Schlagwort: Stadtplanung

  • Nürnberg: Jobcenter legt Garten an

    (Gu, alerts)

    […]
    Bei dem Nachbarschaftsgarten handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der NOA, des Jobcenters Nürnberg, des Stadtplanungsamts und des Quartiermanagements. Auf einer versiegelten Brachfläche wird ein Urban-Gardening-Projekt initiiert, mit dem gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt werden: Langzeitarbeitslose und arbeitsberechtigte Geflüchtete werden beschäftigt und für die Arbeitswelt vorbereitet, die Integration von Geflüchteten und Stadtteilbewohnern mit und ohne Migrationshintergrund wird gefördert, die Identifikation der Teilnehmenden mit ihrem Stadtteil wird gefördert, eine zu 100 Prozent versiegelte Hoffläche wird begrünt und das Gesundheitsbewusstsein der Teilnehmenden wird gestärkt.

    Bei dem Grundstück in der Hermannstraße 33 handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände der Baufirma Völkel & Heidingsfelder, das die KIB Gruppe mietfrei zur Verfügung stellt. Die NOA baut dort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die vom Jobcenter Nürnberg ausgewählt werden, Hochbeete auf. Dazu stehen bis zu 3 000

    Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Zum Gärtnern eingeladen werden die Anwohnerinnen und Anwohner aus der Nachbarschaft.

    Interessierte können ein Beet privat nutzen und bepflanzen. NOA-Kräfte werden sich dann um die Pflege, wie das Wässern der Anlagen kümmern, so dass die „Besitzerinnen und Besitzer“ nur zum Ernten kommen müssen. Natürlich dürfen alle, die Zeit und Lust dazu haben, ihre Pflanzen auch selbst gießen. Größere Gemeinschaftsbeete können von mehreren bewirtschaftet werden. Damit auch ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen profitieren können, stehen während der gesamten Vegetationsperiode Projektteilnehmende mit Rat und Tat zur Seite.

    Gleich nach der Eröffnung kann sofort mit dem Bepflanzen von bereits vorbereiteten Beeten begonnen werden. Auch wartet ein großer Haufen Erde darauf, in noch leere Hochbeete geschaufelt zu werden. Wem das zu anstrengend ist, der kann bei Kaffee und Kuchen dem Treiben zusehen. Welchen Namen der Nachbarschaftsgarten in Zukunft tragen soll, wird von den Teilnehmenden des Eröffnungsfests bestimmt.[…]

    https://www.focus.de/regional/nuernberg/stadt-nuernberg-eroeffnung-des-nachbarschaftsgartens-in-st-leonhard_id_8839434.html

    Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ des Europäischen Sozialfonds und das Bund-LänderProgramm „Soziale Stadt“. Auch die vom Jobcenter an die Teilnehmenden gewährten Leistungen werden als Förderung berücksichtigt.


    (mehr …)

  • Stadtplaner in Friedensgarten Grone

    (von Shimeles)

    Samstag, 17 Juni kamen etwa 15 Stadtplaner/Raumplaner geführt von Frau Prof. Dr.-Ing. Doris Gstach, aus Raum Braunschweig, Göttingen, Kassel zum Gespräch in den Internationalen Garten. Sie wollten verschiedene Projekte zur Stadtentwicklung kennenlernen. Die Internationalen Gärten gehören inzwischen dazu!!!

    Kern Interesse war zu erfahren wie sich die internationalen Gärten in Göttingen in den letzten zwanzig Jahren entwickelt hatten.

    Im Friedensgarten Grone waren an der Austausch beteiligt: Malika, Lola, Hansjörg, Shimeles, Juan, und Nam. Es gab viele Fragen an uns und reges Diskussion. Alle anwesenden Mitglieder könnten aus eigenen Erfahrungen die Entwicklung in den Gärten beschreiben. Die Gäste waren beeindruckt über die 22 Jahre Kontinuität im Garten.

    Stadtplaner informieren sich über das Projekt Wurzelschlagen 2.0- und die Willkommensparzelle in Friedensgarten Grone.

    (mehr …)

  • Stadtplanungsamt Freiburg startet AG Gärtnern in Freiburg

    (Gu, mail)
    Das Stadtplanungsamt lädt demnächst zu einem Arbeitskreistreffen zum Thema:

    Gärtnern in Freiburg

    Konzept zur Entwicklung von Kleingärten und Flächen für andere gärtnerische Nutzungen Einladung zum 1. Arbeitskreistreffen am 22.11.2016

    Wir, als Urbane Gärten, sind unteranderm dabei, neben Vertreter* innen des Kleingartenwesens, der Urban-Gardening-Gemeinschaft, der Bürgerschaft, Mieter*innen, Flächeneigentümer*innen, Wohnungsbaugesellschaften und unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.


    (mehr …)

  • Stand der Dinge Hildegarden

    (Gu, Newsletter)
    ein turbulenter Monat neigt sich dem Ende. Am Mittwoch, den 08. Juni, hatten wir die Abgeordneten der Bezirksversammlung Mitte zu einer Infoveranstaltung in den Bunker eingeladen. Wir hatten uns dazu entschlossen, weil es seitens der Bezirkspolitik trotz über 20 Hilldegarden- und 10 zusätzlicher Planungsbüro-Veranstaltungen immer wieder hieß, man habe sie nicht ausreichend informiert. 5 Abgeordnete kamen, um sich selbst vor Ort ein Bild über unser Vorhaben zu machen. Nach der Projektvorstellung, der Dachführung und der abschließenden Fragerunde  war die Resonanz sehr positiv. Wir warten nun gespannt auf die Abstimmungen in den Bezirksfraktionen Anfang Juli.

    Auch sonst ist viel passiert. Wir hatten Besuch von einer Delegation der Stadt Aarhus, die sich für partizipative Stadtplanungsprozesse interessieren, und einer internationalen Studentengruppe aus Stuttgart. Am 18. Juni sind wir einer Einladung der Loki-Schmidt-Stiftung gefolgt und haben im Rahmen des Langen Tags der Stadtnatur erstmals gemeinsam mit verantwortlichen Landschaftsarchitekten Felix Holzapfel-Herziger eine zweistündige Führung über das Dach veranstaltet. Danach hatten wir noch Besuch von Jürgen Tietz, der einen Beitrag über das Projekt für das Hamburger Architektur-Jahrbuch schreibt und zuletzt am 25.06. von einer 25-köpfigen Workshop-Gruppe eines Denkmalschutzsymposiums der Patriotischen Gesellschaft. (mehr …)

  • top-down Projekt in Willich

    (Gu aus RSS; 26.5.)

    Paten für den neuen Bürgergarten gesucht

    Noch sieht es eher nach Brachland und in Sachen Vegetation eher überschaubar üppig aus. Aber das soll sich bald ändern: Ein Bürgergarten soll nach Vorstellung von Projektplanerin Sybille Jebavy-Kara und Projektbetreuerin Christa Schneider (beide vom Geschäftsbereich Stadtplanung) im Schatten der Orangerie im Schlosspark Neersen entstehen.

    Durch die Aufgabe der gastronomischen Nutzung der Orangerie im Sommer ergab sich die Chance, das Gelände um das alte Gewächshaus anders als bisher zu nutzen. Man plante, der Umweltausschuss stimmte zu, und in der Grundidee geht es jetzt darum, ein Zeichen zum Trend „Urban Gardening“ zu setzen: „Gesunde Ernährung und Selbstversorgung, Mitgestalten, Gemeinschaftsgärtnern mit Kommunikation, Artenvielfalt und Kennenlernen alter Sorten, umweltschonende Nahrungsmittelproduktion mit kurzen Transportwegen, Naturerlebnis mit allen Sinnen auch schmecken – all das gehört dazu“, so Jebavy-Kara.

    Also begab man sich an die Rodungen des arg zugewachsenen Areals, holte massives Wurzelwerk aus dem Boden, brachte neuen Boden auf, stellte am Rand schon mal Obstbäumchen und kleine Beerensträucher auf, legte einen Mulchweg an – und jetzt hat der Bürger das Wort. In diesem Jahr soll mit Hilfe von freiwilligen Paten begonnen werden, Beete anzulegen. Noch ist vieles offen, was Gestaltung und Anpflanzungen angeht, noch kann man sich auch mit Ideen einbringen. „Grob ist bislang angedacht“, so Christa Schneider, „Gemüse-, Kräuter- und Beerensträucherbeete sowie eine kleine Obstwiese anzulegen. Aber da sind wir grundsätzlich auch offen für Vorschläge.“

    Gärtnerisches Vorwissen ist nicht Bedingung, nur Spaß an der gemeinsamen Gartenarbeit. Auch Sponsoren, die Pflanzen oder eine kleine Ruhebank zur Verfügung stellen könnten, sind willkommen


    (mehr …)