Schlagwort: Stellen

  • Leipzig: genug Spenden für Wirrwuchs

    (Insta)

    Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der @lwb.zuhauseinleipzig – Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH und der Partei @die_linke_leipzig für unser Projekt Wirrwuchs Mitmachgarten in Paunsdorf! Dank dieser Spende können wir weiterhin gemeinsam gärtnern, lernen und die Natur erlebbar machen.

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  • Frankfurt/Main: Pflegegärtchen wird vom Sozialdezernat finanziert

    (besuch)
    Das Pflegegärtchen in Frankfurt Fechenheim ist um ein Pflegeheim herum entstanden. Das Sozialdezernat ist auf die GemüseheldInnen zugegangen, mit der Bitte und Idee, dort ein Gartenprojekt aufzubauen. Der Ansatz/die Förderung heißt „Würde im Alter“.Der Bezirk ist einer der ärmeren Bezirke Frankfurts, das Pflegeheim hat sowohl amulante als auch stationäre Pflege, Menschen mit ganz unterschiedlichen Beeinträchtigungen leben hier. Demenzkranke, Menschen mit körperlichen Einschränkungen und mit kognitiven Schwierigkeiten etc.

    Die 3 jährige Förderung beeinhaltet auch 1 Stelle, die sich 2 Frauen teilen. Die Förderung läuft Ende des Jahres aus, doch sind die Mitarbeiterinnen optimistisch, dass es eine Anschlussförderung gibt.
    Im Gesamtprojekt GemüseheldInnen gibt es 5 Vollzeitstellen, die sich 9 Menschen teilen. Über eine Förderung haben sie aktuell auch eine OE gehabt.

    Vorher war die Fläche um das Haus Abstandsgrün. Sie haben 20cm Mutterboden aufgeschüttet, nachdem sie mit Pappe etc. dem Boden frei hattten. Drunter ist Bauschutt, aber zum Glück waren die Bodenproben sauber. Sie haben ihre bewährten Kompostbeete angelegt, gärtnern im Boden, haben 2 Hochbeete, die mit Rollis unterfahrbar sind.
    Montags machen sie eine Gartengruppe für die Bewohner*innen, die aber nicht so viel im Garten sind. Nur wenige haben noch die Möglichkeit, auch wirklich zu gärtnern oder mit zu helfen bei körperliche anstrengenden Arbeiten.

    Do und Fr von 10.00 – 15.00h sind offene Mitmachtage und da kommen da Menschen aus der nahen und fernen Nachbarschaft. Manche immer, manche punktuell, ab und an viele. Sie arbeiten mit und dürfen dann auch ein bisschen was ernten. Auch am trüben nebligen Novembervormittag meines Besuchs waren bestimmt 8 Leute aktiv im Garten. Das meiste der Ernte geht ins Haus und wird dort verteilt. 
    Keinen guten Konkakt haben die GemüseheldInnen zum Küchenchef. 

    Mit dabei ist auch eine Kita und eine Schule und sie überlegen, ob die nicht eigene Beete bekommen können. Sie sind in Kontakt mit vielen anderen Trägern im Stadtteil.

    Gemüse wird auch hier geklaut. Sie haben Fake-Kameras angebracht und glauben, dass es ein bisschen besser wurde dadurch.

    Interessant: sie dürfen kein Regenwasser zum Gießen nehmen, da die Bewohner*innen nicht mit Regenwasser in Berührung kommen dürfen.

    Sie haben auch ein Auto zur Verfügung.

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  • Berlin: himmelbeet sucht Geld fürs Team

    Wir benötigen vor allem Geld zum Erhalt der Ehrenamtlichen-Strukturen vor allem für den Bereich der Freiwilligenkoordination und Begleitung an den Mitmachtagen in beiden Gemeinschaftsgärten.

    Ebenso für weitere Grundstrukturen wie Öffentlichkeitsarbeit, Administration und teilweise Finanzierung der Infrastruktur in den Gärten

    Als Summe dafür benötigen wir ca. 15.000 € . 

    Sonst  haben wir auch noch zwei größerer Projektideen in Arbeit, für die wir größere Fördermöglichkeiten suchen (mehr …)

  • Görlitz: Zusammen.Wachsen Teil des Fokus Festivals

    (Antrag, Antworten)

    […]
    Mit der Betreibung des Zentrums für Jugend- und Soziokultur RABRYKA sichert der Verein
    einen Erprobungs- und Begegnungsort zum Experimentieren und zur aktiven Gestaltung des
    gesellschaftlichen Wandels.
    Eines von zahlreichen Projekten der Rabryka ist der ESF geförderte Stadtteilgarten
    “Zusammen.WACHSEN“. Der urbane Garten stellt einen Ort dar, an dem milieuübergreifender
    Austausch möglich und die Begegnung, sowie der Dialog alltäglich sind. Der Stadtteilgarten ist seit
    2018 mit auf der bundesweiten Karte der urbanen Gärten der anstiftung verzeichnet. Jeden
    Mittwoch nachmittag wird gemeinsam gegärtnert, geplant oder einfach nur geplaudert.
    Aber warum stellen wir einen Antrag und was haben wir vor?
    Im Jahr 2018 wurde in einem Workshop eine geodätische, hölzerne Kuppel gebaut und auf eine
    Ständerkonstruktion gestellt. Der entstandene Pavillon diente einer alten, bayrischen Hopfensorte
    (Tettnanger Bierhopfen) als Rankhilfe, spendete für eine Sitzgruppe Schatten und diente zeitweise
    als Bar. Leider ist dieser Hopfendom, wie wir ihn nennen, aufgrund von Witterungseinflüssen
    eingestürzt.
    Des Weiteren mangelt es vor dem Haus und direkt angrenzend an unsere Kräuterhochbeete an
    Sitzgelegenheiten. Ein begeisterter Gärtner des Gemeinschaftsgartens hat bereits im Jahr 2019
    eine wundervolle Kombination aus Holzbank und Pflanzkübel entworfen, die wir in dreifacher
    Ausführung gemeinschaftlich in die Tat umgesetzt haben. Davon haben wir aber viel zu wenig,
    weshalb nun noch mehr entstehen sollen.
    Beide Projekte, der „Hopfendom“ und die „Sitz-Pflanz-Kombi“, sollen im Rahmen des
    PreparingCamps vom Fokus Festivals im August 2025 umgesetzt werden. Ein Teil des Festivals
    ist die „WIR Zusammen im Garten“- Area, in der sich der Gemeinschaftsgarten und viele andere
    Akteure aus den Bereichen der Umweltbildung und der solidarischen Landwirtschaft beteiligen. Die
    Teilnahme am Camp sowie am Festival selbst ist kostenlos und niedrigschwellig. Umgesetzt
    würden die Projekte also von Teilnehmenden des Camps allgemein und natürlich von den
    Gärtnerinnen und Gärtnern von „Zusammen.Wachsen“ selbst.

    • Wie hat der Garten sich denn entwickelt? Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert? Gibt es eine Kerngruppe oder kommen zum wöchentlichen Gärtnern eher immer wieder andere Menschen? Aktuell gärtner bei uns mehr Menschen als in den vergangenen Jahren. Zu den Gartentreffs sind wir zwischen 6 und 16 Menschen. Das schwankt natürlich immer etwas, aber diese 16 Menschen würde ich auch als Kerngruppe bezeichnen, die regelmäßig kommt und für die der Gartentreff ein stetiger Termin ist. Darüber hinaus haben wir aber auch immer wieder Besucher:innen die nur mal zum schauen und plaudern vorbei kommen.
    • Nutzen auch Gruppen den Garten? Was passiert im Garten außer dem Gärtnern? Ja, auch andere Gruppen nutzen den Garten und vor Allem die Gartensitzecke (Foto). Dazu zählen zum Beispiel der BUND der bei schönem Wetter das monatliche Plenum bei uns abhält, das Senckenberg Museum für Naturkunde nutzt den Garten ab und zu mit den „NatureScouts“ für Artenbestimmung und Monitoring (Kinder und Jugendliche) und auch andere Projektgruppen der Rabryka sitzen gerne mal im Garten für Orgatreffen (z.B. Integrationsbereich oder Jugendbeteiligung).
    • Wie ist der Garten nochmal organisiert? Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet? Wie kann man mitmachen und wie laufen die Info- und Entscheidungswege? Jeden Mittwoch nachmittag ist offener Gartentreff zu dem alle Menschen gerne kommen können und wo auf jeden Fall irgendjemand vor Ort ist für „Neuankömmlinge“. Außerdem gibt es immer am 3. Mittwoch des Monats das Gartenplenum, in dem wir (manchmal mehr, manchmal weniger umfänglich) gemeinsam planen, organisieren, informieren und Probleme ansprechen. Auch das Plenum ist öffentlich. Die Koordination/ Orga des Treffs sowie von Veranstaltungen die darüber hinaus gehen (Workshops, Feste, Filme, Konzerte etc.) liegt bei mir und ist Teil meiner Stellenbeschreibung im Rahmen der ESF Förderung. Dabei gehe ich auf Wünsche und Anregungen aus der Gartencrew ein oder eben nicht, wenn es keine gibt (passiert auch manchmal, dann schau ich was aktuelle, spannende Themen sein könnten). Es gibt sowohl Gemeinschaftsbeete als auch Privatbeete. Alle sind Nummeriert und man kann in einer Liste schauen welche Nummer von wem bewirtschaftet wird. Das System funktioniert gut und wird jedes Jahr neu abgefragt.
    • Wie viele Beete habt ihr und was passiert mit der Ernte? Da sich die Beetaufteilung auch jedes Jahr ein Bisschen ändert kann ich dir keine genaue Beetanzahl nennen, aber ich denke wir haben insgesamt ca. 250m² Anbaufläche. Es gibt den sogenannten „Hügel“, der Kern des Gemeinschaftsgartens an dem auch die Sitzecke steht und es gibt Beete außerhalb des Geländes (vor der Rabryka/ öffentlich und nicht abschliesbar). Die Beete außerhalb sind deshalb vor Allem Wildblumen für unsere Bienen und nochmal 8 Hochbeete mit Kräutern und Färberpflanzen. Sie haben eher den Lehrcharakter mit nützlichen Nebeneffekten. Der Grund hierfür bezieht sich schon auf die nächste Frage: Wir haben da oft Hundekot in den Beeten gehabt, Zigarettenkippen uder mit Vandalismus zu kämpfen gehabt. Daher sind wir weg gegangen vom Gemüse und bauen da nur noch genannte Pflanzen an. Die Pflege dieser Beete liegt aber auch bei ZusammenWachsen. Die Ernte teilen sich die Gärtner:innen in der Regel untereinander auf, manchmal verarbeiten wir direkt im Garten weiter (dieses Jahr haben wir zum Beispiel super viele Beeren gehabt und Marmelade gemacht). Was zu viel ist wandert manchmal auch mit zum verkochen an die KüfA, welche auch jeden Mittwoch 19 Uhr in der Rabryka stattfindet.
    • Wird Gemüse geklaut, gibt es Vandalismus? Was habt ihr da für Erfahrungen? Siehe Antwort vorher.
    • Woher kommt das Wasser? Wasser sammeln wir von den Fabrikdächern (ehemalige Hefefabrik aus DDR Zeiten). Aktuell haben wir die Möglichkeit bis zu 6000L Wasser in IBC´s zu speichern und mussten bisher noch nicht das Wasser aus dem Hahn anzapfen.
    • Zahlen die Gärtner*innen etwas für ihren Garten? Nein
    • Was wird über die ESF-Förderung finanziert und wie lange läuft die noch? Was passiert danach? Aktuell läuft die ESF Förderung noch bis 2028, was danach passiert wird gerade auf politischer Ebene geklärt. Da kann ich also leider keine adequate Antwort darauf geben. Die Förderung beinhaltet meine Personalkosten und die meiner Projektassistenz. Außerdem verfügen wir eine Restkostenpauschale für zum Beispiel Honorare von Workshopleitenden, für Workshopmaterialien und ja, auch für Baumaterialien und Gartengerät etc. Allerdings reißen größere Bauprojekte in diesen Topf ziemliche Lücken und das Geld fehlt dann im Ernstfall an anderer Stelle des Projektes.
    • Ist die geodätische Kuppel direkt im Garten? Wofür wollt ihr den Pavillon dann nutzen, wenn der „Hopfendom“ wieder hergestellt ist? Und was macht ihr mit dem Hopfen? Der Hopfendom soll an der alten Stelle bleiben und befindet sich direkt neben dem Garten (Foto). Er dient als Schattenspender und Sitzecke für Besucher:innen des Gartens oder generell der Rabryka. Bisher haben wir den Hopfen wirklich nur als reine, optische Begrünung genutzt und sind nicht in Verarbeitungsprozesse gegangen. Es gibt in Görlitz einige Privatbrauereien mit denen eine Zusammenarbeit im Rahmen eines Brauworkshops aber denkbar wäre. Zur Zeit gibt es dafür aber keine konkreten Pläne. Der Hopfen wird auch nicht neu angeschafft, er ist noch da und hat den Zusammenfall der Kuppel überlebt =)
    • Sind die geplanten Sitzgelegenheiten im Garten? Wer würde die nutzen? Ist das Kräuterhochbeet auch örtlich Teil des Gemeinschaftsgartens oder ist das eher separat (am Haus?) Die Kräuterhochbeete sind wie gesagt ca. 50m um die Ecke vom Gemeinschaftsgarten direkt vor dem Haupteingang der Rabryka (Foto), liegen aber im Verantwortungsbereich des Gartens und der Gärtner:innen (Gemeinschaftsbeete).
    • Was haben die geplanten Bau-Workshops mit dem Ziel von „Fokus Preparing“ mit Barrierfreiheit/Zugänglichkeit für alle zu tun? Da sich der GG auf einem alten Fabrikgelände befindet und sich die Bodenbeschaffenheit mit den Stichworten „Pflasterstein“, „Gleise“ und „uneben“ am besten beschreiben lässt, muss ich leider zugeben, dass der Garten an sich nur bedingt barrierefrei ist (zumindest für bewegungseingeschränkte Menschen). Die Bauworkshops finden allerdings in unserer hauseigenen Holzwerkstatt statt oder bei schönem Wetter vor dem Haus. Der Zugang dort ist barrierefrei, unser Haus verfügt über ein barrierefreies Klo, ein taktiles Leitsystem und die Öffentlichkeitsarbeit versucht auf einfache Sprache zu achten. Wir haben am Hügel dieses Jahr gemeinsam mit den Gärtner:innen noch eine Natursteintreppe gebaut. Da sind wir gerade dabei noch das Geländer zu organisieren. Der Weg zum Hügel hoch war vorher sehr rutschig und gefährlich, jetzt können auch ältere Menschen sicherer nach oben gelangen.
    • Wie viele Gärtner*innen werden bei den Workshops dabei sein? Da es sich beim Preparing Camp um ein offenes Angebot handelt kann ich die genaue Zahl nicht nennen, gehe aber aktuell von cirka 4-6 Personen aus. Die Koordination und Planung der Bauprojekte übernimmt einer unserer Gärtner. Wir werden die Aktionen auch nochmal explizit während der kommenden Gartentreffs bewerben und alle einladen.
    • Woher kommt das Holz, sind die Farben und die Lasur umweltfreundlich? Das Holz werden wir bei Wöhlk bestellen, einem regionalen Baustoffhandel. Ich gehe davon aus das es sich dabei um Fichte handelt deren Ursprung ich ehrlich gesagt nicht kenne. Das müsste ich erfragen. Was die Lasuren angeht verwenden wir ökologische Holzlasuren bestehend aus Ölen und Harzen (wahrscheinlich auch ohne Pigmente).

    Vielleicht nochmal zur Einordnung des Fokus Festivals: Das Festival ist ebenfalls kostenlos und hat keinen kommerziellen Charakter (es gibt am Einlass aber eine Möglichkeit zu spenden). Es basiert auf Ehrenamt und Engagement. Zwar werden die Areas des Festivals von Hauptamtlichen organisiert, aber das passiert quasi auch immer auf der Basis aus Plenas der offenen Angebote bei uns im Haus. Über 100 Festivalschichten werden von freiwilligen Helfer:innen übernommen, ohne die wir das nicht stemmen könnten. Motto dieses Jahr ist der Strukturwandel in unserer Region in all seinen guten und schwierigen Facetten!

    Ich schätze mal 50-60% der Flächen sind Gemüse, 20-30% Zierpflanzen/Blumen und der Rest ist Natur =)

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  • Leipzig: Fundraising für den Wirrwuchs Mitmachgarten

    Stand: sie brauchenhauptsächlich Geld für Stellen (4 Personen a 15h plus Overhead), was bisher aus Mitten der Sächsischen Aufbau Bank (Landesförderung) finanziert wurde, da hatte sich die Richtlinie geändert und das Projekt fiel raus.

    Jetzt: 

    Wir haben den BAMF Antrag eingereicht, schreiben aktuell einen bei der Postcode für 18 Monate und die SAB hat die Richtlinie Integrative Maßnahme auf Druck der Linken doch für Projekte zum gesellschaftlichen Zusammenhalt freigegeben. Die Mitteilung kam allerdings erst als in Sachsen schon Ferien waren und es wurde keine Anpassung der Einreichungsfrist vorgenommen. Die bleibt beim 31.7. Das ist meiner Meinung nach Kalkül. Zum Glück hatten wir den Antrag schon fast fertig und können nun mit Stress aber einer guten Grundlage den Antrag einreichen. Erstmal können nur Anträge für 12 Monate eingereicht werden. Die Beratung bei der DSEE haben wir noch nicht geschafft. 

    Der erste Termin war noch nicht so gut. Wir haben aber zuständige Bürgermeister:innen angeschrieben und haben da Rückmeldungen für Besuche bekommen. [sie laden zu verschiedenen Terminen in den Garten ein]

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  • München: Generationengarten feiert 20jähriges Jubiläum

    (Besuch)

    Für den Generationengarten im Petuelpark wurden die Anwohnenden vom Träger (Stadtteilarbeit) in einer Klinkenputzen-Befragungsaktion informiert und einbezogen. Je näher an der Stelle, an der das entstehen sollte, die Menschen wohnten, desto weniger Begeisterung hatten sie. Die Untertunnellung lag noch nicht lange zurück, sie hatten Angst vor erneutem Lärm. Nicht nur durch den Bau, sondern auch durch den Betrieb.

    Für den Bau gab es 2 Entwürfe („Schuhschatel oder halbes Fass“ -> das Fass machte das Rennen). Von Anfang haben sich verschiedene Gruppen hier getroffen, Feste fanden und finden statt. Der Garten und der Pavillon sind ein wichtiger Begegnungsort geworden, die Möglichkeiten, sich im Pavillion mit Gruppen zu treffen, aktiv zu werden, sind sehr beliebt. Schon fast seit Anfang an gibt es auch ein ehrenamtlich organisiertes Kaffee und Kuchen Angebot. 

    Einige der Gärtner*innen sind von Anfang an dabei. Die meisten bauten zunächst Gemüse an, doch gibt es ein gravierenden Schneckenproblem, so dass fast alle hauptsächlich Blumen in ihren Beeten haben. 

    Es gibt eine hphe „Betreuungsdichte“, so hat eine Frau 5h/Woche für den Garten und Lukas 20 für das Gesamtprojekt, zudem ist noch eine weitere Frau (Aufgabengebiet Frauen, Familie, Gesundheit) dort mit angesiedelt.

    Der Garten macht mit bei 1m² Lein und hat ein Sandarium. Die TUM forscht hier und hat 27 Wildbienenarten gezählt. (mehr …)

  • Leipzig: Mitmachgarten gefährdet

    Der Mitmachgarten hat diese Hilfemail veröffentlicht:

    Rettet den Mitmachgarten!

    Letztes Jahr haben wir noch gemeinsam das 5-jährige Jubiläum des Mitmachgartens »Wirrwuchs« in Leipzig Paunsdorf gefeiert – mit euch allen, die diesen besonderen Ort in den vergangenen 5 Jahren mitgestaltet haben. Unzählige Begegnungen, Gartenfeste, Bautage, Kochaktionen, Workshops, interkulturelle Veranstaltungen, Kinderlachen und Gespräche zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Altersgruppen … Und jetzt das: Die Existenz des Mitmachgartens ist bedroht!

    Die Richtlinien unserer bisherigen Landesförderung haben sich geändert und der Mitmachgarten fällt ab 2026 nicht mehr darunter. Diese Veränderung trifft uns hart – und ist zugleich Ausdruck der spürbaren politischen Veränderungen, die solidarische Orte wie den unseren zunehmend gefährden.

    Wir brauchen jetzt dringend Fördermitglieder und eine alternative Finanzierung, sonst können wir den Mitmachgarten ab dem kommenden Jahr nicht wie gewohnt und geplant weiterführen.

    Doch wir geben nicht auf – und laden euch ein, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

    Offene Gartenrundgänge – jeweils von 12 bis 16 Uhr 23. Juni · 29. Juli · 27. August · 25. September Mit Kaffee, Kuchen und Raum für Austausch, Ideen und Gespräche über die Zukunft des Gartens.

    __________________________________________________

    Außerdem laden wir herzlich ein zur Podiumsdiskussion im Rahmen der Leipziger Umwelttage:

    „Grün und sozial – Gärtnern in der Stadt“ am 5. Juni ab 19 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

    Auch wir sind dort mit auf dem Podium vertreten – kommt vorbei und diskutiert mit uns über urbane, soziale und nachhaltige Zukunftsperspektiven.

    Lasst uns gemeinsam für diesen Ort einstehen – einen Ort, der vielen Menschen so viel bedeutet und den es vielleicht bald nicht mehr geben wird, wenn wir jetzt nicht aktiv werden.

    Diese Nachricht kann gerne geteilt werden!

    Rettet mit uns den Mitmachgarten!

    Wir sind auf eure Unterstützung angewiesen.

    Ich habe nachgefragt und Caro hat folgendes geantwortet:

    Wir wurden die letzten Jahre über die Richtlinie Integrative Maßnahme Teil 1 (gesellschaftlicher Zusammenhalt) durch die Sächsische Aufbaubank gefördert. 2023-2025 läuft darunter unsere Projekt „Interkulturelle Nachhaltigkeitslots:innen, welches mehrfach ausgezeichnet wurde. Zuletzt mit dem Hans Sauer Preis für transformative Bildung in München. Die Maßnahme wird vorerst nicht weiterfinanziert, weil es nach aktuellen Stand ausfinaniert ist und scheinbar erst mal nur Projekte gefördert werden im Bereich psychosoziale Beratung und Projekte, die sich mit der Rückführung von Menschen in ihre Herkunftsländer befassen. Leider gibt es derzeit nicht mehr Aussagen dazu seitens der SAB.

    Aktuell betrifft das drei von 4 Teilzeitstellen plus ein paar wenige Stunden für die Verwaltung. Da wir schon in diesem Jahr noch nicht alle Bescheide haben, können wir derzeit den Garten nur von Mo bis Mi öffnen. Wir hatten geplant ab 2026 einen Transformationprozess zu starten, in dem wir die Anwohner:innen in den kommenden zwei bis drei Jahren befähigen wollten den Mitmachgarten in mehr Selbstverantwortung zu gestalten und zu tragen. Diesen Antrag hatten wir schon für die SAB vorbereitet bevor die Nachricht kam, dass die Gelder nicht zur Verfügung stehen bzw. es keine Ausschreibung der Maßnahme gibt. Wir schreiben derzeit einen Antrag beim BAMF. 

    Es sind einige Projekt davon in Leipzig betroffen, aber eher kein anderer Gemeinschaftsgarten

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  • Karlsruhe: Sozialunternehmen Urbane Gärten Karlsruhe

    Zwei Frauen haben das „Sozialunternehmen Urbane Gärten Karlsruhe“ als gGmbH gegründet. Meine Gesprächspartnerin Carmen hat vorher als Künstlerin und Medienpädagogin gearbeitet. Sie wollen mit ihrer gemeinnützigen Firma zur Transformation (von Grünflächen) beitragen und bringen Ökologie, Soziales und Kunst zusammen. Sie bewerben sich auf Ausschreibungen, stellen Anträge bei Stiftungen und bekommen Aufträge (z.B. von der Kommune). Ihr Ziel: die essbare Stadt. Sie wollen sich noch mehr als Partner für Stadtentwicklung und Stadtplanung etablieren. Angetreten sind sie mit der Haltung, dass die Firma ein Ausprobieren sein kann, wenn es nix wird, dann machen sie was anderes. Gelernt haben sie, dass bei Auftraggebern wichtig ist, zunächst einen kurzen Planungshorizont aufzurufen, so beim Spielfeld M2 der Höpner Stiftung. Die dahinter stehende Brauerei lebt von den Gewinnen ihrer Immobilien. Auf einer Fläche wurde ein Brauhaus (?) abgerissen und die Stiftung suchte nach Nachnutzungen – zunächst für 1 Jahr wurde die Fläche für einen Gemeinschaftsgarten zur Verfügung gestellt, dann für ein weiteres und inzwischen sind es 5 Jahre. Da es sich um ein Sahnestück handelt, ist der Garten dort nicht wirklich sicher. Neulich brauchte ein Startup, an das Räumlichkeiten an der Fläche vermietet sind, mehr Lagerfläche und ein Teil des Gartens (auf dem schon Bäume gepflanzt waren), musste umziehen. Carmen, Lena und ein Gärtner haben das dann ruckzuck gemacht und alle Bäume haben überlebt. Die ehrenamtliche Gruppe wäre zu einer so schnellen Reaktion nach Einschätzung von Carmen nicht in der Lage gewesen. 
    Die Obstbäume im Spielfeld-Garten werfen inzwischen so viel ab, dass sie sich fragen, was sie mit dem ganzen Obst machen sollen.
    Anfangs haben sie Wohnungsbaugesellschaften angeschrieben und auch Aufträge erhalten. Gelernt haben sie dabei, dass je mehr Personalressourcen von Firmen für die Umgestaltung (in Form von Strategieworkshops etc.) gebraucht werden, desdo eher ziehen sich diese zurück. Die Firmen wollen eher Praxisprojekte, die sie in Auftrag geben können. Bei einer anderen Wohnungsbaufirma wurden sie eingeladen, mit zu machen, doch die haben schon mit Acker e.V. kooperiert. Für sie war interessant zu erleben, wie Acker arbeitet.
    Mit der Ansprechpartnerin für Urban Gardening der Stadt haben sie ab und an zu tun, sie finden aber, dass die Stadt – die wohl schon seit 10 Jahren eine solche Stelle hat – damit zu wenig Wirkung in Richtung essbare Stadt entfaltet. Die Grünen sind die stärkste Partei und „essbare Stadt“ steht im Koalitionsvertrag.
    Karlsruhe hat wohl einen Zuschlag für den Aufbau eines Urbanen Waldgartens bekommen (Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz), es ist auch schon ein Permakultudesigern dafür eingestellt worden. 
    Eine wichtige Finanzierung haben sie jünst über die DM-Werner-Stiftung bekommen: 3 Jahre mit Personalstellen, so easy, dass sie es erst nicht geglaubt haben.
    Sie sind Träger von ein paar Gemeinschaftsgärten, haben andere begleitet und machen auch Gartenaktionen mit und für Schulen. Andrea Baier hatte sie mal in der Werkstatt für alles mögliche besucht und wohl zu Repair und Werkstatt beraten. (mehr …)

  • Hamburg: wöchentlicher Unterricht im Stadtgemüse

    (Besuch, Tel)

    Am Ende der Hafenstraße, über der Brauerei Überquell ist das Stadtgemüse beheimatet. Träger ist die WasTun Stiftung, es gibt ein paar Stadtgemüse Standorte, aber die anderen sind alle an Flüchtlings-Unterkünften. In St. Pauli sind auch ein paar Geflüchtete ab und an dabei, doch ist die Zielgruppe hier die gesamte Nachbarschaft. 2 Menschen haben bezahlte (kleine) Stellen für das Projekt in diesem Jahr. Was dann passiert, ist unklar.
    Es gibt Hochbeete und ein recht spacig aussehendes Gewächshaus, was gerade erst aufgebaut wird, einen Schuppen, eine Wanne, eine Wurmkiste.
    Die nahe Schule kommt wöchentlich und macht Unterricht im Garten zum Gärtnern. Zunächst haben sie auf allen Beeten ein bisschen was gemacht, inzwischen haben sie 2 eigene Beete. Sie haben ene Wurmkiste gebaut, Wimpel genäht ud die Hochbeete werden von ihnen bemalt.
    Schüler*innen aus dieser Schule haben teilweise schwierige Lebensumstände, wenn sie was anderes als Unterricht brauchen, dürfen sie in den Garten

    Die Röder-Stiftung unterstützt das Projekt (= Stellen kommen wohl von diesem Geld)
    Insgesamt besteht die Gruppe aus 40 Menschen, eine ganz bunt gemische Gruppe, von der Kooperation mit einem Seniorenheim ist noch ein älterer Herr übrig, der regelmäßi kommt. Leo macht auch viel Sozialarbeit hier, die Menschen wollen erzählen, jemanden haben, dem sie von sich und ihren Problemen berichten können.
    Sie organiseren sich über WhatsApp, Leo schreibt einen Tag vor dem Gartentag, was zu tun ist.
    Park Fition hat eine Förderung eines „Diaspora Gewächshauses“ bekommen, in dem Pflanzen aus der Heimat von Menschen angebaut werden sollen, die sich im Garten und Stadtteil engagieren. Der Aufbau des Gewächshauses geht langsamer vonstatten, als gedacht.

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  • Berlin: himmelbeet sucht Mitarbeiter*innen

    Wir haben ab März 2025 offene Stellen zu vergeben!
    Wir suchen Personen zur Verstärkung unseres Teams, die Verantwortung übernehmen möchten und können.

    ????Projektleitung und Umweltbildung
    ????Finanzen und Fundraising
    ????Mitarbeit im Bereich Umweltbildung und Gartenbau (mehr …)

  • Magdeburg: IG vesucht Stellen zu schaffen

    (Mail)

    Der Garten hat sich in den letzten 10 Jahren gut Entwickelt. Wir sind inzwischen aber an einem Punkt angekommen an dem wir realisiert haben, dass wir unsere Bildungsarbeit nur ausbauen können wenn wir fest bezhalte Stellen schaffen, die gleichzeitig auch einige strukturelle Aufgaben im Garten meistern.

    Dafür haben wir nun das zweite Jahr in Folge Geld bei Land Sachsen-Anhalt beantragt (und leider bisher kiene Zusage erhalten). Für den Fall, dass wir eine Zusage bekommen sollten ist der Wechsel des Gartenprojektes von einem geringen finanziellen Budget zu den zu stemmenden Personalausgaben eine große Umstellung. In unseren Überlegungen kamen wir zu de rErkenntniss, dass für den wahrscheinichen Fall, dass wir Dinge vorfinanzieren müssten ggls. Liquiditätsprobleme entstehen könnten (mehr …)

  • Berlin: im GG Frische Briese arbeiten 6 Leute

    Besuch
    in einem der neuen Gärten, die das P-Garten Team aufbaut, ist die Frische Briese auf einem Parkdeck im Rollberg Kiez in Neukölln. 6 Leute aus dem P-Garten Team arbeiten hier, jeweils mit ein paar Stunden  „wir haben Schichten“. Finanziert durch das QM. Bisher sind ein paar wenige Erwachsene bei den Gartentagen dabei und sehr viele Kinder, die unbetreut hingeschickt werden.
    Das Team macht viele Kooperationen, oft wird gekocht. Dafür haben sie eine mobile Küche auf Rädern.

    Jugendliche, die die Fläche vorher schon genutzt haben, nutzen sie weiter (ohne zu gärtner), die Menschen aus den angrenzenden Häusern beobachten eher, was dort passiert. Niemand aus dem Team kommt direkt aus der Nachbarschaft, sie sind – laut Ana – ein bisschen wie ein Ufo da gelandet.
    Der Kooperationspartern Wohnungsbau kooperiert nicht wirklich. Letztes Jahr wurde das Wasser (Anschluß ist vorhanden!) erst im September angestellt, auch dieses Jahr ist es noch nicht an – und das bei hochsommerlichen Temperaturen. Das heißt für das Team, dass Wasser organisiert werden muss. Mit einem Lastenrad z.B.

    Ana ist ansonsten im Team der „Parkwächter“ und macht so eine Art Spielmobilangebote mit grünen Themen und Utensilien in bestimmten Parks

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  • Potsdam: Klimagarten ist hauptsächlich soziales Projekt

    (Projektbesuch)
    Der Klimagarten Wendeschleife ist auf der Fläche ehemaliger Trambahngleise entstanden. Hier war die Wendeschleife. Der Garten gehört zu dem Nachbarschafts/Begegnungszentrum Oskar und liegt in Potsdam-Drewitz.
    Menschen, die hier gärtnern, haben eher wenig Geld. Es gibt eine angestellte Koordinatorin und zwei Bufti-Stellen. Eine dieser Stellen hat ein Mann inne, der vorher ehrenamtlich im Garten dabei war. Er macht alle handwerklichen/baulichen Arbeiten, ist präsent und der Garten ist für ihn wie ein Zuhause. Was passiert, wenn diese Stelle bald ausläuft, ist unklar. Es gibt individuelle Beete, einen Bauwagen mit Terasse, Kompost und Sitzmöglichkeiten. Der Garten ist ganz offen, Vandalismus gab es bisher gar nicht. Ab und an wird Müll liegen gelassen. Eine Beobachtung: wenn es frische Harkenspuren gibt, wird kein Müll liegen gelassen. Wenn klar ist, dass sich jemand kümmert. Der Garten ist ein Projekt, was von der Wohnungsbaugesellschaft gefördert wird. In der Schule, in der der Träger seine Räume hat, gibt es auch ein Repair Café und eine Kiezküche. Beeren, die im Garten geerntet werden, werden dort zum Kuchen gebacken.
    Wir haben u.a. ein Tauchregal gefördert. Dieses ist zu einer Tauschterasse geworden, die Teil des Bauwagens im Garten ist. Das Tauschen bzw Nehmen von Dingen, wird gut angenommen, vor allen Dingen Spielzeug. Es gibt auch Kaffeetrinken und gemeinsam Blumeschmuck basteln o.ä.
    Für die Beete gibt es eine Warteliste.
    Warum der Garten Klimagarten heißt, wusste bei meinem Besuch niemand. Gemutmaßt wurde, dass das an einer Förderung hing. (mehr …)

  • München: Gruppe im Generationengarten ist stabil dabei

    (Projektbesuch)

    Der Generationengarten in Milbertshofen wird über einen Topf der Stadt finanziert. Träger ist nach wie vor der Statteilarbeitsverein. Darüber ist eine Frau gärtnerische Ansprechpartnerin (3h/Woche) und Lukas G. mit 12 h/Woche organisiert die Veranstaltungen und Nutzungen in Pavillion und Garten.
    Es gibt noch immer knapp 30 Beete, alles individuelle Beete und die viele aus der Gruppe sind von Anfang an dabei. Die meisten haben von Gemüse auf Blumen umgesattelt, da das Gemüse nicht gut wächst und es zudem einen Haufen von Schnecken gibt.
    Die Gärtner*innen organisieren einige der Gruppen, wie Nähtreff und Sonntagscafé für Menschen ab 60 (1x/Monat) u.ä.
    Konflikte gibt es rund um den Anbau wuchernder Gewächse, wie Topinambur, Ordnung und Sauberkeit im Pavillion und interkulturelle Missverständnisse.
    Demnächst findet ein Vernetzungstreffen der Münchner Gemeinschaftsgärten statt. (mehr …)

  • Bremen: Bühnenbau bei „Ab geht die Lucie“

    (Antrag, Antworten)

    Der Kulturpflanzen e.V. ist Träger zweier Projekte für Klimaschutz und
    Nachhaltigkeit in der Bremer Neustadt: Der Gemeinschaftsgarten „Ab geht die
    Lucie“ und der Stadtteil-Bildungsraum „KlimaWerkStadt“. Ein hauptamtliches Team
    aus derzeit drei Teilzeit-Angestellten und zwei Bundesfreiwilligendienstleistenden
    koordiniert die wöchentlichen und einmaligen Veranstaltungen beider Projekte. Die
    Betreuung und Durchführung insbesondere der wöchentlich wiederkehrenden
    Veranstaltungen wie Reparatur-Café, Offene Werkstätten oder generelle
    Öffnungszeit übernehmen meist Ehrenamtliche. Das gesamte ehrenamtliche Team
    besteht aus circa 40 Menschen.
    Im Gemeinschaftsgarten „Ab geht die Lucie“ wird nicht nur ganzjährig gegärtnert.
    Auf dem über 10.000 Quadratmeter großen Platz finden auch regelmäßig
    Veranstaltungen statt: Vom monatlichen Flohmarkt über Kleidertauschaktionen bis
    hin zu Gartenfesten, Draußen-Kino und Konzerten. Sie bringen Nachbar*innen aus
    der Neustadt und Bremer*innen aus anderen Stadtteilen zusammen und bieten
    damit einen wichtigen Raum zur Vernetzung und zum gemeinsamen Handeln für
    Klimaschutz.
    Bisher muss für jede Veranstaltung eine Bühne aus einem einfachen Pavillon
    behelfsmäßig errichtet werden. Dies bedeutet einen organisatorischen
    Mehraufwand und verhindert dadurch manche Veranstaltung schon in der
    Ideenfindung. Damit der Lucie-Garten auch langfristig ein offener und leicht
    zugänglicher Veranstaltungsort bleibt, möchten wir daher mit einer Gruppe
    Ehrenamtlicher eine langlebige Holzbühne mit Überdachung auf dem Platz bauen.

    • Die Gehälter der zwei hauptamtlichen Projektleiter*innen werden aus einer Förderung der Bremer Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau finanziert, die uns mit Projektbeginn zum 1. März dieses Jahres gewährt wurde. Der Titel der Förderung lautet: „Lucie und KlimaWerkStadt – Gutes Klima für die Nachbarschaft“. Die eine hauptamtliche Stelle für Umweltbildung wird ebenfalls aus Mitteln von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau finanziert, aber in aus einem anderen Fördertopf. Die derzeit zwei hauptamtlichen Bundesfreiwilligendienst-Stellen werden vom BUND als Träger finanziert.
    • Die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen ist in den Jahren seit Gründung der KlimaWerkStadt (den Garten gab es ja zuerst) kontinuierlich gewachsen. Für das Gärtnern organisieren sich die Ehrenamtlichen weitgehend selbst, in Plena und zum wöchentlichen Gärtnern (letztere sind immer auch offen für neue Interessierte). Die Hauptamtlichen unterstützen die Ehrenamtlichen durch Plenumsteilnahme und durch Übernahme organisatorischer Aufgaben wie Materialbestellungen, öffentlicher Kommunikation und Veranstaltungsplanung. Seitens der Umweltbildung ist der Garten außerdem der Ort für eine wöchentliche Kindergruppe, verschiedene Workshops und für die Ferienbetreuungswochen in Frühling, Sommer und Herbst. Kurz gesagt: Die ehrenamtlichen Gärtner*innen haben im Garten alle Freiheiten zur Gestaltung, können aber jederzeit Unterstützung in organisatorischen Belangen von den Hauptamtlichen bekommen.
    • Aktive Gärtner*innen gibt es auf der Lucie zur Zeit zehn Menschen, wobei nach einem kürzlich durchgeführten großen Kennenlernplenum beider Projekte auch neue Menschen hinzugekommen sind. Die „Lucies“ organisieren sich selbständig in einem regelmäßigen Plenum und entscheiden eigenständig über die Bepflanzung der Beete und über Gartenfeste o.Ä.. Fast alle Beete sind Gemeinschaftsbeete. Es gibt zudem ein Beet der Kindergruppe und ein Beet einer kurdischen Frauengruppe. Wer mitmachen möchte, kann einfach zum wöchentlichen offenen Gärtnern kommen oder den Garten per Mail oder Social Media kontaktieren. Kommuniziert wird über einen Email-Verteiler und in kurzfristigen Fällen auch über eine Messenger-Gruppe.
    • Eine der fünf Personen aus der Planungsgruppe für die Bühne ist auch Ehrenamtliche im Lucie-Garten. Sie hat den jeweiligen Planungsstand in das Plenum getragen und dort die Zustimmung zu Größe und Platzierung eingeholt.
    • An der Bauaktion können ca. 10 Menschen teilnehmen (bei zu vielen werden Akkuschrauber und Arbeitsaufgaben knapp). Angeleitet wird sie von einer der Ehrenamtlichen, die gelernte Tischlerin ist und auch die Berechnungen für den Bau gemacht hat. Zwei weitere Ehrenamtliche haben langjährige Erfahrung in Holz- und Werkstattarbeiten und können daher ebenfalls bei der Anleitung unterstützen. Zur Aktion einladen werden wir über unsere Verteilerlisten für KlimaWerkStadt und Ab geht die Lucie.
    • Da die Bühne unter die Kategorie „Fliegende Bauten“ fällt, ist dafür keine gesonderte Genehmigung nötig. Durch die Planung durch eine gelernte Tischlerin ist die Sicherheit des Baus gewährleistet.
    • Ja, die Bühne bestand bisher aus einem Stoff-Pavillon, der gegebenenfalls zu den Seiten und nach hinten mit Stoffen behängt wurde.
    • Ja, wir können den Bühnenbau mit einer Bauanleitung dokumentieren und zur Verfügung stellen.
    • Das Sonnensegel hat die Größe der gesamten Bühne ohne Unterbrechungen, damit diese regensicher ist und ist daher für die gesamte Bühne gedacht. Der zweiteilige Aufbau der Bühne erfüllt den Zweck, dass diese eigenhändig abgebaut werden kann und ist nicht dafür gedacht, eine kleinere Bühne aufzubauen.
    • Zum Garten gehören zwei Container (für Stühle, Geschirr etc. und Gartengeräte) und ein Aufgang auf die Container (wo normalerweise Bienenkästen stehen). Unter dem Treppenaufgang ist etwas Raum mit einer Wand abgeteilt. Dort können die Bühnenteile untergestellt werden.

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  • Frankfurt/Main: Gemüseheldinnen professionalisieren sich weiter

    Tatsächlich machen wir gerade einen riesigen Sprung mit unserem Projekt, denn wir steigen in eine Gärtnerei mit ein und starten das Pionierprojekt „professioneller Gemüseanbau in Verbindung mit Gemeinschaftsgärten“. Laura und ich werden Vollzeit dort angestellt, um alles zu koordinieren.

    Die GemüseheldInnen Frankfurt bewirtschaften gemeinschaftlich insgesamt 19 Gärten und eine Gärtnerei mit über 250 aktiven Gärtner*innen. 16 Gärten befinden sich in der Grünen Lunge am Günthersburgpark, einem ehemals von Bebauung bedrohten riesigen Gartengebiet mitten in der Stadt. Außerdem gibt es vier sogenannte PermaKulturInseln verteilt über die Stadt – essbare Inseln, die von Stadtbürger*innen beackert werden. Eine befindet sich in einem Kleingartengebiet, eine auf dem Campus der Goethe-Uni, eine in Frankfurt-Sachsenhausen, die vierte ist eine Kooperation mit einer Gärtnerei. (mehr …)

  • Berlin Marzahn – Garten am Stadtwerk MRZN nur bis September 2022

    (Mail)

    das Projekt wurde noch einmal verlängert, allerdings nur bis September diesen Jahres. Danach sind definitiv alle Mitarbeiter*innen [Grüne Liga z.B.] woanders tätig. Für den Garten gibt es kein weiteres Nutzungskonzept. (mehr …)

  • neuer GG in Göttingen entstanden

    /ANtrag/Antworten

    Offener Nachbarschaftsgarten Helmsgrund, BMU Förderung von August 2019 – September 2021 mit 3 Stellen und Sachmitteln (insgesamt 111.385 Euro)

    Die Fläche gehört der Stadt Göttingen, bzw. der „milden Stiftung“, einer Stiftung der Stadt Göttingen.
    Wir haben einen unbefristeten Nutzungsvertrag.
    Die Pacht beträgt jährlich 324,- Euro
    Die Fläche ist Landschaftsschutzgebiet und wurde zuvor als extensives Gras-Mäh-land von einem Landwirt genutzt. Für den Nachbarschaftgarten haben wir von der Stadt eine bedingte Befreiung von den Auflagen des Landschaftschutzes bekommen, da der offene Nachbarschaftsgarten im Interesse der Allgemeinheit ist.
    Wasser bekommen wir von einem nahegelegenen Hydranten und füllen von dort aus unsere IBC-Tanks.
    Die Aufgabe der Projektleiterinnen liegten vor allem in“Aufbau und Pflege tragfähiger sozialer Strukturen“

    Stellenbeschreibungen:
    MA1
    :
    In Kooperation mit MA2 wird hier die Projektleitung übernommen und es ist notwendig, dass die Mitarbeiterin über profunde Erfahrungen in Projektorganisation verfügt. Die Mitarbeiterin soll eine Pädagogische Ausbildung und einen pädagogischen Abschluss haben und viel praktische Erfahrungen damit, Menschen zu motivieren. Sie soll Erfahrungen in der Gruppenleitung mitbringen und in der Mediation von Konflikten. Ebenso gute pädagogische Fähigkeiten in der lebendigen Vermittlung von Wissen und dem Erstellen von Lehrinhalten und – Materialien. Auch praktische Kenntnisse im ökologischen Gärtnern sind Voraussetzung, sowie gute und sichere Kontaktfähigkeit. MA2 :
    In Kooperation mit MA1 wird hier die Projektleitung übernommen und es ist notwendig, dass die Mitarbeiterin über profunde Erfahrungen in Projektorganisation verfügt und über gute und sichere Kontaktfähigkeit. Die Mitarbeiterin wird für die gärtnerische Planung und fachliche Anleitung der Nachbarschaftsgruppe zuständig sein. Deshalb soll sie eine qualifizierte Ausbildung zur Gartenbauingenieurin mitbringen, sowie Erfahrungen im Aufbau von Gemeinschaftsgärten haben. Darüber hinaus soll die grafische Gestaltung und technische Ausführung von Flyern und Plakaten übernommen werden.
    MA3:
    Die Hauptaufgabe des Mitarbeiters auf der 450,- Euro-Stelle liegt in praktischen gärtnerischen sowie in handwerklichen Arbeiten. Erfahrungen damit, sich in Gruppen einzubringen und gute und sichere Kontaktfähigkeit werden auch benötigt.

    Die Förderung vom Bundesumweltministerium wird mit Sicherheit NICHT verlängert. Voraussetzung für die 2-Jahresförderung war, dass wir im Antrag plausibel machen, wie wir das Projekt verstetigen wollen.
    Und das meinte ich auch mit dem „Aufbau und Pflege tragfähiger sozialer Strukturen“
    So haben wir einen verlässlichen Rythmus aufgebaut: Jeden Mittwoch nachmittag  gemeinsames Gärtnern und (bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) um 15 Uhr Besprechung, die dann jeweils von einer anderen Person aus der Gartengruppe moderiert wird und  im email-Verteiler als Protokoll geschrieben. Alle 4 Wochen (bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) gibt es einen Themen Mittwoch um 17 Uhr. Bislang hatten wir: Wildkräuter“wanderung“ über die Fläche: was wächst denn da?, Herstellung einer Ringelblumensalbe, und Samengewinnung.
    Alle 4 Wochen Freitags gibt es ein „Forum“ (Bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) bei dem Themen besprochen werden, die etwas mehr Zeit brauchen und die Mittwochs-Besprechung sprengen würden.
    Bisher hatten wir: wie wollen wir miteinander umgehen?, Ideensammlung für die Gestaltung der Gartenfläche und Erstellung eines Konzepts für Infotafeln zum Klimaschutz.
    Diese regelmäßige rythmische Struktur ist ein Teil der Verstetigung.  Auch, dass wir die Moderation der Besprechungen begonnen haben, kreisen zu lassen.

    Mit der Öffentlichkeitsarbeit um potentielle Mitgärtner/innen zu gewinnen ist das so eine Sache in Zeiten von Corona.
    Wir haben kleine Flyer, die wir Leuten in die Hand drücken, die vorbeischauen, weil der Garten an ihrer Spaziergangsroute liegt. Diese Flyer in ( bereits vorhandenen ) Zettelboxen am vorbeiführenden Spazierweg zum Mitnehmen bereitzustellen, davon haben wir bislang abgesehen, denn wir sind bereits etwa 10 Leute. Es gibt oben am Garten eine Infotafel, die auch rege von Spaziergängern gelesen wird und wir haben auch einige Stühle dort am Bauwagen stehen, wo sich sonntags Spaziergänger einfach mal draufsetzen können und das auch tun.

    Bei Nebenan.de hat der Garten eine offene Gruppe und somit auch  Öffentlichkeit. Dort haben wir vor dem Lockdown auch unsere Treffen, vor allem die Themennachmittage und das Forum bekannt gegeben. (mehr …)

  • Zwickau: GG wird über EU-Gelder finanziert

    (alerts)

    Das Gelände der Kompaktschule in der Fröbelstraße soll zu einem Freizeittreff der Bahnhofsvorstädter werden. „Nachbarschafts- und Sportgarten“ heißt das Projekt, wofür von der EU mehr als 200.000 Euro bereitgestellt werden – gestaffelt bis 2022. Mitfinanziert werden zwei Teilzeitstellen für Sozialpädagogen. Weil die Stadt einen kleinen Eigenanteil übernehmen muss, bedarf es noch der Zustimmung des Sozialausschusses am Donnerstag. Im April soll mit dem Gartenbau begonnen werden. Zusammen mit der schon existierenden Sportfläche an der Schule schwebt den Planern ein Treffpunkt auch für Jugendliche vor.

    https://www.radiozwickau.de/beitrag/an-kompaktschule-in-zwickau-wird-nachbarschaftsgarten-angelegt-626439/ (mehr …)

  • Neuigkeiten aus dem Netzwerk

    (ANtworten zur NW-Aktualisierungsmail)

    Burghausen: der Wechsel der GärtnerInnen war in den letzten Jahren fortlaufend, aber die jetztige Gemeinschaft hat sich im Wortsinn zusammengerauft. Der Gargenbauverein Raitenhaslach hat noch immer die Patenschaft, die Stadt Burghausen unterstützt das Projekt aktiv.

    Landau: unser Interkultureller Garten in Landau in der Pfalz existiert immer noch und an den wehenden Länderfahnen entlang des Gartenweges sieht man, dass alle 25 Parzellen an Menschen aus zur Zeit 14 Nationen vergeben sind. 
    Unsere GärtnerInnen sind zwischen 0 und 83 Jahre alt und es gärtnern Menschen zusammen, die erst sehr kurz oder auch schon sehr lange in Deutschland leben. Dies sind neben Familien auch Einzelpersonen und zwei Studentengruppen der Landauer UNI. 

    Weil in unserem Garten auch gerne gefeiert wird, haben wir 2017 gemeinsam einen großen Freisitz gebaut, unter dem jetzt auch fast alle GärtnerInnen Platz finden. Auch in den Hängematten kann endlich geschaukelt werden, denn der Freisitz ist im Gegensatz zu unseren jungen Obstbäume groß und stabil genug für die Aufhängungen.

    Köln: Tja, wie es mit dem CampusGarten weitergeht, weiß ich auch nicht. Ich sollte das Projekt bis Oktober wieder ans Laufen bringen, aber das hat nicht geklappt – die Studierendenvertretung hat sich um gar nichts gekümmert, und die Nachbarn, die die Beete in Beschlag genommen haben, verweigern jede Kooperation und lassen alles vergammeln. Der Garten sieht aus wie Hund, die Pflanzkisten fallen auseinander und niemand möchte sie reparieren (das wäre ja Arbeit und kein Spaß), und die Studierenden, die mitmachen wollten, wurden angepöbelt und vertrieben, weil die Nachbarn „‚ihre“ Kisten nicht teilen wollen. Die Aussaaten für das studentische Projekt wurden zerstört, deswegen gab es auch kein Programm oder Projektarbeit. Jetzt sind Wahlen zur Studivertretung, vielleicht werden die Neoliberalen da abgewählt und die Ökos wieder stärkste Fraktion, aber selbst dann müsste der Garten abgerissen und neu aufgebaut werden.

    Jena: in unserem Garten „Buntes Gemüse“ ist alles beim Alten. Wir haben eine gute Auslastung und bauen auch stetig weiter aus: seit diesem Frühjahr haben wir einen Festwasseranschluss, um auch die sehr trockenen Sommer zu überstehen. Und im kommenden Frühjahr wollen wir (Dank der Spende vieler Fenster aus einer alten Schule) endlich unser Gewächshaus aufbauen.

    IG Oldenburg: „wir werden tatsächlich ab März umziehen und dann eine neue Adresse haben (Alter Postweg 1, 26133 Oldenburg). Da das Grundstück leider nicht ideal ist und es kein Gartengelände gibt, steht die Fortführung unseres interkulturellen Gartens auf der Kippe.
    Wir hatten bislang die komfortable Lage den Garten direkt an unserer Einrichtung des Stadtteiltreffs zu haben.  
    Ich kann es mir momentan auch nicht anders vorstellen. Ich warte allerdings erstmal die Situation im Neubau ab und ob sich vor Ort noch eine neue Möglichkeit auftut“

    Interkulturelle Gärten Bad Kreuznach: Frau Knoche nicht mehr Vorsitzende „Nach 10 jährigen Vorsitz habe ich mein Amt zur Verfügung gestellt. Dies hatte zur Folge, dass sich keiner bereit fand meine Nachfolge anzutreten.
    Mit einen Brandbrief habe ich die Gärtner vor die Wahl gestellt: Entweder ihr engagiert euch, oder der Garten muss geschlossen werden, denn dee ich r Verein ist der Rechtsträger. Dies hatte zur Folge, dass die Aktiven Gärtner sich nun mehr einbringen und auch für die Vereinsarbeit interessieren.
    Sie lernen mit der deutschen Bürokratie um zu gehen.
    Mit sehr viel Engagment hat der neue Vorstand Spende gesammelt, so dass wir in diesem Jahr eine eigene Wasserleitung bauen konnten und nun unabhängig sind.

    Omas Garten Berlin: OMAs Garten gibt es noch. Das „noch“ trifft es leider recht gut, denn wir müssen zum 31.12.19 ausziehen und sind auf der Suchen nach einem neuem Ort. Da wir momentan noch nicht 100%tig wissen, wo unsere 20 Hochbeete ab dem 01.01.20 unterkommen werden, möchten wir Euch bitten, OMAs Garten ab diesem Datum vorerst von Eurer Seite zu nehmen.
    unser Vermieter hat das Gelände abgegeben. Hier soll nächstes Jahr gebaut werden. Da eine mieterfreie Übergabe gewünscht ist, müssen wir leider aus unserem Flachbau ausziehen.
    Wir haben aber auch gute Neuigkeiten: unsere Hochbeet haben eine neue Bleibe zugesichert bekommen. Am 06.12. wandern sie auf die andere Seite der Spree, dem Spreeacker, in direkter Nähe zur HolzOMA

    Haslach gärtnert: Haslach gärtnert in Freiburg hat sich in diesem Herbst mangels Aktiver aufgelöst und ist zurück gebaut worden (öffentliche Fläche).
    die Fläche wird wieder eine Wiese im Park wie vorher. Schade um die Artenvielfalt, wir mussten alles rausnehmen, auch die Beerensträucher.
    Besonders traurig: der Park wird sehr gerne von Hundebesitzern frequentiert, mancherorts ist der Park ein reines Hundeklo. Das ist für uns auch ein Grund gewesen, dort nicht mehr weiter gärtnern zu wollen. Andere Standortprobleme kamen hinzu (sehr schattig, eingeschränkte Wasserversorgung).
    Wir könnte uns grundsätzlich vorstellen, an anderer Stelle weiter zu gärtnern. Momentan brauchen wir alle aber erstmal eine Pause und Platz für Anderes

    STuttgart-Feuerbach: Die Stadt Stuttgart hat uns nun zum zweiten Mal im Rahmen des Urban Gardening mit einem Preisgeld von 200 € bedacht.
    Damit werden wir uns für nächstes Jahr eine neue Aktion überlegen, evtl. einen „Naschweg“ mit Beerensträuchern.Die Stadt Stuttgart hat seit 1861 einen Verschönerungsverein http://www.vsv-stuttgart.de/index.php?article_id=1 welcher sich seither um das äußere Bild der Stadt kümmert und sehr rege ist. Alle zwei Jahre findet sowohl für das Urban Gardening als auch private Gärten ein Wettbewerb statt.

    Marburg: Die Stadtwaldgärten sind immer noch aktiv. Ich (Helga Pukall) habe die Gartenorganisation abgegeben (wird weiterhin über IKJG organisiert und finanziert), betreue aber noch das Gratisgartenprojekt, das gerade um einen Bereich für eine heilpädagogische Schulklasse erweitert wird. Die Gärten lagen ja wunderschön am Rand des Quartiers, jetzt wird es daneben ein großes Baugebiet geben für 900 neue Bewohner*innen, so dass die Gärten plötzlich zentral in der Mitte liegen. Ein spannender Prozess. Man findet sie auf der IKJGwebseite unter Erwachsene – Garten. Wenn Ihr den Garten wieder aufnehmen würdet, könnte ich ein aktuelles Bild schicken. Der Text auf der Webseite ist eigentlich ganz passend. Die Richtsberggärten: Der 2012 gegründete Verein verwaltet sich selbst, da bin ich nur am Rande beratend tätig.
    Der Gesundheitsgarten neben den Richtsberggärten, der 2012 bei der Netzwerktagung gerade im Entstehen war, ist inzwischen ein großes Projekt geworden mit einem Veranstaltungsprogramm und vielen dort aktiven Gruppen. Da betreue ich das Backhaus und den Kräutergarten.Das wird im Rahmen der „gesunden Stadt“ finanziert durch die Stadt Marburg.

    GemeinschaftsGarten Vilich-Müldorf: Es ist etwas ruhiger geworden im und um den Garten – unter anderem deshalb, weil die Idee der Hochbeete sich im ganzen Quartier ausgebreitet hat. So hat unser Garten das „Sensationelle“ verloren und ist zu einem integrierten Bestandteil des Stadtviertels geworden. Die Stadt hat das Grundstück bisher nicht zurückgefordert – und so gärtnern wir einfach weiter.

    Saarbrücken: der Status unseres Gemeinschaftsgartenprojekts (Parkbeet, Saarbrücken: in Planung) ist nach wie vor unverändert – mit dem Unterschied, dass der ursprünglich geplante Standort hinfällig ist. Wir sind aktiv auf der Suche nach einem alterantiven Standort und optimistisch, dass es bis zum nächsten Frühjahr klappen wird.

    Blohmgarten Berlin: Unser zehn jährige Nutzungsvertrag war in diesem Jahr ausgelaufen und wurde um weitere fünf Jahre verlängert

    Stuttgart: Bunt statt Grau: Wir haben es sogar zu einem Eintrag in dem Buch „Rein ins Grüne – Raus in die Stadt“  geschafft.
    Klein, aber drin.
    Und einen Preis vom „Verschönerungsverein“ in Stuttgart wurde uns in diesem Jahr überreicht.
    https://buntstattgrau.jimdo.com/presse-aktuell-1/

    Bielefeld: Sieker: Unser Gartenverein ist sehr lebendig. Am kommenden Montag wird er als vorbildliches Projekt der Sozialen Stadt in NRW gekürt. Es gibt auch einen WDR-Beitrag zu den Sieker Gärten. der Beitrag beginnt bei Minute 21:34: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-quarks-xl-ernte-extrem-102.html

    Infos bei Tagung „Soziale Natur“
    -Zusammen gärtnern: Stellen über Aktion Mensch, Projekt läuft 5 Jahre lang
    IG Buch muss umziehen, Unterkunft dort wird aufgelöst, neue Fläche schon gefunden, wieder Unterkunft,manche der Geflüchteten aus Buch ziehen da auch wieder ein, da keine Wohnungen gefunden werden
    – GG Prohlis (Dresden): in einem Sommer 70 neue Gärtner*innen aus den umliegenden Häsuern

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  • Grüne Mitte Jenfeld schreibt Stelle aus

    (Mail)

    Wir konnten eine Finanzierung bei Aktion Mensch einwerben

    Projektleitung für besonderen Gemeinschaftsgarten gesucht
    Wer lässt unser gut angewurzeltes Projekt „Grüne Mitte Jenfeld“ weiter in
    den Stadtteil wachsen?
    Stellenbeschreibung
    Sie haben Lust, zusammen mit engagierten BürgerInnen aller Couleur einen interkulturellen,
    inklusiven Stadtteilgarten zu gestalten? Wir suchen eine kommunikationsstarke, proaktive
    Projektleitung (m/w/d), die Spaß am Kontakt mit sehr unterschiedlichen Menschen hat,
    organisatorisches Geschick mitbringt und einen grünen Daumen hat. Wir bieten Ihnen für die
    nächsten drei Jahre sinnstiftende Arbeit in einem Projekt, in dem Sie viel bewegen können.
    Formale Voraussetzungen: Studium (mindestens Bachelor) und/oder Projektleitungserfahrung in
    einem relevanten Berufsfeld (z. B. Sozial-/Stadtteilarbeit, Pädagogik, Stadtplanung, Kulturarbeit o. ä.)
    Unsere Wünsche an Sie:
    • Offenheit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Flucht- und
    Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen und Senioren,
    • Erfahrung/Kenntnisse im Arbeitsfeld der Bürgerbeteiligung und/oder der Arbeit mit
    Ehrenamtlichen,
    • Fähigkeit zur Planung und Durchführung von Veranstaltungen und zur Steuerung von
    regelmäßigen Beteiligtentreffen vor Ort,
    • Geschick in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
    • ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Organisationsfähigkeit,
    • Bereitschaft, im Sommer mehr Zeit zu investieren und Arbeit an Nachmittagen und am
    Wochenende einzuplanen,
    • gute MS Office Kenntnisse,
    • gern eine Affinität zur Arbeit mit Social Media,
    • gern ein Führerschein
    Inhaltliche Aufgaben:
    Koordination der unterschiedlichen NutzerInnen, Entwicklung von Kooperations- und
    Selbstverwaltungsstrukturen, Netzwerkarbeit im Stadtteil, Organisation der Kommunikation,
    Budgetüberwachung und Abrechnung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Durchführung von Treffen
    und Festen, Zeitmanagement
    Die Stelle ist eine Teilzeitstelle mit 30 Wochenstunden und wird bei ausreichender Qualifikation mit
    30.000,00 € Arbeitnehmerbrutto pro Jahr vergütet. Da in den Wintermonaten weniger Aufgaben
    anfallen, müssen Sie mit einem höheren Stundeneinsatz im Sommer rechnen. (mehr …)

  • Stadtacker Wagenhallen wollen Stellen schaffen

    (Gu, Mail)

    der Stadtacker blüht und gedeiht und mit ihm die Aufgaben, Potentiale und Möglichkeiten.

    Wir vom Kernteam kommen langsam aber sicher an unsere Grenzen den Garten zu fördern, schließlich alle berufstätig.

    Dadurch, dass wir bewusst keine Mitgliedschaft voraussetzen und somit auch keine Mitgliedsbeiträge erheben, ist unser Kapital eher dünn und unser Handlungsspielraum im Punkt Personalangelegenheiten eher schmal bzw. nicht vorhanden.

    Seit geraumer Zeit gärt immer mal wieder der Gedanke, über den Stuttgarter Gemeinderat eine Stellenanfrage einzureichen, auch besteht bis Mitte September die Möglichkeit über https://www.noplanetb.net/ noplanetb einen Antrag einzureichen.

    Wir haben uns überlegt, dass wir dann die etwas stiefmütterlich behandelten Gemeinschaftsflächen reaktivieren könnten und z.B. mit der Kita Rosenstein eine Kooperation starten könnten, dass diese über die Hauptproduktionsmonate mit Gemüse vom Acker versorgt werden und dort je nach Bedarf zumindest 1 x die Woche mitgärtnern könnten. Zusätzlich wären unsere Internetauftritte, Anfragen von außen und Veranstaltungsorganisation zu ökologischen, gärtnerischen und soziokulturellen Vernetzungstreffen besser vertreten, sowie die allgemeine „Logistik-Struktur“ für den Garten besser organisiert. Wir würden natürlich trotzdem ein Verein bleiben wollen und somit unterstützend immer noch einen Vorstand mit allem was zu einem Verein gehört, haben.


    (mehr …)

  • UFER Projekte finanzieren Gartenlotsen mit Postcode-Mitteln

    (Gu, NL)

    Anfang des Jahres saßen wir bei unserem jährlichen Klausur-Treffen zusammen und diskutierten heiß, wie wir die Gärten noch breiteren gesellschaftlichen Schichten zugänglich machen könnten. Einerseits wollen wir die Freiheiten, die diese Freiräume bieten, nicht durch zu viel vorgegebe Struktur verkleinern, andererseits bleiben nur solche Menschen in den Gärten hängen, die mit diesen Freiheiten und der Selbstorganisation umgehen können. Anderen ist die Gemeinschaftsgarten-Kultur anfangs zu fremd oder unverständlich und manche kommen nach dem ersten Besuch nicht wieder – obwohl doch Interesse am Gärtnern und Sympathie bestand.
    Wir fragten uns, wie wir das ändern können und kamen immer wieder zu dem Schluss, dass es verlässliche Menschen braucht, die Neue an die Hand nehmen, sie beim Kennenlernen von Ort, Gruppe und Kommunikationsstrukturen begleiten und für Fragen da sind. Die Verantwortung übernehmen, Aufgaben verteilen und Empfehlungen aussprechen – die sich aber auch an passender Stelle zurückziehen, um die Eigenaktivität und Selbstorganisation zu stärken.
    Schöne Theorie, doch wer kann das ehrenamtlich leisten? Vier Stunden wöchentlich verlässlich die offene Gartenzeit betreuen zwischen Uni, Kindern, Selbstständigkeit oder 40-Stunden-Job?

    Es kam der Frühling und die Energie, bei diesem Thema etwas zu ändern. Ein Antrag wurde geschrieben und tadaaa – wir haben das Glück, das die Deutsche Postcode-Lotterie unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützt – genau für die oben beschriebene Thematik. So können wir nun in fünf Gemeinschaftsgärten jeweils zwei „Gartenlotsen“ eine Aufwandsentschädigung zahlen. Dafür stehen sie jede Woche ein- bis zweimal im Garten und empfangen Neue, geben Anregungen zum Selbermachen, kümmern sich um Veranstaltungen und Feste, setzen Projekte um, die schon lange warten (z.B. gute Pflanz-Beschilderungen oder das Sichtbarmachen der Garten-Vereinbarungen), die es auf Dauer leichter machen, den Garten selbstständig zu nutzen.


    (mehr …)

  • Ufer-Projekte profesionalsieren sich

    (Gu, mail)

    insgesamt also: bei uns professionalisiert es sich, und ich hoffe, unsere langsam und bewusst aufgebauten Strukturen halten die größeren Volumina gut aus und wachsen entsprechend skaliert tragfähig mit. (mehr …)

  • 2 Teilzeitstellen für GG Wurzelwerk in Dresden

    (Gu, alerts)

    Pieschener Gemeinschaftsgarten „Wurzelwerk“ eröffnet

    2. Mai 2018 | Tanja Tröger

    Pieschen bekommt eine weitere grüne Oase und einen Stadtteil-Treff obendrein. An der Heidestraße entsteht seit März der Gemeinschaftsgarten „Wurzelwerk“. Auf einer rund 1.700 Quadratmeter großen, derzeit ungenutzten Fläche der benachbarten Gärtnerei Nitzsche können Dresdner in Zukunft nicht nur zusammen säen und ernten, sondern auch Nützliches bauen, Neues lernen, Feste feiern, Workshops und Kulturveranstaltungen besuchen.

    Die Idee dafür hatten Gregor Scholtyssek und Philip Harms, der eine Sozialpädagoge, der andere Lehrer und Stadtplaner. Beide sind seit Jahren in Dresdner Gemeinschaftsgärten aktiv. Dort hätten sie erlebt, dass die beteiligten Ehrenamtler oft an ihre Belastungsgrenzen stoßen und deshalb bestimmte Dinge immer liegenbleiben, erzählt Philip. „Es braucht einfach feste Ansprechpartner und Zeiten, eben eine gewisse Regelmäßigkeit.“ Diese Vorstellungen wollten sie in einem neuen Garten umsetzen und entwickelten dafür das Projekt „Qnoten – Quartiersentwicklung und sozialer Knotenpunkt“. Knapp 70.000 Euro bekommen sie für zwei Jahre vom Europäischen Sozialfonds. Damit werden nicht nur zwei 12,5-Stunden-Stellen für die beiden Gründer finanziert, sondern auch zahlreiche kostenlose Workshops, Vorträge, fachliche Beratung, Feiern und Kulturveranstaltungen im „Wurzelwerk“.

    Gemeinschaftsgarten "Wurzelwerk"Eine eigene Adresse hat er zwar nicht, aber dank des großen Holztores ist der Garten nicht zu übersehen. Foto: T. Tröger

    Zeit für Erläuterungen und Netzwerkarbeit

    „Dank der festen Stellen sind wir zu bestimmten Zeiten verlässlich vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung“, erklärt Philip. „Wir erklären dann zum Beispiel neugierigen Leuten, was wir hier machen und wie das Zusammenarbeiten in so einem Garten funktioniert.“ Dadurch entstünden „schöne Nachbarschaftskontakte“. Er erzählt von einer Frau, die mit Blick auf den Garten wohnt und fragen kam, was denn hier geschehe und ob sie den in rauhen Mengen wachsenden Löwenzahn ernten dürfe. Als Dankeschön brachte sie am nächsten Tag junge Kohlrabipflanzen aus ihrem Kleingarten vorbei, die nun im „Wurzelwerk“ weiter gedeihen.

    Außerdem bringen die beiden jungen Männer mit ihrem Projekt die Anwohner zusammen, schaffen Begegnungs- und Lernangebote. „Etliche Leute aus der Nachbarschaft sind schon dagewesen, nachdem wir vor der Eröffnung Flyer verteilt haben“, erzählt Gregor. Mit Pieschener Initiativen wie dem Zentralwerk kooperiert das „Wurzelwerk“ bereits; künftig wollen die beiden Macher auf Freie Träger von Sozialarbeit zugehen und versuchen, beispielsweise Langzeitarbeitslose für das Gärtnern und die Teilnahme an Veranstaltungen zu begeistern und so wieder „unter Leute“ zu bringen. „Sozial benachteiligten Menschen wird Teilhabe sowie soziales und fachliches Lernen ermöglicht“ heißt das in der Projektbeschreibung. „Auch eine Zusammenarbeit mit Kitas kann ich mir gut vorstellen“, meint Philip. „Wir sind auch offen für Veranstaltungsanfragen“, ergänzt Gregor. „Demnächst findet hier ein Bücher-Speed-Dating statt, das vom Umundu-Festival für nachhaltige Entwicklung organisiert wurde.“

    „Könnt ihr das noch brauchen?“

    Während wir im Garten sitzen und die Jungs von ihren Plänen erzählen, kommt ein Mann durchs Tor und schnurstracks auf uns zu. „Ich hab noch ‘ne große Übersee-Transportkiste aus Holz, könnt ihr die brauchen? Für Hochbeete oder so?“ An der Oschatzer Straße wohne er, sagt der Fremde, und er finde das Gartenprojekt unterstützenswert. Kurzerhand wird ein Abholtermin ausgemacht, und schon ist der Mann wieder verschwunden. „Es fällt wirklich auf, wie viele Leute etwas einbringen wollen, Material spenden“, schwärmt Philip. Eine Baumpflegefirma hat ihnen zerhäckselte Äste für die Gartenwege überlassen, Nachbarn bringen vorgezogene Pflanzen vorbei, und vom Amt für Stadtgrün gab’s einen Berg Komposterde. Andere Dinge haben die Jungs für kleines Geld besorgt, beispielsweise den Baucontainer, der später mal Büro und Lager beherbergen sollen.

    Gemeinschaftsgarten "Wurzelwerk"In den alten Baucontainer sollen später Büro, Lager und Küche einziehen. Foto: T. Tröger

    Ein Traum aus Metall und Plastik

    Dem fehlt allerdings noch ein stabiles, regenabweisendes Dach. Also hält ein Zimmermann zu Pfingsten einen „Dachstuhl-Bau-Workshop“ im „Wurzelwerk“ ab. Mitmach-Einsätze zu den Themen Kompostklo, Zaunbau oder Europaletten-Möbel gab es bereits oder sollen noch stattfinden. Aber auch gärtnerische Fragestellungen wie Beetbau, Mulchen oder Speisepilzzucht kommen nicht zu kurz. Und „ganz nebenbei“ soll natürlich gepflanzt, gejätet, gegossen und geerntet werden. Die Ideen gehen den beiden „Wurzelwerkern“ nicht aus: „Ein Traum wäre, den momentan ungenutzten Folientunnel der Gärtnerei wieder zu aktivieren“, so Philip. „Vielleicht wenigstens einen Teil der 50 Meter. Dann hätten wir prima Bedingungen für Tomaten, Gurken und Melonen.“

    Am Verpächter, der Gärtnerei Nitzsche an der Weinböhlaer Straße, soll’s jedenfalls nicht scheitern. Inhaber Stephan Gonera unterstützt die beiden Macher nicht nur mit Wasser und Strom, sondern steht deren Ideen sehr aufgeschlossen gegenüber. „Wir hatten schon vorher geplant, die Fläche zu beleben und für ein Gemeinschaftsprojekt zu nutzen, aber für solidarische Landwirtschaft ist sie zu klein“, erzählt der Chef des seit 1878 bestehenden Familienbetriebes. „Dann kam der Herr Harms zu mir … Jetzt kriegen wir viel spannenden Input – menschlich, sozial, gärtnerisch.“

    https://pieschen-aktuell.de/2018/pieschener-gemeinschaftsgarten-wurzelwerk-eroeffnet/ (mehr …)

  • Second Attempt in Görlitz bekommt ESF Förderung für GG und OW

    (Gu, Mail)

    das urban gardening Projekt nimmt leider nicht so richtig fahrt auf. Uns fällt es schwer eine stetige Gruppe aufzubauen. 

    Wir konnten jedoch über den ESF eine zweijährige Förderung akquirieren, um eine Koordination auszuschreiben. 

    Ebenfalls werden wir über eine zweijährige ESF-Förderung, ein umfängliches Programm aufbauen können, um die offenen Werkstätten zu füllen
    ab dem 01.07. kümmert sich jemand um den Werkstattbereich und ab dem 01.01.2018 dann um den Stadtteilgarten (mehr …)

  • IG Meißen vor dem Aus?

    (Gu, alters)

    Einen Monat, vielleicht zwei. Solange, sagt der Schatzmeister des Bündnisses Buntes Meißen Tilo Hellmann, könne man die beiden für den Betrieb des Internationalen Gartens notwendigen Arbeitskräfte mit Eigenmitteln oder Spenden bezahlen. Danach sehe es trüb aus . Für den im Frühjahr in Bohnitzsch eröffneten Ort der Begegnung von Jung und Alt, Deutsch und Nichtdeutsch und des freizeitlichen Miteinanders, wird es – Stand jetzt – keine erneute Förderung durch die Sächsische Aufbaubank (SAB) geben. Für das laufende Jahr stellte die Bank noch 31 000 Euro zur Verfügung. „Das Geld, mit dem wir jetzt eine Koordinatorin und eine Gartenpflegerin in Teilzeit bezahlen, fehlt im neuen Jahr. Der von uns gestellte Förderantrag für 2017 wurde nicht genehmigt“, sagt der Schatzmeister des Vereins, welcher den Internationalen Garten betreibt, Veranstaltungen koordiniert.

    „Wir sind hinter den Kulissen natürlich aktiv, müssen sehen, was wir machen können, um eine Lösung zu finden“, so Hellmann. Klar sei jedenfalls, dass sich der Garten mit seinen aktuellen Öffnungszeiten alleine mit Ehrenamtlichen oder Bundesfreiwilligen nicht weiterführen lasse. „Zwei Experten, einen für den administrativen bzw. finanziellen Aspekt, den anderen für die Baum- und Gartenpflege benötigen wir auf jeden Fall“, so der 33-Jährige.

    Eine Möglichkeit könnte es im Schulterschluss mit der Stadt geben. Meißen bewirbt sich um Geld aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Je nachdem, wie viel hier für die Domstadt herausspringt, könnte auch für das Bunte Meißen bzw. für den Internationalen Garten Geld übrig bleiben. Wie viel, entscheidet letztlich der Stadtrat. Kommt es hier zu keiner tragfähigen Lösung, sagt Hellmann, könnten vermutlich nur noch Spenden helfen. Derzeit betreiben 22 Familien Flächen in dem ehemaligen Jugend- und Freizeitpark. Etwa zwei Drittel davon sind Ausländer. Ist die Finanzierung sicher, sollen 2017 neue Freizeitflächen dazu kommen, vermehrt auch Vereine oder Jugendliche hier Zeit verbringen können. „Der Internationale Garten soll sukzessive nicht nur der Begegnung von Flüchtlingen und Einheimischen dienen, sondern ähnlich wahrgenommen werden wie der Freizeitpark, den es hier schon einmal gab“, erzählt Hellmann.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-vor-dem-aus-3575681.html (mehr …)

  • Bericht von Najeha über Veranstaltung in Meißen

    Bericht über die Veranstaltung in Meißen von 12-14.08.2016

    Ich bin am Freitag den 12.August um 7:00 Uhr mit dem Zug nach Meißen gefahren, gegen 12:00 Uhrhat mich Frau Sabine Eckellmann am Bahnhof abgeholt.

    Nachdem Essen sind wir in den Garten gefahren, wo ich eine beratende Sitzung mit Heike und Willi abgehalten habe. Beide sind auf 20h die Woche im Verein Buntes Meissen für den Garten eingestellt. Neben den beiden gibt es noch einen Ein-Euro-Jobber, der ein Flüchtling aus Afghanistan ist und zweimal die Woche, für jeweils vier Stunden arbeitet.

    Als ich das Grundstück im Herbst letzten Jahres besucht habe, sah es brach und wildaus. Heute sieht es mit dem Garten ganz anders aus, der Garten ist gut besucht und belebt mit den Flüchtlingen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Viele Familien mit mehreren Kindern und Jugendlichen aus Afghanistan sind vertreten.

    Der Verein Buntes Meißen hat den Garten auf dem Grundstück an einer Stelle angelegt, wo wenige Bäume stehen und viel Sonneneinstrahlung vorhanden ist.Laut der Mitarbeiterin Heike wirken etwa 27 Mitglieder aktiv im Garten mit.

    Die Atmosphäre im Garten hat mir sehr gefallen, sie lässt die Mitglieder mit Lust und Laune hinzukommen.

    In der Sitzung am Freitagnachmittagwurde deutlich, dass dem Verein jemand fehlt, der in der Herkunftssprache der Mitglieder vermitteln kann. Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass sich die Mitglieder umfangreich um ihre eigenen Parzellen kümmern, aber die Gemeinschaftsarbeit noch nicht ausreichend gestärkt ist. Dies kann ein Anzeichen dafür sein, dass ihnen die Idee des Gartens noch nicht ausreichend vermittelt wurde, vielleicht aufgrund der Sprachbarrieren. Ich wurde gebeten die Mitglieder dahingehend aufzuklären und sie zu ermutigen Gruppen zu bilden und Termine für verschiedene gemeinsame Aktivitätenzu vereinbaren.

    Meine Aufgabe während der zwei Tage lag darin zu beraten, zu übersetzen, zu erklärt und die Vorschläge und Ideen der Mitglieder vermittelnd zu überbringen.

    Die Organisation möchten zunächst drei Gemeinschaftsarbeiten zusammen erledigen. Die Dächersollen repariert werden, ein Zaun für den Garten soll aufgestellt und ein Spielplatz für die Kinder errichtet werden.

    Als ich die Mitglieder darüber informiert habe, haben die meisten zugesagt und werden sogar weitere Freunde zum Helfen mitbringen.

    Nach der Sitzung habe ich eine weitere Aufgabe erfüllt.Frau Eckellmann und ihr Mann sind beauftragt wurden einen Film über die Flüchtlingen inMeißen unter dem Titel „Zuflucht in Meißen“ zu drehen. Meine Rolle lag darin die Interview Fragen auf afghanisch zu übersetzen und an Herrn Jacob in seinem Interview zu stellen. Herr Jacob ist der, im Vorfeld erwähnte, Ein-Euro-Jobber im Verein.

    Am Samstag wurde ein Sommerfest im Garten gefeiert. Vor dem Fest gab es viele Fragen und die Mitarbeiterin Heike wollte von den Mitgliedern neueIdeenund Vorschläge für den Garten bekommen, bei denen ich übersetzt habe.

    Nach der Sitzung hat Heike meine Anregungen zu Möglichkeiten der Gemeinschaftsarbeit notiert und findet für die Gärtner die Umsetzung der Kräuterspirale, Themen Parzelle und Kompost Toilette sehr wichtig.

    Das Fest wurde gut besucht, ein vielfältiges Programm wurde durch die Flüchtlinge angeboten mit Folklore-Tänzen, Gesang, internationales Essen und warmen und kalten Getränken.

    Ich habekurz etwas zu der Rolle der Gärten undzu den Angeboten der Stiftung in drei verschiedenen Sprachen erzählt. Daraufhin wurde ich förmlich von den Flüchtlingen gestürmt. Besonders die Frauen wandten sich mit ihren Gesundheitsproblemen an mich und ich vermittelte zwischen ihnen und der Diakonie-Mitarbeiterin, indem ich ihr die Beschwerden und dem gesundheitlichen Zustand der Frauen mitteilte und sie bat Arzttermine für die Frauen zu vereinbaren.

    Frau Eckellmann hat das erlebt und stellte fest, wie wichtig ein Gesundheitsprojekt für die Frauen ist. Sie wird mit dem Vorstand des Vereins darüber sprechen.

    Nach dem Fest war ich mit einer Männergruppe aus Afghanistanbeschäftigt. Sie wollten mir ihre Sorge erzählen. Die meisten sind von einer Abschiebung betroffen und sehr traurig darüber. Viele von ihnen sind Analphabeten und möchten gerne die Deutsche Sprache lernen. Ich habe Frau Eckellmann gebeten ein Alphabetisierungskurs für die Männer zu organisieren.

    Alle Flüchtlinge wünschten sich, dass ich in Meißen bleibe, dann haben sie keine Sprachprobleme mehr.

    Am Sonntag bin ich um 10:00 Uhr nach Hause gefahren mit vielenGedanken über die zwei Tage in Meißen.

    Najeha Abid

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  • 2 Stellen für den Offenen Garten West

    (Info von Najeha)

    Ab August/September wird es zwei Stellen im Offenen garten West in Leipzig geben. Eine (15h) übernimmt Sebastian von der Annalinde Leipzig, die andere (10h) übernimmt Anna Walter.

    Sie werden wöchigen Wechsel Workshops und Begleitung im Garten anbieten

    Dazu gibt es noch den Montag/ Mittwoch, an dem ehrenamtliche da im Garten anwesend sind (mehr …)

  • IG in Zülpich

    (GU, mail)
    Auf dem Gelände der Landesgartenschau in Zülpich entsteht ein IG:
    Der Interkulturelle Garten Zülpich befindet sich gerade in der Aufbauphase, es gibt seit diesem Jahr eine Projektgruppe mit Akteuren aus Zülpich und Umgebung, die von mir koordiniert wird und eine Projektleiterin (Frau Hermes, Dipl. Ing. Landespflege), die den Garten federführend betreuen und Angebote dort organisieren wird. Ziel ist es, feste Termine zum gemeinsamen Arbeiten und Zubereiten für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund anzubieten. Darüber hinaus sollen auch weitere Veranstaltungen (Deutschkurse für Flüchtlinge, Vereinstreffen, Feste,…) dort stattfinden können. Die weitere Planung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der LaGa GmbH, auf deren Gelände sich der Garten befindet. 

    Anfang des Jahres wird sich entscheiden, ob das Projekt an einen bestehenden Verein (FairZülpich e.V.) andocken kann, ob ein eigener Verein gegründet wird, oder ob eine andere (offene?) Struktur verfolgt wird. (mehr …)

  • IG in Ratingen geplant

    (Gu, Mail, 27.10.)
    […] „Gefördert wird das Ganze im Rahmen des BIWAQ- Projekts InWESTment „Initiativen zur Stärkung des Stadtteils Ratingen -West“, das mit Fördergeldern aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert wird. Die Höhe des Budgets verlangt allerdings eine Mitfinanzierung durch Sponsoren, die z.B. Baumaterial spenden. Außerdem hoffen wir auf eine kostenfreie Nutzung, da die anvisierte Fläche Eigentum der Stadt Ratingen ist. Verhandlungen über einen Nutzungsvertrag sind derzeit im Gange, eine schnelle Einigung ist wahrscheinlich.
    Die Getsaltung des Gartens ist noch offen und soll Mitte Januar in einer Ideenwerkstatt mit Interessierten und  Nutzer_innen konkretisiert werden.
    Der Garten soll die Möglichkeit zur aktiven Teilhabe bieten: wer möchte, kann im Garten ein eigens (Hoch-)beet bewirtschaften und/oder sich an der Anlage und Pflege gemeinschaftlich genutzter Flächen beteiligen (Gemeinschaftsbeete, Kräuterspirale, Beerensträucher, Sitzplätze…). Es gibt regelmäßige gemeinsame Gartenzeiten, zu denen Werkzeug zur Verfügung gestellt und auch angeleitet Gartenbau betrieben werden kann.
    Der Garten ist immer auf für alle (kein Zaun) und er kann von allen kostenlos genutzt werden.
    Die Wintermonate, also die Zeit der Vegetationsruhe, sollen für workshops (z.B. Hochbeetbau, Jungpflanzen vorziehen, Pflanzenkunde, Kompost, Teambildung…) genutzt werden.
    Das Projekt ist befristet bis 31.12.2018, solange werden die Gartenaktivitäten koordiniert und begleitet von einer Landschaftsgärtnerin.
    Durch gemeinschaftliche Übernahme von Pflichten und Verantwortlichkeiten sollen möglichst viele der Nutzer_innen in die organisatorische Arbeit mit eingebunden werden. Ziel ist es, den Garten zum Projektabschluß an die Bewohner_innen von West zur weiteren selbstorganisierten gemeinschaftlichen Nutzung zu übergeben.

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  • Interkultureller Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände eines SOS Kinderdorfs entsteht in Berlin-Spandau

    (Gu aus Antrag und Mails)
    Auf dem Gelände des SOS Kinderdorfs in Gatow (Berlin-Spandau) entsteht ein IG. Die Außenfläche ist 5,5ha groß und wird derzeit vor allen Dingen für Ausbildung (GaLA) und für schulbezogene Projekte genutzt. 1000m2, die frei zugänglich sind, sollen IG werden. Einbezogen werden sollen neben AnwohnerInnen auch Flüchtlinge aus nahen Unterkünften und Hochhäusern. Auch Kinder/Schulen/Willkommensklassen sollen mitgärtnern und da gibt es auch schon konkretes Interesse.
    Eine Gärtnerin, die vorher an einer nahen Unterkunft ein Gartenprojekt ehrenamtlich mit aufgebaut hat, hat seit September 1/2 Stelle. Das Projekt ist unbefristet und die Anfangsarbeiten sollen von lernbehinderten Jugendlichen mit gemacht und begleitet werden. Sie denken vor allen Dingen an Gemeinschaftsbeete, aber sind auch individuelle Beete denkbar, wenn Bedarf dafür da ist. Sie sind gut vernetzt, u.a. mit anderen Gartenprojekten in Spandau und Projekten, die sich für Flüchtlinge einsetzen. (mehr …)

  • Freiburg will Gärten auf GU-Grundstücken auch finanziell fördern

    So erzählte mir Herr Hüttig letzten Samstag beim Vereinsseminar. Die Stadt sieht, dass Gärten auch für Flüchtlinge und für die Integration wichtig sein können und hat sich nochmal die Arbeit von Südwind, die das ja schon Jahre machen, angeguckt. Das Ergebnis ist wohl, dass es auch Mittel für Stellen geben soll (mehr …)

  • Mit Service-Packs für GärtnerInnen sollen in Bad Freienwalde Stellen geschaffen werden

    (Gu aus alerts, 23.6.)

    Im Garten der „Visionähre“

    Bad Freienwalde (MOZ) Schon lange brüten die Mitarbeiter über einem neuen Projekt, das nun unter dem Titel „Visionähre“ umgesetzt werden soll. Die zwei Säulen sind ein neuer Gemeinschaftsgarten und „Möbel und mehr“. Langfristiges Ziel ist die Schaffung von Arbeitsplätzen. […] 
    Ziel des Vereins zur Förderung von Beschäftigung und Qualifizierung Bad Freienwalde (VFBQ)ist dabei, Arbeitsverhältnisse zu schaffen. Oft sei es so, dass Menschen wieder in die Arbeitslosigkeit zurückfallen, wenn öffentlich geförderte Maßnahmen auslaufen, erzählt VFBQ-Geschäftsführerin Irmgard Roth. Über das Projekt „Visionähre“ sollen deshalb auf lange Sicht feste Arbeitsplätze geschaffen werden. […]
    Entstehen soll ein Gemeinschaftsgarten, in dem einzelne Parzellen gepachtet werden können. Etwa 30 Parzellen à 20 Quadratmeter stehen zur Verfügung. Die Pächter können sich dabei aussuchen, wie viel Service sie in Anspruch nehmen wollen. Je nachdem, wie oft sie selber im Garten werkeln, variiert der Preis. Wer gar keine Zeit hat, kann das All-Inclusive-Paket wählen und seinen Garten ganz in die Hände der VFBQ-Mitarbeiter legen. Im Blick hat der Verein dabei unter anderem Städter aus Eberswalde oder Berlin, die nur ab und zu mal vorbeikommen – beispielsweise auf dem Weg nach Polen. Kreative und Idealisten sind gefragt. Menschen, die Lust zum Gestalten haben und ihre eigenen Ideen einbringen. So werden etwa aus alten Paletten Hochbeete gebaut, erzählt Sabine Baarsch. Den „Visionähren“ schwebt vor, besonderen Wert auf alte Kulturen zu legen. Auch Kräuter sollen im Fokus stehen, erzählt Irmgard Roth. Menschen mit und ohne Vorahnung können sich in dem Garten verwirklichen und voneinander lernen. „Informelle Weiterbildung“ nennt Irmgard Roth diese Art der Wissensvermittlung.
    Noch aber ist es nicht so weit. Erst einmal muss der Garten vorbereitet werden. Für den 26. Juni ist deshalb ein Arbeitseinsatz geplant, bei dem jeder mitmachen und sich über das Projekt informieren kann. Ab Anfang 2016 sollen dann die ersten Parzellen verpachtet werden.

    Auch bei der zweiten Säule des Projektes geht es darum, alte Dinge wiederzuverwenden. „Möbel und mehr“ nennt sich das neue Konzept für die ehemalige Möbelkammer. Hier konnten ab April dieses Jahres bereits zwei feste Stellen geschaffen werden. Bisher konnten dort Menschen, die Sozialleistungen empfangen, gegen Spenden Möbel bekommen. Das soll nun auf ein größeres Publikum ausgeweitet werden. Auch das Angebot wird breiter aufgestellt.

    Die Mitarbeiter entwickeln eigene Produkte aus Dingen, die andere wegwerfen würden. Beim „Upcycling“, gehe es darum, scheinbar unbrauchbare Materialien aufzuwerten, erklärt Sabine Baarsch. Ob Hochbeete, Deko-Figuren oder Bänke – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Das Ziel hierbei sei, marktfähige Produkte zu entwickeln, erklärt Irmgard Roth. Die Idee für „Visionähre“ sei schon vor zwei Jahren entstanden, erzählt sie weiter. Die Entwicklung inklusive Flyer und Visitenkarten wurde vom Land gefördert. Jetzt heißt es, das Projekt auf eigene Faust in die Tat umzusetzen

    http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1400222/ (mehr …)