Schlagwort: Stadt legt Gärten an

  • Penzberg: GG wird top down angelegt

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    Der Gemeinschaftsgarten an der Fischhaberstraße in Penzberg soll nun zügig angelegt werden. In den vergangenen Wochen hat die Stadt eine Hausordnung sowie ein Nutzungskonzept für das Areal erarbeitet. Skeptiker rechnen indes mit einem langfristigen Scheitern des Projekts.

    Penzberg – Gemeinschaftsgärten gibt es mittlerweile in vielen Orten. In Städten liegt diese Art des gemeinsamen Gärtnerns unter den Stichworten „Urban Gardening“ oder „Urbaner Gartenbau“ im Trend. Die Fraktion von „Penzberg miteinander“ (PM) hatte, wie berichtet, Anfang Februar beantragt, in Penzberg dafür eine städtische Fläche bereitzustellen. Die Abteilung „Umwelt und Klimaschutz“ in der Stadtverwaltung hat sich daraufhin auf die Suche nach möglichen Standorten gemacht. In ihrer Juni-Sitzung einigten sich die Mitglieder des Finanzausschusses nach längerer Diskussion schließlich auf eine rund 1100 Quadratmeter große Grünfläche neben dem Friedhofsparkplatz an der Fischhaberstraße. In den vergangenen Wochen wurde von der Stadtverwaltung nun ein Nutzungskonzept erarbeitet und eine Hausordnung festgelegt. Beide Schriftstücke wurden in ihrer Sitzung am Dienstag von den Mitgliedern des Finanzausschusses nun diskutiert.

    Nächtliche Ruhezeiten geplant
    Dabei hatte vor allem Ute Frohwein-Sendl (PM) einige Anregungen: Ihrer Ansicht nach soll es beispielsweise untersagt werden, Pflanzen anzubauen, aus denen Betäubungsmittel gewonnen werden könnten. Außerdem sollten die Hobbygärtner wegen der Nähe des Gemeinschaftsgartens zum Friedhof bestimmte Ruhezeiten einhalten, forderte Frohwein-Sendl. Ihr schwebten Ruhezeiten von 13 bis 15 Uhr sowie von 22 bis 6 Uhr vor. Frohwein-Sendls Anregungen möchte Bürgermeister Stefan Korpan (CSU) nun noch einmal prüfen lassen und dann gegebenenfalls in Nutzungskonzept und Hausordnung einfließen lassen.

    Regina Bartusch (SPD) kritisierte dagegen „so viel Reglementierung“ und stieß sich an der ihrer Ansicht nach „strikten Hausordnung“. Auch mit dem Standort seien sie und ihre Fraktion nicht zufrieden – unter anderem deshalb nicht, weil die städtische Fläche an der Fischhaberstraße nicht eingezäunt sei und deshalb von Hunde- oder Katzenkot verunreinigt werden könnte.
    https://www.merkur.de/lokales/weilheim/penzberg-ort29272/urban-gardening-in-penzberg-jetzt-soll-es-losgehen-90983286.html (mehr …)

  • Bedburg: Wiederbelebung Schlossgärtnerei druch urban gardening

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    […] Doch bei den Arbeiten handelt es sich um den Auftakt zur Belebung und Verschönerung des Parks im Herzen der Stadt. Und um den sichtbaren Auftakt zur Umsetzung des Isek, des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, bei dem mit vielen Millionen Euro über mehrere Jahre die Bedburger Innenstadt umgestaltet werden soll.

    Erst einmal steht der Umbau der alten Schlossgärtnerei an, die zuletzt nicht mehr war als ein verwildertes Waldstück mit ein paar Backsteintrümmern. „Die ersten Arbeiten haben begonnen, es wird einen neuen Weg in die Schlossgärtnerei geben“, sagt Nina Asbach, die bei der Stadtverwaltung für das Projekt verantwortlich zeichnet. „Wir wollen die Schlossgärtnerei wiederbeleben.“

    Auf etwa 2500 Quadratmetern sollen Flächen für einen gemeinschaftlichen Anbau – sogenanntes Urban Gardening – von Obst und Gemüse sowie ein Gemeinschaftsbereich mit Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Die rund 20 Parzellen von jeweils etwa 100 Quadratmetern sollen von Bürgern, Asylsuchenden, Vereinen, Kindergärten und Schulen genutzt und bereits ab Ende März bepflanzt werden können.

    Das Ziel: Der Schlosspark soll belebt und aufgewertet werden und so das Gemeinschaftsgefühl der Menschen in der Innenstadt stärken. Die Trägerschaft für das Projekt erhält der Obst- und Gartenbauverein, der bereits seit 2018 an den Planungen beteiligt ist.

    Die Kosten für den Umbau in Höhe von 160.000 Euro übernehmen komplett das Land und der Bund. Der eigentlich vorgesehene städtische Anteil entfällt. Den übernimmt das Land – wegen der hohen Belastungen für die Kommunen durch die Corona-Pandemie.

    https://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/bedburg/millionen-euro-fuer-die-innenstadt-bedburger-schlossgaertnerei-wird-wiederbelebt-37950382 (mehr …)

  • Stadt Köln legt Gartenlabore an

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    Gartenlabore Olpener Straße und Am Schlagbaumsweg

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    Schaffung neuer Formen des urbanen Gärtnerns

    Die Bezirksregierung Köln hat mit Zuwendungsbescheid vom 1. August 2018 das Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von 550.000 Euro genehmigt, der Förderanteil beträgt 80 Prozent.

    Das Modellprojekt der „Gartenlabore“ soll beispielhaft verschiedene gärtnerische Angebote für die angrenzenden benachteiligten Stadtteile schaffen. Das beauftragte Planungsbüro A 24 Landschaft aus Berlin erarbeitet dazu gerade Konzepte, die in einem Bürgerbeteiligungsverfahren vorgestellt und diskutiert werden sollen. Dabei sollen zeitgemäße Flächen- und Gartentypologien entwickelt und umgesetzt werden, die sich zwischen den Stichwörtern Grabeland, Privatgarten, Gemeinschaftsgarten, Selbsterntegarten, Kleingarten, Urban Gardening und Nutzgarten einordnen lassen. Durch das Gärtnern soll ein Bewusstsein für Lebensmittel und gesunde Ernährung geschaffen werden. Es soll die Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse gefördert werden sowie Teilhabe und eine Identifikation mit dem Projekt entstehen, sodass Eigenverantwortung für die Gärten und die Fläche insgesamt übernommen wird. Neben privat genutzten Bereichen entstehen auch halbprivate und öffentliche Flächen. Die Angebote richten sich an Einzelpersonen, Freundeskreise, Nachbarschaften, Familien oder Gruppen, die (noch) keine Erfahrung mit dem Gärtnern haben.

    Als erste Maßnahme werden auf der Fläche an der Olpener Straße dieses Jahr vorgepflanzte Gemüsegärten zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt.
    https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf67/gartenlabore_infoblatt_final.pdf

    Gartenlabor in Köln-Höhenberg: Stadt vergibt kostenlos Gemüsegärten

    Im Rahmen des Projekts „Gartenlabore“ können Bürgerinnen und Bürger bald in Köln-Höhenberg nach Herzenslust Gemüse anbauen und ernten. Auf einer Ackerfläche nahe der Haltestelle Frankfurter Straße stellt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, das das Projekt betreut, ab Mai dieses Jahres 40 vorbepflanzte Gemüsegärten zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Dort sollen demnächst Kräuter, Salat, verschiedene Gemüsesorten wie Kohlrabi, Kartoffeln, Möhren, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und vieles mehr wachsen. Die Parzellen sind zwischen 50 und 100 Quadratmeter groß. Das Angebot richtet sich an alle Gartenfreunde der umliegenden Stadtteile. Auch Schul-, Jugend- und Kindergartengruppen sind herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bei einer Informationsveranstaltung am Samstag, 30. März 2019, 11 bis 13 Uhr, in der Kirche St. Elisabeth, Höhenberger Straße 15, 51103 Köln-Höhenberg, stellt sich das Projektteam vor, erläutert Details und steht für Fragen zur Verfügung. Auch wird erklärt, nach welchen Kriterien die Vergabe der Parzellen erfolgt. Anschließend können Interessierte die Gärten erkunden. Das Projekt ist Teil des von der EU geförderten Integrierten Handlungskonzepts „Grüne Infrastruktur Köln – Vielfalt vernetzen“, das der Rat der Stadt Köln zur Stärkung der Grünen Infrastruktur beschlossen hat. Es hat die Aufgabe, Grün- und Erholungsflächen besonders in strukturschwachen Gebieten zu schaffen, zu vernetzen und aufzuwerten. Vor allem Menschen in sozial benachteiligten und belasteten Stadtquartieren sollen dadurch neue Zugänge zur Natur erhalten.

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