Schlagwort: Stadt fördert gärtnern

  • Homburg: Stadt investiert Millionen in Platzumgestaltung

    (alters)
    Mit einem symbolischen Spatenstich haben Oberbürgermeister Michael Forster und zahlreiche Vertreter aus Verwaltung, Politik, Planung und Bau den Startschuss für ein städtisches Großprojekt gegeben. Vor der Hohenburgschule beginnt die Stadt Homburg mit der Neugestaltung des Umfelds – ein Vorhaben, das die Innenstadt nachhaltiger und grüner machen soll.

    „Heute ist ein besonderer Tag für die Stadt Homburg – die Stadt wird ihr Gesicht verändern“, erklärte Oberbürgermeister Forster beim Auftakt. Neben ihm nahmen Bürgermeister Manfred Rippel, Beigeordneter Peter Fuchs, Bauamtsleiter Frank Missy, Vertreter des Stadtrates sowie die Planer Luca Kist und Robin Keppler vom Büro Dutt & Kist und die ausführende Firma Kempf Außenanlagen teil.

    Die Bauarbeiten starten am 1. September und sollen bis Ende 2026 dauern. Mit dem Arbeitstitel „Piazza Albano Laziale“ und „Urban Gardening“ setzt Homburg auf mehr Grünflächen, eine bessere Aufenthaltsqualität, Biodiversität und ein modernes Regenwassermanagement. Forster: „Wir als Stadtverwaltung und Stadtrat möchten dem Klimawandel innerstädtisch Schritt für Schritt entgegenwirken und inmitten von Homburg eine grüne Lunge schaffen, die zum Verweilen einlädt.“

    Das Projekt ist das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses. Bereits 2020 bewarb sich die Stadt im Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Mit dem Förderantrag Ende 2021 wurden rund 2,7 Millionen Euro an Zuschüssen gesichert – bei Gesamtkosten von etwa 3,6 Millionen Euro. Forster dankte besonders dem Bauamt für Planung und Antragstellung sowie dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Markus Uhl, der die Stadt auf die Fördermöglichkeit aufmerksam gemacht hatte.
    Oberbürgermeister Michael Forster betonte die Bedeutung des Projekts für eine grünere und lebenswertere Innenstadt. – Foto: Julie Jager

    Das Planungsbüro Dutt & Kist gewann 2023 den Realisierungswettbewerb. Ihr Konzept verbindet Entsiegelung, urbane Gärten, Insektenhotels, Hochbeete, ein Gewächshaus und kulturelle Treffpunkte. „Es ist uns wichtig hervorzuheben, welchen modellhaften Charakter dieses Vorhaben hat: In Homburg werden neue Wege beschritten, die teilweise experimentell, aber zugleich richtungsweisend für andere Städte und Kommunen sein werden. Daher wird dieses Projekt Wirkung weit über die Landesgrenzen hinaus entfalten“, betonte Luca Kist.
    Foto: Julie Jager

    Da die Fördermittel fristgerecht abgerufen werden müssen, setzt die Stadt das Projekt unabhängig vom geplanten Parkhaus um. Ersatzparkplätze sollen entlang der Talstraße und am Enklerplatz entstehen. Forster: „Wir müssen diese Chance jetzt ergreifen.“
    https://homburg1.de/homburg-startet-neugestaltung-vor-der-hohenburgschule-36-millionen-euro-projekt-mit-27-millionen-euro-foerderung-227339/ (mehr …)

  • Münster. Stadt informiert in Spechstunde über Förderrung von GGs

    (alterts9

    Stadt informiert über urbane Gemeinschaftsgärten

    Offene Sprechstunde am 16. April im Haus der Nachhaltigkeit

    Münster (SMS) Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Münster informiert bei einer offenen Sprechstunde am 16. April von 14 bis 16 Uhr Interessierte welche städtische Förderungen es für das Anlegen von urbanen Gemeinschaftsgärten gibt, welche Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind und welche Gärten im Stadtgebiet schon existieren.  

    Urbane Gemeinschaftsgärten bringen Ernährung und Landwirtschaft wieder in die Stadt, machen sie sichtbar und für viele erlebbar. Das urbane Gärtnern fördert das Bewusstsein für gesunde und saisonale Ernährung und auch für die damit verbundenen Mühen des Anbaus mit seinen vielen Widrigkeiten wie Trockenheit, Schnecken- oder Wühlmausfraß. 

    Urbane Gemeinschaftsgärten sind lebendige Orte des gemeinschaftlichen Gärtnerns, der nachbarschaftlichen Begegnung und auch des interkulturellen Austauschs. Die Stadt Münster fördert die Entstehung von Gemeinschaftsgärten. 

    Die Sprechstunde findet im Haus der Nachhaltigkeit, Hammer Straße 1 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    http://www.presse-service.de/data.aspx/static/1153920.html (mehr …)

  • Hamburg: Agroforst im Mamorgarten

     „Marmorgarten.“ Ein in St. Georg sich entwickelnder Klimagarten in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg. In diesem skalierten Agroforstsystem zeigen wir, wie mit Klimawandel vor der eigenen Haustür kreativ umgegangen werden kann

    https://klimaoase-marmorgarten.de/
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  • Braunschweig. Stadt vergibt Parzellen in KG an Gruppen

    In diesem Jahr sollen eine Reihe solcher Gemeinschaftsgärten an interessierte Personengruppen verge­ben werden. Diese Gärten liegen innerhalb von Kleingartenanlagen, die Gruppen des „Urban Gardening“ unterliegen dabei nicht den Vereinsstrukturen der Garten­vereine. Zwischen den Verantwortlichen der entsprechenden Interessengruppe und der Stadt Braunschweig wird eine Nutzungsvereinbarung geschlossen. Die jeweilige Parzelle steht der Nutzergruppe daraufhin kostenfrei zur Verfügung und kann zur Anlage von Gemüse-, Obst- und Blumenbeeten genutzt werden.  

    Die von der Stadt überlassenen Gärten sind so vorbereitet, dass mit der Bewirtschaftung sofort begonnen werden kann. Alle Gärten für das Urban Gardening sind mit einem Geräte­haus sowie einer Sanitäranlage mit Abwasser-Sammelgrube ausgestattet.

    https://www.braunschweig.de/leben/im_gruenen/fp-biodiversitaet/urban-gardening.php (mehr …)

  • Berlin: Gemeinschaftsgarten am Culinary Kiosk

    (NL)

    Es ist wieder soweit: Ab März sind wir wieder regelmäßig in unserem Garten und machen die Hochbeete und den Kiosk fit für die neue Saison. Wir sind jeden Mittwoch von 11 bis 19 Uhr vor Ort – und es wird auch wieder kleine Snacks, Kaffee, Kuchen und einen günstigen Mittagstisch geben.

    Saison-Besprechung: 9.3. ab 18 Uhr im Gemeinschaftsgarten

    Es hat sich eine kleine Gruppe gefunden, die sich ab sofort regelmäßig treffen will. Unsere Idee: Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen wir uns am großen Tisch und sprechen über die Zukunft des Ortes und den Kiez. Wir sammeln Ideen, diskutieren Themen und planen gemeinsam konkrete Aktivitäten.

    Culinary Kiosk ist ein Bildungs- und Partizipationsprojekt, initiiert und realisiert von der Stabsstelle Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Vimonda.Berlin, gefördert von der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz. Das Hochbeetprojekt am Rathaus Charlottenburg wird vom Umwelt- und Naturschutzamt Charlottenburg-Wilmersdorf und DB Smart City unterstützt (mehr …)

  • München: Gärten sollen Teil von Quartiersplanung werden

    […]
    Der Trend zum Selber-Gärtnern und Ernten greift auch in der Stadt immer mehr um sich. Die Nachfrage nach geeigneten Grünflächen übersteigt aber derzeit die Nachfrage, wie die Stadt München mitteilt. Deshalb habe der Stadtrat am Mittwoch das Referat für Stadtplanung und Bauordnung beauftragt, das Gärtnern in der Stadt und die stadtnahe Landwirtschaft in München weiter planerisch zu berücksichtigen und gemeinsam mit den städtischen Wohnungsbaugesellschaften, sozialen Trägern sowie dem Bau- und Kommunalreferat zu fördern und in möglichst vielen Quartieren zu ermöglichen.

    So sollen bei der Neuentwicklung von Quartieren Flächen für urbanes Gärtnern ermöglicht werden. Exemplarisch soll das Referat für Stadtplanung und Bauordnung während anstehenden Planungsverfahren in vier Pilotprojekten entsprechende Flächen festlegen.

    https://www.t-online.de/region/muenchen/id_100125748/stadt-muenchen-will-neue-flaechen-fuers-urban-gardening-suchen.html (mehr …)

  • Feiburg: Stadt sucht Gärtner*innen für Gemeinschaftsgarten

    (Mail)
    In St. Georgen ist eine große Fläche für innovatives Gärtnern wie etwa Urban Gardening entstanden. Jetzt werden Menschen gesucht, die hier gemeinsam ihre grünen Daumen einsetzen wollen.

    Es werden Menschen gesucht, die gemeinsam ihre grünen Daumen einsetzen wollen. Auf den 2400 Quadratmetern der erweiterten Kleingartenanlage Moosacker sollen je nach Bedarf sechs bis zehn Parzellen entstehen, die zwischen 100 und 400 Quadratmeter groß sein können. 

    Menschen, die sich für dieses Angebot interessieren, werden aufgerufen, sich jetzt zu bewerben. Die Frist dafür läuft bis zum 31. März. In die Bewerbung sollten eine kurze Beschreibung der Gruppe, der Idee des Gärtnerns und der angedachte Flächenbedarf (Richtwert: 30 Quadratmeter pro Person). Ausdrücklich werden Gruppen von Sozial- und Senioreneinrichtungen sowie Aktionsbündnisse zur Förderung von Migration und Integration ermuntert, ihre Bewerbung einzureichen. Sollten mehr geeignete Bewerbungen eingehen als Flächen zur Verfügung stehen, wird das Los entscheiden.

    https://www.urbanes-gaertnern-freiburg.de/de/articles/urban-gardening-st-georgen (mehr …)

  • Fulda: essbare Stadt wird gefördert

    (alerts9

    „Die Stadt ist unser Garten“ – Projekt „Essbare Stadt“ des Umweltzentrums

    05.12.21 – „Essbare Stadt Fulda“ ist ein partizipatives Projekt, welches von den zwei Koordinatorinnen Karolin Sinning und Lena Fockers des Umweltzentrum geleitet und von der Stadt Fulda finanziell gefördert wird. Ziel ist es, die Innenstadt zu einem grüneren, lebendigeren und essbaren Ort zu machen, nach dem Motto „Die Stadt ist unser Garten und unser Lebensraum“.

    Im Rahmen des Projekts werden mehrere Hochbeete an verschiedenen Orten in der Stadt, vor allem in der Innenstadt, gebaut und mit essbaren Pflanzen (Gemüse, Kräuter, Blumen etc.) bepflanzt, die von allen Stadtbewohner*innen geerntet und gegessen werden können. Um den Hochbeetaufbau und um die Pflege kümmern sich zivilgesellschaftliche Initiativen und Gruppen, und übernehmen gemeinschaftlich die Verantwortung für das Gießen und den Zustand ihres jeweiligen Hochbeets. Es stehen bereits Hochbeete am Kronhof, auf dem Hochschulcampus, vor dem Wohnzimmer und dem Studio des Welcome In e.V./Stadtteiltreffs Innenstadt in der Robert-Kircher-Straße und Am Rosengarten sowie am Luckenberg vor Emmas Unverpacktladen. Gepflegt werden die Beete jeweils von einer Gruppe von antonius Wohnen, einer Hochschulinitiative aus Studierenden und Mitarbeitenden, dem Team des Welcome In e.V. sowie verschiedenen Läden am Luckenberg. Die Hochbeete sind aus Europaletten gebaut, welche das Palettenwerk Aloysius Krenzer GmbH und Co. KG aus der Rhön freundlicherweise gespendet hat. Der Großteil der Füllmaterialien wurde durch das Grünflächenamt der Stadt Fulda zur Verfügung gestellt und es wurde beim Bau komplett auf Plastik verzichtet, da dieses den Pflanzen und letztendlich uns Menschen schadet.

    Begleitet wird das Projekt mit einer Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema Urban Gardening (Stadtgärtnern) und ökologische Vielfalt. Im Juni fand schon ein Gartentauschflohmarkt im Umweltzentrum statt, und im August gab es einen interaktiven Workshop zum Thema ökologisches und soziales Gärtnern, woraus sich nun die Gruppe „Essbare Stadt Fulda“ gegründet hat. Diese möchte weitere Urban Gardening Projekte in Fulda entwickeln, auch im Hinblick auf die kommende Landesgartenschau 2023. Des Weiteren ist in Zusammenarbeit mit den Beteiligten für dieses Jahr noch ein winterlicher Laternen-Stadtrundgang rund um die essbaren Hochbeete geplant.

    Am 06. Dezember sind Interessierte herzlich eingeladen, sich nach Anmeldung per Mail (umwaelzzentrum@mailbox.org) um 17 Uhr vor Emmas Unverpacktladen zu versammeln, von wo aus es gemeinsam mit stimmungsvollen Laternen entlang der verschiedenen Hochbeete geht, natürlich unter Einhaltung der dann gegebenen Corona-Regeln.  Mehr Infos rund ums Projekt gibt es auf der Homepage des Umweltzentrums (www.umweltzentrum-fulda.de), sowie den sozialen Medien Instagram und Facebook (essbarestadt.fulda), oder über die oben genannte E-Mail-Adresse. Da das Projekt von Partizipation und bürgerlichen Engagement lebt, freut sich die daraus hervorgegangene Initiative „Essbare Stadt Fulda“ auch über weitere interessierte Menschen, die Lust auf gemeinsames Gärtnern in der Stadt haben.

    https://osthessen-news.de/n11659418/die-stadt-ist-unser-garten-projekt-essbare-stadt-des-umweltzentrums.html

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  • Dresden: Lobbyrabeit des Netzwerks der Gärten

    (POst von Volker auf CP)
    Durch kontinuierliche Lobbyarbeit des Gartennetzwerk Dresden und einen entsprechenden Stadtratsbeschluss werden Gemeinschaftsgärten nun stäker geördert. Es gibt eine Personalstelle im „Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft“ die für die Zusammenarbeit mit den Gemeinschaftsgärten zuständig ist. Herr Viertel gestaltet die Zusammenarbeit sehr hilfsbereit und freundlich. Es gibt ein festes Budget von ca. 10.000 € (abhängig von Haushaltssperre) für die Erstellung und Unterstützung von Gemeinschaftsgärten. Bei Neuanlage von Grünflächen fordern die Bürger immer mehr Gemeinschaftsgärten oder Flächen zur Gärtnerischen Nutzung.
    Dadurch sind dem Zukunftsstadtprojekt „Essbares, öffentliches Stadtgrün“ 3 Flächen von der Stadt vorgestellt worden, die wir als Gemeinschaftsgarten aufbauen können. Das ist an der Magdeburger Straße in Dresden nahe der Dresdener Mühle und dem Alberthafen der Garten „Alberthafen“ und in der Gehestraße der dort in diesem Monat neu eröffnende Garten. Ein Infogarten an der Waldschlösschenbrücke wird gerade noch vom amt für Stadtgrün betreut und von 2 Anglervereinen, dem Stadtgärten e.V. und dem Kleingärtnerverein „Erlenweg“ e.V. unterstützt und soll in 2 Jahren ein öffentlicher, gemeinschaftlicher Garten werden.


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  • Erfurt: 6 Ideen für eine essbare Stadt werden umgesetzt

    (alerts)

    Im Ideenwettbewerb „Urban Gardening“ stehen die Ergebnisse fest. Im Dezember hatte das Garten- und Friedhofsamt zu einem Ideenwettbewerb unter dem Thema „Essbare Stadt“ aufgerufen. Aus 14 Beiträgen wurden nun sechs ausgewählt, die umgesetzt werden sollen.

    „Wir sind beeindruckt von der Kreativität und der Vielfalt der Ideen“, sagt Gartenamtsleiter Dr. Sascha Döll. „Die Teilnehmer haben sich ernsthaft und mit viel Liebe zum Detail mit dem Thema ‘Urban Gardening’ beschäftigt.“

    Der Grundgedanke, das Thema „essbare Stadt“, steht bei allen ausgewählten Beiträgen im Vordergrund. Die eingereichten Konzepte reichen von der Wiederbelebung alter Gemüsesorten bis hin zur Erprobung kaukasischer und asiatischer Gewächse.

    Hochbeet zur Wissensvermittlung

    Ein Hochbeet-Standort soll als Kinderprojekt gestaltet werden und der Wissensvermittlung dienen. Ein weiterer soll von einer Nachbarsgemeinschaft als „pflanzlicher“ Grill mit unterschiedlichen Kräutern genutzt werden. Die gewünschten Standorte werden nun von allen beteiligten Ämtern der Stadtverwaltung geprüft. Aufgestellt werden die Hochbeete dann im April. Sie werden den Wettbewerbsgewinnern von der Stadtverwaltung kostenlos zur Verfügung gestellt.

    Das Garten- und Friedhofsamt bedankt sich ausdrücklich bei den Paten der Hochbeete, die in den letzten zwei Jahren an fünf Standorten im Stadtgebiet betreut wurden. Die Hochbeete werden in den kommenden Tagen abgeholt und überarbeitet, heißt es weiter in der Mitteilung aus dem städtischen Garten- und Friedhofsamt.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/erfurt/sechs-ideen-fuer-die-essbare-stadt-werden-in-erfurt-umgesetzt-id228748445.html (mehr …)

  • Stadt Düsseldorf setzt Projekt „essbare Stadt“ fort

    (alerts)

    Neue Angebote für private und öffentliche Flächen sollen in der City zum Ernten und Pflanzen einladen

    Unter dem Namen „essbare Stadt“ fördert die Stadt Düsseldorf verschiedene Angebote und Projekte. Ziel ist es mehr Nutzpflanzen in die Stadt zu bringen und die Bürger zum Anbauen und Ernten von Obst und Gemüse zu bringen. Die „essbare Stadt“ soll neben ästhetischen Vorteilen auch ökologische und ökonomische Funktionen erfüllen. Das Projekt wurde im vergangenen Jahr gestartet. Im aktuellen Jahr führt die Stadt sechs Projekte fort oder baut sie aus:

    Das Angebot „Bio-Hochbeet auf Bestellung“ richtet sich in diesem Jahr neben Nachbarschaften, Vereinen, Initiativen, Kirchen und Unternehmen auch an Schulen und Kitas. Die Einrichtungen können bei der Stadt Bio-Hochbeet-Komplettsets bestellen.Benötigt wird eine private Fläche für das Hochbeet, die öffentlich zugänglich ist. Die Beete werden zusammen mit Bio-Erde, Ton, Bio-Dünger und Bio-Saatgut geliefert. Ein Schild am Hochbeet weist auf das Projekt und die „Ernte für alle“ hin. Der Aktionszeitraum soll am 01. April, pünktlich zum Beginn der Gartensaison im Frühling, starten.

    Für Schulen wird das Kombinationsförderprogramm „Mach was draus!“ und „Essbare Stadt“ fortgeführt. Schulen können für Umweltprojekte Gartengeräte, Pflanzgefäße, Erde, Pflanzen oder Dünger für insgesamt bis zu 800 Euro beantragen.

    Im Frühjahr werden an Spielplätzen gezielt Johannisbeer-Sträucher geplanzt.

    Die bisherige Förderung alter Obstbaumsorten in öffentlich zugänglichen Pachtflächen von Kleingartenvereinen soll auf private Vorgärten erweitert werden. Voraussetzung dafür ist, dass diese öffentlich zugänglich sind. Kleingärtner, sowie Privatpersonen mit eigenem Vorgarten können so vom Gartenamt Obstbäume zum selberpflanzen und –pflegen erhalten. Wenn die Früchte reif sind, kann jede Nachbarin und jeder Nachbar ernten.

    Das Projekt soll in diesem Jahr stärker beworben werden. Dies soll beispielsweise durch eine zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsarbeit der „Essbaren Stadt“ auf den Rheinischen Bauernmärkten geschehen. Weiterhin soll das Projekt im Rahmen einer mobilen Ausstellung zur Klimaanpassung im Sommer präsentiert werden.

    Die Internetseite zum Projekt Essbare Stadt soll weiter betrieben werden. Hier können auch Förderanträge gestellt werden. jh

    www.duesseldorf.de/essbare-stadt

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  • Masterplan Stadtgrün für Leipzig

    (alerts)

    Mit einem Online-Voting geht es los: Die Stadt will den „Masterplan Grün“ gemeinsam mit den Bürgern erarbeiten. Bis 2020 soll er dem Stadtrat vorgelegt werden.

    Leipzig Bäume und Wiesen kühlen die Stadt, sorgen für Frischluft und Naherholung. Gleichzeitig reduzierten sie Lärm, fördern die Gesundheit und beruhigten den Verkehr. Doch Leipzig wächst, das städtische Bauen verdrängt Grün. Die Stadt will daher die grüne und blaue Infrastruktur sichern und entwickeln. Doch wie? Ein Masterplan Grün, den der Stadtrat möglichst Ende 2020 beschließen soll, wird nun von der Analysephase bis zum finalen Konzeptentwurf gemeinsam mit den Leipzigern entwickelt. Und Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) verspricht, dass der öffentliche Beteiligungsprozess keineswegs als Alibi dienen soll. Auch wenn etliche Leipziger bei den Erfahrungen in Workshops, wie jüngst zur Öffnung des Pleißemühlgrabens, dabei wohl etwas skeptisch sind.

    „Wir müssen permanent kämpfen, dass es für öffentliches Grün Geld und Entwicklungsperspektiven gibt“, sagt Rosenthal und meint, dass eine engagierte Bürgerschaft der Umweltverwaltung dabei den Rücken stärken kann. Konfliktfrei wird das alles nicht verlaufen, schließlich müssten verschiedene Interessen in Einklang gebracht werden – die Debatte um Straßenbäume, für die Parkbuchten verschwinden, ist ein Beispiel dafür. Aber selbst im Stadtrat beschlossene Initiativen haben es schwer: Tausend Bäume müssen laut Luftreinhalteplan jährlich neu gepflanzt werden. In den vergangenen Jahren wurde dieses Ziel allerdings nicht eingehalten.

    Stadt will Flächen zum Erhalt des Stadtgrüns kaufen

    Die Stadt braucht bekanntlich viele neue Wohnungen, Schulen und Kitas. Eine Flächenkonkurrenz bleibt da nicht aus. Rosenthal: „Wenn wir öffentlichen Raum für die Bebauung bereitstellen, müssen wir Argumente haben. Gleichzeitig muss ich aber auch deutlich das Stopp-Schild hochhalten können, wenn Flächen für das Stadtgrün unverzichtbar sind.“

    Der zu erarbeitende Masterplan sehe auch vor, Flächen zu identifizieren, die die Stadt zum Erhalt des Stadtgrüns kauft. Derzeit gibt es keine Anzeichen, dass Leipziger Parks zugunsten von Wohnflächen weichen müssen. Kleingärten und Urban Gardening will die Stadt eher ausweiten. Mehr als 1200 Hektar Fläche in der Messestadt machen allein die Schrebergärten derzeit aus. Dabei spricht Rosenthal bei Grün und Blau bewusst von Infrastruktur, weil Park und Wiesen ebenso wie die Seen und Flüsse wichtig für die urbane Lebensqualität sind.

    Mehr als ein dutzend Beteiligungsformate

    Bei der Erarbeitung des Masterplans Grün wird es mehr als ein Dutzend unterschiedlichster Beteiligungsformate von der Online-Befragung über Bürgerforen, Werkstätten, grünen Laboren bis hin zu Spaziergängen geben.

    „Wir beschäftigen uns seit Anfang diesen Jahres mit der Analyse, das heißt mit der Frage, was leistet die grün-blaue Infrastruktur heute, aber auch wo besitzt sie weitere Potenziale und wo ist sie möglicherweise gefährdet“, erklärt Rüdiger Dittmar, der Leiter des Amtes für Stadtgrün und Gewässer. Schon dabei können sich Interessierte bei einer Online-Befragung einbringen, die am Donnerstag gestartet ist.

    Erstes Stimmungsbild wird bei Bürgerforum erfragt

    Gefragt wird beispielsweise, was den Leipzigern wichtig ist, wie sie Stadtgrün und Gewässer nutzen, was sie stört, aber auch wo sich ihre Lieblingsorte befinden. Die Umfrage ist anonym, läuft bis 31. Mai.

    Ein erstes Stimmungsbild wird in das erste Bürgerforum einfließen. Das ist für den 10. April, 18 bis 20.30 Uhr, Oberlichtsaal der Stadtbibliothek, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11, geplant. Wie die Werkstätten und grünen Labore ablaufen, wird sich zeigen. Dabei können auch Vorschläge gemacht werden. Wichtig sind die vor allem auf Quartiersebene, da die Anwohner ihre Nachbarschaft am besten kennen. Öffentliche Spaziergänge unter dem Motto „GrünGang“ werden ebenfalls angeboten, um den Blick auf das Leipziger Grün zu schärfen. Später soll es weitere Befragungen geben.

    Masterplan soll Ende 2020 vorliegen

    Rosenthal plant, den Masterplan dem Stadtrat 2020 vorzulegen – schließlich sollen erste Maßnahmen im nächsten Doppelhaushalt 2021/22 verankert sein. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fördert die Erarbeitung des Masterplans und übernimmt 50 Prozent der Kosten (158 000 Euro). Dabei wird die Freiraum-Strategie „Lebendig grüne Stadt am Wasser“ im Masterplan konkretisiert. „Seine Leitthemen sind Klima, Gesundheit, Biodiversität, Mobilität und Umweltgerechtigkeit“, so Dittmer

    http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Stadt-will-Masterplan-Gruen-gemeinsam-mit-den-Buergern-erarbeiten


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  • Integrierte urbane Gärten: Vernetzung, Beratung und Anschubfin für Gärten in Marzahn

    (Mail)

    Projektauftakt „Integrierte urbane Gärten“

    Pressemitteilung vom 25.10.2018

    Eigenes Gemüse im Schulgarten anbauen können, frische Kräuter aus dem Nachbarschaftsgarten ernten, Fachsimpeln und Netzwerken mit anderen Garteninitiativen aus Marzahn-Hellersdorf – das sind die Ziele des Projekts “Integrierte urbane Gärten – Schul- und Nachbarschaftsgärten in Marzahn-Hellersdorf“, welche die GRÜNE LIGA Berlin als Projektträger im Bezirk Marzahn-Hellersdorf verfolgt.

    Vergangenen Dienstag, am 16. Oktober 2018, war die Selma-Lagerlöf-Grundschule in Marzahn-Nord Gastgeber für die öffentliche Auftaktveranstaltung und zeigte der interessierten Nachbarschaft, Lehrerinnen und Lehrern der umliegenden Schulen und Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirks- und Grünflächenamt, wie ein funktionierender Schulgarten aussehen kann. Mit tatkräftiger Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, dem Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen Johannes Martin und der Geschäftsführerin der Grünen Liga Berlin Karen Thormeyer wurden zum Projektauftakt zwei Apfelbäume gepflanzt. Die alten Sorten “Kaiser Wilhelm” und “Hasenkopf” ergänzen nun den vielfältigen Schulgarten. Herr Kurz, engagierter Klassenlehrer und Verantwortlicher des Schulgartens, versorgte die Gäste mit Unterstützung seiner dritten Klasse mit selbst gemachter Kürbissuppe und Mangold-Tomaten-Häppchen aus dem Schulgarten und bewies, wie schmackhaft die frische Ernte ist.

    Das Projekt “Integrierte urbane Gärten” bietet Schulen, Nachbarschaften sowie bestehenden Garteninitiativen konkrete Hilfestellungen zu fachlichen Fragen und unterstützt neu entstehende Garten-Standorte mit einer Anschubfinanzierung und Vernetzungstreffen. Weitere Bausteine des Projektes ist die Begleitung und Evaluierung einer im Bezirk entstehenden Gartenarbeitsschule sowie der Umsetzung eines Schulgartenwettbewerbs im Jahr 2019. Auf diese Weise sollen langfristige Synergien zwischen den verschiedenen Garteninitiativen im Bezirk entstehen. Das Projekt wird über das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf vom Programm Soziale Stadt/Netzwerkfonds im Zeitraum August 2018 bis Dezember 2020 gefördert.

    Träger: Grüne Liga (mehr …)

  • Gemeinderat Freiburg: UG wird gefördert (Flächen)

    (Gu, alerts)

    Es ging ums grüne Ganze: Baumbestand, Fällungen und Neupflanzungen, Fassaden- und Dachbegrünung, Kleingärten, Urban Gardening. Der Gemeinderat unterstützt die Linie der Stadtverwaltung. Konkretes Ergebnis: Die 16 Jahre alte Baumschutzsatzung wird aktualisiert und wird wohl höhere Bußgelder für Baumfrevler enthalten. Und das Konzept fürs Gärtnern in Freiburg enthält einige Neuerungen, wie zum Beispiel Gemeinschaftsgärten.[…]

    Einig war sich das Gremium, dass die Verwaltung künftig Verstöße schärfer ahnden soll. „Das zahlen Bauträger feixend aus der Portokasse“, sagte Wolf-Dieter Winkler von Freiburg Lebenswert / Für Freiburg (4 Mandate) und schilderte den Fall an der Wintererstraße. Dort habe der Investor absichtlich Bäume beschädigt, um sie anschließend fällen zu können. Der Baggerfahrer habe sogar umständlich in den spitzen Winkel des Grundstücks fahren müssen. „Die 6000 Euro Strafe entsprachen dem Gegenwert von einem Quadratmeter Wohnfläche.“ Auch Maria Viethen von den Grünen (11 Mandate) sieht „handfeste finanzielle Interessen“.

    Eine größere Bedeutung soll der Dach- und Fassadenbegrünung zukommen. Die Verwaltung prüft den gemeinsamen Antrag einer inzwischen ungewöhnlichen Koalition aus Grünen, FL / FF und FDP (2 Sitze), wonach grüne Dächer und Fassaden die Regel werden sollen.

    Mehr Möglichkeiten zum öffentlichen und teilöffentlichen Gärtnern soll, so Baubürgermeister Haag, das neue Konzept eröffnen, das im Gemeinderat auf große Zustimmung stieß. „16 Jahre lang haben wir auf den Kleingartenentwicklungsplan gewartet“, sagte Stadtrat Walter Krögner. Das Ergebnis sei „sehr positiv“.

    Das Stadtplanungsamt hatte 200 Hektar an gärtnerisch genutzten Flächen analysiert. Bei etwas mehr als der Hälfte handelt es sich um Kleingärten. 42 Prozent befinden sich an Feld- und Rebflur oder am Waldrand. Mieter- und Nachbarschaftsgärten sowie Urban Gardening machen drei Prozent aus. Nicht berücksichtigt sind private Hausgärten.

    Laut Umfrage möchte ein Viertel der Freiburger gärtnern, vor allem Frauen und Jüngere. Die Hälfte hätte gerne einen eigenen Garten, die anderen können sich auch Mischformen vorstellen, für die sich die 20- bis 40-Jährigen am ehesten erwärmen können. Alle eint der Wunsch, möglichst langfristig und in der Nähe der eigenen Wohnung zu gärtnern.

    Die Verwaltung will nun den Bestand einerseits sichern, aber auch umstrukturieren. Dabei geht es um Zugänge, flexiblere Parzellen, kürzere Pachtzeiten. Aber auch in die Planung neuer Baugebiete sollen Nachbarschaftsgärten frühzeitig integriert werden. Ganz konkret will das Stadtplanungsamt drei Flächen fürs Gärtnern öffnen: Im Quartier „Auf der Haid“, wo die städtische Wohnungsgesellschaft mehrgeschossige Gebäude plant, könnten auf dem vorgesehenen Grünzug Gärten für die Bewohner entstehen. Der Grünstreifen auf dem Kappler Tunnel, der für die Verlängerung der Stadtbahn nach Littenweiler freigehalten wird, böte Platz für zeitlich befristetes Urban Gardening auf unterschiedlichen Parzellen. Und in St. Georgen könnte die Kleingartenanlage Moosacker erweitert werden.

    „Unsinnig“ findet die Fraktion FL / FF, so viele Gemeinschaftsgärten realisieren zu wollen. Sie enthielt sich der Stimme, während alle anderen Fraktionen zustimmten. Gleichwohl äußerte auch Grünen-Stadtrat Eckart Friebis Kritik im Detail. Viele Parzellen seien zu groß, befänden sich in bester Lage, dafür bezahlten die Pächter gerade mal 2,50 Euro im Monat. „Ein enormes Privileg für eine kleine Minderheit.“ Er plädierte dafür, Kleingärten zu halbieren oder zu dritteln und „Kleingarten-Dynastien“ zu verhindern.

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wer-in-freiburg-unerlaubt-baeume-faellt-soll-hoehere-strafen-zahlen–157329351.html (mehr …)

  • Stadt Eschweiler stellt Fläche und will GG initiieren

    (Gu, alerts)

    Stadt stellt Bürgern große Fläche bereit

    Als Abschluss der Seniorenwoche lädt die Stadt Eschweiler in Kooperation mit den Vereinen Generation Gemeinsam und Bine alle interessierten Bürger zu einem offenen Ideenaustausch zum Thema Nachhaltiger Gemeinschaftsgarten in Eschweiler ein.

    Konkret soll es dabei um Möglichkeiten zur gemeinschaftlichen Gestaltung einer innerstädtischen Grünfläche im Bereich der Kaiser-/Bergrather Straße gehen. Diese 1500 Quadratmeter große Fläche, die an einen Kinderspielplatz angrenzt, stellt die Stadt zur kreativen und nachhaltigen Nutzung zur Verfügung.

    Beim Gemeinschaftsgärtnern können die Bürger die Flächen nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten und nutzen können, zum Beispiel für den Anbau von Gemüse. Dadurch schaffen Gemeinschaftsgärten einen Rahmen für Naturerfahrung, gleichzeitig aber auch für Begegnung und Gemeinschaft, und zwar unabhängig von Alter, Herkunft und Kultur. Ganz nebenbei unterstützen sie aber auch die biologische Vielfalt sowie den Klimaschutz in der Stadt.

    Der Ideenaustausch startet am Freitag, 12. Oktober, um 14 Uhr direkt vor Ort. Er ist als offene Veranstaltung ausgelegt, so dass Interessierte jederzeit dazu stoßen können.

    https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/eschweiler/stadt-stellt-buergern-grosse-flaeche-bereit_aid-33449479 (mehr …)

  • Amt für Sraßennban in Villingen-Schwennnigen verschenkt Hochbeete

    (Gu, alerts)

    Eine grüne Idee stellte das Amt für Straßenbau beim Umweltzentrum Schwenningen vor. Das Projekt wurde von der Abteilung Stadtgrün initiiert. Es heißt „gemeinsam Gärtnern“, und es handelt sich dabei um die Idee, mehr kleinräumige Stadtgärten zu realisieren. Dafür möchten sie engagierten Gärtnern, mit Interesse an dem Projekt, Hochbeete im Palettenformat spendieren.

    Die Paletten-Gärten, eine Form des Urban Gardening, des städtischen Gärtnerns, sollen an öffentlichen Plätzen, wie zum Beispiel beim Lerngarten auf dem Landesgartenschau-Gelände, aufgestellt werden. Spannend findet Till Kohler, Freiraumplaner des Projekts, vor allem, dass dieses Projekt Leute mit demselben Hobby zusammenbringt. Somit ist es für das neunköpfige Team eher eine gesellschaftliche als eine professionell gärtnerische Angelegenheit. Der andere Gedanke des Projekts, erklärt Kohler, sei, dass die Stadt im ständigen Wachstum ist und „unser grünes Paradies“ immer weiter verbaut werde. „Die inneren Grünflächen werden deshalb immer wichtiger,“ erklärt Kohler.

    Der Ursprung dieser Gärten finde sich bei den Schrebergärten, doch die sind mittlerweile sehr schwer zu bekommen und werden häufig nur noch vererbt, berichtet er. Das Projekt solle vor allem auch für Behinderte und ältere Menschen interessant gemacht werden, da sie durch die Höhe der Gärten weniger Probleme mit dem Bücken hätten. Ebenfalls ist es „interessant für Menschen, die keinen Garten haben, und dennoch am Gärtnern interessiert sind“, sagt Oxana Brunner, Sprecherin der Stadtverwaltung. Die Standorte der Beete seien bisher nicht festgelegt und sollen je nach Interesse festgelegt werden. An die Interessenten habe die Abteilung Stadtgrün keine Anforderungen. „Alle, die Interesse haben, und es sich zutrauen, können einen Garten bekommen,“ sagt Till Kohler. Auch Gruppen, wie Schulklassen oder Altersheime können sich hierfür bei den Zuständigen melden, um ein Paletten-Hochbeet zu erhalten.

    Einer dieser Paletten-Gärten sei circa einen Quadratmeter groß und kostet das Umweltzentrum rund 100 Euro. Beim Bepflanzen der Beete können die Gärtner von Blumen bis Kräuter alles anbauen, „ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt,“ sagt Ulrike Wannenmacher, ebenfalls Freiraumplanerin. Bei Fragen zum Saatgut steht das Team auch jederzeit zur Verfügung. Bis Ende Oktober können sich hierfür Interessenten bei der zuständigen Abteilung Stadtgrün, bei der Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen melden und ein Beet bestellen. Das Team um Till Kohler sieht viele Entwicklungsmöglichkeiten und hofft dann im Frühjahr 2019, mit dem Projekt anfangen zu können und so die Stadt Villingen-Schwenningen ein bisschen grüner zu machen.

    https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/villingen-schwenningen/Neues-Projekt-in-der-Doppelstadt-Ein-Stueck-gruenes-Paradies-schaffen;art372541,9913156 (mehr …)

  • Förderprogramm der Stadt Würzburg auch für urban gardening

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    Die Häuser in Würzburg sollen grün werden. Die Stadt startet ab sofort deshalb ein Förderprogramm für Fassadenbegrünung. Wer seine Häuserfassade mit Pflanzen bestückt erhält einen Zuschuss. Auch Projekte wie Urban Gardening für die Selbstversorgung oder Gemeinschaftsgarten-Projekte können von dem Programm profitieren. Es gibt Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro. Für eine Baumpflanzung kann es bis zu 1.500 Euro möglich. Maximal werden 50 Prozent der Gesamtkosten von der Stadt übernommen.

    mehr Infos: http://www.wuerzburg.de/de/themen/umwelt-verkehr/oeffentliches-gruen–stadtwald/414953.Foerderprogramm-Begruenung.html (mehr …)

  • GG in Ratingen Ost einen großen Schritt weiter

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    Pünktlich zum Frühlingsanfang startet das Urban Gardening Projekt in Ratingen-Ost. Nachdem der Bezirksausschuss Mitte bereits zugestimmt hatte, gab nun auch der Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung „grünes Licht“ für das Urban Gardening Projekt am Frommeskothen/Ecke Oststraße.
    Im letzten Frühjahr hatte sich eine erste Initiative im Zuge der Online-Umfrage „Urban Gardening – gemeinsam gärtnern und mehr“ gefunden, die das Amt für Kommunale Dienste durchgeführt hatte. Die Standortsuche in den am meisten gewünschten Stadtteilen Mitte, Ost und Lintorf konnte nun erfolgreich abgeschlossen werden. In der Zwischenzeit hat die kleine Interessengruppe um Gunhild van Offern und Sabine Kitschke Ideen gesammelt, mehrere Urban Gardening Projekte in Wuppertal besichtigt und der Verwaltung ein erstes Konzept vorgestellt. Aus Sicht der Verwaltung ist dieses am Standort Frommeskothen/Ecke Oststraße, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bienenzuchtverein, sehr gut umsetzbar. Auch die ersten Kooperationen wurden schon angekündigt: Die lokale Agenda 21, die Volkshochschule sowie der Bienenzuchtverein haben im Vorfeld ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert.
    Im nächsten Schritt werden nun weitere Interessenten und Mitstreiter gesucht, die Freude an der Idee „Urban Gardening“ und am gemeinsamen Gärtnern haben, gleich welchen Alters und Herkunft. Gerne möchte die Initiative auch mit Schulen und Kindergärten in Kontakt kommen, denn es soll u.a. auch ein „grünes Klassenzimmer“ entstehen […]

    http://www.stadt-ratingen.de/buergerservice/pressemitteilungen/archiv2017/pmBeginn_Urban_Gardening.php (mehr …)

  • Essen: Geld auch für Gemeinschaftsgärten durch Grüne Hauptstadt Europas

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    [….] und im September wird die Altendorfer Straße mittels Pflanzkisten zum längsten Garten des Reviers.
    Auch im Gemeinschaftsgarten von Petra Fiedler und ihren Mitstreitern wurde ein Bürgerprojekt bewilligt. „Wir bauen Hochbeete für Ältere, die sich beim Gärtnern nicht mehr so gut bücken können“, berichtet sie. 1000 Euro gibt das Projektbüro dazu. Kurse zu bestimmten Gartenthemen („zum Beispiel, wie man Saatgut gewinnt“) sind ebenfalls geplant. Und es soll einen Sensenkurs geben, damit die Streuobstwiese in der Nähe von Hand gemäht werden kann.
    „Gemeinschaftsgärten sind für mich Stadtteilzentren unter freiem Himmel“, sagt Petra Fiedler. „Menschen kommen zusammen, man ist in der Natur, und das mitten in der Stadt […]

    Das Budget beträgt 16,25 Millionen Euro

    Mit der Wiederaufforstung und dem Emscher-Umbau sammelte das Team um Umweltdezernentin Simone Raskob entscheidende Punkte, um die Mitbewerber auszustechen. Am Budget von 16,25 Millionen Euro beteiligt sich die Stadt mit fünf Millionen. […]
    Wie schon bei der Kulturhauptstadt 2010 sollen Scharen von Freiwilligen mithelfen, den Slogan „Erlebe dein Grünes Wunder“ wirklich mit Leben zu füllen. Noch werden „Volunteers“ gesucht, rund 180 Helfer zählt das Projektbüro bis jetzt. […]

    http://www.ikz-online.de/region/stadt-essen-feiert-eroeffnung-der-gruenen-hauptstadt-europas-id209333311.html (mehr …)

  • Stadt Lüneburg stellt Hochbeete auf

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    Die Stadt plant, insgesamt 24 Hochbeet-Kisten aufstellen zu lassen: Sechs von ihnen im Scunthorpe-Park, zehn Stück im Clamart-Park, sechs im Park am Krankenhaus und zwei im Rathausgarten.

    „Aber nur, wenn sich ausreichend Sponsoren für die Kisten finden – und Menschen oder Gruppen, die die Beete pflegen“, erklärt Constanze Keuter, Grünplanerin der Stadt. „Die Idee von ‚Urban Gardening‘ ist ja die, dass nicht etwas von oben vorgegeben wird, sondern dass die Initiative aus der Bevölkerung kommt. Als Stadt schaffen wir dafür lediglich die Rahmenbedingungen.“

    In Phase eins können sich ab sofort mögliche Sponsoren für die Pflanzkisten bei der Grünplanerin melden. Das Modell soll einheitlich für das Stadtgebiet und hochwertig sein. Infrage kommt etwa ein Bausatz aus Natur-Lärchenholz, inklusive Noppenmatte und Mausgitter für rund 350 Euro. Die Maße der Kiste sind zweimal ein Meter. Das Beet ist 85 Zentimeter hoch. „So kommt man von allen Seiten und rückenschonend an die Pflanzen ran“, so die Stadt-Mitarbeiterin. Wer jetzt schon weiß, dass er ab dem Frühjahr 2017 die Patenschaft und Pflege einer Pflanzkiste übernehmen möchte, kann sich aber auch schon jetzt bei der Stadt melden. Paten können Einzelpersonen und Familien, aber auch Vereine, Einrichtungen oder etwa Kitas sein.

    Im Herbst und Winter werden die Holzkästen in den Werkstätten von Job.Sozial zusammengebaut. „Wer Lust hat, selbst Hand anzulegen, kann sich melden und in den Werkstätten helfen“, ergänzt Constanze Keuter. In Phase 3 geht es dann ans Eingemachte: Wer übernimmt die Pflege? Wer spendet Erde? Wer spendet Pflanzen oder Saatgut? Die Stadt lässt Wassertanks in den Parks aufstellen, damit die Paten ihre Gießkannen füllen können, und dann kann es endlich losgehen.
    […]
    http://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/eigener-salat-mitten-stadturban-gardening-eigener-salat-mitten-stadt-6675107.html (mehr …)