.
Der Gemeinschaftsgarten Wilde Linde ist ein lebendiger Nutzgarten. Es wird gemeinschaftlich
gegärtnert und der Boden nachhaltig bewirtschaftet.
Förderantrag für 2023
Wir werden in die Gartensaison 2023am7.03. mit einem Team von10Personen starten.
Wir habenunsim Januar als Plenum zur Jahresplanung 2023 getroffen und es gibt seitdem einTeam
von 6 Personen, die organisatorische, planerische und kommunikative Aufgaben bis Ende des Jahres
übernehmen.
Pflanzenbaulich möchten wir in 2023zusätzlich zu unseren üblichen Tätigkeiten, die im Jahresbericht
2022beschrieben sind,Folgendes umsetzen:
Bau eines neuen Tomatenhauses, da das alte zu nicht genug belüftet werden konnte–mit der
Folge von Braunfäule
Anpflanzen eines Blühstrauches und einer Stachelbeere
Daran arbeiten, dass unsere große Wieseblühender wird
Weiteren Platz für einjährige blühende Pflanzen, insbesondere für Magerrasenpflanzen
einrichten (Ausmagerung der Wiese)
Randsteine für unser Heilpflanzen–und Steinbeet anschaffen und verlegen
Das Heilpflanzenangebot erweitern
Die Hochbeete reparieren und neue aufstellen
Sojabohnenpflanzen zu Demonstrationszwecken anbauen
Weitere Pflanzen wie Löwenzahnsalat und wilde Tomate (siehe Kostenaufstellung) zum
ersten Mal anbauen– die gesamte Fläche wird gemeinschaftlich bewirtschaftet.
– Ernte wird auf alle aufgeteilt, je nach Bedarf, nicht nach Arbeitsleistung
– sich um Wiese, Heilkräuter etc kümmern: es gibt eine Person, die versucht, all das zu koordinieren und je nach Anwesenheit und Interesse alle notwendigen Tätigkeiten zu verteilen.
– Tomatenhaus möchten vor allem 2 Personen bauen. das gesamte Tomatenhaus wird gemeinschaftlich bewirtschaftet
– Kooperationen: die Kooperation mit einer Grundschule wurde von unserer Seite immer wieder angesprochen.
der Direktor war sehr offen dafür, aber er fand keine Lehrer, die das mitgetragen hätten.
es gibt eine Person, die auch in einem anderen Gemeinschaftsgarten mitarbeitet und den Bezug zu weiteren Gemeinschaftsgärten, die es in Tübingen gibt, sucht
– verläßliche Anwesenheit: seit vielen Jahren gibt es von Mitte März bis November den Dienstag und Freitag als feste Gartentage 15.30-18.00 . Da der Garten an einem stark begangenen Fußweg/ Radweg liegt, kommen immer wieder Neue dazu, weil sie uns gärtnern sehen. Manche suchen im Internet und melden sich beim Werkstadthaus. Wir laden dann immer persönlich und herzlich ein
– selber Saatgut erzeugen und Pflanzen vorziehen: im Jahresbericht haben wir versucht, unsere vielfältigen Aktivitäten darzustellen. Sehr vieles wurde auch nicht aufgeführt z.B. wieviele Stunden wir außerhalb der festen Gartentage mit Gießen mit der Gießkanne zugebracht haben, wieviele Stunden wir in Orga-Treffen investiert haben, wieviele 1000! Schnecken wir abgesammelt haben u.s.w.. Was ich damit sagen will: wir haben jede und jeder ihr/ sein Bestes eingesetzt (mehr …)
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Ziegenhagen: Gemeinschaftsgarten auf dem Dorf
(Antrag)
der Garten geht in die vierte Saison, es sind kontinuierlich 10 – 15 Menschen (mit ein bisschen Wechsel) dabei, die den Garten gemeinschaftlich bewirtschaften.
Sie haben eine zweite Hütte geschenkt bekommen oder das Material dafür, in der sie nun auch bei schlechtem Wetter ihre Teamtreffen machen. Sie haben auch ein Gewächshaus aus einer Förderung und Spendengeldern finanziert.
Es gibt 2 Gartentage pro Woche.
Sie haben begonnen, mach dem Market Garden Konzept zu gärtnern und ziehen ihre Jungpflanzen selber an. Um den Bereich der Saatgutgewinnung auszubauen, nehmen 3 Gärtner*innen an einer Schulung teil (mehr …) -
Wuppertal: Pop-Up Saatgutbiblio in der Zentralbib
(alerts)
Am Samstag, dem 02.10.2021 zwischen 10 und 15 Uhr startet die Stadtbibliothek eine neue Mitmach-Plattform für alle Stadtgärtner*innen, die selbstgewonnenes Saatgut teilen und tauschen möchten: die Pop up-Saatgutbibliothek!
Bringen Sie Ihr heimisches, sortenfestes Saatgut mit und stellen Sie es anderen Menschen zur Verfügung. Besonders gern gesehen sind alte Gemüsesorten und insektenfreundliche Blühpflanzen. Entsprechende Saatgut-Tütchen stellt die Stadtbibliothek zur Verfügung. Wer sich darüber hinaus professionellen Rat zum Thema Saatgutgewinnung und –vermehrung holen möchte, kann sich mit den Experten Michael Felstau vom Netzwerk Wuppertals urbane Gärten (Öffnet in einem neuen Tab) und Sandra Sperati vom Botanischen Garten Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) austauschen.
Auch Menschen, die an diesem Tag noch kein eigenes Saatgut mitbringen, sind herzlich eingeladen, sich ein Tütchen mitzunehmen! (mehr …)
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Wuppertal: Pop-Up Saatgutbiblio in der Zentralbib
(alerts)
Am Samstag, dem 02.10.2021 zwischen 10 und 15 Uhr startet die Stadtbibliothek eine neue Mitmach-Plattform für alle Stadtgärtner*innen, die selbstgewonnenes Saatgut teilen und tauschen möchten: die Pop up-Saatgutbibliothek!
Bringen Sie Ihr heimisches, sortenfestes Saatgut mit und stellen Sie es anderen Menschen zur Verfügung. Besonders gern gesehen sind alte Gemüsesorten und insektenfreundliche Blühpflanzen. Entsprechende Saatgut-Tütchen stellt die Stadtbibliothek zur Verfügung. Wer sich darüber hinaus professionellen Rat zum Thema Saatgutgewinnung und –vermehrung holen möchte, kann sich mit den Experten Michael Felstau vom Netzwerk Wuppertals urbane Gärten (Öffnet in einem neuen Tab) und Sandra Sperati vom Botanischen Garten Wuppertal (Öffnet in einem neuen Tab) austauschen.
Auch Menschen, die an diesem Tag noch kein eigenes Saatgut mitbringen, sind herzlich eingeladen, sich ein Tütchen mitzunehmen! (mehr …)
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GG in der Dorfmitte: Ziegenhagen
(Antrag, Antworten)
Im Herbst 2019 kamen die Organisator*innen eines Mittagstischs für das Dorf Ziegenhagen auf die Idee, das Gemüse dafür selber anzubauen. Sie bekamen für das Gartenprojekt eine private Wiesenfläche in der Dorfmitte kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie sind 10 – 15 Leute, haben Hochbeete gebaut und aus dem alten Hühnerstall eine Hütte gemacht. Schon im ersten Jahr haben sie ihr Saatgut selber vermehrt. Sie sind in Kontakt mit den Biosaatgutbetrieben in der Region.
– Nach unserem erfolgreichen ersten Jahr sind wir gerade dabei, einen Vertrag mit den Eigentümern zu erarbeiten. Margot und Jochen Hellwig sind Ende 70 und 81 Jahre alt, beide sind sehr fitte, aktive und gewertschätzte Mitglieder des Gärtner*innen-Teams. Sie stammen aus Ziegenhagen bzw. dem Nachbarort. Alle haben ein Interesse, eine langfristige Nutzung vertraglich zu regeln.
– Alle Beete bewirtschaften wir gemeinsam. Wir haben einen Anbau- und Pflanzplan, der in der Hütte aushängt. Der bewirtschaftete Teil des Gartens ist in vier Felder je 100 m2 aufgeteilt, die aus jeweils 7-8 Beeten bestehen. Zusätzlich gibt es 2 Hochbeete und ein überdachtes Tomatenbeet.
– Der Mittagstisch kann ja seit einem Jahr wegen Corona nicht stattfinden, wir hoffen, dass wir dieses Jahr wieder loslegen können. Daher ist das Gemüse für alle Gärtner*innen (Selbstversorgergarten) und Überschüsse werden gegen Spende an die Straße gestellt.
– Die Materialien und Geräte haben in der renovierten Hütte Platz, zu der Alle aus dem Team jederzeit Zugang haben. Anders als in vielen Städten brauchen wir kein Schloß.
– Am Rande des Gartengeländes fließt einer der drei Bäche, die Ziegenhagen hat. Daraus nehmen wir zur Zeit das Wasser. Wir wollen die Entnahme jedoch mehr und mehr durch Regenwasser ersetzen, da der Bach durch Trockenheitsperioden manchmal wenig Wasser führt.
– Wir haben im letzten Jahr durch Spenden aus dem Dorf und das abgegebene Gemüse alle Kosten decken können.
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In Verden gibt es seit 22 Jahren einen Gemeinschaftswaldgarten
(Antrag, Antworten)
Wir sind ein seit 22 Jahren bestehender Waldgarten, der sich mit der ökologischen und nach
permakulturellen Grundsätzen funktionierenden Bewirtschaftung von Boden beschäftigt. Auf einer
ehemals konventionell beackerten Fläche von 7h werden hier Experimente zu nachhaltiger
Landwirtschaft, Biodiversität und Saatgut durchgeführt und dokumentiert. Durch Bildungsarbeit,
BFD, FÖJ und Praktikumsstellen wird Wissen weitergegeben und ausgetauscht. Interessierte
Städter*innen erhalten außerdem die Möglichkeit, im ländlichen Raum aktiv zu werden.
Die hier wachsenden Nahrungsmittel werden zur freien Verfügung/Ernte gestellt, da wir den Boden
als Gemeingut betrachten.
Durch die unkommerzielle Weitergabe von Kulturpflanzen und Erzeugnissen setzen wir uns für den
Erhalt von Diversität und Gemeingütern ein.
Da unsere alte Gartenhütte nun endgültig nicht mehr reparabel ist, muss dieses Jahr
eine neue her, um unsere Gerätschaften für den Waldgarten sicher vor Wettereinflüssen zu halten
und damit Schäden zu vermeiden. Da wir ökologisch und nachhaltig arbeiten und wirtschaften
wollen, möchten wir ökologische und zertifizierte Materialien verwenden.Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig gärtnert, wie viele Leute kommen aus der
Nachbarschaft?
– Gerade gibt es drei feste Personen aus der Umgebung (Nachbarsdörfer bzw Bremen) in der
Gruppe, plus Menschen – aus der Umgebung, aber auch von weiter weg – die regelmäßig bis
unregelmäßig (auch je nach momentan anstehenden Aufgaben) vorbei kommen und mithelfen bzw
eigene Projekte im Garten verfolgen.
Wie macht ihr das Projekt bekannt, wie erfährt man davon und wie kann man
mitmachen?
– Das Projekt ist in diversen Netzwerken und auf Verteilerlisten (z.B. Permakultur-Liste, reclaim the
fields, Selbstversorger, abelana (eine lokale Verschenke-Liste), Facebook) über die
Campeinladungen gehen bzw andere Veranstaltungen und wenn etwas geerntet werden kann.
Ist die Fläche mit ÖPNV erreichbar?
– Es gibt eine Trennung zwischen Büro und Gartenfläche. Das Büro in Verden ist sehr gut mit dem
ÖPNV erreichbar – die Gartenfläche ist leider, aufgrund des sehr eingeschränkten ÖPNV im
Umland – schlecht mit den Öffentlichen zu erreichen (es gibt ein Bus der 4mal am Tag zwischen
Montag und Freitag fährt und außerhalb dessen ist es möglich ein Sammeltaxi zu rufen). Wir
umgehen das jedoch indem wir Fahrrad fahren und auch Gästefahrräder haben. Bei Menschen mit
Beeinträchtigungen steht uns auch ein privates Fahrzeug zur Verfügung, mit dem wir einen Transfer
machen können.
.
Wie ist das gärtnern organisiert: wer entscheidet, wie kommuniziert ihr, was passiert
mit der Ernte?
– Entscheidungen werden in Plenas im Konsensprinzip mit allen Beteiligten getroffen,
Kommunikation findet je nach Bedarf und Reichweite auf unterschiedlichen Wegen statt
(persönlich oder per Mail bzw Telefon) und mit kritischem Blick auf Hierarchiebildung.
– Die Ernte wird, wenn nicht direkt vor Ort schon gegessen, zur allgemeinen Verfügung gestellt
(zumeist über die lokale Verschenke-Liste ‚abelana‘).
Welche Aufgaben haben BFD und FÖJ-ler*innen?
– Alles was ansteht und worauf die jeweiligen Menschen Lust haben (Beetplanung, Anpflanzen,
Gehölzpflege, Experimente erstellen und auswerten, Veredeln,…).
Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten des Projekts?
– Es gibt keine finanzielle Verpflichtung der Gärtner*innen gegenüber dem Projekt, was uns auch
wichtig ist, damit es kein Auschluss über finanzielle Ressourcen gibt.
– Laufende Kosten (abgesehen von Praktikant*innen-Aufwandentschädigung) werden zum Großteil
von JANUN (https://www.janun.de/) finanziert.
– Alle anderen Kosten werden durch Spenden gedeckt.Wo ist die Bibliothek, wie zugänglich ist diese, wer kümmert sich darum, wer nutzt die
wie und ist die off en für andere Interessierte? Auf eurer Site habe ich dazu nix
gefunden
– Der Präsenzbestand der Bibliothek befindet sich in unserem Büro und ist für alle zugänglich die
interessiert daran sind. Es ist auch kein großer Bestand und die Büchersammlung entwickelt sich
mit dem benötigten Wissen – bspw. sind momentan Pilze in den Fokus gerückt und dazu fehlt uns
Literatur.
– Es werden gerade auch Altbestände aus dem Projekt (Dokumentation von Experimenten,
Recherche zu Gehölz und krautigen Pflanzen, …) digitalisiert.
– Aktuellere digitale Informationen sind für interssierten Menschen (zumeist Menschen die hier
mitarbeiten) über eine Cloud zugänglich (allerdings etwas eingeschränkter, da dort auch sensible
Daten gespeichert sind).
Wer macht die Experimente und wie werden diese kommuniziert und dokumentiert?
– Experimente führen alle beteiligten Menschen hier durch – je nach Interessenlage. Je nach dem
was für ein Experimet es ist, wird es vorher mehr oder weniger in der Gruppe besprochen und evtl
von erfahreneren Menschen angeleitet.
– Dokumentiert werden die Experimente und Ergebnisse in der Cloud und somit erstmal zugänglich
für alle aktiv Beteiligten
– Da wir auch gerne den Bedürfnisse der Menschen die hier arbeiten Raum geben möchten, ist die
Publizierung von Ergebnissen die letzte Zeit etwas hinten runtergefallen, dies ist uns aber bewußt
und es gibt gerade auch intensive Bestrebungen das zu ändern und interessierte Menschen, die das
Vorhaben verfolgen. In Zukunft sollen die Ergebnisse dann ersteinmal auf die Webseite gestellt
werden.
– Es gibt auch immer die Möglichkeit Ergebnissen, Erfahrungen usw per Mail an zu fragen.
Wer wird wann die Hütte bauen, wie viele Leute können da mitmachen und was sind
hier eure Pläne bzgl. Corona?
– Die ursprüngliche Idee war eine offene Bauwoche für den Hüttenbau zu organisieren, in der
erfahrene Menschen Unerfahrenere anleiten, Wissen geteilt werden kann und eine schöne Zeit im
Garten damit verbunden werden kann, dies ist jedoch angesichts der Corona-Situation fraglich ob
das so funktioniert.
– Der Ausweichsplan ist der Bau der Gartenhütte mit der Kerngruppe des Projektes, als zeitlicher
Rahmen dafür ist Frühsommer angedacht.
Wie groß soll die Hütte werden, was passiert mit der alten und woher bekommt ihr das
Werkzeug für den Bau?
– Je nach finanzieller Unterstützung soll die Hütte bis zu 20 qm³ werden, evtl mit Vordach.
– Die alte Hütte wird abgerissen, je nach Zustand werden Teile als Mulchmaterial verwendet oder
als Heckenmaterial – nicht wiederverwendbare Teile werden fachgerecht entsorgt.
– Das Werkzeug gibt es im privaten Besitz (Akkuschrauber, Akkustichsäge, kleine Tischkreissäge,
Transportmittel) oder vom Verein (Akkuschrauber, Aggregat, Handsäge, Schaufel, Hacke, Leiter).
(mehr …) -
Stadtgarten H17 baut gärtnerische Infrastruktur aus
(Antrag)
Auch in diesem Jahr planen wir die Bepflanzung der Beete. Wir verzichten dabei auf torfhaltige Erde,
chemische Dünger etc. und nutzen stattdessen z.B. das Prinzip der Hügel- und Hochbeete sowie
Kompostproduktion. So gedeiht ein ökologischer Schaugarten, der im Kleinen damit experimentiert,
wie Nahrungsmittelproduktion ohne Nutzung umweltschädlicher und nicht lokal verfügbarer
Ressourcen und somit ohne Naturzerstörung und Ausbeutung möglich sein kann. Dafür soll in in
diesem Jahr die Erhaltung der vorhandenen Struktur im Vordergrund stehen. Ausbesserungsarbeiten an
den Hochbeeten, den Beetbegrenzungen und dem Tomatenhaus sind nötig. Auch die Reorganisation der
Kräuterspirale wollen wir realisieren.
Auch sollen nachhaltige, viele Jahre benutzbare Rankhilfen gebaut werden, welche aus mobilen
Einzelteilen bestehen und somit jedem Beet und den Bedürfnissen der rankenden Pflanzen (Erbsen,
Bohnen, Gurken, Tomaten etc.) entsprechend zusammengesetzt werden können. Ebenso soll im
Rahmen eines Workshops aus glasiertem Ton wiederbeschreibbare Pflanzenbeschilderung entstehen um
allen (Gärtner*innen, Kindern, Nachbar*innen) die Möglichkeit zu geben zu erkennen, welche Pflanze
sie vor sich haben.
Für die praktische Umsetzung dieser Vorhaben benötigen wir torffreie Komposterde. Die
Kompostproduktion auf dem recht kleinen Gelände reicht fürs Anreichern von Anzuchterde (so das
keine gekauft werden muss). Die zusätzlich zu kaufende Erde brauchen wir um die Beete und die
Kräuterspirale mit Kompostgaben zu versorgen, da das Grundstück ab einer Tiefe von 30cm mit Schutt
verfüllt wurde. Nährstoffe sind dadurch für die Pflanzen nur unzereichend aus dem (tieferen) Boden zu
beziehen.
Zudem brauchen wir samenfestes Saatgut & Jungpflanzen. Letztes Jahr ist es gelungen
Tomatensaatgut zu gewinnen, welches wir nun dieses Jahr verwenden können. Zudem sollen 5-6
„Bienenfreudeplätze“ entstehen. Neben einer bienenfreundlichen Mischkultur soll es zusätzlich kleine
Orte geben, die nachhaltig mit Bienenpflanzen bepflanzt werden. Dabei soll berücksichtigt werden,
dass diese das ganze Jahr über Blüten für Bienen und Schmetterlinge bieten und möglichst aus
mehrjährigen Stauden bestehen um diese Plätze langfristig anzulegen.
Außerdem benötigen wir Materialien für Ausbesserungen an den Beeten und der Kräuterspirale
sowie zum Bau der Rankhilfen und Beschilderung. (mehr …) -
Weltackerclub in der Grünen Bibliothek
(Gu, Mail)
Wir freuen uns, dass das nächste Weltacker-Club-Treffen am Montag, den 29. Oktober 2018 um 17:30 / 18:00 Uhr in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft/ Gemeinschaftsgarten wachsenlassen in der Lützowstr. 27, Bibliothek Tiergarten-Süd, 10785 Berlin statttfindet und laden herzlich dazu ein.
Um 18:00 Uhr geht es wie immer los.
Es wird um Pünktlichkeit gebeten, da direkt mit einer kurzen Einführung über die LeihSämerei der Grünen Bibliothek und dem Vortrag von Benny Haerlin gestartet wird.Er berichtet über den neusten Stand zur CRISPR/Cas und dem Erhalt von Saatgut.
Im Anschluss gibt es eine Diskussionsrunde.
-
Mühlheim: Saatgutbox in Bibliothek
(Gu, alerts)
Die Klimainitative hat im Medienhaus eine Tauschbox für Saatgut installiert. Hier kann man selbst gewonnene Samen abgeben und andere mitnehmen. […]
Installiert wurde der hölzerne Behälter bereits im März, zur Nacht der Bibliotheken. Jetzt aber, mitten im Sommer, gehe es erst richtig los mit dem Saatgut. Denn, so erklärt Anika Füger, bei sommerlichem Wetter ließen sich Samen besonders gut ernten, trocknen und in Tütchen verpacken. Ihr Tipp zur Verpackung: Alte Briefumschläge, die man an der Seite anstatt oben geöffnet hat – dort kann man die Samen einfüllen und den Briefumschlag beschriften mit dem Namen der Pflanze und ihrer Herkunft. Das Projekt der Klimainitiative, Saatgut zu teilen und zu tauschen, stehe unter dem Motto „Nimm – Gib – wie es gerade passt.“
Mitgebracht zur Saatgut-Tauschbox sollten aber nur Saaten, das samenfest sind, sich also weitervermehren und nicht ihre Eigenschaften verloren haben wie Hybrid-Züchtungen oder durch Gentechnik veränderte Sorten. […]
Direkt gegenüber der Saatgut-Tauschbox in der zweiten Etage der Stadtbibliothek reiht sich ein Gartenbuch an das nächste. Praktischerweise ist der Standort so gewählt, das Hobby-Gärtner und solche, die es werden wollen, gleich auch die entsprechende Literatur finden. „Wir habe auch ein Saatgut-Gewinnungsbuch angeschafft“, berichtet Claudia vom Felde, die Leiterin des Medienhauses. Ideengeberin Anika Füger gefällt die Vernetzung: „Eine Bibliothek ist schließlich ein Ort, an dem man Wissen teilt. Beim Saatgut geht es auch um Wissen – altes Wissen, das leider vielfach verloren gegangen ist.“ Wer Saatgut teilt, beteilige sich daher an wichtiger Basisarbeit, sagt die Kulturwissenschaftlerin und erinnert: „Früher ging sowas über den Gartenzaun, sowohl Saatgut als auch Wissen wurden so geteilt.“ Und so funktioniert auch die Box im Medienhaus als Treffpunkt und Wissensaustausch.
„Es sind vor allem jüngere Leute und Familien, die hier Samen tauschen“, hat Medienhaus-Chefin Claudia vom Felde beobachtet. […] Die Saatgut-Tauschbox in der zweiten Etage der Stadtbibliothek ist zugänglich während der Öffnungszeiten: Montags bis freitags 10 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr.Es liegen kleine, selbstgefaltete Tütchen bereit, in die man sich Saatgut aus den größeren Umschlägen abfüllen kann. (mehr …)
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alle 2 Wochen: Saatgutbörse im Himmelbeet
(Gu, RSS)
Hast du eine Lieblingspflanze, die du überall wachsen sehen willst? Du willst unbekannte Pflanzenarten entdecken und vermehren?Unsere Saatgutbörse im himmelbeet ist ein Angebot an alle, denen biologische Vielfalt am Herzen liegt.
Wir sind besonders interessiert an standortangepassten und vermehrungsfähigen Bio-Pflanzensorten sowie an alten Nutz-, Kultur- und Wildpflanzen. Wir möchten eine Saatgutbörse gründen, Saatgut tauschen und einen kleinen Beitrag für eine buntere und geschmackvollere Welt leisten.
Zusammen lernen wir, wie Pflanzen bestäubt werden, wie man sie kreuzt, versamt und erntet. Wir prüfen die Fruchtbarkeit und kümmern uns um den Erhalt von Sämereien. Stecklinge gehören auch zum Programm.
Wann? Jede zweiten Mittwoch | 18:30 Uhr (1. Treffen am 26. Juli 2017)
Wo? himmelbeet, Ruheplatzstraße 12, 13347 Berlin (mehr …)
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Saatguttag im P-Garten
(Gu, Mail)
am 30.7., zwischen 12-18:00, veranstalten wir in Kooperation mit dem Bildungswerk der Böll-Stiftung einen Saatgut-Tag im Prinzessinnengarten. Wir möchten verschiedene Initiativen vorstellen, Grundstock sind bis lang drei Vorträge von Ute Sprenger/VERN, Keimzelle/demeter Saatgutbetrieb aus West-Brandenburg und von 15th Garden/einer Initiative, die sich für Ernährungssouveränität in besetzten syrischen Städten einsetzt.Wir möchten an diesem Tag Initiativen und Menschen den Raum geben, um außerhalb der Vorträge ihre Arbeit und Ideen rund um’s Saatgut (innerhalb des Themenfeldes Ernährungssouveränität, Saatgut als Kulturgut, Ökologische Saatgutzucht etc.) vorzustellen, sei es per Stand, kleinen Workshops, etc.
Wir stellen kostenlos Marktstände für Initiativen (ohne Verkauf) zur Verfügung, oder was eben gebraucht wird. Wir rechnen, je nach Wetter, mit 100-300 BesucherInnen (mehr …)
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Stadtgarten H17 in Leipzig hat sich gut weiterentwickelt
(Gu aus Antrag und Antworten, 17.3.)
Wir sind momentan 19 aktive Mitglieder, die auch alle gärtnern und sechs weitere unterstützen uns gelegentlich. Auf den Gemeinschafts- und Ausstellungsfläche können auch Nicht-Mitglieder zu den Öffnungzeiten sehr gern mitgärtnern.
Der Garten ist 550 Quadratmeter groß und die Beetfläche insgesamt sind 103 Quadratmeter, davon sind 80 Quadratmeter Patenbeete. Momentan gibt es 31 Patenbeete und ein weiteres soll hinzu kommen.Patenbeete sind Beete, die für einen symbolischen Euro pro Quadratmeter von einzelnen Mitgliedern begärtnert werden. Sie sind ebenfalls Teil des „Schauengartens“. Wir verstehen unseren Garten insgesamt als Schau- und Mitmachgarten, da dieser zu den Öffnungszeiten allen Besucher*Innen offen steht. Der Garten soll sichtbar machen, wie ökologisches und nachhaltiges Gärtnern in der Stadt aussehen kann.
[Sie wollen die Ausstellung der Gartenwerkstatt Marburg zeigen „Wurzelgemüse – vergessene Vielfalt“]:
Für die Ausstellung müssen wir Schautafeln und entsprechende Halterungen bauen. Dafür brauchen wir Holz. Außerdem müssen wir die Erklärungen zu der gepflanzten Ausstellung farbig drucken lassen, z.T. in Plakatgrößen und diese einlaminieren lassen. Außerdem wollen wir Flyer drucken lassen, um die Ausstellung und das entsprechende Begleitprogramm, wie Führungen zu bewerben.
Wir haben letztes Jahr im ganz geringen Umfang Saatgut selber gewonnen. Wir haben unomplizierte Pflanzen selber vorgezogen und hatten dadurch zusätzlich Jungpfanzen.Es können auch Leute mitmachen, die nicht im Verein sind. Sie nennen ihr Angebot „Schau- und Mitmachgarten“, um möglichst niedrigschwellig Zugang zu ermöglichen. Sie wollen auch in 2016 wieder Garten-Café und Garten-Essen-Abende veranstalten, Kinovorführungen, Workshops, Feste. Sie haben eine Gartensprechstunde und eine Wissenstauschbörse.
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Gartennetzwerk Dresden veranstaltet Saatguttauschbörse mit Dresdner Gartenfreunden zusammen
(Gu, RSS; 21.1.)
Gartennetzwerk Dresden am Sonntag den 21.02.2016 von 14-16 Uhr zusammen mit dem Stadtverband Dresdner Gartenfreunde e.V. zu einer Saatgut-Tauschbörse in der „Grünen Ecke“ am Bischofsplatz 1 (Hechtviertel) ein.
Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um die Sorten- und Geschmacksvielfalt zu erhalten und zu feiern, bei selbstgemachtem Kuchen und Getränken mit änderen Gärtnern ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen.
Für wen ist das?
- Wenn ihr Saatgut übrig habt, die süßeste Tomate des letzten Jahres auch in anderen Gärten finden möchtet oder neue Sorten in eure Gemüse- und Blumensammlung aufnehmen wollt, dann kommt vorbei und tauscht mit Gleichgesinnten.
- Auch diejenigen unter euch, die noch kein selber gesammeltes Saatgut anbieten können, sind ganz herzlich zu dieser Saatgut-Tauschbörse eingeladen. Hier könnt ihr euch einen Grundstock an Saatgut für euren Garten oder Balkon zulegen und könnt vielleicht im nächsten Jahr selber schon etwas tauschen.
- Wenn ihr aus einem der Gemeinschaftsgärten oder aus einem Kleingartenverein seid oder einfach nur so freudig vor euch hin gärtnert oder das in Zukunft tun wollt.
Wie läuft das ab?
- Wenn ihr Saatgut zum Tauschen mitbringt, bringt bitte nur sortenechtes bzw. samenfestes Saatgut mit (also keine Hybridsorten), damit auch wirklich die selbe Sorte wieder wächst.
- Bringt euer Saatgut mit Sortenbeschriftung mit und, wenn ihr wollt, abgepackt mit. Wir werden aber auch Material da haben, mit dem ihr euch selbst Saatguttütchen basteln könnt.
- Bei dieser Saatgut-Tauschbörse fließt kein Geld und ihr müsst auch nicht 1:1 tauschen. Das heißt, eine Saatgutgabe bedarf keiner Gegenleistung, auf beiden Seiten. So profitieren alle.
- Erst fragen, dann nehmen, wenn euch eine Sorte interessiert.
Was noch?
- Wenn ihr aus einem Gemeinschaftsgarten seid könnt ihr auch eure Banner, Flyer oder Aufsteller mitbringen.
- Wenn ihr gerne backt oder sonstige leckere Sachen produziert freuen wir uns über eure Beiträge zum Kuchentisch.
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Saatgutnachmittag in der Grünen Bibliothek
(Gu, Mail, 29.9.)
Saatguternte-Nachmittagin der Grünen Bibliothek
der Nachbarschaft
am
11.10.2015
von 15.00 bis 18.00 Uhr
Allerlei Samen und Früchte aus dem
benachbarten Gemeinschaftsgarten
wachsenlassenund eigenes, mitgebrachtes
Saatgut wollen wir gemeinsam reinigen
und aufbereiten.
Wir üben uns mit dem Schwungsieb
oder Dreschen, rebbeln, pusten….
und dazu gibt es Kaffee und Kuchen.
Über Saatgutspenden freut sich auch
die Leih-Sämerei der Bibliothek.
.Gabi: Die leih-Sämerei wird gut angenommen, es kommen Leute extra wegen ihr in die Bibliothek.
-
2 Gartenprojekte am Pallaseum in Berlin
(Gu aus Antrag)
Auf dem Gelände der Pallaseum-Wohnbauten KG ist neben dem Garten der Künste eit Anfang 2014 ein weiteres Gartenprojekt entstanden: der 900m² große Pallaseum-Gemeinschaftsgarten. Seit Anfang 2014 gibt es einen eigenen Verein für die beiden Gärten (Garten der Künste und Pallaseum-Gemeinschaftsgarten), den Pallastgärten e.V.
Beim Pallaseum-Gemeinschaftsgarten gibt es einen festen Kern von 10 GärtnerInnen, die sich regelmäßig 1x Woche treffen.
Die Brache wurde mit Soziale Stadt Mitteln durch die Werkstatt des Drogennotdienstes vom Müll befreit und mit Mutterboden aufgefüllt. Es gibt ein Gartenhäuschen, Hochbeete (für Rolli-FahrerInnen),. Sie haben 2014/15 eine weitere Finanzierung über Soziale Stadt für den Aufbau der Gartengruppe und deren Qualifizierung. Sie wollen sich rund um das Thema Saatgut qualifizieren und haben auch schon Kontakt mit Social Seeds.
Außerdem wollen sie ihre Infrastruktur verbessern (besseren Zugang zu Wasser, Gewächshaus, Stromanschluß für das Gartenhaus, Werkzeuge)
(mehr …) -
Social Seeds und P-Garten organisieren fünften Pflanzentauschmarkt
(Gu, Mailing, 14.4.)
5. Pflanzentauschmarktam: Samstag, 2. Mai 2015 von 11- 18 Uhr
im: Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Berlin KreuzbergSocial Seeds und Prinzessinnengarten laden Euch herzlich zum 5. Pflanzentauschmarkt ein: Die Gelegenheit, um vorgezogene Jungpflanzen, zu groß gewordene Stauden, eigene & gesammelte Lieblingssorten untereinander zu tauschen! Dazu gibt es viel Gelegenheit, um sich kennenzulernen, in Vergessenheit geratene Sorten (wieder)zu entdecken und sich zu Anbau und Zubereitung zu beraten.
Passend dazu bieten regionale Bio-Betriebe in einer Marktallee ihre Sämereien, Jungpflanzen-Raritäten und Vielfaltsprodukte an. Darüber hinaus könnt ihr mehr zur nachhaltigen Kaffee- und Schokoladenproduktion erfahren, Öle und verarbeitete Raritäten erstehen, Kunsthandwerk sowie Reise- und Genussführer kennenlernen. In der Initiativenallee stellen sich darüber hinaus urbane Gemeinschafts-Gartenprojekte mit ihrer Arbeit vor.
Für Groß & Klein gibt es ein großes Angebot an MitMach-Aktionen rund um ökologisches, soziales Gärtnern von Garteninitiativen und Vereinen:
Sortenraritäten wie Salat Berlinsky und Tomate Beta Lux pikieren, Seedballs selber machen, Wurmkompostkisten bauen, Wissenswertes zur wesensgemäßen Bienenhaltung und einiges mehr.Und wie immer sorgt das Gartencafé des Prinzessinnengartens wieder für Leckereien aus der Küche (mehr …)
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Grüne Bibliothek eröffnet bei Wachsen lassen in Berlin-Tiergarten
(Gu, Mail, 9.4.)
Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft in den Räumen der Bibliothek Tiergarten-Süd wird eröffnet.
Neben neuen Medien der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenliteratur präsentieren wir Bücher zu den Schwerpunkten (urbanes) Gärtnern, nachhaltige Lebensstile und DIY, die den Grundstock unserer neu entstehenden Abteilung bilden.
Unsere Leih-Sämerei öffnet ihre Fächer und wird zukünftig zu den Öffnungszeiten der Bibliothek für alle interessierten Gärtner-innen zugänglich sein.
Hier kann selbst gewonnenes Saatgut entnommen und (nach eigener Ernte) wieder eingegeben werden. -
Gartendeck setzt einen Schwerpunkt auf Boden und Saatgut in 2015
(Gu aus Antrag, 19.3.2015)
Gartendeck will in der kommenden Saison die Palettenhochbeete verdoppeln und mit einem Workshop zum Obstbaumverdeln starten. Sie haben diverse Workshops zum Thema Boden und KOmpost vor, wie Bokashi, Wurmkisten, Heißrotten. Es wachsen schon 300 unterschiedliche Sorten auf dem Deck und wollen das Wissen zu dem Saatgut dafür und den Pflanzen weiter geben. Es soll ein phänologischer Kalender mit Saatgut entstehen (Reagenzgläser mit Saatgut, die ausgestellt werden un dmit Infos, wann was ausgebracht wird etc.) und einem Karteikasten mit weiterführenden Infos. Im Winter haben sie einen Raum angemietet, um das Saatgut in der richtigen Temperatur zu lagern, zu sortieren, zu pflegen.
Sie wollen weitere Woekshops zum Thema „Öffentlicher Raum“ machen.
Und sie müssen ihr Gewächshaus reparieren/in Teilen neu bauen, da es den Winter und Stütrme nicht überstanden haben.
Von ihrem Antrag übernehmen wir Paletten und Gewächshausmaterial (mehr …) -
Solidarisches Gemüse veranstaltet Saatguttauschbörse mit Vortragsprogramm
(Gu, aus Antrag, 12.2.2015)
Die Vernetzungsrunde Hamburger Stadtgärten veranstaltet am 8.3. eine Saatguttauschbörse mit Vorträgen und Film rund um die Frage „Wem gehört die Biodiversität).
Teilnehmende Gruppen (im Solidarischen Gemüse): Gartendeck, Tifu-Garten, Keimzelle, Kepab, Hof vorm Deich, IG Wilhelmsburg, Grünanteil (mehr …) -
Aufbau einer Saatgutbibilothek bei Wachsen lassen
(Gu, Mail, 15.1.2015)
Der Berliner Gemeinschaftsgarten wachsenlassen startet wir im Rahmen einer kleinen Urbanen Bibliothek mit dem Aufbau einer Saatgut-Bibliothek. Josh, ex Vorstand vom Mauergarten wird das mit planen. Sie suchen ein paar Beispiele für Saatgutweitergabe/bibliotheken. (mehr …) -
Saatgutfestival zieht nach Nürnberg: Stadtgarten hat Stand
(Gu, Mail, 14.1.2015)
„[…] gemeinsam mit Open House e.V. und Bluepingu organisieren wir [Stadtgartenteam] das Saatgut-Festival. Dieses hat in den vergangenen Jahren immer in Iphofen stattgefunden.“ Im Rahmen Rahmen einer Eventreihe anlässlich der BIOFACH findet es dieses Jahr in Nürnberg statt. Der Stadtgarten hat einen Stand und ein Programmpunkt ist der Saatguttausch zwischen GärtnerInnen. http://bioinderstadt.de/images/BLUEPINGU_biofach_meets_nbg2015_flyer_web.pdf