Schlagwort: Solar

  • Niddatal: gemeinschaftliches Gärtnern im Klostergarten

    (Antrag, Antworten)

    intergrund:
    Der seit Jahrzehnten brachliegende Klostergarten wird seit 2022 vom gemeinnützigen Verein
    Kultur im Klostergarten Ilbenstadt e.V. wiederbelebt. Ziel ist die Entwicklung eines
    solidarischen Stadtteil-Gartens auf einer Fläche von ca. 6.000qm, der durch ökologische
    Bewirtschaftung einen Raum für gemeinsames Gärtnern, Lernen und Erleben schafft. Hier
    wachsen Obst und Gemüse, Kräuter und Heilpflanzen – als sichtbarer Ausdruck gelebter
    Gemeinwohlorientierung.
    Im Klostergarten Ilbenstadt, der zum Denkmalschutz-Ensemble Kloster Ilbenstadt gehört,
    entsteht ein gemeinschaftlicher Begegnungs- und Gemüsegarten – offen für die künftigen
    Bewohner:innen des angrenzenden genossenschaftlichen Wohnprojekts der Oekogeno SWH
    eG sowie für alle Bürger:innen der Gemeinde. Die Fertigstellung der gesamten Gartenanlage
    ist für 2027 geplant.
    Wichtige Meilensteine bisher: 2023 Nutzbarmachung der ersten Teilfläche von ca. 2.000qm
    und Bohrung eines Tiefbrunnens, 2024 Erstellung eines Gartenhauses in Eigenleistung und
    Start einer SOLAWI auf ca. 1.500qm mit über 70 Solawistas. Das Gartenhaus dient dem
    Verein als zentraler Werkzeugraum und als Aufenthaltsort.
    Ausgangslage / Problemstellung:
    Ein zentrales Problem: Der Garten verfügt bislang über keinen Stromanschluss. Für den
    Betrieb wichtiger Geräte und Infrastruktur ist jedoch eine zuverlässige Energieversorgung
    unerlässlich.
    Zielsetzung:
    Zur Sicherstellung der Stromversorgung soll auf dem Gartenhaus in Eigenleistung durch
    ehrenamtliches Engagement eine autarke Photovoltaik-Inselanlage (Insel-PV-Anlage)
    installiert werden. Der aus Sonnenenergie gewonnene Strom wird vor Ort direkt genutzt bzw.
    in einer Batterie gespeichert. Damit entsteht eine nachhaltige, emissionsfreie und
    unabhängige Energiequelle für den Betrieb des Gartens.
    Inhalte und Planung:
    Die geplante Insel-PV-Anlage ermöglicht die Inbetriebnahme einer Wasserpumpe für den
    vorhandenen Tiefbrunnen sowie das Laden von Akkus für elektrische Gartenkleingeräte und
    LED Innenbeleuchtung für das Gartenhaus. Ohne eine funktionierende Stromversorgung
    kann die Bewässerung und der Betrieb des Stadtteilgartens auf Dauer nicht sichergestellt
    werden. Die autarke Insel-PV- Anlage schafft die energetische Grundlage für die Umsetzung
    des gesamten Gartenprojektes.

    Der Klostergarten hat eine Gesamtfläche von 6.000qm. Diese Fläche, die seit den 90er Jahren brach lag und sich inmitten des Ortes Niddatal Ilbenstadt befindet, renaturieren wir seit 2021.

    1. Wie groß ist denn die Gruppe, die im Gemeinschaftsgarten gärtnert?

    Unser Verein, der sich der Wiederbelebung des Klostergartens als Stadtteilgarten angenommen hat, hat aktuell 97 Mitglieder. Aktiv mitarbeitende „Gartenaktivistas“ sind ca. 40 Personen.

    1. Wie erfahren Interessierte vom Gemeinschaftsgarten und den Mitmachmöglichkeiten?

    Wir informieren unsere Mitglieder und alle Interessierten durch unseren Newsletter (Anmeldung via Website) und über die Website, wo wir unsere monatlichen Gartenaktionstage zum gemeinschaftlichen Gärtnern bei Termine bekannt machen. Zusätzlich haben wir eine Signalgruppe „KiKI Gartenaktivistas“ zum täglichen Austausch.

    1. Wie ist die Gruppe (des Gemeinschaftsgartens) organisiert? Wie laufen Informations- und Entscheidungswege?

    Die Gruppe ist in mehreren Untergruppen organisiert. Diese sind: „AK Gartengestaltung“, „AK Finanzierung“, „AK Kräutergarten“, „AK Kultur“

    In 2024 fand ein großer Workshop zur Gartengestaltung mit ca. 30 Teilnehmenden statt, nachdem der Garten aktuell entwickelt wird.

    1. Wie viele Beete gibt es im Gemeinschaftsgarten? Und wird alles gemeinschaftlich begärtnert? Oder gibt es individuelle Parzellen?

    Der Gemeinschaftsgarten umfasst alle Flächen außerhalb der Gemüsebeete der SOLAWI. Dies sind aktuell: Beeren- und Obstgarten, Rabarber-Feld, Trüffelfeld, Kürbisfeld, Blumenfeld für Bienen und Insekten sowie alle andern Flächen/Erholungsflächen.

    1. Was passiert im Gemeinschaftsgarten neben dem Gärtnern?

    Der Garten wird kontinulierlich weiter ausgebaut/renaturiert. Hierzu werden Kräuterbeete, barrierefreie Wege und eine Kulturbühne unterm Nussbaum mit einem Atrium angelegt. Weiter bauen wir gemeinsam mit den Kindern eine Baumhausanlage auf. Die gesamte Fertigstellung ist für 2027 geplant (sofern wir die finanziellen Mittel über Förderungen und Spenden zusammen bekommen).

    Der Garten dient bereits jetzt als regelmäßiger Begegnungsort für jung und alt, Garteninteressierte und Erholungssuchende. Wir bauen unterschiedliche Vogelhäuser mit Kindern und Erwachsenen für den Garten, veranstalten regelmäßige Workshops (zB Fermentierung, Bienenzucht). Auch erhalten wir regelmäßig Besuche aus Kita und Grundschule („Wieviele Regenwürmer leben auf einem Quadratmeter“).

    1. Wie kann ich mir die Zusammenarbeit und aber auch die „Abgrenzung“ von SoLaWi und Gemeinschaftsgarten vorstellen? Gibt es ein Set an Werkzeugen für die Gemeinschaftsgärtner*innen und eins für die SoLaWi? Wie wird die Nutzung des Gartenhauses organisiert?

    Die SOLAWI wird getragen vom Verein und baut auf einer Teilfläche von 1.500 qm über 30 verschiedene Gemüsesorten ökologisch an. An der SOLAWI sind derzeit 70 Erwachsene beteiligt. Die Werkzeuge und die Gartengeräte sowie die Gartenhütte werden von allen Gruppen gemeinsam genutzt und sind Eigentum des Vereins.

    1. Wie beteiligen sich SoLAWi und Oekogeno SWH und die Gemeinde an den Kosten für die Garteninfrastruktur? Ich nehme an, Brunnen und PV-Anlage werden von allen Gartenprojekten im Klostergarten gemeinsam genutzt? Wie habt ihr den Brunnenbau finanziert und wie geplant, das Wasser aus dem Brunnen zu bekommen?

    Die Oekogeno SWH eG stellt den Klostergarten zu einer verringerten Pacht von jährlich 2.850 Euro für 15 Jahre zur Verfügung. Die SOLAWI zahlt dem Verein für die Nutzung eine anteilige Pacht von 1.500 Euro/Jahr. 

    Die Gemeinde Niddatal unterstützt uns durch ihren Bauhof bei größeren Aufgaben zB. an der historischen Klostermauer oder am Umfeld des Gartens. Zudem können wir Gemeinderäume (Stadtverwaltung gegenüber) kostenfrei für Sitzungen und Veranstaltungen nutzen. Der Bürgermeister von Niddatal unterstützt unser Gesamtprojekt von Beginn an intensiv.

    Die Nutzbarmachung der ersten Teilfläche des Gartens für die bisherigen Anpflanzungen sowie der Brunnenbau konnte mit Fördermitteln der Deutschen Postcode Lotterie sowie Förderungen der Volksbank und Sparkasse sichergestellt werden. Der Bau des Gartenhauses, das durch uns selbst geplant und in kompletter Eigenleistung errichtet wurde, konnte mit Hilfe von Förderungen realisiert werden. 

    Der derzeitige Strombedarf für die Brunnenpumpe und Bewässerung wird durch Nutzung von Baustrom von der Oekogeno SWH eG genutzt.

    1. Um welche Gartengeräte geht es, die geladen werden müssen und wie lief das bisher?

    Folgende Akkugeräte haben wir derzeit im Einsatz, die über einen Akku verfügen: Freischneider, Antrieb für Minifräse, Heckenschere. Auch hier haben wir bisher auf den Baustrom zurückgreifen können. Der Bau der Oekogeno wird bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.

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  • Berlin: Solarlademöglichkeiten im ElisaBeet

    Im ElisaBeet laden wir ab jetzt alle Geräte und das Lastenrad mit Solarstrom. Juhu!

    An den letzten Mit-Mach-Tagen wurden die Panels installiert und dabei auch der Spaß nicht vergessen.

    Gefördert von Naturstiftung David. @naturstiftungdavid (mehr …)

  • Nürnberg: Bewässerung im Kollekt Jardin

    Bewässerungssystem
    Das neue Bewässerungssystem ist angeschafft und wurde im Rahmen des „PopUpEvents“ von 1000
    Tanks für Nürnberg bereits im GoGarten einem Funktionstest unterzogen. Hierfür haben wir mit der
    Firma eine Kooperation angestoßen, sodass die Schläuche für das PopUpEvent gesponsert wurden.
    Das System wurde mit einem IBC-Tank gekoppelt und durch das natürliche Gefälle ist für die
    permeable Unterflurbewässerung keine Pumpe notwendig, was für die Urbanen Gärten eine große
    Arbeitserleichterung ist. Sobald die Grüne Bühne fertiggestellt ist, werden wir die IBC-Tanks
    installieren und die Schläuche anschließen. Dafür ist bereits wieder eine Aktion mit den Projekttagen
    des ISKA Nürnberg geplant, wo uns Firmen aus der Region tatkräftig unterstützen.
    Leider hat sich durch die Nacharbeiten aus dem letzten Jahr die Installation des
    Bewässerungssystems noch verzögert und konnte nicht fertiggestellt werden. Jedoch sind wir sicher,
    dass wir das System mit einer Aktion im Frühling im Zuge der Solarinstallation fertigstellen können.
    Da wir eine größere Förderung von der Sparkasse Nürnberg (Zukunftsstiftung) erhalten haben,
    werden wir uns ein besseres Solarsystem zulegen, welches auch Energie in das Netz einspeisen kann.
    Da eine Installation im Winter relativ ineffizient ist, haben wir uns entschieden damit auch noch bis
    zum Mai zu warten. (mehr …)

  • Nürnberg: Kollekt Jardin verbessert Regenwasserversorgung

    (Antrag, Antworten)

    Unser Solarsystem (12V) besteht bereits im Kollekt Jardin e.V., ist jedoch sehr schwach ausgestattet
    und mit einer kaum leistungsfähigen Batterie versehen. In Kooperation mit dem Projekt „1000 Tanks
    für Nürnberg“ von der Essbaren Stadt und dem Gartennetzwerk Nürnberg, möchten wir ein
    effizientes Bewässerungssystem mit Stromspeicher und Filteranlage bauen, welches es ermöglicht
    das Regenwasser in einem Nutzund Bewässerungskreislauf mehrfach zu verwerten.

    Das Ziel ist die gemeinsame Entwicklung eines Systems, welches die Nutzung und die Verteilung von
    gesammeltem Regenwasser ermöglicht. Außerdem die Wiederverwendung von Regenwasser und
    eine Schaffung von nachhaltigen Kreisläufen miteinem hohen Nachahmungswert. Die
    Verschwendung der wertvollen Ressource Regenwasser soll vermieden werden und dessen Erhalt
    durch eine effiziente Nutzung gefördert werden.

    Das Projekt „1000 Tanks für Nürnberg“ ist eine Kooperation zwischen der Essbaren Stadt, dem
    Gartennetzwerk Nürnberg und damit allen urbanen Gärten der Stadt. Erreicht werden sollen
    Bürger*Innen, die sich für die Wasserthematik interessieren und eine Notwendigkeit für die
    Schaffung solcher Systeme sehen. Somit entsteht ein großangelegter Wissenstransfer über alle
    Kanäle, die uns zur Verfügung stehen.

    Was genau wollt ihrhier bauen aus dem Holz bauen und wo soll dieser Bau dann stehen oder integriert werden? Welches
    Solarsystem wäre das? Wie viel Meter Tropfschläuche plant ihr? Was entsteht noch im Rahmen von „100 Tanks für
    Nürnberg“ und wo wird das dokumentiert?

    Damit wirein Gefälle von den Tanks zu den Beeten erreichen, werden die Tanks übereinanderunderhöhtauf einem
    Holzgerüstaufgestellt,sodassnach unten hinein Druckentsteht und wirmit möglichst wenig Stromverbrauch das Wasserso
    weit wie möglichbefördernkönnen.Diese zwei Haupttanks können das Wasser dann in einen Dritten (direkt bei den Beeten
    gelegenen) IBCTank leiten. Die zwei Haupttanks werden an einer der Ecken der Dachterrasse (vorne links) integriert sein,
    sodass sie einendoppeltenNutzen haben (Wasserspeicher, Dachstütze). Natürlich werden wir auch eine Solarpumpe
    einbauen, welche jedoch nur bei zu niedrigem Wasserstandzur Beförderungeingesetzt werden soll.Zwischen den

    Haupttanks und dem Dritten Tank bei den Beeten wird noch ein Fass integriert, welches einen selbstgebauten Filter aus Kies,
    Sand und Aktivkohle besitzt, um das Brauchwasser aus der Küche wieder in den Kreislauf einzubringen. Der Dritte Tank ist
    dann mit den Tropfrohrenund einer Pumpe verbunden, sodass von dort aus per Knopfdruck die gesamte Fläche(unterirdisch)
    bewässert werden kann.Für ein bestimmtes Solarsystem haben wir uns noch nicht entschieden, da unser Elektriker das alles
    selbst bestellt und dieTeile meistens aus China kommen.Sicher ist jedoch, dass die Batterie etwa 1.500,€ und vier
    Solarmodule rund 500,€ kosten werden. Unsere Beetfläche beträgt ca. 80 m² und pro m² Fläche benötigt man ca. 3 Meter
    Schlauch. Daher kommen wir auf etwa 240 Meter Tropfrohr.
    Im Rahmen von 1000 Tanks für Nürnberg entsteht momentan sehr vielUnterschiedlichesmit unterschiedlichen
    Zielsetzungen. Viele der Gemeinschaftsgärten haben sich bestimmte ZieleimRahmen des Projektsgegeben (Speicherung
    von Wasser, Bewässerung, Forschung,Zugangzu Wasser) undarbeiten Konzepte aus, wie diese Ziele realisiert werden
    können. Es wird im Bereich der Forschungbeispielsweiseauch mitder TH Nürnbergzusammengearbeitet, um
    wissenschaftliche Daten zu sammeln.Die Dokumentation des Projekts läuft über das Management Tool SLACK.
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  • Brück: Bau eines Unterstand mit Solarpanelen

    Konkret  geplant  und  umgesetzt  wurde  der  Bau  eines  Unterstands,  der  nun  mit  Solarpanelen
    bestückt sowohl Strom für die vorhandene Pumpe und weitere Verbraucher erzeugt als auch
    Regenwasser vom Dach in einen Wasserspeicher leitet.
    Der  Bau  war  einerseits  notwendig,  um  die  vorhandenen,  im  Gelände  verstreuten  und  oft
    vernachlässigten Gemüse- und Jungpflanzen nun besser mit Wasser aus einer elektrischen Pumpe,
    sowie vor allem dem Regenwasser des neuen Daches zu versorgen. Die Nutzung von aufgefangenem
    Regenwasser trägt dazu bei, wichtige Trinkwasservorräte einzusparen – insbesondere angesichts des
    Klimawandels  und  der  zunehmenden  Trockenperioden  ist  es  besonders  wichtig,  kleinere
    Wasserkreisläufe zu etablieren.  
    Der  Solarstrom  ersetzt  außerdem  nun  den  Benzin-Generator  und  damit  dessen  Co2-Ausstoß,  der
    vorher  gelegentlich  für  Abendveranstaltungen  und  Bauaktionen  verwendet  wurde  und  dient  als Gemeinschafts-Waldgarten
    saubere  Energiequelle  für  Beleuchtung,  Elektrowerkzeuge  und  andere  Verbraucher.  Da
    „Lummerland“ ein Modellprojekt für resiliente und nachhaltige Landnutzung darstellt, entsprechen
    regenerative Stromerzeugnisse nicht nur den Prinzipen des Waldgartens, sondern sind insbesondere
    für den Wissenstransfer im Rahmen von Bildungsveranstaltungen von hoher Relevanz.
    Die gewonnene überdachte Aufenthaltsfläche gewährleistet nun obendrein, Bildungsveranstaltungen
    im  Waldgarten  auch  bei  Regen  fortführen  zu  können,  bzw.  Technik  Regensicher  unterstellen  zu
    können. Der  20m²  große  Unterstand  wurde  gemeinschaftlich  in  einer  ersten  mehrtägigen  Aktion  unter
    fachlicher Anleitung von Dipl. Forstwirt Philipp Gerhardt aus selbst fossilfrei gefälltem geeigneten
    Stangenholz  von  einer  benachbarten  Fläche  gebaut.  Traditionelle  Fachwerk-  und
    Verbindungstechniken wurden im angewandten Kontext gelernt, sodass eine ansehnliche, komplett
    aus Holz bestehende Konstruktion entstehen konnte, die das Dach mit den Sonnenkollektoren tragen
    kann.
    In einer zweiten Bauphase mit mehreren Tageseinsätzen installierten wir die Elektrik unter fachlicher
    Anleitung von dem Energieanlagen-Elektroniker Ralf Zirkler: Das Dach des Unterstandes wurde mit
    Solarpanelen  bestückt  und  eine  zugehörige  Elektroinstallation  verdrahtet.  Die  Lieferung  der
    Elektrokomponenten verzögerte sich wegen der Coronabedingten Lieferengpässe, sodass sich dieser
    Abschnitt stark verzögerte, aber dennoch erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Der Strom wird
    seither  in  einem  isolierten  und  gesicherten  Akkublock  gespeichert  und  ist  somit  nun  über  eine
    integrierte 230V Steckdose verfügbar. Er wird zum einen genutzt für eine elektrische Pumpe, die das
    Regenwasser in Trockenphasen um Brunnenwasser ergänzt. Zum anderen werden die Anschlüsse
    immer wieder für eine Beleuchtung des Waldgartens, sowie für weitere Elektrowerkzeuge genutzt
    und bereichern, damit verschiedene Arbeitseinsätze und Veranstaltungen im Waldgarten.
     
    In einer dritten Phase mit Planung und mehreren Tageseinsätzen wurde von Mitgliedern und Freunden
    das  Regenwassersystem  selbstständig  geplant  und  installiert.  Das  Regenwasser  vom  Dach  des
    Unterstands  wird  seitdem  über  ein  Rinnensystem  in  einem  2  m²  großen  Tank  gespeichert  und
    verfügbar gemacht. Auch hier kam es zu Pandemiebedingten Verzögerungen. (mehr …)

  • Hühnerhaltung, Solartankstelle und Gärtnern mit Kindern (Gartenwerkstatt Ehrenfeld)

    (Gu, aus Newsletter)

    Schon demnächst im Juli soll es möglichst ein erstes Hühnerplanungstreffen geben, bei dem wir die Rahmenbedingungen für die Hühnerhaltung abstecken wollen
    Kooperation mit Heliosschule: Wir wollen mit der neuen Heliosschule kooperieren und gemeinsam einen Schulgarten gründen. Dafür wollen wir Unterrichtseinheiten unterstützen. D. h. die Gartenwerkstadt möchte teilweise die Gartenwerkstatt der Schule gestalten
    Seit September 2017 ernten wir mit unserer Solaranlage grünen Strom und besitzen eine kleine Stromtankstelle. Unsere Inselanlage soll einen Vorbildcharakter besitzen und wir bewerben uns für den Deutschen Solarpreis 2018 (und sie wollen auf dem Sommercamp dazu einen Workshop machen)
    (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten als Nachnutzung von Friedhofsflächen

    (Gu, RSS)

    Der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte (EVFBS) verwaltet und bewirtschaftet 45 Friedhöfe in Berlin. Durch den Wandel in der Bestattungskultur (Urnen- statt Sargbeisetzungen) werden viele Friedhofsflächen nicht mehr oder kaum noch für Bestattungszwecke benötigt, sollen jedoch weitgehend als öffentlich zugängliches Grün im Stadtraum erhalten bleiben.

    Gefördert durch das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung (BENE) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Berlin entwickelt der EVFBS derzeit auf drei Friedhöfen in Neukölln-Nord und Kreuzberg Modelle grüner Nutzungen von Friedhofsflächen. Die PrinzessinnenGartenBau ist Modellnutzerin einer dieser drei Flächen und zwar auf dem Friedhof Neuer St Jacobi an der Hermannstraße. Hier werden wir bis 2020 eine Modellnachnutzung eines Friedhofs durch den Aufbau eines offenen Gemeinschaftsgartens durchführen.

    Die erste Märzwoche: Wir laden ein zur gemeinsamen Bauwoche in den Gartenprojekten Coop Campus (Jerusalem V Friedhof) und vom PrinzessinnenGartenBau (St Jacobi Friedhof).
    Themenpunkte:

    1) Biomeiler – Theorie & Design – Einführung in Aufbau, Funktionsweise und Sinn & Zweck eines Biomeilers

    2) Biomeiler – Bau – Gemeinsamer Aufbau eines Biomeilers für die ökologische Beheizung des Gewächshauses vor Ort

    3) Solarstation – Gestaltung der Solarstation in der Gärtnerei auf dem Coop Campus

    4) Gewächshaus einrichten – nach dem Modell des Anna Linde Gartens in Leipzig rüsten wir ein vorhandenes, ungeheiztes & ungedämmtes Gewächshaus so um, dass es ökologisch und kostengünstig beheizt werden kann um eine Jungpflanzenanzucht im zeitigen Frühjahr zu ermöglichen (mehr …)

  • Die Gartensaison im GG Quelkorn

    (gu, mail)
    wir blicken auf eine wundervolle 3. Gartensaison zurück. Immernoch wachsen verschiedene Salate, Grün-, Rot, und Weißkohl, Wirsing, Porree und Mangold in unserem Garten. Kartoffeln, Kürbis, Zwiebeln & Co. sowie unsere Dahlienknollen sind gegen die Kälte sicher eingelagert. Das Gewächshaus ist geräumt, um Platz für Feldsalat und später für das Mistbeet zur Jungpflanzenzucht zu schaffen. Vielleicht bauen wir im Februar auch noch Tulpen an. Seit diesem Jahr sind wir sogar offiziell Demeter zertifiziert. Zudem haben wir in dieser Saison noch bedeutend mehr Gemüse angebaut, großzügige Blühflächen und Staudenbeete angelegt und auch unsere Gemeinschaft ist weiter gewachsen. Mittlerweile haben wir ein Kernteam von ca. 10 Leuten und es kommen bestimmt noch zehn Menschen mehr zu Aktionstagen dazu. Viele Nachbarn, besonders von der benachbarten WfbM Parzival-Hof und garteninteressierte Menschen haben in diesem Jahr den Garten als Ort des Gärtnerns, der Entspannung und der Gemeinschaft aufgesucht. Auch ein Molch hat sich in unserm kleinen Tümpel angesiedelt.

    Jochen von den „Ausreißern“ veranstaltet derweil, auch durch Winter hindurch, eine wildnispädagogische- freitags und montags Gruppe für Kinder. So bleibt der Garten den ganzen Winter hindurch belebt und ein wichtiger Ort, Kindern intensive Naturerfahrungen nahe zu bringen. So macht Jochen mit den Kindern auf verschiedene Weise Lagerfeuer im Tipi, versorgt mit ihnen die Hühner, schießt mit ihnen Bogen, erntet das Wintergemüse und macht Exkursionen und Spiele im Garten und im benachbarten Moor.

    Ganz besonders entlastend in dieser Saison war unsere Solaranlage, welche die automatische Bewässerung und Belüftung des Gewächshauses betrieben hat und uns zudem ermöglichte, auch mal das Handy oder ähnliches ganz autark aufzuladen. Auch für unser Sommerfest, bei dem das Wildwux-Straßentheater zum zweiten Mal ihre Saison-Premiere feierte, war der sonnengewonnene Strom natürlich sehr hilfreich. Felix aus unserem Gartenteam hatte die Anlage bereits weit vor dem Saisonauftakt im Gewächshaus installiert, sodass wir recht früh in der Saison mit einer elektrischen Pume wässern konnten, ohne auf unseren Benzingenerator zurück greifen zu müssen… Anfänglich hatten wir Probleme mit der bewässerung unseres Gewächshauses, da unsere Pumpe eine zu hohe Wattleistung hatte. So waren die Akkus bereits nach einer halben Std. erschöpt. Durch den Einbau einer Pumpe mit weniger Förderleistung konnten wir das Problem beheben.

    Dies war übrigens die erste Sommersaison, in der wir dem morgendlichen Vogelkonzert lauschen konnten, ohne mit dem lästigen Motorenlärm im Garten und im NSG die Morgenstimmung zu trüben.  

    Ich habe mittlerweile die Nachbarwiese gepachtet, dort stehen dann ab Frühling meine beiden Alt-Oldenburger- Pferde bzw. abwechselnd meine Schafe. Letztere nutze ich als tierische Partner im Unterricht an der Waldorfschule Ottersberg. Die Pferde hingegen liefern uns wichtigen Dünger für den Garten und hoffentlich können wir sie irgendwann im Garten als Zugtiere einsetzen. Hierfür bedarf es jedoch noch deutlich mehr Erfahrung und gegenseitiges Vertrauen.

    Problematisch war dieses Jahr jedoch unser maroder Zaun, welcher das 1,5 ha große Areal umfasst. Dieser bot immer wieder dem Rehwild die Möglichkeit, in den Garten einzudringen und sich an unserem Gemüse und besonders an unserem Staudenbeet zu bedienen.

    Die nächsten Monate verbringen wir damit, Feuerholz für die nächste Saison vorzubereiten, schöne Wintertage auf dem Gelände am Lagerfeuerplatz oder im Tipi zu verbringen und hoffentlich den Zaun zu reparieren. Zudem muss das Gewächshaus für die nächste Saison vorbereitet werden (mehr …)

  • Gießen mit Solar im GG Straubing

    (Gu, Mail)
    es ist so dass wir das Regenwasser eines benachbarten Daches in zwei Tanks mit 2 Kubikmetern Fassungsvermögen leiten. Von dort Pumpen wir das Wasser auf unser Niveau, wir liegen etwas höher, pumpen in einen Tank mit 1 Kubikmeter Fassungsvermögen. Von dort benutzen wir das Wasser zum Gießen wie in einem normalen Garten indem wir eine Druckpumpe benutzen. Beide Pumpen werden über eine Batterie mit Strom versorgt, die Batterie wird über Sonnenenergie aufgeladen (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten Quelkorn ist mitten auf dem Land

    (Gu aus Antrag)
    Der GG Quelkorn liegt bei Ottersberg, das bei Bremen ist. Sie haben 1 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, die über 20 Jahre lang biologisch bewirtschaftet wurde. Es gibt u.a. ein 150m² großes Gewächshaus auf der Fläch, eine Außenküche (Ofen) und es leben Hühner dort. Ein Kernteam von sieben Leuten und einer größeren Gruppe von Menschen, die ab und an dabei sind,
    Es gibt naturpädagogische Angebote und welche, die sich an Menschen richten, die an Selbstversorgung interessiert sind. Die Vermittlung traditioneller Praktiken (Kartoffelroden, Sensen etc.) sind ihnen ein Anliegen.
    Sie wollen die Außenküche erweiteren und überdachen, die generatorbetriebene Bewässerung des Gewächshaus auf Solar umstellen, brauchen Saatgut und Jungpflanzen. Generell wollen sie noch mehr Gruppen ansprechen und die Fläche für Leute, die gärtnern wollen zur Verfügung stellen/miteinander weiterentwickeln. (mehr …)