Schlagwort: städtische Ansprechperson

  • München: neue Ansprechpartnerin

    (Treffen)

    Herr Ernstberger ist in Rente gegangen, seine Stelle wurde nicht beu besetzt, seine Aufgaben verteilt. Lea Zapf hat schon mit ihm zu den Krautgärten zusammengearbeitet. Zu ihrem Arbeitsgebiet gehören nun noch die Kleingärten und Urban Gardening. Sie ist dabei, sich Netzwerke aufzubauen und sich zu informieren. Sie war auch schon 2x bei einem Münchner Netzwerktreffen, da war sie aber noch nicht die Ansprechpartnerin für Gemeinschaftsgärten (sondern für die Krautgärten dabei). Den Lernkurs hat sie gemacht. Sie weiß noch nicht, mit welchen Fragestellungen sich Gemeinschaftsgärtner*innen sich an sie wenden können, sie weiß auch noch nicht, was ihr Amt aufgreifen/fördern könnte. Finanzielle Mittel haben sie nicht. Da sie für die Krautgärten Bodenproben machen, will sie intern fragen, ob das auch für die GGs machbar wäre. Im RKU gibt es auch jemanden für die Gärten, da läuft laut Ruth auch eine Kooperation mit Münchner Wohnen, die Gärten aufbauen wollen.

    Für die Krautgärten mangelt es an Flächen, sie konnten letztes Jahr keinen neuen Standort eröffnen.

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  • Frankfurt/Main: neue Ansprechpartnerin bei der Stadt

    (Besuch)

    Frau Vignoli war vorher in der Stadt Marburg und hatte dort auch Kontakt zu den Gemeinschaftsgärten. Sie kennt auch noch Helga Pukall. Es gab für die Stelle in Frankfurt keine Überlappung mit der Vorgängerin (die in Rente gegangen ist). Als Einarbeitung wurde für sie aber ein Podcast aufgenommen. Sie ist nun noch dabei, sich eine Struktur zu schaffen, mit der sie klarkommt (Auffinden und Ablage von Mails eingeschlossen).

    Laut Frau V. gibt es 45 GGs in Frankfurt (anderer Zuschnitt als bei uns), die GemüseheldInnen werden dabei als 1 Projekt gezählt. Sie versucht, sich die Gärten nach und nach vor Ort anzugucken und hat als Einarbeitung auch unseren Onlinekurs absolviert. Diesen gibt sie auch an alle, die neu loslegen wollen, weiter. Sie ist dabei, ein Infoblatt zu entwicklen, das sie neuen Initiativen/Einzelmenschen in die Hand geben möchte mit aus ihrer Sicht wichtigen to dos. Darin ist auch der Kurs als Link enthalten und das Buch „Unterwegs in die Stadt der Zukunft“.
    Das Grünflächenamt hat 70.000 Euro Fördersumme für GGs. Sie wusst nicht, dass das Sozialdezernat das Pflegegärtchen fördert. Aber sie ist einbezogen in die Förderung des Stadtplanungsamtes, das für ein Jahr eine Prozessbegelietung zum Aufbau eines Gartens in Frankfurt/Nied (soziale Stadt) finanziert. 
    Frau V. möchte gut beraten können und den Menschen, die einen Garten aufbauen, gute Infos geben.
    Sie hat zusammen mit anderen das Frankfurter Gartennetzwerk wieder belebt oder weiter geführt und hat vor, dass es 2x p.a. ein Treffen geben soll. Von mir hat sie sich beraten lassen, wie sie den AKtiven gut weiterhelfen kann. (mehr …)

  • Gartenbesuche in Freiburg

    Mit mit unterwegs war die Ansprechpartnerin für GGs der Stadt Monika und die Wandel-Garten Koordinatorin Monica.

    Wandelgarten (Vauban): direkt an einer Tramendhaltestelle (Wendeschleife war das bisher) entstand der Garten auf dem Gelände des Vereins „Autofrei wohnen“ -> Menschen, die keine Stellplätze bauen mussten, deren Flächen sind dort vereinigt. Mit auf dem Gelände ist ein sehr großer Weiden“palast“, der aber gerade radikal runtergeschnitten wurde. Niemand hatte sich gekümmert, die Weiden waren nicht mehr in den Palast einfelchtbar. Es ist noch offen, wie es hier weitergeht. Hinter dem Weidenpalast möchten beide Gruppen gerne Obstbäume (Maulbeerbäume) anpflanzen. Dazu gibt es eine Fördermöglichkeit über die Stadt.
    Gerade ist die Gruppe nicht ganz so groß (seit Corona) und Monica macht sehr viel. Doch kommen auch immer mal wieder neu Interessierte und manche bleiben auch. Einige sind von Anfang an dabei (Gruppe scheint mir vom Altersdurchschnitt eher 50/60 plus). Der Garten ist inzwischen gut eingewachsen, zur Straße hin mit essbaren Beerensträuchern. Es gibt Erdbeete und Hochbeete, individuelle und gemeinschaftliche Beete. Ein Schwerpunkt liegt auf Kompostierung, hier haben sie eine Wurmfarm, machen Bokashi etc. Sie hatten ein Regenwurmprojekt und sind sehr an Terra Preta und anderen Bodenaufbereitungsmethoden interessiert. Ein Projekt, was sie dazu machen heißt „Boden gut machen“: Sie bekommen Biogut von einem Café. Wasser können sie i.d.R. – bis auf den Hochsommer – aus dem Bach entnehmen (anstrengend, Gießkanne in den Bach halten, volle Gießkanne in die Schubkarre hiefen etc.), doch wenn der Pegel der Dreisam zu niedrig ist, dann dürfen sie auch aus diesem Bach nix mehr entnehmen. Mit Fördergeldern von uns haben sie das Häuschen mit einer guten Regenrinne ausstatten können, die das Wasser nun in einen IBC Kanister führt. Wasser von diesem Kanister füllen sie in hochgebockte IBCs um, so dass sie mit dem Gefälle arbeiten können. Für das Umfüllen bräuchten sie eine Pumpe, so könnte das erheblich erleichtert werden. Um möglichst Wasser im Boden zu halten, haben sie die Wege mit in Wasser getränkter Weellpappe ausgelegt und oben drüber eine dicke Schicht Mulch aufgebracht. Bringt wohl eine ganze Menge.
    Ein Problem: es wird immer mehr Gemüse geklaut. Ein Schild haben sie zwar, doch das stellen sie wegen Vandalismusgefahr immer nur auf, wenn jemand da ist. Was etwas genützt hat sind bunte DinA4 Zeichnungen von Kindern und Erwachsenen mit netter Beschriftung an den Beeten. Sie sind in Freiburg und mit den anderen Gärten gut vernetzt. Auch Wassertonnen aus Metall und andere Gegenstände wurden schon geklaut.

    Klimagarten (Weingarten): für den ältesten und wohl größten (Monika B. von der Stadt) Gemeinschaftsgarten wurden in einer Guerilla Aktion 2012 die Grundlage gepflanzt. Sie wollten damit auf die Klimakrise und das Thema Ernährung aufmerksam machen. Der Klimagarten ist heutzutage 600m² groß, einer der Initiator*innen gärtnert „wild“ auf der anderen Seite des Baches, was die Stadtverwaltung toleriert, da er ein Urgestein der Szene ist. Im Klimagarten kommt das Wasser auch aus einem Bach, hier ist es noch ok, daraus zu schöpfen. Der Garten hat keinen Zaun, ist öffentlicher Grund und soll das auch blieben. Die ca. 25-köpfige Gruppe hat an verschiedenen Stellen Schilder angebracht, doch sind diese von manchen Seiten nicht sichtbar -> es wird viel fremdgeerntet. Dazu hatten sie auch mal Schilder, da gab es gleich Beschwerden beim Amt, dass die das nicht dürfen, da das ja eine öffentliche Fläche ist. Monika B. berichtet, dass sich viele Bürger*innen mit allen Möglichen Fragen und Beschwerden ans „Amt“ richten. Ihre Amtskollege*innen auch aus anderen Abteilungen haben wohl bis heute eh nicht verstanden, was so ein Gemeinschaftgarten soll…Alle Veränderungen der Gärten auf öffentlichen Flächen werden auch aus der Stadtverwaltung heraus genau beobachtet und kommentiert.
    Der Klimagarten darf kein Häuschen oder ähnliches aufstellen, so sind die Geräte in einer großen Kiste. Unter einem großen Baum stehen Tische und Stühle, die dort dann angekettet werden. Davon ist noch nix weggekommen. Die Gruppe ist bunt gemischt, alte, junge, Deutsche, Menschen aus anderen Herkunftsländern, aber keine Geflüchteten sind dabei. Es werden auch vermeindlich exotische Pflanzen angebaut, so z.B. schwarzer Sesam. Die koranische (?) Gärtnerin bringt das Saatgut aus ihrer Heimat mit und versucht auch, es zu vermehren. Es gibt individuelle und gemeinschaftliche Beete, man muss wissen, wo welche sind. 
    Onboarding: man kann ein paar Mal zum Mitgärtnern kommen, erfährt da jede Menge, gärtnert auf den Gemeinschaftsbeeten und erst danach kann man, bei Interesse, ein eigenes Beet bekommen.

    Urbaner Garten (Weingarten): dieser recht kleine Garten ist auf einer Abstandgrünfläche entstanden und soll derzeit wiederbelebt werden. Organisiert wird er schon länger vom QM. Da ist es wohl so, dass alle Neuen diesen Arbeitsbereich bekommen und aber nur ca 1h/Woche dafür Zeit haben. Es gibt ein paar Hochbeete (Material fällt teilweise auseinander) und 2 Erdbeete. Nur 2 Beete werden derzeit wirklich genutzt/gepflegt. Der Garten wird aber viel zum Sitzen, Picknicken, sich Treffen genutzt. Menschen aus den gegenüber liegenden Hochhäusern wurden noch nicht erreicht. Es gibt aber auch niemanden, der/die Zeit und Engagement da reinsteckt. Die Ansprechpartnerin würde den Garten gerne wieder aufbauen und sucht nun nach Möglichkeiten, diese Aufgabe auch auf andere Schultern zu verteilen (Beratung: Uni, Freiwilligenzentrum, FSJ, Organisationen im Viertel). (mehr …)

  • Dortmund: Querbeet bis 2029

    NL
    Das Projekt Querbeet Dortmund geht weiter: Der Rat der Stadt hat es bis 2029 verlängert. Besonders bei der Internationalen Gartenausstellung Ruhrgebiet (IGA)im Jahr 2027 will Dortmund mit seinen Gemeinschaftsgärten punkten. Das seid ihr! Eine Ausstellung auf dem IGA-Gelände und Führungen zu Gemeinschaftsgärten sollen das gemeinschaftliche Gärtnern bekannter machen. Deshalb rechnet die Stadterneuerung damit, dass anschließend weitere Projektideen entwickelt werden, deren Umsetzung dann bis 2029 unterstützt werden soll.

    Und warum? Das bürgerschaftliche Engagement der Gemeinschaftsgärtner*innen leistet viel für die soziale Integration und die ökologische Bildung. Die Verlängerung des Projekts ermöglicht es, noch mehr Bürger*innen dafür zu gewinnen, neue Gartenformen zu entwickeln und den positiven Einfluss auf das städtische Zusammenleben gemeinsam weiter zu stärken. (mehr …)

  • Chemnitz: Abteilungsleiter im Grünflächenamt war Ufer-Projekte Aktivist

    (Mail)
    Die letzte Ausgabe von Chemnitz grünt erschien vor ca. einem Jahr.

    Bei mir hatte sich beruflich einiges verändert und da blieb erstmal zu

    wenig Zeit für mein Herzensprojekt.

    Aber ich will jetzt langsam wieder angreifen. „Chemnitz grünt“ steht

    bisher leider noch auf wackeligen Füßen und ich bin da selbst noch auf

    der Suche nach Verstetigung.

    Seit März bin ich Abteilungsleiter im Grünflächenamt. Leider haben wir

    bislang keine Person die der engagierten Bürgerschaft zur Verfügung

    steht. Natürlich versuchen wir uns um Bürgeranliegen zu kümmern, aber es

    ist nicht transparent organisiert und immer wieder fehlen uns auch die

    Kräfte.

    Ich finde das nicht nur schade, sondern wir schaffen dadurch auch

    regelmäßig Frustrationen. Ich will das sukzessive verbessern, aber die

    Rahmenbedingungen machen es gerade nicht einfach.

    Wenn es sich um Gemeinschaftsgärten auf kommunalen Flächen handelt,

    dann kannst du die gerne an mich vermitteln. Aber bitte führe mich nicht

    offiziell in einer Liste als Ansprechpartner.


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  • Dortmund: Querbeet verlängert

    Der Rat der Stadt hat Querbeet Dortmund bis 2029 verlängert. Besonders bei der Internationalen Gartenausstellung (IGA) [Link: dortmund.de/iga] im Jahr 2027 will Dortmund mit seinen Gemeinschaftsgärten punkten. Das seid ihr! Eine Ausstellung auf dem IGA-Gelände und Führungen zu Gemeinschaftsgärten sollen das gemeinschaftliche Gärtnern bekannter machen. Deshalb rechnet die Stadterneuerung damit, dass anschließend weitere Projektideen entwickelt werden, deren Umsetzung dann bis 2029 unterstützt werden soll.

    Und warum? Das bürgerschaftliche Engagement der Gemeinschaftsgärtner*innen leistet viel für die soziale Integration und die ökologische Bildung. Die Verlängerung des Projekts ermöglicht es, noch mehr Bürger*innen dafür zu gewinnen, neue Gartenformen zu entwickeln und den positiven Einfluss auf das städtische Zusammenleben gemeinsam weiter zu stärken. Packen wir’s an!

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  • Berlin-Mitte: Stadtgrün Mitgestalten – ein neuer Ansprechpartner im Bezirk

    In Mitte wurde eine Person als Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung eingerichtet, die zwischen beiden Seiten vermitteln soll.

    https://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2024/pressemitteilung.1431889.php (mehr …)

  • Rostock: Stelle ausgeschrieben

    (Tel)
    In der Stadtverwaltung ist eine Stelle ausgeschrieben, in der es wohl um eine Ansprechperson für Urban Gardening geht. Bisher macht das die Ansprechpartnerin für Kleingärten nebenbei mit.
    Sie sagt: es ist ein Wahlgeschenk (für die noch kommende Wahl), Stelle sei nach Erachtens der Politik schon in einem Plan (integrierter Handlungsplan??) enthalten.
    Stelle soll noch dieses Jahr besetzt werden, Frah Bach meint, sie wissen verwaltungsintern nicht, wie sie das schaffen sollen. (mehr …)

  • Buga23: für GartenSymposium soll Verteiler der kommunalen Ansprechpartner*innen erstellt werden

    Erlebnisorte/Mannheim -> ist mit in der Organisation
    BUGA23-Region rund um Mannheim wollen wir das Thema „Gärtnern in der Stadt“ vertiefen.
    „Zum GartenSymposium wollen wir auch die deutschsprachigen Beauftragten für Urbanes Gärtnern aus Kommunen einladen“
    ->
    https://www.erlebnisorte.de/?p=8264 (mehr …)

  • Toni Karge neuer urban gardening Beauftragter Berlins

    Toni Karge, der u.a. im Himmelbeet aktiv war und das Projekt auch beforschte, ist der neue urban gardening Beauftragte Berlins.
    Angesiedelt ist er hier:
    Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
    Abteilung III Klimaschutz, Naturschutz und Stadtgrün
    Referat III C Freiraumplanung und Stadtgrün
    Eine seiner Aufgaben ist die Erabeitung eines Gesamtkonzepts (urban gardening), wofür es aber bisher keine Konkretisierung gibt. Er suchte daher nach Infos/best practice aus anderen Städten. Was machen die für die Gemeinschaftsgärten.
    Er denkt in Richtung Förderung (Materialien, Finanzen), Flächen, Fortbildungen, Beratung etc.
    In unserem Gespräch fand er besonders interessant, dass die Stadt Essen die Initiativen fördert, ohne dass diese einen Rechtsträger haben müssen (er konstatiert eine Angst der Verwaltung, Bürger*innen/Privatpersonen Gelder zu geben für z.B. Gemeinschaftsgärten), das Flächenportral der Stadt Bonn (in Berlin derzeit noch ein weiter Weg zu sowas), die Fortbildungsreihe in Freiburg und die unkomplizierte Unterstützung in Frankfurt. Er will im Dialog mit den Projekten klären, was deren tatsächliucher Bedarf ist und nicht an ihnen vorbei was entwicklen.
    Sein erster Eindruck nach der ersten Zeit im Amt: ist ein dickes Brett in Berlin und das Thema ist in der Verwaltung noch nicht wirklich angekommen, wird nicht für wichtig erachtet.
    Es gibt noch jemanden, der (oder die)? bei der Senatsverwaltung für Justiz für das Thema „essbare Stadt“ angestellt ist (da ist der Verbraucherschutz angesiedelt) und auch noch jemand für ?? bei Sen Stadtentwicklung. Mit beiden steht er in Kontakt und versucht diese Art von Netzwerk weiter zu knüpfen.
    Die Plattform, die Kathrin Bohn erarbeitet hat und die bei den Gärten auch auf Kritik stieß (nicht partizipativ), wird bald online sein. (mehr …)

  • Interkultureller Garten Regensburg entsteht auf anderem Gelände

    (Tel)
    Der Besitzer der Fläche, auf dem der IG in Regensburg geplant war (und auf der Transition Town auch ein Gebäude gepachtet hat und dort Veranstaltungen macht) ist rassistisch und somit wird dort kein IG aufgebaut. Die Gruppe hat an anderer Stelle eine kommunale Fläche und es sind nun auch mehr Leute.
    Sie müssen noch klären, ob die Komposttoilette, deren Bau wir im Kontext des Gartens gefördert haben, umziehen kann.
    Zudem gibt es beim Gartenbauamt eine Ansprechperson für Gruppen mir einer Liste möglicher Flächen. Die Liste bekommt Transition Town nicht. Die Anfragen sollen von Transition Town gebündet werden, das Amt möchte nicht, dass sich viele Einzelen an es wenden. (mehr …)

  • Überblick Stadtgärtnern in Oberhausen

    (Gu, alerts)
    -> Frauengarten wird nicht erwähnt

    Hier gibt es viel Platz zum „Stadtgärtnern“

    Marcel Gruteser

    Mehr Pflanzen- und Farbenvielfalt in Hochbeeten, dazu eine schönere Umgebung und verantwortungsvolles Anpflanzen und Ernten: Das ist der Sinn hinter dem Begriff „Urban Gardening“ (zu deutsch: „Stadtgärtnern“). In Oberhausen entstehen immer mehr Flächen, an denen sich kleine und große Hobbygärtner versuchen können. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle eine Übersicht vor, die die größeren Anbauflächen beinhaltet.

    Mehr Pflanzen- und Farbenvielfalt in Hochbeeten, dazu eine schönere Umgebung und verantwortungsvolles Anpflanzen und Ernten: Das ist der Sinn hinter dem Begriff „Urban Gardening“ (zu deutsch: „Stadtgärtnern“). In Oberhausen entstehen immer mehr Flächen, an denen sich kleine und große Hobbygärtner versuchen können. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle eine Übersicht vor, die die größeren Anbauflächen beinhaltet.

    Sterkrade-Mitte

    Robert Oberheid vom Agenda-Büro ist der Ansprechpartner für die „Urban Gardening“-Fläche am Technischen Rathaus an der Bahnhofstraße sowie am Gesundheitsamt Sterkrade an der Tirpitzstraße. „Wir haben aktuell bei beiden zusammen rund 100 Beete“, berichtet Oberheid. Für die startende Kürbiszeit steht etwas Besonderes an: Am Mittwoch, 6. September, gibt es am Technischen Rathaus mehrere verschiedene Sorten von Kürbissen zu probieren. Hierzulande ist vor allem der Hokkaidokürbis bekannt.

    „Die Betreuung ist generell ein wichtiges Thema, da leider die Zahl der regelmäßigen Helfer überschaubar bleibt“, sagt Robert Oberheid. „Aktuell sind es wohl zehn bis zwölf Helfer.“ Die Stadtverwaltung kooperiert bei beiden Flächen mit der Ruhrwerkstatt (nähere Infos eigener Abschnitt). „Man hat den Eindruck, dass die Arbeitskleidung andere Freiwillige abschreckt“, berichtet Oberheid. „Die Fläche an der Tirpitzstraße läuft dagegen ganz gut“, sagt der Agenda-Leiter. „Dort gibt es eine enge Kooperation mit Schulen. Sie können selbst entscheiden, was sie anpflanzen.“ Zuletzt seien das Erdbeeren und Salate gewesen. Angefangen wurde im Jahr 2015. Oberheid richtet einen Appell an die Bürger: „Es kostet nichts, kommen Sie einfach dorthin zum Gärtnern.“

    Generationengarten

    Die Arbeiterwohlfahrt Oberhausen (Awo) betreibt den Generationengarten am Kaisergarten. Auf 14 Beeten kommen laut Bernhard Bartsch verschiedene Vereine sowie mehrere Kindergärten und Schulen zusammen, um „Urban Gardening“ zu betreiben. „Wir orientieren uns an den Bedürfnissen der Kinder“, sagt Bartsch. „Sie dürfen anpflanzen, worauf sie Lust haben.“ Zuletzt waren das Kartoffeln und Radieschen. „Hier können Kinder Erfahrungen sammeln, die im Klassenraum nicht möglich sind. Manche denken, es kommt einfach aus dem Supermarkt und sind fasziniert, wenn sie hier etwas selbst wachsen sehen.“ Bartsch erklärt, dass noch freie Beete vorhanden sind. Bei Interesse können Kindergärten und Schulen sich bei der Awo melden.

    Uhlandpark

    Im Uhlandpark an der Fläche des Projekts „Ernte 46047“ herrscht aktuell ebenfalls Betrieb – „leider aber vornehmlich nur durch die drei vorhandenen Organisationen Jugendzentrum „ParkHaus“ sowie die Kitas Strickersweg und St. Michael“, berichtet Stephan Kutsch vom „ParkHaus“. „Die Resonanz im Viertel ist leider gering. Die Leute finden das schon prima, wollen aber keine Verantwortung übernehmen“. Dabei war das Projekt ursprünglich für die Anwohner im Viertel gedacht.

    Nese Özcelik vom städtischen Büro für Chancengleichheit hofft auf neue Mithelfer: „Wir suchen weiterhin Ehrenamtliche, die sich an den Hochbeeten beteiligen wollen“. Sieben solcher Hochbeete sind laut Stephan Kutsch aktuell vorhanden. „Als Ernte gibt es Tomaten und Blumenkohl, die Kartoffeln sind bereits weg“, weiß Kutsch. Außerdem sind Sonnenblumen dort vorzufinden.

    Ein Problem stellt weiterhin die räumliche Distanz zwischen den Beeten im Uhlandpark und dem Gebäude des „ParkHaus“ an der Knappenstraße dar. „Dazu kommt, dass die Geräte bei uns eingeschlossen sind und andere Leute nicht so einfach daran kommen“, sagt Stephan Kutsch. „Schön wäre es, wenn Interessierte sich durch den Bericht bei uns melden würden, um mitzuhelfen.“

    St. Antony-Hütte

    Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) betreut eine „Urban Gardening“-Fläche am archäologischen Park an der St. Antony-Hütte. Das Projekt heißt „Esskultur“ und ist laut der Koordinatorin Martina Weiher im vergangenen Jahr gestartet. „Es ist ein multifunktionales Projekt und eine gute Idee, um einer Brachfläche neuen Glanz zu geben“, sagt Martina Weiher.

    Durch eine Kooperation mit dem Jobcenter arbeiten aktuell 16 Teilnehmer an den Beeten mit. „Das Prinzip ist: Jeder kann pflanzen, jeder kann ernten“, sagt Weiher. „Aktuell suchen wir noch Beetpaten, denen nicht allzu wichtig ist, selbst Gepflanztes auch selbst zu ernten.“ Dazu gibt es noch eine Partnerschaft mit dem Antony-Kindergarten.

    Der LVR zeigt sich vom Projekt angetan, auch weil laut Weiher viel gebaut wurde. „Durch einen Gartentag und das St. Antony-Fest veranstalten wir öfter Aktionen, um Besucher und Anwohner zum Mitmachen anzuregen“, erklärt Martina Weiher.

    Tafelgärten

    Die Tafelgärten am Max-Planck-Ring sind ein Projekt der Ruhrwerkstatt und kommen der Oberhausener Tafel zu Gute. Dort arbeiten laut Birgit Abrahamczik, Abteilungsleitung Gemeinwohlarbeit der Ruhrwerkstatt, durch eine Kooperation und Förderung des Jobcenters einige unter 25-Jährige, um in einen geregelten Arbeitsalltag eingeführt zu werden.

    In den Gärten werden aktuell Salate, Kürbisse, Möhren, Auberginen und Grünkohl angebaut.

    https://www.waz.de/staedte/oberhausen/hier-gibt-es-viel-platz-zum-stadtgaertnern-id211763671.html (mehr …)

  • Ansprechpartner bei der Dresdner Stadtverwaltung

    (Gu, Newsletter)

    Schon länger sind wir als Gartennetzwerk nun schon mit der Stadtverwaltung in Kontakt. Immer wieder gab es Gespräche, runde Tische, fachlichen Austausch und zunehmende Annäherung. Diese gegenseitige Anerkennung nimmt nun konkrete Form, sodass das Fortbestehen wie auch das Neu-Entstehen weiterer Gemeinschaftsgärten in der Stadt auf fruchtbaren Boden fallen kann.

    Wir freuen uns also, tolle Neuigkeiten veröffentlichen zu dürfen:

    Denn ab sofort gibt es beim Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (kurz ASA, umgangssprachlich „Grünflächenamt„) einen festen Ansprechpartner für Belange von Gemeinschaftsgärten auf städtischen Flächen: Herr Viertel steht dort für Anliegen und Anfragen gern zur Verfügung. Das Gartennetzwerk steht als Mittler und zur Herstellung des Kontakts demgegenüber bereit.

    Außerdem besteht jetzt die Möglichkeit (für Gemeinschaftsgärten auf städtischen Flächen), über den Kompostplatz der Landeshauptstadt Dresden (auf der Gompitzer Straße 116 in 01157), Komposterde zu beziehen.
    Und zwar kostenlos.

    Der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen (Abteilung Grünanlagenunterhaltung) schreibt dazu:

    Wenn das mal keine gute Nachrichten sind! Toll, dass die Stadtverwaltung auf diese Art und Weise deutlich anerkennt, dass Gemeinschaftsgärten mit ihren Anliegen und ihrer Relevanz auch innerhalb der Verwaltung eine Repräsentanz brauchen und damit ein Gegenüber bekommen. Toll, dass unser kritisch-konstruktiver Austausch Früchte trägt, sodass be- und entstehende Gärten ganz praktisch und unbürokratisch unterstützt werden (mehr …)

  • städtische AnsprechpartnerInnen

    wir haben nun eine Datei, in der wir die uns bekannten städtischen AnsprechpartnerInnen für GGs eintragen:
    Seafile/UG/Politik – Datei UrbanGardeningBeauftragte in D (mehr …)

  • Freiburg hat urban gardening Beauftragte

    (gu, alerts)

    Die Stadt Freiburg schmückt sich gerne mit dem Titel „Green City“. Dazu passt, dass es im Garten- und Tiefbauamt eine Art Beauftragte für Urban Gardening gibt, Urbanes Gärtnern also. Eine  Sozialarbeiterin beim Garten- und Tiefbauamt ist  zuständig für bürgerschafliches Engagement und Stadtökologie. Die Urban Gardening Beauftragte ist eine der Protagonist*innen in der Dokumentation „Sehnsucht nach Eden“.

    https://rdl.de/beitrag/die-green-city-freiburg-und-die-sehnsucht-nach-eden (mehr …)

  • Dresden: Gesprächsrunde mit Politik und Verwaltung zur Bedeutung der GG

    (Gu aus Newsletter (Seitentriebe)

    […]
    GG hechtgrün: Ein guter Ort, um mit Vertreterinnen aus Politik und Verwaltung darüber zu plaudern, was Gemeinschaftsgärten eigentlich für die Stadt bedeuten. Zu Gast waren Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen, Stadträtin Kati Bischoffsberger und Sebastian Kaiser für das Gartennetzwerk. Alle drei haben sich in den letzten Jahren für Gemeinschaftsgärten in Dresden stark gemacht, jede/r auf seine eigene Art und Weise. So konnte Kati Bischoffsberger mit ihrer Fraktion im Stadtrat Haushaltsmittel für die Unterstützung von Gemeinschaftsgärten frei machen und sich für den Erhalt der Hufewiesen als offene Grünfläche einsetzen. Eva Jähnigen sorgte für eine gute Kommunikation in der Verwaltung. So haben die Gemeinschaftsgärten nun konkrete Ansprechpartner*innen beim Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (ASA), wo die bürgerschaftlichen Projekte mittlerweile sehr gewertschätzt und als kreativ gepflegte Grünflächen ernst genommen werden. In einer Stadt wie Dresden, in der eine Spannung zwischen Zuzug, Neubau und (im Sinne kurzer Wege) gewollter Verdichtung auf der einen Seite und dringend benötigte Lebensqualität wie auch Klimaanpassung durch Grün-/Erholungsflächen auf der anderen Seite herrscht, sind Gemeinschaftsgärten und andere Nutzungskonzepte von Freiflächen sehr wichtig. Eva Jähnigen betont in diesem Zusammenhang, dass dies nicht nur Augabe der Verwaltung sei, sondern nur aus einem dialogischen und offenen Miteinander entstehen kann: „Die Stadt sind wir alle“.

    So gibt es inzwischen die Möglichkeit, auch für Privatpersonen simple Pflegeverträge zur Nutzung und Bepflanzung von Baumscheiben im öffentlichen Raum abzuschließen. Wer eine Baumscheibe in seinem Stadtteil oder vor der eigenen Haustür beackern möchte, kann sich einfach beim ASA melden.
    Innerhalb der Verwaltung wird zurzeit aktiv nach weiteren Flächen Ausschau gehalten, die langfristig Potential für Gemeinschaftsgärten haben und zur Verfügung gestellt werden können.
    Sebastian knüpft daran an und erzählt, wie der Johannstädter Gemeinschaftsgarten einen Hecksler vom Regiebetrieb der Stadt nutzen konnte, um Holzschnitt zu verarbeiten. Auch beim Umzug des Hechtgrüns gab es Unterstützung beim Transport der Hochbeete: „Einfach mal nachfragen.
    Möglich wurde dieser gute Kontakt in Politik und Verwaltung auch, weil das Gartennetzwerk durch regelmäßige Treffen und feste Ansprechpersonen eine gute Struktur bereitstellt. Darüber finden jährlich Treffen mit Politik und Verwaltung statt, wo gemeinsam Herausforderungen, Potentiale und Ideen diskutiert werden. (mehr …)

  • Berliner Koalition setzt auf kommunale Ernährungspolitik

    (Gu, RSS)

    Die Koalitionsvereinbarung des Bündnisses von SPD, Linke und Grüne in Berlin (Hashtag “#r2g“) steht. Und sie ist lang geworden. Nicht nur im Titel: “Berlin gemeinsam gestalten. Solidarisch. Nachhaltig. Weltoffen.” Erfreulich ist, dass Ernährung und urbane Landwirtschaft in der Politik Berlins in den nächsten Jahren eine Rolle haben soll. Was hat sich die neue Regierung Berlins zum Thema Ernährung genau vorgenommen?

    Das bahnbrechende am Koalition-Papier ist, dass die zukünftige Regierung (in der Verbraucherschutzpolitik) auf Instrumente der kommunalen Ernährungspolitik setzt  – und dabei die bestehenden Berliner Ansätze weiterführen und stärken will. So soll

    In Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg soll überlegt werden, wie der Verbrauch von regional erzeugten Lebensmitteln gestärkt werden kann. Lebensmittelverschwendung soll reduziert werden.

    Berliner Ernährungspolitik im Wortlaut

    Ein weiterer Ansatzpunkt der Koalition wird die Gemeinschaftsverpflegung sein: Der Bio-Anteil in der Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen soll der Vereinbarung nach deutlich erhöht werden. Nach dem Vorbilds Kopenhagen soll Bio, Saisonales und Frisches kostenneutral Einzug in die Großküchen halten.

    Gärten unter Flächendruck

    Berlin wächst, die Nachfrage nach Wohnungen ist groß. Die Koalitionsvereinbarung betont, dass trotzdem Flächen für Kleingärten dauerhaft gesichert werden sollen. Im Zusammenhang mit Stadtentwicklung und Städtebau unterstreicht das rot-rot-grüne Bündnis die Themen grüne Infrastruktur und urbane Grünräume. “Die Bebauung des Tempelhofer Feldes wird ausgeschlossen.” (S. 31)

    Für die urbanen Gärtner Berlins soll es in Zukunft einen zentralen Ansprechpartner geben. Zusammen mit den Akteuren soll ein gesamtstädtisches Konzept für urbane und interkulturelle Gärten entwickelt werden. “Berlin wird zur Essbaren Stadt.” (S. 156)

    Die Koalitionsvereinbarung berücksichtigt die wichtigsten Instrumente einer kommunalen Ernährungspolitik: Kooperative Zusammenarbeit u.a. in Ernährungsräten, gemeinsame Erarbeitung einer ganzheitlichen Ernährungsstrategie. Und der inhaltliche Ansatzpunkt über urbane Landwirtschaft, Gemeinschaftsverpflegung und regionale Versorgungsstrukturen ist vielversprechend. Natürlich gibt es Politikfelder in denen sich die Speiseräume noch eine Berücksichtigung von Ernährung wünschen würden. Wenn “ökologogisch-soziale Modellquartiere” entwickelt werden sollen, dann hoffentlich nicht ohne ein Konzept für die Lebensmittelversorgung. Und ob bei der “Gründer*innenstadt Berlin” jemand an die Ernährungsbranche denkt? Eine Ernährungsstrategie könnte helfen auch in diesen “Silos” die Chancen des Themenfelds Ernährung zu berücksichtigen. Und im Zweifel hat Berlin u.a. den Ernährungsrat, der die Politik daran erinnern wird, was in der Ernährungspolitik alles möglich ist.

    und von Marcos aus den P-Gärten:
    Folgende Infos habe ich aus den Koalitionsverhandlungen zum Thema Grün in der Stadt bekommen, darunter die Einrichtung einer festen Ansprechstelle für Urban Gardening:

    Information zu den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen von SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/ Die Grünen 

    Themen: Energie, Umwelt, Klimaschutz

    Die Große Verhandlungsgruppe verständigte sich am Freitag, den 04.11.2016 u.a. auf folgende Vereinbarungen:

    Erhalt und Ausbau der grünen Infrastruktur

    • eine ausreichende Grünflächenversorgung muss auch angesichts des Wachstums der Stadt sichergestellt werden. Der Biotopflächenfaktor wird als Instrument zur Förderung des kleinteiligen innerstädtischen Grüns für alle Innenstadtbereiche verbindlich eingeführt.
    • Die Entwicklung eines Berliner Ökokontos als revolvierender Fonds wird umgesetzt, um ein Sondervermögen „Naturschutz und Landschaftspflege“ aufzubauen. 
    • die Koalition unterstützt die Begrünung von Innenhöfen, Fassaden, Baumscheiben sowie Kita- und Schulgärten. 
    • die Koalition strebt einen Stadtvertrag zur dauerhaften Erhaltung wichtiger Grün-, Frei- und Naturflächen an. Wo wohnortnahe Grünflächen fehlen, sind durch den Ankauf oder die Umnutzung von Flächen neue Grünflächen zu schaffen
    • ein fester Ansprechpartner für Urban Gardening wird eingerichtet und ein gesamtstädtisches Konzept für urbane und interkulturelle Gärten entwickelt. 
    • die Koalition will die professionelle Reinigung stark genutzter Grün- und Waldflächen sowie Parkanlagen durch die BSR schrittweise ausweiten. 
    • Die 20 grünen Hauptwege sind das Grundgerüst des Berliner Freiraumsystems; um es zu vervollständigen ist der Ankauf von einzelnen Schlüsselgrundstücken dringend erforderlich. 

    Kleingärten sichern

    • Flächen für Kleingärtnerinnen und Kleingärtner werden im ausreichenden Maße gesichert. Hierfür werden Vereinbarungen mit den Institutionen des Kleingartenwesens getroffen. 
    • im Bedarfsfall wird die Koalition Ersatzparzellen auch in räumlicher Nähe schaffen. Dies wird über Kleingartenentwicklungsplan abgesichert. 
    • Zusammen mit den Kleingärtner*innen wollen wir eine Strategie zum ökologischen Gärtnern, zur interkulturellen Öffnung der Gärten in die Kieze und zur Schaffung „Grüner Bildungsorte“ entwickeln.

    (mehr …)

  • Bielefeld soll essbar werden und Ansprechpartner bei der Stadt gefordert

    (Gu, alerts)

    Äpfel, Pflaumen oder Walnüsse in der Innenstadt pflücken – für das Paprika-Bündnis im Stadtrat ist das eine schöne und nützliche Perspektive. Deshalb wollen SPD, Grüne, Bürgernähe und Piraten „Urban Gardening“ fördern – „die essbare Stadt“. Dazu sollen auf städtischen Flächen heimische Obst- und Gemüsesorten gepflanzt werden statt Ziergehölzen. Ein gutes Beispiel sei der Koropelli-Garten auf dem Neumarkt gewesen, in dem Gemüse mitten in der City angebaut wurde. Wegen der Hotel-Neubauten musste er auf Grabeland am „Grünen Band“ nahe dem Tönsplatz an der Heeper Straße weichen. Ähnliche Projekte will Paprika jetzt vorantreiben. Ein Runder Tisch aus Politik, Verwaltung und Organisationen arbeite bereits seit einem Jahr daran.

    Mit einem Antrag im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz am Dienstag wollen SPD, Grüne, Bürgernähe und Piraten das Thema jetzt in die Ratsgremien bringen. Die Verwaltung soll prüfen, auf welchen Flächen von Stadt und ihren Töchtern Stadtwerke und BGW heimische Obst- und Gemüsesorten angebaut werden können.

    Verwaltung soll Ansprechpartner benennen

    Ziel sei es auch, so in Quartieren „einen identitätsstiftenden Charakter“ zu schaffen, erklärten Ulrich Gödde (SPD), Claudia Heidsiek (Grüne) und Michael Gugat (Pirat) in einer Pressekonferenz. Sie erwarten von der Verwaltung einen Vorschlag für ein passendes Wohngebiet. Sie halten es zudem für richtig, dass die Verwaltung einen Ansprechpartner für Initiativen zu der Thematik benennt

    http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20985604_Urban-Gardening-in-der-Innenstadt.html (mehr …)

  • Freiburg hat Ansprechpartnerin für Gartenprojekte

    (GU, alerts, 10.5.)
    […]
    Dass das Interesse an innerstädtischen Gartenflächen wächst, merkt Monika Borodko-Schmidt vom Gartenamt Freiburg an den Anfragen, die bei ihr eintreffen: „Das sind entweder Einzelpersonen, die sich erkundigen, wo sie mitgärtnern können oder aber eine Gruppe von Leuten, die gemeinsam eine neue Fläche bewirtschaften wollen.“ Grundsätzlich sei die Stadt offen für solche Vorschläge, die infrage kommenden Flächen würden dann schnell auf ihre Besitzverhältnisse und Gartentauglichkeit geprüft.

    Ein gutes Dutzend urbane Gärten gibt es mittlerweile in Freiburg, im Rieselfeld beim Kepler-Gymnasium wird ebenso gegärtnert wie in der Wiehre in der Prinz-Eugen-Straße oder im Waldgarten am Deichleweiher. Humus, Obstbäume und ähnliche Anschaffungen organisiert das Gartenamt, fürs Anbauen, Pflegen und Ernten sind die Hobbygärtner zuständig. „Wir reden auch nicht rein, ob Blumen, Karotten oder Kiwis gepflanzt werden“, versichert Borodko-Schmidt.
    http://www.badische-zeitung.de/haus-garten-2/so-funktioniert-urban-gardening-in-freiburg–104623917.html (mehr …)

  • Düsseldorf hat Ansprechpartnerin für urbane Gärten

    (Gu, Mail, 23.2.2015)
    Bei Düsselgrün und in Düsseldorf hat sich einiges getan:
    In Düsseldorf gibt es nun eine Ansprechpartnerin beim Gartenamt für urbanes Gärtnern (Frau Sarah-Paloma Becker), die Anfragen von urbanen Gärtnern an die Stadt in Zukunft koordinieren soll. Außerdem will die Stadt urbanes Gärtnern fördern und Flächen zur Zwischennutzung verfügbar machen. Dabei ist ihnen natürlich die ZWISCHENnutzung besonders wichtig.
    Wir konnten uns vor zwei Wochen vor dem Ausschuss für öffentliche Einrichtungen vorstellen (Eva Mira Bröckelmann und ich haben das gemacht) und haben dort auch genannt, was urban-gardening Initiativen unserer Meinung nach besonders zugute kommen würde.
    Die Stadt arbeitet gerade an einem Mustervertrag, die erste Vorlage, die wir bekommen haben, war unserer Meinung nach aber noch nicht akzeptabel für uns. Aktuell haben wir die Zusage für diese Saison auf der Haifastraße bleiben zu dürfen. Bei allem was darüber hinaus geht, sind sich die Ämter auch uneins.“ (mehr …)

  • Düsselgrün will über Pachthöhe verhandeln

    (Gu, 26.11., Mail und Tel)

    „Stand: Am 25.11. fand ein Gespräch mit dem Gartenamt, dem Umlegungsausschuss und dem Liegenschaftsamt statt.  Es soll einen Vertrag geben, der der Initiative zusichert, dass sie bis Ende 2015 auf dem Grundstück bleiben kann. Mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Dafür bedarf es jetzt eines Ansprechpartners, es gingen aber auch mehrere, der / die diesen Vertrag unterschreibt / unterschreiben. Zweite Bedingung: Die Fläche muss wie Grabeland betrachtet werden. Also einjährig nutzbar. Und es wird ein Pachtzins fällig. Bei Ziergärten liegt der bei 0,70 Euro / qm / Jahr. Man ist bereit auf 0,65 Euro / qm / Jahr runter zu gehen. Zudem wurde nochmal betont, dass es sich in jedem Fall um eine temporäre Nutzung handeln wird, also kein Kleingarten wird, auch wenn der Verbleib an der Haifastraße andauern sollte. Also kein Bau von Gartenhäuschen oder Anlage von Wegen der ähnliches. Zudem entstünde daraus kein Gewohnheitsrecht. Sollte also die Haifastraße geräumt werden müssen, besteht kein Anspruch auf eine adäquate Ersatzfläche (man will sich aber bemühen).  Wir überlegen, einen Verein zu gründen.“ Bzw wollen sie ggf unter den bereits vorhandenen Verein Niemandsland schlüpfen. Bei 600m² wären es wohl so 400 Euro Pacht pro Jahr, was sie mit Mitgliedsbeiträgen auch aufbringen könnten. Doch haben sie bisher die Fläche ja auch genutzt und nichts zahlen müssen und sie sind selbstbewußt genug, aufzeigen zu können, was sie für „die Öffentlichkeit“ ehrenamtlich alles leisten.

    Außerdem hat der Düsseldorfer Stadtrat beschlossen, dass es eine Ansprechperson für urbane Gemeinschaftsgärten geben soll.

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