LEA-Mittelstandspreis für soziale Verantwortung 2025
???? 22.07.2025 – Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zeichnete im Neuen Schloss, Stuttgart vor 350 Gästen nominiertes LBG-Projekt aus. Projektbeteiligte: LBG, Hochschule für Technik Stuttgart (HfT) und Stadtacker Wagenhallen e.V.
????️Unser Kooperationsprojekt entstand in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik Stuttgart (HfT), als eine Umfrage von Studenten deutlich machte, dass viele Mieter aus dem Quartier einen Gemeinschaftsgarten betreiben und so ihr Wohnumfeld aktiv gestalten möchten.
???? Da wir als Genossenschaft Gemeinschaft in nachbarschaftlicher Umgebung fördern möchten, prüften wir die Umsetzbarkeit der Idee und fanden in einem Innenhof in Stuttgart Nord, umgeben von LBG-Mietwohnungen, einer Spielwiese und Sitzgelegenheiten, einen geeigneten Platz.
Bevor die Arbeiten begannen, trafen sich alle interessierten Mieter vor Ort, um ihre Wünsche für einen Garten, den sie gemeinsam hegen und pflegen möchten, einzubringen. Der Stadtacker Wagenhallen e.V. unterstützte hierbei als wichtiger Kooperationspartner mit Tatkraft und Expertise während der gesamten Projektzeit. Nach vielen gemeinsamen Stunden fand am 15.10.2024 das Erntedankfest des Projekts „Grüne Knolle“ – Urban Gardening, statt, bei dem die LBG-Bewohner mit den Projektbeteiligten die Ernte ihrer diesjährigen Gartensaison präsentierten. In einer entspannten Atmosphäre konnten frische Salate, Kräuter und verschiedene selbstgemachte Köstlichkeiten verkostet werden.
Das Projekt „Gemeinschaftsgärtnern“ hat sich als Vorzeigebeispiel für nachhaltige Stadtentwicklung in Stuttgart-Nord etabliert und stärkt durch gemeinsames Engagement den Zusammenhalt im Stadtteil.
Das Projekt muss wohl 2027 umziehen, die neue Fläche ist mit auf dem Areal. Der Verein bekommt das wohl 1300m² große Grundstück voraussichlich für 20 – 25 Jahre. Die Fläche ist eine Fläche für Kleingärten, die Gruppe klärt mit den Verantwortlichen der Stadt ab, dass im Vertrag klar geregelt wird, dass die Fläche dann auch für den GG ist/bleibt. Außerdem bekommen sie weitere zwei oder drei kleinere Flächen („Flächenlose“), um dort essbare Stadt Projekte aufzubauen und zu pflegen. Hierzu sind sie noch in Verhandlungen bzgl. Geld für diese Pflege und hoffen, damit eine Stelle finanzieren zu können.
Wir sind am Stadftacker in Stuttgart gerade dabei alles rückzubauen und uns auf den bevorstehenden Umzug zu konzentrieren. Wir bekommen auch wieder eine Fläche von der Stadt, aber nicht die Gleiche auf der wir sind. Das ist alles gar nicht so einfach, Liegenschaftsamt und Gartenbauamt und Kleingartenanlage-Zuständige und alle möglichen Leute sind da drin.(mehr …)
Recherche: Ein urbaner Garten bereichert nun den Innenhof des Quartiers Knollstraße der LBG Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG im Stuttgarter Norden. Auf Initiative engagierter Mieterinnen und Mieter entstand in Kooperation mit dem Verein Stadtacker Wagenhallen e.V. die „Grüne Knolle“. Wo bisher nur Rasen und wenige Bäume wenig Aufenthaltsqualität boten, soll nun eigenes Obst und Gemüse frisch und direkt vor der Haustüre wachsen. Gleichzeitig soll der der Garten mehr Möglichkeiten bieten, die Zeit draußen zu verbringen mit Gleichgesinnten und Freunden oder einfach der Natur beim Wachsen und Gedeihen zuzusehen. Zur feierlichen Eröffnung stärkten sich die Anwohner und Projektpartner mit leckeren, mitgebrachten Speisen und machten sich voller Elan ans Gärtnern. Sie pflanzten Tomaten, Auberginen, Paprika und viele verschiedene Gewürze. Die Wege wurden mit Steinen markiert und es fand ein reger Wissensaustausch statt. Auch die Kinder aus der Nachbarschaft waren mit Begeisterung dabei und halfen fleißig mit. https://www.vbw-online.de/presse-und-information/aktuelles/artikel/gruene-knolle-urban-gardening-in-stuttgart-nord
Stadtacker Wagenhallen hat Gelder für den Umzug und für 1,5 Stellen bekommen. Eine Stelle, die den Umzug koordiniert und die halbe Stelle, um das pädagogische Angebot u.a. mit zwei Grundschulen weiter zu führen bzw. auch auszubauen. Diese Förderung läuft nicht über das Förderprogramm des Stadtplanungamts und die V. Remmel, die Ansprechpartnerin für die GGs in Stuttgart war nicht involviert. Selbst nun zu beraten ist für sie schwierig, da das nun bei einer anderen Behörde aufgehängt ist. Auch Chloroplast hat 2 x 10.000 Euro vom Gemeinderat bekommen und im Rahmen des GartenleistungsFoPro sind nochmal 60.000 Euro vom Gemeinderat bewilligt worden: für einen neuen Garten am Hasenspielplatz.
Die Zusammenarbeit mit anderen Behörden ist schwierig und vieles ist einfach unbekannt. So gibt es auch Gelder vom Umweltamt, die einfacher für die Initiativen zu bekommen sind, doch davon hat Viviann (die offizielle Ansprechpartnerin der Verwaltung) nur durch Zufall mitbekommen.
Es gibt weitere Neuigkeiten aus Stuttgart: eine Initiative (in der auch Mitarbeiter*innen der Verwaltung privat dabei sind), hat ein großes Grundstück aufgetan, auf dem u.a. zwei baufällige Gewächshäuser stehen. Sie wollen gärtnern und es gibt genug Platz für weitere Gruppen. Nun geht es um die Finanzierung der Instandsetzung, der Kostenvoranschlag beläuft sich auf 30.000 Euro – Dienstleistung durch einen Handwerker. (mehr …)
(alerts) Der Innere Nordbahnhof ist eine Oase für Kunst und Urban Gardening in Stuttgart. Die soll auch nicht verloren gehen, wenn auf dem Gelände irgendwann die „Maker City“ entsteht. So der Plan. Doch nun hat die Bahn den KünstlerInnen gekündigt, der Stadtacker soll verschwinden und die Stadt schwurbelt. […] Erst Anfang Januar hat der Bauzug die zweite Bewerbungsrunde für eine KünstlerInnen-Residenz in der „Raumstation“ ausgeschrieben. Das ist der Waggon, der sich durch eine silberne Lackierung hervorhebt. Vier Stipendien wurden bereits im Vorjahr vergeben, gefördert von der Stadt Stuttgart. Ab 15. März kann die Stuttgarterin Clarissa Kassai für ein bis zwei Monate die Raumstation beziehen. Vier weitere Residenzen sind vorgesehen. Die KünstlerInnen kommen aus Porto, Tel Aviv, Seoul und New Mexico. Doch dann platzte die Bombe: Kündigung. Bis Ende April sollen die KünstlerInnen das Areal räumen, verlangt die Deutsche Bahn als Vermieter. Gemäß den Verträgen mit der Stadt, die 2001 sämtliche Flächen erworben hat, die durch das Projekt „Stuttgart 21“ frei werden sollen, ist die Bahn zum Rückbau der Gleisanlagen verpflichtet. Seit zwei Wochen wissen die KünstlerInnen Bescheid. Sofort setzten sie sich mit der Stadt in Verbindung, hofften auf eine gute und schnelle Lösung. […] Als Bauzug-Künstlerin und eine der Hauptaktiven des Stadtackers weiß Elisa Bienzle im Moment nicht, woran sie zuerst denken soll. Denn eine halbe Stunde vor dem nächsten Termin für die Akteursbeteiligung mit dem Architekturbüro ist auch dem Stadtacker mitgeteilt worden, dass er nur noch bis Oktober auf dem bestehenden Areal bleiben könne. Schwierig, eine ferne Zukunft zu planen, wenn das eigene Atelier in zwei Monaten geräumt sein soll und völlig unklar ist, was mit den Gärten im nächsten Jahr passiert.[…] So etwas wie der Stadtacker oder der Bauzug kommen in der herkömmlichen Stadtplanung überhaupt nicht vor. Ja, man kann sagen, sie sind genau deshalb entstanden. Sie füllen eine Lücke. Allerdings beanspruchen die Freizeit-Gärtner nicht einfach nur zusätzlichen Raum, den sie den künftigen Bewohnern des Viertels wegnehmen. Bereits jetzt gärtnern auf dem Stadtacker auch viele Anwohner des angrenzenden Quartiers Auf der Prag. Urban Gardening ist ein idealer Weg, Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen.
Weismann ist überzeugt: „Der Stadtacker ist auch ein sozialräumliches Projekt, ein sozialer Treffpunkt. Das ist ein Riesen-Potenzial für die Neuentwicklung eines Quartiers.“ Ähnlich sieht es die Leitung der IBA’27. Denn das Quartier C1, also der Innere Nordbahnhof, ist auch eines der Projekte der Bauausstellung. „Die AkteurInnen vor Ort haben das Gelände zu dem gemacht, was es heute ist“, beantwortet Pressesprecher Tobias Schiller die Anfrage von Kontext: „Ein lebendiger und experimentierfreudiger Ort. Das ist ein Glücksfall für die Stadt, die Stadtgesellschaft und letztlich auch die IBA.“
Allerdings gibt es hier eine besondere Konstellation: „Wir als IBA’27“, so Schiller, „haben zwei Projekteinreichungen zu dem Vorhaben bekommen: von der Landeshauptstadt und eine gemeinsame Eingabe der Vereine Wagenhalle und Stadtacker. Wir haben gleich am Anfang gesagt: Wir verstehen das als ein Projekt, Kunstverein Wagenhalle und Stadtacker (natürlich nebst den weiteren AkteurInnen vor Ort) sind Teil dieses Projekts, das aber von der Landeshauptstadt als Grundstückseignerin gesteuert wird.“
„Den Fall“, so die IBA-Leitung, „dass Menschen gute Ideen ausprobieren wollen auf Flächen, über die sie nicht direkt verfügen, haben wir immer wieder und da entstehen immer wieder auch Konflikte. Diese können nur partnerschaftlich ausgehandelt werden. Wir als IBA können dabei vor allem vermitteln und inspirieren, entscheiden können wir diese Dinge nicht.“ Das müssten die demokratisch legitimierten Organe wie der Gemeinderat.
Offenbar weiß bei der Stadt die eine Hand nicht, was die andere tut. So hat der Kunstverein Wagenhalle für das Containerdorf einen begrenzten Nutzungsvertrag, einen Teil der Flächen hat der Verein an den Stadtacker untervermietet. Der Stadtacker hätte sich immer wieder um einen eigenen Vertrag bemüht, betont Elisa Bienzle, aber keinen bekommen. Weiß das Liegenschaftsamt, dass der Stadtacker als Teil der „Maker City“ nach Ende des Nutzungsvertrags weiterhin einen Ort braucht? Es sieht nicht danach aus.
(alerts) […] Was passiert mit dem Stadtacker?“ Was die Kosten betrifft, „hat natürlich jeder seinen eigenen Standpunkt“, meint Lonni Görlach, Architektin und Mitglied des Urban-Gardening-Projekts „Stadtacker“, dessen rund 2000 Quadratmeter großes Areal von einem Opern-Interim am Inneren Nordbahnhof zunächst bedroht schien. Nun ist das Interim an eine andere Stelle gerückt, und die Initiative kann erst mal aufatmen. Lonni Görlach vom „Stadtacker“ (rechts) und Robin Bischoff, Kunstverein Wagenhalle. Lonni Görlach vom „Stadtacker“ (rechts) und Robin Bischoff, Kunstverein Wagenhalle. „Für uns ist die entscheidende Frage: Was passiert mit dem Stadtacker? Im Entwurf des Büros asp, das den städtebaulichen Wettbewerb gewann, ist er an der Stelle, wo er sich jetzt befindet, nicht vorgesehen. Und das Opern-Interim drohte vollendete Tatsachen zu schaffen. Von daher haben wir nun zunächst einmal Zeit gewonnen. Das Opern-Interim kommt in ungefähr fünf Jahren, alles weitere später. Ob der Stadtacker dann genau an dieser Stelle bleibt oder wie sich der Entwurf weiterentwickeln kann: Da ist jetzt der Druck raus. Immerhin haben wir gerade zum dritten Mal eine Auszeichnung des Verschönerungsvereins erhalten. Es ist einiges aufgebaut worden: an Pflanzen, der Boden. Der städtebauliche Entwurf soll ja auch nicht unabänderlich sein, sondern nach und nach weiterentwickelt werden. Das Kreativquartier soll als IBA-Projekt entwickelt werden. In diesem Prozess möchten wir als lokale Experten mitreden.“ […] https://www.kontextwochenzeitung.de/kultur/450/eine-schoene-wg-6311.html (mehr …)
Neben dem Erhalt der Freiflächen vor der Wagenhalle möchte die Künstlergemeinschaft die entstandene nachhaltige Gärtnerei erhalten. „Der Stadtacker ist das größte Urban-Gardening-Projekt der Landeshauptstadt und das einzige, welches mit Mutterboden arbeitet“, betonte Lonni Görlach, Vorstand des Vereins Stadtacker. „Stadtentwicklung darf nicht mehr auf Kosten von Biotopen und Naturräumen geschehen“, so Görlach weiter und verwies auf ein wissenschaftliches Projekt mit der TU München und den Aktiven des Stadtackers.
Container City erhalten
In die lebhafte Diskussion um das zukünftige Rosensteinviertel wollen die Akteure der Wagenhalle ihre jahrelangen Erfahrungen mit Stadtentwicklung auf informeller Ebene einbringen und ihr Areal als Sondernutzungsfläche für Kultur erhalten. Umso erfreuter waren sie, dass der Sieger des Internationalen Städtebau-Wettbewerbs die Container City erhalten und ein Kreativquartier etablieren will. Den Architekten gefiel, wie hier gewohnt, gearbeitet, produziert und getüftelt wird, wie flexibel und leicht die Bebauung ist und damit die Grenze zwischen öffentlich und privat neu definiert wird.
Nicht allein dem wirtschaftlichen Druck nachgeben
Ein nächster Schritt bei der Transformation zum urbanen Quartier ist für Bischoff die Internationale BauausstellungIBA im Jahr 2027 auf diesem Gelände: „Die IBA ist ein geeignetes Instrument und eine große Chance für eine innovative Gestaltung und gesamtgesellschaftliche Nutzbarmachung des Areals.“
Görlach und Bischoff plädierten nachdrücklich dafür, nicht allein dem wirtschaftlichen Druck nachzugeben, sondern vielmehr das Gebiet für experimentelles Bauen offen zu halten und der Frage nachzugehen, wie ein lebendiges, gemischtes Quartier entsteht. Als nächsten Schritt sehen sie die Gründung eines gemeinnützigen Entwicklungsträgers sowie die Zusammenarbeit mit Partnern aus allen relevanten Bereichen der Gesellschaft.
Beim urbanen Gärtnern gedeihen nicht nur Kürbis und Petersilie, sondern auch Gemeinschaftssinn, Kultur und Bildung, verkündet die Stadt Stuttgart auf ihrer Website. Warum stehen dann die wichtigsten Urban-Gardening-Projekte vor einer ungewissen Zukunft?
Die Kohlrabi in den Kästen wachsen prächtig, auch der Mangold. Die Tomaten sind noch grün, die Paprika und die Kürbisse noch nicht reif. Minze, Schnittlauch und weitere Kräuter gibt es reichlich. Ansonsten sieht das Inselgrün Anfang Juli bei brütender Hitze ein wenig trocken und verstaubt aus. Kein Wunder, rundherum ist Ödland, seit vielen Jahren.
Als sich Stuttgart 2002 um die Olympischen Spiele bewarb, war der frühere Cannstatter Güterbahnhof für das olympische Dorf vorgesehen. Der damalige Oberbürgermeister Wolfgang Schuster kam zu spät zur Präsentation mit verknackstem Daumen, der Traum war ausgeträumt, nun sollte hier das Wohngebiet Neckarpark entstehen. Basierend auf 17 Jahre alten Gemeinderatsbeschlüssen, die nun endlich umgesetzt werden sollen. Und deshalb soll das Inselgrün hier weg.
Inselgrün (links) und Stadtacker (rechts).
„Vorhang zu“ heißt es hier wohl bald.
Das Inselgrün ist das Herzstück der 2012 von Joachim Petzold ins Leben gerufenen Kulturinsel: eines der wichtigsten Urban-Gardening-Projekte in Stuttgart. Wichtig ist es nicht in erster Linie wegen des Gemüses, wichtig ist es als Freiraum, als soziales Projekt. Das sieht man: es gibt eine kleine Bühne, davor stehen Holzbänke und Tische und eine Tribüne. Einmal im Monat, das nächste Mal am 20. Juli, findet hier das Jangala statt – entspannte elektronische Musik zum Tanzen von 15 bis 22 Uhr. „Gemeinsam“, „Schwingung“, „Harmonie“ steht auf drei Schildern.
Zwar hat der Gemeinderat sich zu dem Urban-Gardening-Projekt bekannt. Aber da wo es ist, sollen die Baufahrzeuge für das Wohngebiet anrollen. Die Zufahrt zu verlegen, scheint der Stadt undenkbar. Ein Beschluss von vor 17 Jahren kann nicht noch einmal abgewandelt werden. Aber wo soll das Gartenprojekt hin? Hier ist es organisch gewachsen, direkt verbunden mit der Kulturinsel, mit den bunten Aktivitäten, die dort stattfinden. Jeder kann kommen und gehen wie er oder sie will, rund um die Uhr. Man kann vor oder nach den Veranstaltungen noch ein wenig Unkraut jäten, es gibt Wasser, ein paar Bäume und Sträucher schützen vor Sonne, Wind und Staub. Undenkbar, das irgendwo nach da draußen zu verlagern, wo es im Moment aussieht wie in der Trockensavanne.
Wozu etwas aufbauen, das weg soll?
„Respect the Location!“ steht auf einem Schild, „hier feiert ihr in einem wundervollen Nutzgarten.“ Das klappt ziemlich gut, Vandalismus hat es auf dem Inselgrün so gut wie noch nie gegeben. Es muss ziemlich viel gegossen werden. Jeden zweiten Sonntag ist Helfertreff, erzählt Hannah Becker, die in Freiburg Kulturanthropologie studiert und seit März auf der Kulturinsel ein Praktikum absolviert. Eigentlich hätten es nur sechs Wochen sein sollen, jetzt bleibt sie bis Ende Juli. Zehn aktive und regelmäßige Helfer sind wenig, meint sie. Wenn das Haus der Familie und die Caritas nicht einzelne Beete in Obhut genommen hätten, würde es noch trauriger aussehen. Immerhin kann sie von der Kulturinsel aus immer wieder mal nach dem Rechten sehen. Aber dass das Inselgrün nur noch diesen Sommer hierbleiben soll, bremst das Engagement. Wozu etwas aufbauen, das weg soll?
Hannah Becker, Kulturinsel-Praktikantin.
Hannah Becker meint, es könnte besser organisiert sein: wenn die Verantwortlichkeiten klarer geregelt wären. Aber das Inselgrün ist vor allem ein soziales Projekt. Schulklassen, demente Senioren, Jugendliche auf der Suche nach einer Lebensperspektive, die Daimler-IT-Tochter, die hier ihren Social Day veranstaltet, Anwohner aus dem benachbarten Veielbrunnenviertel, Migranten und Flüchtlinge: beim Urban Gardening kommen alle zusammen. Es gibt nichts, was besser geeignet wäre, den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Und es gibt im großen und bunten Stadtteil Cannstatt kein zweites solches Projekt.
Seit April ist das Inselgrün Teil des Forschungsprojekts GartenLeistungen. Nach dem Prinzip eines Reallabors sollen praktische Versuche mit wissenschaftlicher Begleitung durchgeführt werden. Unter Federführung des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung suchen zwei Universitäten, die Stadt Stuttgart und die Umlandentwicklungsgesellschaft Terra Urbana nach dem vielfachen Nutzen des Urban Gardening. Ihre Versuchsfelder sind das „Himmelbeet“ in Berlin-Wedding und das Inselgrün. Nur: welche „vieldimensionalen Leistungen“ kann ein Projekt erbringen, das vor einer unklaren Perspektive steht?
Ein Migrant hat die größten Himbeeren – für alle
Auch der Stadtacker ist ein soziales Projekt. Doch hier stehen nicht Veranstaltungen und soziale Programme, hier steht das Gärtnern selbst im Mittelpunkt. Etwa 100 Personen ackern auf dem ungefähr 4000 Quadratmeter großen Gelände zwischen dem Containerdorf der Wagenhallen-Künstler, den Containern, in denen die Stuttgart-21-Bauarbeiter wohnen, und dem Pragfriedhof. Sie kommen ungefähr zur Hälfte aus der näheren Umgebung, die anderen von weiter weg und arbeiten zum Teil auf eigenen Parzellen, zum Teil aber auch gemeinsam. Ein Migrant hat die größten Himbeeren. Er bietet allen davon an. Ein kleines Paradies.
Elisa Bienzle hält ein wenig die Fäden in der Hand. Man kann nicht sagen, dass sie den Stadtacker leitet, es gibt keine Chefin, es ist ein selbst organisiertes, sich selbst organisierendes Projekt. Aber Selbstorganisation heißt nicht, dass alles einfach von selber passiert, jemand muss es in die Hand nehmen. „Wie kann man das Engagement fördern und steigern“, fragt Bienzle. Immer am ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr gibt es ein Nutzertreffen. Da bringen Viele ihre Ideen ein. Bienzle fragt dann gleich nach: Was braucht man dazu? Wer ist bereit, die Verantwortung zu übernehmen?
Stephan Gerdes zum Beispiel kommt von außerhalb Stuttgarts. Auf den Stadtacker stieß er, weil er einmal ein paar Pflanzen übrig hatte, die er weitergeben wollte. Doch dann hat es ihm so gut gefallen, dass er immer wieder kam. Von ihm stammt die Idee mit der Kräuterspirale. Von Steinen begrenzt, windet sich nun ein kleiner Hügel mit Küchenkräutern bergan: unten die, die es gern feucht mögen wie Brunnenkresse; dann fünf oder sechs Minzsorten; oben Mittelmeer-Pflanzen wie Thymian oder Lavendel. Sogar ein Ingwer ist dabei, die Wurzel hatte ausgeschlagen, da hat Gerdes sie einfach mit eingesetzt.
Stadtacker-Mitorganisatorin Elisa Bienzle.
Jeden Tag passiert etwas. Einer will Weinstöcke holen, für einen Torbogen. Bienzle sagt, er soll sich die Rechnung geben lassen, ein bisschen Geld sei da. Am einen Ende gibt es ein Feuchtbiotop, am anderen 13 Bienenstöcke. Es gibt aber auch Wildbienen. Kürzlich war ein Biologe da, erzählt Gerdes, der im Auftrag der Stadt eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchführt. Er war überrascht: So viele Wildbienen habe er in Stuttgart noch nirgendwo gesehen.
Die Umweltverträglichkeitsprüfung wird durchgeführt, weil die Absicht besteht, das Operninterim an die Stelle des Stadtackers zu setzen. Zwar hat der Stadtacker schon viele Preise erhalten: den Umweltpreis der Stadt, zwei vom Verschönerungsverein, einen vom Land und zuletzt als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Und das Wagenhallenquartier soll ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) 2027 werden, einschließlich des Stadtackers, auch nach Auskunft der Stadt. Aber ein Opern-Interim braucht Platz. Viel Platz. Die Stuttgarter Oper hat nach eigener Auskunft 1364 Mitarbeiter und 1404 Zuschauerplätze. Bisher haben die Staatstheater nicht erkennen lassen, dass sie bereit wären, für das Interim auf irgendetwas zu verzichten.
Man muss sich das vorstellen: Ungefähr 100 Künstler sind an der Wagenhalle aktiv, 100 Hobbygärtner im Stadtgarten. Abend für Abend würden weit über tausend Opernbesucher das Containerdorf durchqueren, wenn sie von der nächstgelegenen Straßenbahnhaltestelle Pragfriedhof kommen. Vor der Sanierung der Wagenhalle gab es kontroverse Diskussionen, ob die Parkplätze für den Kulturbetrieb ausreichen. Nun sollen mehr als doppelt so viele Besucher auf das Gelände strömen, aber Parkplätze sind kein Thema.
Eine vergiftete Gesellschaft braucht urbanes Gärtnern
Wenn der Stadtacker von seinem jetzigen Standort weichen muss, sagt Elisa Bienzle, müsste er noch einmal ganz von vorn anfangen. Alles was hier, wortwörtlich wie im übertragenen Sinne, gewachsen ist, müsste weg: die Himbeeren, die Wildbienen, die Kräuterspirale, das Feuchtbiotop. Alles ist in den letzten sieben Jahren entstanden, außer einer riesigen Weide, unter deren herabhängenden Zweigen, von der Außenwelt abgeschirmt, die Versammlungen stattfinden. Ein einzigartiger Ort.
Auf dem Areal stand einmal ein Eisenbahn-Ausbesserungswerk. 2012 wurde es dekontaminiert, also mehrere Meter tief abgegraben. Mit dem Architekturfestival „72 Hours Urban Action“ begann das Urban Gardening. Der Stadtacker arbeitet nicht mit Kunstdünger. Alles ist biologisch. Es kommt auf die Fruchtfolge an, aber auch auf die Nachbarschaften. Zwischen den Pflanzen, aber auch zwischen den Menschen. Ein Geben und Nehmen.
Eben deshalb sind Urban-Gardening-Projekte ein Modell für die ganze Gesellschaft, ein Modell der Ökologie, aber auch der Demokratie. Genau das, was eine in vielfacher Hinsicht vergiftete Gesellschaft am meisten benötigt. Wenn es allerdings nach Bauvorschriften und Grundstückswerten geht, nach fest zementierten Gemeinderatsbeschlüssen oder mächtigen Flächenkonkurrenten, stehen sie auf verlorenem Posten. Deshalb benötigt Urban Gardening einen besonderen Schutz. Die Stadt Stuttgart muss sich entscheiden.
Und das scheint ein äußerst schwieriges Unterfangen zu sein. Nach neun Tagen und mehrfachem Nachfragen lässt Baubürgermeister Peter Pätzold (Grüne) antworten. Die beiden Projekte Inselgrün und Stadtacker sollen „weiter bestehen bleiben und nicht verschwinden“, teilt die Pressestelle mit. Ob sie ihre Standorte verlassen müssen und wo sie dann hinsollen, sagt sie nicht. Zum Inselgrün heißt es lediglich, es gebe Überlegungen, „wie man in der Sanierungs- und Umbauphase die Flächen nutzen kann“. Beim Stadtacker sei „man noch in Gesprächen“.
STELLUNGNAHME DES STADTACKERS ZUR INTERIMSOPER AN DEN WAGENHALLEN – OFFENER BRIEF – Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kulturfreunde, der Stuttgarter Zeitung vom 16.10.2018 haben wir entnommen, dass OB Fritz Kuhn den Bau der Interimsoper auf dem Gelände gegenüber des Kunstvereins Wagenhalle im Stuttgarter Norden favorisiert mit der Begründung hier ein „neues Kulturquartier kreieren” zu wollen. Was die städtische Task Force unter Leitung von OB Fritz Kuhn bei der Suche nach möglichen Standorten abhandengekommen zu sein scheint, ist, dass sich auf dem anvisierten Gelände bereits eine florierende, mehrfach preisgekrönte Subkultur über sechs Jahre entfaltet hat, die sie nun mit einem kurz-greifenden Ansatz unwiederbringlich zerstören würde. Bei der benannten Subkultur im „Kulturschutzgebiet” handelt es sich einerseits um die Container-City, die noch im September mit dem renommierten Deutschen Städtebaupreis, aufgrund ihrer Eigenschaft, eine „Schnittstelle zwischen Ateliergemeinschaft und Stadtgesellschaft zu bilden”, ausgezeichnet worden ist und andererseits um den Stadtacker Wagenhallen e.V., der im vergangenen Jahr noch persönlich von OB Fritz Kuhn mit einem Preis des Stadtverschönerungsvereins gewürdigt wurde. Der Stadtacker ist ein soziales, interkulturelles Gemeinschaftsgartenprojekt zur gärtnerischen Nutzung einer 2000m² großen einst ungenutzten Fläche im städtischen Raum. Er stellt dabei eine Begegnungsfläche für einen Querschnitt der Stuttgarter Stadtbevölkerung dar. Angefangen von Akademikern und Geflüchteten über junge Familien bis hin zu Rentnern, treffen sich hier verschiedene Bevölkerungsgruppen aus den unterschiedlichsten sozialen Hintergründen auf Augenhöhe. Für über 100 Stadtackernde ist er Experimentierfläche, der gemeinsam gestaltet, genutzt und erhalten wird. Dabei bleibt das Gelände ein frei zugänglicher öffentlicher Raum. Der Umgang mit der Natur und die nachhaltige Erzeugung von Nahrungsmitteln stehen im Vordergrund. Gleichzeitig wird dort täglich eine Kultur des Miteinanders, des Verständnis füreinander und der Toleranz gepflegt. Aus diesen Gründen wurde der Stadtacker im April 2018 von den Vereinten Nationen, als vorbildliches Projekt ausgezeichnet, welches die Themen „Biodiversität“ und „sozialer/gesellschaftlicher Zusammenhalt“ verbindet. 1Darüber hinaus ist das Soziotop Stadtacker eingebettet in ein gewachsenes Netzwerk von unterschiedlichen dort ansässigen Initiativen wie etwa dem Kunstverein Wagenhalle, Fahrräder für Afrika, der Demeter-Imkerei Summtgart oder Foodsharing und verzweigten Kooperationen zu öffentlichen Einrichtungen (z.B. Kita Rosenstein), womit sich das Gemeinschaftsprojekt tief in das multikulturelle Nordbahnhofviertel verwurzelt. Der Gemeinschaft des Stadtackers ist es unerklärlich, dass die Stadt Stuttgart in einem intransparenten Entscheidungsprozess unbedarft eine nachhaltige, sozio-kulturelle und ökologische Subkultur einer Interimsnutzung opfert. Auch die erwähnte „gegenseitige kulturelle Befruchtung” ist in diesem Vorschlag nicht realisierbar, denn die gewachsene Subkultur vor den Wagenhallen müsste gleichzeitig weichen. Ärgerlich stimmt uns zudem, dass hier Subkultur gegen Hochkultur gegeneinander ausgespielt wird, anstatt beiden den notwendigen Raum zu geben und sie für das zu preisen, was sie sind. Wir als Stadtacker sehen uns weiterhin als festen Bestandteil einer nachhaltigen, ökologischen und sozio-kulturellen Subkultur im Rosensteinquartier, z.B. im Rahmen der „Agenda Rosenstein“, und fordern deshalb entschieden einen sofortigen Stopp der Planung der Interimsoper auf dem Wagenhallengelände. Ihr Stadtacker (mehr …)
der Stadtacker blüht und gedeiht und mit ihm die Aufgaben, Potentiale und Möglichkeiten.
Wir vom Kernteam kommen langsam aber sicher an unsere Grenzen den Garten zu fördern, schließlich alle berufstätig.
Dadurch, dass wir bewusst keine Mitgliedschaft voraussetzen und somit auch keine Mitgliedsbeiträge erheben, ist unser Kapital eher dünn und unser Handlungsspielraum im Punkt Personalangelegenheiten eher schmal bzw. nicht vorhanden.
Seit geraumer Zeit gärt immer mal wieder der Gedanke, über den Stuttgarter Gemeinderat eine Stellenanfrage einzureichen, auch besteht bis Mitte September die Möglichkeit über https://www.noplanetb.net/ noplanetb einen Antrag einzureichen.
Wir haben uns überlegt, dass wir dann die etwas stiefmütterlich behandelten Gemeinschaftsflächen reaktivieren könnten und z.B. mit der Kita Rosenstein eine Kooperation starten könnten, dass diese über die Hauptproduktionsmonate mit Gemüse vom Acker versorgt werden und dort je nach Bedarf zumindest 1 x die Woche mitgärtnern könnten. Zusätzlich wären unsere Internetauftritte, Anfragen von außen und Veranstaltungsorganisation zu ökologischen, gärtnerischen und soziokulturellen Vernetzungstreffen besser vertreten, sowie die allgemeine „Logistik-Struktur“ für den Garten besser organisiert. Wir würden natürlich trotzdem ein Verein bleiben wollen und somit unterstützend immer noch einen Vorstand mit allem was zu einem Verein gehört, haben.
Obwohl das Projekt Stadtacker Wagenhallen im Stuttgarter Norden viele Preise eingeheimst hat, steht es irgendwann vor dem Aus.
S-Nord – Die Kartoffeln sind geerntet, das Beet ist ordentlich geharkt. Daneben hängt ein Strauch voll mit knallroten Tomaten. Zucchinis und Mangold kommen in diesem Jahr auch gut. Doch langsam wird das Wasser knapp, denn zum Gießen gibt’s nur Regenwasser aus der Tonne. Neben dem Künstlerdorf am Inneren Nordbahnhof beackert der Verein Stadtacker Wagenhallen seit sechs Jahren rund 2000 Quadratmeter Boden: 60 bis 70 Hobbygärtner pflanzen auf je vier bis 10 Quadratmetern Gemüse, mitunter auch Blumen an, und bepflanzen zusammen die Gemeinschaftsflächen. „Wir sind zwar ein Verein, haben aber ein anderes Konzept als ein Kleingartenverein“, sagt Vorstandsmitglied Elisa Bienzle.
Dass ein anderes Konzept hinter dem Projekt steht, wird beim Besuch der Anlage sofort klar: Die Beete sind nicht eingezäunt, haben nur Nummern, damit jeder seine Parzelle findet. Die, die mitmachen, haben einen ganz unterschiedlichen Hintergrund: Familien sind dabei, Menschen mit Migrationshintergrund gärtnern mit, Rentner, Studenten, Berufstätige und die Kindertagesstätte Rosenstein. Auf dessen Fläche brummt und summt es. Die Kinder haben mit Erfolg Wildblumen für Bienen und Schmetterlinge gesät.
„Der Grundgedanke beim Start des Stadtackers war, dass die Brachfläche für die Selbstversorgung genutzt werden soll“, sagt Bienzle. Die 37-jährige Agraringenieurin ist auf das Projekt gestoßen, weil ihr der Balkon im Stuttgarter Westen zu klein geworden war und sie nach einer größeren Fläche gesucht hat. Doch das Projekt bietet viel mehr Möglichkeiten als nur selbst angebautes Gemüse zu genießen: „Es bietet die Chance, eigenverantwortlich etwas zu gestalten und kreativ zu sein, und es bringt über das gemeinsame Interesse die unterschiedlichsten Menschen einander näher“, sagt Martin Abelmann. Der 38-Jährige hat den Studiengang Erd- und Klimasystem an der Universität Hohenheim belegt. Anne Schubert (36) ist Sonderschulpädagogin, und Christian Schmid (28) Ingenieur. Schmid und Schubert haben außer ihren Gemüsebeeten auch Bienenstöcke auf dem Stadtacker. 18,5 Kilo Honig hat Schmid in diesem Jahr geerntet. Schubert erntet erst im kommenden Jahr, weil ihr Bienenvolk zu jung ist. „Es muss in diesem Jahr noch für sich selbst sorgen“, sagt sie
Die Preise gab es für die „Stadtackerer“ unter anderem vom Verschönerungsverein – und zwar gleich zwei mal. Im Frühjahr dieses Jahr wurde der Stadtacker als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet und gleich nach dem Start bekam das Projekt den 1. Preis bei dem städtischen Wettbewerb „Action Gardening“. Trotz der Erfolge plagen den Verein Sorgen, weil dem Stadtacker für das Gelände wegen der Planung fürs neue Rosensteinquartier nur eine Zwischennutzung eingeräumt wurde. Bienzle und ihre Mitstreiter träumen davon, das Gelände unbefristet nutzen zu dürfen. „Wenn hier der neu Stadtteil entsteht, bietet der Stadtacker den Menschen doch auch die Chance, hier etwa gemeinsam zu gestalten und Einfluss zu nehmen, und er ist identitätsstiftend “, stellt Bienzle fest – und sie geht noch einen Schritt weiter und wünscht sich, dass es für das Projekt einen Geldtopf gibt, aus dem ein Mitarbeiter finanziert werden kann. Zwar organisieren die Mitglieder schon vieles wie Veranstaltungen und Workshops. Mit einem Festangestellten könnte aber noch sehr viel mehr auf die Beine gestellt werden, sind sie überzeugt.
Wer auf dem Stadtacker mitgärtnern will, muss nicht Vereinsmitglied werden, aber persönlich vorbeikommen und Interesse bekunden. „Nur //www.stuttgarter-nachrichten.de/info@stadtacker.de“ target=“_blank“>eine Mail zu schicken, das reicht nicht“, sagt Abelmann. (mehr …)