Schlagwort: Sprache

  • Hamburg: IG am Willkommenskulturhaus

    (Tel)
    Das Willkommenskultuhaus gibt es seit 2017, es befindet sich in einem alten Gemeindezentrum. Finanziert wird es u.a. über die Nordkirche/den kirchlichen Entwicklungsdienst. Antje K. ist bei der Kirche angestellt.
    Gleich anfangs ist gegärtnert worden und es gab auch Geld dafür.
    Das Haus hat einen Scherpunkt auf den SDGs und der Garten war gerade zu Corona die einzige Möglichkeit, weiter zu machen und so fand viel dort statt. Viele der Nutzer*innen können noch kein oder nur sehr wenig Deutsch.
    Der Garten wurde weiter ausgebaut, ist aber an sch recht klein und verschattet. Es ist ein insektenfreundlicher Garten, sie haben einen Kompost und Wassertonnen mit Regendieben.
    Ein Jahr haben sie eine Förderung über den Bezirk bekommen (Demokratie stärken) und dann Geld über die Norddeutsche Stiftung Umwelt und Entwicklung. Diese Förderung läuft jetzt aus. Ganz wichtig für den Garten war bisher, dass es eine fachliche Anleitung gibt. Das war auch interessant für die Ehrenamtlichen, die im Garten kontinuierlich dabei sind und Gesprächspartner*innen für Geflüchtete.
    Wichtig waren auch inhalrliche Abende, Veranstaltungen rund um das Gärtnern.
    In der Gemeinde ist der Garten nicht ganz doll verankert, obwohl der Pfarrer sagt: Die Gemeide findet hier sttt (im Willkommenskulturhaus), sollte mal mehr gezeigt werden, was schon geschaffen wurde und für was der Garten steht.
    „Gemeinde“ sind alle, die sich da aufhalten.

    Die fachlichen Anleiterinnen machen inzwischen einmal pro Monat einen „Grünen Salon“, der auch im Garten stattfindet (mehr …)

  • Berlin-Wedding: Sprachcafé im Himmelbeet

    (Besuch)
    Jeden Freitag findet im Rahmen des Projekts „FairWurzelt“ ein Sprachcafé im Himmelbeet statt.
    Die Menschen erfahren u.a. über Flyer in Bibliotheken davon und über Hörenssagen.

    Leider war beim meinem Besuch Corona/Zugausfallbedingt niemand da und es gab dazu keine Info vor Ort, nur in der Whatsapp-Gruppe, die aber nur Leute kennen, die schon mal da waren.

    Es waren drei Lern-Interssierte da, zwei zum ersten Mal, eine zum dritten Mal – und einer der Lern-Interessierten war in Begleitung einer Deutschen, die auch sonst mit ihm lernt. Die Frau, die zum dritten Mal da war, erzählte, dass bisher so immer 10 Leute da waren (Kommen und Gehen) und es aus dem Team immer jemanden gibt, der/die den Austausch moderiert.

    Himmelbeet an sonst: Sommerzeit – Urlaubszeit: in vielen Beeten steckten Schilder mit der Bitte, mitzugießen. Das Café ist noch zu, aber sie haben wohl sehr bald endlich das mit dem Wasser- und Stromanschluss gelöst und können dann auch wieder das Café anbieten, ein wichtiger Faktor für Menschen, sich dort aufzuhalten. Und eine wichtige Einnahmenquelle für das Team.

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  • Berlin: Sprach Café im Himmelbeet

    (NL)

    Sprach-Café im Himmelbeet

    Fair.Wurzelt lädt ab sofort jeden Freitag zum Sprach-Café im Himmelbeet ein. Es wird gemeinsam gekocht, gegessen und gesprochen. Alle sind willkommen! Das Sprach-Café ist kostenlos. jeden Freitag von 14 bis 17 Uhr. Mehr Informationen hier. (

    https://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=35&urlid=75&mailid=88 )


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  • Tolle interkulturelle Arbeit im Garten der Hoffnung in Otterndorf

    (Bericht)
    Obwohl drei Flüchtlingsfamilien, die zu unserem engeren Gartenkreis gehörten, aus beruf-
    lichen Gründen weggezogen sind und zwei weitere Familien in Ertstantragsländer abgescho-
    ben wurden, hat sich eine Kerngruppe von Aktven weiter gehalten, z.Zt. mit 3 Flücht-
    lingsfamilien   (Iran,  Afghanistan,  Syrien)  und   einem  weiteren  Mann   aus  Syrien   sowie  7
    Menschen deutscher Herkunf. Von Mai bis Oktober wöchentlich samstags um 11 Uhr war
    und ist unser festes Trefen, wir arbeiten zusammen und nutzen die Pausen für einen
    Austausch   in   deutscher   Sprache   und   Bearbeitung   kleinerer   Probleme   mit   Rechnungen,
    Anträgen usw.
    Unseren  Gemüse-   uur   Obstaubau  haben   wir  weiterentwickelt,   indem   wir   z.B.   eine
    Einweisung in den Obstbaumschnit vor Ort organisieren konnten. Eine extrem reichhaltge
    Apfelernte war die Folge. Zudem haben wir einen Schutz für Tomaten- und Paprikapfanzen
    errichtet und ein besonderes Beet für Kräuter angelegt, die wir als Spende des hiesigen
    Landfrauenverbandes   bekommen   haben.   Wir   haben   verschiedene   Kartofelsorten
    ausprobiert und erfolgreich eine Fruchtolge von Kohlrabi (im Sommer geerntet) bis zu
    Feldsalat im Winter durchgeführt. Behälter zur Lagerung und Umsetzung des Kompostes
    wurden angelegt, so dass wir in diesem Jahr von guter Komposterde profteren können. Zur
    Bewässerung haben wir einen alten Brunnen wieder in Gang gesetzt, allerdings hat das
    Wasser im trockenen Sommer nicht gereicht, so dass wir fast täglich abwechselnd zum
    Gießen kommen mussten, was nicht so ein Problem war, da wir dies auf alle Beteiligten
    verteilen konnten.
    Die   männlichen   Gefüchteten   konnten   wir   besonders   durch   unsere  Bauprojekte
    einbeziehen:   wir   haben   ein   Toiletenhaus   gebaut   (Torfoilete),   das   Gemeinschafshaus
    befestgt und einen größeren Schuppen (3×3 m) errichtet. Das Holz hierfür haben wir von
    einem hiesigen Holzhändler relatv günstg bekommen, mussten es aber selber anfahren und
    in einer Gemeinschafsakton ein paar hundert Meter bis in den Garten schleppen.
    Befördert durch die Anschafung eines Trampolius uur (Saur-)spielzeun sind einige Frauen
    mit ihren Kindern auch mal außerhalb der verabredeten Trefen zwischendurch im Garten
    vorbeigekommen. (Unsere Sandkiste ist allerdings den Ameisen zum Opfer gefallen und
    wurde seither gemieden.)
    Ein wichtges Standbein war auch das Deutsch-Uuterstützuuns-Aunebot, sich auch montags
    (in den Sommerferien sogar zweimal pro Woche) im Garten zu trefen, um gezielt für die
    jeweiligen Prüfungen in A2, B1 oder B2 zu üben.
    Wie im letzten Jahr gab es mehrere iuteruatouale Feste mit Kafee und Kuchen oder auch
    Gegrilltem und internatonalen Spezialitäten. Beim  Zuckerrest  waren wir zunächst leicht
    überfordert, weil es unerwartet gleich zu Beginn zu regnen begann und ca. 40 Menschen,
    bepackt mit kulinarischen Köstlichkeiten, fast gleichzeitg in unseren Garten strömten. Dies
    war dann jedoch eine besonders gute Erfahrung, da alle sofort mit anpackten: Planenwurden aufgehängt, Stühle abgewischt, das Haus umgeräumt, der Grill angefeuert, das Holz
    fürs Lagerfeuer ins Trockene gebracht …
    Ein besonderes Highlight war – wie bereits 2017 – unser Eruterest – nur für diejenigen, die
    auch   mal   mit   angepackt   haten.   Es   gab   köstliche   Gemüsepfannen,   ausschließlich   mit
    Produkten aus unserem Garten; das Gemüse wurde gemeinsam vor Ort geschnippelt, was
    auch viele Kinder gerne mitgemacht haben.
    Ein trauriger Anlass war das Abschiersrest rür Rabea Carrero, die Flüchtlingsbeaufragte, die
    uns die ganze Zeit über engagiert und herzlich unterstützt hate.
    Da wir das Land von der Kirche gepachtet haben und diese uns auch unterstützt, gab es auch
    eine Einladung an die Mitglieder des Kirchenvorstandes, die sehr beeindruckt von unserem
    Garten waren und von den Geschichten, die die Gefüchteten bei Kafee und Kuchen über
    ihre Flucht und ihre Heimat zu erzählen haten.
    Was als Aktvität neu hinzugekommen ist, sind zwei Ausfüne, die wir gemeinsam gemacht
    haben: einmal nach Hamburg-Altona zu einem internatonalen Fest auf dem Kemal-Altun-
    Platz und einmal nach Cuxhaven zu der Neueröfnung eines Ladens der Flüchtlingsinitatve
    „Ofenes Herz Altenwalde.. Insbesondere der Ausfug nach Hamburg mit der  regionalen
    „Metronom“-Bahn,   an   dem   20   Personen   teilgenommen   haben,   hat   viel   Begeisterung
    hervorgerufen und die Gruppe zusammengeschweißt.
    Last but not least sei eine kleine Gruppe von Deutschen zu benennen, die aus dem Kontakt
    mit Flüchtlingen und deren Erzählungen einen Bezug zu dem demokratschen Projekt im
    Norden von Syrien (Rojava) entwickelten,  wo im Schaten des Krieges seit 2012 von der
    Bevölkerung eine kommunale Selbstverwaltung mit paritätscher Besetzung durch beide
    Geschlechter und verschiedene Ethnien aufgebaut worden ist, die wir sehr beeindruckend
    fnden. Durch das große Engagement, insbesondere der Frauen, ist zudem eine Vielzahl von
    medizinischen   Statonen,   Frauenhäusern,   Krankenhäusern,   Kindergärten   und   Schulen
    entstanden.  Ein  Iurormatousstaur  –  „Friereu rür Syrieu. –   im Dezember 2018 auf dem
    Wochenmarkt   in   Oterndorf   war   ein   Beitrag,   diese   in   der   Presse   wenig   beachteten
    Aktvitäten in die ffentlichkeit zu bringen. (mehr …)

  • Garten als Qualifizierungsprojekt für Flüchtlinge

    (alerts)

    hier möchten wir Ihnen den Interkulturellen Garten vorstellen, der als Flüchtlingsintegrationsmaßnahme seit dem 01. April 2017 aufgebaut und gepflegt worden ist und nun seine Früchte trägt. Bei dem Projekt handelt es sich um eine von der Stadt Flensburg beantragte und von der Agentur für Arbeit geförderte Flüchtlingsintegrationsmaßnahme, deren Ziel es ist, AsylbewerberInnen ein Angebot zu unterbreiten, sich für das Gemeinwohl zu engagieren, sie damit niedrigschwellig an den Arbeitsmarkt heranzuführen und gleichzeitig die Wartezeit im Asylverfahren zu überbrücken. Bei der Maßnahme handelte es sich um ein Kooperationsprojekt von bequa und AWO mit begleitendem Sprachunterricht.

    http://www.presse-service.de/public/Single.aspx?iid=971275 (mehr …)

  • Kinderprojekt im Frauengarten Oberhausen

    (aus Konzept von Ellen)
    Kindern soll in einem Projekt, das an 15 Tagen á 4 Stunden im Garten läuft, der Aufbau eines breitgefächerten deutschen Sprachschatzes durch den Bezug zur Natur ermöglicht werden.
    „Methoden: gemeinsam mit der Waldpädagogin erstellen die Kinder Naturspiele und Infotafeln, erarbeiten Rezepte und Arbeitsanleitungen und kochen mit Produkten aus dem Garten. Thematische Schwerpunkte sind bspw. Kompostierung, Papierherstellung, Honig- und Wildbienen, essbare Wildpflanzen, einheimische Heilkräuter, einheimische Wild- und Nutztiere (Besuch des angrenzenden Tierparks), Landart“
    Es gibt jeweils einen spielerischen, praktischen Teil und eine schriftliche Aufarbeitung


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