Schlagwort: Sharehaus

  • Sharehouse GGDachgarten nicht mehr öffentlich

    (Gu, Mail)

    Über den Tellerrand hat sich aus dem Projekt zurückgezogen, weil sie einen eigenen Stadtgarten in der Nähe ihres Büros anlegen konnten. Im Frühjahr 2017 hätte ein großangelegter Ausbau des Refugio-Dachgartens in Zusammenarbeit mit der TU Berlin beginnen sollen.  Leider ist dann bei Vorbereitungsarbeiten am Dach herausgekommen, dass undokumentierte Umbauten am Dach in den 60er Jahren die Statik des Dachs erheblich verändert haben und ein größerer Dachgarten nicht mehr möglich ist. Wir haben daraufhin kleinere Beete angelegt. Die Bewohner des Hauses haben sich dann noch gewünscht, dass das Dach nicht immer öffentlich zugänglich ist, weil das Haus ihr Zuhause ist und sie sich mehr Ruhe wünschen. So hat sich dann meine Gruppe, die sich um den Dachgarten gekümmert hat, auch aus dem Projekt zurückgezogen (mehr …)

  • P-Garten: 2 Gartenprojekte mit/für Geflüchtete

    (Gu aus Newsletter, 15.3.)

    Das Frühjahr ist schon wieder voll mit Anzuchtworkshops und Aufbauterminen für viele Berliner Ablegergärten in Schulen und anderen Institutionen, die unser Gartenbauteam mit initiiert und betreut. Auf zwei davon sind wir besonders gespannt: auf dem Foto seht ihr den Gemeinschaftsgarten, den Über den Tellerrand e.V. zusammen mit weiteren Akteuren auf dem Dach des Sharehaus des Refugio e.V., einem Lebens- und Wohnort für Geflüchtete und Beheimatete, aufgebaut haben. Über den Tellerrand plant nun einen weiteren Gemeinschaftsgarten in unmittelbarer Nähe ihres neuen Hauses auf der Roten Insel in Schöneberg, der bereits ‚Inselgarten‘ getauft wurde. Hier sollen die bereits stattfindenden Koch- und Vernetzungsaktivitäten um einen Garten erweitert werden, der auch durch die unmittelbare Nachbarschaft nutzbar sein wird, und als Vernetzungs- und Gemeinschaftsort Geflüchteten und Beheimateten einen schönen, essbaren Ort bieten wird. Wir wurden als gärtnerisch-partizipative Begleitung eingeladen und freuen uns drauf! Am 16.4. wird es mit gemeinsamer Jungpflanzenanzucht losgehen, falls jemand aus der Nachbarschaft hier liest und Interesse daran hat, am Inselgarten mitzumachen gerne unter gartenbau@prinzessinnengarten.net melden.

    Des Weiteren wird der Garten in der Geflüchteten-Unterkunft in Marzahn, Ecke Maxie-Wander/Carola-Neher Straße weitergehen können, u.a. dank des Umweltpreises Marzahn-Hellersdorf, den wir zusammen mit dem hochengagiertem Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf für die Arbeit letztes Jahr gewonnen haben. Am 13.5. wird es dort ab 14 Uhr ein Garteneröffnungsfest geben, an dem wir auch herzlich alle einladen, die mithelfen und vorbeischauen möchten. Auch hier bei Interesse bitte an gartenbau@prinzessinnengarten.net wenden.

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  • GG auf dem Dach des Sharehaus und geplanter Garten in Berlin-Gatow

    (Gu, Projektbesuche, Ende November 2015)
    in Berlin Neukölln entsteht seit Juni 2015 das Sharehaus. Hier leben in einem ehemaligen Altenheim geflüchtete Menschen. Der Eingangsbereich ist ein Café, im Keller ist die Profisiebdruckwerkstatt der SDW Neukölln und auf dem Dach sind schon ein paar Beete entstanden. Das Dachgartenprojekt haben Frauen aus der Über-den-Tellerrand-Kochen Gruppe initiiert. Noch ist unklar, wieviel Lasten das Dach aushält – ein Statiker ist schon angefragt. Sie haben zunächst ein großes Beet inklusive Sitz- und Lümmelfläche gebaut (Entwurf von der TU) und schon festgestellt, dass das zu flach ist für die Pflanzen. Es gibt einen angefangene Kompost, kleinere Beete, einen Unterstand und auch einen Wasseranschluß. Sie sind noch am Anfang und müssen auch noch klären, wie und ob überhaupt es möglich sein wird, dass NachbarInnen das Gartenprojekt mitmachen, die da nicht wohnen. Also ob der Dachgarten ein offener Ort werden kann. Wahrscheinlich können sie einen an das Dach angrenzenden Wintergarten mit nutzen.
    Sie sind sehr an Austausch und Vernetzung mit anderen interessiert und haben schon jemanden gewonnen, der im Prinzessinnengarten Kräuterworkshops anbietet.

    In Gatow (Berlin-Spandau) soll auf einer Fläche, sie zum weitläufigen Grundstück einer SOS-Kinderdorf Einrichtung gehört, ein Interkultureller Garten entstehen. In der Einrichtung läuft bisher Qualifizierung für benachteiligte Jugendliche im GaLaBau. Die Fläche für den Garten ist fast im Wald – sie haben ein Stück, was nah an der Straße liegt, schon mal gerodet, es liegen Erdwälle da und auch Pferdemist. So richtig viele Leute wohnen nicht in unmittelbarer Umgebung, doch gibt es nahe Schulen und Flüchtlingsunterkünfte. Hier gibt es auch Interesse, aber es gibt doch noch keine Gruppe (wie im Antrag behauptet).
    Sie haben eine Stelle geschaffen für eine Frau, die das Gartenprojekt aufbauen wird und Flüchtlinge erreichen soll. Sie hat auf dem Gelände einer Unterkunft ein Gartenprojekt angelegt, was aber ausschließlich für die Flüchtlinge dort ist. (sie meint: das ist kein Gemeinschaftsgarten). Sie wissen von ein paar anderen Projekten, sind aber noch nicht vernetzt. (mehr …)

  • Gemeinschaftsdachgarten im Sharehaus Berlin entsteht

    (Gu aus Antrag und Mails, 14.10.)

    „Mit dem urbanen Dachgarten Projekt auf dem Refugio in Berlin Neukölln (http://sharehaus.net/refugio/) [da wohnen ca. 20 Flüchtlinge]  bringen wir Einheimische und Geflüchtete zu gemeinsamen Aktivitäten und Projekten zusammen und schaffen Begegnung auf Augenhöhe. Durch das gemeinschaftliche Bauen und Gärtnern können beide Seiten voneinander lernen, zusammen Neues gestalten und Freundschaften miteinander knüpfen.
    Der Garten entsteht auf einem 300 qm großen rechteckigen Dach, das bereits unter dem ehemaligen Eigentümern des Hauses als Dachterrasse ausgebaut und genutzt wurde. Als wir am 01. Juli 2015 mit dem Projekt begannen, fanden wir ca. 20 vernachlässigte Blumenkübel vor. In einer ersten gemeinsamen Aktion mit Bewohnern des Refugio und internationalen Helfern haben wir die meisten Blumenkübel entfernt, da sie eine zu große Punktbelastung des Dachs darstellten, wobei aber die vorhandenen Pflanzen – wenn möglich – gerettet wurden. Außerdem haben wir einen rudimentären Kompost angelegt und ein fünfeckiges Beet aus Holzbalken gebaut. Am 06. September 2015 [da waren zwischen 20 und 50 Leute dabei, ca. die Hälfte Geflüchtete, die ander Hälfte Nachbarn] soll ein weiterer gemeinschaftlicher Gartentag stattfinden [da wissen sie noch nicht ab wann und wie genau], an dem ein zweites Beet gebaut werden soll. […] Es sollen insgesamt fünf1 fünfeckige Beete entstehen. Diese wollen wir mit Gemüse, Salat, Kräutern und andere insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzen. Des Weiteren wollen wir die verbliebenen alten schweren Blumenkübel durch leichte Pflanzkästen ersetzten, mit deren Hilfe wir
    die Wände und das Geländer des Dachgartens begrünen wollen. Außerdem soll ein dauerhafter Kompost angelegt werden und ein Insektenhotel ist geplant. In einem späteren Schritt hoffen wir ein Drainage- und Bewässerungssystem installieren zu können.
    Für die Pflege des Gartens wollen wir einen wöchentlichen Gartentag einrichten, an dem sowohl die Bewohner des Refugio als auch andere Interessierte teilnehmen können.
    Im Dachgarten sollen auch mehrere Sitzmöglichkeiten und ein Sandkasten angelegt werden, um den Garten zu einem Ort der Begegnung über die Generationen hinweg und des kulturellen Austauschs zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu verwandeln.“
    Im Herbst und Winter werden sich hauptsächlich einige Bewohner des Refugio um den Garten kümmern. 
    Die Gerätschaften für den Garten können sie im Haus in einer Kammer lagern. 

    Sie beantragen hauptsächlich Materialien für den Bau der Beete.


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