Schlagwort: Schule

  • Benediktbeuern: GG gibt es noch

    AKtualisierung Angaben im Netzwerk:
    Im Jahr 2015 gegründet, ist der Gemeinschaftsgarten heute zwar kein interkulturelles Gartenprojekt mehr, dafür aber ein Ort, an dem Familien, Studierende und Erwachsene aus Benediktbeuern und Bichl weiterhin zusammen garteln. Der Garten ist ein experimenteller Lernort, an dem auf Gemeinschaftsbeeten im Dreifelder-Prinzip ökologisch gegärtnert wird. Daneben gibt es Dauerkulturen wie Obststräucher und Apfelbäume. Der Garten ist auch ein Ort für Artenvielfalt mit Blühflächen, Totholzecken und Trockenmauern und ist gleichzeitig Treffpunkt und Lernort für die Draußenschule der Benediktbeurer Grundschule.


    Ansonsten war dieses Jahr im Garten anfangs viel Engagement und auch gute Ernte. Bloß die Wühlmäuse und die Schnecken raubten vielen Gartler*innen im Sommer die Motivation.

    Ich würde sagen aktiv garteln so 10 – 15 Personen incl. Kinder.

    Nächstes Jahr geht´s auf jeden Fall weiter und es sind schon einige Ideen da.

    (mehr …)

  • Freiburg: Agroforststreifen wird gepflanzt

    (NL)
    Bald wird ein kleiner Agroforst-Streifen mit diversen Obst-Gehölzen gepflanzt am Schönberg, dort wo einst Weinreben standen, nahe am Ortsrand von Freiburg. Zukünftig sollen in diesem Gehöz-Streifen leckere und für die Allgemeinheit verfügbare Frucht-Ernten heranwachsen!

    Während das eigentliche Pflanzen dieser Gehölze am 12.11. von einer Schulklasse übernommen wird, gibt es die Möglichkeit nach Anmeldung dabei zu sein, wenn am Tag vorher die Pflanzlöcher vorbereitet werden und auch nach erfolgter Pflanzung zur Fertigstellung und Abschluss-Betrachtung.

    Dabei gibt´s einiges zu Lernen über sinnvolles Pflanzen von Obstbäumen (nach dem sogenannten „Freiburger Modell“) und es gibt etwas produktive Bewegung an der frischen Schönberg-Luft (mehr …)

  • Hamburg: wöchentlicher Unterricht im Stadtgemüse

    (Besuch, Tel)

    Am Ende der Hafenstraße, über der Brauerei Überquell ist das Stadtgemüse beheimatet. Träger ist die WasTun Stiftung, es gibt ein paar Stadtgemüse Standorte, aber die anderen sind alle an Flüchtlings-Unterkünften. In St. Pauli sind auch ein paar Geflüchtete ab und an dabei, doch ist die Zielgruppe hier die gesamte Nachbarschaft. 2 Menschen haben bezahlte (kleine) Stellen für das Projekt in diesem Jahr. Was dann passiert, ist unklar.
    Es gibt Hochbeete und ein recht spacig aussehendes Gewächshaus, was gerade erst aufgebaut wird, einen Schuppen, eine Wanne, eine Wurmkiste.
    Die nahe Schule kommt wöchentlich und macht Unterricht im Garten zum Gärtnern. Zunächst haben sie auf allen Beeten ein bisschen was gemacht, inzwischen haben sie 2 eigene Beete. Sie haben ene Wurmkiste gebaut, Wimpel genäht ud die Hochbeete werden von ihnen bemalt.
    Schüler*innen aus dieser Schule haben teilweise schwierige Lebensumstände, wenn sie was anderes als Unterricht brauchen, dürfen sie in den Garten

    Die Röder-Stiftung unterstützt das Projekt (= Stellen kommen wohl von diesem Geld)
    Insgesamt besteht die Gruppe aus 40 Menschen, eine ganz bunt gemische Gruppe, von der Kooperation mit einem Seniorenheim ist noch ein älterer Herr übrig, der regelmäßi kommt. Leo macht auch viel Sozialarbeit hier, die Menschen wollen erzählen, jemanden haben, dem sie von sich und ihren Problemen berichten können.
    Sie organiseren sich über WhatsApp, Leo schreibt einen Tag vor dem Gartentag, was zu tun ist.
    Park Fition hat eine Förderung eines „Diaspora Gewächshauses“ bekommen, in dem Pflanzen aus der Heimat von Menschen angebaut werden sollen, die sich im Garten und Stadtteil engagieren. Der Aufbau des Gewächshauses geht langsamer vonstatten, als gedacht.

    (mehr …)

  • Berlin: bei Max Pflanzen gärtnert die Schule und die Nachbarschaft

    (Besuch)
    Den Garten gibt es seit 2015. Der Initiator Gregor und ein paar Leute (bunt gemischte Gruppe, mehrere Nationalitäten) war auf der Suche nach einer Fläche und hat auch seine alte Klassenlehrerin gefragt, die inzwischen das Max Planck Gym leitet, das mit seiner Schule fusioniert war. Die war gleich begeistert, da sie eh gerade überlegten, was sie mit der Biodv Fläche machen sollen, die auf dem ehemaligen Appelplatz der Schule angelgt wurde.

    Der Gemeinschaftsgarten entstand, der gleichzeitig Schulgarten ist. Es gibt ein paar Beete, die als Beete erkennbar sind – die Wurzeln der Bäume sind hier ein Problem, es wächst nicht viel – und dann gibt es Kanninchen usw. Sie haben ein paar Hochbeete gebaut. Es gibt Gemeinschaftsbeete, ein paar individuelle Beete und ein paar Schulbeete.
    Sie müssen nix zahlen als Gruppe, sich aber um die Fläche kümmern – ein Teil bleibt wild, ein große Artenvielfalt ist zu finden. Ab und an übernachten Obdachtlose, die aber weg müssen (Schule!), oft finden sie auch Spritzen usw – das wird dann angezeigt. Vandalismus gibt es nicht, ab und an wird vorne bei den Beeren was geerntet.
    Von Seiten der Schule finden einige Angebote im und mit dem Garten statt. Eine AG Stadtgarten gibt es, bald eine AG Honigbienen (gibt einen Imker), der Oberstufenkurs hat Hochbeete gebaut, sie malen gerade den Geräteschuppen an, ein FoPro kartiert rund um den Boden, die Bäume etc.
    direkt nebenan ist „Mosaik“, da bekommen sie Holz und Zuschnitte her
    Nachhaltikeit wird in der Schule groß geschrieben, es ist eine UNESCO-Schule, sie haben auch Schwammbeete (Gartenleistungen!), sind noch in Kontakt mit den Forschenden, haben einen Hydrotower in der Küche, in dem Salat wächst, wollen noch mehr Regenrinnen anzapfen und in Profiauffangsysteme leiten, um Wasser zu haben, Apfelbäume wurden gepflanzt.
    Mitmachen kann jede*r, ab und an kommen Menschen aus der Nachbarschaft dazu – ein Schild wollen sie nun wieder aufstellen (gerade sind sie ohne), Werbung machen sie auf Insta – Vernetzungsarbeit können sie nicht leisten.

    Die Schulleitung hat kein offiziellen OK vom Grünflächen- oder Schulamt und will auch keine schlafenden Hunde wecken.

    Aus dem Antrag/Antworten:

    1. Entwicklung/Anzahl Teilnehmende: Die Gruppe MaxPflanzen besteht mittlerweile im zehnten Jahr; die Anzahl der Gärtner*innen beträgt 17.

    2. PR für den Garten: Die Gruppe MaxPflanzen hat einen Instagram-Auftritt, dieser brachte/bringt sowohl Besucher*innen als auch vereinzelt neue Teilnehmende. Ansonsten: Mundpropaganda (funktioniert!).

    3. Anzahl Beete/Anzahl: Hochbeete: aktuell 12, davon 1 ausschließlich zur Nutzung durch AG Stadtgarten (7./8. Klasse) und 1 für den Zusatzkurs Stadtgarten (Oberstufe) und dem Wahlpflichtunterricht Biologie Klasse 10. 4 Nutzung durch Einzelpersonen (MaxPflanzen)

    Beete/Pflanzareale im Gelände: Keine genaue Angabe möglich, das variiert. Beerensträucher an verschiedenen Orten, werden durch AG Stadtgarten gepflegt, ernten dürfen alle, wobei die Schüler*innen unbedingt Vorrang haben sollten; danach die Kinder von MaxPflanzen. Naschgarten!

    4. Kooperation mit MPG (wie):
    a) Auf kürzestem Weg Absprache zw. mir und Christiane Thomas.
    b) Funktioniert sehr gut.

    5. Eigener Bereich MPG
    Ja, das sog. Biotop. und zwei Hochbeete.

    6. Absprachen MaxPflanzen/MPG
    s. Pkt. 4

    7. Nutzung Gartengeräte/Reparaturen:
    Die großen Gartengeräte (Spaten, Grabgabeln, Rechen etc.) werden im Schuppen gelagert und sowohl von MaxPflanzen als auch MPG genutzt. Kleinere Geräte wie z.B. Gartenschere halten wir getrennt vor. Reparaturen werden idR durch MaxPflanzen durchgeführt.

    8. AG Stadtgarten und Zusatzkurs Stadtgarten
    Die AG Stadtgarten führt die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 7 und 8 im Rahmen des schulischen Ganztags (1 Termin/Wo) an die Themen Naturbeobachtung, Pflege, Aussaat und Ernte heran. Großen Wert lege ich persönlich darauf, dass die Schüler*innen zusammen, d.h. arbeitsteilig  arbeiten.

    Der Zusatzkurs Stadtgarten findet in der Oberstufe (1./2.Semester) statt. Dort lernen die Schüler*innen nachhaltiges ökologisches urbanes Gärtnern. Ebenfalls sind Pflege, Aussaat und Ernte ein Thema.

    9. Bausatz eines Gewächshauses:

    Da wir nicht die Materialien oder geschweige eine Werkstatt haben, wo wir die Materialien bearbeiten könnten, würden wir uns einen Bausatz für ein Gewächshaus anschaffen wollen.

    Materialien des Gewächshauses wären:

    • robuste Aluminiumkonstruktion mit Stahlsockel 
    • evtl. Plexi- bzw. Acrylglas, (aber vielleicht gibt es noch ein nachhaltigeres Material)
    • Regenrinnen-System

    Dieser Bausatz soll dann zusammen mit allen Mitglieder aufgestellt werden. Jeder hat dann, die Möglichkeit diese Gewächshaus zu nutzen. Aufteilung erfolgt nach Absprache im Gemeinschaftsgartenteam.

    Die Ernte erfolgt durch alle Mitglieder, so dürfen auch die Gemeinschaftgartenmitglieder in den Sommerferien an den Beeten der Schule sich gern bedienen. Ansonsten hat jeder seinen Bereich und kann seine eigne Ernte genießen.

    Wir haben auch schon unsere Ernte beim Sommerfest des Max-Planck-Gymnasiums präsentieren und anbieten können.

    (mehr …)

  • Wuppertal: Urban Garden Bayer-Platz läuft gut

    den Garten gibt es noch und unsere Gärtner*innen sind immer noch sehr aktiv. In der kommenden Woche gibt es wieder ein Planungstreffen, was sich alle Beteiligten für die Pflanzsaison 2025 wünschen. Im Winter wurde sich mehr mit der Vogelbeobachtung beschäftigt, jetzt soll natürlich wieder mehr der Fokus auf dem gemeinsamen Gärtnern liegen. Der Garten wird auch regelmäßig von der Grundschule und einer Kindergruppe aus dem Quartier besucht. (mehr …)

  • Berlin Reinickendorf: Lettegarten auf Schulgelände

    (Projektbesuch)
    Über eine QM-Aktion sind im Kiez an einigen Stellen kleinere Hochbeetgärtchen entstanden. Einer von den Naturfreunden aus, die auf einer Fläche zwischen Schule und Bürgersteig, die eingezäunt ist und zur Schule gehört, ein paar Hochbeete gebaut haben und mit Nachbar*innen dort gärtnern. Offen ist der Garten nur, wenn jemand vom Team da ist – wer zum Team gehören möchte, bekommt einen Schüssel.
    Die Fläche ist ziemlich schattig, Geräte sind in einer kleinen abschließbaren Kiste, größere in offenen blaunen Tonnen. Sie bauen auch ein bisschen was im Boden an, haben aber die Bodenqualität nicht getestet.
    Sie haben 1-2 mal in der Woche offenes Gärtner, da bleiben dann oft Leute am Zaun stehen und fragen interessiert.
    Es könnten aber noch mehr Leute mitmachen.
    Als ich da war, gab es kurz vorher einen Vandalismusfall. Einige Sachen waren auf der Fläche rumgeschmissen worden, Müll verteilt, ob was kaputt ging odre geklaut wurde, war nicht ganz klar.
    Die Naturfreunde sehen Gartenprojekte als niedrigschwellige Kontaktmöglichkeiten für und mit der Nachbarschaft

    Auf der anderen Seite der Schule ist eine Art Schulgarten in Hochbeeten. (mehr …)

  • Wuppertal: im Heckinghauser Garten werden Sitzmöglichkeiten und ein Kompost gebaut

    Seit Frühjahr 2022 gibt es ein Gartenprojekt auf einem neu gestalteten Platz. Sowohl Anwohner*innen als auch Institutionen und Einrichtungen können hierbei teilnehmen und Verantwortung über ihr eigenes kleines Beet übernehmen, aber auch gemeinsam ernten, kochen und feiern.. Neben Einzelpersonen und Initiativen haben insbesondere Gruppen von Kita, Schule und Stadtteiltreff großes Interesse an dem Areal.
    2023 soll dieses allseits beliebte Projekt durch neue eigenständige Ideen und Projekte ergänzt werden. Hierfür haben alle Beteiligten in den letzten Wochen Ideen gesammelt: der Bau eines Kompostes, die Errichtung von Sitzmöglichkeiten, die Gestaltungeines Rosenbogens als Eingangstor zum Areal und die Aufstellung eines Sonnensegels sind Ideen der urbanen Gärtner*innen. Neben den genannten Ideen beginnt die reguläre Pflanzsaison im Februar. Die Gärtner*innen bauen wollen dabei Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse aus unterschiedlichen Kulturen anbauen.

    Ist die Nutzung des Platzes für den Gemeinschaftsgarten befristet?

    Die Nutzung ist nicht befristet. Das Grundstück steht im Rahmen der Sozialen Stadt unbefristet den Bürger*innen des Quartiers zur Verfügung.

    Gibt es eine vertragliche Grundlage?

    Die Stadt ist für die vertraglichen Grundlagen zuständig und hat die Hochbeete bezahlt. Eine Pacht wird nicht genommen. Auch für Winterdienst und Verkehrssicherheit ist die Stadt verantwortlich.

    Waren Nachbar*innen an dem Bau beteiligt? Sollen noch weitere Beete gebaut werden?

     

    An der Planung waren Bürger*innen beteiligt. Gebaut wurden die Hochbeete im Auftrag der Stadt. Weitere Beete sollen nicht entstehen, aber sonst ist unserer Phantasie keine Grenzen gesetzt! Allerdings müssen wir (in diesem Fall die KOMM-Initiative der Ev. Kirchengemeinde) die Mittel und das ehrenamtliche Engagement zur Verfügung stellen bzw. beschaffen.

    Wie viele Menschen gärtnern? Gibt es ein Kernteam und wenn ja, wie groß ist dieses? Wie viele Menschen haben ein eigenes Beet? Wie viele Organisationen sind dabei?

    Tatsächlich sind wir davon begeistert, wie viele Heckinghauser Bürger*innen sich beteiligen. Insgesamt sind 30 neue Nachbarn (Menschen mit Fluchthintergrund, die in Heckinghausen eine Heimat gefunden haben), 25 Senior*innen, 50 Grundschulkinder, ein Kindergarten und noch eine Reihe von Privatpersonen am Gärtnern. Wir haben vor allem Gemeinschaftsbeete. Allerdings haben der Seniorentreff, die Grundschule und der Kindergarten ein eigenes Beet. Insgesamt sind sechs Organisationen kontinuierlich dabei.

     

    Wer trifft die Entscheidungen rund um den Garten und wie läuft die Kommunikation (wer welches Beet bekommt, was gepflanzt wird, welche Aufgaben anstehen und wie erledigt werden, wann Treffen stattfinden, wie das Ganze finanziert werden kann etc.?)

    Wir haben ein Kernteam – bestehend aus 8 Menschen (6 Neue Nachbarn und 2 Frührentner*innen). Sie koordinieren die Arbeit, stellen Gießpläne auf, organisieren Veranstaltungen usw. Diesem Team und seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass dieses Projekt so toll läuft.

    Gibt es gemeinsame Gartentage oder kommen die Gärtner*innen zu unterschiedlichen Zeiten?

    Es gibt gemeinsame Gartentage (donnerstags) und daneben gesonderte Zeiten für Institutionen wie die Schule, der Senioren Treff und Kindergarten. Allerdings ist es uns wichtig, Angebote wie ein Sommerfest, Kerngedanke usw. für alle gemeinsam anzubieten.

    Wo wird gemeinsam gekocht und gegessen? Wird die gesamte Ernte gemeinsam verzehrt? Auch die aus den individuellen Beeten?

    Wir versuchen die Ernte der Gemeischaftsbeete gemeinsam „zu verkochen“! Einmal lädt die Senior*innen alle zum Gemüseeintopf ein, ein anderes Mal wird arabisch oder tückisch gekocht. Wir feiern Erntedank und Fastenbrechen gemeinsam. Die Grundschule bereitet ihr Essen selbst vor! Das gemeinsame Kochen und Essen ist im Stadtteiltreff – genau gegenüber des Bürger Gartens – möglich!

    Was, neben den Hochbeeten, gibt es noch an Infrastruktur?

    Wir haben eine Wiese und einen Sportplatz am Bürgergarten und das Stadtteilzentrum mit großem Spielplatz gegenüber.

    Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese für die Gärtner*innen zugänglich?

    Wir haben einen Schuppen für die Gartengeräte. die Gärtner*innen erhalten den code für das Schloss.

    Was schafft Gemeinschaft? Verstehen die Gärtner*innen sich als eine Gruppe?

    Tatsächlich sind sie 2022 als Gruppe – unabhängig vom Alter und den kulturellen Wurzeln- zusammengewachsen. Das gemeinsame Essen und das tolle Kernteam ist dabei vor allen für diesen Erfolg verantwortlich.

    Wie beteiligen sich die Gärtner*innen und die Organisationen an den Kosten?

    Die Gärtner*innen finanzieren Getränke, Nachtisch, Kaffee ect. Die Ev. Kirchengemeinde finanziert die Honorarkosten eines Gartenpädagogen, der für alle Beteiligten Workshops anbietet. 2022 wurden Pflanzen, der Bau der Hochbeete usw. über die Soziale Stadt finanziert. Leider ist diese Förderung 2023 nicht möglich!

     

    Haben Sie Kontakt mit dem Grünflächenamt und gäbe es da die Möglichkeit der Unterstützung (mit Pflanzen, Werkzeugen)?

    Ja, sie haben die Hochbeete gebaut. Laufende Kosten für Pflanzen ect. können von ihnen nicht übernommen werden.

    Wer würde die Sitzmöglichkeiten wo bauen?

    Die Sitzmöbel würden unter Anleitung eines Schreiners von Senior*innen und neuen Nachbarn zusammengebaut und von Kindern der Grundschule gestaltet.

    (mehr …)

  • Tübingen: Wilde Linde

    (Antrag, Antworten)

    Wir werden in die Gartensaison 2022 am 15.03. mit einem Team von sieben Personen starten.
    Stattgefunden hat bereits ein Gespräch mit dem Direktor der benachbarten Grundschule, mit dem
    eine Kooperation abgesprochen wurde.
    Pflanzenbaulich möchten wir in 2022 zusätzlich zu unseren üblichen Tätigkeiten, die im Jahresbericht
    2021 beschrieben sind, Folgendes umsetzen:
     Anlegen eines kleinen Heilkräutergartens
     Anpflanzen weiterer Blühsträucher
     Daran arbeiten, dass unsere große Wiesen blühender wird
     Begrünung unseres Gerätewagens
     Weiteren Platz für einjährige blühende Pflanzen einrichten

    1. Was hat die Gruppe für Ideen, welche Maßnahmen sind geplant, damit die Gruppe wieder wächst. Viele Gärten sind ja in den „Corona-Jahren“ gewachsen, haben sich bei der Wilden Linde nicht mehr Leute für das Mitgärtnern interessiert? Gibt es Schilder am Garten, wie macht ihr darauf aufmerksam? Gibt es vielleicht mal wieder eine Infoveranstaltung oder Angebote im Garten für die Nachbarschaft?

    Neben der erwähnten Kooperation mit der benachbarten Grundschule haben wir ganz aktuell eine eigene Webseite in Vorbereitung, die als eine Art digitales schwarzes Brett mit Terminen, Vorhaben, etc. fungieren soll.

    Auf die Zahl der Mitmachenden in der Wilden Linde hatte Corona keinen bemerkbaren Einfluss. Der Unterschied zu anderen Gärten lässt sich möglicherweise dadurch erklären, dass Studierende teilweise während der digitalen Lehre gar nicht in Tübingen waren. Generell bleiben bisher nur wenige Leute über mehr als ein Jahr aktiv.

    Es gibt zwei Schilder am Garten. Von dort aus wird man in Zukunft auch zum „digitalen schwarzen Brett“ gelangen. Das Werkstadthaus veröffentlicht außerdem Termine im Newsletter und auf seiner Webseite. Von der Kooperation mit der benachbarten Grundschule versprechen wir uns ebenfalls eine erhöhte Sichtbarkeit (z.B. in der Elternschaft).

    1. Beteiligen sich die Gärtner*innen inzwischen an den Kosten für Saatgut und Pflanzen? Welche Möglichkeiten sehr ihr, dass der Garten unabhängiger von Fördergelder werden kann?

    In der letzten Saison gab es vereinzelt Sachspenden (z.B. Natur-Randsteine, Schrauben & Muttern, Kette mit Zahlenschloss, Schneckenkorn und Setzlinge). In Zukunft sollen freiwillige Geldspenden erleichtert werden (z.B. via Paypal).

    1. Gibt es Überlegungen dazu, dass mehr Kooperationspartner (z.B. aus dem Stadtteil) gewonnen werden können und der Garten auch von Gruppen genutzt wird?

    Ja, diese Überlegungen ergeben sich aus der Lage des Gartens: Er befindet sich in einem Erholungsgebiet an einem Fahrradweg zwischen Innenstadt und Freibad. Die nächsten Gebäude sind Schulen. Mit diesen planen wir uns zu vernetzen. In den letzten zwei Jahren wurden in der unmittelbaren Nachbarschaft des Gartens zudem ein Spielplatz, ein Skatepark, ein Pumptrack und weitere Trainingsanlagen (3-in-One Bewegungspark)  gebaut. Wir sehen darin erhöhtes Wachstums- und Vernetzungspotential für die Wilden Linde unter Interessierten verschiedenster Altersgruppen und erwarten hier Synergieeffekte.

    1. Gibt es derzeit Kooperationpartner und wie beteiligen diese sich an den Kosten?

    Die benachbarte Grundschule hat eine Beteiligung von ca. 10% der jährlichen Kosten mündlich zugesagt. Dies soll sie nun, neben anderen Absprechen, schriftlich fixieren. 

    1. Wer kümmert sich um den Heilgarten und wer nutzt diesen?

    Die Idee zum Heilgarten entstand dadurch, dass eine neue Person kam, die sich nur für Heilpflanzen interessierte. Um auch dieser Person ein Angebot zu machen, haben wir eine kleine Fläche mit Natursteinen, die dem Gemeinschaftsgarten gespendet wurden, umrandet und nun vor, dort Heilpflanzen anzubauen. Zur Nutzung bestände die Möglichkeit, die wirksamen Teile, z.B. Blätter, allen Gärtner*innen anzubieten, sowie deren Bekanntenkreis.


    (mehr …)

  • Meuchefitz: Gemeinschaftsgarten im Wendland entsteht

    (Antrag, Fragen)

    Antrag

    „Auf     dem   Gelände   des   Kommunikationszentrum Meuchefitz   befindet   sich   auch   ein   verwildertes Gartenareal, dieses soll im kommenden Frühjahr wieder nutzbar gemacht   und   zum Gemeinschaftsgarten gemacht werden Die   Örtlichkeiten   des   KOZ   werden   von   verschiedenen   initiativen   bespielt.   Das Gartenprojekt  wird vor allem vom Netzwerk „ Freier Fluss „ initiiert.

    Der Freie Fluss ist ein ( für alle zugänglicher) Zusammenschluss von  Menschen aus der Region,   die   (ehrenamtlich)   das   Ideal   des   tauschlogikfreien,   bedarfsorientierten Wirtschaftens   verfolgen.  Das   kann   z.B.   den  Anbau   von  Gemüse   bedeuten   das   nicht verkauft und auch nicht gegen andere  Dinge eingetauscht wird sondern je nach Bedarf an all jene die vorher Bedarf angemeldet haben verteilt wird. Das Ideal ist es ein stabiles Netz aufzubauen das die Bedarfe der einzelnen sichert ohne dass dabei aufgerechnet oder verglichen wird. Dabei geht es um mehr als um die Versorgung mit Gemüse oder anderen materiellen Güter( wie Brot Tofu Apfelsaft,die bislang produziert werden) sondern vielmehr um eingesellschaftspolitisches Experiment.

    Die Gartengruppe des FF versteht sich als  Patin des Projekts und somit in Kooperation mit dem KOZ zuständig dafür den Überblick über das Projekt zu behalten. Neben der Nutzung für den Gemüseanbau im FF ist ein wesentlicher Aspekt der der Begegnung.   Der   Gasthof   Meuchefitz   ist   seit   jeher     ein   Begegnungsort   .   Begegnung zwischen Menschen die sonst wenig miteinander zu tun haben. Alteingesessenen Dörflern jungen   Aktivist*innen   ,Menschen   die   im   Landkreis   gelandet   sind   da   sie   aus   ihren Herkunftsland fliehen  mussten, Bewohner*innen des Projekt…
    Durch die Corona Pandemie ist auch hier jedoch eine spürbare Lücke entstanden,alle ziehen sich stärker in ihre Enklaven zurück und es fehlt ein Begegnungsort Mit der Wiederbelebung des Gartens möchten wir einen solchen Corona kompatiblen neuen Begegnungsort schaffen
    Offensiv möchten wir alte Dorfbewohner*innen  einladen ihr Wissen weiterzugeben oder auch nur zum Klönschnack  bei einem einmal alle drei Monate geplanten offenen Garten Tag mit Lagerfeuer und Verkostung vorbei zuschauen, Des weiteren wird eine Kooperation mit der Grundschule im Nachbarort angestrebt. Eine Kooperation findet auch mit der Gruppe solidarische Provinz statt die geflüchtete
    Menschen im Landkreis unterstützt.
     
    Was ist geplant? Wann ist es geplant?
    Den Auftakt für die Wiederbelebung des Gartenareals solle ein Garten Aktionswoche In der ersten März Woche darstellen Diese Aktionswoche wird maßgeblich von der Garten Gruppe   des   FF   initiiert   und     betreut,   ist   aber   für     alle offen. Die Woche soll genutzt werden den Garten gemeinsam zu planen wobei die Wünsche der verschiedenen Gruppen einfliessen sollen. Ein  Teil soll der Anbau des FF Gemüse sein.
    Darüber hinaus ist jedoch noch viel Platz. Eine Gruppe die den Orten für den Anbau von Heilkräutern sucht hat bereits Interesse
    angemeldet und ist in Kontakt mit einer alten Dame aus dem Dorf die mit ihrem Wissen unterstützen möchte.
    Die Grundschule Küsten hat  ebenfalls Interesse bekundet an der Gestaltung teilzuhaben Mittelfristig sind regelmässig stattfindende  workshoptage/Wochenenden geplant Bereits fix ist  der Bau eines Geodomes für den Tomatenabau, das direkt im Anchluss an
    die Auftaktwoche stattfinden soll. Dieses Projekt wurde von einer Initative von FLINTA Personen angeregt die den Bau  und die Planung  des Bauprojektes als Flinta  Baustelle umsetzen wollen.  Das fertige Tomaten Haus  und die hoffentlich üppig darin wachsenden Früchten werden
    für alle nutzbar sein weitere Aktionswochenendsthemen sind angedacht:
    Ein Anwohner aus dem Dorfumfeld hat bereits agekündigt einen Workshop im   Nutzen und   Warten   von   Sensen,   sowie   regelmässig   offene   Dengel  und   Schärf   anleitung anzubieten zu wollen.Angedacht sind desweitern ein Kompostworkshop,
    ein Weidenzaunbau Wochenende sowie ein Heilfplanzen workshop Die Beschaffung der Materialien  soll  möglichst  kostengünstig stattfinden.
    Für den Jungpflanzenberdarf haben bereits verschiedene SoLaWis der Region  zugesagt Pflanzen zu spenden und auch Baumaterialien werden wir möglichst gebraucht besorgen. Dennoch   werden   einige   Kosten   anfallen.   Für   diese   wären   wir   froh   ihre     finanzielle
    Unterstützung zu bekommen.“

    Antworten auf meine Fragen

    Wie groß ist die Fläche und wem gehört diese Die Fläche gehört zum Kommunikationszentrum Meuchefitz,Grösse:ca 500m2
    Was soll neben Beeten und dem Geodome noch an Infrastruktur auf der Fläche entstehen? Es gibt einen kleinen Geräteschuppen der wieder fit gemacht werden soll. es kann eine feuerstelle angelegt werden, oder bänke aufgestellt das liegt in den Wünschen der Gärtner*innen. Auch eine Komposttoilette die reaktiviert werden kann ist vorhanden

    Woher kommt das Wasser? Es kann im Wassserwagen beim Kommunikationszentrum geholt werdenWo werden die Gartengerätentergebracht und wie haben die (potentiellen) Gärtner*innen jederzeit Zugang dazu? Es solle ein Geräteschuppen entstehen / ausgebaut werden der jederzeit zugänglich ist

    Ist das Gelände jederzeit offen?ja

    Wie viele Menschen wohnen in dem Dorf? 54

    Wo sind die Geflüchteten untergebracht, wie weit ist das von der Gartenfläche weg und wie würden die Menschen zum Garten kommen? Die Geflüchteten Menschen sind hier im Landkreis glücklicherweise nicht mehr alle zentral untergebracht .Die Meisten wohnen jedoch in Lüchow. Von dort ist  Meuchefitz gut mit dem Fahrrad zu erreichen( ca 7km)

    Wie viele Gärtner*innen sind in der Gartengruppe des FF und wo gärtnern diese derzeit? In der letzten Saison gab es ein Privatgrundstück  einige Dörfer weiter das kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. DIeses ist  dieses Saison nur noch bedingt nutzbar. Kern der Gartengruppe sind 5 Menschen.

    Sie schreiben, dass es alle drei Monate einen „offenen Gartentag“ geben soll, wie und wann kann man sonst mit gärtnern? der offenen Gartentag ist offen für Leute die einmal reinschnupeprn möchten Ansonsten sollen Gruppen entstehen die bestimmte Projekte betreuen. zb. die Heilplflanzengruppe die kKräuterspirale, etc. auch diese Gruppen sind offen für alle sie treffen sich aber zu festen Teerminen und besprechen sich zu ihren vorhaben

    Auf der Homepage habe ich noch keine Information zu dem geplanten Gemeinschaftsgarten gefunden, gibt es ein Schild? Wie machen Sie den Gemeinschaftsgarten bekannt?Wie wird die Auftaktwoche beworben? Wir können die Initiative gerne mit auf die homepage setzen.

    Generell läuft die Kommunikation hier auf dem Land meist aber anders. Wir haben das Projekt am Schwarzen Brett des Dorfes, sowie dem des Gasthof Meuchefitz bekannt gemacht und vor allem aber  im  “ Gespräch über den Gartenzaun“ davon erzählt. Daraus ist  bei einigen  Interesse entstanden.

    Im Netzwerk Freier Fluss wurde die Initiative bereits über den mailverteiler kommuniziert. Mit der Grundschule sind wir im direkten Gespräch ebenso mit der Geuppe solidarische Provinz. Auch in einem Jugendtreff der Gegend werden wir einen Aushang  machen.

    Die Gruppe ist aus der Freie Fluss Gartengruppe herraus entstanden. es sind weitere Personen dazu gestossen , teilweise aus dem Netzwerk Emanzipatorische Landwirtschaft


    (mehr …)

  • Erlangen: Gymnasium bietet Urban Gardening als Wahlfach an

    (alerts)

    Fr. Jamshidpour | Klasse 6 – 10

    Urban Gardening bedeutet „städtischer Gartenbau“ und das wollen wir in diesem Kurs auf unterschiedlichster Weise ausprobieren.

    Das erwartet Dich u.a.:

    • Mobile Hochbeete aus Alltagsmaterialien bauen und bepflanzen
    • Eigenen Humus mit einer „Wurmkiste“ produzieren
    • Guerilla-Gardening gegen das städtische Grau
    • Den „Tomatenfisch“ entdecken und züchten
    • Garantiert dreckige Hände
    • Ökologie in der Praxis und nachhaltiges Denken und Arbeiten

    https://www.mtg-erlangen.de/index.php/wahlunterricht/702-wahlunterricht-oekologisch

    (mehr …)

  • Duisburg: Kants Garten wichtig für viele in der Pandemie

    (Mail)

    Wir waren trotz Corona ziemlich aktiv in 2020, zusätzlich zu unseren Kants Garten Aktivitäten haben wir zwei große und zwei kleine Staudenbeete in anderen Teilen des Kantparks bepflanzt – das ist in 2021 dann um einige Beete erweitert und gerade eben mit 30.000 Blumenzwiebeln ergänzt worden. Hier handelt es sich jedoch offensichtlich nicht um Selbstversorgergärten für uns Zweibeiner, sondern mehr bunte Insektenweiden, wir arbeiten an einem sehr lange blühendem „Duisburger Nektar & Pollen Coop“ 😉 und hoffen so, die Artenvielfalt zu fördern. 

    In Kants Garten sind wir jedoch ebenfalls weiterhin happy GärtnerInnen, lieben unsere Minzebar und frischen Kräuter, das teils selbstgezogene, vielfach aber auch als Setzlinge gepflanzte Gemüse und köstlichen Salat und freuen uns auf eine Beeren-Ernte, die aber in diesem Jahr noch zierlich ausfiel. Die Johannisbeeren bilden aber schon einen sichtbaren Wall um unsere Bank, die Stachelbeeren hatten ein paar köstliche Früchtchen. Unser Gartenprojekt hat uns Halt gegeben und gute Gründe, trotz Lockdown an die frische Luft zu kommen.

    Und er macht nicht nur uns Freude sondern sehr, sehr vielen Menschen, die Ihn ebenfalls regelmässig gerne besuchen kommen. Wir stellen fest: unser Garten stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Nachbarschaft. Durch die Pandemie gibt es unendlich viel mehr Parkbesucherinnen aus allen Generationen. Viele Menschen sprechen uns an und danken für die Blumen, die nun an so vielen Stellen wachsen – freuen sich sehr darüber. Kürzlich kam jemand aus seinem anliegenden Büro zu unserer Pflanzaktion, weil er uns dringend Mitteilen wollte, dass er jeden Tag zu den Blumenbeeten schauen geht, sich über die Insekten freut und ihm das alles sehr viel in diesen pandemischen Zeiten bedeutet … Wir haben direkt gegenüber der Schulhöfe des Gymnasiums ein 400 qm großes Beet von Efeu befreit und kunterbunt mit Stauden und Geophyten bepflanzt – die Freude bei Lehrenden wie den SchülerInnen freut auch uns immer wieder. Die Kids, die tag ein, tag aus während es Log Downs Basketball spielten und spontan mitgemacht haben beim Humus verteilen und beim Pflanzen (wir haben grade unseren zweiten Sattelschlepper Humus geliefert bekommen, lagert bis zur Verwendung auf einem Betriebshof der Wirtschaftsbetriebe). Unsere 45 Vogelnisthäuser werden gut bewohnt (zusammen mit einer Biologin haben wir grade geeinigt und evaluiert). Unsere 5 Fledermauskolonien sind wieder um weitere Schutzkästen ergänzt. 


    (mehr …)

  • München: Stadtacker wächst über den Gartenzaun

    (NL)

    Erfreulicherweise finden immer wieder neue Leute in den StadtAcker, die gerne mitmachen wollen. Und auch umgekehrt wächst der StadtAcker über den Gartenzaun ins Quartier hinaus: Bereits letzten Herbst konnten wir mit Unterstützung der LH München und der Deutschen Wildtier Stiftung die Blühbereiche auf der Südseite des Gartens anlegen. Erste Ergebnisse werden langsam sichtbar. Vor Kurzem pflanzen wir zusammen mit der Nachbarschaft eine 20m lange Naschhecke aus unterschiedlichen Beerensträucher entlang des östlichen Zauns (s. Bild). In die andere Richtung legen wir mit der Mittelschule Elisabeth Kohn-Straße ein erstes Gemüsebeet auf dem Schul-Gelände an. (mehr …)

  • In Neukirch/Lausitz entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    In Neukirch/Lausitz entsteht ein Gemeinschaftsgarten. Dieser soll von Familien und für Schulen genutzt werden und es sollen auch Veranstaltungen, Workshops, Kino stattfinden.

    • Wie groß ist die Fläche und für wie lange können Sie diese nutzen? Gibt es eine Befristung?

    Die Gartengröße beträgt ca. 1000m², der Garten befindet sich im Eigentum der Gemeinde Neukirch und wurde unbefristet an den Mehrgenerationenhof e.V. verpachtet.

    • Müssen Sie eine Pacht zahlen und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Es wird keine Pacht erhoben.

    • Wie groß ist die Gruppe und wie haben Sie bisher auf das Projekt aufmerksam gemacht?

    Derzeit engagieren sich 7 Erwachsene sowie 3 Kinder in diesem Projekt, es sollen noch weitere Interessenten geworben werden. In der öffentlichen Presse wurde mit einem Artikel aufmerksam gemacht, des Weiteren gab es eine Plakataktion, bei der in öffentlichen Einrichtungen sowie Wohnblöcken Plakate verteilt wurden. Es fand am 16.10.2020 ein Tag des offenen Gartentors statt, auf Grund des Regens waren nur 7 Personen gekommen.

    • Wer bohrt den Brunnen, baut die Komposttoilette, legt die Beete an etc.?

    Die baulichen Arbeiten werden von den ehrenamtlichen Helfern sowie den zukünftigen Gartennutzern durchgeführt. Punktuell erhalten sie Unterstützung vom Bauhof der Gemeinde Neukirch sowie den Mitarbeitern des Naturschutzzentrums Neukirch.

    • Wie viele Beete soll es geben und sind das dann gemeinschaftliche Beete oder wie ist das Konzept?

    Es sollen 10  Beete für Familien entstehen sowie 14 Beete, die im Rahmen eines Schulprojektes (GTA) genutzt werden. Die Familien können ihr Beet individuell bestellen, erhalten dabei fachliche Anleitung und dürfen die Ernte selbst verzehren. Für die Zukunft sind evtl. auch Beete geplant, um alte Gemüsesorten anzubauen, Pflanzen zur Samengewinnung zu züchten oder ein gemeinschaftlich nutzbares Kräuterbeet.

    • Was verstehen Sie unter Kreislaufgarten?

    Im Garten soll durch Nachhaltigkeit eine Kreislaufwirtschaft entstehen. In Ruheflächen und Pufferzonen leben Vögel und Insekten. Diese Flächen dienen zur Abgrenzung oder zum Schutz nach außen, zum Beispiel gegen Wind. In die Pufferzone wird so wenig wie möglich eingegriffen, Sträucher werden z.B. nur selten geschnitten, um einen natürlichen Habitus zu erhalten. Dann gibt es eine sogenannte Hotspot-Zone, hier werden die Nährstoffe abgenommen und in die Ertragszone eingebracht, zum Beispiel Rasenmahd. Diese bezieht sich auf die Wiese, auf der man sich ausruhen kann oder die Kinder spielen. Die Ertragszone soll dem Gemüseanbau dienen. Hier sollen möglichst nur samenechtes Saatgut und alte Sorten zum Einsatz kommen, um die Artenvielfalt zu erhalten. Es wird keine Chemie benutzt . Alte Abfälle und Pflanzenschnitt werden im nächsten Jahr als Kompost wieder eingebracht.  Sind Pflanzenschutzmaßnahmen von Nöten wird mit biologischen Maßnahmen agiert.  So entsteht ein in sich geschlossenes System, das mit den Jahren autark werden kann.

    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen dann Zugang dazu?

    Voraussichtlich stellt das Naturschutzzentrum Neukirch einen nicht mehr genutzten Holzschuppen zur Verfügung. Die Eingangstür wird mit einem Zahlenschloss gesichert, der Code ist nur den Gartennutzern bekannt.

    (mehr …)

  • Horner Paradiese

    (Recherche)

    Horner Paradiese“, so steht es auf einem hölzernen Schild am Eingang. Durch die Gartenpforte geht es auf die rund 2.000 Quadratmeter große Fläche. Eine Kräuterspirale bildet den Mittelpunkt des Gemeinschaftsgartens. Rundherum gibt es viele kleine Beete, auf denen bunte Blumen oder Gemüse wachsen sowie behindertengerechte Hochbeete. 

    Der Gemeinschafts-Garten „Horner Paradiese“

    Gärten sind für alle
    Seit der Eröffnung der „Horner Paradiese“  im April gärtnern hier Nachbarn aus dem Stadtteil. Daniel Thoni ist einer von ihnen. Auf dem Beet, das er angemietet hat, wachsen unter anderem Erdbeeren, Kohlrabi, Kresse und Radieschen – und auch ein paar bunte Blumen. „Meine Frau und ich haben Lust am Gärtnern und auch unsere kleine Tochter kann hier fröhlich mitmachen. Wir wohnen ganz in der Nähe und kommen sowieso immer hier vorbei. Das macht einfach Spaß.“

    „Horner Paradiese“ – beliebter Treffpunkt

    Das Gemeinschaftsgartenprojekt „Horner Paradiese“ wurde von Bürgern im Rahmen eines Ideenwettbewerbs für Hamburgs längsten Park, die Landschaftsachse Horner Geest, erdacht, erklärt Barbara Büchler vom Stadtteilverein Horn e.V.. Sie koordiniert das Projekt zusammen mit anderen Nachbarn. „Hier treffen sich ganz unterschiedliche Menschen: kleine und große, alte und junge.“ Auch Schulklassen kommen zum Gärtnern hierher. So erleben Kinder und Jugendliche, wie gesundes Obst und Gemüse wächst.

    Kräuterspirale für alle

    Die vermieteten Beete sind für den Eigenbedarf bestimmt. Die Stadtteilgärtner hoffen, dass das auch weiterhin von allen Nachbarn respektiert wird. Von der gemeinsam bepflanzten Kräuterspirale und von Sträuchern, die noch gepflanzt werden sollen, darf sich jeder bedienen.

    Gärtnern und klönen

    Für Julia Rath, die ebenfalls ein kleines Beet gemietet hat, geht es um mehr als einfach nur ums Gärtnern: „Ich bin vor Kurzem aus Barmbek Süd nach Horn gezogen und möchte gern Leute aus dem Stadtteil kennenlernen.“ Das Interesse am gemeinschaftlichen Gärtnern mitten in Horn ist groß, so Barbara Büchler: „Wir werden ständig gefragt, ob man hier noch ein Beet anmieten kann. Viele interessiert gerade, dass sie hier auch in Gemeinschaft sind und in ihrem Stadtteil in Kontakt mit anderen kommen.“

    Die Arbeiten am eigenen Beet kann sich jeder so einteilen, wie es zeitlich am besten passt. Zwischendurch treffen sich die Hobbygärtner, um sich auszutauschen und Dinge zu besprechen, die alle angehen. Auch regelmäßige Gartenworkshops und Veranstaltungen sind geplant. […]
    https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Horner-Paradiese-Gemeinsam-gaertnern,sozialesprojekthorn100.html

    (mehr …)

  • GG in Wittstock eröffnet

    (Mail)
    für die Presse

    Gemeinschaftsgarten in Wittstock eröffnet

    Es ist ein Ort für Jung und Alt: An der Wittstocker Jahnstraße wird am Mittwoch der Dossegarten eingeweiht. Gestalten können ihn Kinder ebenso wie Mieter. Doch die Pläne gehen noch weiter.

    Wittstock

    Der Gemeinschafts- und Schulgarten „Dossegarten“ ist am Mittwoch in Wittstock eingeweiht worden. Er befindet sich an der Jahnstraße. Viele Kinder und Mieter aus dem Wohngebiet Röbeler Vorstadt sind dabei. Auch Kräuterfee Barbara Sommerfeld ist mit von der Partie. An vielen Mitmach-Stationen wird gepflanzt, gespielt und gebastelt. Wem es zu heiß ist, der nimmt auf einer Bank im Schatten eines Baumes Platz. Es gibt Bratwust, Kuchen und Getränke.

    Eine Gartenlandschaft gestalten

    „Kinder und Mieter sollen hier zusammenfinden und eine herrliche Gartenlandschaft gestalten“, sagt Hans-Jörg Löther, Geschäftsführer der Wittstocker Gebäude und Wohnungsverwaltung (GWV). Gemeinsam mit Ideengeberin und Wohngebietskoordinatorin Lissy Boost sowie Auguste Kuschnerow von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Schulgarten eröffnet er den Garten, und das hölzerne Eingangstor mit dem Namenszug wird enthüllt.

    Damit ist vollbracht, woran etwa ein Jahr lang gearbeitet wurde. Die GWV erwirbt zunächst die rund 4000 Quadratmeter große leer stehende verwilderte Gartenfläche; lässt ruinöse Gebäude abreißen und das Gelände urbar machen. In einem Workshop mit dem Landschaftsarchitekten Frank Gemmel entsteht dann ein Gestaltungsplan.

    Jung und Alt gemeinsam

    Das Ziel: Jung und Alt sollen sich hier verwirklichen können und die Fläche herrichten, bepflanzen und pflegen. Finanziert wird das Ganze über Stiftungsgelder und Eigenmittel der GWV. „Ich hätte mir gewünscht, dass das Land Brandenburg diese Initiative finanziell unterstützt“, sagt Löther. Eine entsprechende Anfrage sei aber abgewiesen worden.

    Am Mittwoch werden unter anderem eine Wittstock Rose „Rosa Wizoka“ und eine Theodor-Fontane-Rose in den Garten gepflanzt. Letztere hatte die Waldring-Grundschule Ende Mai von den Wittstocker Rosenfreunden geschenkt bekommen.

    Darüber hinaus ist der Garten noch weitgehend leer. „Einige Beete waren schon mal bepflanzt, aber es ist alles vertrocknet“, sagt Eva Zirke, die am Mittwoch bei der Eröffnung dabei ist. Von der Idee mit dem Gemeinschaftsgarten ist sie begeistert. „Das ist eine tolle Sache, vor allem, wenn man bedenkt, wie es hier vorher ausgesehen hat.“

    In die Schule integrieren

    Dem kann sich Auguste Kuschnerow nur anschließen. „Wir brauchen mehr Schulgärten an Kitas und Schulen. Wir wollen das nicht wieder als Schulfach, sondern als Integration in die Schule schlechthin“, sagt sie.

    Dabei könnte auch das naturbelassene Biotop helfen, das hinter dem Gartenzaun beginnt und bis an die Dosse heranreicht. „Die Arbeit im Garten lässt sich wunderbar mit Biologie-, Chemie oder Mathematik-Unterricht verbinden“, sagt Auguste Kuschnerow.

    Erweiterung geplant

    Hans-Jörg Löther hofft, mit diesem Konzept künftig noch mehr ältere Schüler zu erreichen. Er würde es begrüßen, wenn Aktivitäten in einem Schulgarten als Voraussetzung für ein Biologie-Studium verlangt würden.

    Der Dossegarten sei zudem nur der Anfang eines sich ständig weiter entwickelnden Projektes. Denn die GWV plane, nach und nach weitere ungenutzte Gartenflächen hinzu zu erwerben und den Gemeinschaftsgarten so zu vergrößern.


    (mehr …)

  • o pflanzt: Kooperation mit Schule

    (NL)

    Nach intensiver, gut eineinhalb jähriger Suche hat der gemeinnützige Verein ein neues Grundstück gefunden. Es befindet sich auf dem Gelände der Montessori-Schule, südlich des Montessori-Kinderhorts im Olympiapark. Gleichzeitig ist der Garten eine Kooperation mit der Schule. Dabei steht im Mittelpunkt Alltagskompetenzen im sozial-ökologischen Bereich zu vermitteln und die Schüler*innen in die Gartenaktivitäten einzubeziehen.

     
    Es gibt natürlich auch wieder Gartltage zum Mitmachen, an jedem ersten Samstag im Monat. Die aktuellen Termine findet Ihr in unserem Gartenkalender.

    (mehr …)

  • Schulunterricht im GG

    (alerts)

    Benediktbeurer Kinder erleben einmal im Monat einen ganz besonderen und fächerübergreifenden Unterricht: In der „Draußenschule“ im Gemeinschaftsgarten des ZUK lernen sie, was nachhaltiges Leben bedeutet und wie man achtsam mit Menschen, Tieren und Pflanzen umgeht

      Matthias Fischer hat einen Rückenschwimmer aus dem Matschbiotop gefischt und hält das Insekt in der geschlossenen Hand. Gerade erst haben die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Benediktbeuern in dem Tümpel beobachtet, dass eine dieser „Wasserbienen“ – wie die geflügelten Wanzen im Volksmund heißen – von einem Laubfrosch erbeutet wurde. „Da waren wir alle traurig“, sagt der Bildungsreferent vom Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) im Kloster Benediktbeuern. Zusammen mit den Kindern geht er hinüber zum Aussichtsturm am Vogelschutzgebiet und lässt den Rückenschwimmer fliegen. Das ist eine der Lektionen der „Draußenschule“ in Benediktbeuern: Die Grundschüler sollen heimische Tier- und Pflanzenarten, ihre Lebensweise und Lebensräume kennen lernen.

    „Sie sollen einen ganzheitlichen Blick auf den Naturraum bekommen“, sagt ZUK-Bildungsreferent Martin Malkmus, der die Idee für die Draußenschule hatte. Lehrerin Birgit Förster nahm seinen Vorschlag begeistert auf. Sie startete im Herbst 2017 mit ihrer dritten Klasse das Gemeinschaftsprojekt des ZUK und der Grundschule Benediktbeuern. Einmal im Monat treffen sich die Kinder mit ihren Lehrkräften und den Bildungsreferenten im Gemeinschaftsgarten hinter dem ZUK-Energiepavillon, um Unterricht im Freien zu bekommen. Die Mädchen und Jungen sollen lernen, was nachhaltiges Leben bedeutet, über ihr eigenes Verhalten und ihren Konsum reflektieren, achtsam mit Menschen, Tieren und Pflanzen umgehen, Naturprozesse im Jahresverlauf erleben, das soziale Miteinander stärken oder auch mathematische Methoden im Gelände anwenden. Ein fächerübergreifender Schultag also.

    Mathe beim Garteln? Das geht, sagt Malkmus. Als die Grundschüler ein Kartoffelbeet anlegten, mussten sie ausreichen, wie groß das Beet in Länge und Breite ist und wie viele Erdäpfel darin Platz haben, oder auch, wie viele Kartoffeln aus einer angesäten Kartoffel im Durchschnitt entstanden sind. Kurz vor Weihnachten ging es dann bei einer Exkursion um das Sammeln von Gegenständen, die man sich wünscht, und um die philosophische Frage, was zum Glücklichsein nötig ist. „Ein Junge erzählte dann, dass er zu Weihnachten immer viele Geschenke bekommt, aber gar nicht weiß, womit er spielen soll“, so Malkmus. Vom Lehrstoff in der Draußenschule bleibt bei den Kindern viel hängen, weiß Doris Linke, zuständig für Umwelt-Jugendbildung im ZUK. „Es geht nicht nur um Wissen, es geht auch um Gefühle, um Emotionen.“ Das unterstreicht Rektor Peter Mückstein von der Grund- und Mittelschule Benediktbeuern: „Das ist keine Eventhascherei, sondern ein sinnvolles Projekt.“ Die Rückmeldung der Kinder sei sehr positiv, auch die der Eltern, die manchmal in die Draußenschule eingeladen werden. „Damit sie sehen, was mit ihren Kindern passiert“, sagt Mückstein.

    Der Schultag im Freien beginnt im Gemeinschaftsgarten, oftmals mit einer Runde am Lagerfeuer. Das eine Mal erstellen die Mädchen und Buben einen Insektensteckbrief, ein anderes Mal modellieren sie einen Biber aus Schnee, flicken Fahrradreifen oder unternehmen einen Orientierungslauf mit Karte und Kompass. Die Draußenschule erstreckt sich über zwei Schuljahre, damit die Kinder – erst in der dritten, dann in der vierten Klasse – die Zyklen in der Natur verfolgen können. Zum Beispiel auf der Blütenwiese zwischen Matschbiotop und Vogelschutzgebiet. Dort haben Drittklässler voriges Jahre wilde Möhren und Margeriten, Königskerzen und Taubenköpfchen gepflanzt. Als Viertklässler sehen sie nun, wie diese Blumen in voller Pracht aussehen.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/benediktbeurer-projekt-die-natur-als-klassenzimmer-1.4513125 (mehr …)

  • o pflanzt is hat neue Fläche

    von Website:
    Vor gut eineinhalb Jahren musste der Gemeinschaftsgarten o’pflanzt is! zwischen Neuhausen und Schwabing-West geräumt werden. Nach intensivem Suchen hat der gemeinnützige Verein ein neues Grundstück gefunden. Es befindet sich auf dem Gelände der Montessori-Schule, südlich des Montessori-Kinderhorts im Olympiapark. Gleichzeitig ist der Garten eine Kooperation mit der Schule. Dabei steht im Mittelpunkt Alltagskompetenzen im sozial-ökologischen Bereich zu vermitteln und die Schüler*innen in die Gartenaktivitäten einzubeziehen. (mehr …)

  • neuer Vereinsgemeinschaftsgarten in Mannheim

    (ANtrag/Tel)

    Diese Möglichkeit haben wir auf einem ehemaligen Gärtnereigelände von über 5.000 qm in unserem Stadtteil gefunden. Durch Zufall hat sich ein kreatives, anpackendes Team bestehend aus zwei Umweltpädagoginnen, einer Grundschullehrerin, einem Imker und Baumpfleger, leidenschaftlichen Gärtnern und mich, einer naturliebenden Betriebswirtin, die sich um die Verwaltung kümmert, gebildet.

    Unsere erste Säule, das gemeinsame Gärtnern, auf 25 eingefassten Beeten (9,00 m x 1,50 m) läuft gut. Fast alle Beete wurden in kurzer Zeit an ganz unterschiedliche Menschen vermietet. Diese Miet- bzw. Mitgliedsbeiträge sind die wesentliche Einnahmequelle, um Miete für das Grundstück bei der Stadt Mannheim, Wasser, Energie und Versicherungen zu zahlen. Für Saatgut, Geräte und Instandhaltung des Vereins sowie für den Aufbau der Umweltpädagogik in Kooperation mit den Bildungseinrichtungen im Stadtteil sind wir auf Fördergelder und Spenden angewiesen.

    Im Rahmen der Umweltpädagogik gibt es bereits eine Vereinbarung mit dem ev. Kindergarten Pusteblume, der nun einen Vormittag die Woche ins GrünWerk kommt. Die Gespräche mit der Realschule und dem Gymnasium laufen und werden höchstwahrscheinlich zum 1.5.2019 auch in konkrete Vereinbarungen zum „grünen Klassenzimmer“ abgeschlossen sein. Angepasst an den Lehrplan werden die Themen Bienen, Insekten allgemein, Bäume, und anderes sehr praxisorientiert auf unserem weitläufigen Gelände vermittelt.

    Es ist ein Gartenprojekt für Mitglieder, sprich man muss Mitglied werden, um gärtnern zu können (Workshops sind auch offen für andere). Die Mitgliedschaft kostet 50 Euro prp Person, für Familien 1000 und dann muss man noch 150 Euro pro Beet zahlen. Es sind individuelle Beete und sie haben aber auch ein paar gemeinschaftliche, wie Kartoffelbeet, Obstwiese, Kräuterspirale und Experimentierbeet. Sie haben jetzt 50 Mitglieder.

    Die Mitglieder haben alle einen Schlüssel, man kommt auch sonst nicht auf das Grundstück, ist auch nicht so gedacht, dass man den Garten als Flanier/Aufenthaltsraum nutzt, wenn man nicht im Verein ist.

    Gemeinschaftlich liefen die ganzen Arbeiten, um loslegen zu können (Müll wegräumen etc.). Sie haben keine Gartentage o.ä., die Begegnung und der Austausch untereinander ist eher zufällig.

    Es sind auch Kindergruppen/Schlulkassen mit dabei und das ist auch ein Schwerpunkt der Arbeit.

    Die alte Wasserleitungsanlage ist marode (jedes Beet hatte einen Anschluss) sie haben da jetzt schon neue (Plastik)Rohre verlegt und es wird mit Schlauch und Gießkanne gegossen.

    Sie wollen zusammen Möbel aus Paletten bauen etc.

    Vernetzt sind sie noch nicht, wissen auch nicht, ob sie das überhaupt wollen oder eher unter sich bleiben wollen (mehr …)

  • Green City macht LehrerFoBis zum (produktiven) Begrünen von Schulhöfen

    (NL)

    Dank einer Förderung des Sozialreferat der Stadt München können wir in diesem Frühjahr eine LehrerInnenschulung anbieten, bei der wir über die Grundlagen für Gemüsebeete an Schulen, Kindergärten und sonstigen Einrichtungen informieren wollen. Dabei geht es sowohl um das Anlegen, als auch um das dauerhafte Etablieren an Schulen. Wir vermitteln an einem Nachmittag Grundlagenwissen zum Anlegen und Pflegen von Gemüsebeeten. Eine Woche später laden wir erneut zu einem Workshop ein. Diese beiden Termine finden jeweils im Büro von Green City e.V.  statt. (mehr …)

  • Schule nutz GG als Schulgarten und für Biounterricht, GG als Vorbild für Partizipation

    (aus Sachbericht und alerts)

    […]
    Aktionen mit Schulen und weiteren Gruppen:

    Seit den Sommerferien ist eine Schüler-AG des Gymnasiums Dornstetten im Garten aktiv. Es wurde ihnen Permakultur-Wissen vermittelt und eine Benjeshecke sowie eine Kräuterschnecke angelegt. Im ersten Halbjahr 2018 waren außerdem zwei Schulklassen im Garten tätig im Rahmen des Biologie-Unterrichts. Sie bauten verschiedenes Gemüse an. Als Leckerbissen galten die direkt aus der Erde gezogenen und sofort verspeisten Radieschen. Frau Weisser, Biologie-Lehrerin, hat im Garten einen Bienenstock dauerhaft aufgestellt. Das Bienenvolk ist vor allem als Anschauungsobjekt für den Unterricht des Gymnasiums vorgesehen. Im Frühjahr ist die Anlage einer Blumenwiese vorgesehen.
    Die Pfadfinder-Gruppen des VcP Dornstetten (Verband christlicher Pfadfinder) erhielten von Gerhard Dürr eine Einführung in die Permakultur. Gemeinsam wurde eine Wurmfarm zur Kompostherstellung und eine Benjeshecke als Lebensraum für Kleinsäuger, Insekten und Vögel angelegt

    Öffentlichkeit / Resonanz in der Kommune:
    Die Stadtverwaltung Dornstetten betreibt seit Mitte 2017 die „Entwicklungsoffensive Dornstetten“. Man will damit das bürgerschaftliche Engagement stärken. Der Gemeinschaftsgarten ist dort mit beteiligt und wurde im Rahmen der Treffen lobend erwähnt, weil er als erstes Projekt mit Bürgerbeteiligung außerhalb der klassischen Vereinsarbeit schon in die Umsetzungsphase ging und damit als Vorbild dienen konnte, vgl. https://www.dornstetten.de/stadtleben/stadtentwicklung/aktive-projektteams-id_853/
    […]

    […]
    Nach einigen Jahren Pause ist die von vielen Schülern gewünschte
    Schulgarten-AG endlich wieder da, wie das Gymnasium Dornstetten jetzt mitteilt.
    Neu ist der Standort im Gemeinschaftsgarten Heselwiesen Dornstetten. Dort kann
    jeder gärtnern, der Lust dazu hat. Wie dort nach den Grundsätzen der Permakultur
    biologisch, nachhaltig und ganz ohne Einsatz von Torf und chemischem Dünger
    gearbeitet wird, wird den Schülern nebenbei vermittelt.[…] (mehr …)

  • IG Schöneweide muss Schulneubau weichen

    (Gu, Mail)

    Das Gelände gehört zum Fachvermögen des Bezirkslichen Schulamtes. Wir kooperierten auch mit einer Schulgarten-AG der nebenliegenden Grundschule.

    Unser Träger ging letztes Jahr in Insolvenz [lokale Agenda Köpenick?]. Daraufhin hatten wir einen eigenen Verein gegründet.

    In Oberschöneweide müssen dringend erheblich die Grundschulkapazitäten erhöht werden. Der Notwendigkeit verschließen wir uns auch nicht.

    Abgesehen von Neubaumassnahmen werden für mehrere Jahre Schulcontainer auf das Gelände gestellt. Die zuständige Stadträtin teilte uns gerade mit, dass es für uns keine Restflächen gibt, keinerlei Entschädigung, und gab uns auch keine Aussicht auf eine nahe Ersatzfläche.

    Ein Antrag zur Fortsetzung des Projekts ist in der BVV anhängig. Tenor: eine Ortsnahe Ersatzfläche zu finden.

    den Garten gibt es seit 2005. (mehr …)

  • Mitmachgarten Paderborn ausgezeichnet

    (Gu, alerts)

    Paderborn (WB). Die Mitmachgärtner im Riemekepark haben sich 2017 nicht nur über eine reiche Ernte und gemeinsame Gartenstunden gefreut, sondern auch über eine Auszeichnung im Rahmen des Bundeswettbewerbs »Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2017«. Das »pro grün«-Gartenprojekt wurde aus 108 Bewerbern ausgewählt und erhielten als Anerkennung eine vom Buchillustrator und Geschichtenschreiber Janosch gestaltete Urkunde sowie eine Sachspende.

    Der Mitmachgarten vereint viele Paderborner Gruppen wie die Bewohner des Ruppert-Zwickel-Hauses in Schloß Neuhaus, die einmal im Jahr ihren hauseigenen Hühnerkot als Zutat für den Kompost beisteuern. In der heißen Phase vor den Sommerferien kamen einmal wöchentlich die Kinder der Klasse 5b der benachbarten Von-Fürstenberg-Realschule, um mit ihrer Lehrerin Kirsten May eimerweise Wasser aus dem Riemekekolk zu den Hochbeeten des Mitmachgartens zu bringen. Das Grünflächenamt liefert im Frühjahr einen Anhänger Komposterde des ASP, die von »pro grün«, Transition Town, dem BUND, Attac und Parkanliegern im Frühjahr verteilt wird und damit die Grundlage für einen fruchtbaren, kleinstlebewesenreichen Boden ist.

    Ein Höhepunkt war am 21. Juni das Mittsommerfest mit der Musikgruppe »The little fiddle«, das von der Gruppe »KünstlerInnen und ihre Rabatten« ausgerichtet wurde. Diese Verbindung vom Garten zu den Gruppen war der Jury die Auszeichnung wert. Wer im kommenden Jahr in diesem lebendigen Gartenprojekt mitmachen möchte, melde sich bei info@progruen-paderborn.de. Einmal im Monat wird im Winter in gemütlicher Runde in der direkten Nachbarschaft des Mitmachgartens im Forum Ferdinand (Ferdinandstr. 17) gemeinsam geplant und geplaudert. Bis zum Frühjahr müssen auch ein Insektenhotel, ein Hochbeet und ein Nistkasten repariert werden.

    http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Paderborn/Paderborn/3097958-Lebendiges-Nachbarschaftsprojekt-im-Riemekepark-Paderborn-freut-sich-auf-weitere-Mitstreiter-Mitmachgarten-erhaelt-Auszeichnung (mehr …)

  • GG als Teil des Lehrplans

    (gu, fb)

    Eine kleine Schulrevolution beginnt und das Junge Gemüse [Projekt der Ufer-Projekte aus Dresden] ist dabei! Teile des Lehrplans im Garten umsetzen und dabei praktischen Kontakt zur Natur haben. Wir lassen die Köpfe qualmen, um solche Module für Schulen zu entwickeln.

    Am 30.9. trafen wir uns nun das erste mal in einer sehr produktiven Runde. Dabei waren Umweltbildner*innen, Lehrer*innen, Klein- und Gemeinschaftsgärtner*innen. Zu aller erst tasteten wir uns gemeinsam an die Thematik heran und lernten uns dabei kennen. Angeleitet von unserem Moderator Robert Riedel führten wir ein Gesprächskarussel zu unseren Erfahrungen mit Gärten als Lehrorten, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, aber auch Hemmnisse in den Schulen.

    Das schöne Wetter erlaubte uns eine Mittagspause im benachbarten Gemeinschaftsgarten hechtgrün, wo wir nach dem Essen Inspirationen für unsere Unterrichtsmodule sammelten. Mit der Frage „Was können wir im Garten lernen, was im Klassenzimmer nicht zu vermitteln ist“ tauschten wir in Kleingruppen unsere Ideen aus und brachten sie gemeinsam an unseren Visionsbaum.

    Dieser trägt nun die Grundlegenden Ideen, auf die wir in den nächsten Workshops aufbauen wollen.

    In der Zwischenzeit heißt es für uns Recherchieren, nachdenken, Notizen machen. In der nächsten Runde am 21.10. und 28.10. wollen wir konkrete Module erarbeiten. Wir freuen uns dabei sehr über mehr interessierte Lehrer*innen, die mit ihrem schulinternen Wissen helfen können eine Brücke zwischen Lehrplan und Umweltbildungsangeboten zu schlagen.

    Diese Brücke brauchen wir mehr denn je, zumal das Kultusministerium gerade an einer BNE-Strategie für sächsische Schulen feilt, bei der genau solche Angebote, wie wir sie schaffen, gebraucht werden. (mehr …)

  • InFreiburg entsteht ein GG neben einer Flüchtingsunterkunft in Kooperation mit einer Schule

    (gu aus Antrag)

    Freiburg:

    Das Flüchtlingswohnheim IDA in der Ingeborg-Drewitz-Allee ist aus Mangel an guten alternativen Standorten als Containersiedlung auf einem Park&Ride-Parkplatz gebaut worden. Derzeit leben dort 130 Personen, die kaum Aufenthaltsflächen auf dem engen Wohnheimgelände finden. In den Geschosswohnungsbauten der näheren Umgebung leben neben Deutschen ebenso Menschen aus unterschiedlichen Nationen wie Italien, Bulgarien, Kosovo und auch viele Russlanddeutsche.


    Direkt neben dem Flüchtlingswohnheim IDA gibt es eine etwa 300 qm große Restfläche, die bisher als Lagerfläche genutzt wurde. Sie ist im Besitz des Siedlungswerkes, das Eigentümer des nahegelegenen Geschosswohnungsbaus ist. In Freiburg sind – wie in vielen anderen Städten – in letzter Zeit viele Gärten entstanden, die mit Erfolg unter anderem einen interkulturellen Ansatz verfolgen. Die naheliegende Idee ist nun, auf der Fläche einen bunten vielfältigen Garten anzulegen, bei dem jeder aus der Nachbarschaft mitgärtnern kann. Als Koordinator konnte der Gartenbaulehrer der angrenzenden Waldorfschule gewonnen werden. Die Waldorfschule unterrichtet in verschiedenen Klassenstufen das Fach Gartenbau. Da eine Fläche für einen klassischen Schulgarten direkt beim Schulgebäude nicht vorhanden ist, muss die Schule mit verschiedenen Gartenflächen auskommen, die zum Teil in größerer Entfernung liegen. Daher ist sie an diesem nahen Stück Land sehr interessiert. Den Aspekt interkulturelle Nutzung will der Gartenbaulehrer bewusst in den Unterricht bzw. Garten-AGs integrieren. Bei einem ersten Infotermin am 4. Juli 2017 fand sich eine bunte Mischung aus Nachbar*innen des Wohnheims und der Geschosswohnungsbauten ein; erste Aktionstage wurden mit großer Begeisterung und geliehenem Werkzeug angenommen.


    Derzeit kommen die Nachbar*innen zu den organisierten Aktionstagen, um gemeinschaftlich „das Feld zu bestellen“ sprich, die Fläche unkrautfrei zu bekommen, die Umfriedung zu bauen, das Wasserfass zu installieren, den Kompost anzulegen. Zukünftig ist geplant, dass sich die Aktiven jederzeit vor Ort treffen können, es soll aber auch weiterhin Aktionstage geben, wo auch gemeinsam Regeln vereinbart werden – zum Beispiel wie die Nutzung der Werkzeuge erfolgen und was auf der Gemeinschaftsfläche angebaut werden soll. Neue Nachbar*innen dürfen jederzeit dazukommen. Der Eigentümer der Fläche und die Waldorfschule sind an einer längerfristigen Nutzung interessiert. Der Garten soll auf Dauer angelegt werden. Selbst wenn das Flüchtlingswohnheim aufgelöst wird, wovon derzeit leider niemand ausgehen kann, soll in einer bunten Mischung weitergegärtnert werden. (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Chemnitz

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Grundstück und der bereits begonnene Ausbau des Standortes zu einer nachhaltigen, ökologisch orientierten Bildungs- und Begegnungsstätte öffnet Möglichkeiten und Tore für Menschen jeden Alters, Profession und Herkunft. Kleine GärtnerInnen von 5 Jahren bis hin zu HelferInnen Ü50 bauten bereits (Hoch-)Beete mit Gemüse oder üben sich am Weidebau. Kleine Obstbäume wurden gepflanzt und erste Insektenhotels gemeinsam mit den Kindern errichtet. Es existieren eine Feuerstelle, ein Kompost sowie eine Outdoorküche und ein Lehmofen. Eine Schaffamilie hält die Grasflächen begeh- und nutzbar. Vier Bienenvölker wurden angeschafft und ein kleiner Teich läd bereits zum Beobachten ein. Für die zweite Jahreshälfte 2017 ist in gemeinsamer Planung der Ausbau des Gemeinschaftsgartens durch ein Gewächshaus und eine Kräuterspirale beschlossen wurden. Zudem sollen Geräteschuppen und Unterstände fertiggestellt bzw. in Stand gesetzt und mit Dachrinnen zur Gewinnung von Regenwasser zur Bewässerung versehen werden. Der Bau eines Baumhauses soll fortgesetzt und beendet werden.

    Ziel des Projektes ist neben dem gemeinsamen Gärtnern (die Erträge kommen den GärtnerInnen, HelferInnen sowie den Unternehmungen des Vereins, bspw. beim Outdoorkochen zu Gute) die Schaffung einer Begegnungsstätte, die Wachsen, Erleben und Lernen von und in der Natur möglich macht. Dabei werden die Ressourcen, Ideen und Wünsche aller Projektteilnehmer berücksichtigt und in die Ausgestaltung des Projektes einbezogen. Regelmäßige große Arbeitseinsätze für Instandhaltungsarbeiten finden mindestens einmal monatlich statt. Interessierte am Gärtnern, der weiteren Bepflanzung sowie der Pflege der Tiere besuchen das Basecamp mehrfach unter der Woche. Der Pachtvertrag läuft bis 2027 mit Aussicht auf 2037, was eine längerfristige und nachhaltige Nutzung des Grundstückes gewährleistet.

    Wem gehört die Fläche und wer baut die Bildungs- und Begegnungsstätte? Ihr Verein? Wann beginnt der Bau und wie wirkt sich das auf die Fläche des Gemeinschaftsgartens aus?

    Die Fläche gehört der Stadt Chemnitz und der Walden e.V. hat diese vom Liegenschaftsamt der Stadt für die nächsten 10 Jahre gepachtet, mit Option auf Verlängerung um weitere 10 Jahre.Der Gemeinschaftsgarten nimmt bisher auf dem 11000qm großen Grundstück eine Fläche von 1200 qm ein. Der im Antrag beschriebene Ausbau des Grundstücks zu einer Bildungs-und Begegnungsstätte ist nicht mit schwerwiegenden Baumaßnahmen verbunden. Der langfristige Plan geht vom Bau eines Blockhauses für die Gruppenarbeit des Walden e.V. aus, wird jedoch in den nächsten 4-5- Jahren aus finanziellen Gründen nicht realisierbar sein. Da das Grundstück groß genug ist, schließen sich Gemeinschaftsgarten und Gruppenhaus nicht aus.

    Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht? Zahlen Sie Pacht? Ist die Fläche umzäunt? Wie kommen die GärtnerInnen und Interessierte auf die Fläche?

    Die Fläche ist umzäunt und es gibt tägliche Öffnungszeiten von 10.-22.00 Uhr. Außerdem gibt es einen Schlüsselsafe für alle bisher am Projekt beteiligten AkteurInnen. Interessierte können sich in den Öffnungszeiten an die GemeinschaftsgärtnerInnen wenden.
     

    Wie groß ist die Gruppe, die jetzt schon gärtnert und wie davon sind Erwachsene? Wie viele aus der Gruppe sind keine Vereinsmitglieder? Ist das Projekt offen für alle Interessierten? Wie wird es beworben? Gibt es z.B. ein Schild auf/an der Fläche?

    Der Walden e.V. besteht insgesamt nur aus 8 Mitlgiedern. Davon wohnen nur 4 in Chemnitz. Die Gruppe der GemeinschaftsgärtnerInnen besteht aus derzeit 18 Erwachsenen und ungefähr 12 Kindern. Das Projekt ist für alle Interessierten offen und wird durch ein Schild am Tor zum Grundstück beworben.

    Wie viele (Gemüse)Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden? Wie groß sind diese Beete?

    Da wir erst seit 01.01.2017 tätig sind, gibt es bisher nur 7 Hochbeete mit einer jeweiligen Größe von 1×2 Metern und 2 weitere Beete mit einer Größe von 2x3m.

    Gibt es Zeiten, zu denen Sie erlebnispädagogisch auf der Fläche arbeiten? Oder sind Teile der Fläche dafür „reserviert“? Können die GärtnerInnen „trotzdem“ jederzeit auf die Fläche?

    Der Platz wird auch zur erlebnispädagogischen Gruppenarbeit vom Walden e.V. genutzt. Durch die Größe des Platzes (11000qm) ist eine Trennung vom Gemeinschaftsgartenprojekt realisiert. Ein kleines Birkenwäldchen trennt den Platz in zwei fast gleichgroße Flächen. Erfahrungsgemäß finden die erlebnispädagogischen Angebote außerdem am Vormittag statt und die GemeinschaftgärtnerInnen kommen meist am Nachmittag. Bei der gleichzeitigen Platznutzung gab es bisher keine Probleme.

    Wie nutz der Verein mit seiner erlebnispädagogischen Ausrichtung die Fläche?

    Wie oben beschrieben besteht das Grundstück aus zwei großen Flächen. Der Walden e.V. nutzt das Grundstück für Tagesprogramme mit Schulklassen.

    – Gemeinsames Kochen am Feuer

    – Bogenschießen

    – Kooperations- und Interaktionsübungen

    – Problemlöseaufgaben

    – Niedrige Seilelemente

    – Council

    Wie läuft die interne Kommunikation? Zahlen die GärtnerInnen was fürs Gärtnern?

    Der Walden e.V. ist Pächter des Grundstücks und finanziert mit den pädagogischen Programmen die Pacht.

    Die GemeinschaftsgärtnerInnen und die Mitglieder des Walden e.V. sorgen sich zusammen um die Pflege des Platzees und veranstalten gemeinsame Treffen, sowie Arbeitseinsätze. Für die Nutzung des Gartens wird kein Geld bezahlt oder verlangt.

    Welche der für die Bauvorhaben aufgelisteten Materialien sind bereits vorhandene, weitergenutzte Materialien?

    Alle aufgelisteten Materialien müssen erst besorgt werden.

    Woher bekommen Sie die Materialien?

    z.T. aus Baumärkten (z.B.Werkzeug), z.T. aus Holzwerkstätten und aus einem Steinbruch nahe Chemnitz

    Haben Sie bezüglich der Materialien Kontakt zum Grünflächenamt/Kieswerken o.ä. aufgenommen?

    Ja. Wir haben beim Grünflächenamt der Stadt Chemnitz nach Erde gefragt und wir wurden an kommerzielle Anbieter weiter verwiesen.

    Sind Sie vernetzt mit den anderen Gartenprojekten in Chemnitz?

    Wir haben Kontakt zum Projekt „Nia Domo“ im AJZ e.V. in Chemnitz und kennen ein paar MacherInnen des Projektes „Bunte Erde“.


    (mehr …)

  • schöner Artikel über GG in Ludwisburg

    (GU, alerts)

    Noch toller allerdings wäre es, wenn der Garten mehr Gärtner hätte. Aus acht Ludwigsburgern besteht die Gruppe aktuell, aber Grün und Ideen gibt es für, grob überschlagen: viel mehr. Wir wünschen uns dringend Verstärkung“, sagt Valerie Nas­ser, die das Urban-Gardening-Projekt in der Hirschbergstraße mitgegründet hat.

    Gut, kann man sagen, so richtig urban ist Eglosheim halt nicht. Da kann man auch die Erde im Gärtchen daheim umgraben. Die Gründer waren anfangs selbst etwas enttäuscht, dass ihre Insel nicht mitten in der Stadt liegt. Auf dem Dach eines Parkhauses zum Beispiel wie in Stuttgart, oder mitten in der Altstadt wie in Herrenberg oder in Esslingen, wie am ehemaligen Tälesbahnhof in Geislingen.

    Aber zum einen waren die Ludwigsburger Pioniere froh, dass sie auf dem städtischen Grundstück, auf dem sich einst ein Abenteuersielplatz befand, überhaupt eine Bleibe gefunden haben. Die Fensterbänke in Valerie Nassers Wohngemeinschaft und der Hof des dazugehörigen Hauses wucherten bereits zu mit Bohnen, Gurken, Zucchini und Mais, weil die Samen in Töpfe gesteckt worden waren, lange bevor im Sommer 2013 endlich der Garten gefunden war. Und, dies zum andern, haben die Pioniere inzwischen gelernt, dass sich die Absichten des urbanen Gärtnerns auch auf einem Grundstück verwirklichen lassen, das, na ja, etwas ländlicher gelegen ist.

    Alles ist möglich – wenn man will

    Als da wäre das Gärtnern als solches: Kohlrabi, Gelbe Rüben, Pastinaken – kennt man alles, aber wächst das auch hier? Und wenn ja, wie? Valerie Nasser wird nicht vergessen, wie sie um das Überleben ihres Salbeis gebangt hat. Erst: Wird das Samenkorn keimen. Dann: Wird das junge Pflänzchen die Vereinzelung verkraften. Weiter: Wird es den Schritt aus dem Gewächshaus ins Freibeet packen. Schließlich: Übersteht es die Hitze der Hochsommersonne und den Frost des strengen Winters. Also: Der Salbei hat sich prächtig entwickelt, und Valerie Nasser, die Lehrerin, hat eine neue Form der Geduld kennen gelernt – und eine tiefe Ahnung vom wahren Wert von Lebensmitteln bekommen.

    Was sich im Garten in der Hirschstraße auch bestens praktizieren lässt: das gemeinsame Lernen. Eine ungenutzte Wiese in einen fruchtenden Acker verwandeln – kann funktionieren, auch wenn man vorher keine Ahnung hat. Europaletten zu stabilen Hochbeeten vereinen– wozu gibt es Videoanleitungen im Internet. Aus billigen Sperrholzplatten eine funktionale Outdoorküche zimmern – nun, die Hütte in der Hirschstraße steht, obwohl unter den Gärtnern kein Schreiner ist. Nicht nur die Früchte der eigenen Arbeit werden dort bisweilen gesellig zubereitet. Auch Kochaktionen mit Lebensmittelretternfinden darin statt. Was – man merkt es – eine weitere Absicht der urbanen Gärtner erfüllt: die Verbesserung der Welt. Wer mag, kann mit den Weltverbesserern von Eglosheim auch Plastikflaschen zu Blumentöpfen machen, im Jargon Upcycling, ein Haus besichtigen, das aus Abfällen gebaut wurde, auch bekannt als Earthship, oder einfach Marmelade aus eigenen Beeren kochen.

    Die Kleingärtner sind ein bisschen neidisch

    Valerie Nasser zum Beispiel führt ihre Schüler bei Klassenausflügen nicht mehr nach, sagen wir Tripsdrill, sondern in die Hirschstraße. Einen öffentlichen Ort zu schaffen, wo Wissen vermehrt und weiter gegeben werde, das sei einfach schön, sagt Ines Leininger, die, obgleich sie mit ihrer Familie inzwischen auch ein eigenes Stückle bewirtschaftet, noch immer Teil des Gemeinschaftsprojekts ist.

    Der oberste Kleingärtner von Deutschland, Peter Paschke, klingt etwas verschnupft, wenn er sagt: „Was heute unter dem Namen ,Urban Gardening’ als innovatives Stadtentwicklungskonzept gefeiert wird, machen wir seit über 200 Jahren.“ Mit „wir“ meint Paschke den Bundesverband Deutscher Gartenfreunde, dessen Präsident er ist und als solcher wünscht er sich, dass möglichst vielen Menschen „die Bedeutung des Kleingartens für das Wohlbefinden von Mensch und Natur in Stadt und Land“ bewusst wird. Am besten am Tag des Gartens, bei dem an diesem Sonntag mehr als 14 000 Kleingärtnervereine „zum Blick über den Gartenzaun“ einladen.

    Hauptsache Grün

    Allein der Umstand, dass es zwischen den Parzellen einen Zaun gibt, belegt, dass Kleingärtner und urbane Gärtner nicht wirklich eng miteinander verbunden sind. Auch die Tatsache, dass die Eglosheimer Gärtner ihr Projekt „Stattgarten“ genannt haben, spricht für sich. Die Soziologin Christa Müller formuliert es so: „Die Protagonisten der neuen Gärten wollen mit der Stadt und der umgebenden Nachbarschaft kommunizieren und eigene Beiträge zu einer nachhaltigen Quartiersentwicklung leisten.“

    Aber vielleicht ist das nicht ganz so wichtig. Wichtiger ist wahrscheinlich, dass es möglichst viel Grün in der Stadt gibt. Weshalb es womöglich auch nicht ganz so betrüblich ist, dass der Ludwigsburger Stattgarten in der Eglosheimer Hirschstraße blüht und nicht – nur als Beispiel – auf dem Akademiehof.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.urban-gardening-in-ludwigsburg-die-natuerlichste-sache-der-stadt.f46d1b99-eb22-4bb2-ae2f-b6115e59df31.html (mehr …)

  • QM legt Stadtgarten in Offenbach an

    (Gu, alerts)

    Noch vor Ablauf des alten Jahres wurde am Goetheplatz, unmittelbar vor den Türen des Stadtteilbüros Nordend, ein frisches Beet angelegt.
    Mit ihm wird der Grundstein eines vom Projekt „Besser leben in Offenbach“ zusammen mit dem Quartiersmanagement der Stadt ins Leben gerufenen Stadtgartenprojekts gelegt. Ähnlich wie bei den Rolandgärten im Senefelder Quartier ist das Konzept bewusst offen gehalten: Stadtgärtner können sich bei Interesse an das Stadtteilbüro Nordend wenden und die Fläche als Nutzgarten nach Lust und Laune bepflanzen. In Zukunft soll – so die Idee – eine ganze Reihe von kleinen Nutzgärten im Nordend entstehen.

    Auf der Fläche des zukünftigen Beets vor dem Stadtteilbüro Nordend wurde zunächst die alte Bepflanzung entfernt und das Hochbeet mit frischer Muttererde aufgefüllt. In die Mitte der neu gewonnenen Pflanzfläche wurde ein Apfelbäumchen der alten Sorte „Goldparmäne“ gepflanzt. Außerdem haben Schülerinnen und Schüler der angrenzenden Goetheschule in einer ersten Aktion schon die Zwiebeln von Frühjahrsblühern für die kommende Saison gesetzt. So sollen im Frühling mit den ersten Sonnenstrahlen kleine Farbakzente Lust auf die neue Gartensaison machen. Bei frühlingshaften Temperaturen kann dann direkt mit dem kleinen Stadtgartenprojekt begonnen werden und ein kleiner Nutzgarten inmitten des Nordends entstehen. […]

    Im Projekt „Besser leben in Offenbach“ bündeln die Stadtverwaltung und die Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe seit 2007 ihre Aktivitäten, um gemeinsam das Stadtgebiet aufzuwerten. An vielen Maßnahmen sind Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt. Bisher hat sich das Projekt in sechs Stadtquartieren – der östlichen Innenstadt, der Innenstadt, den Stadtteilen Nordend, Lauterborn, Bieber Waldhof sowie dem Senefelder Quartier – nachhaltig für mehr Sauberkeit und Engagement eingesetzt. www.offenbach.de/besser-leben

    http://www.focus.de/regional/hessen/offenbach-am-main-stadt-offenbach-am-main-urbanes-gartenprojekt-im-nordend-gestartet-erstes-hochbeet-vor-dem-stadtteilbuero_id_6518346.html


    (mehr …)

  • Entwicklung von 2 Gartenprojekten in Freiberg

    (Gu, mail)
    1) Freigärten Freiberg e.V.

    Der älteste Gemeinschafts-/Bürgergarten in Freiberg liegt am Ende einer Gartenkolonie am Stadtrand nahe der Reichen Zeche an einem viel begangenen und (rad-)befahrenen Weg. Bilder und auch Eckdaten zur Gestaltung finden sie auf der Internetseite https://freigaertenfreiberg.wordpress.com/

    Soweit ich es weiß waren hier etwa die Hälfte der Gründungsmitglieder NABU-Mitglieder, ansonsten war ein großer Gestalter und Vorantreibender in der Gestaltung Holger Lueg -Träger ist aber ein eigener Verein. Der Garten hat sich gut etabliert, vor allem die Biotope Teich und Umgebung, auch die Beete sind bunt, schön und vital. Bei der Errichtung der Gartenlaube unterstützten der Ableger der Ingenieure ohne Grenzen an der TUBAF maßgeblich. Die aktive Gemeinschaft hat sich soweit ich es aus sehr wenigen kurzen Nebenbemerkungen weiß auf einen harten Kern von drei bis fünf eingeengt, Neuzugänge oder Fluktuationen sind kaum vorhanden – aber da können Sie vllt. Auch nochmal direkt bei den Freigärtnern nachfragen. Der Teich ist zwar wunderbar aus unserer Sicht, allerding steht beinah‘ nur etwa ein Drittel der Fläche wirklich zum Gärtnern im Sinne von Beeten zur Verfügung, da auch noch ein großer Teil der Fläche Wiese und ‚Einfahrt‘ ist – wobei sich bei entsprechend Interessenten sicher neues Grabeland oder Hochbeetstandorte einrichten ließen. Mit dem Garten konnten wir erste gute Erfahrungen (Pflanzentauschbörse, was wächst in Freiberg wie gut, Gartenteich + Randbiotope) sammeln, und er hält sich stabil auch nach mehreren Jahren. Ein uns beschäftigendes Problem war der Umstand, dass in unseren naturnah gestalteten Tümpel Goldfische von Fremdem einfach eingeworfen wurden – das ganze war aber naturnah und damit als Amphibiengewässer gedacht. Fisch- UND Amphibienkleingewässer geht aber nicht, da die Fische die Amphibienlarven fressen. Und den letzten Fisch bekommen wir seit einem Jahr nicht raus, da wir den Teich nicht ablassen können – aber das wird zu defizil. Der Garten bietet Fläche für Garten- und Vernetzungsfeste und Tauschbörsen (Wie auch am 15.10. wieder) und ist ein guter gern genutzter Exkursionspunkt, für NABU-Exkursionen und bei Schülergruppen, die sich mit urban gardening oder naturnahem Gärtnern beschäftigen wollen (aktuelle Projekt mit der Montessori-Schule Freiberg). Fazit Freigarten: Ist gesetzt. (Aber vllt. Da nochmal direkt nachfragen)

    Der zweite Gemeinschaftsgarten in Freiberg ist genuin NABU – weil er auf dem Gelände unserer Geschäftsstelle angesiedelt ist. Etwa ein Drittel ist mit dem Gebäude bestanden, eine weitere Drittel mit großen Bäumen (darunter wächst wenig) oder Parkplatzfläche – der Rest ist Garten. Mit Aufenthaltsrondell (zweistufig gemauert, vom Vornutzer Montessorischule übernommen), Gartenteichgruppe, Wiesenfläche und mehreren Beetstandorten. Wirklicher Kern des Gemeinschaftsgarten ist der Nutzgartenteil (seit zwei Jahren bearbeitet) mit entsprechender Beetaufteilung (s. Anhang). Die Gruppe wird von zwei, drei Hauptverantwortlichen geleitet/organisiert. Ansonsten kann jeder der mag ein Beet so bearbeiten wie er mag – momentan haben wir hier auch eine afghanische Familie einbezogen. Wir haben dieses Jahr auch noch ein 20 qm Beetfläche hinzugewonnen, da wir mit Erdmaterialreserven das ehemalige Sandkastenrondell verfüllten und eine Kompostmiete mit Starkzehrern bepflanzten. Die Gartengemeinschaft hier läuft durch die Hauptverantwortlichen gut, Werkzeug und Fläche wird eben vom NABU gestellt – die NABU-Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung für die Teilnahme, zwei der Hauptverantwortlichen konnte wir durch das schöne Projekt aber als Mitglieder gewinnen. Der Garten wird vielfach für die Umweltbildung genutzt – als Einsatzort oder Exkursionsstartpunkt und entwickelt sich mustergültig. Schwachpunkte hier ist ggf. die ÖA, wobei wir keinen Interessentenmangel haben, aber wir als NABU könnten den Garten natürlich als eines unserer Projekte besser kommunizierbar aufbereiten – dann müsst ich jetzt auch nicht so viel ad hoc schreiben. Das Gelände liegt versteckt aber relativ Uni-nah. Letztes Jahr hatten wir deswegen auch mindestens sechs Studenten dabei, die sind aber aus Interesse- oder Zeitwandel dieses Jahr wieder abgesprungen. Aber wie gesagt wir haben keine Probleme unsere Beete loszuwerden – es fanden sich andere, momentan ist also eine durchaus gewollte Fluktuation bei den Beetbewirtschaftern zu erkennen. Die Pflege der gemeinsamen Flächen inkl. Gießdienst klappt, soweit ich weiß. Zwei Probleme sind mir momentan geläufig: die Wasserversorgung und die Verwertung der anfallenden Biomasse (vor allem Laub der großen Bäume). Die Wasserversorgung mit Regenwasser klappt momentan noch nicht, wir haben zwar den Teich und zwei Regentonne an eine Dachrinne angeschlossen, aber das klappt nicht richtig oder ist bei weitem zu wenig – Momentan füllen wir eine Regentonne regelmäßig im Sommer mit Leitungswasser. Durch bessere Anschlüsse an die Fallrohre und vor allem erschließen der gesamten Dachfläche (bisher nur eines von vier Fallrohren angezapft) wird das hoffentlich noch. Es fallen Laubmassen auf unserem Gelände an – die werden bislang zu einem großen Teil per Container abgefahren, einfach weil wir keinen Platz oder Zeit für große (Laub-) Kompostmieten haben und Verbrennen geht ja auch gar nicht. Aber auch hier werden dieses Jahr neue Plätze für Kompostmieten geschaffen – im bisher wenig bearbeiteten Teil des Gartens um das gemauerte Rondell. Dieses Jahr haben wir auch Erfahrungen im Hochbeetbau sammeln können, die ersten drei kleinen stehen schon, Baumaterial für viele weitere wurde organisiert und steht zu Verfügung – falls jemand anderen welche bauen möchte. Die angesprochenen Montessori-Schülergruppe wird dieses oder nächstes Jahr zwei bauen für den dritten und neuesten Gemeinschaftsgarten. Fazit NABU-Garten: Läuft prächtig mit Ausbaumöglichkeiten.


    (mehr …)

  • GG auf Schulgelände in Bottrop

    (Gu, mail)

    Interkultureller Nachbarschaftsgarten Im Beckedal

    Auf einem bis vor Kurzem ungenutzten Teil des Schulhofs hinter der Albert-Schweitzer-Schule ist in Bottrop einNachbarschaftsgartenalsinterkulturellerBegegnungsort erblüht
    Der ganze Schulhof ist jederzeit öffentlich zugänglich, da er auch als Verbindungsweg dient. Außerdem wird die Sporthalle noch von Vereinen genutzt. Die Gärten sind deshalb nicht abgetrennt und leicht von der Straße aus zugänglich (mehr …)

  • Grüner Daumen Frankfurt feiert fünf-jähriges

    (Gu, alerts)
    Diese Geschichte kann man etwas blumig erzählen: Die Idee der Studentin Mirijam Scherer, im Jahr 2011 noch Studentin im Fach Soziale Arbeit an der Fachhochschule, war sozusagen das Samenkorn. Aus dem inzwischen ein blühender Garten erwachsen ist.

    Für ihr Studium suchte Scherer 2011 ein soziales Projekt, bei dem sie anwenden könnte, was die Seminare sie gelehrt hatten. Nichts Großes, „vielleicht ein begehbares Kräuterbeet“, überlegte sie. Dann kam eines zum anderen: Ihre Professorin empfahl die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und deren Stadtteilbotschafter-Projekt, als Partner fand sie die Integrierte Gesamtschule Nordend (IGS) und schließlich wurde das Gartenprojekt „Der Grüne Daumen“ im Günthersburgpark aus der Taufe oder besser aus der Erde gehoben. Am 1. August 2011 könnte die Arbeit richtig losgehen.

    Lange Nachwirkungen

    Heute blüht dieser Garten, der etwas versteckt hinter dem Kita-Areal im nördlichen Teil des Parks liegt: Wildrosen und Schneckenknöterich entfalten sich, Wein und Lavendel, viele Sträucher, Büsche, Blumen und Kräuter. Insgesamt gibt es zehn Beete und zahlreiche weitere blühende Plätzchen, die seither von IGS-Schülern der aktuell neunköpfigen Garten AG sowie ihrem Leiter Dirk Petrat von der IGS-Jugendhilfe der Caritas, geplant, gebaut und gepflegt werden.

    Dass Initiativen der Stadtteilbotschafter derart nachhaltig wirken, gehört bislang zu den Ausnahmen dieses Ehrenamtsstipendiums, für das die Stiftung Polytechnische Gesellschaft engagierten jungen Menschen mit maximal 3000 Euro sowie Ratschlägen und einem Experten-Netzwerk beisteht. Auch aus diesem Grund feierte man gestern im 200 Quadratmeter fassenden Garten das „5 Jahre minus 14 Tage“-Jubliäum.

    Hilfe von allen

    Für Sylvia Flach, Referentin der Stiftung, beweist das Garten-Jubiläum, dass junge Leute mit gemeinnützigen Ideen auf die Beteiligung aus dem Stadtteil angewiesen seien: „Alleine bringt es nichts, man braucht die Kooperation. Der Erfolg ist dann Ergebnis guter Kommunikation mit verlässlichen Partnern.“ Letztere hatte Mirijam Scherer nicht nur in der Stiftung und Schule, sondern auch im Ortsbeirat 2 (Nordend), im Grünflächenamt, im Verein „Umweltlernen“ und im Frankfurter Stadtschulamt gefunden. All diese Institutionen nämlich unterstützten das Gartenprojekt von Beginn bis heute, gaben Geld oder Know-how, schenkten Pflanzen oder anderes Material, so dass der Garten gedeihen konnte.

    Rüdiger Koch, SPD-Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat, verwies auf die Sonderstellung des Gartens im denkmalgeschützten Günthersburgpark: „Es ist die absolute Ausnahme, dass der Ortsbeirat einem solchen Projekt zugestimmt hat.“ Das Stadtteilparlament wache über die Nutzung öffentlicher Grünflächen und trage Sorge, dass derartige Initiativen zum Wohle der Allgemeinheit und nicht zwecks privater Interessen durchgeführt würden.

    „Der Grüne Daumen“ ist bis heute für jedermann begehbar und nutzbar, was zu einer weiteren Besonderheit führt, wie Dirk Petrat berichtete: Regelmäßig kämen Parkbesucher, um sich Kräuter oder auch Äpfel, Kirschen und Himbeeren mitzunehmen – dennoch habe es keinen einzigen Fall von Vandalismus gegeben.

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Schueler-bringen-Park-zum-Bluehen;art675,2112174 (mehr …)

  • Im Amaliengarten wachsen die Hochbeete

    (Gu, alerts)

    Zittau. Die erste Reihe Holzpaletten steht. Daraus soll ein Hochbeet werden. Es ist eines der ersten sichtbaren Zeichen des Amaliengartens, des ersten Gemeinschaftsgartens in der Stadt Zittau. Drei weitere Reihen, unterschiedlich hoch, sollen noch hinzukommen. Nino Gehler, Ökologiestudent an der Zittauer Hochschule, bereitet dafür weitere Paletten vor. Wann die Hochbeete fertig werden, ist auch davon abhängig, welche Spenden das Projektteam bekommt. Sobald eines der Beete aus Holzpaletten fertig ist, wird es entsprechend mit Erde aufgefüllt und bepflanzt.

    Fürs Pflanzen sei es noch nicht zu spät, erklärt Nino Gehler. „Es gibt Kulturen wie Radieschen, Bohnen oder Salat, die kann man bis zum Frosteinbruch anpflanzen“, sagt der 26-Jährige. Und der Student kennt sich aus: Er gärtnert seit seiner Kindheit, schwang mit vier Jahren bereits die Mistgabel im Garten seines Großvaters. Seit drei Jahren studiert er in Zittau und engagiert sich nun für das erste „Urban Gardening“-Projekt in Zittau.

    Beim sogenannten „Urban Gardening“ pflanzen auf brachliegenden Flächen, in der Regel in der Innenstadt, Bürger Obst und Gemüse an und sorgen so für eine Zwischennutzung. In Zittau fand vor zwei Wochen der erste Arbeitseinsatz statt, um die grüne Wiese an der Amalienstraße für die gärtnerische Nutzung herzurichten. Es ist ein bisschen später losgegangen als anfangs gedacht. Im Herbst hatten die Initiatoren gehofft, dass bereits im Frühjahr die ersten Pflanzen in die Erde kommen. Doch die Vorbereitungen für das Gemeinschaftsprojekt von Hochschule und Zittau haben mehr Zeit in Anspruch genommen.

    Dafür wird nun umso intensiver an der Umsetzung gearbeitet. Vor einer Woche fand ein Projekttag von Schülern des Christian-Weise-Gymnasiums statt. Sie haben dabei unter anderem ein Insektenhaus aufgebaut und Holzstämme bearbeitet. Aus den Stämmen entstehen mal Sitzmöbel, die um die geplante Feuerstelle im hinteren Teil des Amaliengartens aufgestellt werden. „Es gibt drei bis vier Gymnasiasten, die bei uns regelmäßig mitmachen, und die auch den Workshop angekurbelt haben“, erzählt Nino Gehler.

    In den nächsten Tagen soll es wieder einen Arbeitseinsatz im Amaliengarten geben. Bisher wurden die Termine immer an dem großen Holzschild am Garteneingang bekanntgegeben. Doch das Schild wurde jetzt von Unbekannten umgefahren. Nino Gehler überlegt nun intensiv, wie er die Tafel mit dem vorhandenen Material wieder standfest machen kann. Denn gerade für die Anwohner sei es ganz praktisch gewesen, so die nächsten Aktionen anzukündigen. Der 26-jährige Student hofft, dass beim nächsten Einsatz ein paar mehr Anwohner dabei sind. In den vergangenen Tagen hat das Projektteam in den benachbarten HäusernInfozettel verteilt. Mit einem ersten Erfolg: Am Freitag waren Mitarbeiter des Albatros-Vereins, der im Eckhaus Amalienstraße/Böhmische Straße sein Domizil hat, da, um ihre Hilfe anzubieten.

    Die anderen Anwohner müssen erst einmal ihre Scheu überwinden und sehen, dass etwas passiert, bevor sie sich selbst tatkräftig mit einbringen, glaubt Nino Gehler. Es muss ja nicht immer umgegraben oder angepflanzt werden, man könne auch einfach mal zu einem Plausch oder einer Tasse Kaffee vorbeikommen, schlägt der Ökologiestudent vor.

    Dass es sich beim Amaliengarten um ein Projekt „von oben“ handelt – ganz im Gegensatz zur Philosophie des „Urban Gardenings“ –, sei keineswegs der Fall, findet Gehler. Denn den Anstoß haben vor zwei Jahren Studenten gegeben, die gerne gärtnern wollten. Da sich dafür keine geeignete Fläche auf dem Campus fand, wurde ein städtisches Grundstück ausgewählt. Und so können die Studenten zusammen mit den Zittauern nun an der Amalienstraße ihre Lust am Gärtnern ausleben

    http://www.sz-online.de/nachrichten/amaliengarten-nimmt-form-an-3434409.html (mehr …)

  • Schladener GG bekommt Unetrstützung durch Schule

    (Gu, alerts)

    Der Schladener Gemeinschaftsgarten (regionalHeute.de berichtete) soll nun allmählich Gestalt annehmen. Unterstützung bekommt das Team der Flüchtlingshilfe des Deutschen Roten Kreuzes nun von Schülern der Werla Schule Schladen.

    „Wir haben die Berichterstattung auf regionalHeute.de gelesen und daraufhin entschlossen, hier mitzumachen“, erklärt Jörg Popke, Klassenlehrer der Klasse 5.1 an der Werla Schule. „Die Bereitschaft war sofort da, da brauchte ich keinen überreden. Unsere Schüler engagieren sich auch innerhalb der Schule stark für die Flüchtlinge und helfen ihnen, sich im Schulalltag zurechtzufinden“, lobt Popke seine Schüler. Wie genau es zukünftig weitergehen soll, muss nun noch geplant werden. Aber ein Anfang war gemacht. Und so wurde schon am frühen Montagmorgen fleißig gegraben, geharkt und Unkraut gezupft. „Die Schüler haben viele Ideen, wie sie den Garten gestalten können“, erklärt Katharina Günter, Koordinatoren der DRK-Flüchtlingshilfe. „Nun müssen wir schauen, wie wir alles umgesetzt können“, so Günter weiter. Dazu sucht das DRK dringend einen Hauptverantwortlichen für den Gemeinschaftsgarten. Zwar kümmern sich die Schüler und einige Flüchtlinge um den Garten, ihnen fehle es aber vor allem an Kontakten und der notwendigen Mobilität. Geplant ist, dass jeder, der Interesse hat, sich an dem Garten beteiligen kann, sich dort jederzeit aufhalten kann und natürlich auch Hand anlegen darf. „Wir würden uns also freuen, wenn es Bürgerinnen und Bürger gibt, die sich hier einbringen könnten und zum Beispiel Mutterboden anfahren, oder Unrat und Müll abtransportieren. Das würden wir auch vergüten“, so Katharina Günter.

    Derzeit sieht es noch etwas ungeordnet aus, auf dem Grundstück, das das DRK von der Schladener Kirchengemeinde für fünf Jahre gepachtet hat. Wenn hier aber einmal alles grünt und blüht, soll der Garten ein Treffpunkt für alle Bürger werden. Hier sollen Kinder spielen können, Grillfeste stattfinden, Obst, Gemüse und Blumen angebaut werden und Treffen stattfinden. Eine kleine Gartenlaube wollen die Flüchtlinge Beshwar, Belal, Kaniwar und Omar bald bauen. Das haben sie schon zugesichert. Die vier jungen Männer waren es auch, die sich von Beginn an an dem Projekt beteiligt haben. „Über das Miteinander das hier entsteht, können wir Kontakte aufbauen und Vertrauen zu den Geflüchteten finden. So entsteht ein ganz ungezwungener Zugang und wir können ins Gespräch kommen über die anderen Kulturen“, so Katharina Günter. (mehr …)

  • GG in Dornstetten sucht MitgärtnerInnen

    (Gu aus alerts)
    […]
    Nach langen Vorplanungen haben im Gemeinschaftsgarten einige Gartenfreunde mit der Arbeit begonnen; weitere Mitstreiter werden noch sehnlichst erwartet. Wobei sich Gerhard Dürr, Initiator des neuen Gartenprojekts sicher ist, dass sich weitere Interessierte für den Gemeinschaftsgarten finden werden. Denn seit einigen Jahren ist Gärtnern wieder sehr in Mode gekommen. Während früher auf dem Land jeder Haushalt zur Selbstversorgung einen eigenen Gemüsegarten hatte, wurden bis vor wenigen Jahren die meisten Vorgärten eher nach der Devise „Geranien statt Gurken“ bewirtschaftet. Mit dem Bedürfnis nach gesunder und natürlicher Ernährung steigt inzwischen aber das Interesse an selbst produziertem Gemüse aus dem eigenen Garten enorm an. Und damit auch die Nachfrage nach Gartengrundstücken in einer Kleingartenanlage oder an einer Mitarbeit an einem Saison- oder Gemeinschaftsgarten.

    Der Dornstetter Gerhard Dürr hatte daher im vergangenen Jahr die Idee, in dem zwischen der Sulzer Straße und der Schießgrabenstraße gelegenen Gewann Heselwiesen ein neues, alternatives Gartenbauprojekt zu verwirklichen. Zusammen mit weiteren Mitstreitern möchte Dürr, zertifizierter Permakulturberater, dort einen Gemeinschaftsgarten einrichten. Bietet doch das gepachtete große Gartengrundstück ausreichend Platz sowohl für Gemeinschafts- als auch für Einzelbeete, für Gemüseanbau, für Blumen, Beeren und Obst. Und für einen Versammlungsplatz samt Feuerstelle. Kinder aus der Nachbarschaft haben auf dem Gelände einen kleinen Abenteuerspielplatz aufgebaut; auch der soll weiterhin genutzt werden. So könnten Alt und Jung in der neuen Gartenanlage die Gelegenheit finden, ihrem Hobby Gärtnern nachzugehen.
    […]
    Damit begonnen hat inzwischen auch die Schulgarten-AG der Werkrealschule Dornstetten. Fünf Schüler aus den Klassen 5 bis 8 sind mit Eifer und Freude dabei, unter der Anleitung von Gerhard Dürr im Gemeinschaftsgarten zu arbeiten.[…] nd natürlich mehrere weitere Gemüsebeete. Die notwendigen Vorarbeiten hierzu wie Bäume fällen oder Wege anlegen wurden bereits erledigt. Am Rand des Gemeinschaftsgartens wird derzeit ein mit Hackschnitzeln bedeckter Versammlungsplatz eingerichtet, der mit selbst gebauten Palettenmöbeln und einer Feuerschale ausgestattet werden woll.

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.dornstetten-zum-einstieg-ist-jetzt-die-ideale-zeit.c5c37e83-8c5a-4979-ade3-b7e61a0e9932.html (mehr …)

  • Gartenbahnhof: Teilumzug steht nun fest

    (Gu aus Newsletter)

    Es ist vollbracht! Wir haben zwei Flächen in der Vitalisstraße vom Liegenschaftsamt der Stadt Köln gemietet und können nun in der fruchtbaren Erde von ehemaligen Schrebergärten einjährige Pflanzen kultivieren. Wie ihr wisst hat die Stadt entschieden, dass der Schrebergarten zwischen Vitalisstraße und den Bahngleisen in Bauland verwandelt werden soll. Allerdings dürfen die SchrebergärtnerInnen noch bis zu deren Aufgabe weiter gärtnern. Die Flächen werden zunächst in Grabeland umgewandelt und so hatten wir überhaupt erst die Chance an diese Stücke Land zu kommen. Nachdem unser neues Vorstandskolloquium schließlich ins Vereinsregister eingetragen war konnten wir den Mietvertrag unterzeichnen und bekamen vom Kreisverband Kölner Gartenfreunde und dem Kleingartenverein Vogelsang e.V die Schlüssel ausgehändigt.

    Am 21. April 2016 erkundeten wir gemeinsam die beiden Gartenflächen: Die vordere Grasfläche umfasst etwa 500 Quadratmeter. Diese planen wir mit Pflanzkisten zu umsäumen, unsere Kräuterspirale dorthin umzuziehen, ggf. ein Sonnenbeet zu bauen und Beete im Boden anzulegen. Ein kleines Gewächshaus können wir ebenfalls installieren, das wurde bereits dankenswerterweise durch die Kölner Bank gefördert.

    Die hintere Fläche ist etwa gleich groß und besteht aus einem Schrebergarten mit zahlreichen Beeten, Grasflächen, einem Teich, Obstbäume, Weinreben, Johannisbeer- und Stachelbeersträuchern, einem Gartenhaus und einem kleinen Schuppen. Die Vorbesitzenden hinterließen uns fast alle Gegenstände und so fühlt sich die Übernahme etwas seltsam an. Zunächst werden wir den Schrebergarten ausmisten.

    Gärtnern wollen wir in der Vitalisstraße künftig immer freitags am Spätnachmittag ab 17 Uhr. Wir können so also die Arbeitswoche gemütlich im Schrebergartenflair ausklingen lassen. Ihr seid also herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzumachen. (ve)

       
       
       

    Die Integrative Offene Ganztagsgrundschule (IOGS) Kretzerstraße hat im Sommer 2015 mit zwei ersten Klassen den Betrieb aufgenommen und ist in die Räumlichkeiten der ehemaligen Förderschule Nordpark eingezogen. Leider bietet der Schulhof nur wenige Möglichkeiten etwas anzupflanzen, so dass die Gartenwerkstädterin Aniko, die ihren Sohn in der Schule hat, eine Kistenbauaktion organisiert hat. Bereits am Freitag, den 18. März 2016 wurde mit Hilfe von den Gartenwerkstädtern Carlo, Katharina und Aniko, die erste Kiste zusammen gebaut und die Vorbereitungen für einen großen Kistenbautag getroffen. Am Samstag, den 09. April war es dann soweit und die Gartenwerkstädter Carlo und Aniko haben mit Eltern und Kindern drei weitere Kisten zusammen gebaut. Die Kisten wurden aus gebrauchten Holzpaletten und Recyclingholz gefertigt und sollen zukünftig den Kindern und Lehrern als Hochbeete viel Freude bereiten. (mehr …)

  • Repair Café und Makerspace an der Schule

    Mathias Wunderlich hat in Haan an der Schule ein Repair Café aufgebaut, darüber gibt es auch einen Text in unserer Broschüre. Nun hat er die Schule gewechselt und dort wieder ein Repair Café eröffnet und es entsteht gerade ein ganzer Makerspace.

    Hier der ganze Zeitungsartikel:

    http://www.wz.de/lokales/kreis-mettmann/nachrichten-aus-velbert-neviges-und-wulfrath/schule-oeffnet-neues-reparatur-cafe-1.2105922

    Und ein paar Zitate:

    „Der „Makerspace“ als Labor für Experiment, Forschung und Selbermachen steht allen offen. „Ein Mal im Monat können alle, die sich dafür interessieren, gemeinsam Dinge reparieren.“ Dabei geht es einerseits darum, technisches Wissen im Umgang mit Schrauber und Co. zu vermitteln. Und um Nachhaltigkeit.“

    „Zielgruppe sind nicht allein die FASW-Schüler, sondern auch deren Eltern, weshalb im Repair Café ein bunt gemischter Haufen an der langen Werkbank sitzt. Dieses Miteinander, erzählt Mathias Wunderlich, ist ausdrücklich gewollt. Denn so lässt sich auf direktem Wege Wissen vermitteln.“

    „„Wir befinden uns hier gerade in einer Art Übergangsraum“, berichtet Mathias Wunderlich. In der vormaligen Krankenhausküche entsteht zurzeit ein Makerspace auf 130 Quadratmetern. Zukünftig soll nicht nur an der Drehmaschine gearbeitet werden. Möglichkeiten zu drechseln und zu fräsen sind ebenso geplant wie zu gießen und zu schweißen.“ (mehr …)

  • MitarbeiterInnengarten in Plattingen entsteht

    (Gu aus alerts, 31.10.)

    „Der Globus-Gemeinschaftsgarten, der auf dem Gelände des St.-Johann-Nepomukvereins derzeit entsteht, nimmt nun klare Formen an. Acht Gartenbaulehrlinge im zweiten Ausbildungsjahr an der St.-Erhard-Berufsschule Plattling mit ihrem Fachlehrer Sepp Gilch pflanzten gestern Bäume und Wildgehölze. Schon im Laufe der Woche hatte auch der dritte Ausbildungsjahrgang ebenfalls an der Gartengestaltung gearbeitet. Für Lehrer Sepp Gilch eine ideale Möglichkeit, die Lehrinhalte auch praktisch umzusetzen.
    Vom Globus-Team half unter anderem Personalchefin Karin Ascherl begeistert mit. Erhard-Schulleiter Stephan Eichinger ließ sich die Planung von den Schülern erklären. Profitieren werden von dem Garten auch die Plattlinger Grundschüler. In der zweiten Klasse stehen auf ihrem Lehrplan die Wildgehölze. Dazu gibt es dann im Gemeinschaftsgarten einen Lehrpfad.“

    http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/plattling/1855711_Gemeinschaftsgarten-an-der-Isar-waechst.html#

    Das Gartenprojekt ist hauptsächlich ein MitarbeiterInnengarten:
    […] Verbindung zwischen dem Unternehmen Globus, einem Verein und den sozialen Einrichtungen der Stadt geschaffen werden – ein „Garten der Begegnung“ soll entstehen.Hierfür haben sich als Verein der St.-Johann-Nepomukverein sowie die Grundschule und die Berufsschule St. Erhard als soziale Einrichtungen gefunden. Die Gestaltung des Gartens, das „Wo?“ und vor allem das „Wie?“ ist den Mitarbeitern der jeweiligen Warenhäuser komplett freigestellt. Jeder Ort entscheidet selbst, je nach den örtlichen Gegebenheiten und Anliegen der Mitarbeiter, wie der Garten aussehen soll.

    (mehr …)

  • Schulhof wird IG in Bottrop

    (Gu, alters, 28.10.)

    GemeinschaftsSinnGarten in Bottrop geht in nächste Phase:
    “ Ein weiterer Garten nach den Aktivitäten am Kulturhof ist an der Albert-Schweitzer-Grundschule geplant“ es gibt 2 Treffen für Interessierte, […] „Die Projektverantwortlichen von Stadtverwaltung und Fachhochschule Dortmund laden Bottroperinnen und Bottroper verschiedener Kulturen und Herkunft zu einem offenen Gespräch ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen: Wer gärtnert in Bottrop? Wer würde gerne gärtnern, hat aber bislang keine Möglichkeit dazu? Auf welche Weise wird gegärtnert und welche Pflanzen werden angebaut? Wie können Menschen und Kulturen durchs gemeinschaftliche Gärtnern verbunden werden? Wie können in Bottrop interkulturelle Gärten entstehen? […] und dann soll dieses Jahr noch der Startschuß für einen IG auf einen ungenutzem Teil eines Schulhofs gegeben werden. […] Die Schule unterstützt das Vorhaben und ist an der Planung und Umsetzung beteiligt. Insbesondere interessierte Anwohner, Migrantenselbstorganisationen, Bildungseinrichtungen und soziale Träger aus der Nachbarschaft sind eingeladen, ihre Vorstellungen, mit einzubringen. (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Bielefeld hat „Knebelvertrag“ vorgelegt bekommen

    (Gu, Mail, 24.7.)
    In Bielefeld hat Transition Town schon 2 Gartenprojekte angeschoben, die auf städtischen Grabelandflächen entstanden sind. Nun gibt es noch ein neues im Ostmannturmviertel (Projektbericht ist beim Projekt abgelegt), was in Kooperation mit der Sportjugend enstand. „Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Bielefeld und dem Verfügungsfonds Ostmannturmviertel (Programm Stadtumbau West – Nördlicher Innenstadtrand) wurden in Nachbarschaftshilfe 14 Hochbeete in Form sechseckiger Wabenbeete von den zukünftigen Nutzern errichtet. Praktische Unterstützung erhielten die 50 Nachbarn von Pip Cozens (Art at Work) und Reinhold Poier von Transition Town Bielefeld. Die Beete stehen zumeist auf öffentlichen Rasenflächen, in einem Innenhof der BGW und von 24 Schülern der Luisenschule/Bio AG wurden gemeinsam mit der Sportjugend zwei Beete auf dem Schulgelände errichtet.[…] Die Wabenbeete wurden an mehreren Terminen in der als Werkstatt genutzten Lagerhalle des Umweltzentrums in nur 4 Wochen von den Nachbarschaften unter Anleitung gebaut, mit Erde gefüllt und von ihren Bewirtschafter*innen individuell bepflanzt. Bis zum Stadtteilfest im Ostmannturmviertel am 13.06.2015 konnte somit in allen Beeten Gemüse sprießen. Die 14 Beete stehen im Grünzug im Ostmannturmviertel zwischen der Luisenschule und dem Umweltzentrum.
    Alle Materialien für das Projekt konnten lokal aus Bielefeld und zumeist sogar aus dem Viertel bezogen werden. Baumaterial von Holzhandlung Schröder & Hoffert; Mutterboden wurde an 3 Stellen am Grünzug platziert von Baustoffhandel H. Vollmer; Gemüsepflanzen wurden vom Transition Town Gemeinschaftsgarten vorgezogen.“ Es machen wohl 50 Leute aus der Nachbarschaft mit.
    Sie haben den städtischen Vertrag (Überlassungsvertrag) nicht abgewartet, der ein Entwurf ist (die Stadt ist verhandlungsbereit) und darin angesprochen sind Rückbauverpflichtung, Aufsichtspflicht, Wiederherstellungspflicht bei Vandalismus, Pflege-, Unterhaltungs- Verkehrssicherungspflicht, gerichtsfeste Dokumentationspflicht, Ausschluss von Fremdnutzung (z.B. als Mülleimer). TT ist sieht sich als Initiator und Ermöglicher, aber nicht als Antragsteller oder Betreiber des Projekts. Gekostet hat das Projekt bisher 5700 Euro, die eigentlich ein durchlaufender Posten sein sollten. Nun wird die Auszahlung zurückgehalten, bis der Vertrag unter Dach und Fach ist. (mehr …)

  • IG Potsdam macht viele pädagogische Angebote für die Umgebung

    (Gu aus Projektbericht)
    […] „Im Stadtteil Schlaatz arbeiten wir eng mit den Schulen, den Horteinrichtungen, den Kitas, mit Vereinen, Initiativen und freien Trägern zusammen. Unsree Angebote werden von der Weidenhofgrundschule, der Schule am Nuthetal, der Internationalen Schule Babelsberg, der Max Dortu Schule, dem Einstein Gynmasium, dem URANIA Schulhaus, der Kita Nuthespatzen, der Kita Kinderhafen, Hort Schulkinderhaus, der Kita Kinderland, der Kita Nutegeister regelmäßig bzw. mehrfach genutzt.
    Für das Projektehaus Babelsberg, das Familienzentrum, der Kinderklub, den Schulpaten der Schule am Nuthetal und den Sozialarbeitern sind wir zunehmend Partner bei der Umsetzung von Projekten.
    […] Die Nachfrage nach der Schulgarten AG ist nach wie vor so hoch, das wir Altersbegrenzungen und einen Anmelestopp geben mussten […] Wöchentlich kommen Schulklassen, Hortgruppen und KITA-Gruppen in den Integrationsgarten und nutzen die Projektangebote“

    Die Gelder aus „Soziale Stadt“, mit denen das alles bisher finanziert wurde, brechen weg, da das Programm ausläuft. Sie sind aktiv „in Richtung Flüchtlinge“, nehmen an Treffen zum Thema teil (neue Nachbarschaften) und haben auch schon ein Fest mit Flüchtlingsfrauen im Garten gefeiert (mehr …)

  • Fahrradkino im Allmende-Kontor und andere interessante Veranstaltungen

    (Gu aus Newsletter, 19.6.)

    In der ROTEN Gruppe am Beet 289 gärtnert seit einigen Wochen die RÖNTGEN SCHULE NEUKÖLLN.

    Ein Projekt in den Fachbereichen Biologie und Arbeitslehre.

    + + + W O C H E N E N D E   i m  G A R T E N :  LANGER TAG der STADTNATUR + + +

    Samstag, 20. Juni 2015 von 15 bis 18 Uhr:  Von der Tradition des Färbens mit Pflanzen

    Führung der Färberpflanzengruppe DIE SCHÖNFÄRBERINNEN über die Entwicklung, das Handwerk und die Zünfte und weiteren Aktionen rund ums Färberpflanzenbeet, Treffpunkt: weißes, rundes Beet am Eingang zum Garten neben Dorfplatz

    Samstag, 20. Juni 2015 von 20:30 bis 22:30 Uhr: Wie nachhaltig sind Gemeinschaftsgärten?

    Diskussionsveranstaltung im Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor auf dem Dorfplatz
    Leitung: Gerda Münnich, Pia Paust-Lassen

    Mittwoch, 24. Juni ab 19:30 Uhr: Cine 2 Ride: Fahrradkino auf dem Tempelhofer Feld
    12 Rollentrainer, 12 recycelte Autolichtmaschinen sowie meterweise Kabel stehen bereit zum Strom machen.
    Taschengeldfirma e.V. und Energieseminar präsentieren gemeinsam Cine 2 Ride – ökologisches Freiluftkino auf dem THF
    19.30-21.00 Uhr: Flucht und Zufluchtssuchende in Deutschland – Diskussionsblock mit Gästen
    21.30-23.00 Uhr: Vorführung des Spielfilms Die Piroge
    01.07.2015 Ausweichtermin bei Schlechtwetter
    Ort: Fahrradwerkstatt, gegenüber dem Garten
    , mehr unter http://www.taschengeldfirma.net/kino

    (mehr …)

  • Organisation für „Arbeit statt Strafe“ baut in HH Gemeinschaftsgärten entscheidend mit auf

    (Gu, Projektbesuche MItte Mai)
    Das Gartenprojekt „Grüner Hammer“ im Hamburger Stadtteil Hamm gibt es seit Frühjahr 2012. Eine Gruppe AnwohnerInnen wollte zunächst einen Kräutergarten im Park pflegen und weiterentwickeln, was aber die Stadt nicht wollte. Sie haben sich auf die Suche nach einer anderen Fläche gemacht und eine zu einer Schule gehörende Brache gefunden. Die Fläche ist unabhängig von einem Betreten des Schulgebäudes oder Schulhofs erreichbar und sie ist mit einem Zaun umgeben. (Wenn niemand aus der Gruppe da ist, ist abgeschlossen). Viel Aufbauarbeit ist über die Organsiationen AMA und Rückenwind gelaufen, die in Hamburg mit straffällig gewordenen Jugendlichen arbeiten und u.a. auch im Permakulturgarten in Altona dabei waren. Einer der Anleiter der Jugendlichen ist Permakultuexperte und hat die Anlage des Gartens koordiniert und auch sehr viel Arbeit außerhalb seines Jobs reingesteckt. Viel Material konnte von im Stadtteil ansässigen Firmen gewonnen werden, Mist kam zunächst von Zirkussen etc. Die Gartengruppe hat mitgeholfen, doch liefen die Hauptaufbauarbeiten über die beiden Organistionen und den ehrenamtlichen Einsatz des Anleiters, der ganz bestimmte Vorstellungen für den Garten hatte und diese auch größtenteils verwirklicht hat. Inzwischen gärtnern viele in der Gruppe nach Permakulturprinzipien, nur wenige mulchen z.B. nicht. Es gibt keine individuellen Beete, alles ist gemeinschaftlich, wobei es sdchon sowas wie Paten für bestimmte Beete oder Bereiche des Gartens gibt. Absprachen laufen per Mail oder im Garten, derzieit gibt es keine regelmöäßigen Orga-Treffen. Es sind ältere Leute, die hier gärtnern und es gibt eine Schulgarten-AG, die von Mitgliedern der Gartengruppe betreut wird. Neben dem Gärtnern gibt es das Hammer Abendbrot, das wohl alle 14 Tage stattfindet. Leute aus dem Garten und aus der Nachbarschaft kochen und essen zusammen. Es gibt das, was die Leute mitbringen und der Garten her gibt. Sie machen ab und an Workshops (Permakultur z.B.) und Kunstkurse, die offen für alle sind. Im Stadtteil sind sie vernetzt, Kontakte zu anderen Gärten in Hamburg haben sie nicht.

    Auch im Luthergarten Bahrenfeld in Hamburg laufen Aufbau- und Urbarmachungsarbeiten über den AMA/Rückenwind-Anleiter und die Jugendlichen. Außerdem ist GrünAnteil tatkräftig mit dabei. Eine 10.000m2 große Brache wird gerade zu einem Gartenprojekt umgestaltet, ganz nach Permakulturprinzipien. Es gibt ein paar Interessierte, doch haben diese wenig Zeit. Die Hauptarbeiten laufen über Arbeit statt Strafe. Auf der einen Seite der Fläche gibt es ein paar Häuschen. Diese werden derzeit professionell restauriert/repariert. Dafür haben sie Gelder vom Hamburger Spendenparlament eingeworben. Es ist eine riesengroße Baustelle.
    Im Gartenteil legt der Anleiter wieder nach seinen Vorstellungen den Garten an, pflanzt, baut Wälle und Erdbeete, strukturiert mit Elementen. Er sagt, dass die Leute dann nach ihren zeitlichen Möglichkeiten dazu kommen können und mitmachen können. Koordination macht er, Pflanzplan auch – so können Leute aber auch gerne Pflanzen an bestimmten Stellen einpflanzen.
    Flüchtlinge sind wohl noch nicht wirklich dabei, jedenfalls nicht zum gärtnern. Die Flüchtlinge, die der Anleiter kennengelernt haben, wollen – so sagt er – Geld verdienen, da sie und ihre Familien sich hoch verschuldet haben, um die gefährliche Reise zu ermöglichen, im Glauben, dass sie in Deutschland bessere Lebensbedingungen und vor allen Dingen Verdienstmöglichkeiten finden werden. Doch ist das Projekt gerade auch erst im Entstehen. (mehr …)

  • Oase Unperfekt aus Mühlheim/Ruhr eröffnet Anfang April

    (Gu aus Antrag und Nachfragen, 20.3.)
    Auf einer Brachfläche in Mühlheim/Ruhr (2.823 m²) entsteht der Gemeinschaftsgarten „Oase Unperfekt“ mit individuellen Beeten und Beeten für Schulen, Kitas, Vereine aus Mühlheim. Bisher ackern dort 12 Familien und Kinder aus Kita und Schule, sowie der Verein zur Betreuung Langzeitarbeitsloser). Sie haben 3000 Euro von der Sparkasse für einen Zaun und ein Tor eingeworben und beantragen bei uns Geld für Gartengeräte, Regentonnen u.ä.
    Weitere Infos:

    Wie viele Leute nutzen den Garten gärtnerisch? Sie schreiben 12 Familien, 1 Grundschule, 1 Kita etc.

    _Bei den 12 Privatpächtern handelt es sich überwiegend um Familien mit jeweils zwei bis drei Kindern, teilweise auch um Einzelpersonen. Die Grundschule, die Kita und der Styrumer Treff werden sich als institutionelle Pächter mit wechselnden Gruppen (teilweise auch Eltern) an den Gartenaktivitäten beteiligen. Die Gruppen werden wahrscheinlich jeweils aus ca. 5 bis 15 Personen bestehen. Die Gemeinschaftsfläche darf von weiteren Bürgern genutzt werden. Insgesamt werden ca. 50 Personen den Garten regelmäßig bewirtschaften und ca. weitere 100 Personen unregelmäßig. In Vorbereitung ist zur Zeit eine Kooperation mit der benachbarten Gesamtschule. Hierüber wird die Zahl der Nutzer nochmal erheblich größer.

    Wie oft sich die SchülerInnen und die Kita und der Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen im Garten?
    _Den Pächtern steht es frei, wann, in welchem Rhythmus und in welcher Häufigkeit sie ihre Parzellen nutzen. Jeder Pächter bringt seine eigenen Gartengeräte mit. Größere Geräte sind im Schuppen gelagert, zu dem jeder Pächter einen Schlüssel hat.
    Der Garten soll ab April jeden Samstag von 14:00 bis 16:00 Uhr sowie an einem noch festzulegenden Wochentag auch für die Öffentlichkeit geöffnet sein. Diese regelmäßige Öffnungszeit bietet die Gelegenheit des gemeinsamen Gärterns und Kennenlernens, gleichzeitig können so auch Außenstehende den Garten kennen lernen.

    Was macht der Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen im Garten?

    _Styrumer Treff, Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen, bietet Langzeitarbeitslosen unterschiedliche Beschäftigungsangebote an, in deren Rahmen nun auch die Parzelle in der Oase Unperfekt genutzt wird. Im Rahmen einer Garten-Arbeitsgruppe wird die Parzelle bewirtschaftet.

    Wie läuft die Kommunikation zwischen den Gruppen und wie werden Entscheidungen getroffen?
    _Koordiniert wird das Projekt Oase Unperfekt vom Stadtteilbüro Styrum. Für den Austausch untereinander werden regelmäßig „Runde Tische“ veranstaltet.Jeder „Runde Tisch“ dient dem Austausch zwischen den Gärtnern, Freunden und Kooperationspartnern, der konzeptionellen Weiterentwicklung und der Organisation und Abstimmung von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Zusätzlich gibt es  in jedem „Runden Tisch“ kurze Inputs / Vorträge zu inhaltlichen Themen rund ums ökologische Gärtnern. In den Runden Tischen werden Entscheidungen konsensorientiert getroffen.

    Wie viele Parzellen in welcher Größe gibt es und können noch weitere geschaffen werden?
    _Zurzeit sind 450 qm verpachtet – die Parzellen gibt es in 10 qm, 20 qm und 30 qm. 40 qm sind für ein Flüchtlings-Projekt reserviert. Doris Reckebeil, Ursula Vollbring, Johannes Vollbring und Knut Binnewerg und Ulrike Simonis wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch Flüchtlinge (es gibt eine große Flüchtlingsunterkunft an der Gustavstraße, fußläufig in etwa 10 min zu erreichen) in der Oase Unperfekt das Glück des Gärtnerns erleben dürfen. Es soll einmal wöchentlich an einem Wochentag eine festen Garten-Termin geben, in dem die Flüchtlinge zunächst unter Anleitung der Ehrenamtlichen und dann zunehmend selbständig gärtnern. Doris Reckebeil ist Ansprechpartnerin der Gruppe. Auf der Gemeinschaftsfläche können weitere Parzellen für interessierte Anwohner geschaffen werden, die das Gärtnern ohne eigene Parzelle ausprobieren möchten. Diese Gemeinschaftsfläche kann bei Bedarf auch in weitere Parzellen umgewandelt werden. Damit besteht die Möglichkeit noch 10 weitere Pächter aufzunehmen.

    Wie ist die Wasserversorgung des Gartens geregelt? Wo kommt das Wasser her?
    _An das Gartengrundstück grenzt der Friedhof Styrum. Der Friedhof stellt dem Projekt netterweise den Wasseranschluss zur Verfügung. Nach Absprache mit dem zuständigen Friedhofsgärtner können die Wassertanks der Oase Unperfekt über diesen Anschluss befüllt werden. Da dieses Verfahren etwas aufwändig ist, wird zu Beginn der Saison ein „Runder Tisch“ zum Thema „Richtig Gießen“ stattfinden, wo ein sparsamer und gezielter Umgang mit Wasser im Nutzgarten thematisiert wird.


    (mehr …)

  • Najeha besuchte IG Wolfenbüttel

    (von Najeha, 19.3.)
    Das Treffen war gut, ich bin gegen 17:30 Uhr in Wolfenbüttel angekommen, mein Wunsch war, dass ich  den Garten besichtigen, wir waren da, der Garten liegt in Wohngebiet mit vielen leeren Wohnungen (es soll für Flüchtlinge renoviert werden), sie haben eine große Parzelle für Gemeinschaft vorbereitet, zweite Parzelle für die Schule(Im Anhang die Fotos), sie bauen einen Zaun und eine Tür für den Garten, weil das Grundstück war eine Hunde Weg vorher.

    Ich habe danach die Kerngruppe getroffen, sie haben viele Fragen über das Wasser, Strom, Anträge , Bau eine Hütte,  allgemeine Kosten im Garten.

    Die Veranstaltung ist um 19:30 Uhr angefangen, eine Vertreterin von Kulturbüro, eine von Caritas und die Dritte von Lebenshilfe waren dabei, zwei Migrantinnen aus Syrien die seitlange in Deutschland leben und große Interesse an Gartenarbeit haben.

    Ich habe die Gruppe empfohlen, dass sie Hochbeete für Behinderten Leute vorbereiten, sie werden das machen


    (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Mühlheim (Ruhr) legt los

    (Gu aus alerts, 2.2.2015)
    Mülheim. Beim generationenübergreifenden Stadtteilprojekt entsteht ein großer Garten, wo jeder eine Parzelle bewirtschaftet.

    Pächter und Kooperationspartner eines geplanten Gemeinschaftsgartens in Styrum trafen sich jetzt zu einem „Runden Tisch“ in Räumen der Begegnungsstätte Feldmann-Stiftung. Hier planten sie die nächsten Schritte zur Umsetzung dieses generationenübergreifenden Stadtteilprojektes.

    Der Name des Gartens ist Programm: Oase Unperfekt heißt der Garten, in dem Styrumer Bürger und Einrichtungen für einen kleinen Jahresbeitrag eine eigene Parzelle pachten und Gemüse anbauen können. Eine Brachfläche an der Oberhausener Straße soll zu einer kleinen grünen Oase für die Bewohner im Stadtteil werden, aber es muss in ihm nicht immer alles perfekt sein. Bislang haben schon 15 Familien und drei Institutionen – Styrumer Treff, Familienzentrum Karlchen, Gemeinschaftsgrundschule Styrum – eine Parzelle im Garten reserviert. Interessenten können in eine Warteliste aufgenommen werden. Im Spätherbst hatten sich die zukünftigen Gärtner zu einem ersten „Hau-Rein-Tag“ getroffen. Die Parzellen wurden abgesteckt und mit Spaten bewaffnet machten sich Eltern, Kinder, Pächter und Freunde des Projektes an die Urbarmachung des Geländes.
    Mülheimer Initiative für Klimaschutz

    Träger des Gemeinschaftsgartens Oase Unperfekt ist die Mülheimer Initiative für Klimaschutz. Die Koordination erfolgt durch das Bildungsnetzwerk Styrum. Das Projekt wird unterstützt aus Mitteln der Sparkassenstiftung. Die „Runden Tische“ der Oase Unperfekt finden an jedem dritten Mittwoch von 18 bis 19.30 Uhr an der Augustastraße 108 – 114 statt. Jedes Treffen hat ein gärtnerisches Schwerpunktthema. Alle Interessierten sind willkommen.

    http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/buerger-errichten-gemeinschaftsgarten-in-muelheim-styrum-id10296522.html#plx505846984 (mehr …)

  • Bunter Garten Kaufbeuren: interkulturelle Jugendhütte entsteht

    Gu aus alters, 21.11.

    Vom Rohbau zur wohnlichen Hütte. So lautet die Kurzformel des derzeit im Neugablonzer Bunten Garten laufenden Projektes „Jugend für die Jugend im Bunten Garten“. In dessen Rahmen verwandelt sich eine bereits bestehende Hütte im Rohbauzustand in ein interkulturelles Jugendhaus. Die Hütte soll nach ihrer Fertigstellung als Treffpunkt jungen Menschen verschiedenster Nationalitäten zur Verfügung stehen. Der Bunte Garten, ein interkultureller Garten ist ein Integrationsprojekt des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) – Kreisverband Ostallgäu. Er dient dazu, Menschen verschiedener Kulturen über die gemeinsame Gartenarbeit miteinander in Kontakt zu bringen. Ausgeführt werden die Arbeiten von knapp zehn Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Ganztagsklassen der in Kaufbeuren-Neugablonz liegenden Gustav-Leutelt-Schule. „Einmal wöchentlich sind die Jugendlichen im Rahmen ihres Berufspraktikums hier bei uns auf dem Gelände“, erläutert die Projektleiterin Susanne Zoller vom BRK, das auch Träger des Projektes ist. Für ein gutes Gelingen sei dabei außer Baumaterial und handwerklichem Geschick auch „Teamgeist und gegenseitiges Verständnis gefragt“, so Zoller. „Aktuell arbeiten unsere jungen Baumeister gerade an transportablen Sitztruhen, welche je nach Witterung draußen oder drinnen genutzt werden können“, erklärt die Projektleiterin. Auch eine Holzterrasse sei am Entstehen. […] .„Jugend für die Jugend im Bunten Garten“ wird vom Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN gefördert.

    http://www.pressemeldung-bayern.de/kaufbeuren-bunte-huette-im-bunten-garten-interkulturelle-jugendhuette-entsteht-26779/

    (mehr …)

  • IG in Dietmannsried geplannt

    (Gu, Mail, 27.10.

    „unser Verein „Soziales Dietmannsried“ bekommt von der Gemeinde Dietmannsried ein Gartengrundstück zur Verfügung gestellt, das zentral zwischen Seniorenzentrum, Kindergarten, Schule und Wohnhaus unserer Flüchtlinge liegt. Auf dem Grundstück ist eigentlich alles vorhanden – angefangen von einer Toilette über eine voll eingerichtete Küche, ein großes Gewächshaus, diverse Geräteschuppen und eine Grillstelle bis hin zu ausreichend Parkplätzen.  Wir würden auf dem Grundstück gerne einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten ins Leben rufen, um unseren Flüchtlingen die Möglichkeit zu geben, sich zu betätigen und unter die Leute zu kommen. So haben sie eine Chance, schneller die deutsche Sprache zu erlernen. Es soll ein zentraler Treffpunkt werden zum gemeinsamen Arbeiten, Entspannen und Lernen sowie zum kulturellen Austausch. Im barrierefreien Eingangsbereich könnten Hochbeete für die Senioren aufgestellt werden. Für interessierte Bürger, die Flüchtlinge und Kindergarten/Schule soll es dann Hügelbeete geben. Auch die örtlichen Imker könnten eventuell integriert werden. Des Weiteren wären Umweltbildungsmaßnahmen geplant, die von Naturerlebnispädagogen und Allgäuer Wildkräuterführerinnen angeboten werden können.

    (mehr …)

  • Offene Werkstatt mit kleinem Nachbarschaftsgarten geplant

    (Gu, Tel, 25.9.)
    Das Institut für innovative Bildung in Bamberg (die bisher hauptsächlich Angebote für Jugendliche/Schulen machen), möchte eine Offene Werkstatt gründen möglichst mit Fab-Lab-Anteil. Sie haben ein Objekt im Blick, bei dem es dann auch noch Platz für einen 70m² großen Nachbarschaftsgarten gäbe. Im Team haben sie eine Gärtnerin, sie haben auch Fahrzeuge (für ggf. Transporte). Sie sind auf der Suche nach Beratung/wie man anfängt.
    Gu hat erste Beratung zum Garten gemacht, doch hat für sie die Werkstatt zunächst Prio. (mehr …)