Schlagwort: Stadt fördert GG

  • Dortmund: Querbeet will GG auf IGA

    (NL)
    wie wollen wir in Zukunft gärtnern? Wie wollen wir in Zukunft leben? Das sind Fragen, die wir auf der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 in Huckarde beantworten dürfen. Nach Möglichkeit mit einem echten Gemeinschaftsgarten und die ganze Saison über. Wir – das sind Querbeet Dortmund und alle Gärten, Institutionen, Stellen und Vereine, die kooperieren wollen.

    Ihr wollt mit darüber nachdenken, Ideen entwickeln, mit aufbauen, Info- und Betreuungsjobs übernehmen? Zeigen, wie gesunde Ernährung in jeden Haushalt kommen kann? Vermitteln, wie man in Kita und Schule Obst und Gemüseanbau behandelt? Dann seid ihr herzlich erinnert und eingeladen zum großen Vorbereitungstreffen

    Dienstag, 4. November 2025 (mehr …)

  • Leipzig: Stadt fördert den Stadtgarten H17

    (NL)
    es gibt gute Neuigkeiten – wir haben nach langem Bangen zum Wochenbeginn endlich einen positiven Förderbescheid der Stadt Leipzig bekommen – das ist eine große Erleichterung!

    Gleichzeitig bleibt immer noch eine große Lücke von über 500 Euro, um die verdreifachte Grundsteuer zu stemmen. Auch den Eigenanteil zum städtischen Förderprojekt müssen wir finanzieren. 

    Und dann wurden uns schon zum zweiten Mal teure Outdoor-Stromkabel geklaut 🙁 Immerhin haben die Diebe diesmal die tollen Atlanten der Heinrich-Böll-Stiftung mitgeklaut, um sich weiterzubilden (mehr …)

  • Braunshweig: QUARTIER:Garten erhält Finanzierung

    Wir haben letztes Jahr zum Teil diese Arbeit durchgemacht, um unsere Initiative in den städtischen Haushalt finanziell zu verstetigen – mit Erfolg! 

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  • Monheim am Rhein: Stadt weist Flächen aus und macht Befragung

    Urbanes Gärtnern macht Spaß, ist nachhaltig und kommt als Angebot nun auch nach Monheim am Rhein: Künftig sollen zwei große Anbauflächen für die gemeinschaftliche Gartenarbeit zur Verfügung gestellt werden. Im Mitmach-Portal startet jetzt eine Befragung, die dabei helfen soll, das Projekt maßgeschneidert an den Start zu bringen. Hier können die Bürgerinnen und Bürger der Stadtverwaltung ganz konkret mitteilen, wie sie sich ihr ideales Urban-Gardening-Projekt vorstellen und welche Voraussetzungen für sie idealerweise erfüllt sein sollten, damit sie selbst zu Spaten und Gießkanne greifen.

    Seit den 70er-Jahren sind Gemeinschaftsgärten auf dem Vormarsch und liegen mehr denn ja im Trend. Kein Wunder, denn sie verbessern das Mikroklima, ermöglichen ressourcenschonenden Anbau, schaffen gemeinschaftliche Biotope innerhalb der Stadt und bereichern das städtische Zusammenleben.

    Dafür stellt die Stadt zwei Flächen in beiden Stadtteilen zur Verfügung, die in neuen Wohngebieten eingebettet sind und viele Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Im Baumberger Osten soll künftig auf 5.000 Quadratmetern gemeinsam gegärtnert werden können. Die zweite Fläche liegt im Monheimer Süden: Im Pfingsterfeld wird eine Streuobstwiese mit 3.300 Quadratmetern für die Stadtgemeinschaft zur Verfügung gestellt.

    Bürgermeister Daniel Zimmermann ist das Thema wichtig: „Klimafreundlichkeit, fairen Handel und ein ausgewogenes Stadtklima haben wir uns als Stadt schon lange als strategische Ziele gesetzt. Im Großen sieht man das am Klimaschutzkonzept, das Monheim am Rhein bis 2035 klimaneutral machen soll“, betont Zimmermann. „Urban Gardening bietet die schöne Möglichkeit, auch im Kleinen und mit eigenem Engagement etwas zu verändern, Bio-Lebensmittel anzubauen, saisonal zu essen und sich einzubringen. Das möchten wir allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen – auch ohne eigenen Garten.“

    Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Stadtverwaltung die Konsultation auf der städtischen Mitdenken-Plattform gestartet und freut sich ab sofort auf die Anregungen der Monheimerinnen und Monheimer. Die Befragung ist direkt unter [extern]www.mitdenken.monheim.de oder über das städtische Mitmach-Portal unter [intern]www.mitmachen.monheim.de zu erreichen.

    Mit Engagement zum Gemeinschaftsgarten

    Ziel der bis zum 25. Juni zum gemeinsamen Mitdenken einladenden Konsultation ist es, das Thema Urban Gardening möglichst vielseitig und angepasst an die Voraussetzungen in Monheim am Rhein umzusetzen. Die beiden städtischen Anbauflächen und nötigen Organisationsstrukturen sollen so vorbereitet werden, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an den Gemeinschaftsgärten beteiligen können. Denn was aus den beiden Gartenflächen wird, liegt letztlich in der Hand der Monheimerinnen und Monheimer.

    Die Antworten aus der Konsultation arbeitet dann das Team der städtischen Grünflächen-Abteilung direkt in die weiteren Projektvorbereitungen mit ein. Entstehen soll so ein Konzept, das die Betreuung und Pflege der urbanen Gärten sicherstellt. Ergänzend hinzu kommen außerdem die Ergebnisse der beiden Bürgerschaftsabende zu den geplanten Wohngebieten.

    Befragung mit den Ergebnissen: https://mitdenken.monheim.de/projects/608a14c6-82bc-4dbf-a9da-6384a41d515a/view/answers
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  • Karlsruhe: Garten am Ostring wird eingeweiht

    nach fast zwei Jahren intensiver Vorbereitungsphase dürfen wir Sie als Gartenbauamt sowie im Namen des Vereins Mitmach-Gartens Ostring e.V. ganz herzlich zur Einweihungsfeier des neuen Urban Gardening Standortes in Karlsruhe einladen.

    Mittlerweile bewirtschaften fast 30 aktive Mitglieder
    des Vereins Mitmach-Garten Ostring e. V. das fast
    5 700 Quadratmeter große Gelände. Der Ort soll
    nachbarschaftliche Begegnungen ermöglichen
    sowie Kultur- und Naturerfahrung für Alle schaffen.
    Dabei sind die Motivationen und Fertigkeiten der
    Gruppenmitglieder so unterschiedlich wie die Mitglieder
    unserer Gesellschaft. Was Sie jedoch alle eint ist das
    Interesse an Biodiversität, sozialer Begegnung und einer
    nachhaltigen Bewirtschaftung.
    Die Vielfalt der Mitglieder schafft insbesondere auch
    Raum für unterschiedliche Ideen, Aktivitäten und
    Schwerpunkte wie zum Beispiel:
    … mit dem Karlsruher Institut für Technologie eine
    Lärmschutzmauer aus Stroh und nachhaltigen Materialien
    zu errichten.
    … Sand- und Totholzhaufen anzuhäufen, um der Tierwelt
    diversere Aufenthalts-, Nist-, und Speiseangebote zu
    ermöglichen.
    … biologische Kräuter für die gemeinwohlorientierte
    Karlsruher Kulturküche anzubauen, um Menschen
    eine günstige, warme und schmackhafte Mahlzeit zu
    ermöglichen.
    … der eigenen Familie Zugang zu Nachhaltigkeit und
    angenehmen Aufenthalt im Grünen zu ermöglichen.
    … einen gemütlichen Treffpunkt mit einem Bachlauf
    anzulegen.
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  • Karlsruhe: Ideenwerkstatt für GG Ostring war gut besucht

    (Mail)

    unserer Ideenwerkstatt zum Gemeinschaftsgarten am Ostring: Das Interesse war groß, es haben ca. 50-60 Personen teilgenommen.

    Auch die Lokalzeitung berichtete über die Veranstaltung: https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/platz-fuer-naschgemuese-beim-rintheimer-feld-soll-karlsruhes-groesstes-urban-gardening-projekt-entstehen

    Nun sind wir auf der Suche nach einem Verein, der die Trägerschaft übernehmen möchte (mehr …)

  • Berlin: Konkrete Planung für den Schleifengarten

    (NL9

    […]
    Beim Schleifengarten tut sich viel, dank des tollen Engagements der Projektpartner und von vielen Helferinnen und Helfern aus den Bornholmer Gärten und dem Kiez. Inzwischen sind die alten Garagen mit Hilfe der früheren Mieterinnen und Mieter abgerissen, ebenso die bisherigen Zäune. Die Fläche wurde mit Unterstützung des Bezirksamts Pankow geebnet. Ein neuer Zaun mit großem Tor kommt im Januar oder Februar. Zum Jahreswechsel geht die Fläche vom Stadtbezirk an den Kleingartenverein Bornholm I e.V. über. Bis dahin darf die Baustelle nicht betreten werden.
    Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Bezirk sowie der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die das Pilotprojekt vorantreiben und großzügig fördern, sowie der gemeinnützigen Gesellschaft soulgardenberlin, die den Prozess zum Aufbau des Schleifengartens begleitet und organisiert, wurden schon viele Schritte in die Wege geleitet – darunter öffentliche Kieztreffen und eine Beteiligung über unsere Homepage www.schleifengarten.de. Für das berlinweite Pilotprojekt für einen Gemeinschaftsgarten als Teil einer Kleingartenanlage wurde nun auch die Förderung durch die Senatsverwaltung bewilligt. Da sie nur für dieses Haushaltsjahr gilt, bestellt eine Arbeitsgruppe bereits eine Grundausstattung mit Gewächs- und Gerätehaus, Materialien für Hochbeete sowie Arbeits- und Gartengeräte. Unsere Kleingartenanlage rechnet alles noch bis Dezember ab, zum Jahresanfang wird das Material geliefert und im Verein zwischengelagert. Im neuen Jahr kümmern wir uns auch um einen Anschluss von Wasser und Strom auf dem Gelände. Der Rest hängt von Euch Schleifengärtnerinnen und Schleifengärtnern ab. Dafür wurden ja schon Arbeitsgruppen gebildet – vielen Dank dafür!

    Was ist bei dem Projekt grundsätzlich zu beachten? Es handelt sich um einen Gemeinschaftsgarten auf einer Kleingartenfläche. Deshalb ist klar: Der Schleifengarten ist vorrangig ein Garten zum Gärtnern in Gemeinschaft, als Naturerlebnis auch für Kinder und sozialer Ankerpunkt für unseren Kiez. Als Teil der Kleingartenanlage orientiert er sich an der Gartenordnung des Bezirksverbandes der Kleingärtner, die naturnahes Gärtnern vorschreibt. Also: viele Nutzpflanzen, kein Dünger, nicht alles kann mit Geräten und Möbeln vollgestellt werden. Die Fläche ist zudem gemeinnützig und alle Nutzerinnen und Nutzer sollten bitte Rücksicht auf die umliegenden Gärten nehmen. Das schließt einige gewünschte Nutzungen aus und das sollten alle von vornherein wissen: Der Garten wird kein Spielplatz (Trampolin), kein Freizeitpark (Pool oder Sauna), keine Hundewiese (dafür ist die Fläche leider zu klein). Es darf auch keinen gewerblichen Verkauf von Speisen und Getränken geben, eine Abgabe gegen Spenden ist allerdings erlaubt. Keine Sorge, viele Eurer Ideen und Vorschläge werden trotzdem möglich sein und gemeinsam umgesetzt: eine bunte Gemeinschaftsfläche, viele Hochbeete, neue Ideen zum Bauen, Gärtnern und Gestalten. Wir laden Euch zum Austausch mit uns Gärtnerinnen und Gärtnern von Bornholm I ein und stehen für Hilfe und Beratung jederzeit zur Verfügung.

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  • neuer IG in Fürth startet – Stadt gab 120.000 Euro

    (alerts)

    Zwischen wuchtigen Wohnblöcken auf der Hardhöhe entwickelt sich eine grüne Oase. Der neue Interkulturelle Garten zwischen Volta- und Gaußstraße ist an Ostern zum Leben erwacht. 14 der 22 Hochbeete sind bereits in festen Händen. Die ersten Gartenfreunde haben schon mit dem Bepflanzen begonnen.

    Das Vorbild des 2007 eröffneten Stadtgartens an der Uferpromenade macht Schule. Auch auf der Hardhöhe können Menschen eines Wohnquartiers ohne eigene Gärten nun nach Herzenslust Früchte und Gemüse anbauen. Urban Gardening heißt das Zauberwort. Weniger streng reglementiert und viel überschaubarer als eine Kleingartenkolonie wird das Gärtnern zum Gemeingut.

    Dass in dem eingezäunten 1500 Quadratmeter großen Grünzug auf der Hardhöhe noch Wasser- und Stromanschluss fehlen, kann den Elan der Pioniere nicht bremsen. Für den Anfang reicht die Ausstattung allemal. Die jeweils 4,5 Quadratmeter großen Hochbeete sind randvoll mit Planzerde gefüllt. Im hölzernen Gerätehaus können alle Utensilien sicher verstaut werden. Eine öffentliche Toilette hat die Stadt in der Nähe an der Soldnerstraße aufgestellt.

    […]

    Einweihung Ende Mai

    Der Rasen ist angesät, der zentrale Weg muss noch gepflastert werden. Ende Mai, wenn alle Restarbeiten erledigt sind, soll Einweihung gefeiert werden. Bis dahin hält Helga Balletta, die Vorsitzende des Vereins der Interkulturellen Gärten, noch einige Hochbeete für Interessenten frei. Zwei der Pflanztröge sind zudem als Gemeinschaftsbeete vorgesehen. Das soll die soziale Struktur auflockern.

    Ohnehin ist die grüne Oase ein Ort der Begegnung und kein Revier für Eigenbrötler. 120.000 Euro hat sich die Stadt das Projekt zur Verbesserung des Wohnklimas auf der dicht besiedelten Hardhöhe kosten lassen. 10.000 spendete der Lions Club, weshalb die Anlage nun den Namen Lions-Garten trägt.

    Auch ohne Zaun und fest vergebene Beete macht Urban Gardening in Fürth Boden gut. Sehr gut angenommen werden nach Helga Ballettas Worten die frei zugänglichen Hochbeete in der Friedensanlage an der Rednitz. Dass hier nichts verwahrlost, dafür sorgen einige Hobbygärtner. Vor dem Garten an der Uferpromenade werden jetzt zwei sogenannte Naschbeete zur Selbstbedienung aufgestellt.

    Weitere öffentliche Pflanzzonen gibt es im Hof der Volkshochschule in der Hirschenstraße, bei der Volksbücherei in der Fronmüllerstraße und an der Heilig-Geist-Kirche auf der Hardhöhe. Außerdem werden noch Hochbeete an der Humanistischen Schule angelegt. Wer solche Beete betreuen will, kann sich jederzeit beim Interkulturellen Gartenverein wenden.

    https://www.nordbayern.de/region/fuerth/es-geht-los-hardhohe-hat-jetzt-einen-interkulturellen-garten-1.8829538


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  • GG in Neu-Ulm: Stadt lässt Brunnen bohren

    (Gu, alerts)

    Wo früher die Stadtgärtnerei stand, betreiben zwölf Neu-Ulmer einen Gemeinschaftsgarten.

    Lauch und Karotten sind noch klein, aber der Fenchel hat schon Knollen angesetzt. Dazwischen blüht Phacelia als Bienenweide. Die Beerensträucher sind bereits abgeerntet, und am Apfelbaum hängen Früchte, obwohl dieser Gemeinschaftsgarten im Neu-Ulmer Stadtteil Vorfeld erst im Mai angelegt worden ist. „Der Baum und die Sträucher stammen noch von der Landesgartenschau 2008“, erklärt Mario Koch.

    Der 46-Jährige ist einer der zwölf Hobbygärtner, die seit drei Monaten im „Efeuweg“ auf gut 300 Quadratmetern der einstigen Stadtgärtnerei pflanzen, gießen, hacken, jäten, ernten und nochmal gießen. Zum Glück liegt der Garten nachmittags im Schatten einer Reihe hoher Birken.

    Die Stadt hat einen Brunnen bohren lassen und Hackschnitzel für die Wege besorgt. „Steine für die Brunnenumrandung und lehmige Erde haben wir über Kleinanzeigen geschenkt bekommen“, sagt Koch. Pflanzgut bringt jeder selbst mit, und die Schrebergärtner der benachbarten Kleingartenanlage Schwaighofen haben den Urban-Gardening-Betreibern übrige Ableger geschenkt.

    Rentner Peter Siehler hatte früher selbst einen Garten, der ihm aber zu viel wurde. Jetzt teilen sich die zwölf die Arbeit. „Wir sprechen uns über eine Whats-App-Gruppe ab, wer bereits alles gegossen hat oder was gerade reif ist“, erzählt Petra Unseld (49). CSU-Stadträtin Annette Neulist (51), früher bei den Grünen, wollte schon immer mal gärtnern, traute sich aber einen Eigenanbau nicht zu. Sie findet Urban Gardening „genial gut“, und Mitstreiterin Verena Ochmann (67) baut nun Bohnen und Chinakohl an, obwohl sie weder einen Balkon noch einen Hausgarten hat.

    Der biologische Anbau wird großgeschrieben: Das heißt, Blattläuse werden mit Schmierseife bekämpft, Beikraut wird von Hand rausgezupft, und gedüngt wird mit Komposterde vom Breitenhof und mit Brennnesseljauche. Bloß am Montag wurde diese extrem stinkende Jauche nicht angesetzt, denn Oberbürgermeister Gerold Noerenberg hatte seinen Besuch angekündigt. Er brachte Samentütchen etwa für bunte Schnittblumen und Stangenbohnen mit. Er wolle sich das Experiment eine Weile anschauen, und wenn noch mehr Bürger Spaß am Gemeinschaftsgärtnern haben sollten, könne man nach einem weiteren „Fleckchen“ suchen. Übrigens: Der Garten bekommt keinen Zaun.

    https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/urban-gardening-in-neu-ulm-27292128.html (mehr …)

  • 5 GGs in Bochum in Planung

    (Gu, Mail)

    Der Alsengarten geht in sein 4 Jahr. Wir wachsen langsam vor allem in die Nachbarschaft. Für dieses Jahr ist der Plan den Garten zum „Alsenpark“ weiterzuentwickeln. Unsere Fläche vergrößert sich um einen ehemaligen Bolzplatz, der zukünftig für Spiele genutzt werden soll, einen abschliessbaren Verschlag, Lehmofen, Sonnensegel und neue Wege.

    Dafür bekommen wir von der Bezirksvertretung mehrere Tausend Euro. Wird also ein intensives Jahr. 

    Das Gemeinschaftsgärtnern in Bochum breitet sich rasant aus. Es sind rund fünf neue Gärten in diesem Jahr in Planung. Seit Anfang des Jahres gibt es eine Vernetzungsstruktur der Gärten. Da kommen jeweils 20 Menschen hin. Für das Frühjahr ist eine gemeinsame Pflanzentauschbörse, ein Radrundfahrt zu den Gärten und ein Workshopwochenende geplant.

    Parallel startet im Mai auch noch das Projekt Botopia, dass in einem größeren Ladenlokal verschiedene DIY Inis zusammenbringt (Archiv, Leihladen, Nähcafe, Radwerkstatt (mehr …)

  • IG in Frankfurt: Hiochbeete wurden von Gartenbaufirma gebaut

    (GU, von Najeha)

    Im Herbst hatten wir mit den Bewohnern einen groben Rückschnitt des Wildwuchses gemacht. Dadurch konnten wir den Preis für die Gartenbaufirma etwas reduzieren.

    Die Gartenbaufirma hat dann den Platz gesäubert und den Streifen für die Heckenbepflanzung vorbereitet, die 6 Hochbeete gebaut,  das Fleckchen Rasen (ich hätte nicht gedacht, dass 100 qm so wenig ist und wir werden auf jeden Fall den Rasenplatz vergrößern), und den „Sandkasten“ erstellt.

    300 Heckenpflanzen hatten wir von einem städtischen Gartenbauamt gespendet bekommen und in einer Gemeinschaftsaktion mit Mitarbeiter*innen der Deutschen Bank, Ehrenamtlichen und Bewohnern eingepflanzt. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten aber auch richtiges Glück mit dem Wetter, es war schließlich schon Ende Oktober und die Sonne schien.

    Danach ist eigentlich nichts mehr passiert. Im Januar haben wir unseren ersten Säversuch gestartet und 3 Obststräucher gesetzt.


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  • Stelle für Umweltbildung bei Ab geht die Lucie

    (Gu, Newsletter)

    Im letzten Jahr haben wir uns über die Koordinationsstelle Umwelt Bildung Bremen um eine Basisförderung für den Bereich Umweltbildung beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr beworben. Unserem Antrag wurde erfreulicherweise stattgegeben.
    Somit beschäftigen wir jetzt seit Anfang Januar Nicole Meyer in diesem Bereich mit einer halben Personalstelle. Sie ist nun die Ansprechpartnerin für den Bereich Kinder und Jugendliche und für alle Belange zuständig, die damit zu tun haben wie z. B.

    • die Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, sowie Fortbildungsveranstaltungen für Multiplikatoren/innen zur eigenen praxisorientierten Umsetzung von Umweltpädagogik 
    • den Ausbau der Kooperationen mit Bildungsakteuren im Stadtteil 
    • Koordinierung und Begleitung von Ehrenamtlichen, Bundesfreiwilligendienstleistenden und Honorarkräften 
    • die Akquise von Fördermitteln 
    • Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit

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  • Stadt Norderstedt punktet durch GG

    (Gu, alerts)
    […]
    Sie [Gruppe] entwarfen einen Grillplatz, planten den Gemüsegarten, und in Gemeinschaft mit anderen Anwohnern, dem Geld und der Hilfe des Betriebsamtes der Stadt Norderstedt und anderen Helfern entstand auf der Wiese schließlich das kleine Idyll. „Jetzt haben die Leute hier einen Treffpunkt. Und die Kinder können im Gärtchen erleben, wie Gemüse und Obst wächst. Mal sehen, was sich daraus entwickelt“, sagt Timpe von Freyberg. Für die Stadt Norderstedt ist das Garten-Projekt in Glashütte das Erste seiner Art auf städtischem Grund. „Wir wollen den öffentlichen Raum mit Leben füllen, das gilt auch für die Grünflächen der Stadt“, sagt Katrin Zacher. Sie ist die Fachbereichsleiterin Natur und Landschaft im Norderstedter Rathaus.

    Die Urban-Gardening-Strategie der Stadt ist ein Baustein im Konzept der Stadtentwicklung. Am Donnerstag wurde Norderstedt in den exklusiven Kreis der 20 „Zukunftsstädte“ Deutschlands aufgenommen. In dem Bundeswettbewerb um die besten Konzepte für die nachhaltige Stadtentwicklung bis 2030 hat Norderstedt auch mit dem Gemeinschafts-Gärtnern gepunktet. Glashütte könnte so etwas wie die Blaupause für künftige Projekte werden. Denn es geht hier nicht nur um Erdbeeren, Kartoffeln und die Grillwurst: Es geht um praktizierte Jugendhilfe, Lebensqualität und soziales Miteinander – Kernwerte einer funktionierenden Stadtgemeinschaft.

    http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article207889061/Norderstedt-foerdert-Arbeit-der-Stadtgaertner.html (mehr …)

  • Stadt Ratingen fördert GG mit Flächen und „starterkits“ und Pflanzen

    (Gu, alters)

    Das Projekt Urban Gardening, zu deutsch etwa „Gärtnern in der Stadt“, nimmt konkrete Formen an. Wie berichtet, hatte die Stadtverwaltung Anfang des Jahres zu dem Thema eine Online-Umfrage gestartet. Man wollte wissen, ob es generell einen Bedarf gibt, Freiflächen für Hobbygärtner zur Verfügung zu stellen. Die Zustimmung war groß, nun soll ein Modellprojekt an der Wallstraße verwirklicht werden.
    Die Verwaltung legt konkrete Vorschläge für die Umsetzung vor: Zunächst soll eine Fläche an der Wallstraße/Beamtengässchen zur Verfügung gestellt werden. Außerhalb der provisorisch angelegten Blumenwiese soll eine Fläche umzäunt werden. Einfache Tore sollen Hunde draußen halten. Ansonsten sollen dieser und weitere Gärten in anderen Stadtteilen für die Öffentlichkeit frei zugänglich bleiben.
    Für die Interessenten gibt es einen „Startkit“, bestehend aus wenigen ausgewählten Gerätschaften wie Spaten, Hacke, Bodenlockerer und Pflanzschaufeln. Außerdem will die Stadt bestimmte Blumen- und Gemüsesorten sowie Beerensträucher anbieten. Die Vorschläge werden zunächst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung diskutiert. Gibt es grünes Licht, woran niemand zweifelt, wird der konkrete Start vorbereitet. Zunächst soll es eine Auftaktveranstaltung geben. Bei Bedarf sollen Workshops und/oder Vorträge bei der VHS angeboten werden. Schon 19 Bürger haben sich telefonisch oder per E-Mail angemeldet, um mitzumachen. Auch der Ratinger Bienenzuchtverein hat bereits seine Mitarbeit angeboten, er wird ebenfalls zur Auftaktveranstaltung eingeladen. […]
    Das Projekt als „Interkulturellen Garten“ beziehungsweise „Flüchtlingsgarten“ auszulegen, wurde übrigens nach einer „öffentlichen Wiese“ als zweithäufigste Form von den Teilnehmern genannt: „Hier besteht die Chance von Integration von Menschen, egal wie alt oder welcher Hautfarbe.“
    Ein interkultureller Garten wäre laut Verwaltung sowohl am Standort Wallstraße/Beamtengässchen, wie auch am Standort Maximilien-Kolbe-Platz denkbar. „Sollte ein interkultureller Garten überwiegend beziehungsweise ausschließlich der Nutzung durch Flüchtlinge dienen, müsste dieser sinnvollerweise in unmittelbarer Nähe eines Übergangswohnheimes angelegt werden.“ Das Modellprojekt am Bemantengässchen könnte sich, so die Verwaltung, „langfristig gut in das Konzept des geplanten Mehrgenerationenparks integrieren.“

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/hobby-gaertner-bekommen-parzelle-aid-1.5922757 (mehr …)