Schlagwort: Selbstorganisation

  • Mannheim: Wildwuchs ist selbstorganisiert

    Den Garten gibt es weiterhin, seit 2022 ist die Trägerschaft durch das Ikubiz Mannheim ausgelaufen und wir organisieren und inzwischen selbst als unabhängiger Gemeinschaftsgarten.

    (mehr …)

  • Hamburg: Luthergarten führt Gartenrat ein

    (NL)
    Einbruch in der Büro-Kate. Entstandener Schaden: Bruchschäden, Geld der Kleinen Kasse und Spendendose. Die Selbstbeteiligung der Gemeinde bei der Versicherung liegt bei EUR 1.500.-.
    ——

    Es wird ein neues Gartenrat-Gremium installiert. Diese Aufgabe wird ehrenamtlich ausgeführt. Dieses Gremium diskutiert und beschließt u.a. Themen wie z.B.

    • Nutzungsgebühr

    • Flächenvergabe

    • Gestaltungselemente

    • Umsetzen von Vorhaben

    • Aufnahme von neuen Gartenmitgliedern.

    Die Besetzung des Gremiums ist wie folgt:

    – ein(e) Vertreter:in des Regerhofs

    – 5 (fünf) aktive Nutzer:innen des Gartens

    – Barbara Bruder

    Der Gartenrat wird für 2 (zwei) Jahre gewählt.

    Die Teilnehmer der Vollversammlung werden gebeten, sich selbst aufzustellen oder ihre Vorschläge für Kandidat:innen bis zum Dienstag, 23. Januar 2024 bei Barbara einzureichen
    —–

    Das bisher eingegangene Gartengeld reicht nicht aus für Pacht, Nebenkosten usw. Die ungefähren Kosten pro Jahr belaufen sich auf:

    • Pacht und Wasser ca. 3500 ,- plus Versicherung, Strom, etc.

    Es wird vorgeschlagen, dass alle profitierenden Nutzer:innen des Gartens einen selbst zu definierenden Mindestbeitrag leisten. Diese Option wird vom zukünftigen Gartenrat-Gremium diskutiert werden (mehr …)

  • hAsi Garten für Alle in Halle

    (Gu aus Antrag)

    Allgemein ist das Ziel des Projekthauses hAsi in der Hafenstraße 7 in Halle a.d. Saale, das Haus mit seinen
    Räumlichkeiten und dem umliegendenAußenbereich in einen Ort unkommerzieller, kreativer und
    erlebnisorientierter Freizeitgestaltung zuverwandeln. Möglichkeiten zur Selbsthilfe und Weiterbildung im
    künstlerischen, handwerklichen, sowie politischen und ökologischen Bereich sollen geschaffen werden und
    für alle Engagierten und Interessierten zugänglich gemacht werden. Eigeninitiative und Beteiligung bilden
    hierbei wichtigeEckpfeiler des Zusammen‐Seins und Zusammen‐Wirkens am und im Haus. Das heißt auch
    einen Ort des Austauschs und der Begegnung für Menschen unabhängig von Herkunft, Sexualität, Alter und
    Geschlecht zu schaffen. Vielmehr soll ein partizipativer, interkultureller, kostenloser und inklusiver
    Raum für Engagierte, Vereine und Initiativen und alle darüber hinaus Interessierten entstehen.
    Das Haus nebst Garten steht einem eigens dazu ins Leben gerufenem Verein, dem capuze e.V., seit Januar
    2016 zur Verfügung. Es besteht nach Verhandlungen mit der Halleschen Wohnungsgenossenschaft (HWG),
    die Eigentümer und Verwalter der Immobilie sind, ein Nutzungsvertrag der insbesondere vorsieht Räume
    zur sozialen und kulturellen Nutzung zu gestalten. In diesem Sinne entwickelt sich neben einem Lesecafé,
    einem Bewegungsraum, Näh- und Kreativräumen, Plenarräumen, Band- und Proberäumen,
    Selbsthilfewerkstätten für Holz, Metall und Fahrräder auch ein Gemeinschaftsgarten.
    Während der anfänglichen Aufbauphase  des Gartenareals konnten schon einige
    Interessierte mit in den Macherkreis des Gartenteams aufgenommen werden. Allen voran können wir
    begeistert berichten bereits aktives Gründungsmitglied des Gartennetzwerks Halle/Saale florapolis zu sein,
    in dem wir im regen Austausch mit anderen über die verschiedenen Stadtteile verteilten Gartenprojekte
    stehen. Gemeinsam kümmern wir uns zudem um die Gewinnung neuer Gartenfreunde und um die
    Präsentation des Netzwerks bei lokalen Veranstaltungen.
    Um den Aus- und Aufbau des Gartens auf dem hAsi-Gelände weiter voran zu bringen benötigen wir
    insbesondere gesunde Muttererde, da das Grundstück auf Grund seiner vorigen Nutzung als
    Gasproduktionsstätte verseuchte Erde vorweist. Dies ist Nachteil und Vorteil zugleich, da die örtliche
    Verschmutzung als ein Fingerzeig für regionale und globale Umweltverschmutzung funktionieren kann und
    auf diese Weise für Umweltprobleme sensibilisiert. Gleichzeitig sind wir deshalb auch darauf angewiesen
    Hochbeete und ähnliche mobile Beete zu bauen um ein ökologisches und für die Gesundheit
    unbedenkliches Gärtnern zu gewährleisten. Geplant sind deshalb auch Anschauungs- und
    Experimentierbeete anhand derer Nutzpflanzen wie zum Beispiel der „Japanische Staudenknöterich“  
    (eine schadstoffabbauende Pflanze) oder die Wirksamkeit anderer natürlicher Bodenverbesserer erklärt
    und ausprobiert werden können. Für fehlende Schulgärten könnte  der Gemeinschaftsgarten gerade  den
    naheliegenden, also innerstädtischen Schulen und außerschulischen Einrichtungen ein Ersatz sein und
    sogleich als Anschauungs- und Experimentierfeld sowohl im ökologisch-biologischen, sowie im sozialen
    Bereich dienen.
    Der Gemeinschaftsgarten gliedert sich in den Kreis der bereits vorhandenen Stadtgärten in Halle ein und
    schließt insbesondere die Lücke zwischen der Innenstadt und Halle Neustadt. Die Verortung des Gartens
    hat das Potenzial ein Knoten- und Begegnungspunkt zwischen den Stadtteilen und ihren Bewohner_innen
    zu werden.

    Wem gehört die Fläche (auch der HWG?) und wie ist die vertragliche Nutzungsdauer ausgestaltet?

    Die Fläche gehört auch der HWG und der Nutzungsvertrag endet Ende September, wobei bereits Verhandlungen über eine langfristige Nutzung laufen.

    –      Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht?

    Die Fläche beträgt undgefähr 500 qm

    –      Wie viele Beete sind geplant und aus welchen Materialien werden die Hochbeete gebaut?

    Soviele Beete wie möglich sollen entstehen. Zur Zeit. gibt es 9 Beete, die aus Ziegelsteinen, Holzpaletten und Holz gebaut sind. Es gibt dazu noch viele Töpfe, Eimer, Kisten, Kartons und einige BigPacks, in denen Gemüse wächst.

    –      Wie groß ist die Gruppe, die das Gartenprojekt plant und wie viele Leute davon wollen gärtnern? Wie setzt sich die Gruppe zusammen?

    Planen und Gärtnern gehören zusammen, sodass zur Zeit 5 Personen (Studierende, Arbeitnehmer, Arbeitslose) daran sind. Insgesamt sind wir im Projekthaus HASI eine Kerngruppe zwischen 20 und 30 Leuten. Darüber hinaus gibt es einen regen Austausch mit anderen Gruppen in der Stadt, sodass sich Einige hin und wieder im Garten verirren, da der Garten aktiver Teil des gesamten Geländes ist.

    –      Woher haben die Aktiven erfahren, dass ein Gartenprojekt geplant ist und wie wird das geplante Projekt in der Nachbarschaft beworben?

    Beworben wird das Gartenprojekt durch einige Aushänge in der Stadt und im und am  Projekthaus. Vor allem informieren wir aber über unsere facebook-Seite.

    –      Wie zugänglich ist das Grundstück (gibt es einen Zaun?)

    Es gibt einen Zaun zum Grundstück (Auflage der HWG), wobei das Tor jedoch nie abgeschlossen ist. Direkt hinter dem Tor, zur Straße hin beginnt der Garten, der somit frei zugänglich ist.

    –      Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die Gärtner*innen an die Geräte?

    Gartengeräte befinden sich in zweierlei nicht verschlossenen Schuppen an den jeweiligen Enden des Gartens und kleineres Gerät befindet sich gleich am Eingang im Gewächshaus.

    –      Woher kommt das Wasser?

    Wir sammeln Regenwasser auf dem gesamten Gelände in Tonnen und Wannen und über Regenrinnen vom Dach des Hauses.

    –      Wie ist/soll das Gartenprojekt organisiert werden? Wie werden Entscheidungen getroffen, wie laufen die Informationen?

    Beim wöchentlichen Treffen wird sich besprochen. Dieses Hausplenum findet jeden Dienstag 19 Uhr statt. Wir organisieren uns basisdemokratisch und hierachielos.Über einen E-Mailverteiler teilen wir uns Informationen mit. Als Gartengruppe haben wir ebenfalls einen festen Termin: Wir treffen uns jeden Mittwoch ab 12 Uhr. Wir kochen gemeinsam, besprechen anstehende Aufgaben, gärtnern und genießen. Darüber hinaus sind die ganze Woche über immer Leute im und am Haus.

    –      Wird es ein Gartenprojekt, bei dem alles gemeinschaftlich begärtnert wird oder soll es auch individuelle Beete geben?

    Die Beete sollen bisher gemeinschaftlich begärtnert werden. Es steht aber jedem/jeder offen ein Privatbeet zu erfragen und zu diskutieren, was dann gemeinschaftlich beschlossen werden soll.

    –      Haben Sie schon Kontakt zum Gartenbauamt Halle und dort nach z.B. Erde gefragt?

    Wir haben bereits Kontakt zur Stadtwirtschaft der Stadt Halle. Dort haben wir bisher immer die Komposterde besorgt, welche wir im Garten nutzen. Zum Grünflächenamt der Stadt haben wir einen Kontakt, aber noch keinen Termin vereinbart.

    –      Sie beantragen als Gartengeräte nur Kindergeräte. Wie haben Sie die Gartengeräte für Erwachsene bekommen? Sind die Kindergeräte für Schulklassen? Gibt es schon Schulen, die auf jeden Fall mitmachen wollen? Wie beteiligen sich diese an den Kosten?

    Bereits vorhandene Gartengeräte kommen aus Privatbesitz und wurden dem Gemeinschaftsgarten gespendet. Die Kindergeräte sind vor allem für die Hortgruppen, die während unseres Sommerferienangebotes mitgärtnern wollen und auch für die weiteren Klassen, die bereits Interesse bekundet haben. Wir haben bereits im Herbst letzten Jahres im Rahmen einer Projektwoche zum Thema „Nachhaltigkeit“ mit SchülerInnen eines städtischen Gymnasiums und ecuadorianischen AustauschschülerInnen einen Projekttag im HASI-Garten veranstaltet und gemeinsam Hochbeete gebaut.

    (mehr …)

  • Wurzelgarten Dachau zieht immer mehr junge Leute an

    (Gu, Mail, 9.1.2015)

    „Der Wurzelgarten läuft gut, wir haben durch die Nähe zum Asylbewerberheim immer auch Flüchtlingsfamilien im Garten. Derzeit sind es Familien aus Syrien, Irak, Afghanistan. Zudem sind uns fast alle ehemaligen Asylbewerber geblieben (mehr …)