Schlagwort: Schrebergarten

  • ZAKK endet: Grüne Flora Düsseldorf bleibt

    (Gu, alerts)

    Ein wenig wehmütig blicken die Mitarbeiter des Projekts „zakk findet Stadt“ auf die letzten drei Jahre zurück. 2015 verließen sie ihre Räume im zakk und machten sich auf, Kultur in die Stadtteile zu bringen, die in dem Bereich eher benachteiligt sind. Dabei ermöglichten sie in Kooperation mit den Stadtteilen sowohl niederschwellige Angebote, wie Livemusik oder Kabarett in Rath. Die größte Aktion war das „Urban Gardening“ in Eller und Wersten. An verschiedenen Orten in den Stadtteilen wurden letztes Jahr Hochbeete aufgestellt, die von mehr als 30 Paten betreut wurden. Die Kampagne stieß auf große Begeisterung. Initiativen wie „Düsselgrün“ zeigten Interesse, auch öffentliche Hochbeete aufzustellen. „Wir hatten sogar einen ganz großen Glücksfall“ erzählt Projekt-Mitarbeiter Benjamin Lowinski. „Jemand aus Wersten hat uns zwei Schrebergartenparzellen zur Verfügung gestellt.“ Dort wurde ein großer Gemeinschaftsgarten, die „Grüne Flora“ angelegt.
    Dieser wird mittlerweile von Ehrenamtlichen organisiert und betreut und bleibt auch nach Abschluss des Projekts erhalten. Der Garten diente aber nicht nur dem gemeinschaftlichen Lebensmittelanbau. Events wie ein Streetart-Workshop oder ein Mitmachzirkus sorgten für Kultur im Grün. Für die Veranstalter war das dreijährige Projekt ein Erfolg. […]

    https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/stadtteile/flingern/zakk-findet-stadt-endet-nach-drei-jahren_aid-23312921 (mehr …)

  • Gartenbahnhof: Teilumzug steht nun fest

    (Gu aus Newsletter)

    Es ist vollbracht! Wir haben zwei Flächen in der Vitalisstraße vom Liegenschaftsamt der Stadt Köln gemietet und können nun in der fruchtbaren Erde von ehemaligen Schrebergärten einjährige Pflanzen kultivieren. Wie ihr wisst hat die Stadt entschieden, dass der Schrebergarten zwischen Vitalisstraße und den Bahngleisen in Bauland verwandelt werden soll. Allerdings dürfen die SchrebergärtnerInnen noch bis zu deren Aufgabe weiter gärtnern. Die Flächen werden zunächst in Grabeland umgewandelt und so hatten wir überhaupt erst die Chance an diese Stücke Land zu kommen. Nachdem unser neues Vorstandskolloquium schließlich ins Vereinsregister eingetragen war konnten wir den Mietvertrag unterzeichnen und bekamen vom Kreisverband Kölner Gartenfreunde und dem Kleingartenverein Vogelsang e.V die Schlüssel ausgehändigt.

    Am 21. April 2016 erkundeten wir gemeinsam die beiden Gartenflächen: Die vordere Grasfläche umfasst etwa 500 Quadratmeter. Diese planen wir mit Pflanzkisten zu umsäumen, unsere Kräuterspirale dorthin umzuziehen, ggf. ein Sonnenbeet zu bauen und Beete im Boden anzulegen. Ein kleines Gewächshaus können wir ebenfalls installieren, das wurde bereits dankenswerterweise durch die Kölner Bank gefördert.

    Die hintere Fläche ist etwa gleich groß und besteht aus einem Schrebergarten mit zahlreichen Beeten, Grasflächen, einem Teich, Obstbäume, Weinreben, Johannisbeer- und Stachelbeersträuchern, einem Gartenhaus und einem kleinen Schuppen. Die Vorbesitzenden hinterließen uns fast alle Gegenstände und so fühlt sich die Übernahme etwas seltsam an. Zunächst werden wir den Schrebergarten ausmisten.

    Gärtnern wollen wir in der Vitalisstraße künftig immer freitags am Spätnachmittag ab 17 Uhr. Wir können so also die Arbeitswoche gemütlich im Schrebergartenflair ausklingen lassen. Ihr seid also herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzumachen. (ve)

       
       
       

    Die Integrative Offene Ganztagsgrundschule (IOGS) Kretzerstraße hat im Sommer 2015 mit zwei ersten Klassen den Betrieb aufgenommen und ist in die Räumlichkeiten der ehemaligen Förderschule Nordpark eingezogen. Leider bietet der Schulhof nur wenige Möglichkeiten etwas anzupflanzen, so dass die Gartenwerkstädterin Aniko, die ihren Sohn in der Schule hat, eine Kistenbauaktion organisiert hat. Bereits am Freitag, den 18. März 2016 wurde mit Hilfe von den Gartenwerkstädtern Carlo, Katharina und Aniko, die erste Kiste zusammen gebaut und die Vorbereitungen für einen großen Kistenbautag getroffen. Am Samstag, den 09. April war es dann soweit und die Gartenwerkstädter Carlo und Aniko haben mit Eltern und Kindern drei weitere Kisten zusammen gebaut. Die Kisten wurden aus gebrauchten Holzpaletten und Recyclingholz gefertigt und sollen zukünftig den Kindern und Lehrern als Hochbeete viel Freude bereiten. (mehr …)

  • exotischer Garten Dresden baut Infrastruktur für den Anbau exotischer Pflanzen

    (Gu aus Antrag/Fragen)
    Der exotische Garten in Dresden Coschütz gibt es seit Mai 2015. Sie haben knapp 1100m² – auf zwei Parzellen eines Schrebergartens. Derzeit sind sie ein Kern von sieben Leuten plus 10 Leute, die ab und an dabei sind. Sie suchen noch MItmacherInnen. Ihre Selbstbeschreibung: „
    Wir machen Erfahrungen und praktizieren Permakultur in allen Bereichen und unter ökologischen Kriterien.
    Dabei wollen wir Elemente wie Komposttoilette, Hügelbeete und Hochbeete, Kräuterspiralen und Mischkulturen miteinbinden. Weiterhin legen wir einen Reflektionsteich an vor dem geplanten Erdtreibgewächshaus bzw. einen Erdkeller. Im Erdtreibgewächshaus können somit suptropische Pflanzen gut fruchten und im Reflektionsteich werden wir Kaltwasserspirulina anbauen. Ein Brunnen ist auch geplant wie auch das derzeit undichte Dach der Laube zu erneuern. Das Dach werden wir mit durchsichtigen Lichtplatten erneuern, um die Laube auch teilweise als Gewächshaus nutzen zu können.“
    Das Erdgewächshaus dient dem Anbau von z.B. winterharten Bananen, die wohl auch hierzulande wachsen, sie wollen Granatäpfel, Oliven u.ä. anbauen. Die Infastruktur dafür bauen sie selber. Sie haben gebrauchte Steine am Start und auch das Wissen, wie sie das bauen müssen.
    Weiterhin geplant sind Komposttoilette und Bienenhaltung.
    Im Projekt sind ein paar sehr gartenbaukundige Leute dabei, so auch jemand aus dem Aprikosengarten, der für uns schon einiges an Input zu Praxisblättern geleistet hat.

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  • In Hoetmar/Westfalen soll IG auf Schrebergartenparzelle entstehen

    (Gu aus RSS)

    Hoetmar – Der Arbeitskreis „Aktiv im Ruhestand“, Schwerpunkt Integrationsarbeit, möchte ein neues Projekt ins Leben rufen. An der Sendenhorster Straße /  Hellstraße soll ein internationaler Garten in einer Parzelle der Schrebergärten entstehen. Das Land verpachtet Graf Westerholt, zu dem bereits Kontakt aufgenommen wurde.

    http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Warendorf/2294723-Internationaler-Garten-Hier-gedeihen-Gemuese-Kraeuter-und-Kontakte (mehr …)

  • In Heidenheim ist ein Flüchtlingsgarten geplant

    (Gu, Tel, 11.12.)

    Im mittelfränkischen Dorf Heidenheim (1000 EW) sind 150 Flüchtlinge (junge Familien, die alle russisch sprechen können) untergebracht. Eine engagierte Sozialarbeiterin hat u.a. Nähcafés mit ihnen gemacht und will jetzt auch einen Garten aufbauen. Viele der Flüchtlinge kommen aus ländischen Regionen und hatten dort Gärten. Die Sozialarbeiterin ist dabei, die Besitzverhältnisse von sehr nah an der Unterkunft (Ex-Kaserne, aber die Flüchtlinge wohnen dort in Wohnungen) brachliegenden Schrebergartens zu eruieren. Sie hat bisher nur poitive Reaktionen bekommen. Sie verständigt sich mit den Flüchtlingen über Flüchtlinge/Ehrenamtliche, die auch deutsch und russisch können – und über google Übersetzungen (Smartphones, Tablets). Es gibt auch Dolmetscher, doch sind die nicht immer da.

    Sie will außerdem ein Fahrradselbsthilfeprojekt aufbauen.

    Sie wird bei uns einen Antrag auf Anschub für den Garten stellen

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  • PaRadieschen: Gemeinschaftsgarten in Schrebergarten in Bremen

    (Gu, Recherche, 6.11.)

    Der IG in Aufbau in Bremen von Stile ist inzwischen Realität. Nicht unbedingt als IG, aber als Gemeinschaftsgarten. Von der Website:“Unser Garten befindet sich im Kleingartengebiet Tannenberg auf einer ehemals brachliegenden Fläche von zwei ungenutzten Gärten ud umfasst ca. 700 Quadratmeter. Auf der Fläche gibt es einen Geräteschuppen, einen Stromanschluss und eine Wasserpumpe. Zugang zu Trinkwasser haben wir ebenfalls.“ http://paradieschen-stile.org/?page_id=9. Sie haben den Garten nach Permakulturprinzipien angelegt: „Neben Gemeinschaftsbeeten, gibt es auch sogenannte Gärtnerbeete, die von einzelnen Gärtnern individuell bestellt werden, und eine Gemeinschaftsfläche, die den sozialen Mittelpunkt des Gartens darstellt. Kräuterspiralen und Obstbäume sollen in Einklang mit wilden Brombeeren gebracht werden

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  • Selbstdarstellung des IG Verden

    (Gu, Mail 3.9.)

    Auf dem Gelände eines ehemaligen Schrebergartengrundstückes, das zwischenzeitlich von der Natur zurückerobert war, existieren seit Anfang 2013 die Interkulturellen Gärten mitten im Verdener Bürgerpark. Hier beackern zur Zeit ca. 20 Gärtnerinnen und Gärtner aus vielen verschiedenen Nationen ihre Parzellen:  u.a. aus der Türkei, aus Syrien, aus Aserbeidschan, aus Kolumbien und  last but not least Deutschland. Die Gesamtfläche incl. Gemeinschaftsflächen und nicht bewirtschafteter Flächen beträgt ca. 1000qm. Die Parzellengröße liegt zwischen 15 und 20qm.

    Mit Unterstützung der Stadtverwaltung und verschiedener Initiativen wie dem NABU sind inzwischen eine Baumschnitthecke, ein Gerätehäuschen , die Wasserversorgung und ein gepflasterter Sitzplatz für die Gärtnergemeinschaft entstanden. Als Gemeinschaftsgarten haben wir schon viel erreicht, am interkulturellen MIteinander muss noch gearbeitet werden.

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  • Museumsgarten Franz-Marc Museum

    (Gu, Mail, 20.8.)

    „in diesem Jahr wurde ganz in der Nähe des Franz Marc Museums […] ein Haus der Gemeinde von Asylbewerben bezogen. Da es in nächster Nachbarschaft des Museums auch einige brachliegende Schrebergärten gibt und ich davon ausgehe, dass die Menschen, die auf die Entscheidung über ihre Asylanträge warten, zum Teil gern einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen würden, habe ich bei der Gemeinde angeregt, die Gartenflächen für einen Museumsgarten, der in Zusammenarbeit mit den Asylbewerbern entstehen soll, zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinde hat dem zugestimmt und auch einige Asylbewerber möchten sich an dem Projekt beteiligen, in das ich gern auch die Kocheler Grundschule und unsere Museumspädagogen mit einbinden möchte. „

    # Museumsgarten Franz Marc Museum Kochel

    # AsylbewerberInnen

    # Schule

    # Schrebergärten

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  • Schulgarten für alle in Hannover

    (Gu, Mail 26.6.)
    Die Deutsche Umwelthilfe hat in Hannover ein Gartenprojekt mit ins Leben gerufen. Auf einer Schrebergartenprazelle ist ein Schulgarten entstanden, der aber offen für alle sein soll. Sie beiten Workshops an etc.
    Seltsamer Weise behaupten sie, dass sei der erste offene Gemeinschaftsgarten in Hannover…. (mehr …)