Schlagwort: Seniorenbeirat

  • Oberding: GG vor Seniorenzentrum geplant

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    Ein besonderes Projekt haben die beiden Seniorenreferenten Agnes Pointner und Christian Kaiser kürzlich im Oberdinger Gemeinderat vorgestellt. Sie planen vor dem Seniorenzentrum einen Gemeinschaftsgarten. Ja nach Nachfrage sollen zwischen 20 und 40 kleine Parzellen mit Gemüse oder Blumen bepflanzt werden. Die Flächen werden verlost und nach einem Jahr neu vergeben. Interessenten aus dem Gemeindebereich können sich ab sofort bei Christian Kaiser melden.

    Die Idee zu dem Projekt trage er schon seit Jahren mit sich herum, sagt Christian Kaiser (Wählergruppe Oberding). Auf dem Gemeindegrundstücke vor dem Seniorenzentrum Pflegestern in Oberding sei der ideale Standort für den Garten gefunden. Zum einen erhalte der Platz vor dem Heim „mehr Leben“ und werde so aufgewertet. „Die große Idee“ dahinter sei jedoch: Die Leute zusammenzubringen. Längst vorbei sind die Zeiten, als in Oberding noch jeder jeden kannte. Der Zuzug ist immens, neue Wohngebiete wurden ausgewiesen, „die Leute leben in ziemlich vielen kleinen Siedlungen, aber kennen sich nicht“, weiß der gebürtige Oberdinger. Das soll sich nun ändern.

    Die Unterstützung durch die Gemeinde ist gesichert. Für einen geringen Pachtzins, fünf bis zehn Euro im Jahr schätzt Kaiser, können die Parzellen bepflanzt werden. Was auf den zehn bis 15 Quadratmetern angepflanzt werde, stehe den Privatgärtnern frei. Geplant sind auch mehrere Obstbäume in U-Form um das Areal herum. Heimbewohner ebenso wie Schulklassen sollen den Garten besuchen kommen. Schulprojekte könnten entstehen, plant Kaiser schon weiter, vielleicht zusammen mit Landwirten, denn er habe den Eindruck „zwischen Bürgern und Landwirten prallen oft Welten aufeinander“. Mit dem Gemeinschaftsgarten, so hofft der Oberdinger Gemeinderat, könne auch die Dorfgemeinschaft mehr zusammenwachsen. (mehr …)

  • kein Stadtrat taucht im IG Schrobehausen auf

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    Kommunalpolitiker lassen Seniorenbeiräte im Garten sitzen

    Einsame Zeiten im interkulturellen Garten

    Schrobenhausen

    erstellt am 25.07.2019 um 10:50 Uhr
    aktualisiert am 29.07.2019 um 03:34 Uhr

    Schrobenhausen (jsp) So wenige Stadträte waren noch nie bei einem offiziellen Termin: Schrobenhausens Bürgermeister Karlheinz Stephan (CSU) hatte vor der jüngsten Stadtratssitzung zum Besuch des interkulturellen Gartens geladen. Immerhin ein Projekt des Seniorenbeirats, einem offiziellen Gremium der Stadt mit Satzung. Und es kamen? Nun? Richtig: null Stadträte. Keiner.

    Ja, wo sind sie denn? Die Mitglieder des Schrobenhausener Seniorenbeirates und Seniorenreferent Christian Spreitzer (proSob) warten auf den Stadtrat, der laut offizieller Tagesordnung vor seiner Sitzung in Drei Linden vorbeischauen sollte. Doch die Beiräte blicken vergebens?
    Ja, wo sind sie denn? Die Mitglieder des Schrobenhausener Seniorenbeirates und Seniorenreferent Christian Spreitzer (proSob) warten auf den Stadtrat, der laut offizieller Tagesordnung vor seiner Sitzung in Drei Linden vorbeischauen sollte. Doch die Beiräte blicken vergebens? Spindler

    Stopp, stimmt nicht. Christian Spreitzer (proSob) ist da. Der ist Seniorenreferent des Stadtrates und sozusagen zuständig für den Seniorenbeirat. Auch er sitzt zusammen mit fünf Seniorenbeiräten im sommerlichen Garten in Drei Linden. Und sie warten. Nicht einmal der Einladende, der Bürgermeister, schaut vorbei. Auch nach einer Viertelstunde – dem berühmten akademischen Viertel – lassen sich keine Stadträte blicken; egal, ob mit oder ohne akademische Weihen?

    Die Enttäuschung ist den Seniorenbeiräten, die vor drei Jahren mit viel Engagement und Herzblut das Projekt für In- und Ausländer in der Kleingartenanlage aus der Taufe gehoben haben, deutlich anzumerken. „Ich bin nicht besonders glücklich“, sagt Spreitzer an Ort und Stelle des (Nicht)Geschehens. Er hätte schon mit fünf Kollegen aus dem insgesamt 24-köpfigen Stadtrat gerechnet, sagt er. In der Gartenlaube sitzend kündigt er an: „Im öffentlichen Teil der Stadtratssitzung werde ich eine Anfrage dazu stellen.“

    Dass niemand vorbeischaut in Drei Linden, könne nicht an der Technikpanne des Ratsinformationssystems (wir berichteten) gelegen haben, die um ein Haar die Sitzung zu Fall gebracht hätte. Alle Stadträte bekämen ja noch persönlich eine schriftliche Einladung für die Sitzung per Brief zugestellt. Und Spreitzer selber, so sagt er, habe dafür gesorgt, dass eine genaue Wegbeschreibung bei dem Termin zu Papier gebracht werde. Immerhin mit den Mitgliedern des Rechnungsprüfungsausschusses zeigt sich Spreitzer gnädig: „Die haben noch ganz schön was zu beraten.“

    Einer der wartenden Seniorenbeiräte hätte für den Stadtratsbesuch auch schon ein Thema gehabt, das er ansprechen wollte. Immer wieder kämen Eltern mit ihren Kindern am interkulturellen Garten vorbei. Die Kleinen wollten vor allem bei sommerlicher Hitze gerne in den kleinen Bach gehen. Doch das sei zu gefährlich, so der Seniorenbeirat. Darum wollte er beim Besuch des Stadtrates, darum bitten, ob etwas dafür getan werden könnte, dass Kinder gefahrlos mal ins kühle Nass gelangen könnten.

    Nach 36 Minuten Wartezeit haben die Seniorenbeiräte genug. „Da kommt niemand mehr“, sagt einer. Es wird noch mal kurz Ausschau gehalten. Stimmt: Kein Stadtrat weit und breit.

    Übrigens: Spreitzer hält Wort und fragt am Ende der öffentlichen Stadtratssitzung mal nach, warum den niemand gekommen sei, trotz rot vermerktem Hinweis auf der schriftlichen Einladung. „Der Seniorenbeirat war sehr, sehr, sehr enttäuscht“, beschreibt Spreitzer die Gemütslage bei den Sitzengelassenen. Schweigen im Sitzungsraum. Der Bürgermeister erhebt das Wort: „Rüffel angekommen. (mehr …)

  • Audi-Gruppe baut Hochbeet im IG Schrobenhausen

    (Gu, alerts)

    Hochbeet für den interkulturellen Garten: Audi-Projektgruppe half dem Seniorenbeirat bei der Verwirklichung ihres lange gehegten Wunsches

    […]Neben der Projektgruppe aus Ingolstadt war auch eine ansehnliche Gruppe aus dem Seniorenbeirat zur Stelle, ebenso wie begeisterte Schrobenhausener, die alle gemeinsam anpackten. Material wie Holz, Pfosten, Metallschuhe, Gewindestangen und das nötige Kleinzeug hatte der Seniorenbeirat tags zuvor bereits besorgt. Und so konnte der Tag genutzt werden: Es wurde geschraubt, gehämmert, gebohrt und gesägt, was das Zeug hielt. Dank der einwandfreien Zusammenarbeit aller Beteiligten war das Hochbeet abends fertig. Selbstverständlich gab es zwischendurch eine Brotzeit, die der Seniorenbeirat vorbereitet hatte.

    Doch was veranlasst eigentlich Audi-Mitarbeiter, an so einem heißen Sommertag mit dem Seniorenbeirat zu schuften? „Wir wollen als Team für andere etwas tun und es geht auch um die Wertschätzung einer solchen Idee“, erklärte ein Mitarbeiter des Unternehmens. Schließlich sei man vom Gedanken, der hinter dem interkulturellen Garten steckt, begeistert und wolle sich auch besonders im interkulturellen Bereich engagieren.

    Nach getaner Arbeit bedankte sich Basem aus Syrien, der sich im Projekt Interkultureller Garten ebenfalls engagiert, bei der Projektgruppe der Audi AG für die hervorragende Arbeit mit Blumen, die er in seinem Gartenanteil eigenhändig gepflanzt hatte.
    […]

    http://www.donaukurier.de/lokales/schrobenhausen/Schrobenhausen-Gemeinsam-werkelt-es-sich-leichter;art603,3549746 (mehr …)

  • IG Herrenberg – ausführliche Infos

    (Gu, mail 10.10)
    Wer sind wir…                                                                                                                                                                    Wir verstehen uns als Bürgerinitiative, welche über einen kleinen Kreis von 3 Frauen (alle engagierte Bürgerinnen unserer Stadt) im Frühling 2013 gegründet wurde. Leider ist eine Mitbegründerin, selbst die zentrale Koordinatorin für Bürgerschaftliches Engagement unserer Stadt im Mai 2013 sehr plötzlich verstorben. Da wir uns alle ihr sehr verbunden fühlen, wollen wir unseren Garten „Ritas Garten“ nennen. Aus diesem Anlass werden wir voraussichtlich im Frühjahr 2015 einen Event organisieren und unsere Stadtmauer mit dieser Schrift verzieren. Über eine innerstädtische Qualifikation zum „Bürgermentor der Stadt Herrenberg“ haben einige von uns sich dem Projekt angeschlossen und alle sind dabei geblieben.

    Die Entstehung                                                                                                                                                                                 Wir trafen uns in der Planungsphase (vom Frühling 2013 bis zur Entscheidung einer Grundstücksvergabe im Juli 2014) ungefähr alle 4 Wochen um genauer abzustimmen, welche Art Garten wir betreiben wollen (Benchmarking, Besuch verschiedener Gärten). Bereits in den Wintermonaten haben wir mit Datum 05.07.2014 unseren Eröffnungsevent geplant und festgelegt, dass wir im März 2014 die Öffentlichkeit informieren und weitere Mitmacher gewinnen wollen. Dieses Datum (05.07.2014) hat uns vorangetrieben und mit Nachdruck dieses Ziel verfolgen lassen. Im Frühling 2014 haben wir über einen „Pflanzworkshop“ Pflanzen verschiedenster Art als Setzlinge in Töpfe gesetzt. Dieser Workshop wurde von einem Kernteammitglied, einer Gartenbauingenieurin und Inhaberin einer Gärtnerei geleitet. Fortan waren wir „infiziert“ und haben den Zeitpunkt herbeigesehnt, endlich eine konkrete Zusage von der Stadt zu bekommen. Als klar war, welchen Garten wir über einen Überlassungs- und Nutzungsvertrag von der Stadt bekommen werden, begaben wir uns in einen zweiten Workshop mit dem Ziel, einen visionären Blick in unser Inneres zu wagen und in einem zweiten Schritt auf das vorhandene Grundstück zu projizieren. Wenige Tage vor dem 05.07.2014 wurde der Nutzungsvertrag unterzeichnet und die praktische Arbeit konnte auch auf dem Grundstück beginnen. Mit großen Einsatz haben wir es gemeinsam geschafft, feierliche Atmosphäre herzustellen, z. B. Lampions aufgehängt und unser Publikum natürlich verköstigt. Wir waren froh, dieses große Ziel gemeinsam geschafft zu haben.

    Unsere erste Pflanzung               2013                                                                                                                                          In unserem Pflanzworkshop haben wir verschiedene Kräuter, Blumen (z. B. Sonnen- und Ringelblumen), Tomaten oder Pfefferminze gezogen. Wir besorgten uns aber auch z. B. Johannisbeersträucher, Rosen etc. und andere Blumen. Einzelne Parzellen haben wir nicht vergeben. Die Bewirtschaftung betreiben wir gemeinsam. Ernten darf, wer sich in unser Projekt einbringt und zum Beispiel am Donnerstag (fester Termin 18 Uhr 30 in der warmen Jahreszeit) arbeitet.

    Unsere Zielsetzung                                                                                                                                                    Wichtigstes Ziel neben der gemeinsamen Gärtnerei ist die kulturelle Begegnung miteinander. Wir wollen zeigen, dass das gemeinsame Wirken mit den unterschiedlichsten Ideen und Fähigkeiten des Teams mit unterschiedlicher Herkunft verbindend sein kann. In unser Team gehören zum Beispiel ein türkisches Paar, eine Venezolanerin, eine Japanerin, eine Familie mit russischer Herkunft aus der Nachbarschaft.                In verschiedenen Workshops soll Fachwissen vermittelt werden und uns untereinander weiter verbinden. Der letzte Workshop zur Errichtung einer Trockenmauer war ebenfalls ein großer Erfolg, welcher auch von der Presse (bis hin nach Stuttgart) positiv beurteilt wurde.                              

    Die Beteiligten                                                                                                                                                            Derzeit sind wir ca. 15 Kernteam-Mitglieder (Frauen und Männer unterschiedlichen Alters und Herkunft), davon gibt es 2 Sprecher des Projektes. Diese Aufgabe wird Ende 2014 für das Jahr 2015 ggf. neu besetzt. Dieses Kernteam trifft alle wichtigen Entscheidungen in der Regel im Konsens. Das sogenannte „erweiterte Team“, auch ca. 15 Mitglieder bekommt nicht alle Infos, doch wirklich wichtige Themen oder Einladungen zu Events bekommen auch diese. Hinzu kommen 6 Adressen, sogenannte „offizielle Funktionen“, die nur im Bedarfsfall von uns informiert werden.

    Wie geht es weiter                                                                                                                                                              In wenigen Tagen wird der Trockenmauer-Workshop fortgesetzt. Im nächsten Monat werden wir voraussichtlich unsere gärtnerische Zielsetzung für 2015 besprechen. Alle sind aufgerufen, Wünsche zu äußern. Natürlich werden wir auch über einen möglichen finanziellen Bedarf für das Jahr 2015 diskutieren.

    Die Besonderheit unseres Gartens                                                                                                                      Unser Garten, ca. 6 ½ ar, ist absolut zentral in der Innenstadt an der historischen Stadtmauer gelegen. Diese Mauer strahlt Atmosphäre und bei Sonneneinstrahlung wohlige Wärme aus. Die Adresse „am Stadtgrabenstäffele“ unterhalb des Spielplatzes. Die Lage: nach Süden ausgerichtet mit einem herrschaftlichen Walnussbaum. Der perfekte Platz, um kulturelle Events abzuhalten, so vor wenigen Tagen in nächtlicher Atmosphäre zur „Langen Nacht der Kulturen“ eine Geschichtenerzählung.        


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