Schlagwort: Soziale Stadt

  • Frankfurt/Main: Garten wird top down geplant (Auftragsarbeit)

    Gemeinschaftsgärtnern Nied-Süd –
    Kurzbeschreibung Aufgaben und Leistungsbausteine
    Projektidee
    Das geplante gemeinschaftliche Gartenprojekt in der Siedlung Nied-Süd liegt in einem
    multikulturell geprägten Stadtteil, in dem es an nachbarschaftlichen Begegnungsorten
    mangelt. Das für das Projekt infrage kommende Areal erstreckt sich auf einer
    ungenutzten Fläche von ca. 100 m2. Ein Wasseranschluss ist vorhanden und für das
    Projekt voraussichtlich nutzbar. Das Projekt soll 2026 als temporäre Zwischennutzung
    für eine Gartensaison dienen. Ziel ist mit einer Testphase das Interesse und
    Engagement der Nachbarschaft und des Stadtviertels anzuregen. Bei positivem
    Verlauf und ausreichendem Zuspruch soll das Projekt im Anschluss an die
    Umgestaltung der Grünanlage fortgeführt und schrittweise verstetigt werden.

    Mail an uns:
    im Rahmen des Städtebauprogramms Sozialer Zusammenhalt Frankfurt-Nied plant das Stadtplanungsamt Frankfurt am Main zeitnah die Durchführung einer Vergabe und Beauftragung der Dienstleistung zur Anleitung eines gemeinschaftlichen Gartenprojekts im Frankfurter Stadtteil Nied-Süd. Die eigentliche Leistungserbringung würde im Jahr 2026 erfolgen. Als Projektsteuerer führen wir für das Stadtplanungsamt im Vorfeld eine Markterkundung und Auftragswertschätzung durch.

    von: Projektleiter Integrierte Stadtentwicklung | Stadtplaner (AKH)

    Unternehmensbereich Stadtentwicklung

    ProjektStadt

    Eine Marke der Unternehmensgruppe
    Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

    (mehr …)

  • Wuppertal: im Heckinghauser Garten werden Sitzmöglichkeiten und ein Kompost gebaut

    Seit Frühjahr 2022 gibt es ein Gartenprojekt auf einem neu gestalteten Platz. Sowohl Anwohner*innen als auch Institutionen und Einrichtungen können hierbei teilnehmen und Verantwortung über ihr eigenes kleines Beet übernehmen, aber auch gemeinsam ernten, kochen und feiern.. Neben Einzelpersonen und Initiativen haben insbesondere Gruppen von Kita, Schule und Stadtteiltreff großes Interesse an dem Areal.
    2023 soll dieses allseits beliebte Projekt durch neue eigenständige Ideen und Projekte ergänzt werden. Hierfür haben alle Beteiligten in den letzten Wochen Ideen gesammelt: der Bau eines Kompostes, die Errichtung von Sitzmöglichkeiten, die Gestaltungeines Rosenbogens als Eingangstor zum Areal und die Aufstellung eines Sonnensegels sind Ideen der urbanen Gärtner*innen. Neben den genannten Ideen beginnt die reguläre Pflanzsaison im Februar. Die Gärtner*innen bauen wollen dabei Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse aus unterschiedlichen Kulturen anbauen.

    Ist die Nutzung des Platzes für den Gemeinschaftsgarten befristet?

    Die Nutzung ist nicht befristet. Das Grundstück steht im Rahmen der Sozialen Stadt unbefristet den Bürger*innen des Quartiers zur Verfügung.

    Gibt es eine vertragliche Grundlage?

    Die Stadt ist für die vertraglichen Grundlagen zuständig und hat die Hochbeete bezahlt. Eine Pacht wird nicht genommen. Auch für Winterdienst und Verkehrssicherheit ist die Stadt verantwortlich.

    Waren Nachbar*innen an dem Bau beteiligt? Sollen noch weitere Beete gebaut werden?

     

    An der Planung waren Bürger*innen beteiligt. Gebaut wurden die Hochbeete im Auftrag der Stadt. Weitere Beete sollen nicht entstehen, aber sonst ist unserer Phantasie keine Grenzen gesetzt! Allerdings müssen wir (in diesem Fall die KOMM-Initiative der Ev. Kirchengemeinde) die Mittel und das ehrenamtliche Engagement zur Verfügung stellen bzw. beschaffen.

    Wie viele Menschen gärtnern? Gibt es ein Kernteam und wenn ja, wie groß ist dieses? Wie viele Menschen haben ein eigenes Beet? Wie viele Organisationen sind dabei?

    Tatsächlich sind wir davon begeistert, wie viele Heckinghauser Bürger*innen sich beteiligen. Insgesamt sind 30 neue Nachbarn (Menschen mit Fluchthintergrund, die in Heckinghausen eine Heimat gefunden haben), 25 Senior*innen, 50 Grundschulkinder, ein Kindergarten und noch eine Reihe von Privatpersonen am Gärtnern. Wir haben vor allem Gemeinschaftsbeete. Allerdings haben der Seniorentreff, die Grundschule und der Kindergarten ein eigenes Beet. Insgesamt sind sechs Organisationen kontinuierlich dabei.

     

    Wer trifft die Entscheidungen rund um den Garten und wie läuft die Kommunikation (wer welches Beet bekommt, was gepflanzt wird, welche Aufgaben anstehen und wie erledigt werden, wann Treffen stattfinden, wie das Ganze finanziert werden kann etc.?)

    Wir haben ein Kernteam – bestehend aus 8 Menschen (6 Neue Nachbarn und 2 Frührentner*innen). Sie koordinieren die Arbeit, stellen Gießpläne auf, organisieren Veranstaltungen usw. Diesem Team und seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass dieses Projekt so toll läuft.

    Gibt es gemeinsame Gartentage oder kommen die Gärtner*innen zu unterschiedlichen Zeiten?

    Es gibt gemeinsame Gartentage (donnerstags) und daneben gesonderte Zeiten für Institutionen wie die Schule, der Senioren Treff und Kindergarten. Allerdings ist es uns wichtig, Angebote wie ein Sommerfest, Kerngedanke usw. für alle gemeinsam anzubieten.

    Wo wird gemeinsam gekocht und gegessen? Wird die gesamte Ernte gemeinsam verzehrt? Auch die aus den individuellen Beeten?

    Wir versuchen die Ernte der Gemeischaftsbeete gemeinsam „zu verkochen“! Einmal lädt die Senior*innen alle zum Gemüseeintopf ein, ein anderes Mal wird arabisch oder tückisch gekocht. Wir feiern Erntedank und Fastenbrechen gemeinsam. Die Grundschule bereitet ihr Essen selbst vor! Das gemeinsame Kochen und Essen ist im Stadtteiltreff – genau gegenüber des Bürger Gartens – möglich!

    Was, neben den Hochbeeten, gibt es noch an Infrastruktur?

    Wir haben eine Wiese und einen Sportplatz am Bürgergarten und das Stadtteilzentrum mit großem Spielplatz gegenüber.

    Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese für die Gärtner*innen zugänglich?

    Wir haben einen Schuppen für die Gartengeräte. die Gärtner*innen erhalten den code für das Schloss.

    Was schafft Gemeinschaft? Verstehen die Gärtner*innen sich als eine Gruppe?

    Tatsächlich sind sie 2022 als Gruppe – unabhängig vom Alter und den kulturellen Wurzeln- zusammengewachsen. Das gemeinsame Essen und das tolle Kernteam ist dabei vor allen für diesen Erfolg verantwortlich.

    Wie beteiligen sich die Gärtner*innen und die Organisationen an den Kosten?

    Die Gärtner*innen finanzieren Getränke, Nachtisch, Kaffee ect. Die Ev. Kirchengemeinde finanziert die Honorarkosten eines Gartenpädagogen, der für alle Beteiligten Workshops anbietet. 2022 wurden Pflanzen, der Bau der Hochbeete usw. über die Soziale Stadt finanziert. Leider ist diese Förderung 2023 nicht möglich!

     

    Haben Sie Kontakt mit dem Grünflächenamt und gäbe es da die Möglichkeit der Unterstützung (mit Pflanzen, Werkzeugen)?

    Ja, sie haben die Hochbeete gebaut. Laufende Kosten für Pflanzen ect. können von ihnen nicht übernommen werden.

    Wer würde die Sitzmöglichkeiten wo bauen?

    Die Sitzmöbel würden unter Anleitung eines Schreiners von Senior*innen und neuen Nachbarn zusammengebaut und von Kindern der Grundschule gestaltet.

    (mehr …)

  • Wuppertal: neues Gartenprojekt entsteht in Heckinghausen

    (alerts)

    Nun sind elf Hochbeete für den Park hinzugekommen und die Stadtteilbewohner wurden von der Bürgerinitiative „ Miteinander Füreinander Heckinghausen“ eingeladen, sich am Urban Gardening zu beteiligen.

    Mehr als fünfzig Menschen sind der Einladung gefolgt und werden nun in und um die Hochbeeten Obst, Gemüse und Gewürze gemeinsam anpföanzen. Anleitung und Hilfestellung dazu kommt von Michael Felstau von der Interessengemeinschaft „Wuppertals urbane Gärten“.

    Unter den Hochbeeten gibt es drei, die für Kinder komizipiert sind. Ein erster Workshop ist in den Osterfreien mit dem Offenen Ganztag der Grundschule Meyerstraße geplant. Zwei herunterfahrbare Hochbeete sind für Menschen mit einem Handicap vorgesehen.

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/heckinghausen-oberbarmen/wuppertal-heckinghausen-start-fuer-gemeinschaftliches-urban-gardening_aid-68024901 (mehr …)

  • QuerBeet Hörde: Projektabschluss

    Essbare“ Hochbeete: Projektabschluss von „QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt!“

    Beliebte Kräuter und Gemüse in knallbunten Kisten zur beliebigen Ernte „QuerBeet Hörde – Ernte deine Stadt!“heißt die Aktion, die seit sechs Jahren Projekte der Urbanen Landwirtschaft in Hörde umsetzt. Jetzt feierten die Bürger den Projektabschluss.

    Entstanden sind der Gemeinschaftsgarten Schallacker, „essbare“ Hochbeete, ein Spalierobstbeet, Fenstergärten, Pflanztaschen und Workshops mit Schulen, und nicht zuletzt wurde die Idee für die Stadtteilgärtnerei Am Remberg entwickelt.

    Dreißig Hochbeete sind auf öffentlichen Straßen und Plätzen entstanden. Die Kräuter und das Gemüse in den knallbunten Kisten werden von Paten aus dem Hörder Einzelhandel, von lokalen Initiativen und der Nachbarschaft gepflegt und laden zum Naschen ein. Wer im nächsten Jahr ein Beet in Hörde übernehmen möchte, kann sich bei Gaby Schulten von der Hörder Stadtteilagentur, schulten@hoerder-stadtteilagentur.de oder Tel. 22 20 23 13 anmelden. Die Stadtteilgärtnerei, eine andere Querbeet-Idee, werde dagegen gerade erst geboren: Auf einer Brachfläche an der B 236 zwischen den Straßen Am Remberg und Obere Pekingstraße errichtet der Beschäftigungsträger GrünBau gGmbH mit der Stadt zur Zeit die nötigen Betriebs- und Sozialräume und bereitet den Boden auf. Im Frühling sollenn hier Langzeitarbeitslose frisches Gemüse, Ost und Kräuter zunächst für die Tafel anbauen.
    Ulrich Dreiskämper, Leiter des Stadterneuerungsprogramms in Hörde, zeigte sich erfreut, dass das Thema der urbanen Landwirtschaft auf so fruchtbaren Boden fiel. Er dankte dem Projektteam von QuerBeet und besondere den vielen ehrenamtlich Mitwerkenden, die das Thema der urbanen Landwirtschaft fortführen.

    Schon vorher besichtigten Besucher in zwei verschieden Exkursionen eine Auswahl der Orte, an denen die urbane Landwirtschaft in Hörde sichtbar geworden ist, wie die Hochbeete, den Gemeinschaftsgarten Schallacker und die Stadtteilgärtnerei. Nebenbei erfuhren die Gäste auch viel über Ideen, die letztlich nicht verwirklicht werden konnten, wie eine Pilzzucht, eine Aquaponik-Anlage oder den Anbau von Wein am Elias-Bahndamm.

    Das Projekt „Querbeet Hörde“ ist Teil des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ und wird finanziert mit Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt. Hörde und die Phoenix-Flächen sollen zusammenwachsen und sich gemeinsam entwickeln.

    https://www.lokalkompass.de/dortmund-sued/c-natur-garten/essbare-hochbeete-projektabschluss-von-querbeet-hoerde-ernte-deine-stadt_a1249452 (mehr …)

  • Integrierte urbane Gärten: Vernetzung, Beratung und Anschubfin für Gärten in Marzahn

    (Mail)

    Projektauftakt „Integrierte urbane Gärten“

    Pressemitteilung vom 25.10.2018

    Eigenes Gemüse im Schulgarten anbauen können, frische Kräuter aus dem Nachbarschaftsgarten ernten, Fachsimpeln und Netzwerken mit anderen Garteninitiativen aus Marzahn-Hellersdorf – das sind die Ziele des Projekts “Integrierte urbane Gärten – Schul- und Nachbarschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf“, welche die GRÜNE LIGA Berlin als Projektträger im Bezirk Marzahn-Hellersdorf verfolgt.

    Vergangenen Dienstag, am 16. Oktober 2018, war die Selma-Lagerlöf-Grundschule in Marzahn-Nord Gastgeber für die öffentliche Auftaktveranstaltung und zeigte der interessierten Nachbarschaft, Lehrerinnen und Lehrern der umliegenden Schulen und Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirks- und Grünflächenamt, wie ein funktionierender Schulgarten aussehen kann. Mit tatkräftiger Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, dem Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen Johannes Martin und der Geschäftsführerin der Grünen Liga Berlin Karen Thormeyer wurden zum Projektauftakt zwei Apfelbäume gepflanzt. Die alten Sorten “Kaiser Wilhelm” und “Hasenkopf” ergänzen nun den vielfältigen Schulgarten. Herr Kurz, engagierter Klassenlehrer und Verantwortlicher des Schulgartens, versorgte die Gäste mit Unterstützung seiner dritten Klasse mit selbst gemachter Kürbissuppe und Mangold-Tomaten-Häppchen aus dem Schulgarten und bewies, wie schmackhaft die frische Ernte ist.

    Das Projekt “Integrierte urbane Gärten” bietet Schulen, Nachbarschaften sowie bestehenden Garteninitiativen konkrete Hilfestellungen zu fachlichen Fragen und unterstützt neu entstehende Garten-Standorte mit einer Anschubfinanzierung und Vernetzungstreffen. Weitere Bausteine des Projektes ist die Begleitung und Evaluierung einer im Bezirk entstehenden Gartenarbeitsschule sowie der Umsetzung eines Schulgartenwettbewerbs im Jahr 2019. Auf diese Weise sollen langfristige Synergien zwischen den verschiedenen Garteninitiativen im Bezirk entstehen. Das Projekt wird über das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf vom Programm Soziale Stadt/Netzwerkfonds im Zeitraum August 2018 bis Dezember 2020 gefördert.

    Träger: Grüne Liga (mehr …)

  • Heckinghausen. Wendehammer wird für urban gardening entsiegelt

    (alerts)

    mit Soziale Stadt Mitteln

    […]
    Der Bayer-Platz gegenüber des Baumarktes an der Widukindstraße ist aktuell etwa 2000 Quadratmeter groß und „liegt als Insel in einer verkehrlich ausgebauten Situation“, heißt es in der Vorlage der Stadt. Eine Insel, die wie Akteure aus dem Stadtteil in der Vergangenheit gegenüber der WZ erklärten, vor allem auch von „Leuten mit viel Tagesfreizeit“ aufgesucht werde. Eher trostlos ist aktuell das Erscheinungsbild.  Das soll sich ändern und eine „kleine, aber feine grüne Oase inmitten von Heckinghausen entstehen“, wie die Stadt ankündigt.

    Das Areal soll die Menschen in Heckinghausen – kultur- und generationenübergreifend – zum Verweilen einladen „und somit zu einem Ort werden, der informelle Begegnungen untereinander ermöglicht, soziale Kontakte fördert sowie gerne und auf unterschiedliche Art und Weise genutzt wird“.  Dazu werde der Bayer-Platz komplett neu strukturiert und durch die Entsiegelung des bisherigen Wendehammers (Werléstraße/Waldeckstraße) auf etwa 2370 Quadratmeter vergrößert. Die dazugewonnene Fläche ist für Urban Gardening vorgesehen. (mehr …)

  • neue GärtnerInnen für GG in Castrop-Rauxel gesucht

    (alerts)

    „Wer keinen eigenen Garten besitzt und mehr als Küchenkräuter auf der Fensterbank oder im Balkonkasten anpflanzen möchte, der kann sich im Stadtteilgarten Deininghausen verwirklichen“, sagt die Stadtverwaltung. Für den Gemeinschaftsgarten neben dem Schulgebäude an der Dresdener Straße werden neue Mitstreiter gesucht.

    Am Samstag (26. Januar) von 11 bis 13 Uhr sind interessierte Hobbygärtner und solche, die es werden wollen, eingeladen, sich bei Kaffee und Kuchen in der Begegnungsstätte „Dein Treff Punkt“ am Bärenplatz in Deininghausen kennenzulernen.

    Unterstützung erhalten Interessierte durch die Urbanisten. Die Gruppe aus Dortmund hat sich zum Ziel gesetzt, Brachflächen sinnvoll zu nutzen und kleine Oasen mitten in der Stadt zu schaffen, weshalb eines ihrer großen Aktionsfelder das urbane Gärtnern ist. Die Urbanisten werden von ihren Erfahrungen berichten und Tipps geben.

    Zudem kann der Stadtteilgarten in Augenschein genommen und gemeinsam überlegt werden, wie der Garten in Zukunft genutzt werden kann.
    Im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt Deininghausen“ wurde die Fläche neben der Schule im Jahr 2010 zu einem Gemeinschaftsgarten umgestaltet.

    „Viele der Gartenfreunde von damals konnten über die Jahre hinweg aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr im Team des Stadtteilgartens dabei sein. So kann die Stadtverwaltung den Garten aktuell wieder weiteren Hobbygärtnern anbieten, die ihn nutzen und bewirtschaften möchten.“


    (mehr …)

  • Querbeet Hörde: Hochbeete an 16 Standorten bis zum Winter

    (gu, alerts)

    An zwölf Standorten sollen Gemüse, Kräuter und insektenfreundliche Blumen in 16 Hochbeeten in Hörde aufgestellt werden. Den Anfang macht nun der Hörder Neumarkt mit drei Hochbeeten. Auf der Fläche standen vorher Rosenbüsche, deren Stümpfe noch als Stolperfallen zwischen den Hochbeeten stehen. Die knallbunten Holzkisten gehören zum Projekt „Querbeet Hörde – Ernte deine Stadt!“

    Seit 2016 setzt nun „Querbeet Hörde“ gemeinsam mit AnwohnerInnen und AkteurInnen Projekte rund um das Thema urbane Landwirtschaft um. Hierzu sind immer wieder auch Exponate in der Hörder Stadtteil-Agentur in der Alfred-Trappen-Straße zu sehen.

    „Ich habe lange davon geträumt, und immer wieder angeregt, dass wir Hochbeete hier in Hörde und am Neumarkt bekommen“, erklärte sich Patin Sandra Cech, eine engagierte Bürgerin. „Urban Gardening ist ein fantastisches und zukunftsweisendes, das zugleich auch einen Bildungsanspruch hat“, sagt Thomas Pape, der mit seiner Gattin Pate eines Hochbeetes vor seinem Reformhaus ist.

    Unser Gemüse wachse schließlich nicht in den Supermarkt-Regalen, weshalb die Hochbeete zugleich eine Art Realitätsschulung in Ernährungsfragen seien. Die eigentliche Idee hinter den Hochbeeten ist aber, Freude am gemeinsamen Gärtnern und am Anbau lokaler Nahrungsmittel zu wecken – inklusive der „Interessenweckung“ bei den AnwohnerInnen. Alle HörderInnen sind eingeladen, von und aus den Hochbeeten zu naschen oder zu ernten.

    Ein Ziel der Initiative ist es aber auch, dass sich BürgerInnen auch ein eigenes Hochbeet bauen beziehungsweise anlegen. Dafür braucht man keinen „grünen Daumen“, betonen die Intiatoren. Die derzeit 16 Hochbeete werden von PatInnen betreut. Aktuell rekrutieren diese sich aus dem Hörder Einzelhandel, lokalen Initiativen und sozialen Einrichtungen.

    Die Hochbeete wurden in Kooperation mit der GrünBau gGmbH gebaut. Die Pflanzen stammen noch vom Werkhof in Dortmund-Grevel. Zukünftig sollen die Pflanzen aus der geplanten Hörder Stadtteilgärtnerei „Querbeet Sozial“ kommen.

    Zum Ende des Jahres, wenn auch die Hochbeete über den Winter wieder abgebaut werden, wird der Verlauf des Projektes ausgewertet. Im kommenden Jahr 2019 sollen nämlich wieder viele Mini-Gärten in Hörde gedeihen. Wer nun selber ein Hochbeet pflegen möchte, findet weitere Unterstützung in der Hörder Stadtteilagentur und beim Projekt „Querbeet Hörde“.

    Man kann die Hochbeete am eigenen Haus aufstellen oder im öffentlichen Raum. Vorschläge und BewerberInnen sind  erwünscht. Die Bezirksvertretung Hörde hatte das Projekt beschlossen. Es gehört zum Schwerpunkt „Stadtökologie“ innerhalb des des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ und wird aus Bundesmitteln, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund finanziert.

    https://www.nordstadtblogger.de/querbeet-hoerde-ernte-deine-stadt-der-stadtteil-ist-bunt-und-jetzt-auch-durch-urban-gardening-endlich-er-essbar/ (mehr …)

  • Hörde: Gemüseanbau durch Langzeitarbeitslose

    (Gu, alerts)

    Die Grundidee hat der Verwaltungsvorstand, die regelmäßige Runde der städtischen Dezernenten, am Dienstag formuliert: Auf einer Brachfläche Am Remberg sollen zukünftig Arbeitsgelegenheits-Kräfte (AGH-Kräfte) Obst, Gemüse und Kräuter ziehen. Die Erträge sollen „wettbewerbsneutral“ an Bedürftige weitergegeben werden. Dieses Projekt hat der Verwaltungsvorstand dem Rat der Stadt Dortmund vorgeschlagen, der in einer seiner nächsten Sitzungen darüber entscheiden wird.

    Die Grünbau gGmbH – ein öffentlicher Beschäftigungsträger, der Langzeitarbeitslosen zurück ins reguläre Arbeitsleben hilft – hat die Verantwortung für das Projekt und wird die Arbeitskräfte anleiten. Von Grünbau stammt auch die Idee, für die Geld aus dem insgesamt 4.350.000 Euro großen Fonds „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ zur Verfügung steht.

    Boden ist untersucht worden

    Der neue städtische Bauernhof wird auf einer Brachfläche südlich der Straße Am Remberg entstehen. Sie liegt im Bereich zwischen der B236 und der Brücke über die ehemalige Gartenstadttrasse, die zum Radweg umgebaut wird.

    Wegen der früheren industriellen Nutzung dieses Gebiets wurden die Böden auf chemische Rückstände untersucht. Die Befunde seien zwar unauffällig gewesen, aus Gründen der Vorsorge wird im nördlichen Bereich dennoch auf den Anbau direkt im Boden verzichtet. Dort werden Container für Sozialräume, Lager und Büro stehen. In Gewächshäusern können Pflanzen schon vorgezogen werden.

    Stadtteil wird durch Anbau aufgewertet

    Den Aufbau und eine anfängliche Starthilfe finanzieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund. Das Jobcenter finanziert die AGH-Kräfte und deren Anleitung. Perspektivisch, so der Plan der Verwaltung, sollen Teile der Gärtnerei Einnahmen erzielen und Langzeitarbeitslosen eine dauerhafte Erwerbstätigkeit ermöglichen.

    Hörde soll als Stadtteil von der urbanen Landwirtschaft profitieren, hofft die Verwaltung. Grün- und Freiflächen sollen mit Beerensträuchern, Obstbäumen und Beeten für Tomaten, Kohl oder andere Obst- und Gemüsesorten aufgewertet werden.

    Früchte von Allgemeinheit geerntet

    Die Früchte könnten von der Allgemeinheit geerntet und verzehrt werden. In „Mini-Gärten“ erhalten Garten-Neulinge Anleitung. Für Urlaubszeiten soll es einen Gieß-Service geben. Weitere Ideen: Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern soll die Bewirtschaftung und Gestaltung ihrer Flächen gegen eine Beteiligung am Ertrag angeboten werden. Zudem könnten in Hörde weitere Flächen für den Weinbau erschlossen werden. Nahe des Rembergs gibt es bereits eine Anbaufläche. Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagt: „Diese Gärtnerei lässt nicht nur Gemüse wachsen, sondern auch berufliche Perspektiven und sozialen Zusammenhalt.“

    „Kurze Wege zum Verbraucher und ein geringer Energieeinsatz verbessern die CO2-Bilanz der Nahrungsmittelproduktion“, ergänzt Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund. „Ich freue mich, dass die Gärtnerei auch eine Basis bildet für weitere Projekte der urbanen Landwirtschaft, mit denen das Stadterneuerungsgebiet Hörde grüner werden soll.“

    https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/Neue-Zentrale-bringt-mehr-als-nur-Obst-und-Gemuese-1258615.html (mehr …)

  • 18.000 Euro für geplantes GG in Neckarstadt

    (gu, alerts)
    Mit rund 150 000 Euro sollen zwei völlig unterschiedliche soziale Projekte in der Innenstadt gefördert werden. Es geht dabei einmal um ein „Urban Gardening“ (urbanes/städtisches Gärtnern) in der Untermühlaustraße (Neckarstadt-West) und um „Straßenpädagogische Prävention“ im Jungbusch/Verbindungskanal. Mit 91 000 Euro will sich das Land Baden-Württemberg beteiligen, die restlichen 61 000 Euro kommen von der Stadt – hier steht allerdings der Beschluss des Ausschusses für Umwelt und Technik des Gemeinderats noch aus. Das Land hat in der Vergangenheit mehrfach seine Förderpolitik geändert. Es geht dabei speziell um „nicht-investive Projekte“, also nicht um Städtebau, sondern um pädagogische Angebote. […]

    Urban Gardening in der Untermühlaustraße: Hier geht es um die GBG-Wohnanlage Untermühlaustraße. Der Wunsch nach Gärten kam aus der Bewohnerschaft, schreibt die Stadt in ihrer Vorlage an den Ausschuss. „Hierbei stehen vor allem die Beschäftigungsmöglichkeit und der Kontakt zu anderen Mietern im Vordergrund.“ Gleichzeitig diene das gemeinsame Gärtnern auch dazu, „der Isolation alleinstehender älterer Menschen entgegenzuwirken“. Das gemeinsame Arbeiten im Garten – Urban Gardening bezeichnet eigentlich offene Gartenprojekte in Innenstädten – solle zudem den Zusammenhalt der Bewohner fördern und auch als ein Mittel zur Integration dienen.

    Und dann soll das Urban Gardening auch noch einen ganz anderen Zweck erfüllen. Mit der Bepflanzung würde eine bislang ungenutzte öffentliche Grünfläche sinnvoll genutzt „und mit wenig Aufwand können kostengünstig bestimmte Bedarfe des täglichen Lebens selbst gedeckt werden.“

    Das Garten-Projekt soll im kommenden Frühjahr starten, bis 2019 stehen 18 000 Euro zur Verfügung.[…]

    https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-stadtteile-land-und-stadt-foerdern-sozialprojekte-mit-rund-150000-euro-_arid,1128099.html (mehr …)

  • 40.000 Euro für GG in Völkingen

    (Gu, alerts)

    Derzeit werden Wurzeln entfernt, Wege angelegt, eine Wasserleitung installiert. Dann werden Bäume und Sträucher gepflanzt und Zäune gezogen. Ende März oder Anfang April startet das eigentliche Gärtnern.

    Nur selten gehen symbolische Spatenstiche so flott über die Bühne. Bei den eisigen Temperaturen, die am Mittwochnachmittag herrschen, werden keine langen Reden gehalten. Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) dankt allen Beteiligten, wünscht viel Erfolg und fragt, ob noch jemand etwas sagen möchte. Niemand meldet sich. Also machen sich die Kooperationspartner ans Werk: Neben dem Völklinger Verwaltungschef greifen Pfarrerin Rita Wild und Astrid Klein-Nalbach vom Diakonischen Werk an der Saar zum Spaten. Nach wenigen Minuten ist der offizielle Teil beendet.

    Die Gartenfreunde, die hier im Frühjahr die Regie übernehmen, werden sicher länger bleiben. Im ehemaligen Pfarrgarten an der Völklinger Versöhnungskirche entsteht auf etwa 900 Quadratmetern ein interkultureller Nachbarschaftsgarten. Neben Pflanzen soll dort auch die Gemeinschaft wachsen und gedeihen. Mittel- bis langfristig soll die Anlage in Selbstorganisation der Nutzer betrieben werden.

    Neben dem Standort steht auch schon fest, woher die Betreiber kommen. Die Förderprogramme „Soziale Stadt“ und „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (BIWAQ) geben die Grenzen vor. Bewohner der Nördlichen Innenstadt erhalten die Möglichkeit, Blumen, Gemüse und Kräuter anzubauen. Zunächst muss jedoch das Gelände, das lange brach lag, vorbereitet werden. Mit dem symbolischen Spatenstich fiel nun der Startschuss für die Herrichtung des Gartens.

    Die Gesamtkosten dieser vorbereitenden Maßnahme, die vom Fenner Büro Agsta Umwelt zusammen mit den potenziellen Nutzern geplant wurde, belaufen sich auf rund 40 000 Euro. Es gibt einen Zuschuss, der Eigenanteil der Stadt beträgt etwa 13 000 Euro. Die Landschaftsbaufirma Karl-Josef Holz aus Lebach hat Anfang der Woche mit den Arbeiten begonnen: Sie entfernt Wurzeln, legt Wege an, installiert eine Wasserleitung mit entsprechenden Zapfstellen. Anschließend übernehmen Ein-Euro-Jobber des BIWAQ-Projekts gemeinsam mit den künftigen Nutzern die Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern sowie die Erneuerung der Zäune.

    Ende März oder Anfang April startet dann das eigentliche Gärtnern. Neben dem Gemeinschaftsbereich sind Parzellen geplant, die in Eigenregie bearbeitet werden. „Wir sind im Moment acht Nutzer“, sagt Dieter Schumann vom Diakonischen Werk. Neben fünf Flüchtlingsfamilien und zwei Einzelnutzern wird auch das BIWAQ-Projekt eine Zelle bewirtschaften. Die zukünftigen Betreiber treffen sich bereits regelmäßig, zur Zeit wird eine Gartensatzung erarbeitet.

    […]

    Zum Thema: Hintergrund Ein erstes Info-Treffen zum geplanten Nachbarschaftsgarten gab es vor rund einem Jahr. Verschiedene Gremien diskutierten in der Folgezeit über Gestaltungs- und Organisationsfragen. Im September billigte der Stadtrat eine Nutzungsvereinbarung zwischen Stadt, Diakonischem Werk an der Saar und evangelischer Versöhnungskirchengemeinde Völklingen. In dem Vertrag sind die Zuständigkeiten der Kooperationspartner geregelt: Die Kirchengemeinde stellt das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung. Die Stadt übernimmt die Herrichtung und Erstausstattung des Geländes. Und das Diakonische Werk organisiert den Betrieb des Gartens.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/voelklingen/voelklingen/Voelklingen-Baeume-Ein-Euro-Jobber-Fruehling-Gartenfreunde-Spaten-Staedte-Wasserleitungen;art446743,6358665


    (mehr …)

  • Spatenstich für IG Völkingen kann kommen

    (Gu, alerts)

    Auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrgartens, der sich von der Moltkestraße aus gesehen rechtsseitig der Versöhnungskirche befindet, ist im Programmgebiet „Soziale Stadt – Nördliche Innenstadt Völklingen“ ein interkultureller Nachbarschafts-garten geplant. Nachdem dieses Projekt vor allem im Ortsrat Völklingen für einigen Diskussionsstoff sorgte, wurde die für den Bau und den ordnungsgemäßen Betrieb sowie die Unterhaltung des Gartens notwendige Nutzungsvereinbarung zwischen den beteiligten Vertragspartnern – dem Diakonischen Werk, der evangelischen Versöhnungsgemeinde und der Stadt Völklingen –  am 8.9.2016 vom Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und am 13.9.2016 vom Stadtrat Völklingen einstimmig beschlossen.

    Planentwurf des Nachbarschaftsgartens (Grafik: Stadt VKL)
    Planentwurf des Nachbarschaftsgartens (Grafik: Stadt VKL)

    Damit kann nach der Ausschreibung der Startschuss fallen, sodass noch in diesem Jahr mit der Herrichtung des Geländes begonnen werden kann. Verwaltet und unterstützt wird der künftige Betrieb des Nachbarschaftsgartens durch das vom Diakonischen Werk vertretene Programm BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier). Dessen Mitarbeiter freuen sich  auf eine Zusammenarbeit mit den Bürgern, die Interesse haben, den Garten künftig gemeinsam zu bewirtschaften. (mehr …)

  • Projektbesuche in Augsburg

    (Gu, Projektbesuche)
    In Augsburg-Oberhausen gibt es einige Gemeinschaftsgärten. Es ist ein Stadtteil mit sehr wenig grün und sehr wenigen Plätzen, auf denen sich AnwohnerInnen treffen und aufhalten können, Soziale Stadt Gebiet etc.
    Der Nachbarschaftsgarten, den das QM auf dem Platz vor einer Kirche initiiert hat, ist nach einer zweijährigen Bauphase nun seit Mai wieder eröffnet.  Der Vorläufer war genau dort von 2012-2013 (mit einer größeren Fläche). „Aufgrund der positiven Erfahrungen stellt die Eigentümerin nach Fertigstellung der Bauarbeiten an der benachbarten Kirche Teile des Grundstücks dauerhaft dem Gartenprojekt zur Verfügung. Mit dem Kern der ehemaligen Gärtner/innen wird 2016 der Garten neu eingerichtet und eine Struktur der Selbstverwaltung entwickelt.“. Die Fläche gehört dem Liegenschaftsfonds der Kirche, die den Platz für das Projekt herrichtete, einen Zaun und einen Wasseranschluß (und ich glaube auch Strom) finanzierte.
    mein Gesprächspartner (von Urbanes Wohnen, der freiberuflich dort im QM tätig ist) sagte, dass QM in bestimmten Gebieten wichtige Vermittlungsarbeit zu den städtischen Behörden übernehmen kann. Da werden seiner Erafhrung gemäß, mache BürgerInnen nicht ernst genommen. Außerdem sind die ganzen Genehmigungs/verwaltungsverfahren komplex und nervig. Das QM hat sehr gute Kontakte zum Stadtplanungsamt und Erfahrung mit diesen Sachen.
    Das Projekt hat kein Schild und ist auch nicht immer offen. Sie wollen langsam wachsen, die Kerngruppe soll erstmal wieder ankommen und dann soll geguckt werden, wer noch dazu kommen möchte.
    Es gibt ein selbstgebautes Häuschen mit Küche und Toilette drin. Alle zahlen 50 Euro/Jahr. Nächstes Jahr zieht sich das QM raus und es soll ein Verein gegründet werden.
    AUf diesem Blog ist die Entwicklung des Gartens gut nachvollziehbar: http://www.oberhausen-mitte.de/849.html?&tx_t3blog_pi1[blogList][category]=49&cHash=078d22b99607629b3c8d9f9d808f188e

    Das QM hat noch zwei weitere GG an gestoßen. Einen auf der Grünfläche, die zu einem Spielplatz gehört – zusammen mit dem Spielplatzpaten. Dort stehen 12 Big Bags der Stadt und ein Bauwagen und es läuft in Eigenregie der Gruppe. Das andere im verwahrlosten Vorgarten einer Grundschule entstanden. Hier haben Mütter einen Kräutergarten angelegt und es sind Sitzplätz entstanden.
    Die Stadt hat hier einen Platz (Quartierplatz) aus dem Sanierungsgebiet herausgekauft.

    Die Cityfarm mußte letzten Sommer umziehen und ist nun nicht mehr zentral in der Stadt. Man muss wissen, wo sie ist, denn es gibt auch keine Wegweiser. Sie haben ein Grundstück in einem Biotop-Gebiet. Noch können sie neben dem eigentlichen Grundstück die anschließenden Flächen für ihre Schafe nutzen, doch bald sollen auch hier Biotope angelegt werden.
    Sie haben auf dem Grundstück neben Nutztieren (Hühner, Laufenten, Kanninchen, Schafe), eine Werkstatt, eine Küche, eine Bibliothek, eine Sauna, Gewächshäuschen (im Entstehen), einen Ruhe-Pavillion und einen großen Garten (Gemeinschaftsgarten, auch wenn wohl wenige wirklich Lust haben, so richtig im Garten zu arbeiten). Alle machen alles ehrenamtlich bis auf Angebote für Schulklassen, für die es wohl ein bisschen Geld gibt. Sie müssen Pacht zahlen, was sie mit Spenden, Preisen und auch dem Verkauf von selbst vermehrten Saatgut stemmen. Sie schlachten selber (die Kanninchen, in der Outdoorküche; die Schafe bringen sie zum Schlachter). Sie wissen nicht, wie lange sie dort bleiben können.
    Sie sind aktiv im AK urban gardening.

    Der Interkulturelle Garten an der Ballonfabrik ist in der Nähe vom Nachbarschaftsgarten, doch meine GesprächspartnerInnen waren beide noch nie im anderen Projekt. Der IG hat derzeit noch ein paar Parzellen frei. Hier gab es mal ein großes Transparent, was aber wohl dem Vandalismus anheim gefallen ist. Sie haben einen Bieber (!), der den zur Einweihung gepflanzten Apfelbaum niedergemacht hat. Nun versuchen sie das Tier an das andere Ende des Gartens zu locken. Hier steht eine Skaterhalle und Bäume aus dem Garten wachsen an die Außenhaut der Halle, diese sollen die GärtnerInnen entfernen und nun hoffen sie auf den Bieber. Es gibt auch Blindschleichen.
    Ein paar Flüchtlinge sind dabei (über eine Betreuerin), es gibt Arbeitstage, an denen alle mitmachen sollen
    Sie sind nicht vernetzt mit den anderen Gärten, da der Gründer dem AK sehr skeptisch gegenüber steht (da der an die städtische Agenda angeschlossen ist).

    Gemeinschaftsgarten auf dem Dach des Schwabencenters?
    Abends gab es dazu eine Veranstaltung (mit Vortrag von Gu). Das Schwabencenter ist ein Hochausungetüm mit Eigentumswohnungen, Ärzten etc und einer Shopping-Mall (diese ist nur ebenerdig). Auf ein Teil der vielen Dächer versucht eine engagierte Frau einen Gemeinschaftsgarten zu initiieren. Derzeit ist aber völlig unklar, wie es weitergeht, da ein Investor gefunden ist, der aber noch nix unterschrieben hat. Er steht aber dem Projekt oder zumindest einer Dachbegrünung seht aufgeschlossen gegenüber.


    (mehr …)

  • Soziale Stadt Gelder für Begleitung des Nachbarschaftsgartens Hegermühle

    (Gu, Mail und alerts)

    Quartiersmanagement Hegermühle startet Projektwettbewerb
    Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ wird eine Gruppe, Organisation oder Einzelperson zur weiteren kreativen und engagierten Begleitung des Projektes Nachbarschaftsgarten in Hegermühle gesucht.

    Ende der Bewerbungsfrist: 03.08.2016 (12 Uhr), Projektlaufzeit: September 2016 bis Dezember 2018

    Hier die vollständige Ausschreibung …
    Hier die Projektbeschreibung …

    http://www.strausberg-live.de/artikel-detail.php?id=1698&kat=61 (mehr …)

  • Um den Nachbarschaftsgarten nutzen zu können, muss man sich einen Schlüssel abholen

    (Gu, alerts)
    Der Nachbarschaftsgarten an der Burscheider Straße ist einem Fest eröffnet worden. Die Nutzung wird über den Stadtteilladen der Caritas geregelt, die den Schlüssel zum Rolltor verwaltet. Von Lukas Protsch und Andrea Röhrig

    Wer nicht weiß, wo genau sich der neue Nachbarschaftsgarten in Wersten befindet, hat es nicht so einfach, ihn zu finden. Fast an jedem Haus gibt es eine Hofeinfahrt. Doch in den meisten Fällen enden die vor dicht an dicht stehenden Garagen. Anders ist es, wenn man an der Burscheider Straße 29 durch die Einfahrt in den Innenhof geht. Nach wenigen Metern öffnet sich hinter einem großen Rolltor mit Schließanlage eine riesige Grünfläche. Früher einmal war hier ein Spielplatz. Doch irgendwann wurde er vor allem von herumlärmenden Jugendlichen genutzt. Auf die vielen Anwohnerbeschwerden hin hatte das Gartenamt den Spielplatz kurzerhand abgebaut.

    Doch was mit dieser Fläche machen? Bei dem Eröffnungsfest des Nachbarschaftsgärtchens verwies die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Ruth Orzessek-Kruppa, darauf, dass innerhalb der Verwaltung damals kontrovers diskutiert wurde. So sei zwischenzeitlich eine Wohnbebauung auf dem rund 2300 Quadratmeter großen Grundstück in Frage gekommen. Doch dann sei man sich einig gewesen, dass eine Bebauung der Fläche nicht das sei, was dieses Quartier benötige.

    Dadurch dass das Wohnviertel zu dem Gebiet in Wersten gehört, das seit 2011 innerhalb des Landesprogramms „Soziale Stadt“ gefördert wird, stand Geld bereit, aus der grünen Brachfläche etwas zu machen, was die Menschen vor Ort nutzen können: Einen Nachbarschaftsgarten, der allerdings unter einer sozialen Kontrolle steht. Bis allerdings gestern das Eröffnungsfest gefeiert werden konnte, gab es noch die eine oder andere Hürde zu überwinden. Die erste brockte Pfingstorkan „Ela“ der Stadtverwaltung ein. Denn der Wind war auch über den Grünzug gefegt, und hatte dort Schäden hinterlassen. Das Gartenamt räumte ab und weg – für manche Anwohner aber ein bisschen zu viel. Inzwischen wurden dort beispielsweise zwei Obstbäume neu gepflanzt.
    In dem Garten gibt es nun Flächen für gemeinschaftliche Kräuterbeete oder für einen gemeinsamen Weidentipi-Bau. Ehrenamtler können sich beim Gärtnern engagieren; am Ort können Sprach- oder Gymnastikkurse abgehalten werden. Einen Haken gibt es allerdings – den die direkten Anwohner aber wohl positiv vermerken werden. Für die Benutzung des Gartens gibt es klare Regeln. Nichts läuft ohne die Caritas, die als Pächterin der Fläche die Schlüsselgewalt besitzt. Wie die Benutzung jetzt genau über die Bühne geht, wird sich in den kommenden Wochen noch einspielen müssen. Manche Kitas etwa, die in der Anlage spielen, werden das Rolltor schließen; bei anderen Nutzern könnte das Tor offen stehen. Die Nutzungszeit ist von Montag bis Freitag, 9 bis 19.30 Uhr. Wer den Garten am Wochenende betreten will, muss dies bis spätestens freitags planen. Denn samstags und sonntags ist der Stadtteilladen der Caritas an der Liebfrauenstraße 30 nicht besetzt.

    (Gu alerts)
    Bei der Eröffnungsrede ließ Thomas Salmen, 2. Vorsitzender des Caritasverbandes Düsseldorf, Einblicke in seine frühen persönlichen Berufswünsche zu. „Ich wollte einmal Landschaftsgärtner werden“, offenbarte der Jurist. Der Gedanke wird ihm angesichts des Stadtteil-Kleinods, dass er feierlich seiner Bestimmung übergeben konnte, umso intensiver beschlichen haben: Der Caritasverband Düsseldorf ist als Pächter in die Verantwortung für den neuen Nachbarschaftsgarten an der Burscheider Straße getreten. Das Hinterhof-Gelände direkt neben dem Bürgerbüro des Stadtteils wurde von der Stadt in Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekturbüro auf einer Grundfläche von 2500 Quadratmetern angelegt.

    „Ein Garten für alle soll es werden“, sagt Julia Thomassen vom Caritas Stadtteil-Laden Wersten, die zusammen mit ihrer Kollegin Tanja Sowinski als Ansprechpartnerin für interessierte Gartennutzer fundiert (siehe Kasten). Denn: „Das Gelände wird nicht ständig allgemein zugänglich sein“, sagt Tanja Sowinski. Das geschehe vielmehr in Absprache mit interessierten Bürgern, Sozialeinrichtungen, (Kita-)Gruppen oder Schulklassen. „Es sollen nachbarschaftliche Kontakte gepflegt und geknüpft werden“, so Sowinski.

    Es gibt eine Rasen- und Sandspielfläche für Kinder, junge Obstbäume sind gepflanzt, Kräuterbeete (auch als Hochbeete) angelegt worden. „Hier soll zudem Natur erlebt und erfahren werden“, sagt Ruth Orzessek-Kruppe vom Stadtplanungsamt. Bei der Stadt denkt man seit einigen Jahren über die Fläche nach. Einst gab es hier einen Kinderspielplatz, der geschlossen wurde. Das Gelände wuchs zusehends zu. „Es war dann zwischenzeitlich auch eine Bebauung im Gespräch“, so Orzessek-Kruppa. Doch nach der Fragestellung „Was tut dem Quartier gut“ begann man auf Anregung der Bezirksvertretung 9 die Idee des Nachbarschaftsgartens intensiv zu verfolgen. Eingebettet in das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ hat man 100.000 Euro investiert.
    http://www.duesseldorfer-anzeiger.de/die-stadt/g-228-rtnern-aber-nicht-grillen-aid-1.6089396

    (mehr …)

  • IG in Völklingen entsteht im Rahmen von Sozialer Stadt und BIWAQ

    (Gu aus alerts)

    Interkultureller Nachbarschaftsgarten an der Versöhnungskirche

    06.05.2016  

    In der Sitzung am 28. April 2016 hat der Völklinger Stadtrat einstimmig zugestimmt, die Planungen für die Errichtung eines interkulturellen Nachbarschaftsgartens an der Versöhnungskirche voranzutreiben. Es handelt sich um ein Projekt, das im Rahmen und im Zusammenwirken der beiden Förderprogramme „Soziale Stadt“ und BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) verwirklicht werden soll.

    Der frühere Pfarrgarten befindet sich von der Moltkestraße gesehen rechtsseitig der Kirche und soll künftig in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk von Bürgern aus dem Quartier gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Der Grundstückseigentümer, die evangelische Versöhnungskirchengemeinde, hat dazu ihr grundsätzliches Einverständnis erklärt.

    Auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern entsteht dabei neben kleinen Parzellen, auf denen Kräuter und Gemüse angebaut werden können, ein Gemeinschaftsbereich, der das Miteinander der Nutzer fördern soll. In mehreren Werkstätten wurden bereits einige Interessenten gefunden, mit denen zusammen ein Grobkonzept für die Gestaltung erarbeitet worden war. Auf Grundlage dieses Konzeptes gilt es nun einen Förderantrag im Programm „Soziale Stadt“ zu stellen und so die Erstherrichtung der Flächen und der Hauptwege finanzieren zu können, so dass möglicherweise noch in dieser Saison die ersten Spatenstiche getätigt werden können.

    http://www.voelklingen.de/index.php?id=656&tx_ttnews[tt_news]=2007&cHash=b2692be5229ff23878d181854da34395 (mehr …)

  • Rosen_Heim kurz vorm offiziellen Start

    (Gu, Projektbesuch, 6.8.)
    In München Ramersdorf ensteht auf einer Brache (3 Jahre Zwischennutzung) das Gartenprojekt Rosen_Heim. Es ist ein Soziale Stadt Projekt, dementsprechend auch mit Gelder für Honorare ausgestattet (aber nicht für Gartengeräte…). Es gibt, sobald sie die Nutzungsgenehmigung haben, eine Koordinatorin mit 6h/Woche. Es ist ein Projekt des Wohnforum bzw des Nachbarschaftstreff Netzwerk am Isareck, das eine Tochter einer Wohnungsbaugesellschaft (GEWOFAG) ist. Die GEWOFAG ist noch dabei, die „Beauftragung“ auf den Weg zu bringen, so dass sie offiziell loslegen können. Es gibt schon ein paar Hochbeete, Sitzgelegenheiten, Tische – gebaut zusammen mit der Werkbox. Sie haben Erde von der GEWOFAG, es gibt einen Wasseranschluß und einen Baucontainer. Gestern fand ein Workshop für Kinder zum Insektenhotelbau statt. Es sind kleine Hotelchen entstanden, die jetzt auf der einen Seite entlang des Zauns hängen. Auch Bierbänke etc. sind schon auf der Fläche. Diese ist im historischen Ortskern des Stadtteils.
    Von der Organsiation her wollen sie das Projekt so wie den Grünspitz in Giesing gestalten und auch viele Veranstaltungen machen. Der nächste Workshop mit der Werkbox ist der Bau eines Komposters, mit dem man das Kompostgut gleich wenden kann.
    Es gibt schon einen Kern von 7 Leuten und 15 Interessierte – bisher haben sie noch keine Werbung o.ä. gemacht. Aber es fand beim „Tag der Stadtebauförderung“ im Mai schon einiges auf der Fläche statt (mussten sie machen, da sie über Soziale Stadt finanziert sind):
    „Soziale Stadt
    Ramersdorf / Berg am Laim
    Die Landschaft der Münchner Gemeinschaftsgärten wird um einen Garten
    im Herzen des historischen Ortskerns von Ramersdorf reicher. Auf
    dem Grundstück der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung mbH
    (MGS) am Ende der Rosenheimer Straße entsteht unter der Trägerschaft
    des Wohnforums ein Nachbarschaftsgarten mit dem Namen „rosen_
    heim“. Hier kommen Gartenfreunde auf ihre Kosten!
    Zum Tag der Städtebauförderung laden wir Sie ein, Gemeinschaftsgärtnern
    hautnah zu erleben und eine brachliegende Fläche zum Blühen zu
    bringen. Unter fachkundiger Leitung bieten wir „Pflanzenkunde“ und
    Spaß am Garteln für Jung und Alt. An unserem Infopavillon erhalten
    Sie Informationen zu Projekten, Planungen und Aktionen im gesamten
    Gebiet der Sozialen Stadt, und Sie können diese bei einer Radltour mit
    der Quartiersmanagerin auch vor Ort kennenlernen.“

    Sie wollen gerne ein Lastenrad bauen und können sich gut vorstellen, Workshops zu machen, die auch für andere Münchner Gemeinschaftsgärten interessant sind. (mehr …)

  • 2 Gartenprojekte am Pallaseum in Berlin

    (Gu aus Antrag)
    Auf dem Gelände der Pallaseum-Wohnbauten KG ist neben dem Garten der Künste eit Anfang 2014 ein weiteres Gartenprojekt entstanden: der 900m² große Pallaseum-Gemeinschaftsgarten. Seit Anfang 2014 gibt es einen eigenen Verein für die beiden Gärten (Garten der Künste und Pallaseum-Gemeinschaftsgarten), den Pallastgärten e.V.
    Beim Pallaseum-Gemeinschaftsgarten gibt es einen festen Kern von 10 GärtnerInnen, die sich regelmäßig 1x Woche treffen.
    Die Brache wurde mit Soziale Stadt Mitteln durch die Werkstatt des Drogennotdienstes vom Müll befreit und mit Mutterboden aufgefüllt.  Es gibt ein Gartenhäuschen, Hochbeete (für Rolli-FahrerInnen),. Sie haben 2014/15 eine weitere Finanzierung über Soziale Stadt für den Aufbau der Gartengruppe und deren Qualifizierung. Sie wollen sich rund um das Thema Saatgut qualifizieren und haben auch schon Kontakt mit Social Seeds. 
    Außerdem wollen sie ihre Infrastruktur verbessern (besseren Zugang zu Wasser, Gewächshaus, Stromanschluß für das Gartenhaus, Werkzeuge)

    (mehr …)

  • Giesinger Grünspitz ist beim Tag der Städtebauförderung dabei

    (Gu, Newsletter, 4.5.)

    Familienfest auf dem Grünspitz

    Am 9. Mai, dem bundesweiten Tag der Städtebauförderung laden wir Euch zu einem großen Familienfest auf den Giesinger Grünspitz – der Fläche, auf der wir im Auftrag der Sozialen Stadt Giesing eine ökologische und kulturelle Zwischennutzung organisieren. Neben Essen und Getränken erwarten Euch Ideenwerkstätten zum Thema “Grünspitz heute und morgen”, Strickworkshops, ein Kinderspielprogramm, Stadtteilführungen durch Giesing und Rope-Skipping mit dem TSV Turnerbund. (mehr …)

  • Rosen_Heim in Ramersdorf legt los

    (Gu, Mail, 14.4.)
    Wir sind gerade dabei die ersten Aktionen zu planen und Bürgerinnen und Bürger zu aktivieren.
    Der offizielle Start von „Rosen_Heim“ wird denke ich erst Mitte Mai sein, da wir Fördergelder durch das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ beantragt haben und auf eine Zustimmung warten.
    Die Fläche gehört der MGS (mbH) (www.mgs-muenchen.de), sie ist Sanierungsträger und Treuhänder der Landeshauptstadt München.
    Die Trägerschaft für den Gemeinschaftsgarten wird das Wohnforum übernehmen. Am 9.5.2015 werden wir im Rahmen des „Tages der Städtebauförderung“ gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Ramersdorf und Kollegen vom Planungsreferat auf der Fläche sein. Es wird (bei hoffentlich schönem Wetter) eine kleine Pflanzaktion (Wildblumenwiese) geben, evt. auch eine Hochbeete-Bemalaktion. (mehr …)

  • Nachbarschaftsgarten in Hagen entsteht

    (Gu aus alerts, 13.4.)
    „Jetzt wird es tatsächlich eine deutliche Veränderung am Bodelschwinghplatz geben. Am kommenden Wochenende soll der neue Nachbarschaftsgarten an dem problembelasteten Platz an der Wehringhauser Straße eingeweiht werden. Aktive aus dem Projekt „Garten,Reich!“, das Bestandteil der Initiative „Soziale Stadt“ Wehringhausen ist, hatten in den Wintermonaten im Ladengeschäft von ehemals Obst Nübel an der Lange Straße Bänke, Pflanztröge und andere „Außenmöbel“ erstellt. Diese werden nun ab Freitag, 17. April, 15 Uhr und Samstag, 18. April, ab 11 Uhr aufgestellt. Die Kübel sollen an diesen beiden Terminen auch bepflanzt werden. Zudem wird der neue Bauwagen eingeweiht, der künftig quasi das „Basislager“ für die weiteren Arbeiten am Gemeinschaftsgarten sein wird. Alle Aktiven, aber auch alle Bürger, insbesondere die Nachbarn rund um den Bodelschwinghplatz sind eingeladen – zum Mitmachen, gerne aber auch erst einmal nur zum Vorbeischauen. […]“

    http://www.derwesten.de/staedte/hagen/neuer-nachbarschaftsgarten-wird-eroeffnet-aimp-id10555628.html#plx471326844 (mehr …)

  • In Ludwigshafen gibt es inzwischen 4 Gartenprojekte

    (Gu, Mail und Recherche, 11.12.)

    In Ludwigshafen war der MuseumsHackGarten das erste Gartenprojekt. Inzwischen gibt es noch drei weitere: zum einen den Bürgergarten: „Der Bürgergarten, der im Bürgerpark entstehen wird [ist inziwschen – seit Mitte Mai – eröffnet], soll für alle in der Pfingstweide sein: Für Jung und Alt, Familien und Einzelpersonen, Vereine, Schulen, Kindergärten, Institutionen, Firmen, für alle, die Interesse am gemeinschaftlichen Gärtnern und an der Schaffung eines Ortes der Begegnung haben. Neben dem gemeinsamen Säen und Ernten sind vielfältige Projekte im Garten möglich: Umweltbildung für Kinder, interkultureller Austausch, Konzerte, Kunstprojekte, gemeinsames Kochen und vieles mehr. Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern können Gartenfreundinnen und Gartenfreunde Beete bepflanzen, im Unterschied zum hack-museumsgARTen, der aus mobilen Beeten besteht, kann in der Pfingstweide direkt in die Erde gepflanzt werden. Hergerichtet wurde die Fläche mit Unterstützung des städtischen Bereichs Grünflächen und Friedhöfe.“ Und zum anderen den Interkulturellen Mitmachgarten: „Im April 2014 wurden die ersten Pflanzen gesetzt, mittlerweile blüht schon einiges. Der neue Interkulturelle Mitmach-Garten auf dem Gelände hinter dem Gemeindezentrum der Comeniuskirchengemeinde wächst und bringt unterschiedliche Menschen zusammen.

    Jungs der Klasse 9a der Adolf-Diesterweg-Realschule plus haben eine Bank aus Holz für den Garten gebaut.

    […] Bewusst haben die Initiatoren des Gartens – Quartiersmanager Reimar Seid vom Soziale Stadt Büro Oggersheim West, Pfarrerin Reinhild Burgdörfer von der Kirchengemeinde und Levent Ekici vom Verein „El Ele – Hand in Hand“ – darauf verzichtet, das Gelände einzuzäunen. Es ist markiert, soll aber jederzeit zugänglich sein. Beteiligte können ihre „Beete“ pflegen, wann sie möchten. Zur Bewässerung können sie Wasser aus einer eigens für das Projekt angeschafften Regenwassersammeltonne entnehmen, die nach Bedarf auch mit Leitungswasser aufgefüllt wird. Regelmäßig finden an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat „Garten-Treffen“ im Comeniuszentrum statt. Der Garten soll auch für Veranstaltungen genutzt werden. Das Fastenbrechen im Ramadan, das das Quartiersmanagement seit Jahren gemeinsam mit El Ele“ und der Comeniuskirchengemeinde organisiert, wird wohl in den Garten umziehen. Und auch ein Erntedankfest im Herbst ist schon in Planung. Da trifft es sich gut, dass Schüler der 9a der Adolf-Diesterweg-Realschule plus im Fach Arbeitslehre einen Beitrag für den Garten leisten, und zwar in Form von Sitzgelegenheiten. So entwarfen die zehn Jungen zunächst auf dem Papier, dann mit Hilfe von Pappe Modelle für Holzbänke, die sie nun nach und nach bauen. Ziel des Projektes ist es, ein Stück „Brachland“, zentral im Gebiet gelegen, für alle Anwohnerinnen und Anwohner nutzbar zu machen und einen Ort der Begegnung zu schaffen, betonen die Initiatoren. Auf dem Gelände, auf dem der Mitmachgarten entsteht, sollte vor Jahrzehnten ein Kirchengebäude mit einem Kirchturm gebaut werden. Aber die Pläne wurden verworfen und die Gottesdienste finden im Gemeindezentrum statt.“ Das dritte Gartenprojekt ist der Amaliengarten: „Seit Mai 2014 wird auch im Stadtteil West gemeinsam gegärtnert. Der Amalien-Garten bietet ungefähr 400 Quadratmeter Fläche zum Säen und Ernten. Der Garten in der Amalienstraße soll nicht nur ein Ort des Gärtnerns, sondern auch ein Treffpunkt zum gemeinsamen Reden und Zusammensitzen für Jung und Alt sein. Wie in allen interkulturellen Gärten in Ludwigshafen können auch im Amalien-Garten im Soziale-Stadt-Quartier West alle, die Lust haben, mitmachen. Jeden Abend ab circa 18.30 Uhr sind in der Regel Gärtnerinnen und Gärtner da. Interessierte können dann einfach vorbeikommen. Quartiersmanager Martin Armingeon ist jeden Dienstag ab 16 Uhr im Garten, um sich mit den Gärtnerinnen und Gärtnern auszutauschen“

    Alle zitierten Passagen sind von hier: http://www.ludwigshafen.de/nachhaltig/engagement/interkulturelle-gaerten/

     

     

    (mehr …)

  • Verein für IG Bielefeld-Sieker in Gründung

    (Gu, Mail, 1.12.)

    „Der Garten-Kultur-Verein e.V. hat sich im Frühjahr dieses Jahres gegründet. Mitglieder sind Anwohner der Siedlung Sieker, die von sich selbst als Sieker-Bronx spricht.
    In Mitten der 70-Jahre-Hochhaussiedlung wurde im Rahmen der Sozialen Stadt 2014 ein Stadtteilpark zur Aufwertung des Freiraums angelegt. Bestandteil
    des öffentlichen Parks sind 45 Gartenparzellen, die teilweise als Grabeland (15 Parzellen) oder als Gemeinschaftsgarten (30 Parzellen) funktionieren.
    Dazu gehört noch ein „Kindergarten“, in dem  Vorschulkinder gärtnern.  In diesem Winter organisiert der Verein nun den Bezug der Parzellen.“

    Auf unserer Site haben wir schon einen IG Bielefeld-Sieker gelistet und den gibt es wohl schon seit Oktober 2013, was auch deren Website entspricht. Wahrscheinlich handelt es sich um diesen Garten, bei dem nun wohl ein eigener Träger gegründet wurde.

    (mehr …)

  • Grundstücke für IG Oberbarmen im Gespräch

    (Gu, Mail, 20.8.)

    […] aufgrund der Sommer- und Urlaubszeit finden die nächsten Gespräche zur Einbindung des „Interkulturellen Gartens“ in Wuppertal-Oberbarmen erst in den nächsten Wochen statt. Ich hatte mir 2 Grundstücke in Oberbarmen angesehen. Ob diese zur Verfügung stehen und passen, muss ebenfalls noch geklärt werden.

    # IG Oberbarmen

    # Soziale Stadt

    # Wuppertal

    (mehr …)