Schlagwort: Stadt stellt Hochbeete

  • Lüneburg stellt Hochbeete für alle u.a. in Kleingartenanlagen auf

    (Gu, alerts)
    23 Pflanzkästen stehen in Lüneburg verteilt und können beackert werden. Die Hochbeete für „Urban Gardening“ wurden von job.sozial gebaut und von Sponsoren finanziert. Vier stehen im Clamartpark, drei im Scun­thorpepark und zwei im Rathausgarten. 14 Hochbeete stehen in folgenden Kolonien: Am Pferdeteich, Am Schildstein, Brauereiteich, Ilmenau, Im Moorfeld, Kirchsteig. Wer hier Interesse hat, wendet sich einfach direkt an die Vereine.

    […] Im Frühjahr haben die beiden Nachbarn angefangen, sich um die drei Hochbeete zu kümmern, die in der Kleingartenkolonie Am Schildstein vor dem Vereinshaus stehen.
    […] erklärt Joachim Roemer, Vorsitzender des Kleingärtner-Bezirksverbandes, der das Projekt mit initiiert hat. 14 solcher Beete stehen in Lüneburger Kolonien und dürfen nach Lust und Laune bepflanzt werden.

    Vorkenntnisse braucht man dazu nicht. Becker und Fricke haben sich ihr Wissen selbst angeeignet. „Aber die Pächter hier in der Kleingartenkolonie helfen gerne, wenn man mal nicht weiter weiß“, räumt Peter Fricke ein. Frank Becker, Vorsitzender des Vereins Am Schildstein, ist zufrieden mit den zwei Stadtgärtnern: „Ich könnte mir auch vorstellen, hier noch zwei weitere Hochbeete aufzustellen.“
    […] Wer isst das ganze Gemüse? „Die Ernte ist für alle“, sagt Rentner Fricke, „wir verschenken das Gemüse oft an die Besucher, die hier vorbeikommen. Aber klar, wenn hier alles heimlich abgeerntet würde, obwohl wir da die ganze Arbeit reingesteckt haben, wäre das schon traurig.“

     
    https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/926172-urban-gardening-in-lueneburg


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  • Stadt Lüneburg stellt Pflanzkästen auf

    (Gu, alerst)

    Lüneburg macht damit jetzt ernst und hat gestern mit „Urban Gardening“ in der Hansestadt gestartet. Sponsoren stiften laut Stadtsprecher Daniel Gritz Pflanzkästen in der Größe von zwei mal ein Meter. Das Beet darin ist 85 Zentimeter hoch. „So kommt man von allen Seiten und rückenschonend an die Pflanzen ran“, erklärt Constanze Keuter, Grünplanerin der Stadt, gestern beim öffentlichen Auftakt von „Urban Gardening“ auf dem Hof der Jugendwerkstatt des Bildungsträgers Jobsozial.
    Dort, bei Jobsozial im Blümchensaal, werden die Holzkisten zusammengebaut. Dabei helfen Kita-Kinder. Im ersten Zug stellt die Stadt nach Ostern dann neun dieser Pflanzkästen auf, und zwar im Clamart-Park, im Scunthorpe-Park und im Rathausgarten.
    Das Säen oder Bepflanzen, Pflegen und Ernten würden jeweils Paten übernehmen, so Gritz. Dazu gehören der Stadtjugendring, Kitagruppen und das Museum Lüneburg.
    Auch der Kleingärtner-Bezirksverband ist mit im Boot. Er bringe über seine Mitglieder nicht nur den gärtnerischen Sachverstand mit ein, sondern stelle auch selbst in seinen Anlagen weitere 15 Pflanzkästen den Lüneburgerinnen und Lüneburgern zur Verfügung, erklärt der Stadtsprecher.
    „Die AGL – Abwasser Grün Lüneburger Service – sorgt zum Abschluss noch für Wassertanks in den Parks, damit die Paten ihre Gießkannen füllen können, und dann kann es endlich losgehen“, informiert Grünplanerin Keuter.
    Patenschaften für die Kisten haben die Kita Strolche, die Kita AWO, das Museum Lüneburg, der Stadtjugendring sowie die Initiative „Lüneburg im Wandel“ übernommen.

    https://www.az-online.de/uelzen/bienenbuettel/buschbohnen-park-8113030.html (mehr …)

  • weiteres Gartenprojekt in Essen im Aufbau

    (Gu, alerts)
    […]
    Das Areal an der Planckstraße in Holsterhausen, unweit der A40, das sich in wenigen Wochen von einer tristen Fläche in einen blühenden Zier- und Gemüsegarten verwandeln soll, ist allerdings etwas Besonderes. Das Gelände eines ehemaligen Spielplatzes liegt direkt neben einem Bolzplatz und gegenüber dem Flüchtlingszeltdorf.Dementsprechend ist die Zielsetzung der Bürger, die den Garten anlegen und pflegen wollen: „Wir möchten auf jeden Fall etwas mit den Flüchtlingen gemeinsam machen. Ansonsten hoffen wir, dass die Bewohner der umliegenden Wohnhäuser einfach mitmachen, wenn sie uns hier arbeiten sehen“, sagt Anika Herweg. Die 36-Jährige kennt sich mit dem Thema Garten aus und hat die Koordination der Gruppe übernommen. „Die ist schnell von fünf auf über 30 Leute angewachsen“ {…] Rund 350 Quadratmeter, schätzt Groppe, seien dort zu beackern. Insgesamt seien mit dem Haumannplatz, der Lise-Meitner- und der Planckstraße drei neue Gartenflächen im Essener Westen hinzugekommen.
    Der Bolzplatz nebenan soll auf jeden Fall erhalten bleiben.[…]  Die Idee, einen nicht mehr genutzten und inzwischen ziemlich heruntergekommenen Spielplatz in eine grüne Oase im Stadtteil zu verwandeln, gefiel ihr. Im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017 unterstütze die Stadt solche Projekte, habe an der Planckstraße den Boden bereits entsiegelt, frische Erde aufgeschüttet und zwei Hochbeete aufgestellt. […]

    Als feste Gartenarbeitstage sind bisher der Mittwoch und der Samstag im Gespräch. Man greife dabei auf die Erfahrungen aus den bereits länger bestehenden Gemeinschaftsgärten, zum Beispiel im Siepental, zurück.

    Insgesamt gibt es aktuell knapp zehn Gemeinschaftsgärten. Nicht alle befinden sich auf städtischen Grundstücken. Im Rathaus begrüßt man das Engagement der Bürger in Sachen Gemeinschaftsgärten, besonders im Hinblick auf die Grüne Hauptstadt 2017. „Die Stadt stellt deshalb auch einige Brachflächen für solche Aktivitäten zur Verfügung und unterstützt bei den Vorbereitungsarbeiten. Es werden Bodenproben genommen, alte Betonplatten entfernt, Hochbeete aufgestellt und ähnliches“, erklärt Sebastian Schlecht vom Büro der Grünen Hauptstadt.

    Aktivitäten in den Gärten wie Tage der offenen Tür oder Workshops sollen auch ins Programm der Grünen Hauptstadt aufgenommen werden. Geld für die Gemeinschaftsgärten könne die Stadt angesichts der Haushaltslage nicht geben, da das nicht zu den Pflichtaufgaben der Stadt gehöre. „Die Bürger leisten mit den Gemeinschaftsgärten einen großen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt. Das ist auf jeden Fall unterstützenswert“, so Schlecht. Es sei eine gute Sache, ungenutzte Flächen mit relativ geringem Aufwand auf diese Weise umzugestalten. Wenn sich irgendwo Fördermöglichkeiten – zum Beispiel durch Landesmittel im Rahmen der Grünen Hauptstadt – ergeben würden, sei das natürlich positiv. (mehr …)