Schlagwort: Stadtgarten Bebelhof Braunschweig

  • Braunschweig: Gartenvielfalt

    Urbane Botnik:
    Im Unikontext entstanden, Fläche war riesengroßes Spargelfeld, dann Kleingärten, unterschiedliche Eigentümer, Studies wollen den einen brach liegenden Teil nutzen -> Botnik entstand nach und nach. Große, eher wilde Fläche mit großer Biodiversität, ein paar alten Lauben, die zB als Lager genutzt werden. Mehrere Gartenbereiche: für das Kernteam, für die Newbies, die zum Start jedes Gartenjahrs von der Uni kommen (Experimentierfläche) und eine Art Schrebergarten eines älteren Paars, die da schon immer waren.
    Sie vermehren selber viel Saatgut. Wasser: Pumpen. Ab und an gibt es Veranstaltungen
    Francois ist Gatekeeper, an ihm geht nix vorbei, aber – laut Britta und Falko – gibt er auch keine Infos weiter an die Gruppe
    Träger ist ein eigener Verein
    von außen nicht als GG erkennbar
    Probleme: Gemüse wird geklaut, Rehe fressen viel weg

     JugendUmweltPark:
    Jugendliche sucht man hier vergeblich, Träger ist eine Umweltbildungseinrichtung, Wasser: Pumpen und Regenwasser, haben großes Lehmhaus, Lehmofen, Bauwagen mit viel Kochutensilien, Kompostklo, super Erde, machen viel Permakultur
    Gruppe: ca 10 – 12 machen regelmäßig mit, wollen Nachwuchs gewinnen
    machen viele Veranstaltungen (ua Bildung für Nachhaltigkeit)
    Von außen nicht als GG erkennbar
    Probleme: Schnecken

    Ludwigsgarten:
    auf der Fläche von Lebenshilfeeinrichtungen, Mandalabeet, Kraterbeet, Hühner, Kompost (klappt nicht), Hügelbeete für den Strauchschnitt, Vierfelderwirtschaft, alles gemeinschaftlich, aber es gibt ein paar wenige, die ansagen, wo was hinkommt, wie was zu machen ist.
    Nachbarschaft nutzt den Garten als Erholungsort, sind nicht im Garten dabei
    Laut Falko sind alle im Garten schwierige Menschen
    sie haben einen Gardeniser beantragt, brauchen mehr Menschen
    Das Projekt lebt Bürgerwissenschaften, ist die Base von Falko für seine wissenschaftliche Arbeit und seine Vernetzungsarbeit. Bei Stadtgrüntag laufen hier die Experiemente

    Stadtgarten Bebelhof
    mal von Ute Koopmann als VHS Projekt gegründet – dafür hat sie ein Praktikum bei den PG in Berlin gemacht. Auf einem ehemaligen Werkhof stehen sehr viele Hochbeete (Aufsetztrahmen), ein Teil gehört einer ehrenamtlichen Gartengruppe, die sich gemeinschaftlich darum kümmert, ein paar für die Quali-Leute, ein paar für VHS-Kurse
    es gibt Garagen, eine Küche, Aufenthaltsmöglichkeiten, ein derzeit nicht genutzten Caféwagen, Kompost, Gewächshaus, pipapo, sehr viel Infrastruktur. der hintere Teil kam dazu, der wird nun ab nächstes Jahr für die KG umgebaut, die aus der Nachbarschaft weichen müssen
    Gruppe ist keine wirkliche Gruppe, da gibt es Unstimmigkeiten, Saskia ist bei der VHS angestellt, war aber auch mal EA im Garten, die wechselt nun an die Uni – in eins der FoPros von Falko
    Gibt viele Angebote im Garten für unterschiedliches Gruppen

     

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  • Stadtgarten Bebelhof kooperiert mit Hiop-Hop Projekt

    (Gu, alerts)

    Der Braunschweiger Stadtgarten Bebelhof hat seinen Cafébauwagen durch einen Workshop einer HipHop Initiative mit Graffiti verschönern lassen.
    Nächstes Jahr wollen sie den Caféwagen ausbauen, einrichten und in Betrieb nehmen. Zudem soll eine Outdoorküche gebaut werden.

    Hier gibt es einen gesprochenen Beitrag zum Garten und dem Projekt: http://blogs.sonia.de/ohr/2016/11/29/wer-mitgaertnert-darf-miternten-urban-gardening-im-stadtgarten-bebelhof/ (mehr …)

  • Stadtgarten Bebelhof richtet Café ein

    (Gu, Mail)
    […] der wächst und gedeiht, aber leider wird er nicht so genutzt wie wir uns das wünschen. Wir sind ein bisschen ab vom Schuß. Deshalb haben wir nun einen alten Bauwagen als Cafe umgebaut und hoffen daß das als zusätzlicher Anziehungspunkt wirkt!
    -> in Braunschweig


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  • Bienenprojekt im Braunschweiger Stadt-StattGarten Bebelhof

    (Gu aus Antrag und Antworten auf Fragen)
    Seit Mai 2015 imkert eine Gruppe zusammen mit einem Imkerpaten im Stadtgarten. Die Gruppe trift sich wöchentlich, durchschnittlich sind 12 – 14 Leute dabei. Aus dieser Gruppe ist eine „Fortgeschrittenen-Gruppe“ entstanden, die nun peu a peu ohne Begleitung des Imkerpatens selbständig weiter imkern möchte. Paralell gibt es eine neue Gruppe von JungimerInnen und Bieneninteressierten, die sich die frisch formiert hat und auch wieder einen Imkerpaten hat. Die VHS möchte gerne langfristig immer zwei Gruppen haben – AnfängerInnen und Fortgeschrittene. ca. 1/3 der ersten Gruppe gärtnert auch im Garten.
    Um den Honig zu gewinnen und in Gläser abfüllen zu können, brauchen sie Ausstattung. Einen Ort dafür gibt es. „Zum Stadtgarten Bebelhof gehört ein festes Gebäude mit Küche, Toiletten, Büro, zwei Lagerräumen sowie zusätzlich zwei Garagen. Die Imkerausrüstung ist z. T. in einem der Lagerräume und z. T. in einer der beiden Garagen untergebracht“
          Wer bekommt den Honig?
    Jede/r Teilnehmer/in der Bienengruppe erhält einen Anteil. Der Rest wird im Garten verbraucht oder im Garten verkauft (Einnahmen für Anschaffungen im Garten)
          Wird der Honig kostenfrei abgegeben?
    An die Mitglieder der Bienengruppe und an die Küche im Garten wird der Honig kostenfrei abgegeben. Ansonsten wird der verkauft.
          Werden Grundschule und Kita sich an den Kosten beteiligen?
    Wir sind gerade dabei, ein Gesamtkonzept mit der Grundschule und dem Kindergarten zu entwickeln. Die beiden Institutionen haben diverse Workshops bei uns „gebucht“: Einmalige Workshops wie z. B. „Marmelade kochen“, regelmäßige, wöchentliche Angebote wie z. B. „Naschgarten-Pflege“ oder „Garten in der Obstkiste …“, Ferienworkshops wie z. B. Brot backen im Lehmofen usw. Die Bienengruppe für die Grundschule ist ein sporadisch stattfindendes Angebot (ca. 1x monatlich). Die Schule/der Kindergarten wird sich anteilig an den Workshopkosten beteiligen. Da wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht genau wissen, wie unsere laufenden Förderanträge entschieden werden, ist die konkrete Summe die Kostenbeteiligung noch nicht zu benennen.

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  • Kurzinfos zu paar Projekten, die beim Workshop in Köln waren

    (Gu, beim Workshop am 31.1.)

    Gartenbahnhof Ehrenfeld (Köln) muss zum zweiten Mal umziehen. Stadt hat Schrebergartenstück angeboten, was sie nicht so optimal finden und als Zwischennutzung einen Teil des Helios-Geländes. Sie wollen natürlich ungerne nochmal eine Zwischennutzung.
    Stadtgarten Bebelhof Braunschweig will sich unabhängiger von der VHS machen. Sie haben auf 2T m² 150 Hochbeete und 100 Pflanzsäcke. Vormittags ist die Fläche Einsatzort von 15 (!) 1-Euro-Jobbern. Diese machen einige der Arbeiten und es gab schon Konflikte, da dann nachmittags für die GärtnerInnen viel zu wenig zu tun war. Doch inzwischen sind Rollen und Aufgagen geklärt.
    Der Campus Garten in Köln ist aus einer Idee des Ökologie-Referats entstanden, sie sind bei Foodsharing dabei, es gibt neuerdings Bienen und eine Hospiz-Gruppe hat ein Beet. Sie sind „samenautark“, sprich sie produzieren ihr eigenes Saatgut.
    Der IG Herzogenrath hat nach wie vor wenig MitgärtnerInnen, versucht nun aber Flüchtlinge vom Gärtnern zu begeistern. Ein Ehrenamtliche hat gute Kontakte und holt die Interessierten in der Unterkunft ab. Sie überlegen, wie sie die Flüchtlingen „eigenständig zum Gärtnern motivieren können“
    Der IG Zülpich ist von der Stadt „in Auftrag“ gegeben worden und mit gut ausgebauter Fläche, Pavillion, Gelder für drei Jahre ausgestattet – Aufgabe ist nun, die Zielgruppe zu erreichen und sich nach drei Jahren überflüssig gemacht zu haben.
    Auch der geplante IG Ratingen West ist gut ausgestattet – das Projekt läuft über die Caritas und auch hier gibt es eine Frau, die für Aufbau und dreijährige Begleitung bezahlt wird. Auch hier ist die Zielgruppe noch nicht erreicht.
    Der Friedensgarten Osnabrück ist 10Tm2 groß – das interne Ogra-Team heißt „Kernbeißergruppe“
    Düsselgrün hat eine Gruppe der Verwaltung aus Ratingen empfangen und ist in diesem Zusammenhang nun in der Diskussion, wofür wer ggf Geld verlangen und nehmen kann.

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