(Antrag, Antworten)
Auf unserer Parzelle 75 entsteht gerade ein Gemeinschaftsgarten, in dem viele
Pächter eines Beetes gemeinsam Gärtnern können. Jede/r hat seinen eigenen
Bereich und eben viele Dinge gemeinsam: Schuppen,Werkzeuge, Kompost,
Regenwasser und Frischwasser, Ideen und gegenseitige Unterstützung.
Als klassische Kleingartenverein möchten wir neue Wege gehen. Wir merken bei den
Bewerbungen zu einer großen Parzelle, dass 300qm mit Laube zuviel des Guten sind
und man sich da erstmal rantasten möchte. 15qm Beet sind da schon viel
übersichtlicher und man ist auch nicht alleine. Urlaubsvertretung, gemeinsame
Beschaffung und Planung schaffen Selbstvertrauen und Machbarkeit. Auf der
Parzelle wird es viele Beerensträucherund einen Apfelbaum geben. Die Erträge teilen
sich die Gemeinschaftsgärtner.
Uns liegt dieIntegration benachteiligter Bevölkerungsteile am Herzen. Wir verbinden
das mit dem gemeinsam Nenner aller,dem Gärtnern, so naturverbunden wie möglich
und sinnvoll:
•MobileHochbeete für die Garten–AG der benachbarten Offenen
Ganztagsschule der Grundschulehttps://www.giersberggrundschule.de/
•Therapiegarten fürdie ErgotherapiePsychiatriedesKlinikumsSiegen
https://klinikum–siegen.de/therapie/ergotherapie–psychiatrie/
•Studentengarten: Wir unterstützen eine Gruppe vonStudentender Pluralen
Ökonomikhttps://www.wiwi.uni–siegen.de/wiwi/plurale–oekonomik/
•Gemeinschaftsgarten für alle, die sich andere Wegevorstellen können als den
klassischen Kleingarten in Eigenregie
Prominent am Haupteingang unserer Anlage gelegen entsteht der
Gemeinschaftsgarten auf400qm einer ehemaligen Kleingartenparzelle. Die Laube
musste samt Bodenplatte entfernt werden.Zunächstals Obstgarten konzipiert,
wurdedaraus der„Gemeinschaftsgarten“mit für uns völligneuer Konzeption.
Alle Gemeinschaftsgärtnerinnen sollen auch Vereinsmitglieder sein undihr Beet auch
pachten und jeweils eigenverantwortlich hegen und pflegen.Die gesamte Fläche wird
aber in gemeinschaftlicherRegie betrieben.
Am 18. April trafen sich Interessierte undhabenzusammen dieersten Schritte
konzipiert (Anwesenheitsliste undProtokoll anbei).Wir starten mit vier Pächterinnen
umzu Beginndie Komplexitätnicht zu hoch werdenzulassen und erhöhen die Anzahl
mit der Zeit.
Antworten
- Wie teuer ist denn der Mitgliedsbeitrag für eine Parzelle im Gemeinschaftsgarten?
Für ein Beet nehmen wir jährlich €30 als Kostenbeitrag (Wasser, Versicherung Schuppen/Werkzeuge, …) und €45,- als Mitgliedsbeitrag (u.a. Vereinshaftpflicht, Zugang zur Toilettenanlage)
- Habt ihr da eine soziale Staffelung oder wie geht ihr damit um, wenn Menschen mit gärtnern wollen, sich aber den Mitgliedsbeitrag nicht leisten können?
Die Kosten haben wir mit den ersten Pächterinnen abgestimmt und erhielten die Rückmeldung, dass das so passt. Wenn sich jmd aus Kostengründen nicht beteiligen könnte, reduzieren wir den Beitrag noch mal um 50%. Wir sind aber der Meinung, dass ein gewisses Engagement auch finanziell da sein muss
- Gibt es die Möglichkeit, auch erst mal „zu schnuppern“, bevor man in den Verein eintritt, um das gemeinschaftliche Gärtnern auszuprobieren?
Haben wir noch nicht besprochen – Bisher war es für uns ein integrativer bestandteil auch Mitglied zu sein und sich im Verein wohl zu fühlen.
- Wie wollt ihr das Projekt bekannt machen, wie können Neuinteressierte dazu kommen? Und wann wollt ihr es öffnen?
Das Projekt ist ab sofort offen. Man sich über die Website bewerben. Wir bewerben den Verein mit all seinen Angeboten Möglichkeiten über unsere Website, (ebay-)Kleinanzegen und den Bezirksverband und über das Urban gardening projekt in Siegen (Lea Burwitz)
- Habt ihr eine Skizze von der Gemeinschaftsgartenparzelle? Mich interessiert, wie die Beete zueinanderstehend geplant sind
Skizze anbei
- Wie viele Menschen könnten im Gemeinschaftsgarten dabei sein?
Wir starten mit vier und wollen auf max 10 ausbauen
(mehr …)