(Tel) Aus dem Weltgarten Tunsel ist inzwischen eine SoLaWi geworden. https://michels-kleinsthof.de/
(Tel) Aus dem Weltgarten Tunsel ist inzwischen eine SoLaWi geworden. https://michels-kleinsthof.de/
(Antrag, Antworten)
intergrund:
Der seit Jahrzehnten brachliegende Klostergarten wird seit 2022 vom gemeinnützigen Verein
Kultur im Klostergarten Ilbenstadt e.V. wiederbelebt. Ziel ist die Entwicklung eines
solidarischen Stadtteil-Gartens auf einer Fläche von ca. 6.000qm, der durch ökologische
Bewirtschaftung einen Raum für gemeinsames Gärtnern, Lernen und Erleben schafft. Hier
wachsen Obst und Gemüse, Kräuter und Heilpflanzen – als sichtbarer Ausdruck gelebter
Gemeinwohlorientierung.
Im Klostergarten Ilbenstadt, der zum Denkmalschutz-Ensemble Kloster Ilbenstadt gehört,
entsteht ein gemeinschaftlicher Begegnungs- und Gemüsegarten – offen für die künftigen
Bewohner:innen des angrenzenden genossenschaftlichen Wohnprojekts der Oekogeno SWH
eG sowie für alle Bürger:innen der Gemeinde. Die Fertigstellung der gesamten Gartenanlage
ist für 2027 geplant.
Wichtige Meilensteine bisher: 2023 Nutzbarmachung der ersten Teilfläche von ca. 2.000qm
und Bohrung eines Tiefbrunnens, 2024 Erstellung eines Gartenhauses in Eigenleistung und
Start einer SOLAWI auf ca. 1.500qm mit über 70 Solawistas. Das Gartenhaus dient dem
Verein als zentraler Werkzeugraum und als Aufenthaltsort.
Ausgangslage / Problemstellung:
Ein zentrales Problem: Der Garten verfügt bislang über keinen Stromanschluss. Für den
Betrieb wichtiger Geräte und Infrastruktur ist jedoch eine zuverlässige Energieversorgung
unerlässlich.
Zielsetzung:
Zur Sicherstellung der Stromversorgung soll auf dem Gartenhaus in Eigenleistung durch
ehrenamtliches Engagement eine autarke Photovoltaik-Inselanlage (Insel-PV-Anlage)
installiert werden. Der aus Sonnenenergie gewonnene Strom wird vor Ort direkt genutzt bzw.
in einer Batterie gespeichert. Damit entsteht eine nachhaltige, emissionsfreie und
unabhängige Energiequelle für den Betrieb des Gartens.
Inhalte und Planung:
Die geplante Insel-PV-Anlage ermöglicht die Inbetriebnahme einer Wasserpumpe für den
vorhandenen Tiefbrunnen sowie das Laden von Akkus für elektrische Gartenkleingeräte und
LED Innenbeleuchtung für das Gartenhaus. Ohne eine funktionierende Stromversorgung
kann die Bewässerung und der Betrieb des Stadtteilgartens auf Dauer nicht sichergestellt
werden. Die autarke Insel-PV- Anlage schafft die energetische Grundlage für die Umsetzung
des gesamten Gartenprojektes.
Der Klostergarten hat eine Gesamtfläche von 6.000qm. Diese Fläche, die seit den 90er Jahren brach lag und sich inmitten des Ortes Niddatal Ilbenstadt befindet, renaturieren wir seit 2021.
Unser Verein, der sich der Wiederbelebung des Klostergartens als Stadtteilgarten angenommen hat, hat aktuell 97 Mitglieder. Aktiv mitarbeitende „Gartenaktivistas“ sind ca. 40 Personen.
Wir informieren unsere Mitglieder und alle Interessierten durch unseren Newsletter (Anmeldung via Website) und über die Website, wo wir unsere monatlichen Gartenaktionstage zum gemeinschaftlichen Gärtnern bei Termine bekannt machen. Zusätzlich haben wir eine Signalgruppe „KiKI Gartenaktivistas“ zum täglichen Austausch.
Die Gruppe ist in mehreren Untergruppen organisiert. Diese sind: „AK Gartengestaltung“, „AK Finanzierung“, „AK Kräutergarten“, „AK Kultur“
In 2024 fand ein großer Workshop zur Gartengestaltung mit ca. 30 Teilnehmenden statt, nachdem der Garten aktuell entwickelt wird.
Der Gemeinschaftsgarten umfasst alle Flächen außerhalb der Gemüsebeete der SOLAWI. Dies sind aktuell: Beeren- und Obstgarten, Rabarber-Feld, Trüffelfeld, Kürbisfeld, Blumenfeld für Bienen und Insekten sowie alle andern Flächen/Erholungsflächen.
Der Garten wird kontinulierlich weiter ausgebaut/renaturiert. Hierzu werden Kräuterbeete, barrierefreie Wege und eine Kulturbühne unterm Nussbaum mit einem Atrium angelegt. Weiter bauen wir gemeinsam mit den Kindern eine Baumhausanlage auf. Die gesamte Fertigstellung ist für 2027 geplant (sofern wir die finanziellen Mittel über Förderungen und Spenden zusammen bekommen).
Der Garten dient bereits jetzt als regelmäßiger Begegnungsort für jung und alt, Garteninteressierte und Erholungssuchende. Wir bauen unterschiedliche Vogelhäuser mit Kindern und Erwachsenen für den Garten, veranstalten regelmäßige Workshops (zB Fermentierung, Bienenzucht). Auch erhalten wir regelmäßig Besuche aus Kita und Grundschule („Wieviele Regenwürmer leben auf einem Quadratmeter“).
Die SOLAWI wird getragen vom Verein und baut auf einer Teilfläche von 1.500 qm über 30 verschiedene Gemüsesorten ökologisch an. An der SOLAWI sind derzeit 70 Erwachsene beteiligt. Die Werkzeuge und die Gartengeräte sowie die Gartenhütte werden von allen Gruppen gemeinsam genutzt und sind Eigentum des Vereins.
Die Oekogeno SWH eG stellt den Klostergarten zu einer verringerten Pacht von jährlich 2.850 Euro für 15 Jahre zur Verfügung. Die SOLAWI zahlt dem Verein für die Nutzung eine anteilige Pacht von 1.500 Euro/Jahr.
Die Gemeinde Niddatal unterstützt uns durch ihren Bauhof bei größeren Aufgaben zB. an der historischen Klostermauer oder am Umfeld des Gartens. Zudem können wir Gemeinderäume (Stadtverwaltung gegenüber) kostenfrei für Sitzungen und Veranstaltungen nutzen. Der Bürgermeister von Niddatal unterstützt unser Gesamtprojekt von Beginn an intensiv.
Die Nutzbarmachung der ersten Teilfläche des Gartens für die bisherigen Anpflanzungen sowie der Brunnenbau konnte mit Fördermitteln der Deutschen Postcode Lotterie sowie Förderungen der Volksbank und Sparkasse sichergestellt werden. Der Bau des Gartenhauses, das durch uns selbst geplant und in kompletter Eigenleistung errichtet wurde, konnte mit Hilfe von Förderungen realisiert werden.
Der derzeitige Strombedarf für die Brunnenpumpe und Bewässerung wird durch Nutzung von Baustrom von der Oekogeno SWH eG genutzt.
Folgende Akkugeräte haben wir derzeit im Einsatz, die über einen Akku verfügen: Freischneider, Antrieb für Minifräse, Heckenschere. Auch hier haben wir bisher auf den Baustrom zurückgreifen können. Der Bau der Oekogeno wird bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.
(Antrage/ANtworten)
Ziel: Bepflanzung der Ränder des Gartens mit essbaren Obst-Gehölzen für „Naschstreifen“
Gärtner*innen: 80-100
Größe: 4000 qm²
Nach dem Vorbild der Waldgartensysteme möchten wir als Gemeinschaftsgarten lang,- bzw.
mehrjährige essbare Gehölze und Stauden in unseren Garten integrieren, um so die Vielfalt der
Selbstversorgung weiter voranzutreiben. Dabei wollen wir ein ehemaliges 55m langes Spalier
wiederbeleben, die 7 bestehenden Obstbäume neu-veredeln und erziehen, sowie an diesem
Spalier 14 neue Obstbäume (Buschbäume) an der nördlichen Begrenzung des Gartens zu
setzen. Hierbei haben wir vor die Obstbäume so zu setzen, dass von Westen nach Osten die
Obstbäume Monat für Monat reif werden, um zu verhindern, dass wir zu bestimmten
Zeitpunkten zu viel Obst haben, sondern gleichmäßig den ganzen Sommer/Herbst hinweg
ernten können. Außerdem wollen wir eine zweite Grenze (östliche Seite) des Gartens nutzen und
dort 8 Obstbäume mit Baumscheiben anlegen (Hochstämme), hier ebenfalls von Nord nach Süd
aufeinander folgende Reifung. Gerahmt, unterstützt und ergänzt werden soll dies durch eine
große Vielfalt an mehrjährigen, ess- und nutzbaren Pflanzen, die als Baumscheiben und als
Abgrenzung zu den Gemüsebeeten dienen sollen.
Mit diesem Projekt erhoffen wir uns mehrere Ziele gleichzeitig anzugehen und so im Sinne der
Permakultur multifunktional zu denken. In allererster Linie wollen wir einen Schritt in Richtung
vielfältiger Selbstversorgung gehen und uns neben Gemüse auch mit Obst, Beeren und Kräutern
versorgen. Darüber hinaus wollen wir lernen, wie wir Obstbäume und die anderen Gehölze
sinnvoll und überlebensfähig in bestehende Gemüsegärten integrieren können. Im Sinne der
Agroforstwirtschaft zielen wir ebenfalls auf eine Verbesserung des Bodens ab, insbesondere
dem Schutz vor Erosion und der Wasserspeicherfähigkeit. Ebenfalls wollen wir Insektenhotels in
die Strukturen, bzw. im Spalier integrieren, um die Biodiversität in unserem Garten und damit die
Produktivität jedes einzelnen Teils zu steigern.
Um die Bäume sinnvoll in den Garten integrieren zu können, sichtbar und geschützt benötigen
wir ebenfalls Robinienpfähle zum Bau von Baumschutz und Holzhäcksel zum Anlegen von
Wegen. Zur Bewässerung verlegen wir einen Tropfschlauch. Dazu erarbeiten wir ebenfalls gerade
einen Pflanz-, Pflege- und Bewässerungsplan, sowie Obstbaumschnitt- und Veredlungskurse zu
organisieren. Die Pflanzung erfolgt in organisierten Gemeinschaftsaktionen, die organisiert und
vorbereitet werden, um so professionell und artenangepasst wie möglich vorzugehen.
Darüber hinaus ist uns die Verbesserung unseres Bodens ein sehr wichtiges Anliegen, da dieser
die Produktivität einzelner Pflanzen um den Faktor 100 steigern kann. Deshalb würden wir gerne
ebenfalls Pflanzenkohle bzw. Terra-Preta, Silage zum Mulchen und Blühwiesenmischungen in
die Pflanzung der Bäume integrieren.
Beschreibung des Gemeinschaftsgartens:
Der Gemeinschaftsgarten des Vereins Stadt.Land.Wirtschaft. ist ein offenes und solidarisches
Projekt auf den gepachteten Flächen der Solawi „Die Kooperative“. Das Projekt ist eine
Kooperation unseres Vereins, den Mitgliedern der Kooperativen, sowie interessierten
Gärtner*innen. Wir haben den Anspruch alle Menschen in Frankfurt niedrigschwellig zur
ermöglichen beim Garten mitzumachen und zu lernen, wie Permakultur und Selbstversorgung
auch konkret in der Stadt gelebt werden kann. Hierbei liegt auch ein großer Fokus auf Bildung,
um so vor Ort eigenständiges Projektmanagement, Selbstorganisation, den Umgang mit
Ressourcen und der Natur sowie gemeinschaftlichen Gemüse- und Obstanbau in der Stadt
lernen. Der Gemeinschaftsgarten hat aktuell rund 80-100 Menschen, die mitgärtnern auf 4000
qm. Dabei gibt es verschiedene Modelle, teilweise gibt es Menschen, die sich um eigene
Parzellen kümmern, aber auch Bereiche, die von der ganzen Gemeinschaft bewirtschaftet und
umsorgt werden. Die Fläche an sich gehört der Genossenschaft „Die Kooperative“, die die
Flächen zunächst den Genoss*innen der Kooperative zum Selbstgärtnern zur Verfügung stellte.
Durch ein immer größer werdendes Interesse entschied man sich dann dazu, die Flächen der
Stadtgesellschaft insgesamt zur Verfügung zu stellen und einen Verein zu gründen, um den
Gemeinschaftsgarten Stadt.Land.Wirtschaft. zu ermöglichen. Der Boden ist auf Grund der Lage
an der Furt des Mains sehr fruchtbar, hauptsächlich lehmig-humos, in einer Senke eher sandig-
humos. Da Frankfurt eine geringe Durchschnittsniederschlagsmenge aufweist haben wir
ebenfalls Zugang zu einem Brunnen. Einen Zaun haben wir bisher nicht vollständig. Auf der Süd-
und Westseite ist dieser vorhanden, an der Nord- und Ostseite noch nicht, doch auch da
befinden wir uns in Planung und Absprachen mit der Solawi. Bisher fokussieren wir uns auf den
Gemüseanbau, wollen nun aber den nächsten Schritt machen und unsere Strukturen um
Obstanbau erweitern.
Um schnelle Kommunikation zu ermöglichen haben wir einen gemeinsamen Discord-Channel
und treffen uns einmal im Monat für das „monatliche Gartentreffen“. Ebenfalls sind wir in engem
Kontakt mit den Gärtnern der Genossenschaft, die uns beim Aufbau des Gartens unterstützen.
Neue Menschen melden sich bisher bei den Kontaktmöglichkeiten der Kooperativen, seit der
Vereinsgründung und Aufbau der Mailadresse werden wir dies kontinuierlich umstellen.
Beantwortung meiner Fragen:
Die Nutzung der Fläche ist nicht befristet.
Die Solawi pachtet 1 Hektar.
Ja es sind zwei eigenständige Projekte, man muss nicht Mitglied der Solawi sein, um im Gemeinschaftsgarten mitzugärtnern. Die Gärtner zahlen eine Gebühr an die Solawi um dort zu gärtnern. Der Verein wurde von Mitgliedern der Solawi gegründet und zahlt keine Nutzungsgebühr.
Es gibt um die 100 a 30 m² individuelle Gemüsebeete, und dann gibt es 200 qm² die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Die restliche Fläche wollen wir nun mit Obstbäumen bestücken.
Es gibt ein Banner zur Straße hin, wir wollen ebenfalls ein Schild installieren, das auf den Garten hinweist. Die einzelnen Beete sind mit Hölzern abgesteckt. Wir folgen das Prinzip eines offenen Gartens ohne Zäune.
Ja wir haben Expert*innen in den eigenen Reihen und es gibt bereits einige zuständige Personen, die sich dauerhaft darum kümmern würden. Das notwendige Werkzeug haben wir teilweise selbst (bsw. Veredlungsmesser) teilweise können wir das bei der Solawi ausleihen.
Die Obsternte soll im besten Fall direkt verzehrt werden und Überschuss soll in Gemeinschaftsaktionen weiterverarbeitet werden. Das Ziel ist nicht daraus Saft zu machen, deswegen Busch und Hochstamm, sondern Tafelobst zu erzeugen. Um so effizient wie möglich vorzugehen haben wir die Reifezeit der Bäume/Sorten miteinbezogen (mehr …)
(Mail)
Die SoLaWi ist ein Projekt von ElisaBeet, in dem wir daran arbeiten, klimaneutrales Gemüse im Kiez anzubauen. Das Gemüse wird an solidarische Preise verkauft und verteilt an die Menschen, die mithelfen im Garten.
Das ElisaBeet bleibt aber in erster Stelle ein Gemeinschaftsgarten, oder auch ein solidarischer Lehrgarten. Es gibt immer noch ein großes Angebot an Bildungsangebote (Koch-Aktionen von Klima im Kiez, wöchentliche Kinder-Mit-Mach-Tage im Rahmen vom Projekt Stadtnatur entdecken, inklusive Garten-Kurse für Erwachsene, wöchentliche Mit-Mach-Tag am Freitag usw). Der Acker ist am intensivsten bewirtschaftet, aber die große Fläche verstehen wir als Erholungsbereich. Dort gibt es auch Hochbeete für Rollstuhlfahrer*innen.
(Besuch)
Das Elisabeet ist ein Projekt vom Himmelbeet. Auf einem Tei eines Friedhofs stehen Bauwagen, Gewächshäuser, eine Komposttoilette und es wird Gemüse in Reihen angebaut. Es istnach Selbsteinschätzung kein Gemeinschaftsgarten, hier kümmert sich ein (angestelltes) Team um den Garten. Es gibt aber einen Mitmachtag, an dem Menschen aus der Nachbarschft mit gärtnern. Das Team weiß nie, wie viele kommen, Aufgaben werden so genau wie möglich auf eine Tafel geschrieben und es ist immer jemand aus dem Team dabei, der/die das anleitet. Im Gegenzug zum helfen (so wird das mitgärtnern definiert), dürfen die Helfer*innen sich Gemüse mitnehmen. Das machen aber nicht alle. 1/3 der Ernte ist dafür vorgesehen, 2/3 wandern in die Kisten der Solawi, die gerade gestartet ist. 25 (?) Ernteanteile sollen es werden, der Großteil ist auch schon vergeben.
Vorbeikommen und ernten soll man nicht mehr (Schilder lauten aber noch so, sind sie noch nicht dazu gekommen, das zu ändern).
Nicht weit von dieser Fläche sind die Überreste (?) eines inkluisven Gartenprojekts zu sehen. Unterfahrbare Hochbeete in unterschiedlicher Form. Die Leute vom Elisabeet meinten, dass es das aber wohl nicht mehr gäbe (mehr …)
Unsere Idee, eine Gemeinschaftsküche im ElisaBeet zu bauen, wurde von klimaschutz nebenan nominiert. Mehr Informationen findet ihr unten. Falls euch dieses Projekt gefällt, könnt abstimmen und uns dabei helfen, 1000 € Startkapital zu erwerben. Dauert nicht lange und hilft uns sehr. Danke!
https://www.klimaschutz-nebenan.de/idee/2023/gemeinschaftskuche-im-elisabeet-garten.
In der Küche werden Nachbarn und Nachbarinnenzusammenkommen, die sonst aneinander vorbeilaufen würden. Der Austausch wird nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell und generationenübergreifend sein. Mit den Händen in der Erde oder beim Gemüseschneiden öffnen sich die Horizonte und lassen Raum für neue Perspektive. Gemeinsam können wir das Biogemüse, das im Gemeinschaftsgarten wächst, kochen – was könnte lokaler sein?
In Zusammenarbeit mit dem „Real Junk Food Project Berlin“ werden wir auch gerettete Lebensmittel aus Bio-Supermärkten verwenden. So werden wir das Bewusstsein für Lebensmittel-Verschwendung schärfen und überschüssige Lebensmittel verteilen, was uns allen zugutekommt. Nach den gemeinsamen Erlebnissen gibt es viel mit nach Hause zu nehmen: Rezepte, Gemüse, neue Erkenntnisse und Inspirationen, um anders zu essen und zu kochen.
Das SoLawi-Projekt vom ElisaBeet ging im Juli los. Es gibt noch freie Plätze! Ihr könnt euch noch anmelden, um jede Woche eine Gemüsekiste direkt vom Acker abzuholen. Weitere Infos findet ihr unten. (mehr …)
(Antrag/Antworten)
hiermit bewerben uns um eine Förderung für ein innovatives, gemeinschaftliches Agroforst-
Projekt. Auf einem Acker in Alfter bei Bonn schaffen wir – das Klima*Kollektiv – gemeinsam mit
der Solawi Alfter einen Ort für die Teilhabe an solidarischer, regenerativer und
klimaresilienter Landwirtschaft und gehen damit einen Schritt in Richtung lokaler
Ernährungssouveränität. Unser Projekt trägt den Namen Plan B³, als Kürzel für Baum, Beet,
Blume. In einem dynamischen Baum-Feld-System kombinieren wir den Anbau von Nuss- und
Obstbäumen mit dem Anbau von Gemüse und Blumen. So vielgestaltig wie der geplante
Gartenbau, sind auch unsere Motivationen und Ideen, die wir auf der Fläche verwirklichen wollen.
Der Projektkreis Plan B³ setzt sich bisher aus insgesamt 14 Personen zusammen, darunter
Landwirt*innen, Klimaaktivist*innen, Hobby-Gärtner*innen, Pädagog*innen, angehende
Obstbäuer*innen, Solawi-Mitglieder, Studierende und Auszubildende aus Alfter und Bonn.
Gemeinsam wollen wir auf dem 1 ha großen Projekt-Acker einen vielfältigen
Gemeinschaftsgarten schaffen. Der erwartungsgemäß wachsende Projektkreis von Plan B³
wird im kommenden Jahr Umweltbildungsangebote, wie Mitmachaktionen aufbauen. Angeleitet
durch die Solawi Alfter werden permanente Gemüsebeete angelegt, bestellt, gepflegt und
beerntet werden. Damit werden zum einen die Solawi-Mitglieder versorgt. Daneben werden die
Obst- und Nussbäume sowie weitere Gemüse-Gemeinschaftsbeete gemeinschaftlich genutzt
und die Ernte unter allen Beteiligten geteilt werden. Wir wollen einen interkulturellen
Begegnungsort stadtnaher Landwirtschaft schaffen, an dem sich auch unterschiedliche
Generationen begegnen können. Ziel ist es die Teilhabe an Landwirtschaft, Gärtnern und Natur
zu ermöglichen. Alle sind eingeladen, Praxiserfahrungen zu sammeln – vom Pflanzen übers Säen
und Gemüseernten über die Pflege von Obst- und Nussbäumen bis hin zum Mosten und
Genießen von frischem Obst und Gemüse! Wir möchten voneinander lernen und unsere
Begeisterung für die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte, für das Gärtnern und für die
Bedeutung landwirtschaftlicher Nutzflächen als Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere
weitergeben. Groß und Klein können
Neben Blühstreifen aus regionalem Saatgut soll auch der Anbau von Schnittblumen auf der
Fläche Platz finden. Hierbei wählen wir insektenfreundliche Arten und Sorten und orientieren uns
an Leitmotiven des “Slow Flower Movement”. Ziel ist es, von weit her importierte und unter
hohem Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln produzierte Blumen durch ein lokales
biologisches Angebot zu ersetzen.
Der Projekt-Acker liegt am Ortsrand von Alfter Oedekoven und damit 5 km vom Bonner HBF /
Uni Bonn und 3 km von Alfter Zentrum / Alanus Hochschule Alfter entfernt. Erreichbar ist die
Fläche in 10 / 20 min mit dem Fahrrad sowie mit dem ÖPNV innerhalb von rund 50 / 10 min
(Bonn / Alfter Zentrum). Der Projekt-Acker wird von der Solawi Alfter durch einen 40-jährigen
Pachtvertrag von einem Landwirt aus Alfter gepachtet.
November 2020: Der zuvor beschriebene Plan B³-Projektkreis ist im November für einen 2-
tägigen Planungsworkshop erstmalig auf dem Projekt-Acker zusammengekommen. Hierbei
haben wir gemeinsam einen Entwurf für die Gestaltung des Projekt-Ackers entworfen (s.
Anhang). In Kleingruppen wurden Wissen, Wünsche und Vorstellungen geteilt, sodass wir uns
Schritt für Schritt dem finalen Entwurf annäherten. Für das Design-Wochenende hatten wir zwei
Agroforst-Experten des Defafs e.V. (Deutscher Fachverand für Agroforstwirtschaft) eingeladen.
Die gemeinsame Arbeitsatmosphäre und der Wissensaustausch zwischen Expert*innen
verschiedener Bereiche, Praktiker*innen und Akademiker*innen war sehr inspirierend. Eine
solche Zusammenarbeit von Personen aus verschiedenen Lern- und Arbeitsumfeldern findet
unserer Meinung nach zu selten statt, obwohl hierin enorme Potenziale liegen. Wir freuen uns
auf zukünftig zum Projekt stoßende Menschen und eine zunehmend diverse Gruppenstruktur
des Projektkreises Plan B³.
14.-20. Dezember 2020: Gemeinschaftliche Mitmachaktionen unter dem Titel: „Dieses Jahr
Weihnachten Bäume pflanzen, anstatt zu fällen!“ (Pflanzung von 300 Haselnusssträuchern, 9
Pfirsichbäumen, 60 Walnussbäumen, 250 Blumenzwiebeln). Corona-angepasst finden die
Pflanzungen in festen Kleingruppen über eine Woche hinweg verteilt statt. Um viele neue
Menschen zu erreichen und eine Gruppe an Helfer*innen aufzubauen, haben wir hierfür aktiv
lokale Werbung gemacht, z.B. über die Bonner Projekte “Bonn im Wandel”, das Netzwerk der
“Neuen Stadtgärtnerei” sowie über die Universität Bonn und die Solawi Alfter. Wir möchten die
Teilnehmenden für das Projekt begeistern und ermuntern, ihre Ideen einzubringen.
Januar: Im Januar möchten wir im Rahmen von weiteren Mitmachaktionen permanente
Gemüsebeete anlegen und eine Infotafel (inkl. Kontaktdaten) am Projekt-Acker aufstellen. Über
die Einrichtung einer Plan B³-Projekt-Website möchten wir eine breitere Öffentlichkeit erreichen,
beispielsweise für die Ankündigung von Mitmachaktionen und Umweltbildungs-Terminen für die
kommende Saison.
Februar: Pflanzung von 60 Esskastanienbäumen im Rahmen von Mitmachaktionen.
Für die die kommende Woche anstehende Pflanzaktion haben wir über unser persönliches Umfeld geworben (Bekannten- und Freundeskreis, Gruppen in denen wir aktiv sind). Dadurch, dass die Mitglieder von Plan B³ alle in Bonn und Alfter wohnen und zum Teil seit vielen Jahren in der Klima- und Umweltschutzbewegung aktiv sind, konnten wir hierfür auf zahlreiche Kanäle zurückgreifen. Um zukünftig eine breitere und noch diversere Öffentlichkeit zu erreichen, richten wir im Januar eine eigene Plan B³ Website ein und möchten die Gruppe und das Projekt aktiv bewerben. Auf dem Projekt-Acker wollen wir am Wegrand eine Infotafel mit Projektbeschreibung und Einladung, uns zu kontaktieren und uns und das Projekt bei einer der Mitmach-Aktionen oder der monatlich geplanten Gruppen-Treffen kennenzulernen. Geplant ist für kommendes Frühjahr auch die Gründung eines eigenen vom Klima*Kollektiv losgelösten gemeinnützigen Vereins. Timo, der Ihnen genannte Ansprechpartner vom Klima*Kollektiv ist zwar einer der Mitinitiatoren der Gruppe Plan B³, eine eigenständige Rechtsform und ein eigenständiger Internetauftritt scheint aber langfristig sinnvoll. Gerne hätten wir den Antrag schon ausgehend von einer eigenen Rechtsform gestellt, da Plan B³ sich aber erst Anfang November aus verschiedenen bereits aktiven Gruppen frisch gegründet hat, war uns das in der Kürze der Zeit leider nicht möglich. Wir hoffen, dass Sie hierfür Verständnis haben. Über die Rückläufe für unserer „Mobilisierung“ für die Pflanzaktionen und auch in Gesprächen mit Dozent*innen, haben wir bereits gemerkt, dass das Projekt auf verschiedenen Ebenen auf großes Interesse stößt. Das stimmt uns mit großer Zuversicht, mit guten Kapazitäten ins kommende Jahr zu starten. Gleichzeitig wäre ein Start-Förderung für uns zum aktuellen Zeitpunkt enorm wertvoll, da gerade jetzt zu Anfang viele Investitionen getätigt werden müssen.
Auf der Fläche sind insgesamt 16 Gemüsebeet-Blöcke geplant (s. Karte). Davon sollen 3 volle Gemüsebeete, nach Bedarf auch mehr, der gemeinschaftlichen, freien Nutzung zur Verfügung stehen.
Die Obst- und Nussbäume gehören dem Gemeinschaftsgarten und sollen gemeinschaftlich von Plan B³ gepflegt und beerntet werden. Die Ernte soll zwischen allen Beteiligten geteilt werden. Auch eine gemeinsame Weiterverarbeitung (z.B. Nussmus) im Rahmen von Workshops und Aufteilung der Nussprodukte wäre denkbar. Da auch Menschen aus der Solawi Alfter in Plan B³ aktiv sind, muss noch abschließend geklärt werden, welche Anteile letzendlich auch der Solawi für die Weitergabe an die Mitglieder zur Verfügung gestellt werden.
Das ist z.T. noch nicht abschließend geklärt und wird von der Gemeinschaft an zukünftigen Mitgärtner*innen entschieden werden. Gemeinsam mit der Solidarischen Landwirtschaft Alfter könnte vorgezogenes Gemüse und Saatgut bezogen werden, Anbau und Ernte in den Gemeinschaftsbeeten können kooperativ mit der Solawi Alfter, sollen aber ohne großen Extra-Aufwand für die Solawi erfolgen. Angedacht sind zum jetzigen Zeitpunkt regelmäßige gemeinschaftliche Plan B³-Gartentage. Daneben erfolgt die Kommunikation des Plan B³ – Projektkreises derzeit über Telegram für eine direkte Kommunikation, Trello für Organisation und Strukturierung. Wichtige Entscheidungen werden möglichst per Konsens und vor allem während gemeinsamer Treffen getroffen – online oder Vorort auf dem Projekt-Acker.
Bisher werden Gerätschaften der Solawi Alfter, die in Alfter Oedekoven lagern, oder eigens mitgebrachtes Werkzeug (z.B. auch Handschuhe) verwendet. Plan B³- Projekteigene Werkzeuge sollen noch angeschafft werden. Es gibt nun einen neuen Bauwagen, der im kommenden Jahr auf dem Feld als Werkzeugschuppen dienen soll. Dieser muss den Winter über dafür noch hergerichtet werden.
Der Projekt-Acker verfügt über einen Wasserhydranten. Das Bewässerungssystem soll für alle Beetblöcke in einem installiert werden (Wassersprenkler & Tröpfchenbewässerung) und während der Saison mit der Solawi abgestimmt organisiert werden – sodass mal Menschen von Plan B³ den Wasserhahn öffnen/schließen mal die Solawi-Gärtner*Innen. Die Kosten für das Bewässerungssystem und die Wasserkosten werden entsprechend der von der Solawi/ Plan B³ begärtnerten Flächen anteilig berechnet (bei 3 von 16 Blöcken Gemeinschaftsbeetfläche –> rund 17 % von Plan B³ getragen, der Rest von der Solawi Alfter).
Die Blumen sollen zunächst versuchsweise auf kleiner Fläche angebaut werden – in der kommenden Saison auf der Fläche eines halben Beetblocks. Die Blumen sollen in erster Linie dem Projektkreis dienen und je nachdem als Deko für Feste gespendet werden. Daneben ist angedacht, Pflücktagen und Bumenbinde-Workshops gegen Spende anzubieten. Die Idee auf dem Feld auch Schnittblumen anzubauen, stammt von einer in Plan B³ aktiven ehemaligen Klimaaktivistin und Mutter, die gebürtig aus den Niederlanden stammt, wo das Slow FLower Movement schon verbreiteter ist. Wir wollen durch den lokalen nachhaltigen Anbau im kleinen Stil Alternativen zu konventionellen Schnittblumen aufzeigen, die meist unter ökolgisch und sozial unzureichenden Standards angebaut und z.T. von weit her importiert werden (chemi. synthetische Pestitzide uund Düngemittel, schlechte Entlohnung). Daneben möchten wir die Insektenvielfalt auf unserem Feld erhöhen und das Projekt durch eine ästhetische Komponente bereichern.
Hierfür ist insbesondere das Innere des „Walnussbaum-Kreises“ im Zentrum der Fläche vorgesehen (auf Zeichnung besser zu erkennen). Hier sollen zukünftig jahreszeitliche Feste, Workshops und Treffen stattfinden.
Zu Anbau und Ernte mit der Solawi: Gemeinschaftliche Arbeiten von Plan B³ könnten also gleichzeitig mit Pflanz-/ Erntetagen der Solawi stattfinden, aber auch völlig unabhängig (vermutl. teils teils) je nachdem wie die Plan B³-Gartengruppe sich organisieren möchte zukünftig.
Wer alleine, spontan gärtnern möchte kann dies natürlich auch unabhängig von solchen Tagen tun.
(Mails, Tele, Antrag)
Mit Hilfe dieses Workshops soll auf der Fläche des an den Verein Transition Trier e.V. angebundenen Solawi-Gemeinschaftsgartens Trier ein Lehmofen mit begrünter Dachfläche entstehen. Auf praktischer Ebene soll der Ofen ermöglichen, direkt im Garten unter freiem Himmel Brote und Ernteerzeugnisse zu verarbeiten und zu backen. Darüber hinaus soll der Workshop des Ofenbaus wichtige handwerkliche Fähigkeiten vermitteln und zeigen, dass es möglich ist, als Gemeinschaft in Handarbeit mit natürlichen und regionalen Rohstoffen einen Gebrauchsgegenstand zu bauen, der nicht nur nachhaltig, sondern auch funktional und schlicht schön ist. Damit wollen wir dazu inspirieren, Alternativen zu einem Konsumverhalten zu schaffen, das oft weder ökologisch noch sozial ist.
Die Leitung des Workshops übernimmt der Recycling-Künstler Aaron Scheuer, der mit den Mitgliedern des Gemeinschaftsgartens den Ofen planen und den gemeinschaftlichen Bau anschließend über eine Projektwoche hinweg anleiten und betreuen wird. Auch die für den Ofenbetrieb notwendige Sauerteigwanne wird gemeinsam aus einem Halbstamm geschnitzt. Den Bau des Daches wird nach der Trocknung des Ofens der Schreiner Matthias Kronenberg anleiten, während die Begrünung im Anschluss des Baus durch die Gemeinschaftsgärtner*innen selbst übernommen wird. Im Laufe der Woche werden mit Hilfe von Modellierton Brotbackgefäße getöpfert, die dann nach der Trocknung im Erdbrandverfahren gebrannt werden sollen.
Recyclete Naturstoffe aus der Region
Die Materialien werden zu großen Teilen von Aaron Scheuer gestellt und aus Naturwerkstoffen wie Sand, Stroh, Ton und Holz bestehen, die alle aus Rheinland-Pfalz stammen und/oder zu großen Teilen recycelt sind, wie u.a. Schamott-Steine für die Innenverkleidung des Ofens, das Ofenrohr und Steine zum Mauern des Ofenpodests. Auch das Dach wird aus Naturstämmen sowie aus gesammeltem Schiefer bestehen. Befeuert wird der Ofen hauptsächlich durch Vollholzabschnitte aus Schreinerei und Zimmerei von Mitgliedern der Gemeinschaft. Die Dachbegrünung wird durch Gemeinschaftsgarten-eigene Erde und Pflanzen mit Wärme- und Trockenheitsertragenden Kräutern und Wildpflanzen durchgeführt.
Zum Garten:
und ich wollte Ihnen noch kurz beschreiben, inwieweit wir als Gemeinschaftsgarten auch Solawi-Prinzipien integrieren. Wir sind kein landwirtschaftlicher Betrieb, sondern eine Gruppe von inzwischen über 120 Erwachsenen und 25 Kindern und gehören zum Verein “Transition Trier e.V.”. Wir haben uns zum Ziel gesetzt hat, im urbanen Raum auf kleinster Fläche solidarische und ökologische Gemeinschaftsgärten mit hoher Biodiversität, großer Erholungsfunktion und gleichzeitig hohem Ertrag zu schaffen. In den letzten drei Jahren seit der Gründung kamen wir diesem Ziel sehr nah: Was als Brachfläche begann, ist nun ein vielfältiger und strukturreicher Gemeinschaftsgarten mit hohem Ertrag und diverser Erholungsinfrastruktur.Um den großen organisatorischen Aufwand des Gemeinschaftsgartens auch mit wechselnden Mitgliedern zu stemmen und gleichzeitig vertieftes ökologisches und gärtnerisches Wissen vermittelt zu bekommen, hat sich die Gruppe nach ihrer Gründung dafür entschieden, eine freie Umweltbildungsfachkraft auf Rechnungsbasis zu integrieren. 2020 ist aufgrund der gewachsenen Mitgliederzahl noch eine weitere Fachkraft hinzugekommen. Ihr Lohn und die weiteren anfallenden Kosten werden durch die Gemeinschaftsgärtner*innen getragen, die jeweils ihren monatlichen Anteil zahlen, der in einer jährlichen anonymen Bieterrunde festgelegt wird. Durch die Bieterrunde und die dabei entstehenden, einkommensabhängigen Beiträge entsteht innerhalb der Gruppe, aber auch in Bezug auf die Fachkräfte ein hoher Grad an Solidarität. Auch wenn wir uns damit in diesem Punkt an Konzepten der solidarischen Landwirtschaft orientieren und wir zu dieser ideellen Selbstverortung den Namen Solawi integrieren, sind wir dennoch zu 100% ein Gemeinschaftsgarten eines gemeinnützigen Vereins. Bei uns stehen die Gemeinschaft, die gemeinschaftlichen Aktivitäten, das Voneinander- und Miteinander-Lernen und die gemeinsame Erholung in unserem Garten deutlich im Vordergrund, was uns auch von landwirtschaftlichen Betrieben unterscheidet. Uns ist eine erfolgreiche Gemüseproduktion wichtig – diese darf aber auf keinen Fall zu Lasten der anderen Garten-Vorzüge (v.a. Erholung und Ökologie) gehen. Unser Ziel ist es, nicht nur produktiv zu sein, sondern auch eine gemeinschaftliche Gartenkultur aufzubauen und zu pflegen.
(Mail)
das Friedhofsprojekt („ElisaBeet“, da wir auf dem St-Elisabeth Friedhof gärtnern werden) ist „nur“ ein weiteres Projekt vom himmelbeet. Wir werden nach und nach die Infos auf dieser Seite hochladen: https://himmelbeet.de/projekt/friedhof-st-elisabeth-ii
Die nächste Schritten sind: online Zukunftswerkstatt mit der Nachbarschaft und Genehmigung vom Naturschutz Amt einhohlen für die Ackerfläche. Falls du noch mehr Fragen hast, schreibe mir gerne. Und falls du merkst, dass sich in euren Netzwerken falsche Gerüchte verbreiten, sag uns gerne Bescheid.
Für den Gemeinschaftsgarten an der Ruheplatzstrasse suchen wir weiterhin eine Ersatzfläche. Die einzige Perspektive bisher, ist die Fläche am Mettmannplatz (Grenze Wedding-Moabit). Wie schon öfter in den letzten 4 Jahren sind wir jetzt wieder in einer Phase, in der wir auf eine Rückmeldung/konkretisierung von Versprechen vom Bezirk warten. Sie werden in der aktuellen Lage wohl viele (gute) Gründe haben, auf sich warten zu lassen. Ein bisschen hoffen wir auch, dass in der Corona-Situation der Baubeginn vom uns vertreibenden Projekt sich auch verschiebt. Wenn nicht, müssen wir im Oktober 2020 von der Fläche.
(Mail)
Ja, wir haben eine ziemlich große Fläche auf einem Friedhof übernommen. Zu genauen Zahlen kann dir vlt Romain auch noch mal was schreiben. Da der Friedhof jedoch weiterhin auch in Teilen als Friedhof genutzt wird, sind für uns viele Nutzungsformen (auch wenn in Theorie möglich) nicht vorgesehen. Wir schließen daher aus dort ein Café zu betreiben und auch unser PächterInnen-Gemeinschaft-Konzept wollen wir dort nicht wiederholen. Es soll ein Produktionsgarten nach SoLaWi-Prinzip werden, bei dem primär soziale Einrichtungen aus der Nachbarschaft mitwirken. Wir haben dafür eine 1,5-jährige Förderung des gleichen Programms, welches auch Prinzessinnengarten in Neukölln unterstützt hat (mehr …)
(Gu, RSS)
Wir wollen den Versuch starten, eine Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) nach und nach aufzubauen. Und für diejenigen, die gern selbst auf einem kleinen Stück Gartenland eigene Pflanzen großziehen und selbst ernten wollen, bieten wir wieder unseren Selbsterntegarten an. Mehr darüber ist zu erfahren bei unserem Informationsabend, zu dem wir herzlich einladen. WANN: Montag, 16.01.2017 von 18:00 – 20:00 Uhr
WO: Volkshochschule Raum 2.25, Erdmannsdorffstr. 3, 06844 Dessau-Roßlau
PROGRAMM: * Die Urbane Farm Dessau stellt sich vor
* Vorstellung der Konzepte SoLaWi und des Selbsterntegartens
* Wie kann eine SoLaWi in unserem konkretem Fall aussehen?
* Erfahrungsbericht zum Selbsterntegarten 2016
* Gemeinsames Beisammensitzen und Kennenlernen (mehr …)
Erste Ausfahrt des Anhängers CarlaCargo (Freiburg)
http://www.youtube.com/watch?v=b2CQG7rqMZM&feature=share
Haben wir gefördert 😉
außderdem hier eine Ankündigung zum anhaänger-Bau:
http://ttfreiburg.de/2014/11/repaircarl-der-clevere-anhaenger-fuer-reparatur-cafes/