Schlagwort: Strebergarten Gießen

  • neue Gartenprojekt in Gießen entstehen, alte stehen auf der Kippe

    (Gu, Tel und Mail)
    In Gießen gibt es 2 neue Gemeinschaftsgärten
    Den „Strebergarten“ mit rund 700m² (seit 2013).
    Kurzbeschreibung: „Im Rahmen eines Subsistenzseminars der JLU Gießen entstand der Strebergarten auf einem ungefähr 672m2 großen, vom Familienreferat zur Verfügung gestellten Grundstück. Angefangen mit zwei Hochbeeten und einer kleinen Ackerpazelle entstehen seit 2013 immer mehr Beete verschiedenster Art, die von gartenbegeisterten Menschen aus allen Alters- und Bevölkerungsschichten besät, bepflanzt und beerntet werden. Das Gründstück ist im  Alten Steinbacherweg 30 nahe der Uni, einer Schule und einem Kindergarten gelegen und beitet daher eine perfekte Möglichkeit für Große und kleine Lernende eine Auszeit vom Schreibtisch zu nehmen und sich der Garten Arbeit zu widmen. Hier haben naturbegeisterte Menschen die Möglichkeit nachhaltiges Gärtnern auszuprobieren und sich gemeinsam Wissen anzueignen und zu Teilen. Zum mitmachen müsst ihr weder Profi-Gärtner sein noch irgendetwas unterschreiben, im Vordergrund steht der Spaß am Gärtnern!“

    und der FreeSchoolGarten mit 230m² (seit 2014)
    Kurzbeschreibung:“ An alle Menschen, die Gartenerfahrung teilen und/oder sammeln möchten! Der Garten in der Moltkestr 11 direkt neben der Kü-Ché steht alle Interessierten offen. Die Kü-ché ist ein von StudentInnen betriebenes Cafe auf spendenbasis. Dort treffen sich regelmäßig die verschiedensten Menschen und tauschen Ideen aus oder starten von dort aus Initiativen, die den sozialen Wandel voran treiben. Im Garten befindet sich ebenfalls ein altes Wärterhäuschen, das zum offenen Bücherschrank umfunktioniert wurde. Der Ort zentral gelegene Ort gleich neben der THM bietet mit der Kombination aus Café, Garten und Bücherschrank einen fruchtbaren Boden für Gemüse und kulturelles gleichermaßen.

    Beide Projekte sind Zwischennutzungen, da die Unis expandieren werden und bauen wollen.

    Max Stricker, einer der Gartenaktivisten in beiden Gärten hat sich auch nach den anderen Gärten in Gießen erkundigt.
    Stand der Dinge:

    Der Interkulturelle Garten am Eulenkopf
    Inzwischen habe ich mit Virpi Nurmi über die Zukunft des Interkulturellen Gartens am Eulenkopf gesprochen. Wie ich schon am Telefon erzählt hab, kann sie aus zeitlichen Gründen die Organisation nicht weiter übernehmen. Deshalb habe ich noch am Ende der Woche einen Aufruf an zuvor gesammelte Kontakte gestartet den Garten „zu retten“. Der Aufruf geht an:

    • die Koordinierungsstelle der ehenamtlichen Mitarbeit mit den Flüchtlichen
    • ein neues Gießener Projekt/Netzwerk mit dem Namen an.ge.kommen, dass sich ebenfalls mit der Einbindung der Flüchtlinge in Gießen beschäftigt.
    • an weitere Privatpersonen, die sich durchaus einbringen könnten


    Der NordSTADTgarten
    Hier sieht es ähnlich aus wie beim Interkulturellen Garten. Jörg kann aus zeitlich Gründen die Funktion des Ansprechpartners für dieses Projekt nicht weiter übernehmen und sucht nach einem Nachfolger. Morgen (17.3) habe ich ein Termin mit ihm Garten und weiss danach hoffentlich mehr.

    Der IG am Funkturm wird von AnwohnerInnen betrieben. Es gibt keine Öffnungszeiten o.ä., scheint eher eine feste Gruppe zu sein

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  • Zwei Gartenprojekte in Gießen entstanden

    (Gu, Mail, 6.+9.3.2015)

    Der Strebergarten ist ein gemeinschaftliches Gartenprojekt von Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen (https://www.facebook.com/strbrgrtn), es ist ein offenes Gemeinschaftsgartenprojekt. „WIr haben zur Zeit noch eine recht große Fläche der Universität Gießen zur Verfügung, die allerdings in ca 2. Jahren bebeaut werden soll.

    Das zweite Projekt ist im Rahmen einer weiteren sozialen Initiativgruppe in Gießen entstanden. Die Freeschool Gießen versteht sich als Plattform und Unterstützer kostenloser Angebote in Gießen; Also eine Art kostenlose Volkshochschule. An der Webpräsenz dieses Gartens wird ebenfalls gearbeitet. Die meiste „Werbung“ geschieht also noch durch Mundpropaganda. Auch mit diesem Projekt sind wir auf einem kleinen Grundstück, dass uns als Zwischennutzung von der Technischen Hochschule Mittelhessen zur verfügung gestellt wird. Auch hier soll in einem Jahr schon gebaut werden.

    In beiden Gruppen ist es ein präsentes Thema, wie wir hier in Gießen gemeinsam dafür sorgen könnten, dass Gemeinsame Räume wie urbane Gärten/Parks und weitere Grünflächen einen Weg in die Stadtplanung fidnen könnten. Gerade in Gießen wird gebaut wie verrückt und gerade solche öffentlichen Räume und Grünflächen werden mehr und mehr von der Bildfläche gedrängt.

    Über Mundpropaganda kommen viele Leute aus den
    unterschiedlichsten Ecken. Hinter beiden sind kein Verein und wir waren
    bisher ein recht lockerer Zusammenschluss mit einem Kern von 5-10 Aktiven.
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