Schlagwort: Spreeacker

  • Berlin: Spreeacker will essbare Landschaft am Uferweg schaffen

    (Besuch)
    In Mitte direkt an der Spree wird seit mehr als 10 Jahren der Spreeacker geplant und peu a peu umgesetzt. Es ist ein Waldgarten, der sich entlang des Uferweges zieht. Noch ist der Uferweg nur zu einem Teil begehbar, doch wird wohl noch Ende dieses Jahres eine Verbindung zu zwei Brücken geschaffen und dann soll es einer der grünen Wege Berlins werden. Inmitten teurer Eigentumswohnungsbauten gibt es eine einst als Genossenschaft angetretene Bebauung – größtenteils haben die Bewohner*innen diese Wohnungen aber inzwischen gekauft. Nur eine große WG ist noch genossenschaftlich. Darin wohnt auch der eine Initiator des Spreeackers.

    Die Nachbarschaft ist nicht nur angetan von dem Projekt. Sie wollen, dass es „schön“ aussieht und nicht nur grün ist. Sie vermissen Blumen. Einige machen bei der Pflege mit.
    Sie haben eine Nutzungvereinbarung mit dem Bezirk und eine Pflegevereinbarung, was bedeuete, dass sie Geld für die Pflege bekommen – dabei geht es nicht nur um „ihre“ essbaren Grünflächen, sondern auch um den Weg an sich.
    Müll, menschlicher und tierischer Kot, ab und an Obdachtlose sind ein Teil der Realität im öffentlichen Raum in Berlin Mitte.

    Geerntet wird wenig – die Menschen kennen die Pflanzen nicht, auch kleine Schilder mit den Namen der Pflanzen und Aufforderungen zu ernten, haben das noch nicht geändert. Sie wollen die Beschilderung ausweiten und mehr Infos geben. Sie planen auch Workshops und weitere Bildungsarbeit.
    Das Ziel: eine essbare Landschaft als Pionierprojekt für Berlin.

    Eine Sorge: mit der Ferigstellung des Uferwegs wird sich das Viertel sehr verändern, zudem zieht Universal direkt da hin (mit 800 Mitarbeiter*innen). Es werden sehr viel mehr Menschen den Weg nutzen (noch ist der ein Geheimtipp), die Anwohner*innen haben große Sorge vor der Veränderung.

    Universal ist auf Michael zugekommen, sie wollen sich im Viertel engagieren. Michael versucht, über die Hochbeete finanziert zu bekommen (auch wenn der selber Hochbeete nicht sinnvoll findet), um mehr Menschen für das Projekt zu gewinnen und die Sichtbarkeit zu erhöhen.

    Bewässerung: sie haben einen Brunnen bohren dürfen, das Wasser ist nicht frei von Belastung.

    Michael ist in der Waldgartenszene gut vernetzt und denkt an eine Veranstaltung, bei der Waldgarten und SoLaWis sich weiter austauschen.

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  • Berlin: Spreeacker plant Bildungsarbeit

    (Mail)

    Hier an der Spree geht es gut weiter, mit Nutzungs- und Pflegevereinbarungen, 
    sind wir weiterhin gut dabei essbaren und produktiven Landschaften wachsen und gedeihen zu lassen. 
    Wir sind jedenfalls dabei unsere Bildungsarbeit weiterzudenken und auszubauen

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  • geplanter IG am Spreeufer: alternatives Grundstück muss gesucht werden

    (Gu, alters, 26.9.)
    „Der interkulturelle Nachbarschaftsgarten in der Brommystraße am Spreeufer darf nicht eingerichtet werden. Die Bezirksverordnetenversammlung hatte sich Ende 2013 auf Antrag der Grünen für die Anlage dieses Gartens ausgesprochen. Das Gelände sei öffentliches Straßenland, Beete dürften dort nicht angelegt werden, teilte jetzt Baustadtrat Hans Panhoff (Grüne) mit. Außerdem gebe es keinen nutzbaren Wasseranschluss in der Nähe des beabsichtigten Geländes. Die Fraktion habe ihren Antrag im Vorfeld nicht mit dem Stadtrat abgestimmt, teilte eine Sprecherin der Grünen-Fraktion mit. Man werde an der Idee festhalten und nach alternativen Orten für einen Nachbarschaftsgarten suchen.“

    Das müsste das Projekt sein, was bei uns als Spreeacker verzeichnet ist. Prüfe ich nach
    Ergebnis der Prüfung: es ist ein anderes Projekt, was bei uns noch gar nicht in Erscheidnung getreten ist

    http://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article132632601/Wasseranschluss-fehlt-fuer-Nachbarschaftsgarten.html (mehr …)

  • Sichtbare Fortschritte beim Spreeacker

    (Gu, Mail 12.8.)
    der Spreeacker:

    -wir sind nun ein Verein in Gründung

    -haben eine neue Mailadresse

    -eine neue Webseite http://spreeacker.de/   ; http://spreeacker.de/spreegarten/

    -wir haben bei Gerda beim langen Tag der Stadtnatur mitgemacht

    -bei der Gartenkarte vom Urban Gardening Projekt

    -beim Nabu torffrei gärtnern

    -Netzwerk 2 Forum Stadtgärtnern wird bei uns stattfinden

    -jüngst neu Hochbeete und Sitzgelegenheiten gebaut.  Bilder sind auf Facebook zu finden:

    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.681960355231879.1073741851.292611330833452&type=1

    -Werkzeuge und Pflanzen eingekauft: nun haben wir ein Minzbeet mit 15 verschiedenen Sorten (wir wollen hier demnächst gern mit Bildungsarbeit beginnen) und endlich auch Beerensträucher_noch in Kübeln

    -wir sind gut vernetzt mit der Genossenschaft und dem Optionsraum Ernährung: Thema Food Coop und CSA

    -Martina wird im Rahmen der Experimentdays (_Postkartenflyer im Anhang, gern über alle Verteiler schicken) einen Workshop zum Thema Kompost geben

    -Ulrich Nowikow von der grünen Liga zum Thema Hofbegrünung und urbanes Gärtnern


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