Schlagwort: StudentInnen

  • Schuppenbau im Stadtteilgarten Winzerla

    (aus Antrag und Antworten9

    Den Stadtteilgarten in Jena Winzerla gibt es seit dem Jahr 2012. Er wurde von Studierenden der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, gemeinsam mit BewohnerInnen des Stadtteils Winzerla ins Leben gerufen und seitdem umfassend erweitert. Studierende der Hochschule haben den Stadtteilgarten dabei über die Jahre hinweg mit ihren Projekten bereichert. So wurde im vorletzten Jahr, 2017, der Bau eines Lehmofens fertiggestellt. Dieser Lehmofen kann aktuell nicht in vollen Umfang genutzt werden, da das benötigte Feuerholz den Witterungsbedingungen ausgesetzt ist und somit nur bei ausreichend gutem Wetter trocken zur Verfügung steht. Dies ermöglicht es den GärtnerInnen zurzeit nicht, ihre Wünsche im Bezug auf die Nutzung des Lehmofens voll auszugestalten (Lehmofenfest, gemeinsames Backen, Lehrgänge…).

    Um dieses Problem zu lösen, möchten wir, als studentisches Projekt für 2019, gemeinsam mit den GärtnerInnen des Stadtteilgartens einen Holzverschlag bauen, welcher das Feuerholz für den Lehmofen vor dem Wetter schützen soll. Ziel ist dabei zum einen die Lösung des Problems, aber auch die Befähigung der GärtnerInnen zur selbstständigen Erarbeitung von Lösungen. Die Gemeinschaft steht bei uns dabei immer an erster Stelle und soll auch in diesem Projekt gefördert werden.

    Geplant ist ein Anbau an die bereits bestehende Überdachung des Holzofens. Wir möchten dafür gerne einen dreiseitig geschlossenen Schuppen bauen, welcher zum Holzofen hin offen ist. Die offene Seite zeigt zum Lehmofen und wird durch dessen Dach vor der Witterung geschützt. Eine der Seiten möchten wir gerne so gestalten, dass sie ggf. geöffnet werden kann, um den Transport und die Einlagerung des Feuerholzes zu erleichtern. Das Dach möchten wir, angepasst an die Überdachung des Holzofens aus Holz gestalten. Zusätzlich ist uns Nachhaltigkeit wichtig und wir möchten an das Dach Regenrinnen anbringen, damit das Wasser gespeichert und für den Garten genutzt werden kann.

    Im Garten sind aktuell ca. 20-30 GärtnerInnen aktiv dabei. Die Gruppe setzt sich aus alleinstehenden, älteren Personen, aus Ehepaaren, Studierenden und Familien zusammen. Teilweise sind nicht alle Personen immer aktiv (gerade bei den Familien kommen die Kinder manchmal mit und manchmal nicht), weshalb die Zahl schwanken kann. Der Garten gehört zum Stadtteilbüro Jena Winzerla und wird von diesem verwaltet. Der Trägerverein ist mittendrin e.V. Die Beete werden zum Teil individuell vergeben, es gibt jedoch auch gemeinschaftlich betriebene Beete.

    Der Bau wird von uns Studierenden angeleitet. Wir vier haben uns, im Rahmen des Projektes, umfassend mit dem Thema beschäftigt und verschiedene Fachmeinungen eingeholt (z.B. Materialeignung, Statik, Abstände). Auf eine professionelle Anleitung wollen wir jedoch verzichten, da wir die Kenntnisse, Fähigkeiten und Wünsche der GärtnerInnen unbedingt einbringen möchten. Die Sicherstellung der Abstände ist von uns bereits im Vorfeld vorgenommen und auch gemeinschaftlich besprochen worden (mit den GärtnerInnen und dem Stadtteilbüro).  

    Der Lehmofen ist bereits in Betrieb genommen worden, kann aktuell nur nicht in vollem Umfang genutzt werden (da das Feuerholz zurzeit noch draußen lagert). Am Bau selbst können ca. 8 Leute gleichzeitig beteiligt werden. Da wir insgesamt mehrere Termine geplant haben, ist die Zahl entsprechend höher (mehr …)

  • Entwicklung von 2 Gartenprojekten in Freiberg

    (Gu, mail)
    1) Freigärten Freiberg e.V.

    Der älteste Gemeinschafts-/Bürgergarten in Freiberg liegt am Ende einer Gartenkolonie am Stadtrand nahe der Reichen Zeche an einem viel begangenen und (rad-)befahrenen Weg. Bilder und auch Eckdaten zur Gestaltung finden sie auf der Internetseite https://freigaertenfreiberg.wordpress.com/

    Soweit ich es weiß waren hier etwa die Hälfte der Gründungsmitglieder NABU-Mitglieder, ansonsten war ein großer Gestalter und Vorantreibender in der Gestaltung Holger Lueg -Träger ist aber ein eigener Verein. Der Garten hat sich gut etabliert, vor allem die Biotope Teich und Umgebung, auch die Beete sind bunt, schön und vital. Bei der Errichtung der Gartenlaube unterstützten der Ableger der Ingenieure ohne Grenzen an der TUBAF maßgeblich. Die aktive Gemeinschaft hat sich soweit ich es aus sehr wenigen kurzen Nebenbemerkungen weiß auf einen harten Kern von drei bis fünf eingeengt, Neuzugänge oder Fluktuationen sind kaum vorhanden – aber da können Sie vllt. Auch nochmal direkt bei den Freigärtnern nachfragen. Der Teich ist zwar wunderbar aus unserer Sicht, allerding steht beinah‘ nur etwa ein Drittel der Fläche wirklich zum Gärtnern im Sinne von Beeten zur Verfügung, da auch noch ein großer Teil der Fläche Wiese und ‚Einfahrt‘ ist – wobei sich bei entsprechend Interessenten sicher neues Grabeland oder Hochbeetstandorte einrichten ließen. Mit dem Garten konnten wir erste gute Erfahrungen (Pflanzentauschbörse, was wächst in Freiberg wie gut, Gartenteich + Randbiotope) sammeln, und er hält sich stabil auch nach mehreren Jahren. Ein uns beschäftigendes Problem war der Umstand, dass in unseren naturnah gestalteten Tümpel Goldfische von Fremdem einfach eingeworfen wurden – das ganze war aber naturnah und damit als Amphibiengewässer gedacht. Fisch- UND Amphibienkleingewässer geht aber nicht, da die Fische die Amphibienlarven fressen. Und den letzten Fisch bekommen wir seit einem Jahr nicht raus, da wir den Teich nicht ablassen können – aber das wird zu defizil. Der Garten bietet Fläche für Garten- und Vernetzungsfeste und Tauschbörsen (Wie auch am 15.10. wieder) und ist ein guter gern genutzter Exkursionspunkt, für NABU-Exkursionen und bei Schülergruppen, die sich mit urban gardening oder naturnahem Gärtnern beschäftigen wollen (aktuelle Projekt mit der Montessori-Schule Freiberg). Fazit Freigarten: Ist gesetzt. (Aber vllt. Da nochmal direkt nachfragen)

    Der zweite Gemeinschaftsgarten in Freiberg ist genuin NABU – weil er auf dem Gelände unserer Geschäftsstelle angesiedelt ist. Etwa ein Drittel ist mit dem Gebäude bestanden, eine weitere Drittel mit großen Bäumen (darunter wächst wenig) oder Parkplatzfläche – der Rest ist Garten. Mit Aufenthaltsrondell (zweistufig gemauert, vom Vornutzer Montessorischule übernommen), Gartenteichgruppe, Wiesenfläche und mehreren Beetstandorten. Wirklicher Kern des Gemeinschaftsgarten ist der Nutzgartenteil (seit zwei Jahren bearbeitet) mit entsprechender Beetaufteilung (s. Anhang). Die Gruppe wird von zwei, drei Hauptverantwortlichen geleitet/organisiert. Ansonsten kann jeder der mag ein Beet so bearbeiten wie er mag – momentan haben wir hier auch eine afghanische Familie einbezogen. Wir haben dieses Jahr auch noch ein 20 qm Beetfläche hinzugewonnen, da wir mit Erdmaterialreserven das ehemalige Sandkastenrondell verfüllten und eine Kompostmiete mit Starkzehrern bepflanzten. Die Gartengemeinschaft hier läuft durch die Hauptverantwortlichen gut, Werkzeug und Fläche wird eben vom NABU gestellt – die NABU-Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung für die Teilnahme, zwei der Hauptverantwortlichen konnte wir durch das schöne Projekt aber als Mitglieder gewinnen. Der Garten wird vielfach für die Umweltbildung genutzt – als Einsatzort oder Exkursionsstartpunkt und entwickelt sich mustergültig. Schwachpunkte hier ist ggf. die ÖA, wobei wir keinen Interessentenmangel haben, aber wir als NABU könnten den Garten natürlich als eines unserer Projekte besser kommunizierbar aufbereiten – dann müsst ich jetzt auch nicht so viel ad hoc schreiben. Das Gelände liegt versteckt aber relativ Uni-nah. Letztes Jahr hatten wir deswegen auch mindestens sechs Studenten dabei, die sind aber aus Interesse- oder Zeitwandel dieses Jahr wieder abgesprungen. Aber wie gesagt wir haben keine Probleme unsere Beete loszuwerden – es fanden sich andere, momentan ist also eine durchaus gewollte Fluktuation bei den Beetbewirtschaftern zu erkennen. Die Pflege der gemeinsamen Flächen inkl. Gießdienst klappt, soweit ich weiß. Zwei Probleme sind mir momentan geläufig: die Wasserversorgung und die Verwertung der anfallenden Biomasse (vor allem Laub der großen Bäume). Die Wasserversorgung mit Regenwasser klappt momentan noch nicht, wir haben zwar den Teich und zwei Regentonne an eine Dachrinne angeschlossen, aber das klappt nicht richtig oder ist bei weitem zu wenig – Momentan füllen wir eine Regentonne regelmäßig im Sommer mit Leitungswasser. Durch bessere Anschlüsse an die Fallrohre und vor allem erschließen der gesamten Dachfläche (bisher nur eines von vier Fallrohren angezapft) wird das hoffentlich noch. Es fallen Laubmassen auf unserem Gelände an – die werden bislang zu einem großen Teil per Container abgefahren, einfach weil wir keinen Platz oder Zeit für große (Laub-) Kompostmieten haben und Verbrennen geht ja auch gar nicht. Aber auch hier werden dieses Jahr neue Plätze für Kompostmieten geschaffen – im bisher wenig bearbeiteten Teil des Gartens um das gemauerte Rondell. Dieses Jahr haben wir auch Erfahrungen im Hochbeetbau sammeln können, die ersten drei kleinen stehen schon, Baumaterial für viele weitere wurde organisiert und steht zu Verfügung – falls jemand anderen welche bauen möchte. Die angesprochenen Montessori-Schülergruppe wird dieses oder nächstes Jahr zwei bauen für den dritten und neuesten Gemeinschaftsgarten. Fazit NABU-Garten: Läuft prächtig mit Ausbaumöglichkeiten.


    (mehr …)

  • Im Amaliengarten wachsen die Hochbeete

    (Gu, alerts)

    Zittau. Die erste Reihe Holzpaletten steht. Daraus soll ein Hochbeet werden. Es ist eines der ersten sichtbaren Zeichen des Amaliengartens, des ersten Gemeinschaftsgartens in der Stadt Zittau. Drei weitere Reihen, unterschiedlich hoch, sollen noch hinzukommen. Nino Gehler, Ökologiestudent an der Zittauer Hochschule, bereitet dafür weitere Paletten vor. Wann die Hochbeete fertig werden, ist auch davon abhängig, welche Spenden das Projektteam bekommt. Sobald eines der Beete aus Holzpaletten fertig ist, wird es entsprechend mit Erde aufgefüllt und bepflanzt.

    Fürs Pflanzen sei es noch nicht zu spät, erklärt Nino Gehler. „Es gibt Kulturen wie Radieschen, Bohnen oder Salat, die kann man bis zum Frosteinbruch anpflanzen“, sagt der 26-Jährige. Und der Student kennt sich aus: Er gärtnert seit seiner Kindheit, schwang mit vier Jahren bereits die Mistgabel im Garten seines Großvaters. Seit drei Jahren studiert er in Zittau und engagiert sich nun für das erste „Urban Gardening“-Projekt in Zittau.

    Beim sogenannten „Urban Gardening“ pflanzen auf brachliegenden Flächen, in der Regel in der Innenstadt, Bürger Obst und Gemüse an und sorgen so für eine Zwischennutzung. In Zittau fand vor zwei Wochen der erste Arbeitseinsatz statt, um die grüne Wiese an der Amalienstraße für die gärtnerische Nutzung herzurichten. Es ist ein bisschen später losgegangen als anfangs gedacht. Im Herbst hatten die Initiatoren gehofft, dass bereits im Frühjahr die ersten Pflanzen in die Erde kommen. Doch die Vorbereitungen für das Gemeinschaftsprojekt von Hochschule und Zittau haben mehr Zeit in Anspruch genommen.

    Dafür wird nun umso intensiver an der Umsetzung gearbeitet. Vor einer Woche fand ein Projekttag von Schülern des Christian-Weise-Gymnasiums statt. Sie haben dabei unter anderem ein Insektenhaus aufgebaut und Holzstämme bearbeitet. Aus den Stämmen entstehen mal Sitzmöbel, die um die geplante Feuerstelle im hinteren Teil des Amaliengartens aufgestellt werden. „Es gibt drei bis vier Gymnasiasten, die bei uns regelmäßig mitmachen, und die auch den Workshop angekurbelt haben“, erzählt Nino Gehler.

    In den nächsten Tagen soll es wieder einen Arbeitseinsatz im Amaliengarten geben. Bisher wurden die Termine immer an dem großen Holzschild am Garteneingang bekanntgegeben. Doch das Schild wurde jetzt von Unbekannten umgefahren. Nino Gehler überlegt nun intensiv, wie er die Tafel mit dem vorhandenen Material wieder standfest machen kann. Denn gerade für die Anwohner sei es ganz praktisch gewesen, so die nächsten Aktionen anzukündigen. Der 26-jährige Student hofft, dass beim nächsten Einsatz ein paar mehr Anwohner dabei sind. In den vergangenen Tagen hat das Projektteam in den benachbarten HäusernInfozettel verteilt. Mit einem ersten Erfolg: Am Freitag waren Mitarbeiter des Albatros-Vereins, der im Eckhaus Amalienstraße/Böhmische Straße sein Domizil hat, da, um ihre Hilfe anzubieten.

    Die anderen Anwohner müssen erst einmal ihre Scheu überwinden und sehen, dass etwas passiert, bevor sie sich selbst tatkräftig mit einbringen, glaubt Nino Gehler. Es muss ja nicht immer umgegraben oder angepflanzt werden, man könne auch einfach mal zu einem Plausch oder einer Tasse Kaffee vorbeikommen, schlägt der Ökologiestudent vor.

    Dass es sich beim Amaliengarten um ein Projekt „von oben“ handelt – ganz im Gegensatz zur Philosophie des „Urban Gardenings“ –, sei keineswegs der Fall, findet Gehler. Denn den Anstoß haben vor zwei Jahren Studenten gegeben, die gerne gärtnern wollten. Da sich dafür keine geeignete Fläche auf dem Campus fand, wurde ein städtisches Grundstück ausgewählt. Und so können die Studenten zusammen mit den Zittauern nun an der Amalienstraße ihre Lust am Gärtnern ausleben

    http://www.sz-online.de/nachrichten/amaliengarten-nimmt-form-an-3434409.html (mehr …)

  • In Bielefeld entsteht ein GG mit und für Geflüchtete

    (Gu, Mail)
    In unserem Projekt gab es in letzter zeit sehr viele Änderungen. Mittlerweile haben wir eine Fläche in einem kleinen, ländlichen Stadtteil gefunden, in dem aber das größte Flüchtlingsheim Bielefelds ist, mit 500 Bewohnern. Die örtliche evangelische Kirche hat uns eine Fläche auf deren Grundstück angeboten. Wir werden mit der AWO zusammenarbeiten, die für die Sozialarbeit im Flüchtlingsheim zuständig ist. Es wurden sogar drei 1€-Jobs à je 15 Stunden bewilligt, die wir jetzt mit Geflüchteten besetzen können. Die werden nur für den Garten zuständig sein. Von der Volksbank haben wir eine Förderung von 2500€ bekommen. Das war eine Ausschreibung, die sich nur an Projekte mit Geflüchteten in Bielefeld und Umgebung richtete. Genug also, um anzufangen.

    In den nächsten Wochen muss die Fläche noch vorbereitet werden: momentan ist dort eine Wiese. Wir haben aber jemanden gefunden, der den Boden einmal mit einer speziellen Maschine „umdreht“ (ich weiß jedoch nicht mehr, wie diese Maschine heißt), sodass wir noch in diesem Jahr mit dem Anpflanzen beginnen können. Wir hoffen, dass es in spätestens drei Wochen wirklich beginnen kann. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir eine Mischung aus kleinen Parzellen (1,20m x 3-4 m) und Gemeinschaftsbeeten haben wollen. 

    Die Parzellen sind hauptsächlich für Geflüchtete, aber einige auch für deutsche Ehrenamtler, die regelmäßig vorbeischauen, ob alles OK ist. Die Ernte wird vorraussichtlich nur von den Gärtner genutzt (und nicht verkauft).

    Das Projekt heißt „InteGrow“ und ist eine studentische Initiative

    (mehr …)

  • Kulturgarten Lüneburg hat sich gut entwickelt

    (Gu, Mail, 23.11.)
    „Unsere Saison war sehr schön, erst vor kurzem haben wir Erntedank-Fest gefeiert und Suppe von den Kürbissen aus unserem Garten gekocht. Über den Winter stehen mehr Gemeinschaftsaktionen an, bevor es im Frühling dann wieder stärker in den Garten geht 🙂 Durch das neue Semester haben wir auch neue Gesichter dazu bekommen, dafür sind ein paar der „alten Hasen“ (z.B. Robin) im Auslandssemester. Ständig im Wandel. Von den Geflüchteten haben inzwischen zwei ihren eigenen Garten angefangen, es gibt jetzt eine Frauengruppe (da sonst v.a. junge Männer im Garten waren) und im Januar feiern wir ein Lichterfest“ (mehr …)

  • begrenzter Zugang beim Uni Garten in Münster

    (Gu aus Forschungsarbeit von Nicole Rogge)
    der Studentische Garten des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Münster
    Bei dem studentischen Garten in der Universität in Münster, handelt es sich um ein Beet von 35 Quadratmetern im Garten des Instituts für Pharmazeutische Biologie und Phytochemie. Die Gärtnerinnen können hier die bereits vorhandenen Infrastrukturen des Instituts mit nutzen und neben Kompost sowie Wasser auch die Gartengeräte ver-wenden. Der Zugang ist nur einmal wöchentlich an dem stattfindenden Gartenarbeits-tag möglich (vgl. Gunkel 2012). Der begrenzte Zugang des Gartens und seine Be-schaffenheit ermöglichen nicht, den Garten außerhalb der geplanten Öffnungszeiten, beispielsweise als Treffpunkt, zu nutzen. Finanziert wird der Garten durch den AStA der Universität Münster.


    (mehr …)

  • IG im Studentendorf Göttingen geht weiter

    (Info von Najeha, 23.11.)
    […] dass sich Studenten hier im Studentendorf für die Weiterführung des Interkulturellen Gartenprojekts gefunden haben.
    Najeha berät die neuen Projekt“macherInnen“
    (mehr …)

  • InteGrow Bielefeld möchte ein Garten mit Flüchtlingen aufbauen

    Gu, Mail, 10.11.

    „Wir haben das Projekt im Mai 2015 gegründet und unsere Grundidee stützt sich auf den Gedanken, die Flüchtlinge – wortwörtlich – in die Mitte der Gesellschaft zu holen und zu integrieren. Besonders der Austausch und die Gemeinschaft stehen hier im Vordergrund: so erhalten die Flüchtlinge und Bielefelder Bürger die Möglichkeit den gegenseitigen Kontakt aufzubauen, Vorurteile abzubauen und sich kennen zu lernen. 
    Das Urban Gardening bietet hierfür eine perfekte Gelegenheit, damit Menschen sich begegnen und gleichzeitig zusammen etwas erschaffen können. 
    Wir haben hier an Flächen in Bielefeld – also eher zentral – gedacht, damit die Erreichbarkeit über Öffentliche Verkehrsmittel gegeben ist. Allerdings sind wir, was die Flächenwahl betrifft, noch relativ offen und stehen derzeit mit vielen Ansprechpartnern wie z.Bsp. Baugesellschaften, Kirchen, Schulen, öffentlichen Einrichtungen wie der Diakonie, Caritas und Bethel in Kontakt. 
    Wahrscheinlich werden wir mit einer Fläche beginnen und falls es sich ergibt werden wir weitere Flächen dazu nehmen – wie gesagt, wir sind da noch sehr offen. 
    Generell ist zu sagen, dass ein Enactus Projekt dazu dient eine Idee anzutreiben und umzusetzen, welche im späteren Stadion an einem Kooperationspartner abgegeben werden soll, der diese dann weiterführt, sodass ein langfristiger Nutzen für die Zielgruppe  gestiftet werden kann. 
    Natürlich dauert es bis ein Projekt von einer derartigen Komplexität funktioniert und problemlos übernommen werden kann, deshalb haben wir uns auch keinen zeitlichen Rahmen gesetzt. Viel mehr wird Enactus das Projekt so lange unterstützen bis es an einen geeigneten Kooperationspartner abgegeben werden kann – das einzige was hierbei ggf. wechseln wird, sind die Studierenden, die das Projekt betreuen, durch etwaige Gründe wie den Abschluss des Studiums. 
    Leider ist es sehr schwer an geeignete Flächen zu kommen, da die Flächen – wie gesagt – gut erreichbar sein müssen und zudem Sanitäranlagen aufweisen sollten. 
    Im Rahmen unserer Teilnahme an Runden Tisch zum Thema Urban Gardening der Stadt Bielefeld haben wir viele Kontakte gesammelt – wie zum Beispiel Annnabelle von Art-At-Work – und fühlen uns durch positives Feedback auch von weiteren Parteien in unserem Vorhaben bestärkt. 

    (mehr …)

  • Studis der Kunsthochschule planen den Bermuda-Garten

    (Gu aus Antrag, Mails, Tel)
    StudentInnen der Kunsthochschule Berlin-Weißensee sind dabei, auf einer 2700m² Wiese (Brache) einen Interkulturellen Garten aufzubauen. Shimeles hat sie beraten und war auch schon vor Ort. Direkt angrenzend ist ein Übergangswohnheim für Flüchtlinge (400 Menschen, davon 100 Kinder), mit denen die Studis über Fußballspielen, Freiluftkino, Jammsessions und Besuche schon Kontakt aufgenommen haben. Neben Studierenden, den Nachbarn und den Flüchtlingen wollen sie auch die BüroarbeiterInnen für das Projekt gewinnen, die in den angrenzenden Büros tätig sind.
    Das Projekt ist Teil eines interdisziplinären Semesterprojekts und wird begleitet von einem Prof des FB „Visuelle Kommunikation).
    Den Vertrag für die Fläche hat die Rektorin unterzeichnet. Sie ist dem Projekt gegenüber sehr positiv eingestellt. Noch sind die Menschen aus der Nachbarschaft nicht mit im Boot. Die STudi-Gruppe plant nun Info-Veranstaltungen und will auch mit den Flüchtlingen engeren Kontakt knüpfen (sie haben schon einen Übersetzerpool aufgebaut) und weitere Bauworkshops für Hochbeete veranstalten (den ersten gab es schon). Sie haben einen gebrauchten Bauwagen gekauft (Geld von der Hochschule, Asta), in dem Werkzeuge gelagert werden können, sind in Kontakt mit KunstStoffe und auch mit den Leuten, die den Färbergarten an der Kunsthochschule betrieben haben (die jetzt beim Klunkerkranich in Neukölln dabei sind)
    Sie wollen gerne, dass das Projekt bis Frühjahr 2016 eigenständig ist, wissen aber auch, dass das ein sehr kurzer Zeitraum ist. Ihr Organisationsmodell ist derzeit: eine Kerngruppe übernimmt bestimmte Aufgaben. “ Wir wollen jetzt eine funktionierte Struktur von „Hauptverantwotlichkeiten“ aufbauen, die wir weitergeben können. Sobald eine Verantwortlichkeit ausfällt suchen wir Ersatz. Ausserdem wollen wir den Garten langfristig in den Institutionen: Kunsthochschule und Flüchtlingsunterkunft verankern.“
    Sie überarbeiten ihren Antrag (Finanzplan hat die SItuation nicht mehr getroffen), nehmen Kontakt zu Spielfeld Marzahn und dem Rosenduftgarten auf. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten an der TU Chemnitz ist offen für alle

    (Gu, mail, 11.12.)

    Auf ca. 400m² gärtnern „seit 2012 Studenten, Mitarbeiter und Interessenten gemeinsam auf dem Campus der TU Chemnitz am Wohnheim der Vetterstraße 52 – nach Prinzipien der Permakultur. Mit jenen Methoden gestalten wir einen Lebensraum, mit nachhaltigen, geschlossenen sowie naturnahen Kreisläufen. Diese sollen den Bedürfnissen von Pflanzen, Tieren und Menschen gleichermaßen gerecht werden. Wir entwickeln bewusst Möglichkeiten für eine größere Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich und schaffen uns zugleich eine essbare Landschaft, die zum aktiven und passiven Verweilen mit der Natur einlädt. Wir handeln dabei  mit der, und nicht gegen die, Natur – auch für kommende Generationen. Hier treffen sich und kommunizieren Menschen, die sonst verschiedene Wege gehen. Man kann hier saisonales Gemüse ernten, einen praktischen Ausgleich nach der Vorlesung finden oder verlorengehendes Wissen wieder entdecken. Die Gründe den Weg zum Garten zu finden sind unzählig und grundverschieden.“

    web: www.permakultur-tuc.de

    (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten an FH Düsseldorf für Studis und DozentInnen

    Gu aus alerts, 21.11

    […] Das Ökologiereferat des AStAs der Fachhochschule Düsseldorf begann letztes Frühjahr zusammen mit der Designredaktion des FB 2 einen solchen Gemeinschaftsgarten auf dem FH Gelände zu errichten. Es hat sich ein Arbeitskreis aus Student*innen gebildet, um dieses Projekt zu verwirklichen. Der FH-Garten soll auf verschiedenen Säulen basieren:

    Ernährung: Ein Garten bietet Student*innen die Möglichkeit selbstständig Gemüse, Obst und Kräuter zu pflanzen und zu ernten. Dadurch ist eine günstige, klimagerechte und nachhaltige Produktion von Lebensmitteln gewährleistet. Ein solches Projekt kann keine komplette Lebensmittelversorgung ersetzen, jedoch diese Tendenz fördern.

    Bildung: Um einen Garten zu errichten und instand zu halten, sind einige Schritte zu gehen. Durch den Einsatz von Stundent*innen sind in naher Zukunft mobile Hochbeete aus recycelten Materialen geplant. Einige Fragen treten auf: Wie baue ich ein Beet? Womit befühle ich es? Wann sähe ich welche Pflanzen aus? Wie kann ich Ernteerträge steigern? Ziel ist es nicht der/die perfekte Kleingärtner*innen zu werden, sondern Spaß am experimentieren zu entwickeln.

    Interaktion: Der FH-Garten soll eine Alternative zum studentischen Alltag bieten. Er soll für Student*innen und Dozent*innen ein Ort der Erholung und der Gemeinschaft sein. Während der gemeinsamen Gartenarbeit können neue Kontakte geknüpft werden.

    Der Garten wurde nun Winterfest gemacht. Tomaten, Mais, Karotten, Feldsalat und Spinat konnten wir die letzten Wochen ernten. Über die Winterpause wird das weitere Vorgehen der Gartengruppe besprochen, damit wir nächste Saison voll durchstarten können. Jeder interessierte kann gerne Teil des Projekts werden und ist herzlich eingeladen mehr zu erfahren. Der Garten befindet sich im großen Innenhof der FH Campus Nord. Vom Haupteingang geradeaus durch und die erste Glastüre rechts raus. Jeder ist herzlich eingeladen Teil des Projekt Fh-Garten zu werden, zu bauen, zu sähen, zu pflanzen, zu ernten, zu grillen oder einfach zum beisammen sein.

    (mehr …)

  • Gartentraum: Gemeinschaftsgarten in Eberswalde gibt es seit 3 Jahren

    (Gu, mail, 19.11.)

    „Wir sind der Gemeinschaftsgarten Gartentraum und haben über Wandelbar-Eberswalde auch Kontakt zum erwähnten Gemeinschaftsgarten im Brandenburgischem Vierte [der IG Zusammen wachsen]l. Unser Garten liegt am Rande der Innenstadt, wo wir seit Drei Jahren mit einem bunt gewürfeltem Haufen von Leuten (hauptsächlich HNEE Studenten) einen Teil einer lange brach liegenden Gärtnerei wieder urbar machen und uns dabei am Mulchgärtnern und Permakultur orientieren und beim ausprobieren selber Erfahrungen sammeln. Wir werden unterstützt vom Solis e.V. und arbeiten mit der Permakulturgruppe von Wandelbar Eberswalde zusammen.“

    (mehr …)

  • Community Garden in Frankfurt/Höchst noch recht unbekannt

    (Gu, mail 16.10.)

    Eine Stadtteilbotschafterin hat das Projekt „ein Garten für Höchst“ begonnen. http://www.fr-online.de/stadtteil-portraets/frankfurt-hoechst-stadtgarten-gemuese-am-bahndamm,8430636,24930822.html . Parallel hat eine Stipendiatengruppe der Goethe Universität Frankfurt sich dafür entschlossen ein Community-Garden Projekt in Frankfurt umzusetzen. Am Ende hatten sie mehrere Flächen zur Auswahl und haben sich für eine Zusammenarbeit entschieden. „Der Garten ist zuallererst als ein öffentlicher Garten für die Bevölkerung von Frankfurt Höchst gedacht, läd aber auch andere interessierte Leute zum mitmachen ein. Da es in Höchst einen hohen Teil an verschiedenen Nationalitäten gibt, kann man ihn sozusagen als interkulturellen Garten betrachten. Das gesamte Projekt ist ehrenamtlich und niemand muss Geld dafür bezahlen, dass er den Garten nutzt. Demnach sind Workshops für die man bezahlt, auch nicht vorgesehen, dennoch soll es regelmäßige sog. „Aktionen“ geben, die öffentlich angekündigt werden und zu denen eingeladen wird. Ziel dieser Aktionen ist Leute zusammenzubringen, Wissen auf dem Gebiet des Gärtners auszutauschen und Kinder für dieses Thema zu begeistern.“ Gerade ist unklar, wer den Garten weiter machen wird und auch wie er organisiert werden soll.

    Weitere Infos: http://eingartenfuerhoechst.com/das-projekt/

     

    (mehr …)

  • neues Gartenprojekt in Nürnberg

    (Gu Kurzrecherche, 28.7.)

    Der Arbeitskreis Urban Gardening der OHM-Hochschule Nürnberg hat den „Nachbarschaftsgarten Schloßplatz“ in Nürnberg/Gleißhammer in Zusammenarbeit mit dem Kulturladen Zeltnerschloß gestartet. Mehr Infos hier: tp://urgaohm.wordpress.com/
    (mehr …)

  • Greifswald: Studi Festival als Startpunkt für Gartenprojekt

    (Gu aus alters vom 26.6.)

    Hotels und Hochbeete — bei Polly Faber entsteht ein urbaner Gemeinschaftsgarten

    Urban Gardening nun auch in Greifswald? Im Rahmen des International Students Festival findet heute Nachmittag auf dem Gelände von Polly Faber ein Workshop zur gärtnerischen Nutzung urbaner Flächen statt, bei dem alle Teilnehmenden dazu eingeladen sind, sich dem betonierten Areal hinter Haus I zu widmen und ein Ensemble aus Hochbeeten sowie mehreren Insektenhotels zu errichten.

    Workshop Urban Gardening GreifswaldDas interkulturelle Projekt soll durch einen in englischer Sprache verfassten Blog begleitet werden, der alle Mitwirkenden auch nach der Beendigung des Workshops auf dem Laufenden halten soll. Später könne der Garten als Begegnungsraum genutzt werden und zeigen, wieviel Potential in der zum Teil verlassenen Industriebrache steckt. Für die Aufrechterhaltung des Gartenbetriebs werden Partnerschaften mit Menschen angestrebt, die dabei helfen, das Projekt zu betreuen und die vor allem Freude an der gemeinsamen Gartenarbeit haben.

    Fakten: 25.06. | 13-17 Uhr | Polly Faber (Bahnhofstr. 44)

    Quelle. http://blog.17vier.de/2014/06/25/community-garden/ (mehr …)

  • Blumenpott Witten hat Saison eröffnet

    (Gu aus google alerts vom 27.5.)
    […]“Das kleine Gartenareal rund um den Brunnen an der Wiesenstraße hat sich als Treffpunkt für Anwohner etabliert. Studentin Frederike Ronnefeldt gehörte im letzten Jahr schon zu den Wegbereitern des Projekts. Gemeinsam mit ihren Kommilitonen von der Uni Witten/Herdecke hatte sie Pflanzkisten zusammengenagelt und mit Erde befüllt.“ Pflanzen haben in einem Winterquartier teilweise überlebt. Ernten wird gemeinsam angestrebt. „Bis es soweit ist, werden rings um den Brunnen aber zunächst mitgebrachte Speisen beim Picknick ausgepackt. Holztische und -bänke hatten die Studenten zuvor neu abgeschliffen und lasiert. Demnächst kann hier auch gespielt werden: auf Schachbrettern, die von den Studenten in die Tischplatten eingebrannt werden. Bis zum Oktober bleibt die Gartenidylle bestehen. Dann kommen die Beete zurück ins Winterquartier.“

    Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/witten/im-wittener-wiesenviertel-waechst-der-nachbarschaftsgarten-id9394794.html (mehr …)